Posts Tagged ‘Zwischenbau’

Logbuch : ein kurzer Monat mit kurzen Nächten (Feb’18)

April 25, 2018

Schande über mein Haupt. Bloggen fällt mir tatsächlich schwerer als gedacht. Zusammen mit dem Wunsch, hier chronologisch zu bleiben, ergibt sich eine kleine Spirale der Komplikation. Vielleicht probiere ich bald noch andere Ansätze…

Und sonst so? Erinnert sich von euch noch jemand an den Februar?

04.02.18 : Also an diesem Sonntag konnte ich einigermaßen ausschlafen und hatte abermals einen Bummel in den Ort, um an frische Brötchen zu kommen. Ein üppiges Frühstück später beschäftigte ich mich mit Filmen. Am Nachmittag half ich einer Nachbarin mit Computerdingen und am Abend zog es mich wieder zurück ins Stadtleben.

05.02.18 : Die Ferienzeit erwischte mich mal wieder unverhofft zum Wochenstart. Die Bahnen fahren dann leider mal anders. Für den Abend rappelte ich mich abermals für einen Kinobesuch auf – mit kurzem Umweg über den Fernkost-Laden. Grund: Flipz. (Oh, wie hatte ich die Teile vermisst.) Zu “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” hatte ich mich ja letztens schon geäußert. Ein absolut empfehlenswerter Film! Danach widmete ich mich noch ein paar Dateien.

06.02.18 : Nach dem Bürotag nutzte ich die Zeit für ein wenig Schlaf, sportlicher Betätigung sowie Einkäufen. Schließlich begab ich mich zwecks Nachbereitung noch zum Lokalradio.

07.02.18 : Oh, was ein Mittwoch. Da kann ich gleich zum Abend springen: Telefon-Interview mit miirtek, Treffen der Musikredaktion, Vereinsstammtisch im Marat und dann… ein Konzert der Moscow Death Brigade im JAZ, gefolgt von einer Auswertung im Molli… Das erlebe ich nicht jede Woche und damit kann ich gut leben.

08.02.18 : Dass so ein ausschweifender Abend mit am Folgetag den Wunsch nach mehr Schlaf bescheren würde, dürfte verständlich sein. Und so teilte ich meine Freizeit entsprechend auf. Schlaf hier, ein Besuch beim (wohl ersten) “Mediensnack”-Treffen des JMMV, Sport und abermals eine “Abend-Session” (Spätschicht) bei LOHRO, um Audiomaterial zu schneiden.

09.02.18 : Möchte ich hier von meinem Arbeitstag berichten? Nein, daher wieder der Sprung in den Freizeitbereich, welcher mir kaum Zeit zum Verschnaufen gab. Einen angenehmen Start ins Wochenende bereitet mir eine Beatbetrieb-Radiosendung. Ich versorgte mich mit allerlei “Snackereien” und begab mich auf den Weg in den Zwischenbau, wo The Offenders aus Italien auftraten. Zwar ist es musikalisch nicht ganz so meine Richtung, aber die Stimmung war gut. Noch besser war die Stimmung im Peter-Weiss-Haus, wo unter dem Motto “Take Me Out” wieder abermals Klassiker aufgelegt wurden.

10.02.18 : So viel Trubel verlangt Ausgleich. Und den holte ich mir am Samstag mit viel Ruhe und wenigen Erledigungen. Am Abend war ich dann bei G. und traf Freunde.

11.02.18 : Auch der Sonntag ließ sich zum Ausschlafen nutzen. Na ja, so halb zumindest, da ich die LOHRO Charts mitmoderieren wollte. Danach bummelte ich mit G. zu VEIS (für ein heiße Waffel) und noch in die Innenstadt, um schon mal vorab ein paar Kinokarten zu holen. Zurück bei LOHRO beschäftigte ich mich noch ein wenig mit der Bemusterung und organisatorischen Dingen, bevor der nächste Treffpunkt das Arjun war, wo ich seit längerer Zeit endlich wieder indisch essen konnte. Gut gesättigt gingen wir dann zum Capitol.
Der Kinobesuch zum dritten “Fifty Shades”-Film (Fifty Shades Freed) bot letztendlich das, was zu befürchten war – Hochglanzoptik für dumme Dialoge eindimensionaler Charaktere und eine Handlung, die sich in einem Musikvideo zusammenfassen lassen würde. Von den langweiligen Intim-Details ganz zu schweigen. Eigentlich wirkt der Film wie eine Ohrfeige für alle, die es wagen, noch mit geringster Erwartungshaltung an dieses “Werk” heranzutreten. Den einzigen Bonus gebe ich für den Soundtrack. (2/10)

12.02.18 : Neue Woche, neues Glück – und bei meinem Glück ein paar neue Trainingsübungen, welche mich nach der Arbeit ganz schön fertigmachen konnten. Zur Belohnung eilte ich danach noch zu Sequential Art, wo doch tatsächlich die limitierte HC-Edition eines “Black Panther”-Bandes eintraf, den ich dort in der vergangenen Woche geordert hatte. Einen Stopp beim Fernkost-Laden später war ich wieder mit exotischen Oreos und bunten Fanta-Limos ausgestattet. Zu Hause verbrachte ich den Abend mit Leserei. Auch wenn der Comics-Serienstart von 1998 nun schon 20 Jahre her ist, wirkt die Geschichte sehr untypisch in ihrer Erzählweise und dabei schon wieder zeitgemäß. Ich wusste gar nicht, dass mit Autor Christopher Priest so einige Elemente vorgestellt wurden, die nicht nur die Zeit überdauerten, sondern darüber hinaus noch in der Verfilmung berücksichtigt wurden. (Fragt mich gern, wenn ich euch den Band ausleihen soll.)

13.02.18 : Eine ungeahnte Müdigkeit überraschte mich, als ich am Dienstag nach dem Arbeitstag nach Hause kam. Daher zunächst etwas Schlaf und noch ein Gang zum Sport. Und schließlich machte ich mich mit schöner Popmusik auf den Ohren auf den Weg zum Fördervereins-Stammtisch ins Café Marat, wo sogar schon bekannte Gesichter anwesend waren – darunter eine freundliche Systemausfall-Mitmacher-Gruppe. Es ist schön, einen Menschen wie K. nach langer Zeit wiederzusehen und fast instantan festzustellen, warum die Bekanntschaft eine wunderbare Bereicherung ist. Ua. ergab sich ein interessantes Gespräch über Musik im Allgemeinen und die Antilopen Gang im Speziellen. Dann wurde mit C. noch ein wenig “gebrainstormt”.

14.02.18 : Und jährlich grüßt der V-Day mein inneres Zynismus-Zentrum. Schön, dass ich damit nicht allein bin und es sich manchmal im Freundeskreis anbietet, diesen Anlass für einen gemeinsamen Abend zu nutzen. Wir schauten “Codename U.N.C.L.E.” (bzw. “The Man From U.N.C.L.E.”) – einen Guy-Ritchie-Film, den ich noch nicht kannte – oder eher, der mich damals nicht ins Kino locken konnte. Auch wenn für Fans von James Bond eine Menge Anlehnungen geboten werden, fand ich die Handlung nur bedingt spannend. Schöner war doch der Austausch mit S. und B..

15.02.18 : Ja, ach, so ein Zufall. Einen weiteren Filmabend hatte ich am Donnerstag. “Ex Machina” sollte es sein. (Nicht zu verwechseln mit der sehr guten Comic-Serie von Brian K. Vaughan.) Den Film hatte ich seit dem Kinobesuch damals nicht wieder gesehen. Entsprechend oft überraschte mich die Handlung. Ach, was ein packender SciFi-Spaß.

16.02.18 : Freitag Freutag: wieder eine Beatbetrieb-Sendung gefahren, mit Freunden zu Abend gegessen und dann ein Konzert besucht. Die Giant Rooks gaben sich in Rostock die Ehre… und ich gestehe, live sind die so gut wie RAZZ. Konnte ich da ohne Merch nach Hause? Äh, nein. 😛

17.02.18 : Zum Wochenende fuhr ich wieder in die Heimat – Kopf frei bekommen und so. Tagsüber lauschte ich unter Anderem dem Alternativlos-Podcast und konnte die Füß hoch legen.

18.02.18 : Auch der Sonntag brachte mich nicht aus der Ruhe. Sogar ein wenig Produktivität war drin: konkret hatte ich mein Zertifikat für Steuer-Dinge erneuert. Auf dem Heimweg in die Stadt machte ich einen Umweg zu VEIS, wo es leider keine Sandwiches mehr gab. Na ja, dann eben wieder eine Waffel. Am Abend ging ich mit G. wieder ins Kino – für einen weiteren “Original Sunday”-Beitrag.
“Black Panther” besticht zwar durch ein neuartiges Setting – in Verbindung mit einem Fantasy/Adventure/Spionage-Genre-Mix – und auch einer tollen Cast, hat mich dann aber im Kontext der Realitätsnähe gar geärgert. Ich würde meinen, man merkt diesem Film an, dass er aus nordamerikanischer Perspektive entstanden ist. Das mag zwar vorlagengetreu gehalten worden sein, stört mich bei einigen Aspekten aber dennoch. (Stichworte: Nationalismus und Geflüchtete) So bleibt es für mich ein Marvel-Film mit bitterem Beigeschmack. (7/10)

19.02.18 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Einkauf, Web-Gedöns.

20.02.18 : Am Dienstag gab es ein wenig Gesprächsbedarf mit Musikredaktionskollegen, der hoffentlich zu mehr Verständnis der unterschiedlichen Perspektiven führen konnte. Danach schnackte ich ein wenig mit K., der wieder in der Stadt war. Später am Abend schaute ich mir “The Shape Of Water” (oder “Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”) im Kino an. Dieser Film überzeugt mich eigentlich auf ganzer Linie, obwohl ich nicht mal Fan von solch Retro-Stories bin. Das will was heißen. (9/10)

21.02.18 : Für den Mittwochabend war ich weise und tankte noch etwas Schlaf. Grund: eine späte Sondersendung mit B. über Konzerte, Musikempfehlungen und Anekdoten. Hat Spaß gemacht, ging bis in die Nacht und kann in ähnlicher Form gern bald wiederholt werden.

22.02.18 : Auch dieser Wochentag wurde für meine Freizeit wesentlich vom Lokalradio geprägt. Stichwort: Medienrechtssschulung. Uff, was da alles so an Erkenntnissen auf den geneigten Radiomachenden in dieser Region einprasselte. Es wirkte schon fast verstörend und sorgte für einige Nachbereitung. Schön, dass mir dennoch ein zeitiger Weg ins Bett gelang.

23.02.18 : Was mache ich so in meiner Freizeit an einem Freitag wie diesem? Erst mal schön bei Vero registriert, einem Netzwerk, dessen Sinn sich mir lange Zeit nicht erschließen sollte. Außerdem sicherte ich mir schon vorsorglich ein Ticket für ein Dezember-Konzert. Einfach mal zehn Monate im Voraus die Abendbeschäftigung verplanen. Kann ich. Zudem wieder einen Beatbetrieb gefahren und…  ach ja, ich daddelte seit gefühlten Ewigkeiten wieder mit meiner PS4.

24.02.18 : Nach etwas Haushalt war ich wieder am Wuseln… Grund: Leute treffen, Abendessen vorbereiten und dann schön weggehen – die präferierten Ziele waren der Geier und das PWH.

25.02.18 : Ich schlief tagsüber bis in die Nachmittagsstunden und gönnte mir ein kalorienreiches “Frühstück” bei VEIS. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hackspace.

26.02.18 : Ich nahm einen halben Tag frei, um… wegen Vereinsdingen einen Notartermin wahrnehmen zu können. (Ist das Engagement, oder was?) Eine interessante Erfahrung, wie das so abläuft. Am Abend ging ich ins Kino und schaute “Aus dem Nichts”. Den Film fand ich okay, wenn auch ein wenig unausgeglichen. (6/10)
Und wenn ich schon mal in der Frieda23 war, nutzte ich die Gelegenheit für spätabendliche Sendungsvorbereitung.

27.02.18 : Der Dienstag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, Schlaf und Sport.

28.02.18 : Ausnahmsweise gönnte ich mir einen Beatbetrieb am Mittwoch und wuselte gleich darauf gen Hackspace. Zum Dinner probierte ich “Pulled Pork Nuggets”. Meine Skepsis war berechtigt, denn die Teile schmecken nicht sonderlich. (Stichwort dröge) Dafür wurde es ein munterer Abend im Hackspace, weil doch noch einige Leute vorbeischauten, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Dann zum Monatsende noch ein schöner “Downer”, als ich nach Hause kam. Mit den fallenden Temperaturen fiel quasi auch meine Stimmung in den Minusbereich, als mir gesagt wurde, dass Dusche und Waschmaschine vorerst untersagt sind. Grund: vereiste Rohre und die Sorge, dass der Schaden größer wird. (Isolierung 0 : Winter 1) So etwas ist mir in meiner Zeit in Rostock nie passiert und ich meine, schlimmere Winterperioden durchstanden zu haben. Ich hoffe, das wird Nachbesserungen mit sich ziehen. Kann doch nicht sein, dass zwei Tage mit -10 °C und weniger in der Nacht die Gemütlichkeit flöten geht.

Es verbleibt gedanklich in einer sehr kalten Jahreszeit
F.

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Logbuch : worüber ich eigentlich die ganze Zeit schreiben wollte (Dezember 2017)

Dezember 31, 2017

01.12.17 : Fuuu, ist denn schon Dezember? Ja, und schönen Dank für einen so stressigen Freitag, dass ich zu meiner eigenen Radiosendung zu spät kam. Dankenswerterweise übernahm E. die erste Hälfte. Danach war ich noch Fernkost shoppen und normal einkaufen. Und schließlich fand ich mich wieder in einem Kino. Das LiWu zeigte “God’s Own Country” in der OmU-Fassung. Der Film nahm mich total mit – schroffe britische Landschaften, noch schroffere Charaktere und eine Handlung die wie eine Ranke dazwischen verläuft. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten, trotz mancher verstörenden Szenen. Ein 1A Drama. (9/10)

02.12.17 : Der für diesen Tag angesetzte Workshop entfiel wegen Krankheit. Damit hatte ich Zeit, mich mit A. zusammenzusetzen und über Redaktionelles zu reden. Vom Radio aus ging ich zum Comic-Treff ins Marat. Es waren zwar nicht viele da, aber der Austausch war dennoch sehr schön. Dann musste ich wieder weiter. weil ich ein Interviewtermin mit Neufundland (aus Köln) hatte. Super freundliche Menschen. Ich versorgte mich noch mit 1A Abendessen (inklusive Premium-Sahne-Sauce) und war dann beim Konzert. Danach gingen wir noch kurz zu REWE und werteten Dinge bei LOHRO aus.

03.12.17 : Am Sonntag schlief ich aus und machte mich für die nächste Kurzreise fertig. Zunächst stand jedoch noch ein Redaktionstreffen bei LOHRO auf dem Plan. Die Leute waren entspannt und es dauerte auch nicht lange. Zum Abend zog es mich nach Hamburg. Dort spielten Normandie zusammen mit William Ryan Key ein Konzert im Headcrash (Nähe Reeperbahn). Den Support-Act habe ich noch während des Abends wieder vergessen. WRK war überraschend nice, dank der leicht elektronisch angehauchten Versionen bekannter Stücke. Wobei… was schreibe ich da? Ich habe das letzte Yellowcard-Album gerade einmal gehört. Insofern war für mich alles neu. Anders als bei Normandie, wo ich ausreichend Stoff zum Mitsingen hatte. Es war auch wieder sehr schön, sich mit den Musikern zu unterhalten. Um nicht wieder im Dunkeln den Weg zum Schlafplatz suchen zu müssen, hatte ich mir einen Wecker gestellt und mir entsprechende Nahverkehrs-Verbindungen notiert. So nahm ich dann die letzte S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, wo mein Hotel in der Nähe war.

04.12.17 : Meine Nacht war so kurz wie ein “Herr der Ringe”-Film und vier Stunden später saß ich wieder am Arbeitsplatz mit schönen Erinnerungen ans Wochenende. Abends dann noch etwas Sport und die notwendige Extraportion Schlaf. Dann war ich zwecks Sendungsvorbereitung noch bei LOHRO und ging mit C.noch auf ein Getränk in den Geier, wo die Preistafel wohl zum Monatswechsel erneuert wurde.

05.12.17 : Auch der Dienstag verlangte Extra-Schlaf, den ich mir 16:30 Uhr holen konnte. Danach gab es noch etwas Sport, Redaktonsgedöns und den nächsten Kinobesuch. Ich schaute mir “120 BPM” im LiWu an, ein Drama, dessen Ende eigentlich niemanden kalt lassen sollte. Leider fand ich den Film teilweise etwas wirr, sehe allerdings die Relevanz der Thematik um AIDS-Prävention. (7/10)

06.12.17 :  Ich vermute, an diesem Punkt ist die zweite Schlafeinheit am Abend zu meiner Macke geworden. Na ja, es gelang mir jedenfalls noch vor dem Redaktionstreffen. Und gleich danach machten wir uns (in passenden Shirts) zum MAU-Club auf, wo Antilopen Gang ein sehr schönes Konzert gaben. Der Support von Goldroger war okay, wirkte allerdings nach der Hälfte etwas eintönig.

07.12.17 : Erster Donnerstag im Monat? Na? Jo, Kinosendung. Und danach? Ein Konzertbesuch. Wieder im MAU-Club. Gleiche Location, aber total verschiedenes Publikum. Über die Vorband von Johnossi schweige ich mal. Nur so viel. Nach 15 Minuten gaben sie es auf. Johnossi spielten wunderbar. Die (etwas anstrengende) Menge ging mit. Ich fand, es hatte sich gelohnt.

08.12.17 : Mein Freitag in Kürze: Arbeit, Musiksendung (mit vielen Party-Songs), Kinobesuch.
In der LiWu-Schatzkiste wurde “2001: Odyssee im Weltraum” gezeigt. Schöner Klassiker, in noch schöneren Bildern, so denn man es auf der Leinwand sehen kann.

09.12.17 : Am Samstag war ich zu C. und L.’s Geburtstagsbrunch im Café Marat eingeladen. Es waren sehr viele Menschen dort, die entsprechend ihren Anteil am Buffet hatten. Anfangs fühlte ich mich leicht deplatziert, was sich aber nach den ersten Gesprächen legte. Aus Versehen ging mein Mini-Megafon in der Tasche los, was minutenlang für Verwirrung sorgte. Am Nachmittag gestaltete ich passend zum Frieda23-Aktionstag (Motto “1001 Nacht”) eine Sondersendung mit vielen Musikwünschen und Überraschungsgast. Danach plauschte ich noch mit ein paar Mitmachenden, sah, wie das nächste Buffet aufgebaut wurde, und beeilte mich, damit ich es am Abend noch zum Zug in die Heimat schaffte.

10.12.17 : Der Sonntag in einem Wort: Chillen.

11.12.17 : Am Montag besuchten wir C. in Prora zum Geburtstag. Ich konnte leider nicht lange bleiben, weil ich wieder in die Stadt fahren musste. Dort gab ich mir erst sportliche Betätigung und dann einen Kinoabend in der Innenstadt. Ich war gespannt, welchen Film sie in der OV-Sneak zeigen würden, wo doch gerade eher weniger Neustarts außer Star Wars angesagt waren. Es wurde “It Comes At Night”, ein Gruselfilm, der schon mal ein paar Zuschauer verscheuchte. Aber ich stand den teils langatmigen Film durch. Auch, wenn schauspielerisch eher nichts zu bemängeln ist, fand ich mich wieder in der Situation, kaum Sympathiepunkte unter den Charakteren verteilen zu können. Daher meine Wertung. (6/10)

12.12.17 : Bevor es am Dienstag zur Arbeit ging, musste ich erst mal 50 Brötchen vom Bäcker abholen, welche ich ziemlich last-minute-mäßig am Sonntag telefonisch bestellt hatte. Hm, der Duft. Wir bastelten ein Frühstück für die Kollegen. Am Abend hatte ich noch Training und die ernüchternde Erkenntnis, dass das Gremientreffen scheinbar unangekündigt verschoben wurde. Na ja…

13.12.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO-Musikredaktion.

14.12.17 : Dieser Tag galt der Firma. Denn gleich nach dem Arbeitstag fand unser Weihnachtsessen im Sporthotel statt. Von dort aus zogen wir traditionsbewusst zum HCC, wo wir zwei Stunden lang bowlten. Abermals brauchte ich mir keine Chancen ausrechnen. Aber leer geht ja eh nie jemand heim.

