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Logbuch : viel Fleisch an Pfingsten

Mai 17, 2016

Logbuch

08.05.16 : Den sonnigen Sonntag hätte ich mir beinahe gespart. (Schlafbedarf macht es möglich.) Am Nachmittag trieb es mich dann doch an die frische Luft. Und das tat mir richtig gut. Ich holte mir den Schlüssel zum Hackspace, verweilte dort den Abend und ging schließlich in feinstem Mondschein nach Hause.

09.05.16 : Meine Woche begann für meinen Geschmack zu früh. Allerdings hatte der Tagesverlauf auch sein Gutes. Nicht nur spendierte Kollege M. auf Arbeit lecker Frühstück, ich nahm danach bei der Verleihung der Rostocker Ehrenamts-Card in der Societät Maritim teil, wo es ein lecker Buffet gab. Dann machte ich mich in strahlendem Sonnenschein mit Blume ausgestattet auf den Weg zur Frieda 23, wo ich mir den Film “Der Schamane und die Schlange” anschaute. Was für ein Film. Ich ging sehr inspiriert nach Hause.

10.05.16 : Zum Tagesstart eine Sportsession – teilweise sogar an der Freiluft. Einen Arbeitstag später ließ ich mich breitschlagen, P. beim AStA-Treffen zu begleiten. Lange nicht mehr solche Uni(-Gremien)-Luft geschnuppert. (Hatte ich auch wenig vermisst.) Danach schaute ich bei LOHRO vorbei, wo das KNW-Treffen ausfiel. Mit C., S. und T. spielte ich etwas Tischtennis – unter lautsamer Beteiligung des Hundes. Wir gingen noch in den Freigarten, wo ich U. kennenlernte als auch mal wieder B. traf.

11.05.16 : Arbeit, Redaktionstreffen 1, Redaktionstreffen 2… und dann ein spontaner Besuch im PWH, wo einen “Dead and Alive Slam” gab, einen Poetry Slam, bei dem Stücke toter Dichter gegen Stücke noch lebender Schreiberlinge antreten. Also eigentlich eher “Dead v Alive”. Ein paar Beiträge fand ich sehr unterhaltsam – überwiegend von Team Alive, welches auch gewann. Im Anschluss verweilten wir noch im Freigarten. Danach ging es noch zu REWE und zu LOHRO.

12.05.16 : Nach der Arbeit erledigte noch ein wenig Einkauf und verbrachte ein paar Stunden bei LOHRO mit Nachbereitung und Bemusterung.

13.05.16 : Ein Freitag wie neulich erst. Arbeit, Sendung, Sport, Ruhe.

14.05.16 : Ich verzichtete auf ein zeitiges Aufstehen und ging dann einfach direkt zum Peter-Weiss-Haus, wo im Freigarten schon allerlei aufgebaut wurde – anlässlich des Gratis Comic Tages. (Sogar aus Greifswald kamen Menschen dafür.) Ich traf ein paar bekannte Gesichter, staubte ein paar Hefte ab und ging mit E. noch in die Innenstadt zu Thalia (in der Breiten Straße), wo gegen 11 Uhr (eine Stunde nach Öffnung) schon sehr viel weniger Auswahl war. Wieder zurück im zugigen Freigarten fand ich bereits K., der den Comic-Treff startete. Wir erzählten viel, E. brachte mir ein überbackenes Gebäck-Dings mit, wir nahmen am einem (Anime?) Quiz teil… und dann musste ich schon hetzen, weil ich im Zeitplan bleiben wollte. Auf ging es in die Heimat… mit einem kurzem Umweg über Prora (Ost), wo ich von C. abgeholt wurde. Ich vergesse zuweilen, wie schön es ist, abgeholt zu werden. (Passiert nicht so oft.) Ich half beim Update eines Windows-8.1-Systems und bekam Ragout Fin sowie Kuchen. Am Abend schaute ich mir den Eurovision Song Contest an und verbesserte das Erlebnis mit einem Twitter-Feed. Ich gebe zu, dass ich nicht mit so einem miesen Abschneiden unserer Teilnehmerin Jamie-Lee gerechnet hatte. Und letztlich war ich dann froh, dass weder Australien noch Russland gewonnen haben.

