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Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

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Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.

Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

Logbuch : ein perfektes Dinner

Februar 17, 2015

Die übliche „was sich alles ansammelt“-Einleitung spare ich mir heute…

10.02.15 : In meinem Bemühen, weiterhin das anstrengende Wochenende auszugleichen, ließ ich es auch am Dienstag auch auf keine Experimente ankommen, verließ mich auf die Routinen eines typischen Dienstags und war dann auch wieder zeitig im Bett.

11.02.15 : Für den Mittwoch hatte ich mir ein volles Programm vorgegeben: Sport, Arbeit, Meeting statt Mittag, Arbeit, Musikredaktion, Hackspace. Besondere Vorkommnisse? Nicht wirklich… außer dass meine PGP-Einrichtung nicht so (schnell) laufen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

12.02.15 : Ein anhaltender Trend von ausreichend Schlaf sorgte für einen entspannten Donnerstag. Am Abend fand ich mich bei LOHRO ein, um noch ein paar Vorbereitungen für den Folgetag zu erledigen. Ich fand noch ein Brötchen in der Küche und nutzte die Gelegenheit, das Chili-Öl zu kosten, welches seit Tagen sehr dekorativ auf dem Tisch stand. Fazit: Brötchen mit Chili-Öl ist okay, Brötchen mit Chili-Öl und Kräuter-Frischkäse ist besser. 😛 Ach, und irgendwie geriet ich in Redseligkeit und textete J. über Comics zu. Ich ging wieder einmal sehr kurz vor Ladenschluss bei Lidl einkaufen und gönnte mir zu Hause noch ein spätes Abendessen.

13.02.15 : Nicht nur war an dem Freitag (den 13.) der vierte World Radio Day, sondern für mich noch ein Urlaubstag, den ich für anderweitige “Arbeit” nutzte. Denn ich half bei einem Workshop mit Teenagern und betreute die Technik während einer Sondersendung, bevor ich mich auf meine Sendung am Nachmittag vorbereitete. Die ungewohnte Zusammenarbeit mit (derart) jungen Menschen war eine willkommene Herausforderung, schon allein wegen der Abwechslung. Für das Tagesprogramm hatte ich anlässlich des Thementages viel besondere Musik parat und den Spaß daran konnten die Hörerinnen anhand des Feedbacks scheinbar gut wahrnehmen. Am Abend fanden sich in der Küche noch eine heitere Runde ein und Rest konnten verwertet werden.

dinner201514.02.15 : Irrtümlicherweise vermutete ich, einen Stoffbeutel beim Radio vergessen zu haben, weswegen mein erster Gang an diesem Valentinstag zu LOHRO führte. Dort angekommen erfuhr ich von einer kleinen Katastrophe, da der Datenbestand fürs redaktionelle Werkeln über Nacht ausgefallen war. P. war entsprechend unglücklich, wieder in der Spur zu sein. Ich hatte allerdings ganz andere Pläne für den Tag. war nach kurzem Aufenthalt schon beim Wochenendeinkauf und gönnte mir ein ruhiges Frühstück mit Infotainment in Form von “Real Time”. Dann schlief ich ein Weilchen und machte mich auf zum Dinner, welches ich seit Monaten auf dem Plan hatte. S. und C. legten sich mächtig ins Zeug und die Geschmackseindrücke übetrafen sich alle gegenseitig. Ein sehr schöner Abend. (Die Schnapschüsse der Kategorie Foodporn verkneife ich mir hier mit großer Mühe.)

15.02.15 : Endlich mal wieder an einem Sonntag ausschlafen – so meine Gedanken, als ich in aller Ruhe den Tag begann. Im Kontext der Tagesplanung war ich relativ bepackt, als ich bei LOHRO eintraf, wo schon fleißig an der Sendevorbereitung gewuselt wurde. Ich ließ es mir dann spontan doch nicht nehmen und machte bei der Jubiläumssendung zum ersten Jahr LOHRO Charts mit. Am Nachmittag gingen wir “fast fooden”. Beim Techniktreffen im Anschluss lernte ich ein paar Details zur WordPress-Administration, wobei ich auf die Zeit zu achten hatte. Denn der Hackspace wurde erstmals von mir aufgeschlossen. Viele Leute trafen ein und wir konnten ein paar Planungsschritte zur Webseiten-Migration festhalten. Darüber hinaus konnte ich meine Kenntnisse über git wieder auffrischen.

