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Logbuch : ein Drittel November in 2014

November 29, 2014

Wo ist nur wieder die Zeit geblieben? Oder aber: warum gelang mir dieser Eintrag nicht schon am vergangenen Wochenende? Mal überlegen…

20.11.14 : Der Donnerstag wurde wieder zum Kinotag. Anlass gab es in Form des jüngsten Teils der „Hungerspiele“. Und da ich die Karten bereits zwei Tage früher geholt hatte, war der Abend entsprechend entspannend. Nur war die Teilnahme von C. ungewiss, weswegen ich noch mehrere Kontakte anschrieb, inwiefern sich Ersatz finden lässt. Ein neuer typischer Donnerstag führt mich nach der Arbeit wieder in die Redaktionsräume von LOHRO, um Songs einzupflegen und bei der Gelegenheit zugleich auf den Sendeplan für den Freitag zu schauen. Und so tat ich dies auch, bevor ich mit G. und N. in die Stadt gang. Wir entschieden uns zur Einstimmung, noch ein kleines Mahl im „Schnelrestaurant zum roten B“ einzunehmen. (Ich hatte Gutscheine dabei.)
Zum Film „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“: Unsere Vorahnung (dank Kenntnis der Vorlage) wurde bestätigt – in doppelter Weise. Einerseits konnte aus dem schwächsten Teil der Trilogie kaum ein starker Film werden. Und dann entschieden sich die Macher tatsächlich noch für eine Teilung in zwei Filme. Das Resultat war ein langatmiger Beginn, wenig Spannung und ein Paradebeispiel an Antiklimax zum Filmende. Die darstellerische Leistung der Schauspieler war mir egal, obwohl ich mich durchaus als J-Law-Fan einstufen würde. Grund dafür war wohl auch die Tatsache, dass es so gar keinen Sympathieträger im Hunger-Games-Universum (mehr) gibt. Na ja, ein kleiner Lichtblick waren für mich noch nette Effekte. (6/10)
Gut, dass wir uns den Film durch ein kleines Regelwerk „aufwerten“ konnten. Gute Beispiele für viele „Aktionsmomente“ sind unter anderem, wenn das Wort „Spott-Tölpel“ gesagt wird, man das Logo sieht oder wenn „Kapitol“ gesagt wird.

21.11.14 : Frühschicht im Radio. Ich ehrte die Sängerin Björk, die an diesem Tag 49 wurde, mit ein paar meiner Lieblingslieder von ihr. Nachrichten-Frühschichtlerin H. kannte die Künstlerin gar nicht, was mich mittlerweile nicht mehr wundert. Stichwort Generationskonflikt. (Allerdings wohl auch Interessenkonflikt.) Ohne Musikfernsehen wäre ich in den 90ern wohl auch eher schlecht auf die fantastischen Musikvideos der Isländerin gestoßen. Und heute… gibt es ja das Internet. 😛
Nach der Sendung gab es eine kleine Hiobsbotschaft, dass der Beatbetrieb ausfallen könnte, wenn nicht in kurzer Zeit Ersatz gefunden wird. Ich opferte somit noch die Mittagspause und weiß nun, wie sich ein Tag mit 4 Stunden „on air“ anfühlt. Als Belohnung empfand ich die Möglichkeit, vielen „aktuellen Scheiß“ spielen zu können. (Stichwort David-Guetta-Release) Ach, und I. hatte sehr tolle vegane Gerichte in vier Töpfen anzubieten. Zu mindestens zweid davon hätte ich gern das Rezept. Und auch am Abend war ich wieder in der Frieda 23 zugegen, weil ich J. bei Rechner-Dingen helfen wollte. Erfreulicherweise war ich danach noch rechtzeitig auf dem Heimweg, um noch kurz einkaufen zu gehen. Eigentlich sah mein Plan eine Extraportion Schlaf vor und die holte mir noch – wenn auch nur eine Stunde, in der Hoffnung rechtzeitig zum fortgeschrittenen Abend wieder wach zu sein, um bei G. eine Episode „SchleFaZ“ zu schauen. Es gab „Sharknado 2“. Und ich kann mir gegenwärtig keinen Film vorstellen, auf den das Prädikat „schlechtester Film aller Zeiten“ besser zutreffen würde. Unfassbar trashig. Ironischerweise war ich mit meinem Schlafmangel am Ende noch der Munterste in unserer Runde. Als ich nach Hause ging, kam mir folgender Merksatz in den Sinn: Einen guten Freund erkennt man daran, dass er „Sharknado 2“ mit einem bis zum Ende gucken würde.

22.11.14 : Endlich ausschlafen. Und wegen Frühstück musste ich mir auch keine Gedanken machen, denn ein Aktionstag in der Frieda 23 versprach ein üppiges Brunch. Dennoch war ich ein wenig vom Andrang überrascht. In gemütlicher (Steh-)Runde probierten wir so ziemlich alles durch und ließen uns dann oben in den Redaktionsräumen nieder. Am Nachmittag bastelte ich an einer Auftragsgrafik für S. und fürs Abendessen teilte ich mir mit A. ein TK-Pizza-Doppelpack. Ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei und war dann auf dem Weg ins Warmbad – beides etwas später als geplant. Von dort aus gingen wir noch am Stadthafen spazieren, wo das frische Wetter nicht gerade aufbauend wirkte.

23.11.14 : Highlights des Sonntages: ein spätes Kaffeekränzchen bei S., ein wenig Verwaltungstechnischen beim Treffen der Technikgruppe und Freizeitspaß im Hackspace.

24.11.14 : Den Wochenstart begann ich so spät wie möglich, wenn auch das für etwas Hektik am Morgen sorgte. Am Abend eilte ich wegen einer Besorgung noch kurz in die Innenstadt. Dort stellte ich hautnah fest, dass der Weihnachtsmarkt wieder mit altbekannten Attraktionen für Stimmung sorgte. Mir wurde das schnell zu viel. Zu Hause gönnte ich mir die „American Music Awards of 2014“ als Abendprogramm, wertete das noch kurz für mich aus und konnte die Rückkehr ins Bett kaum erwarten.

25.11.14 : Und wieder ein Früheinsatz – inklusive schlechtem Humor. Ein Arbeitstag mit Sonderpause wegen einem Planungstreffen. Training. Abendessen und der Versuch, noch etwas für die Abendgestaltung zu organisieren, was dann aber vertagt werden sollte. Sehr zur Freude meiner Müdigkeit. Sozusagen keine Lust auf gar nichts – außer Schlaf.

26.11.14 : Im Nachhinein würde ich mir fast dafür gratulieren, dass ich mir extra viel Zeit ließ. Denn das hatte ich schon lange nicht mehr geschafft. (Zu viel FOMO vielleicht?) Da hatte ich auch keine große Reue, den Tag mit leichter Verspätung zu beginnen. Die üblichen Termine konnte ich einhalten. Und am Abend machte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder auf ins Konrad-Zuse-Haus, wo ich den Rest der IT-Career-Night mitnahm – sogar rechtzeitig zur Eröffnung des Buffets. Es war schön, auf ein paar bekannte Gesichter zu treffen und mal wieder ein paar Neuigkeiten auszutauschen.

