Posts Tagged ‘Real Time with Bill Maher’

Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.

Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

Logbuch : ein perfektes Dinner

Februar 17, 2015

Die übliche „was sich alles ansammelt“-Einleitung spare ich mir heute…

10.02.15 : In meinem Bemühen, weiterhin das anstrengende Wochenende auszugleichen, ließ ich es auch am Dienstag auch auf keine Experimente ankommen, verließ mich auf die Routinen eines typischen Dienstags und war dann auch wieder zeitig im Bett.

11.02.15 : Für den Mittwoch hatte ich mir ein volles Programm vorgegeben: Sport, Arbeit, Meeting statt Mittag, Arbeit, Musikredaktion, Hackspace. Besondere Vorkommnisse? Nicht wirklich… außer dass meine PGP-Einrichtung nicht so (schnell) laufen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

12.02.15 : Ein anhaltender Trend von ausreichend Schlaf sorgte für einen entspannten Donnerstag. Am Abend fand ich mich bei LOHRO ein, um noch ein paar Vorbereitungen für den Folgetag zu erledigen. Ich fand noch ein Brötchen in der Küche und nutzte die Gelegenheit, das Chili-Öl zu kosten, welches seit Tagen sehr dekorativ auf dem Tisch stand. Fazit: Brötchen mit Chili-Öl ist okay, Brötchen mit Chili-Öl und Kräuter-Frischkäse ist besser. 😛 Ach, und irgendwie geriet ich in Redseligkeit und textete J. über Comics zu. Ich ging wieder einmal sehr kurz vor Ladenschluss bei Lidl einkaufen und gönnte mir zu Hause noch ein spätes Abendessen.

13.02.15 : Nicht nur war an dem Freitag (den 13.) der vierte World Radio Day, sondern für mich noch ein Urlaubstag, den ich für anderweitige “Arbeit” nutzte. Denn ich half bei einem Workshop mit Teenagern und betreute die Technik während einer Sondersendung, bevor ich mich auf meine Sendung am Nachmittag vorbereitete. Die ungewohnte Zusammenarbeit mit (derart) jungen Menschen war eine willkommene Herausforderung, schon allein wegen der Abwechslung. Für das Tagesprogramm hatte ich anlässlich des Thementages viel besondere Musik parat und den Spaß daran konnten die Hörerinnen anhand des Feedbacks scheinbar gut wahrnehmen. Am Abend fanden sich in der Küche noch eine heitere Runde ein und Rest konnten verwertet werden.

dinner201514.02.15 : Irrtümlicherweise vermutete ich, einen Stoffbeutel beim Radio vergessen zu haben, weswegen mein erster Gang an diesem Valentinstag zu LOHRO führte. Dort angekommen erfuhr ich von einer kleinen Katastrophe, da der Datenbestand fürs redaktionelle Werkeln über Nacht ausgefallen war. P. war entsprechend unglücklich, wieder in der Spur zu sein. Ich hatte allerdings ganz andere Pläne für den Tag. war nach kurzem Aufenthalt schon beim Wochenendeinkauf und gönnte mir ein ruhiges Frühstück mit Infotainment in Form von “Real Time”. Dann schlief ich ein Weilchen und machte mich auf zum Dinner, welches ich seit Monaten auf dem Plan hatte. S. und C. legten sich mächtig ins Zeug und die Geschmackseindrücke übetrafen sich alle gegenseitig. Ein sehr schöner Abend. (Die Schnapschüsse der Kategorie Foodporn verkneife ich mir hier mit großer Mühe.)

15.02.15 : Endlich mal wieder an einem Sonntag ausschlafen – so meine Gedanken, als ich in aller Ruhe den Tag begann. Im Kontext der Tagesplanung war ich relativ bepackt, als ich bei LOHRO eintraf, wo schon fleißig an der Sendevorbereitung gewuselt wurde. Ich ließ es mir dann spontan doch nicht nehmen und machte bei der Jubiläumssendung zum ersten Jahr LOHRO Charts mit. Am Nachmittag gingen wir “fast fooden”. Beim Techniktreffen im Anschluss lernte ich ein paar Details zur WordPress-Administration, wobei ich auf die Zeit zu achten hatte. Denn der Hackspace wurde erstmals von mir aufgeschlossen. Viele Leute trafen ein und wir konnten ein paar Planungsschritte zur Webseiten-Migration festhalten. Darüber hinaus konnte ich meine Kenntnisse über git wieder auffrischen.

16.02.15 : Aufgrund der vielen späten Dinge am Sonntag, empfand ich den Start in die Woche etwas suboptimal. Welch ein Zufall, dass ich rechtzeitig in der Frieda 23 zugegen war, um C. und L. abzupassen, die sich dort zum Frühstück verabredet hatten. Wohl gestärkt ging ich in die Montagsrunde und danach ins Büro. Der Tag wurde durch einige Verwaltungsdinge relativ außergewöhnlich. Am Abend freute ich mich aufs Abendessen und die überlange Jubiläumssendung SNL mit ganz vielen Gastauftritten und noch mehr Rückblicken.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf ein weiteres entspannendes Wochenende
F.

