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Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

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Logbuch : so viele Premieren (in 2017)

Januar 8, 2017

Endlich ist so ein Eintrag wieder übersichtlicher…

Logbuch

01.01.17 : Irgendwann so nach 13 Uhr hatte ich wieder Interesse, wach zu sein. Es dauerte aber noch gut 3 Stunden, bis ich mich aufrappelte, um ein paar Dinge bei LOHRO abzuholen. Dort verbrachte ich einen entspannten Nachmittag, ging abends nach Hause und hatte nur noch das Ziel, endlich mein Blog zu aktualisieren – also quasi dazu den Feiertag zu nutzen.

02.01.17 : Ich hegte immer noch ein wenig Groll, dass ich diesen Montag nicht freinehmen “durfte” und schlief (vielleicht dank Frust) eine Stunde länger. Dann ging es los mit dem ersten Arbeitstag in 2017, zig-fachem “Frohes Neues” und der Erkenntnis, dass doch viele Kollegen sich diesen Tag freihalten konnten. Am Abend genehmigte ich mir die erste Sporteinheit des jungen Jahres und war dann den ganzen Abend wieder bei der “Sendungsbastelei”. Heute: Trailer.

03.01.17 : Eigentlich wollte ich diesen Tag mit Arbeit und Sport relativ kurz halten. Aber zum Abend wollte ich dann doch noch die letzten Folgen “Luke Cage” (Staffel 1, Marvel@Netflix) schauen, um einen weiteren Abschluss abhaken zu können. Die Serie entwickelte doch noch etwas an Fahrt in den letzten Folgen und auch manche Charaktere finde ich nun besser als zu Beginn. Aber im Großen und Ganzen hatten mich die ersten Staffeln Daredevil und Jessica Jones besser unterhalten.

04.01.17 : Wenn schon Kollegen bei der Begrüßung sagen, ich sähe etwas angespannt aus, ist es wohl wieder einer dieser etwas unangenehmeren Tage im Büro. Wie gut, dass ein Gemeinschaftsfrühstück für bessere Laune sorgen konnte. Ansonsten war auch die Aussicht auf den Abend schön. Ich nahm Richtung Musikredaktion den Umweg über das Hackspace-Treffen. Später war sogar noch etwas Bemusterung möglich. Und schließlich waren noch ein paar Trailer zu schneiden.

05.01.17 : Der Donnerstag in Kurzform: (stressige) Arbeit, Kinosendung, Nachbereitung.

06.01.17 : Der Arbeitstag war durchmischt mit jeder Menge neuer Musik, was ich auch gut gebrauchen konnte. Denn eine weitere Sendung stand auf dem Plan. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Zum Abend vernahm ich leichte Erkältungsanzeichen und gönnte mir eine extra-scharfe Asia-Suppe. Außerdem ließ ich mich auf einen Kinofilm ein, der mir wohl eine Weile in Erinnerung bleiben wird. Schon allein, weil ich bestimmt erstmals seit Ewigkeiten leicht weggetreten bin – kann bei einer dreistündigen Spätvorstellung nach einem 16-Stunden-Tag schon mal vorkommen. Und es machte quasi fast nichts aus, denn die Handlung von “Marketa Lazarová” ist… wirr. Und wirr ist dabei noch nett gemeint. Was für ein Drama. Einzig gut waren manch Settings bzw. Kameraeinstellungen. Den Rest hätte ich mir entweder in Kurzform oder gar als Stummfilm mit schönem Score gewünscht. Ich zum Ende hin des Films so gefrustet, dass ich mehrfach auf die Uhr schaute und mir dachte, dass ich sogar das “Pablo”-Album von Kanye West nun lieber hören würde, weil es mir mehr Erkenntnisgewinn verspricht. Auf dem Heimweg plauderte ich mit F. noch kurz darüber, der wider Erwarten irgendwie begeistert wirkte. (Ich verzicht hier auf eine X/10-Bewertung.)

