Posts Tagged ‘Planung’

Logbuch : endlich Zeit zum Schlafen

Juli 6, 2016

Logbuch

01.07.16 : Der 11. LOHRO-Geburtstag war tagesbestimmend an diesem Freitag. Ab 11 Uhr war ich am Start und habe dort ausgeholfen, wo ich konnte. Dies schließt einen kompletten Nachmittag auf dem Doberaner Platz mit ein, bei dem neben Außensendung eine Menge Kultur auf die Bühne geholt wurde. Dazu gab es kulinarische Leckereien und ein Wiedersehen mit vielen netten Menschen. Ich war froh, dass ich nur einen Regenschauer durchstehen musste. Am Abend verlagerte sich das Geschehen in Helgas Stadtpalast. Das Bisschen DJing hatten A. und ich dann leider so sehr in die Frühe verschoben, dass wir effektiv nur eine halbe Stunde hatten. Aber so ist das eben, wenn man eher für andere etwas tut. Da kann das eigene Wohl schon mal nachstehen. Vor dem Stadtpalast traf ich noch T.. Wir plauderten bei LOHRO noch eine Weile und dann hätte ich mir eigentlich gleich frische Brötchen holen können. Taghell war es auf dem Heimweg jedenfalls.

02.07.16 : Schlaf, Schlaf, Schlaf. Vorteil: das Wetter war mir egal. Gerade noch einen kurzen Einkauf konnte ich erledigen, dann war es nach dem Abendessen schon Zeit für das Treffen mit K. und K.. Zusammen erlebten wir ein wenig vom Deutschland-Spiel sowie eine „komische“ Halbzeit-Einlage in der Barke. Danach schaute ich noch beim Freigarten vorbei und traf überraschenderweise auf L..

03.04.16 : Der Sonntag in Kurzform: Ausschlafen und Sendungsvorbereitung en masse bei LOHRO.

04.07.16 : Der Montag begann für mich spät und mit Sport. Danach war ich etwas in Eile, weil ich vor dem Termin am Nachmittag noch einkaufen gehen wollte. Ich war froh, noch trocken in der Südstadt eingetroffen zu sein, um K.’s große Verteidigung zu erleben – mit anschließender Schlemmerei. Stichwort Bufett. (Sogar mit Algensalat) Am Abend hellte sich das Wetter wieder auf und wir gingen noch an den Stadthafen. Dort gab es ein paar lusitge Gesellen, die mehrfach in die Warnow sprangen. Auch beim Freigarten machten wir noch kurz Stopp.

05.07.16 : Den Termin am Morgen nahm ich noch mit, mit dem guten Gefühl, mich danach wieder ins Bett legen zu können. Am Abend traf ich mich mit N. und B. bei LOHRO, wo wir uns einige musikalische Extermitäten anhörten. Von dort gingen wir in den ST-Club und hörten mehr „komische“ Musik.

06.07.16 : An diesem Tag widmete ich mich nach längerer Abstinenz wieder dem Hackspace-Geschehen. Vom Stammtisch im Freigarten ging es in die gemütlichen Räumlichkeiten, wo allerhand gewerkelt und geplaudert wurde.

Es verbleibt mit ordentlicher ToDo-Liste
F.

Logbuch : ein paar Wochen nichtvorhandenen Frühlings

Mai 8, 2016

Logbuch

11.04.16 : Der Wochenbeginn ließ mich abermals in den “Arbeitsbienen-Modus” wechseln. Zu tun, zu tun, und so weiter. Am Abend erfreute ich mich an Essen und etwas TV-Unterhaltung.

12.04.16 : Dieser Dienstag in Schlagworten: Sport, Arbeit, Sendungsvorbereitung. (Mein Abendessen wurde dadurch auf Ultimo am Abend verschoben.)

13.04.16 : Alle paar Monate steht ein Zahnarzt-Termin an. Und dieser hatte abermals den Charakter eines Boxenstopps. Ich war etwa 10 Minuten vor Termin dort, 5 Minuten vor Termin auf dem Stuhl und 3 Minuten vor Termin wieder draußen auf dem Weg zur Arbeit. Am Abend hatte ich die Einladung zu einer Grillrunde bei V., entschied mich allerdings für LOHRO, da ich eh schon wegen einer Beatbetrieb-Sendung dort zugegen war.

14.04.16 : Dieser Donnerstag in zwei Worten: Arbeit, Sport. (Fertig.)

15.04.16 : Zunächst die Arbeit, dann ab zur Post, wo ich neue T-Shirts abholen konnte. Ich eilte noch kurz nach Hause, weil ich Ohrstöpsel vergessen hatte. Die wollte ich am Abend nicht missen. Und was für ein Abend es werden sollte. Bei LOHRO war A. noch mit Sendung beschäftigt. Danach aßen wir was und mussten dann auf in die Südstadt, wo es im Zwischenbau quasi ein halbes “Stereo Royal”-Event gab. Auf dem kleinen Floor war bereits alles aufgebaut… für mich. Denn aufgrund einiger Absagen war ich der Einzige, der dort für Beschallung sorgte. Ursprünglich hatte ich zwei Stunden DJ-Spaß eingeplant. So wurde eine ganze Nacht draus. Von den Headlinern (um Trettmann) auf der Bühne bekam ich entsprechend wenig mit. Es war nicht ganz stressfrei und doch einigermaßen zufriedenstellend für uns, als wir bei Sonnenaufgang den Rückweg in die KTV antraten.

16.04.16 : Nach einem so aufregenden Freitag bestand der Samstag in erster Linie aus Erholung. Ich stand sehr spät am Nachmittag auf, hatte gerade noch so Zeit für einen Einkauf und war dann schon unterwegs zu S., die zum Dinner eingeladen hatte. Es war ein heiterer Abend.

17.04.16 : Ein ruhiger Sonntag sollte es sein – mit einem Kinofilm zum Abend, nämlich “The Jungle Book” im Original: cineastisch topp, inhaltlich jedoch mit Schwächen aufgrund unzureichender Charakterisierung. (6/10)

18.04.16 : Wochenstart mit Kinoabend. Ich schaute “A War” (“Krigen”) im Original mit Untertiteln. Der Film war ein Drama erster Klasse und zu Recht für einen Oscar nominiert. Sehr zum Denken anregend. (8/10)

19.04.16 : Nach dem Sport am Morgen ging es ins Büro und am Abend von dort aus zum projekt:raum, wo ein Planungstreffen zum Warnow-Valley-OPENair stattfand. Danach beschäftigte ich mich mit Sendungsvorbereitung bei LOHRO.

20.04.16 : Dieser Mittwoch in Stichworten: Arbeit, Sendung (zusammen mit S1 zu einem Sonderthema), Musikredaktion, Fußballgucken bei S2.

OKKID21.04.16 : Zur Abwechslung fühlte sich das Aufstehen auch mal gut an. Ich verzichtete auf eine Tasche für diesen Werktag, da ich vom Büro aus noch zu einem Konzert ging. Die Gruppe OK KID beehrte Rostock. Poster dazu sah ich tagelang im Vorfeld. Auch das Facebook-Event hatte viele Zusagen. Und doch war ich vom Ansturm überrascht. Der Stadtpalast hätte aus meiner Sicht nicht voller sein können. Und das Publikum war auch überraschend verschieden – von Teens bis … Leute, deren Alter ich näher komme. 😛
Die Eröffnung kam von Adi Ulmansky, die bestimmt gern Drake hört und eine ordentliche Lichtshow am Start hatte. Leider fand ich ihren ersten Song am besten.

