Posts Tagged ‘Spider-Man’

Logbuch : zwischen den Stühlen

April 29, 2014

Der Titel erscheint mir manchmal wie ein Dauerzustand. Kann sein, dass ich das zur „Kategorie“ werden lasse. (Und ja, es ist wieder etwas Zeit vergangen.)

22.04.14 : Das Schönste an dem Tag war der Abend mit lecker Brot, erheiternden TV-Mitschnitten und neuer Musik. Unter anderem habe ich das neue Album „Food“ von Kelis gehört, welches durchaus zu empfehlen ist. Die Künstlerin wechselte mal wieder die musikalische Gangart, nachdem ihr letztes Album ja komplett aus elektronischer Tanzmucke bestand. Von den neuen Stücken im Retro-Neo-Soul-Stil würde ich „Forever Be“,  „Hooch“ und „Dreamer“ zum Anspielen auswählen.

23.04.14 : Vom Osterwochenende hatte ich noch etwas „Schokokuchen Deluxe“, den ich freundlicherweise zum Treffen der Musikredaktion mitgenommen hatte. Dort kam das Backwerk auch sehr gut an. Die Sitzung war relativ kurz gehalten, und meine „ab-in-die-Rotation“s-Quote lag bei über 50%. Danach bin ich dann mit Y. zum Couchsurfing-Treffen ins Barfuss gegangen, wo ich L. und Freunde seit längerer Zeit mal wieder sah. Später gesellte sich noch Li. dazu, mir der wir erstmals mehr als nur Smalltalk hatten.

24.04.14 : Der Donnerstag stand im Wesentlichen im Zeichen der Technik. Nach der Arbeit wuselte ich wieder in den Räumen der Frieda-23, wo es um die Haus-Netzwerk-Verkabelung ging. Und ja, der Abend wurde lang.

25.04.14 : War ich etwa auch am Freitag wieder beim Radio in meiner Freizeit? Hm, ja, aber nur kurz. Dort schilderte mir M. einen Anwendungsfall für einen Plakatentwurf, den er mit Gimp angehen wollte. Nun ist mir Gimp nach all den Jahren des Hobby-Grafik-Bastelns immer noch etwas suspekt. Aber ich war so fasziniert von dem Problem, dass ich mich dann zu Hause da etwas eingefuchst hatte. Und siehe da – Bildbearbeitung mit Gimp ist echt nur zwei Tutorial-Videos vom Erfolgserlebnis entfernt. Na ja, für den späteren Abend stand irgendwie nichts mehr an. Und ich war von der Woche auch ziemlich erschöpft. Ich hörte noch ein paar ältere Lieder von The Corrs und The Cranberries. Trotz langer Abstinenz, was deren Musik angeht, war ich noch erstaunlich textsicher. Danach sagte ich dem Schlummerland hallo.

26.04.14 : Irgendwie hat sich das für mich nicht ausgezahlt, denn meine Nacht war bescheiden angenehm. Egal, das Wochenende begann ich dennoch mit einem lecker Frühstück . in Kombination mit Infotainment-Inhalten „made in USA“. Im Anschluss entstaubte ich meinen Tisch für den jüngsten Neuzugang im Technik-Fuhrpark. Das Einrichten dauerte dann auch gut den ganzen Nachmittag. Am Abend war ich mit A. und K. unterwegs – Stadthafen, Wallanlagen, Innenstadt. Komische Randbemerkung: obwohl es doch eher eine heitere Runde war, hörten wir ein Tonne an Depri-Liedern.

27.04.14 : Für den Depri-Flash hatte ich am Sonntag nicht viel Zeit, denn ich musste mich schon ein wenig sputen, um noch rechtzeitig im Sendehaus zu sein. Denn auch die bereits zehnte Sendung der LOHRO Charts geht nicht ohne Vorbereitung. Und auch dieses Mal hatte ich etwas, dass mich vor Nervosität bewahrt hatte. Stichwort Angeschlagenheit. Nach der überlangen Folge (zum letzten Mal aus dem Studio in der Mäggi) gönnten A. und ich uns ordentlich Mittag in Form von Döner und Pudding. Vom Letzterem nahm ich den Rest dann mit zum Technik-Treffen, was mich ein paar Nerven kostete. Und damit nochmals kurz zum Titel: ich wusele ja sowohl bei der IT-Gruppe als auch in der Musikredaktion, was dazu führt, dass ich zweierlei „abgestempelt“ werden kann. Kann lustig sein, kann auch manchmal nerven. Egal… der Abend wurde wieder so lang, dass ich keine Lust aufs Bloggen mehr hatte.

28.04.14 : Und so fing für mich diese Woche sogar etwas unausgeschlafen an. Sollte man da wirklich abends noch zu einem OpenAir-Event wie dem jährlichen Campuserwachen aufs Uni-Gelände gehen? Klar, denn das ist so etwas wie Tradition und stellt in diesem Jahr zumal ein Jubiläum dar. Denn nun ist es bald ziemlich genau ein Jahr her, dass ich mich bei LOHRO gemeldet habe, weil ich auf dem Campuserwachen von der Mitmach-Möglichkeit hörte. Ja, so schnell kann die Zeit vergehen. Ich traf noch ein paar nette Leute, was bei all dem Andrang keine Selbstverständlichkeit darstellt. Stichwort Menschenauflauf.

