Posts Tagged ‘Lady GaGa’

Logbuch : Ostern 2016

März 29, 2016

Logbuch

21.03.16 : Die Woche begann mit Sport und Arbeit. Letzteres ging bis in den späten Abend und weckte in mir nur die Vorfreude aufs heimische Bett.

22.03.16 : Der Dienstag enthielt neben zwei Planungstreffen noch die Planänderung, dass ich mich am Abend statt an Rechnerbasteleien an einer Sendungsvorbereitung saß… und wieder später als gedacht zu Hause ankam.

23.03.16 : Dafür dass ich mich auf diesen Tag gefreut hatte, begann der Mittwoch für mich eher unschön etwas früh. Vom Büro aus ging ich zu LOHRO, wo wir dank RiseUp-Ausfall auf ein Ersatz-Etherpad wechseln mussten. Der Salat, den ich dabei hatte, erfreute mich nur mäßig. Ich ging in die Innenstadt und traf K. bereits im Kino.
Die Vorpremiere von “Batman v Superman: Dawn Of Justice” war erwartungsgemäß gut besucht. Wie das mit der Ironie so passieren kann, saß ich neben drei Labertaschen. Der Film selbst ist nicht schlecht, aber im Kontext anderer Comic-Verfilmungen auch nicht so überragend, wie es die Produzenten wohl gern hätten. Genaueres berichte ich nach der zweiten Sichtung.

24.03.16 : Ironie, die Fortsetzung. Einen Film mit Überlänge schauen und am Folgetag extra früh aufstehen. Na ja, dafür konnte ich wenigstens auch früher ins Oster-Wochenende starten. Und dies mit einer Radiosendung – mit mehreren Studiogästen. Im Anschluss fand ein unterhaltsamer Workshop statt. Und wo ich schon mal bei LOHRO war, saß ich am Abend wieder an einer Sendungsvorbereitung.

25.03.16 : An Karfreitag fuhr ich in die Heimat, wie scheinbar auch viele andere Menschen. Der Zug war sehr voll. Zum Zeitvertreib des Tages gehörte das “Binge Watchen” der ersten Staffel Daredevil… also dem Rest, da ich die ersten Folgen bereits kannte. Die Serie kommt der Vorlage sehr nahe. Ich konnte es dennoch kaum erwarten, das “ikonische” Kostüm zu sehen. Das Feiertagsessen war Lump-Filet mit Bratkartoffeln. Am Abend gab es einen wirren Mix aus verschiedenen TV-Inhalten, von denen mich wenig überzeugen konnte. (Ach ja, uns es gab Torte.)MinionsTorte

26.03.16 : Endlich konnte ich mal wieder ausschlafen. Und endlich gab es mal wieder ein entspanntes Frühstück. Am Nachmittag bummelten wir (auf der Suche nach Feldsalat) durch verschiedene Läden. Und zur Primetime bekamen wir Besuch aus der Nachbarschaft. Dank Internet konnte mir das Programm egal sein, da ich so auch nebenbei ein Fußballspiel verfolgen konnte.

Ostern201627.03.16 : Mein Ostersonntag bestand in erster Linie aus der ersten Staffel “Jessica Jones”, die zwar teilweise unterhaltsamer als Daredevil ist, allerdings aus meiner Sicht auch eine nicht so gute Phase im dritten Viertel hat. Das Feiertagsessen war Schweinefilet im Speckmantel mit Kartoffelsalat ala Figlhuber (Österreich).

28.03.16 : Und Ostermontag auch wieder eine Staffel gesehen? Jein, es fehlten nur noch wenige Folgen, bis ich auch die zweite Staffel “Arrow “abhaken konnte. Nebenbei plante ich noch an einer Sondersendung zum 30. Geburtstag von Lady Gaga, die dann am Abend auch mehr oder weniger so gelaufen ist, wie ich es wollte.

Es verbleibt wieder im Alltag angekommen
F.

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52 Songs 2015 #5

Februar 8, 2015

52songs2015Das dieswöchige Thema ließ ich mir von J. geben – und heraus kam: Pokémon. Dieses Franchise begegnete mir bislang nur tangentiell. Ich glaube, ich habe niemals eine Folge der Trickserie komplett gesehen – geschweige irgendeinen der Filme. Und auch mit den Spielen habe ich nichts am Hut. Jedoch erwog ich irgendwann mal, ein Pikachu-Plüschtier haben zu wollen. Das änderte sich dann mit Digimon, einer Franchise, dessen Serie ich in den ersten Staffeln verfolgt habe, und der ich aufgrund meiner Begeisterung ein Patamon-Plüschtier verdanke.

Zum Thema Musik würden geneigten Kennern wohl nun bestimmte Titel- oder Soundtrack-Songs in den Kopf kommen. Aber ich entschied mich ziemlich schnell für einen Pop-Song, der nur bedingt mit dem Kult in Verbindung gebracht werden kann, obwohl die Interpretin manchmal selbst wie ein Pokémon rumläuft. Das Wort bedeutet ja so viel wie Taschenmonster. Und da fiel mir der Song „Monster“ von Lady Gaga ein, ein Highlight ihres großartigen Albums „The Fame Monster“. Viel Spaß.

