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Logbuch : 4 Wochen später

Januar 5, 2016

Logbuch

Ja, doch, da war was… 😛

08.12.15 : Ein weiterer Wochentag, an dem ich nach Sport und Arbeit nicht mehr viel Interesse an irgendetwas hatte. Und so stöberte ich am Abend durch längst vergessene Ordner und schuf damit etwas mehr Freiraum auf der lokalen Festplatte. (Das war schon etwas überfällig.)

09.12.15 : Mein Schlaf war eher unruhig, weswegen ich später als erwünscht in den Tag startete. Ich verschob einen kurzen Einkauf auf den Vormittag, da ich für den Rest der Woche sonst keine freie Kapazitäten sah. (Sherry in kleinen Flaschen, weil für Rezepte kleine Mengen gebraucht werden, ist gar nicht so einfach.) Am Abend versuchte ich noch, ein paar webredaktionelle Absprachen zu treffen, bevor es wieder in der Musikredaktion mit dem üblichen “Bemusterungsspaß” weiterging. Im Anschluss daran schauten wir vergnügt ein spannendes Fußballspiel.

leo_zwb10.12.15 : Dieser Donnerstag erforderte ein wenig gehobenes Zeitmanagement. Die lag daran, dass es zum Abend nicht nur eine firmeninterne Schlemmerei im Ratskeller12 gab, sondern ich mir zudem noch gute Live-Musik nicht entgehen lassen wollte. Ich war mir anhand des Albums, in welches ich vorab reinschnuppern konnte, sicher, dass sich ein Konzert von Leo & The Lineup lohnen würde. Und dank der Freitickets hielten sich für mich und LOHRO-Freunde die Kosten in Grenzen. Zunächst genoß ich beim Buffet den wohl besten Kassler-Braten, den ich je gegessen hatte. Und zwei Stunden später erlebte ich abermals wunderbare Musiker im Zwischenbau, die eigentlich ein größeres Publikum verdient hätten.

11.12.15 : Ich stand für meine Verhältnisse sehr früh auf, damit ich frühzeitig ins Wochenende starten konnte. Und dies tat ich zunächst mit einer Stunde Radiosendung und danach mit einer Zugfahrt in die Heimat. Dort besuchte ich Freunde in Prora, hatte abermals leckeres Essen auf meinem Teller und konnte nach einigen politischen Themen entspannt ins heimische Bett fallen.

12.12.15 : An diesem Samstag hätte ich vielen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, tat aber nur einen Bruchteil davon. Abends kochte ich Chili con Carne und ließ mich vom TV-Programm berieseln.

13.12.15 : Der Sonntag beinhalte ein paar Vorbereitungen zu einer Sondersendung, die Rückreise in die Stadt und die verpasste Möglichkeit, zeitig schlafen zu gehen.

14.12.15 : Ich bin froh, dass eine Woche nicht immer so beginnt, wie in diesem Fall – mit Überstunden und einer Sondersendung zum späten Abend. Aber zumindest von einem Hörer bekam ich später das Feedback, dass die Sendung unterhaltsam war.

15.12.15 : Die Anstrengung des Montags hatte Auswirkungen auf diesen Dienstag, da ich selbst nach sportlicher Betätigung zum Tagesbeginn noch eine Pause brauchte, bevor ich es wieder ins Büro schaffte. Nach dem Arbeitstag interessierte mich auch nur noch mein Bett.

16.12.15 : Tja, und wieder traf mich die Routine. M wie Mittwoch und sogleich wie Musikredaktion. Wir hatten uns viel vorgenommen – so wurden unter anderem gleich über 3 Titel der Woche abgestimmt, die über die Feiertage eingesetzt werden würden. Außerdem hatten wir Besuch von J., der wieder in der Stadt verweilte. Kleine Randerscheinung: Ich fühlte mich doch auch ein wenig aufgeregt, weil ich zu Mitternacht endlich erfahren, wie der neue “Star Wars”-Film ist – als einer der Ersten in meinem Bekanntenkreis. (Und dazu noch im O-Ton.) Fazit: Ich war danach wieder reif fürs Bett und nicht so happy wie erhofft.

17.12.15 : Aufstehen hat auch schon mal mehr Spaß gemacht. Na ja, aber das frühzeitige Erwerben neuer popkultureller Details war es mir wert. Am Abend fand die Vollversammlung des Hackspace-Vereins statt, zu der ich (dank Stress im Büro) etwas spät (und etwas mürrisch) erschien. Dafür konnten mich Pizzen und Gesellschaft erheitern. Der formelle Teil dauerte nicht lange. Stichwort des Abends war wohl “Blumengießen”. Mit V. und J. wollte ich eigentlich zum Sternenzelt, welches aber schon am Schließen war. Und so landeten wir im Cafe Marat, wo die Runde größer wurde und ich in den Raucherpausen der anderen mit H. textete.

18.12.15 : So ganz konnte ich meinen Schlafhaushalt nach dem Donnerstag nicht auffüllen. Ausgefüllt war dafür mein Tagesplan. Erst Arbeit, dann Radio-Sendung plus zweite Radio-Sendung mit Co-Moderatorin. (Das Einplanen des Studiogastes erwies sich als schwierig.) Und dann startete die LOHRO-Weihnachtsfeier mit riesigem Buffet und heiteren Menschen. Unter anderem erfreuten wir uns an Fotos mit Verzerrungen. Für den späteren Abend musste ich nur ein paar Etagen wechseln und konnte dann mit K. die LiWu-Schatzkiste-Aufführung von “The Thing” (im O-Ton) wahrnehmen.
leo_zwbDer Film war weniger erschreckend als befürchtet, dafür ekliger als ich den Klassiker in Erinnerung hatte. Und danach? Zurück zur Weihnachtsfeier, die in der Zwischenzeit etwas an Tempo gewonnen hatte. Es wurde ein wenig Karaoke gesungen, langsam aufgeräumt und mit ein paar wackeren Musikredakteuren ging ich noch in den Pleitegeier.

19.12.15 : Welch ungewöhnlicher Samstag. Zunächst freute ich mich sehr darüber, die Verabredung zum Mittag auf 13 Uhr gelegt haben. Früher wäre nämlich unschön gewesen. Der Restaurant-Service ließ zu Wünschen übrig, aber ich hatte auch keine großen Erwartungen. Im Anschluss daran war ich beschäftigt, die Familie um ein Smartphone zu erweitern – von Vertragsabschluss bis zu initialen Einstellungen am Gerät (auf dem Weihnachtsmarkt). Dafür ließ ich die Einladung fürs Rollenspiel bei C. sausen. Am Abend ging ich kurz zu LOHRO, dann einkaufen und wollte schließlich nur noch ins Bett.

