Posts Tagged ‘Musik’

Logbuch : ungeahnte Textsicherheit

Juni 30, 2013

Es kommt mir fast lächerlich vor, wie lange ich über eine passende Überschrift nachgedacht habe. Aber es sagt mir auch, dass ich gewisse Ansprüche an so einem Blogeintrag habe – manchmal. 😀 Mit der letzten Juniwoche 2013 geht ein „Geburtstagsmonat“ zu Ende, der noch für eine Reihe geselliger Anlässe sorgte.

Gleich der Montag wurde mit einem sonnigen Frühstück im Freien zelebriert, was eher außergewöhnlich einzustufen ist – und das nicht nur wegen dem durchwachsenen Wetter dieser Tage. Wieder in Rostock angekommen nahm ich mir für die Werktage vor, jeweils eine Stunde lang die Codecademy im Internet aufzusuchen, um ein paar Grundlagen aufzufrischen bzw. Neues zu lernen, was mir auch gelungen ist.

Am Dienstag überarbeitete ich noch ein paar Unterlagen und bereitete mich für ein ungewohnt straffes Abendprogramm vor. Denn nach dem Training wollte ich sowohl zu einem weiteren LOHRO-Treffen gehen als auch G.’s Einladung zu einer „kleine Runde“ folgen. Resultat: check, check, check.

Am Tag darauf erhielt ich eine (überraschend umfassende) Einweisung in das Erweitern der Musikdatenbank, wozu nicht nur Tag-Angaben zählen, sondern auch das Setzen von Sprungmarken (Stichwort Intro oder Fade-Out). Und abends überraschte ich F. mit Pudding, bevor wir zum Erasmus-Stammtisch gingen, wo ich wiederum überrascht wurde… mit Schokolade in der Geschmacksrichtung „Käse- und Zwiebel-Chips“. Kein Scherz! (siehe Bild)
Aus welchem Land könnte ein derart exotischer Snack stammen? Irland natürlich. (An dieser Stelle noch mal ein Dank an E. für diese Kostprobe.)

Der Donnerstag war in dieser Woche mein Kinotag. Ich gönnte mir „World War Z“, einen Action-Horror-Mix mit Brad Pitt. Während des Vorprogramms schaffte ich tatsächlich, die aktuellen Ausgaben von „Daredevil“ (DD) und „FF“ zu lesen – was ich entweder sehr schnell tat oder dank eines sehr langen Vorprogramms. (Vielleicht auch beides.) Zu „WWZ“: Ich finde den Film trotz Übertreibungen und Klischees erfrischend gut, was man nach Plakat und Trailer vielleicht so nicht erwartet hätte. Aber eine extra Rezension war mit diese Buchverfilmung dann doch nicht wert – und sei es nur wegen der 3D-Abzocke. (7/10)
Danach gönnte ich mir einen Döner, was ich hier vermerke, weil das nicht oft vorkommt. Warum nicht? Na ja, so bleibt diese Mahlzeit etwas Besonderes.
Auch der Couchsurfing-Stammtisch hatte einen unerwarteten Sonderfaktor – wird es wohl eins der letzten Treffen mit L. gewesen sein.

Fürs Mittagessen am Freitag fuhren F. und ich zur Südstadt-Mensa. Auf dem Rückweg sahen wir mindestens zwei Sommerfeste, welche bei dem Wetter leider etwas deplatziert wirkten. Am Abend holte ich für ein Sit-in Vanilleeis als Mitbringsel und lernte ein paar tolle Gesellschaftsspiele kennen. Da war es auch gar nicht schlimm, dass wir dann doch nicht mehr weggingen wie eigentlich verabredet.

Samstag fand die lang angekündigte Feier von G. statt, worfür ich noch letzte Einkäufe machte. Im Gegensatz zu anderen Gästen fand ich die Musikauswahl überwiegend toll (mit einigen Ausrutschern). Und ich wurde auf meine Textsicherheit angesprochen, was ich mit der Dauerbeschallung in Jugendjahren begründen würde. Stichworte des Abends waren unter Anderem: Wanne, 4 Kilo Erdbeeren, Tiramisu, Pizzasnack, Chili-Chips, Crushed Ice.