07.01.17 : Die erste Heimfahrt des Jahres. Wieder mit ordentlich Schlemmerei. (Es war ja auch noch ausreichend Nahrung von den Feiertagen übrig.) Nebenbei etwas Technik-Auffrischung für die Verwandschaft… und Lesen. Ja, ich fand seit Ewigkeiten wieder die Laune, meinen Stand bei favorisierten Comic-Serien aufzufrischen. Ich fing an mit “Vision”, weil die Serie im Spätsommer abgeschlossen wurde. Wow, was für eine kleine Meisterleistung – mir einen eher lahmen Marvel-Charakter überaus stimmig und einzigartig in Solo-Form zu präsentieren. Mit massig Drama und Tiefgang. Chapeau, Tom King. Damit angefixt, machte ich mit der aktuellen Batman-Reihe (von Tom King) weiter. Und diese hat neben 1A-Artwork so gar nicht meinen Nerv getroffen. Ich möchte so weit gehen und behaupten, dass ich gedanklich selten so viel gähnen musste. Irgendwie passiert in der Serie so viel und doch so wenig, was es lohnt, in Erinnerung zu behalten. (Außer halt manch Zeichnung, die schon posterwürdig erscheint.) Um nicht mit einem “Downer” den Lesetag zu beenden, widmete ich mich wieder… “Saga”, einer Serie, die mich seit Juli 2013 nicht hängen lässt. Ich war überrascht, wie viele Hefte ich nachholen konnte. (5) Mittlweile fiebere ich Ausgabe 42 entgegen, die in wenigen Wochen den siebten (6-Hefte-)Zyklus abschließen wird und bitte bitte nicht mit Cliffhanger endet. 😛
Ach ja, ansonsten tobte ich mich wieder beim Kochen aus und ließ mich abends vom TV berieseln. Ich bin mittlerweile einer von diesen komischen Menschen geworden, die sich tatsächlich Silbereisen geben, um dann mit Phrasen wie “Boah, ist das schlecht.”, “Welcher Jahrgang ist das überhaupt?” oder “Die war auch schon mal schlanker.” zu kommentieren… (gekühlte Getränke inklusive)

Es verbleibt vor einem etwas unangenehmen Termin
F.

Logbuch : ein weiterer Aktivurlaub

Juli 30, 2016

Logbuch

18.07.16 : So oft hatte ich einen Weckruf-Einsatz am Montag nicht. Daher erstaunte mich, wie viele Sportnachrichten sich da recherchieren lassen. Leider hatte T. weder H. noch H. Bescheid gegeben, dass ich moderieren wollte. Daher waren wir wohl etwas überbesetzt. Und dann erschien auch noch ein Studiogast. der gar nicht auf dem Plan stand – wie sich herausstellte, war er eine Woche zu früh am Start. Danach holte ich zu Hause Schlaf nach, und hatte auch noch Haushaltsdinge zu erledigen. Am Abend ging ich zum Opennet-Treffen, welches nicht lange ging.

19.07.16 : Der Dienstag in Kurzform. Sport. Termin (erster Anlauf). Suche nach meinem Reisepass. Termin (zweiter Anlauf). Nickerchen. Besuch des Ideenhafen-Treffens im Projekt:Raum. Besuch bei G.. Auf dem Weg zum ST-Club. Lange Schlange. Besuch beim KTV-REWE und dann ein Abend auf dem Kanonsberg mit Freunden.

20.07.16 : Die erste Aufgabe des Tages war mein Koffer, den ich frühzeitig für die Reise vorbereiten wollte. Am Vormittag hatte ich noch ein Treffen wegen der “Science @ Sail” und war danach noch ein Weilchen bei LOHRO. Am Abend hatte ich einen Sendung zusammen mit M., die ein wenig spontan wurde, aber aus meiner Sicht dennoch viele Themen abdecken konnte. Das Treffen der Musikredaktion verlief entspannt. Im Anschluss eilte ich in die Innenstadt zur Vorpremiere des neuen “Star Trek”-Films. “Star Trek Beyond” ist wirklich besser als befürchtet. Es gibt viele Charaktermomente, schöne Effekte, viel Action und macht dabei stets Laune. Das ist keine Leichtigkeit heutzutage. (8/10)
Danach musste ich leider noch mal kurz zu LOHRO, um ein paar Dinge zu erledigen.

21.07.16 : Ich stand früh auf, erledigte die letzten Vorbereitungen und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort gönnte ich mir ein Käse-Flûte, welches schon wieder teurer geworden ist. Auf dem Hamburg Airport angekommen vernahm ich erhöhte Nervosität wegen dem bevorstehenden Flug. Ja, mir wurde richtig mulmig. Dabei verlief alles vorbildlich und im Zeitplan. Auf dem Weg hörte ich übrigens das neue Album von Bear’s Den, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der den Song “Auld Wives” gut findet. “Red Earth & Pouring Rain” ist ein perfektes Reise-Album. In London angekommen bemerkte ich gleich die sommerliche Temperatur und erwarb Wasser. Eine kurze Erholungsphase im Hotel später war ich bereits unterwegs durch den schönen Hyde Park. Dort kann man die Seele baumeln lassen. Man sieht Menschen sporteln sowie auf der Wiese liegen oder auf einer Bank beim Lesen. Lustigerweise dauerte es keine 30 Minuten, bis ich mich irgendwie leicht verlaufen hatte. Das Verlorengehen gelingt mir dort sehr schnell. Am Abend war ich in der Gegend um den Leicester Square unterwegs, aber weniger wegen Theater oder Musical. Mein erster Abend sollte ein Kinobesuch werden – und zwar im ODEON, dem Kino, wo gern mal internationale Premieren stattfinden. Dort lief im großen Saal der neue Ghostbusters-Streifen. Der ist okay, aber kein Muss für Filmfreunde. (6/10)
Auf dem Rückweg ging ich abermals ein paar Mal im Nachtleben der Stadt verloren, bis ich die nächstbeste Underground-Haltestelle fand.

