Posts Tagged ‘Freizeit’

Logbuch : Museen und Sonne

September 8, 2013

gallerie_bIch bin so ehrlich und werde diesen Eintrag später fertigstellen, da mir immer noch etwas Schlaf fehlt. Zumindest ein Foto füge ich schon mal bei.

Es verbleibt müde
F.

EDIT: und hier der Eintrag.

Mit dem Monatswechsel ergab sich für mich auch ein Wandel im Alltag, denn ich bin nun (wieder) Praktikant. Dementsprechend ausgefüllt sind zur Zeit die Wochentage. Das „frühere“ Aufstehen klappt relativ gut, wobei ich das optional auch etwas schieben könnte, was ich aber zunächst nicht vorhabe. Der Grund dafür liegt in der Abendgestaltung – beispielsweise das Training dienstags und das Redaktionstreffen mittwochs. Solche Termine möchte ich nur bedingt ausfallen lassen.

Eigentlich fasst dieser Absatz schon die halbe Woche zusammen. Ich stehe auf, gehe zur Arbeit und beschäftige mich danach mit den üblichen Aktivitäten bzw. verlege manches vor. Die Auswahl für die Musikredaktion hatte ich also letzte Woche schon am Dienstag zusammengestellt.

Apropos Engagement: das Couchsurfing-Meeting legte ich ohne große Abstimmung (mangels Feedback) auf den mir am besten passenden Abend – Donnerstag. Und erfreulicherweise kamen sogar ein paar neue Gesichter dazu. Wir saßen zunächst am Stadthafen, was durch das milde Wetter noch möglich war, und gingen dann ins „Warmbad“, wo ich einen komischen Club-Mate-Mix hatte, den ich nicht weiterempfehlen kann. Auch mein Abendbrot fiel an dem Abend etwas dürftig aus.

Apropos Club-Mate: mir fiel wieder ein, dass es eine neue Sorte gibt und diese im Späti in der KTV zu finden sein würde. Auf dem Heimweg am Donnerstag lag besagtes Geschäft und ich probierte mein Glück. Nix. Stattdessen begnügte ich mich mit der Winter-Edition, die ich auch noch nicht probiert hatte bzw. im letzten Winter gar nirgends fand.

Der Freitag wurde zum Freutag. Nach der Arbeit war ich kurz in der Stadt, um wieder in Tonträger zu investieren, gönnte mir einen Döner und traf mich dann mit G. am Margaretenplatz, um die Eisscholle aufzusuchen. Zwei Kugeln (Erdbeer- und Pfefferminz-Eis) später ging es noch kurz zum Späti, wo sie tatsächlich die neue Club-Mate-Sorte hatten, zum Wochenendeinkauf und dann nach Hause. Doch damit sollte der Tag noch nicht vorbei sein. So wuselten wir abends zur Barke und dann ins ST, wo sich die DJs zunächst irgendwie nicht einigen konnten, wohin die „Ahoi-Party“ musikalisch steuern sollte. Erst als es relativ voll war, ging man in den „Guetta-Modus“ über.
So spaßig der Club-Abend auch war, eine Art Verzweiflung erreichte mich dann doch, als ich nach der Heimkehr auf die Uhr schaute. Das Wochenende sollte schließlich in aller Frühe beginnen – mit der Zugfahrt nach Berlin. Tja, und so blieb mir nur eine Schlafzeit in Spielfilmlänge, für die ich allen Ernstes nicht den Wecker, sondern den Timer stellte.

Ein Freund meinte mal, dass der Mensch nach 25 nicht mehr so recht zu Hochleistungen fähig wäre. Das würde ich nun anzweifeln, weil ich bislang noch nie so wenig Schlaf hatte. Entgegen meiner Hoffnung, im Zug schlafen zu können, was mir sonst eigentlich nicht schwer fällt, konnte ich das Schlafkonto für den Samstag morgens nicht aufstocken. Schuld waren nebst Gewusel im Waggon noch die freundlich helle Sonne und vor allem das Geflacker dank der Fauna an der Strecke. (Stichwort Baumwipfel) Dafür hörte ich mich auf der Fahrt nochmals in Taylor Swifts „RED“ ein und kann nach über 20 Liedern sagen, dass die Frau echt Probleme hat. ^^
Am Berliner Hauptbahnhof angekommen war ich so unglücklich über meinen Zustand, dass ich beim zuckrigen Frühstück bei Dunkin Donuts um einen Schluck aus dem übergroßen Kaffeebecher von K. bat. Wie gut, dass sie Kaffee so versüßt und vermilcht mag, dass Puristen wohl die Krise kriegen könnten.
Berlin_MuseumGestärkt machte sich unsere Gruppe auf zur Museumsinsel. Das Kombi-Ticket lässt einen in 5 Museen – wir schafften innerhalb etwa 5 Stunden drei davon.Berlin_Gallerie Ich bedauere ein wenig, dass wir die Nationalgallerie erst zum Abschluss besuchten, da ich nach so viel Audio-Guide-Gebabbel und Reizüberflutung tatsächlich den „Denker“ übersehen hatte, obwohl ich zweifelsfrei auch in dem jeweiligen Raum war. Nur beachtete ich überwiegend die Bilder und weniger die Statuen. Na ja, passiert. Wenigstens haben die anderen das Kunstwerk fotografiert. Auf dem Weg zum Bahnhof machten wir bei strahlendem Sommerwetter noch einen Umweg zum Alexanderplatz, wo wir uns bei „Bandy Brook“ ziemlich teures Eis gönnten. Ich kann bei einer Wahl von zwei Kugeln von der Option Eiswaffel abraten, denn das wird schnell zum Balance-Akt, weil die Waffel so schmal ist. Zum Abend ließen wir uns in Werder nieder, wo wir ein üppiges Abendessen erhielten.

