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Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

Logbuch : Mut zur Lücke

Januar 1, 2017

Logbuch

Der Titel mag trotzig klingen, ist vielleicht auch so gemeint… angesichts meiner “Pause”, die eigentlich keine Pause ist. Denn die folgenden Absätze entstanden über Wochen/Monate hinweg – immer mit dem Ziel, diese “Unterbrechung” enden zu lassen.

30.07.16 : Das Wochenende wurde zunächst zu ausgiebigem Ausschlafen genutzt. Zum Abend hin bastelte ich ein Mixtape für die Feier von C. und J.. Der Weg dorthin war einfacher zu finden, als ich dachte. Es wurde gegrillt und hätte ein schöner Abend werden können. Sogar den Song “Stoff und Schnaps” von Lil Kleine wurde durch mehrmaliges Hören besser. Wenn ich nicht unglücklich in eine Pfütze gefallen wäre. Danach wollte ich nur noch nach Hause.

31.07.16 : Die Nacht war leider sehr unangenehm, da ich dank Schmerzen zwischenzeitlich wach wurde. Auch der Tag war sehr beschwerlich, weil ich meine linke Hand nicht belasten konnte. Da wird selbst Anziehen eine Herausforderung. Ich ging zu LOHRO und nahm Kuchen mit. Für den Abend stand ein Kinobesuch auf meinem Plan. Ich sah “Legend Of Tarzan” im O-Ton. Der Film ist besser, als der Trailer es erahnen lässt. Aus meiner Sicht hat man für das Franchise den “Batman Begins”-Gang eingelegt. Nur Herr Waltz hat sich mal wieder selbst gespielt. (7/10)

01.08.16 : Ich fing den Monat frühstmöglich an – mit der Morgensendung bei LOHRO. Einen Termin für den Vormittag konnte ich mit gutem Grund absagen. Stattdessen hatte ich einen kurzen Termin woanders. Danach gab ich mir etwas Sport und war wieder auf dem Weg zum Radio, um den Erklärbär zu geben. Und am Abend? Wieder Kino.
“Willkommen im Hotel Mama” ist wieder einer dieser leichten französischen Komödien, die sich ein wenig wie ein Urlaub anfühlen. Mit schönen Bildern, fröhlichen Momenten und manch Melancholiegefühl. Kann ich trotz ein paar eindimensionalen Nebencharakteren eher uneingeschränkt empfehlen. (8/10)

02.08.16 : Ein wenig Sport und LOHRO-Beschäftigung erfüllten meinen Tag. Und am Abend? Kino! Mit C. sah ich zusammen “Wiener Dog”. Der Film, der eigentlich nie richtig lustig werden wollte, hat uns beiden nicht besonders zugesagt. Zu abwegig war da wohl das Genre-Experiment. (6/10)

03.08.16 : Viel Redaktionelles und einen Besuch im Hackspace – das war mein Mittwoch. (Viel Schlaf inklusive.)

04.08.16 : Wenn es nicht die Musikredaktion ist, die mich beim Lokalradio am Ball hält, ist es die Kinoredaktion. Wir hatten abermals eine vollgepackte Sendung mit Verlosungen. Die Nachbereitung ging auch relativ rasch.

05.08.16 : Für diesen Tag stand ein Amtstermin auf dem Plan. Am Nachmittag hatte ich wieder Sendung und zum Abend konnte ich mich bei U. kulinarisch austoben,

06.08.16 : Am Vormittag fuhr ich in die Heimat, wo ich die Seltenheit einer Erdbeertorte genießen durfte. Ansonsten sollte viel Entspannung mein Ziel für dieses Wochenende sein.

07.08.16 : Letzter Satz trifft auch für den Sonntag zu, an dem nichts Besonderes passiert ist.

08.08.16 : Ich fuhr wieder in die Stadt und ging am Abend zum Opennet-Treffen in der Frieda 23.

09.08.16 : Dank S. hatte ich an diesem Tag Unterstützung beim Rechner-Upgrade. Wir bauten die HDD aus und eine SSD ein. Danach installierte ich das Betriebssystem vom Stick aus und hatte für den Abend viel zum Neueinrichten.

10.08.16 : Der Tag in Kurzform: Frühsendung, Sport, Schlaf, Inkscape-Workshop und Redaktionelles.

11.08.16 : Gut augeschlafen nahm ich mir endlich ein paar Dinge zum Aufräumen vor. Am Nachmittag hatte ich einen Einsatz als Studiogast. Dazu traf ich seit langer Zeit wieder auf V., die mich sogar noch erkannte. Danach bummelte ich mit Freunden über die frisch eröffnete HanseSail. Trotz mäßigem Wetter waren wir bester Laune und ließen uns manch Fahrgeschäft nicht entgehen. Am Abend schauten wir uns noch eine Feuerschau an und waren schließlich so verkühlt, dass wir eine Bahn heimwärts nahmen.

12.08.16 : Bei der Sendung “Beatbetrieb” war ich etwas abgelenkt durch eingehende Chat-Nachrichten. Danach ging ich einkaufen und zu G., wo wir zwei Filme schauten. Einer davon war zu Recht als “schlecht” angepriesen.

13.08.16 : Zwar kümmerte ich mich frühzeitig ums Frühstück, kam dann aber dennoch erst am Nachmittag dazu, es zu genießen. Grund dafür waren der Aufbau zur Science@Sail 2016 und eine vierstündige Sondersendung, der ich mich verschrieben hatte. Ich hatte ein paar Studiogäste und Musikwünsche. Am Abend gab es eine Grillrunde, von der aus ich noch kurz zur HanseSail ging, um wenigstens das Ende vom Gig von Stanfour miterleben zu können. Die Live-Qualitäten würde ich zwar als gut einstufen, allerdings endeten sie doch tatsächlich mit einem Song (vom ersten Album), den ich absolut nicht ausstehen kann. Auf dem Weg zur “Sonic Superstore Party” traf ich S., der spontan mitkam. Dort angekommen waren bereits allerhand bekannte Gesichter. Sogar A. kam später noch dazu. Wir blieben quasi bis zum Schluss und waren danach noch im “Molli”. Auf dem Heimweg erkannte ich die schwierige Lage aufgrund der fortgeschrittenen Zeit.

14.08.16 : Ich war dermaßen müde/knülle, dass ich wohl meinen Wecker unbewusst ausgeschaltet hatte, um noch etwas mehr Schlaf zu tanken. Leider führte dies zu erhöhter Eile am Vormittag, um meinen (Frühstücks-)Termin wahrzunehmen – kurzer IT-Support-Dienstleistung inklusive. Wieder in der Frieda 23 angekommen, schaute ich mir die Räumlichkeiten der Science@Sail an und konnte mit der zweiten Sondersendung am Wochenende beginnen. Wieder gab es einige Musikwünsche und Besuche im Studio. Zum Ende der Sendung fühlte ich mich sehr müde und war auch froh darüber, den Tag bald beenden zu können. Am Abend besuchte ich S., wo wir ein (enttäuschendes) Fußballspiel schauten und uns gegenseitig auf den aktuellen Stand (nach eineinhalb Monaten) brachten.

15.08.16 : Ich stand extra früh auf, um noch ein paar Vorbereitungen zu erledigen und fuhr dann zu einem neuen Büro, wo das Motto “Einarbeitung” auf dem Plan stand. Zum Mittag ging es in kleiner Runde zur Kantine der RSAG, welche in der Nähe liegt und eine gute Menuauswahl hat. Am Abend nahm ich die Möglichkeit wahr, den Film “Willkommen im Hotel Mama” im französischen Original (mit Untertiteln) zu schauen, und war sehr froh darüber.
Der Film ist sehr unterhaltsam, hält spielerisch die Balance zwischen Drama und Komödie und besticht mit seiner sehr guten Besetzung. (8/10)

16.08.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Redaktionsversammlung, Sport.

17.08.16 : Auch den Mittwoch kann ich kurzfassen: Arbeit, Sport, Kinobesuch (“Suicide Squad”)

18.08.16 : Ich ließ mich am Abend zu einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung überreden. Zu Gast waren Ækjubohra, die für einigen Unterhaltunsgwert sorgen konnten. Auch deren Musik überraschte mich. Danach war ich noch mit Bemusterung beschäftigt. Leider vergaß ich das Schneiden von einem Interview für meine Sendung am Freitag.

19.08.16 : Dies erledigte ich dann hastig auf dem Weg vom Büro zu LOHRO – in der Straßenbahn grob, in den Redaktionsräumen dann fein. Nach dem “Beatbetrieb” war mein Abend auch schon verplant, da S. in der Stadt war. Wir gingen ua. ins Besitos, schlenderten durch das (neue) Hafenviertel und tauschten uns über das Arbeitsleben in der IT aus.

20.08.16 : Ich stand freiwillig unheimlich früh auf, um in die Heimat zu fahren, wo erst noch ein Einkauf anstand, bevor lecker gefrühstückt wurde. Sowohl auf der Zugfahrt als auch am Nachmittag hörte ich mir mehrere neue Alben an, wobei mit “I’m Alone, No You’re Not” von der Gruppe Joseph positiv auffiel.
Noch mehr begeistern konnte mich an diesem Tag die Serie “Stranger Things”, die ich bereits nach einer Folge als sehenswert empfand. Dementsprechend schnell guckte ich mich durch die erste Staffel. Normalerweise befürworte ich Retro-Settings nicht sonderlich, aber hierbei kann ich guten Gewissens eine Ausnahme machen. Fantastische Unterhaltung in Serie. Nach den neun Folgen kann man sogar von so was wie einem Ende sprechen.
Zwischendurch besuchte ich Nachbarn und konnte wohl bei einem TV-Problem helfen.

21.08.16 : Was hätte ich wenigstens am Sonntag gern ausgeschlafen. Wurde aber nichts draus, weil ich Pläne hatte. Also hieß es zeitig frühstücken, noch etwas Ruhe tanken und dann wieder ab in die Stadt. Dort gab es für mich zunächst etwas Sport und dann Kuchen bei G.. Von dort ging ich ins Kino, um mit K. “Suicide Squad” im Originalton zu schauen.

22.08.16 : Neue Woche und immer noch nicht ausgeschlafen. Vielleicht sollte ich echt bald mit Kaffee anfangen. Es fiel mir jedenfalls nicht leicht. Dennoch ließ ich mir den Kinoabend nicht wegkürzen. Ich schaute “Captain Fantastic” in der OmU-Vorstellung und war doch relativ angetan von der Drama-Qualität. Als Komödie sollte man diesen Film eher nicht vermarkten. (8/10)

23.08.16 : Im Verlauf des Tages entschied ich mich für einen ST-Besuch mit Freunden und sah dazu noch etwas Schlaf im Vorfeld vor.

24.08.16 : Somit war der Mittwochmorgen nicht allzu schlimm. Nach dem Arbeitstag und etwas Sport, ging ich einkaufen und von dort zum Hackspace.

25.08.16 : Ein ziemlich heißer Sommertag endete für mich abermals bei LOHRO, wo ich ein Telefoninterview führte und dann zu einer besonderen Vorführung des Films “El Olivo” ging, die mit einer Verkostung aufgewertet wurde. Neben interessanten Einblicken zum Olivenöl-Markt empfand ich den Film eher enttäuschend. Auch wenn sich durch die Sichtweise der spanischen Protagonisten ein unterhaltsames Fremdbild der hiesigen Kultur ergab, war es wohl vornehmlich die mangelnde Sympathie für die Hauptfiguren, welche mir den Filmgenuss etwas im Wege standen. (6/10)

26.08.16 : Der Spätsommer hielt an, was für den abendlichen Abschied des LOHRO-Bufdi-Jahrganges nur von Vorteil sein konnte. Grillrunde inklusive. Leider war das Fehlen einiger Mitmachender durchaus bemerkbar.

27.08.16 : Als ich am Vormittag zu LOHRO ging, hatte ich ganz vergessen, dass noch andere Redaktionen wie der interkulturelle Workshop anwesend sein könnten. Ich hatte für meine Sondersendung zum Pangea-Festival erfreulicherweise Glück mit der Technik, die ich für mehrere Telefonschaltungen brauchte. Am Nachmittag fuhr ich in die Heimat, um noch am Abend das Duckstein Festival zu besuchen. Ich kostete eine Teigtasche mit frittiertem Käse, die ich eher enttäuschend fand. Der Abend wurde dann mit TV-Berieselung zelebriert.

28.08.16 : Am Sonntag ging ich einer Anfrage nach, die mich wieder gestalterisch tätig werden ließ. Eine Collage aus Fotos sollte gebastelt werden. Das Werkzeug meiner Wahl war natürlich… Inkscape. Die finale SVG-Datei war natürlich mehr als groß, wurde dann aber für eine finale Auflösung eh gerendert. Am Nachmittag ging es für mich wieder Richtung Stadt, wo ich abends in lustiger Runde den wohl unlustigsten Film eines Jahrzehnts gesehen habe. Ein Filmabend mit “Daniel, der Zauberer” könnte wohl kaum trashiger sein. Unfassbar schlecht produziert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen das einst im Kino ausgehalten haben. Der Anlass ließ mich zugleich eine Recherche anstellen, was denn Daniel Küblböck aktuell so tut. Er gibt noch Konzerte.

29.08.16 : Seit Wochen hatte ich die Unterlagen und an diesem Montag war es dann so weit. Ich nahm an der Briefwahl teil. Ansonsten befasste ich mich am Abend mit der Vorbereitung der nächsten Sendung. Nebenbei arbeitete ich die VMAs auf, die mir wie eine Farce vorkamen. Zu viel Rihanna für eine Award-Show.