16.02.15 : Aufgrund der vielen späten Dinge am Sonntag, empfand ich den Start in die Woche etwas suboptimal. Welch ein Zufall, dass ich rechtzeitig in der Frieda 23 zugegen war, um C. und L. abzupassen, die sich dort zum Frühstück verabredet hatten. Wohl gestärkt ging ich in die Montagsrunde und danach ins Büro. Der Tag wurde durch einige Verwaltungsdinge relativ außergewöhnlich. Am Abend freute ich mich aufs Abendessen und die überlange Jubiläumssendung SNL mit ganz vielen Gastauftritten und noch mehr Rückblicken.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf ein weiteres entspannendes Wochenende
F.

Logbuch : Langeweile sieht anders aus

Januar 20, 2015

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei der mir eine Überschrift nicht so leicht einfallen wollte…

14.01.15 : Immer diese anstrengenden Mittwochs. Vielleicht sollte ich da an meiner Planung arbeiten. Es gab wieder einiges zu bereden, weswegen ich erneut auf eine Mittagspause verzichtete. Dafür sollte am Abend beim Treffen der Musikredaktion umso mehr geschlemmt werden. Entsprechend träge wurde ich mit fortlaufender Zeit und war dann schon ein wenig erleichtert, dass es nicht ein übertrieben langer Abend wurde. Zumal ich neue Aufgaben übernahm…

15.01.15 : Nämlich die Organisation einer Abendsendung, mit der ich sonst eigentlich weniger am Hut habe. Für das “Heimspiel” war die Band Children angemeldet und ich sprang als Moderator ein. Vorteilhaft empfand ich, dass ich die Musikrichtung gut leiden konnte. Aber warum nur eine einzige Baustelle am Abend haben? 😉 Nebenbei half ich beim Organisieren eines Couchsurfing-Events, für das E. ein wenig Filmmaterial aufnehmen konnte. Und nicht zuletzt (eher vor alledem) hatte ich noch mein erstes Telefon-Interview, zu welchem mir noch ein wenig Abstand fehlt, um das reflektieren zu können. Und als wäre all dies nicht genug, hatte ich noch ein Auge auf die Uhr…

16.01.15 : … denn die erste Radio-Moderations-Frühschicht des Jahres wollte ich auch einigermaßen ausgeschlafen durchziehen. Dies gelang nicht so ganz, wobei es auch schon mal schlimmer war. Richtig anstrengend wird es für mich gewöhnlich am Nachmittag, gerade wenn ein gewisses Mindestmaß an Konzentration gehalten werden sollte. Mit der Aussicht auf eine Spätvorstellung am Abend gab es für mich nur einen akzeptablen Weg – und zwar nach der Arbeit ohne Umwege ins Bett. Nach ein paar Stunden holte ich noch mein Abendessen nach und war auf dem Weg zum LiWu, wo unter dem Motto “Schatzkiste” ein Klassiker gezeigt wurde – mit Einleitung und sogar im O-Ton. “Zurück in die Zukunft” hatte ich zuvor weder im Kino noch im Original sehen können. Und erfreulich, dass sich sogar Freunde (aus drei unterschiedlichen Kreisen) mit eingefunden haben. Besser hätte der Kinoabend kaum laufen können.

luggaga17.01.15 : Ausschlafen am Samstag? Pustekuchen. Grund war eine Anfrage von M., der für “ein paar” Koffer helfende Hände haben wollte. Dazu verschlug es mich in eine Ecke der Stadt, die ich so noch nicht kannte. Die Müdigkeit verging dank frischer Luft und kiloschweren Taschen, die mir vorerst keine Lust aufs Reisen machen werden. (Stichwort raue Hände.) Wie M. das Gepäck einer Schulklasse allein zum Zug bekommen hätte, ist mir ein Rätsel. Und wie das Umsteigen verlief, werde ich vielleicht irgendwann herausbekommen. (Jedenfalls wurde daraus ein Abschied der etwas anders anstrengenden Art.)
Auf dem Heimweg erledigte ich noch den Wochenend-Einkauf und war trotz frischer Brötchen so knülle, dass ich mir eine Extraportion Schlaf gönnte. Vom Tageslicht hatte ich also wenig. Am Abend ging es ins Rostocker Umland, um P.’s neues Heim zu bestaunen bzw. schniekes Essen aufgetafelt zu bekommen. Ein schöner gemütlicher Abend, Bodenheizung inklusive.