27.11.14 : Hier ein paar Dinge, welche mir für den Donnerstag die Routine-Erscheinungen nahmen: ein unerwartetes Mittag auf Arbeit, die Verwertung von restlichem Zitronensaft als Teil eines eiligen Abendessens zu Hause und ein sehr politischer Filmabend im PWH. Anschließend hatten G. und ich eigentlich noch vor, irgendwo in der KTV einzukehren, woraus allerdings aufgrund Fülldichte nichts wurde. Was auch gar nicht die schlechteste Entwicklung war, …

28.11.14 : … wenn ein Früheinsatz auf dem Plan steht. Besondere Vorkommnisse? Negativ. Im Verlauf des Tages erreichten mich gleich (unabhängige) Anfragen wegen der Abendgestaltung. Aber die stand für mich schon seit Wochen fest. Nach der Arbeit machte ich wegen einem Geschenk erneut einen Umweg zu LOHRO. (Immerhin mal ein anderer Grund.) Und zu Hause tankte ich noch etwas Ruhe und suchte mir ein Kostüm zusammen, bevor ich mich auf die Suche nach P.’s Bleibe machte und zunächst auf A. traf. Zufälligerweise kam der entscheidende Hinweis von einem Mitbewohner, der gerade kurz draußen war. Zu erwähnenswerten Eindrücken des Abends zählen Dachfenster und die Fütterung von einem Echsen-Tier-Dings. Ach ja, und der Maskenball im Warmbad war auch gut besucht.

nov201429.11.14 : Dass ich nach so einer Partynacht rechtzeitig am Bahnhof war, erschien mir beinahe unheimlich. (Dass die Bahn im Zeitplan blieb, auch.) Auf der Fahrt erfreute mich Musik und die Natur, wobei der Schnappschuss am Rande entstand. Nach dem späten Frühstück holte ich noch ein wenig Schlaf nach, hatte auch keine großen Pläne. Stichwort Flexibilität. Als ich wieder aufwachte, erhielt ich gewissermaßen ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Denn zwei neue Madonna-Song, die vielleicht noch den Demo-Status hatten, sickerten ins Internet. Yay. 🙂
Zum Abendessen tobte ich mich in der Küche aus. Es sollte Risotto geben – und dies erstmals mit Brokkoli. Der Kochspaß begann mit einer fetten Panne: zu heißer Topf trifft auf Butter. Ganz schlechte Idee. Das fand auch der Rauchmelder im Flur. Beim zweiten Anlauf ging es dann besser. Und geschmeckt hat es auch. Das TV-Programm gab so gar nichts her. Aber ich hatte für den Unterhaltungswert eh bereits einen Film vorgesehen, den ich schon lange nicht mehr gesichtet hatte: „Der Sternwanderer“ (bzw. „Stardust“). Dieses Werk von Matthew Vaughn (nach der Vorlage von Neil Gaiman) ist für mich ein ultimativer Fantasy-Film. Da macht es mich beinahe etwas traurig, dass mir dieser Unterhaltungswert fast in Vergessenheit geriet.

Es verbleibt begeistert
F.

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Logbuch : ein paar Dekaden später

November 29, 2013

Öhm, ja, was soll ich sagen. Da ist dann doch etwas Zeit ins Land gezogen oder so…
Da werde ich auch gar nicht lange drucksen und versuchen, gewohnt kurzgefasst ein paar Eindrücke aufzuarbeiten. Immerhin hat das meine treue Leserschaft verdient. 😛

Ach der 11.11. war in diesem Jahr ganz okay, auch wenn ich leicht gestresst von der Arbeit nach Hause kam bzw. auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp bei der Post eingelegt hatte wegen einer Lieferung, die ich für meinen Geburtstag haben wollte. Ein kurzes Abendessen später hetzte ich auch schon zum Besitos, wo ich mit S. und K. verabredet war. Wir probierten Tappas und erfreuten uns an der Happy Hour. Im Anschluss schaute ich noch beim Couchsurfing-Stammtisch im Stadtkind vorbei, wo ich einen leckeren Shake hatte (mit Mandel-Aroma).

Der nächste Abend war fürs Kino reserviert. Wir schauten „Fack Ju Göthe“ und befanden den Film alle für gut (7/10), wenn auch der Ton im Saal unter aller Sau verrauscht war. (Und ich bin da eher gemildert, was Kritik in dieser Hinsicht angeht.)

Am Mittwoch ging es nach der Arbeit ins Arjun (also gut eine Haustür weiter), wo ich endlich wieder lecker Indisch essen konnte. Und danach fuhr ich für einen freien Tag (und meinen letzten vor der „großen Drei“) nach Hause.

Dort schlief ich aus, backte einen Kuchen, improvisierte fürs Abendessen und las ein paar Comics.

An meinem Geburtstag musste ich sehr früh aufstehen, weil Schienenersatzverkehr für meine Fahrt nach Rostock einzuplanen war. Hat aber alles geklappt mit der Verbindung und auch der Kuchen kam (auf Arbeit) gut an. Gleich danach war ich wieder etwas in Eile und machte einen kurzen Stopp zu Hause, bevor ich meine Freunde im Plan B zum Dinner eingeladen hatte. Dort gabs Geschenke und viel zu essen. Im Anschluss gingen wir noch ins Farellis, wo ich unter anderem einen leckeren Cocktail mit Banane hatte.

Den Samstag verbrachte ich mit viel „Nichtstun“, was ich mir auch mal gönnen wollte. Dann ging ich noch kurz in die Stadt, was mich wieder fragen ließ, warum ich das ausgerechnet am Wochenende machen musste.
Am Abend trafen wir uns bei S. und plauschten ein wenig, bevor wir zur diesjährigen „Nacht der Professoren“ aufbrachen. Diese „Club-Tour“ sollte uns zum MAU, ins (ultra-kleine) Dieter, in den Bunker und abschließend in den ST-Club führen. Der Musikmix war bunt… fast schon zu bunt. (hüstel… Helene Fischer?… hüstel)

Am Sonntag wollte ich eigentlich länger ausschlafen, war aber mit der Familie zum Mittag verabredet. Wir speisten im „Lenk’s“, wo es ein super Angebot für Geburtstagskinder (plus minus 2 Tage) gibt. Ein Spaziergang bei kühlem Sonnenschein rundete das Wochenende ab, bevor ich wieder müde zu Hause landete.

Am darauf folgenden Montag nahm ich seit Langem mal wieder am Kneipenquiz im Ursprung teil, um die „Strudelritter“ (so der Teamnahme) zu unterstützen. Und wie der Zufall es so wollte, war die Songtext-Frage ein Madonna-Lied. 😀

Am Dienstag besuchte ich nach dem Abendessen noch kurz S., wo ich ein wenig Fußball schaute, bevor ich mich daran erinnerte, früher als sonst ins Bett gehen zu wollen.

Für den Mittwoch gab ich mir die Doppelpackung LOHRO-Verwaltung – mit gleich zwei Sitzungen, die leider nicht ganz so heiter waren.

Donnerstag war Kinotag – und das sogar günstiger als sonst – dank o2. Mit G. schaute ich den zweiten Teil der „Hunger Games“-Reihe („Catching Fire“), die ja nun leider keine Trilogie in Filmform werden wird, weil die Produzenten doch echten einen auf „Harry Potter“ bzw. „Twilight“ machen. Der Abschluss-Band wird in zwei Filmen verarbeitet werden. Toll, wa? Na ja, aber „Catching Fire“ war adaptionstechnisch wirklich nah an der Vorlage und filmisch sogar ein wenig imposant. (8/10)

Oh, der 22.11. testete mich wieder ein wenig in Sachen Nervosität. So oft hatte ich ja noch keine DJ-Gigs, auch wenn man als erster Liedabspieler auf einer LOHRO-Party eigentlich nicht viel falsch machen kann. Ich war zwar traurig, dass M. nicht wie zugesagt rechtzeitig da war (um die Tanzmenge zu vervielfachen), aber dafür freute ich mich für G.’s Unterstützung. Und ich würde meine Musikauswahl heute immer noch so belassen – so zufrieden bin ich damit. 😛 Ach ja, nach meinem „Set“ wurde noch ordentlich gefeiert.

Ach, wäre da nicht die geplante Fahrt nach Hamburg gewesen – was hätte ich ausschlafen können. Und zu meinem „Glück“ gab es wieder Schienenersatzverkehr. Der Tag in Hamburg ließ mich dann aber meine Müdigkeit vergessen. Wir gingen erst ins „Chocoversum“ (von Hachez), dann in die Innenstadt und dann zum Dom. Alles toll, viel Spaß und Rummel. Danach noch eine Runde mit verschiedenen Cider-Sorten. Oh, was ein Tag.