30.08.16 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung nahm ich die Gelegenheit wahr, den Film “Jason Bourne” quasi im Sonderangebot zu sehen. Von handwerklicher Seite her habe ich an dem Action-Spektakel nichts auszusetzen. Auch die relativ geradlinige Handlung sorgte dank vieler Spannungsmomente für ausreichend Kurzweile. Was mir dann vielleicht noch etwas deutlicher zum Vorschein hätte vorkommen können, betrifft die Kritik an der Überwachung, die in modernen Systemen fast überall neue Möglichkeiten bekommen hat. (7/10)

31.08.16 : Auch an diesem Tag folgte ich meiner Routine, mit dem Unterschied, dass ich am Abend mal wieder im Hackspace zugegen war. Unter anderem gab es auch einen Planungskontext im Kreise der projekt:raum-Gemeinschaft.

01.09.16 : Neuer Monat, neues Projekt. Als ob ich davon nicht genug hätte. Und ich kann selbst zwei Monate noch nicht sagen, wann ich mit der Aufbereitung (für die digitale Öffentlichkeit) fertig sein werde/kann. Zum Donnerstag selbst sei noch anzumerken, dass er als der erste Kinotag des Monats mich selbstverständlich wieder zu LOHRO zog, um die Kinosendung zu gestalten – und dies dank G. in außergewöhnlicher Besetzung. Danach gönnten wir uns Abendessen bei El Waleed.

02.09.16 : Welch schöner Wochenausklang dieser Freitag war. Zunächst (nach Feierabend) wieder eine Stunde über Musik im Radio plauschen und dann Freunde im Cafe Central treffen, wo es lecker Abendessen gab. Dann sammelten wir uns in der Frieda 23, um die Spätvorstellung von “High-Rise” zu schauen. Leider erschien mir der Film… auf die Dauer anstrengend. Zu wirr wurde mir das Setting. Und mit dem Ende war ich unzufrieden. (6/10)

03.09.16 : Theoretisch hätte ich den gesamten Tag der Kyle Gass Band widmen können – Vorbereitung, Interview und (sehr gutes) Konzert. Und wie ich das manchmal schaffe, ging der Abend danach noch weiter. V. feierte seinen Abschied. Mein Geschenk war ein signiertes Poster, worüber S. sich sehr freute. Außerdem lernte ich an dem Abend Rhabarber-Cider kennen. 😛

04.09.16 : Der Rostocker Comic-Treff ist aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und wir durften uns die Ausstellung zu Eternauta ansehen – dem Werk von Héctor Germán Oesterheld. Sowohl die Installationen im Peter-Weiss-Haus als auch die dramatische Geschichte hinter der Geschichte empfand ich beeindruckend und bedrückend zugleich. Manchmal vergisst man, wie gut es einem doch geht. Am Abend saß ich dann noch etwa 3 Stunden an der Audio-Schnitt-Datei zum KGB-Interview. Und dann war auch meine Woche zu Ende.

05.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Schlaf und Haushalt.

06.09.16 : An diesem Dienstag habe ich mich abends ans Musik-Postfach gesetzt und mehrere Stunden mit Bemusterung verbracht.

07.09.16 : Um auch wieder etwas Abstand von LOHRO zu bekommen war ich an diesem Abend abermals im Hackspace zugegen und hätte eigentlich diesen Eintrag fertigstellen können… (Immer dieses Zeitmanagement.)

08.09.16 : Etwas Zeit verbrachte ich abends abermals in den Redaktionsräumen des Lokalradios, um die Heimspiel-Sendung vor- und nachzubereiten. Zu Gast waren die Gebrüder Dargus, mit denen ich über Musik plauderte.

09.09.16 : “Hoch die Hände, Wochenende” ging mir durch den Kopf, als ich mich am Abend für die Beatbetrieb-Sendung zu LOHRO aufmachen konnte und danach bei S. zum Abendessen eintraf. Ein Freitagabend unter Freunden ist meine Lieblingsform eines Freitagabends.

10.09.16 : Endlich wieder Ausschlafen. Gelegenheit genutzt. Dann noch kurz einen Film geschaut und jede Menge Dateien sortiert – und das nicht nur zu Hause, sondern auch bei LOHRO. Dort testete ich zudem noch den Sendekoffer. Am späteren Abend lud M. im Geier ein – in einer unterhaltsamen Runde. Lustigerweise traf ich noch auf Gesichter, die relativ neu in der Stadt waren und mit denen sich meine Wege noch häufiger kreuzen sollten.

11.09.16 : An diesem Tag hätte sich das Ausschlafen eigentlich noch mehr gelohnt, aber mit L. war der Treffpunkt dann doch relativ früh festgelegt worden. Und wo war L:? Ja, ich war pünktlich in der Innenstadt und half zunächst anderen Vereinen. Es war Klimaaktionstag und nicht nur LOHRO war dabei. Die Erschließung einer passenden Internet-Verbindung stellte sich als sehr schwierig und stressig heraus. Einen Teil der Sendezeit für die Außensendung wurde quasi nur vor Ort beschallt. Und dann hatte ich auch schon den nächsten Termin. Das “Outdoor-Szenario” unseres lokalen CryptoRaum-Teams war gebucht. Und diese Terminfindung was schwierig genug. Der Spaziergang bei bestem Wetter hat bis zum letzten Rätsel Spaß gemacht. Zwischendurch genehmigte ich mir veganes Eis und traf dabei auf R., den ich jahrelang nicht gesehen hatte. (Und der sich scheinbar kein Mü geändert hat.) Am Abend saßen wir noch eine Weile bei S. und dann war ich wirklich wirklich reif fürs Schlummerland.

12.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Besuch eines Workshops/Vortrags zur Auswertung der Landtagswahl, die für eine “farbige” Partei alles andere als einfach war. Und schließlich noch ein kurzer Besuch beim Opennet-Treffen.

13.09.16 : Das Besondere an diesem Tag war das Grillen am Abend. (Das Wetter machte mit und ich konnte mir die Zeit freischaufeln.)

14.09.16 : Mittwoch in Kürze: Arbeit, Musikredaktion und Fußball-Gucken.

15.09.16 : Lange nicht mehr im Kino gewesen. Dies sollte sich an dem Tag ändern. Zu sehen gab es “Der Landarzt von Chaussy” – ein angenehm stimmiger französischer Drama-Komödie-Mix, der im Wesentlichen das präsentierte, was der Trailer verspricht. (7/10)

16.09.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, LOHRO, scharfes Essen vom Asia-Mann, ein supi Konzert mit Von Wegen Lisbeth und ein kurzer Besuch im Freigarten.

17.09.16 : Der Tag bestand nebst kleiner Erledigungen nur aus dem 2. Warnow Valley OPENair, welches von LOHRO mit einer Außensendung begleitet wurde. Selten ließen sich Hackspace- und Radio-Anteil meiner Freizeit derartig verbinden. Im Wesentlichen war es ein spaßiger und ein wenig anstrengender Tag. Ausklingen ließ ich den im Geier.

18.09.16 : Ausschlafen ohne Rücksicht auf irgendwas. Dann abermals ein wenig Asia-Küchen zum Abend und schließlich noch den Film “Tschick” im Kino. Selten, dass mich ein deutscher Film so begeistert. Eigentlich hätte ich gern noch das Buch davor gelesen. Aber dafür hatte ich … na?… keine Zeit. (8/10)
Immerhin bekam ich bei den Trailern von einem Werk namens “Die Mitte der Welt” Wind und nahm mir dazu die Lektüre vor.

19.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO-Zeugs.

20.09.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, abendlicher Workshop mit zweifelhafter Wirksamkeit und heiteres Beisammensein mit Freunden am Hafen.

21.09.16 : Der Mittwoch… verlief im Wesentlich fast genau wie der davor. (Routine-Alarm?)

22.09.16 : Am Donnerstag spürte ich den Schlafmangel der bisherigen Woche und hatte am Abend dennoch ganz schön mit dem Schneiden eines Interviews zu kämpfen. Nebenbei sah ich S. wieder, die in der Stadt war.

23.09.16 : Und dann lege ich mir an diesen Freitag noch eine nächtliche Sondersendung. Na ja, immerhin gelang mir noch ein “Power nap” im Vorfeld des sonst beschäftigten Freitages. Die Sendung mit T. war auch sehr schön.

24.09.16 : Wie habe ich es nur am Vormittag in einen Zug in die Heimat geschafft? Und wofür? Für einen Besuch auf dem Erntedankfest in Lauterbach. Dort gab es prämierte Rindtiere, Pferde, Kutschen und… lecker Essen. Danach brauchte ich am späten Nachmittag dann doch noch etwas Schlaf. Und am Abend ließ ich mich vom Fernsehen berieseln.

25.09.16 : Sonntag holte ich abermals etwas Schlaf am Vormittag nach und war am Nachmittag mit einem Tablet beschäftigt, bei dem es wohl Speicherplatzprobleme gab. Am Abend fuhr ich wieder in die Stadt und sah Oliver Stone’s “Snowden”. Der Film ist handwerklich topp und lässt einen die Ereignisse gut nachvollziehen. Hin und wieder kam mir das Setting übertrieben vor. Und natürlich fühlte mich etwas unwohl aufgrund der Geschichte und ihrer unfassbaren Reichweite. Man könnte also von einem “Downer” sprechen.

26.09.16 : Die Woche begann relativ anstrengend für mich. Nach der Arbeit und etwas Haushalt ging ich zeitig ins Bett.

27.09.16 : Ein Highlight des Dienstags war der Abend. Zunächst gönnte ich mir etwas Ruhe und besuchte dann G.. Gefeiert wurde später im ST-Club, wo komischerweise ein hoher Elektro-Anteil gespielt wurde. Irgendwie beneidete ich den DJ für seine Eigenwilligkeit. Und ich erfreute mich über mein Pflichtbewusstsein, welches mich noch vor Mitternacht zum Aufbrechen brachte. Ach ja, wiederholt traf ich im ST auf Arbeitskollegen. Den Heimweg verschönerte mir meine Playlist.

28.09.16 : Das Muster mit dem kurzen Nickerchen am Abend wiederholte sich abermals am Mittwoch, wobei hier wieder Routine herrschte. Sprich: ein Treffen der Musikredaktion, das vielleicht zu lange ging.

29.09.16 : Am Abend traf ich mich mit K. für einen Besuch bei Pesto Peter, der irgendwas mit seiner Speisekarte hatte. Es war relativ frisch draußen. Ich erledigte danach noch einen kurzen Einkauf und entkam dem Regen einigermaßen gut.

30.09.16 : Der Freitag verlief relativ routiniert – erst Arbeit, dann Radiosendung, Besuch bei Freunden und ein Gang in den Freigarten.

01.10.16 : Am Samstag fuhr ich wieder in die Heimat, hatte einen entspannten Vormittag und schaute “Mr Robot”. Für den Abend gab es leichte Kost in Form eines Films.

02.10.16 : Für den Sonntag stand ein abendlicher Besuch bei B. auf dem Plan. Wir feierten in seinen Geburtstag rein und es wurde ordentlich geschlemmt.

03.10.16 : Mein Feiertagsverlauf in Kurzform: Langes Ausschlafen, Sport und Radio-Vorbereitungen.

04.10.16 : Auch am Dienstag hielt mich das Tüfteln an Radiosendungsdingen am Abend (sozusagen nach der Arbeit) beschäftigt.

05.10.16 : Mittwoch: Arbeit, Radiosendung, Musikredaktionstreffen, SEA+AIR im Peter-Weiss-Haus (Konzert).

06.10.16 : Überraschung am Donnerstag: es gab Frühstück auf Arbeit. Ansonsten stand wieder eine Kinosendung auf dem Plan, die abermals ausgiebig nachbereitet wurde. Ich glaube, sogar erstmals mit Wiederholung fürs Wochenende.

07.10.16 : Ausflugszeit. Das war der Grund, warum ich den Besuch zu C.’s Geburtstag absagen musste. Unser Kollegium fuhr nach dem Mittag nach Jena. Ich nutzte die Zeit zum… na?… Schlafen natürlich. Entsprechend groggy ging es mir bei den Pausenhalten. Abends hatten wir Essen im Hotel.

08.10.16 : Der Samstag in Kurzform: Frühstück (mit Buffet) in Jena, Stadtführung in Erfurt, Stadtführung in Weimar (inklusive Zwiebelmarkt), Bowling in Jena und spätabendliches Nachtleben in Jena.

09.10.16 : Nach dem Frühstück ging es wieder per Bus nach Rostock. Auf der Fahrt schaute ich mit P. ein paar Folgen “Stranger Things”. Endlich zu Hause angekommen, legte ich mich schlafen. Am Abend ging ich noch ins Kino. “Der Untertan” ist ein Klassiker, den ich nicht kannte, und den ich überraschend gut fand. Wirklich sehenswert.

10.10.16 : Montag in Kurzform: Arbeit, Sport, Kino -> in diesem Fall “Die Insel der besonderen Kinder”, ein sehr schöner Fantasy-Film der Marke Tim Burton. (8/10)

11.10.16 : Am Dienstag fühlte ich mich wieder ganz schön müde, weswegen ich nach der Arbeit nicht mehr viel unternahm und eher daran arbeitete, früh ins Bett zu kommen.

12.10.16 : Ein ganz normaler Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion, Besuch im Café Marat.