22.04.16 : Der Freitag kostete mich viel Kraft, und spätestens nach der Sendung (nach der Arbeit) sah man mir das scheinbar auch an. Auch zu Hause stellte ich fest, dass ich alle Krafreserven aufgebraucht hatte.

23.04.16 : Für dieses Wochenende bin Ich wieder in die Heimat gefahren, um Ruhe zu tanken. Außerdem fand ich etwas Zeit zum Comic-Lesen, was auch nicht oft passiert. Am Abend gab es lecker Gyros und wir schauten einen Film.

24.04.16 : Ein entspannender Sonntag in der Heimat – mit lecker Frühstück, einem schönen Film und Ruhe. Danach ging es mit geschlossenen Augen wieder in die Stadt. Nach etwas Sport hatte ich schon keine Lust auf nichts mehr.

25.04.16 : Dieser Montag bestand eigentlich nur aus Arbeit… und dem guten Gefühl, irgendwann ins Bett fallen zu können.

26.04.16 : Was für ein schöner Dienstag war das! Zunächst das Übliche: Sport und Arbeit. Danach war ich fast schon spät dran, investierte allerdings in den ÖPNV, um noch rechtzeitig bei El Waleed anzukommen, wo ich mich mit I. verabredet hatte, die mal wieder in der Stadt war. Außerdem kam noch K. dazu und wie aßen gemütlich. Danach gingen wir ins Café Marat, wo es ein PubQuiz zum Crypto-Raum gab. Dieses bestritten wir ziemlich gut und kamen auf den dritten Platz. Danach plauderte ich noch ein wenig mit C. und T..

JuttaHoffmann27.04.16 : Eigentlich ist für diesen Mittwoch nur der Abend relevant, den ich im Kino verbrachte, um zunächst zu warten, ob noch ausreichend freie Plätze übrigbleiben würden – bei der Sonderveranstaltung von “Karla”, zu der auch die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann zu Gast war. Im Anschluss an den (damals kontroversen) Film erzählte sie viel und ließ sich auch Fragen stellen. (Ich selbst kam auch zu Wort.) Danach schaute ich noch kurz bei LOHRO vorbei, wo A. und A. noch in der Musikredaktion saßen.

28.04.16 : Sport und Arbeit waren meine Tagesinhalte. Danach gönnte ich mir zu Hause einen Filmabend. (Von der “Langen Nacht der Wissenschaft” nahm ich sehr wenig Notiz.)

L_Stammtisch29.04.16 : Dieser Freitag in Stichwörtern: Arbeit, Sendung, Dinner, Stammtisch. Der Freigarten ist wieder offen und der Andrang entsprechend. Ich traf am späten Abend noch auf B. und erzählte eine ganze Weile. Da wir nah am Lagerfeuer saßen, hatte ich ein beständiges “Rauch-Aroma” in den Haaren. (von den Klamotten ganz zu schweigen.)

30.04.16 : Ausschlafen bis Ultimo. Und damit ich den Tag noch irgendwas tat, ging ich noch zum Sport und einkaufen. Am Abend war ich mit meiner Musiksammlung beschäftigt.

01.05.16 : Am Sonntag war ich bei LOHRO und bereitete unter anderem zwei Sendungen vor. Am Abend ging ich in die Innenstadt, wo ich mit S. und C. “Captain America: Civil War” im O-Ton sah. Der Film ist gut, aber scheinbar waren meine Erwartungen zu hoch, da ich schon ein paar Schwächen feststellen konnte. (8/10)  [Jammern auf hohem Niveau quasi.]

KYTES@HRO02.05.16 : Was für ein Montag. Ich bin extra früh zur Arbeit gegangen, um dann am Abend entweder für ein OpenAir oder einen Kinobesuch zu haben. Es wurde Ersteres und ich war froh, mal wieder B. und G. wiederzusehen. Leider war der Auftritt von KYTES, auf den ich mich sehr gefreut hatte, eher durchwachsen, was entweder an der Abmischung oder an der stimmlichen Verfassung des Sängers gelegen haben könnte. Loopmilla wollten wir danach dann schon nicht mehr sehen und gingen noch kurz in den Geier.

03.05.16 : Dieser Dienstag in Stichworten: Sport, Arbeit, Redaktionsversammlung, Fußball-gucken.

04.05.16 : Irgendwas lief wohl schief, denn ich war erschreckend früh wach, ging dann noch vor 8 Uhr einkaufen und von da aus zur Arbeit. Am Nachmittag holte ich mir ein Päckchen bei einem Second-Hand-Laden in der KTV ab, den ich noch nie gesehen hatte. Ich setzte mein Vorhaben um, mit S. einmal zusammen Sendung zu machen. Danach blieb ich fürs Treffen der Musikredaktion, und eben danach folgte noch ein Treffen der Fete-Gruppe, welches auch schön produktiv war. Im Anschluss sahen wir noch die zweite Halbzeit eines Fußballspiels, bei dem Bayern sehr zu meiner Freude verlor. Außerdem wurde viel

05.05.16 : Feiertag! Erst mal ausschlafen, ein wenig Sport machen und dann war ich auch schon auf dem Sprung, um eine Sondersendung zu fahren. Thematisch ging es um Soundtrack. Und da ich alle Lieder der Playlist kannte, fielem mir die Moderations-Einsätze auch sehr leicht. Gleich im Anschluss an die zwei Stunden ging es mit der Kino-Sendung des Monats Mai weiter, welche schon etwas anspruchsvoller war – allein aufgrund der vielen Inhalte. Danach kochte ich mit K. Chili Con Carne und schaute nebst einiger YouTube-Videos nochmals die erste Folge von “Cosmos”, einer Infotainment-Serie, welche ich endlich mal sichten sollte.

06.05.16 : Nach der Arbeit ging es abermals an eine Radiosendung. Im Anschluss plauderte ich mit M., ging nach Hause und erlag kurzzeitig meiner Müdigkeit. Danach betätigte ich mich noch etwas, erwog noch einen Auflug in die belebte Außenwelt, begnügte mich dann jedoch eher mit TV-Inhalten.

07.05.16 : Der ungewöhnliche Verlauf des Vorabends ließ meine Schlafenszeit ein weiteres Mal in den Vormittag wandern. Als ich dann irgendwann nachmittags aufstand, waren folgende Punkte auf meiner ToDo: Sport, Einkauf, Steuererklärung, Wäsche. Zudem wollte ich endlich meinen Winter/Sommer-Sachentausch vornehmen. Derweil zeichnete sich ein abendliches Treffen im Freigarten ab. Davor schaute ich ein paar Folgen “The Flash” (immer noch erste Staffel). Skat wurde zwar nicht gespielt, aber viel erzählt. Später traf ich am Lagerfeuer auf G., die Besuch ihrer Familie hatte. Wir gingen noch in den Pleitegeier und vergaßen die Zeit.

Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

Logbuch : Ostern 2016

März 29, 2016

Logbuch

21.03.16 : Die Woche begann mit Sport und Arbeit. Letzteres ging bis in den späten Abend und weckte in mir nur die Vorfreude aufs heimische Bett.

22.03.16 : Der Dienstag enthielt neben zwei Planungstreffen noch die Planänderung, dass ich mich am Abend statt an Rechnerbasteleien an einer Sendungsvorbereitung saß… und wieder später als gedacht zu Hause ankam.