15.12.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit erst mal wieder einen Beatbetrieb moderiert. Dann schaute ich wieder beim Fernkostladen vorbei. Zu Hause gönnte ich mir etwas Schlaf und war dann gegen Mitternacht bereit für die Sonic Superstore Party im Zwischenbau. Und nun die Härte: als ich ankam, liefen noch 2 Songs. Dann gingen die Lichter an. Aber der Abend sollte noch nicht enden. Wir einigten uns darauf, noch in den ST-Club zu gehen. Zunächst war es arg voll und ungemütlich. Als dann aber die 80er-Musik-Phase losging besserte sich unsere Stimmung. Es wurde ein schöner Tanzabend mit Shots. 😀

16.12.17 : An diesem Samstag stand ich irgendwann am Nachmittag auf, hatte noch Haushaltsdinge und ging dann zunächst zum Sequential Art Laden, wo eine KTV-Aktion im Verbund mit anderen Läden stattfand. Ich plauschte mit R. und K. und ging dann zum Geier, wo die LOHRO-Weihnachtsfeier stattfand. Der harte Kern blieb bis zum Schluss und schloss sich der Gruppe noch zu einem Besuch in der Planbar an, wo – oh Wunder – Karaoke gesungen wurde. Ich glaube, viele der Anwesenden fanden es amüsant. Wie gesagt… “ich glaube”… 😛

17.12.17 : Als ich mich dann wieder so gegen 16 Uhr im Reich der Lebenden befand, ging ich zu J. ins VEIS Café und aß meine erste vegane Waffel. (Zimt-Eis als Topping: yay, zu viel Schoko-Sauce: ney) Dann eilte ich zum Radio, weil ich noch – quasi in Windeseile – eine Sendung vorproduzieren wollte. Huch, war das stressig. Grund? Kino. Ich wollte ja auch noch zur OV-Version von “Star Wars: The Last Jedi”. Eine meiner Karten wurde ich im Freundeskreis nicht los. Daher war ich froh, dass H. mitkam.
Zum Film: Wow, so beeindruckt war ich noch nie von einem Star-Wars-Film im Kino. (9/10)
Danach pflegte ich die Sendung bei LOHRO noch ins System und besuchte H. im Hackspace, wo es einige Themen zu besprechen gab. (Ja, es wurde spät.)

18.12.17 : Mein Montag sah folglich so aus: Arbeit, Schlaf, Sport, Schlaf, Kneipenquiz mit LOHRO-Mitmachenden.

19.12.17 : Die Woche sollte noch verrückter werden. Denn am Dienstag unternahm ich abermals eine Kurzreise nach Hamburg. Grund: K. feierte den Release seiner neuen EP in der Astra-Stube. Die Vorgruppe Cavinu hatte krasse Sounds mit Geige und Konstantin Unwohl lieferte schöne Bässe. Es war eine krasse Szenerie. (Beides findet man bei Bandcamp.) Später im Hotel schaute ich mir dann noch etwas Comedy aufm iPad an. (Wanda Sykes und Craig Ferguson.)

20.12.17 : Routine am Mittwoch? Wohl kaum, wenn man in Hamburg aufwacht. Dann erst mal wieder nach Rostock fahren und noch einen halben Tag arbeiten, bevor es wieder zu LOHRO für das finale Musikredaktionstreffen 2017 ging. Und da auch ein finales Zusammenkommen im Hackspace vereinbart wurde, ging ich da auch noch hin und plauschte mit S..

21.12.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Weihnachtsrunde bei der Frieda23 und Kinoabend mit M.. Erneut “Star Wars: Die letzten Jedi” – halt nun auf Deutsch.

22.12.17 : Im Anschluss an den letzten Arbeitstag vor Weihnachten ließ ich es mir nicht nehmen, im Beatbetrieb viele Weihnachtslieder zu spielen. Danach noch etwas Sport und mit M. die Verabredung zu “Love Will Tear Us Apart” im Peter-Weiss-Haus. Im Marat traf ich noch F., der mir seltenes Feedback bezüglich meiner Mitmacherei bei LOHRO gab. Die Musikauswahl war okay, aber nicht so schön wie das Mal davor. Lange sollte der Abend nicht werden.

23.12.17 : Auch gut, so konnte ich sogar noch einen Zug eher in die Heimat nehmen. Dort angekommen war ich wieder ordentlich ausgelastet in der Küche, um einen Kuchen zu backen. Zum Abend gab es eine Süßkartoffel-Ednuss-Suppe, die ich mit Hot Sauce pimpte.

24.12.17 : Heiligabend in der Familie: Also viel zu essen und Geschenke. Dazu noch Loriot im TV. Nice.

25.12.17 : Tagsüber chillte ich, schaute ein paar Videos und ging am Nachmittag durch den Ort – sah die vielen Veränderungen und ließ die Seele baumeln. Zum Festtag wurde abends Ente aufgetischt. Danach ließen wir uns durch “Vom Winde verweht” berieseln. Ich fand den Film etwas wirr und lahm.

26.12.17 : Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das Wetter richtig schön. Schon beim morgendlichen Brötchenholen fiel mir das auf. Entsprechend war ich am Nachmittag wieder auf einen Spaziergang aus. Dieses Mal entlang der Strandpromenade Richtung Prora. Zum Abend hatten wir im Bootshaus reserviert, wo ich einen 1A Fischteller hatte. Für die abendliche Berieselung sollte Til Schweigers “Honig im Kopf” sorgen. Ich begann bereits nach 20 Minuten zu leiden. Twitter sei dank fand ich ausreichend Ablenkung.

27.12.17 : Da ich diesen Tag noch frei hatte, konnte ich ausreichend lang im Bett bleiben. Dann war ich auch schon wieder mit mehreren Sendungsvorbereitungen beschäftigt. Kaum war ich wieder in Rostock, war mir sehr nach Sport. Gedacht, getan. Am Abend ging ich wegen einer weiteren Spätsendung zu LOHRO. C. kam auch bald dazu, war zunächst unsicher, wie das ablaufen sollte. Aber ein paar Mod-Takes später war die Laune gut.

28.12.17 : So ganz entspannt wie erhofft war die Arbeit zwischen den Jahren leider nicht, was ich bereits in den ersten Minuten am Arbeitsplatz feststellen durfte. Egal, hilft nicht. Zum Abend hatte ich wieder Ausgleich im Mitmachradio. Zusammen mit P. gestaltete ich eine Stunde mit verschiedenen Themen und kantiger Musik.

29.12.17 : Bin ich froh, dass ich mit der Vorbereitung zu meinem persönlichen Musik-Best-Of (inklusive On-Air-Jubiläum) sehr zeitig angefangen hatte. Denn der Arbeitstag war so stressig, dass ich das sonst kaum noch geschafft hätte. Die zweistündige Sondersendung hätte aus meiner Sicht einen Ticken besser durchdacht werden sollen. Was war ich wagemutig, da 22 Songs einbauen zu wollen. Na ja, aber immerhin blieb meine kleine Tradition erhalten. Danach gönnte ich mir ein wenig Schlaf und ging mit G. ins Kino zu “Dieses bescheuerte Herz”. Es war weniger das Herz, als viel mehr die Nebendarsteller, die mich hätten fluchen lassen können. Ich meine, dass die Handlung erzwungen wirkt, war schon durch Trailer ersichtlich. Na ja, eher dumpfe Massenware. (6/10)

30.12.17 : Mein finaler Samstag 2017: göttliches Ausschlafen, Sport, Einkaufsbummel (inklusive Waffel bei VEIS und Fernkost) und ein Abend voller Bloggerei.

31.12.17 : Mein finaler Sonntag 2017: gutes Ausschlafen, Pfannkuchenbestellung abholen und massig Bloggerei… bis jetzt… Fortsetzung folgt

Es verbleibt mit den besten Wünschen fürs neue Jahr
F.

Logbuch : keine Zeit für nichts (Juni 2017)

Dezember 23, 2017

Logbuch

01.06.17 : Kindertag. Kinotag. Erster Donnerstag im Monat. Na logo heißt das wieder Sendungsmacherei beim Lokalradio für mich. Gesagt, getan. Und danach noch ein wenig Sport.

02.06.17 : Bin ich froh, dass Arbeitstage wie dieser zur Seltenheit gehören. Ein konstant hoher Stresslevel am Nachmittag ließ mich sogar meinen veganen Joghurt vergessen, den ich mir in der Sorte Apfelstrudel für diesen Tag gönnen wollte. Und dann war ich auch schon wieder in Eile. Grund Radiosendung. Diese verlief erfreulich entspannter. Danach wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und schließlich sah ich ein weiteres Mal “Batman v Superman: Dawn Of Justice” in Gesellschaft – ein Film, dessen Inhalt genauso überladen und pseudo-dramatisch wirkt wie sein Titel. Mit anderen Worten: ich war danach abermals bedient.

03.06.17 : Ausschlafen war an diesem Samstag nur bedingt möglich, da ich einiges auf meiner Agenda hatte. Wie gut, dass ich extra “Zeitpuffer” eingeplant hatte, damit ich am Vormittag nicht in Hektik verfalle. Und so landete ich am Nachmittag gemütlich in der Heimat. Zum Abend schauten wir uns das Angebot auf dem Kurplatz an. Es war so mager, dass es ein Spättrip zur Kauffhalle wurde. Ich nahm das zum Anlass, mal eine Schoko-Pizza zu kosten. 1000 Kallorien später befand ich mich in dem seltenen Zustand, keine Schokolade mehr sehen zu können. Zum Abend gönnten wir uns einen heiteren Film mit Meryl Streep. Und später blieb ich noch bei “Burlesque” hängen.

04.06.17 : Wie jedes Jahr steht an dem Datum was Familiäres auf dem Plan. Und abermals lief es letztlich wieder erfreulich entspannt ab. Tagsüber hatte ich Zeit zum Datei-Sortieren und abends kam Besuch… inklusive IT-(An)Fragen.

05.06.17 : Mein Pfingstmontag begann entspannt und verlief zunächst ebenfalls so. Kaum war ich wieder in der Stadt hatte ich gleich zwei sportliche Termine, bevor zum Abend wieder Ruhe einkehrte.

06.06.17 : Für den Dienstag stand ein ungewöhnlicher Termin auf meinem Plan, weswegen ich zum Abend in die Innenstadt fuhr. Dort machte ich kurz Halt beim Juwelier und stellte fest, dass ich die Regenintensität unterschätzt hatte. Konsequenz? 3,49 Euro (bei Rossmann) später ging ich mit meinem neuen (dritten) Regenschirm noch kurz zu Penny und dann zu “Funkhaus.io” (oder so ähnlich). Dank S. wurde ich an diese junge Gruppe ambitionierter Technikmenschen vermittelt. Bei dem Termin ging es um eine Art Planung mit Medienkontext. Es dauerte länger als erwartet, weswegen ich nicht noch bei LOHRO vorbeischaute.

07.06.17 : Irgendwie war der Tag anstrengender als erwartet, weswegen ich mir Zeit für eine Schlafpause nach dem Bürotag gönnte. Einen (comic-bezogenen) Umweg bei der Post später und beim Radio angekommen war ich gedanklich leicht abwesend, denn ein Interview war eigentlich vereinbart. Nur hatte der von mir geschätzten Musiker wohl die Zeit verpeilt und ich saß zunächst minutenlang in der Einsprechkabine auf den Anruf wartend. Eine Stunde später klingelte mein Mobiltelefon und es konnte weitergehen. Nach dem Gespräch bastelte ich sogleich am Audioschnitt und war doch irgendwie sehr happy daüber, dass es geklappt hat.

08.06.17 : Und wieder zog es mich abends zur Post. Grund war die Rückgabe einer Sichtungs-DVD eines Kinofilms an den Verleih. (Ja, mittlerweile ergibt sich sogar so etwas als Teilzeit-Journalist.) Etwas Sport ließ sich noch einschieben und dann saß ich im (verregneten) Freigarten, wo ich auf C. wartete und nebenbei ein paar Batman-Comics las. (Wow, ist die Serie unterirdisch oder meine Erwartungshaltung mittlerweile zu hoch?) Wir plauderten über ihren Ausflug zur FedCon (inklusive Fotos/Videos) und sonstige Dinge. Am Abend fasste ich den Entschluss, doch noch ins Kino zu gehen, um einem deutschen Film eine Chance zu geben. Und tatsächlich entpuppte sich “Einsamkeit und Sex und Mitleid” als gelungener Episodenfilm – mit nur wenigen Aussetzern. Wer die abstrusen “Errungenschaften” der Moderne wie in einem Zerrspiegel reflektiert haben möchte, dem würde ich den Film empfehlen. (7/10)

09.06.17 : An dem Tag kam ich mir fleißig wie ein Bienchen vor, konnte die Woche abermals mit einer Stunde Musiksendung abschließen und war danach am “Stream-Überwachen”. (Nebenbei investierte ich noch in eine sündhaft teure Konzertkarte, die dann hoffentlich in einem Jahr noch gültig ist.)

10.06.17 : Es war zwar nicht wirklich sommerlich, aber in der Innenstadt fand das WIRO-Sommerfest statt, bei dem auch LOHRO und ich in meiner Wenigkeit als Fördervereins-Bestandteil teilnahm. Ich wechselte quasi von windigem Standort für eine Außensendung zum ruhigen Studio. Am Nachmittag ging ich zum Comic-Treff in den Freigarten – den Letzten vor der Sommerpause. Ich nutzte die Chance und erwarb ein Ticket fürs PunxPicnic (Festival). Abends gab ich mir einen waschechten Trash-Film, den ich niemandem empfehlen kann. (Fängt mit “Bay” an.) Und zur späten Stunde trudelte ich noch in den Freigarten und traf ein paar bekannte Gesichter.

11.06.17 : Ach, ist das schön, wenn der Nachmittag mal ganz entspannt mit Freunden verbracht werden kann – mal wieder im Freigarten. Dieses Mal sogar mit Sonnenschein. G. brachte mir exotische Oreos (in einer Feuerwerks-Edition) mit, die super knisterten. Und auch U. schaute noch vorbei. Irgendwie schade, dass sich solche Treffen zu einer Seltenheit entwickelt haben. Am Abend traf ich L. und J. – und wir gingen ins Kino – zu jeweils einer unterschiedlichen Sprachfassung von “Die Mumie”, dem Neuaufguss mit Tom Cruise. Na ja, hätte besser sein können. War aber nur so mittelmäßig. (6/10) Danach schauten wir noch kurz im Freigarten vorbei.

12.06.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Haushalt, Einkauf.

13.06.17 : Am Dienstag machte sich ein Schlafdefizit bemerkbar, welches ich am Abend mit einem Sonderbesuch im Schlummerland bekämpfen konnte, nur um dann doch noch später bei LOHRO am Wuseln zu sein und auf C. zu treffen. Na ja, so glich sich das wohl wieder etwas aus.

14.06.17 : Ein besonderer Mittwoch war es, denn ich machte mich vom Büro aus gleich auf den Weg nach Hamburg. Grund: ein Konzert von Normandie. Schnell noch beim AirBnb-Anbieter vorbeigeschaut und auf ging es für mich in die Gegend um die Reeperbahn. Die wohl überwältigendste Überraschung war, dass ich wiedererkannt wurde. (Sind ja nur gut 11 Monate seit dem ersten und einzigen Treffen mit der Band vergangen.) Das Pacoo ist klein und fein, das Konzert war gut… und der Austausch mit den Menschen danach noch schöner. Wäre ich doch nur zur letzten U-Bahn noch an der Haltestelle gewesen. Die Nachtbus-Pläne waren mir zu komplex. Ein Taxi wollte ich mir nicht gönnen. Und so watschelte ich dann eben gegen Mitternacht ein paar Kilometer durch Hamburgs Innenstadt. Eigentlich alles dufte… wäre da nicht die Aussicht auf unter vier Stunden Schlaf.

15.06.17 : Ach, kann ich doch im Zug zur Arbeit ein wenig Dösen – dachte ich. Rechtzeitig auf dem Bahnhof war ich ja schon mal. Schön leer war es um 4 Uhr bla. Und es standen auch nur zwei Züge. Die Anzeige funktionierte allerdings nicht. Da der eine Zug aber auf dem Gleis stand, welches auf meinem Ticket referenziert war,… und dies sogar noch 10 Minuten vor Abfahrt, hatte ich keine Zweifel. Dann fuhr der Zug überraschend 4 Minuten eher los… und die Ansage erzählte was von “Nicht Rostock” als Ziel. Da setzte dann Panik ein. Schnell studierte ich via Mobiltelefon, wo die nächste Haltestelle war und wie ich von da nach Rostock kommen könnte. Ergebnis: ja, es gab tatsächlich einen Umsteigeweg, wie ich noch meinen geplanten Zug erreichen würde… und der ging über Lübeck. Also einmal bitte Umweg und etwas mehr Umsteigen. Ja super, das würde meine Müdigkeit aber 1A verkraften. Es ging ja letztlich auch. Nur fühlte ich mich gegen 8 Uhr in der Heimat sehr erschöpft. Zu meiner Überraschung traf ich K. in der Straßenbahn und erzählte ich meine jüngsten Erlebnisse. Ihre erheiterte Reaktion ließ mich darüber nachdenken, das vielleicht mal in ein Drehbuch als Nebenhandlung zu schreiben. Vielleicht kann sich wer denken, dass so ein Morgen den ganzen Tag nachhallt. Insofern konnte ich mein Bett am Abend kaum erwarten.

16.06.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit habe ich wieder eine Stunde Beatbetrieb gestaltet. Im Anschluss daran war ich auf dem Sprung zum Stadthafen, wo ich D. nach Jahren mal wiedersehen und zugleich Otto’s Restaurant (welches schwimmt) antesten konnte. 1A Essen, aber schon gehoben. Als sich die Runde auflöste, ging ich wieder zu LOHRO, wo ich mit C. den Film “Oh Boy” sah. Der war ja schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste. Nun kann ich verstehen, warum der bestimmt bei jedem Indie-Fan hoch im Kurs ist. Der Film unterhält auch, ließ mich allerdings etwas enttäuscht zurück, weil es mir zu sehr nach Talfahrt vorkam. Wir gingen dann noch ins PWH zu einer Party, die einen sehr schönen bunten Musikmix bot. Die Nacht sollte kurz werden.

17.06.17 : Schade eigentlich, dass ich nicht besser geplant hatte. Sonst wäre das Campus-Quiz wohl besser in mein Wochenende integriert gewesen. So allerdings war ich etwas kaputt, als ich mich auf dem Weg zur Ulmenstraße machte. Wir saßen zwei Stunden in der prallen Sonne, stellten uns den illustren Fragen und belegten einen der vorderen Plätze bei der Endauswertung. Nebenbei verabredete ich mich mit Freunden für das KTV-Fest. Am Brink sah ich Marteria, der von Fans umgeben war. Ich traf die Mutter von Mauler. Ich hatte noch einen Einkauf zu erledigen. Und schließlich war ich noch im Zwischenbau zum “Älternabend” – einer Party, die einen leicht erhöhten Reggae-Anteil bot.

18.06.17 : Erst mal ausspannen! Diese Woche schaffte mich ordentlich. Aber ich wiederum schaffte es auch zur OV-Vorstellung von “Wonder Woman” am Sonntagabend. Na ja, solide, mit ein paar Klischees. Aber nicht unbedingt der große Wurf, wie der Film andernorts gesehen wird. (7/10)

19.06.17 : Huch, hatte ich mich doch tatsächlich für die dreistündige Frühsendung bei LOHRO eingetragen. Na ja, einen dreistündigen Weckruf später verweilte ich noch den Vormittag dort. (Stichwort Bemusterung) Außerdem: Mittagsschlaf und Sport und noch mehr Radioarbeit,

20.06.17 : Der vierte Workshop aus der Reihe “ganztägig lernen” war im Wesentlichen mein Tagesinhalt am Dienstag. Danach fuhr ich aufgrund Familie nach Warnemünde.

21.06.17 : Welch komischer Mittwoch: mal kein Treffen der Musikredaktion, dafür “Fete de la Musique”. Mein Highlight: Aekjubohra am Margaretenplatz. Danach noch eine kleine Runde im Geier.

22.06.17 : Warum nur eine Weckruf-Sendung in der Woche, wenn ich dank komischer Zeitplanung auch zwei schaffen würde. Ansonten: Arbeit, Sport und Müdigkeit.

