Posts Tagged ‘Genuss’

Logbuch : 4 Wochen später

Januar 5, 2016

Logbuch

Ja, doch, da war was… 😛

08.12.15 : Ein weiterer Wochentag, an dem ich nach Sport und Arbeit nicht mehr viel Interesse an irgendetwas hatte. Und so stöberte ich am Abend durch längst vergessene Ordner und schuf damit etwas mehr Freiraum auf der lokalen Festplatte. (Das war schon etwas überfällig.)

09.12.15 : Mein Schlaf war eher unruhig, weswegen ich später als erwünscht in den Tag startete. Ich verschob einen kurzen Einkauf auf den Vormittag, da ich für den Rest der Woche sonst keine freie Kapazitäten sah. (Sherry in kleinen Flaschen, weil für Rezepte kleine Mengen gebraucht werden, ist gar nicht so einfach.) Am Abend versuchte ich noch, ein paar webredaktionelle Absprachen zu treffen, bevor es wieder in der Musikredaktion mit dem üblichen “Bemusterungsspaß” weiterging. Im Anschluss daran schauten wir vergnügt ein spannendes Fußballspiel.

leo_zwb10.12.15 : Dieser Donnerstag erforderte ein wenig gehobenes Zeitmanagement. Die lag daran, dass es zum Abend nicht nur eine firmeninterne Schlemmerei im Ratskeller12 gab, sondern ich mir zudem noch gute Live-Musik nicht entgehen lassen wollte. Ich war mir anhand des Albums, in welches ich vorab reinschnuppern konnte, sicher, dass sich ein Konzert von Leo & The Lineup lohnen würde. Und dank der Freitickets hielten sich für mich und LOHRO-Freunde die Kosten in Grenzen. Zunächst genoß ich beim Buffet den wohl besten Kassler-Braten, den ich je gegessen hatte. Und zwei Stunden später erlebte ich abermals wunderbare Musiker im Zwischenbau, die eigentlich ein größeres Publikum verdient hätten.

11.12.15 : Ich stand für meine Verhältnisse sehr früh auf, damit ich frühzeitig ins Wochenende starten konnte. Und dies tat ich zunächst mit einer Stunde Radiosendung und danach mit einer Zugfahrt in die Heimat. Dort besuchte ich Freunde in Prora, hatte abermals leckeres Essen auf meinem Teller und konnte nach einigen politischen Themen entspannt ins heimische Bett fallen.

12.12.15 : An diesem Samstag hätte ich vielen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, tat aber nur einen Bruchteil davon. Abends kochte ich Chili con Carne und ließ mich vom TV-Programm berieseln.

13.12.15 : Der Sonntag beinhalte ein paar Vorbereitungen zu einer Sondersendung, die Rückreise in die Stadt und die verpasste Möglichkeit, zeitig schlafen zu gehen.

14.12.15 : Ich bin froh, dass eine Woche nicht immer so beginnt, wie in diesem Fall – mit Überstunden und einer Sondersendung zum späten Abend. Aber zumindest von einem Hörer bekam ich später das Feedback, dass die Sendung unterhaltsam war.

15.12.15 : Die Anstrengung des Montags hatte Auswirkungen auf diesen Dienstag, da ich selbst nach sportlicher Betätigung zum Tagesbeginn noch eine Pause brauchte, bevor ich es wieder ins Büro schaffte. Nach dem Arbeitstag interessierte mich auch nur noch mein Bett.

16.12.15 : Tja, und wieder traf mich die Routine. M wie Mittwoch und sogleich wie Musikredaktion. Wir hatten uns viel vorgenommen – so wurden unter anderem gleich über 3 Titel der Woche abgestimmt, die über die Feiertage eingesetzt werden würden. Außerdem hatten wir Besuch von J., der wieder in der Stadt verweilte. Kleine Randerscheinung: Ich fühlte mich doch auch ein wenig aufgeregt, weil ich zu Mitternacht endlich erfahren, wie der neue “Star Wars”-Film ist – als einer der Ersten in meinem Bekanntenkreis. (Und dazu noch im O-Ton.) Fazit: Ich war danach wieder reif fürs Bett und nicht so happy wie erhofft.

17.12.15 : Aufstehen hat auch schon mal mehr Spaß gemacht. Na ja, aber das frühzeitige Erwerben neuer popkultureller Details war es mir wert. Am Abend fand die Vollversammlung des Hackspace-Vereins statt, zu der ich (dank Stress im Büro) etwas spät (und etwas mürrisch) erschien. Dafür konnten mich Pizzen und Gesellschaft erheitern. Der formelle Teil dauerte nicht lange. Stichwort des Abends war wohl “Blumengießen”. Mit V. und J. wollte ich eigentlich zum Sternenzelt, welches aber schon am Schließen war. Und so landeten wir im Cafe Marat, wo die Runde größer wurde und ich in den Raucherpausen der anderen mit H. textete.

18.12.15 : So ganz konnte ich meinen Schlafhaushalt nach dem Donnerstag nicht auffüllen. Ausgefüllt war dafür mein Tagesplan. Erst Arbeit, dann Radio-Sendung plus zweite Radio-Sendung mit Co-Moderatorin. (Das Einplanen des Studiogastes erwies sich als schwierig.) Und dann startete die LOHRO-Weihnachtsfeier mit riesigem Buffet und heiteren Menschen. Unter anderem erfreuten wir uns an Fotos mit Verzerrungen. Für den späteren Abend musste ich nur ein paar Etagen wechseln und konnte dann mit K. die LiWu-Schatzkiste-Aufführung von “The Thing” (im O-Ton) wahrnehmen.
leo_zwbDer Film war weniger erschreckend als befürchtet, dafür ekliger als ich den Klassiker in Erinnerung hatte. Und danach? Zurück zur Weihnachtsfeier, die in der Zwischenzeit etwas an Tempo gewonnen hatte. Es wurde ein wenig Karaoke gesungen, langsam aufgeräumt und mit ein paar wackeren Musikredakteuren ging ich noch in den Pleitegeier.

19.12.15 : Welch ungewöhnlicher Samstag. Zunächst freute ich mich sehr darüber, die Verabredung zum Mittag auf 13 Uhr gelegt haben. Früher wäre nämlich unschön gewesen. Der Restaurant-Service ließ zu Wünschen übrig, aber ich hatte auch keine großen Erwartungen. Im Anschluss daran war ich beschäftigt, die Familie um ein Smartphone zu erweitern – von Vertragsabschluss bis zu initialen Einstellungen am Gerät (auf dem Weihnachtsmarkt). Dafür ließ ich die Einladung fürs Rollenspiel bei C. sausen. Am Abend ging ich kurz zu LOHRO, dann einkaufen und wollte schließlich nur noch ins Bett.

20.12.15 : Ich stand erst auf, als ich wirklich das Gefühl hatte, mit dem Tag beginnen zu wollen. Mir war nach Frischluft. Und ich war ewig nicht mehr in Warnemünde. Zwei Dinge, die sich mit einer Tageskarte gut vereinbaren lassen. Dank H. konnte ich den Ausflug sogar in Gesellschaft unternehmen. Fürs Abendessen schaute ich bei LOHRO vorbei, wo ich noch Reste hatte. Nebenbei erledigte ich Datei-Dinge und schaute die SNL-Weihnachtsfolge mit Tina Fey und Amy Poehler. Ich ging noch in den Hackspace, wo nebst J. noch weitere Menschen waren. Wir unterhielten uns über Popkultur. Dann wurde es Zeit für die Spätabendbeschäftigung in Form einer zweiten Sichtung des neuen “Star Wars”-Films (auf Deutsch) mit K. und Co.

21.12.15 : Wochenstart mit einem weiteren “Drohnen-Montag”. Nur Arbeit und etwas Erholung am Abend.

22.12.15 : Etwas sehr ungewöhnliches ist mir passiert. Ich hatte verschlafen. Zwar nur wenige Minuten, aber dennoch genug, dass mir das unangenehm war. Stichwort unangenehm. Sport. Und danach Arbeit inklusive Überstunden. Zum Abend entschied ich mich für Vorbereitungen, die ich bei LOHRO vornahm. Zur Stärkung gönnte ich mir (seit langer Zeit) eine Tütensuppe. (Es wird bestimmt wieder etwas dauern, bis ich das wiederhole.)