Und heute wurde ich zum Essen/Kochen eingeladen. Die Besonderheit dabei war, dass S. das Rezept in einem Roman fand. Im Anschluss versuchte ich, K. bei ihrem PC-Problem zu helfen, welches eher ein Account-Problem zu sein scheint. Zudem sahen wir ein paar Trailer zu kommenden Filmen und erfreuten uns an alten Liedern der Bee Gees. Das wiederum brachte uns über Wikipedia zu Popmusik aus den 90ern und damit wieder zu ungeahnter Textsicherheit meinerseits. Upps. 😀

Es verbleibt zuversichtlich
F.

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Logbuch : Fragen und Zweifel

Juni 23, 2013

Dass diese Woche schon wieder fast vorbei ist, spricht für den fortschreitenden Verlauf der Zeit. Sogar die Sommersonnenwende ist für dieses Jahr mittlerweile Geschichte. Und sonst?

Am Montag hatte ich einen eher suboptimalen Termin, der mir zugleich ein paar Zweifel bezüglich Zukunft etc. einbrachte. Wenigstens erreichten mich auf dem Heimweg ein paar nette Nachrichten.

Letzetn Dienstag fand das erste Uni-Campus-Quiz (nach Kneipenquiz-Vorbild) statt. Leider zog sich die Auswertung in die Länge, so dass ich erst später zum Stammtisch gehen konnte. Dafür erreichte unser Team den dritten Platz. Inwiefern der Preis (irgendwas mit Surf-Schnupperkurs) umgesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Mittwoch war dann Hitze ein essentieller Bestandteil des Tages. Ich war mit F. in der Mensa und traf überraschend noch auf S. und R., die sich noch mehr über das Wetter beklagten als ich. Zwei Kleidungswechsel später nahm ich an einem weiteren LOHRO-Treffen teil, bei dem ich ausschließlich aktuellen „Scheiß“ vorstellte, ohne zu berücksichtigen, dass hier nicht nach „N-Joy-Mucke“ gesucht wird. Tja, da kam meine Mainstream-Affinität etwas in die Quere. Aber man lernt ja dazu.Für den Abend hatte ich die Wahl zwischen einem überhitzten Campus-Open-Air-Event oder einer Vorpremiere im klimatisierten Kino. Tja, der Cineast und Comic-Fan in mir kam durch (siehe dazu letzten Eintrag). Dafür freute ich mich, H. für einen „Gastauftritt“ gewinnen zu können.

Freitag genehmigte ich mir eine Extraportion Ausschlafen, wenn auch das bei den Temperaturen keine Leichtigkeit war. Das machte sich nicht zuletzt beim Training bemerkbar. Keine Ahnung, wie viel Wasser ich an dem Tag getrunken habe. Obwohl ich abends noch was von der „Fête de la musique“ mitnehmen hätte können, entschied ich mich für die späte Heimfahrt, um so auch auch Samstag ausschlagen zu können.

Am Wochenende las ich viele Spider-Man-Comics, die eher durchwachsen waren – bis auf „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ natürlich, einer Serie, die zur Zeit problemlos die Höchstmarken in Sachen Unterhaltung knackt. Tja, und auch die Luft ist auf der Insel frischer.

Es verbleibt nun wieder hitzeerprobt
F.

Logbuch : Sommerregen

Juni 16, 2013

Spätestens nachdem ich gestern die ersten Erdbeeren des Jahres hatte, kann ich nun von Sommer reden. Zudem war ich in der glücklichen Lage, stärkeren Regenschauern zu entgehen. Aber der Reihe nach… (Und ja, der Titel verweist auch auf ein ohrwurmtaugliches Lied der Killerpilze.)

Der letzte Montag begann mit einem atemberaubenden Stimmungstief, wie ich es schon befürchtet hatte. Gleich zwei tolle Menschen in einer Woche aus dem näheren Umfeld zu verlieren hinterlässt eben Spuren. (Stichwort Abschied) Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch auf und ging dem „Tagesgeschäft“ nach. Zum Abend durchflog ich die zweite Hälfte der dritten Staffel „Game Of Thrones“ – „durchflog“, weil ich einige Details gar nicht richtig mitbekam.

Dies wurde mir Dienstag beim gemeinschaftlichen Mittag in der Mensa bestätigt. (Kann ich ahnen, dass jemand meine live-Tweets liest?) Am Nachmittag schaute ich ins Kinoprogramm, war erstaunt, dass der neue Film nach einem Stephenie-Meyer-Buch schon anläuft, und entschied mich für die Sichtung jenes Werkes. Mit anderen Worten: ich begann, „Seelen“ (im Original „The Host“) zu lesen. (Erst bei einem Einkaufsbummel am Donnerstag machte ich die unschöne Entdeckung, dass die Papierversion des Buches mit über 800 Seiten aufwartet – viel Platz für Schmalz also.)
Für das Abendprogramm genehmigte ich mir ein Sozialdrama in Filmform, welches dem Genre gerecht wurde und mir zu denken gab.