15.05.16 : Ausschlafen? Na ja, ging so. Mein Rücken wirkte von der Nachtruhe unzufrieden. Ein spätes Frühstück sparte ich mir aufgrund der Aussicht auf ein opulentes Mittagessen. Wir besuchten Freunde in Garz und bekamen 1A Lammbraten. Der Nachtisch in Form von künstlich schmeckendem Langnese-Eis (mit Erdbeer- und Baiser-Zeugs) hatte dagegen keine Chance. Am Nachmittag waren wir in Lauterbach unterwegs – ein Ort, an dem ich jahrelang nicht mehr war. Schön ruhig war es da. Allerdings auch sehr windig. Der kleine Flohmarkt lud zum Bummeln ein. Und die Chance auf echtes, dänisches Softeis ließ ich mir auch nicht nehmen. Auf dem Heimweg begegnete uns ein Schauerband, in das wir direkt hineinfuhren. Links heiterer Himmel. rechts heiterer Himmel – in der Mitte dunkle Regenwolken. Zum Abend gab es eine Art Doppel-Feature: wir schauten den zweiten Teil der Hunger-Games-Filme (“Catching Fire”) im TV und wechselten in den Werbepausen auf “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” im (Extended) “Rogue Cut”.

16.05.16 : Ausschlafen. Und dann viel Ruhe tanken. Dazu Unterhaltung wie “Last Week Tonight” oder “Family Guy”. Und dann habe ich gelesen. Nämlich endlich Ausgaben der aktuellen “Vision”-Serie. Und ja, diese Serie setzt sich deutlich von üblichen Marvel Comics ab. Gut geschrieben und toll gestaltet. Wieder einen Punkt mehr für Marvel, die mich im Gegensatz zu DC Comics durchweg überraschen können. Ebenfalls angelesen habe ich die aktuelle Serie um Doctor Strange. Jedoch kann ich dazu schnell sagen, dass dies nicht so mein Fall ist. Zum Abendessen gab es Wildschwein-Gulasch. In Rostock hatte ich wieder mit meinem Rechner zu tun, der mal eben ungebeten ein Update installiert hatte.

Es verbleibt in einer überwiegend durchgeplanten Woche
F.

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Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. 😛

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in „Plansch-Laune“ zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. 😛

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

Logbuch : der Rest von 2014

Januar 1, 2015

Auf in ein neues Jahr, an dessen Schreibweise ich mich bestimmt noch ein wenig gewöhnen muss. Aber zunächst die Antwort auf die Frage, wie ich die letzten Tage des nun vergangenen Jahres 2014 verbracht habe.

28.12.14 : Der Sonntag hätte wohl kaum ruhiger verlaufen können. Ich bereite mich für eine Sondersendung vor (bastelte an einem Intro), sah noch ein paar Folgen der „Late Late Show“ und war über den Film „Die Hüter des Lichts“ entsetzt, den ich zum Abend sehen wollte und es nur bedingt aushielt. Welch ein Schmu.

29.12.14 : Die Woche begann mit einem opulenten Frühstück und der Rückkehr in die Stadt, wo mich eine ordentliche Schneedecke erwartete. Entsprechend entschläunigen musste ich meine Gangart, um nicht hinzufallen. Zu Hause angekommen, schockierte mich die Tatsache, dass ich meinen Kalender lange nicht aktualisiert hatte. So vergaß ich beinahe die korrekte Startzeit der Sondersendung. Nebenbei wurden ein paar Details für die Abendgestaltung via Chat abgesprochen.
Der Abend wurde dann schließlich noch zu einem Highlight des Jahres. Zusammen mit G. und U. als Online-Supporter wurde meine Sondersendung „Live mit F“ sehr viel spaßiger. Die Tweets flogen nur so in die Welt. Auch wenn im Live-Betrieb wie für mich gewohnt ein paar Details verändert wurden, konnte ich im Großen und ganzen meinen musikalischen Jahresrückblick wie geplant umsetzen. Im Anschluss wurden noch ein paar Musikwünsche bedient und wir trafen noch auf ein paar Opennet-Menschen, die sichtlich mehr Spaß am Schnee hatten als ich. Auf dem Heimweg gingen wir über den Dobi, der ungewohnt still war und machten bei U. noch einen Zwischenstopp für Stullen. 😀

30.12.14 : Als ich am Vormittag auf dem Weg ins Büro war, fiel mir ein, dass für den Tag ein Treffen der Technikgruppe in den LOHRO-Räumen auf dem Plan stand. (War allerdings noch nicht in meinem Kalender.) So wurde es nur ein Zwischenstopp auf Arbeit. (Immerhin bestand auch in der Woche keine Anwesenheitspflicht.) Bei LOHRO widmete ich mich zunächst der Fertigstellung des Vlog-Projektes – quasi noch rechtzeitig zum Jahresende.
Technisch ging es dann um Dinge wie Update-Vorgehensweise und erste Schritte für die Änderungen am Mailserver – konkret mit der Hilfe des Debian-Paketes imapcopy. Am frühen Abend brach ich auf, weil ich noch einen Sport-Termin hatte, einkaufen gehen wollte und es dann rechtzeitig zu G. schaffen wollte, wo ein Filmabend stattfand. Wir schauten „Brautalarm“ und „Kein Pardon“.