23.06.17 : Einfach mal nach Neubrandenburg fahren. Was habe ich geflucht, als sich herausstellte, dass durch die umfangreichen Bauarbeiten die Wegstrecken teils urst umständliche Umwege erforderten. Aber zum Grund: ich wollte mir das PunxPicnic-Festival anschauen. Und dank J. fand ich auch den Austragungsort – das AJZ. Durchaus entspannte Stimmung und 1A Verköstigung. Ich traf sogar ein paar bekannte Gesichter aus Rostock. De Abend wurde lang und verlief glücklicherweise weniger verregnet als befürchtet. Nur ist unbekanntes Gelände ohne Tageslicht noch unbekannter… Ergo ließ sich der Weg zur Unterkunft dann nur noch mit GPS-fähigem Mobiltelefon finden.

24.06.17 : Na ja, wirklich ausgeschlafen fühlte ich mich eigentlich nicht. Aber egal, den Weg zum Bahnhof hatte ich gedanklich gut optimiert. Die Fahrt verzögerte sich leider, weswegen ich nicht den Anschlusszug hatte, den ich erreichen wollte. Aber dafür sah ich mal Ecken des Bundeslandes, die ich so noch nicht kannte. Kaum war ich zu Hause, holte ich mir noch eine Portion Schlaf, betätigte mich sportlich und erledigte einen Kurzeinkauf. Und schon war ich wieder auf dem Weg zum nächsten Ereignis. Das Release-Konzert von The Flexfitz zog viele Menschen ins PWH. Die Band lieferte gut ab, aber noch toller war die Aftershow-Party mit Trash-Anteil – ua. dank Songs, von denen ich nie dachte, die mal im PWH zu hören. Auch mit sich leerender Tanzfläche war die Stimmung toll. Ich lernte zwei Orga-Menschen kennen und war bis zum Ende dort.

25.06.17 : Kompromisloses Ausschlafen! Dafür war dieser Sonntag reserviert. Irgendwann rappelte ich mich dann doch auf. Mit G. tingelte ich gen Innenstadt und für den Abend stand “Transformers: The Last Knight” auf dem Plan. Oje, diese Filmreihe geht dermaßen den Bach runter, dass es mich traurig macht. Und ja, ich bin der Meinung, dass die Vorlage (trotz Spielzeug-Motivation damals) die Möglichkeit für schöne Geschichten bietet. (4/10)

26.06.17 : Was ein Wochenstart. Überraschend musste ein Abschiedsessen vorverschoben werden. Meine Bestellung aus Amiland kam an – mit saftigem Zoll-Aufschlag. Aber egal… nennt mir mal einen anderen Menschen mit einer (limitierten) Lying Cat (Statue) auf dem Schreibtisch. (Nerd-Level-Upgrade +100) Der Abend war dann relativ “chillig”.

27.06.17 : Für den Tag skippe ich gleich zum Abendmahl. Denn dieses gab es im Meatropolis. Lecker Burger, so wie ich das mag. (In Größe XL.) Es wurden reichlich Fotos gemacht. (Dank K.) Und wie es zu erahnen war, gingen wir noch in den Geier. Ich ließ mich sogar zum Kickern überreden. Na ja, Abschiedsstimmung und so…

28.06.17 : Mitten in der Woche abends wegzugehen, kann durchaus unangenehm für den Folgetag werden. Aber meine Müdigkeit hielt sich in Grenzen und ich blieb im Zeitplan. Am Abend gönnte ich mir mit J. bei LOHRO Steaks, bevor es zur regulären Musikredaktionssitzung ging. Im Anschluss daran war ich noch mit etwas Schnittarbeit beschäftigt und glücklich, nicht zu spät fertig gewesen zu sein.

29.06.17 : Der Tag stand unter dem Schatten einer abendlichen Redaktionsversammlung, die ich nach Arbeit und Sport besuchte. Ein schöner Austausch fand statt. Im Anschluss wurde energisch über den Sender und dessen Musik gesprochen.

30.06.17 : Uff, der Arbeitstag war so angespannt, dass ich den Abend kaum abwarten mochte. Wieder gönnte ich mir eine Stunde Musiksendung – dieses Mal mit Beiwohnerin. Danach war es ungeahnt leer in den Redaktionsräumen… bis C. samt einer Kiste Bier ankam. Wir plauderten und schauten YouTube-Videos. Dann gingen wir zu B. und wühlten in seinem ausgemisteten Kram. (Selbstredend fand ich natürlich auch etwas.) Von da aus suchten wir den Geier auf. Auf dem Weg dorthin trafen wir F., der sich uns anschloss und seine Freunde ebenfalls dorthin lotste. Es war wieder eine dieser komischen Gelegenheiten, bei der ich neue Menschen kennenlernen konnte.

Es verbleibt nur noch mit 6 Monaten zum Aufarbeiten :/
F.

Logbuch : Mut zur Lücke

Januar 1, 2017

Logbuch

Der Titel mag trotzig klingen, ist vielleicht auch so gemeint… angesichts meiner “Pause”, die eigentlich keine Pause ist. Denn die folgenden Absätze entstanden über Wochen/Monate hinweg – immer mit dem Ziel, diese “Unterbrechung” enden zu lassen.

30.07.16 : Das Wochenende wurde zunächst zu ausgiebigem Ausschlafen genutzt. Zum Abend hin bastelte ich ein Mixtape für die Feier von C. und J.. Der Weg dorthin war einfacher zu finden, als ich dachte. Es wurde gegrillt und hätte ein schöner Abend werden können. Sogar den Song “Stoff und Schnaps” von Lil Kleine wurde durch mehrmaliges Hören besser. Wenn ich nicht unglücklich in eine Pfütze gefallen wäre. Danach wollte ich nur noch nach Hause.

31.07.16 : Die Nacht war leider sehr unangenehm, da ich dank Schmerzen zwischenzeitlich wach wurde. Auch der Tag war sehr beschwerlich, weil ich meine linke Hand nicht belasten konnte. Da wird selbst Anziehen eine Herausforderung. Ich ging zu LOHRO und nahm Kuchen mit. Für den Abend stand ein Kinobesuch auf meinem Plan. Ich sah “Legend Of Tarzan” im O-Ton. Der Film ist besser, als der Trailer es erahnen lässt. Aus meiner Sicht hat man für das Franchise den “Batman Begins”-Gang eingelegt. Nur Herr Waltz hat sich mal wieder selbst gespielt. (7/10)

01.08.16 : Ich fing den Monat frühstmöglich an – mit der Morgensendung bei LOHRO. Einen Termin für den Vormittag konnte ich mit gutem Grund absagen. Stattdessen hatte ich einen kurzen Termin woanders. Danach gab ich mir etwas Sport und war wieder auf dem Weg zum Radio, um den Erklärbär zu geben. Und am Abend? Wieder Kino.
“Willkommen im Hotel Mama” ist wieder einer dieser leichten französischen Komödien, die sich ein wenig wie ein Urlaub anfühlen. Mit schönen Bildern, fröhlichen Momenten und manch Melancholiegefühl. Kann ich trotz ein paar eindimensionalen Nebencharakteren eher uneingeschränkt empfehlen. (8/10)

02.08.16 : Ein wenig Sport und LOHRO-Beschäftigung erfüllten meinen Tag. Und am Abend? Kino! Mit C. sah ich zusammen “Wiener Dog”. Der Film, der eigentlich nie richtig lustig werden wollte, hat uns beiden nicht besonders zugesagt. Zu abwegig war da wohl das Genre-Experiment. (6/10)

03.08.16 : Viel Redaktionelles und einen Besuch im Hackspace – das war mein Mittwoch. (Viel Schlaf inklusive.)

04.08.16 : Wenn es nicht die Musikredaktion ist, die mich beim Lokalradio am Ball hält, ist es die Kinoredaktion. Wir hatten abermals eine vollgepackte Sendung mit Verlosungen. Die Nachbereitung ging auch relativ rasch.

05.08.16 : Für diesen Tag stand ein Amtstermin auf dem Plan. Am Nachmittag hatte ich wieder Sendung und zum Abend konnte ich mich bei U. kulinarisch austoben,

06.08.16 : Am Vormittag fuhr ich in die Heimat, wo ich die Seltenheit einer Erdbeertorte genießen durfte. Ansonsten sollte viel Entspannung mein Ziel für dieses Wochenende sein.

07.08.16 : Letzter Satz trifft auch für den Sonntag zu, an dem nichts Besonderes passiert ist.

08.08.16 : Ich fuhr wieder in die Stadt und ging am Abend zum Opennet-Treffen in der Frieda 23.

09.08.16 : Dank S. hatte ich an diesem Tag Unterstützung beim Rechner-Upgrade. Wir bauten die HDD aus und eine SSD ein. Danach installierte ich das Betriebssystem vom Stick aus und hatte für den Abend viel zum Neueinrichten.

10.08.16 : Der Tag in Kurzform: Frühsendung, Sport, Schlaf, Inkscape-Workshop und Redaktionelles.

11.08.16 : Gut augeschlafen nahm ich mir endlich ein paar Dinge zum Aufräumen vor. Am Nachmittag hatte ich einen Einsatz als Studiogast. Dazu traf ich seit langer Zeit wieder auf V., die mich sogar noch erkannte. Danach bummelte ich mit Freunden über die frisch eröffnete HanseSail. Trotz mäßigem Wetter waren wir bester Laune und ließen uns manch Fahrgeschäft nicht entgehen. Am Abend schauten wir uns noch eine Feuerschau an und waren schließlich so verkühlt, dass wir eine Bahn heimwärts nahmen.

12.08.16 : Bei der Sendung “Beatbetrieb” war ich etwas abgelenkt durch eingehende Chat-Nachrichten. Danach ging ich einkaufen und zu G., wo wir zwei Filme schauten. Einer davon war zu Recht als “schlecht” angepriesen.

13.08.16 : Zwar kümmerte ich mich frühzeitig ums Frühstück, kam dann aber dennoch erst am Nachmittag dazu, es zu genießen. Grund dafür waren der Aufbau zur Science@Sail 2016 und eine vierstündige Sondersendung, der ich mich verschrieben hatte. Ich hatte ein paar Studiogäste und Musikwünsche. Am Abend gab es eine Grillrunde, von der aus ich noch kurz zur HanseSail ging, um wenigstens das Ende vom Gig von Stanfour miterleben zu können. Die Live-Qualitäten würde ich zwar als gut einstufen, allerdings endeten sie doch tatsächlich mit einem Song (vom ersten Album), den ich absolut nicht ausstehen kann. Auf dem Weg zur “Sonic Superstore Party” traf ich S., der spontan mitkam. Dort angekommen waren bereits allerhand bekannte Gesichter. Sogar A. kam später noch dazu. Wir blieben quasi bis zum Schluss und waren danach noch im “Molli”. Auf dem Heimweg erkannte ich die schwierige Lage aufgrund der fortgeschrittenen Zeit.

14.08.16 : Ich war dermaßen müde/knülle, dass ich wohl meinen Wecker unbewusst ausgeschaltet hatte, um noch etwas mehr Schlaf zu tanken. Leider führte dies zu erhöhter Eile am Vormittag, um meinen (Frühstücks-)Termin wahrzunehmen – kurzer IT-Support-Dienstleistung inklusive. Wieder in der Frieda 23 angekommen, schaute ich mir die Räumlichkeiten der Science@Sail an und konnte mit der zweiten Sondersendung am Wochenende beginnen. Wieder gab es einige Musikwünsche und Besuche im Studio. Zum Ende der Sendung fühlte ich mich sehr müde und war auch froh darüber, den Tag bald beenden zu können. Am Abend besuchte ich S., wo wir ein (enttäuschendes) Fußballspiel schauten und uns gegenseitig auf den aktuellen Stand (nach eineinhalb Monaten) brachten.

15.08.16 : Ich stand extra früh auf, um noch ein paar Vorbereitungen zu erledigen und fuhr dann zu einem neuen Büro, wo das Motto “Einarbeitung” auf dem Plan stand. Zum Mittag ging es in kleiner Runde zur Kantine der RSAG, welche in der Nähe liegt und eine gute Menuauswahl hat. Am Abend nahm ich die Möglichkeit wahr, den Film “Willkommen im Hotel Mama” im französischen Original (mit Untertiteln) zu schauen, und war sehr froh darüber.
Der Film ist sehr unterhaltsam, hält spielerisch die Balance zwischen Drama und Komödie und besticht mit seiner sehr guten Besetzung. (8/10)

16.08.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Redaktionsversammlung, Sport.

17.08.16 : Auch den Mittwoch kann ich kurzfassen: Arbeit, Sport, Kinobesuch (“Suicide Squad”)

18.08.16 : Ich ließ mich am Abend zu einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung überreden. Zu Gast waren Ækjubohra, die für einigen Unterhaltunsgwert sorgen konnten. Auch deren Musik überraschte mich. Danach war ich noch mit Bemusterung beschäftigt. Leider vergaß ich das Schneiden von einem Interview für meine Sendung am Freitag.

19.08.16 : Dies erledigte ich dann hastig auf dem Weg vom Büro zu LOHRO – in der Straßenbahn grob, in den Redaktionsräumen dann fein. Nach dem “Beatbetrieb” war mein Abend auch schon verplant, da S. in der Stadt war. Wir gingen ua. ins Besitos, schlenderten durch das (neue) Hafenviertel und tauschten uns über das Arbeitsleben in der IT aus.

20.08.16 : Ich stand freiwillig unheimlich früh auf, um in die Heimat zu fahren, wo erst noch ein Einkauf anstand, bevor lecker gefrühstückt wurde. Sowohl auf der Zugfahrt als auch am Nachmittag hörte ich mir mehrere neue Alben an, wobei mit “I’m Alone, No You’re Not” von der Gruppe Joseph positiv auffiel.
Noch mehr begeistern konnte mich an diesem Tag die Serie “Stranger Things”, die ich bereits nach einer Folge als sehenswert empfand. Dementsprechend schnell guckte ich mich durch die erste Staffel. Normalerweise befürworte ich Retro-Settings nicht sonderlich, aber hierbei kann ich guten Gewissens eine Ausnahme machen. Fantastische Unterhaltung in Serie. Nach den neun Folgen kann man sogar von so was wie einem Ende sprechen.
Zwischendurch besuchte ich Nachbarn und konnte wohl bei einem TV-Problem helfen.

21.08.16 : Was hätte ich wenigstens am Sonntag gern ausgeschlafen. Wurde aber nichts draus, weil ich Pläne hatte. Also hieß es zeitig frühstücken, noch etwas Ruhe tanken und dann wieder ab in die Stadt. Dort gab es für mich zunächst etwas Sport und dann Kuchen bei G.. Von dort ging ich ins Kino, um mit K. “Suicide Squad” im Originalton zu schauen.

22.08.16 : Neue Woche und immer noch nicht ausgeschlafen. Vielleicht sollte ich echt bald mit Kaffee anfangen. Es fiel mir jedenfalls nicht leicht. Dennoch ließ ich mir den Kinoabend nicht wegkürzen. Ich schaute “Captain Fantastic” in der OmU-Vorstellung und war doch relativ angetan von der Drama-Qualität. Als Komödie sollte man diesen Film eher nicht vermarkten. (8/10)

23.08.16 : Im Verlauf des Tages entschied ich mich für einen ST-Besuch mit Freunden und sah dazu noch etwas Schlaf im Vorfeld vor.

24.08.16 : Somit war der Mittwochmorgen nicht allzu schlimm. Nach dem Arbeitstag und etwas Sport, ging ich einkaufen und von dort zum Hackspace.

25.08.16 : Ein ziemlich heißer Sommertag endete für mich abermals bei LOHRO, wo ich ein Telefoninterview führte und dann zu einer besonderen Vorführung des Films “El Olivo” ging, die mit einer Verkostung aufgewertet wurde. Neben interessanten Einblicken zum Olivenöl-Markt empfand ich den Film eher enttäuschend. Auch wenn sich durch die Sichtweise der spanischen Protagonisten ein unterhaltsames Fremdbild der hiesigen Kultur ergab, war es wohl vornehmlich die mangelnde Sympathie für die Hauptfiguren, welche mir den Filmgenuss etwas im Wege standen. (6/10)

26.08.16 : Der Spätsommer hielt an, was für den abendlichen Abschied des LOHRO-Bufdi-Jahrganges nur von Vorteil sein konnte. Grillrunde inklusive. Leider war das Fehlen einiger Mitmachender durchaus bemerkbar.

27.08.16 : Als ich am Vormittag zu LOHRO ging, hatte ich ganz vergessen, dass noch andere Redaktionen wie der interkulturelle Workshop anwesend sein könnten. Ich hatte für meine Sondersendung zum Pangea-Festival erfreulicherweise Glück mit der Technik, die ich für mehrere Telefonschaltungen brauchte. Am Nachmittag fuhr ich in die Heimat, um noch am Abend das Duckstein Festival zu besuchen. Ich kostete eine Teigtasche mit frittiertem Käse, die ich eher enttäuschend fand. Der Abend wurde dann mit TV-Berieselung zelebriert.

28.08.16 : Am Sonntag ging ich einer Anfrage nach, die mich wieder gestalterisch tätig werden ließ. Eine Collage aus Fotos sollte gebastelt werden. Das Werkzeug meiner Wahl war natürlich… Inkscape. Die finale SVG-Datei war natürlich mehr als groß, wurde dann aber für eine finale Auflösung eh gerendert. Am Nachmittag ging es für mich wieder Richtung Stadt, wo ich abends in lustiger Runde den wohl unlustigsten Film eines Jahrzehnts gesehen habe. Ein Filmabend mit “Daniel, der Zauberer” könnte wohl kaum trashiger sein. Unfassbar schlecht produziert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen das einst im Kino ausgehalten haben. Der Anlass ließ mich zugleich eine Recherche anstellen, was denn Daniel Küblböck aktuell so tut. Er gibt noch Konzerte.

29.08.16 : Seit Wochen hatte ich die Unterlagen und an diesem Montag war es dann so weit. Ich nahm an der Briefwahl teil. Ansonsten befasste ich mich am Abend mit der Vorbereitung der nächsten Sendung. Nebenbei arbeitete ich die VMAs auf, die mir wie eine Farce vorkamen. Zu viel Rihanna für eine Award-Show.

30.08.16 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung nahm ich die Gelegenheit wahr, den Film “Jason Bourne” quasi im Sonderangebot zu sehen. Von handwerklicher Seite her habe ich an dem Action-Spektakel nichts auszusetzen. Auch die relativ geradlinige Handlung sorgte dank vieler Spannungsmomente für ausreichend Kurzweile. Was mir dann vielleicht noch etwas deutlicher zum Vorschein hätte vorkommen können, betrifft die Kritik an der Überwachung, die in modernen Systemen fast überall neue Möglichkeiten bekommen hat. (7/10)

31.08.16 : Auch an diesem Tag folgte ich meiner Routine, mit dem Unterschied, dass ich am Abend mal wieder im Hackspace zugegen war. Unter anderem gab es auch einen Planungskontext im Kreise der projekt:raum-Gemeinschaft.

01.09.16 : Neuer Monat, neues Projekt. Als ob ich davon nicht genug hätte. Und ich kann selbst zwei Monate noch nicht sagen, wann ich mit der Aufbereitung (für die digitale Öffentlichkeit) fertig sein werde/kann. Zum Donnerstag selbst sei noch anzumerken, dass er als der erste Kinotag des Monats mich selbstverständlich wieder zu LOHRO zog, um die Kinosendung zu gestalten – und dies dank G. in außergewöhnlicher Besetzung. Danach gönnten wir uns Abendessen bei El Waleed.

02.09.16 : Welch schöner Wochenausklang dieser Freitag war. Zunächst (nach Feierabend) wieder eine Stunde über Musik im Radio plauschen und dann Freunde im Cafe Central treffen, wo es lecker Abendessen gab. Dann sammelten wir uns in der Frieda 23, um die Spätvorstellung von “High-Rise” zu schauen. Leider erschien mir der Film… auf die Dauer anstrengend. Zu wirr wurde mir das Setting. Und mit dem Ende war ich unzufrieden. (6/10)

03.09.16 : Theoretisch hätte ich den gesamten Tag der Kyle Gass Band widmen können – Vorbereitung, Interview und (sehr gutes) Konzert. Und wie ich das manchmal schaffe, ging der Abend danach noch weiter. V. feierte seinen Abschied. Mein Geschenk war ein signiertes Poster, worüber S. sich sehr freute. Außerdem lernte ich an dem Abend Rhabarber-Cider kennen. 😛

04.09.16 : Der Rostocker Comic-Treff ist aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und wir durften uns die Ausstellung zu Eternauta ansehen – dem Werk von Héctor Germán Oesterheld. Sowohl die Installationen im Peter-Weiss-Haus als auch die dramatische Geschichte hinter der Geschichte empfand ich beeindruckend und bedrückend zugleich. Manchmal vergisst man, wie gut es einem doch geht. Am Abend saß ich dann noch etwa 3 Stunden an der Audio-Schnitt-Datei zum KGB-Interview. Und dann war auch meine Woche zu Ende.