Am Mittwoch stand wieder ein LOHRO-Treffen auf dem Plan, bei dem ich viele neue Lieder kennenlernen durfte (, wobei mir das Anspielen tendentiell zu wenig ist). Außerdem freute ich mich darüber, dass meine Songvorschläge überwiegend positiv aufgenommen wurden. Und nicht zuletzt bot die Tatsache, auf andere Musiknarren zu treffen, ebenfalls eine angenehme Abwechslung zum Alltag.
Im Anschluss ging ich für den Couchsurfing/Erasmus-Stammtisch in den Freigarten, wo zunächst kaum einer anwesend war, es ich aber zum späteren Abend füllte.

Für den letzten Kino-Donnerstag entschied ich mich für „Olympus Has Fallen“. Grund dafür war eine sehr gute Kritik bei IMDb und die vergleichsweise schlechte Bewertung von „Seelen“, welches ich ja nun erst lesen möchte. Leider enttäuschte mich der Film auf ganzer Linie. Bei all der Brutalität halfen die wenigen One-Liner einer eigentlich guten Besetzung auch nicht. Und die Handlung! So übertrieben und so dämlich, dass ich mir fast wünschte, die Bösen mögen gewinnen. (4/10)
Ich räume ein, dass ich vielleicht auch nicht in der Stimmung für amerikanische Patriotismusparolen war.

Am Freitag fuhr ich wieder in die Heimat und hörte dabei neue Musik. Den Nachmittag widmete ich mich ein paar Comics – darunter „Savage Wolverine“, einer Serie mit zweifelhafter Daseinsberechtigung, und dem Start der neuen Serie „Superman Unchained“. Letztere haute mich (trotz ansprechender Optik) nicht gerade vom Hocker. Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann ein Autor zuletzt gleichzeitig sowohl Batman als auch Superman „betreut“. Scott Snyder machts möglich.
Das unterirdische TV-Programm ließ mich abends kalt. Unterhaltung fand ich eher in paar Schachpartien.

binz_2013-06Schach spielte ich auch am Wochenende, da mich Mails und Push-Benachrichtigungen erinnern, wenn von mir ein neuer Zug erwartet wird. Aber auch das tagsüber sehr schöne Wetter wurde genutzt – mit einem Spaziergang durch Binz und einem Besuch bei meiner Großtante in ihrem Garten. (Das Foto ist von einer kleinen Parkanlage in der Nähe des Schmachter Sees.) Als starker Regen einsetzte, waren wir schon wieder zu Hause.

Heute werde ich noch ein paar Vorbereitungen für die kommende Woche erledigen, mich in der Küche austoben (Stichwort Pfannkuchen) und den Rest dem Zufall bzw. meiner Laune überlassen.

Es verbleibt mit Terminen für nächste Woche
F.

Animal

Mai 1, 2009

Herzlich willkommen zum Neustart – ganz nach dem Motto: „Alles neu macht der Mai“ 🙂

Na ja, so viel wird sich dann auch wieder nicht ändern. Noch bin ich mit dem Theme auch ganz zufrieden, wenn auch ein paar mehr Möglichkeiten der Farbgestaltung ganz toll wären. Weiterhin sollen Liedtitel meine Einträge mit Überschriften versorgen, da ich das als individuelle Note sehe und Musik nach wie vor ziemlich wichtig für mich ist.
Der heutige Titel stammt von der Band Thirteen Senses und bereitet mir seit nun gut einem halbem Jahr einen melodiösen Hochgenuss.

Es ist immer noch der „Tag der Arbeit“ und ich habe auch etwas gearbeitet heute, wenn auch leider nicht mit dem erhofften Erfolg. Es gab ein paar Hindernisse, die bestimmte Ziele schlicht unmöglich machten. Aber dennoch wurden ein paar Sachen umgesetzt, was im Gesamtbild als Fortschritt zählen dürfte. Insofern Ansichtssache.
Wenn ich die Wahl zwischen Enttäuschung und verhaltener Zufriedenheit habe, wähle ich heute letztere Option. Nicht zuletzt betrifft es ein freiwilliges Projekt und wenn dabei eine entspannte Arbeitsweise untersagt wäre, würde ich mich damit nicht befassen. Ich bin gespannt, wie es damit weitergehen wird.