13.10.16 : An dem Tag hatte ich nach der Arbeit ein Planungstreffen zu einem “Mehrsprachigkeitsprojekt” und ging schließlich wieder ins Kino. “Welcome To Norway” hielt quasi, was der Trailer verspricht, wenn auch der Drama-Anteil nicht zu unterschätzen ist. Leider war die eine oder andere Nebenhandlung etwas bizarr. (7/10)

14.10.16 : Am Freitag gelang es mir, für eine Radiosendung erstmals internationale Gäste einzubauen. Wolves & Wolves & Wolves & Wolves waren in der Stadt und schauten im Sendestudio vorbei. Mit B. ging ich am Abend dann ins Peter-Weiss-Haus und sah sie live. Sehr druckvolles Konzert.

15.10.16 : Ganz schön auf die Uhr musste ich am Samstag schauen. Denn nicht nur hatte ich einen Skype-Termin mit J., der am anderen Ende der Welt verweilte, sondern noch einen Studiokurs. Darüber hinaus kommunizierte ich noch mit Jan Blomqvist zwecks Interview-Termin. Nach dem Interview besuchte ich T. bei ihrer Wohnungseinweihungsfeier. Danach traf ich S. am Bunker und erfuhr, wie sich so ein 90s-Rave anfühlt/anhört. (Die Bässe merkt man mehr, als dass man sie hört.) Und auch den Anfang von Marusha’s Set nahmen wir noch mit. Die Nacht war für mich dann allerdings noch nicht zu Ende. Ich ging noch in den Stadtpalast und erfreute mich am Live-Set von Jan Blomqvist. Die Party hatte das Motto “Im Rausch der Sinne”. Berauschend war neben der Musik auf jeden Fall noch die Deko. Auf dem Heimweg traf ich U. auf dem Dobi.

16.10.16 : Nach so einem aufregenden Samstag nutzte ich den Sonntag primär zur Erholung.

17.10.16 : Am Montag war ich erstmals bei einer Sneak Preview (im O-Ton). Ich hatte im Vorfeld recherchiert, welche Filme in Frage kommen könnten. Und letztendlich war auch “The Accountant” einer der Kandidaten. Der Film mit Ben Affleck ließ mich manchmal an seine Batman-Rolle denken, überzeugte mich dennoch irgendwie. Ein spannender Thriller mit kleinen guten Plottwists. (7/10)

18.10.16 : Oh, was für ein Dienstag. Ich eilte nach der Arbeit zum Hauptbahnhof, fuhr nach Hamburg, checkte kurz im Intercity-Hotel dort ein, stärkte mich noch kurz im Europa-Center (oder wie auch immer diese Einkaufspassage heißt) und war dann auf dem Weg ins “Übel & Gefährlich”) Grund: Roosevelt. Der Support-Act war okay, seine Musik kam mir allerdings nach 20 Minuten eintönig vor. Auf den Haupt-Act durfte dann sogar noch etwas gewartet werden. Aber es war es wert. Das Konzert war wunderbar. Ich ließ mir danach noch ein Album signieren und war kurz nach Mitternacht wieder im Hotel – mit der Aussicht auf eine sehr kurze Nacht.

19.10.16 : Gegen 4 Uhr noch was war ich wieder auf dem Hauptbahnhof und total überrascht, dass erste Fressbuden bereits geöffnet waren. Die Bahnverbindung brachte mich zunächst nach Lübeck und dann nach Rostock… bis ich noch vor 9 Uhr wieder im Büro war und meiner Arbeit nachgehen konnte – noch mit Roosevelt-Merch in der Tasche. Am Abend gab es noch eine Vollversammlung bei LOHRO. Ich ließ mich für die Wahl des Redaktionsausschusses aufstellen… und wurde gewählt. Wir gingen noch ins Café Marat und plauderten viel.

20.10.16 : Donnerstag: Arbeit, Sport, Planungstreffen wegen der “Mehrspachigkeits-Web-Geschichte”. Dazu gönnte ich mir Aisa-Food.

21.10.16 : Freitag: Arbeit + Reise in die Heimat.

22.10.16 : Ein Wochenendtag in der Heimat – also viel Schlaf, Entspannung und auch das Übliche Maß an Berieselung durch Leitmedien.

23.10.16 : Die Abendbeschäftigung für Sonntag war Ove. Der Künstler gab ein Küchenkonzert und wusste zu unterhalten. Auch die Lieder waren schön. Ich investierte in eine Konzertkarte für November(, was dann auf 2017 verschoben wurde).

24.10.16 : Zum Wochenstart ereilte mich wieder Müdigkeit… und ich wollte abends nur noch ins Bett.

25.10.16 : Weise war ich am Montag, denn der Dienstag wurde lang. Zunächst durch das Treffen des Kulturnetzwerk-Vorstandes und schließlich dank Besuch im Kro.

26.10.16 : Der Mittwoch wurde überschattet durch einen Kinotermin. Leider hatte ich dadurch kaum Zeit für die Musikredaktion und noch weniger Zeit für die Vollversammlung des Hackspace-Vereins. Mit A. ging ich in die Innenstadt und sah “Doctor Strange” in der Vorpremiere. Der Film ist visuell eindrucksvoll und auch handlungsmäßig sehr kurzweilig. Anschließend fanden wir uns noch im Café Marat ein, wo S. in ihren Geburtstag reinfeierte.

27.10.16 :  Der Donnerstag in Kurzform: Arbeit, erstes Treffen des neuen Redaktionsausschusses, LOHRO-Stammtisch in der Gelben Katze, Einladung zum Geierbesuch via U..

28.10.16 : Der Freitag schien sehr routiniert abzulaufen – mit Arbeit, Sendung und Sport. Aber dann packte mich die Abenteuerlust und ich nahm eine letzte Möglichkeit wahr, die neue Verfilmung von “Das kalte Herz” im Kino (in Lütten Klein) zu sehen. Der Andrang war überschaubar für so eine Spätvorstellung. Der Film hat mir leider eher weniger gefallen. (5/10)

29.10.16 : Endlich wieder ausschlafen. Nach ein wenig Haushaltsdingen traf ich mich am späten Nachmittag mit C., um Die Höchste Eisenbahn zu interviewen. Danach ruhte ich mich etwas aus. ging zu M. und schließlich zum Konzert, welches ein Highlight des Jahres war. Ich investierte nicht nur in einen Merch-Beutel, sondern half J. noch auf der “Jagd” nach Unterschriften. Und auch sonst war der Abend sehr schön und ausschweifend.

30.10.16 : Zwei Dinge zu diesem Sonntag: Ausschlafen und Kinobesuch zu “Doctor Strange” (im O-Ton).

31.10.16 : Der Feiertag kam wie gerufen und wurde natürlich gewinnbringend für das Schlafkonto genutzt. Ansonsten gönnte ich mir 2 Stunden für eine Sondersendung, bereitete abermals Radiodinge vor und schaute mir “American Honey” im Kino an. Der Film nimmt einen mit, auf die positive wie auf die negative Art. Mich regte der Film zum Nachdenken an, wenn auch ich mich leicht deprimiert fühte. (7/10)

01.11.16 : Da war er also nun: der November. Und immer noch war ich mit der Aufarbeitung hier im Blog nicht fertig. Und auch an diesem Dienstag gab es wieder abendfüllende Angelegenheiten – nämlich ein Planungstreffen in der Gelben Katze.

02.11.16 : Ein Mittwoch nach Routine: Arbeit und Musikredaktion.

03.11.16 : Der Donnerstag sprang ein wenig aus dem Rahmen. Zunächst mal aufgrund eines Zahnarzt-Termins zu Tagesbeginn und dann noch wegen einem “Last-Minute-Interview” 30 Minuten vor Sendungsbeginn. Knapper hätte ich das echt nicht haben müssen. Aber spaßig war es dennoch. Die Kinosendung lief und wurde umfassend nachbereitet.

04.11.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Schlaf und Sport.

05.11.16 : Am Samstag bereitete ich das Interview noch mal auf und ging zum 10. Comic-Treff ins Marat. Das von mir erstellte Quiz war abermals ziemlich anspruchsvoll. (Mit anderen Worten: schwierig.) Ein paar neue Gesichter waren anwesend. Nach dem Treff schauten wir noch passenderweise “V wie Vendetta”.

06.11.16 : Der Sonntag war im Wesentlichen zum Ausschlafen da.

07.11.16 : Ein Wochenstart beinahe wie immer: Arbeit, Sport und Radiozeugs.

08.11.16 : Auch am Dienstag gab es wenig Neues in dieser Auflistung.

09.11.16 : Immens früh stand ich Mittwoch auf, um dann stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein. Das Ziel der Dienstreise war Darmstadt. Die Bahn hatte Verspätung. Mittag gabs in Frankfurt bei BK. Das Meeting war zäh und mühselig, aber wenigstens hatten wir Kekse. Abends aßen wir in einem Restaurant mit All-You-Can-Eat-Grill/Buffet. Und später saßen wir noch in der Hotel-Lobby und plauderten… über Arbeit.

10.11.16 : Was war ich froh, dass das zweite Meeting schneller ging als angesetzt. Wir konnten somit eine Bahn früher nehmen und waren abends wieder in Rostock. Ich schmiss meine Sachen in die Ecke und eilte sogleich wieder in die Innenstadt, um mir “Die Mitte der Welt” im Kino anzusehen. Ein skurriler Genre-Mix, den ich kaum mit irgendwas vergleichen kann. (7/10)

11.11.16 : Elfter Elfter: Oh, wie schön. Es gab Pfannkuchen auf Arbeit. Ansonsten war ich immer noch leicht übermüdet. weswegen ich mich nach der Sendung noch kurz schlafen legte, ehe ich zu M. ging und von dort aus ins Kino – zu “Der Mann, der vom Himmel fiel”. Als Teil der Veranstaltungsreihe “Musik trifft Film” wurde danach noch aufgelegt. Und es gab Bowle. Die Nacht sollte kurz werden.

12.11.16 : Entsprechend umständlich fiel mir der Start ins Wochenende – inklusive Fahrt in die Heimat.

13.11.16 : Endlich wieder ausschlafen. Der Sonntag auf Rügen war wie geschaffen dafür, ein paar Serienfolgen aufzuarbeiten. Ua. war ich immer noch nicht mit “Luke Cage” fertig.

14.11.16 : Der Montag in Kürze: Schlaf und Unterhaltung.

15.11.16 : Und jährlich grüßt die Erinnerung an meine Person bzw. das Altern. Ich begann meinen Geburtstag mit einem schönen Frühstück in der Heimat. Für meine Zugfahrt war leider wieder Schienenersatzverkehr vorgesehen – ebenfalls ein wiederkehrendes Element zu dieser Jahreszeit. Beim Zwischenstopp in Stralsund gönnte ich mir einen Comic-Band. Als ich wieder in der Stadt war, erfreute mich die Ankunft eines weiteren Comic-Bandes, den ich auch zugleich las. Dann wurde es Zeit für ein paar Erledigungen und schon war es Abend. Diesen verbrachte ich mit Freunden bei einem Dinner in der Grünen Kombüse und danach noch in der Barke.

16.11.16 : Der Mittwoch in Kürze: Arbeit, Sport, Musikredaktion. Auf dem Heimweg regnete es.

17.11.16 : Der Tag fing unschön an, weil mein Wecker stehen geblieben ist. Entsprechend wurde meine Planung etwas umgeworfen. Am Abend ließ ich mich abermals auf ein Planungstreffen ein, welches wider Erwarten kurz und effektiv abgehandelt wurde.

18.11.16 : Dieser Freitag wird mir bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleiben. (Zur Not kann ich auch hier nachlesen.) Ich hatte mir einen halben Tag frei genommen, um mittags einen Zug Richtung Berlin zu nehmen. M. kam mit und unterwegs bastelten wir an der Interview-Vorbereitung für The Slow Show. Wir blieben relativ gut im Zeitplan, mussten am Venue jedoch eine Weile auf die Band warten. Nach Interview 1 folgte noch ein Weiteres mit dem Support “I Have A Tribe”. Danach wurde es für mich spannend, da ich erstmals AirBnb ausprobierte. Nur leider war ich nicht firm genug, die Adresse richtig zu finden und stand doch tatsächlich minutenlang im Regen. Schließlich hat alles nach 2 Telefonaten doch noch geklappt und ich hatte ein 1A Zimmer in zentraler Lage. Am Abend traf ich mich mit M. bei Curry 36, einem “Hotspot”, den ich immer noch wahrnehmen wollte. Das Essen war schnell und lecker. Dann ging es zum Konzert, wo es sehr viel Andrang gab. Die Stimmung war großartig und wir danach sehr happy. Der nächste Stopp war Kreuzberg, wo es zu einem weiteren Konzert ging. Mozes And The Firstborn waren in der Stadt und legten eine energiegeladene Show hin. Ich gelang danach noch an eine Station-ID.. und wir brachen zusammen auf.

19.11.16 : Ich stand – in Relation zu dem ereignisreichen Vortag – relativ zeitig auf und ging noch etwas einkaufen. Am einem Samstag in Zentral-Berlin nicht die beste Idee. Dennoch fand ich taschenweise neues Zeug, welches ich dann -inklusive Donuts – wieder mit nach Rostock nahm. In der StraBa vom Bahnhof traf ich noch auf K. und berichtete ihr von meiner Reise. Am Abend wollte ich jedoch nur noch entspannen.

