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A fear of falling under

September 9, 2012

Tja, diesen Titel hatte ich scheinbar schon mal, wenn ich der URL-Generierung von WordPress trauen kann. Der bezieht sich auf das erste Lied von Darren Hayes‘ dritten Album „This Delicate Thing We’ve Made“, welches sogar ein Doppelalbum ist. Der Song ist eine gelungene Eröffnung für das Werk und bereitet den Hörer auf die neuen eigenwilligen elektronisch angehauchten Stücke vor und geht auch in den zweiten Track nahtlos über (Stichwort Weiterentwicklung).

Ob ich mich nach einem Wochenende Katzensitting als weiterentwickelt ansehen kann, ist fraglich. Aber ich bin der Hilfe von G. sehr dankbar, die ein besseres Verständnis von diesen Haustieren hat.
Ansonsten ist die größte Nachricht des Wochenendes die, dass ich „Fifty Shades Of Grey“ ausgelesen habe. Und ich bin so enttäuscht/frustriert über den Inhalt, dass ich mich entschlossen habe, die Folgebände nicht zu lesen. Das grenzt für mich an Zeitverschwendung, weil der Inhalt so plump ist und zudem sehr fragwürdige Elemente enthält.

Film-Ecke: in Vorbereitung auf „Das Bourne-Vermächtnis“ schaue ich dieser Tage die ersten Filme, in denen Matt Damon noch die Hauptrolle spielte. Der erste Teil von 2002 ist wirklich außergewöhnlich gut für einen Action-Thriller. Ich persönlich freue mich schon allein darüber, dass hier Originalschauplätze verwendet werden. Auch die Schauspielriege ist sehr überzeugend. Ich wusste gar nicht, dass Clive Owen im ersten Teil eine Nebenrolle hatte – dieser Darsteller hat meistens ein gutes Händchen für Rollenangebote.

Und was passiert sonst in der Welt? Das ist eine Frage, die schnell zur Launenverschlechterung führen kann. Da bin ich froh, dass in Fefes Blog nur wenige Meldungen pro Tag aufgeführt werden. Andernfalls käme man ja kaum noch aus dem Stimmungstief heraus. Interessant finde ich übrigens die jüngst losgetretene Medienschlacht um eine Politikergattin und einen Moderator. 😉

Apropos Medien: ich erlange neuerdings fast täglich neue Twitter-Follower. (Geht nur mir das so?) An und für sich nicht schlimm, aber meist sind es so komische Accounts, die man auch Bots nennen könnte – also automatische Datenkraken, die auf bestimmt Schlagworte anspringen. Echte Menschen werden da wohl bald Mangelware.

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: endlich habe ich es geschafft und war in Rostock brunchen. Es ging heute ins Plan B und dort wurden wir alle mehr als satt. Die Auswahl war sehr gut und die Bedienung freundlich. Wir fanden sogar ohne Reservierung noch Platz.

Es verbleibt heute furchtlos
F.

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I see you

April 8, 2012

Der Titel verweist (wie könnte es anders sein) auf den Song zum Film „Avatar“, welcher gerade Free-TV-Premiere an diesem österlichen Feiertag… äh… feiert. Na ja, der Song ist von Leona Lewis – und die kann ich eigentlich nicht leiden. Den Hit „Bleeding Love“ hat sie von Jesse McCartney (plus Ryan Tedder) und mit „I Will Be“ hat sie ein Avril Lavigne Werk erhalten, welches mal besser nicht von ihr interpretiert worden wäre. Ach, und ja, bei der Avatar-Titelmelodie muss ich immer an „Titanic“ denken. James Horner hat wohl nicht so viele Noten in seiner Art der Komposition.

Und damit auch gleich zum Rückblick: Montag war Quiz-Abend (das Resultat hab ich schon verdrängt), Dienstag war „Früh-Schlaf“-Abend (noch vor 21 Uhr), Mittwoch ging es zu „Titanic“ (3D natürlich), Donnerstag war CouchSurfing-Meeting, Freitag die Heimreise zu Ostern… ja, und dann war auch schon Ostern.
Mein Ostern besteht aus relativ wenig… allem? Na ja, ich hatte eigentlich gehofft, etwas mehr zu lesen. Oder wenigstens die PS3 zu reaktivieren. Aber na ja, so wichtig war es dann wohl doch nicht.

