Logbuch : Terminkollision

Oktober 27, 2014

Nachtrag zum 19.10.14 : Es waren eher verwaltungstechnische Dinge, an denen ich mich beteiligen konnte. Aber das kann schon mal passieren, denn die Wichtigkeit guter Absprache ist bei Technikbelangen auch nicht zu unterschätzen. Und andererseits hatte ich auch nicht viel Zeit, da ich früh ins Bett gehen wollte.

20.10.14 : Grund dafür war die Abmache, dass ich wieder eine Frühschicht im Radio übernehme, um die wenigen Mitmacher vom Tag zu entlasten. Und so fing diese Woche für mich also gegen 4 Uhr morgens an. Auch mal interessant. :P
Wie ich es da abends noch ausgehalten habe und zu Lesestoff greifen konnte, bleibt mir ein Rätsel. Und damit nicht genug: ich hatte seit Längerem wieder (analoges) Papier in den Händen. Ich fing endlich mit “Persepolis” an, was ja auch als Animationsfilm umgesetzt wurde. Der Beginn ist schon mal faszinierend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

21.10.14 : Der Dienstag war wieder trostlos routiniert. Es gibt da wirklich nichts Besonderes zu berichten. Außer vielleicht, dass der nächste Dienstag gleichermaßen ausfallen könnte. Wobei ich das eher traurig als besonders finde.

22.10.14 : Und da ist er wieder – der wohl ereignisreichste Tag in der Woche. Ich kann sagen, dass ich seit dem Aufstehen ein relativ straffes Programm auf dem Plan hatte, welches wenig bis keine spontanen Änderungen erlaubt. Beim Verlassen des Hauses hatte ich bereits mein Abendessen dabei und konnte auch nicht genau sagen, wann ich wieder zurück sein würde… mit der Aussicht auf “nach Mitternacht”.
Für den Abend (nach dem Treffen der Musikredaktion) hatte ich einen VoKü-Ausflug, eine Verkabelungssession, ein Kinoabend und ein Fußball-TV-Abend zur Auswahl: ich entschied mich für Letzteres und war froh, dass ich den Folgetermin zeitlich etwas nach hinten verschieben konnte, damit ich noch was von der zweiten Halbzeit hatte. Danach war ich nämlich wieder beim Radio im Auftrag einer Pilotsendung, die auch sehr reibungslos ablief. Nach so einem Tag war ich allerdings mehr als bettreif.

23.10.14 : Donnerstag spielte meine Laune im Tagesverlauf irgendwie nicht mit und ich fand mich gegen Abend sehr angespannt bis deprimiert vor. Das Wetter passte dazu. Als ich nach einer kurzen Einkaufstour (anstelle eines PWH-Besuches) zu Hause ankam, war mir sehr nach melancholischer Musik – und diese finde ich mit Leichtigkeit in meinen Playlisten.

Rostock_okt1424.10.14 : Die Arbeitswoche endete wie sie begann – mit einer Frühsendung, zu der ich mich einigermaßen gut vorbereitet fühlte. Auch auf Arbeit sah es nach einem ruhigen Wochenausklang aus. Ich nutzte die relativ beständige Wetterlage für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt (jenseits der Bummelmeilen) und am Stadthafen, was mir zwar ein wenig innere Ruhe gab, aber mich doch abermals zu nachdenklich für einen Freitagabend werden ließ. Dem begegnete ich zu Hause einigermaßen erfolgreich mit Musik der erheiternden Art und plante ein wenig für das Wochenende.

25.10.14 : Endlich fuhr die Bahn wieder so, wie ich es wollte, und dem Besuch in der Heimat stand nichts im Weg. Am Vorplatz des Binzer Hauptbahnhofs wird seit so vielen Monaten gebaut, aber ich hatte den Eindruck, dass die Arbeiten vielleicht schon in den nächsten Wochen beendet sein könnten. Das Wetter war schon fast frühwinterlich. Wie gut, dass ich eine Mütze dabei hatte.
Für das Abendessen entschied ich mich um – statt Hähnchen-Curry sollte es Chili geben. Und dieses Gericht kann ich wohl bald mit geschlossenen Augen zubereiten. (Mit anderen Worten: es fiel mir leicht.) Ausnahmsweise gab es dazu Reis als Beilage.
Das Abendprogramm ließ ich mir durch dumme Unterhaltungssendungen im Fernsehen nicht kaputtmachen. Dafür hatte ich den Film “The Guard” auf DVD dabei. (Danke A.) Und oh, wie gut der doch ist. Ein paar Details (ua. das Ende) hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung.

26.10.14 : Zeitumstellung? Welche Zeitumstellung? Also für mich begann der Tag wie üblich am späten Morgen, was wohl sonst eine Stunde später gewesen wäre. Den Tag über bestimmten überwiegend Infotainment-Inhalte meine Freizeit. Die letzte Folge von “Real Time” war wieder überraschend kontrovers. Ich erlaube mir zu den vielen brisanten Themen in der Weltgeschichte schon gar keine Meinung mehr. Und ja, das merke ich auch bezüglich dieser Plattform. Mehr als ein “könnte sich ändern” fällt mir dazu gerade auch nicht ein.
Wieder in der Stadt angekommen, konsumierte ich im Hackspace nebst Internet-Inhalten noch erstmals “Kvass”, was mit “so erfrischend wie Brot” angepriesen wird. Wer Club-Mate schon gewöhnungsbedürftig findet, sollte diese Limo mal probieren. Mir wurde gesagt, dass es auch große Flaschen davon in dem einen Laden am Doberaner Platz gibt, was dann wohl besser schmeckt. (Sollte ich es wagen?)

27.10.14 : Anders als in den letzten Wochen ließ ich mir beim heutigen Wochenstart alle Zeit der Welt. Warum? Weil ichs kann. Und ich versuche, nicht zu sehr in Routine zu verfallen. Also war ich auch nicht bei der Montagsrunde wie sonst. Ich glaube, die Schule hat hier wieder angefangen. Ebenfalls ungewöhnlich für einen Montag war der Kurzausflug am frühen Nachmittag, den ich als organisatorisch wertvoll einstufe. (Konkreteres dazu vielleicht nächsten Monat.)
Und sonst? Ich probierte wieder ein neues Getränk am Abend, und dieses würde ich ohne Weiteres als Reinfall bezeichnen, werde hier aber auf eine Nennung verzichten. Derweil fiel eine Unternehmung fürs Wochenende ins Wasser. Ob ich es auf Ersatz anlege, weiß ich noch nicht.

Ausblick: morgen ließe sich meine Routine zwar durch ein Couchsurfing-Event aufbrechen, aber zeitlich wird mir das etwas zu knapp. Dann vielleicht doch lieber Trott am Abend. :P (Für ereignisreiche Aussichten habe ich ja noch Mittwoch und Donnerstag – nicht zuletzt durch einen Konzertbesuch.)

