Logbuch : Wochenstart mit Folien-Karaoke

August 27, 2014

Seitdem meine Aktivitäten an Sonntagen mehr variieren, fehlt mir irgendwie ein Standard-Termin fürs Bloggen. Jedenfalls war die Gewohnheit dazu meist förderlich für mich. Egal… bleibt alles anders.

22.08.14 : Eine Freitags-Frühschicht im Radio? Ja, logo. Und für diese Sendung hatte ich mir überlegt, gleich ab 6 Uhr ordentlich aufzutischen. Skrillex gefällig? Ich war also wach, und auch die Zielstellung, nicht wie eine beliebige Morgensendung zu klingen, dürfte mir einigermaßen gelungen sein. Jedenfalls bevor ich ein wenig in Richtung Mainstream ging.
Zum Mittag baute ich einen kleinen Workshop in meinen Tagesplan. Und auch zum Abend kehrte ich noch kurz in den LOHRO-Räumlichkeiten ein. (Stichwort Titelpflege)
Als ich zu Hause war, war ich zwecks Abendgestaltung unschlüssig. Tendentiell sollte der Kinoabend zu “Sag nicht, wer du bist!” auf den kommenden Montag verschoben werden. Jedoch zweifelte ich an den Aussichten, dass dies klappen würde. Und so entschied ich mich mehr oder weniger spontan für die Spätvorstellung. Und trotz meiner begrenzten Französisch-Sprachkenntnisse ließ ich mich nicht vom “Original mit Untertiteln” (OmU) abschrecken.
Fazit: Der Film ist zu gleichen Teilen Drama wie auch Thriller, denn es wird stellenweise ziemlich spannend. Die Darsteller überzeugen auf ganzer Linie und so mancher Schocker hat eine nachhallende Wirkung. (8/10)

23.08.14 : Gut ausgeschlafen begann ich mein Wochenende mit Einkauf und Frühstück. Dann packte mich die Lese-Laune. Es hatten sich auch massig Inhalte aufgestaut. Gefühlte 15 Comics später hatte ich mich auch schon fürs Abendessen festgelegt. Ein Pestosorte sollte getestet werden. Und ja, würzig, wenn auch ich mit Ketchup nachgeholfen habe.
Das Abendprogramm war die sechste Staffel “Doctor Who” im Schnellverfahren (auf erhöhter Geschwindigkeit). Und huch, nun weiß ich, was mit River Song auf sich hat.

24.08.14 : Ich war so früh auf den Beinen, dass ich vor dem Radio-Einsatz (LOHRO Charts) mich noch sportlich betätigen konnte. In aller Eile vergaß ich leider den Reis, den ich nachher holen musste. Denn wir kochten ein “cremiges Curry”. Zum Abend luden L. und C. zum “Doctor Who”-Abend ein – anlässlich des Starts der 8. Staffel. Leider hatte ich keine Zeit, noch die 7, Staffel zu sehen. Aber auch so hatte ich Spaß und irgendwie finde ich Peter Capaldi schon jetzt sympathischer als Matt Smith. Im Twitterverse sah ich zwar mehrere böse Kommentare zum Staffelauftakt und dem Hauptschreiber Moffat, aber ich kann das nicht so ganz nachvollziehen – wobei ich auch nicht der größte Fan/Experte/Whovian bin.

25.08.14 : Was für ein hektischer Wochenstart. Trotz zeitigem Aufstehen musste ich mich beeilen, um bei der Montagsrunde pünktlich zu sein. Und dann sah es erst so aus, als ob der geplante Workshop im Anschluss ins Wasser fallen sollte. Und dann sollte es doch noch etwas werden. Zu dem Zeitpunkt konnte ich froh sein, dass L. ein paar Folien webbasiert vorbereitet hatte. Diese kannte ich gar nicht und daher… improvisierte ich einfach. :P
Und dann wurde ich noch gefragt, als Notfall-Vertretung fürs Nachmittagsprogramm einzuspringen, was mir dann spontan auch einen halben freien Tag wert war. Im Anschluss wollte ich mit Familie eigentlich Burger im Irish Pub essen, aber die gibt es nur von Mittwoch bis Sonntag. Also wurde es “Irish Stew”, was zwar okay war, aber halt kein Burger. Im Anschluss machten wir noch einen Zwischenstopp im Cafe Lom, wo ich einen Lassi-Cocktail probierte. Nur fand ich die Kombination mit Rohrzucker nicht so prickelnd.

26.08.14 : Dieser Dienstag begann für meine Verhältnisse sehr früh. Wir frühstückten bei Bäcker Kaddatz (am Dobi) und dies war eher suboptimal. Im Anschluss hatte ich einen Amtsgang auf meinem Plan, wobei ich allerdings viel zu früh eintraf – und die Zeit dann zum Lesen nutzte – die ersten Heften von Kick-Ass 3. Fazit: gut 45 Minuten warten für 10 Minuten Abwicklung.
Am Abend traf ich mich mit M. und Z., welche uns Tatratea (in schwarz) vorstellte. So etwas hatte ich noch nicht auf meinem Radarschirm – eine neue Erfahrung. Im Anschluss gingen wir ins ST, wo ich für einen Dienstag noch nie so viel Andrang gesehen hatte. Wir trafen M. und S., und später noch A. mit Freundin C. aus Frankreich. Es wurde ein heiterer Abend und ich war sogar noch kurz im Zwischenbau, wo mir Deep House erneut ziemlich “minimal” vorkam. Egal. :P

27.08.14 : Heute verlief eigentlich alles wie immer. Arbeit, Musikredaktion, Hackspace.

Es verbleibt mit viel Vorfreude auf “Guardians of the Galaxy”
F.

Logbuch: spätsommerliche Aufarbeitung

August 21, 2014

Ich gehe nicht davon aus, dass auf diesen Post gewartet wurde. Und wie dem auch sei… überfällig erscheint es mir dennoch :D

30.07.14 : Sollte es eine Regelmäßigkeit werden, im Sommer Abschiedsveranstaltungen in meinem Kalender zu finden? Ich weiß es nicht. Aber an diesem Tag fand wieder so ein Event statt. Erst sah es so aus, dass wir wegen Regen umdisponieren mussten. Aber dann besserte sich das Wetter. Es war schön, ein paar Leute mal wieder zu sehen, und noch schöner, den Abend gesellig ausklingen zu lassen.

31.07.14 : Ein typischer Routine-Tag – inklusive Überstunden. Abends dann noch etwas Web-Recherche und frühes Schlafengehen…

01.08.14 : … denn eine weitere Frühschicht am Freitag sollte es sein. Ich finde es lustig, wie ich nach mehr und mehr Sendungen einen bestimmten Einsatz weniger gut einschätzen kann. Wobei nun mittlerweile auch viel Zeit vergangen ist.
Der Rest des Tages war für einen Freitag wohl auch eher ruhig.

02.08.14 : Im Nachhinein erscheint es mir etwas verrückt, freiwillig einen Samstag relativ zeitig zu beginnen, nur um dann gegen 10 Uhr bei einer eheramtlichen Angelegenheit behilflich sein zu können. Ohne einen gewissen Spaßfaktor würde das bestimmt auch nicht funktionieren. Ich nahm mir vor, ein paar Dinge zu dokumentieren. Dabei wurden Screenshots mit Skitch annotiert und dann in Wiki-Seiten eingebettet. Leider bin ich bei WaveLab 8 nicht so weit gekommen. Dort sind es bislang nur Notizen geworden, die ich während des Workshops verfasst hatte.
Am Abend traf ich mich mit Freunden am Kanonenhügel und später sollte es tatsächlich noch ein weiteres Mal in den Stadtpalast gehen. Die Musik war überraschend angenehm.