Sonntag gab es entsprechend spät ein Brunch – und eine gemütliche Heimfahrt dank Fahrgemeinschaft. Am Abend zu Hause hatte ich auch wieder Lust auf nichts, verlor jedoch viel Zeit bei einem Spiel, welches ich bei C. gesehen hatte. Irgendwas mit „Alchemic World“.

Letzten Montag ließ ich mit den „2013 American Music Awards“ ausklingen, einer Show, die doch ein paar Highlights hatte – wenn auch die Gewinne(r) mir immer gleichgültiger werden. Ich meine Rihanna als „Icon“ – echt jetzt?

Dienstag hatte ich es wirklich geschafft, entscheidend früher schlafen zu gehen. Und was bekomme ich dafür? Eine Großpackung Schlaflosigkeit gegen 3 Uhr morgens. Ein Traum… nicht!

Das letzte Treffen der Musikredaktion hatte thematisch viel mit Punk und Ska zu tun, hat mir aber dennoch viel Spaß gemacht. Unter anderem konnte ich mit Liedern von Psypirinha punkten. Ich freue mich schon aufs Protokoll.

Gestern war wieder Kinoabend. Doch zuvor machten wir einen Abstecher auf den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt – inklusive halben-Meter-Bratwurst, Banane im Schokomantel, Glühwein und gebrannten Mandeln. Im Kino erfreute uns Disney’s Neuinterpretation der „Eiskönigin“. Animationstechnisch topp, nur fand ich die Geschichte dünner als die Taille der Hauptfigur. Da wäre mehr drin gewesen. 😉 (7/10)

Und heute am Black Friday? Tja, da haue ich also nun endlich wieder für dieses Blog in die Tasten…
Zum Schluss noch der Versuch einer Ankündigung: ich möchte probieren, den Logbuch-Output zu erhöhen, damit die Artikel nicht immer so ausarten. Vielleicht gibt es auch wieder Rezensionen oder Beiträge mit stärkerem Themenbezug. Wie gesagt… vielleicht 😀

Es verbleibt als nun ehermaliger „Twenty Something“
F.

Logbuch : gebremste Blog-Phase

Oktober 13, 2013

Eine Erklärung für das schleppende Schreib-Verhalten auf dieser Seite kann ich eigentlich nur im Kontext des Zeitmanagements finden. Und kleinere Einträge für Zwischendurch erlaube ich mir meist nur mit Kinofilm-Bezug.

Nun denn, wieder auf ins Aufarbeitungs-Vergnügen – Oktober bisher sozusagen:

Der Autor ist nun wieder in der Bevölkerungsgruppe der Erwerbstätigen, was zu Monatsbeginn mit einer Unterschrift besiegelt wurde. Gratulanten gegenüber verhalte ich mich jedoch meist zurückhaltend, weil ich in dieser neuen Lebenssituation mental noch nicht “angekommen” bin.
Und dennoch könnte man fast behaupten, dass ich an dem Tag noch leicht zum Feiern aufgelegt war. Denn ich traf mich abends noch mit L. im ST, wo mir gesagt wurde, dass ich “nach den 90ern” aussehe. Tja, Treffer versenkt – dachte ich mir da.

Keine Sorge, am Werktag darauf war ich rechtzeitig wieder auf den Beinen, wenn auch einen Tick angeschlagen. Und damit nicht genug – verschob ich das Abendessen auf gegen 21 Uhr (also nach dem Musikredaktionstreffen), kurz vor dem Kinobesuch mit P.. Wir sahen “Prince Avalanche” (OmU-Version) im LiWu – ein eigenartiger Film mit viel charakter-bezogener Dramatik und der einen oder anderen schönen Landschaftsaufnahme. (8/10) Danach gönnten wir uns noch einen Besuch im Cafe Lom, wo wir darauf einigten, mal ein wenig lokalpolitisch angehauchte Luft zu schnuppern. Fortsetzung dazu folgt im November.

Wer glaubt, dass ich am Feiertag ausschlafen konnte, liegt leider falsch, da ich noch vorm Brunch im Plan B eine kleine Sport-Session einlegen wollte. Das Brunch war gewohnt lecker und zu meiner Freude erschienen fast alle Couchsurfer, die sich im Vorfeld angemeldet hatten. Auch zur ausgiebigen Pflege meines Fresskomas sollte ich mir an dem Tag nicht viel Zeit lassen, da ich noch ins Kino wollte. Meine Kritik zu “Gravity” verfasste ich dann sogar relativ zeitnah hier im Blog (siehe letzten Eintrag). Auf dem Heimweg stieg ich ein paar Haltestellen früher aus und ging noch am Schwanenteich spazieren, genoss die Sonne mit der frischen Herbstluft und ließ die Gedanken schweifen. Ich vermute im Nachhinein, dass mir so eine Form des “Runterkommens” gefehlt hatte. Und das frühe Schlafengehen war auch angenehm.

Am Freitag ging ich nach der Abend kurz nach Hause fürs Abendessen und war dann schon wieder unterwegs. Ziel war die “St. Petri”-Kirch (am Alten Markt), wo ein Spieleabend veranstaltet wurde, der unfassbar guten Anklang fand. Als ich ankam, waren gerade mal noch zwei Tische frei. Grund für meine Teilnahme war die Einladung von L., die tatsächlich so ihren vorerst letzten Abend in Rostock verbringen wollte. Zusammen mit 3 Leuten, deren Namen auf “onni” endet, spielten wir „Das verrückte Labyrinth“, “Scotland Yard”, “Dixit” und “Lügenbeutel”. Ersteres Spiel wollte ich immer mal spielen. Und nun, wo ich schon mehrere Male in London war, hatte ich sogar eine lebhafte Vorstellung vom Spielfeld – einer Veranschaulichung der Innenstadt. 🙂

Schokokuchen DeluxeDer Spieleabend wurde schon eher zur Spielenacht, was wiederum mit meiner Planung fürs Wochenende kollidierte. Diese sah nämlich eine Zugfahrt in die Heimat vor, welche ich nur schleppend bzw. müde genießen konnte. Ein reichhaltiges Frühstück später fühlte ich mich schon besser. Am Nachmittag tobte ich mich in der Küche aus und probierte erstmals das Rezept für den “Schokokuchen Deluxe” aus, welchen ich im Sommer mal bei S. kosten durfte. Das Schokolade-hacken nervte mich schon nach der ersten Tagel, beinahe vergaß ich die Milch für den Teig und der Boden war dann dann schon mehr als durch, als er aus dem Ofen kam. Aber ansonsten alles super. Und sättigen tut das Backwerk auch immer noch so, wie ich das in Erinnerung hatte. 😛
Abends durfte ich dann ein weiteres Mal miterleben, wie sehr sich “Wetten Dass…?” verändert hat. Ich sage dazu nur, dass ich den Spiegel-Online-Artikel am Tag darauf sehr gut nachvollziehen konnte.

Ach ja, ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Bekanntmachen mit dem jüngsten technischen Upgrade fürs heimische Wohnzimmer – in Form eines Full-HD-Fernsehers, für den sogar meine PS3 reaktiviert wurde. Und ich will nicht verschweigen, dass ein Spiel wie “Arkham Asylum” auf 42 Zoll schon sehr schön aussieht.

Das alles hätte ich eigentlich vor einer Woche so publizieren können. Aber ich war dann doch wohl mehr am Kopfkissen interessiert.

Diese Woche fing mit einem weiteren Kinoabend an, wofür ich spontan den üblichen Ablauf abänderte. So gab es statt Brot eben Fast Food zum Dinner. Der Film “Rush” war auch nicht wirklich auf meiner Wunsch-Guck-Liste, aber nachdem ich zwei euphorische Kritiken dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Und? Na ja, ich bin danach immer noch kein großer Fan des Motorsports und von dem österreichischen Ex-Weltmeister schon gar nicht. Aber Ron Howard hat schon gute Arbeit geleistet. (7/10)

Am Dienstag nutzte ich die neuerdings etwas selten anfallende Gelegenheit, einkaufen zu gehen. Irgendwie ist es mir fast unangenehm, etwas so Banales wie einen Einkauf zu planen. Aber andererseits könnte es sonst in unerfreulichen Gängen zum Kühlschrank enden. Nach dem Abendessen packte mich dann die Sortierlaune und so ordnete ich analoge und digitale Sachen.

