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Logbuch: wenn das Leben nur so rast (Mai)

Juli 4, 2017

Und weiter geht es…

01.05.17 : Tag der Arbeit. Da war er wieder. 2017 an einem Montag. Und ich… “am Ehrenamteln” für so eine Kinosendung. Aber ich hatte noch mehr Pläne. So traf ich mich mit K. am Dobi, um die neue Karte bei Pesto Peter zu erkunden. Im Rosengarten angekommen, war auch schon einige Kundschaft verteilt. Ich kostete nebst neuem Veggie-Cheeseburger auch ein paar VEIS-Sorten. Und schließlich landete ich an diesem Abend auch wieder in einem Kino. Dieses Mal ging es um “Ein Dorf sieht schwarz”, eine französische Dramödie nach einer wahren Begebenheit. Ich kann es schlecht begründen, aber französische Filme finde ich gerade im komischen wie dramatischen Bereich ziemlich treffsicher. Und so war auch dieses Werk unterhaltsam, wenn auch mit mehr Drama als erwartet und einem kleinen Kitschfaktor. (7/10)

02.05.17 : Die Arbeitswoche war gerade wieder angelaufen und ließ mich doch wieder etwas hetzen, damit ich rechtzeitig bei S. eintreffe, wo eine Art Junggesellinnenabschiedsabend stattfand – in der Ultra-harmlos-Variante. Highlight war definitiv die aktuelle Iteration des CryptoRaums im PWH. Fast schon schade, dass wir nur eine Stunde Zeit bekamen. (Und zugleich Glück für die jüngste Teilnehmerin in unserem Team.)

03.05.17 : Nach so vielen “Ausnahmstagen” wieder ein Mittwoch wie immer – also bestehend aus Arbeit und Musikredaktion.

04.05.17 : Wie gut, dass ich den Vorbereitungsteil schon seit Tagen im Kasten hatte, so verlief die Kinosendung mehr oder weniger wie geplant – sogar mit überraschendem C-Moderator und Studiogast. Und ja, das war dann auch so in etwa das Highlight des Tages.

05.05.17 : Zum Wochenausklang begab ich mich abermals nach der Arbeit zu LOHRO, weil noch ein wenig Nacharbeit erledigt werden wollte. Ich glaube, ich holte mir bei der Gelegenheit gleich noch Abendessen.

06.05.17 : Für dieses Wochenende gönnte ich mir eine Auszeit vom Stadtleben und sagte der Heimat Hallo. (Mit 90% Wahrscheinlichkeit fühlte ich mich müde.)

07.05.17 : Scheinbar war das Wetter leicht im Umbruch, denn ich erinnere mich, verschwitzt wieder in der Stadt angekommen zu sein. Abgesehen davon fühlte ich mich sehr erschöpft, weswegen mein erster Anlaufpunkt am Abend das Bett war.

08.05.17 : Mit leichtem Minus auf dem Schlafkonto startete ich in eine weitere verkürzte Arbeitswoche. Vom Büro aus hetzte ich zum MAU, wo Absprachen für das diesjährige FiSH-Festival getroffen wurden. Danach ging ich zum Sport und war mehr als reif fürs Schlummerland.

09.05.17 : Der Arbeitstag wurde mit Workshopsspaß unterbrochen und war dennoch nicht ereignisärmer. Um die 20 Mails stauten sich in ein paar Stunden an. Am Abend gab ich mir noch ein Orga-Treffen mit Festivalkontext.

10.05.17 : Mein Alltagsmittwoch in zwei Worten: Arbeit, LOHRO.

11.05.17 : Schon witzig, den Menschen nicht zu berichten, wenn ich mal wieder eine “Frühschicht” im Radio habe. So vernahme ich die Überraschung mehrfach als Feedback. Klar, dass ich danach irgendwie noch etwas Schlafenszeit eingeplant hatte. Die Einsatzbereitschaft bei der Catering-Abteilung fürs FiSH wurde mehr zum Nerdtalk. Ich erldedigte frühzeitig den Wochenend-Einkauf und wollte eigentlich zeitig schlafen gehen. Aber irgendwie war ich sehr im “Musikhör-Modus” – so etwa eine Stunde lang. (Sehr sozial nutzte ich dazu Kopfhörer.)

12.05.17 : Ein großer Tag sollte es sein. Ich holte extra meinen Anzug aus dem Schrank. (Keine Ahnung, wie lange ich den nicht mehr trug. Aber hey, er passte noch.) Nach dem Zurechtmachen wollte ich in der Stadt eigentlich noch schnell Kinokarten abholen. Aber die Kinoöffnungszeiten wollten nicht mitspielen. (Hätte ich ja vorher online nachschauen können.) Egal… dann eben ohne Karten zum Standesamt. Wow, was ein Kulturschock. Zeitweilig kam ich mir vor wie im “Helene-Fischer-Land”. (Das soll keine Kritik zu ihrer Person oder Musik sein, sondern eher zu dem “von Liebe getragen”-Lebensgefühl, zu dem ich als überzeugter Single wenig Zugang habe.) Und ja, das war anstrengend… auf nüchternen Magen. Aber wenigstens wird so eine Trauung dort im Fließbandbetrieb abgehandelt. Bürokratie sei Dank. Zur Stärkung begab sich die Gesellschaft in die Trotzenburg. Und oh, was ist das ein schöner Ort für solche Feierlichkeiten. Auch das Essen war 1A. (Inklusive mächtiger Torte von Waldenberger.) Die für mich größte Hilfe bei all dem Familienspaß war B. – keine Ahnung, wie das ohne sie für mich gelaufen wäre. Und so verging die zweite Hochzeit im Freundeskreis relativ schnell und angenehm. Mit K. und S. verabredeten sich noch ein paar Gäste zum einem Besuch in der Barke. Da sich dieser zeitlich verzögerte, war ich noch kurz bei der Frieda23, wo schon einige Besucher auf das PopFish-Event warteten. Ich plauderte mit ein paar Bekannten, lernte P. kennen und wartete auf ein Signal, dass jemand in der Barke eintrifft. Dort angekommen herrschte Heiterkeit und Ermattung. Da mir das noch nicht genug Action für den Tag war, zog es mich noch ins ST, wo G. und N. schon am Tanzen waren. (Endlich wieder ein paar Kallorien verlieren nach so einem Tag.)

13.05.17 : Mein Samstag in einem Wort: FiSH-Festival. Erst tagsüber im MAU-Club, dann abends in der Frieda23, wo ich dank J. noch zu diesem Hip-Hop-Film kam, und dann sogar im Freigarten. Dort vernahm ich ein Kompliment, welches wohl noch Wochen nachhallen wird. Ebenso empfand ich den Austausch mit einem Lokalpolitiker sehr unterhaltsam.

14.05.17 : Auch für Sonntag war ich FiSH-mäßig eingeteilt, wobei sich auch hier der Aufwand in Grenzen hielt. So konnte ich problemlos mit M. und S. plaudern. Am Nachmittag fand das Team-Grillen bei schönstem Sonnenschein statt. Fast schon schade, dass ich mir die Schatzkiste-Vorstellung von “Der blaue Engel” mit Marlene Dietrich gab. Die Möglichkeit, Klassiker der Filmgeschichte auf großer Leinwand zu sehen, ist einfach reizvoll. So war auch dieser Streifen eine Entdeckung mit überraschendem Ende, wenn auch nach meinem Geschmack etwas zäh in der Ausführung. (6/10)
Schon mal von Kino zu Kino gepilgert? (Quasi Szenario Anschlussfilm) Ich sah jedenfalls an dem Abend noch “King Arthur: Legend Of The Sword” (OV). Ich fand den Stil hinsichtlich Fantasy äußerst gelungen (und ich habe nicht mit so viel Fantasy gerechnet). Auch die Darsteller waren sehr gut ausgewählt. Im Gegensatz zu einigen Kritiken fand ich Charlie Hunnam in der Hauptrolle sowohl tragend als auch überzeugend. Denn viele Fantasy-Filme sparen gern an glaubwürdigen Charakteren. Der Film mag zu einer ungünstigen Startwoche angelaufen sein, aber schlecht ist der neue Guy Ritchie keineswegs. (8/10)

15.05.17 : Nach so einem aufregenden Wochenende (inklusive Freitag) machte sich ein Schlafdefizit tagsüber bemerkbar, welchem ich sogleich am Abend entgegenwirken wollte. Und so wurde jeglicher Freizeitanteil des Tages auf ein Minimum eingekürzt. (Da bin ich schon froh, es noch zum Sport geschafft zu haben.)

16.05.17 : Ein extra langer Arbeitstag sorgte dafür, dass ich mich wieder in etwas Zeitnot befand, da ich meine Freizeit wieder außerordentlich gut verplant hatte. Nach dem Sport ging ich in den Freigarten, um bei Regenwetter Vorstandsdinge zu planen. Auf dem Heimweg lag der Pleitegeier wieder gut platziert, so dass ich mich noch zu einem Kurzbesuch entschied.

17.05.17 : Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch – mit dem Unterschied, dass ich ein Telefoninterview mit Rob Moir hatte. Die Technik machte mit, und so ging das ohne Schwierigkeiten über die Bühne. Danach wurde es wieder ein typischer Musikredaktionsmittwochabend.

18.05.17 : Und wieder Überstunden. Dazu noch ein wenig Schlafmangel. Das ließ mich wieder in den Modus “nur das Nötigste” zum Abend wechseln, weswegen ich mich extra früh gen Bett begeben konnte.

19.05.17 : Eine Deadline rückte näher und dementsprechend anspannend war der Arbeitstag – und wieder Überstunden inklusive. Danach traf ich G. in der Stadt, wo wir bei Subway aßen, erstmals den Cube-Store besuchten und uns dann auf dem Kanonsberg niederließen, um beim Sonnenuntergang über ausgewählte Themen sprachen. Danach wuselte ich kurz nach Hause und ging wieder zu LOHRO, wo ich eine Spätsendung mit K. vereinbart hatte. Nebenbei wurde das Setup der PS4 getestet. Die Sendung empfand ich als gelungen.

20.05.17 : Das Ausschlafen tauschte ich für einen Workshop ein, den ich schon lange geben wollte. Inkscape war das Thema und die Teilnehmer erschienen vollzählig. Ich denke, dass ich einige Inhalte vermitteln konnte und sich die Menschen entsprechend ihrer Interessen austobten. Der Tag war mehr oder weniger LOHRO gewidmet.

21.05.17 : Mein Sonntag begann mit Haushalt und Sport. Danach eilte ich in die Innenstadt, weil ich meine Bahn verpasst hatte. Gerade noch rechtzeitig zum Start des Staffellaufs, an dem auch ein LOHRO-Team teilnahm. Das Wetter hätte kaum besser sein können. Nach dem Trubel ging es zum “Chillen an der Waterkant”, wo ich seit längerer Zeit wieder auf T. traf. Highlight war die Kartoffelsalat-Verkostung, bei der ich nicht so große Unterschiede erwartet hätte.
Von dort aus ging ich zum Kino, um die OV-Vorstellung von “Alien: Covenant” zu schauen. Der Film unterhielt mich besser als “Prometheus” und hat dennoch so viel Potential verschenkt, dass es traurig ist. All der Aufwand, die Tricktechnik, gute Schauspieler… und keiner achtet auf ein gutes Drehbuch? Schlimm schlimm. (6/10)

22.05.17 : Episch schlecht geschlafen hatte ich in der Nacht. Da konnte der Wochenstart ja nur ein Traum werden. Und auch gleich beim Blick in Arbeitspostfach bestätigte meine Vorahnung. (Stichwort brennende Hütte) Wieder zu Hause legte ich mich kurz hin, ging zum Sport und vergnügte mich mit irgendwelchen TV-Inhalten.

23.05.17 : Einen Nickerchen am Nachmittag baute ich auch in meinen Dienstag ein. Und das aus gutem Grund. Denn mit G. und N. ging es wieder ins ST. Endlich wieder tanzen. (Ich fühle mich sehr dankbar dafür, dass sich solche Situationen noch ergeben.)

24.05.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit + LOHRO (Musikredaktion)

25.05.17 : Feiertag! Und was mache ich? Natürlich ausschlafen. Und dann? Steuererklärung. Also mehrere Stunden fluchen und Zahlenwerte zusammentragen, die ins Webinterface übertragen und abschicken. Danach Sport, etwas Essen und die Lust, baldigst wieder das Bett aufzusuchen. (Ja, so ein Herrentag kann auch langweilig sein.) Derweil ging es für andere Menschen auf ein Festival. Na ja, ich investierte wenigstens noch in eine Konzertkarte für Bilderbuch.

26.05.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Musiksendung, Einkaufstour durch die Innenstadt (inklusive mittelschwerer Großanschaffung) bei bestem Sommerwetter, Meerschweinchen vertretungsweise füttern und Sport.

27.05.17 : Ausschlafen! Yes! Dann zunächst ein wieder ein paar Meerschweinchen füttern und auf zu LOHRO, wo ich… zur Abwechslung ein paar PS4-Spiele antestete. Dann war da noch eine Immergut-Sondersendung, zu der ich mich bereit erklärt hatte. Und schließlich noch mehr PS4-Gespiele – später mit Besuch seitens Sternradio-Menschen.

28.05.17 : Da ich mich zu einer Vertretungsbereitschaft angemeldet hatte, konnte ich mir leider nicht den Luxus des Ausschlafens gönnen. Zumindest kamen so die zu fütternden Tiere in Genuss einer früheren Nahrungszufuhr. Tagsüber hing ich bei LOHRO rum. Und am Abend schaute ich mit G. “Pirates Of The Caribbean” Nummer 5. Der Film war überraschend angenehm erträglich. Wie schon zu erwarten hatte die Effekte einen bleibenderen Eindruck als die Geschichte. Ich weiß nicht, ob Disney weiterhin an dieser Franchise festhalten wird. (Bloß bitte kein Reboot.) Aber es wäre nicht der schlechteste Film der Reihe für einen eventuellen Abschluss. (7/10)

29.05.17 : Wochenstart… mal wieder. Nach der Arbeit Sport und für den Ausgleich ein Besuch im Kino. Für die OmU-Veranstaltung von “Jahrhundertfrauen” (bzw. “20th Century Women”) hatte ich mich mit C. verabredet. Was für ein Paradebeispiel an wohl gestaltetem “Coming Of Age”. In einem Wort: wunderbar. Aus meiner Sicht steckt sehr viel Liebe in dem Werk. (9/10)
Dazu tauschten wir uns noch aus, bevor ich noch bei LOHRO vorbeiging, um mit der nächsten Sendungsvorbereitung weiterzukommen.

30.05.17 : Der Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss und Sendungsvorbereitung. (Letzteres Wort wird wohl bald ein Hashtag hier werden.)