18.01.15 : Mein Sonntag in einem Wort: LOHRO. Zunächst war ich mit dem Schnitt des Interviews beschäftigt. Mit einer leckeren Mittagspause (Marke Restefix) wurde der Tag etwas aufgelockert. Am Abend traf sich wieder Technikgruppe ein und wir hatten viele Kleinigkeiten mit dem Mailserver zu erledigen, damit der Tagesbetrieb ohne Umstände gut in die nächste Woche starten konnte. Ich arbeitete dabei erstmals mit Shinken, ein effektives Tool zum Monitoring, und versuchte mich wieder im effektiven Bedienen von vi. Die Tüfteleien zogen sich leider bis nach Mitternacht hin.

19.01.15 : Ergo war ein Wochenstart zur (doch relativ moderat angenehmen) Zeit der Montagsrunde eher unschön. Und ich nahm mir nach dem Alltag eigentlich nur vor, so früh wie möglich wieder schlafen zu gehen. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Folge “Real Time” und den Kurzfilm “The Pinkprint Movie” von Nicki Minaj, der mir doch beinahe einen neuen Ohrwurm verpasst. Und dann war ich auch schon zeitig im Schlummerland…

Es verbleibt vor einem vielleicht anstrengenden Wochenende
F.

Logbuch : Terminkollision

Oktober 27, 2014

Nachtrag zum 19.10.14 : Es waren eher verwaltungstechnische Dinge, an denen ich mich beteiligen konnte. Aber das kann schon mal passieren, denn die Wichtigkeit guter Absprache ist bei Technikbelangen auch nicht zu unterschätzen. Und andererseits hatte ich auch nicht viel Zeit, da ich früh ins Bett gehen wollte.

20.10.14 : Grund dafür war die Abmache, dass ich wieder eine Frühschicht im Radio übernehme, um die wenigen Mitmacher vom Tag zu entlasten. Und so fing diese Woche für mich also gegen 4 Uhr morgens an. Auch mal interessant. 😛
Wie ich es da abends noch ausgehalten habe und zu Lesestoff greifen konnte, bleibt mir ein Rätsel. Und damit nicht genug: ich hatte seit Längerem wieder (analoges) Papier in den Händen. Ich fing endlich mit „Persepolis“ an, was ja auch als Animationsfilm umgesetzt wurde. Der Beginn ist schon mal faszinierend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

21.10.14 : Der Dienstag war wieder trostlos routiniert. Es gibt da wirklich nichts Besonderes zu berichten. Außer vielleicht, dass der nächste Dienstag gleichermaßen ausfallen könnte. Wobei ich das eher traurig als besonders finde.

22.10.14 : Und da ist er wieder – der wohl ereignisreichste Tag in der Woche. Ich kann sagen, dass ich seit dem Aufstehen ein relativ straffes Programm auf dem Plan hatte, welches wenig bis keine spontanen Änderungen erlaubt. Beim Verlassen des Hauses hatte ich bereits mein Abendessen dabei und konnte auch nicht genau sagen, wann ich wieder zurück sein würde… mit der Aussicht auf „nach Mitternacht“.
Für den Abend (nach dem Treffen der Musikredaktion) hatte ich einen VoKü-Ausflug, eine Verkabelungssession, ein Kinoabend und ein Fußball-TV-Abend zur Auswahl: ich entschied mich für Letzteres und war froh, dass ich den Folgetermin zeitlich etwas nach hinten verschieben konnte, damit ich noch was von der zweiten Halbzeit hatte. Danach war ich nämlich wieder beim Radio im Auftrag einer Pilotsendung, die auch sehr reibungslos ablief. Nach so einem Tag war ich allerdings mehr als bettreif.

23.10.14 : Donnerstag spielte meine Laune im Tagesverlauf irgendwie nicht mit und ich fand mich gegen Abend sehr angespannt bis deprimiert vor. Das Wetter passte dazu. Als ich nach einer kurzen Einkaufstour (anstelle eines PWH-Besuches) zu Hause ankam, war mir sehr nach melancholischer Musik – und diese finde ich mit Leichtigkeit in meinen Playlisten.