Logbuch : Zeitgefühl ade

Oktober 19, 2014

Ich mag mich wiederholen, aber was für eine verrückte Zeit. (Und wie es aussieht, hatte ich bereits beim letzten Eintrag eine gewisse Vorahnung.) Die Fragestellung, ob sich Extreme noch übertreffen lassen, möchte ich da schon gar nicht mehr zulassen. Grund dafür war der vergangene Freitag… und somit Teil dieses Wochenrückblicks.

13.10.14 : Wenn jeder Wochenstart so entspannt sein würde wie dieser. Genüssliches Ausschlafen, eine Montagsrunde dort und keine Notstände auf Arbeit. Abschließend ein kurzer Einkaufsbummel, lecker Abendessen (mit Infotainment-Berieselung), Musik-Bloggerei im Schnellverfahren und erfreulich zeitige Ankunft im Schlummerland.

14.10.14 : Ich hätte am Montag tatsächlich fast vergessen, dass ich wieder eine “Frühschicht” im Lokalradio auf dem Plan hatte. Das Aufstehen gelang mühelos, auch wenn ich nicht von Routine reden würde. Ebenfalls Mühe bereitete mir das Training am Abend, da mein Rücken leichtes Mimimi hatte, was für Übungen der Maximalkraft eine suboptimale Ausgangslage darstellt. Danach fiel ich nur so über mein Abendessen her und konnte mich sogar noch aufrappeln, um an der Veranstaltung über alternative Kommunikationsstrukturen teilzunehmen. Ich testete erstmals meinen neuen Thermobecher von M. – und ja, er tat was er verspricht. Der Tee bliebt heiß. Ebenfalls an dem Abend hatte mir ein Brauereiprodukt aus U.’s Herkunftort selten so gut geschmeckt. Ach, und wir lernten T. kennen, welcher wohl Gefallen an der hiesigen Vereinslandschaft fand.

15.10.14 : Der Tagesstart verzögerte sich um ein paar Minuten, was eigentlich kein großes Manko ist, mir dennoch etwas auf die Nerven schlug. Planmäßig ging es mehr oder weniger bis in den Abend weiter, bis das Protokoll der öffentlichen Musikredaktionssitzung abgeschlossen wurde und die Runde den Tag weniger informell ausklingen ließ. Zwar hatte ich ordentlich Material vorbereitet, welches sich aber bestimmt auch zu anderen Zeitpunkten vorstellen lässt.

16.10.14 : Am Donnerstag war ein Kinobesuch geplant, und dieser sollte dank dieser Planung auch einermaßen erträglich enden. Sonst hätte mir wohl das Vergnügen an der Neuverfilmung der “Teenage Mutant Ninja Turtles” schnell verloren gehen können. Denn der Film war mir zu hohl, und das obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte. Effekte allein machen keinen Film. Zumal hier wieder unnötig 3D eingbaut wurde. Wenn wenigstens der Humor gezündet hätte, aber so blieb mir gar nichts anderes übrig, als die dumpfe Charakterisierung zu verteufeln. Randbemerkung: im Jahr 2014 gehört der Satz “Die Stadt wird uns gehören.” nicht mehr zu den akzeptablen Phrasen der “Bösewichte”. (4/10)
Ob dieser Reboot wie scheinbar “angedroht” mit einer Fortsetzung versehen wird, kann mir zu diesem Zeitpunkt egal sein.

17.10.14 : frieda_party_okt14Ein Kinoabend gefolgt von einer “Frühschicht” – funktioniert das? Na ja, es geht. Auch der spontane Sondereinsatz zur Unterstützung war nicht so wild, obwohl es meine Tagesplanung etwas durcheinander brachte. Und am Abend hätte ich mir auch wirklich gern noch kurz eine Extraportion Schlaf gegönnt. Aber nein, ich machte mich stattdessen auf den Weg zum LOHRO-Event mit dem schwierigen Motto “Nick Cave Party”. Nebenbei initiierte ich den Download des neuen OS X-Betriebssystems.
Deko-mäßig wurde ordentlich aufgefahren. Der Geruch frisch gestrichener Türrahmen machte mir nur anfangs Probleme. Die Musik war… interessant, vergraulte sogar den einen oder anderen tanzwütigen Gast. Dafür wurde viel erzählt. Und die Stunden vergingen. Irgendwann wurde abgebaut, ganze Sofas mussten “verstaut” werden. Und dann waren wir in der KTV unterwegs. Abschiede mit mehr oder weniger Worten fanden statt. Bei S. gabs noch ein Käsebrot. Und bei der Ankunft zu Hause bilanzierte ich, dass mein Tag 26+ Stunden umfasste.

18.10.14 : Wirklich lange hielt ich es im Bett nicht aus. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich meine Tasche  vermisste und noch Brötchen vom Bäcker haben wollte, bevor diese da wieder ausverkauft sind. Ich war froh, dass S. schnell auf meine Nachricht reagierte und ich mit Tasche die erste kleine Einkaufstour unternehmen konnte. Die ursprüngliche Idee, an dem Tag in die Heimat zu fahren, hatte mir die Bahn ja bereits am Vortag vermasselt. (Und das pünktlich zum Start meiner neuen BahnCard.) Ich kehrte mit Brötchen zurück und ließ die zu Gunsten einer Schlafeinheit noch ein paar Stunden liegen. Bei seichten Klängen von Minnie Driver wuselten mir viele Gedanken und Traumszenarien durch den Kopf. Am späten Nachmittag holte ich mein Frühstück nach, sah “Real Time with Bill Maher” und ging dann zum Radio, um ein paar Songs zu pflegen. Auf dem Doberaner Platz traf ich dann M., der wieder in der Stadt ist. Wir gingen kurz einkaufen und saßen dann in den Redaktionsräumen und redeten über Kanada, die Welt und das TV-Programm. Am Abend bekam ich Lust auf Film-Unterhaltung und sah doch tatsächlich einen weiteren Uwe-Boll-Film. Wirklich unterhaltsam fand ich “Postal” aber trotz aller gesellschaftskritischer Untertöne nicht. Wenigstens verkürzte mir die erhöhte Abspielgeschwindigkeit das Warten auf den Abschluss dieses absurden Werkes.

19.10.14 : Mit Schadensbegrenzung fing mein Sonntag an. Denn ein Fertiggericht fand seinen Weg aus der Verpackung geringfügig in meine Tasche, wobei der Geruch noch der unangehmste Effekt ist. Lecker war das Essen dann doch noch. Der Nachmittag sah wieder ein Treffen der Technikgruppe vor. Wunderbares Herbstwetter verschönerte mir den Weg dahin.

Es verbleibt bemüht produktiv
F.

