Posts Tagged ‘Oscars’

Logbuch : Filme im Februar

Februar 26, 2015

17.02.15 : Bis zum Abend verlief dieser Dienstag ziemlich routiniert. Es sollte noch ein Kinoabend werden, der mit Vorgespräch in der Barke und Nachgespräch im Geier ein wenig davon ablenken konnte, dass der Film doch eher deprimierend auf mich wirkte.
Dabei ist “The Imitation Game” alles andere als schlecht. Ein wunderbares Drama mit toller Besetzung – sogar die Knightley war zu ertragen. Und auch der (aus meiner Sicht ausgenudelte) Zeitkontext (WW2) wirkte nicht störend. Stattdessen starke Dialoge und Denkanstöße. Welch Ironie. dass uns Krieg innovative Fortschritte einbringen kann. Definitiv ein Film des Jahres – und verdient mit einem Oscar fürs beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet. (8/10)

18.02.15 : Wieder einer dieser Tage, an denen ich vormittags das Zuhause verlasse und schon bis zum Abend vorgesorgt habe. Treffen hier und Arbeit da. Beim allwöchentlichen Musikredaktionstreffen überraschte mich K.’s Anwesenheit in Rostock seit längerer Zeit. Viel Zeit konnte ich mir nicht nehmen, da es im Hackspace ein weiteres Treffen zu Django-Grundlagen gab. (Insofern doch ein wenig Hetzerei.)

19.02.15 : Ein ziemlich ruhiger Tag, der sich dem Donnerstag davor sehr ähnelt. Nach der Arbeit noch ein paar Songs einpflegen, nach Essen Ausschau halten, einkaufen gehen und dann ins Bett. Nebenbei sollten sich die Pläne fürs Wochenende ändern.

20.02.15 : Früh in die Kälte und dann ins Studio – für eine weitere Frühsendung, in der ich Einiges an “Zusatzinhalten” beisteuern konnte und nebenbei Musikwünsche bediente. Einen Arbeitstag später wuselte ich wieder in der Frieda 23 umher und erhielt eine Einladung von K. anlässlich ihrer Rückkehr nach Rostock. Dort gab es neben vielen freundlichen Menschen eine außergewöhnliche KiBa-Mischung.

21.02.15 : Bevor ich in die Heimat aufbrechen wollte, hatte ich mir noch ein straffes Programm aus Sport und Frühstück auferlegt, welches ich auch ziemlich gut eingehalten habe. Auf Rügen angekommen wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und ich schaute nebenbei noch Filme. Die Süßkartoffeln aus dem Ofen, die ich zubereitet hatte, waren okay, aber wohl etwas unpassend zum Rest des Essens. Und auch der TV-Abend war mehr mau.

22.02.15 : Der Sonntag fing eher trüb an, was mir den Spaziergang entlang der Strandpromenade nicht vermiesen konnte. Für den Tag hatte ich noch ein paar Filme auf dem Programm sowie das Herantasten an mein Thema fürs “52 Songs 2015”-Projekt. Und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückkehr in die Stadt, damit am Abend noch fleißig im Hackspace gewuselt werden konnte.

23.02.15 : Der Start in diese Woche bescherte mir ein neues Thema zum Bloggen, welches mir wiederum das erste Buch für 2015 einbrachte. Worum genau es geht, wird dann demnächst hier erscheinen. Jedoch nahm das Lesen sowie das Aufarbeiten der Oscar-Verleihung so ziemlich alle Freizeit ein, welche ich an diesem Montag hatte.

24.02.15 : Und wieder wurde ein Dienstag zum Kinotag. Konnte ja keiner ahnen, dass es für das Bezahlsystem im CineStar gern mal zu viel werden könnte, wenn man zwei vorbestellte Tickets abholen möchte. Na ja, genug Zeit war eingeplant, so dass ein Besuch bei BK noch ohne Eile möglich war. Zum Film…
“Into The Woods” ließ mich ob der Besetzung schon frühzeitig relativ hohe Erwartungen haben. Zu hoch könnte ich nun sagen, da die Musical-Verfilmung zum Ende hin zäh und nervig wird. Mindestens 15 Minuten zu lang – bzw. ich konnte das Ende dann kaum noch erwarten und wollte dann auch kein weiteres Lied mehr hören. Dar empfand ich schon als Trost, dass zumindest optisch Einiges geboten wurde. Insofern etwas für Fans der Vorlage oder Schauspieler. (6/10)

25.02.15 : Für diesen Tag hatte ich drei Redaktionstreffen auf dem Plan, was ich letztendlich doch etwas stressig fand – zumal ich nebenbei noch von A. um (zeitnahe) Hilfe für einen Text gebeten wurde. Und auch am Abend hatte ich nicht wirklich die Ruhe, da mir die Öffnung des Hackspace anvertraut wurde. Dort wiederum verlief der Abend ziemlich produktiv.

Es verbleibt in Vorfreude auf das Wochenende
F.

Logbuch : eine ausgebuchte Woche

März 9, 2014

Und schon im Titel versteckt sich der Grund, warum ich nicht eher zu diesem Eintrag kam. Daher wieder ein waschechter Wochenrückblick:

03.03.14 : So leicht fiel mir der News-Verzicht am Montag nicht. Ich wollte mir ja nicht vorsagen lassen, wer bei den Oscars 2014 abräumte. Und so hielt ich durch bis zum Abend, wo ich bei G. die komplette Show sah. Ich freue mich für „Gravity“, denn dies war aus meiner Sicht definitiv ein Highlight des Kinojahres 2013.