Ebenfalls gespannt bin ich auf die nächsten Tage, die mir (noch) ungeahnte Freiheiten lassen. Gelegentlich ist ein verlängertes Wochenende doch erfreulich. Ich überlege, ob ich eine Auflistung anlegen sollte, um einen Überblick auf noch offene Punkte zu haben. Klingt das nach Freizeitplanung? Wahrscheinlich. Wobei das Zusammentragen von Optionen ja nicht gleich die zeitliche Festlegung von Aktivitäten ist.

Es verbleibt mit Zuversicht auf einen unterhaltsamen Abend
F.

Love song for no one

April 30, 2009

Ach, ein kleiner Eintrag geht noch… und wenn John Mayer schon so berauschend im Hintergrund spielt und singt, dann kann ich problemlos nochmal einen Titel aus seinem ersten Album nehmen. Nebenbei: ich hätte wirklich gern mal eine Statistik in wie vielen Liedern meiner Playlist es um Liebe geht.

Tja, der Tag ist zwar noch nicht ganz um, hat dennoch ein paar Spuren hinterlassen. Da wäre zunächst die überaus negativ überraschende Art, mit der ich heute frühzeitiger als geplant geweckt wurde. Ich habe zwar (noch) nicht nachgeforscht, bin mir aber ziemlich sicher, dass ein Schülerjahrgang heute seinen letzten regülären Schultag hatte. Und sowas wird gewöhnlich auch mal etwas lautstärker publik gemacht. Wenn in diesem Zusammenhang ein Fenster die Nacht über geöffnet bleibt, ist es nicht verwunderlich, wenn das Eine zum Anderen führt.
Ansonsten gab es heute neben ein paar Treffen hier und ein paar Erkenntnissen da (bisher) nicht viel Verwertbares für das Blog. Manches werde ich erst selbst verarbeiten, bevor es hier vermerkt wird. Und ich denke, dass dafür genügend Zeit in Aussicht steht.

Themenwechsel: Tags. Mir kam neulich in den Sinn, dass mein bisheriges System etwas daneben ist. Soll heißen: die relativ begrenzte Anzahl an Tags, die ich standardmäßig nutze, würde sich wohl eher als Kategorien eignen. Drum versuche ich, ab Mai einen Schnitt zu machen, und werde den Gebrauch von Tags intensivieren (im Sinne von „ausbauen“). Dann kann ich mit den Tags konkreter auf den Inhalt der Einträge eingehen.
Mittlerweile haben sich schon ertstaunliche 40+ Einträge angesammelt und das in einem Zeitraum von weniger als einem Quartal. Ich vermute, dass es nicht ganz so emsig weitergehen wird. Kommt wohl darauf an, inwiefern das Bloggen bei mir schon als Hobby verankert ist.

Nun steht der Mai also bereits vor der Tür und mir erscheint der April wie im Flug vergangen zu sein. Gut, das lässt wohl sehr oft sagen, aber dennoch kommt es mir an diesem Punkt besonders vor. Manche der letzten Tage sehe ich irgendwie klein (ohne das Wort „bedeutungslos“ nutzen zu wollen). Das könnte auch daran liegen, dass manche Tage im Nachhinein so ereignisreich wirken, dass sie die anderen überschatten…
Ach, so genau mag ich auch nicht eine Monatsbilanz ziehen. Es ist zwar gelegentlich ganz interessant, sich umzudrehen und (im übertragenen Sinn) die letzten Meter des Weges zu betrachten, aber dann geht es auch schon weiter. Die Richtung ist da schon fast zweitrangig.
Entweder macht mich das Gedankenschweifen müde oder es sind die Nachwirkungen des ungewöhnlichen Erwachens. In der kommenden Nacht bleibt das Fenster jedenfalls geschlossen.

Es verbleibt ohne großen Plan fürs Wochenende
F.

Anyone

April 29, 2009

Der heutige Titel stammt von einer Ballade der schwedischen Gruppe Roxette. Anfangs konnte ich das Lied nicht wirklich leiden (selbst heute mag ich den plötzlich einsetzenden Beginn nicht), aber nicht zuletzt die bezaubernde Stimme der Sängerin und ein melancholisch triefender Text entschädigen da ungemein. So viel zum Auftakt.