20.12.15 : Ich stand erst auf, als ich wirklich das Gefühl hatte, mit dem Tag beginnen zu wollen. Mir war nach Frischluft. Und ich war ewig nicht mehr in Warnemünde. Zwei Dinge, die sich mit einer Tageskarte gut vereinbaren lassen. Dank H. konnte ich den Ausflug sogar in Gesellschaft unternehmen. Fürs Abendessen schaute ich bei LOHRO vorbei, wo ich noch Reste hatte. Nebenbei erledigte ich Datei-Dinge und schaute die SNL-Weihnachtsfolge mit Tina Fey und Amy Poehler. Ich ging noch in den Hackspace, wo nebst J. noch weitere Menschen waren. Wir unterhielten uns über Popkultur. Dann wurde es Zeit für die Spätabendbeschäftigung in Form einer zweiten Sichtung des neuen “Star Wars”-Films (auf Deutsch) mit K. und Co.

21.12.15 : Wochenstart mit einem weiteren “Drohnen-Montag”. Nur Arbeit und etwas Erholung am Abend.

22.12.15 : Etwas sehr ungewöhnliches ist mir passiert. Ich hatte verschlafen. Zwar nur wenige Minuten, aber dennoch genug, dass mir das unangenehm war. Stichwort unangenehm. Sport. Und danach Arbeit inklusive Überstunden. Zum Abend entschied ich mich für Vorbereitungen, die ich bei LOHRO vornahm. Zur Stärkung gönnte ich mir (seit langer Zeit) eine Tütensuppe. (Es wird bestimmt wieder etwas dauern, bis ich das wiederhole.)

23.12.15 : Ich hoffe, dass ich mich demnächst nicht so anstrengen muss, um in Gang zu kommen. Selten war es so beschwerlich, wie an diesem Tag. So gelang mir vieles später, als ich wollte. Zumindest meine Abendplanung blieb erhalten – die Sichtung des Peanuts-Films.
Zu “The Peanuts” brauche ich nicht viel schreiben. Das Werk ist trotz moderner Umsetzung ziemlich nah an der Vorlage oder zumindest an dem, was ich als Vorlage in Erinnerung hatte. Zwei kleine Abzugspunkte gibt es aus meiner Sicht: unnötiges 3D und das Hinauszögern bezüglich eines zentralen Handlungspunktes. (8/10)

24.12.15 : Und wieder das bekannte “Driving Home For Christmas”-Spiel. Dieses Mal auch sehr pünktlich, auch wenn ich kurz vor Abreise noch ins hektische Suchen verfiel. In der Heimat ließ ich mich von alten Filmen berieseln, erfreute mich an Leckereien und hatte einen ruhigen Heiligabend-Abend mit einer Mischung verschiedener TV-Inhalte.

25.12.15 : Ausschlafen! Daddeln! Berieseln lassen! Festtagsessen genießen! Nachrichtenaustausch!

26.12.15 : Mehr Ausschlafen. Der Antriebslosigkeit frönen. Ein heimatliches Fisch-Restaurant besuchen. Ich war kurz am Überlegen, ob ich im “Bootshaus” aus Trotz ein fischloses Gericht ordern sollte, tat dies allerdings nicht. Das Essen war auch sehr lecker – nur das Dessert etwas enttäuschend. Aber nicht so enttäuschend wie das TV-Programm.

27.12.15 : Am Sonntag fühlte ich mich etwas unwohl. Vielleicht hätte ich mir mehr vornehmen sollen. Keine Ahnung. Auch der Fakt, dass ich mich in der Stadt wieder auf eine (kurze) Arbeitswoche einstellen sollte, hebte nicht unbedingt die Laune.

28.12.15 : Dieser Montag war ungeheuer trist, wenn auch angenehm ruhig auf Arbeit. Den Kinobesuch am Abend konnte ich dennoch sehr gut gebrauchen. Und ein Film wie “Mr. Holmes” hat mich auch bestens unterhalten. Ich denke, besser hätte mein Kinojahr gar nicht enden können. Der Film hält, was die Vorschau verspricht – kann auf eine fantastische Besetzung und ein rundes Drehbuch aufbauen. Die schönen englischen Landschaften sind da schon fast Bonus. (9/10)
Danach saß ich abermals zu später Stunde in den LOHRO-Redaktionsräumen, um irgendeine Sendung vorzubereiten.

29.12.15 : Auch am Dienstag begann der angenehme Teil erst am Abend. Denn zum Jahresende wollte ich mein zweites “on air”-Jubiläum mit einer Sondersendung feiern, in der nur Songs gespielt werden, die ich in den vergangenen 12 Monaten lieb gewonnen hatte – quasi mein “Best of 2015”. Und wie das so ist, änderte ich noch während der Sendung die finale Zusammenstellung. Nebenan saßen K. und K., mit denen ich zwischendurch und danach plaudern konnte.

30.12.15 : Arbeitstag 3 von 3 zwischen den Feiertagen – und wo würde es mich im Anschluss daran hinziehen? Wieder in die Frieda 23, mein inoffizielles zweites Zuhause? Ja. Grund: die Jahres-Charts der Hörerinnen. Zusammen mit A., K. und zuletzt noch total überraschend M. gingen wir eine Top 100 durch. Mein Anteil daran waren etwa 8 Stunden – und das nach einem Arbeitstag. Als ob der Überraschungsbesuch von M. nicht schon erfreulich genug war, brachte er uns veganes Spekulatius-Tiramisu mit. Und ebenfalls wunderbar war das Feedback einiger Hörer, die tatsächlich bis zum Ende (weit nach Mitternacht) durchgehalten haben. Ein echtes Erlebnis.

silvester201531.12.15 : Ausschlafen? Jein, ich hatte da noch die Bestellung beim Bäcker. 9 bunte Pfannkuchen in verschiedenen Ausführungen. Meine persönliche Tradition zu Silvester. Brauchte ich da noch anderes Essen? Nein. Nach der Verköstigung der Hälfte, legte ich mich abermals schlafen, damit ich den Abend überstehen würde. Ich vollendete mein Musik-Projekt “52 Songs 2015”. Leider hatte ich die Schnittarbeit für Neujahr noch nicht fertig, weswegen ich vor der Party bei U. doch tatsächlich ein letztes Mal (in 2015) zu LOHRO ging, um eine Sendung zu automatisieren. Wie schön, dass da schon kein Mensch mehr vor Ort war und entsprechend Ruhe herrschte. Danach ging ich mit K. und K. zu U., wo schon fast alle da waren. Wir hatten leckere Schlemmereien und viel Spaß.

01.01.16 : Ein neues Jahr! Für mich hieß es in diesem Fall: Erst mal ausschlafen, Pläne für den Tag ändern und abends in die Heimat fahren. Während der Fahrt erweckte endlich wieder meine Leselaune. Ich las mich an den aktuellen Stand von Saga heran.

02.01.16 : Für diesen Start ins Wochenende war ich einigermaßen dankbar. Denn ich konnte noch mehr schlafen. Zwischendurch fing ich mit dem Buch “Bossypants” von Tina Fey an, die sehr amüsant schreibt. Am Abend ging es zu einer Familienfeier der Nachbarn. Das Essen konnte punkten, der DJ leider nicht so. (Gleich das zweite Lied war “Atemlos”.) Als ich mir was von ABBA gewünscht hatte, wählte er – es ist ja eine Party – ausgerechnet “SOS”! Na ja, aber es war dennoch ein schöner Abend. Und ich fühlte mich wieder abgehärtet bezüglich schlechter Musik.