04.03.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht viel Außergewöhnliches. Nur der Besuch im ST-Club fällt da als Ausnahme auf – gerade innerhalb der Woche. Aber es dauerte ja nicht lange. Dort traf ich E. wieder, die sich scheinbar wunderte, dass ich noch in Rostock bin.

05.03.14 : M wie Mittwoch, M wie Musikredaktion. Ein paar meiner Vorschläge haben es in die Rotation geschafft. N. wollte gern ein Lied von Sarah Brightman reinwählen lassen – aber so gut kenne ich meine Mitstreiter schon, dass ich wusste, wie das ausgehen würde. Und zu später Stunde war ich sogar noch ganz kurz beim Couchsurfing-Meetup, was sich da schon im Auflösen befand.

06.03.14 : Die überaschende Genesung meines einen Rechners war wohl nur ein „Walking Ghost“-Syndrom, denn das System wurde wieder auffallend lahm. Nur hatte ich kaum Zeit, mich darum zu kümmern, weil ich mehr oder weniger verplant war. Der Tagesverlauf ließ mich von der einen IT-Beschäftigung zur nächsten IT-Beschäftigung wechseln. In der Freizeit-Technik-Runde ging es unter anderem um Git und Gitolite. Danach erwartete mich G., mit der ich ins Barfuss und danach ins LiWu ging. Der dieswöchige Kinoabend wurde  Wes Anderson’s jüngstem Werk „The Grand Budapest Hotel“ gewidmet.
Der Film ist ganz schön dialoglastig und überraschend surrealpolitisch. Wieder spielen die üblichen Verdächtigen mit und wieder ist die handwerkliche Ausfertigung (Effekte, Farbgebung, Kameraeinstellung etc.) liebenswert eigen. (8/10)

07.03.14 : Zwei erfreuliche Meldungen erreichten mich am Freitag. Einerseits von K., der mit seinen angereisten Freunden ins Meatropolis wollte, und andererseits von S., die zum Spieleabend einlud. Vorher war ich noch kurz im Sendehaus, wo ich A. ein paar kulturelle Empfehlungen gab – in Form von Musik/Video-Tipps. Dann ging es zum Burger-Essen. Zur Freude aller entschied sich K. dann doch, die Herausforderung anzunehmen und in 2 Stunden einen XXL-Burger zu essen. Endlich konnte ich mir von der Mahlzeit ein Bild machen. Ich würde sagen, der Inhalt entspricht in etwa 5 oder 6 Dönern. So, und nun überlegt mal, wie man das in zwei Stunden schaffen soll.
Ich bin mir sicher, dass ich diese Herausforderung vorerst nicht eingehen werde. Schon allein, weil der Genuss auf der Strecke bleiben könnte.
Ach ja, beim Spieleabend kamen wir irgendwie nicht mehr zu den Spielen. Dafür hörte ich im Hintergrund das aktuelle Album der Backstreet Boys. Und um ehrlich zu sein, reicht mir das auch – also, dass es nur im Hintergrund war und ich mich nicht vollends darauf einlassen konnte. Denn so überzeugend fand ich die Eindrücke nicht.

08.03.14 : Das Wochenende begann für mich damit, dass ich mein Mobiltelefon abholte, welches ich am Vorabend vergass. Und wie sollte es anders sein, waren sogar Nachrichten drauf, die ich noch nicht sah. Einen Einkauf und ein leckeres Frühstück später nahm ich mir die Zeit, Daten zu sichern und mehrere Dateisystem-Checks zu machen. Und ja, das dauerte wieder Stunden. Dabei war das Wetter so schön. Am Nachmittag schaute ich kurz beim Sendehaus vorbei und ging dann mit S. kurz in die Stadt. Danach schauten wir „Last Vegas“.
Mein Abendessen war wieder ein Burger, ich guckte ein paar Folgen der „Late Late Show“ und machte mich dann fertig für die LOHRO-Party im Peter-Weiss-Haus. Da landete ich nach einem weiteren Besuch im Sendehaus, wo Secret Sugar für die „Nighttraxx“-Semdung auflegten. K. und Freunde waren auch da und wir feierten in seinen Geburtstag rein. Im PWH ging es mit dem Feiern weiter, bis die Lichter angingen. Draußen wurde es auch schon wieder hell. Keine guten Anzeichen für einen Sende-Termin zur Mittagszeit.

09.03.14 : Und so kam es schließlich auch, dass ich verschlafen hatte. Wie gut, dass ich problemlos vertreten werden konnte, da C. eh dabei sein würde. Als ich bei LOHRO eintraf, konnte ich mich auch gleich der Charts-Aufbereitung widmen – Protokoll, Grafik, Webseite, Wiki. Da war ich K. dankbar, dass er mir den Pudding abnahm, den ich da noch kochen wollte. Ich hatte ein paar Sorten mitgebracht. Er entschied sich für Schoko- und Bananenpudding. Zum Verzehr setzten wir uns in den Hinterhof und ich merke, wie frühlingshaft das Wetter schon ist.
Später ging es in einer weiteren Techniker-Runde um die Einrichtung von Munin, LDAP und Samba (nicht der Tanz). Und ja, ich war immer noch leicht vermüdet. Nebenbei wurde mein Ego aufgewertet, weil ich jünger eingeschätzt wurde als ich bin.