Rostock_okt1424.10.14 : Die Arbeitswoche endete wie sie begann – mit einer Frühsendung, zu der ich mich einigermaßen gut vorbereitet fühlte. Auch auf Arbeit sah es nach einem ruhigen Wochenausklang aus. Ich nutzte die relativ beständige Wetterlage für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt (jenseits der Bummelmeilen) und am Stadthafen, was mir zwar ein wenig innere Ruhe gab, aber mich doch abermals zu nachdenklich für einen Freitagabend werden ließ. Dem begegnete ich zu Hause einigermaßen erfolgreich mit Musik der erheiternden Art und plante ein wenig für das Wochenende.

25.10.14 : Endlich fuhr die Bahn wieder so, wie ich es wollte, und dem Besuch in der Heimat stand nichts im Weg. Am Vorplatz des Binzer Hauptbahnhofs wird seit so vielen Monaten gebaut, aber ich hatte den Eindruck, dass die Arbeiten vielleicht schon in den nächsten Wochen beendet sein könnten. Das Wetter war schon fast frühwinterlich. Wie gut, dass ich eine Mütze dabei hatte.
Für das Abendessen entschied ich mich um – statt Hähnchen-Curry sollte es Chili geben. Und dieses Gericht kann ich wohl bald mit geschlossenen Augen zubereiten. (Mit anderen Worten: es fiel mir leicht.) Ausnahmsweise gab es dazu Reis als Beilage.
Das Abendprogramm ließ ich mir durch dumme Unterhaltungssendungen im Fernsehen nicht kaputtmachen. Dafür hatte ich den Film „The Guard“ auf DVD dabei. (Danke A.) Und oh, wie gut der doch ist. Ein paar Details (ua. das Ende) hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung.

26.10.14 : Zeitumstellung? Welche Zeitumstellung? Also für mich begann der Tag wie üblich am späten Morgen, was wohl sonst eine Stunde später gewesen wäre. Den Tag über bestimmten überwiegend Infotainment-Inhalte meine Freizeit. Die letzte Folge von „Real Time“ war wieder überraschend kontrovers. Ich erlaube mir zu den vielen brisanten Themen in der Weltgeschichte schon gar keine Meinung mehr. Und ja, das merke ich auch bezüglich dieser Plattform. Mehr als ein „könnte sich ändern“ fällt mir dazu gerade auch nicht ein.
Wieder in der Stadt angekommen, konsumierte ich im Hackspace nebst Internet-Inhalten noch erstmals „Kvass“, was mit „so erfrischend wie Brot“ angepriesen wird. Wer Club-Mate schon gewöhnungsbedürftig findet, sollte diese Limo mal probieren. Mir wurde gesagt, dass es auch große Flaschen davon in dem einen Laden am Doberaner Platz gibt, was dann wohl besser schmeckt. (Sollte ich es wagen?)

27.10.14 : Anders als in den letzten Wochen ließ ich mir beim heutigen Wochenstart alle Zeit der Welt. Warum? Weil ichs kann. Und ich versuche, nicht zu sehr in Routine zu verfallen. Also war ich auch nicht bei der Montagsrunde wie sonst. Ich glaube, die Schule hat hier wieder angefangen. Ebenfalls ungewöhnlich für einen Montag war der Kurzausflug am frühen Nachmittag, den ich als organisatorisch wertvoll einstufe. (Konkreteres dazu vielleicht nächsten Monat.)
Und sonst? Ich probierte wieder ein neues Getränk am Abend, und dieses würde ich ohne Weiteres als Reinfall bezeichnen, werde hier aber auf eine Nennung verzichten. Derweil fiel eine Unternehmung fürs Wochenende ins Wasser. Ob ich es auf Ersatz anlege, weiß ich noch nicht.

Ausblick: morgen ließe sich meine Routine zwar durch ein Couchsurfing-Event aufbrechen, aber zeitlich wird mir das etwas zu knapp. Dann vielleicht doch lieber Trott am Abend. 😛 (Für ereignisreiche Aussichten habe ich ja noch Mittwoch und Donnerstag – nicht zuletzt durch einen Konzertbesuch.)

Logbuch : Zeitgefühl ade

Oktober 19, 2014

Ich mag mich wiederholen, aber was für eine verrückte Zeit. (Und wie es aussieht, hatte ich bereits beim letzten Eintrag eine gewisse Vorahnung.) Die Fragestellung, ob sich Extreme noch übertreffen lassen, möchte ich da schon gar nicht mehr zulassen. Grund dafür war der vergangene Freitag… und somit Teil dieses Wochenrückblicks.