29.04.14 : Heute verging der Abend ebenfalls wie im Fluge. Der April ist fast um. Ich hatte es immer noch nicht geschafft, eine neue Podcast-Folge aufzunehmen. 1 + 1 und so. Ja, das habe ich dann heute wieder in Eigenregie in Angriff genommen – und damit sogar noch etwas erreicht. Den Blog-Eintrag zum neuen Spider-Man-Film, der wohl nicht mehr geschrieben wird, ersetze ich damit einfach. Freut euch also auf 18 Minuten Geek-Sprech -> entweder online oder für daheim.
(Und holla, ich hatte über 20 Minuten Audio-Material zum Schneiden)

Und auch wenn diese Woche doch eigentlich dank Feiertag aufgelockert erscheinen könnte, habe ich das Gefühl, dass es nicht langweilig werden wird.

Es verbleibt irgendwie doch beschäftigt
F.

Logbuch : zum Schlafen zu Hause

November 10, 2013

Der Titel hätte auch „5 Abende weg“ heißen können und interpretiert meine Auffassung von Häuslichkeit dieser Tage. Tja, irgendwie ergab sich da viel „Ablenkung“. Aber der Rehe nach…

Der Montag wurde mit einem Kinoabend aufgewertet. G. fuhr mit Auto, was Wartezeiten bezüglich ÖPNV umgehen ließ. Der Film „The Fifth Estater“ bzw. „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“ überraschte mich mit viel Hang zur Visualisierung sowie der hohen Rate an Schleichwerbung für Club-Mate. Ansonsten steht (wie zu erwarten) das Drama zwischen den Persönlichkeiten im Vordergrund. Im Nachhinein erstaunt mich noch die kurze Zeitspanne zwischen Geschehen und Verfilmung. Schön auch, dass die Ereignisse aus meiner Sicht möglichst neutral nacherzählt wurden. (8/10)

Am Dienstag fiel mir auf, wie wenig Spielraum ich mir manchmal bei der Planung lasse. Denn eine kurze Verzögerung sorgte sogleich für Eile, um Anschlusstermine wahrnehmen zu können. Entschläunigung geht anders. Na ja, jedenfalls nahm ich zum Abend zusammen mit P. die Möglichkeit wahr, lokalpolitisches Engagement hautnah mitzuerleben. Neben der sachlichen Kommunikationsweise fiel uns die überaus weitsichtige Planung im Zusammenhang einer aufkommenden Wahl (im Mai 2014) positiv auf. Inwiefern es in diesem Bereich eine Fortsetzung geben wird, kann ich noch nicht sagen.

Die Bemusterung im Rahmen des Treffens der Musikredaktion verlief letzten Mittwoch relativ unspektakulär, zumal wenig neue Titel vorgestellt werden konnten. Im Anschluss löste sich die Runde ziemlich schnell auf, was teilweise an einem Fußballspiel lag. Da ich mir dachte, dass S. die Übertragung bestimmt verfolgen würde, schaute ich spontan bei ihr vorbei. So unterhaltsam es auch war, seit einer Weile wieder Fußball im TV zu sehen, war das Ergebnis dann doch eher enttäuschend.

Für Donnerstag stimmte ich mich mit Y. ab, um abends zum Moya zu fahren, wo ein Science Slam stattfand. Dieser war eigentlich ganz okay. Es gab ja auch nur 4 Teilnehmer, von denen ich sogar einen kenne. Stichwort: kleine Welt.

Am Freitag schlug G. einen ST-Besuch vor, was wiederum meine Abendplanung etwas überholungswürdig werden ließ. Denn mit Tasch würde ich somit nicht davor ins Kino gehen. Bzw. davor bummelte ich noch mit Freunden durch die Innenstadt, um die Installationen zur diesjährigen Lichtwoche zu bestaunen. Die Pyro-Show vorm Uni-Hauptgebäude waren mir dann aber schon fast zu viel des Guten. Aber immerhin zog es die Massen an. Ich glaube, ich habe noch nie so lange bei Subway anstehen müssen. Ach ja, ich sah mir also ein zweites Mal den zweiten Thor-Film an und ging danach zur Bad Taste Party. Warum? Weil ichs kann. 😛

Am Samstag gönnte ich mir die Auszeit in der Heimat, wo ich mich wieder ans Chili-kochen machte – erstmals mit den neuen Gewürzen aus Hamburg. Und ja, das merkte man. Ebenfalls kreativ wurde ich bei der Getränkewahl. Schon mal Bananensaft mit Fassbrause probiert? Ist nicht übel. Anders als „Wetten Dass“. Nicht mal eine gut gelaunte Céline Dion konnte da viel retten. Die Zahl der Leute, die ich für die Moderation der Sendung als geeigneter betrachte, wächst und wächst.

Und heute war ich endlich wieder in Leselaune. So konnten einige Comics von der ToRead-Liste abgearbeitet werden – darunter mehrere Ausgaben des „All-New Ultimate Spider-Man“. Außerdem sah ich eine wunderbare Episode der „Late Late Show“ mit Craig Fergusson. Die Sendung ist herrlich verrückt.

Es verbleibt zahlreichen Terminen für die kommende Woche
F.

Logbuch : Fragen und Zweifel

Juni 23, 2013

Dass diese Woche schon wieder fast vorbei ist, spricht für den fortschreitenden Verlauf der Zeit. Sogar die Sommersonnenwende ist für dieses Jahr mittlerweile Geschichte. Und sonst?

Am Montag hatte ich einen eher suboptimalen Termin, der mir zugleich ein paar Zweifel bezüglich Zukunft etc. einbrachte. Wenigstens erreichten mich auf dem Heimweg ein paar nette Nachrichten.