Übrigens zu „Titanic“ in 3D: wer den Film mag, schmeißt bestimmt bereitwillig das Geld nochmal für ein Kinoticket raus (trotz 3D-Aufschlag). Wer den Film nicht kennt, kann auch getrost ins Kino gehen. Der Rest kann es sich wohl sparen. Denn so toll ist die 3D-Konvertierung echt nicht. Und in meinem Fall war sogar der Sound altbacken. Aber ansonsten war die „gluck gluck gluck“-Nummer schon spaßig – auch, wenn ich mich manchmal mit dem Gedanken erwischte „Alter, waren die mal jung!“.

Ansonsten habe ich neuerdings wieder ein Händchen für brisante Nachrichten. Oder anders: irgendwie interessieren mich Meldungen um so ein Gedicht, oder um neue Gesetze in Russland oder die Musik-Industrie.
Zu weiteren kuriosen Meldungen aus der Welt, die im Wirrwarr des hiesigen Medienhypes untergehen, habe ich auch ein sehr tolles Blog entdeckt, welches ich demnächst nochmal genauer vorstellen werde.
Zusammenfassend möchte ich nur meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen, wie sehr von uns Internet-Nutzern so Vieles zerredet werden kann. OK, was lese ich auch Kommentare zu Artikeln durch. Da verstehe ich auch, warum manche Meldungen diese Funktion gar nicht erst freischalten. Sehr oft geht die Argumentation ins Persönliche oder artet in Übertreibungen aus, was mich dann wieder an „Entertainment-News-Sendungen“ erinnert.

Nun denn, das verlängerte WE bietet vielerorts noch etwas Erholung. Und die will genutzt werden. Insofern beende ich den Eintrag mit einem gut gemeinten Gruß an die Leser, dass sie einfach mal in den Himmel über uns schauen. Mir gab das heute ein gutes Gefühl.

Es verbleibt noch mit mehr oder weniger Seekraft
F.

Horsepower

Oktober 30, 2011

Die Musiker hinter dem Bandnamen Justice sind wieder da und dies ist der Eröffnungstitel des neuen Albums („Audio, Video, Disco“), welchen ich kürzlich erstmals hörte. Dieser ist ziemlich eingängig und schon fast Instrumental-Pop – also nicht so arg Electro, wie man es vielleicht erwarten würde.

Ebenfalls kürzlich waren wohl einige Pferdestärken für meine Reiseaktivitäten nötig. Das mag für den Gelegenheitsleser gar nicht auffallen, dass ich mal eben die halbe Woche in England verbracht habe. War aber so. Grund war neben der kulinarischen Entdeckungstour und ein paar tollen Terminen, die mehr oder weniger mit einem Pub-Besuch verbunden werden konnten, vor allem dieser hier: ich habe Urlaub! (Ja, heute sogar mit Ausrufezeichen.)
Dieser Urlaub begann zwar unangenehm früh wegen suboptimaler Buchung und hatte es auch einer Weltstadt entsprechend in sich – also weniger Erholung und dafür viel Bewegung. Wenn dann noch die Kleidung nicht so „bewegungserprobt“ ist, hat man ganz schnell sogar noch ein Bonus-Souvenir der schmerzlichen Sorte. Na ja, man kann es auch als Herausforderung betrachten. Ansichtssache.

Ansichtskarten hingegen… erhielt ich in den vergangenen Tagen sogar zweifach, was mich doch irgendwie mehr erfreut als ich dachte. So etwas zum Anfassen und mit Handschrift versehen ist kommunikationstechnisch schon selten geworden in der digital ausgestatteten Welt.

Aber zurück zum Thema der Woche: Urlaub! Selbiger setzt sich für mich nämlich auch in der kommenden Woche fort. Und dementsprechend erhöht sich vermutlich auch die Schwierigkeit, dem E-Mail-Postfach aus dem Weg zu gehen – also wieder eine Herausforderung. Da habe ich mich so ans regelmäßige Nachschauen gewöhnt, dass dieses Vorhaben für mich relativ radikal ist. Einige Erinnerungsmechanismen habe ich auch deaktiviert – nur das eine zeigt hin und wieder noch an, wie viele Mails sich mittlerweile aufgestaut haben (über 50). Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ist mir auch irgendwie recht so.