Binz-Strand-201603.01.16 : Stichwort Abhärtung. So plötzliche Minusgrade haben auch ihre Wirkung. Das Brötchenholen am Sonntag wirkte fast abenteuerlich. Aber ich wurde mit herrlichem Wellenrauschen (und ein wenig Sonnenschein) belohnt. Zum Kaffee wurden Sahnetorten gereicht. Auf der Heimfahrt in die Stadt las ich weiter an “Bossypants”.

04.01.16 : Normaler Routine-Wochenstart? Nö. Dank V. hatte ich noch einen “place to be” nach der Arbeit. Heitere Menschen, leckeres Essen, gute Musik. Was braucht es mehr?

Es verbleibt nach dieser Aufbereitung zufriedener
F.

Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. 😛

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in „Plansch-Laune“ zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. 😛

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

Logbuch : Umbruchstimmung

März 12, 2015

Oha, schon wieder so eine Phase, in der sich Dinge anstauen…

26.02.15 : Der Tag sollte bedeutungsvoll werden. Und damit meine ich nicht nur meinen Podcast-Staffelstart. Der ist mir quasi noch wie geplant im Februar geglückt, wenn auch das Release eher Anfang März wurde. Nein, zusätzlich signierte ich noch ein Schreiben, welches ich hoffentlich so schnell nicht wieder erstellen muss. Nach einem späten Einkauf gab ich mir dann die BRIT Awards 2015 als Abendunterhaltung. Die Zusammenstellung der Auftritte gefiel mir sehr gut, wobei Highlights ganz klar Ed Sheeran und Royal Blood waren.

27.02.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir schon mal leichter. Aber die Vorfreude auf eine Nachmittagssendung nach getaner Arbeit sowie die Aussicht auf fröhliche Menschen in der LOHRO-Gemeinschaftsküche ließ mich dann doch gut durch den Tag kommen. Die Gelegenheit, den Abend in heiterer Gesellschaft zu verbringen, verschönerte mir den Start in ein anstrengendes Wochenende.

28.02.15 : Gut ausgeschlafen ging es für mich auch gleich ans Telefon, um sicherzugehen, wann meine Hilfe beim Umzug von S. zu erwarten ist. Ich hatte noch gerade so Zeit für den Einkauf und ein kurzes Frühstück, bei dem ich die Auftaktfolge der dritten Staffel “VICE” sehen wollte. Das Thema war die Behandlung von Krebs und ließ mich spätestens dann mit der Sichtung abbrechen, als eine Hirn-OP gezeigt werden sollte.
Ich erwartete doch tatsächlich ein paar Menschen vor S.’s Tür, als ich dort eintraf… nur um zu erfahren, dass ich nicht nur der Erste bin, sondern es neben mir “ausreichende” 2 weitere Leute geben würde. Na wenigstens kamen mit dem Transportfahrzeug noch ein paar mehr Hände dazu. Zum Abschluss hatten wir uns die spendierten Pizzen redlich verdient. Und ich musste dann auch wieder weiter, da ich noch Brote abholen wollte und bei G. erwartet wurde. Zu Hause angekommen fing ich schon mal mit der Grundierung für den Zombie-Look an, der auch schon sehr auffallend war. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich “grell” am Tageslicht durchs Viertel laufe – insofern kein Problem für mich. Die Finalisierung mit dem Kunstblut hat noch ein paar Akzente setzen können, so dass es kein Wunder war, dass wir auf dem Weg in der Straßenbahn durch die Innenstadt zum Gesprächsthema der Fahrgäste (darunter auch kleine Kinder) wurden.
Die (Gemeinschafts-)Feier von N., S. C. und A. im U-Werk war aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ließ mich viele Freunde wiedersehen, mit denen ich schon eine Weile nicht mehr geredet hatte, und Köstlichkeiten wie einen Schichtsalat mit Hackfleisch und Käse-Tortillas probieren. Ich danke an dieser Stelle meiner Wiederstandsfähigkeit, dass ich bis zum Ende dabei war und dann in Ruhe mit U. den Heimweg antrat. Vorm Schlafengehen ging ich den Kompromiss ein, nur die Schminke im Gesicht (und nicht noch das Zeug im Haar) abzuwaschen. Das ging schneller.

01.03.15 : Die Nacht war nicht nur aufgrund Übersättigung unangenehm, sondern auch noch unangenehm kurz. Da ich von K. keine Meldung vernahm, ging ich davon aus, dass ein Eintreffen beim Radio mir noch die Option der Zweitmoderation bei den LOHRO Charts einbringen würde. Und ich sollte Recht behalten. Erstmals moderierte ich sitzend im neuen Studio. Danach hatte ich noch mit der Nachbereitung zu tun und fertigte Soundschnipsel von Film-Trailern für die Kulturkonzentrat-Sendung an. Am Abend öffnete ich den Hackspace und schaute die letzte Folge SNL, bevor die ersten Leute eintrafen. Unter anderem sah ich an dem Abend K. unheimlich schöne Dinge mit Webseiten tun. Und es zog sich leider in die Länge, was mich beim Aufbruch traurig werden ließ.

02.03.15 : Und so hatte ich nach so einem Wochenende nicht unbedingt die beste Laune, in die neue Woche zu starten. Die Montagsrunde hätte ich auch getrost auslassen können, da viele wichtige Leute nicht anwesend waren. Ich war mit Kollegen erstmals in der KTV-Kantine essen. (Durchaus zu empfehlen.) Am Nachmittag gab es eine Unterredung zu einer möglichen Veranstaltungsplanung, die vielerlei Einblick in Interna gab. Nach ein paar Überstunden wollte ich dann zu Hause nur noch ins Bett.

03.03.15 : Der Tag verlief eigentlich sehr routiniert. Abends erarbeitete ich mit ein paar Menschen der Technikgruppe endlich ein paar wichtige git-Grundlagen, was ich als überfällig betrachtete. Bei all den optionalen “Baustellen” kann einem schon schwindelig werden. Umso schöner, wenn ich noch irgendwie am Ball bleiben kann. Ebenfalls schön war das relativ zeitige Ende der Runde. So war wieder etwas Schlafausgleich drin.

04.03.15 : Dieser Mittwoch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, weil solch gravierende Änderungen der Arbeitsbedingungen doch eher als selten einzustufen sind. Dagegen waren die (drei) Redaktionstreffen nahezu belanglos. Auch fand ich es etwas traurig, dass ich mit all den Eindrücken zunächst keinen Gesprächspartner fand. Derweil fand mein Tag im Hackspace einen unterhaltsamen Ausklang.