Pfannkuchen201431.12.14 : Langes Ausschlafen erlaubte ich mir zu Silvester nicht. Stattdessen machte ich noch ein paar Besorgungen und schlief dann am Nachmittag noch ein paar Stunden. Unter anderem hielt ich an meiner persönlichen Tradition fest, möglichst viele Sorten an Pfannkuchen zu probieren, die eine Bäckerkette hier jedes Jahr im Angebot hat. Spätestens danach war mein Zuckerhaushalt mehr als gesättigt.
Ich bereitete noch etwas Fingerfood für die Feier bei M. vor und war dann schon unterwegs durch die Innenstadt. Erfreulicherweise gab es nur wenige Verrückte auf den Straßen, die verantwortungslos mit Knallern umgingen. Die Party im Freundeskreis war wunderbar entspannt und wurde mit sehr leckerem Essen, Konfettikanonen in verschiedenen Größen sowie einer sehr feinen Playlist abgerundet. Wir spielten eine Runde „Wer bin ich?“ und waren rechtzeitig zu Mitternacht fertig. Ich war so mutig und ging dann auch für eine Weile nach draußen. Einen Aufgang weiter zündete ein Gastwirt eine „Böllerbox“ nach der anderen ab. Und M. hatte XXL-Wunderkerzen dabei. Es war schön. 🙂 (Gegen 6 Uhr war ich wieder zu Hause.)

Es verbleibt im Jahr 2015 angekommen
F.

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief „Guardians Of The Galaxy“ in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich „win win“. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu „GotG“ mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar „Doctor Who“ wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine „Frühschicht“, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der „Fear Of Missing Out“. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der „Late Late Show“, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung „Ponyhof“-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage „warum eigentlich?“.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem „Abgrillen am Stadthafen“ eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment („Last Week with John Oliver“), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.

A fear of falling under

September 9, 2012

Tja, diesen Titel hatte ich scheinbar schon mal, wenn ich der URL-Generierung von WordPress trauen kann. Der bezieht sich auf das erste Lied von Darren Hayes‘ dritten Album „This Delicate Thing We’ve Made“, welches sogar ein Doppelalbum ist. Der Song ist eine gelungene Eröffnung für das Werk und bereitet den Hörer auf die neuen eigenwilligen elektronisch angehauchten Stücke vor und geht auch in den zweiten Track nahtlos über (Stichwort Weiterentwicklung).

Ob ich mich nach einem Wochenende Katzensitting als weiterentwickelt ansehen kann, ist fraglich. Aber ich bin der Hilfe von G. sehr dankbar, die ein besseres Verständnis von diesen Haustieren hat.
Ansonsten ist die größte Nachricht des Wochenendes die, dass ich „Fifty Shades Of Grey“ ausgelesen habe. Und ich bin so enttäuscht/frustriert über den Inhalt, dass ich mich entschlossen habe, die Folgebände nicht zu lesen. Das grenzt für mich an Zeitverschwendung, weil der Inhalt so plump ist und zudem sehr fragwürdige Elemente enthält.

Film-Ecke: in Vorbereitung auf „Das Bourne-Vermächtnis“ schaue ich dieser Tage die ersten Filme, in denen Matt Damon noch die Hauptrolle spielte. Der erste Teil von 2002 ist wirklich außergewöhnlich gut für einen Action-Thriller. Ich persönlich freue mich schon allein darüber, dass hier Originalschauplätze verwendet werden. Auch die Schauspielriege ist sehr überzeugend. Ich wusste gar nicht, dass Clive Owen im ersten Teil eine Nebenrolle hatte – dieser Darsteller hat meistens ein gutes Händchen für Rollenangebote.