31.05.17 : Und zum Monatsende noch mal eine Großpackung Routine: also Arbeit und Musikredaktion. Nach langer Pause stellte ich sogar ein paar Lieder selber vor.

Es verbleibt immer noch am Aufbereiten
F.

Logbuch: wenn das Leben nur so rast (April)

Juli 2, 2017

Der Spruch “Er hat sich bemüht” geht mir durch den, wenn ich daran denke, wie lange ich hier wieder an einer Aufarbeitung sitze, die schon vor Tagen hätte abgeschlossen sein können.

10.04.17 : Die Woche begann mit relativ viel Routine und noch mehr Tatendrang. Denn nur so war es möglich, den seit Wochen überfälligen Blogeintrag fertigzustellen. Danach gönnte ich mir noch einen kurzen Film und war abermals erstaunt, wie schnell es spät sein kann.

11.04.17 : Der Dienstag in Stichworten: Arbeit, Sport, Webredaktionstreffen, halbherzige Zurkenntnisnahme eines Fußballspiels.

12.04.17 : Zur Abwechslung startete ich in den Tag mal wieder mit einem Zahnarzt-Termin. (War schon mal besser, war aber auch schon mal schlimmer.) Danach gab es den obligatorischen Arbeitsalltag mit Mittwochs-Auskling-Routine (schon was wörtlich gemeint) beim Lokalradio.

13.04.17 : Das Oster-Wochenende kam näher – und damit meine erste echte Urlaubswoche. Auf Arbeit war somit Einiges übergabefähig zu halten. Am Abend schaute ich mir “T2: Trainspotting” in der OmU-Fassung an. Ein wirklich krasser Film, der für mich eine super Ergänzung zum Kultfilm aus den 90ern darstellt. Schön wäre es gewesen, danach einfach nur Richtung Schlummerland aufzubrechen, allerdings hielten mich Radio-Dinge und vor allem noch ein paar Räumungsarbeiten auf.

14.04.17 : Und so betrachte ich es schon als kleines Wunder, dass ich an meinem Zeitplan für die Reise in die Heimat festhalten konnte. Müde Zugfahrten haben auch ihr Gutes – ich nehme so gut wie nichts von den Mitreisenden wahr. Den Rest dieses Feiertages tu ich mal mit “Chillen” ab – inklusive Schläfchen am Nachmittag. Das Abendessen bot traditionell Fisch. Und zur TV-Berieselung gab es österliches Naschwerk.

15.04.17 : Was mache ich an einem Oster-Samstag, wenn nichts auf dem Plan steht? 2017 war mein Motto Serienmarathon. Und so widmete ich mich endlich der Marvel-Netflix-Serie “Iron Fist”, die irgendwie genauso zäh beginnt wie “Luke Cage”.

16.04.17 : Sonntag ging der Spaß weiter. An einem der Tage kochte ich Risotto und war etwas enttäuscht, den Safran in Faden statt in Pulverform vorzufinden. Na ja, aber ansonsten war das Schärfemaß wieder nach meinem Gusto. Nebenbei begann das Taschenpacken.

17.04.17 : Grund dafür war der erste Familienausflug seit langer Zeit. Platzreservierungen sei dank, war die 7-stündige Bahnfahrt nach Dresden eigentlich ganz angenehm, zumal ich in Berlin noch einen Stopp bei Dunkin Donuts einlegen konnte. (Sie hatten wieder Kirsch-Banane und Banane-Kirsch.) In Dresden angekommen ging es zum Hotel, welches so zentral gelegen war, dass wir einen 1A-Blick auf die Demonstration hatten, wo es allerhand komische Flaggen gab. Schön, dass dieses Montagsspektakel nur bis 18 Uhr geht. Wir bummelten sogleich durch die historische Altstadt und machten Fotos… wie Touristen eben. Und ja, dieser Stadtkern hat es in sich. Sehr gut hergerichtet. Zum Abendessen gingen wir in ein Irish Pub. Ich hatte Stew und es war lecker.

18.04.17 : Der Dienstag stand im Zeichen der Kultur. Nach dem Frühstück (inklusive weißer Trinkschokolade) ging es zum Touri-Spot, wo Museums- sowie Rundfahrtkarten erworben wurden. Die Bustour kann ich durchaus empfehlen, da vieles gezeigt wird, was sonst anderweitig vielleicht unter den Tisch fällt. Danach wollten wir eigentlich noch über das Zwinger-Gelände touren, was wir dann aufgrund Prasselregen gelassen haben. Stattdessen wurden Gemälde begutachtet – so viele, dass ich ein Highlight wie “Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge” von Jan Vermeers mal eben total übersah. Nächster Stopp: Grünes Gewölbe. So viel Prunk, dass es schon zum Overkill werden kann. Den Unterhaltungswert von Edelsteinen finde ich eher minderwertig. Nächster Stopp: Frauenkirche. Gesehen, danke, reicht. Zum Abend hin machten sich Erschöpfungszeichen bemerkbar. Wir aßen noch in einem Griechischen Restaurant und ließen den Abend kurz sein.

19.04.17 : Was hätte nicht an diesem Tag “geshoppt” werden können, wäre nicht der erste Anlaufpunkt ein Primark gewesen. 2 Stunden und mehrere Einkaufstüten war das Bedürfnis nach weiteren Läden eigentlich erschöpft. Und so vertrieben wir uns eher semi-interessiert die Zeit in den innerstädtischen Bummelmeilen. Am Nachmittag gab es einen Kinobesuch zu “Zu guter Letzt” (The Last Word). Mein Riecher war erfolgreich. Der Film gefiel durch und durch – vielleicht bis auf das etwas bizarre Ende. (8/10)
Zum Abendessen wurde ein anderes Irish Pub (vom selben Betreiber) aufgesucht, bei dem ein Fußballspiel übertragen wurde, welches ich schon nach den ersten Minuten nicht weiterverfolgen wollte. Ich erwog, abends noch mal Richtung Neustadt zu pilgern, hatte dann aber doch nicht ausreichend Motivation dafür.

20.04.17 : Einen kleinen Abstecher in die Neustadt unternahmen wir am Vormittag des Abreisetages. (Goldener Reiter) Am Bahnhof kamen wir für unseren Zug zu früh an. Stichwort Wartezeit. Auf der Fahrt schaute ich die zweite Daredevil-Staffel zu Ende. Hat mir zeitweise sehr gefallen. Zu Hause wurde die Reise noch mit Besuch ausgewertet.

21.04.17 : Ich gestehe, dass ich mich schon auf die Rückkehr nach Rostock gefreut hatte. Kaum waren die Taschen abgelegt zog es mich auch wieder zu bekannten Gesichtern, wenn auch es mit Abschied zu tun hatte. Am Abend bot sich gleich noch die Gelegenheit zum Ausgehen. Nach kurzem Zwischenstopp bei C. war das PWH unsere Adresse.

22.04.17 : Ausschlafen? Pustekuchen! Vereinstreffen. Resultat: ich bin wieder in einem Vorstand. (Die Auszeit war also relativ kurz.) Zum Anlass wurde gegrillt, wenn auch das Wetter etwas herb war. Ach ja, und dann stand ja noch so etwas Planungsintensives wie eine Außensendung an, für die es tagelang Korrespondenz im Vorfeld gab. Mit leichter Verspätung ging das Event im Cafe Marat sogar einigermaßen heiter über die “Bühne”. (Ich verspreche, den nächsten Earth Day nehme ich mit mehr Andacht mit.)

23.04.17 : Zum Urlaubende hatte ich noch einen entspannten Tag mit Kaffeekränzchen mit Kuchen. Einen herzlichen Dank dafür.

24.04.17 : Das Motivationslevel war so hoch, dass ich sogar früher als üblich am Arbeitsplatz erschien. Ansonsten war der Tag relativ ruhig – mit wenig Berichtenswertem.

25.04.17 : Ein Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Gremientreffen, Kneipenbesuche.

26.04.17 : Auch der Mittwoch gab mir eine Großpackung Routine – und diese besteht für diesen Wochentag (schon beinahe traditionell) aus dem Komponenten Arbeit und Ehrenamt (in Form von Musikredaktion).

27.04.17 : Der Donnertag war schon eher ein Ausnahmefall, dank Besuch. Es ging zum Abendessen ins Arjun, wo ich gefühlt ewig nicht mehr war. Weniger lang her ist mein Kontakt mit dem Marvel Cinematic Universe – und dieser wurde an dem Tag aufgefrischt mit “Guardians Of The Galaxy, Vol. 2”. Ja, bei dem Film war meine Vorfreude so groß, dass ich bereits zum Starttermin ein Kino aufsuchen wollte. Umso schöner, wenn sich noch wer zum mitgucken findet. Der Film ist solide, atmet viel Luft vom Vorgänger, und wirkt letztlich doch schwächer. (7/10)

28.04.17 : Freitag wurde es Zeit für einen weiteren Workshop-Tag unter dem Banner “ganztägig lernen”. Leider war meine Tagesform irgendwie daneben. Mit so viel Müdigkeit hatte ich nicht gerechnet. Im Anschluss zog es mich wieder zum Radio für ein Stündchen Musiksendung. Auf dem Heimweg hielt ein Auto an und ich vernahm den Satz “Du bist in der falschen Stadt für so eine Jacke.” Ja, ich war an dem Tag mit einer Teamjacke unterwegs, dessen Herkunft nicht Rostock ist. Aber so ein Spruch ließ mich dann doch stundenlang nachdenken, wie ein Mensch dadurch zu solch einer Reaktion bewegt werden könnte. Egal, mein Plan war gefüllt. Zunächst Sport, dann Filmabend und schließlich noch eine Spätsendung mit Comic-Kontext.

29.04.17 : Dieses Wochenende hätte wohl kaum unschöner anfangen können. Denn ein Wochenendeinsatz auf Arbeit ließ mich sehr früh aufstehen. Und dann zog sich das noch so lange hin, dass selbst die 4 Stunden, die ich als Maximalzeit eingestuft hatte, überschritten wurden. Selten empfand ich eine derartige Frustration, zumal ich noch zum einem Workshop gehenn wollte. Dies tat ich dann eben verspätet. Danach verweilte ich noch etwas bei LOHRO. Pläne für den Abend wurden gemacht. Ein kurzer Einkauf ließ sich noch dazwischenschieben. Wir gingen zu Little Money, wo ich ebenfalls gefühlt ewig nicht mehr war. Einen leckeren Burger später zog es uns in den Geier, wo noch M. samt Besuch dazukam. Es sind gesellige Abende wie diese, an welche ich mich auch später gern erinnern werde. (Schlafmangel hin oder her.)

30.04.17 : Es macht die Tage, an denen ich mir Ausschlafen gestatten kann, sehr wertvoll. Auch wenn beispielsweise dieser Sonntag nicht der Produktivste war. Poetisierend könnte ich es vielleicht als “Luxus der Faulheit” bezeichnen. Zum Abend fand ich mich abermals im Kino ein, wo es den zweiten Guardians-Film dann als OV-Vorstellung gab. (Leider wieder mit 3D.) Beim zweiten Sehen empfand ich den Drama-Anteil übrigens weniger störend.

Es verbleibt weiterhin am Aufbereiten für diese Seite
F.

Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

Logbuch : bis an die Grenze der Belastbarkeit

Januar 24, 2017

Logbuch

Dieses Jahr 2017 hat doch eben erst begonnen und schreitet dennoch ordentlich voran. Wahrscheinlich drehe ich mich nur noch einmal um und es ist bereits Februar.

binz_2017-0108.01.17 : Den winterlichen Sonntag, der weniger zum Nach-draußen-gehen einlud, entspannte ich mit der Lektüre von “Jupiter’s Circle: Volume 2” sowie “Jupiter’s Legacy 2” (beides von Mark Millar). Und was soll ich sagen? Großkotzig hieß es damals im Spätsommer 2016, wenn letztere Comic-Serie an den Start geht, wird es keine Verzögerungen geben. Tja, wie das so ist… Nun habe ich mir extra Zeit gelassen, um alles in einem Rutsch lesen können – und warte nun doch tatsächlich auf das letzte Heft. Egal, aber es ist schon ziemlich komplex und durchaus durchdachter als manch andere Schöpfung des Autors, welche mich zuletzt eher enttäuscht hatten. Am Abend zog es mich wieder in die Stadt und ich war sehr versucht, möglichst früh ins Bett zu gehen.

09.01.17 : Und der Wochenstart hatte es auch in sich. Auf Arbeit war abzusehen, dass da ordentlich was zu wuppen sein würde. Aber an diesem Tag hatte ich noch anderweitig Termine. Lange keinen Arzt mehr aufgesucht. Und auch, wenn es relativ harmlos einzustufen ist, hätte ich sonst was lieber unternommen. Und leider war die Diagnose schön nichtssagend. Danach ging ich noch einkaufen – und vergaß natürlich noch eine Besorgung. (eine Kunststoffhülle für Dauertickets) – und machte noch ein wenig Sport, bevor ich mich meinem Musikblog widmete.

10.01.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, Gremien-Treffen bei LOHRO, Protokollierung…

11.01.17 : Ein weiterer Routine-Mittwoch mit viel LOHRO-Anteil am Abend.

12.01.17 : Wenn der Arbeitstag in den zweistelligen Stundenbereich rutscht, ist schon mal ein Verschieben anderer Vorhaben angesagt. Nichtsdestotrotz schaute ich mir am Abend die Golden Globes an. Die Pre-Show kam mir selten so stümperhaft vor. Und auch Jimmy Fallon wäre nicht meine erste Wahl als Host.

13.01.17 : Dieser Freitag gestaltete sich zum kleinen Stresstest, denn ich hatte (schon wieder) einen Interview-Termin 30 Minuten vor Sendungsbeginn gelegt. Und dann sah es dank Überstunden noch so aus, als ob es total ausfallen würde. Ich eilte also in die Frieda23 und ging gleich mit Jacke und Tasche in die Aufnahmekabine, die glücklicherweise nicht besetzt war. Kurz durchatmen, die paar Stichpunkte zurechtlegen und schon rief ich einen Vertreter von I Heart Sharks an. Audio-Daten sichern und ab Richtung Sendestudio. So müsste ich das eigentlich nicht immer haben. Und dennoch fiel nach den ersten Minuten der Stress etwas von mir ab. Live senden und entspannen? Mittlerweile kann ich das scheinbar. 😛
Nach der Sendung begann ich mit dem Rohschnitt, aß etwas, und ging zum LiWu-Kino, wo ich zunächst auf C. und dann auf M. traf. Wir schauten “Hell Or High Water” (im OmU).
Was für ein Film. Ich hätte nicht erwartet, dass mich ein moderner Western so fesseln könnte. Aber irgendwie stimmte da fast alles. Besetzung, Charaktere, Handlung. 1A Unterhaltung. (9/10)
Auf dem Heimweg gingen wir noch in den Geier, wo sich schon ein paar LOHRO-Menschen niedergelassen hatten.