23.12.15 : Ich hoffe, dass ich mich demnächst nicht so anstrengen muss, um in Gang zu kommen. Selten war es so beschwerlich, wie an diesem Tag. So gelang mir vieles später, als ich wollte. Zumindest meine Abendplanung blieb erhalten – die Sichtung des Peanuts-Films.
Zu “The Peanuts” brauche ich nicht viel schreiben. Das Werk ist trotz moderner Umsetzung ziemlich nah an der Vorlage oder zumindest an dem, was ich als Vorlage in Erinnerung hatte. Zwei kleine Abzugspunkte gibt es aus meiner Sicht: unnötiges 3D und das Hinauszögern bezüglich eines zentralen Handlungspunktes. (8/10)

24.12.15 : Und wieder das bekannte “Driving Home For Christmas”-Spiel. Dieses Mal auch sehr pünktlich, auch wenn ich kurz vor Abreise noch ins hektische Suchen verfiel. In der Heimat ließ ich mich von alten Filmen berieseln, erfreute mich an Leckereien und hatte einen ruhigen Heiligabend-Abend mit einer Mischung verschiedener TV-Inhalte.

25.12.15 : Ausschlafen! Daddeln! Berieseln lassen! Festtagsessen genießen! Nachrichtenaustausch!

26.12.15 : Mehr Ausschlafen. Der Antriebslosigkeit frönen. Ein heimatliches Fisch-Restaurant besuchen. Ich war kurz am Überlegen, ob ich im “Bootshaus” aus Trotz ein fischloses Gericht ordern sollte, tat dies allerdings nicht. Das Essen war auch sehr lecker – nur das Dessert etwas enttäuschend. Aber nicht so enttäuschend wie das TV-Programm.

27.12.15 : Am Sonntag fühlte ich mich etwas unwohl. Vielleicht hätte ich mir mehr vornehmen sollen. Keine Ahnung. Auch der Fakt, dass ich mich in der Stadt wieder auf eine (kurze) Arbeitswoche einstellen sollte, hebte nicht unbedingt die Laune.

28.12.15 : Dieser Montag war ungeheuer trist, wenn auch angenehm ruhig auf Arbeit. Den Kinobesuch am Abend konnte ich dennoch sehr gut gebrauchen. Und ein Film wie “Mr. Holmes” hat mich auch bestens unterhalten. Ich denke, besser hätte mein Kinojahr gar nicht enden können. Der Film hält, was die Vorschau verspricht – kann auf eine fantastische Besetzung und ein rundes Drehbuch aufbauen. Die schönen englischen Landschaften sind da schon fast Bonus. (9/10)
Danach saß ich abermals zu später Stunde in den LOHRO-Redaktionsräumen, um irgendeine Sendung vorzubereiten.

29.12.15 : Auch am Dienstag begann der angenehme Teil erst am Abend. Denn zum Jahresende wollte ich mein zweites “on air”-Jubiläum mit einer Sondersendung feiern, in der nur Songs gespielt werden, die ich in den vergangenen 12 Monaten lieb gewonnen hatte – quasi mein “Best of 2015”. Und wie das so ist, änderte ich noch während der Sendung die finale Zusammenstellung. Nebenan saßen K. und K., mit denen ich zwischendurch und danach plaudern konnte.

30.12.15 : Arbeitstag 3 von 3 zwischen den Feiertagen – und wo würde es mich im Anschluss daran hinziehen? Wieder in die Frieda 23, mein inoffizielles zweites Zuhause? Ja. Grund: die Jahres-Charts der Hörerinnen. Zusammen mit A., K. und zuletzt noch total überraschend M. gingen wir eine Top 100 durch. Mein Anteil daran waren etwa 8 Stunden – und das nach einem Arbeitstag. Als ob der Überraschungsbesuch von M. nicht schon erfreulich genug war, brachte er uns veganes Spekulatius-Tiramisu mit. Und ebenfalls wunderbar war das Feedback einiger Hörer, die tatsächlich bis zum Ende (weit nach Mitternacht) durchgehalten haben. Ein echtes Erlebnis.

silvester201531.12.15 : Ausschlafen? Jein, ich hatte da noch die Bestellung beim Bäcker. 9 bunte Pfannkuchen in verschiedenen Ausführungen. Meine persönliche Tradition zu Silvester. Brauchte ich da noch anderes Essen? Nein. Nach der Verköstigung der Hälfte, legte ich mich abermals schlafen, damit ich den Abend überstehen würde. Ich vollendete mein Musik-Projekt “52 Songs 2015”. Leider hatte ich die Schnittarbeit für Neujahr noch nicht fertig, weswegen ich vor der Party bei U. doch tatsächlich ein letztes Mal (in 2015) zu LOHRO ging, um eine Sendung zu automatisieren. Wie schön, dass da schon kein Mensch mehr vor Ort war und entsprechend Ruhe herrschte. Danach ging ich mit K. und K. zu U., wo schon fast alle da waren. Wir hatten leckere Schlemmereien und viel Spaß.

01.01.16 : Ein neues Jahr! Für mich hieß es in diesem Fall: Erst mal ausschlafen, Pläne für den Tag ändern und abends in die Heimat fahren. Während der Fahrt erweckte endlich wieder meine Leselaune. Ich las mich an den aktuellen Stand von Saga heran.

02.01.16 : Für diesen Start ins Wochenende war ich einigermaßen dankbar. Denn ich konnte noch mehr schlafen. Zwischendurch fing ich mit dem Buch “Bossypants” von Tina Fey an, die sehr amüsant schreibt. Am Abend ging es zu einer Familienfeier der Nachbarn. Das Essen konnte punkten, der DJ leider nicht so. (Gleich das zweite Lied war “Atemlos”.) Als ich mir was von ABBA gewünscht hatte, wählte er – es ist ja eine Party – ausgerechnet “SOS”! Na ja, aber es war dennoch ein schöner Abend. Und ich fühlte mich wieder abgehärtet bezüglich schlechter Musik.

Binz-Strand-201603.01.16 : Stichwort Abhärtung. So plötzliche Minusgrade haben auch ihre Wirkung. Das Brötchenholen am Sonntag wirkte fast abenteuerlich. Aber ich wurde mit herrlichem Wellenrauschen (und ein wenig Sonnenschein) belohnt. Zum Kaffee wurden Sahnetorten gereicht. Auf der Heimfahrt in die Stadt las ich weiter an “Bossypants”.

04.01.16 : Normaler Routine-Wochenstart? Nö. Dank V. hatte ich noch einen “place to be” nach der Arbeit. Heitere Menschen, leckeres Essen, gute Musik. Was braucht es mehr?

Es verbleibt nach dieser Aufbereitung zufriedener
F.

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Logbuch : ein Kinobesuch zum Abgewöhnen

September 29, 2015

Logbuch

22.09.15 : Keine Stunde war ich wach, da brachte mich der Sport an meine Belastungsgrenze. Dagegen wirkt ein Tag im Büro wie Entspannung. Und dies ließ sich wegen einem ausgefallenen Vorstandstreffen sogar bis zur Dunkelheit in den Abend verlängern. Zu Hause wollte ich eigentlich nicht mehr viel unternehmen, schaute mir dann allerdings doch noch die Emmy-Verleihung 2015 komplett an. Unter den Gewinnern befanden sich für meine Merkliste zum wiederholten Mal “Veep” und “Olive Kitteridge”.

23.09.15 : Für diesen Mittwoch legte ich mir ein paar Vorhaben auf veränderte Tageszeiten, wollte extra pünktlich zur Öffnung im Hackspace sein und… durfte dann warten, bevor ich J. ebenfalls wartend vorfand. Den Aufenthalt beim Musikredaktionstreffen hielt ich kurz und war dann wieder mit Vereinsleuten zum Einkauf unterwegs. Nebst der Ladung für die Snackbox gönnte ich mir eine Vanille-Cola. (Lange nicht gehabt.) Und zum Antesten genehmigte ich mir einen Kitkat Chunky Caramel – war okay, aber nicht so toll wie erhofft.