Apropos Auftakt. Prequel-Stimmung in Hollywoods Marvel-Comic-Verfilmung-Abteilung. Nicht nur kommt bald der flaggenfreudige erste RächerHeld ins Kino (ok, dauert noch), sondern läuft aktuell mit „X-Men Origins: Wolverine“ eine Art „X-Men: Episode I“ in den Kinos an (sprich: was ein Teil 4 hätte sein können, ist eine Vorgeschichte).
Ich habe selbigen Film vorhin gesehen und bin einigermaßen zufrieden. Wer die Figur Wolverine mag und auch bei „X-Men 3“ seine Freude hatte, kann sich das ansehen. Ach, eigentlich kann sich das jeder Action/Fantasy/Comic-Filmfreund (oder Fan von Hugh Jackman) anschauen, so er denn Zeit und Geld findet. Zumindest kann man dann mitreden.
In diesem Stadium der Auswertung kann ich nur anmerken: der Film hätte besser sein können, aber auch schlechter. So oder so lässt er sich gut in die bestehende Filmreihe einfügen.

Themenwechsel: Vor Kurzem las ich einen Text über den Vergleich von Blogs mit „abgetriebenen Gedanken“ (vielleicht stimmt der Link noch), was mich über die Sachlage natürlich hat nachdenken lassen (wenn auch nicht allzu lange). Meine Meinung hat wieder eine knackige Kürze: Ansichtssache.
Bin ich Autor? Nein. Brauche ich meine schreiberische Kreativität für meinen Beruf? Nein (fast schon jein). Muss ich also befürchten, dass ich meine Kreativität einschränke, wenn ich blogge? Absolut… nicht! Na dann ist ja gut.
Insofern ist der Text also nur subjektives Larifari. Jeder schreibt doch wahrscheinlich aus anderen Motiven. Für mich ist diese Tätigkeit beispielsweise (nicht ausschließlich) eine Art Übung hinsichtlich Konzentration und Kontext (manchmal auch noch Rechtschreibung). Ansonsten macht es mir nur irgendwie Spaß.

Hm… eine Überleitung von Spaß zu Schweinegrippe ist mir gerade etwas umständlich. Was man in bei diesem Thema erneut gut feststellen kann, ist die Art der Verwertung durch oder in Medien. Und genau da kommt wieder mein Freund Skeppy, die gesunde Portion Skepsis, ins Spiel (aber ohne Spaß). Da sollen auf der einen Seite die Leute aufgeklärt werden und dennoch lässt sich durch Panikmache der Profit erhöhen. Welch eine Zwickmühle für die Berichterstattung. An dieser Stelle fühle ich mich erleichtert, nicht in irgendwelchen Redaktionen zu arbeiten.
Irgendwie gibt es doch so viel auf der Welt, was einem den Lebenswillen nehmen kann (welch geniale Aussage). Ob nun die Vergangenheit, die Zukunft oder die Gegenwart betrachtet wird und mit welcher Emotion behaftet… das ergibt zumindest Stoff für eine interessante Gesprächsrunde. (in einem der ersten Einträge hatte ich mal ein feines Zitat in diesem Zusammenhang angeführt)
In diesem Sinne: wir werden alle sterben (äh, ok, zu unverblümt)…  wird schon werden (ne, was soll das denn heißen?)…  teilen wir uns die Schuld (noch nicht ganz)… Ansichtssache!

Es verbleibt am Ende eines blog-reichen Aprils
F.

Bumblebee

April 28, 2009

Zunächst möchte ich kurz einen Dank an Steve Jablonsky aussprechen, der die Musik zur Realverfilmung Transformers beisteuerte und mir damit wunderbare Instrumentalwerke beschert hat, die ich zur passenden Gelegenheit jederzeit in die Playlist schmeiße. Daher auch der heutige Titel, der nebenbei bemerkt auch der Name meines favorisierten Autobots aus frühen Tagen ist.