22.07.16 : England-Urlaub, Tag 1. Ich machte mich zeitig in Richtung Tower auf. Dies war bislang eins der wenigen Denkmäler, welches ich noch nicht erkundet hatte. Die “Yeoman Warder Tour” war sehr unterhaltsam. selbst in einer Gruppe von über 100 Touris aus aller Welt. Danach schaute ich mir die Kronjuwelen an und darf zugeben, dass die mich am meisten beeindruckten. Allein die dicken Stahltüren in die Räumlichkeiten vermittelten mir, dass es sich hierbei um große Kostbarkeiten ging. Und tatsächlich sieht man solchen Prunk nicht alle Tage. Dagen war der Rest schon fast trist. Der White Tower mit der Waffensammlung hatte höchstens vom Gebäude eher beeindruckende Aspekte. (Die Waffen und Rüstungen ließen mich eher kalt.) Und auch der Weg um den ersten Festungsring war eher seicht als eindrucksvoll. Pünktlich um 1 traf ich R. am Souvenir-Shop. Wir gingen in eine Wagamama-Filiale. (Ebenfalls ein Punkt auf meiner “noch nicht erlebt”-Liste). Das japanische Essen war okay, wurde dank Chili-Öl wesentlich besser. Danach half R. mir beim Finden des “Gherkin”. Ich meine, die Gebäudespitze sieht man von vielen Ecken, aber ich wollte einmal direkt vor dem Gebäude stehen. Dies gelang mir nun – in dem stark verwinkelten Business-District. Gleich in der Nähe war eine Filiale der “Hummingbird Bakery”, auf die ich dank eines Instagrams von Darren Hayes aufmerksam wurde. Ich konnte nicht anders und erwarb ein Stück “Regenbogentorte”, welche kaum bunter hätte sein können. (Stichwort Zuckerschock.) Dann gingen wir Richtung Forbidden Planet, wo ich erst das viele neue und teils topp-aktuelle Merchandise bestaunte und dann fast noch bei den Comic-Sonderangeboten schwach wurde. Wir gingen wegen einsetzendem Regen noch kurz in eine nahegelegene “Spoons-Kneipe” und verabschiedeten uns dann. Ich besorgte noch eine Kleinigkeit für G. bei Fortnum & Mason, wo ich ein Zwiebel-Karamell-Chutney kostete. Dann gings kurz zum Frischmachen ins Hotel und von dort wieder in Richtung Convert Garden – erst zu M&S für ein kleines Abendessen und dann ins Royal Opera House… für die Pet Shop Boys. Ein sehr eindrucksvoller Ort und eine sehr eindrucksvolle Show. Überwiegend toll. Sitzplätze im Parkettbereich wurden zu Stehplätzen während der gesamten Show. Der Auftakt war genial. Nur ein paar Songs von der Setlist fand ich unglücklich gewählt. (“Winner” war nun echt kein Hit.) Danach aß ich einen Burger bei Jamie’s Diner und bummelte kurz durch den Soho-Teil der Stadt.