23.03.16 : Dafür dass ich mich auf diesen Tag gefreut hatte, begann der Mittwoch für mich eher unschön etwas früh. Vom Büro aus ging ich zu LOHRO, wo wir dank RiseUp-Ausfall auf ein Ersatz-Etherpad wechseln mussten. Der Salat, den ich dabei hatte, erfreute mich nur mäßig. Ich ging in die Innenstadt und traf K. bereits im Kino.
Die Vorpremiere von “Batman v Superman: Dawn Of Justice” war erwartungsgemäß gut besucht. Wie das mit der Ironie so passieren kann, saß ich neben drei Labertaschen. Der Film selbst ist nicht schlecht, aber im Kontext anderer Comic-Verfilmungen auch nicht so überragend, wie es die Produzenten wohl gern hätten. Genaueres berichte ich nach der zweiten Sichtung.

24.03.16 : Ironie, die Fortsetzung. Einen Film mit Überlänge schauen und am Folgetag extra früh aufstehen. Na ja, dafür konnte ich wenigstens auch früher ins Oster-Wochenende starten. Und dies mit einer Radiosendung – mit mehreren Studiogästen. Im Anschluss fand ein unterhaltsamer Workshop statt. Und wo ich schon mal bei LOHRO war, saß ich am Abend wieder an einer Sendungsvorbereitung.

25.03.16 : An Karfreitag fuhr ich in die Heimat, wie scheinbar auch viele andere Menschen. Der Zug war sehr voll. Zum Zeitvertreib des Tages gehörte das “Binge Watchen” der ersten Staffel Daredevil… also dem Rest, da ich die ersten Folgen bereits kannte. Die Serie kommt der Vorlage sehr nahe. Ich konnte es dennoch kaum erwarten, das “ikonische” Kostüm zu sehen. Das Feiertagsessen war Lump-Filet mit Bratkartoffeln. Am Abend gab es einen wirren Mix aus verschiedenen TV-Inhalten, von denen mich wenig überzeugen konnte. (Ach ja, uns es gab Torte.)MinionsTorte

26.03.16 : Endlich konnte ich mal wieder ausschlafen. Und endlich gab es mal wieder ein entspanntes Frühstück. Am Nachmittag bummelten wir (auf der Suche nach Feldsalat) durch verschiedene Läden. Und zur Primetime bekamen wir Besuch aus der Nachbarschaft. Dank Internet konnte mir das Programm egal sein, da ich so auch nebenbei ein Fußballspiel verfolgen konnte.

Ostern201627.03.16 : Mein Ostersonntag bestand in erster Linie aus der ersten Staffel “Jessica Jones”, die zwar teilweise unterhaltsamer als Daredevil ist, allerdings aus meiner Sicht auch eine nicht so gute Phase im dritten Viertel hat. Das Feiertagsessen war Schweinefilet im Speckmantel mit Kartoffelsalat ala Figlhuber (Österreich).

28.03.16 : Und Ostermontag auch wieder eine Staffel gesehen? Jein, es fehlten nur noch wenige Folgen, bis ich auch die zweite Staffel “Arrow “abhaken konnte. Nebenbei plante ich noch an einer Sondersendung zum 30. Geburtstag von Lady Gaga, die dann am Abend auch mehr oder weniger so gelaufen ist, wie ich es wollte.

Es verbleibt wieder im Alltag angekommen
F.

Logbuch : CryptoRoom II

März 8, 2016

Logbuch

29.02.16 : Ein Wochenstart für mein Dasein als Arbeitsbiene. (Stichwort Überstunden) Und dann gab ich mir zum Ausgleich am Abend noch die Oscars inklusive Vorberichterstattung – und das in erhöhter Geschwindigkeit. Die Veranstaltung empfand ich doch relativ kurzweilig, wenn auch ich Chris Rock als Gastgeber nicht unbeding haben musste.

01.03.16 : Mein Dienstag kurzgefasst: Sport, Arbeit und 3 Stunden intensive Vorbereitung für ein Sonderthema zur Kino-Sendung.

02.03.16 : Nach der Arbeit ging ich direkt zum Stammtisch des Hackspace ins Marat, wo erstaunluch wenig Leute anwesend waren. Auch der Hackspace-Raum selber war an dem Abend eher mau besucht. Und so blieb es ein ruhiger Abend in entspannter Athmosphäre

03.03.16 : Früh aufgestanden war ich zum Feierabend zeitig unterwegs, um letzte Vorbereitungen für die Kino-Sendung zu erledigen. Wieder zeigte sich die Zeitplanung als Herausforderung. Fürs Sonderthema “Batman im Kino” hätte ich eigentlich gern mehr Zeit gehabt. Im Anschluss hielt ich mich an der Nachbereitung auf. Auf dem Heimweg traf ich H.. Zu Hause sortierte ich noch ein paar Dateien, weil meine mobilen Speichermedien dieser Tage gern an die Grenze ihrer Kapazität geraten.

04.03.16 : Auch der Freitag begann für mich zeitig, denn mein Plan war straff. Gleich nach einer entspannten Beatbetrieb-Sendung machte ich mich auf den Weg zum CryptoRoom. Das zweite Abenteuerspiel dieser Art hat mir sogar noch besser gefallen. Unser Team war auch recht groß. Zur Belohnung kehrten wir bei El Waleed ein und gingen später noch in die Barke. Ein sehr schöner Abend.
Die Frage, ob ich den „Escape Room“ weiterempfehlen kann, erübrigt sich hoffentlich. 😉

05.03.16 : Ausschlafen! Dann der notwendige Wochenend-Einkauf und schließlich eine abendliche Feier im Freundeskreis (quasi ein Doppel-Geburtstag). Dass mein einziger Musikwunsch nach wenigen Sekunden gekillt wurde, konnte ich insofern verschmerzen, da ich noch einen anderen Raum zum Musikaufdrehen in der Nähe hatte.
party2016

06.03.16 : Semi-Ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zu LOHRO, um mit A. einen Radio-Trailer für eine Veranstaltung zu basteln. Zwischendurch schaute ich beim vierten Comic-Treff vorbei. Das dortige Thema Will Eisner konnte leider nicht umgesetzt werden. Dafür wurden Comics getauscht/geliehen. Am Abend beschäftigte mich noch etwas Bemusterung in CD-Form. Und schließlich kehrte ich noch in den Hackspace ein.

07.03.16 : Ein Wochenstart wie fast immer. Mit dem Unterschied, dass ich zu einem weiteren Organisationstreffen ging und danach wirklich etwas zeitiger den Heimweg antrat, um noch einkaufen zu können. Zur abendlichen Unterhaltungen trugen “SNL”, “Last Week Tonight” und “Family Guy” bei. Ich widmete meine Schlemmereien derweil M., der an diesem Tag seinen (utopischen) Geburtstag hätte feiern können.

Es verbleibt melancholisch
F.

Logbuch : Schaltjahr und doch kaum Zeit

Februar 29, 2016

Logbuch

Zunächst mal eine Randnotiz an mich: Meine Güte, was haben sich die Wochen angestaut. Dabei war mein ursprünglicher Ansatz, in dieser Kategorie eher kleinere Beiträge in kürzeren Abständen zu verfassen. Und so kommt hier fast der komplette Monat in der Retrospektive… (Im März starte ich einen neuen Versuch. Also ab morgen.)

04.02.16 : Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. In diesem Fall eine Kultursendung, die ich im Alleingang wuppen durfte und zu der ich gleich drei Studiogäste eingeplant hatte. (Das ist für 60 Minuten Sendung schon eher sportlich.) Danach ging ich mit einem Umweg über H. nach Hause, wo ich noch etwas Ordnung auf Datenträgern erzeugen konnte.

05.02.16 : Der Vorteil von Gleitzeit ist, zum verfrühten Beginn eines Arbeitstages auch mal mit einem früheren Feierabend belohnt zu werden. Dies nutzte ich an diesem Freitag und war am frühen Abend auf dem Weg in die Heimat. Das Abendessen war willkommen, das durchwachsene TV-Programm eher weniger.