05.03.15 : Der Tag begann mit Sport und einem veränderten Büro-Alltag. Am Abend fand ich mich zur zweiten Kino-Rubrik erneut als Gast der Kultur-Sendung im Studio ein, bevor ich auch schon von der Frieda 23 abgeholt wurde. Denn als Teil einer illustre Runde Filmfreunde hatten wir es nach mehrfachen Anläufen endlich mit der Terminvereinbarung geschafft und schauten uns “Fifty Shades Of Grey” im Kino an. Dass der Film alles andere als sehenswert ist, war den meisten bereits nach der Lektüre klar. Insofern war es eher ein Trash-Filmabend des Trash-Faktors wegen (und wurde entsprechend mit Vorbereitung bedacht). Letztendlich fand ich den Anfang der Verfilmung sogar noch ganz erträglich. (2/10)
So oder so hatten wir Spaß und ich war nicht mal besorgt, als ich auf die Uhr schaute, als ich zu Hause ankam…

06.03.15 : Irgendwie gelang es mir sogar einigermaßen munter im Studio zu stehen und die (fast schon routinierte) Frühsendung am Freitag zu fahren. Ein paar Musikwünsche konnte ich auch erfüllen. Nach der Arbeit war ich etwas in Eile, um die Bahn in die Heimat zu erreichen. Dort angekommen gab es lecker Abendessen und furchtbare TV-Inhalte.

07.03.15 : Endlich wieder ausschlafen, in Ruhe frühstücken und den Tag genießen. Am Abend versuchte ich mich ein weiteres Mal an Chili und musste ganz schön warten, bis so ein Kilo Hackfleisch angebraten ist. Aber auch der neue Reiskocher ließ auf sich warten, so dass es keine Schwierigkeiten beim Ablauf gab. Das Abendprogramm war leider wieder sehr durchwachsen. Was verlasse ich mich auch aufs TV-Programm. Man könnte fast meinen, die machen das extra so, damit man sich ein Video-on-Demand-Angebot zulegt.

binz_mar1508.03.15 : Ein sonniger Sonntag sollte genutzt werden. Und so spazierten wir mit Besuch und Hund am Strand Richtung Prora. Ich hatte zwar etwas Mühe mit der Schleppleine, aber die Hündin ließ sich wenigstens zum Rennen animieren. Etwas kaputt gönnten wir uns eine (kalorienreiche) Stärkung im Torteneck. Und schließlich war ich wieder auf dem Weg in die Stadt und schaute im Hackspace vorbei, was ich mir eigentlich auch hätte sparen können. (Stichwort späte Absage)

09.03.15 : Und wieder ein Wochenstart mit Montagsrunde. Anschließend der Büro-Alttag inklusiver neuer Absprachen wegen meinem Resturlaub von 2014, gefolgt von einem Spaziergang ins Bahnhofsviertel. Und schließlich ein Infotainment-Abend mit “Last Week with John Oliver” und meinem Musik-Journal.

10.03.15 : Sehr viel Input bekam ich durch einen Auffrischungskurs in Sachen Studiotechnik. Inwiefern ich das didaktisch für andere Menschen aufbereiten kann, wird sich kommende Woche zeigen. Am Nachmittag bereitete ich Inhalte für einen Kollegen auf, die ich weniger komplex ansah als er. Die Planung des Abends erwies sich als kleine “Tour de force” aus meiner Sicht. Erst Sport, dann Dinner, dann eine Verabredung im Warmbad, dann eine Verabredung in der KTV und ein (später) Besuch im ST-Club.

11.03.15 : Entsprechend wenig verwunderlich sollte demnach ein zögerlicher Start in den Mittwoch erscheinen. Wie gut, dass ich mir mehr Zeit als gewöhnlich nehmen konnte. Und überhaupt ließ ich mich eher nicht aus der Ruhe bringen. Redaktionstreffen hier oder Hackspace-Abend dort.

Es verbleibt mit neuer Haarfarbe
F.

Logbuch : Feiertag zur rechten Zeit

Oktober 5, 2014

So ein verlängertes Wochenende macht Laune. Und bald gibt es ein weiteres. Oder mit anderen Worten: der Oktober fängt zumindest gut an. Nun die Einzelheiten…

30.09.14 : Und wieder dachte ich mir am frühen Morgen, dass es viel schöner hätte sein können, wenn ich am Vorabend entsprechend früher zu Bett gehen würde. Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Morgen-Sendung wurde mir durch das eine oder andere Feedback verschönert und ich war mit meiner Playlist zufrieden. Einen Arbeitstag später gab ich mir auch beim Training Mühe und war danach wirklich nur noch an baldigem Schlaf interessiert.

01.10.14 : Quartalswechsel. Entspanntes Aufstehen. In der Musikredaktion wurde aufgetafelt. Rührei ala K. hatte was, aber der angerührte Quark war noch besser. Ich nahm mir ein weiteres Mal vor, künftig nicht bei den Vorschlägen zum Titel der Woche mitzumachen. Mein Geschmack ist dazu wohl einfach nicht auf der gleichen Wellenlänge.
Zum Abend ging ich dann S. besuchen, bei der ich ein spannendes Fußballspiel sah, welches das Favoriten-Team gewann. Nebenbei recherchierte ich weitere Sportnachrichten, denn…

02.10.14 : … die brauche ich, wenn ich eine Frühsendung habe – so wie auch an diesem Tag. Anlässlich des Schutzengelfestes spielte ich jede Stunde ein Lied mit Engel-Bezug und das Programm wurde zudem in der dritten Stunde durch Studiogäste aufgelockert. Auf Arbeit gab es ein wichtiges Meeting. Auf dem Heimweg stellte ich fest, dass in der nahegelegenen Schule ein „Fest“ stattfand. Ich ging gegen 19 Uhr noch einkaufen, was eigentlich keine gute Idee ist – kurz vor Ladenschluss vor einem Feiertag (in Zusammenhang mit verlängertem Wochenende). Na ja, die Müdigkeit ließ mich das gelassen überstehen. Ich gönnte mir warmes Abendessen, laute Musik und zum Tagesabschluss ein Drama – in Form des TV-Films „The Normal Heart“. Diesen empfand ich als ziemlich ergreifend und mit einer sehr guten Besetzung. (8/10)

03.10.14 : Ja ja, Einheit und so. Bei mir war es eher das Ausschlafen, welches viel vom Feiertag einnahm. Ganz ohne Reue nahm ich mir alle Zeit zum Dösen und Lesen. Unter anderem kenne ich nun den Beginn von Mark Millar’s neuster Serie „Starlight“, die wie eine Mischung aus „Flash Gordon“ und „R.E.D.“ ist. Eigentlich ganz unterhaltsam, aber einige Klischeefallen hätte sich der Autor sparen sollen. Ach ja, und ich hörte ins neue Album von Tokio Hotel rein. Warum? Neugier. Fazit: oje, die Auswertung dazu sollte ich wohl besser auslagern.
Am Abend fand U.’s Sause statt, die sehr gut besucht war. Das immense Angebot an Verpflegung ließ keine Wünsche übrig. Ich konnte mich kaum zurückhalten, blieb entsprechend auch bis zum Ende. Vorm Schlafengehen stellte ich mir den Timer.