14.01.17 : Ausschlafen! Ich habe den Tag sehr viel mit Dinge sortieren verbracht, ging dann abends noch fix einkaufen und verkleidete mich für die Sitcom-Party. Erster Zwischenstopp bei N., wo die Menschen auch sehr in ihren Rollen aufgingen. Und schließlich die Party in der Orange Lounge – ein schöner langer Abend mit vielen Freunden und Bekannten. Zwischenzeitlich musste ich daran denken, wie lange man sich schon so kennt. So ist das Leben. (Die Wagenfelds?)

15.01.17 : Und hin und wieder gehört zum Leben auch das Faulenzen – quasi im Recovery-Modus. So in etwa sah mein Sonntag aus. Aber immerhin schaute ich einen Film im Bett. (Eine Seltenheit.)

16.01.17 : Wie die eine Arbeitswoche endete, so begann die Nächste – mit ordentlich “overtime”. Am Abend wollte ich nur noch Eskapismus. Und den holte ich mir auch mit “La La Land” – einem Film, der gerade ordentlich Andrang verursachte, wie auch J. und K. feststellen konnten.
Zum Film: Ein modernes Jazz-Musical mit Bildgewalt und guten Darstellern. In der Romanze ist sogar ein minimaler Anteil Gesellschaftskritik. (8/10)

17.01.17 : Schon mal so viel zu tun gehabt, dass ein Schwindelgefühl einsetzt? Nun, das kann ich nach diesem Tag als abgehakt betrachten. Selten fühlte ich mich so unwohl. Wie ich es dann am Abend doch noch zu sportlicher Betätigung geschafft hatte, bleibt mir (und meinem Kreislauf) wohl ein Rätsel. Und damit nicht genug, nahm ich noch die Chance wahr, bei einem Bewerbungstermin beiwohnen zu dürfen – wohlgemerkt nicht auf der Bewerberseite! Interessante Erfahrung.

18.01.17 : Einen Wecker benötigte ich die Tage übrigens nicht – so auch an diesem Mittwoch. Erst die Arbeit (inklusive Telefonschalte nach Schweden), dann das Vergnügen, R. bei der ersten Sendung zu unterstützen. Auch das Musikredaktionstreffen im Anschluss war sehr entspannt.

19.01.17 : Warum nicht einfach noch eine Sendungsvertretung in den bereits ausgefüllten Alltag einbauen? Hm, weil es geht? Egal, es war ja doch irgendwie lustig mit T. Recker von Otterwechsel. Und zudem erhielt ich überraschend Unterstützung durch N.. Nach der Sendung bereitete ich mich schon auf Freitag vor, in der Vorahnung, dass es sonst sehr knapp werden könnte.

vb_stadtpalast20.01.17 : Auf diesen Freitag hatte ich mich wirklich lange gefreut. Und dann kam irgendwie doch wieder alles anders als geplant. Es begann mit Absagen, ging über verschobene Zeitpläne und ließ mich dann doch wieder während einer Live-Sendung Gelassenheit finden. Sogar fürs Abendessen war ich vorbereitet. E. schaute noch vorbei und zusammen gingen wir in den Stadtpalast, um Vita Bergen live zu erleben. Dank ihr hatte ich auch einen Frontrow-Platz, was ich mich sonst eher nicht gewagt hätte. Das Konzert – mit einigen Songs, die ich nicht kannte – war schön, ebenso das kurze Treffen mit den Künstlern danach. Schließlich werteten wir den Abend noch kurz bei LOHRO aus und ich schaute noch kurz bei K. und J. im Geier vorbei.

21.01.17 : Ausschlafen? Hm, jein, ich ließ mir dann doch etwas mehr Zeit, bis ich einen Zug in die Heimat nahm. Schon während der Woche hatte ich beschlossen, dass ich mir diese Flucht aus der Stadt unbedingt geben sollte. Und so war es auch quasi ein Mini-Wellness-Urlaub. Nur das Abendprogramm in Form des Films “Der Spion und sein Bruder” war unterirdisch.

22.01.17 : Ein üppiges Frühstück wurde mit selbstgemachter Leberwurst aufgewertet. Tagsüber ließ ich mich mit SNL und einem Film berieseln und auf der Zugfahrt in die Stadt schaffte ich doch tatsächlich ein paar Kapitel des Midnighter-Megabands, den ich tatsächlich wochenlang auf dem Sofa liegen habe lassen.

23.01.17 : Eigentlich fing die Woche relativ entspannt an. Natürlich hätte ich gern länger geschlafen und auch sind 3 Telefonkonferenzen hintereinander eher mühselig. Aber es hätte halt auch schlimmer sein können. Dafür entschädigte mich der Abend mit Radio-Zeugs ohne großen Zeitdruck, dafür inklusive neuer Promo-Materialien. Ich war auch nur eine Stunde später zu Hause, als ich es lieber gewesen wäre.

Es verbleibt mit einer frisch gebastelten Überraschung
F.

Logbuch : so viele Premieren (in 2017)

Januar 8, 2017

Endlich ist so ein Eintrag wieder übersichtlicher…

Logbuch

01.01.17 : Irgendwann so nach 13 Uhr hatte ich wieder Interesse, wach zu sein. Es dauerte aber noch gut 3 Stunden, bis ich mich aufrappelte, um ein paar Dinge bei LOHRO abzuholen. Dort verbrachte ich einen entspannten Nachmittag, ging abends nach Hause und hatte nur noch das Ziel, endlich mein Blog zu aktualisieren – also quasi dazu den Feiertag zu nutzen.

02.01.17 : Ich hegte immer noch ein wenig Groll, dass ich diesen Montag nicht freinehmen “durfte” und schlief (vielleicht dank Frust) eine Stunde länger. Dann ging es los mit dem ersten Arbeitstag in 2017, zig-fachem “Frohes Neues” und der Erkenntnis, dass doch viele Kollegen sich diesen Tag freihalten konnten. Am Abend genehmigte ich mir die erste Sporteinheit des jungen Jahres und war dann den ganzen Abend wieder bei der “Sendungsbastelei”. Heute: Trailer.

03.01.17 : Eigentlich wollte ich diesen Tag mit Arbeit und Sport relativ kurz halten. Aber zum Abend wollte ich dann doch noch die letzten Folgen “Luke Cage” (Staffel 1, Marvel@Netflix) schauen, um einen weiteren Abschluss abhaken zu können. Die Serie entwickelte doch noch etwas an Fahrt in den letzten Folgen und auch manche Charaktere finde ich nun besser als zu Beginn. Aber im Großen und Ganzen hatten mich die ersten Staffeln Daredevil und Jessica Jones besser unterhalten.

04.01.17 : Wenn schon Kollegen bei der Begrüßung sagen, ich sähe etwas angespannt aus, ist es wohl wieder einer dieser etwas unangenehmeren Tage im Büro. Wie gut, dass ein Gemeinschaftsfrühstück für bessere Laune sorgen konnte. Ansonsten war auch die Aussicht auf den Abend schön. Ich nahm Richtung Musikredaktion den Umweg über das Hackspace-Treffen. Später war sogar noch etwas Bemusterung möglich. Und schließlich waren noch ein paar Trailer zu schneiden.

05.01.17 : Der Donnerstag in Kurzform: (stressige) Arbeit, Kinosendung, Nachbereitung.

06.01.17 : Der Arbeitstag war durchmischt mit jeder Menge neuer Musik, was ich auch gut gebrauchen konnte. Denn eine weitere Sendung stand auf dem Plan. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Zum Abend vernahm ich leichte Erkältungsanzeichen und gönnte mir eine extra-scharfe Asia-Suppe. Außerdem ließ ich mich auf einen Kinofilm ein, der mir wohl eine Weile in Erinnerung bleiben wird. Schon allein, weil ich bestimmt erstmals seit Ewigkeiten leicht weggetreten bin – kann bei einer dreistündigen Spätvorstellung nach einem 16-Stunden-Tag schon mal vorkommen. Und es machte quasi fast nichts aus, denn die Handlung von “Marketa Lazarová” ist… wirr. Und wirr ist dabei noch nett gemeint. Was für ein Drama. Einzig gut waren manch Settings bzw. Kameraeinstellungen. Den Rest hätte ich mir entweder in Kurzform oder gar als Stummfilm mit schönem Score gewünscht. Ich zum Ende hin des Films so gefrustet, dass ich mehrfach auf die Uhr schaute und mir dachte, dass ich sogar das “Pablo”-Album von Kanye West nun lieber hören würde, weil es mir mehr Erkenntnisgewinn verspricht. Auf dem Heimweg plauderte ich mit F. noch kurz darüber, der wider Erwarten irgendwie begeistert wirkte. (Ich verzicht hier auf eine X/10-Bewertung.)

07.01.17 : Die erste Heimfahrt des Jahres. Wieder mit ordentlich Schlemmerei. (Es war ja auch noch ausreichend Nahrung von den Feiertagen übrig.) Nebenbei etwas Technik-Auffrischung für die Verwandschaft… und Lesen. Ja, ich fand seit Ewigkeiten wieder die Laune, meinen Stand bei favorisierten Comic-Serien aufzufrischen. Ich fing an mit “Vision”, weil die Serie im Spätsommer abgeschlossen wurde. Wow, was für eine kleine Meisterleistung – mir einen eher lahmen Marvel-Charakter überaus stimmig und einzigartig in Solo-Form zu präsentieren. Mit massig Drama und Tiefgang. Chapeau, Tom King. Damit angefixt, machte ich mit der aktuellen Batman-Reihe (von Tom King) weiter. Und diese hat neben 1A-Artwork so gar nicht meinen Nerv getroffen. Ich möchte so weit gehen und behaupten, dass ich gedanklich selten so viel gähnen musste. Irgendwie passiert in der Serie so viel und doch so wenig, was es lohnt, in Erinnerung zu behalten. (Außer halt manch Zeichnung, die schon posterwürdig erscheint.) Um nicht mit einem “Downer” den Lesetag zu beenden, widmete ich mich wieder… “Saga”, einer Serie, die mich seit Juli 2013 nicht hängen lässt. Ich war überrascht, wie viele Hefte ich nachholen konnte. (5) Mittlweile fiebere ich Ausgabe 42 entgegen, die in wenigen Wochen den siebten (6-Hefte-)Zyklus abschließen wird und bitte bitte nicht mit Cliffhanger endet. 😛
Ach ja, ansonsten tobte ich mich wieder beim Kochen aus und ließ mich abends vom TV berieseln. Ich bin mittlerweile einer von diesen komischen Menschen geworden, die sich tatsächlich Silbereisen geben, um dann mit Phrasen wie “Boah, ist das schlecht.”, “Welcher Jahrgang ist das überhaupt?” oder “Die war auch schon mal schlanker.” zu kommentieren… (gekühlte Getränke inklusive)

Es verbleibt vor einem etwas unangenehmen Termin
F.

Logbuch : Mut zur Lücke

Januar 1, 2017

Logbuch

Der Titel mag trotzig klingen, ist vielleicht auch so gemeint… angesichts meiner “Pause”, die eigentlich keine Pause ist. Denn die folgenden Absätze entstanden über Wochen/Monate hinweg – immer mit dem Ziel, diese “Unterbrechung” enden zu lassen.

30.07.16 : Das Wochenende wurde zunächst zu ausgiebigem Ausschlafen genutzt. Zum Abend hin bastelte ich ein Mixtape für die Feier von C. und J.. Der Weg dorthin war einfacher zu finden, als ich dachte. Es wurde gegrillt und hätte ein schöner Abend werden können. Sogar den Song “Stoff und Schnaps” von Lil Kleine wurde durch mehrmaliges Hören besser. Wenn ich nicht unglücklich in eine Pfütze gefallen wäre. Danach wollte ich nur noch nach Hause.

31.07.16 : Die Nacht war leider sehr unangenehm, da ich dank Schmerzen zwischenzeitlich wach wurde. Auch der Tag war sehr beschwerlich, weil ich meine linke Hand nicht belasten konnte. Da wird selbst Anziehen eine Herausforderung. Ich ging zu LOHRO und nahm Kuchen mit. Für den Abend stand ein Kinobesuch auf meinem Plan. Ich sah “Legend Of Tarzan” im O-Ton. Der Film ist besser, als der Trailer es erahnen lässt. Aus meiner Sicht hat man für das Franchise den “Batman Begins”-Gang eingelegt. Nur Herr Waltz hat sich mal wieder selbst gespielt. (7/10)

01.08.16 : Ich fing den Monat frühstmöglich an – mit der Morgensendung bei LOHRO. Einen Termin für den Vormittag konnte ich mit gutem Grund absagen. Stattdessen hatte ich einen kurzen Termin woanders. Danach gab ich mir etwas Sport und war wieder auf dem Weg zum Radio, um den Erklärbär zu geben. Und am Abend? Wieder Kino.
“Willkommen im Hotel Mama” ist wieder einer dieser leichten französischen Komödien, die sich ein wenig wie ein Urlaub anfühlen. Mit schönen Bildern, fröhlichen Momenten und manch Melancholiegefühl. Kann ich trotz ein paar eindimensionalen Nebencharakteren eher uneingeschränkt empfehlen. (8/10)

02.08.16 : Ein wenig Sport und LOHRO-Beschäftigung erfüllten meinen Tag. Und am Abend? Kino! Mit C. sah ich zusammen “Wiener Dog”. Der Film, der eigentlich nie richtig lustig werden wollte, hat uns beiden nicht besonders zugesagt. Zu abwegig war da wohl das Genre-Experiment. (6/10)

03.08.16 : Viel Redaktionelles und einen Besuch im Hackspace – das war mein Mittwoch. (Viel Schlaf inklusive.)

04.08.16 : Wenn es nicht die Musikredaktion ist, die mich beim Lokalradio am Ball hält, ist es die Kinoredaktion. Wir hatten abermals eine vollgepackte Sendung mit Verlosungen. Die Nachbereitung ging auch relativ rasch.

05.08.16 : Für diesen Tag stand ein Amtstermin auf dem Plan. Am Nachmittag hatte ich wieder Sendung und zum Abend konnte ich mich bei U. kulinarisch austoben,

06.08.16 : Am Vormittag fuhr ich in die Heimat, wo ich die Seltenheit einer Erdbeertorte genießen durfte. Ansonsten sollte viel Entspannung mein Ziel für dieses Wochenende sein.

07.08.16 : Letzter Satz trifft auch für den Sonntag zu, an dem nichts Besonderes passiert ist.