23.07.16 : Ein großes WTF entfuhr mir zu Tagesbeginn, weil… der Feueralarm losging. Ich dachte zunächst an einen schlechten Scherz und vernahm auch wenig “Panik” in der Nähe. Dennoch beeilte ich mich und ging rasch nach draußen. Dort war absolute Ruhe und kaum ein Mensch. Ich wendete mich an die Rezeption und erfuhr von der “Überempfindlichkeit” der Geräte und dass wohl ein benachbartes Zimmer sehr lange heiß geduscht haben mag. Wow…. meine Ruhe war dahin, ich fühlte mich 10 Jahre gealtert und durchaus angefressen. Als ich meinen Tagesausflug nach Oxford startete, war ich sehr traurig über die verlorene Stunde Schlaf. Auf der Hinfahrt waren kaum noch Sitzplätze frei. In Oxford war das Wetter ebenfalls sommerlich und die Innenstadt gefüllt. Scheinbar war irgendwo ein Abschluss zu feiern, denn ein paar junge Leute hatten diese typischen “Absolventen-Klamotten” an. Ich bummelte zunächst im Primark, dann in dem urigen Kaufhaus mit der guten Spielwaren-Abteilung. Dann ging ich zu Atomic Pizza, wobei mir der Weg (wie schon früher) ungemein lang vorkam. Ich aß eine “Luke Cage”-Pizza und konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, dazu Root Beer als auch Cream Soda zu trinken. Auf dem Rückweg schrieb ich noch ein paar Postkarten. Auf der Rückfahrt nach Paddington hatte ich meinen reservierten Sitzplatz in der “Quiet Zone” – also am ruhigen Ende des Zuges. (Dort fährt ja noch Vieles mit Diesel.) Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel und schon war ich wieder unterwegs in Richtung Innenstadt. Ich machte im Green Park halt, bummelte zum Buckingham Palace und war wirklich etwas nervös bei all den tief fliegenden Flugzeugen – daran könnte ich mich nur langsam gewöhnen. Das Wetter war wunderbar sonnig und so glänzten die vielen Goldverzierungen auch beinahe magisch. (Stichwort Fotos.) Am Abend zog es mich abermals in ein Kino am Leicester Square – dieses Mal fettes IMAX zu „Star Trek Beyond“. Irgendwie kam mir diese Version geschnitten vor.

24.07.16 : Beim Aufstehen schon irgendwie knülle zu sein, ist ein ungewohntes Gefühl für mich. Allerdings war es irgendwie verständlich bei all den Unternehmungen der Vortage. Nichtsdestotrotz wollte ich noch mal in die Innenstadt. Bei Waterloo Station angekommen war ich geradezu schockiert über die Großbaustelle, die sogar die kleine Fußgängerbücke über die Straße beeinflusste. Bei “Pret” gönnte ich mir ein heißes Brötchen mit Ei und Schinken sowie ein Stück (meines Lieblings-)Bananenkuchen, was ich mit der Aussicht auf Big Ben verspachtelte. Dann ging ich über die Brücke Richtung Westminster Station, welche natürlich nur so gespickt war von Touristen wie mich. Dann fuhr ich noch kurz zur London Bridge, um mir den Eingangsbereich des nun fertig gestellten Shards anzuschauen. Und dann wurde es auch Zeit für den “Checkout”. Eine Zugfahrt später fand ich mich in Southampton wieder, wo das Wetter frischer und trister war. Natürlich verlief ich mich gleich in den ersten Minuten, weil ich Norden mit Süden verwechselte. Das Hotel fand ich dann schließlich und musste mich erst mal ein paar Minuten ausruhen. Das Wetter war sehr grau und die unmittelbare Umgebung sah nicht sonderlich einladend aus. Ich rappelte mich auch  für eine erste Tour Richtung Zentrum. Dabei stellte ich fest, dass ich noch gut eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor die meisten Läden dicht machten. Ich gönnte mir Käse-Sandwiches von Tesco und erkundete kurz die Hafenregion. Auf dem Rückweg kam ich an einem sehr tristen Rummel vorbei und dann fing es auch noch an zu regnen. Ich ging noch mal ins Hotel undruhte mich wieder aus. Schließlich wurde es Zeit für das Konzert, weswegen ich überhaupt dort war. Erst kurz davor bemerkte ich, dass sich gleich vier Bands die Bühne an dem Abend teilen würden. The Joiners ist ein ziemlich kleiner aber charismatischer Laden. Ich fühlte mich dort jedenfalls wohl. Die Bands waren gut gelaunt. Darunter auch Normandie, die Band, weswegen ich all den Weg auf mich nahm. Auf ihren Auftritt freute ich mich am meisten. Und es war schön – selbst die kleinen Patzer trübten meinen Eindruck nicht. Ich redete kurz mit dem Sänger und ließ mir ein Poster signieren. Zurück im Hotel fühlte ich mich glücklich und unglaublich müde.