Was mich aber noch mehr erfreut, ist meine aktuelle Leselaune. Ich lese endlich wieder ein Buch! Eigentlich sind es sogar zwei. Nur beim einen würde ich das nicht so an die große Glocke hängen wollen, weil es irgendwie an Schund grenzt (jedenfalls nach 10 % des Inhalts zu urteilen). Und dann noch die Comic-Hefte, die ich eigentlich noch irgendwie auswerten wollte. Ja, da wird die Zeit schon vergehen.

Ziemlich viel Zeit vergeht auch im Film „Contagion“, der fast an mir vorbei ging. Da gucke ich mal eine Woche nicht ins Kinoprogramm und dann läuft der schon in der Innenstadt. Macht aber nichts, denn ein Besuch ließ sich dann noch kurzfristig einrichten. Fazit (in einem Wort): Beklemmend. Also, da ist so Einiges an Tiefgang drin. Eine gute Schauspielergruppe sorgt für Anteilnahme. Denn was will man sonst auch bei so einem „schleichenden Katastrophenfilm“ sonst entwickeln. Die Inszenierung ist zwar ziemlich amerika-orientiert, aber dennoch nicht so klischeebeladen, wie man es erwarten könnte – dafür ziemlich ernsthaft/dramatisch. Aus meiner Sicht insofern sehenswert, aber vielleicht nicht zum Essen oder in Anwesenheit von Kindern.

Kinder -> Ferien -> Urlaub: Ja, da ließe sich vielleicht noch Zeit zum Filmgucken finden. Und erst kürzlich fiel mir wieder ein, dass da noch einiges „ungesehen“ in Reichweite vorhanden ist. Allein meine DVD-Box alter Transformers-Cartoons würde mich wohl Stunden beschäftigen.

Weniger beschäftigen möchte ich mich dieser Tage mit den Nachrichten, die ja eh nur Euro, Krise, Unwetter und kriegsähnliche Zustände abdecken. Brauche ich alles nicht im Urlaub. Ja, so viel Wille zum Abschalten muss sein. Und damit reicht es auch für heute.

Es verbleibt als Freund von Pferdestärken
F.

Still

August 7, 2011

Lange nichts mehr von Cher gehört – aber die gibt es noch. Besagte Künsterlin nutzt sogar Twitter, was ich erstaunlich finde. Und ja, ich hatte neulich erst wieder in ihr nicht so bekanntes Album „Not.Com.mercial“ von 2000 reingehört, was nach „Believe“ nur im Direktvertrieb zu erhalten war und alles andere als Mainstream-lastig klingt. (Daher wohl auch der Titel.) Jedenfalls ist dieser Titel das Eröffnungslied und aus meiner Sicht absolut gelungen.

Was hoffentlich ebenso im Nachhinein als gelungen zu betrachten, betrifft meinen Kurzbesuch in Berlin, der zu Ehren einer künftigen Feier relativ planlos, dafür aber entspannt ablief. Und genau dieser Atmosphäre verdanke ich auch den Besuch des Tiergartens, der Siegessäule und anderer Ecken in dieser Stadt, die man wohl kaum auswendig kennen kann – weil sie so groß ist. Es war spaßig, wenn auch ermüdend. Aber hey, wer hätte gedacht, dass die „Dunkin‘ Donuts“-Filiale am Gesundbrunnen Center auch sonntags auf hat – eine tolle Überraschung. Mit Zuckerschock ist eine Heimfahrt im überfühlten Zug gleich angenehmer.
Einschub aus der Abteilung „probiert und gekostet“: Kirsch-Bananen-Molke-Drink (oder auch KiBa-Molke). Das Zeug sieht erst mal nicht nach Milch aus – dank ordentlich rotem Farbstoff. Es schmeckt vordergründig nach Kirsche, dann nach Banane – und die Molke ist nur so nebenbei da. Ich würde es nicht unbedingt nochmal erwerben, hatte mir jedoch auch mehr Milch und weniger Aroma versprochen.