Logbuch : dann eben doch noch eine Sondersendung

Oktober 12, 2014

Es sind wieder sieben Tage vergangen, die mich nachdenklich werden lassen. Warum? Weil ich ziemlich viel unterwegs war und ich mich in Situationen wiederfand, die mir irgendwie absurd erscheinen… und das ist nur meine Sichtweise. Aber der Reihe nach.

06.10.14 : Ich war froh, nicht früher aufstehen zu müssen. Und so war der erste Stopp des Tages bzw. der Woche die Montagsrunde im Lokalradio, was ich wohl bald als mein drittes Zuhause bezeichnen kann. Es wurden paar Themen für die Wochenplanung angesprochen, die bei mir zu neuen Terminen führten.
Am Abend traf ich mich mit A., mit der ich noch kurz eine Bekannte besuchte, welche zwei sehr entspannte Katzen besitzt, die sich scheinbar sehr schnell an neue Umgebungen gewöhnen können. Danach pendelten wir in eine Ecke der Stadt, die nahe an den S-Bahn-Gleisen liegt, und ich bekam erstaunlich exotisches Essen, zu dem ich mir unbedingt noch das Rezept aufschreiben werde. Den Filmabend konnte ich bedauerlicherweise nicht bis zum Ende mitmachen…

07.10.14 : … denn eine Frühsendung wollte vorbereitet werden. Und dies fiel mir wegen einer kurzen Nacht entsprechend schwer. Im Anschluss war ich mit D. noch kurz auf dem Campus Ulmenstraße, wo der Campustag wieder in eine ordentliche PR-Schlacht ausartete. Auf mich wirkte die Szenerie irgendwie befremdlich und das ich stellte ich mit Freute fest. Erfolgreich das Studentenleben abgewöhnt. Ich schaute bei den “Nachfolgekollegen” des Fachschaftsrates vorbei und stellte mich mit D. für Goodie-Beutel des Studentenkellers an, welche mit Abstand am besten gestaltet und demnach begehrt waren. P. wies mich noch auf einen neuen Secret-Sugar-Track hin, in den ich am Nachmittag reinhörte.
Beim dieswöchigen Training am Abend erreichte ich in der einen Übung einen neuen Höchstwert, was ein zweifelhafter Erfolg ist, da ich einerseits kaputt danach war und andererseits beim nächsten Anlauf mit höheren Erwartungen herangehen darf. Egal… das Abendbrot war verdient. Und ich danach so müde, dass ich mich gleich hingelegt habe…
.. um gegen Mitternacht wieder aufzustehen, den Regen abzuwarten und dann Richtung Zwischenbau in die Südstadt zu gehen? Warum tat ich das? Es war A.’s letzte Abendsause in Rostock und sie mag nun mal House-Musik. Vor der Tür trafen wir noch einen anderen DJ, der eigentlich Vertreter für eine (violette) Schokoladenfirma ist, und den Unterschied zwischen Deep House und Minimal Techno kennt. Ich übrigens nicht. :P

08.10.14 : Am Morgen nach so einer Nacht fühlte ich mich relativ gut. Der Arbeitstag wurde durch ein Treffen der Webgruppe unterbrochen. Nur am Abend beim Treffen der Musikredaktion machte sich die Erschöpfung schlagartig bemerkbar. Ich konnte das Nach-Hause-Kommen kaum erwarten, war davor noch kurz einkaufen, stellte noch Musik zusammen und fiel dann nur noch ins Bett.

09.10.14 : Diesen Donnerstag musste ich unerfreulicherweise früher beginnen – wegen dem halbjährlichen Routinetermin beim Zahnarzt. Leider hatte ich mir den Weg nicht im Vorfeld noch mal auf einer Landkarte angeschaut, weswegen ich wohl einen kleinen Umweg einlegte und schließlich hetzen musste. Als ich im Wartezimmer ankam, hätte ich mich am liebsten wieder hingelegt. Als ich dran war, wurde mich lediglich die “Kauleiste” poliert, was auch ganz schnell ging. Anschließend nahm ich einen direkteren Weg in die KTV, zwang mich zu einer Trainingseinheit, bevor ich wirklich mit dem Tagesgeschäft begann. Und dieses wurde von meinem Engagement für eine Sondersendung etwas unterbrochen. Eigentlich wollte ich mich nach der Erfahrung vom September mich für solche Einsätze etwas zurücknehmen. Aber es ging um Musikwünsche neuer Studierender, und somit war die Vorbereitung und Umsetzung nahezu ein Klacks, was mich schon wieder etwas wunderte. Wer hätte gedacht, dass ich solche Aktivitäten in den Alltag einbauen kann?
Ursprünglich war noch ein Abendeinsatz in der Kunsthalle auf meinem Plan, weswegen ich einem Abend mit Freunden absagen musste. Missglückte Kommunikation ließ mich dann gewissermaßen zurück, weswegen ich es dann doch lieber vorzog, frühzeitiger nach Hause zu gehen. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit, kam endlich dazu, die letzte Folge “Saturday Night Live” zu sehen und war dann auch schon im Bett…

10.10.14 : … denn… ja, Morgensendung wieder halt. Und diese konnte ich einigermaßen ausgeschlafen angehen. A. überraschte mich und T. mit Kuchen, worüber ich mich sehr freute. Ich ließ es mir auch nicht nehmen, alle Musikwünsche zu erfüllen, was im Live-Betrieb sozusagen eine weitere Herausforderung ist. Nebenbei wurden schon Pläne für den Abend geschmiedet.
Und für diesen war ich noch kurz einkaufen, sah eine Folge der “Late Late Show” und fand mich dann bei G. ein, wo wir nebenbei den “Patrioten” Mel Gibson sahen, dessen Familie im Film verkleinert wird. Dann ging es wieder in Südstadt zu einer “Bad Taste”-Sause, die durchaus viel Anklang fand. Ein Highlight war wohl die Stelle, an der wir tatsächlich vier Songs in Folge vorhersagen konnten. Tja, in dem Musikfeld kann man uns wohl nicht mehr viel vormachen.
Ich darf damit feststellen, dass ich ausgerechnet an den Tagen spät abends unterwegs war, an denen ich extremst früh aufgestanden bin. Kann das Zufall sein?