20.11.16 : Am Sonntag hatte ich einen Termin mit A., den ich leider etwas verspätet wahrnehmen konnte. Planungsdinge wurde ausgetauscht. Am frühen Abend schaute ich mir “Paterson” im Kino an. Wow, dass mir ein so zurückhaltend ruhiger Film dermaßen gefallen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Film ist wie ein Gedicht an den Alltag. Vielleicht liegt es auch an meiner Situation, dass ich mich daran so erfreuen konnte. (8/10)

21.11.16 : Wochenstart wie immer? Nö, denn ich traf mich am Abend mit I., die in der Stadt war. Wir kauften zusammen ein und kochten eine Gemüsepfanne mit Weichweizen. (Sehr lecker.) Es tat gut, mal wieder ein wenig Austausch mit Menschen zu haben, die man selten sieht.

22.11.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, eine große Bemusterungs-Session mit M. und die Sichtung der AMAs.

23.11.16 : Der typische Mittwoch für mich: Arbeit und Musikredaktion, wenn auch mit kleinem Eklat im Nachgang.

24.11.16 : Eigentlich war für den Donnerstag wieder eine “Late Night”-Sendung geplant, aber wegen verstimmter Gemüter musste die ins Wasser fallen. Ich nutzte die damit gewonnene Zeit für mehr Schlaf, wenn auch ich mich etwas ärgerte, da ich schon einige Zeit in die Vorbereitung investiert hatte.

25.11.16 : Manchmal habe ich auch ein Händchen für Wiederholungen. Es ergab sich abermals der Fall, dass ich kurz vor Sendung noch ein Telefoninterview hatte. Und nach der Sendung ging ich noch kurz einkaufen, um ein paar Mitbringsel zu haben. Denn N. lud zur Geburtstagsfeier ein. Und diese ging bis in die Morgenstunden.

26.11.16 : Schade eigentlich, dass ich mich nicht nur einer Sondersendung verschrieben hatte (mit Schmutzki und Riot Teddy), sondern im Anschluss noch ein paar Technikdinge mit M. bespechen wollte. Warum schade? Weil das alles in einem ausgeschlafenen Zustand bestimmt spaßiger gewesen wäre. Zum späten Abend schaute ich dann den Film “Wir sind die Flut” im Kino. In Ansätzen sehr schön gedreht, aber handlungstechnisch spätestens am Ende irgendwie ungenügend. (6/10)
Danach verweilte ich mit J., L. und J. noch im Geier, und brachte zwei von denen noch zur Bushaltestelle.

27.11.16 : Auch am Sonntag fühlte ich mich zum späten Tagesbeginn nicht wirklich munter. Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin am Bahnhof – tauschte ein Buch gegen Plätzchen. Erst dann fiel mir ein, dass schon erster Advent war. Nächste Erledigung: Ich orderte für Mittwoch eine größere Menge Brötchen. Am Abend ging ich abermals ins Kino zu “Fantastic Beasts And Where To Find Them”. Der Film enttäuschte mich in erster Linie wegen der faden Charaktere, auch wenn die Schauspieler eigentlich brauchbar agierten. Die Geschichte wirkte auf mich arg trivial. (Hauptsache Harry-Potter-Bezug.) (6/10)

28.11.16 : Der Wochenstart verlief für mich ungewollt hektisch, da ich mich in der Zeit ein wenig verschätzt hatte. Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo es ein Treffen zu Web-Dingen gab. Danach schnitt ich jede Menger Audio-Trailer. Und schließlich gönnte ich mir “I, Daniel Blake” im LiWu-Kino. Der Film nahm mich sehr mit und wühlte meine Gedanken ordentlich auf. So muss ein Drama sein. (8/10)

29.11.16 : Und wieder so ein verrückter Dienstag. Ich schob nach der Arbeit noch ein wenig Sport ein, eilte dann zum Bahnhof und fuhr mit A. und M. nach Hamburg. Dort ging es Richtung Reeperbahn für eine kurze Stärkung. Ein Döner-Laden sollte es sein, der im Einflugsgebiet von “netten Damen” lag. Am Venue des exklusiven Roosevelt-Konzertes, für welches man Tickets nur gewinnen konnte, wurde uns Glühwein angeboten – in exklusiven Metalbechern. Das Konzert wurde von Kameras mitgeschnitten, war aber nicht weniger schön. Es gab keinen Support-Act. Ich wusste ja schon so ungefähr, wie es ablaufen würde, und konnte es noch mehr genießen als ein paar Wochen zuvor. (Auch war es weniger voll.) Danach hatten wir nicht all zu viel Zeit für eine Stärkung und waren dann schon wieder auf dem Weg zum Bahnhof, um den letzten Zug nach Rostock zu nehmen. Gegen 2 Uhr war ich zu Hause.

30.11.16 : Noch vor 7 Uhr war ich wieder unterwegs, um meine Brötchen abzuholen, dann zur Arbeit zu fahren und knapp 90 Minuten mit Frühstücksvorbereitung zu verbringen. Insofern schon ein besonderer Arbeitstag. Am Abend hatte ich ein Telefoninterview mit Wendja, zu dem ich einerseits gut vorbereitet war und über dessen Antworten ich mich andererseits positiv wunderte. Nach dem Treffen der Musikredaktion schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und wollte dann baldigst nach Hause (bzw. ins Bett).

01.12.16 : Schon ist es Dezember und mein Blog immer noch nicht aufgearbeitet. Der Tag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, der Kinosendung und der Vorproduktion einer weiteren Sendung (bis in die späten Abendstunden).

02.12.16 : Am Freitag ging es von der Arbeit aus gleich Richtung Busbahnhof, wo ich erstmals mit einem Flixbus unterwegs war – Richtung Hamburg. (Ja, richtig, schon wieder Hamburg. Das zweite Mal in dieser Woche.) Unterwegs wollte ich so schön wegdösen und wurde vom Anruf einer Promo-Dame geweckt. -.- In Hamburg angekommen holte ich mir eine Tageskarte und fuhr zu S. und H., wo ich auf S., K. und C. traf. Ich legte kurz ab und schon waren wir auf dem Weg zum Hamburger Dom. Dort wurde wieder viel geschlemmt, jedoch weniger gefahren. (Auch wenn einige Fahrgeschäfte einladend aussahen.) Das Feuerwerk war sehr schön. Auf dem Heimweg merkten wir, wie eisig das Wetter doch war – jedenfalls, wenn man 15 Minuten auf den Bus wartet.

03.12.16 : Es gab selbstgemachte Brötchen zum Frühstück. Auf dem Weg nach Rostock machten S. und C. noch kurz bei einem “Spezialgeschäft” Halt. Mir gelang es abermals sehr gut hin und wieder einzuschlafen. In Rostock angekommen schrieb ich mit G. und die Pläne für den Abend wurden konkreter. Ich ging noch einkaufen. Wir schauten zunächst einen Film (BvS) und gingen dann in den Bunker, wo es 90er-Musik gab und wo wir noch M. trafen.

04.12.16 : Zweiter Advent. Und dieser wurde zelebriert mit einem veganen Brunch. G. und K. waren dabei und alle wurden satt. Zum Mittag legte ich mich wieder hin und am Abend schaute ich irgendeinen Film, den ich noch sehen wollte.

05.12.16 : Die Woche begann mit einem überlangen Arbeitstag. Danach machte ich nur kurz noch Erledigungen und wollte nur noch ins Bett.

06.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Sport, Planungstreffen bei LOHRO.

07.12.16 : Ausnahmsweise gönnte ich mir eine Radiosendung am Mittwoch (nach der Arbeit), blieb noch kurz zum Treffen der Musikredaktion und schaute dann bei der Weihnachtsfeier im Hackspace vorbei.

08.12.16 : Der Tag verlief alles andere als wie geplant. Es ging damit los, dass ich abermals sehr lange im Büro zu tun hatte. Eigentlich wollte ich schon jegliche Abendtermine absagen. Dann entschied ich mich um, ging noch kurz einkaufen und besuchte dann C. und L. zu seinem Geburtstag. Dort lernte ich neue Menschen kennen und es wurde viel über Politik geredet.

09.12.16 : Die Reue am Freitag hielt sich in Grenzen. Das frühe Aufstehen hatte geklappt. Und ich hatte nur einen halben Arbeitstag. Mittags befand ich mich auf dem Weg nach Berlin und dort zunächst zu A. (2), die eine WG am Maibachufer gefunden hatte. Eine interessante Gegend. Am Abend hatte ich einen Interview-Termin mit The Sigourney Weavers. Und dieser verlief total entspannt. Danach tätigte ich noch ein paar Erledigungen. Mein Abendessen hatte ich beim Burgermeister. Und schließlich ging es mit A. (1) und M. zum wohl kleinsten Konzertsaal des Stadtteils (?). Die Support-Acts teilten sich eine Gitarre und sangen sowohl gefühl- als auch kraftvoll. Aber richtig laut wurde erst bei TSW. Super Stimmung. Später kam noch A. (1) dazu und es wurde Zeit zum Aufbrechen. Zurück in ihrer WG schauten wir noch eine Folge Cosmos.

10.12.16 : A. war am Vormittag sehr mit Vorbereitungen für ihren Sprachkurs beschäftigt – und zwar Crepes. Gegen Mittag brach ich wieder auf nach Rostock. Zu Hause angekommen schmiss ich die einen Sachen in die Ecke und packte die anderen (Comics) in meine Tasche. Ich ging zum Comic-Treff, der ausnahmsweise in der Frieda 23 stattfand, wo ein Aktionstag im Gange war. Wirklich viele kamen zwar nicht zum Treff, dennoch tauschten wir uns über unsere Highlights des Jahres aus. Später ging ich mit M., J., L. ua. noch in den Geier.

11.12.16 : Lange ausschlafen konnte ich an diesem Sonntag nicht, denn ich wollte noch etwas schaffen, bevor ich am frühen Nachmittag erstmals etwas vom Weihnachtsmarkt mitbekommen hatte. Mein spätes Frühstück waren quasi Mutzen. Ich traf mich mit S. und Co. am Kino, wo es zu einer Vorpremiere von Vaiana ging – zwar auf Deutsch, aber dafür in 2D. Der Film und auch der Vorfilm hatten richtig Spaß gemacht. Auf dem Heimweg ging ich noch kurz zu LOHRO und holte ein paar Comics. Dann zu Hause war noch noch mein Bett interessant.

12.12.16 : Bin ich ein Held oder dumm? Da musste ich doch noch ein paar Urlaubstage in diesem Jahr nehmen und ich lege mir dann eine Frühsendung in den Plan. Und so stand ich am Montag um 4 Uhr noch was auf, um dann ab 6 Uhr 3 Stunden Radio zu machen. Gegen Mittag fuhr ich kurz in die Stadt, um mir eine Kinokarte für Sonntag zu holen. Am Abend war ich abernals bei LOHRO zugegen, um einen Kurs zum Schnittprogramm zu geben.

13.12.16 : Und so dürfte es wenig verwunderlich sein, dass ich trotz verlängertem Wochenende am Dienstag nach der Arbeit wieder so knülle war, dass ich nur noch schlafen wollte.

14.12.16 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

15.12.16 : Ein besonderer Arbeitstag: nicht nur, weil er länger ging, als erhofft, sondern weil am Abend die Weihnachtsfeier stattfand. Diese bestand aus einem Buffet im obersten Stock des Sporthotels (hinter der Neptunschwimmhalle) und anschließendem Bowling im HCC. Alles gut überstanden. Mein Preis: eine Flasche Amaretto.

16.12.16 : Ein weiterer ungeplanter freier Tag. Dieses Mal mit Ausschlafen und viel Ruhe. Am Nachmittag eine 2-Stunden-Sendung (mit zwei Studiogästen). Im Anschluss eine Weihnachtsfeier inklusive Wichteln und Karaoke. Und wie das eben so ist… dann noch ein 4-stündiger DJ-Gig im Zwischenbau.

17.12.16 : Hatte ich mir für diesen Samstag etwas vorgenommen? Nein. War das gut so? Oh ja.

18.12.16 : Auch für den Sonntag ließ ich mir Zeit. Irgendwann am Nachmittag traf ich bei LOHRO ein und schnitt ein Interview zurecht. Am Abend ging ich in die Innenstadt zur Sichtung von “Rogue One: A Star Wars Story” im O-Ton.

19.12.16 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sendung, Sport, Kinobesuch.
“Jacques – Entdecker der Ozeane” empfand ich doppelt eindrucksvoll – als Drama mit guter Besetzung und als Naturfilm mit wunderschönen Bildern. (8/10)

20.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Schlaf.

21.12.16 : Für den Mittwoch war das finale Treffen der Musikredaktionn für dieses Jahr angesetzt. Demnach gab es Einiges zu entscheiden. Und schließlich war da noch ein spannendes Fußballspiel, welches wir verfolgten.

22.12.16 : Der Donnertag in Kurzform: Arbeit, Einkauf, Besuch bei S. zum Abendessen (glutenfreihe Pizza mit Blumenkohl-Mandel-Teig) und schließlich eine neue Spät-Sendung mit T. planen und durchführen.

23.12.16 : So einen Freitag müsste ich nicht wiederholen. Knapp 3 Stunden geschlafen, dann aufgerappelt für eine dreistündige Radio-Sendung und danach ins Büro. (Zur Info: an dem Tag sollte ich eigentlich frei haben.) Am Abend legte ich noch eine kurze Runde sportliche Betätigung ein und war dann so fertig mit der Welt, dass ich noch vor 20 Uhr im Bett landete.

24.12.16 : Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal zu Heiligabend schon vor 6 Uhr aufgestanden bin. Na ja, die Taktik, einen frühen Zug in die Heimat zu nehmen ging auf. Die Bahn war ziemlich leer. Pünktlich kam ich auch an. Dann hatte ich Frühstück und das Angebot, ein wenig schwimmen zu gehen. Chance genutzt. Am Nachmittag schaute ich “Jersey Girl” – ein “All-Time Favorit” für die Feiertage. Am Abend betätigte ich mich in der Küche. (Lange nicht mehr gekocht.) Das Essen gelang.