25.07.16 : Ich wollte eigentlich eine Stunde eher aufstehen. Aber Erschöpfung derartiger Güte kann schon hinderlich sein. Ich rappelte mich auf und unternahm noch einen Kurzausflug in die Innenstadt von Southampton. Die Parks wirkten bei leichtem Sonnenschein schon ungemein einladener. Ein paar Kiddies betätigten sich dort sportlich. Mir gelang es noch, in Kürze eine Postkarte aufzusetzen und einen Abstecher in den dortigen “Forbidden Planet”-Laden zu unternehmen. Dann wurde ich es schon etwas hektischer mit dem Weg zum Hauptbahnhof. Eine nette Dame hatte den Sitz neben mir reserviert und wir redeten kurz über die Unterschiede zwischen England und Deutschland. Das Umsteigen in Reading setzte mich vor ungeahnte Schwierigkeiten, da es mehrere Züge gab, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel ansteuerten. Auf dem Flughafen gönnte ich mir ein “rustikales” (also nicht labriges) Sandwich mit Avocado und Schafskäse sowie ein Stückchen Karottenkuchen. Ich stellte sehr enttäuscht fest, dass es keinen HMV mehr dort gab. Hätte doch gern noch in eine DVD oder CD investiert. Dann verspätete sich auch noch der Flug in die Heimat. (Grund war ein Tankmanöver.) In Hamburg bekam ich zugleich mit, dass es ordentlich sommerlich ist. Auf dem Hauptbahnhof musste ich zunächst in eine Flasche Wasser investieren. Und ich erwarb ein (preisintensives) Moleskin-Sketchbook für ein Projekt, welches ich die Tage beginnen wollte. Der IC nach Rostock war fast pünktlich. Das Abteil, in dem ich mich niederließ, kam mir sehr heiß vor. Die Schaffnerin ermutigte uns dann zum Waggon-Wechsel, da hier die Klimaanlage nicht funktionierte. Danach war die Fahrt auch gleich viel angenehmer. Ich beendete meine Lektüre an “Pubertiere” – ein Buch, welches ich wirklich nicht weiterempfehlen kann. (Zu viel Larifari.) In Rostock angekommen, war ich einem Regenabend entgangen, spürte allerdings noch die hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Hause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett fallen. Korrespondenz hielt mich allerdings noch eine Weile wach. Unter anderem bastelte ich für C. gleich zwei Grafiken.

26.07.16 : Ein denkwürdiger Tag. NIcht nur, weil ich so gern länger geschlafen hätte. Auch nicht, weil ich doch tatsächlich in eine Tageskarte investierte, um letztlich nur eine Strecke damit zurückzulegen. Ein Termin am Vormittag war der Auslöser. Danach gönnte ich mir etwas Schlaf, danach etwas Asiatisches zum Abendessen. Ich ging zu LOHRO und später zu G. und noch später ins ST, wo ich noch ein paar bekannte Gesichter traf.

27.07.16 : Wie gut, dass ich Zeit hatte, um in den Tag zu kommen. So allmählich bekam ich auch wieder Hunger und konnte bei LOHRO am Abend sogar doppelt schlemmen. S. hatte ein feines Quiz vorbereitet und unser Team (Blond) konnte sogar gewinnen. Später trafen wir uns noch im Freigarten.

28.07.16 : Ich konnte irgendwie nicht lange im Bett bleiben, wuselte dann etwas im Internet. Tagsüber ließ ich mir Zeit und sortierte viele Dateien. Am Abend begab ich mich zum Sendehaus, um die Heimspiel-Sendung mit Marten Pankow vorzubereiten. Im Anschluss daran habe ich mir ein paar Stunden Bemusterung gegönnt, wobei mir der Lärm vom Stadthafen auffiel. Dort waren die deutschen Feuerwehrmeisterschaften gerade frisch eröffnet – und dies leider mit einer Reihe furchtbarer Cover-Versionen bekannter Lieder am späten Abend. Von Nebenan hörte ich dann noch einige elektronische Klänge von S. und ihrem DJ-Gast. Danach plauderten wir noch eine Weile und ich stellte fest, dass starker Regen eingesetzt hatte. Das Radar zeigte ein mobiles Wolkenband. Nach einiger Zeit beschloss ich, den Rückweg anzutreten, und über die Hälfte des Weges blieb es trocken. Dann allerdings kehrte wieder der Starkregen zurück und ich war in weniger als 10 Minuten komplett durchnässt.