06.02.16 : Ausschlafen: check. Danach erst mal ordentlich frühstücken – inklusive selbst gemachtem Frucht-Smoothie. Und ich stellte erneut fest, wie himmlisch der weiße Schokoladen-Aufstrich mit Pistazien schmeckt. Der Tagesverlauf war eher belanglos. Wobei das nicht negativ gemeint ist. Herrlich belanglos meine ich. Zum Abendessen tobte ich mich ein wenig in der Küche aus, bevor dann eher mäßiges TV-Programm angesagt war.
Die Goldene Kamera war bereits in früheren Jahren ein gefundenes Fressen für meine Läster-Laune. Und auch in diesem Jahr bot es sich an. Allein die Eröffnungsnummer grenzte an Folter. Haben wir denn wirklich keinen Showmaster, der mal ein paar Witze in einem Eröffnungsmonolog reißen kann. Wollte der Gottschalk nicht? Ach, keine Ahnung. Wie schon bei den Nominierten waren mir manche Laudatoren ziemlich egal, teilweise auch weil nicht bekannt genug oder so. Was mich allerdings abermals in arges Erstaunen versetzen konnte, war die gefühlte Arroganz mancher Jetset-Angehöriger. Wie unangenehm manche Egos in echt sein mögen, ließ sich förmlich erahnen. Da kann ich für die Nachwuchs-Talente nur hoffen, dass mehr Bodenhaftung vorhanden ist.

07.02.16 : Zum Auftakt in diesen Sonntag: Brötchen holen mit Strandathmosphäre. Das habe ich nur in der Heimat. Nach dem Frühstück war ich mit kleinen Web-Tätigkeiten beschäftigt. Am Nachmittag reiste ich wieder in die Stadt und las nebenbei “Spider-Gwen” (für uneingeweihte wäre die Erklärung schwierig) und Lazarus. Kurz ein paar Sachen zusammengestellt besuchte ich den 4. Comic-Treff im Café Marat, wo es eine “Beamer-Lesung” gab. Das von mir entworfene Quiz zum Thema “US-Mainstream-Comics” stellte sich als zu schwierig raus. Ich gönnte mir zum Abend noch etwas Sport und einen Besuch bei LOHRO, wo mich ein überfülltes Postfach beschäftigte.

08.02.16 : Einen “üblichen” Wochenstart konnte ich durch meinen Entschluss vermeiden, einen abendlichen Bummel in die Stadt zu unternehmen. Kontext war die Initiative einiger Opennet-Mitglieder, die bei einer Flüchtlingsunterkunft nachfragen wollten, inwiefern dort auf Technik-Wissbegierde gestoßen werden kann. Der erste Kontakt verlief irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Danach ging ich kurz einkaufen und fand mich beim Opennet-Treffen ein. Dort half mir J. bei der Einrichtung eines neuen Netzwerkknotens. Durch das Treffen verlor ich meinen eigentlichen Plan für den Abend aus den Augen. Ziemlich spät ging ich dennoch zufrieden nach Hause.

09.02.16 : Es gibt manchmal willkommene Lichtblicke. Gerade, als der Dienstag nur aus Sport und Arbeit zu bestehen schien, erreichte mich die Anfrage von S. zum gemeinsamen Fußball-Schauen. Ich wusste gar nicht, dass schon das Viertelfinale des DFB-Pokals ansteht. Am Abend ich ging noch kurz einkaufen und verfolgte dann bei S. ein ziemlich spannendes Spiel, welches erfreulicherweise so ausging wie erhofft.

L_Spieleabend10.02.16 : Welch kurioser Abend mich am Mittwoch erwartete. Zunächst ging ich nach der Arbeit zu LOHRO (Musikredaktion, ihr wisst schon). Dann folgte ich der Einladung zum gemeinsamen Dinner im Lemongras. (Dort war ich schon sehr lange nicht mehr.) Auf dem ersten Heimweg konnte ich mir bei G. Cupcakes abholen. Ich nutzte den kleinen Umweg, um dann doch noch kurz das Ende des Spielabends im Sendehaus zu erleben. Und dann war ich wirklich auf dem (zweiten) Heimweg.

11.02.16 : Dieser Donnerstag erfreute mich in zweifacher Hinsicht. Es gelang mir einerseits, mit meiner Podcast-Aktivität wieder in Gang zu kommen. Und andererseits habe ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ein fantastisches Konzert von LGoony und Crack Ignaz mitzunehmen. Selten ging ich mit so viel Euphorie nach Hause.
crack+goony

12.02.16 : Im Vergleich zu einem ruhigen Arbeitstag im Büro forderte mich die Beatbetrieb-Sendung schon mehr. Ein Interview-Gast schaffte es nicht rechtzeitig und sollte dann per Telefon zugeschaltet werden. Dies gelang. Aber nicht ohne dass es mich ein paar Nerven kostete. Unabhängig davon passte mein Thema “Funky Female Fronted Fun Friday” sehr gut. Nach der Sendung genehmigte ich mir eine kleine Stärkung und ging dann in die Südstadt erstmals zum total neuen Campus-Gelände der Physik. Dort hat sich sehr viel verändert. Aber die neuen Gebäude wirken fast zu steril. Auf der Vollversammlung der Opennet Initiative wurden allerhand Informationen (und Zugangsdaten zum Gast-WLAN) ausgetauscht. Ich ließ mich in den Vorstand wählen. Es gab leckeres Catering. Auf dem Heimweg plauderte ich mit P.. Zu Hause angekommen wollte ich nur noch schlafen.

rabaukendisko@MAU13.02.16 : Wochenende. Ausschlafen. Sport. Einkauf. Ein Techniktreffen und lecker Abendessen. Derweil änderten sich meine Pläne für den Abend etwas. Zunächst wollte ich zu einem Konzert. Im M.A.U. Club war noch relativ viel Platz, als die Vorband Testsieger loslegten. Die Musik fand ich okay. Als Rabaukendisko loslegten, sah der Zuschauerraum schon besser aus. Das Konzert war überaus kurzweilig. Danach sagte ich noch kurz am Merch-Stand hallo, bevor ich mich auf den Weg zu V. machte, der in seiner WG viel Besuch hatte. Es wurde ein heiterer Abend. Wir gingen noch in den Stadtpalast, wo ich auf I. und J. traf.

14.02.16 : In weiser Voraussicht hatte ich mir für den Tag nichts Großartiges vorgenommen. So entschied ich mich für mehr Schlaf. Dass ich dabei nicht auf kurzfristige Anfragen reagieren konnte, hätte mir kaum mehr egal sein können. Erst zum Abend hin rappelte ich mich auf, traf K. am Dobi. Wir aßen bei El Waleed, wollten dann eigentlich noch in Stadtkindt, welches sonntags allerdings geschlossen hat. Auch die Barke hat sonntags geschlossen. Also gingen wir noch in Café Central, wo ich mir einen erfrischenden Fruchtcocktail der Saison gönnte. Nebenbei war ich damit beschäftigt, eine Kinokarte zu vermitteln, für diese ein “Ersatzbesitzer” gesucht wurde. Schließlich ließ sich M. auf “Deadpool” im Original ein, und war sogar mehr begeistert als ich.
“Deadpool” kann durchaus als Überraschungserfolg angesehen werden. Die Vorzeichen waren zwar gut, die PR-Maschinerie sehr geschickt, aber dennoch nicht vorhersehbar rekordbrechend. Der Film macht einfach vieles richtig und hat mich definitiv sehr unterhalten. (9/10)

15.02.16 : Wochenstart wie immer? Jein, also zu 90% schon, aber dann ging ich noch zu einem Vortrag der Böll-Stiftung, traf ein paar Bekannte und war schließlich noch mit Bemusterung beschäftigt.