Und kaum ist man wieder im Alltag zurück und schaut in die Nachrichten, macht die Stimmung eine Talfahrt. Finanzmarkt-Drama, Ausschreitungen, Unwetter, Hungersnot… genau das „Richtige“ fürs Wochenende. Dazu noch die Aussichten auf erneutes Schmuddelwetter – und gute Nacht.
Da denke ich doch lieber an Schlaf und Essen – oder anders herum. Der Weltschmerz hat morgen bestimmt auch noch Zeit.

Ach ja, das ewige Thema mit der Zeit… wird mich in den nächsten Tagen wohl erneut beschäftigen. Erst Freitag habe ich ein wenig im Kalender gestöbert und Termine bis Oktober angesetzt. Das macht nur bedingt Spaß, weil die Lücken bis dahin immer knapper werden. Planungssicherheit gegen Planungsfreiheit. Aufstehen und nicht wissen, was zu tun ist? Das könnte zur Seltenheit werden. Aber man kann ja noch das Wie hinterfragen. 😉

Es verbleibt immer noch
F.

Last dance

Mai 25, 2011

Wie mir die generierte URL signalisiert, hatte ich den Titel bereits schon mal. Macht aber nichts, weil ich just daran erinnert wurde, wie gut das Lied der Raveonettes ist. Grund dafür wiederum ist die aus meiner Sicht gelungene Eigen-Interpretation, wie ich sie heute abend bei der Rock Band Party schmettern durfte.

Und ja, nun da ich wieder im HQ residiere, nehme ich mir die Zeit für einen weiteren spontanen Eintrag, zu dem mir bestimmt noch ein paar Themen einfallen.

Da wäre zum Beispiel ein Nachtrag (oder Nachschlag?) zu letzter Woche, in der ich doch tatsächlich mehrfach darauf angesprochen wurde, wie (salopp ausgedrückt) „gut im Futter“ ich bin. Das ist insofern ironisch, da ich seit gut zwei Monaten nach längerer Abstinenz wieder einen Unisportkurs belege. Weckt dieser meinen Appetit oder ist das vielleicht nur eine Verschiebung wegen Muskelaufbau?
Na ja, wahrscheinlich könnte ich eher eine Verbindung mit stressigen Arbeitstagen herstellen. Aber wie dem auch sei – wirklich beunruhigend finde ich das nicht. Hauptsache gesund.

Da fällt mir ein: Montag bekam ich dann auch scheinbar verspätet den Trubel um EHEC mit, was in den Medien zur Zeit zunehmend Beachtung findet. Manche Formulierungen klingen schon recht drastisch, aber zum Teil dann auch wieder wie Panikmache. Spätestens da werde ich unzufrieden, was die Standards der hiesigen Medienlandschaft angeht.

Das wiederum erinnert mich an die Panorama-Reportage über Scripted Reality und den de-facto-Zustand, dass der Zuschauer kaum noch feststellen kann, was real im Fernsehen ist, weil Sender zum einen nicht verpflichtet sind, derartige Inhalte zu kennzeichnen und das zum anderen auch gern vermischen.
Wie dem auch sei: Medien sind mit Vorsicht zu genießen. Ich hoffe nur, dass jeder Konsument hin und wieder darauf hingewiesen wird, befürchte jedoch das Gegenteil.

Nächster Punkt: Afghanistan – ein Land, was ich nur aus dem Fernsehen kenne und dort immer nicht besonders positiv dargestellt wird. Wie auch – bei all den negativen Meldungen? Ich erinnere mich, wie ich kurz vor Weihnachten auf der Straße von einer älteren Dame angesprochen wurde, eine Petition zu unterzeichnen, welche die sofortigen Rückzug deutscher Truppen aus der Krisenregion fordert. Und auch im Bekanntenkreis stieß ich im Zuge von Nachrichten auf ein ähnliches Meinungsbild – nach dem Motto: „warum muss sich unser Land das antun?“. Und auch hier stellte ich fest, dass die Antworten anders als so manche Parteiumfragen gar nicht so schnell zu finden sind. Ja, das kreide ich den Medien an. Die Frauengeschichten so mancher Ex-Fußballspieler werden bis ins Detail aufbereitet, aber solche Fragen wie Geldfluss und Hintergründe zu Auslandseinsätzen kommt aus meiner Sicht zu kurz.
Aber vielleicht will man den Bürger auch nur schonen und nicht mit unerfreulichen Details belasten. Terrorbekämpfung – was mit diesem einen Wort bestimmt schon alles abgestempelt wurde?