08.08.16 : Ich fuhr wieder in die Stadt und ging am Abend zum Opennet-Treffen in der Frieda 23.

09.08.16 : Dank S. hatte ich an diesem Tag Unterstützung beim Rechner-Upgrade. Wir bauten die HDD aus und eine SSD ein. Danach installierte ich das Betriebssystem vom Stick aus und hatte für den Abend viel zum Neueinrichten.

10.08.16 : Der Tag in Kurzform: Frühsendung, Sport, Schlaf, Inkscape-Workshop und Redaktionelles.

11.08.16 : Gut augeschlafen nahm ich mir endlich ein paar Dinge zum Aufräumen vor. Am Nachmittag hatte ich einen Einsatz als Studiogast. Dazu traf ich seit langer Zeit wieder auf V., die mich sogar noch erkannte. Danach bummelte ich mit Freunden über die frisch eröffnete HanseSail. Trotz mäßigem Wetter waren wir bester Laune und ließen uns manch Fahrgeschäft nicht entgehen. Am Abend schauten wir uns noch eine Feuerschau an und waren schließlich so verkühlt, dass wir eine Bahn heimwärts nahmen.

12.08.16 : Bei der Sendung “Beatbetrieb” war ich etwas abgelenkt durch eingehende Chat-Nachrichten. Danach ging ich einkaufen und zu G., wo wir zwei Filme schauten. Einer davon war zu Recht als “schlecht” angepriesen.

13.08.16 : Zwar kümmerte ich mich frühzeitig ums Frühstück, kam dann aber dennoch erst am Nachmittag dazu, es zu genießen. Grund dafür waren der Aufbau zur Science@Sail 2016 und eine vierstündige Sondersendung, der ich mich verschrieben hatte. Ich hatte ein paar Studiogäste und Musikwünsche. Am Abend gab es eine Grillrunde, von der aus ich noch kurz zur HanseSail ging, um wenigstens das Ende vom Gig von Stanfour miterleben zu können. Die Live-Qualitäten würde ich zwar als gut einstufen, allerdings endeten sie doch tatsächlich mit einem Song (vom ersten Album), den ich absolut nicht ausstehen kann. Auf dem Weg zur “Sonic Superstore Party” traf ich S., der spontan mitkam. Dort angekommen waren bereits allerhand bekannte Gesichter. Sogar A. kam später noch dazu. Wir blieben quasi bis zum Schluss und waren danach noch im “Molli”. Auf dem Heimweg erkannte ich die schwierige Lage aufgrund der fortgeschrittenen Zeit.

14.08.16 : Ich war dermaßen müde/knülle, dass ich wohl meinen Wecker unbewusst ausgeschaltet hatte, um noch etwas mehr Schlaf zu tanken. Leider führte dies zu erhöhter Eile am Vormittag, um meinen (Frühstücks-)Termin wahrzunehmen – kurzer IT-Support-Dienstleistung inklusive. Wieder in der Frieda 23 angekommen, schaute ich mir die Räumlichkeiten der Science@Sail an und konnte mit der zweiten Sondersendung am Wochenende beginnen. Wieder gab es einige Musikwünsche und Besuche im Studio. Zum Ende der Sendung fühlte ich mich sehr müde und war auch froh darüber, den Tag bald beenden zu können. Am Abend besuchte ich S., wo wir ein (enttäuschendes) Fußballspiel schauten und uns gegenseitig auf den aktuellen Stand (nach eineinhalb Monaten) brachten.

15.08.16 : Ich stand extra früh auf, um noch ein paar Vorbereitungen zu erledigen und fuhr dann zu einem neuen Büro, wo das Motto “Einarbeitung” auf dem Plan stand. Zum Mittag ging es in kleiner Runde zur Kantine der RSAG, welche in der Nähe liegt und eine gute Menuauswahl hat. Am Abend nahm ich die Möglichkeit wahr, den Film “Willkommen im Hotel Mama” im französischen Original (mit Untertiteln) zu schauen, und war sehr froh darüber.
Der Film ist sehr unterhaltsam, hält spielerisch die Balance zwischen Drama und Komödie und besticht mit seiner sehr guten Besetzung. (8/10)

16.08.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Redaktionsversammlung, Sport.

17.08.16 : Auch den Mittwoch kann ich kurzfassen: Arbeit, Sport, Kinobesuch (“Suicide Squad”)

18.08.16 : Ich ließ mich am Abend zu einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung überreden. Zu Gast waren Ækjubohra, die für einigen Unterhaltunsgwert sorgen konnten. Auch deren Musik überraschte mich. Danach war ich noch mit Bemusterung beschäftigt. Leider vergaß ich das Schneiden von einem Interview für meine Sendung am Freitag.

19.08.16 : Dies erledigte ich dann hastig auf dem Weg vom Büro zu LOHRO – in der Straßenbahn grob, in den Redaktionsräumen dann fein. Nach dem “Beatbetrieb” war mein Abend auch schon verplant, da S. in der Stadt war. Wir gingen ua. ins Besitos, schlenderten durch das (neue) Hafenviertel und tauschten uns über das Arbeitsleben in der IT aus.

20.08.16 : Ich stand freiwillig unheimlich früh auf, um in die Heimat zu fahren, wo erst noch ein Einkauf anstand, bevor lecker gefrühstückt wurde. Sowohl auf der Zugfahrt als auch am Nachmittag hörte ich mir mehrere neue Alben an, wobei mit “I’m Alone, No You’re Not” von der Gruppe Joseph positiv auffiel.
Noch mehr begeistern konnte mich an diesem Tag die Serie “Stranger Things”, die ich bereits nach einer Folge als sehenswert empfand. Dementsprechend schnell guckte ich mich durch die erste Staffel. Normalerweise befürworte ich Retro-Settings nicht sonderlich, aber hierbei kann ich guten Gewissens eine Ausnahme machen. Fantastische Unterhaltung in Serie. Nach den neun Folgen kann man sogar von so was wie einem Ende sprechen.
Zwischendurch besuchte ich Nachbarn und konnte wohl bei einem TV-Problem helfen.

21.08.16 : Was hätte ich wenigstens am Sonntag gern ausgeschlafen. Wurde aber nichts draus, weil ich Pläne hatte. Also hieß es zeitig frühstücken, noch etwas Ruhe tanken und dann wieder ab in die Stadt. Dort gab es für mich zunächst etwas Sport und dann Kuchen bei G.. Von dort ging ich ins Kino, um mit K. “Suicide Squad” im Originalton zu schauen.

22.08.16 : Neue Woche und immer noch nicht ausgeschlafen. Vielleicht sollte ich echt bald mit Kaffee anfangen. Es fiel mir jedenfalls nicht leicht. Dennoch ließ ich mir den Kinoabend nicht wegkürzen. Ich schaute “Captain Fantastic” in der OmU-Vorstellung und war doch relativ angetan von der Drama-Qualität. Als Komödie sollte man diesen Film eher nicht vermarkten. (8/10)

23.08.16 : Im Verlauf des Tages entschied ich mich für einen ST-Besuch mit Freunden und sah dazu noch etwas Schlaf im Vorfeld vor.

24.08.16 : Somit war der Mittwochmorgen nicht allzu schlimm. Nach dem Arbeitstag und etwas Sport, ging ich einkaufen und von dort zum Hackspace.

25.08.16 : Ein ziemlich heißer Sommertag endete für mich abermals bei LOHRO, wo ich ein Telefoninterview führte und dann zu einer besonderen Vorführung des Films “El Olivo” ging, die mit einer Verkostung aufgewertet wurde. Neben interessanten Einblicken zum Olivenöl-Markt empfand ich den Film eher enttäuschend. Auch wenn sich durch die Sichtweise der spanischen Protagonisten ein unterhaltsames Fremdbild der hiesigen Kultur ergab, war es wohl vornehmlich die mangelnde Sympathie für die Hauptfiguren, welche mir den Filmgenuss etwas im Wege standen. (6/10)

26.08.16 : Der Spätsommer hielt an, was für den abendlichen Abschied des LOHRO-Bufdi-Jahrganges nur von Vorteil sein konnte. Grillrunde inklusive. Leider war das Fehlen einiger Mitmachender durchaus bemerkbar.

27.08.16 : Als ich am Vormittag zu LOHRO ging, hatte ich ganz vergessen, dass noch andere Redaktionen wie der interkulturelle Workshop anwesend sein könnten. Ich hatte für meine Sondersendung zum Pangea-Festival erfreulicherweise Glück mit der Technik, die ich für mehrere Telefonschaltungen brauchte. Am Nachmittag fuhr ich in die Heimat, um noch am Abend das Duckstein Festival zu besuchen. Ich kostete eine Teigtasche mit frittiertem Käse, die ich eher enttäuschend fand. Der Abend wurde dann mit TV-Berieselung zelebriert.

28.08.16 : Am Sonntag ging ich einer Anfrage nach, die mich wieder gestalterisch tätig werden ließ. Eine Collage aus Fotos sollte gebastelt werden. Das Werkzeug meiner Wahl war natürlich… Inkscape. Die finale SVG-Datei war natürlich mehr als groß, wurde dann aber für eine finale Auflösung eh gerendert. Am Nachmittag ging es für mich wieder Richtung Stadt, wo ich abends in lustiger Runde den wohl unlustigsten Film eines Jahrzehnts gesehen habe. Ein Filmabend mit “Daniel, der Zauberer” könnte wohl kaum trashiger sein. Unfassbar schlecht produziert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen das einst im Kino ausgehalten haben. Der Anlass ließ mich zugleich eine Recherche anstellen, was denn Daniel Küblböck aktuell so tut. Er gibt noch Konzerte.

29.08.16 : Seit Wochen hatte ich die Unterlagen und an diesem Montag war es dann so weit. Ich nahm an der Briefwahl teil. Ansonsten befasste ich mich am Abend mit der Vorbereitung der nächsten Sendung. Nebenbei arbeitete ich die VMAs auf, die mir wie eine Farce vorkamen. Zu viel Rihanna für eine Award-Show.

30.08.16 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung nahm ich die Gelegenheit wahr, den Film “Jason Bourne” quasi im Sonderangebot zu sehen. Von handwerklicher Seite her habe ich an dem Action-Spektakel nichts auszusetzen. Auch die relativ geradlinige Handlung sorgte dank vieler Spannungsmomente für ausreichend Kurzweile. Was mir dann vielleicht noch etwas deutlicher zum Vorschein hätte vorkommen können, betrifft die Kritik an der Überwachung, die in modernen Systemen fast überall neue Möglichkeiten bekommen hat. (7/10)

31.08.16 : Auch an diesem Tag folgte ich meiner Routine, mit dem Unterschied, dass ich am Abend mal wieder im Hackspace zugegen war. Unter anderem gab es auch einen Planungskontext im Kreise der projekt:raum-Gemeinschaft.

01.09.16 : Neuer Monat, neues Projekt. Als ob ich davon nicht genug hätte. Und ich kann selbst zwei Monate noch nicht sagen, wann ich mit der Aufbereitung (für die digitale Öffentlichkeit) fertig sein werde/kann. Zum Donnerstag selbst sei noch anzumerken, dass er als der erste Kinotag des Monats mich selbstverständlich wieder zu LOHRO zog, um die Kinosendung zu gestalten – und dies dank G. in außergewöhnlicher Besetzung. Danach gönnten wir uns Abendessen bei El Waleed.

02.09.16 : Welch schöner Wochenausklang dieser Freitag war. Zunächst (nach Feierabend) wieder eine Stunde über Musik im Radio plauschen und dann Freunde im Cafe Central treffen, wo es lecker Abendessen gab. Dann sammelten wir uns in der Frieda 23, um die Spätvorstellung von “High-Rise” zu schauen. Leider erschien mir der Film… auf die Dauer anstrengend. Zu wirr wurde mir das Setting. Und mit dem Ende war ich unzufrieden. (6/10)

03.09.16 : Theoretisch hätte ich den gesamten Tag der Kyle Gass Band widmen können – Vorbereitung, Interview und (sehr gutes) Konzert. Und wie ich das manchmal schaffe, ging der Abend danach noch weiter. V. feierte seinen Abschied. Mein Geschenk war ein signiertes Poster, worüber S. sich sehr freute. Außerdem lernte ich an dem Abend Rhabarber-Cider kennen. 😛

04.09.16 : Der Rostocker Comic-Treff ist aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und wir durften uns die Ausstellung zu Eternauta ansehen – dem Werk von Héctor Germán Oesterheld. Sowohl die Installationen im Peter-Weiss-Haus als auch die dramatische Geschichte hinter der Geschichte empfand ich beeindruckend und bedrückend zugleich. Manchmal vergisst man, wie gut es einem doch geht. Am Abend saß ich dann noch etwa 3 Stunden an der Audio-Schnitt-Datei zum KGB-Interview. Und dann war auch meine Woche zu Ende.

05.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Schlaf und Haushalt.

06.09.16 : An diesem Dienstag habe ich mich abends ans Musik-Postfach gesetzt und mehrere Stunden mit Bemusterung verbracht.

07.09.16 : Um auch wieder etwas Abstand von LOHRO zu bekommen war ich an diesem Abend abermals im Hackspace zugegen und hätte eigentlich diesen Eintrag fertigstellen können… (Immer dieses Zeitmanagement.)

08.09.16 : Etwas Zeit verbrachte ich abends abermals in den Redaktionsräumen des Lokalradios, um die Heimspiel-Sendung vor- und nachzubereiten. Zu Gast waren die Gebrüder Dargus, mit denen ich über Musik plauderte.

09.09.16 : “Hoch die Hände, Wochenende” ging mir durch den Kopf, als ich mich am Abend für die Beatbetrieb-Sendung zu LOHRO aufmachen konnte und danach bei S. zum Abendessen eintraf. Ein Freitagabend unter Freunden ist meine Lieblingsform eines Freitagabends.

10.09.16 : Endlich wieder Ausschlafen. Gelegenheit genutzt. Dann noch kurz einen Film geschaut und jede Menge Dateien sortiert – und das nicht nur zu Hause, sondern auch bei LOHRO. Dort testete ich zudem noch den Sendekoffer. Am späteren Abend lud M. im Geier ein – in einer unterhaltsamen Runde. Lustigerweise traf ich noch auf Gesichter, die relativ neu in der Stadt waren und mit denen sich meine Wege noch häufiger kreuzen sollten.