Es verbleibt etwas unter Zeitdruck
F.

Logbuch : Rentier-Alarm

Dezember 14, 2014

08.12.14 : Der Start in die Woche verlief eigentlich ganz angenehm. In der Montagsrunde wurden noch ein paar Planungsdinge besprochen, da sich LOHRO an diesem Tag auf dem Weihnachtsmarkt präsentieren konnte. Ich schaute nach der Arbeit dort noch vorbei – viel Publikumsverkehr gab es da aber schon nicht mehr. Der Abbau verlief ohne Komplikationen und ich hatte sogar noch etwas Zeit, mich aufzuwärmen…
bevor es für mich im LiWu weiterging. Eine Gruppe aus dem Hackspace versammelte sich dort, um “CITIZENFOUR” zu schauen. (Meine Meinung dazu.) Auf dem Heimweg plauderte ich noch ein wenig mit M. über Neo und die Welt. 😛

09.12.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht sonderlich viel. Ich wurde abends zur Couch-Potato und sah mir (quasi in letzter Minute) die ersten beiden Hobbit-Filme in der Extended-Version an – in doppelter Geschwindigkeit. Danach fühlte ich mich ein wenig übersättigt in Sachen Mittelerde.

10.12.14 : Der Tagesverlauf sah eigentlich wieder sehr nach Routine aus. Mit dem feinen Unterschied, dass ich überraschend Mittag in der LOHRO-Küche fand. (Dank an I.) Am Abend gab es wieder ein munteres Treffen der Musikredaktion, welches zugleich der Abschied von P. war, was mich dann irgendwie arg überraschend traf. Na ja, viel Zeit konnte ich zunächst nicht dafür aufbringen, da der Kinoabend schon seit Wochen geplant war. Und so eilte ich dann in die Innenstadt für den dritten Hobbit-Film, den wir in relativ großer Runde sahen – in HFR und 3D (in einfacher Geschwindigkeit). Was eine Rezension angeht, verweise ich hier einfach auf den Kollegen O., dessen Meinung ich dabei teile. (7/10)
Auf dem Heimweg informierte ich mich über den Stand des “Abschiedsabends” und wurde prompt an der Haltestelle kontaktiert, dass sich eine Gruppe gen Studentenkeller in Bewegung gesetzt hat. Dort war “Trash-Party”, was mich eigentlich freuen sollte. Nur hatte ich (mit Tasche) eine relativ ungünstige Ausgangslage. “Ach, was tut man nicht alles für “Abschiedsabende”.” kam mir in den Sinn, als ich zusagte. Und so eilte ich kurz zum Sendehaus, legte dort meine Tasche ab und ging dann wieder zurück in die Innenstadt.
Im StuK wollte anfangs bei mir nicht so recht die Feierstimmung einsetzen. Es war besorgniserregend voll. Als wir bei den Tischen einigermaßen Platz fanden und ich vertraute Lieder erkannte, wurde es schon spaßiger. Bewegungseinschränkungen hin oder her. Sehr zu meiner Freude wurde sogar “Venus” von Lady Gaga gespielt, womit wohl keiner gerechnet hätte. Stichwort Bekanntheitsgrad. Nach und nach wurde unsere Gruppe kleiner und irgendwann gingen auch wir nach Hause.

11.12.14 : Da ich den Party-Abend eher spontan in meine Woche eingebaut hatte, verlief der Start in den Tag etwas schleppend. Nach der Arbeit bastelte ich weiter an meinem Beitrag. Der Text war bereits finalisiert und eingesprochen. Nun ging es ans Zusammenschneiden. Und mit Schnitt kann man Stunden füllen – selbst bei wenigen Minuten an Resultat. Spaß macht es mir dabei vor allem, favorisierte Lieder bzw. Liedteile einzuarbeiten. Und genau das war der Fall. Ich freute mich über das Ergebnis.
Dann holte ich E. am Dobi ab, die eine Couchsurfing-Runde für ein Filmprojekt begleiten wollte. Na ja, zunächst waren wir nur drei Menschen. Dann kam aber M. dazu und hatte viel zu erzählen. Ich schielte hin und wieder auf die Uhr, da ich den Abend nicht groß ausdehen konnte.