11.10.14 : harbor_hro_okt14Endlich Wochenende. Und auch wenn ich mir Zeit bis zum Aufstehen ließ (verständlicherweise), war ich doch enttäuscht, dass der Bäcker meiner Wahl eine Stunde vorm nachmittaglichen Ladenschluss kein einziges Brötchen mehr hatte. Sollte ich wegen dem kleinen Luxus, Brötchen vom Bäcker meiner Wahl zu haben, wirklich noch eine extra Tour drehen. Dies verband ich dann mit der Gelegenheit, mir bei S.(1) ein Franzbrötchen abzuholen, welches sie mir am Freitag aus Hamburg mitgebracht hatte. Nebenbei verabredete ich mich S.(2), der mir überraschend via Couchsurfing schrieb, mit Freundin wieder in der Stadt zu sein. Und so bummelten wir am Nachmittag durch die Stadt – ich dabei noch mit Glitzer vom Vortag im Gesicht. (Keeping it classy.) Bei der Eisscholle, die dieses Jahr sogar über Winter geöffnet sein wird, probierte ich erstmals die Sorte “Weiße Schokolade”, die zwar so schmeckt, wie sie heißt, aber nicht unbedingt so das Erlebnis für meine Zunge war. Am Stadthafen fiel mir auf, dass es wohl vorerst schwierig werden könnte, dort Sonnenuntergänge mitzuerleben, da dort nun seit Freitag eine Ostseefähre zum Überwintern angelegt hat. (Das Foto ist von heute aus Sicht der LOHRO-Küche, deren Fenster durchaus klarer sein könnten.)
Als ich am Abend zu Hause war, konnte ich mich auch endlich meinen Brötchen widmen. Spontan meldete sich D. wegen einer Zusammenkunft in einer Kneipe. Daraus sollte aber nichts mehr werden, was ich gelassen aufnahm, da ich selbst total erschöpft war.

12.10.14 : Heute morgen fiel mir das Aufstehen etwas schwer. Einen Tee später wurde ich munter und machte mich auf den Weg in die Frieda 23, wo ein oppulentes Brunch aufgefahren wurde. Darüber hinaus gab es akustische Unterhaltung von Kat Jones, die es von den Staaten erstmals nach Deutschland verschlug. Trotz der Anmerkung, dass sie stimmlich vielleicht nicht in Topform sein würde, ließ sich davon nichts vernehmen. Intensives Hochleistungs-Tontreffen und -halten. Ich entschied mich spontan noch dafür, einen Teil der LOHRO Charts mit A. zu moderieren, und brachte die Künstlerin am Nachmittag zu ihrer Herberge, welche ich selbst von einigen Feierlichkeiten her gut kannte. Nebenher plauderten wir über ihre Eindrücke von Deutschland und ihre Heimat. Erneut ein Moment, der mich wundern ließ, was Zufall alles so anrichten kann.
In den Radio-Räumlichkeiten war für einen Sonntag viel Leben anzutreffen, unter anderem weil T. wieder Hündin T. mitgebracht hat. Stichwort Energiebündel. Und so lasse ich die Woche nun mit etwas Resterholung ausklingen, bevor mich die kommende Woche bestimmt wieder in der ein oder anderen Form fordern wird.

Es verbleibt mit vielen Eindrücken zum Verarbeiten
F.

Logbuch : Feiertag zur rechten Zeit

Oktober 5, 2014

So ein verlängertes Wochenende macht Laune. Und bald gibt es ein weiteres. Oder mit anderen Worten: der Oktober fängt zumindest gut an. Nun die Einzelheiten…

30.09.14 : Und wieder dachte ich mir am frühen Morgen, dass es viel schöner hätte sein können, wenn ich am Vorabend entsprechend früher zu Bett gehen würde. Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Morgen-Sendung wurde mir durch das eine oder andere Feedback verschönert und ich war mit meiner Playlist zufrieden. Einen Arbeitstag später gab ich mir auch beim Training Mühe und war danach wirklich nur noch an baldigem Schlaf interessiert.

01.10.14 : Quartalswechsel. Entspanntes Aufstehen. In der Musikredaktion wurde aufgetafelt. Rührei ala K. hatte was, aber der angerührte Quark war noch besser. Ich nahm mir ein weiteres Mal vor, künftig nicht bei den Vorschlägen zum Titel der Woche mitzumachen. Mein Geschmack ist dazu wohl einfach nicht auf der gleichen Wellenlänge.
Zum Abend ging ich dann S. besuchen, bei der ich ein spannendes Fußballspiel sah, welches das Favoriten-Team gewann. Nebenbei recherchierte ich weitere Sportnachrichten, denn…

02.10.14 : … die brauche ich, wenn ich eine Frühsendung habe – so wie auch an diesem Tag. Anlässlich des Schutzengelfestes spielte ich jede Stunde ein Lied mit Engel-Bezug und das Programm wurde zudem in der dritten Stunde durch Studiogäste aufgelockert. Auf Arbeit gab es ein wichtiges Meeting. Auf dem Heimweg stellte ich fest, dass in der nahegelegenen Schule ein “Fest” stattfand. Ich ging gegen 19 Uhr noch einkaufen, was eigentlich keine gute Idee ist – kurz vor Ladenschluss vor einem Feiertag (in Zusammenhang mit verlängertem Wochenende). Na ja, die Müdigkeit ließ mich das gelassen überstehen. Ich gönnte mir warmes Abendessen, laute Musik und zum Tagesabschluss ein Drama – in Form des TV-Films “The Normal Heart”. Diesen empfand ich als ziemlich ergreifend und mit einer sehr guten Besetzung. (8/10)

03.10.14 : Ja ja, Einheit und so. Bei mir war es eher das Ausschlafen, welches viel vom Feiertag einnahm. Ganz ohne Reue nahm ich mir alle Zeit zum Dösen und Lesen. Unter anderem kenne ich nun den Beginn von Mark Millar’s neuster Serie “Starlight”, die wie eine Mischung aus “Flash Gordon” und “R.E.D.” ist. Eigentlich ganz unterhaltsam, aber einige Klischeefallen hätte sich der Autor sparen sollen. Ach ja, und ich hörte ins neue Album von Tokio Hotel rein. Warum? Neugier. Fazit: oje, die Auswertung dazu sollte ich wohl besser auslagern.
Am Abend fand U.’s Sause statt, die sehr gut besucht war. Das immense Angebot an Verpflegung ließ keine Wünsche übrig. Ich konnte mich kaum zurückhalten, blieb entsprechend auch bis zum Ende. Vorm Schlafengehen stellte ich mir den Timer.

04.10.14 : Richtig gelesen. Den Timer. Denn so viel Zeit war da nicht einzustellen. Im Nachhinein kommt es mir wie eine Leistung vor, meine Zeitplanung so einhalten zu können. Es war leider nicht angenehm. Und nicht mal auf der Fahrt in die Heimat war ich in der Stimmung zum Schlaf-Nachholen.
Der Tag war ziemlich erholsam. Zum Abend gab es dann TV. Ich sage zu “Wetten, dass…” mal, dass ich es noch trauriger finden würde, die Sendung ohne Internet zu schauen. Denn so manch zynische Twitter-Nachrichten sorgten für mehr Unterhaltungswert als der Moderator.

binz_okt1405.10.14 : Endlich wieder Ausschlafen. Die Sonne begleitete mich zum Bäcker, auf dem Rückweg entlang der Strandpromenade vernahm ich ein episch schönes Meeresrauschen, wie ich es lange nicht mehr erlebt hatte. Die Gebäude und Wege mögen sich ändern, aber der Strand ist wie eine willkommene Konstante. Das schöne Wetter lud für einen Spaziergang in die Natur ein. Die gegend hinter dem IFA-Ferienpark weckt für mich viele Erinnerungen, war es doch jahrelang mein Schulweg. Kleine hügeliche Waldstücke hinter denen man Strand hören kann.
Und auch das Abendessen war gewissermaßen nostalgisch, denn Labskaus (in einer deutschen Variante) hatten wir schon lange nicht mehr. Ich kann es kaum erwarten, die Zubereitung nächstes Mal selbst auszuprobieren.