11.09.16 : An diesem Tag hätte sich das Ausschlafen eigentlich noch mehr gelohnt, aber mit L. war der Treffpunkt dann doch relativ früh festgelegt worden. Und wo war L:? Ja, ich war pünktlich in der Innenstadt und half zunächst anderen Vereinen. Es war Klimaaktionstag und nicht nur LOHRO war dabei. Die Erschließung einer passenden Internet-Verbindung stellte sich als sehr schwierig und stressig heraus. Einen Teil der Sendezeit für die Außensendung wurde quasi nur vor Ort beschallt. Und dann hatte ich auch schon den nächsten Termin. Das “Outdoor-Szenario” unseres lokalen CryptoRaum-Teams war gebucht. Und diese Terminfindung was schwierig genug. Der Spaziergang bei bestem Wetter hat bis zum letzten Rätsel Spaß gemacht. Zwischendurch genehmigte ich mir veganes Eis und traf dabei auf R., den ich jahrelang nicht gesehen hatte. (Und der sich scheinbar kein Mü geändert hat.) Am Abend saßen wir noch eine Weile bei S. und dann war ich wirklich wirklich reif fürs Schlummerland.

12.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Besuch eines Workshops/Vortrags zur Auswertung der Landtagswahl, die für eine “farbige” Partei alles andere als einfach war. Und schließlich noch ein kurzer Besuch beim Opennet-Treffen.

13.09.16 : Das Besondere an diesem Tag war das Grillen am Abend. (Das Wetter machte mit und ich konnte mir die Zeit freischaufeln.)

14.09.16 : Mittwoch in Kürze: Arbeit, Musikredaktion und Fußball-Gucken.

15.09.16 : Lange nicht mehr im Kino gewesen. Dies sollte sich an dem Tag ändern. Zu sehen gab es “Der Landarzt von Chaussy” – ein angenehm stimmiger französischer Drama-Komödie-Mix, der im Wesentlichen das präsentierte, was der Trailer verspricht. (7/10)

16.09.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, LOHRO, scharfes Essen vom Asia-Mann, ein supi Konzert mit Von Wegen Lisbeth und ein kurzer Besuch im Freigarten.

17.09.16 : Der Tag bestand nebst kleiner Erledigungen nur aus dem 2. Warnow Valley OPENair, welches von LOHRO mit einer Außensendung begleitet wurde. Selten ließen sich Hackspace- und Radio-Anteil meiner Freizeit derartig verbinden. Im Wesentlichen war es ein spaßiger und ein wenig anstrengender Tag. Ausklingen ließ ich den im Geier.

18.09.16 : Ausschlafen ohne Rücksicht auf irgendwas. Dann abermals ein wenig Asia-Küchen zum Abend und schließlich noch den Film “Tschick” im Kino. Selten, dass mich ein deutscher Film so begeistert. Eigentlich hätte ich gern noch das Buch davor gelesen. Aber dafür hatte ich … na?… keine Zeit. (8/10)
Immerhin bekam ich bei den Trailern von einem Werk namens “Die Mitte der Welt” Wind und nahm mir dazu die Lektüre vor.

19.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO-Zeugs.

20.09.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, abendlicher Workshop mit zweifelhafter Wirksamkeit und heiteres Beisammensein mit Freunden am Hafen.

21.09.16 : Der Mittwoch… verlief im Wesentlich fast genau wie der davor. (Routine-Alarm?)

22.09.16 : Am Donnerstag spürte ich den Schlafmangel der bisherigen Woche und hatte am Abend dennoch ganz schön mit dem Schneiden eines Interviews zu kämpfen. Nebenbei sah ich S. wieder, die in der Stadt war.

23.09.16 : Und dann lege ich mir an diesen Freitag noch eine nächtliche Sondersendung. Na ja, immerhin gelang mir noch ein “Power nap” im Vorfeld des sonst beschäftigten Freitages. Die Sendung mit T. war auch sehr schön.

24.09.16 : Wie habe ich es nur am Vormittag in einen Zug in die Heimat geschafft? Und wofür? Für einen Besuch auf dem Erntedankfest in Lauterbach. Dort gab es prämierte Rindtiere, Pferde, Kutschen und… lecker Essen. Danach brauchte ich am späten Nachmittag dann doch noch etwas Schlaf. Und am Abend ließ ich mich vom Fernsehen berieseln.

25.09.16 : Sonntag holte ich abermals etwas Schlaf am Vormittag nach und war am Nachmittag mit einem Tablet beschäftigt, bei dem es wohl Speicherplatzprobleme gab. Am Abend fuhr ich wieder in die Stadt und sah Oliver Stone’s “Snowden”. Der Film ist handwerklich topp und lässt einen die Ereignisse gut nachvollziehen. Hin und wieder kam mir das Setting übertrieben vor. Und natürlich fühlte mich etwas unwohl aufgrund der Geschichte und ihrer unfassbaren Reichweite. Man könnte also von einem “Downer” sprechen.

26.09.16 : Die Woche begann relativ anstrengend für mich. Nach der Arbeit und etwas Haushalt ging ich zeitig ins Bett.

27.09.16 : Ein Highlight des Dienstags war der Abend. Zunächst gönnte ich mir etwas Ruhe und besuchte dann G.. Gefeiert wurde später im ST-Club, wo komischerweise ein hoher Elektro-Anteil gespielt wurde. Irgendwie beneidete ich den DJ für seine Eigenwilligkeit. Und ich erfreute mich über mein Pflichtbewusstsein, welches mich noch vor Mitternacht zum Aufbrechen brachte. Ach ja, wiederholt traf ich im ST auf Arbeitskollegen. Den Heimweg verschönerte mir meine Playlist.

28.09.16 : Das Muster mit dem kurzen Nickerchen am Abend wiederholte sich abermals am Mittwoch, wobei hier wieder Routine herrschte. Sprich: ein Treffen der Musikredaktion, das vielleicht zu lange ging.

29.09.16 : Am Abend traf ich mich mit K. für einen Besuch bei Pesto Peter, der irgendwas mit seiner Speisekarte hatte. Es war relativ frisch draußen. Ich erledigte danach noch einen kurzen Einkauf und entkam dem Regen einigermaßen gut.

30.09.16 : Der Freitag verlief relativ routiniert – erst Arbeit, dann Radiosendung, Besuch bei Freunden und ein Gang in den Freigarten.

01.10.16 : Am Samstag fuhr ich wieder in die Heimat, hatte einen entspannten Vormittag und schaute “Mr Robot”. Für den Abend gab es leichte Kost in Form eines Films.

02.10.16 : Für den Sonntag stand ein abendlicher Besuch bei B. auf dem Plan. Wir feierten in seinen Geburtstag rein und es wurde ordentlich geschlemmt.

03.10.16 : Mein Feiertagsverlauf in Kurzform: Langes Ausschlafen, Sport und Radio-Vorbereitungen.

04.10.16 : Auch am Dienstag hielt mich das Tüfteln an Radiosendungsdingen am Abend (sozusagen nach der Arbeit) beschäftigt.

05.10.16 : Mittwoch: Arbeit, Radiosendung, Musikredaktionstreffen, SEA+AIR im Peter-Weiss-Haus (Konzert).

06.10.16 : Überraschung am Donnerstag: es gab Frühstück auf Arbeit. Ansonsten stand wieder eine Kinosendung auf dem Plan, die abermals ausgiebig nachbereitet wurde. Ich glaube, sogar erstmals mit Wiederholung fürs Wochenende.

07.10.16 : Ausflugszeit. Das war der Grund, warum ich den Besuch zu C.’s Geburtstag absagen musste. Unser Kollegium fuhr nach dem Mittag nach Jena. Ich nutzte die Zeit zum… na?… Schlafen natürlich. Entsprechend groggy ging es mir bei den Pausenhalten. Abends hatten wir Essen im Hotel.

08.10.16 : Der Samstag in Kurzform: Frühstück (mit Buffet) in Jena, Stadtführung in Erfurt, Stadtführung in Weimar (inklusive Zwiebelmarkt), Bowling in Jena und spätabendliches Nachtleben in Jena.

09.10.16 : Nach dem Frühstück ging es wieder per Bus nach Rostock. Auf der Fahrt schaute ich mit P. ein paar Folgen “Stranger Things”. Endlich zu Hause angekommen, legte ich mich schlafen. Am Abend ging ich noch ins Kino. “Der Untertan” ist ein Klassiker, den ich nicht kannte, und den ich überraschend gut fand. Wirklich sehenswert.

10.10.16 : Montag in Kurzform: Arbeit, Sport, Kino -> in diesem Fall “Die Insel der besonderen Kinder”, ein sehr schöner Fantasy-Film der Marke Tim Burton. (8/10)

11.10.16 : Am Dienstag fühlte ich mich wieder ganz schön müde, weswegen ich nach der Arbeit nicht mehr viel unternahm und eher daran arbeitete, früh ins Bett zu kommen.

12.10.16 : Ein ganz normaler Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion, Besuch im Café Marat.

13.10.16 : An dem Tag hatte ich nach der Arbeit ein Planungstreffen zu einem “Mehrsprachigkeitsprojekt” und ging schließlich wieder ins Kino. “Welcome To Norway” hielt quasi, was der Trailer verspricht, wenn auch der Drama-Anteil nicht zu unterschätzen ist. Leider war die eine oder andere Nebenhandlung etwas bizarr. (7/10)

14.10.16 : Am Freitag gelang es mir, für eine Radiosendung erstmals internationale Gäste einzubauen. Wolves & Wolves & Wolves & Wolves waren in der Stadt und schauten im Sendestudio vorbei. Mit B. ging ich am Abend dann ins Peter-Weiss-Haus und sah sie live. Sehr druckvolles Konzert.

15.10.16 : Ganz schön auf die Uhr musste ich am Samstag schauen. Denn nicht nur hatte ich einen Skype-Termin mit J., der am anderen Ende der Welt verweilte, sondern noch einen Studiokurs. Darüber hinaus kommunizierte ich noch mit Jan Blomqvist zwecks Interview-Termin. Nach dem Interview besuchte ich T. bei ihrer Wohnungseinweihungsfeier. Danach traf ich S. am Bunker und erfuhr, wie sich so ein 90s-Rave anfühlt/anhört. (Die Bässe merkt man mehr, als dass man sie hört.) Und auch den Anfang von Marusha’s Set nahmen wir noch mit. Die Nacht war für mich dann allerdings noch nicht zu Ende. Ich ging noch in den Stadtpalast und erfreute mich am Live-Set von Jan Blomqvist. Die Party hatte das Motto “Im Rausch der Sinne”. Berauschend war neben der Musik auf jeden Fall noch die Deko. Auf dem Heimweg traf ich U. auf dem Dobi.

16.10.16 : Nach so einem aufregenden Samstag nutzte ich den Sonntag primär zur Erholung.

17.10.16 : Am Montag war ich erstmals bei einer Sneak Preview (im O-Ton). Ich hatte im Vorfeld recherchiert, welche Filme in Frage kommen könnten. Und letztendlich war auch “The Accountant” einer der Kandidaten. Der Film mit Ben Affleck ließ mich manchmal an seine Batman-Rolle denken, überzeugte mich dennoch irgendwie. Ein spannender Thriller mit kleinen guten Plottwists. (7/10)

18.10.16 : Oh, was für ein Dienstag. Ich eilte nach der Arbeit zum Hauptbahnhof, fuhr nach Hamburg, checkte kurz im Intercity-Hotel dort ein, stärkte mich noch kurz im Europa-Center (oder wie auch immer diese Einkaufspassage heißt) und war dann auf dem Weg ins “Übel & Gefährlich”) Grund: Roosevelt. Der Support-Act war okay, seine Musik kam mir allerdings nach 20 Minuten eintönig vor. Auf den Haupt-Act durfte dann sogar noch etwas gewartet werden. Aber es war es wert. Das Konzert war wunderbar. Ich ließ mir danach noch ein Album signieren und war kurz nach Mitternacht wieder im Hotel – mit der Aussicht auf eine sehr kurze Nacht.

19.10.16 : Gegen 4 Uhr noch was war ich wieder auf dem Hauptbahnhof und total überrascht, dass erste Fressbuden bereits geöffnet waren. Die Bahnverbindung brachte mich zunächst nach Lübeck und dann nach Rostock… bis ich noch vor 9 Uhr wieder im Büro war und meiner Arbeit nachgehen konnte – noch mit Roosevelt-Merch in der Tasche. Am Abend gab es noch eine Vollversammlung bei LOHRO. Ich ließ mich für die Wahl des Redaktionsausschusses aufstellen… und wurde gewählt. Wir gingen noch ins Café Marat und plauderten viel.

20.10.16 : Donnerstag: Arbeit, Sport, Planungstreffen wegen der “Mehrspachigkeits-Web-Geschichte”. Dazu gönnte ich mir Aisa-Food.

21.10.16 : Freitag: Arbeit + Reise in die Heimat.

22.10.16 : Ein Wochenendtag in der Heimat – also viel Schlaf, Entspannung und auch das Übliche Maß an Berieselung durch Leitmedien.

23.10.16 : Die Abendbeschäftigung für Sonntag war Ove. Der Künstler gab ein Küchenkonzert und wusste zu unterhalten. Auch die Lieder waren schön. Ich investierte in eine Konzertkarte für November(, was dann auf 2017 verschoben wurde).

24.10.16 : Zum Wochenstart ereilte mich wieder Müdigkeit… und ich wollte abends nur noch ins Bett.

25.10.16 : Weise war ich am Montag, denn der Dienstag wurde lang. Zunächst durch das Treffen des Kulturnetzwerk-Vorstandes und schließlich dank Besuch im Kro.

26.10.16 : Der Mittwoch wurde überschattet durch einen Kinotermin. Leider hatte ich dadurch kaum Zeit für die Musikredaktion und noch weniger Zeit für die Vollversammlung des Hackspace-Vereins. Mit A. ging ich in die Innenstadt und sah “Doctor Strange” in der Vorpremiere. Der Film ist visuell eindrucksvoll und auch handlungsmäßig sehr kurzweilig. Anschließend fanden wir uns noch im Café Marat ein, wo S. in ihren Geburtstag reinfeierte.

27.10.16 :  Der Donnerstag in Kurzform: Arbeit, erstes Treffen des neuen Redaktionsausschusses, LOHRO-Stammtisch in der Gelben Katze, Einladung zum Geierbesuch via U..

28.10.16 : Der Freitag schien sehr routiniert abzulaufen – mit Arbeit, Sendung und Sport. Aber dann packte mich die Abenteuerlust und ich nahm eine letzte Möglichkeit wahr, die neue Verfilmung von “Das kalte Herz” im Kino (in Lütten Klein) zu sehen. Der Andrang war überschaubar für so eine Spätvorstellung. Der Film hat mir leider eher weniger gefallen. (5/10)

29.10.16 : Endlich wieder ausschlafen. Nach ein wenig Haushaltsdingen traf ich mich am späten Nachmittag mit C., um Die Höchste Eisenbahn zu interviewen. Danach ruhte ich mich etwas aus. ging zu M. und schließlich zum Konzert, welches ein Highlight des Jahres war. Ich investierte nicht nur in einen Merch-Beutel, sondern half J. noch auf der “Jagd” nach Unterschriften. Und auch sonst war der Abend sehr schön und ausschweifend.