03.08.14 : Ausschlafen war nicht. Also wieder Richtung Radio. Die Sendungsvorbereitung wurde vom Fahrscheinkurs erfreulich wenig gestört. Der (leicht zeitkritische) Ablauf ging auch ganz locker von statten. Und nach einem Zwischenstopp zu Hause war ich abends wieder zur Stelle, um Technikgruppen-Angelegenheiten zu besprechen, zu planen und ein wenig näher zu beleuchten – bis in den späten Abend.

04.08.14 : Neuerdings beginnen meine Wochen mit Treffen der LOHRO-Mitmachenden, bei denen viel Organisatorisches auf den Tisch kommt. Danach geht es weiter zur Arbeit.
An diesem Abend sah ich mit A. erstmals einen französischen Film im O-Ton im LiWu. (Ein Hoch auf Untertitel.) Schade, dass ich bestimmte Zitatstellen für den Vokabel-Wortschatz schon wieder vergessen habe.

05.08.14 : Ein Routine-Tag. Am Abend sah ich einen Dokumentarfilm über die Erfahrungen eines Ex-Bankers. Natürlich waren viele Erkenntnisse davon nicht erbauend. Aber ich war zugleich froh, wenig Neid und eher Bedauern zu empfinden.

06.08.14 : Beinahe könnte ich hier wieder “Routine” vermerken, wäre da nicht die Tatsache, dass ich nach dem Treffen der Musikredaktion doch noch spontan ins Kino gegangen bin, um die letzte Möglichkeit zu nutzen, den Film “Maman und ich” zu gucken. Und ja, der Film ist eigentlich ganz unterhaltsam. Skurril zwar, aber witzig doch auch.

07.08.14 : Gut, an dieser Stelle muss ich sagen, dass ich diesen Tag eher suboptimal genutzt habe. Jedenfalls nach dem zu urteilen, was ich davon in Erinnerung habe. Es war bedauerlicherweise doch wieder Routine. Dabei hatte ich erst noch eingeplant, abends zur HanseSail zu gehen. Aber das Wetter ließ mich das überdenken.

08.08.14 : Und schließlich war wieder eine Frühschicht für Freitag angesagt. Und gleich nach dem Einsatz und der Arbeit war ich schon bei der Planung für den Abend. Mit G. war ich erst auf der HanseSail unterwegs, wo wir eine 1A-Breakdancer-Fahrt mitnahmen, und danach im ST, wo wieder “Bad Taste” angesagt war.

09.08.14 : Und wieder ein Samstag ohne Ausschlafen – und dafür wieder mit gutem Grund. G. und ich fuhren in den Gewerbepark Bentwisch, wo ich erstmals den großen Tierladen von innen sah, bevor wir ausgiebig im (wieder frisch umsortierten) Kaufland bummeln waren. Ich kostete erstmals Quarkis.
Am Nachmittag hielt mich nichts davon ab, ordentlich Schlaf nachzuholen. Als ich wieder wach war, gab es schon Pläne für den Abend. Ein weiterer HanseSail-Besuch sollte es sein – dieses Mal mit U.. Und auch Z. meldete sich, mit der ich mich später am Netto traf, wo wir noch auf jemanden warten konnten. Das Wiederfinden an der NDR-Bühne scheiterte dann schließlich an zu viel Publikum und zu wenig brauchbarem Handy-Netz. Mein Akku machte dann auch ganz fix schlapp. In der Nähe des MAU-Clubs sahen wir das Feuerwerk, welches von dort aus etwas klein wirkte. (Oder es war dieses Jahr auch wirklich klein.) Ich traf H., den ich schon lange Zeit nicht mehr gesehen hatte. Er dachte, ich sei noch an der Uni aktiv. Hui, wie die Zeit vergeht. Al. gesellte sich zu uns und wir erwogen tatsächlich, die Gutscheine fürs Bacio zu nutzen. Dann entschieden wir uns doch eher für den… Stadtpalast. Ist das zu fassen? Erst war ich da monatelang nicht mehr und dann wirklich drei Wochen in der Reihe jeweils samstags. Das Seifenblasenmanifest bot erneut eine Mischung aus (klischeehaft deutlichem) Indie und House.

10.08.14 : Die Zeit zu Hause könnte ich fast als Zwischenstopp angeben, da ich ja sonntags wieder eine Sendung auf dem Plan hatte. Das sind so Momente, in denen ich mich frage, wie andere Menschen mit diesem Pensum umgehen würden.
Nach der Sendung verbrannte ich mir die Finger an einem Topfdeckel, der auf einer heißen Herdplatte lag – und das wer weiß wie lange. Jedenfalls kochten wir dann Reisnudeln mit Gyros, Krautsalat, Tzatziki und noch mehr Reisnudeln, die mich für den Rest des Tages sättigten. Bei einer sportlichen Betätigung am Nachmittag fühlte ich mich auch entsprechend träge.
hauskonzert_aug14Und wo ich am Abend? Ja, die Frieda 23 lud zum Hauskonzert ein. Und der Künstler Rob Moir kam beim Publikum gut an. Der Raum war voll. Ich war erfreut, K. wiederzusehen. Mit A. hörte ich dann noch ein paar alte Hits aus den 90ern und dann war es auch wieder spät.

11.08.14 : Dieser Montag verlief… routiniert, was allerdings nach dem doch eher anstrengenden Wochenende ganz okay war.

12.08.14 : Am Dienstag belohnte ich mich mit einem eher spontanen Kinobesuch. Ich hatte viel Gutes über den neuen “Planet der Affen”-Film gelesen und wollte mir selbst ein Bild machen. Fazit: Ja, der Film ist besser als der Vorgänger, was auch nicht schwer ist. Und dazu bietet er Subtext zum Nachdenken – hinsichtlich unserer “Natur”. Dass wir selbst nach einer weltweiten Bevölkerungsdezimierung noch einen Krieg anfangen würden… wer weiß.

13.08.14 : Dies war der Tag, an dem ich nach einer Abstinenzphase wieder im Hackspace vorbeischaute.

14.08.14 : Ursprünglich hatte ich für den Abend einen weiteren Kinobesuch im Visier (“Lucy” von Luc Besson). Aber dann viel mir ein, dass S. wieder in der Region war und mich wegen einem Treffen anrief. Und so zogen wir abends durch die KTV, waren im Freigarten und im Cafe Central. Dabei brachten wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand, und wieder kann ich sagen, dass ich wenig neidisch war, obwohl ich aufgrund meiner suboptimalen Situation Grund genug haben könnte.
Ich war nur etwas traurig, als ich nach Hause kam, weil es schon so spät war und mir somit nicht viel Zeit blieb.