Es verbleibt nach einem traumhaften Oktober-Wochenende
F.

Logbuch : spätsommerlicher Herbst oder herbstlicher Spätsommer

September 29, 2014

Man möge mir die triviale Wetter-Anspielung (bereits im Titel) verzeihen. Vielleicht berichte ich zu oft über das Wetter dieser Tage. (Im Radio.) Oder ich füge hinzu, dass die Uneindeutigkeit der Jahreszeit mit meinem Gemüt übereinstimmt.

20.09.14 : Ein weiterer ruhiger Urlaubstag in der Heimat. Inklusive gutem Wetter, Lesestoff und der Laune, Stunden in der Küche zu verbringen. Das resultierende Gericht (Bœuf bourguignon) kann sich sehen lassen, wird aber erst mal nicht in meine Top Ten einsteigen können.

21.09.14 : Passend zum Urlaubsende wechselte auch das Wetter. Schon die Brötchen konnte ich im Regen holen. Der Tag verging sehr schnell, der Zug wollte erreicht werden. Die Fahrt hatte einen Umsteigebahnhof mehr. Unterwegs las ich weitere Ausgaben von “The Superior Foes Of Spider-Man”, einer Comic-Serie, die mich zum Lachen bringt.
In Rostock angekommen war ich nur kurz zu Hause und dann schon wieder unterwegs. Beim Treffen der IT-Gruppe wollte ich mich mit der VPN-Einrichtung vertraut machen, was allerdings verfrüht abgebrochen werden musste, da das komplette Haus-Netzwerk ausfiel.

22.09.14 : Ich weiß nicht, woran es lag, aber diese Woche fing ich sehr früh an. Büro, Montagsrunde, Büro, Sporträumlichkeiten, zu Hause. Infotainment, musikbezogene Bloggerei und Recherche für den Dienstag.

23.09.14 : Und dieser fing sogar noch früher an – und dabei irgendwie erstaunlich plangemäß. Noch bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein paar Meldungen zusammengetragen. Und da machte die Vorbereitung für die Radiosendung fast schon wieder Spaß, weil aureichend Vorbereitungszeit vorhanden war. D., der eigentlich diese Vorbereitungszeit miterleben sollte, war jedoch nicht so pünktlich. Tat meiner Gelassenheit aber keinen Abbruch. Selbst kleine Fehlerchen konnten daran nichts ändern. Ich denke heute noch gern an meine ungewollt wohl lustigsten Sportnachrichten.
Zum Abend hin machte sich die Kürze der letzten Nacht bemerkbar, und ich konnte den Weg ins Schlummerland kaum erwarten. Nur bedingt tat es mir da leid, einer Anfrage zum Konzertbesuch im PWH absagen zu müssen.

24.09.14 : Einen Tag mit Hetzerei zu beginnen, vermeide ich eigentlich gern – aber der Plan ließ es an diesem Mittwoch nicht anders zu, wenn ich alle Stationen abhaken wollte. Und so wechselte ich von einem Meeting zum nächsten – mehr oder weniger. Und zum Tagesabschluss stand dann noch die LOHRO-Vollversammlung an. Dort wurde ich ohne Vorwarnung für ein Gremium vorgeschlagen, was mich kurzzeitig in einen Gewissenskonflikt brachte. Glücklicherweise war nach der Wahl für mich vor der Wahl – also alles entspannt. Und dann ermüdend.

25.09.14 : Einen anstrengenden Tagesstart später war ich schon wieder auf “Meeting-Modus”. Zum Abend hin schaute ich noch in den Redaktionsräumen vorbei, um Musik einzupflegen und erlebte nebenbei das Ende einer emotionalen Abschiedssendung. Dann widmete ich mich wieder der Arbeit und kam im Dunkeln wieder nach Hause. Ich betone diese Tatsache, weil mir zu dem Zeitpunkt die schwindende Sonnenscheindauer auffiel. Ich rechnete abermals mit einem kurzen Abend, hatte aber nach ein paar TV-Inhalten sogar noch Lust auf Musik und auf Comics.

26.09.14 : Für den Freitag wollte ich Tagesinhalte nach vorne verlegen und genau dies gelang mir. Nebenbei ergaben sich ein paar Termine für die kommende Woche. (Stichwort Frühschichten.) Am Nachmittag fand ich mich bei LOHRO ein, sinnierte mit L. ein wenig über Verwaltungsabläufe, schaute D. bei seiner ersten Sendung zu, nahm am IT-Treffen mit M. teil und ließ dann den Tag (bzw. die Arbeitswoche) mit einer gemütlichen Abschiedsfeier ausklingen. Diese hätte mich in den frühen Morgenstunden beinahe noch in den ST-Club geführt. Aber das musste ich dann doch nicht haben.

27.09.14 : Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn auch so gelang es mir am Samstag, nicht mehr rechtzeitig beim Bäcker zu sein, um noch Brötchen zu bekommen. Also unternahm ich eine separate Tour. So viel sind mir die präferierten Brötchen dann doch auch wert. Zwei “Late Late Show”-Folgen später wurde es wieder Zeit, in die Gänge zu kommen, da ich mich mit K.(1) zum Kinobesuch verabredet hatte. Zufälligerweise trafen wir uns bereits in der Straßenbahn und unterhielten uns über den ersten “Sin City”-Film sowie die Werke des Frank Miller, zu welchen ich eine “schwierige” Meinung habe.
“Sin City 2″ (wie der Film in Deutschland heißt) sollte besser beim Originaltitel bleiben, denn ein wirklicher zweiter Teil ist es nicht. Einige Handlungselemente sind nämlich auch während und vor dem ersten Film einzuordnen. Wirklich viel Mühe haben sich die Macher nicht gegeben. Und das 3D ist wieder Futter für mein innerliches Wutbürgertum. (Stichwort Abzocke.) Fazit: nur wenn du Spaß am ersten Film hattest, könntest du einen Blick auf “A Dame To Kill For” werfen. Ansonsten verpasst man nichts. Schade eigentlich. (6/10)
Weniger schade war die überraschende Einladung zum Flammkuchen bei K.(2), der ich gern gefolgt bin. Das Rezept war von irgendeinem TV-Koch, welcher auf Blätterteig und Homig setzt. Ja, und das hat schon einen Unterschied gemacht.
Anschließend ging ich zu K.(3)’s Abschiedssause, wo es u.a. 80s-Musikklassiker und ein wenig Akustik-Konzert-Feeling gab. Dazu heitere Menschen bei einem weniger heiteren Anlass. (Nicht zu vergessen die sehr toleranten Nachbarn.) Weiter ging es mit dieser Mischung (minus die Nachbarn) ins JAZ, wo (wie könnte es neuerdings anders sein) Deep House gespielt wurde. Ich würde zwar nicht behaupten, dass mein Gefallen daran größer geworden ist, wohl eher das Verständnis.
Ich musste grinsen, als ich das JAZ bei zunehmendem Tageslicht verließ – ist mir doch genau dies auch bei meinem ersten JAZ-Besuch im Mai so passiert. Tja, dann wieder ein Abschied. Wieder ein sehr spätes (bzw. frühes) Schlafengehen…