Und was passiert sonst in der Welt? Das ist eine Frage, die schnell zur Launenverschlechterung führen kann. Da bin ich froh, dass in Fefes Blog nur wenige Meldungen pro Tag aufgeführt werden. Andernfalls käme man ja kaum noch aus dem Stimmungstief heraus. Interessant finde ich übrigens die jüngst losgetretene Medienschlacht um eine Politikergattin und einen Moderator. 😉

Apropos Medien: ich erlange neuerdings fast täglich neue Twitter-Follower. (Geht nur mir das so?) An und für sich nicht schlimm, aber meist sind es so komische Accounts, die man auch Bots nennen könnte – also automatische Datenkraken, die auf bestimmt Schlagworte anspringen. Echte Menschen werden da wohl bald Mangelware.

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: endlich habe ich es geschafft und war in Rostock brunchen. Es ging heute ins Plan B und dort wurden wir alle mehr als satt. Die Auswahl war sehr gut und die Bedienung freundlich. Wir fanden sogar ohne Reservierung noch Platz.

Es verbleibt heute furchtlos
F.

Strange relationship

September 5, 2012

Ich habe mir vorgenommen, die Musik von Darren Hayes dieser Tage etwas verstärkt zu hören, um mich auf das Konzert vorzubereiten. Der Titel ist übrigens das erste Lied seines ersten Albums „Spin“ von 2002.

Gestern verliefen ein paar Dinge nicht so wie erwartet, was mir ein wenig Verspätung einbrachte. Aber dafür hatte ich die Gelegenheit, mein (Nicht-)Können in Sachen Billard und Kicker unter Beweis zu stellen. Spaß hat es dennoch gemacht.

Für weniger Spaß und mehr Nachdenklichkeit sorgte die Meldung über einen Zeitgenossen aus Berlin, welcher vergangenen Sonntag sein Leben eigenwillig beendete. Die Umstände, dass er ungefähr gleichalt und scheinbar im Informatik-Umfeld tätig  sowie in verschiedenen Netzwerken aktiv war, tragen dazu bei. Aber richtig schaurig ist der Umstand, dass besagte Tat über Twitter „angekündigt“ wurde und man nun von einem „Geisterprofil“ reden kann, weil diese letzten Lebenszeichen weiterhin einzusehen sind – inklusive einiger Reply-Antworten auf die brisanten Tweets.
Nun, im Nachhinein, folgten dann eine Reihe von Beileidsbekundungen (R.I.P. etc.) und auch Meinungen zur Wechselwirkung von innerer Haltung und äußeren Umständen. Aber die Fragestellung bleibt, ob nicht vielleicht ein Hilferuf missinterpretiert wurde.

Zu den Aspekten von innerer Haltung und äußeren Umständen habe ich heute einen lesenswerten Beitrag via Google+ gefunden, den ich hier mal referenzieren möchte. Darin geht es um den Umgang mit Frust.

Bei Frust denke ich an so manche Kinofilme der vergangenen Wochen. Und dann fällt mir ein, dass die kommenden Wochen da vielleicht Abhilfe schaffen könnten. Mit „Cabin in the Woods“, dem „Bourne-Reboot“, einem neuen Meryl-Streep-Film und der Fortsetzung von „Resident Evil“ sollte eine ordentliche Mischung vorliegen. Da bin ich gespannt.

Es verbleibt in Beziehung mit dem Leben
F.

Drink

März 18, 2012

Der heutige Titel verweist auf die aktuelle Single von Lil Jon, die mit Unterstützung der Gruppe LMFAO erfolgsversprechend erscheinen mag, jedoch zu sehr nach deren früherer Kollaboration „Shots“ vom LMFAO-Album (und auch sonst irgendwie uninteressant bzw. plump) klingt. (Hab da meine Hausaufgaben gemacht.) Zudem ist der Titel eine Anspielung auf mein Wochenende, welches mit massenweise Tee, Wasser und Saft begossen wurde, weil ich erkältet bin. (Es musste ja so kommen bei dem Gehuste in der Gegend.)