Ausblick: nächste Woche werden Donnerstag und Freitag für mich etwas aufwendiger – einerseits wegen Terminen und andererseits aufgrund meiner ersten Einzelmoderation im Radio. 😛

Es verbleibt müde
F.

Logbuch : Maismehlpfannkuchen

März 2, 2014

Ich erlebe gerade eins dieser Wochenenden, welches gern einen Tag mehr haben könnte. Irgendwie fand ich nicht die Menge an Erholung, die mir lieb gewesen wäre. Aber der Reihe nach…

26.02.14 : An dem Tag wollte ich eigentlich die dritte Folge meines Podcasts aufnehmen, hatte jedoch im Anschluss nach dem Treffen der Musikredaktion nicht wirklich viel zu sagen. Und dann erhielt ich aus heiterem Himmel eine Nachricht von M. wegen des Couchsurfing-Meetups (ja, so nennt sich das nun), zu dem ich eigentlich nicht unbedingt gehen wollte. Aber so änderte ich den Plan und hatte einen lustigen Abend.

27.02.14 : Oh, dieser Tag war anstrengend. Grund war der permanente Blick auf die Uhr, da ich mehrere Termine hatte. Diese führten mich ins Bahnhofsviertel, ins Sendehaus und zum Tagesausklang ins Kino.
„Philomena“ ist ein guter bis sehr guter Film, der Drama und Humor auf herzliche Weise mischt. Dazu tragen natürlich die Hauptdarsteller bei. (8/10)
Obwohl… vorm Schlafengehen nahm ich da noch schnell den Podcast auf. Das war also mein Tagesausklang.

28.02.14 : Freitag hätte leicht zum Frusttag werden können, da mich eine Aufgabe auf Arbeit länger auf Trab hielt. Dementsprechend kurz fiel meine Zeit fürs Abendessen aus, weil ich noch zun Hauskonzert zu LOHRO wollte. Dort traf ich auch allerhand Bekannte und der Abend wurde lang. Unter anderem konnte ich K. live dabei zuschauen, wie er sich meine Podcast-Folge anhörte. Und wir vereinbarten eine Wette, die sehr anstrengend werden könnte, so sie denn jemals stattfinden wird.

01.03.14 : Wenig Schlaf + Zugfahrt in die Heimat. Ja, es war wieder so weit. Lecker Frühstück. Im Anschluss daran stundenlanges Datensichern. Abends dann das Austoben in der Küche. Ich hatte mir im Vorfeld ein Rezept herausgesucht, bei dem man Maismehl verbrauchen kann. Es sollte deftig sein. Und das war es auch.
maismehlpfannkuchenDarf ich vorstellen? Kanadische Maismehlpfannkuchen (mit Buttermilch und Joghurt) sowie angebraten mit Speck und Cheddarkäse – abgerundet mit Sauerrahm. Und ja, in der Pfanne war auch Fett, weswegen dieses Mahl das Prädikat „triefend“ verdient hat. (Mit anderen Worten: Da quietscht die Galle.) Und geschmacklich war das auch nicht der Bringer, was mir eigentlich auffallen hätte sollen, wenn ich genauer ins Rezept geschaut hätte, anstatt mich von den Fotos ablenken zu lassen. Außer Salz nimmt die „Masse“ ihren Geschmack nur vom Käse und Speck. Ist zwar anfänglich nett, aber nach zwei Teilchen sehr ernüchternd. Und es freut mich imme noch, dass ich nicht abwaschen musste.
Abends wurde kurz ins Kulturterrorformat DSDS reingezappt. Aber das hält man ja nicht lange aus. Außerdem habe ich keine Lust, mir irgendwelche Lieder schlechtmachen zu lassen. (Auch wenn es nur Popmusik ist.)
Wie gut, dass ich noch „Life Of Pi“ ausgeliehen bekam. Da zeigt das „Unterhaltungsbarometer“ in die richtige Richtung. 😉

02.03.14 : Für die IT-Runde bin ich heute früher als sonst nach Rostock gefahren. Demnach hatte ich auch früher Frühstück… und das am Sonntag. Dazu kam noch ein wenig Zusatz-Aufwand für die LOHRO-Charts: Webseiten-Inhalte und Grafik auffrischen. Na ja, es war halt alles nicht so entspannt. In unserer heutigen Tüftelei am späteren Netzwerk/Server-System ging es unter anderem um Versionierungs- und Monitoring-Dienste sowie die Einrichtung eines Routers. Spaßig zwar, nur nach 6 Stunden dann auch etwas ermüdend. Bildschirmarbeit sollte halt auch seine Grenzen haben.

Ausblick: da es mir nicht gelang, alle wichtigen Oscar-Filme vor der Verleihung zu sehen, hoffe ich darauf, nichts zu Wichtiges verpasst zu haben. Darüber hinaus werde ich versuchen, morgen bis zum Abend keine Nachrichten zu verfolgen, damit ich abends noch überrascht werden kann. Ansonsten steht für die kommende Woche noch nicht allzu viel auf dem Plan.

Es verbleibt müde
F.