15.08.14 : Denn auch an diesem Freitag begann ich mit der Frühschicht im Radio. Danach pflegte ich ein paar Songs ein, musste nach Hause wegen der Prüfung der Rauchmelder und konnte dann mit dem Arbeitstag beginnen.
Als ich dann abends wieder zu Hause war, machte sich mein Schlafmangel bemerkbar und ich war hin und her gerissen, ob ich nicht ins Bett gehen sollte. Aber ich ging stattdessen noch in die Stadt, wo ich Z. bei den “Beginen” antreffen würde. Dort erzählten wir ein Weilchen und schlossen uns dann einer Gruppe Richtung Studentenkeller an. Dort fand uns schließlich noch M. und wir hatten einen spaßigen Abend. Zwischenzeitlich schaute ich noch auf die Uhr, bis es mir egal war, wie spät es werden sollte. Daheim war ich dann kurz vor einem Wolkenbruch und mit der Aussicht auf knappe 2 Stunden Schlaf, wenn ich mein Wochenende wie geplant beginnen sollte. (Was lege ich es auch auf einen 24-Stunden-Tag an.)

16.08.14 : Keine zwei Stunden später beschloss ich, den Start ins Wochenende um weitere zwei Stunden zu verschieben. Erst dann fühlte ich mich fit genug für den Weg zum Bahnhof und einer Zugfahrt in die Heimat. Und dort hatte ich einen entspannten Tag mit Lektüre. Ich las Kevin Smith’s Drehbuch zu einem Superman-Film, der nie gedreht wurde. Am Abend kochte ich Risotto – erstmals mit Safran, welcher meine Hände ordentlich färbte. Und das Abendprogramm war der Film “Die Eiskönigin”. Es wurde darauf noch kurzzeitig in dieses “Big Brother”-Programm reingezappt, bevor mich nichts mehr auf Beinen halten konnte.

17.08.14 : Endlich mal ausschlafen an einem Sonntag. Ich ließ mir sogar so viel Zeit mit dem Frühstück, dass ich den Anfang der “LOHRO Charts” verpasste. Am Ende musste ich auch gar nicht so viel Zuarbeit anfertigen, weil ein Titel zum wiederholten Male auf Platz 1 kam. (Also keine neue Grafik anfertigen.) Am Nachmittag las ich noch eine Weile. Dann zog es mich wieder in die Stadt, wo ich auch gleich wieder unterwegs war – Treffen der Technikgruppe und im Anschluss noch zum Hackspace.

18.08.14 : Neue Woche, und wieder Routine. Dieses Mal mit dem Vorhaben, so früh wie möglich ins Bett zu gehen.

19.08.14 : Ein wenig entsetzt war ich schon, als ich kurz nach 5 wieder wach wurde, obwohl ich nur ein paar Minuten nach dem Weckerklingeln liegen bleiben wollte. (Stichwort verschlafen) Und so blieb mir nichts anderes übrig, als zu hetzen. Das hatte ich davon, ein zusätzliche Radio-Frühschicht einzulegen. Irgendwie kam ich dann doch noch in den Tag und es verlief zunehmends mit Routine. Für den Abend hatte ich noch ein paar ältere Folgen der “Late Late Show” auf Halde.

20.08.14 : Gestern hatte ich ein relativ gutes Händchen, was die Musikauswahl anging, die ich beim Treffen der Musikredaktion vorstellte. Das sollte mir für kommende Sendung zu Gute kommen. Stichwort Playlist.
Im Hackspace widmete ich mich der Framework-Kombination impress.js + Hovercraft, was mich scheinbar unnötigerweise Nerven bei der Einrichtung kostete. Aber letztendlich ging es dann ja. Nur hatte ich nach den Stunden keine Lust mehr, inhaltliche Fragestellungen anzugehen.

21.08.14 : Heute in einem Wort: Routine. Ein gewöhnlicher Donnerstag also – mit dem Wunsch, früh schlafen zu gehen. ;)

Es verbleibt irgendwie nachdenklich
F.

PS: an das neue WordPress-Interface muss ich mich noch gewöhnen.

Meta

August 13, 2014

Wenn man einen Eintrag übers Bloggen schreibt… könnte das “meta” sein.

Wie auch immer. Ich habe eine ganze Weile versäumt, hier wieder ein paar Zeilen zu verfassen. Grund dafür ist nicht irgendein Urlaub oder übermäßige Auslastung. Eher Lustlosigkeit in Momenten, in denen ich schreiben könnte.

Hinzu kommen die deprimierenden Nachrichten aus aller Welt, die mich nachdenklich werden lassen.

Na ja, mal sehen, wann es hier wieder etwas Neues geben wird.

Es verbleibt am Wuseln
F.

Logbuch : im Meer am Meer

Juli 29, 2014

Spätestens, wenn ich beim Rekapitulieren beim letzten Wochenende ankomme, sollte ersichtlich werden, dass mir dieser Eintrag nicht früher von der Hand gehen wollte.

21.07.14 : Ich versuchte meinen Tagesstart etwas umzugestalten, um noch zum Montagstreffen beim Radio vorbeizuschauen. Dies hat mich allerdings ganz schön in Eile versetzt, so dass ich überlege, den Ablauf künftig vielleicht besser anders zu strukturieren. Zum Abend hin fühlte ich mich immer noch ermattet. Entsprechend wenig nahm ich mir für den Rest des Tages vor.

22.07.14 : Zum Dienstag fällt mir nur ein Wort ein: Routine. Das kann so oder so ausgelegt werden. Aber mich hat es nicht gestört.

23.07.14 : Ein Planungstreffen um die Mittagszeit riss mich ein wenig aus dem Standard-Alltag am Mittwoch. Und natürlich sollte wieder am Abend abgestimmt werden, was denn wohl Titel der Woche werden könnte oder mit welcher Musik die Rotationsstufe 1 ausgestattet werden soll. Und eigentlich hatte ich danach noch Pläne, welche sich aber ein wenig im Sande verliefen, da es doch spät wurde und ich dann lieber nach Hause gehen wollte. Einem glücklichen Zufall verdanke ich, dass C. gerade am Doberaner Platz vorbeiging und ich den Weg nicht komplett allein antreten brauchte.

24.07.14 : Für Donnerstag lud M. zu ihrer Geburtstagsfeier abends in den Studentenkeller ein. Und der bietet zum Feiern allerlei Platz. Stichwort Hinterhof. Ich sah erstmals, wie lange sich ein Bierpong-Spiel hinziehen kann. (Von wegen Zielwasser.) Und ich spielte erstmals Flunky Ball, was ich wohl so schnell nicht wieder machen werde. Mein Geschenk kam gut an, was mich freute. Und schließlich nutzten wir auch den Platz auf der Tanzfläche. Ich blieb länger als ich wollte, obwohl ich doch auf die Zeit achten musste…

warnemuende_jul201425.07.14 : … denn am Freitag hatte ich eine weitere 3-Stunden-Schicht im Studio. Wie gut, dass ich bereits gute Vorarbeit hinsichtlicher der Sportnachrichten geleistet hatte. Das ersparte mir Zeit. Nach der Sendung war ich noch kurz am Vorbereiten für ein weiteres Event. Stichwort JellyShots. Man könnte meinen, dass ich nach einer kurzen Nacht und einem relativ langen Arbeitstag nicht unbedingt noch großartig unternehmungsfreudig sein könnte. Tja, falsch. Zum frühen Abend traf ich mich mit S. und G. auf dem Weg nach Warnemünde, wo NJOY ein OpenAir-Konzert veranstaltete. Und hui, was kamen da viele Leute an den Strand. Ein Menschenmeer am Meer – und wir mitten drin, ganz bequem auf einer Decke, mit guter Aussicht auf zumindest eine der großen Monitore. Und laut genug war es auch. Nur die “gute Laune” der Moderatoren ging uns ein wenig auf die Nerven. Die Live-Musike war da schon um einiges besser. Mark Forster wirkte sehr sympathisch. Andreas Bourani hatte zwar den Hit des Monats dabei, sang aber zu viele Balladen für so ein Event. Und von Milow kannten wir bereits viele Lieder. Da machten wir uns dann auch auf den Heimweg – in einer überfüllten S-Bahn.