Logbuch : Langeweile sieht anders aus

Januar 20, 2015

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei der mir eine Überschrift nicht so leicht einfallen wollte…

14.01.15 : Immer diese anstrengenden Mittwochs. Vielleicht sollte ich da an meiner Planung arbeiten. Es gab wieder einiges zu bereden, weswegen ich erneut auf eine Mittagspause verzichtete. Dafür sollte am Abend beim Treffen der Musikredaktion umso mehr geschlemmt werden. Entsprechend träge wurde ich mit fortlaufender Zeit und war dann schon ein wenig erleichtert, dass es nicht ein übertrieben langer Abend wurde. Zumal ich neue Aufgaben übernahm…

15.01.15 : Nämlich die Organisation einer Abendsendung, mit der ich sonst eigentlich weniger am Hut habe. Für das “Heimspiel” war die Band Children angemeldet und ich sprang als Moderator ein. Vorteilhaft empfand ich, dass ich die Musikrichtung gut leiden konnte. Aber warum nur eine einzige Baustelle am Abend haben? 😉 Nebenbei half ich beim Organisieren eines Couchsurfing-Events, für das E. ein wenig Filmmaterial aufnehmen konnte. Und nicht zuletzt (eher vor alledem) hatte ich noch mein erstes Telefon-Interview, zu welchem mir noch ein wenig Abstand fehlt, um das reflektieren zu können. Und als wäre all dies nicht genug, hatte ich noch ein Auge auf die Uhr…

16.01.15 : … denn die erste Radio-Moderations-Frühschicht des Jahres wollte ich auch einigermaßen ausgeschlafen durchziehen. Dies gelang nicht so ganz, wobei es auch schon mal schlimmer war. Richtig anstrengend wird es für mich gewöhnlich am Nachmittag, gerade wenn ein gewisses Mindestmaß an Konzentration gehalten werden sollte. Mit der Aussicht auf eine Spätvorstellung am Abend gab es für mich nur einen akzeptablen Weg – und zwar nach der Arbeit ohne Umwege ins Bett. Nach ein paar Stunden holte ich noch mein Abendessen nach und war auf dem Weg zum LiWu, wo unter dem Motto “Schatzkiste” ein Klassiker gezeigt wurde – mit Einleitung und sogar im O-Ton. “Zurück in die Zukunft” hatte ich zuvor weder im Kino noch im Original sehen können. Und erfreulich, dass sich sogar Freunde (aus drei unterschiedlichen Kreisen) mit eingefunden haben. Besser hätte der Kinoabend kaum laufen können.

luggaga17.01.15 : Ausschlafen am Samstag? Pustekuchen. Grund war eine Anfrage von M., der für “ein paar” Koffer helfende Hände haben wollte. Dazu verschlug es mich in eine Ecke der Stadt, die ich so noch nicht kannte. Die Müdigkeit verging dank frischer Luft und kiloschweren Taschen, die mir vorerst keine Lust aufs Reisen machen werden. (Stichwort raue Hände.) Wie M. das Gepäck einer Schulklasse allein zum Zug bekommen hätte, ist mir ein Rätsel. Und wie das Umsteigen verlief, werde ich vielleicht irgendwann herausbekommen. (Jedenfalls wurde daraus ein Abschied der etwas anders anstrengenden Art.)
Auf dem Heimweg erledigte ich noch den Wochenend-Einkauf und war trotz frischer Brötchen so knülle, dass ich mir eine Extraportion Schlaf gönnte. Vom Tageslicht hatte ich also wenig. Am Abend ging es ins Rostocker Umland, um P.’s neues Heim zu bestaunen bzw. schniekes Essen aufgetafelt zu bekommen. Ein schöner gemütlicher Abend, Bodenheizung inklusive.

18.01.15 : Mein Sonntag in einem Wort: LOHRO. Zunächst war ich mit dem Schnitt des Interviews beschäftigt. Mit einer leckeren Mittagspause (Marke Restefix) wurde der Tag etwas aufgelockert. Am Abend traf sich wieder Technikgruppe ein und wir hatten viele Kleinigkeiten mit dem Mailserver zu erledigen, damit der Tagesbetrieb ohne Umstände gut in die nächste Woche starten konnte. Ich arbeitete dabei erstmals mit Shinken, ein effektives Tool zum Monitoring, und versuchte mich wieder im effektiven Bedienen von vi. Die Tüfteleien zogen sich leider bis nach Mitternacht hin.

19.01.15 : Ergo war ein Wochenstart zur (doch relativ moderat angenehmen) Zeit der Montagsrunde eher unschön. Und ich nahm mir nach dem Alltag eigentlich nur vor, so früh wie möglich wieder schlafen zu gehen. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Folge “Real Time” und den Kurzfilm “The Pinkprint Movie” von Nicki Minaj, der mir doch beinahe einen neuen Ohrwurm verpasst. Und dann war ich auch schon zeitig im Schlummerland…

Es verbleibt vor einem vielleicht anstrengenden Wochenende
F.