Und was passierte sonst so? Meine Woche war erneut ziemlich verplant, was teilweise für Erheiterung sorgte, jedoch auch irgendwann anstrengend wurde.
Ich denke, das Highlight war „Kurt Krömer live“ am Dienstag, denn bei dem Humor kann ich lachen. Zwar hatte der Comedian keine großen Bildschirme und war daher nur in klein und echt zu sehen, aber alles andere war ziemlich perfekt – also jeden Cent wert.
Zu den weiteren Abenden zählten auch in dieser Woche mehrere Kinobesuche. Und wer denkt, drei Abende in der Woche sind schon viel, sei gesagt, dass ich heute beinahe ein weiteres Mal ein Lichtspielhaus aufgesucht hätte, was aber kurzfristig ausfiel. Also hier nun die Film-Ecke:
Bin ich froh, dass ich mir „Haywire“ nicht habe entgehen lassen, denn der Film war für mich nahezu perfekt, auch wenn die Kritiken im Netz eher durchwachsen sind. Ich mag den Stil von Steven Soderbergh, der hier eine Mischung aus „Ocean’s Eleven“ und „The Bourne Identity“ abliefert. Fazit: spannendes Agenten-Drama mit toller Hauptdarstellerin.
Weniger spannend, umso dramatischer verläuft die Geschichte in „Shame“, bei dem der Zuschauer einen Einblick in das Leben eines gut situierten New Yorkers erhält. Trotz „zwischenmenschlicher Kontakte“ lebt dieser kein traumhaftes Leben. Fazit: bestürzend, irgendwie intensiv und sehr ernst.
Für leichtere Kost sorgt dieser Tage das „Best Exotic Marigold Hotel“ in den Kinos – eine wunderbare britische Komödie um Indien und rüstige Rentner mit ihren Eigenarten. Fazit: sehr unterhaltsam und voller Exotik (für europäische Verhältnisse).

Auch gelesen habe ich wieder – und zwar eine abgeschlossene Mini-Serie um Marvels „Junior-Version“ der Avengers, die ziemlich lange in der Mache war (dafür aber ohne Ersatz-Zeichner auskam). Leider war die Optik auch das Beste an „Avengers: The Children’s Crusade“, denn obwohl Autor Allan Heinberg sonst ein Händchen für glaubhafte Charakterisierung hat, verzettelt er sich hier mit Schocker-Momenten und Auflösungen. Überhaupt fand ich die Grundhandlung nur bedingt interessant. Dass dies nun zu einer Reihe von Konflikten führte, ging mir dann irgendwann auch auf die Nerven. Grundlose Kämpfe zwischen Superhelden, weil man keine Zeit zum Ausreden einräumt, ist ein sehr überreiztes Thema. Auch die Verluste wirkten nahezu erzwungen. Fazit: die Serie kann man sich (trotz Rückkehr und Ableben von Figuren) echt sparen.

Was ich mir nach gut 500 Wörtern nicht sparen werden, betrifft ein neues Hobby. Und zwar habe ich Podcasts für mich entdeckt – also frei erhältliche Audio-Aufzeichnugen von Monologen oder Gesprächen.
Ich habe ja hier die Kategorie „easy blogging“, welche für Einträge bestimmt ist, die sich praktisch selber schreiben. Dieser Eintrag wird nicht darunter fallen, weil ich in den vergangenen Tagen (dank der Verlinkung durch P. bei G+) auf einen Podcast-Beitrag gestoßen bin, der doch ziemlich ernst ist. Und ja, ein paar relevante Punkte davon möchte ich hier vermerken.
Dazu zunächst die Erinnerung, dass Zweifel prinzipiell nichts Schlechtes sein muss. Also nur, weil ich hier ein paar Aspekte anführe, bedeutet das nicht gleich, dass es richtig oder falsch sein muss. (Stichwort Hinterfragen)
Es gibt Zeiten, da wäre es mir beinahe lieber, politisch weniger aufgeschlossen zu sein, gerade wenn man von Dingen im Bereich „Beeinflussung“ hört, wie ich sie hier zusammenfassen werde.

  • Macht so etwas wie „Fraktionszwang“ eigentlich Spaß? Ich meine, wäre es nicht ehrlicher, wenn die „Volksvertreter“ so abstimmen, wie sie denken? (Oder bin ich da zu idealistisch?)
  • Ein Lehrsatz aus dem Podcast, den ich hoffentlich behalten werde, ist „Gewinn wird gern privatisiert, Verlust dafür sozialisiert“ – einfach mal drüber nachdenken.
  • Wie irrational ist der Glaube daran, dass man selbst im Nu zu „den Reichen“ gehören könnte, weswegen man es der „Oberschicht“ nicht so schnell übel nimmt, wenn diese es sich gut gehen lässt?
  • Wie stark finden psychologische Mechanismen, die man auch Verkäufertricks (wie „Bait-and-Switch“) nennen könnte, soziale Akzeptanz – unabhängig, wie stark diese dank Lobbyismus in der Politik vertreten sind? Beispiele dazu gefällig?
    „Zustimmungen lässt man sich am besten schriftlich geben.“
    „Erst kommen teure Vorschläge – als Kontrast zu den sinnvolleren Angeboten.“
    „Geschenke führen zu Schuldgefühlen, die sich ausnutzen lassen.“
    „Runterhandeln erzeugt Druck, bei der Kaufentscheidung zu bleiben.“
    „Nach anstrengender Einigung lassen sich Last-Minute-Änderungen gut durchkriegen.“
  • Wie kann man sich vor gekauften Experten als Beratern schützen?
  • Und dann noch eine wichtige Fragestellung: „Triggert die Präsenz einer Begründung die Akzeptanz?“ Soll heißen: Gelingt es mit dämlichen Formulierungen (die bei genauerer Betrachtung auch sinnfrei sein können), eine Maßnahme mit Murren hinzunehmen?
  • Dann wäre da noch die Thematik „Geldfluss für Empfehlungen“ mit Ausprägungen wie Payola bei Musik oder Kickback-Zahlungen bei Vermittlern.