13.10.14 : Wenn jeder Wochenstart so entspannt sein würde wie dieser. Genüssliches Ausschlafen, eine Montagsrunde dort und keine Notstände auf Arbeit. Abschließend ein kurzer Einkaufsbummel, lecker Abendessen (mit Infotainment-Berieselung), Musik-Bloggerei im Schnellverfahren und erfreulich zeitige Ankunft im Schlummerland.

14.10.14 : Ich hätte am Montag tatsächlich fast vergessen, dass ich wieder eine „Frühschicht“ im Lokalradio auf dem Plan hatte. Das Aufstehen gelang mühelos, auch wenn ich nicht von Routine reden würde. Ebenfalls Mühe bereitete mir das Training am Abend, da mein Rücken leichtes Mimimi hatte, was für Übungen der Maximalkraft eine suboptimale Ausgangslage darstellt. Danach fiel ich nur so über mein Abendessen her und konnte mich sogar noch aufrappeln, um an der Veranstaltung über alternative Kommunikationsstrukturen teilzunehmen. Ich testete erstmals meinen neuen Thermobecher von M. – und ja, er tat was er verspricht. Der Tee bliebt heiß. Ebenfalls an dem Abend hatte mir ein Brauereiprodukt aus U.’s Herkunftort selten so gut geschmeckt. Ach, und wir lernten T. kennen, welcher wohl Gefallen an der hiesigen Vereinslandschaft fand.

15.10.14 : Der Tagesstart verzögerte sich um ein paar Minuten, was eigentlich kein großes Manko ist, mir dennoch etwas auf die Nerven schlug. Planmäßig ging es mehr oder weniger bis in den Abend weiter, bis das Protokoll der öffentlichen Musikredaktionssitzung abgeschlossen wurde und die Runde den Tag weniger informell ausklingen ließ. Zwar hatte ich ordentlich Material vorbereitet, welches sich aber bestimmt auch zu anderen Zeitpunkten vorstellen lässt.

16.10.14 : Am Donnerstag war ein Kinobesuch geplant, und dieser sollte dank dieser Planung auch einermaßen erträglich enden. Sonst hätte mir wohl das Vergnügen an der Neuverfilmung der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ schnell verloren gehen können. Denn der Film war mir zu hohl, und das obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte. Effekte allein machen keinen Film. Zumal hier wieder unnötig 3D eingbaut wurde. Wenn wenigstens der Humor gezündet hätte, aber so blieb mir gar nichts anderes übrig, als die dumpfe Charakterisierung zu verteufeln. Randbemerkung: im Jahr 2014 gehört der Satz „Die Stadt wird uns gehören.“ nicht mehr zu den akzeptablen Phrasen der „Bösewichte“. (4/10)
Ob dieser Reboot wie scheinbar „angedroht“ mit einer Fortsetzung versehen wird, kann mir zu diesem Zeitpunkt egal sein.

17.10.14 : frieda_party_okt14Ein Kinoabend gefolgt von einer „Frühschicht“ – funktioniert das? Na ja, es geht. Auch der spontane Sondereinsatz zur Unterstützung war nicht so wild, obwohl es meine Tagesplanung etwas durcheinander brachte. Und am Abend hätte ich mir auch wirklich gern noch kurz eine Extraportion Schlaf gegönnt. Aber nein, ich machte mich stattdessen auf den Weg zum LOHRO-Event mit dem schwierigen Motto „Nick Cave Party“. Nebenbei initiierte ich den Download des neuen OS X-Betriebssystems.
Deko-mäßig wurde ordentlich aufgefahren. Der Geruch frisch gestrichener Türrahmen machte mir nur anfangs Probleme. Die Musik war… interessant, vergraulte sogar den einen oder anderen tanzwütigen Gast. Dafür wurde viel erzählt. Und die Stunden vergingen. Irgendwann wurde abgebaut, ganze Sofas mussten „verstaut“ werden. Und dann waren wir in der KTV unterwegs. Abschiede mit mehr oder weniger Worten fanden statt. Bei S. gabs noch ein Käsebrot. Und bei der Ankunft zu Hause bilanzierte ich, dass mein Tag 26+ Stunden umfasste.