Mir reicht es jedenfalls vorläufig mit zweifelhaften Einfärbungen von Medienberichten.

Es verbleibt bis zum nächsten letzten Tanz
F.

PS: ich bin gerade überrascht, wie stimmig mein eher düsterer Text zur Musik der Raveonettes passt.

Punching in a dream

März 27, 2011

Es passiert mir nicht oft, dass ich ein Lied schon beim erstmaligen Hören besonders finde, aber der Titel hat es geschafft. Wenn man sich etwas mit der Musik von The Naked and Famous auseinandersetzt, erkennt man vielleicht die Untermalung der Viva-Werbung wieder. Ging mir jedenfalls so. Das entsprechende Lied „Young Blood“ habe ich sogar mal in einem Club gehört, konnte damit damals jedoch nicht viel anfangen. Wäre heute anders.

Ja, was mittlerweile ebenfalls anders ist, bezieht sich auf die Anzahl meiner Schuhe. Ich war wieder Konsument. (Klingt fast wie ein Geständnis.) Ich habe mich dieses Mal beraten lassen und es wirkte nicht mal verlogen. Ja, mit dem Internet-Zeitalter stieg die Zahl der „zweiten Meinungen“. Irgendwo wurde sogar überspitzt formuliert, dass sich verprellte Kunden heute ganz schnell mit einer schlechten Kritik über Produkte oder Dienstleistungen rächen können.

Themenwechsel: zur Zeit mag ich keine Nachrichten, was stark mit der Grundstimmung der Berichte zusammenhängt und ich vielleicht einer Art Übersättigung verdanke. Sei es nun Japan, Lybien, Brüssel oder ein süddeutsches Bundesland – irgendwas ist immer und oftmals kommt mit dem Sachverhalt Unverständnis – von unterschwelliger Resignation ganz zu schweigen. Ich frage mich, wie sich das mit dem Vertrauen in die Welt ein paar Generationen früher verhielt. Gut, teilweise erhielt ich Antwort darauf in Werken der 80er Jahre, als durch den Kalten Krieg Endzeitstimmung nicht weit weg war (Verweis auf „Watchmen“ und „The Dark Knight Returns“).

Endzeitstimmung gab es auch im Verlauf der „Ultimate Enemy“-Trilogie (Marvel Comics) von Brian Michael Bendis, welche nun vollständig vorliegt. Hier wurden erneut Schritte unternommen, um das UU (Marvels Alternativ-Kontinuität) weniger wie eine Kopie des regulären Marvel-Universums aussehen zu lassen. Dazu wurden nach den X-Men nun die Fantastic Four ordentlich „renoviert“.
Da fällt mir gerade ein, dass letzteres nun auch im normalen MU passiert – „FF“ heißt die neue Serie, welche die Fantastic Four ablöst, nachdem da ein „Verlust“ im Team zu beklagen war. Und so zynisch es klingen mag – ich frage mich schon, wann besagter Charakter wiederaufersteht, denn das tun die fast immer.
Eigentlich wollte ich am Wochenende noch ein Paperback von Mark Millar lesen, was ich jedoch nun als unwahrscheinlich einstufe.

Den Grund kann ich in 2 Worten zusammenfassen: „Doctor Who“. Ich habe mich mit der neuen Serie vertraut gemacht und verstehe nun, warum es sich dabei um SciFi handelt. Es ist eine faszinierend kreative Serie, bei der die Welt schon mal aus dem Schlafzimmer einer englischen Kleinstadt gerettet werden kann. Ebenfalls zu loben ist die Webseite dazu bei der BBC, die aus meiner Sicht extrem fan-freundlich gehalten ist.

Ach ja, noch ein paar Erkenntnisse aus der Film-Ecke: „Tucker & Dale vs. Evil“ kommt (endlich mal) mit frischem Humor daher, was in einer morbiden Horror-Komödie über Stereotypen und Klischees festgehalten wurde. Nur am Ende flaut der Plot etwas ab.
Und seit langer Zeit sah ich den „Tenicious D“-Film zum zweiten Mal und war einerseits gelangweilt von der endlosen Rock-Propaganda und andererseits doch überrascht, dass der Film nicht allzu langweilig war, wie ich das in Erinnerung hatte. Kritik gibt es dennoch: dafür, dass oft „schlimme“ Ausdrücke fielen, hätte der Film ruhig kinder-un-freundlicher sein können.