Letzetn Dienstag fand das erste Uni-Campus-Quiz (nach Kneipenquiz-Vorbild) statt. Leider zog sich die Auswertung in die Länge, so dass ich erst später zum Stammtisch gehen konnte. Dafür erreichte unser Team den dritten Platz. Inwiefern der Preis (irgendwas mit Surf-Schnupperkurs) umgesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Mittwoch war dann Hitze ein essentieller Bestandteil des Tages. Ich war mit F. in der Mensa und traf überraschend noch auf S. und R., die sich noch mehr über das Wetter beklagten als ich. Zwei Kleidungswechsel später nahm ich an einem weiteren LOHRO-Treffen teil, bei dem ich ausschließlich aktuellen „Scheiß“ vorstellte, ohne zu berücksichtigen, dass hier nicht nach „N-Joy-Mucke“ gesucht wird. Tja, da kam meine Mainstream-Affinität etwas in die Quere. Aber man lernt ja dazu.Für den Abend hatte ich die Wahl zwischen einem überhitzten Campus-Open-Air-Event oder einer Vorpremiere im klimatisierten Kino. Tja, der Cineast und Comic-Fan in mir kam durch (siehe dazu letzten Eintrag). Dafür freute ich mich, H. für einen „Gastauftritt“ gewinnen zu können.

Freitag genehmigte ich mir eine Extraportion Ausschlafen, wenn auch das bei den Temperaturen keine Leichtigkeit war. Das machte sich nicht zuletzt beim Training bemerkbar. Keine Ahnung, wie viel Wasser ich an dem Tag getrunken habe. Obwohl ich abends noch was von der „Fête de la musique“ mitnehmen hätte können, entschied ich mich für die späte Heimfahrt, um so auch auch Samstag ausschlagen zu können.

Am Wochenende las ich viele Spider-Man-Comics, die eher durchwachsen waren – bis auf „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ natürlich, einer Serie, die zur Zeit problemlos die Höchstmarken in Sachen Unterhaltung knackt. Tja, und auch die Luft ist auf der Insel frischer.

Es verbleibt nun wieder hitzeerprobt
F.

Logbuch : Abwechslung zum Abend

April 14, 2013

Die vergangene Woche war tagsüber relativ unspektakulär. Wie auch, wenn ich hauptsächlich mit Frühjahrsputz beschäftigt bin – und der ist leider immer noch nicht vorbei. Abends hingegen nahm ich wieder Gelegenheiten wahr, anderweitig beschäftigt zu sein.

Am Dienstag habe ich es erstmals zu einem JUGHRO-Treffen geschafft. Die hiesigen Java-User berichten dabei monatlich über unterschiedliche Themen im Programmier-Umfeld. Und zu vergangenen Terminen war ich stets verplant. Dieses Mal habe ich dafür gesorgt, mir den Abend frei zu halten. Die Vorstellung des Processing als grafisches Gestaltungsmittel fand ich sehr interessant. Auch die Community-Plattform mit Code-Sharing und Online-Vorschau-Option hat mich beeindruckt.
Im Anschluss ließ ich mich noch auf einen Besuch im Bunker ein, wo S. das Fußballspiel gucken wollte, welches erst einige Nerven kostete, bevor es zum Ende richtig verrückt wurde. Ich kann zweifelsfrei behaupten, so einen Spielausgang noch nicht erlebt zu haben.

Am Mittwoch-Abend entschied ich mich für die Vorpremiere von „Oblivion“, zu der mich U. begleitete. Verblüfft wurden wir beim Kartenkauf informiert, dass es gar kein 3D-Film ist – und dass man leider nicht mehr das 5-Sterne-Ticket von CineStar für so eine CineMen-Veranstaltung einsetzen kann. (Sogar das Gratis-Getränk hat nun andere Bedingungen.) Ergo werde ich mir in Zukunft überlegen, ob ich dieses Angebot noch nutzen möchte. (Die Filmkritik findet man hier im Blog.)

Am Donnerstag habe ich viel gelesen und war abends zum Couchsurfing-Treffen im Stadtkind. Dort probierte ich die Fladenbrot-Variante mit 4 Sorten Käse. Lecker, lecker, lecker und lecker, kann ich dazu nur sagen.

Freitag wurde zum Freutag, da ich zum Dinner warmes Brot bei S. aufgetischt bekam. Dies war Teil der Vorbereitung für eine weitere Bad Taste Party im ST, die ich so auch noch nicht erlebt hatte…

Danach fing das Wochenende für mich „spontan“ 2 Stunden später als geplant an. Auf der Zugfahrt in die Heimat hörte ich vorwiegend Lieder aus meiner Jugend. (Igitt, an diese Wortwahl muss ich mich noch gewöhnen.) Ich bin sicher, dass ich ein entsprechende Playlist dazu in Kürze fertigstellen kann. Ansonsten gönnte ich mir am Samstag etwas, was ich wirklich schon sehr lange nicht mehr hatte: TK-Pizza. Und als sei das nicht schon „billig“ genug, gab es noch eine Dosis Unterschichten-TV dazu. Und oy, eine DSDS-Sendung wie die Letzte hätte kaum unerträglicher sein können. Nur der Einspieler mit Michael Bublé war ganz nett.

Heute (Sonntag) war ich erstmals im „Alten Fritz“ zum Brunchen, was ich auch empfehlen kann. Aus meiner Sicht habe ich alles probiert, was ich wollte. Das Völlegefühl für den Rest des Tages dürfte dies bestätigen. Jegliche Pläne fürs Abendessen wurden entsprechend angepasst.