18.10.14 : Wirklich lange hielt ich es im Bett nicht aus. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich meine Tasche  vermisste und noch Brötchen vom Bäcker haben wollte, bevor diese da wieder ausverkauft sind. Ich war froh, dass S. schnell auf meine Nachricht reagierte und ich mit Tasche die erste kleine Einkaufstour unternehmen konnte. Die ursprüngliche Idee, an dem Tag in die Heimat zu fahren, hatte mir die Bahn ja bereits am Vortag vermasselt. (Und das pünktlich zum Start meiner neuen BahnCard.) Ich kehrte mit Brötchen zurück und ließ die zu Gunsten einer Schlafeinheit noch ein paar Stunden liegen. Bei seichten Klängen von Minnie Driver wuselten mir viele Gedanken und Traumszenarien durch den Kopf. Am späten Nachmittag holte ich mein Frühstück nach, sah „Real Time with Bill Maher“ und ging dann zum Radio, um ein paar Songs zu pflegen. Auf dem Doberaner Platz traf ich dann M., der wieder in der Stadt ist. Wir gingen kurz einkaufen und saßen dann in den Redaktionsräumen und redeten über Kanada, die Welt und das TV-Programm. Am Abend bekam ich Lust auf Film-Unterhaltung und sah doch tatsächlich einen weiteren Uwe-Boll-Film. Wirklich unterhaltsam fand ich „Postal“ aber trotz aller gesellschaftskritischer Untertöne nicht. Wenigstens verkürzte mir die erhöhte Abspielgeschwindigkeit das Warten auf den Abschluss dieses absurden Werkes.

19.10.14 : Mit Schadensbegrenzung fing mein Sonntag an. Denn ein Fertiggericht fand seinen Weg aus der Verpackung geringfügig in meine Tasche, wobei der Geruch noch der unangehmste Effekt ist. Lecker war das Essen dann doch noch. Der Nachmittag sah wieder ein Treffen der Technikgruppe vor. Wunderbares Herbstwetter verschönerte mir den Weg dahin.

Es verbleibt bemüht produktiv
F.

Logbuch : Horizont als schiefe Ebene

Juli 20, 2014

Nachtrag zum 13.07.14 : Am Abend besuchte ich noch S., wo sich noch mehr Besuch ankündigte, um das WM-Finale zu schauen. Entgegen meiner Intention sah ich dann doch noch einen ganzen Teil der ersten Halbzeit und empfand das Spiel bis dahin auch sehr spannend. Scherzhaft meinte ich noch, dass es bei einem Finale doch nur selten zu einer Verlängerung kommt. Als ich auf dem Heimweg war, schaute und hörte ich mich um – vorbeifahrende Lieferantenautos hatten den Radiokommentar zum Spiel an und an manchen offenen Fenstern oder auf Balkons wurde gejohlt bzw. diskutiert. Eine lustige Erfahrung.

14.07.14 : Ich muss wohl nicht angeben, wo ich war, als Deutschland zum vierten Mal Fußball-Weltmeister wurde. Jedenfalls sah ich die Überreste der Feierlichkeiten am Doberaner Platz früh genug. Eine 3-Stunden-Frühsemdung später wuselte ich noch ein wenig in den LOHRO-Räumlichkeiten umher, begutachtete meine Wackelpudding-Kissen und war dann auch wieder unterwegs zu meiner Erwerbstätigkeit. Am Abend wollte ich nur noch mein Bett sehen.

15.07.14 : Herrlich unspektakulär verlief mein Dienstag. Wohlgefühl durch Routine? Ja, manchmal kann ich mich daran erfreuen. Zum Abendessen gönnte ich mir ein paar TV-Inhalte, die ich noch „auf Halde“ hatte.

16.07.14 : Einen straffen Zeitplan hatte ich mir für Mittwoch gesetzt. Und dann wurde der Musikredaktions-Anteil spontan in den Nachmittag verlegt. Ebenfalls fast schon spontan legte ich noch eine kleine Einkaufstour zum Abend ein. bevor ich K. am Kino traf. Nach dem Ticket-Holen bummelten wir noch kurz durch den neuen Edeka-Markt in der Breiten Straße und waren von der Auswahl angetan.
Gleiches kann ich nicht vom Film sagen, der uns 3,5 Stunden im Kinosessel festhielt. Ich meine, ich hatte keine großen Erwartungen an „Transformers: Ära des Untergangs“. Und das war schon fast meine Rettung. Aber irgendwie reichten mir die Effekte nicht aus. Um ehrlich zu sein, kann ich mir nach 4 TF-Filmen nicht mehr vorstellen, was die Produzenten einem noch vorsetzen wollen, was nicht schon irgendwie zu sehen war. (Metroplex?) Eigentlich wollte ich wieder dieses Gefühl haben, eine Kindheitserinnerung frisch aufbereitet zu erleben. Aber irgendwie war der zynische Erwachsene in meinem Kopf tonangebend. Ich kann aktuell nicht mal sagen, ob der Film nur was für Fans ist bzw. ob man diesen Teil total meiden sollte. (4/10)