29.07.16 : Freitag: Spät aufgestanden. Festgestellt, dass ich Opfer eines “Frapes” wurde, weil ich ein seltenes Mal das Ausloggen vergessen hatte. Auf zum Lokalradio, wo das Abschiedsessen von S. und T. schon fast fertig war. Geschlemmt. Geplant. Gesendet. Am Abend ging in die Innenstadt, holte mir eine Kinokarte und neue Bleistifte. Wieder bei LOHRO war ich kreativ. Außerdem schaute ich etwas “Infotainment”. Zum späteren Abend stellte ich überrascht fest, dass doch noch ein paar andere Menschen die Sondervorstellung des neuen Batman-Animationsfilms “The Killing Joke” (nach der Graphic Novel von Alan Moore und Brian Bolland) schauen wollten. Der Film war kurzweilig und neben dem Prolog mit Batgirl sehr nah an der Vorlage. Als Einem, der die Handlung kannte, hatte ich ein leicht melancholisches Gefühl. Der Film wird als “ab 16 Jahren” vermarktet, was allerdings eher durch die Inhalte als durch die Darstellungen begründet sein dürfte. Etwas negativ fiel mir manchmal die Animation auf. (7/10)

Es verbleibt in einer denkwürdigen Woche
F.

Logbuch : endlich Zeit zum Schlafen

Juli 6, 2016

Logbuch

01.07.16 : Der 11. LOHRO-Geburtstag war tagesbestimmend an diesem Freitag. Ab 11 Uhr war ich am Start und habe dort ausgeholfen, wo ich konnte. Dies schließt einen kompletten Nachmittag auf dem Doberaner Platz mit ein, bei dem neben Außensendung eine Menge Kultur auf die Bühne geholt wurde. Dazu gab es kulinarische Leckereien und ein Wiedersehen mit vielen netten Menschen. Ich war froh, dass ich nur einen Regenschauer durchstehen musste. Am Abend verlagerte sich das Geschehen in Helgas Stadtpalast. Das Bisschen DJing hatten A. und ich dann leider so sehr in die Frühe verschoben, dass wir effektiv nur eine halbe Stunde hatten. Aber so ist das eben, wenn man eher für andere etwas tut. Da kann das eigene Wohl schon mal nachstehen. Vor dem Stadtpalast traf ich noch T.. Wir plauderten bei LOHRO noch eine Weile und dann hätte ich mir eigentlich gleich frische Brötchen holen können. Taghell war es auf dem Heimweg jedenfalls.

02.07.16 : Schlaf, Schlaf, Schlaf. Vorteil: das Wetter war mir egal. Gerade noch einen kurzen Einkauf konnte ich erledigen, dann war es nach dem Abendessen schon Zeit für das Treffen mit K. und K.. Zusammen erlebten wir ein wenig vom Deutschland-Spiel sowie eine „komische“ Halbzeit-Einlage in der Barke. Danach schaute ich noch beim Freigarten vorbei und traf überraschenderweise auf L..

03.04.16 : Der Sonntag in Kurzform: Ausschlafen und Sendungsvorbereitung en masse bei LOHRO.

04.07.16 : Der Montag begann für mich spät und mit Sport. Danach war ich etwas in Eile, weil ich vor dem Termin am Nachmittag noch einkaufen gehen wollte. Ich war froh, noch trocken in der Südstadt eingetroffen zu sein, um K.’s große Verteidigung zu erleben – mit anschließender Schlemmerei. Stichwort Bufett. (Sogar mit Algensalat) Am Abend hellte sich das Wetter wieder auf und wir gingen noch an den Stadthafen. Dort gab es ein paar lusitge Gesellen, die mehrfach in die Warnow sprangen. Auch beim Freigarten machten wir noch kurz Stopp.

05.07.16 : Den Termin am Morgen nahm ich noch mit, mit dem guten Gefühl, mich danach wieder ins Bett legen zu können. Am Abend traf ich mich mit N. und B. bei LOHRO, wo wir uns einige musikalische Extermitäten anhörten. Von dort gingen wir in den ST-Club und hörten mehr „komische“ Musik.

06.07.16 : An diesem Tag widmete ich mich nach längerer Abstinenz wieder dem Hackspace-Geschehen. Vom Stammtisch im Freigarten ging es in die gemütlichen Räumlichkeiten, wo allerhand gewerkelt und geplaudert wurde.

Es verbleibt mit ordentlicher ToDo-Liste
F.

Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

Logbuch : als Fool in den April

April 1, 2016

Logbuch

29.03.16 : Der Start in die Arbeitswoche verlief ein wenig schleppend, dafür mit Überstunden. Dass ich nach der späten Rückkehr daheim noch ein paar Haushaltsdinge erledigen konnte, rechne ich mir selbst hoch an.

30.03.16 : Der Mittwoch begann für mich ungewohnt früh, weil ich noch etwas in der Innenstadt erledigen wollte. Leider war das Wetter alles andere als traumhaft – in Bezug auf einen kilometerweiten Fußweg. Nach der Arbeit war erneut LOHRO mein Ziel, wo wieder über Musik entschieden wurde. Eine Mehrzahl an Songs, die ich gut fand, wurde abgelehnt. Etwas verspätet traf ich zum Abendessen bei S. ein. Es gab viel, es war lecker und ich danach sehr müde.