Logbuch : Oscars und ein Tiefseetaucher

März 3, 2013

Nach ein paar gedankenbezogenen Einträgen gibt es hier (zu gewohnter Zeit) einen Wochenrückblick:

In der Nacht zum Montag habe ich noch fleißig gebloggt, mich dann aber nicht auf die Live-Berichterstattung zur diesjährigen Oscar-Verleihung eingelassen – trotz Urlaub. Nein, stattdessen bin ich am Montag-Vormittag in Krisenstimmung vor die Tür gegangen, weil ich nicht wollte, durch irgendeine Zeitungstitelseite oder Radioansage über Gewinner informiert zu werden. Und es hat geklappt. Am Nachmittag habe ich ohne Vorwissen die Oscars 2013 (bei zeitsparender 1,3-facher Geschwindigkeit) gesehen inklusive des heiteren Specials der Jimmy-Kimmel-Show. Ergebnis: ich fühlte mich unterhalten und war mit vielen Entscheidungen der Academy sehr glücklich. („Life Of Pi“ wurde zum Abräumer des Abends.)

Der Dienstag war wohl mein termin-reichster Tag der Woche – und alle konnte ich bewältigen. Der Tag ließ sich dann ganz entspannt beim Couchsurfing-Treffen im „Stadtkind“ ausklingen, wo wieder viele Gesprächsthemen behandelt wurden. Unter anderem erzählte J. vom „Median“, eines alternativen Szene-Lokals, das man erst mal finden muss. (Ob ich diesen Ort je von innen sehen werde?)

Am Mittwoch fiel mir wieder ein, dass ein besonderes Fußballspiel auf dem Plan stand – und dieses wurde sogar nicht den Pay-TV-Sendern überlassen. (Ja, so genau kenne die Aufteilung der Senderechte nicht.) Und da war ich so „frei“ und lud mich bei S. zum Schauen ein, die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Ich glaube, dass sie trotz Angeschlagenheit und unschönem Spielendstand wie ich einen netten Abend hatte. (Falls nicht, möchte ich bitte informiert werden.)

Der Heimweg von der Arbeit fiel mir am Donnerstag (wie vermutet) nicht so leicht – und das lag nicht an der Masse meiner Taschen, die nebst Rechner die restlichen persönlichen Gegenstände des Raumes enthielten, den ich gern „Büro“ nannte. Weniger Zeug woanders führt zu mehr Zeug in den eigenen vier Wänden – und damit zu „Sortier-Bedarf“.

Das fiel mir nicht zuletzt Freitag auf, obwohl ich noch ein paar Vereinbarungen wahrnahm – und somit auch die Sonnenstrahlen draußen. Abends vereinbarten G., U. und ich eine Zusammenkunft im Geier, zu dem sich C. noch gesellte, die uns an ein paar Grundlagen des Projektmanagements erinnerte. U. hatte sichtlich Spaß daran, mich nach (für mich) schlimmeren Filmen als „Total Recall“ (von 2012) zu fragen. Für mich begann der Spaß dann erst, als wir im Farellis noch eine freie Sitznische fanden und ich die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas zu kosten, von dem ich zuvor nur gehört habe. Die Bestellung aufnehmend fragte mich die nette Bedienung sogleich, ob ich denn gut gegessen hätte – so viel also zur Legende um besagte „Kostprobe“. (Fun Fact: hatte ich eigentlich nicht an dem Abend.)

screen-captureIm Nachhinein kann ich dieser „Challenge“ noch das „Schlummifix-Prädikat“ AAA verleihen, denn schlafmäßig verlief zum Samstag alles wunderbar. Noch kurz einen Einkauf an den Tagesbeginn gestellt, und ich konnte im Anschluss mit G. zu Y. gehen, wo uns „American Pancakes“ erwarten sollten. Die Zubereitung bzw. der Verzehr war reichlich improvisierter Natur (Stichwort Pfannenwender-Alternative), denn die Milch war „dünn“ und ein Sirup nicht mehr gut. Insofern würde ich der (importierten) Mischung durchaus noch eine Chance geben und gegebenenfalls erst dann beschließen, dass solche „Kuchen“ nichts für mich sind.
Am Nachmittag sah ich eine abermals sehr unterhaltsame Episode „Real Time with Bill Maher“ und zum Abend erfasste mich eine Lese-Laune wie schon lange nicht mehr. Und so las ich viele Comics – das Meiste „Batman“- oder „X-Men“-bezogen. Und dann beschloss ich, für einen Samstag relativ früh ins Bett zu gehen.
(Da fällt mir ein, dass ich neuerdings versuche, geschaute Episoden bei „trakt.tv“ zu bewerten. Das nur nebenbei.)

Heute begann ich den Tag mit „SNL“, einem kleinen Frühstück und einem Spaziergang in die Innenstadt, wo ich mit P. „Quartett“ im Kino gesehen habe. (Na? Hat jemand gemerkt, dass ich bis Sonntag sonst keinen Kinobesuch in dieser Woche gehabt hätte?) Der Film war sehr schön – und ein halber „Landschaftsporno“. Das Filmteam muss ja zu Drehzeiten echt super Wetter in Taplow, England, abgefasst haben, dass da so viel Idylle auf die Leinwand gezaubert werden konnte. (Ob das bei einem schottischen Setting ebenfalls möglich gewesen wäre?) Na, wie dem auch sei, der Film war schön, aus meiner Sicht auch kinowürdig, was mich froh macht, diesen Besuch noch nachzuholen.
Am Nachmittag war ich dann wieder an der frischen Luft (inklusive Sonne) und konnte mit G. beobachten, wie eine Horde Teenager irgendwelche flashmob-artigen Aktionen am Pornobrunnen und in der Breiten Straße unternahmen. Ach, und ich weiß nun, wo die amerikanische Burger-Bude ist, welche sogar (festhalten!) Root Beer und Cream Soda (der Marke A&W) im Angebot hat. Oh happy day! (Leider war da zu.) Und damit nicht genut: es sieht so aus, als ob die „Eisscholle“ in der KTV in etwa 2 Wochen wieder geöffnet ist.