25.12.16 : Den ersten Weihnachtsfeiertag 2016 ließ ich so spät wie möglich beginnen. Tagsüber war mir nach audiovisueller Berieselung. Zum Abend kam Besuch aus Garz und wir gingen essen. Und schließlich gab es noch einen franzöische Komödie zum Abend.

26.12.16 : Und wieder ein Feiertag zum Entspannen. Das Wetter bot sich für einen Spaziergang an, der in windigem Nieselregen endete. Am Abend wurde es wieder festlich – mit urst leckerer Ente.

27.12.16 : Ausschlafen Fehlanzeige. Dafür ein üppiges Frühstück und die Aussicht auf weiteren Schlaf am Vormittag. Am Nachmittag organisierte ich noch einige Dinge, bevor es wieder zurück ins Stadtleben ging – und dies zur Einstimmung gleich mal mit 30 Minuten Verspätung. Ich ließ es mir dann aber doch nicht nehmen und gönnte mir einen Kinobesuch in Lütten Klein – nur um festzustellen, dass diese Jahreszeit scheinbar viele dazu einlädt, selbiges zu tun. Ich stand mindestens 20 Minuten in der Schlange, verpasste aber glücklicherweise nur ein paar Minuten Vorprogramm. Leider empfand ich den Film schon während des Schauens als schwach.

28.12.16 : Endlich wieder in den Arbeitsalltag kommen. :/ Ich hätte eigentlich lieber drauf verzichtet. Aber es ging dann doch nach einer Weile. Für den Abend hatte ich gleich mehrere Anfragen, die ich allerdings ausschlug, weil ich in weiser Voraussicht lieber Schlaf tanken wollte. Und so ging ich auch ziemlich zeitig ins Bett.

29.12.16 : Mein Mittwoch in Kurzform: Arbeit und Radio-Freizeit. Und eben diese animierte mich, mein 3. Jubiläum abermals mit einer Sondersendung zu feiern. Im Anschluss daran wurde mit M. noch etwas technisch geplant.

30.12.16 : Ein letzter Arbeitstag in 2016, natürlich mit der Extraportion Stress wegen Support-Einsätzen. Dann wurde noch etwas abgerechnet und ich brach auf in den verdienten Feieraben, Und zwar zu LOHRO, wo es eine extra-lange Sendung zu den Titeln der Wochen in 2016 gab. Nebenbei kochte ich Nudeln.

31.12.16 : Und wieder ein ungewöhnliches Silvester verlebt. Es fing damit an, dass ich relativ zeitig aufgestanden bin, um noch etwas Sport zu machen. Danach war ich einkaufen und holte ua. meine bestellten Pfannkuchen ab. Und dann wurde es auch schon Zeit, in die Puschen zu kommen, damit ich rechtzeitig um 12 Uhr in der Frieda 23 war. Dort hatte ich mit A., C. und M. einen 10-stündigen Sendungsmarathon. Zwischendurch gab es auch leckeres Essen. Am späten Abend setzte ich mich von der Gemeinschaft ab und besuchte S.. Dort gab es… abermals Essen… und heißen Cranberry-Saft. (Wer hätte gedacht, dass der heiß besser schmeckt.) Die Böllerei verfolgte ich mit B. aus sicherer Entfernung vom Treppenhausfenster aus. Und dann trat schon allgemeine Müdigkeit auf. Der Heimweg war erfreulich ereignisfrei und ich fiel gegen 4 Uhr ins Bett.

Es verbleibt mit der Aussicht auf ganz oft „Frohes Neues“ zu sagen
F.

Logbuch : ein weiterer Aktivurlaub

Juli 30, 2016

Logbuch

18.07.16 : So oft hatte ich einen Weckruf-Einsatz am Montag nicht. Daher erstaunte mich, wie viele Sportnachrichten sich da recherchieren lassen. Leider hatte T. weder H. noch H. Bescheid gegeben, dass ich moderieren wollte. Daher waren wir wohl etwas überbesetzt. Und dann erschien auch noch ein Studiogast. der gar nicht auf dem Plan stand – wie sich herausstellte, war er eine Woche zu früh am Start. Danach holte ich zu Hause Schlaf nach, und hatte auch noch Haushaltsdinge zu erledigen. Am Abend ging ich zum Opennet-Treffen, welches nicht lange ging.

19.07.16 : Der Dienstag in Kurzform. Sport. Termin (erster Anlauf). Suche nach meinem Reisepass. Termin (zweiter Anlauf). Nickerchen. Besuch des Ideenhafen-Treffens im Projekt:Raum. Besuch bei G.. Auf dem Weg zum ST-Club. Lange Schlange. Besuch beim KTV-REWE und dann ein Abend auf dem Kanonsberg mit Freunden.

20.07.16 : Die erste Aufgabe des Tages war mein Koffer, den ich frühzeitig für die Reise vorbereiten wollte. Am Vormittag hatte ich noch ein Treffen wegen der “Science @ Sail” und war danach noch ein Weilchen bei LOHRO. Am Abend hatte ich einen Sendung zusammen mit M., die ein wenig spontan wurde, aber aus meiner Sicht dennoch viele Themen abdecken konnte. Das Treffen der Musikredaktion verlief entspannt. Im Anschluss eilte ich in die Innenstadt zur Vorpremiere des neuen “Star Trek”-Films. “Star Trek Beyond” ist wirklich besser als befürchtet. Es gibt viele Charaktermomente, schöne Effekte, viel Action und macht dabei stets Laune. Das ist keine Leichtigkeit heutzutage. (8/10)
Danach musste ich leider noch mal kurz zu LOHRO, um ein paar Dinge zu erledigen.

21.07.16 : Ich stand früh auf, erledigte die letzten Vorbereitungen und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort gönnte ich mir ein Käse-Flûte, welches schon wieder teurer geworden ist. Auf dem Hamburg Airport angekommen vernahm ich erhöhte Nervosität wegen dem bevorstehenden Flug. Ja, mir wurde richtig mulmig. Dabei verlief alles vorbildlich und im Zeitplan. Auf dem Weg hörte ich übrigens das neue Album von Bear’s Den, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der den Song “Auld Wives” gut findet. “Red Earth & Pouring Rain” ist ein perfektes Reise-Album. In London angekommen bemerkte ich gleich die sommerliche Temperatur und erwarb Wasser. Eine kurze Erholungsphase im Hotel später war ich bereits unterwegs durch den schönen Hyde Park. Dort kann man die Seele baumeln lassen. Man sieht Menschen sporteln sowie auf der Wiese liegen oder auf einer Bank beim Lesen. Lustigerweise dauerte es keine 30 Minuten, bis ich mich irgendwie leicht verlaufen hatte. Das Verlorengehen gelingt mir dort sehr schnell. Am Abend war ich in der Gegend um den Leicester Square unterwegs, aber weniger wegen Theater oder Musical. Mein erster Abend sollte ein Kinobesuch werden – und zwar im ODEON, dem Kino, wo gern mal internationale Premieren stattfinden. Dort lief im großen Saal der neue Ghostbusters-Streifen. Der ist okay, aber kein Muss für Filmfreunde. (6/10)
Auf dem Rückweg ging ich abermals ein paar Mal im Nachtleben der Stadt verloren, bis ich die nächstbeste Underground-Haltestelle fand.

22.07.16 : England-Urlaub, Tag 1. Ich machte mich zeitig in Richtung Tower auf. Dies war bislang eins der wenigen Denkmäler, welches ich noch nicht erkundet hatte. Die “Yeoman Warder Tour” war sehr unterhaltsam. selbst in einer Gruppe von über 100 Touris aus aller Welt. Danach schaute ich mir die Kronjuwelen an und darf zugeben, dass die mich am meisten beeindruckten. Allein die dicken Stahltüren in die Räumlichkeiten vermittelten mir, dass es sich hierbei um große Kostbarkeiten ging. Und tatsächlich sieht man solchen Prunk nicht alle Tage. Dagen war der Rest schon fast trist. Der White Tower mit der Waffensammlung hatte höchstens vom Gebäude eher beeindruckende Aspekte. (Die Waffen und Rüstungen ließen mich eher kalt.) Und auch der Weg um den ersten Festungsring war eher seicht als eindrucksvoll. Pünktlich um 1 traf ich R. am Souvenir-Shop. Wir gingen in eine Wagamama-Filiale. (Ebenfalls ein Punkt auf meiner “noch nicht erlebt”-Liste). Das japanische Essen war okay, wurde dank Chili-Öl wesentlich besser. Danach half R. mir beim Finden des “Gherkin”. Ich meine, die Gebäudespitze sieht man von vielen Ecken, aber ich wollte einmal direkt vor dem Gebäude stehen. Dies gelang mir nun – in dem stark verwinkelten Business-District. Gleich in der Nähe war eine Filiale der “Hummingbird Bakery”, auf die ich dank eines Instagrams von Darren Hayes aufmerksam wurde. Ich konnte nicht anders und erwarb ein Stück “Regenbogentorte”, welche kaum bunter hätte sein können. (Stichwort Zuckerschock.) Dann gingen wir Richtung Forbidden Planet, wo ich erst das viele neue und teils topp-aktuelle Merchandise bestaunte und dann fast noch bei den Comic-Sonderangeboten schwach wurde. Wir gingen wegen einsetzendem Regen noch kurz in eine nahegelegene “Spoons-Kneipe” und verabschiedeten uns dann. Ich besorgte noch eine Kleinigkeit für G. bei Fortnum & Mason, wo ich ein Zwiebel-Karamell-Chutney kostete. Dann gings kurz zum Frischmachen ins Hotel und von dort wieder in Richtung Convert Garden – erst zu M&S für ein kleines Abendessen und dann ins Royal Opera House… für die Pet Shop Boys. Ein sehr eindrucksvoller Ort und eine sehr eindrucksvolle Show. Überwiegend toll. Sitzplätze im Parkettbereich wurden zu Stehplätzen während der gesamten Show. Der Auftakt war genial. Nur ein paar Songs von der Setlist fand ich unglücklich gewählt. (“Winner” war nun echt kein Hit.) Danach aß ich einen Burger bei Jamie’s Diner und bummelte kurz durch den Soho-Teil der Stadt.

23.07.16 : Ein großes WTF entfuhr mir zu Tagesbeginn, weil… der Feueralarm losging. Ich dachte zunächst an einen schlechten Scherz und vernahm auch wenig “Panik” in der Nähe. Dennoch beeilte ich mich und ging rasch nach draußen. Dort war absolute Ruhe und kaum ein Mensch. Ich wendete mich an die Rezeption und erfuhr von der “Überempfindlichkeit” der Geräte und dass wohl ein benachbartes Zimmer sehr lange heiß geduscht haben mag. Wow…. meine Ruhe war dahin, ich fühlte mich 10 Jahre gealtert und durchaus angefressen. Als ich meinen Tagesausflug nach Oxford startete, war ich sehr traurig über die verlorene Stunde Schlaf. Auf der Hinfahrt waren kaum noch Sitzplätze frei. In Oxford war das Wetter ebenfalls sommerlich und die Innenstadt gefüllt. Scheinbar war irgendwo ein Abschluss zu feiern, denn ein paar junge Leute hatten diese typischen “Absolventen-Klamotten” an. Ich bummelte zunächst im Primark, dann in dem urigen Kaufhaus mit der guten Spielwaren-Abteilung. Dann ging ich zu Atomic Pizza, wobei mir der Weg (wie schon früher) ungemein lang vorkam. Ich aß eine “Luke Cage”-Pizza und konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, dazu Root Beer als auch Cream Soda zu trinken. Auf dem Rückweg schrieb ich noch ein paar Postkarten. Auf der Rückfahrt nach Paddington hatte ich meinen reservierten Sitzplatz in der “Quiet Zone” – also am ruhigen Ende des Zuges. (Dort fährt ja noch Vieles mit Diesel.) Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel und schon war ich wieder unterwegs in Richtung Innenstadt. Ich machte im Green Park halt, bummelte zum Buckingham Palace und war wirklich etwas nervös bei all den tief fliegenden Flugzeugen – daran könnte ich mich nur langsam gewöhnen. Das Wetter war wunderbar sonnig und so glänzten die vielen Goldverzierungen auch beinahe magisch. (Stichwort Fotos.) Am Abend zog es mich abermals in ein Kino am Leicester Square – dieses Mal fettes IMAX zu „Star Trek Beyond“. Irgendwie kam mir diese Version geschnitten vor.