Es verbleibt mit angeschlagenen Träumen
F.

Asking why

August 24, 2009

Der heutige Titel stammt von einer relativ unbekannten Band namens Memorial Beach (nicht zu verwechseln mit dem Album/Lied von A-ha, was nur der Namensfindung diente) und erinnert mich etwas an Coldplay. Dem neugierigen geneigten Leser sei dazu herzlich folgender Link empfohlen.

Zum Tag gibt es nicht viel zu vermelden, außer vielleicht, dass die Schlagzeilen wieder ernüchternd eintönig sind – Katastrophen in aller Welt und politische Parolen. Fast würde ich den Versuch unternehmen, für ein paar Tage jeglichen Nachrichten zu entgehen und darauf irgendwann ein „News Update“ zu machen. Aber dieser Tage bin ich so sehr am Wetterbericht interessiert, dass sich das nur schwer umsetzen ließe.

Also nun auf zur Frage des letzten Eintrags: „Ist die Wahrheit nicht nur ein Deckmantel für Leute, die keine Fantasie besitzen?“ (ja, es wird wieder leicht philosophisch)
Irgendwie bringt mich diese Aussage zum Nachdenken, was vielleicht an der eigenartigen Zusammenstellung liegen könnte. Gut, unter dem Begriff der Wahrheit wird wohl jeder eine relativ ähnliche Auffassung haben. Auch Fantasie sollte recht eindeutig sein. Leute, die es nicht so mit der Fantasie haben, dürften wohl eher realistisch veranlagt sein. Aber soll das bedeuten, dass selbige somit nicht zum Lügen fähig wären? Na ja, die Lüge erfordert ja nicht ausschließlich viel Kreativität. Aber die absolute Härte an der Aussage dürfte die „Wahrheit als Deckmantel“ sein, was mich schon eher an Sinnfreiheit denken lässt.
Ich meine, was sollte denn mit Wahrheit verdeckt werden? Ein Beispiel: „Karlchen war einmal in Chicago, was nicht stimmt – das hatte er damals nur so gesagt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.“ Soll damit vielleicht ein Mangel an Imagination/Vorstellungskraft überdeckt werden? Aber wahrheitsgemäß wird dieser Aspekt doch indirekt zugegeben. Was soll also Wahrheit abdecken? Nicht ausgereifte Lügen? Überspielt das also die Faulheit, seinen Geist anstrengen zu wollen? Letzteres klingt schon fast wieder sinnvoll.
Na ja, mehr möchte ich vorerst nicht interpretieren, zumal die Herkunft der Frage eher dubios einzustufen ist. Sollte mir vielleicht einfach nur was zu denken gegeben werden, was den Aufwand vielleicht gar nicht wert ist? Aber wer entscheidet über den Wert eines Gedankengangs? Und welche Schäden ergeben sich „zu viel Denken“? Zeitmangel vielleicht? Aber ist das schon ein Schaden? Einfache Antwort: Ansichtssache! 🙂

Es verbleibt wohl stets fragend
F.

Beyond here lies nothin‘

August 9, 2009

Ich finde es erstaunlich, wie sogar der Umstand der Temperatur die Musikwahl beeinflussen kann. So ließ ich mich heute abend aufgrund der scheinbar nicht enden wollenden Hitze auf Musik von Bob Dylan ein, welche wiederum immer anders zu wirken scheint. Das schreibe ich der relativ geringen Häufigkeit des Abspielens zu.