24.09.15 : Die Tendenz einer minimalen Verspätung war am Donnerstag keineswegs kritisch, da sich die Abendgestaltung änderte. Die Freizeit zog mich mit Freunden ins Kino. Ich gebe gern zu, dass ich mich auch gern gelegentlich selbst herausfordere, was Filme angeht. Und ja, ich wollte den zweiten “Fack Ju Göhte”-Film freiwillig sehen – schon allein, weil mich der überragende Erfolg doch etwas überrascht hatte. Vorher gingen wir noch bei Subway etwas essen. Ich stellte fest, dass das Sub des Tages nun teurer wurde, und probierte erstmals die Sauce “Hot irgendwas”. Kann ich nicht empfehlen – nicht wegen der Schärfe, sondern eher wegen des Geschmacks. Aber das Motto “nicht zu empfehlen” blieb am Abend erhalten.
Denn der Film “Fack Ju Göhte 2” mag fürs Produktionsteam vielleicht wie Urlaub gewesen sein, für mich als Zuschauer war es allerdings so öde wie eine x-beliebige “Scripted Reality”-RTL2-Sendung. Nur die wenigsten Lacher zündeten. Die Anspielungen zu Betrug, Interaktionen in sozialen Netzwerken und vor allem “Vloggerei” fand ich eher bedenklich. Warum? Weil ich befürchte, dass es bei jüngeren Vertretern der Zielgruppe wie ein erstrebenswertes Ideal erscheinen mag, auf viele “Likes” etc. zu kommen. Oder vielleicht war es mir einfach nur zu überpräsent… wenn auch es eine adäquate Übertreibung aktueller Randerscheinungen sein mag. Stichwort Generation Smartphone. Egal, ich finde den Film nicht unterhaltsam. (5/10)

25.09.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir ungewöhnlich leicht. Der Arbeitstag wurde durch einen Radio-Einsatz unterbrochen, den ich mir gern verschrieben hatte. Zum wiederholten Male bot sich ein musikalischer Quartalsrückblick an. Chance erkannt, Chance genutzt. Mir gefiel es. Am Nachmittag erfuhr ich von der Aktion bei VEIS, mal eben Eis rauszuhauen. Und so war der Umweg für den Heimweg vorgegben. Zu Hause schaute ich mir ein Stand-Up-Programm von und mit Mel Brooks an, welches ich leider auch nicht so witzig fand, wie ich es mir erhofft hatte. Danach munterte ich mich mit Musik auf und beschloss, eher frühzeitig das Bett aufzusuchen.

26.09.15 : Es wurde wieder ein Wochende mit Zugreise. Erstmals sah ich die Situation am Rostocker Hauptbahnhof. Am Nachmittag erkundete ich den zentralen Teil meines Heimatortes und ließ mich zum Shoppen überreden. Zum Abend gab es Schmorgurken und einen Film.

27.09.15 : Am Sonntag war ich überwiegend mit Vektorgrafiken beschäftigt. Ich fuhr extra etwas früher wieder in die Stadt, um den Hackspace nicht so spät zu öffnen. Davon profitieren tat allerdings nur ein Gast. Und so wurde der Abend ruhiger als erwartet.

28.09.15 : Da ich mich für ein organisatorisches Treffen im LOHRO-Kontext entschied, bedeutete das für diesen Wochenstart eine noch frühere Aufstehzeit als sonst. Ich glaube, die Sonne war da noch gar nicht zu sehen. Passenderweise ging ich auch erst wieder bei Dunkelheit nach Hause bzw. noch zum Sport.

Es verbleibt schon wieder mit zahlreichen Terminen
F.

Logbuch : spanische Speisen inklusive

August 31, 2015

Logbuch

24.08.15 : Wenn ich an diesen Wochenstart denke, kommt mir der Begriff Zeitdruck in den Sinn. Allerdings eher selbstauferlegt. Denn nur mit den entsprechenden Entscheidungen erscheint man vor einem Kinoabend noch bei einem Stammtisch. Mit I. hatte ich eine Verabredung zum Abendessen, die dann zur PopKW verlagert wurde. Der schnell zusammengestellte Salat hat mir sehr geschmeckt. ( An dem Abend lernte ich ein paar Musiker und K. kennen. Dann musste ich allerdings geschwinden Schrittes in die Innenstadt, wo schon K., D. und S. warteten. Wir schauten uns “Southpaw” – einen Film, für den ich nur in Gesellschaft ins Kino gegangen wäre.
Was ich im Vorfeld über “Southpaw” gelesen hatte, wurde bestätigt. Handlungstechnisch liefert dieses Sportlerdrama nichts Neues. Aber die Schauspieler bekommen ausreichend Momente, um ihr Können zur Schau zu stellen, was gerade auch beim Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal gelingt. Ansonsten ist das eher ein Film für Boxsport-Freunde. (6/10)

25.08.15 : Zum Ausgleich für einen ereignisreichen Montag, habe ich mir den Dienstag absichtlich freigehalten. Am Abend interessierten mir nur noch Essen und Unterhaltung in Form von “Last Week” und “Real Time”.

26.08.15 : Für den Mittwochabend war ein Workshop zum Presserecht angesetzt, der anders und kürzer ausfiel als gedacht. Einige Teilnehmer schauten im Anschluss noch beim LOHRO-Stammtisch im Freigarten vorbei. Und für einen Besuch im Hackspace war es dann schon zu spät.

27.08.15 : Am Donnerstag hatte ich zunächst zu tun, konnte daher erst spät beim Lokalradio einkehren und mich noch ein wenig am Treffen der Musikredaktion beteiligen. Auf die Redaktionskonferenz im Anschluss hatte ich keine Lust. Und so ging ich mit K. einkaufen. Wir planten die Sondersendung und bereiteten etwas Essen zu. Derweil wurde das Abschiedsgeschenk des Bufdi/FSJ-Jahrgangs für Freitag von einigen Vertretern in der Tagesredaktion vorbereitet. Pünktlich zu um 11 ging die zweite Sendung unter dem Banner “LOHRO Late Night” an den Start. Wir hatten ein buntes Programm, an dem viele Menschen beteiligt waren. So gab es unter anderem auch ein Wiedersehen mit P.. Und auch an Hörer-Feedback mangelte es nicht. Zu später Stunde ging ich daher mit Leichtigkeit nach Hause.

28.08.15 : Es verträgt sich eigentlich nicht, nach einer Spätsendung einen frühen Start in den Arbeitstag einzuplanen. Nur ging es nicht anders, da ich am Nachmittag schon die nächste Schicht im Radio übernehmen wollte. Und zufälligerweise waren sogar wieder Studiogäste dabei, was den Ablauf angenehm auflockert. Nebenbei begann das gemütliche Schlemmen auf dem Hof, wo später noch der Grill angezündet wurde. Highlight war sicherlich das “Möhrenbrot” oder der “Karottenkuchen”. (Mal sehen, ob ich da noch an das Rezept komme.) Auch die Kühleinrichtung von G. trug zur Begeisterung bei. Musikalisch durfte ich zeitweise den Ton angeben. Und lustige Einspieler wurden noch aufgetrieben…

29.08.15 : Weniger lustig fand ich das Aufstehen am Folgetag. Das Wetter war unangenehm warm. Leider verpasste ich die Möglichkeit, zu einer Ausstellung zu gehen. Dafür erledigte ich ein paar Dinge in der Innenstadt, gönnte mir eine Portion Eis auf dem Weg nach Hause und sammelte dort etwas Ruhe. Am Abend ging ich zu K.’s Dinner-Abend mit Dia-Vortrag zu ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Ich war überrascht, wie sehr doch diese Eindrücke auf mich wirkten – insofern, dass ich mir vorstellte, wie ich in dieser Umgebung zurechtkommen würde. Auch die mehrfache Betonung, wie freundlich die Pilger und ihrer Herbergen so sind, fand ich ein wenig ermutigend. Ebenfalls gelungen war das Essen nach spanischer Art: Kartoffel-Kohl-Suppe, gefolgt vom wohl einfachsten Hauptgang, den ich je mitgekocht habe (Kartoffel-Zwiebel-Ei-Kuchen mit grünen Paprika-Schoten aus Galizien, sogenannte Pimientos de Padrón) und zum Nachtisch Mandelkuchen.

30.08.15 : Ob es am vielen Essen lag, weshalb ich eher schlecht schlief? Keine Ahnung. Aber so hatte ich mehr vom Sonntag, da ich es vor meinem Aushilfseinsatz für die Moderation der Charts-Sendung noch zum Sport schaffte. Der Nachmittag war dann eher voll mit IT-Themen um das verteilte Debian-Update plus die Cinnamon-Ansicht. Das zog sich bis in den Abend. Auf dem Weg zum Hackspace erwischte ich einen extremen Wolkenbruch. Dort angekommen war nur noch M. anwesend. Ich erledigte noch ein paar Internetdinge und ging nach Hause. Wiederum dort angekommen stellte ich das Fehlen eines iPods fest und machte einen zusätzlichen Besuch bei der Frieda 23 um auch das erledigt zu haben. Dabei fühlte ich mich schon beim ersten Heimweg ausreichend müde.