Und wo ich schon bei der Zukunft bin: folgende Filme könnte ich mir demnächst anschauen: „Die fantastische Welt von Oz“, „Nachtzug nach Lissabon“, „Hitchcock“, „Immer Ärger mit 40“, „Sightseers“, „Jack and the Giants“ und „G.I. Joe: Die Abrechnung“.

Es verbleibt auf „Family Guy“-Entzug
F.

Ansichtssache: Amour

Februar 25, 2013

Ganz knapp vor der Oscar-Nacht 2013 möchte ich noch meinen Senf zu diesem Film aus Frankreich geben, der zumindest dort schon mit Preisen versehen wurde.

Die Handlung in einem Satz: Ein älteres Ehepaar hält zusammen – mit zunehmenden Schwierigkeiten.

Und das fand ich schon schwieriger zu ertragen als beispielsweise einen Splatter-Horror.
Noch deutlicher? Okay…
Nach 30 Minuten war ich mehr oder weniger schon bedient (inklusive Vorahnung über den weiteren Verlauf).
Nach 60 Minuten hatte ich Angst vor der Antwort auf die Frage, ob das noch schlimmer wird.
Nach 90 Minuten wollte ich nur noch, dass der Film zu Ende geht.

Und damit zu meiner Kritik: der Film ist zu lang. Ja, die Macher möchten das nicht im Nebenbei abhandeln, was in all den Momentaufnahmen passiert. Nur grenzt das für mich teilweise schon an Qual, wenn unangenehme Situationen bis ins Letzte ausgekostet werden müssen. Ich meine, dass ein Zusammenschnitt auf die halbe Spielzeit (also etwa 1 Stunde) ausreichen würde, ohne das Ziel groß zu verfehlen.
(Nur was, wenn es genau das Ziel ist, den Zuschauer mit dem Drama zu traktieren? Dann sind die Macher echt fies.)

Produktionstechnisch besticht das Werk durch Schlichtheit. Da so ziemlich alles in der (geräumigen) Wohung abspielt, könnte dies fast ein Bühnenstück werden. (Wenn auch kein Leichtes.) Und ja, schauspielerisch wird hier viel geboten, was natürlich für Hauptdarstellerin Emmanuelle Riva eine Herausforderung gewesen sein muss. Realismus ohne Ende. So viel Realismus, dass ich am Ende beinahe froh bin, dass es sich hier um Schauspieler handelt.

Dennoch frage ich mich, warum der Film seinen Titel trägt, denn „Liebe“ möchte ich zumindest nicht mit dem Inhalt in Verbindung bringen. Da fallen mir eher eine Reihe anderer Begriffe ein.

Fazit: „Amour“ ist etwas für Interessierte und Zuschauer, die 2 Stunden Drama abkönnen. Keine leichte Kost! (Mit Ausrufezeichen.) Dennoch vermittelt der Film ohne Beschönigung Einblicke in das Beziehungsleben, wie man es selten sieht, sehen will oder gezeigt bekommt. (7/10)

Es verbleibt nicht wirklich gerührt
F.

PS: Damit habe ich es wohl erstmals geschafft, alle Nominierten in der Kategorie „Bester Film“ vor der Oscar-Verleihung gesehen zu haben. Meine Favoriten sind „Life Of Pi“ und „Silver Linings Playbook“, auch wenn wohl eher „Zero Dark Thirty“ oder „Argo“ gewinnen werden. „Les Misérables“, „Lincoln“ und „Django Unchained“ wären zwar auch möglich, aber nicht so wahrscheinlich. Noch weniger Chancen räume ich neben meinen Favoriten noch „Beasts Of The Southern Wild“ ein. Aber richtig unwahrscheinlich ist doch wohl „Amour“. Eigentlich schon etwas gemein von der Academy, diesen Film gegen die anderen Schwergewichte ins Rennen zu schicken.

Remmidemmi (yippie yippie yeah)

März 4, 2012

An dieser Stelle sollte ich festhalten, dass ich den Eintrag schon seit Donnerstag als Entwurf vorliegen habe. Und klar, wenn man Deichkind am Vortag live gesehen hat, kann sich das auf die Titelwahl auswirken. Es war übrigens ein tolles Konzert. Auch die Videos im Vorfeld waren toll. Schade, dass ich vieles nicht kannte und daher nur schwer wiederfinden werde.
Eine weitere Feststellung: Wenn man in der ersten Reihe steht, kann man wirklich mehr sehen – das Bühnengeschehen und die ernsten Blicke der Sicherheitsleute. Und diese hätten ruhig schärfer durchgreifen können, wenn es um das Rauchverbot im Publikum geht, welches viele missachteten.

So, bevor ich zu anderen tollen Begebenheiten der letzten Tage komme, noch kurz mein Senf zu den Oscars 2012. Das Event stand (laut Spiegel) im Zeichen von 2 Begriffen: Nostalgie und Frankreich. Dabei finde ich es etwas traurig, dass ich zwar beide Abräumer-Filme im Vorfeld gesehen habe, mich diese aber nicht so sehr erheitern konnten. Auch die Bühne sah dieses Mal sehr unspannend und altbacken aus. Moderator Billy Crystal steht zwar ebenfalls für Nostalgie, ist aber nicht unter meinen Favoriten bei dieser Show und sieht zudem sehr „general-überholt“ aus. (Ob es nur Nervengift ist, was ihm verabreicht wurde?)
Und wenn ich schon beim Kritisieren bin: nominiert für den besten Filmsong waren… 2 Vertreter. Zwei? Echt? Mehr waren es nicht wert? Skandal.