26.07.14 : Ausschlafen? Oh ja. Und nicht nur das. Sogar am sommerlichen Nachmittag gelang es mir, ein paar extra Stunden Schlaf zu tanken. Dies erwies sich dann auch als gute Entscheidung. Denn der Abend hatte es in sich. Anfangen tat es mit einem Kinobesuch im LiWu. Dort sah ich mit G. und K. “Monsieur Claude und seine Töchter”, eine französische Komödie über eine Multi-Kulti-Familie. Seicht, etwas überdreht, manchmal dramatisch, aber im Endeffekt doch irgendwie herzlich. (7/10)
Danach machten wir eine kleine Auswertung in der Barke, oder besser davor, weil es ja ziemlich warm war. Und dann musste ich schon zu Helgas Stadtpalast, um bei der Vorbereitung zur LOHRO-Geburtstagsparty zu helfen – nicht zuletzt auch, weil ich dort auflegen durfte. So wechselte ich mich mit I. ab, als wir in den Eröffnungsstunden den Main Floor beschallten. Ich könnte wetten, dass man dort selten Nicki Minaj spielt. Aber G. und mir hats gefallen. Ist ja nicht so, dass man auf einer leeren Tanzfläche viele Leute vergraulen könnte. :)
Was passierte noch so? Ich verlor mein Maß mit dem Glitzerspray. Ich traf B.’s Freund B. wieder, den ich wahrscheinlich nicht erkannt hätte, wenn er mich nicht erkannt hätte. Zu früher Stunde riefen wir B. an, welche (laut eigener Aussage im Nachhinein) sehr amüsiert darüber war. Ich versprach einem LOHRO-Hörer, vor meiner nächsten Sendung “Jai Ho” von AR Rahman zu spielen. Ich genehmigte mir die Freiheit, auf dem entspannten (und überwiegend leeren) Launch-Floor hin und wieder “Bratze” zu spielen, wofür mir A. hoffentlich nicht böse ist.

27.07.14 : Als mich der Alarm des Timers (ja, nicht des Weckers) dem Schlaf entriss, hatte ich nicht viel Zeit und musste auch schon los zum Radio. Mein Co-Moderator hatte sichtlich Spaß daran, wie ich etwas langsamer als sonst an der Vorbereitung saß. Und ja, “Jai Ho” hatte ich nicht vergessen. Im Gegensatz zu der Tonne Feenstaub auf meinem Kopf.
Die Nachbereitung war heiter bis nervig, weil ich irgendwie lieber meine Ruhe gehabt hätte. Ausgleichend waren meine Lieblingssorten Pudding, die wir kochten – Banane und Pistazie. Auch der Regen am Nachmittag wollte die Temperatur in den Räumen nicht großartig beeinflussen. Und abends ging es dann schon weiter mit der Technikgruppe, in der wir kommende Schritte ausarbeiteten. Und da machte sich dann auch langsam der Schlafmangel wieder bemerkbar. Insofern ließ ich es nicht auf eine weitere “Nachtschicht” ankommen.

28.07.14 : Dieser Wochenstart erschien mir um einiges angenehmer als der davor, weil ich ein paar Tagesinhalte umsortierte. Und dann war ich abends noch unterwegs zu K., um mir ein paar Erfrischungsgetränke abzuholen, die man hier sonst nicht findet. Wir saßen noch ein Weilchen “auf der Straße” bei seiner Nachbarin T. und trafen auf H., der überraschenderweise ganz in der Nähe wohnt und mit Hündin M. unterwegs war. Letztere ist ein wahres Energiebündel. (Die Rasse habe ich schon wieder vergessen. Irgendwas mit Shepard.)
Am späten Abend wurde ich etwas nostalgisch und suchte im Internet nach einer Cartoon-Serie, die ich im Grundschul-Alter gesehen hatte. Ich glaube, kaum einer wird sich noch an “The New Adventures Of He-Man” erinnern. Dazu hatte ich mal ein Comic-Heft, in dem es darum ging, wie besagter Titelheld von seiner Fantasy-Welt in die SciFi-Zukunft kam. Eigentlich ein verrückter Ansatz, aber ich fand es damals toll – wie auch das Merchandise. Wie verrückt ist es da, dass man heute im Netz Videos findet, in der die alten Spielsachen vorgestellt werden?

29.07.14 : Auch der heutige Dienstag verlief ziemlich routiniert. Ich sah etwas Infotainment zum Abendessen.

Es verbleibt im Sommer 2014
F.

Logbuch : Horizont als schiefe Ebene

Juli 20, 2014

Nachtrag zum 13.07.14 : Am Abend besuchte ich noch S., wo sich noch mehr Besuch ankündigte, um das WM-Finale zu schauen. Entgegen meiner Intention sah ich dann doch noch einen ganzen Teil der ersten Halbzeit und empfand das Spiel bis dahin auch sehr spannend. Scherzhaft meinte ich noch, dass es bei einem Finale doch nur selten zu einer Verlängerung kommt. Als ich auf dem Heimweg war, schaute und hörte ich mich um – vorbeifahrende Lieferantenautos hatten den Radiokommentar zum Spiel an und an manchen offenen Fenstern oder auf Balkons wurde gejohlt bzw. diskutiert. Eine lustige Erfahrung.

14.07.14 : Ich muss wohl nicht angeben, wo ich war, als Deutschland zum vierten Mal Fußball-Weltmeister wurde. Jedenfalls sah ich die Überreste der Feierlichkeiten am Doberaner Platz früh genug. Eine 3-Stunden-Frühsemdung später wuselte ich noch ein wenig in den LOHRO-Räumlichkeiten umher, begutachtete meine Wackelpudding-Kissen und war dann auch wieder unterwegs zu meiner Erwerbstätigkeit. Am Abend wollte ich nur noch mein Bett sehen.

15.07.14 : Herrlich unspektakulär verlief mein Dienstag. Wohlgefühl durch Routine? Ja, manchmal kann ich mich daran erfreuen. Zum Abendessen gönnte ich mir ein paar TV-Inhalte, die ich noch “auf Halde” hatte.

16.07.14 : Einen straffen Zeitplan hatte ich mir für Mittwoch gesetzt. Und dann wurde der Musikredaktions-Anteil spontan in den Nachmittag verlegt. Ebenfalls fast schon spontan legte ich noch eine kleine Einkaufstour zum Abend ein. bevor ich K. am Kino traf. Nach dem Ticket-Holen bummelten wir noch kurz durch den neuen Edeka-Markt in der Breiten Straße und waren von der Auswahl angetan.
Gleiches kann ich nicht vom Film sagen, der uns 3,5 Stunden im Kinosessel festhielt. Ich meine, ich hatte keine großen Erwartungen an “Transformers: Ära des Untergangs”. Und das war schon fast meine Rettung. Aber irgendwie reichten mir die Effekte nicht aus. Um ehrlich zu sein, kann ich mir nach 4 TF-Filmen nicht mehr vorstellen, was die Produzenten einem noch vorsetzen wollen, was nicht schon irgendwie zu sehen war. (Metroplex?) Eigentlich wollte ich wieder dieses Gefühl haben, eine Kindheitserinnerung frisch aufbereitet zu erleben. Aber irgendwie war der zynische Erwachsene in meinem Kopf tonangebend. Ich kann aktuell nicht mal sagen, ob der Film nur was für Fans ist bzw. ob man diesen Teil total meiden sollte. (4/10)

17.07.14 : Wenn ich an den letzten Donnerstag denke, welcher einen kleinen Sondereinsatz in den Redaktionsräumen beinhaltete, dann war mir vom ganzen Tag der Abend am liebsten, wo ich mich in alte und neue Musik einhörte bzw. ein wenig recherchierte.