Ach ja, und auch am Wochenende habe ich gelesen. Marvel Comics ohne Ende. Wobei es eigentlich 3 Serien betrifft. „Avenging Spider-Man“, eine Reihe, in der Spidey mit anderen Avengers zusammenarbeitet. „The Punisher“ von Greg Rucka, der den letzten Serien-Neustart um Marvel’s Meister der Selbstjustiz leiten durfte und dazu einen sehr guten Zeichner an Bord bekam. Und schließlich „Daredevil“ von Mark Waid als eine Serie, die schon berechtigt mit Preisen geehrt wurde. Einige meiner Eindrücke verarbeite ich demnächst wieder bei Goodreads als Rezension.

Es verbleibt ausgeglichen
F.

Logbuch : Restkekse

Januar 6, 2013

Seitdem ich darauf verzichte, Musik-Titel als Überschrift zu nutzen, fällt mir der Anfang eines Eintrags manchmal schwerer – allein wegen dem fehlenden Titel. Na ja, Sachen gibts. Es folgen ein paar spannende Absätze aus meinem ereignisreichen Leben.

Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, der Jahreswechsel. Ich habe mir ja nur den „Pflichturlaub“ genehmigt, wodurch es für mich gleich nach Neujahr wieder zum Arbeitsplatz ging. Und diese ersten Arbeitstage waren sehr entspannt, weil ein Großteil noch im Urlaub war.

Am Donnerstag bin ich sogar unerwartet früh aufgestanden und habe das erst nach dem Kinobesuch (letzter Eintrag) gemerkt. Für Freitag hatte ich die Wahl zwischen Theaterbesuch und Heimfahrt (hinsichtlich Abendgestaltung). Habe mich für Letzteres entschieden und dabei Lieder von Kelly Clarkson gehört, die ja vor Kurzem ihre erste Greatest-Hits-Sammlung herausgebracht hat. Also, so „great“ finde ich ihre Hits eigentlich nicht. War halt die Neugier, das gesammelte Songmaterial am Stück zu hören. Nach 12 Liedern hatte ich aber bereits genug, wobei mir ihr aktuelles Werk „Catch My Breath“ noch am besten gefiel.

Am Wochenende tobte ich mich erneut in der Küche aus und habe eine außergewöhnliche Nudelsauce zubereitet. Statt Jagdwurst mit Bierschinken und statt Tomatenmark mit Chili-Sauce als Grundbasis. Und dann hatten wir noch Streukäse. Ich fand es gelungen.

Was habe ich tagsüber gemacht? Kommt eh keiner drauf. Ich habe eine komplette Staffel „Family Guy“ geguckt (Season 3). Ich weiß auch nicht, wie ich mal ohne diesen „Blödsinn“ leben konnte. Fühlte mich jedenfalls sehr unterhalten.
Ebenfalls abschließen konnte ich mit einem Film, den ich wohl im September begonnen hatte. Ja, wie bei Büchern kann ich auch bei Filmen pausieren. (Fragt nicht, wie lange ich für „The Help“ gebraucht hatte.) Und zwar weiß ich nun, wie „Submarine“ ausgeht. Und hui, das Drama erreicht ganz schöne Tiefen zum Showdown. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass ich den Hype (wie er mir im Netz begegnete) nachvollziehen kann. Wahrscheinlich liegt das einerseits an der Zeitära, in der die Handlung spielt, und andererseits an der „Kultur“ bzw. dem Verhalten von Hauptfiguren. Na ja, aber technisch ist der Film schon sehr gut. Plus: schöner Soundtrack.

Ach ja, die Kekse. Da waren noch Reste von der Weihnachtszeit – und ich war fleißig, die zu beseitigen. Ebenso stolz bin ich auf meinen Räumeinsatz ins Sachen Dekoration. Normalerweise hasse ich solche Aufgaben ja, aber heute ging es. Auch wenn mich der Nadelbaum oft gestochen hat. Dafür durfte er dann vom Balkon aus das Fliegen lernen.

Und schließlich noch Meldungen aus der Lese-Ecke: bin immer noch mit „Rising Stars“ beschäftigt, was auch keine Kunst ist angesichts der vielen Kapitel. Dennoch lockten mich heute auf der Zugfahrt ein paar Marvel-Comics aus der Gegenwart.
Die neue „Iron Man“-Serie hatte im Paniniforum schon einen durchwachsenen Ruf erlangt. Und das kann ich nun verstehen. Denn auch wenn mit dem neuen Kreativteam frischer Wind (unter dem Label „Marvel Now“) Einzug hält, haut mich weder die Handlung noch die Optik um. Da fand ich den letzten Neustart vor ein paar Jahren besser (War wohl damals zum Start des ersten Kinofilms).
Ansonsten werde ich demnächst wegen meiner Neugier nicht darum kommen, wieder in „Spider-Man“-Comics reinzuschauen. Grund ist zum Einen das Lob zur aktuellen Jubiläumsnummer 700 und zum Anderen der bevorstehende… Neustart. (Ja, Comics mit einer „Nummer 1“ bzw. #1 regen halt den Verkauf an.) Und ich beschwere mich nicht (mehr), da es gelegentlich auch bei mir wirkt. (Immer diese Medien-Manipulation.)

Es verbleibt mit Zuversicht für die kommemde Woche
F.