Und wo ich schon bei Filmen und Kindheit bin, kann ich gleich ins nächste Geek-Thema einsteigen: Wolverine. Auch diese Figur zählt seit Jahren zu meinen Favoriten (Kategorie: Marvel/Comic-Charaktere). Es wird wahrscheinlich um das Jahr 1993 gewesen sein, als ich erstmals von den X-Men (inklusive Wolverine) hörte bzw. sah, denn es war eine Zeichentrickserie. Farbgebung, Maske und Fähigkeiten (Krallen und Selbstheilung) waren es, die mir damals zusagten. Heute (und spätestens nach dem ersten X-Men-Film) bin ich der Ansicht, dass die Bekleidung in grellen Farben extrem unrealistisch ist. Oder anders: das funktioniert nur in Comics (in vielen Wolverine-Geschichten wurde gänzlich auf ein Kostüm verzichtet). Die TV-Serie wurde dann irgendwann abgesetzt und Wolverine trat höchstens mal als Gast in der Spider-Man-Trickserie auf.
Im Sommer 1996 stieg ich ein in die Welt der amerikanischen Superhelden-Comics und innerhalb eines großen Aufeinandertreffens vieler Charaktere zweier bekannter Verlage tauchte auch Wolverine wieder auf (Rätsel am Rande: welcher Titel?). Im Frühjahr 1997 fing ich dann an, die neuen Comics von Marvel Deutschland zu sammeln, wobei X-Men eine der ersten Serien war. Knapp ein halbes Jahr später startete hier dann auch eine Wolverine-Comicserie, die ich natürlich ebenso verfolgt habe – nicht zuletzt, da es für lückenlosen Lesegenuss bei sogenannten Crossovern (serienübergreifende Geschichten) erforderlich war. Zu dem Zeitpunkt hatte Wolverine kein Metall im Körper (dementsprechend Krallen aus Knochen). Ich erinnere mich auch noch ziemlich gut daran, dass in der ersten Jubiläumsausgabe (Nummer 12) ein missglücktes Vorhaben damit endete, dass Wolverine für eine ganze Zeit Menschlichkeit verlor und teilweise wie eine Art Troll dargestellt wurde.
Aber wie (Superhelden-)Comics nun mal sind, kehrt der Status quo früher oder später zurück. So also die menschliche Gestalt und dann später auch die Adamantium-Krallen (eine erdachte Metalllegierung). Und wenn ich heute so zurückdenke, bin ich froh, noch so manche Highlights bezüglich Wolverine-Abenteuern miterlebt zu haben. Ich denke da an Geschichten von Larry Hama, Warren Ellis, Frank Tieri und Greg Rucka. Gegen Ende 2007 habe ich aufgehört, Wolverine-Hefte zu sammeln. Jedoch verfolge ich die Abenteuer immer noch sporadisch.

Mittlerweile ist die Comic-Figur in den amerikanischen Printmedien sehr stark vertreten (nebst diversen Team-Serien in ca. 4 eigenen monatlichen Reihen) und nun steht der erste Wolverine-Film in den Startlöchern. Letzteren werde ich baldigst im Kino schauen und hier dann wahrscheinlich noch ein paar Zeilen lassen.

Mich überrascht es, wie textfüllend so ein Thema aus dem Bereich Erinnerungen und Geek-Wissen sein kann. Ich könnte problemlos noch ein paar Anekdoten loswerden, aber dieser Eintrag hat bereits ausreichend Zeit beansprucht.
Noch kurz zum Tag: es passierte nicht viel Bemerkenswertes und leider verlief der Abend nicht ganz so wie geplant.

Es verbleibt mit einem neuen Eintrag auf dem imaginären Buchstapel
F.

This must be it

April 28, 2009

Nach einem Blick in die „Vergangenheit“, stelle ich fest, dass ich zum wiederholten Male Musik aus dem Album Junior (von Röyksopp) höre. Tja, damit hätte ich die Frage nach dem aktuellen Inspirationsumfeld auch schon beantwortet. Die Musik ist wirklich angenehm.

Die neue Woche startet (ob man will oder nicht) und bisher ist alles noch shiny. Na ja… nicht so ganz, denn heute erreichte mich eine ziemlich tragische Nachricht. Dabei sei vermerkt, dass sie für mich direkt eigentlich nicht tragisch ist, aber auf indirekt verbundene Weise dann doch etwas Besorgnis hervorruft. Ich bin noch unsicher, was eine adäquate Reaktion angeht, habe aber dennoch irgendwie Zuversicht. Immerhin kann diesbezüglich nicht von Enttäuschung die Rede sein und es gibt noch ausreichend Klärungsbedarf.