17.07.14 : Wenn ich an den letzten Donnerstag denke, welcher einen kleinen Sondereinsatz in den Redaktionsräumen beinhaltete, dann war mir vom ganzen Tag der Abend am liebsten, wo ich mich in alte und neue Musik einhörte bzw. ein wenig recherchierte.

18.07.14 : So hatte ich für den Freitag eine (aus meiner Sicht) gute Vorbereitung für den „Beatbetrieb“. Da merkte ich erneut, wie gern ich doch über Musik rede. Für den Abemd erhielt ich eine Anfrage zum Grillen am Stadthafen. Unsere Runde fand dann auch noch einen guten Fleck zwischen all den anderen Parteien, die sich das Gleiche für den Abend vornahmen. Irgendwie schaffte ich dann auch noch eine ganze Packung Grillfackeln im Alleingang. Zufällig traf ich noch K. und Z., die wohl bei dem Helgas-OpenAir waren. Mit N. machte ich dann noch einen sehr späten Zwischenstopp im REWE. Wir setzten unsere Runde auf dem Kanonenhügel fort und machten auf dem Heimweg noch einen kleinen Halt im Pirat. Alles in allem ein super Abend.

19.07.14 : Für meinen Start ins Wochenende brauchte ich noch eine große Extraportion Schlaf. Für ein kleines Auswärtsdinner in der Heimat suchten wir seit längerer Zeit mal wieder Gosch auf, wo es saison-bedingt sehr voll war. Na ja, ich bin immer noch nicht ein begeisterter Fisch-Esser, insofern hält sich mein Genuss-Empfinden ob so einer Speise in Grenzen. Aber es war schon okay bis lecker. Eine weitere Seltenheit gab es zum Tagesausklang – nämlich einen TV-Abend. Mir war nach „Invasion“, dem SciFi-Thriller mit Nicole Kidman und Daniel Craig. Wow, ist das ein „Clusterfuck“ von einem Film. Oder mit anderen Worten: das hätte ich mir sparen können. Und dann noch auf einem Privatsender – mit einer Tonne Werbepausen. Und ist euch mal aufgefallen, wie viele Werbespots für Webseiten kursieren?

20.07.14 : Ich muss gestehen, gemessen am Samstag wäre mein Wochenende ziemlich mies gewesen, wenn es nicht noch den Sonntag gegeben hätte. Der begann einigermaßen erholt und mit einem guten Frühstück. Dann verwaltete ich noch meinen Anteil an der Charts-Sendung, bevor es aufging Richtung Seebrücke. Mit der MS Adler Mönchgut unternahmen wir einen Fahrt zu den Kreidefelsen um den Königsstuhl. Und hui, war das Wetter passend. Bzw. vielleicht auch eher nur zum Teil. Denn Sonne und Wind sind ja eigentlich schön. Nur bringt Letzteres auch gern die See in Wallung. Ob das nun wie vorausgesagt Windstärke 4 oder wie dann gemunkelt Windstärke 6 war, ist mir relativ egal. Es war jedenfalls eine krasse Gleichgewichtsübung. Und für mindestens ein Drittel der Passagiere war es scheinbar auch ein Kampf mit dem Wohlbefinden. (Das Foto soll beispielsweise verdeutlichen, wie sich die Horizontale der Schiffsbrücke dank Wellen vom eigentlichen Horizont unterscheiden kann.)

bootsfahrt2014

Im Nachhinein bin ich froh, diese Tour nicht auf den unteren Decks verbracht zu haben. Bei einer Querwelle hörte man sogar schepperndes Geschirr. War sonst noch was? Ach ja, die aktuelle Folge „Real Time“ fand ich wieder sehr unterhaltsam. Und auf der Zugfahrt nach Rostock traf ich Z. wieder, die ebenfalls an der Kreideküste war – nur halt von Land aus. Zufälle gibt es.