24.07.16 : Beim Aufstehen schon irgendwie knülle zu sein, ist ein ungewohntes Gefühl für mich. Allerdings war es irgendwie verständlich bei all den Unternehmungen der Vortage. Nichtsdestotrotz wollte ich noch mal in die Innenstadt. Bei Waterloo Station angekommen war ich geradezu schockiert über die Großbaustelle, die sogar die kleine Fußgängerbücke über die Straße beeinflusste. Bei “Pret” gönnte ich mir ein heißes Brötchen mit Ei und Schinken sowie ein Stück (meines Lieblings-)Bananenkuchen, was ich mit der Aussicht auf Big Ben verspachtelte. Dann ging ich über die Brücke Richtung Westminster Station, welche natürlich nur so gespickt war von Touristen wie mich. Dann fuhr ich noch kurz zur London Bridge, um mir den Eingangsbereich des nun fertig gestellten Shards anzuschauen. Und dann wurde es auch Zeit für den “Checkout”. Eine Zugfahrt später fand ich mich in Southampton wieder, wo das Wetter frischer und trister war. Natürlich verlief ich mich gleich in den ersten Minuten, weil ich Norden mit Süden verwechselte. Das Hotel fand ich dann schließlich und musste mich erst mal ein paar Minuten ausruhen. Das Wetter war sehr grau und die unmittelbare Umgebung sah nicht sonderlich einladend aus. Ich rappelte mich auch  für eine erste Tour Richtung Zentrum. Dabei stellte ich fest, dass ich noch gut eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor die meisten Läden dicht machten. Ich gönnte mir Käse-Sandwiches von Tesco und erkundete kurz die Hafenregion. Auf dem Rückweg kam ich an einem sehr tristen Rummel vorbei und dann fing es auch noch an zu regnen. Ich ging noch mal ins Hotel undruhte mich wieder aus. Schließlich wurde es Zeit für das Konzert, weswegen ich überhaupt dort war. Erst kurz davor bemerkte ich, dass sich gleich vier Bands die Bühne an dem Abend teilen würden. The Joiners ist ein ziemlich kleiner aber charismatischer Laden. Ich fühlte mich dort jedenfalls wohl. Die Bands waren gut gelaunt. Darunter auch Normandie, die Band, weswegen ich all den Weg auf mich nahm. Auf ihren Auftritt freute ich mich am meisten. Und es war schön – selbst die kleinen Patzer trübten meinen Eindruck nicht. Ich redete kurz mit dem Sänger und ließ mir ein Poster signieren. Zurück im Hotel fühlte ich mich glücklich und unglaublich müde.

25.07.16 : Ich wollte eigentlich eine Stunde eher aufstehen. Aber Erschöpfung derartiger Güte kann schon hinderlich sein. Ich rappelte mich auf und unternahm noch einen Kurzausflug in die Innenstadt von Southampton. Die Parks wirkten bei leichtem Sonnenschein schon ungemein einladener. Ein paar Kiddies betätigten sich dort sportlich. Mir gelang es noch, in Kürze eine Postkarte aufzusetzen und einen Abstecher in den dortigen “Forbidden Planet”-Laden zu unternehmen. Dann wurde ich es schon etwas hektischer mit dem Weg zum Hauptbahnhof. Eine nette Dame hatte den Sitz neben mir reserviert und wir redeten kurz über die Unterschiede zwischen England und Deutschland. Das Umsteigen in Reading setzte mich vor ungeahnte Schwierigkeiten, da es mehrere Züge gab, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel ansteuerten. Auf dem Flughafen gönnte ich mir ein “rustikales” (also nicht labriges) Sandwich mit Avocado und Schafskäse sowie ein Stückchen Karottenkuchen. Ich stellte sehr enttäuscht fest, dass es keinen HMV mehr dort gab. Hätte doch gern noch in eine DVD oder CD investiert. Dann verspätete sich auch noch der Flug in die Heimat. (Grund war ein Tankmanöver.) In Hamburg bekam ich zugleich mit, dass es ordentlich sommerlich ist. Auf dem Hauptbahnhof musste ich zunächst in eine Flasche Wasser investieren. Und ich erwarb ein (preisintensives) Moleskin-Sketchbook für ein Projekt, welches ich die Tage beginnen wollte. Der IC nach Rostock war fast pünktlich. Das Abteil, in dem ich mich niederließ, kam mir sehr heiß vor. Die Schaffnerin ermutigte uns dann zum Waggon-Wechsel, da hier die Klimaanlage nicht funktionierte. Danach war die Fahrt auch gleich viel angenehmer. Ich beendete meine Lektüre an “Pubertiere” – ein Buch, welches ich wirklich nicht weiterempfehlen kann. (Zu viel Larifari.) In Rostock angekommen, war ich einem Regenabend entgangen, spürte allerdings noch die hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Hause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett fallen. Korrespondenz hielt mich allerdings noch eine Weile wach. Unter anderem bastelte ich für C. gleich zwei Grafiken.

26.07.16 : Ein denkwürdiger Tag. NIcht nur, weil ich so gern länger geschlafen hätte. Auch nicht, weil ich doch tatsächlich in eine Tageskarte investierte, um letztlich nur eine Strecke damit zurückzulegen. Ein Termin am Vormittag war der Auslöser. Danach gönnte ich mir etwas Schlaf, danach etwas Asiatisches zum Abendessen. Ich ging zu LOHRO und später zu G. und noch später ins ST, wo ich noch ein paar bekannte Gesichter traf.

27.07.16 : Wie gut, dass ich Zeit hatte, um in den Tag zu kommen. So allmählich bekam ich auch wieder Hunger und konnte bei LOHRO am Abend sogar doppelt schlemmen. S. hatte ein feines Quiz vorbereitet und unser Team (Blond) konnte sogar gewinnen. Später trafen wir uns noch im Freigarten.

28.07.16 : Ich konnte irgendwie nicht lange im Bett bleiben, wuselte dann etwas im Internet. Tagsüber ließ ich mir Zeit und sortierte viele Dateien. Am Abend begab ich mich zum Sendehaus, um die Heimspiel-Sendung mit Marten Pankow vorzubereiten. Im Anschluss daran habe ich mir ein paar Stunden Bemusterung gegönnt, wobei mir der Lärm vom Stadthafen auffiel. Dort waren die deutschen Feuerwehrmeisterschaften gerade frisch eröffnet – und dies leider mit einer Reihe furchtbarer Cover-Versionen bekannter Lieder am späten Abend. Von Nebenan hörte ich dann noch einige elektronische Klänge von S. und ihrem DJ-Gast. Danach plauderten wir noch eine Weile und ich stellte fest, dass starker Regen eingesetzt hatte. Das Radar zeigte ein mobiles Wolkenband. Nach einiger Zeit beschloss ich, den Rückweg anzutreten, und über die Hälfte des Weges blieb es trocken. Dann allerdings kehrte wieder der Starkregen zurück und ich war in weniger als 10 Minuten komplett durchnässt.

29.07.16 : Freitag: Spät aufgestanden. Festgestellt, dass ich Opfer eines “Frapes” wurde, weil ich ein seltenes Mal das Ausloggen vergessen hatte. Auf zum Lokalradio, wo das Abschiedsessen von S. und T. schon fast fertig war. Geschlemmt. Geplant. Gesendet. Am Abend ging in die Innenstadt, holte mir eine Kinokarte und neue Bleistifte. Wieder bei LOHRO war ich kreativ. Außerdem schaute ich etwas “Infotainment”. Zum späteren Abend stellte ich überrascht fest, dass doch noch ein paar andere Menschen die Sondervorstellung des neuen Batman-Animationsfilms “The Killing Joke” (nach der Graphic Novel von Alan Moore und Brian Bolland) schauen wollten. Der Film war kurzweilig und neben dem Prolog mit Batgirl sehr nah an der Vorlage. Als Einem, der die Handlung kannte, hatte ich ein leicht melancholisches Gefühl. Der Film wird als “ab 16 Jahren” vermarktet, was allerdings eher durch die Inhalte als durch die Darstellungen begründet sein dürfte. Etwas negativ fiel mir manchmal die Animation auf. (7/10)

Es verbleibt in einer denkwürdigen Woche
F.

Logbuch : und dann ist es schon fast Juli

Juni 30, 2016

Logbuch

Mir ist bewusst, dass schon wieder urst viel Zeit vergangen ist. Aber ich habe dieses Blog nicht vergessen…

17.05.16 : Der Tag begann sportlich und blieb es auch. Grund war ein Nachmittags-Termin im M.A.U.-Club. Am Abend saß ich bei LOHRO und hatte entweder mit einer Sendung oder einer Veranstaltung zu tun.

18.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, Warnow-Valley-Treffen, LOHRO-Musikredaktion.

19.05.16 : Wieder etwas Sport zum Tagesbeginn, Überstunden im Büro. Und dennoch bekam ich was vom Grill bei der Versammlung des LOHRO-Fördervereins am Abend. Später gingen wir noch kurz in den Freigarten.

20.05.16 : Ein besonderer Freitag. Nicht nur wegen der Sendung am Abend. Sondern vor allem wegen des Ansturms zum diesjährigen Pop-Fish – einer Musikveranstaltung im Rahmen des FiSH-Filmfestivals, bei dem ich Helfer war. Viele Leute kamen, Preise wurden überreicht. Ich bekam nur wenig davon mit. Die eine oder andere lokale Musikprominenz erkannte ich dafür.

21.05.16 : Ich stand (freiwillig) früh auf, um beim FiSH-Event im M.A.U.-Club zu helfen. Wir wurden gut versorgt und halfen an der Bühne sowie beim Auszählen. Einer der teilnehmenden Filme überzeugte mich so sehr, dass ich sogleich danach in die DVD investierte. Am Abend eilte ich nach Hause, warf mich in “gelbe” Schale und ging zu S., wo wir das DFB-Pokalfinale sahen. Ja, es war nicht so schön wie erhofft.

22.05.16 : Gleich nach dem Aufstehen war ich wieder an der Frieda 23, unterhielt mich mit Leuten – ua. über Österreich. Am Nachmittag schaute ich den Dokumentarfilm “Vom Wir zum Ich”, den ich sehr eindrucksvoll fand. Ich halt T. beim Sendungsaufbereiten und ging kurz zur Grillrunde des FiSH-Teams. Von dort aus begab ich mich in die Stadt – zum Kino.
“X-Men: Apocalypse” hatte Potenzial und gute Momente, fiel schließlich doch zu seicht aus. (7/10)

23.05.16 : Ein Ausschlafen wurde durch den Zettel im Flur vereitelt, dass die Rauchmelder geprüft werden. Natürlich kamen die Leute vor dem angegebenen Zeitfenster. Am Abend ging ich (nach der Arbeit) … ins Kino. Ich schaute “Civil War” noch mal in der deutschen Fassung und war abermals sehr gut unterhalten worden.

24.05.16 : Der Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Kinobesuch (“Die Poesie des Unendlichen” fand ich eher zäh). Planungstreffen zur “Fête de la musique”.

25.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, vergessenen Beutel im Kino abholen, Radiosendung, Treffen der Musikredaktion, Besuch im Freigarten.

26.05.16 : Donnerstag: Sport, Arbeit, ein anderes Planungstreffen, technische Unterstützung bei einer Radio-Sendung, Grafik-Bastelei wegen eines Flyers.

27.05.16 : Ausnahmsweise war dies ein Freitag ohne Radiosendung für mich – stattdessen landete ich am Abend wieder … im Kino. Zusammen mit N. schaute ich “Der Nachtmahr” – ein deutscher Thriller, den man als Zuschauer wohl so schnell nicht vergessen wird. Als Kinoerlebnis sogar noch weniger, weil da ordentlich der Sound aufgedreht wird.

28.05.16 : Der Samstag verlief sehr entspannt. Leider verpasste ich den Termin für einen „Privatflohmarkt“ bei B., war dafür gut erholt.

29.05.16 : Am Sonntag-Nachmittag sollte sich nach längerer Zeit wieder ein Treffen der LOHRO-Technikgruppe ergeben. Komischerweise war ich wohl zu früh vor Ort. Zusammen mit L. werkelte ich etwas an Servern und so.

30.05.16 : Und wieder ein Montag. Aber ein Schöner. Denn nach dem Arbeitstag schaute ich “Sing Street”, einen der besten Filme des Jahres für mich. Es gab so viel zu Lachen und auch etwas Drama. Ein herrlicher Film für Musikfreunde. (9/10)
Da lohnt sich übrigens auch der O-Ton, wobei die Akzente anfangs etwas schwierig sind.

31.05.16 : Der Dientag in Kurzform: Sport, Arbeit, Stammtisch im Freigarten, Anruf wegen Geschenk, Besuch im ST.
Letzteres tat unglaublich gut, weil ich das lange nicht mehr genossen habe.

01.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit und LOHRO. Außerdem noch die “Last-Minute-Sichtung” eines Films für die Kinosendung.

02.06.16 : Dieser Tag war eigentlich mild, dank der hohen relativen Luftfeuchtigkeit doch eher herausfordernd. Für ein kurzes Treffen am Doberaner Platz brauchte ich ganz schön viel Kraft wegen der Luft. Die Kinosendung am Abend lief gut über den Tisch, wenn auch wir wohl keinen Mitschnitt so einfach bekommen würden.

03.06.16 : Das waren erste Anzeichen eines technischen Problems, welches am Freitag zum Studioausfall führte. Da war meine Sendungsvorbereitung für die Katz. Zum Ausgleich fuhr ich früher als geplant nach Hause in die Heimat.

04.06.16 : Erholt startete ich den Tag mit Brötchenholen. Ein üppiges Frühstück später schaute ich ein paar YouTube-Videos, Vines und “Real Time”. Ich half bei der Grillrunde – und irgendwie hatten wir wieder zu viel. Die Musik wurde zur fortgeschrittenen Stunde leider eher schlecht.

05.06.16 : Selten so gut geschlafen. Nur diese Helligkeit am Vormittag ließ mich nach Verdunkelungsmöglichkeiten wünschen. Ich schaute “Die Heute-Show” sowie zwei Filme, fuhr wieder in die Stadt, besuchte den Comic-Treff (#8) und wuselte noch bei LOHRO den Abend über.

06.06.16 : Der Montag in Kurzform: Sport, Arbeit, Opennet-Treffen. Bei Letzterem holte ich mir Befestigungsmöglichkeiten für meinen Access Point.

07.06.16 : Eine wichtige Versammlung stand für diesen Tag auf dem Plan. Das Kulturnetzwerk wählte einen neuen Vorstand. Die Erwartungen gingen auseinander. Das Ergebnis stand dann irgendwann. Wir redeten noch eine Weile darüber.