Logbuch : Terminkollision

Oktober 27, 2014

Nachtrag zum 19.10.14 : Es waren eher verwaltungstechnische Dinge, an denen ich mich beteiligen konnte. Aber das kann schon mal passieren, denn die Wichtigkeit guter Absprache ist bei Technikbelangen auch nicht zu unterschätzen. Und andererseits hatte ich auch nicht viel Zeit, da ich früh ins Bett gehen wollte.

20.10.14 : Grund dafür war die Abmache, dass ich wieder eine Frühschicht im Radio übernehme, um die wenigen Mitmacher vom Tag zu entlasten. Und so fing diese Woche für mich also gegen 4 Uhr morgens an. Auch mal interessant. 😛
Wie ich es da abends noch ausgehalten habe und zu Lesestoff greifen konnte, bleibt mir ein Rätsel. Und damit nicht genug: ich hatte seit Längerem wieder (analoges) Papier in den Händen. Ich fing endlich mit „Persepolis“ an, was ja auch als Animationsfilm umgesetzt wurde. Der Beginn ist schon mal faszinierend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

21.10.14 : Der Dienstag war wieder trostlos routiniert. Es gibt da wirklich nichts Besonderes zu berichten. Außer vielleicht, dass der nächste Dienstag gleichermaßen ausfallen könnte. Wobei ich das eher traurig als besonders finde.

22.10.14 : Und da ist er wieder – der wohl ereignisreichste Tag in der Woche. Ich kann sagen, dass ich seit dem Aufstehen ein relativ straffes Programm auf dem Plan hatte, welches wenig bis keine spontanen Änderungen erlaubt. Beim Verlassen des Hauses hatte ich bereits mein Abendessen dabei und konnte auch nicht genau sagen, wann ich wieder zurück sein würde… mit der Aussicht auf „nach Mitternacht“.
Für den Abend (nach dem Treffen der Musikredaktion) hatte ich einen VoKü-Ausflug, eine Verkabelungssession, ein Kinoabend und ein Fußball-TV-Abend zur Auswahl: ich entschied mich für Letzteres und war froh, dass ich den Folgetermin zeitlich etwas nach hinten verschieben konnte, damit ich noch was von der zweiten Halbzeit hatte. Danach war ich nämlich wieder beim Radio im Auftrag einer Pilotsendung, die auch sehr reibungslos ablief. Nach so einem Tag war ich allerdings mehr als bettreif.

23.10.14 : Donnerstag spielte meine Laune im Tagesverlauf irgendwie nicht mit und ich fand mich gegen Abend sehr angespannt bis deprimiert vor. Das Wetter passte dazu. Als ich nach einer kurzen Einkaufstour (anstelle eines PWH-Besuches) zu Hause ankam, war mir sehr nach melancholischer Musik – und diese finde ich mit Leichtigkeit in meinen Playlisten.

Rostock_okt1424.10.14 : Die Arbeitswoche endete wie sie begann – mit einer Frühsendung, zu der ich mich einigermaßen gut vorbereitet fühlte. Auch auf Arbeit sah es nach einem ruhigen Wochenausklang aus. Ich nutzte die relativ beständige Wetterlage für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt (jenseits der Bummelmeilen) und am Stadthafen, was mir zwar ein wenig innere Ruhe gab, aber mich doch abermals zu nachdenklich für einen Freitagabend werden ließ. Dem begegnete ich zu Hause einigermaßen erfolgreich mit Musik der erheiternden Art und plante ein wenig für das Wochenende.

25.10.14 : Endlich fuhr die Bahn wieder so, wie ich es wollte, und dem Besuch in der Heimat stand nichts im Weg. Am Vorplatz des Binzer Hauptbahnhofs wird seit so vielen Monaten gebaut, aber ich hatte den Eindruck, dass die Arbeiten vielleicht schon in den nächsten Wochen beendet sein könnten. Das Wetter war schon fast frühwinterlich. Wie gut, dass ich eine Mütze dabei hatte.
Für das Abendessen entschied ich mich um – statt Hähnchen-Curry sollte es Chili geben. Und dieses Gericht kann ich wohl bald mit geschlossenen Augen zubereiten. (Mit anderen Worten: es fiel mir leicht.) Ausnahmsweise gab es dazu Reis als Beilage.
Das Abendprogramm ließ ich mir durch dumme Unterhaltungssendungen im Fernsehen nicht kaputtmachen. Dafür hatte ich den Film „The Guard“ auf DVD dabei. (Danke A.) Und oh, wie gut der doch ist. Ein paar Details (ua. das Ende) hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung.