Was mir beim Betrachten der vielen Kulturschätze zu Denken gab, war die Vergänglichkeit hinsichtlich Weltanschauung sowie die Tatsache, dass wir Menschen scheinbar schon immer gern mal Dinge unvollendet lassen. Danach sehe ich Projekte wie S21, BER und die Elb-Philharmonie mit anderen Augen. Und wie kann man beim Betrachten antiker Fundtücke noch an die Beständigkeit aktueller religiöser Inhalte glauben? Wenn man sich die Geschichte in Jahrhundert-Schritten vorstellt, ist vielleicht auch das Christentum nur ein Trend, der kommen und wieder gehen mag.

EntenAm Sonntag sah ich dann endlich die Chinesischen Laufenten in Aktion, von denen S. im Vorfeld berichtet hatte. Und ja, die Bewegungen sind schon etwas lustig. Auch die Meerschweinchen sorgten für Erheiterung – allen voran „Mr Bad Hair Day“ (aka Puschel). Wir packten die Sachen und fuhren zurück nach Rostock. Dort angekommen entschied ich mich noch für einen Kinobesuch, den ich leider bereuen sollte.

Jedenfalls habe ich nun Grund, die Meinung von „Pöni“ von poenack.de noch mehr relativieren. Hatte dieser Kritiker einem Schmu wie „White House Down“ doch tatsächlich fast die Höchstwertung gegeben. (Stichwort WTF) Dieser Film rangiert für mich auf dem gleichen Level wie „Olympus Has Fallen“ – aber total, trotz personellen oder finanziellen Unterschieden. Oder mit anderen Worten: selten sah ein 150-Millionen-Dollar-Blockbuster so billig aus. Und wenn der Drehbuchautor von diesem klischeebeladenen Action-Drama tatsächlich zu den Vielverdienern in Hollywood gehört, kann ich nur mit Sorgen in die Zukunft schauen. Und dabei klammere ich hier den Patriotismus-Aspekt noch aus. Klischee-Checkliste gefällig?

  • Hauptfigur ist Single (ggf. mit kaputter Familiengeschichte), keine Intelligenzbestie und Experte in Sachen Kampf und Waffen
  • nerviges Kind, welches unbedingt (und ohne großen Schaden) überleben muss
  • nerdiger Hacker/Wissenschaftler mit wenig sozialer Kompetenz
  • unfassbar übertriebene News-Einspieler mit dummen Reportern
  • fataler Rettungsversuch, der schon in der Theorie wenig erfolgsversprechend erscheint
  • Fenster/Scheibe aus Plastik
  • Kommandozentrale mit möglichst vielen Monitoren (bzw. Video-Wall)
  • lächerliches Autorisierungsverfahren
  • Führungskraft, die blökend nach dem Grund des Chaos fragt
  • glückliche Fehlschüsse/Volltreffer für Bösewicht/Held im Übermaß
  • Erfolgsmoment, bei dem sich (wildfremde) Kollegen umarmen und jubeln
  • Schurke mit Akzent

(5/10)

Danach konnte der Abend nur besser werden. Und den verbrachte ich mit dem Sortieren von Dateien sowie allgemeinen Aufräum- und Planungsabläufen.

Und diese Woche bricht nun scheinbar der Herbst an. Stört mich nicht sonderlich, da ich eh meist indoor zu tun habe.

Es verbleibt mit verbesserungswürdigem Zeitmanagement
F.

Logbuch : im Lesefluss

Februar 10, 2013

So, ich versuche, den heutigen Eintrag etwas schneller anzufertigen. Daher mag der Zusammenhang etwas leiden – ganz nach dem Motto (und Hashtag) „Gedankengang“. Wenn ich mir die vergangene Woche im Kalender anschaue, bin ich eigentlich zufrieden. Vor allem darüber, dass ich aus meinem Tief zum Wochenstart kam.