Der Mittwoch verlief etwas anders, ich das dachte. Das LOHRO-Treffen war außergewöhnlich erheiternd, was mich wiederum etwas verspätet zum anschließenden Couchsurfing-Meeting im Pleitegeier eintreffen ließ, wo wir sogar in der besten Ecke saßen.

Natürlich hatte ich auf für den Donnerstag-Abend einen Plan. Dieser sah nach der Abend einen kurzen Abstecher zu Hause vor, wo ich mein Restbrot aufbrauchte. Außerdem traf das Geschenk für U., welches ich nicht vergessen wollte. So oft sieht man sich schließlich nicht mehr. Danach musste auch schon wieder hetzen, um rechtzeitig in der Innenstadt zu sein, wo wir uns am Kino trafen. 3 O2-Kino-Gutscheine und einen BK-Besuch später schauten wir “Sein letztes Rennen”, ein (für deutsche Film-Verhältnisse) sehr gutes Drama ums Älterwerden. (8/10) Aber damit nicht genug. Ich verabredete mich noch mit C. für einen weiteren Kinobesuch, denn er wollte gern SciFi gucken und ich gern noch mal “Elysium”, welches in der Spätvorstellung lief. Auch bei der zweiten Sichtung hatte ich Spaß.

Und hier mein Freitag in Stichworten: Aufstehen, Arbeit, Umziehen, Pizza-Feier (inklusive Karaoke), ST-Besuch (Bad Taste) Ich fand den Abend wunderbar, wurde sogar wieder für mein Outfit gelobt und war danach aber auch sehr erschöpft.

Dieses Wochenende verlief ziemlich ähnlich zum Letzten – nur mit mehr Schlafmangel und ohne Schokokuchen Deluxe. 😛 Dafür schloss ich an den Fernseher nun die Musikanlage an. Resultat: sehr gutes Bild + sehr guter Ton. Und dann testete ich noch die USB-Schnittstelle – mit der neuesten Folge “Saturday Night Live” (mit Bruce Willis und Katy Perry als Gäste). Keine Beanstandungen meinerseits.
Anders sieht das mit der neuen Madonna-DVD ihrer MDNA-Welttournee aus, die ich nach fast einem Monat nach Erscheinen endlich als gesehen abstempeln kann. Ich weiß nicht so recht – irgendwie waren die letzten Konzert-DVDs von ihr besser. Da bin ich froh, die Tour damals miterlebt zu haben. Wer weiß, wie mein Eindruck zu dieser düsteren “Flicker-Schnitt-Nachbearbeitungsorgie” sonst ausgefallen wäre.

Auf der Heimreise vorhin hörte ich den Anfang der neuen “Alternativlos”-Folge (30) und bin bereits nach den ersten Themen etwas erschüttert über die Inhalte bzw. die Einblicke in die Vergangenheit des Abhörens.
Und damit wäre ich in der Gegenwart – also dem Ende des Aufarbeitens.

Es verbleibt nun wieder mit Job
F.

52 songs – Madonna edition

August 16, 2012

Na, welcher Tag ist heute? Richtig, eine lebende Legende hat Geburtstag. Und weil viele meinen, ihre alten Hits wären die besten, rolle ich hier auch passenderweise ein altes Thema aus. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere Leser an meine Teilnahme am Blogger-Projekt „52 Songs“ (von der Gedankendeponie). Ziemlich früh erkannte ich da, dass ich die Themen mit nur dieser einen Interpretin abdecken könnte.

Und hier folgt nun also die Madonna Editon zum ersten Jahr „52 Songs“:

Zu jedem Thema werde ich meine Wahl kurz begründen. Los gehts:

  1. Guten Morgen : Beautiful Stranger : hatte ich mal zum Aufwachen dank CD-Wecker-Funktion. Es wirkte gut.
  2. Regen : Rain : na ja, liegt auf der Hand. Und passt auch wunderbar. „Raaaaaiiiiin!“
  3. Partyeinstimmung : Celebration : war schon beim Projekt meine erste Wahl. ^^
  4. Sex : Erotica : muss man eigentlich nicht erklären.
  5. Lagerfeuer : I Deserve It : wunderbarer (und einfach gehaltener) Song.
  6. Neubeginn : Music : war so ziemlich das erste Mal, dass ich mich an ihren Stilwechsel gewöhnen musste.
  7. Tanzen : Jump : ordentlicher Beat und passende Lyrics.
  8. Selbstbeschreibung : X-Static Process : schon fast mehr Selbstfindung, aber der Weg ist ja auch das Ziel.
  9. Luftgitarre : Ray Of Light : dabei beziehe ich mich in erster Linie auf die Confessions-Tour-Version. Sehr genial.
  10. Wut : Gang Bang : selten lässt Madonna das B-Wort so oft fallen.
  11. Werbung : Don’t Tell Me : wurde lange vom NDR benutzt, wenn das Abendprogramm eingeblendet wurde.
  12. Romantik : Masterpiece : dieses Lied wurde meiner Meinung nach zurecht ausgezeichnet, auch wenn die Synthie-Streicher einen etwas billigen Eindruck machen. Fast könnte man meinen, das sei nur ein Demo. Wie dem auch sei – das Lied ist schön.
  13. Stadt : I Love New York : kein Wunder, dass gerade diese Stadt (bzw. als Lebensgefühl beschrieben) von Madonna besungen wird, startete ihre Karriere doch dort. Und auch hier bevorzuge ich die Live-Version der Confessions Tour.
  14. Sehnsucht : I Want You : oh, welch schmachtende Cover-Version wurde damals in den 90ern mit Massive Attack produziert. Ob orchestral oder mit Beats unterlegt – beide Album-Versionen sind toll.
  15. Ohrwurm : Frozen : es war zwar mehr ein Remix, aber dennoch hatte ich dieses Lied in meiner Schulzeit oft im Kopf.
  16. Verfolgungsjagd : What It Feels Like For A Girl : hier ist natürlich die Video-Version bzw. der Above & Beyond Remix gemeint, der zwar kaum noch Text enthält, dafür aber den 5. Gang in Sachen Trance-Sounds einlegt.
  17. Kneipe/Bar : American Life : auch irgendwie klar, denn immerhin ging sie laut Text dahin.
  18. Klingelton : Revolver : der Refrain ist so frech, dass es einfach schön schräg wäre, wenn man das als Klingelton nutzen würde. Die Melodie könnte aber auch ausreichend sein.
  19. Herzschmerz : Take A Bow : komisch, dass ich diesen Song anfangs nicht so mochte. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Babyface derart melancholisch, dass es einfach nach nur zum Schmachten anregt.
  20. Arbeit : Easy Ride : zwar beziege ich mich hierbei wieder auf eine Textstelle, aber trotz der ruhigen Eigenschaften wirkt der Song sehr durchdacht. (Nur würde ich ungern auf Arbeit „I am home“ singen.)
  21. Hoffnung : Has To Be : „I know there’s someone out there, there just has to be“ – noch Fragen?
  22. Grusel/Horror : Bedtime Story : gut, das kommt zwar mehr vom Video, aber auch so wirkt der Song etwas bedrohlich.
  23. Parental Advisory : Where Life Begins : huch, also, als ich damals den Text dazu nachlas, war ich erstaunt, wie anzüglich Songs sein können.
  24. Kindheit : This Used To Be My Playground : nein, meine Kindheit war nicht so traurig, wie dieses Lied, aber Nostalgie hat manchmal auch ein wenig Tragik in sich. Und dazu passt es einfach.
  25. Weihnachten : Little Star : zwar geht es nicht wirklich um Weihnachten dabei, aber besinnlich wirkt dieses Schlaflied für ihre Tochter dennoch.
  26. Mitsingen : I’m Addicted : dieser Song ist noch ziemlich neu, aber ich bin sicher, da könnten auch Einsteiger problemlos mitsingen.
  27. Aufräumen : Hanky Panky : dazu habe ich mal aufgeräumt – zu Wohnheimszeiten. War lustig.
  28. Kälte : Love Tried To Welcome Me : „instead of spring it’s always winter“ – eine sehr emotional unterkühlte Ballade über Einsamkeit.
  29. Agathe Bauer / Songverhörer : Ashanti : wie sollte man sich bei dem Lied nicht verhören – also zumindest in unserer Region. Ich weiß leider nicht mal mehr, in welcher Sprache da gesungen wird.
  30. Versuchung : Forbidden Love : da es hier zwei Madonna-Lieder mit dem selben Titel gibt, muss ich anmerken, dass ich den neueren von 2005 (auf dem Album „Confessions On A Dance Floor“) meine. Der andere ginge aber auch.
  31. Autofahrt : Turn Up The Radio : super Song für Autofahrten. Wie gemacht dafür.
  32. Nacht : Sanctuary : trotz der hellen Stimme ist dieses Lied irgendwie sehr düster.
  33. Science Fiction : Future Lovers : na ja, hat durchaus Retro-Einflüsse, aber passt auch gut.
  34. Gewitter : Devil Wouldn’t Recognize You :  es kracht nicht nur im Hintergrund, auch die Soundeffekte wirken hier wie Blitze.
  35. Lebensfreude : Holiday : so simpel und damit schon zeitlos.
  36. Fahrstuhl : Everybody : klingt leicht ausgenudelt. Passt zum Thema.
  37. Heimat : Nothing Fails : „I can return to this place“ und „makes me wanna pray“ sind ausschlaggebende Textstellen für diese Wahl.
  38. Sport : Give It 2 Me : Willenskraft und Ehrgeiz – hier schön in einem urban angehauchten Tanz-Song vertont.
  39. Toilette : Material Girl : mag ich nicht so, wie zum Wegspülen. Man kann es aber auch als Aufruf für ein edles WC verstehen.
  40. Schulzeit : To Have And Not To Hold : einfache Begründung: damals habe ich dieses Titel einer Schulkameradin für ein Kunstprojekt vorgeschlagen – der wurde auch angenommen.
  41. Liebeserklärung : Love Profusion : ja, in diese Kategorie lassen sich viele Madonna-Lieder einordnen, aber dieses ist eins der schönsten aus meiner Sicht.
  42. Einschlafen : Falling Free : erneut ein neues Lied, welches wie das Hinabgleiten in einen Traum klingt und von Loslassen erzählt.
  43. Lachflash : Cyberraga : hier ist es sowohl die Sprache als auch die eigenwillige Komposition, die dieses Werk etwas komisch wirken lässt.
  44. Bus-/Zugfahrt : I’m A Sinner : der Beat und die Textstelle „like a train, thundering through the hills“ machen diesen neuen Song geradezu perfekt für dieses Thema.
  45. Instrumental : Hung Up : vorm Release kursierte ein Dub-Mix der SDP Extended Version durch die
  46. Jugend : Nobody knows Me : war zwar eher spätere Jugend, aber damals meine Hymne schlechthin. (Vor allem in der ReInvention-Tour-Version.)
  47. Sommer : Get Into The Groove : ich weiß nicht, ob das je ein Sommerhit war, aber es wäre stimmig.
  48. Verrückt : Impressive Instant : das Lied hat echt krasse Momente.
  49. Soundtrack : Live To Tell : habe den Film zwar nicht gesehen, aber „With Honors“ müsste der Titel sein.
  50. Launenbesserung : Vogue : einfach mal ein wenig Posen. Das kann aufmuntern.
  51. Trauer : Promise To Try : habe das Lied vorm Gucken der Doku „In Bed With Madonna“/“Truth or Dare“ nie so wahrgenommen. Es ist ziemlich traurig.
  52. Abschied : The Power of Goodbye : wie heißt es darin so schön „Learn to say goodbye“.