05.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Schlaf und Haushalt.

06.09.16 : An diesem Dienstag habe ich mich abends ans Musik-Postfach gesetzt und mehrere Stunden mit Bemusterung verbracht.

07.09.16 : Um auch wieder etwas Abstand von LOHRO zu bekommen war ich an diesem Abend abermals im Hackspace zugegen und hätte eigentlich diesen Eintrag fertigstellen können… (Immer dieses Zeitmanagement.)

08.09.16 : Etwas Zeit verbrachte ich abends abermals in den Redaktionsräumen des Lokalradios, um die Heimspiel-Sendung vor- und nachzubereiten. Zu Gast waren die Gebrüder Dargus, mit denen ich über Musik plauderte.

09.09.16 : “Hoch die Hände, Wochenende” ging mir durch den Kopf, als ich mich am Abend für die Beatbetrieb-Sendung zu LOHRO aufmachen konnte und danach bei S. zum Abendessen eintraf. Ein Freitagabend unter Freunden ist meine Lieblingsform eines Freitagabends.

10.09.16 : Endlich wieder Ausschlafen. Gelegenheit genutzt. Dann noch kurz einen Film geschaut und jede Menge Dateien sortiert – und das nicht nur zu Hause, sondern auch bei LOHRO. Dort testete ich zudem noch den Sendekoffer. Am späteren Abend lud M. im Geier ein – in einer unterhaltsamen Runde. Lustigerweise traf ich noch auf Gesichter, die relativ neu in der Stadt waren und mit denen sich meine Wege noch häufiger kreuzen sollten.

11.09.16 : An diesem Tag hätte sich das Ausschlafen eigentlich noch mehr gelohnt, aber mit L. war der Treffpunkt dann doch relativ früh festgelegt worden. Und wo war L:? Ja, ich war pünktlich in der Innenstadt und half zunächst anderen Vereinen. Es war Klimaaktionstag und nicht nur LOHRO war dabei. Die Erschließung einer passenden Internet-Verbindung stellte sich als sehr schwierig und stressig heraus. Einen Teil der Sendezeit für die Außensendung wurde quasi nur vor Ort beschallt. Und dann hatte ich auch schon den nächsten Termin. Das “Outdoor-Szenario” unseres lokalen CryptoRaum-Teams war gebucht. Und diese Terminfindung was schwierig genug. Der Spaziergang bei bestem Wetter hat bis zum letzten Rätsel Spaß gemacht. Zwischendurch genehmigte ich mir veganes Eis und traf dabei auf R., den ich jahrelang nicht gesehen hatte. (Und der sich scheinbar kein Mü geändert hat.) Am Abend saßen wir noch eine Weile bei S. und dann war ich wirklich wirklich reif fürs Schlummerland.

12.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Besuch eines Workshops/Vortrags zur Auswertung der Landtagswahl, die für eine “farbige” Partei alles andere als einfach war. Und schließlich noch ein kurzer Besuch beim Opennet-Treffen.

13.09.16 : Das Besondere an diesem Tag war das Grillen am Abend. (Das Wetter machte mit und ich konnte mir die Zeit freischaufeln.)

14.09.16 : Mittwoch in Kürze: Arbeit, Musikredaktion und Fußball-Gucken.

15.09.16 : Lange nicht mehr im Kino gewesen. Dies sollte sich an dem Tag ändern. Zu sehen gab es “Der Landarzt von Chaussy” – ein angenehm stimmiger französischer Drama-Komödie-Mix, der im Wesentlichen das präsentierte, was der Trailer verspricht. (7/10)

16.09.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, LOHRO, scharfes Essen vom Asia-Mann, ein supi Konzert mit Von Wegen Lisbeth und ein kurzer Besuch im Freigarten.

17.09.16 : Der Tag bestand nebst kleiner Erledigungen nur aus dem 2. Warnow Valley OPENair, welches von LOHRO mit einer Außensendung begleitet wurde. Selten ließen sich Hackspace- und Radio-Anteil meiner Freizeit derartig verbinden. Im Wesentlichen war es ein spaßiger und ein wenig anstrengender Tag. Ausklingen ließ ich den im Geier.

18.09.16 : Ausschlafen ohne Rücksicht auf irgendwas. Dann abermals ein wenig Asia-Küchen zum Abend und schließlich noch den Film “Tschick” im Kino. Selten, dass mich ein deutscher Film so begeistert. Eigentlich hätte ich gern noch das Buch davor gelesen. Aber dafür hatte ich … na?… keine Zeit. (8/10)
Immerhin bekam ich bei den Trailern von einem Werk namens “Die Mitte der Welt” Wind und nahm mir dazu die Lektüre vor.

19.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO-Zeugs.

20.09.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, abendlicher Workshop mit zweifelhafter Wirksamkeit und heiteres Beisammensein mit Freunden am Hafen.

21.09.16 : Der Mittwoch… verlief im Wesentlich fast genau wie der davor. (Routine-Alarm?)

22.09.16 : Am Donnerstag spürte ich den Schlafmangel der bisherigen Woche und hatte am Abend dennoch ganz schön mit dem Schneiden eines Interviews zu kämpfen. Nebenbei sah ich S. wieder, die in der Stadt war.

23.09.16 : Und dann lege ich mir an diesen Freitag noch eine nächtliche Sondersendung. Na ja, immerhin gelang mir noch ein “Power nap” im Vorfeld des sonst beschäftigten Freitages. Die Sendung mit T. war auch sehr schön.

24.09.16 : Wie habe ich es nur am Vormittag in einen Zug in die Heimat geschafft? Und wofür? Für einen Besuch auf dem Erntedankfest in Lauterbach. Dort gab es prämierte Rindtiere, Pferde, Kutschen und… lecker Essen. Danach brauchte ich am späten Nachmittag dann doch noch etwas Schlaf. Und am Abend ließ ich mich vom Fernsehen berieseln.

25.09.16 : Sonntag holte ich abermals etwas Schlaf am Vormittag nach und war am Nachmittag mit einem Tablet beschäftigt, bei dem es wohl Speicherplatzprobleme gab. Am Abend fuhr ich wieder in die Stadt und sah Oliver Stone’s “Snowden”. Der Film ist handwerklich topp und lässt einen die Ereignisse gut nachvollziehen. Hin und wieder kam mir das Setting übertrieben vor. Und natürlich fühlte mich etwas unwohl aufgrund der Geschichte und ihrer unfassbaren Reichweite. Man könnte also von einem “Downer” sprechen.

26.09.16 : Die Woche begann relativ anstrengend für mich. Nach der Arbeit und etwas Haushalt ging ich zeitig ins Bett.

27.09.16 : Ein Highlight des Dienstags war der Abend. Zunächst gönnte ich mir etwas Ruhe und besuchte dann G.. Gefeiert wurde später im ST-Club, wo komischerweise ein hoher Elektro-Anteil gespielt wurde. Irgendwie beneidete ich den DJ für seine Eigenwilligkeit. Und ich erfreute mich über mein Pflichtbewusstsein, welches mich noch vor Mitternacht zum Aufbrechen brachte. Ach ja, wiederholt traf ich im ST auf Arbeitskollegen. Den Heimweg verschönerte mir meine Playlist.

28.09.16 : Das Muster mit dem kurzen Nickerchen am Abend wiederholte sich abermals am Mittwoch, wobei hier wieder Routine herrschte. Sprich: ein Treffen der Musikredaktion, das vielleicht zu lange ging.

29.09.16 : Am Abend traf ich mich mit K. für einen Besuch bei Pesto Peter, der irgendwas mit seiner Speisekarte hatte. Es war relativ frisch draußen. Ich erledigte danach noch einen kurzen Einkauf und entkam dem Regen einigermaßen gut.

30.09.16 : Der Freitag verlief relativ routiniert – erst Arbeit, dann Radiosendung, Besuch bei Freunden und ein Gang in den Freigarten.

01.10.16 : Am Samstag fuhr ich wieder in die Heimat, hatte einen entspannten Vormittag und schaute “Mr Robot”. Für den Abend gab es leichte Kost in Form eines Films.

02.10.16 : Für den Sonntag stand ein abendlicher Besuch bei B. auf dem Plan. Wir feierten in seinen Geburtstag rein und es wurde ordentlich geschlemmt.

03.10.16 : Mein Feiertagsverlauf in Kurzform: Langes Ausschlafen, Sport und Radio-Vorbereitungen.

04.10.16 : Auch am Dienstag hielt mich das Tüfteln an Radiosendungsdingen am Abend (sozusagen nach der Arbeit) beschäftigt.

05.10.16 : Mittwoch: Arbeit, Radiosendung, Musikredaktionstreffen, SEA+AIR im Peter-Weiss-Haus (Konzert).

06.10.16 : Überraschung am Donnerstag: es gab Frühstück auf Arbeit. Ansonsten stand wieder eine Kinosendung auf dem Plan, die abermals ausgiebig nachbereitet wurde. Ich glaube, sogar erstmals mit Wiederholung fürs Wochenende.

07.10.16 : Ausflugszeit. Das war der Grund, warum ich den Besuch zu C.’s Geburtstag absagen musste. Unser Kollegium fuhr nach dem Mittag nach Jena. Ich nutzte die Zeit zum… na?… Schlafen natürlich. Entsprechend groggy ging es mir bei den Pausenhalten. Abends hatten wir Essen im Hotel.

08.10.16 : Der Samstag in Kurzform: Frühstück (mit Buffet) in Jena, Stadtführung in Erfurt, Stadtführung in Weimar (inklusive Zwiebelmarkt), Bowling in Jena und spätabendliches Nachtleben in Jena.

09.10.16 : Nach dem Frühstück ging es wieder per Bus nach Rostock. Auf der Fahrt schaute ich mit P. ein paar Folgen “Stranger Things”. Endlich zu Hause angekommen, legte ich mich schlafen. Am Abend ging ich noch ins Kino. “Der Untertan” ist ein Klassiker, den ich nicht kannte, und den ich überraschend gut fand. Wirklich sehenswert.

10.10.16 : Montag in Kurzform: Arbeit, Sport, Kino -> in diesem Fall “Die Insel der besonderen Kinder”, ein sehr schöner Fantasy-Film der Marke Tim Burton. (8/10)

11.10.16 : Am Dienstag fühlte ich mich wieder ganz schön müde, weswegen ich nach der Arbeit nicht mehr viel unternahm und eher daran arbeitete, früh ins Bett zu kommen.

12.10.16 : Ein ganz normaler Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion, Besuch im Café Marat.

13.10.16 : An dem Tag hatte ich nach der Arbeit ein Planungstreffen zu einem “Mehrsprachigkeitsprojekt” und ging schließlich wieder ins Kino. “Welcome To Norway” hielt quasi, was der Trailer verspricht, wenn auch der Drama-Anteil nicht zu unterschätzen ist. Leider war die eine oder andere Nebenhandlung etwas bizarr. (7/10)

14.10.16 : Am Freitag gelang es mir, für eine Radiosendung erstmals internationale Gäste einzubauen. Wolves & Wolves & Wolves & Wolves waren in der Stadt und schauten im Sendestudio vorbei. Mit B. ging ich am Abend dann ins Peter-Weiss-Haus und sah sie live. Sehr druckvolles Konzert.

15.10.16 : Ganz schön auf die Uhr musste ich am Samstag schauen. Denn nicht nur hatte ich einen Skype-Termin mit J., der am anderen Ende der Welt verweilte, sondern noch einen Studiokurs. Darüber hinaus kommunizierte ich noch mit Jan Blomqvist zwecks Interview-Termin. Nach dem Interview besuchte ich T. bei ihrer Wohnungseinweihungsfeier. Danach traf ich S. am Bunker und erfuhr, wie sich so ein 90s-Rave anfühlt/anhört. (Die Bässe merkt man mehr, als dass man sie hört.) Und auch den Anfang von Marusha’s Set nahmen wir noch mit. Die Nacht war für mich dann allerdings noch nicht zu Ende. Ich ging noch in den Stadtpalast und erfreute mich am Live-Set von Jan Blomqvist. Die Party hatte das Motto “Im Rausch der Sinne”. Berauschend war neben der Musik auf jeden Fall noch die Deko. Auf dem Heimweg traf ich U. auf dem Dobi.

16.10.16 : Nach so einem aufregenden Samstag nutzte ich den Sonntag primär zur Erholung.

17.10.16 : Am Montag war ich erstmals bei einer Sneak Preview (im O-Ton). Ich hatte im Vorfeld recherchiert, welche Filme in Frage kommen könnten. Und letztendlich war auch “The Accountant” einer der Kandidaten. Der Film mit Ben Affleck ließ mich manchmal an seine Batman-Rolle denken, überzeugte mich dennoch irgendwie. Ein spannender Thriller mit kleinen guten Plottwists. (7/10)

18.10.16 : Oh, was für ein Dienstag. Ich eilte nach der Arbeit zum Hauptbahnhof, fuhr nach Hamburg, checkte kurz im Intercity-Hotel dort ein, stärkte mich noch kurz im Europa-Center (oder wie auch immer diese Einkaufspassage heißt) und war dann auf dem Weg ins “Übel & Gefährlich”) Grund: Roosevelt. Der Support-Act war okay, seine Musik kam mir allerdings nach 20 Minuten eintönig vor. Auf den Haupt-Act durfte dann sogar noch etwas gewartet werden. Aber es war es wert. Das Konzert war wunderbar. Ich ließ mir danach noch ein Album signieren und war kurz nach Mitternacht wieder im Hotel – mit der Aussicht auf eine sehr kurze Nacht.

19.10.16 : Gegen 4 Uhr noch was war ich wieder auf dem Hauptbahnhof und total überrascht, dass erste Fressbuden bereits geöffnet waren. Die Bahnverbindung brachte mich zunächst nach Lübeck und dann nach Rostock… bis ich noch vor 9 Uhr wieder im Büro war und meiner Arbeit nachgehen konnte – noch mit Roosevelt-Merch in der Tasche. Am Abend gab es noch eine Vollversammlung bei LOHRO. Ich ließ mich für die Wahl des Redaktionsausschusses aufstellen… und wurde gewählt. Wir gingen noch ins Café Marat und plauderten viel.

20.10.16 : Donnerstag: Arbeit, Sport, Planungstreffen wegen der “Mehrspachigkeits-Web-Geschichte”. Dazu gönnte ich mir Aisa-Food.

21.10.16 : Freitag: Arbeit + Reise in die Heimat.

22.10.16 : Ein Wochenendtag in der Heimat – also viel Schlaf, Entspannung und auch das Übliche Maß an Berieselung durch Leitmedien.

23.10.16 : Die Abendbeschäftigung für Sonntag war Ove. Der Künstler gab ein Küchenkonzert und wusste zu unterhalten. Auch die Lieder waren schön. Ich investierte in eine Konzertkarte für November(, was dann auf 2017 verschoben wurde).

24.10.16 : Zum Wochenstart ereilte mich wieder Müdigkeit… und ich wollte abends nur noch ins Bett.

25.10.16 : Weise war ich am Montag, denn der Dienstag wurde lang. Zunächst durch das Treffen des Kulturnetzwerk-Vorstandes und schließlich dank Besuch im Kro.

26.10.16 : Der Mittwoch wurde überschattet durch einen Kinotermin. Leider hatte ich dadurch kaum Zeit für die Musikredaktion und noch weniger Zeit für die Vollversammlung des Hackspace-Vereins. Mit A. ging ich in die Innenstadt und sah “Doctor Strange” in der Vorpremiere. Der Film ist visuell eindrucksvoll und auch handlungsmäßig sehr kurzweilig. Anschließend fanden wir uns noch im Café Marat ein, wo S. in ihren Geburtstag reinfeierte.

27.10.16 :  Der Donnerstag in Kurzform: Arbeit, erstes Treffen des neuen Redaktionsausschusses, LOHRO-Stammtisch in der Gelben Katze, Einladung zum Geierbesuch via U..

28.10.16 : Der Freitag schien sehr routiniert abzulaufen – mit Arbeit, Sendung und Sport. Aber dann packte mich die Abenteuerlust und ich nahm eine letzte Möglichkeit wahr, die neue Verfilmung von “Das kalte Herz” im Kino (in Lütten Klein) zu sehen. Der Andrang war überschaubar für so eine Spätvorstellung. Der Film hat mir leider eher weniger gefallen. (5/10)

29.10.16 : Endlich wieder ausschlafen. Nach ein wenig Haushaltsdingen traf ich mich am späten Nachmittag mit C., um Die Höchste Eisenbahn zu interviewen. Danach ruhte ich mich etwas aus. ging zu M. und schließlich zum Konzert, welches ein Highlight des Jahres war. Ich investierte nicht nur in einen Merch-Beutel, sondern half J. noch auf der “Jagd” nach Unterschriften. Und auch sonst war der Abend sehr schön und ausschweifend.

30.10.16 : Zwei Dinge zu diesem Sonntag: Ausschlafen und Kinobesuch zu “Doctor Strange” (im O-Ton).

31.10.16 : Der Feiertag kam wie gerufen und wurde natürlich gewinnbringend für das Schlafkonto genutzt. Ansonsten gönnte ich mir 2 Stunden für eine Sondersendung, bereitete abermals Radiodinge vor und schaute mir “American Honey” im Kino an. Der Film nimmt einen mit, auf die positive wie auf die negative Art. Mich regte der Film zum Nachdenken an, wenn auch ich mich leicht deprimiert fühte. (7/10)

01.11.16 : Da war er also nun: der November. Und immer noch war ich mit der Aufarbeitung hier im Blog nicht fertig. Und auch an diesem Dienstag gab es wieder abendfüllende Angelegenheiten – nämlich ein Planungstreffen in der Gelben Katze.

02.11.16 : Ein Mittwoch nach Routine: Arbeit und Musikredaktion.

03.11.16 : Der Donnerstag sprang ein wenig aus dem Rahmen. Zunächst mal aufgrund eines Zahnarzt-Termins zu Tagesbeginn und dann noch wegen einem “Last-Minute-Interview” 30 Minuten vor Sendungsbeginn. Knapper hätte ich das echt nicht haben müssen. Aber spaßig war es dennoch. Die Kinosendung lief und wurde umfassend nachbereitet.

04.11.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Schlaf und Sport.

05.11.16 : Am Samstag bereitete ich das Interview noch mal auf und ging zum 10. Comic-Treff ins Marat. Das von mir erstellte Quiz war abermals ziemlich anspruchsvoll. (Mit anderen Worten: schwierig.) Ein paar neue Gesichter waren anwesend. Nach dem Treff schauten wir noch passenderweise “V wie Vendetta”.

06.11.16 : Der Sonntag war im Wesentlichen zum Ausschlafen da.

07.11.16 : Ein Wochenstart beinahe wie immer: Arbeit, Sport und Radiozeugs.

08.11.16 : Auch am Dienstag gab es wenig Neues in dieser Auflistung.

09.11.16 : Immens früh stand ich Mittwoch auf, um dann stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein. Das Ziel der Dienstreise war Darmstadt. Die Bahn hatte Verspätung. Mittag gabs in Frankfurt bei BK. Das Meeting war zäh und mühselig, aber wenigstens hatten wir Kekse. Abends aßen wir in einem Restaurant mit All-You-Can-Eat-Grill/Buffet. Und später saßen wir noch in der Hotel-Lobby und plauderten… über Arbeit.

10.11.16 : Was war ich froh, dass das zweite Meeting schneller ging als angesetzt. Wir konnten somit eine Bahn früher nehmen und waren abends wieder in Rostock. Ich schmiss meine Sachen in die Ecke und eilte sogleich wieder in die Innenstadt, um mir “Die Mitte der Welt” im Kino anzusehen. Ein skurriler Genre-Mix, den ich kaum mit irgendwas vergleichen kann. (7/10)

11.11.16 : Elfter Elfter: Oh, wie schön. Es gab Pfannkuchen auf Arbeit. Ansonsten war ich immer noch leicht übermüdet. weswegen ich mich nach der Sendung noch kurz schlafen legte, ehe ich zu M. ging und von dort aus ins Kino – zu “Der Mann, der vom Himmel fiel”. Als Teil der Veranstaltungsreihe “Musik trifft Film” wurde danach noch aufgelegt. Und es gab Bowle. Die Nacht sollte kurz werden.