08.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Stoffladen in der Stadt mit C. besuchen, Musikredaktion, Besuch bei S., Gang ins Kino – zu “Sing Street” auf Deutsch. Immer noch ein wunderbarer Film.

09.06.16 : Ursprünglich wollte ich an dem Abend zu einem Hauskonzert. Aber ich war dann doch sehr müde am Abend, schlief eine Weile und betätigte mich noch kurz sportlich.

10.06.16 : Ein bedeutsamer Tag. Nach der Arbeit wieder eine Sendung – komischerweise mit “Zusatzpublikum”, die miterleben wollten, ob ein gewisser Studiogast eintreffen würde. Wie weise war doch die Entscheidung, nichts vorab anzukündigen. Denn die Sendung kam ohne Besuch aus. In der Musikredaktion waren wir noch uneinig, ob wir noch zum Konzert von Money Boy gehen würden. Ich befürwortete den Konzertabend. Wir waren teils verstört und vielleicht auch empört. Aber im Nachhinein fand ich den Abend ganz lustig.

11.06.16 : Für dieses Wochenende stand ein Ausflug auf dem Plan am Nachmittag für ich nach Ludwigslust, von wo aus ich abgeholt wurde – für eine Familienfeier in Rambow. Es war ein sehr ausschweifendes Fest mit dem wohl besten Grillteam, was ich seit Langem erleben durfte.

12.06.16 : Ausschlafen war möglich. Insofern nutzte ich die Gelegenheit, hatte dann noch leckere Erdbeerkonfitüre zum späten Frühstück und sogar noch Kuchen, bevor es wieder in Stadt ging. Dort angekommen entschied ich mich statt EM für einen Theaterbesuch. Das Stück hieß “Sichometrie”, kam von jungen Akteuren und bot viel Stoff zum Nachdenken.

13.06.16 : Der Montag in Kurzform: Arbeit und abendliche Infotainment-Inhalte.

14.06.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, zwei Planungstreffen und Gespräche zum Thema LOHRO.

15.06.16 : An dem Tag nahm ich erstmals an einer Pressekonferenz im Rathaus teil – Grund war die “Fête de la musique”, zu dessen Planungsteam ich gehörte. Es wurden sogar Fotos gemacht. Danach das Übliche: Arbeit und Musikredaktion.

16.06.16 : Eigentlich wollte ich den Arbeitstag schnell hinter mich bringen und dann vielleicht noch eine Portion Schlaf tanken. Stattdessen folgte ich der Einladung von S. zum Fußballgucken.

17.06.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Gespräche mit I., Spaziergang durch den Lindenpark mit T. und T., ein wenig Unterhaltungsmedien.

18.06.16 : Der Samstag forderte mich etwas in Zeitmanagement, so dass ich gleich nach dem Aufstehen eine beachtliche ToDo-Liste hatte. Mittags versorgte ich Meerschweinchen und wurde von B. abgeholt, um einen Zoobesuch durchzuführen, der schon lange im Voraus geplant wurde. K. stieß dazu und wir wuselten stundenlang über das eindrucksvolle Gelände. Besonders beeindruckt war ich von den Großkatzen und dem Aquarium im Darwineum. Sehr schön eingerichtet.
Auf dem Heimweg stand ich abermals ein wenig unter Zeitdruck, da ich noch ein paar Vorbereitungen für den LOHRO Charts Contest im Zwischenbau zu erledigen hatte. Quasi on the go nahm ich noch etwas Abendessen zu mir und begab mich in die Südstadt, wo dann wiederum die Vorbereitungen etwas schleppend verliefen, weswegen das Event gut 90 Minuten später anfing. Aber dann ging alles recht gut.

19.06.16 : Nach wenig Schlaf reiste ich wieder in die Heimat, wo ich in Sagard abgeholt wurde, um in Mukran zu frühstücken. Danach verging der Nachmittag sehr entspannt und irgendwie zu schnell. Am Abend war ich wieder auf dem Weg in die Stadt.

20.06.16 : Dieser Montag wird mir lange in Erinnerung bleiben, und das leider nicht wegen des Familienabends in einem Griechischen Restaurant. Das wäre auch zu schön. Nein, stattdessen wurde ich über Restrukturierungsmaßnahme informiert. Und ich durfte das seltene Ereignis miterleben, dass ich auf Festnetz angerufen werde. Irgendwie wurde ich den ganzen Tag nicht wach, weswegen mir am Abend ein zeitiges Schlafengehen sehr im Sinne war.

21.06.16 : Endlich wieder mal einen Urlaubstag genutzt. Der zweite in diesem Jahr. Und wofür? Für das Mitorganisieren der “Fête de la Musique” in Rostock. Das Wetter war erst frisch, dann relativ passabel für so ein Open-Air-Event. Ich half beim Aufbau vor der Frieda 23, Am Brink und auf dem Margaretenplatz mit. Und dann ging der Schlagabtausch der Bands auch schon los, vom dem ich eine Reihe Fotos gemacht habe. Abschließend etwas Abbau und gemütliches Fußballgucken in heiterer Runde.

22.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Musikredaktion. Es wurde ein langer Tag.

23.06.16 : An dem Tag hatte ich ein paar Erledigungen und einen ruhigen Abend.

24.06.16 : Ausgestattet mit einem Plus an Freizeit ließ ich mir viel Zeit, hatte eine Sendung am Abend und ging danach Richtung Ulmen-Campus zum Open-Air-Quiz, welches gerade noch rechtzeitig vor dem Unwetter fertig wurde. Bei einer Musikfrage wurde nach dem Projekt Sophia gefragt, was ich erkannt habe. Dafür hatte ich mich bei der Anzahl von DragonBalls geirrt.

25.06.16 : Ich stand zeitig auf, erledigte einen kurzen Einkauf und versuchte, bei einem Wochenend-Workshop behilflich zu sein. Nebenbei bemusterte ich noch etwas Musik. Am Abend verzog sich bereits auf dem Heimweg der Himmel. Keine guten Anzeichen für eine Strandparty. C. nahm mich mit nach Warnemünde, wo dann auch der Regen so richtig in Gang kam. Wir standen gut eine Stunde neben einer Imbiss-Bude, bevor die Signale gen KTV zeigten. Wir grillten und feierten dann bei U..

26.06.16 : Als ich bei LOHRO eintraf, waren bereits viele Leute am Wuseln. Eine Sondersendung kam ziemlich knapp zustande. Ich saß an der Vorbereitung für die Kinosendung. Derweil erhielt ich eine Einladung zum Abendessen. Bei S. schauten wir dann abermals Fußball.

27.06.16 : Ein Bedürfnis nach Nichtstun erfasste mich am Montag, weswegen alles irgendwie länger dauerte. Am Abend war ich wieder in den Redaktionsräumen am Wuseln. Dieses Mal wegen eines Artikels, einer Grafik und einem Beitrag.

28.06.16 : Am Dienstag erfreute ich mich an der Möglichkeit, mehr zu schlafen. Ich schaute einen enttäuschenden SciFi-Film, ging einkaufen, besuchte dann G. für einen weiteren Film, der nicht so ganz unterhaltsam war, wie ich mir das gewünscht hatte. Dafür hatten wir F*****. Danach gingen wir in den ST-Club, wo der Musikmix abermals “jugendlich” war.

29.06.16 : Wirklich Zeit lassen konnte ich mir aufgrund von Terminen nicht. Aber alles klappte so wie erhofft. Eine Sendung am Abend gelang mir auch. Mit H. besprach ich Dinge für das Hanse-Sail-Wochenende. Und dann tagte ich wieder mit der Musikredaktion.

30.06.16 : Der Donnerstag in Kurzform: Ausschlafen. Termin. Sport. Abendessen. Recherche.

Es verbleibt dieser Tage eher betrübt als das Wetter
F.

Logbuch : als Fool in den April

April 1, 2016

Logbuch

29.03.16 : Der Start in die Arbeitswoche verlief ein wenig schleppend, dafür mit Überstunden. Dass ich nach der späten Rückkehr daheim noch ein paar Haushaltsdinge erledigen konnte, rechne ich mir selbst hoch an.

30.03.16 : Der Mittwoch begann für mich ungewohnt früh, weil ich noch etwas in der Innenstadt erledigen wollte. Leider war das Wetter alles andere als traumhaft – in Bezug auf einen kilometerweiten Fußweg. Nach der Arbeit war erneut LOHRO mein Ziel, wo wieder über Musik entschieden wurde. Eine Mehrzahl an Songs, die ich gut fand, wurde abgelehnt. Etwas verspätet traf ich zum Abendessen bei S. ein. Es gab viel, es war lecker und ich danach sehr müde.

31.03.16 : Trotz ausreichend Zeit zum Schlafen fühlte ich mich am Morgen nicht wirklich erholt. Die sportliche Betätigung ließ mich da schon munterer werden. Am Abend war ich wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios anzufinden. Ich plauderte mit H. und ging dann mit C. und I. zum Peter-Weiss-Haus, wo ein absolutes Highlight-Konzert stattfand. Isolation Berlin mit Der Ringer als Vorgruppe. Als wäre die Musik nicht schon begeisternd genug, traf ich noch viele bekannte Gesichter dort. Und irgendwie ergab sich sogar ein Gespräch mit den Musikern.
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Es verbleibt wie im Traum
F.

Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.

Logbuch : und sonst so?

Oktober 20, 2015

Logbuch

29.09.15 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Einkauf, Kochen, Radio-Arbeit. Aus Versehen wählte ich ein beinahe sündhaft teures Pesto, welches seinen Preis nicht wert war.

30.09.15 : Monatsende. Überraschend traf mein neues Telefon gut eine Woche früher ein. Und da ich eh noch ein Geschenk brauchte, nutzte ich einen Bestellvorgang für etwas Zubehör. Meine Kollegen wunderten sich, warum ich mit dem Auspacken der neuen Technik so geduldig bin. Ich ging nach der Arbeit nur kurz zum Musikredaktionstreffen, wo ich mir Käsebrötchen gönnte. Von da aus ging es bei relativ kaltem Wetter in den Freigarten, wo der Förderverein seinen monatlichen Stammtisch wohl letztmalig draußen in diesem Jahr stattfinden ließ. Zum Aufwärmen schaute ich auf dem Heimweg noch beim Hackspace vorbei.

01.10.15 : Da ich für den Donnerstagabend noch nichts vorhatte und die Kultursendung ausfiel, meldete ich mich relativ spontan bei einem Kneipenquiz des CryptoRaum-Teams an. Ebenso spontan versuchte ich, ein Team zusammenzustellen, um im Cafe Marat nicht als Einzelschicksal zu enden. Nach einer Reihe von zu erwartenen Absagen freute ich mich sehr, dann doch mit 4 Menschen als die “Masters of Mystery” antreten zu können, obwohl wir vom Moderator (A.) im Laufe des Abends als Nerds bezeichnet wurden. Egal, mal eben anmelden, ein Team zusammentrommeln und dann sogar Platz 2 zu belegen, war schon ein erhebendes Gefühl.

02.10.15 : Früh begann ich meinen Arbeitstag, früh konnte ich demnach ins Wochenende starten – und dies mit einer Radiosendung, die mich schon im Vorfeld in Aufregung versetzt hatte. Denn angemeldet waren zwei bekannte Hip-Hop-Künstler, die ich nicht als Studiogast erwartet hätte – und schon gar nicht im “Doppelpack”. Wie es sich herausstellte, hätte ich den Aufwand der Vorbereitung für ein Interview mit Karate Andi und MC Bomber gering halten können. Na ja, Hauptsache, die Hörer hatten Spaß. Auch V. war Studiogast und amüsierte mich durch seine Nervosität. Nach der Sendung erfreuten wir uns am Essen in der Küche und gingen dann mit J. und L. ausgiebig Sachen in den Hackspace transportieren…

fsf30hro03.10.15 : Grund dafür war eine Veranstaltung anlässlich des 30. Jubiläums der Free Software Foundation. Ich gestehe, dass ich am Vormittag dieses Samstags nicht viel Antrieb verspürte und mir somit viel Zeit gelassen hatte. Beim Aufbau konnte ich trotz Verspätung noch viel helfen. Das Wetter war bestens, die Laune der Anwesenden heiter und das Programm umfangreich genug. Nur, dass mir zweimal das für mich gedachte Grillgut “weggegesen” wurde, habe ich noch mit etwas Bedauern in Erinnerung. Gegen Mitternacht wurde es leerer und ich sehr müde.

04.10.15 : Ausschlafen. Etwas Sport. Ein Software-Update für einen Rechner. Kurzer Besuch bei LOHRO wegen Vorbereitungen für die Kinosendung. S. war in der Stadt und wir verabredeten uns zu einem Bummel über den “Naschkatzen”-Markt am Brink, der mir angebots-technisch allerdings überraschend deftig vorkam. (Eine Fischtheke?) Am Abend wurden beim Hackspace noch Fleischreste “vergrillt”. Die Beteiligten wurden entsprechend satt. Die Zeit verging.