Thinkin bout you

August 22, 2012

Der Titel stammt von Frank Ocean, einem Soul/R’n’B-Künstler, welcher zur Zeit einen Hype erlebt. Aber das ist nicht umsonst, da seine Musik wirklich hörenswert ist.

Kaum ist man wieder in der Heimat, macht mir das Wetter ganz schön zu schaffen. Und das vor allem nachts, da mein Zimmer einfach nicht abkühlen will. Und schlafen bei 27°C macht nicht wirklich Freude. Und so verläuft der eine oder andere Tagesstart sehr schleppend.

OK, genug gejammert. Was läuft sonst? Ich habe nun mit „Homeland“ angefangen, einer Drama/Thriller-Serie aus den Staaten (woher auch sonst?), die vor allem durch die Hauptdarstellerin Claire Danes punktet. Eigentlich sollte ich mal lieber erst die zweite Staffel „Life on Mars“ beenden, aber dazu fehlt mir aktuell die Laune.

Ansonsten scheine ich dieser Tage langsam Pina-Colada-Zeugs zu mögen. Nicht nur in Joghurt-Form, sondern auch als Kuchen schmeckte mir das in den vergangenen Tagen sehr gut.

Apropos vergangene Tage: Spider-Man hat nun 50 Jahre seit seiner Schöpfung durch Stan Lee auf dem Buckel. Was sagt man dazu? Na ja, er hat sich gut gehalten und ist aktuell sogar in zwei wirklich unterschiedlichen Versionen in den Marvel-Comics unterwegs. Natürlich mussten diese Versionen auch aufeinander treffen – in einer Miniserie namens „Spider-Men“, die noch nicht abgeschlossen ist. Spider-Man zählt zu meinen Lieblings-Marvel-Superhelden (neben Wolverine und Daredevil), auch wenn ich seine reguläre Serie gar nicht mehr verfolge. Es wurde durch diese Teufel-Pakt-Sache einfach viel versaut. (Fragt nicht.)
Dafür ist Spider-Man im Ultimate Marvel Universum nach wie vor sehr lesbar.

Heute war ich mal wieder im Theater – also das ohne „Lichtspiel“ davor. Und es war toll. Das Stück heißt „Bis zum Anschlag“, erzählt von den Geschehnissen in Lichtenhagen (vor 20 Jahren in Rostock) und wird im Peter-Weiss-Haus aufgeführt. Sehr zu empfehlen.
Es wirft natürlich die Fragen auf, wie wir zu Zuwanderungen und Gewalt gegen Minderheiten stehen. Das sind natürlich nicht die angenehmsten Themen. Dennoch denke ich, dass man sich das mal antun sollte.

Es verbleibt öfter mal am Denken
F.

Only the horses

Mai 6, 2012

Der Titel stammt von der aktuellen Single der Scissor Sisters, die kurz davor sind, ein neues Album zu veröffentlichen und mit dem Song bereits einen Schritt näher am Mainstream sind. Das Video dazu ist auch ziemlich gelungen.

Und sonst? Tja, die Woche begann für mich in Wien bei sommerlichem Wetter, ging weiter mit einer ziemlich langen Rückreise (Stichwort Schienenersatzverkehr) und endete bei eher herbstlicher Frische am Wochenende in meiner Heimat. Dort habe ich seit langer Zeit endlich wieder ein paar Comics gelesen und etwas PS3 gespielt. Nur irgendwie ist mein Schlaf-Haushalt seit dem Urlaub noch nicht ganz wieder hier angekommen. Ich vermute, das liegt daran, dass es so früh schon hell ist. (Und dabei befürworte ich die Abschaffung der Sommerzeit.) Ach ja, im Kino war ich (natürlich) auch wieder – Stichwort Avengers. (Und ja, den Film könnte ich sogar ein drittes Mal sehen. Aber mich würde da auch der O-Ton reizen.)

Kurz zu den anderen Medien: Unter den von mir gelesenen Comics befanden sich Serien wie „Ultimate Spider-Man“ (ich weiß, dass es eigentlich „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ heißen müsste… aber pfft) und „Catwoman“. Damit kann ich von einer ausgeglichenen Balance zwischen Marvel- und DC-Titeln reden. Im Übrigen sind beide Serien sehr lesbar und gut gezeichnet. Das freut mich besonders für Letztere, da es weibliche Hauptfiguren meist schwerer haben. Dazu gibt es ganze Vereine, die das Thema auswalzen (Stichworte wie Klischees und T&A-Faktor).
Gespielt habe ich nun den Anfang von „The Darkness“ (einer Comic-Adaption von Top Cow) – und zwar in der ungeschnittenen Fassung, was aber bisher nicht groß auffallen sollte, da ich es nicht mal über das Tutorial hinaus geschafft habe. Ego-Shootern mit Joypad ist echt nicht leicht. Vielleicht muss ich nur die Empfindlichkeit des Controllers hochdrehen. Na ja, Ende des Monats sollte sich wieder eine Gelegenheit ergeben. 😛

Ein anderes Medium, von dem ich am WE nicht verschont blieb, ist das Fernsehen, welches mich wirklich beeindruckt – dadurch, dass es tatsächlich noch schlechter geht. Damit meine ich die Unerträglichkeit von Sendungen wie diverse Casting-Formate, die wohl gerade Hochkonjunktur haben.