04.10.14 : Richtig gelesen. Den Timer. Denn so viel Zeit war da nicht einzustellen. Im Nachhinein kommt es mir wie eine Leistung vor, meine Zeitplanung so einhalten zu können. Es war leider nicht angenehm. Und nicht mal auf der Fahrt in die Heimat war ich in der Stimmung zum Schlaf-Nachholen.
Der Tag war ziemlich erholsam. Zum Abend gab es dann TV. Ich sage zu „Wetten, dass…“ mal, dass ich es noch trauriger finden würde, die Sendung ohne Internet zu schauen. Denn so manch zynische Twitter-Nachrichten sorgten für mehr Unterhaltungswert als der Moderator.

binz_okt1405.10.14 : Endlich wieder Ausschlafen. Die Sonne begleitete mich zum Bäcker, auf dem Rückweg entlang der Strandpromenade vernahm ich ein episch schönes Meeresrauschen, wie ich es lange nicht mehr erlebt hatte. Die Gebäude und Wege mögen sich ändern, aber der Strand ist wie eine willkommene Konstante. Das schöne Wetter lud für einen Spaziergang in die Natur ein. Die gegend hinter dem IFA-Ferienpark weckt für mich viele Erinnerungen, war es doch jahrelang mein Schulweg. Kleine hügeliche Waldstücke hinter denen man Strand hören kann.
Und auch das Abendessen war gewissermaßen nostalgisch, denn Labskaus (in einer deutschen Variante) hatten wir schon lange nicht mehr. Ich kann es kaum erwarten, die Zubereitung nächstes Mal selbst auszuprobieren.

Es verbleibt nach einem traumhaften Oktober-Wochenende
F.

Logbuch : im Frühprogramm angekommen?

Juli 13, 2014

Ich schreibe diese Zeilen mit dem unterschwelligen Wunsch nach Entschläunigung. Dies hängt damit zusammen, dass ich die Erlebnisse der letzten Tage noch nicht zureichend verarbeiten konnte.

Nachtrag zum 05.07.14 : So toll fand ich den griechischen Gyros-Auflauf nicht, da die mir Sauce etwas langweilig und die Wahl der Nudeln suboptimal vorkam. Der Einsatz am Windows-8-Rechner war relativ erfolgreich. Und auch das Problem mit dem E-Reader konnte gelöst werden.

binz_2014-0706.07.14 : Am Sonntag lud das Wetter zum Spazieren ein. Stichwort Foto. Am Strand gab es ein Volleyball-Event. Ich wunderte mich darüber, dass ausgerechnet ein Keks-Hersteller einer der Hauptsponsoeren war und sich dementsprechen präsentierte.
Abends entschied ich mich, eine meiner Liebslingssüßspeisen zuzubereiten. Eier/Pfannkuchen mit Apfel-Bananen-Mus. 🙂

07.07.14 : Der Montag in einem Wort: Routine. So keinerlei Abweichungen gab es, außer vielleicht, dass ich zum Abendessen keine neue Folge der „Late Late Show“ hatte. Musste eben „Robot Chicken“ herhalten.

08.07.14 : Am Dienstag gab es zur Auflockerung des Tagesablaufs ein Planungstreffen, bei dem Ideen ausgetauscht werden konnten. Nur habe ich den Eindruck, dass sich da nicht zu viel realisieren lassen wird. (Obwohl: warum nicht mal Baiser selber machen?)

09.07.14 : An diesem (Routine-)Mittwoch achtete ich abends auf die Uhr, da ich mir ausreichend Schlaf verabreichen wollte. Warum?

10.07.14 : Vor 5 Uhr morgens aufzustehen, macht mir keinen Spaß. Wenn dann die Nacht noch mit unangenehm heißer Luft ausgestattet ist, macht es sogar noch weniger Spaß. Die Vorbereitung verlief entsprechend schleppend. Und als ich ins Studio ging, fehlte mir die Ruhe. Glücklicherweise ging es nach ein paar Liedern schon deutlich einfacher, die Sendung zu fahren.
Dass der Arbeitstag im Anschluss an drei Stunden Sendung und einer Stunde Sport dann noch mit Überstunden aufwartete, ließ mir die Laune nicht nehmen, abends noch zur Grillrunde der FRIEDA-23-Hausgruppen vorbeizuschauen. Dort gab es unter anderem leckere Salate und Brote.
Und wieder achtete ich auf die Uhrzeit.

11.07.14 : Eine kurze Nacht mit Unterstützung des Ventilators später war ich auch schon wieder in den Redaktionsräumen und recherchierte. Ironischerweise waren die Wetteraussichten, wie ich sie online fand, letztendlich für die Katz‘. Denn von den vorhergesagten 12 Stunden Sonnenscheindauer, die ich x-mal ansagte, war bereits am Mittag nicht mehr viel zu spüren.
Am Abend fuhr ich mit Z. nach Warnemünde, wo wir eigentlich zu dieser OpenAir-Sause gehen wollten. Stattdessen warteten wir zunächst auf A., dann auch L. und schließlich auf K., saßen auf einer Parkbank in der Sonne, scherzten und gingen dann doch noch später Richtung Strand. Die Party hatte allerdings nicht Charakteristika, mit denen wir rechneten. Allein die Musik, die uns entgegenschallte, war ein wenig daneben. Z. und ich ließen die Partywütigen dann doch eher hinter uns und fuhren wieder in die Stadt. Ich schaute dann noch beim Meeting der Couchsurfer vorbei. Und von da aus ging es noch in den ST-Club, der uns mit „Bad Taste“ lockte. Ich war dann nach ein paar Stunden kurz am Überlegen, ob ich es auf einen 24-Stunden-Tag anlegen sollte, entschied mich dann aber doch für die weniger extreme Variante. (23 Stunden)

12.07.14 : Das Wochenende begann (verständlicherweise) ziemlich spät. Nach Einkauf, Frühstück, Räumarbeiten ging ich in die Stadt für ein paar Erledigungen. Danach legte ich mich noch mal kurz hin. Denn auch dieser Abend war mehr oder weniger verplant. Los ging es mit einer heiteren Indoor-Grillrunde. Als Hintergrundbeschallung diente eine Spotify-Playlist, die mit massig Mainstream/Charts-Mucke aufwartete. Und erstmals hatte ich das Gefühl, dass mir das zu viel Mainstream war. (Darüber wunderte ich mich sehr.) Später schalteten wir das Fußballspiel zu, welches bereits nach den Minuten eher frustrierend auf mich wirkte. (Grund war ein falscher Wett-Tipp.)
Die zweite Halbzeit wollte ich schon gar nicht mehr mitverfolgen. Ich verabschiedete mich… und ging zur nächsten Feier. Mein Geschenk kam scheinbar gut an, ein anderer Gast lobte sogar meine Wahl. Neben bekannten Gesichtern, lernte ich auch „Neue“ kennen – unter anderem in Gesprächen über Musik und die Radio-Arbeit.

13.07.14 : Etwas groggy und mit viel Ruhe begann ich meinen Sonntag heute. Und welchen Ort steuerte ich wieder an? Ja, das Studio. Auch mein Co-Moderator C. hatte scheinbar einen langen Abend hinter sich. Und so gingen wir die Sendung relativ gelassen an. Als wir fertig waren, überraschte uns K. mit Essen und wir sinnierten über Musik und die Welt. 🙂

Es verbleibt wieder auf die Uhrzeit achtend
F.