31.03.16 : Trotz ausreichend Zeit zum Schlafen fühlte ich mich am Morgen nicht wirklich erholt. Die sportliche Betätigung ließ mich da schon munterer werden. Am Abend war ich wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios anzufinden. Ich plauderte mit H. und ging dann mit C. und I. zum Peter-Weiss-Haus, wo ein absolutes Highlight-Konzert stattfand. Isolation Berlin mit Der Ringer als Vorgruppe. Als wäre die Musik nicht schon begeisternd genug, traf ich noch viele bekannte Gesichter dort. Und irgendwie ergab sich sogar ein Gespräch mit den Musikern.
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Es verbleibt wie im Traum
F.

Logbuch : Ostern 2016

März 29, 2016

Logbuch

21.03.16 : Die Woche begann mit Sport und Arbeit. Letzteres ging bis in den späten Abend und weckte in mir nur die Vorfreude aufs heimische Bett.

22.03.16 : Der Dienstag enthielt neben zwei Planungstreffen noch die Planänderung, dass ich mich am Abend statt an Rechnerbasteleien an einer Sendungsvorbereitung saß… und wieder später als gedacht zu Hause ankam.

23.03.16 : Dafür dass ich mich auf diesen Tag gefreut hatte, begann der Mittwoch für mich eher unschön etwas früh. Vom Büro aus ging ich zu LOHRO, wo wir dank RiseUp-Ausfall auf ein Ersatz-Etherpad wechseln mussten. Der Salat, den ich dabei hatte, erfreute mich nur mäßig. Ich ging in die Innenstadt und traf K. bereits im Kino.
Die Vorpremiere von “Batman v Superman: Dawn Of Justice” war erwartungsgemäß gut besucht. Wie das mit der Ironie so passieren kann, saß ich neben drei Labertaschen. Der Film selbst ist nicht schlecht, aber im Kontext anderer Comic-Verfilmungen auch nicht so überragend, wie es die Produzenten wohl gern hätten. Genaueres berichte ich nach der zweiten Sichtung.

24.03.16 : Ironie, die Fortsetzung. Einen Film mit Überlänge schauen und am Folgetag extra früh aufstehen. Na ja, dafür konnte ich wenigstens auch früher ins Oster-Wochenende starten. Und dies mit einer Radiosendung – mit mehreren Studiogästen. Im Anschluss fand ein unterhaltsamer Workshop statt. Und wo ich schon mal bei LOHRO war, saß ich am Abend wieder an einer Sendungsvorbereitung.

25.03.16 : An Karfreitag fuhr ich in die Heimat, wie scheinbar auch viele andere Menschen. Der Zug war sehr voll. Zum Zeitvertreib des Tages gehörte das “Binge Watchen” der ersten Staffel Daredevil… also dem Rest, da ich die ersten Folgen bereits kannte. Die Serie kommt der Vorlage sehr nahe. Ich konnte es dennoch kaum erwarten, das “ikonische” Kostüm zu sehen. Das Feiertagsessen war Lump-Filet mit Bratkartoffeln. Am Abend gab es einen wirren Mix aus verschiedenen TV-Inhalten, von denen mich wenig überzeugen konnte. (Ach ja, uns es gab Torte.)MinionsTorte

26.03.16 : Endlich konnte ich mal wieder ausschlafen. Und endlich gab es mal wieder ein entspanntes Frühstück. Am Nachmittag bummelten wir (auf der Suche nach Feldsalat) durch verschiedene Läden. Und zur Primetime bekamen wir Besuch aus der Nachbarschaft. Dank Internet konnte mir das Programm egal sein, da ich so auch nebenbei ein Fußballspiel verfolgen konnte.

Ostern201627.03.16 : Mein Ostersonntag bestand in erster Linie aus der ersten Staffel “Jessica Jones”, die zwar teilweise unterhaltsamer als Daredevil ist, allerdings aus meiner Sicht auch eine nicht so gute Phase im dritten Viertel hat. Das Feiertagsessen war Schweinefilet im Speckmantel mit Kartoffelsalat ala Figlhuber (Österreich).

28.03.16 : Und Ostermontag auch wieder eine Staffel gesehen? Jein, es fehlten nur noch wenige Folgen, bis ich auch die zweite Staffel “Arrow “abhaken konnte. Nebenbei plante ich noch an einer Sondersendung zum 30. Geburtstag von Lady Gaga, die dann am Abend auch mehr oder weniger so gelaufen ist, wie ich es wollte.