26.10.14 : Zeitumstellung? Welche Zeitumstellung? Also für mich begann der Tag wie üblich am späten Morgen, was wohl sonst eine Stunde später gewesen wäre. Den Tag über bestimmten überwiegend Infotainment-Inhalte meine Freizeit. Die letzte Folge von „Real Time“ war wieder überraschend kontrovers. Ich erlaube mir zu den vielen brisanten Themen in der Weltgeschichte schon gar keine Meinung mehr. Und ja, das merke ich auch bezüglich dieser Plattform. Mehr als ein „könnte sich ändern“ fällt mir dazu gerade auch nicht ein.
Wieder in der Stadt angekommen, konsumierte ich im Hackspace nebst Internet-Inhalten noch erstmals „Kvass“, was mit „so erfrischend wie Brot“ angepriesen wird. Wer Club-Mate schon gewöhnungsbedürftig findet, sollte diese Limo mal probieren. Mir wurde gesagt, dass es auch große Flaschen davon in dem einen Laden am Doberaner Platz gibt, was dann wohl besser schmeckt. (Sollte ich es wagen?)

27.10.14 : Anders als in den letzten Wochen ließ ich mir beim heutigen Wochenstart alle Zeit der Welt. Warum? Weil ichs kann. Und ich versuche, nicht zu sehr in Routine zu verfallen. Also war ich auch nicht bei der Montagsrunde wie sonst. Ich glaube, die Schule hat hier wieder angefangen. Ebenfalls ungewöhnlich für einen Montag war der Kurzausflug am frühen Nachmittag, den ich als organisatorisch wertvoll einstufe. (Konkreteres dazu vielleicht nächsten Monat.)
Und sonst? Ich probierte wieder ein neues Getränk am Abend, und dieses würde ich ohne Weiteres als Reinfall bezeichnen, werde hier aber auf eine Nennung verzichten. Derweil fiel eine Unternehmung fürs Wochenende ins Wasser. Ob ich es auf Ersatz anlege, weiß ich noch nicht.

Ausblick: morgen ließe sich meine Routine zwar durch ein Couchsurfing-Event aufbrechen, aber zeitlich wird mir das etwas zu knapp. Dann vielleicht doch lieber Trott am Abend. 😛 (Für ereignisreiche Aussichten habe ich ja noch Mittwoch und Donnerstag – nicht zuletzt durch einen Konzertbesuch.)

Logbuch : Zeitgefühl ade

Oktober 19, 2014

Ich mag mich wiederholen, aber was für eine verrückte Zeit. (Und wie es aussieht, hatte ich bereits beim letzten Eintrag eine gewisse Vorahnung.) Die Fragestellung, ob sich Extreme noch übertreffen lassen, möchte ich da schon gar nicht mehr zulassen. Grund dafür war der vergangene Freitag… und somit Teil dieses Wochenrückblicks.

13.10.14 : Wenn jeder Wochenstart so entspannt sein würde wie dieser. Genüssliches Ausschlafen, eine Montagsrunde dort und keine Notstände auf Arbeit. Abschließend ein kurzer Einkaufsbummel, lecker Abendessen (mit Infotainment-Berieselung), Musik-Bloggerei im Schnellverfahren und erfreulich zeitige Ankunft im Schlummerland.

14.10.14 : Ich hätte am Montag tatsächlich fast vergessen, dass ich wieder eine „Frühschicht“ im Lokalradio auf dem Plan hatte. Das Aufstehen gelang mühelos, auch wenn ich nicht von Routine reden würde. Ebenfalls Mühe bereitete mir das Training am Abend, da mein Rücken leichtes Mimimi hatte, was für Übungen der Maximalkraft eine suboptimale Ausgangslage darstellt. Danach fiel ich nur so über mein Abendessen her und konnte mich sogar noch aufrappeln, um an der Veranstaltung über alternative Kommunikationsstrukturen teilzunehmen. Ich testete erstmals meinen neuen Thermobecher von M. – und ja, er tat was er verspricht. Der Tee bliebt heiß. Ebenfalls an dem Abend hatte mir ein Brauereiprodukt aus U.’s Herkunftort selten so gut geschmeckt. Ach, und wir lernten T. kennen, welcher wohl Gefallen an der hiesigen Vereinslandschaft fand.

15.10.14 : Der Tagesstart verzögerte sich um ein paar Minuten, was eigentlich kein großes Manko ist, mir dennoch etwas auf die Nerven schlug. Planmäßig ging es mehr oder weniger bis in den Abend weiter, bis das Protokoll der öffentlichen Musikredaktionssitzung abgeschlossen wurde und die Runde den Tag weniger informell ausklingen ließ. Zwar hatte ich ordentlich Material vorbereitet, welches sich aber bestimmt auch zu anderen Zeitpunkten vorstellen lässt.

16.10.14 : Am Donnerstag war ein Kinobesuch geplant, und dieser sollte dank dieser Planung auch einermaßen erträglich enden. Sonst hätte mir wohl das Vergnügen an der Neuverfilmung der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ schnell verloren gehen können. Denn der Film war mir zu hohl, und das obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte. Effekte allein machen keinen Film. Zumal hier wieder unnötig 3D eingbaut wurde. Wenn wenigstens der Humor gezündet hätte, aber so blieb mir gar nichts anderes übrig, als die dumpfe Charakterisierung zu verteufeln. Randbemerkung: im Jahr 2014 gehört der Satz „Die Stadt wird uns gehören.“ nicht mehr zu den akzeptablen Phrasen der „Bösewichte“. (4/10)
Ob dieser Reboot wie scheinbar „angedroht“ mit einer Fortsetzung versehen wird, kann mir zu diesem Zeitpunkt egal sein.