16.02.16 : Ich war ziemlich müde, wollte eigentlich gar nicht aufstehen, ließ mich dann dennoch auf Sport und Arbeit ein. Zum Ausgleich gönnte ich mir zum Abend einen dramatischen Film und widmete mich etwas Audio-Schnitt.

17.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. (Wie überraschend für einen Mittwoch, oder?) Es gab eine leicht hitzige Debatte zum geteilten Musik-Mail-Postfach. Und im Anschluss wurde wieder Einiges beredet. Und ja, ein kurzer Besuch im Geier war auch noch möglich. (Wir hatten sogar einen spontanen “Mitläufer”.)

18.02.16 : Ein Hoch auf den zeitlichen “Puffer”, den ich für diesen Tag in petto hatte. Ich vergaß, dass es auf Arbeit ein “Abschiedsfrühstück” geben sollte, ließ mich dann doch gern drauf ein. Am Abend fand ich mich abermals bei LOHRO ein, um ein paar Titel einzupflegen.

19.02.16 : Es ist irgendwie komisch für mich, gerade am Freitag besonders früh aufzustehen, um im Zeitplan zu bleiben. Und dieser war ab Aufstehen relativ strikt. Ich freute mich sehr auf die Beatbetrieb-Sendung und spielte wohl selten so viel deutschsprachige neue Titel wie an diesem Tag. Danach ging es auch schon weiter Richtung Heimat, wo ich mit leckerem Auflauf überrascht wurde. Und auch das TV-Programm war überraschend unterhaltsam, was mich länger aufbleiben ließ als gedacht.

20.02.16 : Ich hätte den Tagesstart zwar noch länger herauszögern können, ließ mich dann doch der Harmonie halber aufs Brötchenholen ein. Am späten Nachmittag gab es einen kurzen Einkaufsbummel, der erfreulicherweise nicht von Regen begleitet wurde. Ich half bei der Zubereitung des Abendessens (Gulasch). Wir bekamen Besuch von Nachbarn, schauten Silbereisens Revue abgetackelter und aufstrebender Künstler und noch etwas vom Boxkampf, der mir weniger exklusiv erschien als er es vielleicht war.

21.02.16 : Das Wetter war angenehm heiter, wenn auch sehr kühl, als ich mich auf den Weg zum heimischen Bäcker machte. Ein leckeres Frühstück später beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien. Was man halt so tut, wenn man mal die Zeit findet. Der Zug in die Stadt verspätete sich etwas. Ich las auf der Fahrt ein relativ kurzes (und kurzweiliges) Buch über “Pubertiere”. Und am Abend wollte ich dann eigentlich nur noch früh ins Bett.

22.02.16 : Eigentlich war ich etwas frustriert darüber, dass ich wegen einem Treffen den Wochenauftakt auf Arbeit etwas kurz halten konnte. Und dann ging das Treffen keine 40 Minuten. Aber so konnte ich mich im Anschluss um Vorbereitungen für die nächste Kinosendung kümmern.

23.02.16 : Dieser Dienstag in drei Worten: Sport, Arbeit, Infotainment. Ach ja, und ein kurzer Einkauf. Ich wusste bis dato nicht, wie sehr mit John Olivers Sendung gefehlt hatte.

24.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. Das Feedback-Treffen zur Webseite benötigte schon die Zeit, die wir angesetzt hatten. Danach ging es gleich weiter in der Musikredaktion, wo mein momentanes Lieblingslied an der Mehrheitsabstimmung scheiterte. Wir redeten danach noch eine Weile, entschieden uns gegen den Stammtisch im Café Marat. Und zum Hackspace brauchte ich dann auch nicht mehr gehen.

25.02.16 : Für den Donnerstag freute ich mich auf den Abend. Ich erledigte noch kurz eine Schlüsselübergabe, war kurz bei LOHRO und rechtzeitig zum Euro-League-Spiel bei S., wo es noch allerhand leckeres Essen gab. Das Spiel war überaus entspannend. Ich mag entspannte Spiele. Auch ein wenig vom ESC-Entscheid haben wir mitbekommen. Und dann noch etwas von einer neuen Abendsendung mit dem Gätjen, bei der ich schon mit dem Titel nicht so glücklich war… von einigen Gästen ganz zu schweigen.

26.02.16 : Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo C. schon wartete. Dank technischer Hürden (bzw. lahmer Rechner) war ich etwas im Stress. Die Beatbetrieb-Sendung verlief dann dennoch ziemlich gut. Zum Abend gönnte ich mir eine Runde Sport und einen Kinobesuch. Ich sah “Freunde fürs Leben” im spanischen O-Ton mit Untertiteln. Der Film ist ein “Wohlfühl-Drama”, dessen Ende mich überraschte. Ich bin froh, die Möglichkeit des O-Tons wahrnehmen zu können. Nachdenklich ging ich nach Hause und dann auch gleich zu Bett.

27.02.16 : Ein Wochenende mit Ausschlafen fängt schon mal schön an. Für diesen Tag stand für mich Entspannen ganz oben auf der Liste. Also Stress und Hektik meiden. Ich ging gegen Mittag einkaufen, gönnte mir ein leckeres Frühstück und sah dazu ein paar TV-Inhalte. Am Abend war ich mit ein paar Rechner-Konfigurationen beschäftigt. Dann traf ich K. und G., wir redeten und schauten uns dann “Hail, Caesar!” an.
Der Film ist ähnlich anderer Coen-Filme eine eigenwillige Zusammenstellung unterschiedlicher Handlungen mit skurrilen Charakteren, was dann je nach Zuschauer-Ansicht ein Gesamtbild ergibt… oder auch nicht. So bekam ich sogleich von zwei unabhängigen Freunden die Warnung, nicht zu hohe Erwartungen zu haben. Hatte ich aber auch so nicht, denke ich. Ich wollte lediglich gut unterhalten werden. Und dies gelang dem Werk. Mir gefielen die unterschwelligen Verschwörungsansätze. (7/10)
Nach dem Film nahm ich das Angebot seitens P., bei einer Sternradio-Sendung mitzumischen. Ich konnte zwar nur zwei Songs einbauen, war dennoch zufrieden, mal diese Ecke des LOHRO-Universums kennengelernt zu haben.

28.02.16 : Etwa eine Stunde früher als gewollt stand ich auf, um auch ja nicht zu spät zum Treffpunkt vorm Peter-Weiss-Haus zu erscheinen. Mit K. und B. gönnte ich mir ein üppiges Brunch und sah ein paar bekannte Gesichter. Ich wurde sogar auf die Sternradio-Sendung angesprochen. Den Nachmittag verbrachte ich bei LOHRO, war mit einer Grafik und ein paar Bemusterungen beschäftigt. Schließlich besuchte ich noch den Hackspace und war mit “Aufarbeitung” beschäftigt.

Es verbleibt beim Oscars-Nachgucken
F.

Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : und wieder kulturell etwas mitgenommen

Februar 1, 2016

Logbuch

25.01.16 : Da ich am Vorabend etwas die Zeit vergessen habe, gelang mir der Wochenstart nicht so gut wie erhofft. Keine besonderen Vorkommnisse sonst. Eher so Arbeitsbienchen-Modus.