30.10.16 : Zwei Dinge zu diesem Sonntag: Ausschlafen und Kinobesuch zu “Doctor Strange” (im O-Ton).

31.10.16 : Der Feiertag kam wie gerufen und wurde natürlich gewinnbringend für das Schlafkonto genutzt. Ansonsten gönnte ich mir 2 Stunden für eine Sondersendung, bereitete abermals Radiodinge vor und schaute mir “American Honey” im Kino an. Der Film nimmt einen mit, auf die positive wie auf die negative Art. Mich regte der Film zum Nachdenken an, wenn auch ich mich leicht deprimiert fühte. (7/10)

01.11.16 : Da war er also nun: der November. Und immer noch war ich mit der Aufarbeitung hier im Blog nicht fertig. Und auch an diesem Dienstag gab es wieder abendfüllende Angelegenheiten – nämlich ein Planungstreffen in der Gelben Katze.

02.11.16 : Ein Mittwoch nach Routine: Arbeit und Musikredaktion.

03.11.16 : Der Donnerstag sprang ein wenig aus dem Rahmen. Zunächst mal aufgrund eines Zahnarzt-Termins zu Tagesbeginn und dann noch wegen einem “Last-Minute-Interview” 30 Minuten vor Sendungsbeginn. Knapper hätte ich das echt nicht haben müssen. Aber spaßig war es dennoch. Die Kinosendung lief und wurde umfassend nachbereitet.

04.11.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Schlaf und Sport.

05.11.16 : Am Samstag bereitete ich das Interview noch mal auf und ging zum 10. Comic-Treff ins Marat. Das von mir erstellte Quiz war abermals ziemlich anspruchsvoll. (Mit anderen Worten: schwierig.) Ein paar neue Gesichter waren anwesend. Nach dem Treff schauten wir noch passenderweise “V wie Vendetta”.

06.11.16 : Der Sonntag war im Wesentlichen zum Ausschlafen da.

07.11.16 : Ein Wochenstart beinahe wie immer: Arbeit, Sport und Radiozeugs.

08.11.16 : Auch am Dienstag gab es wenig Neues in dieser Auflistung.

09.11.16 : Immens früh stand ich Mittwoch auf, um dann stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein. Das Ziel der Dienstreise war Darmstadt. Die Bahn hatte Verspätung. Mittag gabs in Frankfurt bei BK. Das Meeting war zäh und mühselig, aber wenigstens hatten wir Kekse. Abends aßen wir in einem Restaurant mit All-You-Can-Eat-Grill/Buffet. Und später saßen wir noch in der Hotel-Lobby und plauderten… über Arbeit.

10.11.16 : Was war ich froh, dass das zweite Meeting schneller ging als angesetzt. Wir konnten somit eine Bahn früher nehmen und waren abends wieder in Rostock. Ich schmiss meine Sachen in die Ecke und eilte sogleich wieder in die Innenstadt, um mir “Die Mitte der Welt” im Kino anzusehen. Ein skurriler Genre-Mix, den ich kaum mit irgendwas vergleichen kann. (7/10)

11.11.16 : Elfter Elfter: Oh, wie schön. Es gab Pfannkuchen auf Arbeit. Ansonsten war ich immer noch leicht übermüdet. weswegen ich mich nach der Sendung noch kurz schlafen legte, ehe ich zu M. ging und von dort aus ins Kino – zu “Der Mann, der vom Himmel fiel”. Als Teil der Veranstaltungsreihe “Musik trifft Film” wurde danach noch aufgelegt. Und es gab Bowle. Die Nacht sollte kurz werden.

12.11.16 : Entsprechend umständlich fiel mir der Start ins Wochenende – inklusive Fahrt in die Heimat.

13.11.16 : Endlich wieder ausschlafen. Der Sonntag auf Rügen war wie geschaffen dafür, ein paar Serienfolgen aufzuarbeiten. Ua. war ich immer noch nicht mit “Luke Cage” fertig.

14.11.16 : Der Montag in Kürze: Schlaf und Unterhaltung.

15.11.16 : Und jährlich grüßt die Erinnerung an meine Person bzw. das Altern. Ich begann meinen Geburtstag mit einem schönen Frühstück in der Heimat. Für meine Zugfahrt war leider wieder Schienenersatzverkehr vorgesehen – ebenfalls ein wiederkehrendes Element zu dieser Jahreszeit. Beim Zwischenstopp in Stralsund gönnte ich mir einen Comic-Band. Als ich wieder in der Stadt war, erfreute mich die Ankunft eines weiteren Comic-Bandes, den ich auch zugleich las. Dann wurde es Zeit für ein paar Erledigungen und schon war es Abend. Diesen verbrachte ich mit Freunden bei einem Dinner in der Grünen Kombüse und danach noch in der Barke.

16.11.16 : Der Mittwoch in Kürze: Arbeit, Sport, Musikredaktion. Auf dem Heimweg regnete es.

17.11.16 : Der Tag fing unschön an, weil mein Wecker stehen geblieben ist. Entsprechend wurde meine Planung etwas umgeworfen. Am Abend ließ ich mich abermals auf ein Planungstreffen ein, welches wider Erwarten kurz und effektiv abgehandelt wurde.

18.11.16 : Dieser Freitag wird mir bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleiben. (Zur Not kann ich auch hier nachlesen.) Ich hatte mir einen halben Tag frei genommen, um mittags einen Zug Richtung Berlin zu nehmen. M. kam mit und unterwegs bastelten wir an der Interview-Vorbereitung für The Slow Show. Wir blieben relativ gut im Zeitplan, mussten am Venue jedoch eine Weile auf die Band warten. Nach Interview 1 folgte noch ein Weiteres mit dem Support “I Have A Tribe”. Danach wurde es für mich spannend, da ich erstmals AirBnb ausprobierte. Nur leider war ich nicht firm genug, die Adresse richtig zu finden und stand doch tatsächlich minutenlang im Regen. Schließlich hat alles nach 2 Telefonaten doch noch geklappt und ich hatte ein 1A Zimmer in zentraler Lage. Am Abend traf ich mich mit M. bei Curry 36, einem “Hotspot”, den ich immer noch wahrnehmen wollte. Das Essen war schnell und lecker. Dann ging es zum Konzert, wo es sehr viel Andrang gab. Die Stimmung war großartig und wir danach sehr happy. Der nächste Stopp war Kreuzberg, wo es zu einem weiteren Konzert ging. Mozes And The Firstborn waren in der Stadt und legten eine energiegeladene Show hin. Ich gelang danach noch an eine Station-ID.. und wir brachen zusammen auf.

19.11.16 : Ich stand – in Relation zu dem ereignisreichen Vortag – relativ zeitig auf und ging noch etwas einkaufen. Am einem Samstag in Zentral-Berlin nicht die beste Idee. Dennoch fand ich taschenweise neues Zeug, welches ich dann -inklusive Donuts – wieder mit nach Rostock nahm. In der StraBa vom Bahnhof traf ich noch auf K. und berichtete ihr von meiner Reise. Am Abend wollte ich jedoch nur noch entspannen.

20.11.16 : Am Sonntag hatte ich einen Termin mit A., den ich leider etwas verspätet wahrnehmen konnte. Planungsdinge wurde ausgetauscht. Am frühen Abend schaute ich mir “Paterson” im Kino an. Wow, dass mir ein so zurückhaltend ruhiger Film dermaßen gefallen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Film ist wie ein Gedicht an den Alltag. Vielleicht liegt es auch an meiner Situation, dass ich mich daran so erfreuen konnte. (8/10)

21.11.16 : Wochenstart wie immer? Nö, denn ich traf mich am Abend mit I., die in der Stadt war. Wir kauften zusammen ein und kochten eine Gemüsepfanne mit Weichweizen. (Sehr lecker.) Es tat gut, mal wieder ein wenig Austausch mit Menschen zu haben, die man selten sieht.

22.11.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, eine große Bemusterungs-Session mit M. und die Sichtung der AMAs.

23.11.16 : Der typische Mittwoch für mich: Arbeit und Musikredaktion, wenn auch mit kleinem Eklat im Nachgang.

24.11.16 : Eigentlich war für den Donnerstag wieder eine “Late Night”-Sendung geplant, aber wegen verstimmter Gemüter musste die ins Wasser fallen. Ich nutzte die damit gewonnene Zeit für mehr Schlaf, wenn auch ich mich etwas ärgerte, da ich schon einige Zeit in die Vorbereitung investiert hatte.

25.11.16 : Manchmal habe ich auch ein Händchen für Wiederholungen. Es ergab sich abermals der Fall, dass ich kurz vor Sendung noch ein Telefoninterview hatte. Und nach der Sendung ging ich noch kurz einkaufen, um ein paar Mitbringsel zu haben. Denn N. lud zur Geburtstagsfeier ein. Und diese ging bis in die Morgenstunden.

26.11.16 : Schade eigentlich, dass ich mich nicht nur einer Sondersendung verschrieben hatte (mit Schmutzki und Riot Teddy), sondern im Anschluss noch ein paar Technikdinge mit M. bespechen wollte. Warum schade? Weil das alles in einem ausgeschlafenen Zustand bestimmt spaßiger gewesen wäre. Zum späten Abend schaute ich dann den Film “Wir sind die Flut” im Kino. In Ansätzen sehr schön gedreht, aber handlungstechnisch spätestens am Ende irgendwie ungenügend. (6/10)
Danach verweilte ich mit J., L. und J. noch im Geier, und brachte zwei von denen noch zur Bushaltestelle.

27.11.16 : Auch am Sonntag fühlte ich mich zum späten Tagesbeginn nicht wirklich munter. Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin am Bahnhof – tauschte ein Buch gegen Plätzchen. Erst dann fiel mir ein, dass schon erster Advent war. Nächste Erledigung: Ich orderte für Mittwoch eine größere Menge Brötchen. Am Abend ging ich abermals ins Kino zu “Fantastic Beasts And Where To Find Them”. Der Film enttäuschte mich in erster Linie wegen der faden Charaktere, auch wenn die Schauspieler eigentlich brauchbar agierten. Die Geschichte wirkte auf mich arg trivial. (Hauptsache Harry-Potter-Bezug.) (6/10)

28.11.16 : Der Wochenstart verlief für mich ungewollt hektisch, da ich mich in der Zeit ein wenig verschätzt hatte. Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo es ein Treffen zu Web-Dingen gab. Danach schnitt ich jede Menger Audio-Trailer. Und schließlich gönnte ich mir “I, Daniel Blake” im LiWu-Kino. Der Film nahm mich sehr mit und wühlte meine Gedanken ordentlich auf. So muss ein Drama sein. (8/10)

29.11.16 : Und wieder so ein verrückter Dienstag. Ich schob nach der Arbeit noch ein wenig Sport ein, eilte dann zum Bahnhof und fuhr mit A. und M. nach Hamburg. Dort ging es Richtung Reeperbahn für eine kurze Stärkung. Ein Döner-Laden sollte es sein, der im Einflugsgebiet von “netten Damen” lag. Am Venue des exklusiven Roosevelt-Konzertes, für welches man Tickets nur gewinnen konnte, wurde uns Glühwein angeboten – in exklusiven Metalbechern. Das Konzert wurde von Kameras mitgeschnitten, war aber nicht weniger schön. Es gab keinen Support-Act. Ich wusste ja schon so ungefähr, wie es ablaufen würde, und konnte es noch mehr genießen als ein paar Wochen zuvor. (Auch war es weniger voll.) Danach hatten wir nicht all zu viel Zeit für eine Stärkung und waren dann schon wieder auf dem Weg zum Bahnhof, um den letzten Zug nach Rostock zu nehmen. Gegen 2 Uhr war ich zu Hause.

30.11.16 : Noch vor 7 Uhr war ich wieder unterwegs, um meine Brötchen abzuholen, dann zur Arbeit zu fahren und knapp 90 Minuten mit Frühstücksvorbereitung zu verbringen. Insofern schon ein besonderer Arbeitstag. Am Abend hatte ich ein Telefoninterview mit Wendja, zu dem ich einerseits gut vorbereitet war und über dessen Antworten ich mich andererseits positiv wunderte. Nach dem Treffen der Musikredaktion schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und wollte dann baldigst nach Hause (bzw. ins Bett).

01.12.16 : Schon ist es Dezember und mein Blog immer noch nicht aufgearbeitet. Der Tag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, der Kinosendung und der Vorproduktion einer weiteren Sendung (bis in die späten Abendstunden).

02.12.16 : Am Freitag ging es von der Arbeit aus gleich Richtung Busbahnhof, wo ich erstmals mit einem Flixbus unterwegs war – Richtung Hamburg. (Ja, richtig, schon wieder Hamburg. Das zweite Mal in dieser Woche.) Unterwegs wollte ich so schön wegdösen und wurde vom Anruf einer Promo-Dame geweckt. -.- In Hamburg angekommen holte ich mir eine Tageskarte und fuhr zu S. und H., wo ich auf S., K. und C. traf. Ich legte kurz ab und schon waren wir auf dem Weg zum Hamburger Dom. Dort wurde wieder viel geschlemmt, jedoch weniger gefahren. (Auch wenn einige Fahrgeschäfte einladend aussahen.) Das Feuerwerk war sehr schön. Auf dem Heimweg merkten wir, wie eisig das Wetter doch war – jedenfalls, wenn man 15 Minuten auf den Bus wartet.

03.12.16 : Es gab selbstgemachte Brötchen zum Frühstück. Auf dem Weg nach Rostock machten S. und C. noch kurz bei einem “Spezialgeschäft” Halt. Mir gelang es abermals sehr gut hin und wieder einzuschlafen. In Rostock angekommen schrieb ich mit G. und die Pläne für den Abend wurden konkreter. Ich ging noch einkaufen. Wir schauten zunächst einen Film (BvS) und gingen dann in den Bunker, wo es 90er-Musik gab und wo wir noch M. trafen.

04.12.16 : Zweiter Advent. Und dieser wurde zelebriert mit einem veganen Brunch. G. und K. waren dabei und alle wurden satt. Zum Mittag legte ich mich wieder hin und am Abend schaute ich irgendeinen Film, den ich noch sehen wollte.

05.12.16 : Die Woche begann mit einem überlangen Arbeitstag. Danach machte ich nur kurz noch Erledigungen und wollte nur noch ins Bett.

06.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Sport, Planungstreffen bei LOHRO.

07.12.16 : Ausnahmsweise gönnte ich mir eine Radiosendung am Mittwoch (nach der Arbeit), blieb noch kurz zum Treffen der Musikredaktion und schaute dann bei der Weihnachtsfeier im Hackspace vorbei.