12.11.16 : Entsprechend umständlich fiel mir der Start ins Wochenende – inklusive Fahrt in die Heimat.

13.11.16 : Endlich wieder ausschlafen. Der Sonntag auf Rügen war wie geschaffen dafür, ein paar Serienfolgen aufzuarbeiten. Ua. war ich immer noch nicht mit “Luke Cage” fertig.

14.11.16 : Der Montag in Kürze: Schlaf und Unterhaltung.

15.11.16 : Und jährlich grüßt die Erinnerung an meine Person bzw. das Altern. Ich begann meinen Geburtstag mit einem schönen Frühstück in der Heimat. Für meine Zugfahrt war leider wieder Schienenersatzverkehr vorgesehen – ebenfalls ein wiederkehrendes Element zu dieser Jahreszeit. Beim Zwischenstopp in Stralsund gönnte ich mir einen Comic-Band. Als ich wieder in der Stadt war, erfreute mich die Ankunft eines weiteren Comic-Bandes, den ich auch zugleich las. Dann wurde es Zeit für ein paar Erledigungen und schon war es Abend. Diesen verbrachte ich mit Freunden bei einem Dinner in der Grünen Kombüse und danach noch in der Barke.

16.11.16 : Der Mittwoch in Kürze: Arbeit, Sport, Musikredaktion. Auf dem Heimweg regnete es.

17.11.16 : Der Tag fing unschön an, weil mein Wecker stehen geblieben ist. Entsprechend wurde meine Planung etwas umgeworfen. Am Abend ließ ich mich abermals auf ein Planungstreffen ein, welches wider Erwarten kurz und effektiv abgehandelt wurde.

18.11.16 : Dieser Freitag wird mir bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleiben. (Zur Not kann ich auch hier nachlesen.) Ich hatte mir einen halben Tag frei genommen, um mittags einen Zug Richtung Berlin zu nehmen. M. kam mit und unterwegs bastelten wir an der Interview-Vorbereitung für The Slow Show. Wir blieben relativ gut im Zeitplan, mussten am Venue jedoch eine Weile auf die Band warten. Nach Interview 1 folgte noch ein Weiteres mit dem Support “I Have A Tribe”. Danach wurde es für mich spannend, da ich erstmals AirBnb ausprobierte. Nur leider war ich nicht firm genug, die Adresse richtig zu finden und stand doch tatsächlich minutenlang im Regen. Schließlich hat alles nach 2 Telefonaten doch noch geklappt und ich hatte ein 1A Zimmer in zentraler Lage. Am Abend traf ich mich mit M. bei Curry 36, einem “Hotspot”, den ich immer noch wahrnehmen wollte. Das Essen war schnell und lecker. Dann ging es zum Konzert, wo es sehr viel Andrang gab. Die Stimmung war großartig und wir danach sehr happy. Der nächste Stopp war Kreuzberg, wo es zu einem weiteren Konzert ging. Mozes And The Firstborn waren in der Stadt und legten eine energiegeladene Show hin. Ich gelang danach noch an eine Station-ID.. und wir brachen zusammen auf.

19.11.16 : Ich stand – in Relation zu dem ereignisreichen Vortag – relativ zeitig auf und ging noch etwas einkaufen. Am einem Samstag in Zentral-Berlin nicht die beste Idee. Dennoch fand ich taschenweise neues Zeug, welches ich dann -inklusive Donuts – wieder mit nach Rostock nahm. In der StraBa vom Bahnhof traf ich noch auf K. und berichtete ihr von meiner Reise. Am Abend wollte ich jedoch nur noch entspannen.

20.11.16 : Am Sonntag hatte ich einen Termin mit A., den ich leider etwas verspätet wahrnehmen konnte. Planungsdinge wurde ausgetauscht. Am frühen Abend schaute ich mir “Paterson” im Kino an. Wow, dass mir ein so zurückhaltend ruhiger Film dermaßen gefallen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Film ist wie ein Gedicht an den Alltag. Vielleicht liegt es auch an meiner Situation, dass ich mich daran so erfreuen konnte. (8/10)

21.11.16 : Wochenstart wie immer? Nö, denn ich traf mich am Abend mit I., die in der Stadt war. Wir kauften zusammen ein und kochten eine Gemüsepfanne mit Weichweizen. (Sehr lecker.) Es tat gut, mal wieder ein wenig Austausch mit Menschen zu haben, die man selten sieht.

22.11.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, eine große Bemusterungs-Session mit M. und die Sichtung der AMAs.

23.11.16 : Der typische Mittwoch für mich: Arbeit und Musikredaktion, wenn auch mit kleinem Eklat im Nachgang.

24.11.16 : Eigentlich war für den Donnerstag wieder eine “Late Night”-Sendung geplant, aber wegen verstimmter Gemüter musste die ins Wasser fallen. Ich nutzte die damit gewonnene Zeit für mehr Schlaf, wenn auch ich mich etwas ärgerte, da ich schon einige Zeit in die Vorbereitung investiert hatte.

25.11.16 : Manchmal habe ich auch ein Händchen für Wiederholungen. Es ergab sich abermals der Fall, dass ich kurz vor Sendung noch ein Telefoninterview hatte. Und nach der Sendung ging ich noch kurz einkaufen, um ein paar Mitbringsel zu haben. Denn N. lud zur Geburtstagsfeier ein. Und diese ging bis in die Morgenstunden.

26.11.16 : Schade eigentlich, dass ich mich nicht nur einer Sondersendung verschrieben hatte (mit Schmutzki und Riot Teddy), sondern im Anschluss noch ein paar Technikdinge mit M. bespechen wollte. Warum schade? Weil das alles in einem ausgeschlafenen Zustand bestimmt spaßiger gewesen wäre. Zum späten Abend schaute ich dann den Film “Wir sind die Flut” im Kino. In Ansätzen sehr schön gedreht, aber handlungstechnisch spätestens am Ende irgendwie ungenügend. (6/10)
Danach verweilte ich mit J., L. und J. noch im Geier, und brachte zwei von denen noch zur Bushaltestelle.

27.11.16 : Auch am Sonntag fühlte ich mich zum späten Tagesbeginn nicht wirklich munter. Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin am Bahnhof – tauschte ein Buch gegen Plätzchen. Erst dann fiel mir ein, dass schon erster Advent war. Nächste Erledigung: Ich orderte für Mittwoch eine größere Menge Brötchen. Am Abend ging ich abermals ins Kino zu “Fantastic Beasts And Where To Find Them”. Der Film enttäuschte mich in erster Linie wegen der faden Charaktere, auch wenn die Schauspieler eigentlich brauchbar agierten. Die Geschichte wirkte auf mich arg trivial. (Hauptsache Harry-Potter-Bezug.) (6/10)

28.11.16 : Der Wochenstart verlief für mich ungewollt hektisch, da ich mich in der Zeit ein wenig verschätzt hatte. Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo es ein Treffen zu Web-Dingen gab. Danach schnitt ich jede Menger Audio-Trailer. Und schließlich gönnte ich mir “I, Daniel Blake” im LiWu-Kino. Der Film nahm mich sehr mit und wühlte meine Gedanken ordentlich auf. So muss ein Drama sein. (8/10)

29.11.16 : Und wieder so ein verrückter Dienstag. Ich schob nach der Arbeit noch ein wenig Sport ein, eilte dann zum Bahnhof und fuhr mit A. und M. nach Hamburg. Dort ging es Richtung Reeperbahn für eine kurze Stärkung. Ein Döner-Laden sollte es sein, der im Einflugsgebiet von “netten Damen” lag. Am Venue des exklusiven Roosevelt-Konzertes, für welches man Tickets nur gewinnen konnte, wurde uns Glühwein angeboten – in exklusiven Metalbechern. Das Konzert wurde von Kameras mitgeschnitten, war aber nicht weniger schön. Es gab keinen Support-Act. Ich wusste ja schon so ungefähr, wie es ablaufen würde, und konnte es noch mehr genießen als ein paar Wochen zuvor. (Auch war es weniger voll.) Danach hatten wir nicht all zu viel Zeit für eine Stärkung und waren dann schon wieder auf dem Weg zum Bahnhof, um den letzten Zug nach Rostock zu nehmen. Gegen 2 Uhr war ich zu Hause.

30.11.16 : Noch vor 7 Uhr war ich wieder unterwegs, um meine Brötchen abzuholen, dann zur Arbeit zu fahren und knapp 90 Minuten mit Frühstücksvorbereitung zu verbringen. Insofern schon ein besonderer Arbeitstag. Am Abend hatte ich ein Telefoninterview mit Wendja, zu dem ich einerseits gut vorbereitet war und über dessen Antworten ich mich andererseits positiv wunderte. Nach dem Treffen der Musikredaktion schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und wollte dann baldigst nach Hause (bzw. ins Bett).

01.12.16 : Schon ist es Dezember und mein Blog immer noch nicht aufgearbeitet. Der Tag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, der Kinosendung und der Vorproduktion einer weiteren Sendung (bis in die späten Abendstunden).

02.12.16 : Am Freitag ging es von der Arbeit aus gleich Richtung Busbahnhof, wo ich erstmals mit einem Flixbus unterwegs war – Richtung Hamburg. (Ja, richtig, schon wieder Hamburg. Das zweite Mal in dieser Woche.) Unterwegs wollte ich so schön wegdösen und wurde vom Anruf einer Promo-Dame geweckt. -.- In Hamburg angekommen holte ich mir eine Tageskarte und fuhr zu S. und H., wo ich auf S., K. und C. traf. Ich legte kurz ab und schon waren wir auf dem Weg zum Hamburger Dom. Dort wurde wieder viel geschlemmt, jedoch weniger gefahren. (Auch wenn einige Fahrgeschäfte einladend aussahen.) Das Feuerwerk war sehr schön. Auf dem Heimweg merkten wir, wie eisig das Wetter doch war – jedenfalls, wenn man 15 Minuten auf den Bus wartet.

03.12.16 : Es gab selbstgemachte Brötchen zum Frühstück. Auf dem Weg nach Rostock machten S. und C. noch kurz bei einem “Spezialgeschäft” Halt. Mir gelang es abermals sehr gut hin und wieder einzuschlafen. In Rostock angekommen schrieb ich mit G. und die Pläne für den Abend wurden konkreter. Ich ging noch einkaufen. Wir schauten zunächst einen Film (BvS) und gingen dann in den Bunker, wo es 90er-Musik gab und wo wir noch M. trafen.

04.12.16 : Zweiter Advent. Und dieser wurde zelebriert mit einem veganen Brunch. G. und K. waren dabei und alle wurden satt. Zum Mittag legte ich mich wieder hin und am Abend schaute ich irgendeinen Film, den ich noch sehen wollte.

05.12.16 : Die Woche begann mit einem überlangen Arbeitstag. Danach machte ich nur kurz noch Erledigungen und wollte nur noch ins Bett.

06.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Sport, Planungstreffen bei LOHRO.

07.12.16 : Ausnahmsweise gönnte ich mir eine Radiosendung am Mittwoch (nach der Arbeit), blieb noch kurz zum Treffen der Musikredaktion und schaute dann bei der Weihnachtsfeier im Hackspace vorbei.

08.12.16 : Der Tag verlief alles andere als wie geplant. Es ging damit los, dass ich abermals sehr lange im Büro zu tun hatte. Eigentlich wollte ich schon jegliche Abendtermine absagen. Dann entschied ich mich um, ging noch kurz einkaufen und besuchte dann C. und L. zu seinem Geburtstag. Dort lernte ich neue Menschen kennen und es wurde viel über Politik geredet.

09.12.16 : Die Reue am Freitag hielt sich in Grenzen. Das frühe Aufstehen hatte geklappt. Und ich hatte nur einen halben Arbeitstag. Mittags befand ich mich auf dem Weg nach Berlin und dort zunächst zu A. (2), die eine WG am Maibachufer gefunden hatte. Eine interessante Gegend. Am Abend hatte ich einen Interview-Termin mit The Sigourney Weavers. Und dieser verlief total entspannt. Danach tätigte ich noch ein paar Erledigungen. Mein Abendessen hatte ich beim Burgermeister. Und schließlich ging es mit A. (1) und M. zum wohl kleinsten Konzertsaal des Stadtteils (?). Die Support-Acts teilten sich eine Gitarre und sangen sowohl gefühl- als auch kraftvoll. Aber richtig laut wurde erst bei TSW. Super Stimmung. Später kam noch A. (1) dazu und es wurde Zeit zum Aufbrechen. Zurück in ihrer WG schauten wir noch eine Folge Cosmos.

10.12.16 : A. war am Vormittag sehr mit Vorbereitungen für ihren Sprachkurs beschäftigt – und zwar Crepes. Gegen Mittag brach ich wieder auf nach Rostock. Zu Hause angekommen schmiss ich die einen Sachen in die Ecke und packte die anderen (Comics) in meine Tasche. Ich ging zum Comic-Treff, der ausnahmsweise in der Frieda 23 stattfand, wo ein Aktionstag im Gange war. Wirklich viele kamen zwar nicht zum Treff, dennoch tauschten wir uns über unsere Highlights des Jahres aus. Später ging ich mit M., J., L. ua. noch in den Geier.

11.12.16 : Lange ausschlafen konnte ich an diesem Sonntag nicht, denn ich wollte noch etwas schaffen, bevor ich am frühen Nachmittag erstmals etwas vom Weihnachtsmarkt mitbekommen hatte. Mein spätes Frühstück waren quasi Mutzen. Ich traf mich mit S. und Co. am Kino, wo es zu einer Vorpremiere von Vaiana ging – zwar auf Deutsch, aber dafür in 2D. Der Film und auch der Vorfilm hatten richtig Spaß gemacht. Auf dem Heimweg ging ich noch kurz zu LOHRO und holte ein paar Comics. Dann zu Hause war noch noch mein Bett interessant.

12.12.16 : Bin ich ein Held oder dumm? Da musste ich doch noch ein paar Urlaubstage in diesem Jahr nehmen und ich lege mir dann eine Frühsendung in den Plan. Und so stand ich am Montag um 4 Uhr noch was auf, um dann ab 6 Uhr 3 Stunden Radio zu machen. Gegen Mittag fuhr ich kurz in die Stadt, um mir eine Kinokarte für Sonntag zu holen. Am Abend war ich abernals bei LOHRO zugegen, um einen Kurs zum Schnittprogramm zu geben.

13.12.16 : Und so dürfte es wenig verwunderlich sein, dass ich trotz verlängertem Wochenende am Dienstag nach der Arbeit wieder so knülle war, dass ich nur noch schlafen wollte.

14.12.16 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

15.12.16 : Ein besonderer Arbeitstag: nicht nur, weil er länger ging, als erhofft, sondern weil am Abend die Weihnachtsfeier stattfand. Diese bestand aus einem Buffet im obersten Stock des Sporthotels (hinter der Neptunschwimmhalle) und anschließendem Bowling im HCC. Alles gut überstanden. Mein Preis: eine Flasche Amaretto.

16.12.16 : Ein weiterer ungeplanter freier Tag. Dieses Mal mit Ausschlafen und viel Ruhe. Am Nachmittag eine 2-Stunden-Sendung (mit zwei Studiogästen). Im Anschluss eine Weihnachtsfeier inklusive Wichteln und Karaoke. Und wie das eben so ist… dann noch ein 4-stündiger DJ-Gig im Zwischenbau.

17.12.16 : Hatte ich mir für diesen Samstag etwas vorgenommen? Nein. War das gut so? Oh ja.

18.12.16 : Auch für den Sonntag ließ ich mir Zeit. Irgendwann am Nachmittag traf ich bei LOHRO ein und schnitt ein Interview zurecht. Am Abend ging ich in die Innenstadt zur Sichtung von “Rogue One: A Star Wars Story” im O-Ton.

19.12.16 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sendung, Sport, Kinobesuch.
“Jacques – Entdecker der Ozeane” empfand ich doppelt eindrucksvoll – als Drama mit guter Besetzung und als Naturfilm mit wunderschönen Bildern. (8/10)

20.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Schlaf.

21.12.16 : Für den Mittwoch war das finale Treffen der Musikredaktionn für dieses Jahr angesetzt. Demnach gab es Einiges zu entscheiden. Und schließlich war da noch ein spannendes Fußballspiel, welches wir verfolgten.

22.12.16 : Der Donnertag in Kurzform: Arbeit, Einkauf, Besuch bei S. zum Abendessen (glutenfreihe Pizza mit Blumenkohl-Mandel-Teig) und schließlich eine neue Spät-Sendung mit T. planen und durchführen.

23.12.16 : So einen Freitag müsste ich nicht wiederholen. Knapp 3 Stunden geschlafen, dann aufgerappelt für eine dreistündige Radio-Sendung und danach ins Büro. (Zur Info: an dem Tag sollte ich eigentlich frei haben.) Am Abend legte ich noch eine kurze Runde sportliche Betätigung ein und war dann so fertig mit der Welt, dass ich noch vor 20 Uhr im Bett landete.

24.12.16 : Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal zu Heiligabend schon vor 6 Uhr aufgestanden bin. Na ja, die Taktik, einen frühen Zug in die Heimat zu nehmen ging auf. Die Bahn war ziemlich leer. Pünktlich kam ich auch an. Dann hatte ich Frühstück und das Angebot, ein wenig schwimmen zu gehen. Chance genutzt. Am Nachmittag schaute ich “Jersey Girl” – ein “All-Time Favorit” für die Feiertage. Am Abend betätigte ich mich in der Küche. (Lange nicht mehr gekocht.) Das Essen gelang.

25.12.16 : Den ersten Weihnachtsfeiertag 2016 ließ ich so spät wie möglich beginnen. Tagsüber war mir nach audiovisueller Berieselung. Zum Abend kam Besuch aus Garz und wir gingen essen. Und schließlich gab es noch einen franzöische Komödie zum Abend.

26.12.16 : Und wieder ein Feiertag zum Entspannen. Das Wetter bot sich für einen Spaziergang an, der in windigem Nieselregen endete. Am Abend wurde es wieder festlich – mit urst leckerer Ente.

27.12.16 : Ausschlafen Fehlanzeige. Dafür ein üppiges Frühstück und die Aussicht auf weiteren Schlaf am Vormittag. Am Nachmittag organisierte ich noch einige Dinge, bevor es wieder zurück ins Stadtleben ging – und dies zur Einstimmung gleich mal mit 30 Minuten Verspätung. Ich ließ es mir dann aber doch nicht nehmen und gönnte mir einen Kinobesuch in Lütten Klein – nur um festzustellen, dass diese Jahreszeit scheinbar viele dazu einlädt, selbiges zu tun. Ich stand mindestens 20 Minuten in der Schlange, verpasste aber glücklicherweise nur ein paar Minuten Vorprogramm. Leider empfand ich den Film schon während des Schauens als schwach.

28.12.16 : Endlich wieder in den Arbeitsalltag kommen. :/ Ich hätte eigentlich lieber drauf verzichtet. Aber es ging dann doch nach einer Weile. Für den Abend hatte ich gleich mehrere Anfragen, die ich allerdings ausschlug, weil ich in weiser Voraussicht lieber Schlaf tanken wollte. Und so ging ich auch ziemlich zeitig ins Bett.

29.12.16 : Mein Mittwoch in Kurzform: Arbeit und Radio-Freizeit. Und eben diese animierte mich, mein 3. Jubiläum abermals mit einer Sondersendung zu feiern. Im Anschluss daran wurde mit M. noch etwas technisch geplant.

30.12.16 : Ein letzter Arbeitstag in 2016, natürlich mit der Extraportion Stress wegen Support-Einsätzen. Dann wurde noch etwas abgerechnet und ich brach auf in den verdienten Feieraben, Und zwar zu LOHRO, wo es eine extra-lange Sendung zu den Titeln der Wochen in 2016 gab. Nebenbei kochte ich Nudeln.