Es verbleibt scheinbar von Langeweile befreit
F.

Logbuch : auf in den Mai

Mai 5, 2015

28.04.15 : Bemerkenswert zu dem Tag war unter anderem eine von mir erstmals erprobte neue Trainingsform mit sogenannten Reduktionssätzen. Danach erschöpft gewesen zu sein, kommt mir im Nachhinein wie eine Untertreibung vor. Ebenso krass war der Abend bei S., wo ich ein Fußballspiel sah, wie ich es wirklich nur sehr ungern ertrage. Nicht nur gab es Verlängerung, sondern auch noch Elfmeterschießen. Über den Ausgang kann ich mich nicht beklagen. An dem Zeitpunkt war mir auch schon fast egal, welches Team gewinnt.

29.04.15 : Am Mittwoch war ich etwas früher als sonst unterwegs und dann auch noch in eine andere Ecke der Stadt, da ich bei einem Planungstreffen dabei sein wollte. Wir gingen zum ehemaligen Café Europa, von dem ich gar nicht wusste, dass es nun “La Vie” heißt. Dort ärgerten wir uns über die Bedienung und hielten fest, dass wir dort nicht mehr hingehen werden. (Und das war sogar noch vor meinem überteuerten O-Saft.) Einen Arbeitstag später hatte ich dann eigentlich keine Lust auf nichts mehr und beschäftigte mich zu Hause mit Audio-Schnitt und ein paar neuen Comics, unter anderem dem eher enttäuschenden Abschluss der Batman-Storyline “Endgame”.

30.04.15 : Es sah erst nach einem eher langweiligen Tag aus. Bis durch einen Nachrichtenwechsel die Abendgestaltung gen Tanz in den Mai festgehalten wurde. Unter anderem standen der Supreme-Surf-Laden, das ST und der Studentenkeller zur Auswahl. G. und ich entschieden uns für letzteren Ort und hatten Spaß bei Musik aus den 90ern.

01.05.15 : Bin ich froh, dass ich meinen Wecker gestellt hatte. Denn sonst wäre ich wohl nicht schon in aller Frühe auf dem Weg in die Heimat gewesen, wo wir einen Gasthund erwarteten. Lange nicht mehr an ein Tier gebunden, durfte ich bereits am ersten Tag des verlängerten Wochenendes feststellen. Ebenfalls fiel mir schnell auf, dass ich noch Schlaf nachholen sollte. Gedacht, getan – am Nachmittag. Abends erfreute ich mich an einigen Konzert-Sendungen im TV, war über den komischen Humor bei “Zoolander” irritiert und spielte QuizDuell.

cake_may1502.05.15 : Am Samstag ließ ich mir die Gelegenheit zum Ausschlafen nicht nehmen, hatte allerdings dennoch einen suboptimalen Start in den Tag. Für den Nachmittag wollte ich mich an einem neuen Kuchenrezept ausprobieren. Der Mürbeteig fiel mir nicht so leicht, dass Sahne-Karamell-Topping dagegen sehr. Das Ergebnis dieses Karamell-Nuss-Nougat-Kuchens wäre wohl um einiges toller, wenn ich beim Abendessen nicht die Zeit vergessen hätte. (Wie gut, dass der Ofen eh mit weniger Hitze als gefordert eingestellt war.) Für den Abend gab es zunächst einen langen Spaziergang mit Hund und danach Berieselung aus der Glotze.

03.05.15 : Der Sonntag verlief relativ unspektakulär – viel frische Luft, Ausruh-Phasen, eine denkwürdige Zugfahrt in die Stadt, etwas Sport und Müdigkeit.

04.05.15 : Star Wars Day 2015. Ans Motto-Shirt habe ich gedacht. Ein überlanges Meeting nahm mir etwas Schwung aus dem Wochenstart. Im Anschluss an die Arbeit machte ich einen “kleinen” Umweg über die Südstadt, wo ich Regionen sah, die ich so noch nicht kannte. Grund dafür war eine Art Begutachtung bezüglich optimierungswürder Fortbewegungsarten. Danach war die Sonne schon am Untergehen und ich auf der Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit. Ich wurde im Kaufland fündig und musste mich bei der riesigen Auswahl schon fast bremsen. Spät zu Hause angekommen wurde es für mein Abendessen Zeit – zusammen mit einer neuen Folge “Last Week Tonight”. Gestärkt machte ich mich dann auf den Weg zum Pleitegeier, wo ich B. gleich doppelt gratulieren konnte.

Es verbleibt mit beanspruchten Beinen
F.

Logbuch : Umbruchstimmung

März 12, 2015

Oha, schon wieder so eine Phase, in der sich Dinge anstauen…

26.02.15 : Der Tag sollte bedeutungsvoll werden. Und damit meine ich nicht nur meinen Podcast-Staffelstart. Der ist mir quasi noch wie geplant im Februar geglückt, wenn auch das Release eher Anfang März wurde. Nein, zusätzlich signierte ich noch ein Schreiben, welches ich hoffentlich so schnell nicht wieder erstellen muss. Nach einem späten Einkauf gab ich mir dann die BRIT Awards 2015 als Abendunterhaltung. Die Zusammenstellung der Auftritte gefiel mir sehr gut, wobei Highlights ganz klar Ed Sheeran und Royal Blood waren.

27.02.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir schon mal leichter. Aber die Vorfreude auf eine Nachmittagssendung nach getaner Arbeit sowie die Aussicht auf fröhliche Menschen in der LOHRO-Gemeinschaftsküche ließ mich dann doch gut durch den Tag kommen. Die Gelegenheit, den Abend in heiterer Gesellschaft zu verbringen, verschönerte mir den Start in ein anstrengendes Wochenende.

28.02.15 : Gut ausgeschlafen ging es für mich auch gleich ans Telefon, um sicherzugehen, wann meine Hilfe beim Umzug von S. zu erwarten ist. Ich hatte noch gerade so Zeit für den Einkauf und ein kurzes Frühstück, bei dem ich die Auftaktfolge der dritten Staffel “VICE” sehen wollte. Das Thema war die Behandlung von Krebs und ließ mich spätestens dann mit der Sichtung abbrechen, als eine Hirn-OP gezeigt werden sollte.
Ich erwartete doch tatsächlich ein paar Menschen vor S.’s Tür, als ich dort eintraf… nur um zu erfahren, dass ich nicht nur der Erste bin, sondern es neben mir “ausreichende” 2 weitere Leute geben würde. Na wenigstens kamen mit dem Transportfahrzeug noch ein paar mehr Hände dazu. Zum Abschluss hatten wir uns die spendierten Pizzen redlich verdient. Und ich musste dann auch wieder weiter, da ich noch Brote abholen wollte und bei G. erwartet wurde. Zu Hause angekommen fing ich schon mal mit der Grundierung für den Zombie-Look an, der auch schon sehr auffallend war. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich “grell” am Tageslicht durchs Viertel laufe – insofern kein Problem für mich. Die Finalisierung mit dem Kunstblut hat noch ein paar Akzente setzen können, so dass es kein Wunder war, dass wir auf dem Weg in der Straßenbahn durch die Innenstadt zum Gesprächsthema der Fahrgäste (darunter auch kleine Kinder) wurden.
Die (Gemeinschafts-)Feier von N., S. C. und A. im U-Werk war aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ließ mich viele Freunde wiedersehen, mit denen ich schon eine Weile nicht mehr geredet hatte, und Köstlichkeiten wie einen Schichtsalat mit Hackfleisch und Käse-Tortillas probieren. Ich danke an dieser Stelle meiner Wiederstandsfähigkeit, dass ich bis zum Ende dabei war und dann in Ruhe mit U. den Heimweg antrat. Vorm Schlafengehen ging ich den Kompromiss ein, nur die Schminke im Gesicht (und nicht noch das Zeug im Haar) abzuwaschen. Das ging schneller.