28.09.14 : So etwas kann dann nur konsequenterweise mit einem späten Tagesbeginn weitergehen. Der Staffelstart von “Saturday Night Live” (Season 40!) verschönerte dies dennoch. S. bot am Vortag an, mir Franzbrötchen aus Hamburg mitzubringen, was ich (natürlich) nicht ablehnen kann. Diese holte ich mir sozusagen als Frühstück ab. Tja, und dann auf dem Weg zu einem weiteren IT-Treffen wurde ich melancholisch. Einerseits durch die Abschiede und andererseits dank des Wetter (siehe Überschrift).
Beim Treffen beendete ich die VPN-Einrichtung via Tunnelblick, verwertete mit den anderen restliche Bratwürste und vergaß die Melancholie. Fast schon wie eine Belohnung, war ich dann sogar erfreulich zeitig wieder zu Hause.

29.09.14 : Diese Woche fing für mich mit Eile an, was sich aufgrund aufeinander prallender Zeitfenster von Vorhaben ergibt. Mir gelang es zwar, rechtzeitig bei der Montagsrunde zu sein, aber von Freude darüber kann nicht die Rede gewesen sein. Ansonsten Business as usual… für einen Montag. Vielleicht mit der Ausnahme, dass ich mich wieder auf neue “Family Guy”-Folgen freuen kann.

Es verbleibt mit Recherche auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : ich nenne es Urlaub

September 19, 2014

15.09.14 : Diese Woche fing ich mit Sport an, verzichtete auf die Montagsrunde beim Radio und war dann auch zeitiger auf Arbeit. Dort gab es bereits einige Neuigkeiten und entsprechend zu tun. (Die Anfrage nach freien Tagen hatte dennoch Erfolg.) Nach der Arbeit wollte ich nach dem Sendeplan für Dienstag schauen und stellte fest, dass der selbst gegen 19 Uhr noch nicht fertig war. Zu Hause gönnte ich mir wieder Infotainment (bzw. leichte Unterhaltung) zum Abendessen, war dann noch in die Online-Welten unterwegs bzw. schrieb Eintrag Nummer 335 in mein Musikjournal. Und irgendwie ging der Abend länger als ich wollte. Ergo sollte es wohl eine kurze Nacht sein.

16.09.14 : War es der Mond oder nur eine komische Art der Nervosität – keine Ahnung, jedenfalls schlief ich nicht nur bescheiden gut, sondern war noch vor 4 Uhr so wach, dass ich mich entschloss, den Tag noch früher zu beginnen. Der Vorbereitung für die Morgensendung kam das zu Gute, hatte ich doch gewissermaßen alle Ruhe weg, auch wenn ich etwas irritiert war, A. aus der Tagesredaktion ebenfalls arg früh anzutreffen.
Ich weiß nicht, wie etwaige Hörer es aufgenommen haben mögen, aber ich hatte selten so viel Zuversicht beim Fahren einer Sendung. So ziemlich alles, was ich an Inhalt einstreuen wollte, konnte ich abarbeiten. Anschließend setzte bei mir auch die Erkenntnis ein, dass ich nun im Urlaub war. Keine wirklichen Verpflichtungen mehr für den Rest der Woche.
Gegen Mittag hatte ich daheim ein kleines WLAN-Problemchen anzugehen, dann war ich auf dem Weg in die Heimat. Dort musste zunächst der Kühlschrank gefüllt werden. Zum Abend gab es eine mittelmäßige Komödie. Und spätestens danach machte sich die Müdigkeit bemerkbar.

17.09.14 : Spätes Aufstehen. Gemütliches Brötchen-Holen im Sonnenschein. Und den ganzen Tag nicht viel tun außer einer Menge Comics lesen. Abendessen: Pfannkuchen, die selten so perfekt aussahen. :P

18.09.14 : Frühes Aufstehen. Tagsüber viel lesen. Abends zu Besuch bei I. sein, die uns “interessante” Röstis präsentierte. Die Pralinen danach gefielen mir besser. ;) Zurück im heimischen Wohnzimmer sah ich dann erstmals die Casting-Show mit der aufsteigenden Wand. Ironischerweise war mein erster Kontakt mit diesem Format zugleich das Finale der ersten Staffel. Manche Darbietung erinnerte mich an Karaoke-Abende. Ansonsten bin ich mit der Siegergruppe eigentlich zufrieden.

SchmSee_sep1419.09.14 : Heute schaute ich mich noch im Bett liegend im Netz nach weiterem Lesestoff um. (Als ob ich nicht genug auf Lager hätte.) Und dabei stieß ich auf das Drehbuch zum Film “The Way Way Back”, den ich gern sehen wollte. Die 108 Seiten wirkten nicht viel und eine Stunde später hatte ich die Hälfte auch bewältigt. Dann wurde es Zeit fürs späte Frühstück. Tagsüber verschlang ich den Rest vom Drehbuch und muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat. Stichwort Wortwitz. Zum Nachmittag nutzte ich das schöne Wetter für einen Spaziergang. Und am Abend tobte ich mich wieder in der Küche aus, improvisierte ein Risotto mit anderen Zutaten. Ergebnis: genießbar.
Am Abend sah ich dann… “The Way Way Back” als Film. Sehr sehr schöner Film. (8/10)

Es verbleibt mit Grüßen aus der Heimat
F.

Logbuch : Marzipan bis zum Abwinken

September 14, 2014

Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich frage, wie es mir früher gelungen ist, so beständig an all den Blog-Aktivitäten festhalten zu können. Aber das nur als Randbemerkung.