So, was ist sonst noch passiert? Also die Zeit seit dem letzten Eintrag war wieder ziemlich stark verplant. Arbeit, Mittagspausen, Abendunterhaltung (ua. Karaoke), Fahrten, Kinobesuch. Alles geplant. Nicht dazu gehören jedoch der Mückenbesuch (es ist nicht zu fassen, dass ich in dieser Jahreszeit damit zu kämpfen habe) und ein spontaner Fastfood-Tempel-Ausflug (so toll war der „New York Siliciano“ nicht).
Umso mehr begeisterte mich der Film „Die Eiserne Lady“. Für einen politischen Biografie-Film war das großes Kino. Leider habe ich dazu nicht allzu viel Hintergrundwissen, so dass ich nicht alle Anspielungen verstanden habe. Dafür hat mich der „Lebensabend-Anteil“ gerührt – wie also die einst wichtige Staatschefin nun ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Darüber hinaus zeigte mir der Film, dass Großbritannien ein sehr eigenes Land ist, wenn es um die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung geht. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern das Land auf einem guten Weg ist.

Themenwechsel: Kann es sein, dass YouTube Statistiken „verändert“? In unserer doch so modernen Zeit stellt so etwas wie ein dynamischer Zugriff-Zähler keine Schwierigkeit dar. Aber was sehe ich so bei manchen Videos? Über 1000 „Daumen hoch“ bei nur knapp 300 Views? Komisch. Vielleicht wird ab einem Grenzwert auch nur geguckt, worum es sich inhaltlich handelt, bevor man den Counter freigibt. Oder die Zahlen werden so oder so absichtlich gesteuert, was wiederum an der Vertrauenswürdigkeit kratzt.

Lese-Ecke: In wenigen Stunden hatte ich das Marvel-Event „Fear Itself“ durch, welches in der 7-teiligen Hauptserie seine Kurzform findet – im Vergleich zu über 100 Heften, wenn mal alle Teilaspekte verfolgen möchte. Fazit: Stuart Immonen ist ein unglaublich guter Zeichner, den ich jetzt sogar noch mehr bewundere, und der durch astreine Farbgebung unterstützt wurde. Aber auch die Geschichte ist ziemlich gut geschrieben, was bei Event-Comics (also über globale Krisen, die alle Helden betreffen) nicht einfach ist. In diesem Fall waren Thor und sein Vater Odin zentrale Figuren. Und obwohl ich (immer noch) nicht viel mit den Götter-Superhelden anfangen kann, bot mir das Leseerlebnis viel Unterhaltung.

Und zu guter Letzt werde ich ein wenig Produktplatzierung ausüben, indem ich nun ein Bild von dem Tee einfüge, welchen ich nachher probieren werde. Und ja, es geht dabei auch um den Zweck, der dem Namen entnommen werden kann – Schlaf. Mein Schlafrhythmus ist erneut etwas daneben – wochenendbedingt. Und so kam mir als Teefreund diese Sorte sehr gelegen. Habe die Packung schon eine Weile als Bestandteil meines „Teeturms“ hier vor Augen. Fehlt nur noch der Geschmackstest.

Ach ja, aus der Kategorie „probiert“ kann ich nun berichten über Mango-Lassi aus dem Supermarkt (mit N, früher P) – genauer: aus deren Bio-Kühlwaren-Abteilung. Und? Ja, schmeckt – erreicht jedoch nicht das Level eines indischen Restaurants. Ist aber dafür günstiger.

Es verbleibt ganz ruhig
F.

Bück dich hoch

Februar 26, 2012

Diesen relativ frechen Titel verdanke ich der Gruppe Deichkind und vor allem den DJs, die mich auf der letzten Clubnacht mehrfach damit vertraut machten.

Und damit gleich zum Wochenrückblick:
Das ist irgendwie gar nicht so leicht in dieser Woche, da ich mehrere Tage frei hatte und nun ganz schön überlegen muss, weil vieles nicht so ganz geplant verlief. Aber der Quiz-Abend am Montag war schön, der Kinobesuch am Dienstag leider zum Vergessen. Am Mittwoch habe ich den ganzen Tag meinen alten Rechner neu aufgesetzt. Der Donnerstag brachte mir ein nettes Dinner im „Samtrot“ ein, welches von einer Firma gesponsort wurde. Dieses dauerte ganz schön lange, weshalb ich beim CouchSurfing Meeting ziemlich spät aufschlug. Ach ja, falls ich darüber noch nicht geschrieben habe: da gehe ich seit diesem Jahr gelegentlich hin, weil es Spaß macht und man immer dazulernt. Der Freitag beinhaltete wohl das ausgiebigste Sit-In seit Langem. Aber was soll ich klagen, wenn die Gesellschaft, die Verpflegung und das Unterhaltungsprogramm stimmt? Da hilft die Tatsache, am Samstag ausschlafen zu können, ungemein. An dem Tag stand eine Superhelden-Party im Stadtpalast auf dem Plan, die ebenfalls einen guten Anteil der Nacht in Anspruch nahm und auch jede Minute wert war. Und heute? Tja, wieder Ausschlafen, Filme gucken, eine Prise Trash-TV, eine Mail, Updates zum ESC 2012… und eine Oscar-Nacht, dank der Tatsache, dass ich morgen frei habe.