01.03.15 : Die Nacht war nicht nur aufgrund Übersättigung unangenehm, sondern auch noch unangenehm kurz. Da ich von K. keine Meldung vernahm, ging ich davon aus, dass ein Eintreffen beim Radio mir noch die Option der Zweitmoderation bei den LOHRO Charts einbringen würde. Und ich sollte Recht behalten. Erstmals moderierte ich sitzend im neuen Studio. Danach hatte ich noch mit der Nachbereitung zu tun und fertigte Soundschnipsel von Film-Trailern für die Kulturkonzentrat-Sendung an. Am Abend öffnete ich den Hackspace und schaute die letzte Folge SNL, bevor die ersten Leute eintrafen. Unter anderem sah ich an dem Abend K. unheimlich schöne Dinge mit Webseiten tun. Und es zog sich leider in die Länge, was mich beim Aufbruch traurig werden ließ.

02.03.15 : Und so hatte ich nach so einem Wochenende nicht unbedingt die beste Laune, in die neue Woche zu starten. Die Montagsrunde hätte ich auch getrost auslassen können, da viele wichtige Leute nicht anwesend waren. Ich war mit Kollegen erstmals in der KTV-Kantine essen. (Durchaus zu empfehlen.) Am Nachmittag gab es eine Unterredung zu einer möglichen Veranstaltungsplanung, die vielerlei Einblick in Interna gab. Nach ein paar Überstunden wollte ich dann zu Hause nur noch ins Bett.

03.03.15 : Der Tag verlief eigentlich sehr routiniert. Abends erarbeitete ich mit ein paar Menschen der Technikgruppe endlich ein paar wichtige git-Grundlagen, was ich als überfällig betrachtete. Bei all den optionalen “Baustellen” kann einem schon schwindelig werden. Umso schöner, wenn ich noch irgendwie am Ball bleiben kann. Ebenfalls schön war das relativ zeitige Ende der Runde. So war wieder etwas Schlafausgleich drin.

04.03.15 : Dieser Mittwoch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, weil solch gravierende Änderungen der Arbeitsbedingungen doch eher als selten einzustufen sind. Dagegen waren die (drei) Redaktionstreffen nahezu belanglos. Auch fand ich es etwas traurig, dass ich mit all den Eindrücken zunächst keinen Gesprächspartner fand. Derweil fand mein Tag im Hackspace einen unterhaltsamen Ausklang.

05.03.15 : Der Tag begann mit Sport und einem veränderten Büro-Alltag. Am Abend fand ich mich zur zweiten Kino-Rubrik erneut als Gast der Kultur-Sendung im Studio ein, bevor ich auch schon von der Frieda 23 abgeholt wurde. Denn als Teil einer illustre Runde Filmfreunde hatten wir es nach mehrfachen Anläufen endlich mit der Terminvereinbarung geschafft und schauten uns “Fifty Shades Of Grey” im Kino an. Dass der Film alles andere als sehenswert ist, war den meisten bereits nach der Lektüre klar. Insofern war es eher ein Trash-Filmabend des Trash-Faktors wegen (und wurde entsprechend mit Vorbereitung bedacht). Letztendlich fand ich den Anfang der Verfilmung sogar noch ganz erträglich. (2/10)
So oder so hatten wir Spaß und ich war nicht mal besorgt, als ich auf die Uhr schaute, als ich zu Hause ankam…

06.03.15 : Irgendwie gelang es mir sogar einigermaßen munter im Studio zu stehen und die (fast schon routinierte) Frühsendung am Freitag zu fahren. Ein paar Musikwünsche konnte ich auch erfüllen. Nach der Arbeit war ich etwas in Eile, um die Bahn in die Heimat zu erreichen. Dort angekommen gab es lecker Abendessen und furchtbare TV-Inhalte.

07.03.15 : Endlich wieder ausschlafen, in Ruhe frühstücken und den Tag genießen. Am Abend versuchte ich mich ein weiteres Mal an Chili und musste ganz schön warten, bis so ein Kilo Hackfleisch angebraten ist. Aber auch der neue Reiskocher ließ auf sich warten, so dass es keine Schwierigkeiten beim Ablauf gab. Das Abendprogramm war leider wieder sehr durchwachsen. Was verlasse ich mich auch aufs TV-Programm. Man könnte fast meinen, die machen das extra so, damit man sich ein Video-on-Demand-Angebot zulegt.

binz_mar1508.03.15 : Ein sonniger Sonntag sollte genutzt werden. Und so spazierten wir mit Besuch und Hund am Strand Richtung Prora. Ich hatte zwar etwas Mühe mit der Schleppleine, aber die Hündin ließ sich wenigstens zum Rennen animieren. Etwas kaputt gönnten wir uns eine (kalorienreiche) Stärkung im Torteneck. Und schließlich war ich wieder auf dem Weg in die Stadt und schaute im Hackspace vorbei, was ich mir eigentlich auch hätte sparen können. (Stichwort späte Absage)

09.03.15 : Und wieder ein Wochenstart mit Montagsrunde. Anschließend der Büro-Alttag inklusiver neuer Absprachen wegen meinem Resturlaub von 2014, gefolgt von einem Spaziergang ins Bahnhofsviertel. Und schließlich ein Infotainment-Abend mit “Last Week with John Oliver” und meinem Musik-Journal.

10.03.15 : Sehr viel Input bekam ich durch einen Auffrischungskurs in Sachen Studiotechnik. Inwiefern ich das didaktisch für andere Menschen aufbereiten kann, wird sich kommende Woche zeigen. Am Nachmittag bereitete ich Inhalte für einen Kollegen auf, die ich weniger komplex ansah als er. Die Planung des Abends erwies sich als kleine “Tour de force” aus meiner Sicht. Erst Sport, dann Dinner, dann eine Verabredung im Warmbad, dann eine Verabredung in der KTV und ein (später) Besuch im ST-Club.

11.03.15 : Entsprechend wenig verwunderlich sollte demnach ein zögerlicher Start in den Mittwoch erscheinen. Wie gut, dass ich mir mehr Zeit als gewöhnlich nehmen konnte. Und überhaupt ließ ich mich eher nicht aus der Ruhe bringen. Redaktionstreffen hier oder Hackspace-Abend dort.

Es verbleibt mit neuer Haarfarbe
F.

Logbuch : ein perfektes Dinner

Februar 17, 2015

Die übliche „was sich alles ansammelt“-Einleitung spare ich mir heute…

10.02.15 : In meinem Bemühen, weiterhin das anstrengende Wochenende auszugleichen, ließ ich es auch am Dienstag auch auf keine Experimente ankommen, verließ mich auf die Routinen eines typischen Dienstags und war dann auch wieder zeitig im Bett.

11.02.15 : Für den Mittwoch hatte ich mir ein volles Programm vorgegeben: Sport, Arbeit, Meeting statt Mittag, Arbeit, Musikredaktion, Hackspace. Besondere Vorkommnisse? Nicht wirklich… außer dass meine PGP-Einrichtung nicht so (schnell) laufen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

12.02.15 : Ein anhaltender Trend von ausreichend Schlaf sorgte für einen entspannten Donnerstag. Am Abend fand ich mich bei LOHRO ein, um noch ein paar Vorbereitungen für den Folgetag zu erledigen. Ich fand noch ein Brötchen in der Küche und nutzte die Gelegenheit, das Chili-Öl zu kosten, welches seit Tagen sehr dekorativ auf dem Tisch stand. Fazit: Brötchen mit Chili-Öl ist okay, Brötchen mit Chili-Öl und Kräuter-Frischkäse ist besser. 😛 Ach, und irgendwie geriet ich in Redseligkeit und textete J. über Comics zu. Ich ging wieder einmal sehr kurz vor Ladenschluss bei Lidl einkaufen und gönnte mir zu Hause noch ein spätes Abendessen.

13.02.15 : Nicht nur war an dem Freitag (den 13.) der vierte World Radio Day, sondern für mich noch ein Urlaubstag, den ich für anderweitige “Arbeit” nutzte. Denn ich half bei einem Workshop mit Teenagern und betreute die Technik während einer Sondersendung, bevor ich mich auf meine Sendung am Nachmittag vorbereitete. Die ungewohnte Zusammenarbeit mit (derart) jungen Menschen war eine willkommene Herausforderung, schon allein wegen der Abwechslung. Für das Tagesprogramm hatte ich anlässlich des Thementages viel besondere Musik parat und den Spaß daran konnten die Hörerinnen anhand des Feedbacks scheinbar gut wahrnehmen. Am Abend fanden sich in der Küche noch eine heitere Runde ein und Rest konnten verwertet werden.

dinner201514.02.15 : Irrtümlicherweise vermutete ich, einen Stoffbeutel beim Radio vergessen zu haben, weswegen mein erster Gang an diesem Valentinstag zu LOHRO führte. Dort angekommen erfuhr ich von einer kleinen Katastrophe, da der Datenbestand fürs redaktionelle Werkeln über Nacht ausgefallen war. P. war entsprechend unglücklich, wieder in der Spur zu sein. Ich hatte allerdings ganz andere Pläne für den Tag. war nach kurzem Aufenthalt schon beim Wochenendeinkauf und gönnte mir ein ruhiges Frühstück mit Infotainment in Form von “Real Time”. Dann schlief ich ein Weilchen und machte mich auf zum Dinner, welches ich seit Monaten auf dem Plan hatte. S. und C. legten sich mächtig ins Zeug und die Geschmackseindrücke übetrafen sich alle gegenseitig. Ein sehr schöner Abend. (Die Schnapschüsse der Kategorie Foodporn verkneife ich mir hier mit großer Mühe.)