10.09.14 : Schon lustig, wenn ein Treffen vorverlegt, man selbst aber irgendwie nicht gleichfalls früher loskommt. So geschehen an diesem Mittwoch. Wobei es bei einem unterhaltsames Treffen wie dem der Musikredaktion auch nicht negativ auffällt. Danach ging ich noch mit Leuten aus dem Hackspace auf Einkaufstour – die Club-Mate war alle. ;)

11.09.14 : Ein routinierter Donnerstag, an dem eigentlich nur ein relativ unplanmäßiger Besuch bei LOHRO als Ausreißer gelten kann. Grund dafür war ein wenig Audio-Schnitt-Arbeit zur Sondersendung vom Montag. Nebenbei versuchte J., mir einen weiteren Frühschicht-Radio-Einsatz schmackhaft zu machen. Aber diesen Freitag wollte ich pausieren bzw. den Tag nicht übermäßig früh beginnen.

12.09.14 : Denn einerseits hatte ich einen mehr oder weniger spontanen Anteil an einem weiteren Workshop. Und dann wollte ich noch zu einem Konzert im Schauwerk (a.k.a. Theater am Stadthafen), welches mit 19 Uhr einen relativ frühen Beginn hatte – zumal ich davor noch einkaufen und “abendbroten” wollte. Letztendlich hielt sich die Eile erfreulicherweise in Grenzen. Tigeryouth ist ein grandioser Solo-Act auf der Bühne. Diemeeresindblau hatten sich passend zum Theater ein paar Dinge einfallen lassen und auch Minitimer Katzenposter waren besser als wie ich die Band in Erinnerung hatte.
Und im Anschluss ließ ich mir die Chance auf ein paar Runden Karaoke bei C. nicht nehmen. Ebenfalls erheiternd empfand ich, dass ich ein paar Leute nach längerer Zeit mal wiedersehen konnte.

luebeck_sep1413.09.14 : Die Euphorie wich dem unschönen Morgen, an dem ich zum Tagesauflug nach Lübeck aufbrechen wollte/musste. Die Hinfahrt war wenigstens ruhig, am lautesten war noch der Motor der Regionalbahn von Bad Kleinen aus. Und auch die graue Wolkendecke störte mich herzlich wenig. Es war schon gut 4 Jahre her, seit ich in Lübeck war, aber die Orientierung setzte dann doch schnell wieder ein. Vom Hauptbahnhof Richtung Holstentor kann man sich aus meiner Sicht kaum verlaufen. Auf dem Weg zu diesem Wahrzeichen traf ich überraschenderweise auf G., der nun dort wohnt und arbeitet. (Stichwort kleine Welt) Bei idealem Einkaufswetter ging es erst zum “Kartoffelkeller” zwecks Stärkung und dann um die Erkundung der lokalen Geschäfte. Meine “Liste” war relativ kurz und konnte sogar abgearbeitet werden. Zur Abrundung einer erfolgreichen Produktjagd empfehle ich den Besuch des “Lübecker Marzipanspeichers”, wo man im Café eine sehr reichhaltige Marzipantorte genießen kann. (Und auch der Marzipan-Kakao ist lecker.)
Auf der Zugfahrt heimwärts geriet ich in Leselaune. Zwei Ausgaben “Lazarus” später wurde ich wieder daran erinnert, was diese Comic-Serie so gut macht. Und zwar die sehr durchdachte Schreibweise von Greg Rucka.
Als ich wieder zu Hause ankam, hatte ich nur noch Lust auf etwas Abendessen und das Bett.

Anmerkung: Tomatensalat mit Wassermelone ist ja mal ne gelungene Idee. :P

14.09.14 : Gut ausgeschlafen. Ein wenig LOHRO-Zuarbeit. Ein wenig Sport. Kurzer Besuch in der Frieda 23, um ein paar Titel einzupflegen, ein paar Details zum Treffen der Technikgruppe beizusteuern. Dann K.’s Einladung zum Pflaumenknödel-Essen bei S. wahrnehmen, entsetzt über die Wahlergebnisse (und noch mehr über die -beteiligung) sein und schließlich im Hackspace landen, um den letzten Blogpost zu finalisieren (plus diesen hier schreiben). Das ist mein Sonntag gewesen.

Es verbleibt ein wenig belesener
F.

Na Hauptsache smart

September 14, 2014

smatch

Da war es am Dienstagabend mal wieder so weit und eine große Firma schaffte es erneut, einen Teil der digitalen Community über alle Zeitzonen hinweg gebannt zu halten. (Am besten übrigens mit dem haus-eigenen Browser.) Der Ablauf ist Erfahrenen bereits bekannt: Zunächst das übliche Gebabbel über die besten Absichten und eigene Erfolge, bis dann wieder ein neues “bestes” Mobiltelefon vorgestellt wird.
Zyniker können ihren Counter wieder auf 365 Tage stellen – denn so in etwa dann wird dieser neue heiße Scheiß überholt sein.

Der Markt hat gesprochen – und mehr Display lautet die Parole. Demnächst kann man also in ausgewählten Geschäften in der Sparte Telefon zwischen 3 Größen/Auflösungen wählen. Die restlichen Upgrades/Unterschiede sind für Alltags-Anwender eigentlich ziemlich unbedeutend geworden. Es sei denn, aus der Handy-Kamera soll etwas mehr herausgeholt werden. (Man finde den logischen Fehler im letzten Satz.)

Egal… mir geht es eher um Folgendes:

Die Zeit der sogenannten “Wearables” hat einen neuen Einsteiger gefunden, welcher den Konkurrenzkampf höchstwahrscheinlich beleben wird. Und die Marketing-Fans können sich schon jetzt auf all die Momente freuen, in denen der Masse verklickert werden soll, dass ein Leben mit Smartwatch besser ist.
Ja, die “umständliche” Handbewegung Richtung Smartphone mag damit in der Häufigkeit abnehmen. Und nach einer intelligenten Brille kommt es doch auf einen weiteren “Screen” (plus Akku) am Körper auch nicht mehr an, oder? Dafür endlich hautnahe Impulse, wenn es um Termine, Wegstrecken oder Messaging geht. Aber soll es das mit den überzeugenden Argumenten dafür gewesen sein? Okay, das, was früher als Special-Effect in Filme eingebaut wurde, kann der verspielte Technikfreund nun in echt haben. Bloß wer wird denn wirklich später mal Fotos auf seinem Handgelenk betrachten wollen?

Mühe hat man sich offensichtlich gegeben – sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Präsentation. Und Erwartungen sollten erfüllt werden. Wer weiß, wie priviligiert sich manch Besucher im Publikum gefühlt haben muss. Ich denke, selbst als Außenseiter könnte sich die Spannung auf einen übertragen. Und ich persönlich wäre wohl spätestens beim Kurzbesuch von U2 aus dem Häuschen. Aber nicht alles, was applaudiert wurde, kam mir im Kontext “Jahr 1 nach Snowden” so begeisternd vor.