Nun etwas aus der Abteilung „Vernetzung“: ich habe wieder ein paar neue „Follower“ bei Twitter gewonnen, welche mir aber irgendwie sehr „unpersönlich“ erscheinen. Bringt es der PR von irgendwelchen Firmen-Accounts echt so viel ein, wahllos Hunderten von Leuten zu folgen – in der Hoffnung, ein Prozentsatz erwidert das Abo?

Und schließlich noch der Vermerk, dass ich beim „Spiel Gläserner Mensch“ wieder ein neues Level erreicht habe, indem ich mir gestern eine Treuekarte meiner favorisierten Bäcker-Kette zugelegt habe. (Gabs im Sonderangebot.)

Es verbleibt mit ausreichend Teetassen
F.

Charm school

Februar 23, 2011

Als Fan wünscht man sich natürlich oftmals Erfolg für die favorisierte Sache oder Person oder Gruppe, aber ich bin doch ziemlich überrascht, zu erfahren, dass das neue Roxette-Album die hiesigen Charts anführt. Krass. Da könnte ich mich fast schlecht fühlen, dass ich mir das nicht vorgestellt habe. Da wirkt vielleicht noch etwas Enttäuschung nach, die mich nach erstmaligem Hören der neuen Songs ereilte. Nein, es war keine herbe Enttäuschung, nur etwas wenig Begeisterung wegen „Gewohnheitserscheinungen“. Dennoch schön, dass Roxette mit den neuen Liedern sowohl an ihre Vergangenheit anknüpfen als auch die Synthie-Schiene der jüngeren Werke einfließen lassen. Teilweise könnte man auch sagen, dass einige Lieder erfrischend altbacken klingen. Wer weiß, wen die netten Musiker aus Schweden verprellt hätten, wenn sie nun einen auf Auto-Tune machen würden.

Apropos Auto-Tune: es gibt erste Schnipsel von neuen Britney-Songs, die über Produzent Dr Luke (Name merken) verbreitet wurden. Dieser Hit-Lieferant hat schon so manche Pop-Interpreten aufpolieren dürfen – Ke$ha, Adam Lambert, Katy Perry, Avril Lavigne, P!nk… um mal ein paar zu nennen.
OK… ich schweife ab. Für Musik habe ich ja sonst eine andere Anlaufstelle.

Themenwechsel:
Ein etwas mürrischer Zeitgenosse hatte heute das Bedürfnis, mich via Twitter anzumotzen, weil ich mehr als ein Tumblr-Account habe. Das fand ich erst lustig, dann aber auch etwas dreist und schließlich amüsant (Verständnis und so).
Oh, vielleicht noch kurz zur Erklärung: Twitter ist der Micro-Nachrichten-Dienst, den hippe Leute auch mobil nutzen. Tumblr ist eigentlich eine Art Blog-System mit Eigenheiten (neben Text, kann man auch Fotos, Videos, Songs, Zitate oder Links posten bzw. abonnierte Beiträge „rebloggen“ – verrückt, ich weiß). Letzteres wird aber oftmals zum Verteilen lustiger Bildchen (manchmal mit Animation) verwendet. Beispiel gefällig? Kein Problem -> KLICK.
Na ja, ich wollte meine Beiträge thematisch abgrenzen – daher mehr als ein Konto dort. Aber so oft schaue ich da auch nicht vorbei.