Und damit verbleibt als treuer Fan
F.

National anthem

Juli 2, 2012

Na sowas, kaum ist „52 Songs“ (Jahr 1) durch, komme ich mit dem Bloggen leicht in Verzug. Dabei wollte ich sogar schon am Freitag in die Tasten hauen. Warum? Steht im nächsten Absatz. Hier sei nur titel-technisch auf das neue Video/Single/Song von Lana Del Rey verwiesen, die immer noch gern benebelt in die Kamera guckt und ihre Schlauchbootlippen schürzt.. aber das Video ist echt ein kleiner Skandal, weil es sehr an JFK erinnert. Und mal ehrlich, so schlecht produziert ist ihre Mucke ja auch nicht. Sie hat halt nur null Ausstrahlung und kann nicht live singen.

So, wer aber live singen kann – und das trotz Gehüpfe – ist Madonna. Ja, gut, die Technik lässt manche Ton-Aussetzer optimieren, aber das interessiert wohl die wenigsten, die sich (bei den Preisen) eine Karte für ihre Show zulegen und von einer Inszenierung geblendet werden, die eindeutig weltklasse ist. Ein Konzert ihrer aktuellen MDNA-Tour ist wie ein Uhrenwerk – ein Nonstop-Beat-Tanz-Bühnentechnik-Gewitter, welches nur so auf das Publikum einhämmert, bis auch der Letzte in die Hände klatscht.
Muss ich noch schreiben, dass es mir gefallen hat? Ja, hat es. Und nun bin ich dermaßen MDNA-gedrillt, dass ich mir das Album glatt ein zweites Mal kaufen würde, um es ausgewählten Personen in die Hand zu drücken – als Leihgabe natürlich.

Aber der Reihe nach – was ist denn sonst so (außer Arbeit) passiert? Moment, ich gucke mal in den Kalender.
Am Montag gab es lecker Torte bei G. und einen ruhigen Abend.
Auch der Dienstag verging schneller als erwartet, weil ein Termin abgesagt wurde, konnte ich auch da erfreulicherweise früh ins Bett gehen.
Mittwoch war mein Kino-Abend – ach stimmt, darüber habe ich ja geschrieben (siehe letzten Eintrag). Aber das war nicht alles, weil ich an dem Tag auch die Pilotfolge von „The Newsroom“ gesehen habe, welche HBO sogar auf YouTube zum Gucken anbietet. Diese neue TV-Serie mit Jeff Daniels macht definitiv Lust auf mehr.
Am Donnerstag (mein freier Tag) ging es nach Berlin. Dort angekommen, holte ich mir mein Ticket an der O2-World (mitsamt Goodie-Bag) und bin dann kurz in die Innenstadt gefahren, wo ich im Alexa (Einkaufszentrum) erst mal eine Pause einlegen musste. Es war nämlich sehr sommerlich draußen. Zum Abend war ich bei eatGobi mongolisch essen – und zwar Buffet zum kleinen Preis. Lecker lecker. Dazu gab es einen Fruchstsaft vom Stand nebenan (mit Mango, Banane und Maracuja und so). Auch lecker. Danach habe ich noch eine Fassbrause probiert, die ich aber nicht noch mal haben müsste. An der Kasse sah ich dann Schokomonk-Riegek, die total lecker aussahen, aber ich mir dank Sättigung nicht genehmigen konnte. Dann ging es zum Konzert. Und danach zur Übernachtungsgelegenheit. Und hey, nur 3 Stunden später musste ich auch schon wieder los.
Denn am Freitag ging es wieder zur Arbeit (mit dem kleinen Unterschied, dass die Anfahrt 8 mal länger dauerte). Danach sollte die Woche noch entspannt im Pub (mit P.) ausklingen, was sie dann trotz Mega-Regen auch noch tat. Und dann wurde es komisch, denn ich war gegen Mitternacht schon auf dem Heimweg, als mich eine Anfrage nach Club-Nacht doch noch umstimmte. Zunächst sah es nach Stadtpalast aus, was dann aber zu Gunsten des Zwischenbaus umentschieden wurde.
Und so kam es, dass ich am Samstag ziemlich müde gen Heimat aufbrach, wo es zur Entschädigung meine erste Portion Erdbeeren (von Karl’s) gab. Hm, gezuckerte Erdbeeren sind lecker. Dann habe ich noch gelesen und einen netten Abend mit Mandel-Giottos gehabt. Oje, die haben tatsächlich eine Mandel-Variante von Giotto produziert. Wissen die denn nicht, dass ich da nur schwer nein sagen kann? Skandal!
Zum Sonntag wurde dann ordentlich Schlaf nachgeholt und mehr oder weniger erfolgreich gegammelt. Vielleicht sollte ich besser „chillen“ schreiben, aber dann wird das vielleicht noch zum Hipsterblog hier. Kleiner Scherz. Und ich fühlte mich kurzzeitig wieder wie ein Teenager? Wie das ging? Ich habe mir beim Bahnhof ein deutsches Comicheft (Justice League #1 von PaniniComics) gekauft. 😛 Und warum? Weil Poster drin waren. Die Geschichten hatte ich schon auf Englisch vorliegen (von DC Comics). Tja, aber das Feeling war total seltsam, weil ich mittlerweile schon so entwöhnt bin. Zum Abend wurde ich überraschenderweise zum Fußballgucken eingeladen – und zwar an ungewohnter Stelle. Hat Spaß gemacht, ging aber auch wieder länger als ich eigentlich wollte. Na ja, mittlerweile habe ich meinen Wecker wieder reaktiviert.