Es verbleibt mit festem Boden unter den Füßen
F.

Logbuch : zum Weinen ins Kino gehen

Juni 22, 2014

Ein Vorteil bei kleineren Abständen zwischen Blog-Einträgen ist für ein Logbuch wie dieses weniger Rekapitulieren. Auf auf…

19.06.14 : Am Vortag war mir bereits klar, dass dieser Donnerstag nicht leicht werden würde. Grund dafür war eine Reihe von Erledigungen und nicht zuletzt Besuch. Ich denke, dass ich mir als Gastgeber noch ausreichend Spielraum nach oben lasse. Andererseits kommt der zusätzliche Aufwand dem eigenen Anspruch nach Ordnung zu Gute. Aber musste ich es dennoch auf wenig Schlaf anlegen? Eigentlich nicht, aber es bot sich an.
Das Abendessen gab es zu diesem Anlass im Irish Pub „Mambo No. 1“, wo uns die Burger empfohlen wurden. Und ja, die sind tatsächlich lecker.

20.06.14 : Früh fing der Tag an, was ich dann nutzte, um einen Kinobesuch in den späten Nachmittag einbauen zu können. Mit G. sah ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, was ich allerdings lieber mit dem Originaltitel „The Fault In Our Stars“ referenziere. Nachdem ich John Green’s Vorlage-Roman bereits zweimal gelesen hatte und bereits positives Feedback zum Film via Internet vernahm, konnte ich es kaum erwarten, mich selbst vom Werk zu überzeugen.
Und ja, selbstverständlich war mit ähnlich intensiver emotionaler Ausschmückung zu rechnen, welche das Buch so besonders macht. Wie erfreulich, dass auch die Schauspieler binnen weniger Minuten zu Sympathieträgern werden (können). Die Einkürzungen waren okay und auch die Übersetzung kann als gelungen durchgehen. Bleibt abzuwarten, ob ein Kultfilm daraus werden wird. (8/10)
Abends ging ich noch ein wenig durch die Stadt, was mit suboptimaler Kommunikation verbunden war. Und dann sah ich noch etwas Infotainment in Form von „Real Time“, was mir die Tage zuvor nicht gelang. (Stichwort Auslastung)

21.06.14 : Gleich am Samstag konnte ich mit der „Folge-Folge“ von „Real Time“ nachlegen. Obwohl mir zunächst so gar nicht danach war. (Stichwort Müdigkeit) Einen Einkauf samt Frühstück später entschied ich mich dann auch für eine Extraportion Nickerchen. Welch eine Wohltat. Den kurzen Ausflug zum KTC hätte ich mir eigentlich sparen können, aber das Wetter hat einigermaßen gestimmt (und Bewegung tut gut). Zum Start der diesjährigen „Fête de la musique“ eilte ich am Nachmittag noch zur FRIEDA-23, um ein weiteres Mal diemeeresindblau live zu erleben. Und wer auch immer den Ton abgemischt hat, sollte belohnt werden. Für OpenAir-Verhältnisse gefiel mir das sehr gut.
Leider hatte ich für andere Ausflüge zu Live-Darbietungen keine Zeit, da ich zugesagt hatte, einen Mittsommer-Wettkampf zu fotografieren. Die Ausrüstung (in Form einer digitalen Spiegelreflexkamera) half hoffentlich dabei, archivierenswerte Eindrücke festgehalten zu haben.
Pünktlich zum Fußball-Spiel (mit Schland-Beteiligung) war ich dann auch wieder unterwegs – zum Einkaufen. Ich gönnte mir fürs späte Abendessen unter anderem erstmals Mandarinen-Saft. Dieser hat mich nicht enttäuscht. Überlegungen, ob ich noch zu einer der vier Aftershow-Parties gehen würde, erledigten sich dann – zu Gunsten von Schlaf.

Foto22.06.14 : Die heutige Live-Sendung fuhr ich mit einem merkwürdigen Gefühl der Routine. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht andere Herausforderungen suchen. Und schließlich verkochten wir noch einen Liter Milch zu zwei leckeren Mengen Pudding – Pistazie und Schoko-Mandel. Heitere Gesellschaft, heiteres Wetter und Süßspeisen waren dann auch die Umstände, die zum Foto des Tages beitrugen.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Gleich erhoffe ich mir noch ein paar Fortschritte in Sachen Technik oder Lesestoff.

Es verbleibt gutgelaunt
F.