18.07.14 : So hatte ich für den Freitag eine (aus meiner Sicht) gute Vorbereitung für den “Beatbetrieb”. Da merkte ich erneut, wie gern ich doch über Musik rede. Für den Abemd erhielt ich eine Anfrage zum Grillen am Stadthafen. Unsere Runde fand dann auch noch einen guten Fleck zwischen all den anderen Parteien, die sich das Gleiche für den Abend vornahmen. Irgendwie schaffte ich dann auch noch eine ganze Packung Grillfackeln im Alleingang. Zufällig traf ich noch K. und Z., die wohl bei dem Helgas-OpenAir waren. Mit N. machte ich dann noch einen sehr späten Zwischenstopp im REWE. Wir setzten unsere Runde auf dem Kanonenhügel fort und machten auf dem Heimweg noch einen kleinen Halt im Pirat. Alles in allem ein super Abend.

19.07.14 : Für meinen Start ins Wochenende brauchte ich noch eine große Extraportion Schlaf. Für ein kleines Auswärtsdinner in der Heimat suchten wir seit längerer Zeit mal wieder Gosch auf, wo es saison-bedingt sehr voll war. Na ja, ich bin immer noch nicht ein begeisterter Fisch-Esser, insofern hält sich mein Genuss-Empfinden ob so einer Speise in Grenzen. Aber es war schon okay bis lecker. Eine weitere Seltenheit gab es zum Tagesausklang – nämlich einen TV-Abend. Mir war nach “Invasion”, dem SciFi-Thriller mit Nicole Kidman und Daniel Craig. Wow, ist das ein “Clusterfuck” von einem Film. Oder mit anderen Worten: das hätte ich mir sparen können. Und dann noch auf einem Privatsender – mit einer Tonne Werbepausen. Und ist euch mal aufgefallen, wie viele Werbespots für Webseiten kursieren?

20.07.14 : Ich muss gestehen, gemessen am Samstag wäre mein Wochenende ziemlich mies gewesen, wenn es nicht noch den Sonntag gegeben hätte. Der begann einigermaßen erholt und mit einem guten Frühstück. Dann verwaltete ich noch meinen Anteil an der Charts-Sendung, bevor es aufging Richtung Seebrücke. Mit der MS Adler Mönchgut unternahmen wir einen Fahrt zu den Kreidefelsen um den Königsstuhl. Und hui, war das Wetter passend. Bzw. vielleicht auch eher nur zum Teil. Denn Sonne und Wind sind ja eigentlich schön. Nur bringt Letzteres auch gern die See in Wallung. Ob das nun wie vorausgesagt Windstärke 4 oder wie dann gemunkelt Windstärke 6 war, ist mir relativ egal. Es war jedenfalls eine krasse Gleichgewichtsübung. Und für mindestens ein Drittel der Passagiere war es scheinbar auch ein Kampf mit dem Wohlbefinden. (Das Foto soll beispielsweise verdeutlichen, wie sich die Horizontale der Schiffsbrücke dank Wellen vom eigentlichen Horizont unterscheiden kann.)

bootsfahrt2014

Im Nachhinein bin ich froh, diese Tour nicht auf den unteren Decks verbracht zu haben. Bei einer Querwelle hörte man sogar schepperndes Geschirr. War sonst noch was? Ach ja, die aktuelle Folge “Real Time” fand ich wieder sehr unterhaltsam. Und auf der Zugfahrt nach Rostock traf ich Z. wieder, die ebenfalls an der Kreideküste war – nur halt von Land aus. Zufälle gibt es.

Es verbleibt mit festem Boden unter den Füßen
F.

Logbuch : im Frühprogramm angekommen?

Juli 13, 2014

Ich schreibe diese Zeilen mit dem unterschwelligen Wunsch nach Entschläunigung. Dies hängt damit zusammen, dass ich die Erlebnisse der letzten Tage noch nicht zureichend verarbeiten konnte.

Nachtrag zum 05.07.14 : So toll fand ich den griechischen Gyros-Auflauf nicht, da die mir Sauce etwas langweilig und die Wahl der Nudeln suboptimal vorkam. Der Einsatz am Windows-8-Rechner war relativ erfolgreich. Und auch das Problem mit dem E-Reader konnte gelöst werden.

binz_2014-0706.07.14 : Am Sonntag lud das Wetter zum Spazieren ein. Stichwort Foto. Am Strand gab es ein Volleyball-Event. Ich wunderte mich darüber, dass ausgerechnet ein Keks-Hersteller einer der Hauptsponsoeren war und sich dementsprechen präsentierte.
Abends entschied ich mich, eine meiner Liebslingssüßspeisen zuzubereiten. Eier/Pfannkuchen mit Apfel-Bananen-Mus. :)

07.07.14 : Der Montag in einem Wort: Routine. So keinerlei Abweichungen gab es, außer vielleicht, dass ich zum Abendessen keine neue Folge der “Late Late Show” hatte. Musste eben “Robot Chicken” herhalten.

08.07.14 : Am Dienstag gab es zur Auflockerung des Tagesablaufs ein Planungstreffen, bei dem Ideen ausgetauscht werden konnten. Nur habe ich den Eindruck, dass sich da nicht zu viel realisieren lassen wird. (Obwohl: warum nicht mal Baiser selber machen?)

09.07.14 : An diesem (Routine-)Mittwoch achtete ich abends auf die Uhr, da ich mir ausreichend Schlaf verabreichen wollte. Warum?

10.07.14 : Vor 5 Uhr morgens aufzustehen, macht mir keinen Spaß. Wenn dann die Nacht noch mit unangenehm heißer Luft ausgestattet ist, macht es sogar noch weniger Spaß. Die Vorbereitung verlief entsprechend schleppend. Und als ich ins Studio ging, fehlte mir die Ruhe. Glücklicherweise ging es nach ein paar Liedern schon deutlich einfacher, die Sendung zu fahren.
Dass der Arbeitstag im Anschluss an drei Stunden Sendung und einer Stunde Sport dann noch mit Überstunden aufwartete, ließ mir die Laune nicht nehmen, abends noch zur Grillrunde der FRIEDA-23-Hausgruppen vorbeizuschauen. Dort gab es unter anderem leckere Salate und Brote.
Und wieder achtete ich auf die Uhrzeit.