Und heute? Ja, da habe ich spontan was bei Amazon bestellt, was mit C anfängt und mit ics aufhört. Das kann passieren, wenn ich spontan bin.

Es verbleibt ohne Hymne auf den Lippen
F.

Mach die Augen auf

April 20, 2012

„Dass ich so viele Dinge nicht sehen kann, heißt nicht, dass ich sie nicht entdecken kann“
Es sind nicht nur Textauszüge wie diese, die Nena für mich mehr als erträglich machen – also ihre Musik. Und diesen Titel von 2007 finde ich auch sehr angenehm, spricht er mir doch gewissermaßen aus der Seele, was die abstinente Phase in diesem Blog angeht.

Was ist denn so passiert in all der Zeit? Das Bild verweist schon mal auf eins der Highlights, welches mich vergangenen Sonntag erwartete. Darf ich vorstellen? Mandarinenkuchen, nach einem Rezept von Chefkoch.de (leicht zu finden). Fazit: ultra lecker.
Oh, da meldet sich noch ein anderer neuer Bekannter in meinem Leben. „Autsch“ soll ich ausrichten vom Muskelkater. Dieser kann ganz schön aufdringlich sein. Grund für seine Bekanntschaft ist mein neues Hobby namens Training für Anfänger. (Und nein, dieses Mal kein Unisportkurs.)
Ansonsten war (neben ausreichend Arbeit) auf der Agenda: Kneipen-Quizzes, mehrere Film- und Kino-Abende (dazu gleich mehr), ein (Festhalten!) Fussball-Abend, ein Party-Wochenende (inklusive Schlafentzug mit anschließender Schlaf-Aufholjagd) und ein Lese-Abend.

Film-Kritiken, gefällig?
„The Grey“ : boah, war das eine Enttäuschung. Handwerklich zwar topp, und auch mit guten Darstellern/Charakteren. Dennoch scheitert das ganze Unterfangen an unrealen Rahmenbedingungen, die teilweise sehr absurd sind.
„Martha Marcy May Marlene“ : holla, der Film ist für ein Sozialdrama ziemlich krass und punktet ebenfalls mit guten Darstellern. Nur mit dem Ende bin ich etwas unzufrieden.
„Chronicle“ : Yes! Das ist mal ein Film, wie ich mir den wünschen würde. Unterhaltsam von Anfang bis Ende, ungewöhnlich in der Umsetzung und sehr mitnehmend bis zum Schluss. Absolut sehenswert für Fans von Mystery/SciFi/Thriller-Krams mit amerikanischen Teenagern. (Sogar über die kleinen Schwachstellen in der Handlung kann ich da problemlos hinwegsehen.)

So, Lese-Ecke! Es wird für mich wieder Zeit, lese-technisch in die Pedale zu kommen. Denn ich ertrage die „Hunger Games“ bald nicht mehr. Lediglich ein halbes Buch fehlt mir noch. Stoff für danach habe ich übrigens auch schon.
Von den vielen Comics mal ganz zu schweigen, die sich (wie könnte es anders sein) anstauen. Sogar ein Paperback traf neulich wieder bei mir ein. Passend zum Auftakt des Kino-Sommers hat es auch mit Marvel’s Avengers zu tun, wenn auch in einer anderen Version (Ultimate und so).

OK, nun zu weniger erfreulichen Themen, die mich schon seit Ostern beschäftigen. Im Wesentlichen verdanke ich viele der Anhaltspunkte einem Blog, welches ich hier mal verlinke. Aber Vorsicht! Manche Meldungen sind mehr als nur erschütternd. Es ist wie mit einigen informativen Vorträgen auf YouTube, die zwar reißerisch wirken mögen, aber selbst bei nur 20% Wahrheitsgehalt ihre Schockwirkung nicht verfehlen würden. Ach und, damit gleich zum nächsten Thema.

Ganz frisch aus dem „Schlagzeilen-Haifischbecken“ gibt es ein Prozess-Urteil, welches man getrost in die Tonne kloppen könnte – könnte, warum könnte? Ansichtssache. Schaut euch nur mal die Kommentare (in einem der vielen Foren) an. Ja, ich weiß, das sollte man vielleicht gar nicht erst tun.
Auf der anderen Seite ist es doch gerade die gelebte Meinungsfreiheit, die das Internet bereichert. Oder? Etwa nicht? Maulkörbe für Schwachmaten? Und wer darf das entscheiden?

Der Meinungssachverhalt erinnert mich an jüngste Meldungen im Umfeld einer politischen Partei, die dieser Tage wohl im Aufwind ist. Und im gleichen Zug twitterte genau dazu jemand „come in and burn out“. Das ist der Punkt! So ein Meinungsaustausch kann ganz schön anstrengend werden. Und das meine ich allein aus der Sicht eines Zuschauers.
Nach etwas Auszeit finde ich es ja relativ spannend, ein wenig Politik aufzuschnappen. Aber das jeden Tag mitmachen zu müssen, erscheint mir alles andere als erstrebenswert. Aber einer muss es ja tun, nicht? Nur rechtfertigt das nicht gleich die Vielfalt an „schlechten“ Vorschlägen oder Entscheidungen unserer Vertreter.
Klingt das etwas nach Verdrossenheit? Hm, vielleicht. Es ist nur so, dass der Frust nach so vielen Negativ-Meldungen nicht ausbleibt. Dies ist mitunter auch der Grund, warum ich eine Weile nichts dazu geschrieben habe.

Wenn man hinsichtlich des Weltgeschehens einigermaßen aufgeweckt am Ball bleibt, kommt mir das gelegentlich so vor, als würde man wie bei einem Film im Vorfeld mit Spoilern versorgt werden – also eine Spaßbremsen-Wirkung der besonderen Güte. Aber um den Depri-Flash einzudämmen: ich denke, das wird sich auch wieder geben. Wozu gibt es schließlich die Option des Eskapismus? Oder mit den weisen Worten: „Muss ja.“

Zum Abschluss widme ich mich noch kurz der „Fanpost“ (also Suchanfragen, die mir auf dem Dashboard angezeigt werden):

  • Welcher Song Madonna’s dritte Single-Auskopplung aus dem Album „MDNA“ werden soll, ist laut meiner Infos noch nicht eindeutig bestätigt worden. Aktuell gehe ich von „Turn Up The Radio“ aus.
  • „Richtig konstruieren im Süßwarenbereich“? Ähm, da bin ich überfragt.
  • „Kaffeesahne in Dosen meiden“? Wie bitte? Warum? Hat da etwa jemand kein Vertrauen in unsere Lebensmittelrichtlinien? 😉 Hallo? Wir leben in einer Welt, die uns täglich Bisphenol A um die Ohren haut. Da schreit doch auch (noch) keiner. Insofern: wenn es schmeckt, darf es auch aus Dosen kommen. (Ganz nach dem Prinzip „no risk, no fun“)

Gut, damit wäre das auch erledigt. Falls die Leserschaft sonst noch Fragen hat, immer her damit. (Könnte nur eine Weile dauern mit der Antwort.)