Logbuch : wahlweise Schokolade

Mai 25, 2014

Normalerweise zögere ich beim Schreiben aufgrund von Überlegungen zum Aufbau. Heute liegt es eher an schmerzenden Händen. Warum konnte ich auch nicht einfach 15 Minuten auf die nächste Bahn warten und bin stattdessen über 2 km durch die Stadt gegangen – mit schwerer Tasche. Ich vermute, es war wegen der frischen Luft. Egal…

20.05.14 : Endlich mal kein Gehetze zum Sport. So sollte das eigentlich immer dienstags sein. Gelingt mir nur nicht so oft. Im Anschluss daran habe ich meinen Wahlbrief weggebracht. Ja, die Verdrossenheit zu sehr auszuleben, war dann doch keine Option für mich. Nur kann ich nicht sagen, dass ich mich danach besser fühlte.
Ein leckeres Abendessen erheiterte mich da schon mehr. Nicht zuletzt dank neuen Folgen der „Late Late Show“.

21.05.14 : Der Mittwoch lief ein bissel aus dem Ruder. Bis zum Musikredaktionstreffen war alles normal. Danach waren wir noch bei der „mobilen Disco“ am Stadthafen, wo sich wohl ganz „Hipster Rostock“ aufgehalten hat. Dass ich auf meinem Heimweg noch einen „Zwischenstopp“ bei Informatikern einlegte, erwies sich als folgenschwere Entscheidung. Immerhin: es gab einen Schokoriegel. (Ja, mein Geist war schwach. Und ich vergass die Kekse, die ich noch hatte. Die restliche Auswertung wird vertagt.)

22.05.14 : Die Tatsache, dass ich nach so einem ereignisreichen Abend mit nur minimaler Verspätung den nächsten Tag beginnen konnte, finde ich immer noch bemerkenswert. Weniger bemerkenswert waren die Umstände, die mir den Tag erschwerten – also das heiße Wetter und eine schwere Tasche. (Kann ja nicht ahnen, dass ich keine Jacke brauchen würde.) Das Treffen der Technikgruppe war relativ kurz und wir bekamen lecker Salat von LOHRO-Freunden.
Mit anderen Worten: je später der Abend, desto besser die Laune. Und der neue X-Men-Film „Zukunft ist Vergangenheit“ rundete den Tag ab. (8/10)

23.05.14 : Am Freitag bin ich früh aufgestanden, damit ich früher mit der Arbeitswoche fertig werden konnte. Und etwas aufgeregt war ich auch, denn meine erste 3-Stunden-Sendung fand am Nachmittag statt. Und wie das mit anderen Sendeformaten ist, muss man sich da erst rantasten. Ich war erstaunt, wie viele „vorgegebene“ Elemente es gab… und wie oft ich das Wetter vorlesen durfte. Nach dem „Homerun“ machte sich dann auch der Tag bemerkbar – ich war etwas erschöpft. Den Rest gab mir ein umfangreiches Abendessen. (Stichwort Fresskoma) Es waren zwar einige Unternehmungn für den späteren Abend im Gespräch, aber gegen 22 Uhr entschied ich mich für Schlaf.

24.05.14 : Eine gute Wahl. Denn so konnte ich das Wochenende zeitig Richtung Insel reisen und somit der Stadt entfliehen. Highlight des Tages waren die letzten Folgen der aktuellen Staffel „Modern Family“, die ich mir noch aufgespart hatte. Und auch die erste Ausgabe der „Maya Rudolph Show“ hat mich sehr gut unterhalten. Fürs Abendessen tobte ich mich wieder in der Küche aus – ein weiterer Anlauf für Chili (con carne). Ergebnis: der Schärfegrad wurde wieder etwas angehoben. Reisnudeln als Beilage würde ich jedoch nur noch in Notfällen akzeptieren. Und auch Streukäse mit zerpflücktem Sanebel zu ersetzen, sollte kein Standard werden. Das Abendprogramm: „Das hält kein Jahr“ und die zweite Halbzeit des Champion-League-Finales, welches ich gern nach 92 Minuten beendet gesehen hätte.

binz_2014-0525.05.14 : Selbst die Sonnenstrahlen auf meinem Kopf verhinderten nicht, dass ich endlich wieder ausschlafen konnte. Das Wetter war traumhaft, das späte Frühstück auch. An Nachmittag machten wir einen Spaziergang entlang der Strandpromenade. Auf einem Spielplatz fand ich Schaukeln, die natürlich getestet werden mussten. Ich komme immer noch nicht darüber hinweg. dass man in Binz nun fürs bloße „mal an den Strand gehen“ nun zahlen soll. Warum sollte ich für etwas zahlen, was ich mein ganzes Leben lang gratis machen konnte?
Ich denke, das kann nicht nur am Altern liegen, dass „früher alles besser war“. Es gibt zahlreiche Entwicklungen, die mich den Kopf schütteln lassen. Und die Krönung heute war die erste Hochrechnung zur Europawahl, weil eine absolute Mehrheit der hiesigen Wähler (nicht der Wahlberechtigten!) scheinbar nicht dazulernt. Na wie schön, dass sich die fleißigen Lobbyisten weiterhin an die gleichen Pappenheimer wenden können.
Na ja, auf dem Weg in die Stadt stellte ich erstaunt fest, dass es in Prora ein Festival namens „Her mit dem schönen Leben“ gab. Und wie eingangs bereits erwähnt, bin ich nach Hause gelaufen.

Ausblick: die kommende Woche verspricht mindestens einen heiteren Abend und aller Voraussicht zwei Live-Sendungen 😛

Es verbleibt zu später Stunde
F.

Logbuch : ein Hauch von Sommer

Juni 5, 2013

Wenn ich an die Tage seit dem letzten Eintrag denke, habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor in diesem Jahr nicht mehr besser werden könnte. Ja, das heißt sowohl, dass es mir gut geht, aber auch, dass ich nicht sorgenfrei lebe. Aber wer tut das schon?

Am Dienstag vor einer Woche wurde mir von amtlicher Seite geraten, wegen der Zukunftsplanung weiterhin am Ball zu bleiben. Sehr verständlich zwar, aber für mich dennoch etwas überflüssig, weil ich nicht untätig bin in dieser Hinsicht. Zum Abend war ich erneut in der glücklichen Lage, mit M. zu L. fahren zu können, wo viele bekannte und neue Gesichter das Couchsurfing-Event verschönerten. Außerdem erhielt ich ein paar Hinweise zu (überraschenden) Details des letzten Besuchs, die mir entfallen sind.