26.01.16 : Auch am Dienstag fehlte mir für einen gelungenen Tagesstart etwas der Antrieb. Dafür hatte ich es am Abend eilig, nur um in der Frieda 23 festzustellen, dass ich mir die Hetzerei hätte sparen können. Spontan ging ich zum Hackspace, wo restliches Grillgut verzehrt wurde. Dann wollte ich eigentlich an Sendungsvorbereitungszeug sitzen und fühlte mich durch H. und D. wohlwollend davon abgelenkt. Ein spontaner Besuch im Café Marat ließ Plauderstimmung aufkommen. Den anschließenden Besuch im Geier wollte ich bewusst kurz halten. Denn der Schlafmangel machte sich bemerkbar. (Und ich musste quasi noch mal durch das Viertel laufen.)

27.01.16 : Der Mittwoch verlief wirklich eher unspektakulär. Selbst das Treffen der Musikredaktion verlief wie erwartet. Und ich konnte mein Vorhaben umsetzen, nicht durch Besuche irgendwelcher Gastronomie- oder Vereins-Einrichtungen vom etwas zeitigen Heimweg abgebracht zu werden.

28.01.16 : Am Abend eilte ich wieder zum Radio, um mal wieder eine Heimspiel-Sendung zu fahren. Der Besuch in Form des Trios Rabaukendisko hatte gute Laune. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Im Anschluss plauderte ich mit S. und kam dann auch endlich zu Vorbereitungstätigkeiten, während nebenan im Studio eine Elektro-Sendung Premiere feierte. Gegen Mitternacht waren wir alle “fertig” und gingen noch in den Geier.

FSF_2016
29.01.16 : Was für ein Freitag! Allein die Tatsache, dass ich mich meinem strikten Zeitplan stellen konnte, lässt mich das noch so im Nachhinein feststellen. Zur Abwechslung genehmigte ich mir eine Nachmittagssendung, während in der LOHRO-Küche feine Kost zubereitet wurde. Danach bereiteten wir uns auf das FSF-Konzert vor. Beim M.A.U. Club angekommen, war der Andrang schon enorm. Wir bekamen noch beide Vorbands mit und hielten uns während des Konzerts eher etwas abseits von den tobenden Massen auf. Ich freute mich am meisten, als die neueren Lieder angestimmt wurden, weil ich die durch die Radioarbeit gut kannte. Nach dem Konzert hofften wir, dass noch Essen da war. Und ja, war es – nebst vielen Besuchern, die den Abschied von K. feierten. Ich entschied mich, doch noch ins PWH mitzugehen, wo ich auf C. traf, dank der ich bislang verborgene Ecken des Gebäudes sehen durfte. Die Live-Musik im Hauptsaal fand ich nicht so toll, weswegen ich dann doch eher draußen war. Spät in der Nacht holte ich schließlich noch meine Tasche aus der Frieda 23 und fiel glücklich in mein heimisches Bett.

30.01.16 : Ausschlafen! Endlich! Keine Eile. Etwas Sport, ein wenig Einkauf, etwas Infotainment, Musik und “Sortiererei”. Das war mein Tag.

Berlin201631.01.16 : In der Frühe trat ich meine Reise nach Berlin an. Dort wurde ich von K. zum Hermannplatz gelotst, wo wir uns trafen und in ein schönes Café gingen. 1A Croissants erwarteten mich dort. Gegen Mittag traf ich H. am Zoologischen Garten, wo wir uns sputeten, rechtzeitig ins Kino zu kommen, nur um dann gut 15 Minuten wegen Popcorn anzustehen. Na ja, dann endlich den neuen Tarantino-Streifen im O-Ton auf 70mm zu sehen, war schon ein kulturelles Highlight, wenn auch der Film wohl nicht zum Klassiker werden könnte.
Zumindest hatte ich mit ein paar Kleinigkeiten Schwierigkeiten. Aber unterhalten konnte der Film ungemein. (8/10)
Zoopalast2016

Danach war ich wieder solo unterwegs, erwarb am Bahnhofskiosk einen Comic-Band, den ich zugleich verschlang, sowie Donuts fürs Abendessen. Auf der Heimfahrt nach Rostock beendete ich endlich die Lektüre von Tina Fey’s “Bossypants”. Ich machte mich direkt auf den Weg zum Hackspace, wo ich mir den Zuckerschock in Form von 6 Donuts gönnte. Wir schauten noch die jüngste Folge “Schulz und Böhmermann”. Und dann einigten V. und ich uns noch auf die Sichtung von “The Ring” (von 2002), einen doch eher subtilen Horrorfilm. (6/10)
donuts

Es verbleibt mit neuen Vorsätzen für den Februar
F.

Logbuch : Schnee kehrt zurück

Januar 10, 2016

Logbuch

05.01.16 : Der Dienstag begann abermals damit, dass ich meine Belastungsgrenzen im sportlichen Kontext kennenlernen konnte. (Der Muskelmietz erreichte mich dann etwa 48 Stunden später.) Einen Arbeitstag später war es an der Zeit, die Kinosendung auf LOHRO ins neue Jahre mit doppelter Länge zu hieven. Leider wurde es am Ende dann doch wieder etwas hektisch. Na ja, dann vielleicht beim nächsten Mal. Im Anschluss saß ich noch bei einem Treffen von Vorstandsmenschen und ging am späten Abend nach Hause.

06.01.16 : Hier skippe ich mal gleich zum Abend: das erste Treffen der Musikredaktion in 2016. Fünf Menschen waren anwesend. Es wurde fleißig abgestimmt. (Ich erhielt die ehrenlose Aufgabe, einen Artikel zur nächsten Woche zu verfassen.) Im Anschluss schauten wir uns ältere Aufnahmen von Axl Rose an und redeten über Dinge… gingen noch ins Cafe Marat und in den Pleitegeier. Stichwort Ausschweifend.

07.01.16 : Überraschend frisch begann der Tag und stellte mich vor ein Paradebeispiel an Zeitmanagement. Abends übernahm ich zur Abwechslung wieder zwei Sendungen im Lokalradio – die eine eher aus der Not und die andere gern, wenn auch sehr spät. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf davor tanken konnte. Die nächtliche Sondersendung mit M. hat auch entsprechend viel Spaß gemacht. Nur der Blick aus dem Fenster ließ ein wenig die Freude schwinden. Da war er nämlich wieder, der Schnee. Teilweise war der Heimweg dadurch angenehm (weil Neuschnee), teils besorgniserregend in Hinblick auf die nächsten Tage.

08.01.16 : Und da ging es auch schon gut los – mit der Erkenntnis, dass meine Winterschuhe eigentlich nicht wintertauglich sind, da sie nach 10 Minuten Wegstrecke Wasser durchlassen. Der Tag war eigentlich produktiv, ließ mich jedoch eher erschöpft nach Hause kehren. Dort sah ich mir mit den “People’s Choice Awards” die erste Preisverleihung des Jahres, war gerade von den musikalischen Darbietungen milde ausgedrückt wenig amüsiert und danach reif fürs Bett. Dazu neue Musik von den Villagers – Albumtitel “Where Have You Been All My Life?”.

Rostock-Hafen-201609.01.16 : Ausgiebiges Ausschlafen kann in meinem Fall auch mal dazu führen, dass Frühstück auszulassen. Als ich mich in der Verfassung fühlte, das Wochenende zu beginnen, erhielt ich eine Nachricht von S., dass sie mit K. die Hansestadt besuchen würde. Und so war der Tagesplan mehr oder weniger gesetzt. Wir aßen im Himalaya (Restaurant), schlitterten (dank Eisesglätte) am Stadthafen entlang (, wo scheinbar gerade tiefergelegte Autos Teil eines Videos wurden), besuchten D. und später das Cafe Marat. Davor gelang mir noch ein nicht ganz unwichtiger Einkauf. Ich überlegte zwar noch, ob ich irgendwas tun sollte zum Tagesausklang, entschied mich dann aber doch für Schlaf.