15.02.15 : Endlich mal wieder an einem Sonntag ausschlafen – so meine Gedanken, als ich in aller Ruhe den Tag begann. Im Kontext der Tagesplanung war ich relativ bepackt, als ich bei LOHRO eintraf, wo schon fleißig an der Sendevorbereitung gewuselt wurde. Ich ließ es mir dann spontan doch nicht nehmen und machte bei der Jubiläumssendung zum ersten Jahr LOHRO Charts mit. Am Nachmittag gingen wir “fast fooden”. Beim Techniktreffen im Anschluss lernte ich ein paar Details zur WordPress-Administration, wobei ich auf die Zeit zu achten hatte. Denn der Hackspace wurde erstmals von mir aufgeschlossen. Viele Leute trafen ein und wir konnten ein paar Planungsschritte zur Webseiten-Migration festhalten. Darüber hinaus konnte ich meine Kenntnisse über git wieder auffrischen.

16.02.15 : Aufgrund der vielen späten Dinge am Sonntag, empfand ich den Start in die Woche etwas suboptimal. Welch ein Zufall, dass ich rechtzeitig in der Frieda 23 zugegen war, um C. und L. abzupassen, die sich dort zum Frühstück verabredet hatten. Wohl gestärkt ging ich in die Montagsrunde und danach ins Büro. Der Tag wurde durch einige Verwaltungsdinge relativ außergewöhnlich. Am Abend freute ich mich aufs Abendessen und die überlange Jubiläumssendung SNL mit ganz vielen Gastauftritten und noch mehr Rückblicken.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf ein weiteres entspannendes Wochenende
F.

Logbuch : Auf der Suche nach Koriandergrün

November 9, 2014

Der November ist im Gange und für mich damit etwas zusätzlicher Aufwand an der Tagesordnung, weil ich gewissermaßen nebenbei eine Veranstaltung plane, wie ich es auf die Dimension bezogen nur selten tue. Ja, und sonst?

03.11.14 : Wochenstart um 4 Uhr. Wegen ehrenamtlicher Radio-Quasselei. Teilnahme an der Montagsrunde. Arbeitsalltag. Abendessen mit Infotainment. Dann musikbezogene Bloggerei und… aufkommende Leselaune. Mein Interesse galt der aktuellen She-Hulk-Serie, deren baldiges Ende vor Kurzem verkündet wurde. Und nun auf dem neusten Stand bin ich traurig darüber, weil die Serie sehr gut geschrieben ist. (Unabhängig davon wunderte ich mich über meine Durchhaltekraft angesichts eines so langen Tages.)

04.11.14 : Bis zum Abendessen sah mein Dienstag wieder ganz nach Routine aus – ich hätte ich haargenau den gleichen Text schreiben können wie in der Vorwoche. Tja, wenn da nicht dieser Poetry Slam im Peter-Weiss-Haus gewesen wäre, zum ich mich nach dem Abendessen noch aufmachen konnte. Die Beiträge waren aus meiner Sicht durchwachsen und die Gewinner des Abends überwiegend nicht meine erste Wahl. Und wie bei solchen Darbietungen fast Standard bei mir, fühlte ich mich animiert, ebenfalls in die Tasten zu hauen. Viel geschehen ist in dem Zusammenhang allerdings nicht… außer vielleicht der Vollendung eines Sprechgesang-16-Zeilen-Verses über Backwaren.
Zum Tagesabschluss ging es noch kurz für einen Spät-Einkauf bei REWE, wo ich vor dem Kuchenregal schwach wurde.

05.11.14 : Mein Tagesablauf für einen Mittwoch ist auch schon fast Routine. (Böses R-Wort.) Ich kam zur Ansicht, dass ein wöchentliches Treffen zu Web-Themen für einen Verein wie LOHRO eigentlich sehr sinnvoll ist, auch wenn „Führungskräfte“ mit Abwesenheit glänzen. Und ich stellte fest, dass der Umgang mit E-Mails im Kontext von Verteiler-Adressen und suboptimalen Web-Interfaces für Anfänger mit Eingewöhnungsschwierigkeiten verbunden sein kann. Anbieterwechsel? Ja, das was mein erster Gedanke für einen Lösungsansatz.
Das Treffen der Musikredaktion begann ungewohnt selbstkritisch, hatte jedoch auch konstruktive Phasen. Und nicht zuletzt ging ich mit einer 50/50-Quote für meine Vorstellungen heraus.
Der Besuch im Hackspace schien auch keine schlechte Idee gewesen zu sein, obwohl ich mir manch zynische Kommentare nicht verkneifen konnte. Manche Steilvorlagen nutze ich zu gern.

06.11.14 : Oh, was habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Endlich sollten sich meine Fragen beantworten, wie denn wohl der neue Film von Christopher Nolan ist. (Ich war schon kurz davor, mir eine frühe Version des Drehbuchs zu suchen.)
Zuvor war ich nach der Arbeit noch bei LOHRO, um ein paar Songs einzupflegen und mir etwas Aufwand für die Vorbereitung der nächsten Sendung abzubauen. Nebenbei hörte ich D.’s erste „fachbezogene“ Sendung, wenn man das so sagen kann, welche mich nicht gerade vom Hocker gerissen hat. Viel Spielraum nach oben also. Und dann ließ mich S. noch ein wenig ungeduldig werden, weil ich dann doch langsam zum Kino gehen wollte. Vor der Frieda 23 traf ich zufälligerweise auf C. und brauchte nicht allein hingehen. Der Kartenkauf gestaltete sich als schwierig und der Andrang war groß. Von dem Nervenkrieg wegen den o2-Gutscheinen bekam G. gar nichts mit, da er erst nach unserem BK-Kurzdinner zur Gruppe stieß.
Ja, der Film „Interstellar“ ist schon ein Brocken. Nicht nur wegen der Länge, sondern auch wegen der Fülle an Inhalt und Figuren. Anspruchsvolle SciFi-Unterhaltung gibt es nicht mehr häufig im Kino. Und ich kann mir vorstellen, dass der zwischenmenschliche Anteil den Freunden von aktionsgeladenen Effektszenen etwas die Freude nehmen mag. Mir hat die Mischung sehr gefallen, wenn auch ich teilweise eine zügigere Gangart des Geschehens oder vielleicht einfach einen fluffigeren Soundtrack gehabt hätte. Ingesamt bin ich sehr zufrieden – bestimmt ein Film des Jahres. (8/10)

07.11.14 : Einen derart überlangen Film vor einem Früheinsatz im Radio zu schauen, ist nicht die beste Idee. Aber wo ein Wille ist,… Ich hatte schon bessere Tagesstarts. Und die Vorbereitungsphase verlief eher schleppend. Wie gut, dass die Lieder schon im System waren.
Die große Motivations-Talfahrt ereilte mich dann wie gewohnt am Nachmittag. Dem entgegenwirken tat dann ein spontanes Meeting. Ich fühlte mich auf dem Heimweg dann sogar überaus produktiv. Einen Einkauf und ein Abendessen später, wollte ich den Tag dann doch wieder frühzeitiger beenden. Ironischerweise passten in diese Stunden neben einem Chat über Filme dann noch über 12 Avengers-Comics, die ich lesen bzw. aufholen „wollte“, um dann mit der Event-Serie „Axis“ beginnen zu können, damit ich wieder die aktuelle „Magneto“-Ausgabe lesen konnte. Ja, ein µ an Frust war darüber schon vorhanden. Es sind solche Einschübe, die mir als Einzel-Serien-Fan nicht gefallen.