Ebenfalls beliebt scheint die neue Folge 23 von Alternativlos zu sein, einem von mir geschätzten Podcast. Diese konnte ich mir den ganzen Nachmittag nicht konsumieren. Aber nun hole ich das nach und mache gleichzeitig etwas Werbung dafür. Ich kann es kaum fassen, wie informativ diese Aufnahmen sind.
Und irgendwie hätte ich Lust, wieder etwas darüber zu schreiben. Aber das ist mir beim letzten Versuch nicht so wirklich geglückt. Daher rate ich den Interessierten einfach dazu, die Zeit zu investieren und sich auf die Informationsflut einzulassen. (Vielleicht gibt es auch bald wieder eine Transkription der Audioinhalte.)

In den letzten Tagen ereilte mich auch wieder eine kleine Sinnkrise. Das sind so Momente, in denen das Hinterfragen kein Ende nehmen mag. Warum das alles? Wo soll das noch enden? Immer nur Gier und Machtkämpfe und Manipulation. Dazu der ewige Meinungsaustausch zu brisanten Themen. Na ja, das kann schon mal überwältigend werden.

Ach ja, ich habe mir übrigens eine GQ besorgt und angefangen darin zu lesen. Meine Güte, ist da viel Werbung drin. Ich habe mir die Ausgabe nur geholt, weil es als Bonus das neue WIRED-Heft gibt. Kann es kaum erwarten, damit zu beginnen (nach der GQ), weil die Themen mir das letzte Mal Hoffnung gemacht haben, dass es doch so etwas wie gute Aussichten für die Zukunft gibt.

Noch kurz was zur Gegenwart: gerade bin ich in einer sozialen Playlist auf Spotify vernetzt – über die Zusatz-App Soundrop. Da können beteiligte Nutzer Titel hinzufügen und andere Vorschläge per Klick nach oben in der Spielfolge schieben. Nur leider kann der Spaß als Gratis-Nutzer schnell ein Ende haben, weil man das Streaming nur begrenzt erhält.

Einschub aus der „Probiert“-Abteilung: Backbananen aus dem TK-Fach (inklusive Honig-Sauce). Na ja, die Zubereitung im Ofen ist zwar so leicht wie bei Pizza, nur irgendwie ist der Teig nicht so passend. Der war irgendwie neutral (als ob man den auch für Chicken-Nuggets nehmen könnte). Insofern dann doch lieber „the real deal“ aufm Markt genießen oder eigens eine Friteuse einsauen. ^^

Es verbleibt ohne Pferde
F.

Wonders

Dezember 11, 2011

Ich wundere mich gerade, ob ich den Titel nicht schon verwendet hatte. Aber es sieht nicht danach aus. Jedenfalls ist dies ein Verweis auf eins der Highlights des aktuellen Albums „Voyage“ einer Gruppe namens „The Sound of Arrows“. Und weil ich so begeistert von dieser verträumten Vertonung bin, gibt es hier gleich noch einen LINK zum Video.

Sodele… was ist alles passiert?
Ach, na ja, das Übliche: Arbeit, Quiz-Abend, Sportkurs, wenig Schlaf, Kinoabend(e!), Dienstreise, Wochenendausflug in die Ferne.

Ich mag Filme, also schreib ich drüber.
Also, Nummer 1 dieser Woche war „Happy New Year“, ein Hollywood-Episodenfilm, wie man ihn nicht amerikanischer machen könnte. Das Ergebnis schwankt zwischen Herzschmerz, Gags und Drama – eine gute Mischung für den leichten Unterhaltungsabend. Als Bonus kann man noch das große „woher kennt man den/die noch?“-Spiel spielen, wenn eine illustre Menge an Stars und Sternchen in den Nebenrollen auftaucht. Ich glaube, bei so einem Film gibt es gar keine Hauptrolle. Egal… mein Vorschlag für Fortsetzungen ist übrigens, einfach die Stadt zu wechseln.

Film Nummer 2, den ich (zugegebenermaßen ziemlich frühzeitig und ohne Absprache in der „Community“) gesehen habe, ist „Der gestiefelte Kater“ (ein Spin-Off der Shrek-Filme). Der Film ist ebenfalls kurzweilig, animationstechnisch auf der Höhe der Zeit und besticht durch sympathische Charaktere und ein paar lustigen Szenen. Also wieder leichte Kost, die man theoretisch auch später im heimischen Wohnzimmer genießen kann, wenn man nicht sonderlich scharf auf Kino- bzw. 3D-Feeling ist. (Hatte übrigens beides.)

Ansonsten habe ich mich heute gefragt, wie Tageszeitungen die Seiten voll bekommen. Ich meine, irgendwer muss das doch vorab lesen, sozusagen einer Qualitätsprüfung unterziehen. Nur sind manche Zeitungen so umfangreich, dass das Lesen allein schon einen halben Tag beanspruchen kann. Demnach hätten Schreiber nur ein paar Stunden, um ihre Texte zu verfassen und zu überarbeiten. Verrückt.

Ebenfalls komisch kommt mir das Euro-Gebabbel in den Medien vor. Ich habe ja bereits durchblicken lassen, dass Wirtschaft nicht so ganz in meinem Interessenfeld liegt. Insofern sind die Nachrichten neuerdings relativ anstrengend. Aber es ist nett, zu erleben, wie manche Sendungen versuchen, Sachverhalte runterzubrechen. Manchmal tut Klartext auch gut.

Das bringt mich zur Lese-Ecke. Etwa 10 Seiten. Das habe ich geschafft hinsichtlich meiner aktuellen Triviallektüre. Aber zum „Ausgleich“ (oder besser Ansporn) gab es beim Wochenendbummel ein paar neue bebilderte Anreize. Ach stimmt, ich hatte auf Reisen noch ein paar neuere (deutsche) Spider-Man-Comics gelesen. Na ja, ich hatte die Hefte besser in Erinnerung. Aber seit „Brand New Day“ ist in dem Universum eh alles relativ zu betrachten.