05.10.15 : Ein typischer Montag. Viel Arbeit und der wohlverdiente Ausgleich beim ruhigen Medien- und Nahrungskonsum am Abend.

campustag201506.10.15 : Dieser Tag darf ruhig als Ausnahmetag bei mir verzeichnet werden, denn nicht nur war ich den kompletten Vormittag als LOHRO-Mitmacher auf dem Campustag vertreten, wo ich mich freute, auf bekannte Gesichter zu treffen, sondern auch eine Sendungspremiere gab es zu organisieren. Am Abend lief erstmals das Kinokonzentrat mit M. und mir. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn es hat Spaß gemacht. Ich schaute noch kurz beim Vorstandstreffen vorbei, wollte dann allerdings noch zum Sport gehen.

pandemie07.10.15 : Der Tag begann zeitig und endete spät. Für das Treffen der Musikredaktion räumte ich mir nicht viel Zeit am Abend ein, denn ich ging zu C., die ihren Geburtstag mit einem Spieleabend feierte. Es gab zwei Runden “Pandemie”, die wir leider trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade verloren. Spaß hatten wir dennoch.

08.10.15 : Ein Amtsgang ließ mich diesen Tag früher als gewünscht beginnen. Und wie die Ironie es mag, war ich nur wegen weniger Minuten Stunden unterwegs. Am Abend hatte ich mich bereit erklärt, C. und C. beim Produzieren einer Sondersendung über “Wahnsinn” zu helfen. Nebenbei konnte ich mir Abendessen machen. Das Unterfangen dauerte den ganzen Abend. Insofern war ich sehr froh, irgendwann um Mitternacht nach Hause gehen zu können.

byebyemusic09.10.15 : Der Freitag war irgendwie schön, etwas stressig und dann doch ganz anders als gedacht. Nach der Arbeit ging ich zum Abendessen nach Hause, hatte nicht viel Zeit, brachte S. ihr Buch zurück und ging dann zum LOHRO-Hauskonzert mit ByeBye. Dabei vergaß ich die Verabredung mit K. und K. wegen dem Kinokartenkauf. Hatte sich dann aber klären können. Wir hatten sehr viel Spaß beim Konzert. Und auch S. tauchte noch auf. Leider gingen wir dann doch nicht mehr ins ST und sind mit der Runde ins Cafe Marat gegangen, wo ich irgendwie als letzter Kunde endete.

fieteundschiete10.10.15 : Ich schlief aus. Ich konnte mir Zeit lassen und das wollte ich auch. Ich sortierte ein paar Dokumente. Ich schaute bei LOHRO vorbei, um zu gucken, ob die Sondersendung auch läuft. Dann ging ich einkaufen und kam mir an der Kasse etwas unbeholfen vor, weil ich mit weniger Einkauf gerechnet habe. Gutes Stichwort: kauf weniger ein. Am Abend besuchte ich K., wo wir B. und K. erwarteten – und dann zum (wohl allerletzten) Supershirt-Konzert ins PWH gingen. Die Vorband fand ich gerade mal 1,5 Lieder lang gut. Die Stimmung beim Konzert hätte wohl kaum besser sein können. Sogar Fiete & Schiete gaben sich die Ehre. Ich holte mir eins der Abschiedsposter/-briefe und ließ es signieren. (Minion-Style) Auf dem Konzert übrigens – wie könnte es anders sein – viele bekannte Gesichter.

hs_shirts11.10.15 : Der Tag kam mir fast wie ein laufende ToDo-Liste vor. Gleich nach dem Aufstehen begann ich mit den ersten Vorhaben. In diesem Fall Sport. Als ich gegen Mittag bei LOHRO eintraf, wurde ich gleich als Co-Moderator akquiriert. Danach konnte ich mich der Vorbereitung für eine weitere Sondersendugn widmen. Am Nachmittag ging ich zum Hackspace, wo ein Planungstreffen stattfand. Es war Grillgut im Kühlschrank. Dieses habe ich “verbraten”, was mir ein paar Aua’s wegen heißem Öl einbrachte. Außerdem widmeten wir uns abermals dem Schneidplotter und ich nutzte die Chance, um einen alten Logo-Entwurf auf einem T-Shirt zu „verewigen“. 🙂

12.10.15 : Und wieder ein Montag. (Kann ich gleich zum Abend springen.) An diesem hatte ich die Sondersendung mit Musikwünschen. Leider wollten zwei Lieder nicht so mitmachen, weswegen es für den Höreindruck eventuell chaotisch gewirkt haben mag. Ich daher etwas unzufrieden zum Sport und nach Hause.

kabaka13.10.15 : Nach der Arbeit ging ich (spät) vom Büro aus zum Zwischenbau, wo es ein Konzert-Highlight der Extraklasse zu erleben gab. Kabaka Pyramid (plus Band) brachten den Zwischenbau mit 1A Reggae-Musik in Tanzlaune.

14.10.15 : Der Mittwoch war wieder ganz im Zeichen von LOHRO geprägt. Nicht nur wegen dem Musikredaktionstreffen (kurze Anwesenheit), sondern vielmehr wegen der Vollversammlung der Redaktionen. Dabei wurde mir dank einiger Teilnehmer erneut bewusst, dass es auch anstrengend sein kann, etwaigem Diskussionsbedarf bzw. Befindlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Aufmunternder war da eher die Beköstigung dank C. und das zeitige Ende, welches wir noch für einen Besuch im Pleitegeier nutzten.

15.10.15 : Ein Info-Abend bei LOHRO entfiel aufgrund Teilnehmer-Mangel. Ich half stattdessen der interkulturellen Redaktion ein wenig und ging dann in die Innenstadt, um im Kino Theater zu erleben. Es ging um die cineastische Inszenierung von Shakespeare’s “Hamlet” mit keinem Geringeren als Benedict Cumberbatch. Der Abend wurde untermalt mit einem feinen Vorprogramm und war wirklich eindrucksvoll. So macht ein Klassiker Spaß. (8/10) Ich wollte erst gar nicht glauben, dass dieses Ereignis wirklich live übertragen wurde. Erst durch Recherche im Anschluss bin ich nun eher anderer Ansicht. (Zweifel seien erlaubt.)

16.10.15 : Nicht ganz bedacht hatte ich die Spieldauer eines solchen Kino-Theaters. Was sich nicht so gut macht, wenn eine Frühsendung auf dem Plan steht. Na ja, passiert. Die Absagen für die Abendbeschäftigung fand ich da schon trauriger. So ging ich eben allein zu C.’s Krimi-Dinner und hatte ein krasses Händchen bei der Figurenwahl. Es hat Spaß gemacht und ging glücklicherweise nicht zu lange, da sich der Schlafmangel bemerkbar machte.

17.10.15 : Am späten Vormittag in der Heimat angekommen, gab es zunächst Frühstück und die Planung fürs Wochenende. Eigentlich wollte ich lesen. Stattdessen saß ich an Vektor-Grafiken und jeder Menge Updates. Zum Abend kochte ich Chili. Das TV-Programm war überwiegend nervig. Erst die eine LateNight-Sendung mit Lukas Graham und Karl Dall war interessant.

18.10.15 : Stichwort Spätsendung. Am Sonntag hätte ich sehr gern bis Mittag oder so geschlafen. Eigentlich schade, wenn ich schon mal in der Heimat bin. Und so verging ein weiterer herbstlicher Tag wie im Fluge, ich war wieder in der Stadt, beim Sport und zum Abend im Kino.
“The Martian” (ja, im O-Ton und ohne 3D) war seine Sichtung wert. Ein schönes SciFi-Drama, bei dem ich trotz manch bekannter Handlungspunkte mitging. Ja, Erinnerungen an “Gravity” und “Interstellar” wurden wach. Aber nicht zuletzt die großartige Besetzung haut noch Einiges raus. (8/10)

19.10.15 : Der Montag startete zeitlich etwas ungewohnt und endete mit einer spontanen Shopping-Tour in die Innenstadt, welche Zeit und Nerven kostete. Auf dem Heimweg ging ich zum Ausgleich noch in den Bio-Laden, wo sie Wostok in der Sorte “Aprikose-Mandel” haben. (Meine Limonaden-Entdeckung des Jahres.)

Es verbleibt vorerst geheilt vom Bedarf eines Shopping-Ausflugs
F.

Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

Logbuch : Rückkehr der Leseabende?

Dezember 4, 2014

Es mag komisch klingen, aber spätestens im Dezember tut es mir oftmals ein wenig um die Jahreszahl leid, die ich nun bald nicht mehr schreiben werde. Dann ist wieder diese Umgewöhnungsphase. Bleibt eben alles anders oder so.

30.11.14 : Wenn ich am Sonntag ungewöhnlich zeitig aufstehen muss, tut das dem Entspannungs-Ausgleich am Wochenende aus meiner Sicht nicht gut. Aber na ja, wenn man schon mal zum Mittagessen auswärts eingeladen wird. Und meine Wahl auf so ein Rinder-Dings mit Kartoffelzeugs und Soße war schon extremst lecker, wenn auch übersichtlich in der Portionierung. Ein extravagantes Dessert später konnte ich diesen Ausflug als lohnenswert verbuchen.
Am Nachmittag wollte ich eigentlich so viel anderes tun, und habe stattdessen nur ein wenig Audio-Material geschnitten und beim Plätzchenbacken geholfen. Erster Advent in der Heimat eben, hm? Dabei muss ich gestehen, dass der Stellenwert selbstgemachter Kekse bei mir leider weiterhin gesunken ist. Ich vermute, das es auch mit der Aufwand-Nutzen-Kalkulation im heimischen Umfeld zusammenhängt.
Beim Technik-Treffen am späten Abend ging es um die Konfiguration eines QNAP-Gerätes, was einigermaßen spaßig war, wenn auch ich meinen Anteil in der Server-Administration etwas gering betrachtete.

01.12.14 : Der Wochenstart wurde mir durch überraschende Baumaßnahmen im Wohnbereich gehörig verdorben. Laut Aushang sollten diese Ereignisse erst ab Dienstag und auch erst ab 9 Uhr stattfinden – und nicht Montag ab 7:45 Uhr. Tja, dann hatte ich mir tatsächlich noch eine Sporteinheit vor der Montagsrunde eingetragen und war nicht nur mürrisch, sondern auch noch in Eile. Wie ich es pünktlich in den Seminarraum geschafft habe, ist mir im Nachhinein fast ein Rätsel. Das sind dann so Momente, an denen ich denke, dass andere Menschen mit meinem Programm etwas an die Belastungsgrenze kämen. (Das ist nicht angeberisch gemeint.)
Einen Arbeitstag später wollte ich nur noch was essen, sah ein paar Folgen der „Late Late Show“ und beendete endlich das Lesen an „Persepolis“. So interessant das Werk am Anfang und im Verlauf auch ist, am Ende schwächelte meine Lesefreude schon fast. Insgesamt bin ich dennoch sehr zufrieden, dass K. mir das Buch geliehen hat. Es war sehr inspirierend und gewissermaßen lehrreich. Wenn es nach mir ginge, würde ich das in den Lehrplan für Teenager einbauen.

02.12.14 : Am Dienstag fiel mir das Aufstehen schon leichter. Den ganzen Tag über fühlte ich mich produktiv. Am Abend sortierte ich Gigabyte-weise Dateien, die mir die Verzeichnisse verstopft vorkommen ließen. Und dann war ich wieder am Lesen. Endlich wieder Updates aus bestimmten Comic-Serien (wie Black Widow und Batman). Bzw. das Anlesen von neuen Serien wie zum Beispiel „All-New Captain America“ (, der früher Falcon war) und „Superior Iron Man“. Erstere verschönert mir einer meiner Lieblingszeichner, dem ich wohl an jede Serie folgen würde – Stuart Immonen. Und Letztere kam mir nach 2 Ausgaben dann doch etwas flach vor.

03.12.14 : Und wieder hinderliche Baumaßnahmen, die mir das Aufstehen unerfreulicher machten. Egal, irgendwann sollte so ein Flurboden ja auch fertig werden. Ich baute meinen Plan für den Tag etwas um – ein Zwischenstopp mehr zu Hause. Hat auch seine Vorteile, wenn man nicht morgens schon für den Rest des Tages ausgerüstet sein braucht.
Das Treffen der Musikredaktion konnte ich nur verkürzt wahrnehmen – und hatte eine „Kommt-in-die-Automation“squote wie schon lange nicht mehr. Grund war eine Abendveranstaltung der kulturellen Art. In dem Kontext fiel es auch allgemein auf, dass ich für den Abend ungewöhnlich „overdressed“ erschien.
HMT_dez2014In der HMT fand zum 19. Mal das alljährliche außergewöhnliche Schulmusikerkonzert (oder wie das heißt) statt, welches ich bereits 2013 besucht hatte. In diesem Jahr war das Programm wieder sehr vielfältig und damit abwechslungsreich. Und ja, ich freute mich auch auf das Buffet im Anschluss.
Komischerweise hatte meine Runde nicht so viel Bleibelaune, weswegen wir kurz nach Ende und Stärkung an der Tafel auch schon wieder auf dem Heimweg waren. Dabei fiel mir auch, dass ich schon eine ganze Weile nicht mehr in der Rostocker Innenstadt unterwegs war.
Ich wollte eigentlich nur noch kurz im Hackspace einkehren und den Vereinsmenschen hallo sagen. Daraus wurden dann aber ein paar Stunden, weil M. uns einen LED-Schlauch präsentieren wollte. Und im Nachhinein kann ich sagen, dass sich das „Warten“ gelohnt hat. Die Farbspiele machen bestimmt aus jedem kargen Raum eine tolle Kulisse.

04.12.14 : Den Frust, dass ich heute erneut vor 8 Uhr durch laute Baumaßnahmen geweckt wurde (obwohl doch laut Aushang nichts vor 9 Uhr stattfinden sollte), konnte ich erst mal durch etwas Sport abbauen, bevor ich auch nur ansatzweise in der Stimmung war, meinen Alltag wahrzunehmen. Und dieser ist noch in vollem Gange…

Es verbleibt mit kräftig gefüllter ToDo-Liste
F.