Einschub: aus der Kategorie „Probiert“: heute (eigentlich gestern): Bio-Brokkoli-Creme-(Fertig-)Suppe ausm Supermarkt (mit N., früher P.). Ich verstehe nicht, was daran „Bio“ sein soll – bei all den Geschmacksverstärkern, die ich meine, wahrgenommen zu haben. Und sonst? Salzig, Leute. Da bin ich froh, als Beilage ein Brötchen zum Neutralisieren gehabt zu haben. Fazit: nein, danke.

So, noch kurz zum unerfreulichen Kino-Abend: Ich habe wirklich darauf gewartet, dass mal ein Fantasy-Film zu Goethes „Faust“ (natürlich nur der erste Teil und dann auch „Frei nach“) gedreht wird. Und so freute mich die Kunde über eben jenes Unterfangen einer deutsch-russischen Co-Produktion. Nur leider ist das Ergebnis verhunzt. Viel zu eigenartig und auf künstlerisch gemacht, ohne großen Unterhaltungswert. Kann aber auch sein, dass mir der Film zu hoch war. Daher mein Fazit: zum Vergessen.

Aktuell verspüre ich eine leichte Müdigkeit, was mir bestimmt eine herausfordernde Oscar-Nacht ankündigt. Ich vergass auch, heute ein Mittagsschläfchen einzuplanen. Das hat man eben von spontanen Entscheidungen.

Es verbleibt unten auf der Karriereleiter
F.

Out there

März 6, 2011

Tja, damit hätte ich schon mal den ersten Lieblingssong vom neuen Thirteen Senses Album gefunden – der Titel besticht zudem in einem extra langen Outro. Wer die Band nicht kennt, kann beruhigt sein zu einer Mehrheit zu gehören, denn hier ist das Independent in deren Rock/Pop-Werken noch groß geschrieben (jedenfalls aus meiner Sicht). Ich denke, dank der Lieder von „Crystal Sounds“ (Albumtitel) werden dafür sorgen, dass besagte Band ganz schön in meiner Statistik aufsteigen können wird.

Apropos Statistik: Es macht neuerdings mehr Freude, auf mein WordPress-Dashboard zu gucken, seitdem das Diagramm der Zugriffsstatistik auch mal ein paar Säulen anzeigt. Natürlich rechne ich nicht damit, dass es so bleiben wird, aber ich wollte das mal schriftlich festhalten.

So, nun also der Exkurs zu den fast noch aktuellen Oscar-Auszeichnungen (in einer individuellen Kurzfassung):
Wie der Zufall (und etwas Planung) so will, habe ich von den 10 Nominierungen in der Kategorie „Bester Film“ 6 im Kino sehen können – und erfreulicherweise war der Gewinner dabei. Und damit gleich zum Abräumer „The King’s Speech“, der in vier Hauptkategorien gewann – Film, Regie, Hauptdarsteller, Originaldrehbuch.
Anzahlmäßig konnte nur ein weiterer Film mithalten – „Inception“. Auch vier Oscars, aber in eher „Nebenfächern“ wie Kamera und Effekte.
Dahinter schaffte es „The Social Network“, ein paar Auszeichnungen abzustauben, was mich ebenfalls freut, da unter anderem Trent Reznor für die beste Filmmusik geehrt wurde.
Und schließlich noch die drei Filme mit 2 Oscars:

  • The Fighter : Nebendarsteller-Mehrfach-Triumph (erstmals wieder seit den 80ern), wollte ich eigentlich nicht gucken, aber eine relativ junge Kritik bei YouTube gab dem Film die Höchstnote, was mich ins Schwanken bringt. Darunter war auch die Bemerkung, dass der Sport (Boxen) lediglich am Rande betrachtet wird, was meine Hoffnung wachsen ließ.
  • Alice im Wunderland : ja, wenn die Burton-Verfilmung in einem überzeugen konnte, dann waren es ganz klar Ausstattung und Kostüme. Und auch, wenn es mich da freut, habe ich immer noch den faden Beigeschmack wegen der mäßigen 3D-Bearbeitung und der noch durchwachseneren Story – insofern kein wirkliches Glanzstück von Tim Burton.
  • Toy Story 3 : auf die Auszeichnung zum besten Animationsfilm hätte ich Geld wetten können, so sicher war ich mir dabei. Und dann gab es noch den Oscar für den besten Filmsong. Tja, die Macht von Pixar ist da ungebrochen, wenn es um erfolgreiche Produktionen geht, die sowohl die Kinogänger als auch die Kritiker überzeugen.

So, und abschließend noch die Bemerkung, welche Filme nach den Awards auf meinem Radar gelandet sind (dh. die ich gucken möchte):
„127 Hours“ – soll heftig sein, aber auch lebensbejahend intensiv, „The Fighter“ (siehe oben), „The Kids Are All Right“ – themenschweres Sozialdrama, „Winter’s Bone“ – Low Budget Thriller mit viel positivem Echo.