31.12.16 : Und wieder ein ungewöhnliches Silvester verlebt. Es fing damit an, dass ich relativ zeitig aufgestanden bin, um noch etwas Sport zu machen. Danach war ich einkaufen und holte ua. meine bestellten Pfannkuchen ab. Und dann wurde es auch schon Zeit, in die Puschen zu kommen, damit ich rechtzeitig um 12 Uhr in der Frieda 23 war. Dort hatte ich mit A., C. und M. einen 10-stündigen Sendungsmarathon. Zwischendurch gab es auch leckeres Essen. Am späten Abend setzte ich mich von der Gemeinschaft ab und besuchte S.. Dort gab es… abermals Essen… und heißen Cranberry-Saft. (Wer hätte gedacht, dass der heiß besser schmeckt.) Die Böllerei verfolgte ich mit B. aus sicherer Entfernung vom Treppenhausfenster aus. Und dann trat schon allgemeine Müdigkeit auf. Der Heimweg war erfreulich ereignisfrei und ich fiel gegen 4 Uhr ins Bett.

Es verbleibt mit der Aussicht auf ganz oft „Frohes Neues“ zu sagen
F.

Logbuch : und dann ist es schon fast Juli

Juni 30, 2016

Logbuch

Mir ist bewusst, dass schon wieder urst viel Zeit vergangen ist. Aber ich habe dieses Blog nicht vergessen…

17.05.16 : Der Tag begann sportlich und blieb es auch. Grund war ein Nachmittags-Termin im M.A.U.-Club. Am Abend saß ich bei LOHRO und hatte entweder mit einer Sendung oder einer Veranstaltung zu tun.

18.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, Warnow-Valley-Treffen, LOHRO-Musikredaktion.

19.05.16 : Wieder etwas Sport zum Tagesbeginn, Überstunden im Büro. Und dennoch bekam ich was vom Grill bei der Versammlung des LOHRO-Fördervereins am Abend. Später gingen wir noch kurz in den Freigarten.

20.05.16 : Ein besonderer Freitag. Nicht nur wegen der Sendung am Abend. Sondern vor allem wegen des Ansturms zum diesjährigen Pop-Fish – einer Musikveranstaltung im Rahmen des FiSH-Filmfestivals, bei dem ich Helfer war. Viele Leute kamen, Preise wurden überreicht. Ich bekam nur wenig davon mit. Die eine oder andere lokale Musikprominenz erkannte ich dafür.

21.05.16 : Ich stand (freiwillig) früh auf, um beim FiSH-Event im M.A.U.-Club zu helfen. Wir wurden gut versorgt und halfen an der Bühne sowie beim Auszählen. Einer der teilnehmenden Filme überzeugte mich so sehr, dass ich sogleich danach in die DVD investierte. Am Abend eilte ich nach Hause, warf mich in “gelbe” Schale und ging zu S., wo wir das DFB-Pokalfinale sahen. Ja, es war nicht so schön wie erhofft.

22.05.16 : Gleich nach dem Aufstehen war ich wieder an der Frieda 23, unterhielt mich mit Leuten – ua. über Österreich. Am Nachmittag schaute ich den Dokumentarfilm “Vom Wir zum Ich”, den ich sehr eindrucksvoll fand. Ich halt T. beim Sendungsaufbereiten und ging kurz zur Grillrunde des FiSH-Teams. Von dort aus begab ich mich in die Stadt – zum Kino.
“X-Men: Apocalypse” hatte Potenzial und gute Momente, fiel schließlich doch zu seicht aus. (7/10)

23.05.16 : Ein Ausschlafen wurde durch den Zettel im Flur vereitelt, dass die Rauchmelder geprüft werden. Natürlich kamen die Leute vor dem angegebenen Zeitfenster. Am Abend ging ich (nach der Arbeit) … ins Kino. Ich schaute “Civil War” noch mal in der deutschen Fassung und war abermals sehr gut unterhalten worden.

24.05.16 : Der Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Kinobesuch (“Die Poesie des Unendlichen” fand ich eher zäh). Planungstreffen zur “Fête de la musique”.

25.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, vergessenen Beutel im Kino abholen, Radiosendung, Treffen der Musikredaktion, Besuch im Freigarten.

26.05.16 : Donnerstag: Sport, Arbeit, ein anderes Planungstreffen, technische Unterstützung bei einer Radio-Sendung, Grafik-Bastelei wegen eines Flyers.

27.05.16 : Ausnahmsweise war dies ein Freitag ohne Radiosendung für mich – stattdessen landete ich am Abend wieder … im Kino. Zusammen mit N. schaute ich “Der Nachtmahr” – ein deutscher Thriller, den man als Zuschauer wohl so schnell nicht vergessen wird. Als Kinoerlebnis sogar noch weniger, weil da ordentlich der Sound aufgedreht wird.

28.05.16 : Der Samstag verlief sehr entspannt. Leider verpasste ich den Termin für einen „Privatflohmarkt“ bei B., war dafür gut erholt.

29.05.16 : Am Sonntag-Nachmittag sollte sich nach längerer Zeit wieder ein Treffen der LOHRO-Technikgruppe ergeben. Komischerweise war ich wohl zu früh vor Ort. Zusammen mit L. werkelte ich etwas an Servern und so.

30.05.16 : Und wieder ein Montag. Aber ein Schöner. Denn nach dem Arbeitstag schaute ich “Sing Street”, einen der besten Filme des Jahres für mich. Es gab so viel zu Lachen und auch etwas Drama. Ein herrlicher Film für Musikfreunde. (9/10)
Da lohnt sich übrigens auch der O-Ton, wobei die Akzente anfangs etwas schwierig sind.

31.05.16 : Der Dientag in Kurzform: Sport, Arbeit, Stammtisch im Freigarten, Anruf wegen Geschenk, Besuch im ST.
Letzteres tat unglaublich gut, weil ich das lange nicht mehr genossen habe.

01.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit und LOHRO. Außerdem noch die “Last-Minute-Sichtung” eines Films für die Kinosendung.

02.06.16 : Dieser Tag war eigentlich mild, dank der hohen relativen Luftfeuchtigkeit doch eher herausfordernd. Für ein kurzes Treffen am Doberaner Platz brauchte ich ganz schön viel Kraft wegen der Luft. Die Kinosendung am Abend lief gut über den Tisch, wenn auch wir wohl keinen Mitschnitt so einfach bekommen würden.

03.06.16 : Das waren erste Anzeichen eines technischen Problems, welches am Freitag zum Studioausfall führte. Da war meine Sendungsvorbereitung für die Katz. Zum Ausgleich fuhr ich früher als geplant nach Hause in die Heimat.

04.06.16 : Erholt startete ich den Tag mit Brötchenholen. Ein üppiges Frühstück später schaute ich ein paar YouTube-Videos, Vines und “Real Time”. Ich half bei der Grillrunde – und irgendwie hatten wir wieder zu viel. Die Musik wurde zur fortgeschrittenen Stunde leider eher schlecht.

05.06.16 : Selten so gut geschlafen. Nur diese Helligkeit am Vormittag ließ mich nach Verdunkelungsmöglichkeiten wünschen. Ich schaute “Die Heute-Show” sowie zwei Filme, fuhr wieder in die Stadt, besuchte den Comic-Treff (#8) und wuselte noch bei LOHRO den Abend über.

06.06.16 : Der Montag in Kurzform: Sport, Arbeit, Opennet-Treffen. Bei Letzterem holte ich mir Befestigungsmöglichkeiten für meinen Access Point.

07.06.16 : Eine wichtige Versammlung stand für diesen Tag auf dem Plan. Das Kulturnetzwerk wählte einen neuen Vorstand. Die Erwartungen gingen auseinander. Das Ergebnis stand dann irgendwann. Wir redeten noch eine Weile darüber.

08.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Stoffladen in der Stadt mit C. besuchen, Musikredaktion, Besuch bei S., Gang ins Kino – zu “Sing Street” auf Deutsch. Immer noch ein wunderbarer Film.

09.06.16 : Ursprünglich wollte ich an dem Abend zu einem Hauskonzert. Aber ich war dann doch sehr müde am Abend, schlief eine Weile und betätigte mich noch kurz sportlich.

10.06.16 : Ein bedeutsamer Tag. Nach der Arbeit wieder eine Sendung – komischerweise mit “Zusatzpublikum”, die miterleben wollten, ob ein gewisser Studiogast eintreffen würde. Wie weise war doch die Entscheidung, nichts vorab anzukündigen. Denn die Sendung kam ohne Besuch aus. In der Musikredaktion waren wir noch uneinig, ob wir noch zum Konzert von Money Boy gehen würden. Ich befürwortete den Konzertabend. Wir waren teils verstört und vielleicht auch empört. Aber im Nachhinein fand ich den Abend ganz lustig.

11.06.16 : Für dieses Wochenende stand ein Ausflug auf dem Plan am Nachmittag für ich nach Ludwigslust, von wo aus ich abgeholt wurde – für eine Familienfeier in Rambow. Es war ein sehr ausschweifendes Fest mit dem wohl besten Grillteam, was ich seit Langem erleben durfte.

12.06.16 : Ausschlafen war möglich. Insofern nutzte ich die Gelegenheit, hatte dann noch leckere Erdbeerkonfitüre zum späten Frühstück und sogar noch Kuchen, bevor es wieder in Stadt ging. Dort angekommen entschied ich mich statt EM für einen Theaterbesuch. Das Stück hieß “Sichometrie”, kam von jungen Akteuren und bot viel Stoff zum Nachdenken.

13.06.16 : Der Montag in Kurzform: Arbeit und abendliche Infotainment-Inhalte.

14.06.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, zwei Planungstreffen und Gespräche zum Thema LOHRO.

15.06.16 : An dem Tag nahm ich erstmals an einer Pressekonferenz im Rathaus teil – Grund war die “Fête de la musique”, zu dessen Planungsteam ich gehörte. Es wurden sogar Fotos gemacht. Danach das Übliche: Arbeit und Musikredaktion.

16.06.16 : Eigentlich wollte ich den Arbeitstag schnell hinter mich bringen und dann vielleicht noch eine Portion Schlaf tanken. Stattdessen folgte ich der Einladung von S. zum Fußballgucken.

17.06.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Gespräche mit I., Spaziergang durch den Lindenpark mit T. und T., ein wenig Unterhaltungsmedien.

18.06.16 : Der Samstag forderte mich etwas in Zeitmanagement, so dass ich gleich nach dem Aufstehen eine beachtliche ToDo-Liste hatte. Mittags versorgte ich Meerschweinchen und wurde von B. abgeholt, um einen Zoobesuch durchzuführen, der schon lange im Voraus geplant wurde. K. stieß dazu und wir wuselten stundenlang über das eindrucksvolle Gelände. Besonders beeindruckt war ich von den Großkatzen und dem Aquarium im Darwineum. Sehr schön eingerichtet.
Auf dem Heimweg stand ich abermals ein wenig unter Zeitdruck, da ich noch ein paar Vorbereitungen für den LOHRO Charts Contest im Zwischenbau zu erledigen hatte. Quasi on the go nahm ich noch etwas Abendessen zu mir und begab mich in die Südstadt, wo dann wiederum die Vorbereitungen etwas schleppend verliefen, weswegen das Event gut 90 Minuten später anfing. Aber dann ging alles recht gut.

19.06.16 : Nach wenig Schlaf reiste ich wieder in die Heimat, wo ich in Sagard abgeholt wurde, um in Mukran zu frühstücken. Danach verging der Nachmittag sehr entspannt und irgendwie zu schnell. Am Abend war ich wieder auf dem Weg in die Stadt.

20.06.16 : Dieser Montag wird mir lange in Erinnerung bleiben, und das leider nicht wegen des Familienabends in einem Griechischen Restaurant. Das wäre auch zu schön. Nein, stattdessen wurde ich über Restrukturierungsmaßnahme informiert. Und ich durfte das seltene Ereignis miterleben, dass ich auf Festnetz angerufen werde. Irgendwie wurde ich den ganzen Tag nicht wach, weswegen mir am Abend ein zeitiges Schlafengehen sehr im Sinne war.

21.06.16 : Endlich wieder mal einen Urlaubstag genutzt. Der zweite in diesem Jahr. Und wofür? Für das Mitorganisieren der “Fête de la Musique” in Rostock. Das Wetter war erst frisch, dann relativ passabel für so ein Open-Air-Event. Ich half beim Aufbau vor der Frieda 23, Am Brink und auf dem Margaretenplatz mit. Und dann ging der Schlagabtausch der Bands auch schon los, vom dem ich eine Reihe Fotos gemacht habe. Abschließend etwas Abbau und gemütliches Fußballgucken in heiterer Runde.

22.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Musikredaktion. Es wurde ein langer Tag.

23.06.16 : An dem Tag hatte ich ein paar Erledigungen und einen ruhigen Abend.

24.06.16 : Ausgestattet mit einem Plus an Freizeit ließ ich mir viel Zeit, hatte eine Sendung am Abend und ging danach Richtung Ulmen-Campus zum Open-Air-Quiz, welches gerade noch rechtzeitig vor dem Unwetter fertig wurde. Bei einer Musikfrage wurde nach dem Projekt Sophia gefragt, was ich erkannt habe. Dafür hatte ich mich bei der Anzahl von DragonBalls geirrt.

25.06.16 : Ich stand zeitig auf, erledigte einen kurzen Einkauf und versuchte, bei einem Wochenend-Workshop behilflich zu sein. Nebenbei bemusterte ich noch etwas Musik. Am Abend verzog sich bereits auf dem Heimweg der Himmel. Keine guten Anzeichen für eine Strandparty. C. nahm mich mit nach Warnemünde, wo dann auch der Regen so richtig in Gang kam. Wir standen gut eine Stunde neben einer Imbiss-Bude, bevor die Signale gen KTV zeigten. Wir grillten und feierten dann bei U..

26.06.16 : Als ich bei LOHRO eintraf, waren bereits viele Leute am Wuseln. Eine Sondersendung kam ziemlich knapp zustande. Ich saß an der Vorbereitung für die Kinosendung. Derweil erhielt ich eine Einladung zum Abendessen. Bei S. schauten wir dann abermals Fußball.

27.06.16 : Ein Bedürfnis nach Nichtstun erfasste mich am Montag, weswegen alles irgendwie länger dauerte. Am Abend war ich wieder in den Redaktionsräumen am Wuseln. Dieses Mal wegen eines Artikels, einer Grafik und einem Beitrag.

28.06.16 : Am Dienstag erfreute ich mich an der Möglichkeit, mehr zu schlafen. Ich schaute einen enttäuschenden SciFi-Film, ging einkaufen, besuchte dann G. für einen weiteren Film, der nicht so ganz unterhaltsam war, wie ich mir das gewünscht hatte. Dafür hatten wir F*****. Danach gingen wir in den ST-Club, wo der Musikmix abermals “jugendlich” war.

29.06.16 : Wirklich Zeit lassen konnte ich mir aufgrund von Terminen nicht. Aber alles klappte so wie erhofft. Eine Sendung am Abend gelang mir auch. Mit H. besprach ich Dinge für das Hanse-Sail-Wochenende. Und dann tagte ich wieder mit der Musikredaktion.

30.06.16 : Der Donnerstag in Kurzform: Ausschlafen. Termin. Sport. Abendessen. Recherche.

Es verbleibt dieser Tage eher betrübt als das Wetter
F.

Logbuch : ein paar Wochen nichtvorhandenen Frühlings

Mai 8, 2016

Logbuch

11.04.16 : Der Wochenbeginn ließ mich abermals in den “Arbeitsbienen-Modus” wechseln. Zu tun, zu tun, und so weiter. Am Abend erfreute ich mich an Essen und etwas TV-Unterhaltung.

12.04.16 : Dieser Dienstag in Schlagworten: Sport, Arbeit, Sendungsvorbereitung. (Mein Abendessen wurde dadurch auf Ultimo am Abend verschoben.)

13.04.16 : Alle paar Monate steht ein Zahnarzt-Termin an. Und dieser hatte abermals den Charakter eines Boxenstopps. Ich war etwa 10 Minuten vor Termin dort, 5 Minuten vor Termin auf dem Stuhl und 3 Minuten vor Termin wieder draußen auf dem Weg zur Arbeit. Am Abend hatte ich die Einladung zu einer Grillrunde bei V., entschied mich allerdings für LOHRO, da ich eh schon wegen einer Beatbetrieb-Sendung dort zugegen war.

14.04.16 : Dieser Donnerstag in zwei Worten: Arbeit, Sport. (Fertig.)

15.04.16 : Zunächst die Arbeit, dann ab zur Post, wo ich neue T-Shirts abholen konnte. Ich eilte noch kurz nach Hause, weil ich Ohrstöpsel vergessen hatte. Die wollte ich am Abend nicht missen. Und was für ein Abend es werden sollte. Bei LOHRO war A. noch mit Sendung beschäftigt. Danach aßen wir was und mussten dann auf in die Südstadt, wo es im Zwischenbau quasi ein halbes “Stereo Royal”-Event gab. Auf dem kleinen Floor war bereits alles aufgebaut… für mich. Denn aufgrund einiger Absagen war ich der Einzige, der dort für Beschallung sorgte. Ursprünglich hatte ich zwei Stunden DJ-Spaß eingeplant. So wurde eine ganze Nacht draus. Von den Headlinern (um Trettmann) auf der Bühne bekam ich entsprechend wenig mit. Es war nicht ganz stressfrei und doch einigermaßen zufriedenstellend für uns, als wir bei Sonnenaufgang den Rückweg in die KTV antraten.

16.04.16 : Nach einem so aufregenden Freitag bestand der Samstag in erster Linie aus Erholung. Ich stand sehr spät am Nachmittag auf, hatte gerade noch so Zeit für einen Einkauf und war dann schon unterwegs zu S., die zum Dinner eingeladen hatte. Es war ein heiterer Abend.

17.04.16 : Ein ruhiger Sonntag sollte es sein – mit einem Kinofilm zum Abend, nämlich “The Jungle Book” im Original: cineastisch topp, inhaltlich jedoch mit Schwächen aufgrund unzureichender Charakterisierung. (6/10)

18.04.16 : Wochenstart mit Kinoabend. Ich schaute “A War” (“Krigen”) im Original mit Untertiteln. Der Film war ein Drama erster Klasse und zu Recht für einen Oscar nominiert. Sehr zum Denken anregend. (8/10)

19.04.16 : Nach dem Sport am Morgen ging es ins Büro und am Abend von dort aus zum projekt:raum, wo ein Planungstreffen zum Warnow-Valley-OPENair stattfand. Danach beschäftigte ich mich mit Sendungsvorbereitung bei LOHRO.

20.04.16 : Dieser Mittwoch in Stichworten: Arbeit, Sendung (zusammen mit S1 zu einem Sonderthema), Musikredaktion, Fußballgucken bei S2.

OKKID21.04.16 : Zur Abwechslung fühlte sich das Aufstehen auch mal gut an. Ich verzichtete auf eine Tasche für diesen Werktag, da ich vom Büro aus noch zu einem Konzert ging. Die Gruppe OK KID beehrte Rostock. Poster dazu sah ich tagelang im Vorfeld. Auch das Facebook-Event hatte viele Zusagen. Und doch war ich vom Ansturm überrascht. Der Stadtpalast hätte aus meiner Sicht nicht voller sein können. Und das Publikum war auch überraschend verschieden – von Teens bis … Leute, deren Alter ich näher komme. 😛
Die Eröffnung kam von Adi Ulmansky, die bestimmt gern Drake hört und eine ordentliche Lichtshow am Start hatte. Leider fand ich ihren ersten Song am besten.

22.04.16 : Der Freitag kostete mich viel Kraft, und spätestens nach der Sendung (nach der Arbeit) sah man mir das scheinbar auch an. Auch zu Hause stellte ich fest, dass ich alle Krafreserven aufgebraucht hatte.

23.04.16 : Für dieses Wochenende bin Ich wieder in die Heimat gefahren, um Ruhe zu tanken. Außerdem fand ich etwas Zeit zum Comic-Lesen, was auch nicht oft passiert. Am Abend gab es lecker Gyros und wir schauten einen Film.

24.04.16 : Ein entspannender Sonntag in der Heimat – mit lecker Frühstück, einem schönen Film und Ruhe. Danach ging es mit geschlossenen Augen wieder in die Stadt. Nach etwas Sport hatte ich schon keine Lust auf nichts mehr.

25.04.16 : Dieser Montag bestand eigentlich nur aus Arbeit… und dem guten Gefühl, irgendwann ins Bett fallen zu können.