So ist nun diese Ausnahmewoche am Ende und die Bilanz sehe ich überwiegend positiv. Dass ausgerechnet diese Woche aus enorm sommerlichen Tagen bestand, könnte ich fast als Ironie ansehen. Oder ich sage mir einfach, dass der Wettergeist mir seine Zustimmung hinsichtlich Terminplan vermitteln wollte.
Eigentlich hätte ich diesen Abend gern zum Lesen genutzt, um mal wieder ein paar Kapitel zu schaffen. Nur verging die Zeit dann doch schneller als gedacht, wodurch ein paar Dinge einfach ausfallen mussten. Die Prioritäten eben.
Als Ersatz gab es ein kleines Bad in News-Meldungen, die zwischen Terror, Wahlkampf und Unterhaltungsindustrie variierten. Dabei kam mir der Gedanke, dass Wahlen im Hochsommer ungünstig sind, weil neben der Urlaubszeit auch die Sonne ein paar Wahlgruppen vom Urnengang abhalten könnte. Manchmal fallen Zweckmäßigkeiten im ersten Moment gar nicht auf. Vielleicht gibt es ja sogar ein Modell, welches Außentemperatur mit Politikverdrossenheit koppelt.

Insofern sind Interpretationen unerschöpflich, weil abstruse Zusammenhänge kein Limit haben. So viel also zum Titel „Beyond here lies nothin'“ bzw. der Praxistauglichkeit (ohne den kompletten Text zu berücksichtigen).

Es verbleibt gelassen an die nächste Woche denkend
F.

Mind games

Juli 8, 2009

Hm… ich war mir nicht sicher, ob ich heute noch einen Eintrag schreibe – also ein paar interne „Mind Games“. Der Titel kommt von einer viel zu wenig beachteten englischen Band namens Ghosts. Über diese Entdeckung freue ich mich heute noch. 2007 war es, als ich erstmals den Remix zu „The World Is Outside“ wahrgenommen habe. Der Schritt zum gleichnamigen Album war dann auch nicht weit. Und heute bin ich kurz davor, es jedem Musikfreund aufzudrängen. Obwohl ich es wirklich unzählige Male gehört habe, kenne ich komischerweise immer noch nicht alle Texte, was ich mit der schier unglaublichen Wucht der Klangteppiche begründen würde.

Tja, der Tag war recht lang und selten füllt sich mein Mail-Postfach so schnell wie heute. Die Weiterverarbeitung ist zeitnah angelaufen und brachte somit erste Ergebnisse, die demnächst an der Reihe sind.
Ansonsten ist der dieswöchige „Kinomarathon“ nun beendet, bei welchem Humor im Vordergrund stand – einmal gepaart mit dem „trotzdem lachen“, dann dank Animationskünsten und schließlich mit der gesellschaftlichen Keule versehen.

Nachtrag: Bei meinem gestrigen Nachrichtenüberblick habe ich Italien und China vergessen. Damit wäre eine Krisen-Welttournee wohl komplett. Bleibt nur zu berücksichtigen, dass die Orte nur den Schlagzeilen entnommen sind. Ob es Studien zum Verhältnis zwischen krisenfreien und problematischen Regionen der Welt gibt? Und wie lang müsste eine weltweit ausgeglichene Berichterstattung sein?

Es verbleibt mit frisch aufgeworfenen Fragen
F.

Wheel

Juli 7, 2009

Ein ruhiges Lied von John Mayer leitet den heutigen Eintrag ein. Es vertont den Kreislauf der zwischenmenschlichen Beziehungen im Leben. „where someone’s last goodbye blends in with someone’s >>Hi<<“ – eine Empfehlung für die Vieldenker.

Tja, Begegnungen… gab es auch wieder in den letzten Tagen. Die Woche ist wieder am Laufen und ich kann schon zwei Abende als gelungenen Tagesausklang vermelden. Aktuell sehen auch die kommende Tage vielversprechend aus. Hinsichtlich Wetter gab es zwar einen Rückschritt, aber immerhin sind dadurch die Nächte erträglicher.

Die Freude über den Leseerfolg vom Wochenende blieb noch etwas erhalten (die Rezensionen wurden schon verfasst) und mittlerweile überlege ich mir schon, wie der nächste Lesestoff aussehen wird. Wahrscheinlich gibt es zur Abwechslung mal wieder bebilderte Bände.

Themenwechsel: Irgendwie stagnieren die Nachrichten (von der deprimierenden Tönung mal ganz zu schweigen). In Orten lässt sich das folgendermaßen zusammenfassen: Afghanistan, Iran, Nordkorea und Los Angeles. Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt.

Es verbleibt mit der Aussicht auf ein längeres Wochenende
F.