11.07.14 : Eine kurze Nacht mit Unterstützung des Ventilators später war ich auch schon wieder in den Redaktionsräumen und recherchierte. Ironischerweise waren die Wetteraussichten, wie ich sie online fand, letztendlich für die Katz’. Denn von den vorhergesagten 12 Stunden Sonnenscheindauer, die ich x-mal ansagte, war bereits am Mittag nicht mehr viel zu spüren.
Am Abend fuhr ich mit Z. nach Warnemünde, wo wir eigentlich zu dieser OpenAir-Sause gehen wollten. Stattdessen warteten wir zunächst auf A., dann auch L. und schließlich auf K., saßen auf einer Parkbank in der Sonne, scherzten und gingen dann doch noch später Richtung Strand. Die Party hatte allerdings nicht Charakteristika, mit denen wir rechneten. Allein die Musik, die uns entgegenschallte, war ein wenig daneben. Z. und ich ließen die Partywütigen dann doch eher hinter uns und fuhren wieder in die Stadt. Ich schaute dann noch beim Meeting der Couchsurfer vorbei. Und von da aus ging es noch in den ST-Club, der uns mit “Bad Taste” lockte. Ich war dann nach ein paar Stunden kurz am Überlegen, ob ich es auf einen 24-Stunden-Tag anlegen sollte, entschied mich dann aber doch für die weniger extreme Variante. (23 Stunden)

12.07.14 : Das Wochenende begann (verständlicherweise) ziemlich spät. Nach Einkauf, Frühstück, Räumarbeiten ging ich in die Stadt für ein paar Erledigungen. Danach legte ich mich noch mal kurz hin. Denn auch dieser Abend war mehr oder weniger verplant. Los ging es mit einer heiteren Indoor-Grillrunde. Als Hintergrundbeschallung diente eine Spotify-Playlist, die mit massig Mainstream/Charts-Mucke aufwartete. Und erstmals hatte ich das Gefühl, dass mir das zu viel Mainstream war. (Darüber wunderte ich mich sehr.) Später schalteten wir das Fußballspiel zu, welches bereits nach den Minuten eher frustrierend auf mich wirkte. (Grund war ein falscher Wett-Tipp.)
Die zweite Halbzeit wollte ich schon gar nicht mehr mitverfolgen. Ich verabschiedete mich… und ging zur nächsten Feier. Mein Geschenk kam scheinbar gut an, ein anderer Gast lobte sogar meine Wahl. Neben bekannten Gesichtern, lernte ich auch “Neue” kennen – unter anderem in Gesprächen über Musik und die Radio-Arbeit.

13.07.14 : Etwas groggy und mit viel Ruhe begann ich meinen Sonntag heute. Und welchen Ort steuerte ich wieder an? Ja, das Studio. Auch mein Co-Moderator C. hatte scheinbar einen langen Abend hinter sich. Und so gingen wir die Sendung relativ gelassen an. Als wir fertig waren, überraschte uns K. mit Essen und wir sinnierten über Musik und die Welt. :)

Es verbleibt wieder auf die Uhrzeit achtend
F.

Logbuch : wenn selbst ein freier Tag nicht wirklich “frei” erscheint…

Juli 5, 2014

… dann sind wir wohl jenseits von Eden. Kleiner Scherz. Aber leider empfinde ich die Überschrift so, wie sie da steht. Aber der Reihe nach…

29.06.14 : Leider kam ich mit meinem Konfigurationsvorhaben nicht so schnell voran, wie ich mir das vorgestellt hatte. Erschwerend waren frühere Anpassungen, die mich ein wenig im Dunkeln darüber ließen, wo denn die entsprechenden Dateien zu finden sind. Somit nutzten mir Hilfestellungen aus dem Netz (, die sich an der Standard-Installation orientieren,) nur bedingt. Wenigstens sind es nur unwesentliche Optimierungsschritte, welche die Produktivität des Systems nicht belasten.
Und sonst? Auf dem Heimweg vom Hackspace brachte mich eine Frage über meine “Perspektiven” etwas ins Grübeln. Aber dies hatte auch mit der Wochenplanung zu tun, denn…

30.06.14 : … bereits der Montag wich doch ziemlich von meinem Alltag ab, wobei sich mein Zeitmanagement als effektiv erwies.  An so einer Stelle wundere ich mich, wie sehr sich ein bestimmtes Wochenbild etabliert hat. Ich könnte nun wetten, dass der nächste Wochenstart wieder so ablaufen wird, wie der vor zwei Wochen oder vor vier Wochen. Und manchmal ertappe ich mich bei Sinnfragen.
Am Abend ging ich wie üblich meinen Musik-Newsfeed durch und stieß auf ein Video, welches mich zunächst fesselte… und dann musikalisch die ganze Woche begleitete. Vom aktuellen Goldfrapp-Album “Tales Of Us” wurde der Song “Stranger” verfilmt – und das aus meiner Sicht sehr trefflich. Das melancholische Lied ist seitdem auf so ziemlich all meinen Playlisten zu finden. Stichwort Resonanz.

01.07.14 : Aufstehen vor 5 Uhr? Na ja, es ging so, weil der frühe Sendetermin bereits eingeplant wurde. Ursprünglich wollte ich eine Stunde vor Programmbeginn in den Redaktionsräumen eintreffen. Aber selbst eine halbe Stunde davor war noch sehr ausreichend. Ich wurde sogar ein wenig nervös. Nicht wegen der Sendung, sondern mit der Sorge, dass ich hier allein gelassen werde. Aber die Co-Moderatoren erschienen dann doch noch 8 Minuten vor 6. Ich half weiterhin ein wenig im Sender, bevor ich mich der anderen Arbeit widmete. Und am Abend eilte ich wieder zu LOHRO, um bei der Versammlung dabei zu sein. Dort wurde viel berichtet und diskutiert. Interessant, aber auch ein wenig ermüdend – nach einem langen Tag.

02.07.14 : Auch der Mittwoch ließ mich die Standard-Termine etwas umsortieren. Grund war ein… Business-Meeting. Ich war kein Entscheidungsträger, insofern eine entspannte Situation. Nicht ganz so entspannt fühlte ich mich beim Redaktionstreffen, wobei ich im Nachhinein schwer die Gründe nennen kann. Ich vermute, es hing damit zusammen, dass ich davor zu Hause ins Bett fallen hätte können. So tat ich das eben ein paar Stunden später.

03.07.14 : Das Gefühl der Gewohnheit stellte sich dann endlich wieder am Donnerstag ein. Ja, “endlich”. Ich wollte dann auch mal wieder etwas Routine haben… zur Abwechslung. :P Ach, keine Ahnung, wie sehr ich Gewohnheitsmensch bin.
Ahnung habe ich aber, welche Comics ich abends las: Thor, Black Widow und Batman Eternal. Und mit Freude kann ich angeben, dort auf dem aktuellen Stand zu sein.

04.07.14 : Einen freien Tag für Termine zu nutzen, finde ich eigentlich traurig. Und vielleicht hätte ich das auch anders lösen können. Ich meine, nicht mal ausschlafen wollte ich mir gönnen. Stattdessen war ich von 8 bis 17 Uhr am Wuseln und danach etwas fertig mit der Welt. (Da half auch das schöne Wetter nicht.)
Mein Abendprogramm war ein relativ aufwülender Film, zu dem ich bestimmt bald mehr Kommunikationsbedarf haben werde, sobald andere Leute den auch gesehen haben. Eine Empfehlung kann ich jedenfalls aussprechen.

05.07.14 : Ach, manchmal wird das mit dem gut schlafen auch nichts, selbst wenn ich es eigentlich könnte. Na ja, so verbesserte eben ein üppiges Frühstück den Start ins Wochenende. Auch erbaulich betrachte ich die Gelegenheit, ein paar audiovisuelle Inhalte vom “ToWatch”-Stapel streichen zu können.
Und dann war da heute noch die Sichtung von “Transcendence”, der SciFi-Film mit Johnny Depp und Morgan Freeman. Hm, mit der passenden Einstimmung ist dieser Thriller bestimmt nicht nur für nen Informatiker-Filmabend interessant. Es werden interessante Fragen aufgeworfen. Und optisch kann ich nichts bemängeln. Jedoch verliert das Werk im Verlauf an Wirkungskraft bzw. Chancen werden vertan. In einem IMDb-Kommentar heißt es treffend “Style vor Substanz” – ja, das ist leider viel zu oft der Fall. (7/10)

Ausblick: ein neues Auflauf-Rezept will ausprobiert werden. Und ich erwarte ein weiteres Aufeinandertreffen mit Windows 8 (Stichwort Support).