17.10.14 : frieda_party_okt14Ein Kinoabend gefolgt von einer „Frühschicht“ – funktioniert das? Na ja, es geht. Auch der spontane Sondereinsatz zur Unterstützung war nicht so wild, obwohl es meine Tagesplanung etwas durcheinander brachte. Und am Abend hätte ich mir auch wirklich gern noch kurz eine Extraportion Schlaf gegönnt. Aber nein, ich machte mich stattdessen auf den Weg zum LOHRO-Event mit dem schwierigen Motto „Nick Cave Party“. Nebenbei initiierte ich den Download des neuen OS X-Betriebssystems.
Deko-mäßig wurde ordentlich aufgefahren. Der Geruch frisch gestrichener Türrahmen machte mir nur anfangs Probleme. Die Musik war… interessant, vergraulte sogar den einen oder anderen tanzwütigen Gast. Dafür wurde viel erzählt. Und die Stunden vergingen. Irgendwann wurde abgebaut, ganze Sofas mussten „verstaut“ werden. Und dann waren wir in der KTV unterwegs. Abschiede mit mehr oder weniger Worten fanden statt. Bei S. gabs noch ein Käsebrot. Und bei der Ankunft zu Hause bilanzierte ich, dass mein Tag 26+ Stunden umfasste.

18.10.14 : Wirklich lange hielt ich es im Bett nicht aus. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich meine Tasche  vermisste und noch Brötchen vom Bäcker haben wollte, bevor diese da wieder ausverkauft sind. Ich war froh, dass S. schnell auf meine Nachricht reagierte und ich mit Tasche die erste kleine Einkaufstour unternehmen konnte. Die ursprüngliche Idee, an dem Tag in die Heimat zu fahren, hatte mir die Bahn ja bereits am Vortag vermasselt. (Und das pünktlich zum Start meiner neuen BahnCard.) Ich kehrte mit Brötchen zurück und ließ die zu Gunsten einer Schlafeinheit noch ein paar Stunden liegen. Bei seichten Klängen von Minnie Driver wuselten mir viele Gedanken und Traumszenarien durch den Kopf. Am späten Nachmittag holte ich mein Frühstück nach, sah „Real Time with Bill Maher“ und ging dann zum Radio, um ein paar Songs zu pflegen. Auf dem Doberaner Platz traf ich dann M., der wieder in der Stadt ist. Wir gingen kurz einkaufen und saßen dann in den Redaktionsräumen und redeten über Kanada, die Welt und das TV-Programm. Am Abend bekam ich Lust auf Film-Unterhaltung und sah doch tatsächlich einen weiteren Uwe-Boll-Film. Wirklich unterhaltsam fand ich „Postal“ aber trotz aller gesellschaftskritischer Untertöne nicht. Wenigstens verkürzte mir die erhöhte Abspielgeschwindigkeit das Warten auf den Abschluss dieses absurden Werkes.

19.10.14 : Mit Schadensbegrenzung fing mein Sonntag an. Denn ein Fertiggericht fand seinen Weg aus der Verpackung geringfügig in meine Tasche, wobei der Geruch noch der unangehmste Effekt ist. Lecker war das Essen dann doch noch. Der Nachmittag sah wieder ein Treffen der Technikgruppe vor. Wunderbares Herbstwetter verschönerte mir den Weg dahin.

Es verbleibt bemüht produktiv
F.

Logbuch : Horizont als schiefe Ebene

Juli 20, 2014

Nachtrag zum 13.07.14 : Am Abend besuchte ich noch S., wo sich noch mehr Besuch ankündigte, um das WM-Finale zu schauen. Entgegen meiner Intention sah ich dann doch noch einen ganzen Teil der ersten Halbzeit und empfand das Spiel bis dahin auch sehr spannend. Scherzhaft meinte ich noch, dass es bei einem Finale doch nur selten zu einer Verlängerung kommt. Als ich auf dem Heimweg war, schaute und hörte ich mich um – vorbeifahrende Lieferantenautos hatten den Radiokommentar zum Spiel an und an manchen offenen Fenstern oder auf Balkons wurde gejohlt bzw. diskutiert. Eine lustige Erfahrung.

14.07.14 : Ich muss wohl nicht angeben, wo ich war, als Deutschland zum vierten Mal Fußball-Weltmeister wurde. Jedenfalls sah ich die Überreste der Feierlichkeiten am Doberaner Platz früh genug. Eine 3-Stunden-Frühsemdung später wuselte ich noch ein wenig in den LOHRO-Räumlichkeiten umher, begutachtete meine Wackelpudding-Kissen und war dann auch wieder unterwegs zu meiner Erwerbstätigkeit. Am Abend wollte ich nur noch mein Bett sehen.