Es verbleibt mit mäßig wachem Verstand
F.

It’s possible

März 23, 2012

Ach, dies ist ein Tag wie so schnell kein Zweiter. Warum? Ich habe noch nie erlebt, dass sowohl Madonna als auch Roxette ein neues Album am selben Tag veröffentlichen. Und das macht mich als Fan happy. Eine weitere Neuerung diesbezüglich ist, dass ich nun „nö“ zu physikalischen Datenträgern gesagt habe und mir iTunes somit schon kurz nach Mitternacht meine Bestellung „ausgeliefert“ hat. Wie dem auch sei… der Titel ist wohl eine Roxette-Single, von der ich bisher nur eine Version kenne. (Das Album hat 2 davon.)

Ist nicht schwer zu erkennen, dass ich Musik mag – und so entging mir natürlich nicht der Echo 2012, den ich aber noch nachträglich sehen werde (Grund: Kino). Viele Sieger entsprechen ja dem, was so gespielt (und bereits woanders gekrönt) wird. Aber was bitte soll der Schmu in der Kategorie „Hit des Jahres“ – ja, Gotye hat mit „Somebody that I used to know“ Erfolg gehabt, aber erst seit knapp 3 Monaten. Heißt das, dass in der Zeitspanne von der letzten Echo-Verleihung an kein vergleichbares Werk so erfolgreich war oder soll der „Hit des Jahres“ schon für 2012 gelten? (Letzteres fände ich frech.)
Übrigens: im Rahmen meiner Recherche habe ich die Seite „charts.de“ entdeckt – als ich damals noch für meinen wöchentlichen Musik-Journal-Beitrag die Charts analysiert habe, blieb mir nichts anderes übrig, als auf der Viva-Homepage nachzuschauen. Insofern ist diese Pendant zu „billboard.com“ sehr willkommen.

Weniger willkommen sind allgemein „Wutreden“, wobei diese auch zum Unterhaltungswert beitragen können. Aktuell hat sich der deutsche Musiker (und Lebenskünstler) Sven Regener über die „neuen Medien“ ausgelassen und ordentlich Staub aufgewirbelt. Ich habe mich ja schon früher darüber beklagt, dass Google/YouTube es nicht hinbekommt, der GEMA zu trotzen und Musikvideos dort anbietet. Irgendwer meinte, dass die Clips „freiwillig“ für den Konsum in Deutschland geblockt werden, bevor es Stress mit der GEMA gibt. Diese Institution sieht sich (laut meiner Auffassung) als Vertretung aller Musikschaffenden und möchte, dass deren Angebot (also Audio- und Video-Zeug) entsprechend entlohnt wird. Wieviel Prozent die sich nehmen, weiß ich nicht. Ist auch egal. Ich finde, das „Modell“ ist überholt.
Was ist mit Künstlern, die einen schlechten oder keinen Draht zur GEMA haben? Beispiel Alex Day – der macht so ziemlich alles selbst bei seiner in England produzierten Musik. Trotzdem kann ich mir seine Musikvideos bei Youtube nicht anschauen. Das ist doch doof.

Sehr viel weniger doof empfinde ich die Verfilmung von „The Hunger Games“ („Die Tribute von Panem“), was ja dank unfassbar viel Werbung scheinbar international ordentlich Hype erzeugen konnte. Ist dieser nun gerechtfertigt? Ja, das Spektakel kann man sich ansehen und wirkt trotz Überlänge weder gehetzt noch erschlagend. Fazit: ein guter (SciFi-)Abenteuer-Film, der das erste Buch der Trilogie zufriedenstellend zusammenfasst. (Das Buch ist natürlich besser.)

Nun etwas Politik: ich hatte vor einiger Zeit hinterfragt, inwiefern unsere „Interessenvertreter“ (Politiker, Wirtschaftler etc.) die „Bösen“ sind, die Europa nicht unbedingt allseitig hilft (um es mal ganz vorsichtig zu formulieren). Und der Podcast, den ich letzte Woche verlinkt hatte, bestätigt die Vermutung. Denn demnach haben „wir“ zurecht einen schlechten Stand in Griechenland. Maßnahmen wie „Schuldenabbau geht vor Sozialausgaben“ kann man ernsthaft doch nicht befürworten. werdem jedoch gefordert.
Mit anderen Worten: Man sollte bei Meldungen aus Europa wirklich zweimal hinhören, bevor man sich einer Meinung anschließt. Eigentlich traurig, aber so objektiv wird zum Teil nicht berichtet. (Stichwort Meinungsmache)

Und um nicht so negativ zu enden: es ist Wochenende. Meins wird wahrscheinlich etwas anstrengend ausfallen. Aber dazu dann im nächsten Beitrag mehr.

Es verbleibt ein Freund von Möglichkeiten
F.

Gang bang

März 8, 2012

Leute, ihr werdet sicher enttäuscht sein, wenn ihr erfahrt, dass sich der Titel auf einen bis dato von mir noch nicht gehörten Madonna-Song (von demnächst erscheinenden Album „MDNA“) bezieht. Warum verweise ich dann hier darauf? Na ja, mittlerweile gibt es die ersten Kritiken zum Werk – inklusive Songtext-Passagen – und dabei fiel mir dieses Lied auf. Mit „Hell“ und „Bitch“ scheint da ganz schön was aufgefahren zu werden. (Vorfreude)

Ganz schön „angepisst“ hat mich gestern folgende musikalische „Glanzleistung“: Auf dem Heimweg kam mir ein Lied von Prince in den Sinn, welches auf seinem Album von 1995 zu finden ist. Und genau da hatte ich die Idee, doch mal eine digitale Verkaufsstelle für Musik aller Art aufzusuchen. Ergebnis? Weder auf iTunes noch bei Amazon zu finden. Vielleicht doch die CD erwerben? Geguckt. Betagter Skandinave! Über 80 Euronen?! Ich wollte nur das Album/Lied von Prince und nicht gleich seine ganze Diskografie! Das ist alles andere als „goldig“. 😦 (Na ja, ich werde wachsam bleiben.)

Ich schreibe ja nicht selten über Filme und so wird es wohl keinen wundern, dass hier wieder so ein Thema folgt. Gestern war ich (relativ spontan) zur Vorpremiere von „Die Vierte Macht“, einer mehr oder weniger heimischen Produktion. Und ja, wenn es um deutsches Kino geht, bin ich selten glücklich. Hier aber vertraute ich auf erste positive Kritiken und… wurde nicht enttäuscht.
Der Film ist durchaus kino-würdig sowie sehenswert, überzeugt mit Schauspielleistung und einer packenden Geschichte, die einigermaßen glaubhaft ist. Käme das aus Amiland, könnte man von einem durchschnittlich bis guten Polit-Thriller reden. Da es aber von hier stammt, muss man schon mehr Lob an die Produktion richten. Denn so kann es ruhig weitergehen.

Und nun wieder eine Episode aus „in was für einer Welt wir leben“: In Afrika geschehen viele grausame Dinge. Und ein charismatischer Amerikaner (davon scheint es echt eine Menge zu geben) widmet sich einer Region (bzw. dem Problem dort) mit Leidenschaft… seit Jahren… und mit beachtlichen Erfolgen. Kürzlich startete er über das Internet die Kampagne „Kony 2012“ (via den Verbund „Invisible Children“), um Aufmerksamkeit zu bekommen. Alles eigentlich nicht schlecht und irgendwie lobenswert, wenn man sich den 30-minütigen Clip ansieht, welcher auch sehr gut produziert ist. Wieso dann „eigentlich“? Es geht doch um einen guten Zweck.