Gleich am Montag war mein dieswöchiger Kinoabend – im fernen LK-Distrikt. „Zero Dark Thirty“ ist für mich definitiv nicht „der“ Film des Jahres, auch wenn das Werk insgesamt gut war. Manche Längen fand ich überflüssig, so überragend wirkte die Hauptdarstellerin auf mich nicht und der beinahe tagesaktuelle politische Kontext ließ mich am Unterhaltungswert zweifeln. Gerade das Ende stellt aus meiner Sicht einen Stilbruch dar und kann zu leicht als Futter für Kritik herhalten. Fazit: für Interessierte eine Sichtung wert. (7 von 10)

Am Dienstag organisierte L. ein außerplanmäßiges Treffen der Couchsurfing-Gruppe. Wir trafen uns im Geier und sind danach zu J. eingeladen worden. Der Abend war lang und lustig.

Die Auswirkungen auf den Mittwoch waren, dass ich abends nichts unternehmen wollte, obwohl ich erste freie Tage meines Resturlaubs vor mit hatte.

Donnerstag nutzte ich meine Freizeit für Schlaf und Ruhe. Am Abend fand das reguläre Couchsurfing-Treffen im Pirat statt, wo heiter diskutiert wurde.

Für den Freitag war die Bad-Taste-Party im ST-Club (seit Wochen) vorgemerkt. Zum Auftakt gab es (mehr oder weniger spontan) Sandwiches bei G. und Erdbeer-Zeugs bei M.. Im Club angekommen vernahmen wir schon die ersten „Klassiker“. Ich war wieder stilecht in Jogger unterwegs. So kalt war es auch nicht.

Am Samstag sah ich die neuste Folge „Real Time with Bill Maher“, las einen Artikel über die Machenschaften bei manipulierten Fußball-Spielen, war einkaufen und dann zum Spieleabend bei S.. Wir spielten (quälend lange) Runden Munchkin und so ein Jahreszahlen-Rate-Kartenspiel, bevor ich endlich mein zweites Deck Sopio-Karten einweihen konnte. (Ich habe das nun seit über einem Jahr nicht ausgepackt. Krass, wie die Zeit vergeht.)

Und heute habe ich nach Sichtung einer neuen SNL-Folge gelesen, wie man bei Vine nachgucken kann. (Ja, diesen „Dienst“ habe ich nun auch für mich entdeckt.) Die Comic-Adaption von Neil Gaiman’s „Niemalsland“ hat mich verständlicherweise sehr an das Buch erinnert. Ich war sogar über manche Plottwists erstaunt, die ich nicht mehr so in Erinnerung hatte. Auch wenn die Miniserie den Roman gut zusammenfasst, bin ich doch etwas skeptisch bezüglich der Sinnhaftigkeit der Umsetzung. Es war zwar nicht langweilig und teilweise sehr komplex für dieses Format, aber so richtig mitreißend fand ich den Erzählfluss auch nicht.
Warren Ellis‘ „Supergod“ habe ich leider noch nicht zu Ende gelesen. Es beginnt zumindest solide.
Übrigens hörte ich nebenbei Soundtracks von James Horner – „The Amazing Spider-Man“ und „Braveheart“. Am Abend ging es mit Literatur weiter, als wir uns bei G. einfanden, um etwas Besonderes anzufertigen, was hoffentlich für Freude sorgen wird. Die Beteiligten hatten zumindest ihren Spaß. Und es gab keine Verletzten – trotz den Stimmungsschwankungen eines Katers. 😉

Es verbleibt mit dem Gedanken, doch einen Podcast zu starten
F.

Spending my time

April 1, 2012

In meiner immer noch anhaltenden (wiedererweckten) Roxette-Fan-Leidenschaft bin ich erstaunt, dass ich diesen Titel hier noch nicht „verbraten“ habe. (Ich neige dazu, das vorher herauszufinden.) Passt auch so gut zum Wochenende. Denn da hatte ich Zeit. „Hatte“ weil es nun zu Ende geht.

Und was habe ich so angestellt? Gut, hier ein paar Einzelheiten: am Samstag habe ich ausgeschlafen (o, war das schön), war einkaufen, habe in Ruhe gefrühstückt, angefangen mit den ersten Episoden der ersten Staffel von „Game Of Thrones“, bin am späten Nachmittag in die Stadt gefahren, habe dort einen Subway-Gutschein aufgebraucht (Kekse!), bin nach Hause gefahren, habe gegessen und ein wenig gesungen, bin dann zum Treffpunkt (1) zum Café LOM aufgebrochen, traf nette Leute, die ich teilweise lange nicht mehr gesehen habe, bin dann wieder aufgebrochen (zu Treffpunkt 2), was mich zur „Trash Party“ (Motto: Fuck the music) in den Meli-Club brachte, wo ich mich dann vergnügt zu guter und schlechter Musik bewegt habe.
Und heute habe ich wieder ausgeschlafen (war aber irgendwie nicht so ausreichend), den Rest von „Game Of Thrones“ (Staffel 1) geguckt, Essen gemacht, eine Trash-TV-Sendung über „Prominente“ geguckt und über digitales Fernsehen gechattet, bevor ich nun an diesen Zeilen sitze.