08.11.14 : Da mir der öffentliche Nahverkehr einen Strich durch Reiseplanung machte, war ich sehr erfreut über die Alternative der Mitfahrgelegenheit. Die Ankunft in der Heimat begann mit einer Einkaufstour, die sich zu einer Odyssee ausweitete. Grund dafür, war die buchstäblich letzte Zutat für das Hähnchen-Curry, welches ich am Abend kochen wollte: Koriandergrün. Real hatte nichts, Famila hatte nichts, Edeka hatte nichts… aber dann fanden wir doch noch etwas in unserer „alten“ Kaufhalle. Das Kochen bereitete mir Spaß und das Essen noch mehr.
Für das Abendprogramm hatte ich zwei Filme zur Auswahl, was sich jedoch erledigte, als ich merkte, dass eine weitere letzte „Wetten Dass…?“-Sendung stattfand. Oje, welch grausame Unterhaltung, trotz hochkarätiger Gäste. Anders als bei meinem Curry wollten die Zutaten dort einfach nicht harmonieren.

09.11.14 : Schlemmerfrühstück, Gewusel mit Playlisten, Planungsgedöns, eine Zugfahrt mit den ersten „Axis“-Comics… und dann ein wenig Recherche für meine nächste Sendung, welche in… oh, ich muss ins Bett. 😛

Es verbleibt eifrig
F.

Logbuch : Schlüssel, Schlüssel, Schlüssel

Juni 1, 2014

Zur Erklärung des Titels: In dieser Woche gab es drei Begebenheiten, bei denen es um Zugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Kontext ging. Aber chronologisch…

26.06.14 : Der Wochenstart verlief erneut relativ gewöhnlich. Auch wenn die Tagesinhalte eines Montags bei mir wechseln mögen, ist die Ereignisabfolge ziemlich konstant und so unspektakulär, dass ich mir weitere Ausführungen hier spare. (Nächste Woche soll sich das mal wieder ändern.)

27.05.14 : Stichwort Routine? Beinahe. Wäre ich nicht abends noch bei kühlem Wetter durch die Stadt gegangen, um für Schlüssel-Absprache 1 der Woche kurz bei K. einzukehren. Dort stellte ich erneut fest, wie unterschiedlich Wahrnehmungen in Bezug auf soziale Netzwerke und Musik sein können.

28.05.14 : So gar nicht von Routine war der Mittwoch geprägt, da ich aufgrund Arbeiten im Wohnbereich mehr oder weniger den Tagesablauf umgeplant hatte. So kam es zu Schlüssel-Absprache 2 der Woche. Und dann gab es noch mehr (kalte) Frischluft, weil ich auf S. am Bahnhof fast eine Dreiviertelstunde warten durfte. Stichwort suboptimale Zeitabsprache. (Ich wusste gar nicht, wie viele Fernbusse da an so einem fortgeschrittenen Abend eintreffen.)  Zum Tagesabschluss landete ich dann doch wieder im Hackspace, wo es mehr oder weniger heiter bis nervig zuging.

29.05.14 : Der Feiertag kam wie gerufen. Endlich Zeit zum Aufräumen. Und dann war da noch die Steuererklärung, welche mich sowohl Stunden als auch Nerven kostete. Es fing damit an, dass ich ein Update der Elster-Software auf meinem Windows-System durchführte, wonach sich das Programm leider nicht mehr starten ließ. Dabei war das sonst immer eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, die mich dazu bewegten, Windows zu nutzen. Aber das kann ich mir wohl zukünftig sparen, denn man kann das nun per Webseite erledigen. Nur leider ist das Interface keineswegs als nutzerfreundlich zu bezeichnen. (Wie gesagt: Stunden und Nerven)
Am Abend wollte ich dann nur noch bei Musik entspannen.

30.05.14 : Dies verhalf mir zu hilfreichen Recherche-Ergebnissen, die ich am Freitag für einen weiteren Einsatz als Moderator des Beatbetriebs nutzen konnte. Und selten war ich entspannter bei einer Live-Sendung. Was so ein bissel Vorbereitung und Erfahrung ausmachen kann. Ebenfalls im Radio-Kontext fand Schlüssel-Absprache 3 statt.
Für einen Trash-Filmabend bei G. war ich nach Ende der Arbeitswoche noch kurz einkaufen. Wir sahen den unfassbar schlechten Film „Sharknado“ (in total ausreichendem 2D). In den Hauptrollen abgetakelte Darsteller von TV-Serien wie „Beverly Hills 90210“ und „Baywatch“. Das sagt wohl schon Einiges. Aber die Effekte können das unterbieten. (Eine Wertung bedarf es hier nun wirklich nicht.)
Und danach gaben wir uns tatsächlich noch „Ra-One“. (Ja, den trashigen Bollywood-Film, den ich schon einmal überstehen durfte.) Na ja, wenigstens waren viele Snacks da.

31.05.14 : Ein Wochenende in Rostock – wo werde ich wohl meistens anzutreffen sein? Bei LOHRO. So auch sogar diesen Samstag, da ich mich mit der neuen Version von WaveLab vertraut machen wollte und sich durch einen Fahrscheinkurs die Gelegenheit bot. Und ja, den monatlichen Podcast hatte ich auch nicht vergessen und zudem noch dort aufgenommen. Nur zum Schneiden der 18 Minuten fehlte mir dann die Zeit, da noch eine Abendveranstaltung auf meinem Plan war.
A. und zwei Freunde veranstalteten einen große Sause im oberen Floor des Bunkers. Ich kannte zwar nicht viele Leute, aber mit Begleitungen wie S. und A. wurde es dennoch ziemlich lustig… und die Zeit verging.

01.06.14 : Entsprechend übermüdet begann ich heute den Tag. Bei LOHRO gab es viel Gewusel. Irgendwie ging die Vorbereitung für die Sendung dennoch ziemlich fix. Und wieder hatte ich das Gefühl, dass ich im Studio zunehmends gelassener werde. Aufregung verbreiteten eher die Kursteilnehmer, was mich an meinen Fahrscheinkurs vom Februar erinnerte. In vier Monaten kann sich mehr verändern, als man es manchmal erwarten würde. Oder sollte ich wieder das zweifelhafte R-Wort nutzen? (Routine)
Nach der Sendungsnachbereitung gab es für mich nur ein Ziel. Das Sofa in der Musikredaktion. Andernfalls hätte ich dem Treffen der Technikgruppe wohl mit sehr viel Unbehagen beigewohnt. Themen unter anderem heute: rsnapshot und das Verbauen von Festplatten im Server.

Es verbleibt mit dem positiven Eindruck von Fortschritt
F.

Logbuch : mehr Tacheles

Mai 19, 2014

Gestern kam mir die zwielichtige Erkenntnis, dass ich wohl ohne Arbeit und den freiwilligen „Dienst“ beim Lokalradio gleich zwei größere Vakuum-Mengen in meinem derzeitigen Leben hätte. Und das erscheint mir zwielichtig, weil ich mir über die Bedeutung noch nicht ganz klar bin. Es gibt Momente, an denen ich nicht mal genau weiß, ob mir der Weg zum Leben als Drohne (siehe „Arbeitsbiene“) angenehm erscheint.
Das große Bild namens Weltgeschehen nehme ich zwar hin und wieder wahr, finde allerdings auch daran Gefallen, wegsehen zu können – also wieder in meine „kleine“ Perspektive zu wechseln. Perspektive. Der Begriff allein könnte mich zynisch werden lassen.

Aber mal kurz zum Rückblick:

13.05.14 : Normalerweise würde ich mir an so einem Tag gegen halb 7 ein lecker Abendessen gönnen. An dem Dienstag wollte ich dann doch nicht dem Zusammentreffen von Vorstand und Technik-Gruppe fernbleiben. Ergebnis: zwei Stunden Bla, von denen die erste mein Gehetze nicht wert gewesen wäre. Und am Ende war ich dann so schlau wie vorher bzw. doch wieder bewusst, wie komplex und chaotisch so ein Verein sein kann. (Alles eine Frage der Strategie und Formulierung bzw. Wo kommen wir denn hin, wenn wir nun schon in Mails auf unseren Ton achten müssen?)
Egal, verschob sich mein gemütlicher Abend eben um 3 Stunden. Dafür hatte ich neue Musik. 🙂

harbor_hro_2014-0514.05.14 : Von der neuen Musik konnte ich sogar etwas vorstellen in der Musikredaktion… nur kamen die neuen Coldplay-Songs nicht gut an. Teilweise allein wegen der Band. Was für eine Argumentation. Ich hoffe, dass ich nicht so bald an den Punkt gelange, in so einem Kontext Musik pauschal abzulehnen. Im Anschluss an das Treffen sahen wir uns in kleinerer Runde noch den Sonnenuntergang am Stadthafen an. Nur leider war es kalt.
Auf dem Heimweg machte ich noch kurz Halt im Hackspace, wo ich mir Infos wegen eines bevorstehenden Workshops holte.