Genauso relativ ist es übrigens, eine Grapefruit-Art „Sweetie“ zu nennen. Ich, der ich nur neugierig war und nur nach dem Namen und Aussehen ging, war da noch ganz gespannt, bis es ans Kosten ging. Hätte ich das mit der Verwandtschaft gewusst, hätte ich wohl auf diese Erfahrung verzichtet. Ich schaffte nicht mal die halbe Frucht. Na ja, wie gut, dass wenigstens andere was davon hatten.

Es verbleibt wie ein Wunder
F.

250!

August 3, 2011

So, da ist er also – der 250. Post in diesem bescheidenen Blog. Ich hatte überlegt, dass ich hier vielleicht etwas Besonderes veranstalte. Aber aufgrund fortgeschrittener Tageszeit belasse ich es dann lieber bei dem Nötigsten.

Was gibt es also Neues? Nun, abgesehen von der Arbeit, die mich in letzter Zeit mehr oder weniger mitnimmt, nicht so viel.
Am Montag habe ich erstmals einen Leché getrunken – das ist ein Cocktail mit Milch und Eis sowie Licor 43. Dieser war sehr lecker – und das, wo ich eigentlich nicht so mit Vanille-Geschmack zu begeistern bin. Ansonsten hatte unsere Runde einen relativ erfolgreichen Quiz-Abend. Im Anschluss habe ich dann meinen neuen Schlafsack getestet und musste feststellen, dass so ganz ohne Kissen das Schlafen nicht leicht ist – jedenfalls bezüglich Seitenlage.
Am Dienstag hat es mich zum Feierabend dann ziemlich aus den Latschen gehauen, was damit endete, dass ich kaum früh genug mein Bett aufsuchen konnte.
Tja, und heute wurde ich zum Mittag überraschend daran erinnert, dass „Super 8“ ja bald anläuft. Und weil die Gelegenheit günstig war, habe ich beschlossen, mir wieder eine Vorpremiere zu gönnen.

Der Film verursachte schon im Vorfeld eine Menge an Spekulationen im Internet, als schließlich die ersten Trailer auftauchten. Und auch im Kino wurde die Werbetrommel recht frühzeitig angeschmissen, was dann je nach Publikum in Erstaunen oder Mißtrauen oder Abneigung endete. Ich persönlich hatte schon Hoffnung auf einen guten Mystery-Film, auch wenn ich nicht der größte Retro-Fan bin. Und J.J. Abrams steht ja auch für gute bis sehr gute Filme, wobei das wieder Ansichtssache ist. Es soll ja auch Leute geben, die mit dem Star Trek-Reboot nichts anfangen konnten. (Auch jetzt frage ich mich noch, ob der Neustart wirklich notwendig war.)
Jedenfalls ist der Wirbel nun vorbei. Das Geheimnis ist geklärt und ich weiß, wie der Film ausgeht. Und war es sehenswert? Kommt drauf an. Fans von Akte X und Filmen, in denen Kinder die Hauptrolle spielen, sollten eigentlich keine Bedenken haben. Ach ja, und natürlich Retro-Fans – lasst euch das nicht entgehen (Stichwort Soundtrack).
Ansonsten ist vielleicht etwas Vorsicht angebracht, denn neu erfunden wird das Rad hier nicht. Und auch die Effekte sind aus meiner Sicht „nur“ solide. Und ich muss anmerken, dass mir Abrams‘ „Markenzeichen“ ein wenig auf die Nerven geht – und ja, er baut es auch hier wieder ein. Keine Angst. Das ist kein Spoiler. Gemeint ist das „bläuliche Licht“ – also Lichtstrahlen/Reflexion in der Kamera (wenn das nicht digital nachbearbeitet wurde). Ich finde, dass es überhaupt keinen Mehrwert hat (außer, dass man erinnert wird, welcher Filmemacher dabei das Sagen hatte).
Fazit: guter Retro-SciFi mit Kindern – und ja, es sind Kinder, um die es hier geht. Ist ja nicht so, als ob dieser Aspekt so deutlich war in den Vorschauen.

Noch kurz Politik? China haut der Pressefreiheit wieder eins auf den Deckel, aber wann ist das nicht so. Bzw. sind Journalisten nicht genauso käuflich wie Politiker? Das ist nur eine Fragestellung.
Unbezahlbar dagegen erscheint eine Revolution, wie sie im Frühjahr in Ägypten ablief. Aber was ist seitdem daraus geworden? Nostalgie? Entrüstung angesichts der schwierigen Reformanstrengungen? Viel Zuversicht scheint nicht mehr geblieben zu sein. Und was ist eigentlich mit Tunesien?
Ja, die Welt hat viele „Baustellen“ – da verliert man leicht den Überblick. Und auch die Medien können nicht wöchentliche Updates über Länder liefern, wenn da „nicht viel“ passiert. Leider muss oftmals erst die Krise vorkommen.

OK, das also dazu. Vielleicht noch irgendetwas Positives zum Abschluss? Es wird bald einen neuen Spider-Man geben. Nein, nicht nur in Form eines anderen Schauspielers bei der Neuverfilmung für 2012. Ich meine, einen echten neuen Spider-Man in Marvels Ultimate Universe – dort ist der junge Peter Parker nämlich nicht mehr so ganz „aktiv“. Mehr sei hier aber nicht verraten.