08.12.16 : Der Tag verlief alles andere als wie geplant. Es ging damit los, dass ich abermals sehr lange im Büro zu tun hatte. Eigentlich wollte ich schon jegliche Abendtermine absagen. Dann entschied ich mich um, ging noch kurz einkaufen und besuchte dann C. und L. zu seinem Geburtstag. Dort lernte ich neue Menschen kennen und es wurde viel über Politik geredet.

09.12.16 : Die Reue am Freitag hielt sich in Grenzen. Das frühe Aufstehen hatte geklappt. Und ich hatte nur einen halben Arbeitstag. Mittags befand ich mich auf dem Weg nach Berlin und dort zunächst zu A. (2), die eine WG am Maibachufer gefunden hatte. Eine interessante Gegend. Am Abend hatte ich einen Interview-Termin mit The Sigourney Weavers. Und dieser verlief total entspannt. Danach tätigte ich noch ein paar Erledigungen. Mein Abendessen hatte ich beim Burgermeister. Und schließlich ging es mit A. (1) und M. zum wohl kleinsten Konzertsaal des Stadtteils (?). Die Support-Acts teilten sich eine Gitarre und sangen sowohl gefühl- als auch kraftvoll. Aber richtig laut wurde erst bei TSW. Super Stimmung. Später kam noch A. (1) dazu und es wurde Zeit zum Aufbrechen. Zurück in ihrer WG schauten wir noch eine Folge Cosmos.

10.12.16 : A. war am Vormittag sehr mit Vorbereitungen für ihren Sprachkurs beschäftigt – und zwar Crepes. Gegen Mittag brach ich wieder auf nach Rostock. Zu Hause angekommen schmiss ich die einen Sachen in die Ecke und packte die anderen (Comics) in meine Tasche. Ich ging zum Comic-Treff, der ausnahmsweise in der Frieda 23 stattfand, wo ein Aktionstag im Gange war. Wirklich viele kamen zwar nicht zum Treff, dennoch tauschten wir uns über unsere Highlights des Jahres aus. Später ging ich mit M., J., L. ua. noch in den Geier.

11.12.16 : Lange ausschlafen konnte ich an diesem Sonntag nicht, denn ich wollte noch etwas schaffen, bevor ich am frühen Nachmittag erstmals etwas vom Weihnachtsmarkt mitbekommen hatte. Mein spätes Frühstück waren quasi Mutzen. Ich traf mich mit S. und Co. am Kino, wo es zu einer Vorpremiere von Vaiana ging – zwar auf Deutsch, aber dafür in 2D. Der Film und auch der Vorfilm hatten richtig Spaß gemacht. Auf dem Heimweg ging ich noch kurz zu LOHRO und holte ein paar Comics. Dann zu Hause war noch noch mein Bett interessant.

12.12.16 : Bin ich ein Held oder dumm? Da musste ich doch noch ein paar Urlaubstage in diesem Jahr nehmen und ich lege mir dann eine Frühsendung in den Plan. Und so stand ich am Montag um 4 Uhr noch was auf, um dann ab 6 Uhr 3 Stunden Radio zu machen. Gegen Mittag fuhr ich kurz in die Stadt, um mir eine Kinokarte für Sonntag zu holen. Am Abend war ich abernals bei LOHRO zugegen, um einen Kurs zum Schnittprogramm zu geben.

13.12.16 : Und so dürfte es wenig verwunderlich sein, dass ich trotz verlängertem Wochenende am Dienstag nach der Arbeit wieder so knülle war, dass ich nur noch schlafen wollte.

14.12.16 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

15.12.16 : Ein besonderer Arbeitstag: nicht nur, weil er länger ging, als erhofft, sondern weil am Abend die Weihnachtsfeier stattfand. Diese bestand aus einem Buffet im obersten Stock des Sporthotels (hinter der Neptunschwimmhalle) und anschließendem Bowling im HCC. Alles gut überstanden. Mein Preis: eine Flasche Amaretto.

16.12.16 : Ein weiterer ungeplanter freier Tag. Dieses Mal mit Ausschlafen und viel Ruhe. Am Nachmittag eine 2-Stunden-Sendung (mit zwei Studiogästen). Im Anschluss eine Weihnachtsfeier inklusive Wichteln und Karaoke. Und wie das eben so ist… dann noch ein 4-stündiger DJ-Gig im Zwischenbau.

17.12.16 : Hatte ich mir für diesen Samstag etwas vorgenommen? Nein. War das gut so? Oh ja.

18.12.16 : Auch für den Sonntag ließ ich mir Zeit. Irgendwann am Nachmittag traf ich bei LOHRO ein und schnitt ein Interview zurecht. Am Abend ging ich in die Innenstadt zur Sichtung von “Rogue One: A Star Wars Story” im O-Ton.

19.12.16 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sendung, Sport, Kinobesuch.
“Jacques – Entdecker der Ozeane” empfand ich doppelt eindrucksvoll – als Drama mit guter Besetzung und als Naturfilm mit wunderschönen Bildern. (8/10)

20.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Schlaf.

21.12.16 : Für den Mittwoch war das finale Treffen der Musikredaktionn für dieses Jahr angesetzt. Demnach gab es Einiges zu entscheiden. Und schließlich war da noch ein spannendes Fußballspiel, welches wir verfolgten.

22.12.16 : Der Donnertag in Kurzform: Arbeit, Einkauf, Besuch bei S. zum Abendessen (glutenfreihe Pizza mit Blumenkohl-Mandel-Teig) und schließlich eine neue Spät-Sendung mit T. planen und durchführen.

23.12.16 : So einen Freitag müsste ich nicht wiederholen. Knapp 3 Stunden geschlafen, dann aufgerappelt für eine dreistündige Radio-Sendung und danach ins Büro. (Zur Info: an dem Tag sollte ich eigentlich frei haben.) Am Abend legte ich noch eine kurze Runde sportliche Betätigung ein und war dann so fertig mit der Welt, dass ich noch vor 20 Uhr im Bett landete.

24.12.16 : Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal zu Heiligabend schon vor 6 Uhr aufgestanden bin. Na ja, die Taktik, einen frühen Zug in die Heimat zu nehmen ging auf. Die Bahn war ziemlich leer. Pünktlich kam ich auch an. Dann hatte ich Frühstück und das Angebot, ein wenig schwimmen zu gehen. Chance genutzt. Am Nachmittag schaute ich “Jersey Girl” – ein “All-Time Favorit” für die Feiertage. Am Abend betätigte ich mich in der Küche. (Lange nicht mehr gekocht.) Das Essen gelang.

25.12.16 : Den ersten Weihnachtsfeiertag 2016 ließ ich so spät wie möglich beginnen. Tagsüber war mir nach audiovisueller Berieselung. Zum Abend kam Besuch aus Garz und wir gingen essen. Und schließlich gab es noch einen franzöische Komödie zum Abend.

26.12.16 : Und wieder ein Feiertag zum Entspannen. Das Wetter bot sich für einen Spaziergang an, der in windigem Nieselregen endete. Am Abend wurde es wieder festlich – mit urst leckerer Ente.

27.12.16 : Ausschlafen Fehlanzeige. Dafür ein üppiges Frühstück und die Aussicht auf weiteren Schlaf am Vormittag. Am Nachmittag organisierte ich noch einige Dinge, bevor es wieder zurück ins Stadtleben ging – und dies zur Einstimmung gleich mal mit 30 Minuten Verspätung. Ich ließ es mir dann aber doch nicht nehmen und gönnte mir einen Kinobesuch in Lütten Klein – nur um festzustellen, dass diese Jahreszeit scheinbar viele dazu einlädt, selbiges zu tun. Ich stand mindestens 20 Minuten in der Schlange, verpasste aber glücklicherweise nur ein paar Minuten Vorprogramm. Leider empfand ich den Film schon während des Schauens als schwach.

28.12.16 : Endlich wieder in den Arbeitsalltag kommen. :/ Ich hätte eigentlich lieber drauf verzichtet. Aber es ging dann doch nach einer Weile. Für den Abend hatte ich gleich mehrere Anfragen, die ich allerdings ausschlug, weil ich in weiser Voraussicht lieber Schlaf tanken wollte. Und so ging ich auch ziemlich zeitig ins Bett.

29.12.16 : Mein Mittwoch in Kurzform: Arbeit und Radio-Freizeit. Und eben diese animierte mich, mein 3. Jubiläum abermals mit einer Sondersendung zu feiern. Im Anschluss daran wurde mit M. noch etwas technisch geplant.

30.12.16 : Ein letzter Arbeitstag in 2016, natürlich mit der Extraportion Stress wegen Support-Einsätzen. Dann wurde noch etwas abgerechnet und ich brach auf in den verdienten Feieraben, Und zwar zu LOHRO, wo es eine extra-lange Sendung zu den Titeln der Wochen in 2016 gab. Nebenbei kochte ich Nudeln.

31.12.16 : Und wieder ein ungewöhnliches Silvester verlebt. Es fing damit an, dass ich relativ zeitig aufgestanden bin, um noch etwas Sport zu machen. Danach war ich einkaufen und holte ua. meine bestellten Pfannkuchen ab. Und dann wurde es auch schon Zeit, in die Puschen zu kommen, damit ich rechtzeitig um 12 Uhr in der Frieda 23 war. Dort hatte ich mit A., C. und M. einen 10-stündigen Sendungsmarathon. Zwischendurch gab es auch leckeres Essen. Am späten Abend setzte ich mich von der Gemeinschaft ab und besuchte S.. Dort gab es… abermals Essen… und heißen Cranberry-Saft. (Wer hätte gedacht, dass der heiß besser schmeckt.) Die Böllerei verfolgte ich mit B. aus sicherer Entfernung vom Treppenhausfenster aus. Und dann trat schon allgemeine Müdigkeit auf. Der Heimweg war erfreulich ereignisfrei und ich fiel gegen 4 Uhr ins Bett.

Es verbleibt mit der Aussicht auf ganz oft „Frohes Neues“ zu sagen
F.

AAA: Assassin’s Creed

Dezember 29, 2016

Wenn Bücher oder Comics keine vielversprechenden Konzepte hergeben, bedienen sich Filmstudios auch gern mal bei Computerspielen. Denn auch in der Branche werden manchmal traumhafte Gewinne erzielt. Und bevor man ein Risiko mit komplett originellem Drehbuch-Material eingeht, erscheint doch ein Franchise mit Bekanntheitsgrad viel lukrativer. (Das finde ich übrigens schade.) Damit verbinde ich gleich die Frage: Sollte es endlich (wieder) eine (uneingeschränkt) empfehlenswerte Videospiel-Verfilmung geben?

Assassin's Creed Das Duo Kurzel/Fassbender hatte zuletzt schon knapp vor einem Jahr mit einer Macbeth-Verfilmung gut funktioniert. Warum also nicht einfach das Genre wechseln und den nächten Versuch wagen? Gesagt, getan. Und für einen Film diesen Kalibers ist die Produktionszeit schon sportlich gehalten – mit gerade mal 15 Monaten. Dabei kursierten die Pläne eines „Assassin’s Creed“-Kinofilms schon seit Jahren. Das wäre eigentlich ausreichend Zeit gewesen, dem Drehbuch einen gewissen Feinschliff zu verpassen.

Aber nein. Erneut bauten die Verantwortlichen auf hübsche Effekte, viele Kampfszenen und eine namhafte Besetzung. Und so bekommt das Publikum eben wieder viel Getöse um Nichts. Warum handelt die Wissenschaftlerin so zielstrebig? Ist doch egal. Schau, wie sie durch die mittelalterlichen Hausschluchten kämpfen!

Bloß nicht zu viel nachdenken! Und ja, das soll eigentlich nicht das Problem sein. Aber gute Action-Filme bieten wenigstens unterhaltsames Beiwerk durch Charaktere oder Situationen. Weniger gute Filme bleiben ernst – mit dem Risiko, dass es irgendwann lächerlich wird. Und genau dies ist der Fall. Die Tonne an Pathos, die über eine Vielzahl ausgelutschter Klischees vergossen wird, tut dem Film mit der schwachen Handlung keineswegs gut.

Wieder einmal steht eine auserwählte Person im Mittelpunkt, wieder einmal gab es Konflikte mit der Familie und wieder einmal geht es um ein kleines Objekt, welches über Sieg oder Niederlage entscheidet. („It’s magic. You don’t have to explain that.“)

Nebenbei entgeht mir, welcher von Seiten ich nun eigentlich den Erfolg wünschen sollte – der in Grau oder der in Dunkelgrau. Null Bezugspunkte. Stattdessen der Hauch einer Einordnung in die moderne Zeit, wo doch die Menschen dem Konsum unterworfen sind. Was schon beinahe wieder „meta“ wirkt, wenn ich mich frage, warum ich für dieses lieblose Werk Zeit und Geld investiert habe.

Aber war nun alles schlecht? Nein, weil manch Szene wirklich schön gestaltet wurde und sich die Schauspieler alle Mühe geben, ihren hölzernen Dialogen („von edlem Geblüt“) Leben einzuhauchen. Vielleicht wäre ich auch glücklicher, wenn man auf die (wieder einmal) total unnötige 3D-Konvertierung verzichtet hätte.

Fazit: Dieser Film ist in erste Linie etwas für Fans – entweder vom Spiel/Konzept der Saga oder von einem der Hauptdarsteller. Andere können sich den durchwachsenen Fantasy/SciFi-Mix sparen oder nach Alternativen suchen – zB. „Macbeth“ vom Team Kurzel/Fassbender. (6/10)

PS: Lustig, dass ich nach dem Kinobesuch Zeuge eines Gesprächs wurde, bei dem die Bedeutung des Begriffs Credo hinterfragt wurde. (Fimtitel vergessen, d’uh!?) Dabei wurde dieses „Motto“ der Assassinen im Film mehrfach (gebetsartig) aufgesagt.

AAA: Moana/Vaiana VS Rogue One

Dezember 19, 2016

Kurze Randbemerkung: Das Tagesgeschehen wird noch aufbereitet… auch wenn es von Woche zu Woche anspruchsvoller erscheint.


Das Kinojahr geht dem Ende zu und somit hauen die großen Studios noch einmal was raus. Studios? Plural? Nun, in diesem Jahr scheint nur ein Anbieter eine riesige Zielgruppe anzusprechen – mit zwei Filmen. Und beide Disney-Werke habe ich nun gesehen.

SR2Poster Erste Fragestellung bei solch Vermarktungsexpertise: warum nicht global „Moana“? Die Kurzantwort:“Trademark Conflict“. Wer kann auch ahnen, dass es woanders Personen in „Ab-18-Inhalten“ mit diesem Künstlernamen gibt?
Also sprechen wir im hiesigen Raum von „Vaiana“, während die Schöpfer eher „Moana“ meinen.