Es verbleibt mit rutschigen Wegstellen konfrontiert
F.

Logbuch : 4 Wochen später

Januar 5, 2016

Logbuch

Ja, doch, da war was… 😛

08.12.15 : Ein weiterer Wochentag, an dem ich nach Sport und Arbeit nicht mehr viel Interesse an irgendetwas hatte. Und so stöberte ich am Abend durch längst vergessene Ordner und schuf damit etwas mehr Freiraum auf der lokalen Festplatte. (Das war schon etwas überfällig.)

09.12.15 : Mein Schlaf war eher unruhig, weswegen ich später als erwünscht in den Tag startete. Ich verschob einen kurzen Einkauf auf den Vormittag, da ich für den Rest der Woche sonst keine freie Kapazitäten sah. (Sherry in kleinen Flaschen, weil für Rezepte kleine Mengen gebraucht werden, ist gar nicht so einfach.) Am Abend versuchte ich noch, ein paar webredaktionelle Absprachen zu treffen, bevor es wieder in der Musikredaktion mit dem üblichen “Bemusterungsspaß” weiterging. Im Anschluss daran schauten wir vergnügt ein spannendes Fußballspiel.

leo_zwb10.12.15 : Dieser Donnerstag erforderte ein wenig gehobenes Zeitmanagement. Die lag daran, dass es zum Abend nicht nur eine firmeninterne Schlemmerei im Ratskeller12 gab, sondern ich mir zudem noch gute Live-Musik nicht entgehen lassen wollte. Ich war mir anhand des Albums, in welches ich vorab reinschnuppern konnte, sicher, dass sich ein Konzert von Leo & The Lineup lohnen würde. Und dank der Freitickets hielten sich für mich und LOHRO-Freunde die Kosten in Grenzen. Zunächst genoß ich beim Buffet den wohl besten Kassler-Braten, den ich je gegessen hatte. Und zwei Stunden später erlebte ich abermals wunderbare Musiker im Zwischenbau, die eigentlich ein größeres Publikum verdient hätten.

11.12.15 : Ich stand für meine Verhältnisse sehr früh auf, damit ich frühzeitig ins Wochenende starten konnte. Und dies tat ich zunächst mit einer Stunde Radiosendung und danach mit einer Zugfahrt in die Heimat. Dort besuchte ich Freunde in Prora, hatte abermals leckeres Essen auf meinem Teller und konnte nach einigen politischen Themen entspannt ins heimische Bett fallen.

12.12.15 : An diesem Samstag hätte ich vielen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, tat aber nur einen Bruchteil davon. Abends kochte ich Chili con Carne und ließ mich vom TV-Programm berieseln.

13.12.15 : Der Sonntag beinhalte ein paar Vorbereitungen zu einer Sondersendung, die Rückreise in die Stadt und die verpasste Möglichkeit, zeitig schlafen zu gehen.

14.12.15 : Ich bin froh, dass eine Woche nicht immer so beginnt, wie in diesem Fall – mit Überstunden und einer Sondersendung zum späten Abend. Aber zumindest von einem Hörer bekam ich später das Feedback, dass die Sendung unterhaltsam war.

15.12.15 : Die Anstrengung des Montags hatte Auswirkungen auf diesen Dienstag, da ich selbst nach sportlicher Betätigung zum Tagesbeginn noch eine Pause brauchte, bevor ich es wieder ins Büro schaffte. Nach dem Arbeitstag interessierte mich auch nur noch mein Bett.

16.12.15 : Tja, und wieder traf mich die Routine. M wie Mittwoch und sogleich wie Musikredaktion. Wir hatten uns viel vorgenommen – so wurden unter anderem gleich über 3 Titel der Woche abgestimmt, die über die Feiertage eingesetzt werden würden. Außerdem hatten wir Besuch von J., der wieder in der Stadt verweilte. Kleine Randerscheinung: Ich fühlte mich doch auch ein wenig aufgeregt, weil ich zu Mitternacht endlich erfahren, wie der neue “Star Wars”-Film ist – als einer der Ersten in meinem Bekanntenkreis. (Und dazu noch im O-Ton.) Fazit: Ich war danach wieder reif fürs Bett und nicht so happy wie erhofft.

17.12.15 : Aufstehen hat auch schon mal mehr Spaß gemacht. Na ja, aber das frühzeitige Erwerben neuer popkultureller Details war es mir wert. Am Abend fand die Vollversammlung des Hackspace-Vereins statt, zu der ich (dank Stress im Büro) etwas spät (und etwas mürrisch) erschien. Dafür konnten mich Pizzen und Gesellschaft erheitern. Der formelle Teil dauerte nicht lange. Stichwort des Abends war wohl “Blumengießen”. Mit V. und J. wollte ich eigentlich zum Sternenzelt, welches aber schon am Schließen war. Und so landeten wir im Cafe Marat, wo die Runde größer wurde und ich in den Raucherpausen der anderen mit H. textete.

18.12.15 : So ganz konnte ich meinen Schlafhaushalt nach dem Donnerstag nicht auffüllen. Ausgefüllt war dafür mein Tagesplan. Erst Arbeit, dann Radio-Sendung plus zweite Radio-Sendung mit Co-Moderatorin. (Das Einplanen des Studiogastes erwies sich als schwierig.) Und dann startete die LOHRO-Weihnachtsfeier mit riesigem Buffet und heiteren Menschen. Unter anderem erfreuten wir uns an Fotos mit Verzerrungen. Für den späteren Abend musste ich nur ein paar Etagen wechseln und konnte dann mit K. die LiWu-Schatzkiste-Aufführung von “The Thing” (im O-Ton) wahrnehmen.
leo_zwbDer Film war weniger erschreckend als befürchtet, dafür ekliger als ich den Klassiker in Erinnerung hatte. Und danach? Zurück zur Weihnachtsfeier, die in der Zwischenzeit etwas an Tempo gewonnen hatte. Es wurde ein wenig Karaoke gesungen, langsam aufgeräumt und mit ein paar wackeren Musikredakteuren ging ich noch in den Pleitegeier.

19.12.15 : Welch ungewöhnlicher Samstag. Zunächst freute ich mich sehr darüber, die Verabredung zum Mittag auf 13 Uhr gelegt haben. Früher wäre nämlich unschön gewesen. Der Restaurant-Service ließ zu Wünschen übrig, aber ich hatte auch keine großen Erwartungen. Im Anschluss daran war ich beschäftigt, die Familie um ein Smartphone zu erweitern – von Vertragsabschluss bis zu initialen Einstellungen am Gerät (auf dem Weihnachtsmarkt). Dafür ließ ich die Einladung fürs Rollenspiel bei C. sausen. Am Abend ging ich kurz zu LOHRO, dann einkaufen und wollte schließlich nur noch ins Bett.

20.12.15 : Ich stand erst auf, als ich wirklich das Gefühl hatte, mit dem Tag beginnen zu wollen. Mir war nach Frischluft. Und ich war ewig nicht mehr in Warnemünde. Zwei Dinge, die sich mit einer Tageskarte gut vereinbaren lassen. Dank H. konnte ich den Ausflug sogar in Gesellschaft unternehmen. Fürs Abendessen schaute ich bei LOHRO vorbei, wo ich noch Reste hatte. Nebenbei erledigte ich Datei-Dinge und schaute die SNL-Weihnachtsfolge mit Tina Fey und Amy Poehler. Ich ging noch in den Hackspace, wo nebst J. noch weitere Menschen waren. Wir unterhielten uns über Popkultur. Dann wurde es Zeit für die Spätabendbeschäftigung in Form einer zweiten Sichtung des neuen “Star Wars”-Films (auf Deutsch) mit K. und Co.