So oder so – die immer wiederkehrende Frage ist: was soll das? Flickr, Tumblr, Twitter, Facebook, StudiVZ, MySpace und so weiter. Und was ist aus dem RSS-Feed geworden? (OK, letztere Frage dürften die wenigsten haben)
Ja, und die Antwort? Ganz klar: Ansichtssache. Wer nach Spiel und Spaß sucht, wird bestimmt ordentlich Material zum Zeittotschlagen finden. Und wer die Plattformen als Informationsdienste sieht, kann da eine prima Möglichkeit finden, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Es kommt auf die Art der Nutzung an. Daher sehe ich am Service der Webseiten-Betreiber pauschal keine Zweifel bei der Daseinsberechtigung.
Braucht keiner? Wer weiß. Es muss ja nicht gleich „brauchen“ sein – „ausprobieren“ oder „anwenden“ könnte auch genügen.

Es verbleibt fern jeder Charme-Schulung
F.

PS: ich frage mich gerade, ob ich Zeit gespart hätte, wenn ich statt Tastatur zur Webcam gegriffen hätte und mit dem Vloggen (Videobloggen) anfange. Ja, ne… sonst geht es mir aber ganz gut. 😉

Everything to lose

September 12, 2010

Der Titel für diesen Eintrag stammt von Dido, stellt ihre aktuelle Single dar und ist darüber hinaus auf dem Soundtrack eines „Frauenfilms“ enthalten. Abgesehen davon ist es gewohnt ruhige Popmusik mit elektronischen Einflüssen.

Apropos Popmusik: in diesen Stunden wird ein paar Kilometer überm Teich der alljährlich Promo-Super-GAU namens MTV Video Music Awards vorbereitet/aufbereitet/verarbeitet, was mit großer Wahrscheinlichkeit wieder für Schlagzeilen sorgen wird.

Und andere Schlagzeilen aus Amerika sind wohl auch erwünscht, nach den letzten Meldungen zu einem kulturellen Flächenbrand zu urteilen. Ja, urteilen wollte eine kleine Gruppe nicht so ganz toleranter Leute über das Printwerk einer viel größeren Gruppe von Menschen.
Und wie schon neulich wird die arme Meinungsfreiheit hochgehalten, wobei zu hinterfragen ist, inwiefern Beleidigungen zur Meinung gehören. Und wo beginnt die Beschimpfung überhaupt? Alles schwierig. Wenn das so weitergeht, sind wohl Volkskurse für Diplomatie notwendig.

Stichwort: Lifelong Learning. Dem sollten sich auch manche Politiker verschreiben, wenn es um brisante Entscheidungen geht, die im Nachhinein eine Welle von Demonstrationen hervorrufen könnte. Die Zwickmühle? Entweder dem öffentlichen Echo nachgeben und Seriosität verlieren oder entgegen jeder Kritik auf Kurs bleiben und Punkte in Sachen „Volksnähe“ verlieren. Das nenne ich dann „lose-lose-Situation“. 😛

OK, genug Weltgeschehen aufgewühlt. Zum Alltag:
Heute habe ich endlich recherchiert und prompt herausgefunden, wie man Skype aus dem Autostart von OS X entfernen kann. Aus meiner Sicht ist das eine ganz schöne Frechheit, dass man so einen Umweg gehen muss und die Option nicht als Checkbox bei den allgemeinen Einstellungen im Programm zu finden ist.

Twitter kann auch nerven, dachte ich mir neulich, als der Counter des Echofon-Plugins wieder an der Grenze zum dreistelligen Bereich war. Vielleicht sollte man neben dem Listensysten so etwas wie die „Priority Inbox“ von GMail integrieren.

Gestern kam in einer gemütlichen Gesprächsrunde das Thema Lesestoff auf, was mich natürlich gleich daran erinnerte, dass ich seit Wochen nicht mehr meinen aktuellen Schmöker auch nur aufgeschlagen habe. Dafür las ich halt zuletzt mehrere tolle Comics, die immer noch den Vorteil der Kürze haben. Aber zurück zur Runde: Unter anderem ging es um „Herr der Ringe“, welches für viele Fantasy-Fans ein Must-Read-Werk darstellt und mich nach den Filmen immer noch irgendwie reizt. Ich hätte es damals beinahe gekauft, aber nun bin ich fast froh, das nicht getan zu haben. Es hieß nämlich, man solle auf die Übersetzung achten – also gibt es anscheinend mehr als eine deutsche Fassung. Ich habe da nun nicht recherchiert, aber die Nachricht an sich fand ich schon kurios. Jedenfalls bin ich wieder am Schwanken, ob ich mich nicht vielleicht doch auf die Leseerfahrung einlassen sollte. Für einen Entschluss habe ich jedoch noch viel Zeit.
Denn nebst dem Roman von Neil Gaiman kommen noch zwei dicke Historien-Wälzer auf mich zu, bevor ich über neue Bücher für meinen Lesestapel verhandle.