Es verbleibt wieder im Alltag angekommen
F.

Logbuch : CryptoRoom II

März 8, 2016

Logbuch

29.02.16 : Ein Wochenstart für mein Dasein als Arbeitsbiene. (Stichwort Überstunden) Und dann gab ich mir zum Ausgleich am Abend noch die Oscars inklusive Vorberichterstattung – und das in erhöhter Geschwindigkeit. Die Veranstaltung empfand ich doch relativ kurzweilig, wenn auch ich Chris Rock als Gastgeber nicht unbeding haben musste.

01.03.16 : Mein Dienstag kurzgefasst: Sport, Arbeit und 3 Stunden intensive Vorbereitung für ein Sonderthema zur Kino-Sendung.

02.03.16 : Nach der Arbeit ging ich direkt zum Stammtisch des Hackspace ins Marat, wo erstaunluch wenig Leute anwesend waren. Auch der Hackspace-Raum selber war an dem Abend eher mau besucht. Und so blieb es ein ruhiger Abend in entspannter Athmosphäre

03.03.16 : Früh aufgestanden war ich zum Feierabend zeitig unterwegs, um letzte Vorbereitungen für die Kino-Sendung zu erledigen. Wieder zeigte sich die Zeitplanung als Herausforderung. Fürs Sonderthema “Batman im Kino” hätte ich eigentlich gern mehr Zeit gehabt. Im Anschluss hielt ich mich an der Nachbereitung auf. Auf dem Heimweg traf ich H.. Zu Hause sortierte ich noch ein paar Dateien, weil meine mobilen Speichermedien dieser Tage gern an die Grenze ihrer Kapazität geraten.

04.03.16 : Auch der Freitag begann für mich zeitig, denn mein Plan war straff. Gleich nach einer entspannten Beatbetrieb-Sendung machte ich mich auf den Weg zum CryptoRoom. Das zweite Abenteuerspiel dieser Art hat mir sogar noch besser gefallen. Unser Team war auch recht groß. Zur Belohnung kehrten wir bei El Waleed ein und gingen später noch in die Barke. Ein sehr schöner Abend.
Die Frage, ob ich den „Escape Room“ weiterempfehlen kann, erübrigt sich hoffentlich. 😉

05.03.16 : Ausschlafen! Dann der notwendige Wochenend-Einkauf und schließlich eine abendliche Feier im Freundeskreis (quasi ein Doppel-Geburtstag). Dass mein einziger Musikwunsch nach wenigen Sekunden gekillt wurde, konnte ich insofern verschmerzen, da ich noch einen anderen Raum zum Musikaufdrehen in der Nähe hatte.
party2016

06.03.16 : Semi-Ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zu LOHRO, um mit A. einen Radio-Trailer für eine Veranstaltung zu basteln. Zwischendurch schaute ich beim vierten Comic-Treff vorbei. Das dortige Thema Will Eisner konnte leider nicht umgesetzt werden. Dafür wurden Comics getauscht/geliehen. Am Abend beschäftigte mich noch etwas Bemusterung in CD-Form. Und schließlich kehrte ich noch in den Hackspace ein.

07.03.16 : Ein Wochenstart wie fast immer. Mit dem Unterschied, dass ich zu einem weiteren Organisationstreffen ging und danach wirklich etwas zeitiger den Heimweg antrat, um noch einkaufen zu können. Zur abendlichen Unterhaltungen trugen “SNL”, “Last Week Tonight” und “Family Guy” bei. Ich widmete meine Schlemmereien derweil M., der an diesem Tag seinen (utopischen) Geburtstag hätte feiern können.

Es verbleibt melancholisch
F.

THX : Super Bowl 2016

Februar 22, 2016

THX_podcast_logoAaaand we’re back!

Nachdem ich ein wenig (viel doll) im Verzug bin, was mein Logbuch angeht, kann ich heute zumindest an der Podcast-Front gute Neuigkeiten vermelden. Denn Staffel 3 von „Triviales Halbwissen Xtrem“ ist angelaufen.

In der ersten Folge unterhalte ich mich mit H. über die Halbzeit-Show des 50. Super Bowls sowie über Idole. Inwiefern Coldplay vielleicht auch in einer weiteren Folge thematisiert wird, ist noch ungewiss…

LINK

Übrigens nehme ich auch gern Themenvorschläge entgegen. 😉

Es verbleibt bei der Blog-Aufholjagd
F.

Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.