Den Untertitel „Das Paradies hat einen Haken“ finde ich etwas fehldeutend, da es prinzipiell nicht um ein Paradies geht. Allerdings war ich auch noch nie in den idealisierten tropischen Gefilden, die zur Vorlage dienten.

Die Geschichte vermischt das übliche Prinzessin-Thema (Tradition, tolle Eltern, keine Sorgen, überall beliebt, beste Karriereaussichten) mit dem noch üblicheren „Finde deinen Weg“-Pathos, garniert mit „du bist auserwählt“-Bla und Weltrettungs-Dramatik. Hinzu kommen weitere Disney-Merkmale wie lustige (tierische) Sidekicks und Gesangseinlagen.
Und dennoch gibt es abermals quasi als Novum jüngerer Produktionen, dass keine Romanze zur Nebenhandlung gehört. Vorbei die Zeiten des komplizierten Zusammenkommens – stattdessen „female empowerment“. Wurde auch mal wieder Zeit bei dem Überangebot von männlichen Hauptfiguren! Ebenfalls schön, dass zur Abwechslung andere „Hauttypen“ Beachtung finden. Und ja, wenn auch das nicht entscheidend sein sollte, so setzt gerade so ein Film (für die ganze Familie) durchaus ein Zeichen. (Einzig und allein die dargestellte „Coolness“ von Tattoos erschien mir übertrieben und fragwürdig.)
Es gibt Lacher, es gibt Lieder, es gibt Drama-Szenen fürs Herz und es gibt Spannung – in diesem Fall alles sehr gut ausbalanciert.

Zur technischen Umsetzung brauche ich nicht viel schreiben: Da ist so ziemlich alles vom Feinsten. Grelle Farben, schöne Soundeffekte, exotische Hintergründe.

Wenn ich Gegenargumente für den Film anführen sollte, würde ich vielleicht auf die leichte Gezwungenheit sowie die omnipräsente Augenschmaus-Optik verweisen. Also dass beispielsweise glückliche Momente so „in your face“ dargestellt werden und dass selbst „Monster“ irgendwie schön aussehen. (Ach, und vielleicht sollten auch Musical-Ohrwurm-Song-Hasser etwas vorsichtig sein.)


(Das Fazit folgt am Ende.)


SR2Poster Und da ist er also – der erste Spin-Off-Film (mit realen Darstellern). Wie es sich für einen Film dieses Kalibers (oder vielleicht besser dieser Franchise?) gehört, wurden Interessierte schon seit Monaten mit ersten Bilder, Clips und Infos gefüttert. Und zumindest bei mir kam es dann immer zur Frage, ob ein Star-Wars-Film ohne Skywalker-Bezug funktionieren würde.

Hier nun meine Antwort: ja, und wie! So, wie auch Star Trek ohne Captain Kirk funktioniert!

Wer auch nur entfernt von der Handlung im Vorfeld Notiz genommen hat und sich nicht von den schön animierten Raumschiffen/Kriegsgeräten hat ablenken lassen, der weiß, wie dieser Film einzuordnen ist – nämlich als „Währenddessen woanders“-Nebenkapitel. Bzw. Kurzgeschichte, denn – und das rechne ich dem Film hoch an – dieser Film hat einen Anfang und ein Ende.

Auf die Frage, wie erfahren der geneigte Zuschauende mit dem „Krieg der Sterne“ sein muss, kann ich nur antworten, dass ich selbst keineswegs der größte Fan bin und mir schon während des Schauens ein paar (neue) Namen entfallen. Und hat mir das den Unterhaltungswert gemindert? Nicht wirklich. Wer viel weiß, erkennt manche „Easter Eggs“ schneller, und der Rest kann es problemlos ausblenden – oder die Kenner in seinem Bekanntenkreis mit einer Nachfrage erfreuen.

Die Geschichte der „Rogue One“ wird trotz leichter Überlänge relativ kurz abgehandelt und genau das bringt mich zum ersten Schwachpunkt: die Charaktere. Ja, Felicity Jones ist nicht umsonst auf den Plakaten im Zentrum – denn letztendlich ist es ihre Geschichte. Nur wiederholt „Rogue One: A Star Wars Story“ den Fehler, den schon so manch andere „Episode“ macht – nämlich Nebencharakteren zu wenig Platz einräumen. Oder vielleicht auch nur zu schlecht verteilt – denn ua. gibt es eine Nebenfigur, die irgendwie wichtig erscheint, es aber im Endeffekt gar nicht ist. Und auch fehlen mir – mal wieder – ein paar „zusammenschweißende“ Dialoge.

Irgendwie verwirrte mich die Vielzahl an Figuren und Andeutungen, was nun noch inwiefern für dieses Abenteuer relevant sein könnte. Zynisch formuliert baut dieser Film damit viel unwichtigen Schmu ein, der vielleicht überwiegend als Fan-Service interpretiert werden darf.

Was ich an dieser Stelle auch wirklich ankreiden muss, sind manch unscharfe oder schlecht ausgeleuchtete Szenen. Ich war nicht der Einzige, der dies so empfand, und vielleicht lag es am Kinosaal, aber ignorieren kann ich das in dem Zusammenhang schlecht, weil mit Lucasfilm eigentlich auch Expertise im technischen Bereich zu erwarten ist. Eigentlich! (Manch „animiertes“ Gesicht lässt mich zum „eigentlich“ noch ein Ausrufezeichen hinzufügen.)

Damit hier keiner denkt, dass dieser Text zum Verriss ausartet. „Rogue One“ gefiel mir wesentlich besser als „Episode VII“. Ich konnte darin erkennen, wie sehr doch auch Spin-Offs in einer weit entfernten Galaxie unterhalten können. (Wenn auch wohl immer ein humoristischer Droide das Schlüsselelement zu sein scheint.) Die Effekte wirken mit jeder neuen Iteration versierter. Ich mochte die Abwechslung der Schauplätze. Ich hatte absolut keine Probleme mit dem Bruch mancher Tradition (Laufschrift, ikonische Melodien). Sowohl den Fokus auf eine weibliche Hauptrolle als auch auf Personen durchmischter Herkunft und Gesinnung finde ich sehr gut. Und auch das Ende hat mir (eigentlich) sehr gefallen.

Fazit: Disney hat in diesem Winter aus meiner Sicht ganz klar die Nase vorn. Nach dem eher enttäuschenden „Harry Potter“-Ableger kann ich  für „Vaiana“ und für „Rogue One“ zu einem Kinobesuch raten, wenn auch ich in diesem direkten Vergleich eher für den Fantasy-Animationsspaß bin als für den SciFi-Fantasy-Mix.
„Vaiana“ (8/10)  <->  „Rogue One“ (7/10)

AAA: Doctor Strange

Oktober 27, 2016

Kurze Randbemerkung: Ich nehme zur Kenntnis, dass mich wohl aktuelle Comic-Verfilmungen eher zum hiesigen Schreiben animieren als… mein Leben?! 😛

SR2PosterOkay, die Marvel Studios melden sich zurück – und haben nebenbei auch ihren Logo-Clip aufgepeppelt. Wie schon bei „Guardians Of The Galaxy“ und „Ant-Man“ wagen sich die Produzenten an eine Comic-Reihe, die jetzt nicht unbedingt dafür bekannt ist, die Kassen klingeln zu lassen… bzw. die überhaupt kaum große Bekanntschaft hat.

Ich selbst kenne Doctor Strange einerseits (wie eine Vielzahl anderer Figuren) durch die Event-Miniserie „DC vs. Marvel“ (1996), wo er gegen Doctor Fate antreten durfte (bevor ein „Doctor StrangeFate“ entstand.. don’t ask) sowie andererseits durch die Trickserie „Spider-Man„, wo er in Staffel 3 auftrat.
Als Marvel-Comic-Leser begegnete ich der Figur dann noch mehrere Male, zuletzt in der aktuellen selbstbetitelten Serie von Jason Aaron und Chris Bachalo, welche zwar viele positive Kritiken einheimste, mich allerdings nicht so ganz überzeugen konnte. Der Grund: ich bin im Comic-Kontext nicht so der Magie-Fan.

Als der Film (noch ohne jegliche Namensnennungen) angekündigt wurde, kamen bei mir keine großen Erwartungen auf. Im Gegenteil hätte ich damals gemeint, auf so einen Film verzichten zu können. Bzw. ich hatte Sorgen, dass das bislang schlüssige Marvel Cinematic Universe mit der Einführung von Magie Schaden nehmen könnte. (Das fand ich bei Thor schon bedrohlich.)
Und nun bin ich mit der Ergebnis eigentlich zufrieden – wie kommt’s?

Die Vorzeichen für den Film standen dank des beliebten Hauptdarstellers Benedict Cumberbatch gut und wurden durch erste visuelle Eindrücke in Fotos und Trailern sogar verbessert. Und ja, der Film beeindruckt visuell. Ich würde sogar so weit gehen und als 3D-Muffel für eine Sichtung mit 3D plädieren.
(Dass hin und wieder Erinnerungen an Inception geweckt wurden, störte mich durch die Dynamik der Szenen herzlich wenig.)

Ebenfalls positiv sind neben Besetzung und Effekte noch die Musik sowie die vielen Anspielungen zu vermerken, welche den Magie-Aspekt mit der Realität verknüpfen. Je nachdem, wie gut man sich mit Popkultur oder anderen Marvel-Filmen auskennt, findet man umso mehr „Easter Eggs“.

Eher mittelmäßig empfand ich die Geschichte, wobei der Entstehungsweg eines neuen Helden für die Hauptfigur überwiegend menschlich und überzeugend gehalten wurde. Beispielsweise ist Stephen Strange nicht der unrealistisch idealisierte Pfadfinder. Und auch die Prise Humor hat mir daran sehr gefallen.

Leider wiederholt der Film die typischen Schwächen des Genres:

  • substanziell unzureichend ausgearbeitete Schurke-Seite
  • flache Nebencharaktere
  • kann den Bechdel-Test nicht bestehen
  • kaukasische männliche Hauptfigur (na ja, vorlagengetreue Umsetzung eben) bzw. per se aus meiner Sicht keine Schwäche

Einen weiteren Makel, für den der Film vielleicht gar nichts kann, sehe ich im Szenario der Weltbedrohung. OK, dieses Mal war die Front nicht dort, wo ich sie erwartet hätte, aber die Anzahl der Referenzen zum Thema Weltuntergangsstimmung nimmt in meinem Fall als Filmfreund kontinuierlich zu. Und damit einher geht dieses „Kenn ich schon“-Gefühl, wenn beispielsweise wieder ein Portal „in die Finsternis“ auftaucht.

Nichtsdestotrotz – und gerade im Marvel-Film-Kontext – ist Doctor Strange eine überraschende Bereicherung mit viel Charisma. Ein guter fantasiereicher Abenteuerfilm, der nicht zuletzt dank Mid- und After-Credits-Scene irgendwie Lust auf Nachschub macht.
Und damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. (8/10)

AAA: Suicide Squad

August 18, 2016

Aus aktuellem Anlass: DC schlägt also wieder zurück. Neues Logo, neues Filmkonzept, erstes “Team” im noch jungen (Cinematic) “Expended Universe”. Und dann wird gleich ordentlich aufgefahren, was Comic-Referenzen angeht.

Die Handlung in Kurzform: Die (wahrlich skrupellose) “Regierungsberaterin” Amanda Waller setzt alle Mittel in Bewegung, um eine “Task Force X” zusammenzustellen und diese dann prompt bei einem Krisenfall in einer Großstadt einzusetzen. Dabei gibt es sowohl ein paar Schwierigkeiten und Enthüllungen.

“Suicide Squad” besticht zunächst einmal durch den Look. Der Film kommt stylisch und zeitgemäß daher und sieht aufwendig aus. Das sollte aber auch das Mindeste sein bei einem Film, dessen Budget über 170 Millionen liegt – und der sehr viel beworben wurde.

Im Großen und Ganzen stechen für mich 4 Charaktere hervor:

  • Will Smith als Deadshot, dem man spürbar die meisten Charaktermomente gegeben hat,
  • Margot Robbie als Harley Quinn, die schon im Vorfeld mit hohen Erwartungen konfrontiert wurde,
  • Jared Leto als Joker, einer der wohl anspruchsvollsten Comic-Figuren für einen Schauspieler
  • und Viola Davis als Amanda Waller, gewissermaßen einer “bösen” Schwester von Nick Fury.

Den genannten Schauspielern kann ich nichts vorwerfen. Sie lieferten. (Ebenso wie manch namhafte Gastauftritte.) Alle anderen Figuren wirken eher wie Randwerk, wobei es verständlicherweise schwierig ist, die Besetzung eines Ensemble-Films gleichmäßig zu berücksichtigen.

Mit zwei Comic-Verfilmungen kann man “Suicide Squad” durchaus vergleichen – “Guardians Of The Galaxy” aufgrund der neuen Gruppe Außenseiter, die sich zusammenraufen, sowie “Deadpool”, dessen Hauptfigur auch alles andere als ein Pfadfinder ist. Leider kommt die Squad schon allein wegen dem Spaßfaktor an keinen der beiden anderen Filme heran, wobei alle ihre Schwächen haben – nicht zuletzt wegen dem unnötigen 3D. Bei “Suicide Squad” sind die Makel halt zu auffällig, um sie zu vernachlässigen.

Da wäre die etwas lieblos zusammengestückelte Story, die ab der Hälfte irgendwie vorhersehbar wird und durch Zwischensequenzen manchmal an Schwung verliert. Dann das viele Randwerk, also Charaktere, die nur mal eben dabei waren, aber sonst eher wenig ausgearbeitet werden. Dann noch Randwerk in Form von Zwischensequenzen, die zwar hübsch aussahen, aber von der Hauptgeschichte ablenkten und wie aus anderen Filmen wirkten. Und nicht zuletzt ein “verschenkter” Joker – eine Figur, die so viel Interesse erzeugt, aber hier eigentlich keinen wichtigen Part hat, was eher enttäuschend für den Zuschauer endet.

Ach schade, Potential war vorhanden, aber in dieser Form (und in diesem Schnitt) reicht es gerade mal für ein “harmlos und okay”. (7/10, inklusive Batman-Bonus)

Es verbleibt mit Vorfreude auf „Doctor Strange“
F.

PS: Die Comics der Suicide Squad haben mich übrigens nie so recht interessiert – auch nicht mit dem neuerdings sehr hochkarätigem Kreativteam mit Jim Lee. Zum Vergleich: Nach der Sichtung von “Guardians Of The Galaxy” war ich an den Comics interessiert – auch denen von Rocket Racoon.