15.07.14 : Herrlich unspektakulär verlief mein Dienstag. Wohlgefühl durch Routine? Ja, manchmal kann ich mich daran erfreuen. Zum Abendessen gönnte ich mir ein paar TV-Inhalte, die ich noch „auf Halde“ hatte.

16.07.14 : Einen straffen Zeitplan hatte ich mir für Mittwoch gesetzt. Und dann wurde der Musikredaktions-Anteil spontan in den Nachmittag verlegt. Ebenfalls fast schon spontan legte ich noch eine kleine Einkaufstour zum Abend ein. bevor ich K. am Kino traf. Nach dem Ticket-Holen bummelten wir noch kurz durch den neuen Edeka-Markt in der Breiten Straße und waren von der Auswahl angetan.
Gleiches kann ich nicht vom Film sagen, der uns 3,5 Stunden im Kinosessel festhielt. Ich meine, ich hatte keine großen Erwartungen an „Transformers: Ära des Untergangs“. Und das war schon fast meine Rettung. Aber irgendwie reichten mir die Effekte nicht aus. Um ehrlich zu sein, kann ich mir nach 4 TF-Filmen nicht mehr vorstellen, was die Produzenten einem noch vorsetzen wollen, was nicht schon irgendwie zu sehen war. (Metroplex?) Eigentlich wollte ich wieder dieses Gefühl haben, eine Kindheitserinnerung frisch aufbereitet zu erleben. Aber irgendwie war der zynische Erwachsene in meinem Kopf tonangebend. Ich kann aktuell nicht mal sagen, ob der Film nur was für Fans ist bzw. ob man diesen Teil total meiden sollte. (4/10)

17.07.14 : Wenn ich an den letzten Donnerstag denke, welcher einen kleinen Sondereinsatz in den Redaktionsräumen beinhaltete, dann war mir vom ganzen Tag der Abend am liebsten, wo ich mich in alte und neue Musik einhörte bzw. ein wenig recherchierte.

18.07.14 : So hatte ich für den Freitag eine (aus meiner Sicht) gute Vorbereitung für den „Beatbetrieb“. Da merkte ich erneut, wie gern ich doch über Musik rede. Für den Abemd erhielt ich eine Anfrage zum Grillen am Stadthafen. Unsere Runde fand dann auch noch einen guten Fleck zwischen all den anderen Parteien, die sich das Gleiche für den Abend vornahmen. Irgendwie schaffte ich dann auch noch eine ganze Packung Grillfackeln im Alleingang. Zufällig traf ich noch K. und Z., die wohl bei dem Helgas-OpenAir waren. Mit N. machte ich dann noch einen sehr späten Zwischenstopp im REWE. Wir setzten unsere Runde auf dem Kanonenhügel fort und machten auf dem Heimweg noch einen kleinen Halt im Pirat. Alles in allem ein super Abend.

19.07.14 : Für meinen Start ins Wochenende brauchte ich noch eine große Extraportion Schlaf. Für ein kleines Auswärtsdinner in der Heimat suchten wir seit längerer Zeit mal wieder Gosch auf, wo es saison-bedingt sehr voll war. Na ja, ich bin immer noch nicht ein begeisterter Fisch-Esser, insofern hält sich mein Genuss-Empfinden ob so einer Speise in Grenzen. Aber es war schon okay bis lecker. Eine weitere Seltenheit gab es zum Tagesausklang – nämlich einen TV-Abend. Mir war nach „Invasion“, dem SciFi-Thriller mit Nicole Kidman und Daniel Craig. Wow, ist das ein „Clusterfuck“ von einem Film. Oder mit anderen Worten: das hätte ich mir sparen können. Und dann noch auf einem Privatsender – mit einer Tonne Werbepausen. Und ist euch mal aufgefallen, wie viele Werbespots für Webseiten kursieren?

20.07.14 : Ich muss gestehen, gemessen am Samstag wäre mein Wochenende ziemlich mies gewesen, wenn es nicht noch den Sonntag gegeben hätte. Der begann einigermaßen erholt und mit einem guten Frühstück. Dann verwaltete ich noch meinen Anteil an der Charts-Sendung, bevor es aufging Richtung Seebrücke. Mit der MS Adler Mönchgut unternahmen wir einen Fahrt zu den Kreidefelsen um den Königsstuhl. Und hui, war das Wetter passend. Bzw. vielleicht auch eher nur zum Teil. Denn Sonne und Wind sind ja eigentlich schön. Nur bringt Letzteres auch gern die See in Wallung. Ob das nun wie vorausgesagt Windstärke 4 oder wie dann gemunkelt Windstärke 6 war, ist mir relativ egal. Es war jedenfalls eine krasse Gleichgewichtsübung. Und für mindestens ein Drittel der Passagiere war es scheinbar auch ein Kampf mit dem Wohlbefinden. (Das Foto soll beispielsweise verdeutlichen, wie sich die Horizontale der Schiffsbrücke dank Wellen vom eigentlichen Horizont unterscheiden kann.)

bootsfahrt2014

Im Nachhinein bin ich froh, diese Tour nicht auf den unteren Decks verbracht zu haben. Bei einer Querwelle hörte man sogar schepperndes Geschirr. War sonst noch was? Ach ja, die aktuelle Folge „Real Time“ fand ich wieder sehr unterhaltsam. Und auf der Zugfahrt nach Rostock traf ich Z. wieder, die ebenfalls an der Kreideküste war – nur halt von Land aus. Zufälle gibt es.