15.05.14 : Und zu diesem Workshop ging ich dann auch am nächsten Morgen, fühlte mich auch an und für sich gut dabei. Nur war ich danach schon fast wieder in Zeitnot. Für den Abend nahm ich mir (seit längerer Zeit) wieder einen Kinobesuch vor. Und welch ein Zufall war es, dass ich eine Sitzreihe hinter mir G. und C. traf. Zum aktuellen „Godzilla“-Film wollte ich danach auch wieder etwas schreiben. Einen schönen Zerriss nämlich. Aber wie das so ist, gab es wichtigere Dinge. Und so ein Film muss ich auch nicht mit einem extra Artikel ehren. (5/10)

16.05.14 : Am Freitag machte ich gewissermaßen eine Mittagspause beim Radio, wo ich M. bei ihrer ersten Live-Sendung half. Natürlich kamen mir dabei meine ersten Moderations-Einsätze in den Kopf, was auch gar nicht so lange her ist. Und da freut es mich zugleich, dass ich in dieser Hinsicht ein wenig Gelassenheit entwickeln konnte.
Am späten Nachmittag bummelte ich mit G. in die Stadt, wo ich noch eine Erledigung auf meiner Liste hatte. Danach gingen wir einkaufen und trafen damit Vorbereitungen für einen ausgiebigen Schlemmer-Abend (inklusive Trash-TV).

17.05.14 : Wirklich wach wollte ich am Samstag nicht werden. Irgendwas zu einem sponaten Konzert am Mittag fiel dann scheinbar auch aus. Und erst zum Nachmittag war ich dann einigermaßen munter. Da erreichte mich dann auch die Nachricht, am Hafen zu grillen. Das Anzünden des Grills verlief dank des Windes nicht ganz störungsfrei, aber alles in allem wurde wieder allseits viel geschlemmt.

18.05.14 : Den letzten Sonntag kann ich sehr gut in einem Wort zusammenfassen: LOHRO. Von morgens, bis abends, bis in die Nacht. Sende-Vorbereitung, Sendung, Sende-Nachbereitung, Kreativpause mit der letzten SNL-Folge (der aktuellen Staffel) und den Rest des Tages mit Technik beschäftigt. (Und das meine ich völlig wertungsfrei – wie eine Bestandsaufnahme. Es ist ja meine Entscheidung.) Welch Zufall, dass sich dank FiSH noch eine Grillrunde in der Nähe befand, was für die Gesamtsituation aufmunternd wirkte. Etwas frustriert wurde ich dann erst, als der Abend immer länger wurde und ich mich mit der Tatsache anfreunden musste, dass die Zeit bis zum Wochenstart immer weniger wurde.

19.05.14 : Und so brauchte ich heute zum Aufstehen die Hilfe eines Weckers. Ja, das kommt nicht mehr oft vor. Der Tag verlief in etwa wie zu erwarten. Überstunden inklusive. Vorhin sah ich die 2014 Billboard Music Awards, was mir wieder bewusst machte, dass sich meine Einstellung zu solchen Event-Shows verändert hat. Früher hätte ich dieses Spektakel einfach genossen. Heute fasziniert mich dabei eher der Widerspruch zwischen Kommerz und Kunst. Das Ergebnis heute: von allen 18 Darbietungen fand ich nur 2 beachtenswert. Da halfen auch all die aufwendigen Settings und technischen Effekte nichts. Ach, und die Gewinner interessieren mich eh schon immer weniger. Allein die Zusammenstellung der Kategorien lässt bei dieser Veranstaltung eine ernsthafte Auseinandersetzung nicht mehr zu.

Es verbleibt mit neuen verträumten Coldplay-Klängen
F.

Logbuch : Karwoche 2014

April 21, 2014

Ja, ne, es ist wieder ein Montagseintrag. Gebt Ostern die Schuld. Und eigentlich wollte ich schon am Freitag was über Spider-Man schreiben. Tja, … ich verweise einfach aufs Stichwort Unverbindlichkeit 😀

15.04.14 : Das war wieder so ein Tag, zu dem ich wirklich nichts Konstruktives schreiben kann. Ich sah zum Abendessen eine weitere Folge der „Late Late Show“. Und dann hatte ich noch ein paar Dokumente zu sortieren. Wow, was für ein Tag.

16.04.14 : Oha, dieser Tag wurde lang. Nach der Arbeit ging ich zur Einweihungssause namens „Frieda Erwachen“. Das Buffet war lecker, die Leute waren happy. Es gab viel zu erzählen. K. wollte unbedingt Bob Dylan hören, weswegen mir die Hoheit über die Beschallung entzogen wurde. Irgendwie wären wir zum Abend noch zum Hafen gegangen. Aber die Sitzgelegenheiten im Raum der Musikredaktion waren dann wohl doch angenehmer. Und ja, der Abend verging wie im Flug.

17.04.14 : Im Gegensatz zum Vortag erschien mir der Start in den Donnerstag doch eher beschwerlich. Und dank Überstunden fiel dann das abendliche Ausruhen sehr kurz aus. (Stichwort Schlafen mit Timer) Grund war mein Vorhaben, den neuen Spider-Man-Film unbedingt noch an dem Tag zu schauen. Beinahe hätte ich dies sogar mit Gesellschaft unternehmen können. Aber so hatte ich halt noch ein bissel Zeit zum Lesen – während Vorprogramm und Pause. (Spider-Man-Comics natürlich.) Ich versuche, die gesammelten Eindrücke im nächsten Eintrag zusammenzustellen und vermerke hier nur die Wertung (7/10).

18.04.14 : Wie relativ oft freue ich mich erst über den Feiertag, wenn er schon da ist. Und ja, das Oster-Wochenende konnte ich gut gebrauchen. Nicht mal die Verspätung der Bahn machte mich da grantig. Und so untätig war ich auch gar nicht – ein zweiter Versuch des „Schokokuchens Deluxe“ stand auf dem Plan. Und guck an, wie schnell sich Zartbitterschokolade maschinell zerkleinern lässt. Das hat mir ordentlich Zeit gespart. Auch das Einschmelzen ging dieses Mal in nur einer Etappe. Mit anderen Worten: langsam habe ich den Dreh raus. Ironisch nur, dass wir am Freitag eher einen anderen Kuchen auf dem Tisch hatten. (Die Schoko-Torte musste halt erst kühlen.)
Zum Abend gab es Fisch mit Bratkartoffeln & Salat… und einen Animationsfilm mit Minions. 😉

19.04.14 : Der diesjährige „Record Store Day“ war mir eher egal. (Was fällt der auch auf Ostern.) Die Freizeit wurde genutzt zum Lesen. Nebenbei tauschte ich mich mit G. über Comics aus. Wir machten einen Ausflug nach Sehlen, wo die Pferde auf der Wiese standen. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Einkauf.
Zum Abend gab es Senfei… und (leider) eine furchtbar doofe Casting-Show im TV.

binz-2014-04-2020.04.14 : Ostern 2014. Das heißt für mich Ausschlafen, ordentlich Schlemmen zum Frühstück, Entspannen, Musik hören, Lesen… und mal an die Luft gehen. (Geschenke waren eher nebensächlich, wenn auch erheiternd.) Die Ostsee war ordentlich aufbrausend. Und ja, mir war das Wetter mit Winterjacke ganz lieb.
Zum Abend gab es Hähnchen-Curry mit Wildreis & Salat… und einen weiteren Animationsfilm mit Minions. 😉

21.04.14 : Nach so einem Wochenende hatte ich heute irgendwie den ganzen Tag keinen Hunger. Und ja, es ist noch Kuchen da. Und auch das Abendessen sollte nicht ausfallen. Hm, auf der Fahrt nach Rostock konnte ich dem Fresskoma auch nicht viel abgewinnen. Zusammenfassung: heute bin ich einfach nur satt.

Es verbleibt mit so gut wie keinen Plänen für die Restwoche
F.