Ansonsten geht mir um diese Zeit nicht mehr wirklich viel durch den Kopf, was vielleicht mit der Müdigkeit zusammenhängen mag.
Vielleicht noch ein Einschub aus dem aktuellen Zeitgeschehen: Da wurde der Herr Klinsmann also nun von seiner Anstellung in Bayern entlassen. Ich denke mal, es hängt mit den nicht erfüllten Erwartungen zusammen. Na Hauptsache das Medienecho stimmt. Ich spare mir an dieser Stelle ein paar Aussagen zu Fußball-Begeisterung. Mittlerweile wundere ich mich, warum ich diese Thematik hier überhaupt anschneide. Wahrscheinlich, weil es für mich irgendwie zur Meldung des Tages geworden ist. (Sorry, „Schweine-Pest“, du musst noch warten.) Die Bild-Schlagzeile morgen wird bestimmt dementsprechend ausfallen.
Also, ich verkneife mir einfach mal meinen Kommentar und bin gespannt, was der Herr K. demnächst tun wird. Irgendwie werde ich das schon mitbekommen (es muss also nicht wirklich aktiv verfolgt werden).

Überhaupt verfolge ich nicht wirklich viele Dinge aus den Nachrichten aktiv, was ich mit einer gewissen Skepsis gegenüber Berichterstattern begründe. Wahrscheinlich haben viele Leute eine favorisierte Quelle, wenn es um Nachrichten geht. Ich kann das für mich nur bedingt behaupten. Manchmal springt mir die „subjektive Einfärbung“ (ich nenne es mal so) von Meldungen förmlich ins Gesicht und ich denke „ja klar, das kann gar nicht anders sein“ (Sarkasmus). Andere Berichte wirken auch mal glaubwürdiger auf mich.
Aber ist es allgemein nicht schon ein Missstand (neben der Schreibweise), dass Medien mühevoll hinterfragt werden sollten? Na gut, keiner sagt, dass man Medien/Nachrichten hinterfragen soll (übertrieben formuliert). Dementsprechend vermute ich, dass es nur selten praktiziert wird. Und es könnte doch so einfach sein, wenn man einfach nur glaubt, was in der Zeitung steht oder im Fernsehen gesendet wird.
Da möge der geneigte Leser meine Haltung als „umständlich“ auffassen, aber mir ist das zu einfach. Wobei… Ansichtssache. Manche Tatsachen sprechen auch für sich. Und als alleinige Begründung für sporadischen Nachrichten-Konsum kann Skepsis bezüglich der Glaubwürdigkeit aus meiner Sicht auch nicht dienen. Drum sei hier noch die persönliche Abneigung gegenüber Werbung als Ergänzung angegeben. (eventuell soll darauf nochmals eingegangen werden)

Es verbleibt mit dem Glücksgefühl, einem mittelstarken Schauer entgangen zu sein,
F.

Psychological

April 26, 2009

Heute bin ich mal so frei und gebe die Quelle des Titels nur indirekt an, indem vermerkt wird, dass es sich um ein erstes Lied eines Albums handelt (das kleine Rätsel am Rande ist wieder da). Schon lustig, wie man „Psycho“ und „logical“ in ein Wort bekommt. Irgendwie muss ich dabei an einen durchgedrehten Vulkanier denken.

Na ja… das Thema Star Trek soll erst nächste Woche aktuell werden, wenn der Film startet. Ich verspüre auch schon eine gewisse Vorfreude, aber nur unterschwellig. Mit zu großen Erwartungen will ich da nicht im Kino aufschlagen.

Erwartungen… das bringt mich zu Ansprüchen. (nicht mehr lange und ich genehmige mir ein Tag dafür… oder gar eine Kategorie) Heute ging mir durch den Kopf, dass ich mir gern eine neue Windjacke zulegen würde (als braver Konsument, der ich manchmal bin). Eigentlich wäre das nicht so das Problem, weil ausreichend Geschäfte in Reichweite sind. Aber da kommen nun die Ansprüche meinerseits ins Spiel, welche mir schon mehrfach Frust bereitet haben (das Vorhaben ist nicht neu). Hier spare ich mir mal alle Kriterien, an denen ich meine Kaufentscheidung diesbezüglich festmachen würde. Und es ist nicht so, als dass ich utopische Vorstellungen hätte. Im Gegenteil. Ich habe ein entsprechendes Exemplar in meinem Besitz, welches jedoch leider schon in die Jahre gekommen ist.
Und ja, ich habe nach einem gleichartigen Ersatz gesucht. Wie schon angemerkt… Frust. Andererseits ist seit meiner letzten Suche einige Zeit vergangen, wodurch sich wieder ausreichend Motivation sammeln konnte. Ergo: vielleicht wird bald ein neuer Versuch gestartet.