Es verbleibt nach einer Menge Einträge
F.

Into the clouds

Mai 22, 2011

Da haben die von WordPress doch tatsächlich wieder das Interface überarbeitet – hab ich sofort bemerkt, als ich den „New Post“-Button nicht mehr fand. Egal… geht auch anders. Also… der heutige Titel kommt von The Sound of Arrows (was auch immer das aussagen soll) und bezieht sich auf ein simples Stück elektronischer Indie-Pop-Musik mit soften Vocals (yeah, das mal professionell ausgedrückt). Der Stammleser sieht: ich wechsle heute die Tonart.

Ach und wo ich schon mal bei WordPress und Interface bin: huch, die Statistik hatte schon wieder nen Ausschlag (also eine Erschütterung und nichts mit Pickeln). So wie es aussieht, wurde diese bescheidene Seite durch Suchanfragen nach „iamamiwhoami“ und „Lange Buchnacht“ gefunden.
Tja, auf letzterer war ich in diesem Jahr wieder und ersteres Pop-Musik-Projekt höre ich gern – hier sei nochmal der Song „y“ empfohlen. Und wer das ganze noch genial inszeniert erleben will, sollte nach dem Video zu „To whom it may concern“ suchen – ein episches Kunstwerk, dass unbedingt veröffentlicht werden sollte.

So… zum Alltag: ach ne, besser nur in Maßen, da letzte Woche wieder ganz schön nervenaufreibend war. Und so viel also zur Arbeit.
Aber was ging sonst noch?

Extraportionen Schlaf gab es. Ich habe es doch tatsächlich mehrfach geschafft, gegen 21 Uhr ins Bett zu gehen. Ja, da war es draußen noch gar nicht richtig dunkel. Nebenbei habe ich mich in die Musik von Kate Bush eingehört. Aber was heißt „habe“? Ich bin immer noch dabei. Ihre Lieder sind teilweise recht komplex, aber nicht minder interessant. (huch, welch eine Standard-Floskel)

Kommen wir zu etwas Außergewöhnlichem in Leseform: Der gesammelte Spider-Man-Run von Mark Millar, der in US-Trade-Paperback-Form vergriffen ist (aber wohl demnächst neu aufgelegt werden soll). Egal, die Kollegen aus England haben auch eine nette Edition im Handel, welche die ersten 12 Ausgaben von „Marvel Knights Spider-Man“ sammelt. Am Wochenende nahm ich mir den kleinen Wälzer vor.
Und meine Güte, da geht es ganz schön Knall auf Fall zur Sache, wie man es von Millar gewöhnt sein mag. Jedoch kommt auch die Charakterisierung nicht zu kurz, was diesen Epos von gewöhnlichen Geschichten um Marvels beliebten Superhelden abhebt. Und was ich hier auch lobend erwähnen sollte, sind die Zeichnungen von Terry Dodson, der in zwei Kapiteln ebenfalls sehr gut von Frank Cho vertreten wurde – und beide profitieren von wunderbarer Koloration. Allein das Titelbild kommt mit so viel Schwung daher, dass ich gewillt bin, hier eine Verlinkung zu probieren.

cover of MK Spider-Man #1

Fällt eigentlich auf, dass ich zur Zeit sehr viel von Mark Millar lese? Na ja, aber so ganz stimmt das nicht. Es sind noch andere Sachen auf meiner Lese-Liste.
Da fällt mir ein, dass ich gestern von der Compendium-Edition der vielgelobten Horror/Drama-Reihe „The Walking Dead“ gehört habe (ja, dazu gibt es auch eine TV-Verfilmung). Diese Edition hat nicht weniger als – festhalten! – 48 Ausgaben in einem Band. Für Nicht-Insider: das entspricht dem Output von 4 Jahren – alles in einem Band. Über 1000 Seiten, die (wie ich bei Amazon las) vielleicht nicht unbeschadet mehrere Lesezyklen überstehen könnten, aber dafür unglaublich günstig sind. Na ja, irgendwann werde ich mir Robert Kirkman’s Eigenkreationen vornehmen (wobei ich eher an „Invincible“ denke, was mir eher zusagt).

Und sonst? Die ersten Staffel-Finales von US-Serien sind gelaufen. Darunter ein eher Enttäuschendes von „How I Met Your Mother“ und ein eher Gemeines von „The Big Bang Theory“. Mal sehen, wie das bei „Glee“ ausfallen wird. Das war auch so ziemlich alles, was ich in der Woche noch mitnehmen konnte.

Ach ja, ich habe mich kürzlich spontan entschlossen, zwei weitere Serien anzutesten, von denen ich eine gleich am Wochenende anfing. Vielleicht hat der eine oder andere schon von „Mad Men“ gehört (von den Machern der Sopranos), aber ich betrete da totales Neuland. Auch nach den ersten zwei Folgen kann ich noch nicht so ganz einschätzen, in welches Genre man die Serie einordnen mag. Aktuell würde ich „Drama“ sagen. Jedoch ist der Auftakt und vor allem die Art der Serie ziemlich unterhaltsam. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung um eine Werbeabteilung in den 60er Jahren weiterentwickeln wird.

Zum Abschluss noch etwas „Ketzerei“: in dieser Woche beschloss ich, meine eigene Bibel zu verfassen – einen Namen hab ich schon gefunden: Mibel. Für den Rest fand ich jedoch noch keine Zeit. 🙂

Es verbleibt vor einer wolkenreichen Woche
F.