Es verbleibt überwiegend “Tales Of Us”-hörend
F.

Logbuch : wenig Sommer, viel Fest

Juni 29, 2014

Nachtrag zum 22.06.14 : Nebst verwaltungstechnischen Fragestellungen haben wir in der Technikgruppe durch kleinere Konfigurationsschritte einen aus meiner Sicht erfreulichen Sprung in Richtung Transparenz erzielen können. Stichwort Wiki. Das Migrieren der Daten war auch erstaunlich einfach.

23.06.14 : Auf einer Skala von 1 bis schwierig, würde ich den letzten Wochenstart als “geht so” einstufen. Einen Arbeitstag später freute ich mich aufs Abendessen und die Tatsache, ein zweites Mal “X-Men: Days Of Future Past” schauen zu können. Da ich die Handlung bereits kannte, konnte ich mehr auf die Details meiner persönlichen Highlights achten.

24.06.14 : Im Nachhinein betrachtet, ist das einzig Erwähnenswerte zum vergangenen Dienstag, dass ich am Abend viel Musik gehört und einen Radio-Beitrags-Text verfasst habe. Bei der Recherche half mir der betreffende Künstler sogar via Twitter-Replies. :)

25.06.14 : Der Mittwoch war wieder einer dieser Tage, bei dem ich nicht genau wusste, wann ich wieder nach Hause kommen würde. Nach dem Treffen der Musikredaktion gab G. eine Runde im Pleitegeier aus. Anschließend gelang es mir trotz Ablenkung sogar, noch ein paar Thor-Comics zu lesen. Jedoch empfand ich die Geschichte eher als langweilig.

26.06.14 : Auch am Donnerstag folgte ich einer Einladung. Denn M. und ihre WG wollten zum WM-Spiel (mit Schland-Beteiligung) den Grill auf ihrem Hinterhof anwerfen. Das Wetter war auch anfangs sehr prima. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit setzte sich etwas Regen durch. Der Spaziergang vom Petridamm über den Stadthafen und die Wallanlagen in die KTV war dann aber wieder herrlich erfrischend und mit Sonnenschein ausgestattet.
Die Abendlektüre des Tages: Batman, dessen Hauptserie kurz vor dem Abschluss einer weiteren Maxi-Storyline steht.

27.06.14 : Meine Teilnahme am Treffen der LOHRO-Webgruppe war scheinbar eine gute Idee, denn so erfuhr ich Dinge, die mich trotz Relevanz sonst vielleicht nicht erreicht hätten. Und die Kommunikation ließ sich auch steigern. Stichwort Mailingliste. Am Abend zog es mich dann in die Südstadt zum Sommerfest der IEF, wo ich viele bekannte Gesichter wiedersah. Die Live-Musik war auch erfreulich gut. Im Gegensatz zum Heimweg. Denn es wurde kalt und finster.

28.06.14 : Was mich zum Start ins Wochenende früher als gewünscht aufstehen ließ, war die Erinnerung, dass ich S. für einen Gastauftritt in der Sendung “Pottkieker” zugesagt hatte. Weil ich nicht genau wusste, inwiefern Vorbereitung erforderlich sein würde, traf ich vor der vereinbarten Zeit bei LOHRO ein. Überraschung: es war keine Vorbereitung fürs Interview notwendig. Die Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Archivieren von Mittschnitten, während um mich herum viel Gewusel im Kontext des interkulturellen Workshops stattfand. Und so lernte ich den Sendebetrieb von der anderen Seite des Mischpults kennen. Und wie ich es geahnt habe, bin ich lieber “Fahrer” im Studio.
Anschließend ging ich mit P. spät frühstücken und einkaufen. Den Nachmittag erhellte ich mir mit Infotainment in Form von “Real Time”. Das Unwetter mit Hagel und Gedöns nahm ich nur peripher wahr. Ich las noch ein paar Loki-Comics.
Abends fand dann das große Sit-In bei G. statt, wo unter anderem der Playlist-Shuffle für Spaß sorgte. Den hatten die Katzen scheinbar weniger, weil sie wohl große Besuchsrunden noch nicht gewöhnt sind. Aber die Spiellaune kam dann doch irgendwie durch. Lustiges Detail am Rande: so schlimm waren die Rausschmeißer-Songs gar nicht.

29.06.14 : Heute konnte ich den Tag ganz ruhig beginnen. Als entfernter Helfer tat ich meinen Beitrag zur Unterstützung der Charts-Sendung bequem von zu Hause aus. Auch ein paar Aufräum-Arbeiten wollten erledigt werden – wie auch diese kleine Aufarbeitung der letzten Woche.

Ausblick: eine Reihe “ungewöhnlicher” Termine fordern in der kommenden Woche mein Zeitmanagement-Talent heraus. Wie es ausgeht, steht hier dann wahrscheinlich demnächst.

Es verbleibt mit Appetit auf Karamel
F.

Logbuch : zum Weinen ins Kino gehen

Juni 22, 2014

Ein Vorteil bei kleineren Abständen zwischen Blog-Einträgen ist für ein Logbuch wie dieses weniger Rekapitulieren. Auf auf…

19.06.14 : Am Vortag war mir bereits klar, dass dieser Donnerstag nicht leicht werden würde. Grund dafür war eine Reihe von Erledigungen und nicht zuletzt Besuch. Ich denke, dass ich mir als Gastgeber noch ausreichend Spielraum nach oben lasse. Andererseits kommt der zusätzliche Aufwand dem eigenen Anspruch nach Ordnung zu Gute. Aber musste ich es dennoch auf wenig Schlaf anlegen? Eigentlich nicht, aber es bot sich an.
Das Abendessen gab es zu diesem Anlass im Irish Pub “Mambo No. 1″, wo uns die Burger empfohlen wurden. Und ja, die sind tatsächlich lecker.