me_2013-05Der letzte Mittwoch wurde zum Tag der Woche. Nicht nur habe ich ein leicht vernachlässigtes Notebook von mir reaktiviert und mit Updates versorgt. Nein, ich wurde zu einem späten Mittagessen eingeladen. Nun kann ich sagen, warum M. neuerdings berechtigt „meisterlich“ kocht. (Stichwort Schweinebraten) Nebenbei schauten wir „The Cabin In The Woods“, dessen Handlungsverlauf ich seit der Kinosichtung noch relaitv gut nachvollziehen konnte. Nebenbei verabredete ich mit L., dass wir uns am Dobi treffen, damit C. weitere Punkte seiner Bucket List abarbeiten konnte. Einen mega-scharfen Hotdog später genehmigten wir uns auf der anderen Straßenseite Frozen Yogurt bzw. einen Frozen Yogurt Shake in meinem Fall. (Lecker lecker.) Wir beschlossen, den sonnigen Tag für einen Strandbesuch zu nutzen. Zuvor war ich mit M. noch kurz im KTC. Danach fuhren wir nach Eversagen, holten L., C. und E. ab und nahmen den „Schleichweg“ nach Warnemünde. (Stichwort Geschwindigkeitshügel) Am Strand angekommen machten wir es uns auf einer extravaganten Decke bequem, während C. und M. mal eben ins Meer liefen – einer davon sehr spontan. Wie gut für den durchgenässten Teil der Gruppe, dass noch die Sonne rauskam.
Ich steuerte noch etwas Musik durch meinen iPod bei und hatte das seltene Gefühl, einen perfekten Moment erleben zu dürfen. Für ein paar Minuten war alles im Hier und Jetzt, mit der Welt verbunden – Meeresrauschen inklusive.
Dementsprechend überraschte mich die Antwort auf die Frage, wie spät es denn sei. Glücklicherweise hat der REWE in Warnemünde bis 22 Uhr auf. So versorgten wir uns mit Abendessen und Zutaten für ein geplantes Frühstück am Folgetag. Wo? Na, bei L. natürlich.
Dort gab es noch ein paar köstliche Fruchtshakes (mit Erdbeeren), bevor M. und ich wieder in die KTV fuhren, wo er dann seinen Rechner „wiedererwecken“ konnte (dank neuem Ladekabel). Wir aßen noch was und schauten ein paar Folgen „The IT-Crowd“. Derweil erreichte uns die Nachricht, dass das Frühstück um eine Stunde vorverlegt werden musste, weil E. sonst nichts davon hätte.
Tja, und so kam ich gegen Mitternacht nach Hause und stand vor der Wahl, ob ich meinen Beitrag (Himbeerpudding) noch zu später Stunde anfertigen würde oder doch eher in der Frühe des nächsten Tages. Ich gestehe, dass mir die Entscheidung ziemlich leichtfiel.

p-eggsMit gut abgekühlten Schalen Pudding ging es am Donnerstag also erneut nach Evershagen – für ein australisch angehauchtes Frühstück der Extraklasse. Oh, wie war das reichhaltig. Erstmals aß ich pochierte Eier. Und dazu gab es eine unglaublich intensive Sauce Hollandaise. So intensiv (würzig), dass sie einem bei Erstkontakt fast den Atem nahm. Jeder wurde auch mehr als satt.
Für den Nachmittag verabredete ich mich mit S. zum Kinobesuch für „The Big Wedding“, einer ziemlich überdrehten romantischen Komödie, die nur wegen der Besetzung punkten kann. (6/10)
Beim anschließenden Einkauf fand ich endlich Pistazienpudding. Der wird bald getestet werden.

Am Freitag beschäftigte ich mich mit weiteren Anschreiben – den ganzen Nachmittag. Fürs Abendprogramm ging ich zu S., wo uns B. besuchte – für einen munteren Spieleabend. „Mensch ärgere dich nicht“ habe ich natürlich nicht gewonnen – und Sopio leider auch nicht. War trotzdem lustig,

Fürs Wochenende unternahm ich abermals einen Ausflug in die Heimat, wo ich wieder Zeit zum Lesen und viel Ruhe fand.

Am Montag erreichte mich eine merkwürdige Anfrage von C. wegen eines „Geheimprojektes“, bei dem ich meine Hilfe anbot. Einen spontane Tour in Industriegebiet später stand dann fest, dass die Umsetzung am Abend stattfinden sollte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Und auch so lernte ich ein paar neue Eindrücke der KTV kennen. Derweil wartete M. mit Hiobsbotschaften zu seiner Gesundheit auf.

Diese bedeuteten unter anderem, dass wir gestern vorzeitig von ihm Abschied nehmen mussten. So saßen wir auf dem Margaretenplatz, scherzten, genoßen das Wetter und köstliches Eis von der Eisscholle. Im Anschluss fand ein weiterer Stammtisch im Pirat statt, von dem aus noch der ST-Club aufgesucht wurde. Ich denke, dass alle ihren Spaß hatten.

Heute knüpfte ich erste Kontakte mit den Leuten von LOHRO, dem Lokalradio von Rostock. Grund war meine Neugier hinsichtlich der Möglichkeit, sich mit der Musikredaktion austauschen zu können. Im Freigarten fand dann ein Meeting zur Konzeption eines Formats statt, bei dem ich unter anderem lernte, wie die Kategorien zur Musikeinteilung lauten. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und inwiefern ich mit meinem Musikgeschmack anecke oder nicht. 😉

Es verbleibt mit dem nächsten Puddingauftrag
F.

Whiskey, Whiskey, Whiskey

Mai 27, 2012

Der heutige Titel bezieht sich auf ein Highlight vom aktuellen John Mayer Album „Born And Raised“. Der Song besticht durch eine unglaubliche Gelassenheit und raffinierte Instrumentalisierung, die etwas an Country-Musik erinnert. Und der nachdenkliche Text (neodeutsch die Lyrics) gefällt mir auch.
Ich kann es kaum erwarten, die neuen Lieder besser kennen zu lernen. Ich mag seine Musik sehr und würde diesen Künstler gern live sehen. Sieht aber gerade nicht so gut aus, da er sich zunächst um seine Gesundheit kümmern muss.