Es verbleibt mit festem Boden unter den Füßen
F.

Logbuch : zum Weinen ins Kino gehen

Juni 22, 2014

Ein Vorteil bei kleineren Abständen zwischen Blog-Einträgen ist für ein Logbuch wie dieses weniger Rekapitulieren. Auf auf…

19.06.14 : Am Vortag war mir bereits klar, dass dieser Donnerstag nicht leicht werden würde. Grund dafür war eine Reihe von Erledigungen und nicht zuletzt Besuch. Ich denke, dass ich mir als Gastgeber noch ausreichend Spielraum nach oben lasse. Andererseits kommt der zusätzliche Aufwand dem eigenen Anspruch nach Ordnung zu Gute. Aber musste ich es dennoch auf wenig Schlaf anlegen? Eigentlich nicht, aber es bot sich an.
Das Abendessen gab es zu diesem Anlass im Irish Pub „Mambo No. 1“, wo uns die Burger empfohlen wurden. Und ja, die sind tatsächlich lecker.

20.06.14 : Früh fing der Tag an, was ich dann nutzte, um einen Kinobesuch in den späten Nachmittag einbauen zu können. Mit G. sah ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, was ich allerdings lieber mit dem Originaltitel „The Fault In Our Stars“ referenziere. Nachdem ich John Green’s Vorlage-Roman bereits zweimal gelesen hatte und bereits positives Feedback zum Film via Internet vernahm, konnte ich es kaum erwarten, mich selbst vom Werk zu überzeugen.
Und ja, selbstverständlich war mit ähnlich intensiver emotionaler Ausschmückung zu rechnen, welche das Buch so besonders macht. Wie erfreulich, dass auch die Schauspieler binnen weniger Minuten zu Sympathieträgern werden (können). Die Einkürzungen waren okay und auch die Übersetzung kann als gelungen durchgehen. Bleibt abzuwarten, ob ein Kultfilm daraus werden wird. (8/10)
Abends ging ich noch ein wenig durch die Stadt, was mit suboptimaler Kommunikation verbunden war. Und dann sah ich noch etwas Infotainment in Form von „Real Time“, was mir die Tage zuvor nicht gelang. (Stichwort Auslastung)

21.06.14 : Gleich am Samstag konnte ich mit der „Folge-Folge“ von „Real Time“ nachlegen. Obwohl mir zunächst so gar nicht danach war. (Stichwort Müdigkeit) Einen Einkauf samt Frühstück später entschied ich mich dann auch für eine Extraportion Nickerchen. Welch eine Wohltat. Den kurzen Ausflug zum KTC hätte ich mir eigentlich sparen können, aber das Wetter hat einigermaßen gestimmt (und Bewegung tut gut). Zum Start der diesjährigen „Fête de la musique“ eilte ich am Nachmittag noch zur FRIEDA-23, um ein weiteres Mal diemeeresindblau live zu erleben. Und wer auch immer den Ton abgemischt hat, sollte belohnt werden. Für OpenAir-Verhältnisse gefiel mir das sehr gut.
Leider hatte ich für andere Ausflüge zu Live-Darbietungen keine Zeit, da ich zugesagt hatte, einen Mittsommer-Wettkampf zu fotografieren. Die Ausrüstung (in Form einer digitalen Spiegelreflexkamera) half hoffentlich dabei, archivierenswerte Eindrücke festgehalten zu haben.
Pünktlich zum Fußball-Spiel (mit Schland-Beteiligung) war ich dann auch wieder unterwegs – zum Einkaufen. Ich gönnte mir fürs späte Abendessen unter anderem erstmals Mandarinen-Saft. Dieser hat mich nicht enttäuscht. Überlegungen, ob ich noch zu einer der vier Aftershow-Parties gehen würde, erledigten sich dann – zu Gunsten von Schlaf.

Foto22.06.14 : Die heutige Live-Sendung fuhr ich mit einem merkwürdigen Gefühl der Routine. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht andere Herausforderungen suchen. Und schließlich verkochten wir noch einen Liter Milch zu zwei leckeren Mengen Pudding – Pistazie und Schoko-Mandel. Heitere Gesellschaft, heiteres Wetter und Süßspeisen waren dann auch die Umstände, die zum Foto des Tages beitrugen.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Gleich erhoffe ich mir noch ein paar Fortschritte in Sachen Technik oder Lesestoff.