21.12.15 : Wochenstart mit einem weiteren “Drohnen-Montag”. Nur Arbeit und etwas Erholung am Abend.

22.12.15 : Etwas sehr ungewöhnliches ist mir passiert. Ich hatte verschlafen. Zwar nur wenige Minuten, aber dennoch genug, dass mir das unangenehm war. Stichwort unangenehm. Sport. Und danach Arbeit inklusive Überstunden. Zum Abend entschied ich mich für Vorbereitungen, die ich bei LOHRO vornahm. Zur Stärkung gönnte ich mir (seit langer Zeit) eine Tütensuppe. (Es wird bestimmt wieder etwas dauern, bis ich das wiederhole.)

23.12.15 : Ich hoffe, dass ich mich demnächst nicht so anstrengen muss, um in Gang zu kommen. Selten war es so beschwerlich, wie an diesem Tag. So gelang mir vieles später, als ich wollte. Zumindest meine Abendplanung blieb erhalten – die Sichtung des Peanuts-Films.
Zu “The Peanuts” brauche ich nicht viel schreiben. Das Werk ist trotz moderner Umsetzung ziemlich nah an der Vorlage oder zumindest an dem, was ich als Vorlage in Erinnerung hatte. Zwei kleine Abzugspunkte gibt es aus meiner Sicht: unnötiges 3D und das Hinauszögern bezüglich eines zentralen Handlungspunktes. (8/10)

24.12.15 : Und wieder das bekannte “Driving Home For Christmas”-Spiel. Dieses Mal auch sehr pünktlich, auch wenn ich kurz vor Abreise noch ins hektische Suchen verfiel. In der Heimat ließ ich mich von alten Filmen berieseln, erfreute mich an Leckereien und hatte einen ruhigen Heiligabend-Abend mit einer Mischung verschiedener TV-Inhalte.

25.12.15 : Ausschlafen! Daddeln! Berieseln lassen! Festtagsessen genießen! Nachrichtenaustausch!

26.12.15 : Mehr Ausschlafen. Der Antriebslosigkeit frönen. Ein heimatliches Fisch-Restaurant besuchen. Ich war kurz am Überlegen, ob ich im “Bootshaus” aus Trotz ein fischloses Gericht ordern sollte, tat dies allerdings nicht. Das Essen war auch sehr lecker – nur das Dessert etwas enttäuschend. Aber nicht so enttäuschend wie das TV-Programm.

27.12.15 : Am Sonntag fühlte ich mich etwas unwohl. Vielleicht hätte ich mir mehr vornehmen sollen. Keine Ahnung. Auch der Fakt, dass ich mich in der Stadt wieder auf eine (kurze) Arbeitswoche einstellen sollte, hebte nicht unbedingt die Laune.

28.12.15 : Dieser Montag war ungeheuer trist, wenn auch angenehm ruhig auf Arbeit. Den Kinobesuch am Abend konnte ich dennoch sehr gut gebrauchen. Und ein Film wie “Mr. Holmes” hat mich auch bestens unterhalten. Ich denke, besser hätte mein Kinojahr gar nicht enden können. Der Film hält, was die Vorschau verspricht – kann auf eine fantastische Besetzung und ein rundes Drehbuch aufbauen. Die schönen englischen Landschaften sind da schon fast Bonus. (9/10)
Danach saß ich abermals zu später Stunde in den LOHRO-Redaktionsräumen, um irgendeine Sendung vorzubereiten.

29.12.15 : Auch am Dienstag begann der angenehme Teil erst am Abend. Denn zum Jahresende wollte ich mein zweites “on air”-Jubiläum mit einer Sondersendung feiern, in der nur Songs gespielt werden, die ich in den vergangenen 12 Monaten lieb gewonnen hatte – quasi mein “Best of 2015”. Und wie das so ist, änderte ich noch während der Sendung die finale Zusammenstellung. Nebenan saßen K. und K., mit denen ich zwischendurch und danach plaudern konnte.

30.12.15 : Arbeitstag 3 von 3 zwischen den Feiertagen – und wo würde es mich im Anschluss daran hinziehen? Wieder in die Frieda 23, mein inoffizielles zweites Zuhause? Ja. Grund: die Jahres-Charts der Hörerinnen. Zusammen mit A., K. und zuletzt noch total überraschend M. gingen wir eine Top 100 durch. Mein Anteil daran waren etwa 8 Stunden – und das nach einem Arbeitstag. Als ob der Überraschungsbesuch von M. nicht schon erfreulich genug war, brachte er uns veganes Spekulatius-Tiramisu mit. Und ebenfalls wunderbar war das Feedback einiger Hörer, die tatsächlich bis zum Ende (weit nach Mitternacht) durchgehalten haben. Ein echtes Erlebnis.

silvester201531.12.15 : Ausschlafen? Jein, ich hatte da noch die Bestellung beim Bäcker. 9 bunte Pfannkuchen in verschiedenen Ausführungen. Meine persönliche Tradition zu Silvester. Brauchte ich da noch anderes Essen? Nein. Nach der Verköstigung der Hälfte, legte ich mich abermals schlafen, damit ich den Abend überstehen würde. Ich vollendete mein Musik-Projekt “52 Songs 2015”. Leider hatte ich die Schnittarbeit für Neujahr noch nicht fertig, weswegen ich vor der Party bei U. doch tatsächlich ein letztes Mal (in 2015) zu LOHRO ging, um eine Sendung zu automatisieren. Wie schön, dass da schon kein Mensch mehr vor Ort war und entsprechend Ruhe herrschte. Danach ging ich mit K. und K. zu U., wo schon fast alle da waren. Wir hatten leckere Schlemmereien und viel Spaß.

01.01.16 : Ein neues Jahr! Für mich hieß es in diesem Fall: Erst mal ausschlafen, Pläne für den Tag ändern und abends in die Heimat fahren. Während der Fahrt erweckte endlich wieder meine Leselaune. Ich las mich an den aktuellen Stand von Saga heran.

02.01.16 : Für diesen Start ins Wochenende war ich einigermaßen dankbar. Denn ich konnte noch mehr schlafen. Zwischendurch fing ich mit dem Buch “Bossypants” von Tina Fey an, die sehr amüsant schreibt. Am Abend ging es zu einer Familienfeier der Nachbarn. Das Essen konnte punkten, der DJ leider nicht so. (Gleich das zweite Lied war “Atemlos”.) Als ich mir was von ABBA gewünscht hatte, wählte er – es ist ja eine Party – ausgerechnet “SOS”! Na ja, aber es war dennoch ein schöner Abend. Und ich fühlte mich wieder abgehärtet bezüglich schlechter Musik.

Binz-Strand-201603.01.16 : Stichwort Abhärtung. So plötzliche Minusgrade haben auch ihre Wirkung. Das Brötchenholen am Sonntag wirkte fast abenteuerlich. Aber ich wurde mit herrlichem Wellenrauschen (und ein wenig Sonnenschein) belohnt. Zum Kaffee wurden Sahnetorten gereicht. Auf der Heimfahrt in die Stadt las ich weiter an “Bossypants”.

04.01.16 : Normaler Routine-Wochenstart? Nö. Dank V. hatte ich noch einen “place to be” nach der Arbeit. Heitere Menschen, leckeres Essen, gute Musik. Was braucht es mehr?

Es verbleibt nach dieser Aufbereitung zufriedener
F.