Ach, was waren das wieder für lustige Tage, die da hinter mir liegen. Völlig unerwartet (weil relativ kurzfristig vereinbart) war ich am Donnerstag auf einem Stadt/Strand-Bummel durch Warnemünde, der natürlich mit einem Zimtzipfel belohnt werden musste. (Obwohl das Softeis nun scheinbar Zimtspitze heißt. Egal, ich nenne es „Zimtzipfel“ und es schmeckt spitze.) Trotz der frischen Brise am Wasser hielt ich es gut kurzärmlich aus. Danach ging es dann kurz in die Innenstadt zum Dinnieren (Subway) und dann erstmals zum Pub Quiz in den Bunker. Huch, was ist der Laden voll gewesen – mindestens genauso voll wie die Cocktail-Karte. 😛
Freitag hatte ich dann wieder einen bewegenden Arbeitstag – bewegend, weil ich für ein Meeting den Stadtteil wechseln musste. Ach, und es war Towel Day, welchen ich dieses Jahr richtig zelebriert habe – mit echtem Vintage-Style-Kult-Batman-Handtuch. Der Abend war ebenfalls wunderbar – in „G.-Sellschaft“ die Billboard Music Awards gucken und über die Live/Playback-Auftritte lästern und danach noch die letzte SNL-Folge mit Kristen Wiig in der Stammbesetzung gucken. Abschließend noch ein paar Trash-Videos gucken und damit einstimmen aufs Wochenende, welches für mich rekordverdächtig spät begann. Immerhin habe ich noch das letzte Zwilling-Brötchen beim Lila Bäcker ergattern können. Tagesstart gerettet. (Na ja, das ist relativ zu betrachten, wenn das „Spätstück“ gegen 2 am Nachmittag stattfindet. Aber wer will denn hier wertend sein?)
Den Nachmittag verschönerte ich mir mit zwei Folgen „Real Time with Bill Maher“. Oftmals frage ich mich, warum es nicht mehr öffentlich bekannte Amerikaner wie Bill Maher gibt. Ja, wahrscheinlich gibt es die auch, aber in den Medien sind die dann wohl nicht so sehr vertreten.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen der „mehr oder weniger“ schlechten Musik – zunächst der Eurovision Song Contest, den man am besten in heiterer Runde genießt (mein Favorit – Nr. 25 – hat übrigens nicht gewonnen, war mir aber auch egal), und danach eine Trash-Musik-Party im Meli Club, die man auch am besten mit gutem Schuhwerk und in Begleitung besucht. Es war wieder herrlich schräg und die DJane hat viele unserer Liedwünsche gespielt. Yay!
Dann heute das unangenehme Erwachen. Ich will gar nicht wissen, wie wenig Schlaf ich hatte. Umso unschöner ist es, mit dieser Müdigkeit eine mehrstündige Zugfahrt inklusive brüllender Kinder zu unternehmen. :-/ Ja, ich war dann mal wach – oder vielleicht auch nicht. Aber zur Aufheiterung hatte ich heute ein Spiel namens „Child of Eden“ angetestet, welches ziemlich krass ist – krass aufgrund Einzigartigkeit. Mit Move-Controller ausgestattet steigert sich das Spielvergnügen sogar.

Schließlich noch eine Empfehlung für Fans von Kartoffelsalat: heute gab es einen Testversuch mit einem österreichisch angehauchten Rezept, bei dem zu den Kartoffeln nebst Lauchzwiebeln noch Brühe, Apfelessig und Kürbiskernöl vermischt wird. Klingt komisch, schmeckt im ersten Moment auch so – weil ungewohnt. Aber ist wirklich eine sehr leckere Abwechslung vom Standard.

Es verbleibt ohne Whiskey
F.

52 songs #37

März 13, 2012

Den Montag gestern habe ich dann gehörig verpasst. Grund dafür war ein sehr ungewöhnlicher Tagesverlauf mit spontanen Entscheidungen, die es mir nicht möglich machten, da noch einen Blogeintrag zu verfassen. Aber genug der Ausreden – hier folgt nun der 37. Beitrag zum Blogger-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Das Thema der Woche ist Heimat.

Das Thema mag einfach klingen, fiel mir aber nicht leicht. Also ein traditionelles Lied über meine Heimat (ein Seebad auf Rügen) fällt mir gar nicht erst ein und würde ich wahrscheinlich auch nicht auswählen. Ebenso habe ich (leider) keine Ahnung, inwiefern es lokale Bands gibt, die moderne Musik machen – wobei ich vermute, dass so eine Band nicht unbedingt Heimatgefühle auslösen würde. Daher geht es in meiner Wahl um einen Song, den ich oft gehört habe und der mich an meine Heimat denken lässt, obwohl weder Band noch Song so ohne weiteres mit meiner Heimat verbunden sind.

Die Gruppe begleitet mich mit Sicherheit schon seit über 12 Jahren durch mein Leben, ist aktuell nicht aktiv, hat aber in ihrer produktiven Phase genug Musikmaterial erarbeitet, dass es mir sogar lieber wäre, wenn sie es bei der Diskografie belassen würden und nicht verkrampft ein weiteres Album aufnehmen, wie es manch andere Band tut.

Das Lied hat nicht wirklich einen Text – bietet also viel Raum für Interpretationen – und baut sich allmählich auf. Gerade das epische Ende lässt schon ein wenig an Naturgewalten denken. Es könnte eigentlich Bestandteil eines tollen Soundtracks sein. Und der Titel klingt einfach nur schön.

Wenn es also um die Heimat geht, ist meine Wahl „Silver Strand“ von The Corrs :

(hui, wieder hat YouTube etwas parat – ist aber nicht offiziell und könnte bald verschwunden sein)

Da dieser Song keine Single war, verweise ich hier auf das Album-Cover. „Borrowed Heaven“ war mehr oder weniger das letzte eigenständige Corrs-Album, bevor dann wenige Jahre später eine „Ultimate Collection“ den vorläufigen Abschluss ihrer Diskografie darstellt. Das Foto finde ich persönlich nicht sonderlich gelungen und sieht schon fast nach Beerdigung aus – vom komischen weiß-schwarzen Rand ganz zu schweigen. Kaum zu glauben, dass auf dem Album auch ein heiteres Lied wie „Summer Sunshine“ lummert.

Es verbleibt gern nah der Heimat
F.

Wish I could fly

Juni 29, 2010

Ja, da hab ich wohl den Tag vergessen… oder viel mehr den Eintrag der Woche. Der Titel stammt aus dem Jahr 1999 und ist eine wunderbare Ballade aus dem Hause Roxette.

Die letzte Woche war schon wie die Woche davor anstrengender als sonst. Obendrein hab ich mich dann auch noch erkältet. War ja fast klar, dass das passieren musste, nachdem ich den Winter so unbeschadet überstanden hatte.

Das Wochenende konnte dann erfreulicherweise ausgedehnt werden. Ich war sogar am Strand… mit Schal natürlich. Auch wollte ich vorsichtig wegen der Sonne sein und habe mich brav eingecremt. Nur an der Hand nicht so genau, weswegen die nun etwas gereizt ist – aber nur leicht.

Ich habe seit Langem mal wieder den Film „Mamma Mia!“ gesehen und bin nach wie vor begeistert von dessen Leichtigkeit und Stimmung. Ich meine, der Film ist wie 100 Minuten Urlaub.

Ansonsten passierte eigentlich nicht viel. Am Wochenende gab es die ersten Erdbeeren des Jahres, welche eine herbe Enttäuschung waren – weil wässrig und geschmacksarm. Tja, das kommt davon, wenn man nicht die besten Connections zu Gartenbesitzern hat, und daher auf „Industrie“-Ware zurückgreifen muss.

Eine weitere Anmerkung aus dem Bereich Hardware: nach etwa vier mp3-Playern bin ich nun seit letztem Mittwoch auf den iPod gekommen. Die Bedienung ist zwar noch etwas ungewohnt, aber ich bin erstaunt, wie einfach der sich mit Musik über iTunes füllen lässt. Aufs Synchronisieren verzichte ich vorerst weislich, weil mir neulich eine Reihe von Apps fürs iPhone gelöscht wurden.

OK… Schluss mit dem Product Placement! Vorschau: die aktuelle Woche hält wieder ausreichend Arbeit bereit und dazu noch eine ordentliche Hitzewelle. Na, wenn es den Infekt vertreibt.

Es verbleibt immer noch mit der Genesung beschäftigt
F.