26.04.16 : Was für ein schöner Dienstag war das! Zunächst das Übliche: Sport und Arbeit. Danach war ich fast schon spät dran, investierte allerdings in den ÖPNV, um noch rechtzeitig bei El Waleed anzukommen, wo ich mich mit I. verabredet hatte, die mal wieder in der Stadt war. Außerdem kam noch K. dazu und wie aßen gemütlich. Danach gingen wir ins Café Marat, wo es ein PubQuiz zum Crypto-Raum gab. Dieses bestritten wir ziemlich gut und kamen auf den dritten Platz. Danach plauderte ich noch ein wenig mit C. und T..

JuttaHoffmann27.04.16 : Eigentlich ist für diesen Mittwoch nur der Abend relevant, den ich im Kino verbrachte, um zunächst zu warten, ob noch ausreichend freie Plätze übrigbleiben würden – bei der Sonderveranstaltung von “Karla”, zu der auch die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann zu Gast war. Im Anschluss an den (damals kontroversen) Film erzählte sie viel und ließ sich auch Fragen stellen. (Ich selbst kam auch zu Wort.) Danach schaute ich noch kurz bei LOHRO vorbei, wo A. und A. noch in der Musikredaktion saßen.

28.04.16 : Sport und Arbeit waren meine Tagesinhalte. Danach gönnte ich mir zu Hause einen Filmabend. (Von der “Langen Nacht der Wissenschaft” nahm ich sehr wenig Notiz.)

L_Stammtisch29.04.16 : Dieser Freitag in Stichwörtern: Arbeit, Sendung, Dinner, Stammtisch. Der Freigarten ist wieder offen und der Andrang entsprechend. Ich traf am späten Abend noch auf B. und erzählte eine ganze Weile. Da wir nah am Lagerfeuer saßen, hatte ich ein beständiges “Rauch-Aroma” in den Haaren. (von den Klamotten ganz zu schweigen.)

30.04.16 : Ausschlafen bis Ultimo. Und damit ich den Tag noch irgendwas tat, ging ich noch zum Sport und einkaufen. Am Abend war ich mit meiner Musiksammlung beschäftigt.

01.05.16 : Am Sonntag war ich bei LOHRO und bereitete unter anderem zwei Sendungen vor. Am Abend ging ich in die Innenstadt, wo ich mit S. und C. “Captain America: Civil War” im O-Ton sah. Der Film ist gut, aber scheinbar waren meine Erwartungen zu hoch, da ich schon ein paar Schwächen feststellen konnte. (8/10)  [Jammern auf hohem Niveau quasi.]

KYTES@HRO02.05.16 : Was für ein Montag. Ich bin extra früh zur Arbeit gegangen, um dann am Abend entweder für ein OpenAir oder einen Kinobesuch zu haben. Es wurde Ersteres und ich war froh, mal wieder B. und G. wiederzusehen. Leider war der Auftritt von KYTES, auf den ich mich sehr gefreut hatte, eher durchwachsen, was entweder an der Abmischung oder an der stimmlichen Verfassung des Sängers gelegen haben könnte. Loopmilla wollten wir danach dann schon nicht mehr sehen und gingen noch kurz in den Geier.

03.05.16 : Dieser Dienstag in Stichworten: Sport, Arbeit, Redaktionsversammlung, Fußball-gucken.

04.05.16 : Irgendwas lief wohl schief, denn ich war erschreckend früh wach, ging dann noch vor 8 Uhr einkaufen und von da aus zur Arbeit. Am Nachmittag holte ich mir ein Päckchen bei einem Second-Hand-Laden in der KTV ab, den ich noch nie gesehen hatte. Ich setzte mein Vorhaben um, mit S. einmal zusammen Sendung zu machen. Danach blieb ich fürs Treffen der Musikredaktion, und eben danach folgte noch ein Treffen der Fete-Gruppe, welches auch schön produktiv war. Im Anschluss sahen wir noch die zweite Halbzeit eines Fußballspiels, bei dem Bayern sehr zu meiner Freude verlor. Außerdem wurde viel

05.05.16 : Feiertag! Erst mal ausschlafen, ein wenig Sport machen und dann war ich auch schon auf dem Sprung, um eine Sondersendung zu fahren. Thematisch ging es um Soundtrack. Und da ich alle Lieder der Playlist kannte, fielem mir die Moderations-Einsätze auch sehr leicht. Gleich im Anschluss an die zwei Stunden ging es mit der Kino-Sendung des Monats Mai weiter, welche schon etwas anspruchsvoller war – allein aufgrund der vielen Inhalte. Danach kochte ich mit K. Chili Con Carne und schaute nebst einiger YouTube-Videos nochmals die erste Folge von “Cosmos”, einer Infotainment-Serie, welche ich endlich mal sichten sollte.

06.05.16 : Nach der Arbeit ging es abermals an eine Radiosendung. Im Anschluss plauderte ich mit M., ging nach Hause und erlag kurzzeitig meiner Müdigkeit. Danach betätigte ich mich noch etwas, erwog noch einen Auflug in die belebte Außenwelt, begnügte mich dann jedoch eher mit TV-Inhalten.

07.05.16 : Der ungewöhnliche Verlauf des Vorabends ließ meine Schlafenszeit ein weiteres Mal in den Vormittag wandern. Als ich dann irgendwann nachmittags aufstand, waren folgende Punkte auf meiner ToDo: Sport, Einkauf, Steuererklärung, Wäsche. Zudem wollte ich endlich meinen Winter/Sommer-Sachentausch vornehmen. Derweil zeichnete sich ein abendliches Treffen im Freigarten ab. Davor schaute ich ein paar Folgen “The Flash” (immer noch erste Staffel). Skat wurde zwar nicht gespielt, aber viel erzählt. Später traf ich am Lagerfeuer auf G., die Besuch ihrer Familie hatte. Wir gingen noch in den Pleitegeier und vergaßen die Zeit.

Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : Zeitvertreib ausschließlich woanders

November 30, 2015

Logbuch

18.11.15 : Der Mittwoch war vollgepackt bis an die Mitternachtsgrenze. Zunächst Sport und Arbeit und dann ein 3-Stunden-Homerun, den ich nach bestem Gewissen mit Inhalten füllen konnte, da es seitens der Tagesredakteure ausnahmsweise sehr wenig gab. Im Anschluss traf sich die Musikredaktion und danach schaute ich noch beim Hackspace vorbei, wo ich unter anderem einen angenehmen Plausch mit M. hatte.

19.11.15 : Der Tag zog sich ganz schön in die Länge und ich machte nach der Arbeit so gar noch einen Ausflug in die Innenstadt, um fürs Wochenende besser ausgerüstet zu sein. Schließlich ging ich noch zu LOHRO, richtete einen neuen Rechner ein und schnitt ein wenig Audiomaterial zusammen.

STEREO_gelb.png20.11.15 : In gewisser Hinsicht war dieser Tag schon besonders, denn viele Vorbereitungsstunden wurden investiert, um eine Veranstaltung im Zwischenbau möglichst schön abzurunden. Da passte mir das frühe Aufstehen eher weniger in den Kram. Als ich zum Abend beim Lokalradio eintraf, waren unsere Headliner schon da und hatten ihre Radio-PR. Nach der Sendung ging ich mit A. wegen Abendessen einkaufen und bestückte den Rechner mit weiteren Inhalten. Dann gingen wir durch den Regen zum Zwischenbau, wo schon einiges aufgebaut wurde. Ich hatte eine Schicht am Einlass und damit erstmals Einblick in so ein Backstage-Geschehen – konnte die Bühne quasi aus “Manager-Perspektive” sehen. Nach der Live-Musik öffnete der zweite Floor, wo dann bald C. für Musik sorgte. Die elektronische Musik auf dem Main-Floor war teilweise etwas ungewohnt oder gar horizont-erweiternd. Ich freute mich sehr über bekannte Gesichter, die sich diesen Termin wohl vormerkten oder spontan dazukamen. Ein bisschen Gossip gab es auch. Ein schöner Abend… der auch lange genug ging.

21.11.15 : Nach so einem Freitag gleich am Vormittag wieder auf Reisen zu sein, zähle ich schon fast zu einer Höchstleistung. In der Heimat erwartete mich erst ein tolles Frühstück und dann die unschöne Erkenntnis, dass es für die Hilfe bei der Technik auch ein späterer Zeitpunkt hätte sein können. Dafür gönnte ich mir neue Schuhe und abends noch ein paar Stunden Schlaf. Außerdem geriet ich seit langer Zeit wieder in Daddel-Laune. Ein Batman-Arkham-Spiel testete ich an. Danach begnügte ich mich mit schnöden TV-Programm, welches erst zu sehr später Stunde wieder interessant wurde. Unter anderem hatte Ina Müller eine tolle Band namens Nathaniel Rateliff & The Night Sweats zu Gast.

22.11.15 : So angenehm der entspannte Start in den Sonntag auch war, kam ich am Nachmittag leider ganz schön in Zeitnot und kochte quasi in Windeseile mein Abendessen. Danach fuhr ich wieder in die Stadt, hatte mir noch ein wenig Fitness verabreicht und eilte dann in die Innenstadt, wo es nach dem Motto “Original Sunday” den finalen “Hunger Games”-Film ohne Synchro gab.
Im Vergleich zu “Part 1” hat dieser “Mockingjay”-Teil schon mehr Spannung und Effekte zu bieten. Aber den Eindruck, dass sich dieses (dünnste) dritte Buch auch in einem Abwasch hätte verfilmen lassen, hatte wohl nicht nur ich. Na ja, das kitschige Ende gefiel mir dafür um Längen besser als bei “Harry Potter”.

23.11.15 : In Rostock startete der Weihnachtsmarkt. Mir konnte es egal sein, denn ich hatte meinen “Drohnen-Montag” – also einen Tag voller Arbeit, der dann nur mit Ruhe, Abendessen und zeitigem Schlaf enden soll. (Vielleicht noch etwas Infotainment, dann reicht es auch schon.)
Randbemerkung: Ein wenig verdattert erfuhr ich, dass es vorerst kein “Last Week Tonight with John Oliver” zum Wochenstart geben wird.

24.11.15 : Welch kurioser Dienstag. Nach Sport und Arbeit ging ich zu LOHRO, wo “Stereo Roÿal” (die Erste) ausgewertet wurde. Außerdem versuchte ich noch K. mit Bildmaterial zu helfen und dann erwartete ich noch H. zum WaveLab-Einsteiger-Tutorial. Überrascht stellten wir dann fest, dass es für andere Mitmacher in der Woche “Nachtschichten” gab.

25.11.15 : Der Mittwoch in zwei Worten: Arbeit + LOHRO. Unter anderen wollte ich weiter an Sendungsvorbereitung sitzen, was mir nicht so gelang.

26.11.15 : Dieser Tag wurde etwas stressig für mich, da die Planung für einen Kinobesuch in Gesellschaft (zur Abwechslung) ganz schöne Kurven nahm. Mal hieß es “Primetime”, und dann sollte es doch der Nachmittag werden. Ergo wollte bis dahin alles erledigt sein. Und um die Ironie zu vollenden, hetzte ich in die Innenstadt, um dann minutenlang anzustehen und dann noch mit den Karten und dem Verkaufssystem aufgehalten zu werden, Egal, die zweite Sichtung des aktuellen Bond-Films “Spectre” war es wert. Auch auf deutsch. Danach gingen H. und ich einkaufen und kochten bei LOHRO Abendessen. Mit K. schauten wir kurz bei einem Flohmarkt im PWH vorbei, der schon fast überfüllt wirkte. Mit S. und K. hätte es bestimmt mehr Spaß gemacht.

27.11.15 : Ein letztes Mal nahm ich es in Kauf, den Arbeitstag durch ehrenamtliches Radiomachen zu unterbrechen. Denn vorerst wird eine Sendung wie der Beatbetrieb nicht mehr mittags, sondern abends laufen. Spaß hat es gemacht. Dann ging es für mich wieder im Büro weiter. Und zum Abend: ein Kinobesuch.
220px-the_tribe_poster“The Tribe” kommt aus der Ukraine, beinhaltet kein gesprochenes Wort und kommt sogar ohne Filmmusik und Untertitel daher. Umso brisanter und aufwühlender sind die Inhalte, die in diesen zwei Stunden vermittelt werden. Schließlich gab mir das Ende den Rest. Auf dem Heimweg war mir mulmig. Ich sehnte mich nach seichter Musik zum Einlullen.

28.11.15 : Ich hätte eigentlich noch gut etwas länger schlafen können, mich allerdings für einen weiteren Einsatz als Workshop-Mitgestalter einspannen lassen. Na wenigstens für einen kurzen Einkauf plus Frühstück reichte mir die Zeit noch. Und so verging der Tag im Sendehaus. (Von einem Fußballspiel im Ostseestadion bekam ich gar nichts mit.) Ich sprach mit M. kurz über Filme, ging fürs Abendessen einkaufen, gönnte mir eine Unterhaltungssendung und war dann auf dem Weg zu M., die in ihrer WG zu einer Karnevalsparty einlud. Oje, die Musik fand ich anfangs sehr unangenehm. Das Vorhandensein von Pfannkuchen hebte die Laune. K. war auch schon da. Der Balkon bot Frischluft und Ballons zusätzlichen Spaß auf der Tanzfläche. Spätestens mit Klassikern von Fatboy Slim oder The Chemical Brothers war wieder alles schön. Selbst eine unterschwellige Beleidigung ließ sich damit gut verdrängen.

29.11.15 : Wie vorausschauend ich doch ankündigte, an diesem Tag etwas später zum Workshop zu kommen. Dafür dann der Schocker, dass es noch sehr viel Handlungsbedarf gab, um in wenigen Minuten eine Sondersendung zusammenstellen zu können. Meine armen Nerven. Auch tat mir leid, dass ich beim Treffen der Kulturredaktion gefühlt 10 Minuten anwesend sein konnte. Das hätte ich so nicht erwartet. Erst am Nachmittag konnte ich aufatmen und war irgendwie in der Musikredaktion beschäftigt. Nebenbei wollte ein Hund bespaßt werden. Und erst am Abend gelang mir dann auch endlich weiteres Vorbereiten für die nächste Sendung.
Randbemerkung: Ich war an diesem Wochenende eigentlich nur zum Schlafen zu Hause.

30.11.15 : Und? War es wieder ein “Drohnen-Montag”? Ja, so in etwa fühlt es sich jedenfalls an. Da wird sich in den verbleibenden Minuten November 2015 auch wahrscheinlich nichts dran ändern.

Es verbleibt ein wenig in Vorfreude auf Freitag
F.

Logbuch : Live-Musik-Erlebnisse

September 22, 2015

Logbuch

18.09.15 : Als ich im Büro eintraf, gönnte ich mir gleich eine Ladung Tee, um mir ein Plus an Flüssignahrung zu geben. Für den Tagesplan würde ich es brauchen. Im Verlauf des Vormittags hörte ich mir neue Musik an – unter anderem den neuen Langspieler von Lana Del Rey, den ich problemlos fast komplett in meine “Schlummi-fix”-Playlist integrieren könnte. Am Nachmittag hatte ich einen weiteren Radio-Einsatz, der mich nicht nur forderte, weil ich leicht am Kränkeln war. Mit einem Studiogast im Programmplan habe ich gerechnet, auch ein Zweiter wäre noch im Rahmen gewesen. Jedoch bei drei Studiogästen in zwei Stunden hatte die Situation schon beinahe einen Bahnhof-Charakter. Thematisch ging es um ein Charity-Projekt, ein Bildungsangebot und Straßenmusik. Die Sendung wirkte entsprechend ermüdend auf mich. Dennoch freute ich mich auf den Abend im Zwischenbau, bei dem ich zumindest J. und I. antreffen würde können. Als ich kurz nach 8 dort auftauchte, war der Schuppen bereits ordentlich gefüllt. Der Warm-up-Act Tristan Brusch hatte zwar was zu bieten, aber wirkte im Vergleich zur Party-Stimmung etwas deplatziert. Die Orsons sorgten schließlich für Jubel und lieferten ein sehr gutes Konzert ab. Spätestens danach dürften einige neue Fans gewonnen worden sein. Ich plauderte noch mit ein paar Radio-Kollegen von Head&Kehle und machte auf dem Heimweg noch einen kleinen Abstecher im Sendehaus, um meine Tasche zu holen. Zum Tagesausklang brachte mich das neue Programm von Craig Ferguson noch zum Lachen.

19.09.15 : Mein Start ins Wochenende war so entspannt, dass ich nach dem Frühstück am liebsten die Beine hoch gelegt hätte. Aber nö, denn da war ja ein Studiokurs, den ich anleiten wollte. Kaum war ich zum Vorbereiten vor Ort, kam schon der erste der vier Teilnehmer. Leichtes Kränkeln machte mir den Anfang etwas schwer, aber im Laufe der vier Stunden und dank einer Kanne Tee fühlte ich mich besser. Am Abend schaute ich zunächst beim Hackspace vorbei, bevor ich mich aufmachte zur Feier bei U.. Sowohl das Wiedersehen mit Freunden als auch die Tatsache, dass U. sich über seine Geschenke freute, machten mich gewissermaßen auch froh. Und dann noch das leckere Partybrot. (Besser als das Ingwer-Getränk.) Als ich wieder zu Hause war, wollte ich eigentlich nur schnellstmöglich ins Schlummerland. Konnte ja nicht ahnen, dass ich genau die Zeit erwischte, als mein Mitbewohner seinem Besuch zu Lustschreien verhalf. Stichwort akward. (Bzw. ein Hoch auf Kopfhörer.)

20.09.15 : Was auch immer ich mir vage für den Sonntag vorgenommen hatte, wurde zu Gunsten von Schlaf gestrichen. Erst am späten Nachmittag rappelte ich mich auf, um noch etwas Tageslicht abzubekommen. Im Hackspace genehmigte ich mir zwei Kannen Tee und ein paar Folgen Arrow, bevor ich wohl noch etwas behilflich sein konnte.

dmsb_sep1521.09.15 : Der Wochenstart verlief überraschend leichter als angenommen. Gleich nach der Arbeit zog es mich in die Südstadt, wo der Vorspiel-Live-Musik-Abend im Zwischenbau mit den Bands Jesters und diemeeresindblau. aufwarten konnte. Eigentlich war ich eher wegen Letzterer da und die legten aus meiner Sicht eine gute Spiellaune an den Tag. Danach plauderte ich noch eine Weile mit A., kam spät nach Hause und beendete noch fix einen Musik-Journal-Eintrag.

Es verbleibt mit ausreichend Terminen für die nächste Woche
F.

Logbuch : ein verlorener Frühling

Juni 22, 2015

Es ist meiner Ansicht nach kaum zu bestreiten, dass der Frühling (bzw. sogar Sommeranfang) 2015 sehr bescheiden ausfällt. Bis Ende Mai noch mit Winterjacke ausgestattet sein zu wollen, finde ich eher extrem – zumal ich es ganz anders kenne.
Etwas extrem ist auch das Aufschieben dieser Absätze geworden. Vielleicht lässt es sich zwischen den Zeilen erahnen – dieses großgeschriebene „Zeitmangel“ meinerseits dieser Tage.

02.06.15 : Der Dienstag war ganz schön vollgepackt. Nach der Arbeit kurz zum Sport, dann ein Einkauf und die Teilnahme an einer Vorstandssitzung in der Frieda 23. Von dort aus ging ich dann in die Innenstadt, wo ich nebst S. und K. auch M. nach längerer Zeit wiedersah. Wir schauten uns “Kiss The Cook – So schmeckt das Leben” im Kino an. (Originaltitel ganz schlicht „Chef“.) Und ich war so froh, dass ich den Film nicht ohne Snacks überstehen musste. So viel gut aussehendes Essen! Da wurde die “nette” Handlung schnell zur Nebensache, wobei ich die Hauptfigur teilweise eher unsympathisch fand. Ein “Held mit Makel” plus ein idealisiertes (wenn nicht engelsgleiches) Kind rangen mir etwas Verständnisprobleme ab. Na ja, ein sehr seichter Film eben. (6/10)
Im Anschluss plauderten M. und ich noch eine Weile im Geier. Darunter waren auch unschöne Themen.