Schließlich möchte ich noch anmerken, dass mir wieder eine cineastische Durststrecke auffällt, welche nun schon ein paar Wochen vorherrscht und mir eigentlich ausreichend Gelegenheit zum Aufholen von Serien gibt, was ich leider nicht ausreichend nutze. (Und das alles in einem Satz.)

Es verbleibt als Gegner von Verlustängsten
F.

Safety dance

August 1, 2010

Wie ironisch, diesen Titel für einen Eintrag zu wählen, nachdem man eben seine Sichtbarkeit für Suchmaschinen geöffnet hat. Tja, es soll halt etwas Abwechslung eingebaut werden. Bleibt abzuwarten, ob und wie bald sich das bemerkbar macht. Übrigens beziehe ich mich beim Titel auf die Cover-Version der Glee Cast, also der Besetzung der unterhaltsamen TV-Serie „Glee“, welche mir dieses Lied in meine Aktiv-Playlist und damit in den Alltag geholt hat.

Spaß beiseite. Die letzte Woche war relativ anstrengend und konnte erfreulicherweise dann doch noch mit Freizeitaktivitäten entschärft werden. Vielleicht wäre ich sconst nicht mal in der Lage, mein Blog zu füllen.
Eigentlich wird damit die Notwendigkeit eines neuen Eintrags fürs Arbeitsblog erhöht, weil ich das hier nicht thematisieren möchte. Aber das kostet dann auch wieder Überwindung. 😉

So gut wie nichts gelesen – also kein Kapitel geschafft oder irgendein Comic. Heute wurde ich dann noch an „Old Man Logan“ erinnert, eine meiner Musi-Read Geschichten um Marvels beliebten Mutanten, die ich noch nicht mal ansatzweise angetestet habe. Vielleicht schaffe ich das innerhalb der kommenden Woche. Es wäre zumindest eine Zielvorstellung wert.

Kino ist aus meiner Sicht hier teurer geworden, was zwar die Selektivität erhöht, aber angesichts manch kommender Filmstarts die Freude nicht so arg beeinflusst – zumindest in den nächsten Wochen. Leider wird das Recycle-Günstig-Kino in Zukunft eher ausfallen, was mich überlegen lässt, eine Videotheksmitgliedschaft zu erwerben. Aber noch bin ich dank ausreichend vieler eigener DVDs nicht so verzweifelt.

Nun zu einem Unterpunkt, den ich „die Rettung von Twitter“ nennen könnte: Nachdem ich in den letzten Tagen mit Anwendungen wie Seesmic und Tweetdeck nicht so ganz warm werden konnte, kam von Kollege P. die Empfehlung des Monats – Echofon. Und zwar als Firefox-Plugin bzw. Addon bzw. Erweiterung. Und siehe da, das wurde mal eben zu fast den meisten meiner Systeme hinzugefügt. Und just eben erfolgte meine Optimierungsmaßnahme durch das Konfigurieren eines Benachrichtigungssounds.
Ja, so integriert fällt einem das Tweeten doch gleich viel leichter, als ein extra Browser-Tab oder ein extra Programm im Hintergrund bereithalten zu müssen.

Wo ich schon bei Technik-Zeugs bin: ich glaube, ich schaffe es, so ziemlich jedes System ins Schwitzen zu bringen. Neulich wurde sogar ein MacBook Pro „laut“ (Anführungszeichen, weil es wohl schlimmer sein könnte). Stolz kann ich darauf eigentlich nicht sein. Eigentlich ist da meistens auch „Flash“ schuldig. Aber andererseits sollte ich vielleicht lernen, auf Flash zu verzichten.

Neues aus der Probier-Ecke – diese Woche:
English/Scottish Shortbread – ja, kann man sich gönnen, schmeckt wie ein fester/verdichteter Butterkeks.
Waldfrucht-Dessertsauce einer bekannteren Marke – lecker, wenn auch zunächst an warmen Pudding getestet. Lustigerweise musste ich beim Geschmack an Hollundersaft denken, und von Hollunder steht nun so gar nicht in der Zutatenliste.

Es verbleibt durch eine weitere arbeitsintensive Woche tänzelnd
F.