Ach ja, die große Nachricht habe ich beinahe übersehen: am Freitag habe ich mein Ziel erreicht und das zweite Buch der „Hunger Games“-Trilogie ausgelesen. Fazit: beim Ende verkackt die Autorin erneut. Folge: ich musste danach mit Buch 3 beginnen, um noch einigermaßen zufrieden ins Bett gehen zu können.

Dieser Zusammenfassung entnehme ich: jawohl, nicht nur ist mir das mit dem Lesen geglückt. Ich habe es zudem wider Erwarten noch (knapp) rechtzeitig vor Beginn der zweiten Staffel geschafft, mich an diese beliebte Fantasy-TV-Serie heranzuarbeiten. Alles, was dafür geopfert wurde, betrifft so nichtige Dinge wie Ordnung im Zimmer und Abwasch.
Und das macht mich dann doch ein wenig traurig. Mehr Planung also beim nächsten Versuch? Oh Ikone, nein! Mein Wochenende verbringe ich lieber planlos mit Pausen am laufenden Band, als mir einen Fahrplan zu basteln, der dann in Stress ausarten könnte.
Aufräumen kostet manchmal etwas Überwindung – vielleicht schaffe ich das in der kommenden Woche, die auch nur zu 60% verplant ist. (Darunter zählt unter anderem die fast wöchentliche Inspektion eines Kinosessels in hiesigen Lichtspielhäusern.)

Aktuell denke ich gerade an das Fernsehen allgemein, welches früher einst zu meinen liebsten Hobbies gehörte und heute (leider) immer mehr verhasst ist. Damit sind nicht nur endlose Werbepausen und idiotische Anruf-Spielchen gemeint. Es ist der furchtbare Umgang mit TV-Serien sowie Filmen (Sendeplatz und Zensur), die „Nacht-Fixierung“ von informativen Reportagen und die Übermacht von „Scripted Reality“.
Nicht zuletzt die Nachricht über eine weitere Absetzung von „Harald Schmidt“ sorgte dafür, dass ich mich gefragt habe, was in den Chefetagen der Sender so abgeht. Es gab mal Tage, da konnte ich die Sendung kaum erwarten. Und heute nehme ich so eine Meldung mit überragender Gleichgültigkeit auf, weil mich das Programm überwiegend nicht die Bohne kümmert. (Da lese ich lieber ein Buch.)
Stattdessen habe ich vor Kurzem ein paar Folgen der „Daily Show“ mit John Stewart gesehen, die mir aufzeigten, dass auch im Vorzeige-Land des Entertainment solche Formate teilweise sehr belanglos erscheinen, weil es wie ein Gehetze nach Pointen und Effekthascherei wirkt. Bzw. in besagter Sendung gibt es Ausschnitte, die mich wirklich schockieren. Warum? Ich habe den Eindruck, dass die USA hinsichtlich meinungsbildender (und damit manipulierbarer) Medien dermaßen hochentwickelt sind, dass mir die Worte ausgehen. Und dann so oft dieses „Zack-Zack noch ein Interview-Gast“-Getue (im Sinne von Hektik). Der arme Gast wird dann mal eben knappe 5 Minuten mit teilweise idiotischen Fragen bombadiert, um dann bei der nächsten Werbepause zu verschwinden. Ich glaube, gute Interviews funktionieren im TV bald gar nicht mehr, bei all den Einspielern und Pausen. (Stichwort wertvolle Sendezeit) Für Zuschauer wie mich ist die Erkenntnis dabei natürlich frustrierend.

OK, und weil ich eh schon mindestens 30 Minuten länger plotte, als ich wollte – noch ein Nachschlag. Deutsche TV-Show-Prominenz wird ebenfalls zum Hass-Objekt für mich. Damit meine ich, dass ich immer weniger von diesen „Knopfdruck-Grinsern“ leiden kann. Damit fühle ich mich selbstverständlich in der Minderheit. Denn wenn es vielen so gehen würde, hätten wir nicht diese Moderatoren/Formate zu ertragen. Nein nein, einzig und allein das Abschalten ist in solchen Fällen ratsam.
Eigentlich müsste ich mich also gar nicht aufregen, weil ich mich doch so selten von der TV-Kiste berieseln lasse. Nur leider treffe ich bei den wenigen Gelegenheiten oftmals auf Pappnasen wie Geissen, Pilawa, Schreil (+Bohlen), Opdenhövel, Lanz, Kerner etc.