20.06.14 : Früh fing der Tag an, was ich dann nutzte, um einen Kinobesuch in den späten Nachmittag einbauen zu können. Mit G. sah ich “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”, was ich allerdings lieber mit dem Originaltitel “The Fault In Our Stars” referenziere. Nachdem ich John Green’s Vorlage-Roman bereits zweimal gelesen hatte und bereits positives Feedback zum Film via Internet vernahm, konnte ich es kaum erwarten, mich selbst vom Werk zu überzeugen.
Und ja, selbstverständlich war mit ähnlich intensiver emotionaler Ausschmückung zu rechnen, welche das Buch so besonders macht. Wie erfreulich, dass auch die Schauspieler binnen weniger Minuten zu Sympathieträgern werden (können). Die Einkürzungen waren okay und auch die Übersetzung kann als gelungen durchgehen. Bleibt abzuwarten, ob ein Kultfilm daraus werden wird. (8/10)
Abends ging ich noch ein wenig durch die Stadt, was mit suboptimaler Kommunikation verbunden war. Und dann sah ich noch etwas Infotainment in Form von “Real Time”, was mir die Tage zuvor nicht gelang. (Stichwort Auslastung)

21.06.14 : Gleich am Samstag konnte ich mit der “Folge-Folge” von “Real Time” nachlegen. Obwohl mir zunächst so gar nicht danach war. (Stichwort Müdigkeit) Einen Einkauf samt Frühstück später entschied ich mich dann auch für eine Extraportion Nickerchen. Welch eine Wohltat. Den kurzen Ausflug zum KTC hätte ich mir eigentlich sparen können, aber das Wetter hat einigermaßen gestimmt (und Bewegung tut gut). Zum Start der diesjährigen “Fête de la musique” eilte ich am Nachmittag noch zur FRIEDA-23, um ein weiteres Mal diemeeresindblau live zu erleben. Und wer auch immer den Ton abgemischt hat, sollte belohnt werden. Für OpenAir-Verhältnisse gefiel mir das sehr gut.
Leider hatte ich für andere Ausflüge zu Live-Darbietungen keine Zeit, da ich zugesagt hatte, einen Mittsommer-Wettkampf zu fotografieren. Die Ausrüstung (in Form einer digitalen Spiegelreflexkamera) half hoffentlich dabei, archivierenswerte Eindrücke festgehalten zu haben.
Pünktlich zum Fußball-Spiel (mit Schland-Beteiligung) war ich dann auch wieder unterwegs – zum Einkaufen. Ich gönnte mir fürs späte Abendessen unter anderem erstmals Mandarinen-Saft. Dieser hat mich nicht enttäuscht. Überlegungen, ob ich noch zu einer der vier Aftershow-Parties gehen würde, erledigten sich dann – zu Gunsten von Schlaf.

Foto22.06.14 : Die heutige Live-Sendung fuhr ich mit einem merkwürdigen Gefühl der Routine. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht andere Herausforderungen suchen. Und schließlich verkochten wir noch einen Liter Milch zu zwei leckeren Mengen Pudding – Pistazie und Schoko-Mandel. Heitere Gesellschaft, heiteres Wetter und Süßspeisen waren dann auch die Umstände, die zum Foto des Tages beitrugen.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Gleich erhoffe ich mir noch ein paar Fortschritte in Sachen Technik oder Lesestoff.

Es verbleibt gutgelaunt
F.

Logbuch : und wieder ruft das Quizzen

Juni 18, 2014

Es ist eine ganze Weile her gewesen, dass ich (als früherer Stammtisch-Quiz-Teilnehmer) des teamgestützten Ratespaßes frönen konnte. (Na ja, der letzte spontane Einsatz war kurz nach dem diesjährigen St. Patrick’s Day.) Aber was war sonst?

12.06.14 : Zunächst sah es so aus, als ob ich vielleicht doch nicht mehr zum Campus Quiz gehen würde, aber eigenes Essen war dann doch noch gestattet. Und außerdem ging es dieses Mal nur durch zwei Fragerunden, welche allerdings lange gedauert haben. Ich freute mich, dass ich in der zweiten Runde sogar besser helfen konnte als davor. Und schließlich kam unser Team ins Stechen um Platz 2. (Ach ja, nach Runde 1 waren wir sogar Listenanführer.)
Zur Freude des Tages gingen wir danach noch in die Barke.

13.06.14 : Der Unglücksfreitag war auch für M. eher unglücklich, da die Sendung doch etwas suboptimal vorbereitet wirkte. Ebenfalls suboptimal fand ich die Absage von zwei Leuten, mit denen ich für einen Kinobesuch gerechnet hatte. Aber zumindest K. war schon da – und so konnten wir im Anschluss den Film “Boyhood” auf dem Heimweg auswerten.
Kürzlich erfuhr ich von einem Zerriss, dass der Film unberechtigterweise von Kritikern als “Meisterwerk” empfunden wird. Ich sehe in dem Film eigentlich nur ein sehr gutes Drama, dass auch trotz der Klischees und Nostalgie zu unterhalten vermag. Auf jeden Fall sehenswert. (8/10)

14.06.14 : Es sind Einstiege ins Wochenende wie dieser, die ich gern habe. Ausschlafen, Brötchen holen und in Ruhe frühstücken – ggf. mit einem Unterhaltungsprogramm. Am Nachmittag bummelte ich mit G. und P. über das KTV-Fest und betreute dann bei strahlendem Sonnenschein den LOHRO-Stand. Nach dem Abbau, machte ich mit G. erstmals auf zum Vegangster, um endlich einen Vöner zu probieren. Von dem Geschmackserlebnis hatten mir mindestens zwei Freunde positiv berichtet. Und was kann ich nun zum Snack sagen? Na ja, Geschmackssache. Eine wirkliche Alternative ist es für mich aktuell nicht. Aber immerhin hat die Speisekarte dort noch jede Menge anderer Gerichte zu bieten. Danach lauschten wir noch ein wenig der Live-Musik (oder abwechselnd dem Getrommel) am Brink. Als es frisch wurde, zogen wir uns zurück. Ich verfolgte noch das eine Fußballspiel – in der zweiten Halbzeit dann überwiegend via Twitter, wo der von mir geschätzte Autor Warren Ellis ordentlich Kommentare zum Besten gab.

15.06.14 : Das Aufstehen war für einen Sonntag schon mal angenehmer. Aber ich hätte auch schlimmer sein können. Zunächst verstaute ich mein Abendessen in der LOHRO-Küche, schaute mir kurz den Studiokurs von A. an und war dann schon wieder auf dem Weg in den Freigarten, wo ich mit K. und K. viele Leckereien im Rahmen des Open(F)Air-Brunchs kosteten. Und wieder kam die Sonne raus, und wieder saß sie mir im Nacken. Aber glücklichweise blieb das auch an diesem Tag folgenlos. Nachmittags stand wieder ein Treffen der Technikgruppe auf dem Plan, bei dem ich unter anderem mit dem Konfigurieren eines MoinMoin-Wikis befasst hatte. (Stichwort LDAP-Anbindung)
Ein paar Bugs später ergab sich noch eine Grillrunde beim Hackspace. Und dann sollte es beinahe wieder spät werden. Aber da die kommende Woche mir ein paar zusätzliche Erledigungen vorgab, bin ich zeitiger (als durchschnittlich) aufgebrochen.

16.06.14 : Einen Arbeitstag später konnte ich das Vorhaben eines Kinobesuchs knicken und auch das Fußballspiel (mit Schland) ging total an mir vorbei. Ich war froh, dass ich wenigstens für mein Blog-Jubiläum ausreichend Zeit fand.

17.06.14 : Der Tag begann früh, da ich vorm Aufbruch in die Stadt noch kurz ein Interview für einen Radio-Beitrag führte. Und auch der Abend sollte nicht langweilig werden, da ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte, fünf lokale Bands der Reihe nach auf der gleichen Bühne live zu erleben. Dies war erwartungsgemäß mit etwas Verzögerung verbunden, jedoch im Gesamtbild eine beeindruckende Vielfalt, die mich auf inspirierende Art Musikgeschmack im Allgemeinen hinterfragen ließ.

18.06.14 : Heute verlief so ziemlich alles wie letzten Mittwoch. Nur, dass ich nun weiß, wann wohl meine nächste Live-Sendung stattfinden wird. Ach, und auf der Musikredaktionssitzung wurden ein paar sehr schöne Lieder vorgestellt.

Es verbleibt zur Abwechslung irgendwie zuversichtlich
F.


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