03.06.15 : In weiser Voraussicht, dass die Tagesgestaltung an diesem Tag etwas knapp werden würde, verschob ich einen Termin und war dann abends pünktlich beim Treffen der Musikredaktion. Endlich mal wieder Musik vorstellen. Hatte mich die vorigen Wochen zurückgehalten. (Die Quote war auch wie in alten Zeiten.) Ob ich noch einen Besuch im Hackspace machen würde, war noch etwas unklar. Ich entschied mich dafür und beredete ein paar Planungsdinge, konnte aber sonst nicht viel machen, weil ich nur mit Tablet ausgerüstet war. 😛

04.06.15 : Früh ging es raus für mich – zum Sport, dann zur Arbeit. Und von dort aus zu LOHRO – nicht nur für die Moderation der Kultursendung, sondern auch der Redaktionsversammlung. Drei Stunden intensiver Meinungsaustausch. Erst danach war ich in der Lage, in Ruhe mein Abendessen zu genießen, plauschte noch mit A. und eilte dann nach Hause, um noch ein paar Stunden Schlaf zu tanken, …

05.06.15 : … da ich wieder zeitig beim Radio auf der Matte stand, um den Weckruf nach besten Möglichkeiten zu gestalten. Danach ging ich ins Büro. Für den Abend stand eine letzte Aufführung von “Alptraum vom Glück” vom Freigeister-Kollektiv im Schauwerk auf dem Plan, welche ich unbedingt besuchen wollte – schon allein, um C. auf der Bühne zu sehen. Ich beeilte mich mit dem Abendessen und wuselte bei bestem Sonnenschein zum Theater im Stadthafen, wo G. schon wartete. Zum Stück kann ich im Nachhinein nur ausführen, dass ich es über die Hälfte lang etwas verstörend empfand, weil ich nicht wusste, wie viel Schauspiel auch jenseits der Bühne stattfindet. Und das schloß unangenehm viel laute Kommunikation mit ein. Ich hatte den Eindruck, mich danach beruhigen zu wollen. Wir gingen noch in die Innenstadt und verweilten auf dem Rückweg auf dem Kanonsberg, wo ein schönes Panorama-Bild entstand. Nach kürzeren Zwischenstopps im El Waleed und im Pirat ging dieser doch sehr lange Tag für mich zu Ende.

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06.06.15 : Sehr langer Tag trifft auf sehr kurze Nacht. Das Ergebnis kann einen schon mal an den Rand der Belastungsfähigkeit bringen. Das Aufstehen war entsprechend schwierig. Die Reisepläne in die Heimat wurden dadurch allerdings nicht beeinflusst. Über den Tag hinweg wuselte ich an Computer-Dingen und am Abend besuchten wir Freunde in Prora. Dort versuchte ich kurz mein Glück, einen alten Drucker mit Windows 8 zum Laufen zu bringen, und war abermals über die Eigenheiten des Betriebssystems erstaunt.

07.06.15 : Obwohl ich ausschlafen konnte, gelang mir das irgendwie nicht. Und so fühlte ich mich beim späten Frühstück eigentlich immer noch so, als ob ich Schlaf nachholen sollte. Ich sah ein wenig Infotainment und dann den Film “Der Schaum der Tage”, den mir S. geliehen hatte. Beim Anfang dachte ich noch, es wäre eine Traumsequenz, bis mir schwante, dass der ganze Film mit Surrealismus aufwarten würde. Die wenigen leicht verstörenden Szenen waren leicht zu verkraften, das schwermütige Ende erreichte mich irgendwie nicht sonderlich. Handwerklich allerdings topp. (6/10) Weniger topp war die Stimmung, als ich zur Rückreise in die Stadt aufbrechen wollte. Unter anderem hatte ich mich auch noch ein straffes Abendprogramm auferlegt – Sport, Kino, Hackspace.
Der Film “Ex_Machina” wurde mir im Vorfeld von unterschiedlichen Seiten empfohlen. Da tat die Möglichkeit, das Science-Fiction-Werk im O-Ton im LiWu sehen zu können, den Rest. Der Film ist zwar inhaltlich nicht so ganz neu, vom Stil allerdings sehr gelungen aufbereitet – inklusive kleiner Plottwists. Dazu noch ein paar edle Inneneinrichtungen schön in Szene gesetzt. Fertig ist ein neuer Kultfilm. (9/10)

08.06.15 : Neuerdings sind Montage bei mir sehr zeitintensiv. Und ging es für gleich von Arbeit aus zur Abendunterhaltung in den Zwischenbau. Montags im Zwischenbau? Ja, das Motto heißt dort immer noch “Vorspiel”. In dieser Woche waren die Greifswalder Musiker der Band Turtleneck zu Gast, welche mir allein durch ihren Song “Lass knutsch’n, Anna” bereits im Vorfeld irgendwie sympathisch waren. Und daher konnte ich das Event auch getrost an Freunde wie K. und G. empfehlen. Dafür sollte sich auch ein Apple-Event verpassen lassen. Komischerweise dauerte der Soundcheck unfassbar lang. Und bereits die Vorband Affenjets (Stichwort Deja vu) brachte uns vor die Wahl, den Konzertabend vorzeitig zu beenden. (Na ja, es war eher eine Person, die das irgendwie nicht aushalten konnte. Und das Argument mit der schlecht abgemischten Anlage traf auch wirklich zu.) Zusammen waren wir noch bei REWE und auf dem Heimweg machte ich mit G. noch einen Halt im Pleitegeier.

09.06.15 : Da es im Büro etwas stressiger als sonst war, änderte ich mein Sportprogramm für den Abend, um dann doch noch rechtzeitig beim Kino zu sein. Denn ich wollte doch gern die Gelegenheit nutzen, um mir “Tomorrowland” (bzw. “Projekt Neuland” oder “A World Beyond”) im Kino anzuschauen – zumal der Film (sympathischerweise) in der Innenstadt ohne 3D vorgeführt wurde. Auch K. wollte den Film sehen.
Brad Bird hat aus meiner Sicht richtig gute Arbeit abgeliefert. Das Werk liefert Eskapismus in seiner schönsten Form. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es erinnerte mich an eine krasse Mischung aus Doctor Who und Terminator. (9/10)

10.06.15 : Der Mittwoch nahm eine unerwartete Wendung, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion nicht gen Hackspace unterwegs war, sondern J. bei einem ungewöhnlichen “Kopfding” half. Nebenbei gab es viel Musik von Feine Sahne Fischfilet und eine PS2… sowie die Singstar-Edition mit “Bohemian Like You” und “What’s My Age Again”. Letzteres hätte ich mich auch gut auf dem Heimweg fragen können. 🙂

11.06.15 : Es wurde allmählich Zeit für Ausgleich. Und so nahm ich mir für den Donnerstag absichtlich nichts vor. Beinahe hätte ich mit Fahrrad nach Hause kehren können, aber wie R. und ich bei der Garage feststellten, musste ein Reifen repariert werden. Na ja, so blieb es bei einem ruhigen Abend mit Infotainment.

12.06.15 : “Gönn dir” war wohl das inoffizielle Motto für meinen Radio-Einsatz am Freitag. Denn es standen ganze drei Studiogäste auf dem Plan. Erschienen sind dann zwar nur zwei, aber immerhin. Die Abengestaltung ergab sich erst im Laufe des Nachmittag. Der “Zuschlag” ging abermals ans Schauwerk – mit den Freigeistern und deren Stück ”Leonce und Lena, oder: Versteh ich nicht! Find ich gut!”. Der Titel ist schon fast egal, denn wie schon genau eine Woche davor fühlte ich mich ein wenig überfordert mit all den Eindrücken und Details. Das kann unmöglich alles geplant worden sein, dachte ich mir. Ich werde an dieser Stelle auf Details verzichten und solche dann eher in Gesprächen verraten. Es war jedenfalls sehr außergewöhnliches Theater.
Einen späten Stopp bei REWE später war ich mit J. auf Foto-Tour durch die Stadt unterwegs. Den ersten Halt machten wir im Lindenpark, wo ich Fledermäuse selten so aufdringlich erlebt habe. (Fast schon erschreckend, wenn die auf einen zu fliegen.) Als das Tageslicht schon schwand, erreichten wir die Südstadt, wo ich mich an meine eigenen Fotografier-Versuche erinnerte. (Damals noch vor Zeiten dieses Blogs, als Student, mit Fuji-DigiCam und S. als Berater.) Bereits damals mochte ich die Ecke an der Chemie, wo Bäume nachts angestrahlt werden. Nun habe ich endlich einen (besser belichteten) bleibenden Eindruck davon. Und ebenfalls beeindruckt war ich von den Neubauten der Physik, die scheinbar kurz vor ihrer Eröffnung stehen. Außerdem fiel mir auf, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr in der Südstadt-Mensa war. Ein weiterer Halt war an der Fußgängerbrücke zur Stadthalle, bei dem man die Straßenkreuzung gut im Blick hat. Verwundert trafen wir dort auf angeschwipste Teenager, die scheinbar auf Party-Tour waren. (Letzter Schultag vielleicht?) Weitere Highlights waren die zweifache Begegnung mit Igeln, der unglaublich zeitversetzte Nachrichtenaustausch mit S. und das Treffen am Doberaner Platz zur späten Stunde mit fröhlichen Menschen aus Mexico.

13.06.15 : Das Wochenende begann für mich mit Planänderungen. Kein Einkauf, stattdessen eine Tour zur Südstadt-Mensa – und das bei Sommerwetter der etwas unangenehmen Art. Eine Stärkung später ließ sich noch ein Eis bei VEIS mitnehmen, bevor ich erpicht war, mich für den Studiokurs vorzubereiten. Die 4 Stunden ließen meine Stimme ganz schön an ihre Grenze stoßen. Danach war ich eine Weile am Krächzen. Mit G. sorgte ich für Abendessen, welches wir gerade noch rechtzeitig vor einem immensen Wolkenbruch retten konnten. Währenddessen waren auch Kollegen anderer Vereine in der Frieda 23 mit Technik beschäftigt. Und ich lernte einen entspannten Mitmacher der Nighttraxx-Redaktion kennen.
Die Option, noch ins Peter-Weiss-Haus zu gehen, lehnte ich ab, und auf dem Heimweg traf ich noch auf J. und I., die mich wiederum zum Zwischenbau-Besuch überreden wollten. Nein, nein, Schlaf sollte es sein.

14.06.15 : Eine gute Entscheidung. Denn sonst wäre der Start in den Sonntag wohl unangenehmer ausgefallen. Gegen 11 Uhr war ich im Freigarten zum “Freimarkt” (Flohmarkt) und bekam eine Sonnenbrille geschenkt. Vom Zeitplan her musste ich aber bald los, denn LOHRO-Charts-Pflichten erforden rechtzeitiges Vorbereiten. Mein Co-Moderator K. war auch schon da. Die Sendung ließ uns zwar an Stellen etwas ins Grübeln kommen, verlief sonst aber gut. Im Anschluss probierte ich mich erstmals an veganen Pancakes, die an und für sich schon genial einfach sind, aber mit Mango-Apfelmus noch eine Klasse besser sein können. Das Techniktreffen nahm ich erst zum späteren Nachmittag wahr, weil ich davor noch mit J. in der KTV unterwegs war. Am Abend kochte ich Himbeerpudding, den man laut Anleitung ohne Milch zubereiten kann. Ich nahm dennoch Milch. Das Ergebnis war okay. Später wuselten einige von uns noch in den Hackspace. Und für mich war der Tag dann auch irgendwann lang genug.

15.06.15 : Für den Wochenstart kündigte sich der Schornsteinfeger an, um die Rauchmelder abzulesen. Dies tat er dann auch etwa 10 Minuten vor dem angekündigten Zeitraum. Warum auch nicht? Musste ich eben nicht warten. Der Arbeitstag war durch zwei Ereignisse außergewöhnlich: zunächst war der ehemaliger IT-Leiter zu Besuch und dann wurde zum Abend gegrillt (inklusive inoffiziellem “Salat-Battle”). Leider blieb mir für Letzteres nicht so viel Zeit, da ich mit K. verabredet war. Ich traf sie (nach einem kleinen Umweg) mit I. am Hafen. Wir gingen noch im KTC einkaufen, wo ich im Bioladen zwischen den ungewöhnlichen Limonaden den wohl bedeutungsvollsten Fund des Monats machte. Es gab Wostok in der Sorte “Aprikose & Mandel”. Als wir uns bei K. zum Basteln einfanden, konnte ich meinem Geschmackserlebnis kaum trauen. Fast wie Marzipan als Brause. Krass. Nicht ganz so krass war das zeitaufwendige Gestalten eines Geburtstagsgeschenks, von dem ich mir nur erhoffte, dass es unversehrt bleibt und gut ankommt. H. kam auch noch vorbei und erfreute uns mit dem Musik-Shuffle ihres Rechners, bei dem aus meiner Sicht nur noch etwas John Mayer fehlte. 😛

16.06.15 : Müde machte ich mich früh auf zur Arbeit, von dort aus zum Sport und von dort aus nach einem flinken Abendessen auf zum “Campus-Quiz” in der Ulmenstraße. Der Andrang war ungeahnt groß. Die Moderation wurde von M. übernommen, der auch ein paar lustige Sprüche auf Lager hatte. Und für unser Team reichte es nicht für einen Gewinn. Spaßig war es trotzdem. Und ein bisschen triviales Halbwissen werde ich von dem kalten Abend bestimmt auch noch behalten.

17.06.15 : Der Mittwoch hätte ziemlich routiniert verlaufen können, wenn mein Kollege R. nicht überraschend mit dem Fahrrad-Deal vorangeschritten wäre. Zunächst fühlte ich mich aufgrund Bepackungsgrad etwas überfordert, konnte dann allerdings mit J.’s Unterstützung mein neues Fortbewegungsmittel vom Reperaturladen abholen und im Keller verstauen… und war dann immer noch rechtzeitig beim Treffen der Musikredaktion. Es gelang mir doch tatsächlich, jeden Vorschlag von der Mehrheit abgesegnet zu bekommen. Dabei wollte ich erst gar nichts vorschlagen. Fast im Gegenzug dafür änderte sich mein Plan für den Freitag. Weitere Stopps des Abends betrafen J. und den Hackspace, was meinem Versuch, etwas für den Schlafausgleich zu tun, in die Quere kam.

18.06.15 : Entsprechend unschlüssig war ich am Donnerstag, ob ich es am Abend noch in die Stadt schaffen wollte. Immerhin traf sich dort ein nette Runde zum Kinobesuch. Irgendwann am Nachmittag fiel dann die Entscheidung. Ich war noch kurz bei LOHRO restliches Mango-Apfelmus vernichten und dann auf dem Weg in die Stadt, wo ich U., G., R., N. und zwei neue Gesichter ins Kino begleitete.
Jurassic World ist so in etwa der Neuaufguss von Jurassic Park für eine neue Generation. Zwar wurden Handlungselemente minimal verändert bzw. modernisiert und noch (aus meiner Sicht unnötiges) 3D draufgepackt – das Endergebnis bleibt jedoch ziemlich gleich. Ich hätte mir (aus Nostalgiegründen) mehr Gänsehautmomente gewünscht, was vielleicht ausbleibt, wenn man schon drei solcher Filme im Kino gesehen hat. Unschön fand ich die vielen (altbekannten) Klischees und die Tatsache, dass die Dinosaurier trotz fortgeschrittener Effekt-Technik irgendwie künstlich wirkten – zusätzlich zu den offensichtlichen Green-Screen-Szenen. Was bleibt, ist eine blasse Erinnerung an die Faszination des Originals, die der Film kurzzeitig weckt, aber nicht nachbilden kann – und die Vorahnung, dass ein weiterer Teil der Serie so gut wie nichts Neues bieten kann. (7/10)

19.06.15 : Dank der Planänderung für diesen Freitag durfte ich zwar nicht allzu früh, aber immerhin noch früh genug aufstehen – ausreichend früh, um die ersten Weckruf-Nachrichten zu vernehmen jedenfalls. Überrascht stellte ich im Büro fest, dass ich nicht der Erste war. Gegen Mittag erfuhr ich von einem Studiogast für den Beatbetrieb, den ich mit allerhand neuer Musik ausgestaltete. Kaum war die Sendung vorbei, eilte ich schon wieder durch die Stadt. Mal im Familien-Kontext, oder wegen Sport oder wegen Einkauf. Erst am fortgeschrittenen Abend hatte ich das Gefühl, zur Ruhe zu kommen. Überraschend war Z. wieder in der Stadt, und so ergab sich eine heitere Runde – mit Neuigkeiten und Reminiszenzen. Der Regen hielt uns nicht ab, in der Nacht noch den Ort zu wechseln. Da Stadtkind und Warmbad nicht mehr so glücklich über Kundschaft waren, sollte es eben der Pleitegeier sein. (Ein Schlaf-Nachholen wurde abermals verschoben.)

20.06.15 : Das Ausschlafen hätte erholsamer sein können. Aber so ganz glücklich war ich mit der Länge der Schlafphase nicht. Noch kurz die neuen Treter ausgepackt und schon ging es in die Stadt, wo eine Familienfeier in der Osteria (Radisson) stattfand. Einige Gesichter hatte ich schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wieder erkennt man sich ja trotzdem. Das Buffet war okay bis gut, für den Ruf der Lokalität allerdings eher enttäuschend. Während des Mittags wurde ich von S. und K. kontaktiert zwecks Abendgestaltung. Erstere hatte Freikarten fürs Theater und Zweitere wollte an den Strand (Warnemünde). Wirklich reizvoll fand ich beide Optionen nicht. Nach der Familie kam die Technik. Mit kleiner Verzögerung begann ein weiteres Techniktreffen in den LOHRO-Redaktionsräumen. Thema unter anderem: ein Server, der besuchsweise vorort bedient werden konnte. Ich widmete mich ein paar Windows-Rechnern.
Dann wurde es Zeit für meinen allerersten Besuch im Volkstheater Rostock – zur Premiere von “(No) Satisfaction”, einem Stück über die Wahrnehmung früherer Formen der Unterhaltungsmusik in der DDR. Klingt öde, wurde allerdings ziemlich gut umgesetzt – bis auf das abrupte Ende vielleicht. Für die Feierlichkeiten im Anschluss nahmen S. und ich uns nicht viel Zeit, da wir noch einkaufen (quasi in letzter Minute) und was essen wollten. Einen REWE- und El-Waleed-Besuch später, überlegten wir noch, inwiefern der Tag zu Ende sein sollte. S. schlug den direkten Heimweg vor, ich hingegen ging nochmals zu LOHRO, wo ich mehr oder weniger Zeuge einer weiteren Sternradio-Sendung wurde.

u_bird_2015_fete-hro21.06.15 : Ich war kaum vom Sport zurück, da meldete sich auch schon K. wegen der Übergabe des Geburtstagsgeschenks für S., was dann auch just eine Stunde später stattfinden sollte. Ich denke, ihr gefiel das “Kunstwerk” sowie mein Geschenk. Wir saßen eine Weile in der Küche, die Runde beschloss den Aufbruch Richtung Strand, und ich ging zu LOHRO, von wo aus ich ein paar Musikredakteure zum Auftakt der “Fête de la Musique” zum Margaretenplatz begleitete. Endlich ergab sich damit für mich die Gelegenheit, u.bird live zu erleben. Und eben jene Band war aus meiner Sicht ein Highlight. Während der Umbauphase ging ich mit G. zu VEIS und freute mich sehr über die Tatsache, dass die Sorte “Weiße Schokolade / Matcha” wieder im Angebot war. Zudem kostete ich erstmals “Tonka”-Eis, was mich an Kaffee- bzw. Gewürzkekse erinnerte. Weiter ging es zu anderen Bühnen in der KTV, deren Darbietungen nicht so ganz meinen Geschmack trafen. Im PWH gab es bei unserer Ankunft gerade eine kleine Kapelle, die Cover-Versionen spielte, und einen Burger-Stand, der 1A vegane Burger im Angebot hatte. Später gesellten sich noch H. und J. zur Runde, und wir teilten uns gewissermaßen auf. Zunächst sättigten mich Kartoffeldippers beim Vegangster und danach noch eine Kugel Schokoeis von VEIS. Und wieder ging es eine Runde um den Kiez, vorbei an Bühnen, die meine Aufmerksamkeit nicht so ganz halten konnten – bis zum PWH, wo ich unter anderem eine Wette verlor und auf S., C., M., S. und K. traf. Bei LOHRO holte ich noch ein paar Sachen ab, konnte den Kollegen des Phlegmaexpress behilflich sein, widmete mich in Windeseile meinem Blog-Projekt und war dann schon auf dem Weg in den Hackspace, nur um von dort aus wieder Richtung Stadthafen und dann KTV unterwegs zu sein.
Ich weiß nicht, wie diese Kurzfassung wirken mag, aber ich war am Ende des Tages… müde.

Es verbleibt über 2920 Wörter später (, die nicht alle in einer Session geschrieben wurden)
F.