So, um nicht mit diesen Namen am Ende zu sein, kurz noch zu „Game of Thrones“: In einem kurzen Funken der Kreativität überlege ich, ob ich nicht auch eine epische Saga entwickeln könnte. Wie ich Bösewichte oder Monster nennen wollen würde, habe ich ja bereits aufgezählt. 😉

Es verbleibt mit Zeit
F.

Art of conflict

Juli 4, 2010

Heute ließ mich Neugier auf eine Band namens VNV Nation aufmerksam werden, was sich wiederum im Titel wiederspiegelt, der eben einer von besagter Musikgruppe ist. Die Musik hat viele Electro-Einflüsse und dezent eingesetzte Vocals, um mal den Hobby-Experten raushängen zu lassen.

Und damit willkommen zu einem neuen Wocheneintrag der Marke „mal sehen, was ich dieses Mal schreibe“. Wenn ich an die vergangenen Tage denke, kommt mir natürlich in erster Linie wieder so eine Art Zeitmangel in den Sinn. Die letzte Woche war relativ strikt verplant. Obendrein war ich immer noch mit der Genesung beschäftigt, was allmählich dem Ende zugeht.

Ach ja, die Planung: neben den üblichen Terminen auf Arbeit, musste eine weitere Dienstreise organisiert werden und ich war mal kurz in der Stadt. Wortwörtlich. Die Quickie-Shopping-Tour dauerte keine 45 Minuten und konnte erfolgreich abgeschlossen werden, da ich alles fand, was ich haben wollte. Wenn es doch immer so wäre.

Ja, dann war da natürlich noch der Sommerstart mit zugehörigem Temperaturanstieg, welcher die Arbeit nicht unbedingt angenehmer gestaltet. Die allgegenwärtige Hitze begleitete mich auch auf dem Kurztripp nach Hamburg. Am schlimmsten litt ich überraschenderweise auf der Rückfahrt, da die Klimatisierung im IC wohl den Geist aufgegeben hatte. Wenigstens war ausreichend Flüssigkeit verfügbar. Ich könnte zwar noch anfügen, dass ich ein paar neue Ecken von Hamburg gesehen habe, aber das erscheint mir eher nebensächlich, weil ich die Reise erst noch auswerten muss.

Mein Wochenende startete beschwerlich aufgrund „Frühaufsteher-Qualen“, die ich mir selber auferlegt habe, um den Kurzurlaub an der Heimatfront zu maximieren. Hat sich gelohnt.

Natürlich konnte ich auch nicht dem Trubel um das jüngste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft entgehen. Tja, meine Wette habe ich damit verloren, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen wieder kulinarisch kreativ werden darf: Kuchen backen.
Das Rezept habe ich heute auch schon notiert. Ich hoffe auf gutes Gelingen und werde versuchen, den Fortschritt in Bildern festzuhalten.

War sonst noch was? Nichts gelesen… nicht mal ein einziges Comic. Und nur einen Film im TV gesehen, der dafür unerwartet amüsant war.

Wie gesagt, irgendwie schreit alles „Zeitmangel“ bei mir, was wiederum irgendwie durch bessere Planung behoben werden sollte. Ich werde daher in der kommenden Woche einen Versuch wagen: jeden Tag möchte ich wenigstens eins der folgenden Freizeitziele erreichen:
– ein Kapitel im aktuellen Schmöker meistern
– ein Comic lesen
– eine Folge einer TV-Serie gucken
Richtig toll wäre natürlich eine ausgewogene Mischung der Ziele bzw. mehr als eins davon pro Tag zu schaffen. Abwarten.

Es verbleibt mit leichtem Sonnenbrand
F.

Sky high standard

Juni 20, 2009

Der heutige Titel kommt von Never Shout Never (oder NeverShoutNever bzw. ehemals NeverShoutNever!) und damit hier wohl eher aus der Insider-Abteilung, denn so hoch schätze ich den Bekanntheitsgrad nicht ein. Und eigentlich ist mir auch schon wieder entfallen, wo ich auf besagten Interpreten (vielleicht auch Musikgruppe) aufmerksam wurde. Daher gebe ich mal Last.FM als Quelle an. Musikalisch liegen die Hörbeispiele ziemlich zwischen Independent und Pop.