Nebenbei interessiert mich auch noch, inwiefern Anne Hathaway eine gute Gastgeberin der Verleihung war – konnte es bisher nicht sehen.
Die Woche war ja auch ereignisreich – gleich 2 Dienstreisen, unter anderem ein Ausflug zur CeBIT, der ganz schön Trainingsprogramm für die Beine war.
Ach ja, da habe ich das Ende des Vortrags vom Mitgründer der Plattform Flattr sehen können – irgendwie sympathisch bodenständiger Zeitgenosse. Das bringt mich auch auf die Idee, diesem „Geben-und-Nehmen-System“ eine zweite Chance zu geben – mein Konto wird demnächst dann wahrscheinlich reaktiviert. Vielleicht finde ich dann auch eine Möglichkeit, einen entsprechenden Button im Blog zu positionieren.

Es verbleibt irgendwo da draußen
F.

The music’s no good without you

Februar 27, 2011

Zwar kommt der heutige Titel von Cher, bezieht sich jedoch nicht auf die Begebenheit, in der ich Kollegen mit ihrer Musik „überrascht“ habe. Eher hat sich dieses Lied in den letzten Tagen ohrwurmartig in mein Leben zurückgeschlichen und Punkte sammeln können. Gut, richtig schlecht fand ich den Track aus ihrem letzten Studio-Album noch nie (auch wenn es eine zweifelhafte Entscheidung war, den zur ersten Single zu machen), aber nun ist das Gedächtnis halt wieder aufgefrischt worden.

Auffrischen bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt: Blog-Statistik. Oha, der Output machts – das Säulendiagramm hat in den letzten Tage erdrutschartige Ausschläge verzeichnet. Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass es aufgrund gern gesuchter Begriffe wie Webcam oder Zeitkapseln in Zusammenhang mit weit verbreiteten Facebook-Spielen dazu kam. Na ja, wie dem auch sei. Mehr Kommentare brachte es nicht ein. (Ganz abgesehen davon, dass ich nicht „für“ die Leser schreibe.)

Themenwechsel für 2000: Dieser Vorname wird gerade im Frühjahr um ein weltweitwes TV-Ereignis vielerorts in der Medienwelt geschrieben oder ausgesprochen. -> Wer ist Oscar? -> Richtig!
In wenigen Stunden wird bekannt sein, welche Filme im Nachhinein noch etwas Glanz ernten und wessen Gagen ansteigen werden. Ich habe nicht alle Nominierungen in Erinnerung (war eben noch überrascht, dass Nicole Kidman auch nominiert ist) und dennoch ein paar Sympathien für Filme, die ich gesehen und genossen habe. Dazu dann im nächsten Eintrag ein paar Bemerkungen.

Bemerkenswert flach fand ich den letzten Film, den ich im Kino gesehen habe (eine Spontan-Aktion) – „Stichtag“. OK, Robert Downey jr. ist nach wie vor auf dem Höhepunkt seiner Karriere, die durch solchen Klamauk kaum Kratzer abkriegen dürfte. Aber musste das sein? Der Film war gewissermaßen amerikanisch bis zur Schmerzgrenze.
Was ich damit meine: Abgesehen von Ausnahmen ist es oftmals oberflächliche Blödelei, die aus dieser Region in die Welt gesetzt wird. Bei Trickserien wie Family Guy oder South Park wirkt das Meiste, weil die Übertreibungen ersichtlich sind. Aber wenn ich zufällig in einen Film zappe, bei dem es um weibliche Schönheitsideale geht und darum, dass die Protagonistin ihr Lebensziel darin sieht, übergewichtigen „Leidensgenossinnen“ modischere Kleidung anbieten zu können, frage ich mich ernsthaft, wie lange es noch bis zum Weltuntergang dauert. Na Hauptsache, die einen haben hübsche Kleidung.

So… noch ein Sprung zu einem neuen „Gedankenspiel“: Wie wäre es, wenn man aus allen Hartz-IV-Empfängern Studenten macht? Diese müssten dann angehalten werden, die eine oder andere Vorlesung zu besuchen, um weiterhin ihre Mittel zu erhalten, und könnten sich somit an etwas ganz Tollem erfreuen – Bildung (vollkommen unabhängig, was der eine oder andere davor schon gelernt haben mag).

Das lasse ich nun erst mal nachwirken und gehe demnächst vielleicht nochmal darauf ein.

Es verbleibt definitiv nicht ohne Musik
F.

Tja

Februar 21, 2011

So kann es gehen. Eben noch im Kino und schon wieder einen neuen Eintrag hier:
Im Großen und Ganzen möchte ich nur kurz auf „The King’s Speech“ eingehen, ein Film der aus meiner Sicht schon ordentlich gehypt wurde – jedenfalls in den cineastischen Ecken der Medienredaktionen. Und ist es das wert? Ja!
Warum? Weil dieser Film herrlich dezent daherkommt und sich mal auf das konzentriert, was zählt – nämlich eine Geschichte, ordentliche Einstellungen und überzeugende Darsteller. Bonus: tolle Kulissen.

So, damit habe ich schon mal einen Favoriten, was die kommende Oscar-Verleihung angeht. Ich wäre ziemlich enttäuscht, wenn alle drei Darsteller-Nominierungen leer ausgehen würden.

Und sonst? Ach ja… Erfolg!
Ich habe gestern noch das Buch beendet, welches ich am Wochenende gelesen habe. Es war Neil Gaiman’s „Niemalsland“, eine Art Schauermärchen für reifere Menschen (also nicht kindgerecht). Für eine ordentliche Auswertung fehlt es mir gerade an Ruhe. Außerdem bin ich doch ganz schön müde nach diesem Tag.
Eine kurze Rezension setze ich demnächst an anderer Stelle in die Welt.

Es verbleibt von sich selbst überrascht
F.