So konnte ich jedenfalls keine Euphorie verspüren, als das Feature des geteilten Herzschlags vorgestellt wurde. Reichen also personenbezogene Daten wie Mails, Fotos und Stimme nicht aus? Nun können die großen Datenzentren in entlegenen Teilen der Erde auch noch einen Aktenreiter mit “Vitalfunktionen” über die Nutzenden bestimmter Geräte anlegen.

Und auch die primäre Zielgruppe würde ich gegenwärtig als wenig umweltbewusst einstufen. Den Weltverbesserungsaspekt dieser Vorstellung sehe ich somit eher eingegrenzt – gerade in Bezug auf den Werbefilm. Oder zynisch: Wie wird denn die Welt verbessert, wenn ein paar gutverdienende Sportmuffel nun besser an ihre Gesundheit erinnert werden? Vielleicht fehlt mir da der Weitblick. (Übrigens hat die Westantarktis derweil den Kipppunkt überschritten.)

Es verbleibt skeptisch
F.

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief “Guardians Of The Galaxy” in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich “win win”. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu “GotG” mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar “Doctor Who” wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine “Frühschicht”, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der “Fear Of Missing Out”. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der “Late Late Show”, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung “Ponyhof”-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage “warum eigentlich?”.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem “Abgrillen am Stadthafen” eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment (“Last Week with John Oliver”), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.

Logbuch : Wochenstart mit Folien-Karaoke

August 27, 2014

Seitdem meine Aktivitäten an Sonntagen mehr variieren, fehlt mir irgendwie ein Standard-Termin fürs Bloggen. Jedenfalls war die Gewohnheit dazu meist förderlich für mich. Egal… bleibt alles anders.

22.08.14 : Eine Freitags-Frühschicht im Radio? Ja, logo. Und für diese Sendung hatte ich mir überlegt, gleich ab 6 Uhr ordentlich aufzutischen. Skrillex gefällig? Ich war also wach, und auch die Zielstellung, nicht wie eine beliebige Morgensendung zu klingen, dürfte mir einigermaßen gelungen sein. Jedenfalls bevor ich ein wenig in Richtung Mainstream ging.
Zum Mittag baute ich einen kleinen Workshop in meinen Tagesplan. Und auch zum Abend kehrte ich noch kurz in den LOHRO-Räumlichkeiten ein. (Stichwort Titelpflege)
Als ich zu Hause war, war ich zwecks Abendgestaltung unschlüssig. Tendentiell sollte der Kinoabend zu “Sag nicht, wer du bist!” auf den kommenden Montag verschoben werden. Jedoch zweifelte ich an den Aussichten, dass dies klappen würde. Und so entschied ich mich mehr oder weniger spontan für die Spätvorstellung. Und trotz meiner begrenzten Französisch-Sprachkenntnisse ließ ich mich nicht vom “Original mit Untertiteln” (OmU) abschrecken.
Fazit: Der Film ist zu gleichen Teilen Drama wie auch Thriller, denn es wird stellenweise ziemlich spannend. Die Darsteller überzeugen auf ganzer Linie und so mancher Schocker hat eine nachhallende Wirkung. (8/10)

23.08.14 : Gut ausgeschlafen begann ich mein Wochenende mit Einkauf und Frühstück. Dann packte mich die Lese-Laune. Es hatten sich auch massig Inhalte aufgestaut. Gefühlte 15 Comics später hatte ich mich auch schon fürs Abendessen festgelegt. Ein Pestosorte sollte getestet werden. Und ja, würzig, wenn auch ich mit Ketchup nachgeholfen habe.
Das Abendprogramm war die sechste Staffel “Doctor Who” im Schnellverfahren (auf erhöhter Geschwindigkeit). Und huch, nun weiß ich, was mit River Song auf sich hat.

24.08.14 : Ich war so früh auf den Beinen, dass ich vor dem Radio-Einsatz (LOHRO Charts) mich noch sportlich betätigen konnte. In aller Eile vergaß ich leider den Reis, den ich nachher holen musste. Denn wir kochten ein “cremiges Curry”. Zum Abend luden L. und C. zum “Doctor Who”-Abend ein – anlässlich des Starts der 8. Staffel. Leider hatte ich keine Zeit, noch die 7, Staffel zu sehen. Aber auch so hatte ich Spaß und irgendwie finde ich Peter Capaldi schon jetzt sympathischer als Matt Smith. Im Twitterverse sah ich zwar mehrere böse Kommentare zum Staffelauftakt und dem Hauptschreiber Moffat, aber ich kann das nicht so ganz nachvollziehen – wobei ich auch nicht der größte Fan/Experte/Whovian bin.

25.08.14 : Was für ein hektischer Wochenstart. Trotz zeitigem Aufstehen musste ich mich beeilen, um bei der Montagsrunde pünktlich zu sein. Und dann sah es erst so aus, als ob der geplante Workshop im Anschluss ins Wasser fallen sollte. Und dann sollte es doch noch etwas werden. Zu dem Zeitpunkt konnte ich froh sein, dass L. ein paar Folien webbasiert vorbereitet hatte. Diese kannte ich gar nicht und daher… improvisierte ich einfach. :P
Und dann wurde ich noch gefragt, als Notfall-Vertretung fürs Nachmittagsprogramm einzuspringen, was mir dann spontan auch einen halben freien Tag wert war. Im Anschluss wollte ich mit Familie eigentlich Burger im Irish Pub essen, aber die gibt es nur von Mittwoch bis Sonntag. Also wurde es “Irish Stew”, was zwar okay war, aber halt kein Burger. Im Anschluss machten wir noch einen Zwischenstopp im Cafe Lom, wo ich einen Lassi-Cocktail probierte. Nur fand ich die Kombination mit Rohrzucker nicht so prickelnd.

26.08.14 : Dieser Dienstag begann für meine Verhältnisse sehr früh. Wir frühstückten bei Bäcker Kaddatz (am Dobi) und dies war eher suboptimal. Im Anschluss hatte ich einen Amtsgang auf meinem Plan, wobei ich allerdings viel zu früh eintraf – und die Zeit dann zum Lesen nutzte – die ersten Heften von Kick-Ass 3. Fazit: gut 45 Minuten warten für 10 Minuten Abwicklung.
Am Abend traf ich mich mit M. und Z., welche uns Tatratea (in schwarz) vorstellte. So etwas hatte ich noch nicht auf meinem Radarschirm – eine neue Erfahrung. Im Anschluss gingen wir ins ST, wo ich für einen Dienstag noch nie so viel Andrang gesehen hatte. Wir trafen M. und S., und später noch A. mit Freundin C. aus Frankreich. Es wurde ein heiterer Abend und ich war sogar noch kurz im Zwischenbau, wo mir Deep House erneut ziemlich “minimal” vorkam. Egal. :P

27.08.14 : Heute verlief eigentlich alles wie immer. Arbeit, Musikredaktion, Hackspace.

Es verbleibt mit viel Vorfreude auf “Guardians of the Galaxy”
F.


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