Nun sind wieder einige Tage vergangen, die mit Arbeit, Schlaf, etwas Poker und viel Musik gefüllt waren (also nicht wirklich eine Kreativpause). Weiterhin kam das Projekt „Ziegenkäse ade“ erfolgreich zum Abschluss mit dem Vermerk „muss so bald nicht noch einmal sein“.
Die Stimmung zum Wochenende hält sich in Grenzen, was teilweise am Wetter und an Lustlosigkeit liegt. Theoretisch wären ausreichend Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung vorhanden (vom Pflichtanteil abgesehen). Aber es scheint so auszusehen, dass die Freizeit eher verplant wird, um eine gute Ausgangslage für den kommenden Wochenstart zu erreichen.

Aktuell fällt mir auf, dass mein betagtes XP-System heute irgendwie nicht hinterherkommt, was mein Getippe angeht, was wiederum bei Korrekturen ziemlich nervt. Und als ob das nicht ausreichen würde, tut der Lüfter sein Übriges, um das Entspannungslevel niedrig zu halten.

Es verbleibt kurz vor dem nächsten Termin
F.

Be what you must

Mai 19, 2009

Yusuf war mal unter einem anderem Namen bekannt und hat es mit diesem Titel heute (wieder) auf meine Playlist geschafft. Ich schätze die Zeitlosigkeit und die ruhige Grundstimmung in seinen Liedern.

Die letzten Tage waren mal erneut sehr abwechslungsreich. Sei es nun ein Ausflug in die Ferne oder der bekannte Alltag, der allmählich andere Formen annimmt. Da erfährt die Planung auch mal kurzfristige Änderungen. Soll heißen: es gibt nun eine neue ungefähre Planung. Dennoch bleibt alles überschaubar.
Nebenbei fallen neuerdings viele spontane Entscheidungen hinsichtlich der Freizeitgestaltung an (also mehr als sonst). Irgendwie sind diese ad hoc Änderungen nur bedingt zufriedenstellend. Eben noch eine gute Strategie ausgearbeitet und im nächsten Moment ist alles verworfen. Um da keinen übermäßigen Frust aufkommen zu lassen, übe ich mich in Ausweichmöglichkeiten, was mir bisher ziemlich gut gelingt.

Am Wochenende habe ich mal nichts gelesen, was ich wohl am nächsten nachholen werde. Das neue Buch liegt schon seit einigen Tagen bereit. Und mir fällt gerade ein, dass da noch ein Klassiker-Band auf mich wartet. Schon komisch, wie schnell manche Dinge in Vergessenheit geraten, wenn anderer Kram Zeit und Aufmerksamkeit beansprucht. Prioritäten eben.
Na ja… es wird immer ein paar Vorhaben geben, die gerade wenig Beachtung finden. Insofern ist es bei mir auch Standard (oder so).

Themenwechsel: In letzter Zeit kam mehrfach das Thema Sicherheit auf (z.B. hier). Und ferner wurden Beispiele angemerkt, die auf einen allgemeinen Missstand zurückgeführt werden können. Die idealisierte Sicht (eher theoretisch) und die Machbarkeit (oder schlicht Praxis) weisen gern Unterschiede auf. Wie oft begegnen einem Regeln oder Vorgehensweisen, die sich nur schlecht mit der Realität vereinbaren lassen (Stichwort Bürokratie). Und als seien die bereits bekannten Fälle nicht schon manchmal haarsträubend, ist es erschreckend, wenn neue Vorhaben oder Visionen den gleichen Trend einschlagen (als ob keiner dazulernen will).
Er scheint fast so zu sein, dass um jeden Preis eine etwaige Fehlerbehaftung auf irrationale Weise ignoriert wird. Und warum? Damit es keine Eingeständnisse geben muss? Andererseits kann ja auch jede Idee aufs Kleinste zerpflückt und totgetrampelt werden, was wiederum ein gewisses Maß an Hartnäckigkeit erfordert. Ach, dieses Hickhack ist schon amüsant, wenn der Abstand groß genug ist. Hinnehmen und besser nicht zu viel darüber nachdenken? Heute abend ja.

Es verbleibt weiterhin den Frust bekämpfend
F.

Give it 2 me

Mai 9, 2009

Paul Oakenfold schuf einen sehr trance-lastigen Remix zu diesem Titel, der mich wie das Original auf Reisen begleitet (mp3-Player) und daher heute diesen Eintrag ziert.

Wochenend-Stimmung bestimmte den Tag und so fällt die Bilanz relativ gering aus. Wobei das wiederum auch eine Meisterleistung hinsichtlich Kurzfassung sein könnte.
Na ja, heute widmete ich mich der Lektüre, genauer meinem aktuellen Buch und ein paar Comics. Das hält einen auch ganz schön beschäftigt. Erfreulicherweise liest sich das Buch nicht so dröge wie das letzte und der bebilderte Lesestoff konnte auch überzeugen, was ich wohl meiner geschickten Auswahl nach Lieblingsautoren verdanke. Mit Werken von Brian Michael Bendis oder Mark Millar hatte ich eigentlich nie einen Reinfall erlebt.