Ansonsten gab es am Wochenende keine besonderen Vorkommnisse. Seit langer Zeit nutzte ich mal wieder die Gelegenheit, mich hinzulegen und einfach nur Musik zu hören (fast schon altmodisch von CDs und mit Kopfhörern). Diesen Zeitvertreib gönnte ich mir schon zur Schulzeit und immer noch habe ich meine Freude daran. Nebenbei kann ich wunderbar die Fantasie schweifen lassen.
Weiterhin habe ich wieder ein paar Seiten der aktuellen Buchlektüre geschafft, was mich bedauerlicherweise thematisch wieder zum Frust bringt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ein Leseerlebnis hatte. Mir kommt es vor, als ob jede zweite Seite eingespart werden könnte, weil die Geschichte so viel redundantes Larifari enthält. Das wird bestimmt eine interessante Rezension, wenn ich mit dem Buch fertig bin (möge dies nicht mehr allzu lange dauern). So ganz habe ich die Hoffnung auf ein entschädigendes Ende nicht aufgegeben.
Apropos Ende…

Es verbleibt mit dem Wunsch nach schönen letzten April-Tagen
F.

Someday

April 24, 2009

Ein (wie könnte es hier anders sein) gelungenes Lied von Nickelback dient als Titel für den heutigen Eintrag. Theoretisch könnte ich auch mal absichtlich eine Hintergrundbeschallung einstellen, die mir nicht sonderlich gefällt… und hätte dann die Möglichkeit, hier ein wenig ins Lästern zu verfallen.

Hm… mal testen. Also heute abend ergab sich der für mich seltene Fall, dass ich regionalen Radio-Sendern gelauscht habe. Und es liefen sogar die Hörer-Charts. Tja, und irgendwann (bin mir nicht mehr sicher, ob es aus den Charts war) wurde dann ein Cover angekündigt, welches meine Aufmerksamkeit wecken konnte. Eine junge Musikgruppe (Name irrelevant, aus der Abteilung „Happy Lala Pop“) hatte den grandiosen Einfall, das Lied „No Limits“ (ehemals von 2 Unlimited, 1990er Jahre) ins Repertoire (ja, das Wort musste ich nachschlagen) zu nehmen. Und meine Güte… das geht so daneben, dass ich schon nach den ersten Sekunden eine Gesichtsentgleisung hatte.
So manche Lieder ertrage ich nicht in neuer Form. Und in besagtem Fall war die Form nicht mal sonderlich neu… ähnelte eher einer schlechten Karaoke-Version mit neuen Gesangsspuren. Respekt, wenn das Management (inklusive Produzent und Plattenfirma) es schafft, damit noch Geld zu verdienen. Schämen sollten sie sich trotzdem. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie always ultra krass die Choreografie ausfallen mag, wenn sich die jungen Leute in ihrer Performance verausgaben.

So, werter Leser, könnte es aussehen, wenn ich mal nicht lobend über Musik schreibe. Etwas Zynismus mag da erlaubt sein. Ich will da niemanden bekehren. Wem es also gefällt, darf gern weiter das Radio dazu aufdrehen (wenn ich ausreichend räumlichen Abstand dazu habe).

Erst vor wenigen Tagen durfte ich feststellen, wie ernüchternd eine Diskussion zum Musikgeschmack sein kann. Irgendwann kritisiert jemand Favoriten des anderen und die Stimmung macht eine Talfahrt. Auf der anderen Seite kann es aber auch sehr erbaulich sein, gemeinsame Favoriten zu besprechen. Wahrscheinlich ist das (wie so oft) eine Einstellungssache der Gesprächsteilnehmer (nein, ich arbeite nicht für Telekommunikationsdienstleister).
Ich kann mir gar nicht vorstellen, auf jemanden zu treffen, der so ziemlich die gleichen Sachen hört wie ich. Vermutlich würde ich mich freuen… oder nicht. (Kann man Musikgeschmack eigentlich schon für Charakterstudien verwenden?)

Hm, mit einer Frage möchte ich den Eintrag nicht beenden. Also sei noch kurz zu meinem Tag angemerkt, dass ich einen Bevormundungsversuch erfolgreich abwehren konnte. Klingt nun ohne weitere Erklärung vielleicht etwas komisch, aber ich weiß, worum es ging. Ob sich das Nachfragen lohnt, kann der Leser entscheiden.

Es verbleibt nach einem anstrengenden Nachmittag
F.