Es verbleibt gutgelaunt
F.

Logbuch : Filme statt Helloween

November 4, 2012

Hallo November. Du schon wieder. Na das kann ja was werden.

Ach, ausreichend Ablenkung wird wahrscheinlich schon dafür sein, dass ich mich ganz schnell im Dezember wiederfinde… oder so. Aber was ist in den ersten November-Tagen geschehen? Dazu nun mehr.

Den Montag kann ich gleich überspringen. Denn dieser war irgendwie bedeutungslos.

Am Dienstag standen mehrere Feiern zur Debatte – vor dem Feiertag eben. Spontan wurde stattdessen bei G. ein Filmabend eingerichtet. „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ sorgte für Geek-Freude. Anschließend gab es noch ein paar lustige SNL-Sketche. Da wundere ich mich, wie ich früher nur darauf verzichten konnte.

Ausschlafen am Mittwoch – das war ebenfalls eine Wonne. Ein außergewöhnliches Mittag fand ich dann im Café Central, welches ich lange nicht mehr besucht hatte. (Meine Wahl fiel auf Fisch.) Ich nutzte die Gelegenheit, eine andere Sorte Italian Soda zu kosten – Basilikum schmeckte erfreulich süß und erinnerte mich an Kräuter-Bionade. Am Nachmittag las ich ein altes Wildcats-Paperback, welches die ersten Ausgaben des zweiten Volumes enthielt. Auch wenn mir die Zeichnungen eines Travis Charest sehr gefallen (der sollte mehr zeichnen), so war die Geschichte eher durchwachsen.
Der Abend wurde dann wieder mit einem Michael-Cera-Film verschönert – dieses Mal „Juno“, eine wunderbare Dramödie.

Am Donnerstag erwartete mich zu Hause ein hektischer Putz-Einsatz, da ein Paket mit „süßem Inhalt“ den (internationalen) Transport nicht heil überstanden hatte. Ich schreibe dazu nur: es hätte schlimmer sein können.
Kurz unter die Dusche und schon war ich auf dem Weg zum CouchSurfing-Treffen bei C., der ordentliche Hintergrund-Beschallung aufgefahren hatte. Zum fortgeschrittenen Abend wurde meine Stimme schon leicht kratzig – sehr zur Freude anderer Gäste.

Und Freitag war es dann endlich an der Zeit, den neuen 007-Film „Skyfall“ zu schauen. In großer Runde trafen wir uns am Kino und verbrachten über 3 Stunden im Kinosaal, der sich leider immer noch aufheizt wie im Sommer. Der kurzen Auswertung danach zu urteilen, wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen. Ich hatte jedenfalls viel Spaß.

Am Wochenende war ich wieder in Leselaune. Auf der Zugfahrt am Samstag las ich „Revelations“, ein Paperback, vom dem ich leider schon vergaß, dass ich es habe. Lange hatte ich mit dem Erwerb gezögert. Der Band war schon Jahre lang auf meinem Amazon-Wunschzettel. Irgendwann im Spätsommer schlug ich dann zu. Und das war eine gute Entscheidung, denn der Band ist sehr überzeugend. Sowohl Story als auch Optik haben mir gefallen. Bis zu den letzten Seiten wird ein Mysterium aufgebaut, was bei Comics (aus meiner Erfahrung) nicht oft gelingt.
(Interessierte im Bekanntenkreis können sich gern bei mir wegen Ausleihen melden.)
Irgendwie freute ich mich am Abend auf „Wetten Dass“, aber der (über-ambitionierte) Moderator hat mich gleich in den ersten Minuten daran erinnert, dass diese Sendung nicht mehr so spaßig wie einst ist – auch wenn die Gäste dieses Mal besser waren. Ich denke, das liegt am Eindruck, es handelt sich hier um Pflichtprogramm – nach dem Motto „irgendwer muss es ja machen“.

Heute habe ich eigentlich nicht viel getan, außer mich daran erinnert, was ich vielleicht demnächst lesen könnte. Dann frischte ich meine iOS-Apps auf (Updates) und plante ein paar Details für die kommenden Wochen.
Auf dem Heimweg sah ich wieder „Real Time with Bill Maher“, welches erneut ziemlich hitzige Diskussionen beinhaltete. Teilweise aufwühlend. Aber der Gastgeber sorgt für die passenden Pointen zum rechten Zeitpunkt, so dass ein Thema nicht zu schwermütig und das Gezanke nicht zu anstrengend wird.

Da fällt mir ein, dass ich die aktuelle Folge des Alternativlos-Podcast empfehlen kann, in dem es um das US-Wahlsystem und Betrugsversuche geht. Zwar ist ein wenig Abhärtung bezüglich schlechter Nachrichten für den Genuss hilfreich, aber so oder so sind die Inhalte auf ihre eigenwillige Art eine willkommene Abwechslung zu den traditionellen Massenmedien.

Es verbleibt mit Cadbury Scream Eggs auf der Probier-Liste
F.