Insgesamt verlief alles recht entspannt, wenn auch ich mir ein besseres Abendprogramm gewünscht hätte. Zumindest bin ich nun auf dem Laufenden, was irgendwelche Casting-Resultate angeht (der geneigte Leser mag die Details erahnen). Mein Eindruck: teilweise belanglos und teilweise vorhersehbar.
Erneut kam mir in den Sinn, dass eine Zeit (vielleicht gar ein Leben?) ohne Fernseh-Programm mir heute wesentlich leichter fallen würde als noch vor ein paar Jahren. Übertrieben formuliert könnte ich fast von einer „Medienverdrossenheit“ reden, was vielleicht mit einer vorübergehenden Übersättigung zusammenhängt. Es gibt ja durchaus Abende, an denen ich das Programm ansprechend finde und mich gern berieseln lasse, was jedenfalls heute nicht der Fall war.
Ob ich solche Gedanken nun bedauerlich oder befürwortend bewerten sollte… da bin ich unschlüssig.

Es verbleibt kurz vor dem Muttertag 2009
F.

This dream of you

Mai 3, 2009

Bob Dylan ist musikalisch zwar nicht das, was ich als Alltagskost bezeichnen würde, aber dennoch sehr angenehm zu hören. So also auch heute, an diesem Sonntag, als ich wieder ein paar Zeilen verfasse. Ich nehme mir vor, mal einen genaueren Blick auf das aktuelle Album dieses geschätzten Musikers zu werfen. Aber zunächst ein Nachwort zum Tage:

Erneut kann ich berichten, dass ich einen Film genossen und auch wieder etwas gelesen habe. Zum Film diesmal ohne Umschweife: es war die (überraschend weihnachtliche) Geschichte der Familie Stone (genauere Infos gibt es bei imdb.com), den ich doch sehr erfrischend und herzlich finde. Ich ließ mir den Film vor Monaten (wahrscheinlich noch zur Adventszeit 2008) aufzeichnen und habe mir heute endlich die Zeit dafür genommen, was ich durchaus lohnenswert empfinde.

Danach wandte ich mich wieder der Bastelei mit Vektorgrafiken zu. Das geschah nicht nur zum eigenen Spaß, sondern konnte mit einem Projekt verbunden werden, welchem ich vergangenen Donnerstag zugesagt hatte. Den ersten von insgesamt 3 Entwürfen hatte ich bereits am Freitag fertig. Heute kamen somit 5 neue Designs hinzu (kleiner Scherz), die ich nicht ganz so gut einschätze wie den den ersten Versuch. Jedoch bin ich mit meiner kreativen Arbeit sehr zufrieden.

Später wurde mir bewusst, wie bald doch schon der Starttermin für den neuen Star Trek Film auf meinem Kalender erscheint. So nutzte ich die Freizeit noch für einen Schmöker-Abend hinsichtlich der offiziellen Vorgeschichte (neudeutsch Prequel) zu besagtem Kinofilm, welche in Comic-Form jüngst erschienen ist. Falls ich mich nicht irre, sind die Autoren die selben Herrschaften, die auch für das Drehbuch zuständig waren. Die Geschichte las sich sehr flüssig und hatte viele Aha-Effekte. Auch die Zeichnungen samt Farbgebung gefielen mir. Im Hintergrund spielte dazu Soundtrack-Musik (oftmals eine Art Neo-Klassik und meist instrumental), die so ein Lese-Erlebnis noch angenehmer gestalten kann.

Na wenn das kein interessanter und überaus ereignisreicher Tag war, will ich meinen Sarkasmus einstellen. Na ja… aber ich schreibe ja nicht, um irgendwelche Ansprüche außer meinen zu entsprechen. Insofern: auf einen guten Wochenstart.

Es verbleibt mit schwacher Stimme
F.

Tu trouveras

März 15, 2009

Und wieder neigt sich ein Wochenende dem… äh… Abschluss. Ich habe überragend wenig geschafft. Sonderlich viel geplant habe ich zwar nicht, aber rückblickend wirken die letzten zwei Tage recht ernüchternd. Musikalisch gab es wieder ein paar Exkurse in die Vergangenheit. Ich habe in meiner CD-Sammlung gekramt und mit Begeisterung festgestellt, wie toll das 2000er Album von U2 ist. Ich gebe zu, seit dem Erwerb des aktuellsten U2-Langspielers bin ich wieder auf deren Musik aufmerksam geworden. Aber auch anderweitig gab es Schnuppereien, die ich mal kurz mit Soul und fränzösischem Pop zusammenfasse. So viel möchte ich hier nicht über Musik schreiben, obwohl ich damit leicht Einträge füllen könnte, weil ich sehr viel höre.
Also neben den musikalischen Exkursen gab es die letzten Tage in Schlagworten: Filme, Essen und Klamotten. Letztere galt es mal wieder zu ordnen, um die nächsten Such-Aktionen (und es wird sie geben) zu erleichtern.