Ja, aber heiligt der Zweck, einen Kriminellen mit Kindersoldaten stoppen zu wollen, das Mittel, die Einnahmen zu einem nicht unerheblichen Teil für die PR der Organisation und die Ausstattung des einheimischen Militärs zu nutzen? Eine unschöne Lage, in der man als Außenstehender gedrückt wird. Wegsehen ist schlecht und einen Krieg bzw. Militarismus finanzieren lässt einen auch nicht ruhiger schlafen.
Im Promo-Video erklärt der Initiator der Aktion seinem kleinen Sohn die vereinfachte Form des Sachverhalts. Aber leider ist Politik nicht einfach. Jedenfalls finde ich den Ansatz sehr gut, weswegen ich hier über das Thema schreibe, was ja ebenfalls der Aufmerksamkeit dient. Nur möchte ich im gleichen Zug darauf hinweisen, dass Abwägen oft besser ist, als einfach (unbedacht) auf einen Wagen aufzuspringen, weil der Grund so gut klingt. Wie heißt es so schön – „Der Mensch ist immer Mitmensch„, kann also auch gern zum Mitläufer werden, sollte dies aber besser überlegt tun. Wir haben unseren Verstand nicht umsonst.

Es verbleibt in keiner Gang
F.

PS: noch kurz auf den Kalender geschaut – allen Leserinnen noch einen schönen Frauentag!

Give me all your luvin‘

Februar 5, 2012

Ist wohl keine Überraschung, dass ich an diesem Tag genau diesen Titel wähle, welcher vorgestern weltweit digital erhältlich gemacht wurde. Ja, es ist nur schnöder Pop mit „Happy-Lyrics“ und (mäßig begeisterungswürdigen) Ausflügen ins Slang-Terrain. Aber ansonsten sollten sich Fans bedient fühlen. Und nein, ich werde mir nicht den dazu passenden Live-Auftritt von Madonna (und Gästen) beim heutigen Superbowl geben, weil mein Tag lang war und ich müde bin.

Schnell aber noch ein paar Zeilen zur vergangenen Woche.
Ursprünglich wollte ich ja noch vor dem Wahlsonntag in Rostock einen kleinen Artikel aufsetzen – schon allein, um das Ereignis in Erinnerung zu rufen und über die furchtbare Wahlwerbung zu lästern. Aber mir fehlte die Zeit und teilweise auch die Lust. Ähnliches lässt sich wohl auch über die Wählerschaft behaupten, denn mit einer Wahlbeteiligung von unter 40% kann von Erfolg nicht die Rede sein. Und wie ich neulich in meiner Rubrik „Politik zum Puh-Schreien“ zusammengefasst habe, hat sich kein Wandel durchgesetzt. Also alles beim Alten und zurück zum Tagesgeschäft.

Und sonst in meiner Welt? Quiz- und Kinoabende, Lesestoff und natürlich viel Musik. Klingt nicht besonders. Aber es war doch ganz angenehm. Beispiel? Hier mal meine Checklist zum Wochenende:

  • mindestens 7 Comics aus DC’s „New 52“-Welle lesen – check
  • „Batman: Arkham City“ spielen – check
  • Kinobesuch „Dame, König, As, Spion“ – check
  • Strandspaziergang – check

Lustig, dass ich bei der Planung gar nicht mein aktuelles Buch berücksichtig habe, welches ich spätestens seit letztem Donnerstag nicht schnell genug lesen konnte. Grund war nämlich das verstärkte News-Aufkommen zur Verfilmung, welches drohte, mir meine eigene Vorstellung von der Handlung zu zerstören. Tja, aber das ist nun vom Tisch, denn ich habe gestern „The Hunger Games“ ausgelesen. Und? Ja, ist ein gutes Buch. Mehr werde ich wohl demnächst in einer extra Rezension schreiben.

Auch zu den Filmem will ich nur kurz mein Meinungsbild abgeben. Das hängt damit zusammen, dass mir bei der Recherche zum Blogger-Jahr 2011 aufgefallen ist, wie viell ich hier über Filme schreibe. Das ist zwar nicht schlimm, da diese Form der Unterhaltung einen sehr hohen Stellenwert für mich hat. Aber irgendwie wäre es mir lieber, das gesondert zu behandeln – bzw. durch solche Filmabende nicht meine Woche zu definieren.
Nummer 1: „Drive“ – ungewöhnlich intensiver Thriller mit unfassbar grausamen Szenen. Sehenswert, aber nur für starke Nerven.
Nummer 2 „Dame, König, As, Spion“ – ungwöhnlich konmplexer Agenten-Thriller mit Retro-Feeling. Nichts für Zwischendurch. Eher Kino für Fortgeschrittene.

Zu den Comics, die ich gelesen habe, kann ich nur sagen, dass es wieder eine krasse Mischung war. Von Western über SciFi zu Militär-Action, Fantasy und Krimi – alles dabei, wenn man Titel wie „All-Star Western“, „Red Lanterns“, „Deadman“, „Birds of Prey“, „Blackhawks“, „Hawk & Dove“ und „Red Hood & the Outlaws“ liest. Es gab sogar Überraschungen in Form von „oha, die Serie ist hat einen interessanten Auftakt“ . (Es handelte sich jeweils um die erste Ausgabe einer neugestarteten Serie.)
Und es ist tatsächlich so, dass ich immer noch nicht alles von diesem Stapel gelesen habe.

Dafür habe ich es geschafft, am „Groundhog Day“ „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zu gucken (einen meiner Lieblingsfilme) –  und zwar auf 1,5-facher Geschwindigkeit, weil ich nicht so viel Zeit hatte. Amüsant wie eh und je.
So kann ich am Ende dieser Woche doch einigermaßen zufrieden sein.

Es verbleibt ohne Spendenaufruf für Zuneigung
F.

52 songs #14

Oktober 3, 2011

Es ist ein neuer Music Monday (zudem Feiertag) – und damit Zeit für mich, einen Beitrag für das Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie zu verfassen. Das Thema in Woche 14 lautet: Sehnsucht.

Bei dem Thema überrascht es mich, dass ich nicht auf Anhieb eine ganze Playlist erstellen kann. Ich vermute, das hängt mit der wandelnden Bedeutung des Begriffs zusammen. Manchmal sehnt man sich nach der Ferne, mehr Schlaf, einem Abend mit Kuscheldecke oder leckerer Schokolade. Dementsprechend schwankt die passende Musik.
Und auch wenn ich lieber vielseitig an die Themen herangehe, werde ich in dieser Woche wieder auf etwas Vertrautes setzen. Da gibt es auch nichts zu entschuldigen, dass mal wieder mein Fan-Sein durchkommt.

Zum Song meiner Wahl kann ich sagen, dass ich den schon seit Erscheinen (vor über 10 Jahren) mit dem Thema in Verbindung bringen kann – und zwar ganz einfach, weil ich damals beim Erkunden des Textes erstmals auf das englische Wort für „sehnen“ stieß („to yearn“). So einfach ist das manchmal.
Ironischer ist der Fakt, dass die Musik mit diesem Wort in die entscheidende Phase geht. Denn die Stelle nach dem zweiten Refrain (Stichwort Synthi-Streichinstrumente) ist für mich vertonte Sehnsucht. Da haben Madonna und William Orbit ganze Arbeit geleistet. Nicht umsonst wird das Album „Ray of Light“ oft lobend erwähnt bzw. wurde mehrfach ausgezeichnet. Ich möchte noch hinzufügen, dass mir der Verzicht auf Stimm-Dopplung oder Background-Sänger sehr gefällt.

Hier bietet es sich sogar wieder an, das Video einzubetten. Grund dafür ist die passende „kalte Einfärbung“ und die Kulisse – gerade der Strand bot sich an. Wer besagte Interpretin (oder den Schauspieler aus der einen Notarzt-Serie) nicht leiden kann, muss ja nicht hingucken. Ach ja, es geht um „The Power of Good-Bye“ von Madonna :

Es verbleibt als Freund der Sehnsucht
F.