Ein anderes Thema, dass mich neuerdings wieder erschüttert hat, ist das Fernsehen. Also das, was man gern als „Programm“ bezeichnet. Es gab eine Zeit, da war ich Fan von der Glotze. Keine Werbepause hat mich groß gestört und es gab immer eine Alternative auf einem anderem Sender. Heute habe ich den Eindruck, dass mir viele Sendungen zu viel abverlangen. Mit anderen Worten: das Ertragen fällt mir schwer. Vielleicht habe ich zu viel gesehen oder mittlerweile zu hohe Ansprüche. Ob das Programm wirklich schlechter und niveauloser geworden ist, kann ich nicht beurteilen. Nur finde ich die Werbung wesentlich aufdringlicher. Und für TV gibt es leider keinen praktischen „Adblocker“. Was den Inhalt der Sendungen angeht, vermute ich, dass die Zuschauer nichts besseres verdient haben. Ähnlich wie die „gewählten“ Volksvertreter wurden auch die TV-Formate durch Mehrheiten bestätigt. Sollte da doch eine gewiefte Verschwörung im Gange sein, durch Medien irgendwelche Denkprozesse zu unterdrücken? Na ja… wenn schon die Weltwirtschaft mit Monstern veranschaulicht werden kann, so kommt es auf ein weiteres Ungetüm auch nicht mehr an.

Tja, lieber Leser, dieser Eintrag mag ernüchternd klingen. Ich möchte da auch nicht zu viel drüber nachdenken. Manchmal erscheint mir die unsägliche Strafe der Ignoranz angebracht zu sein. Normalerweise bin ich kein Befürworter des Ignorierens, obwohl ich auch nicht der Ansicht bin, dass man zu allem eine Meinung haben muss. Ansichtssache! (wie könnte es auch anders sein) Zumindest werde ich es auf eine (noch imaginären) Liste von Themen setzen, die sich für ein Komitee zur Weltverbesserung eignen. Vielleicht auch nur für einen lustigen Gesprächsabend. Genauer will ich nun nicht darauf eingehen.
Es verbleibt mit Stapeln an unsortierten Sachen
F.

Magnificent

März 6, 2009

Sodele… diesen Post/Eintrag möchte ich mit einem lockeren Vorsatz beginnen. Und zwar deswegen „locker“, weil ich das zum einen nicht dringlich ansehe und zum anderen es nur für den eigenen Spaß gedacht ist. Ich nehme mir also vor, eine kleine Kritik über das neue U2-Album zu verfassen, wo ich gerade wieder Gründe dafür höre. Das wird dann aber irgendwann auf einer anderen Plattform nachzulesen sein.

Ja, und so füllt sich ein jeder seine Freizeit, wenn sie denn noch im Alltag zu finden ist. Früher war ich der Auffassung, dass man mehr Sorgfalt für die Freizeitgestaltung aufwendet, je weniger sie sich einteilen lässt. Aber auf der anderen Seite ist Nichtstun auch mal ganz angenehm. Die kleine Muße zwischen dem Stress sozusagen. Oder doch vielleicht eher die Kreativpause?
Pausen sind doch toll. Das erfährt man oftmals schon in der Schulzeit. Und wie schön wäre es doch, wenn diese Pausen öfter und länger wären. Aber wäre die Freude oder gar Erleichterung dann noch so groß, wenn die Pausenzeit zunimmt? Und wie verhält es sich mit der eigenen Zufriedenheit, wenn die Pause zum Alltag ausgewachsen ist?
Heute nichts im Terminkalender und selbiges Bild für die kommenden Wochen. Wie sieht es dann mit der Freizeitgestaltung aus? Ausflüge? Große Einkaufsbummel? Ein Buch nach dem anderen lesen? Oder den Tag nur im Bett verbringen? Kann das in Langeweile enden oder ist das sogar unausweichlich? Aber vielleicht lassen sich die Anzeichen irgendwie betäuben.
Eine neue Herausforderung für die Gewohnheit… und wer weiß? „Volkssport Antriebslosigkeit – bald auch in Ihrer Nachbarschaft“ klingt fast wie eine Bedrohung. Dann doch die lieber ein „Perspektivenfundbüro“.

Angesichts der leicht wirren Phrasen- bzw. Wortschöpfung fällt mir auf, dass ich mich lange nicht mehr lyrisch ausgetobt habe. Sollte das vielleicht auch zu einem lockeren Vorsatz führen? Möglich.
Dieser Eintrag ist in Relation zu den letzten kürzer und somit etwas zeitsparender.
Es verbleibt mit einem Augenzwinkern
F.