12.12.14 : Richtig, eine weitere Frühschicht war wieder an der Tagesordnung. Und diese war eigentlich ganz lustig. Ich nahm mir den 99. Geburtstag von Frank Sinatra zum Anlass, ein paar seiner Klassiker in die Sendung einzubauen. Das sind so Momente, wo ich mich als erfahrener Musikredakteur fühle. (Gibt Schlimmeres.)
Der Arbeitstag brachte mich ein wenig in zeitliche Bedrängnis, da nebenbei bereits die Abendgestaltung abgesprochen wurde. Letztendlich war ich dann doch nicht noch mal zu Hause, bevor ich Richtung Hackspace (bzw. projekt:raum) ging. War ich zunächst geknickt, ein Abendessen nicht vorher geschafft zu haben, erwies sich dieser Umstand als goldrichtig, da die Küche mit einigen kulinarischen Highlights aufwartete. Okay, auf ein paar blaue Flecke (und Kräuter) hätte ich verzichten können, aber an und für sich war es heiterer Abend.

rentier201413.12.14 : Samstag und nicht ausschlafen können, ist eine sehr unangenehme Kombination, die ich eigentlich vermeiden würde… Wenn es nicht so attraktive Gelegenheiten wie einen “Beteiligungstag” geben würde. Na ja, zumindest reichte die Zeit zu Hause noch für einen Tee. Dann sollte einiges erarbeitet und der Zeitplan etwas geändert werden… Tangierte mich aber nicht, da ich schon wieder andere Pläne hatte. Stichwort Heimreise. Der Binzer Weihnachtsmarkt ist nur ein paar Tage geöffnet. Und das wollte ich schon gern wahrnehmen. Probiert habe ich dort Fisch und Bratwurst aus irgendeinem bestimmten Rindfleisch. Interessant.
binz_dez2014Ich hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es der Abend der letzten Ausgabe “Wetten, dass…?” sein würde. Erst kurz nach Sendebeginn ist mir das aufgefallen. Natürlich war der TV-Abend damit besiegelt…. und wie zu erwarten mit Twitter-Timeline wesentlich unterhaltsamer als ohne. Zur Sendung möchte ich lieber keine Worte verlieren – außer vielleicht “leck zart”.

14.12.14 : So wirklich wach fühlte ich mich heute morgen auch nicht. Komisch. Nach dem Frühstück beschäftigte mich wieder Schnittarbeit – für eine Sondersendung. Ebenfalls etwas zweitaufwendig verlief das Suchen nach adäquater Musik für die Playlist. Wie gut, dass sich der Aufwand fürs Abendessen dagegen in Grenzen hielt. Stichwort Nudelsauce.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach mehr Zeit (für alles)
F.

Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.

Your body

September 23, 2012

Nicht mehr lange und das Comeback von Christina Aguilera (aka Xtina) wird mit einem Musikvideo zu diesem Titel abgerundet. Der Song hat schon mal Hit-Potential, da hier auf bewährte Mainstream-Produzenten gesetzt wird. (Ich könnte auch zynisch schreiben, sie hat nun den Britney-Modus eingeschaltet.)

Und damit zum Rückblick auf meine Restwoche:
Donnerstag unternahm ich das tollkühne Vorhaben, für ein Konzert abends nach Berlin zu fahren, um dann Freitag früh wieder in Rostock anzukommen. Ich hatte so kalkuliert, dass ich selbst mit einer Stunde Verspätung noch rechtzeitig an der O2-World sein würde. „Little did I know…“ Ja, die Bahn hat dann auch gleich nach dem ersten Halt eine 50-Minuten-Pause eingelegt. Welch Ironie. So habe ich nach ein wenig Gehetze von der Vorband (The Darkness) nur die Schluss-Akkorde mit bekommen. Ist nicht so schlimm, da ich die neuen Lieder eh nicht so berauschend finde. Etwa eine halbe Stunde später eröffnete dann auch Lady Gaga ihren „Born This Way Ball“, der über 2 Stunden so ziemlich jeden Hit und unzählige Kostüme präsentierte. Beeindruckend.

Freitag hielt dann Konzert Nummer 2 (der Woche) bereit: nach der Vorband Mega Mega zeigte die norwegische Gruppe Kakkmaddafakka, wie man trotz kleiner Bühne einen Auftritt von Weltklasse hinlegt. Diese Band hat es drauf.

Das Wochenende bot mir dann die willkommene Gelegenheit, länger auszuschlafen, nur um dann am Abend wieder Gas zu geben. Ein Besuch bei Y., dann ein Konzert (Bodo Wartke) und dann noch eine gesellige Feier bei U.. Und schon war die Nacht vorbei.
Dementsprechend spät begann ich heute mit ein paar Aufräumarbeiten, bevor es dann an die frische Luft ging. Und die Entscheidung, das Haus zu verlassen, wurde belohnt. In der Eisscholle gab es „Club Mate Eis“, welches ich schon seit Längerem probieren wollte. Es ist wirklich interessant – wie das Getränk. Aber damit nicht genug. Auch die Sorte „Sekt-Eis“ ist ein Erlebnis – wenn auch nicht für Kinder geeignet. 😉
Und schließlich wurde der Tag mit frischem Brot, ein wenig Trash-TV und einer neuen Folge SNL (Saturday Night Live) abgerundet.

Nun sollte ich möglichst bald wieder mein Bett aufsuchen, damit der Wochenstart nicht schwerer wird, als er sein müsste.

Es verbleibt mit Körper
F.

Marry the night

Mai 26, 2011

Was für ein gelungener Album-Auftakt – und dann noch der Stilwechsel in der letzten Minute. Das Team um Lady GaGa hat immer noch ein Händchen für nette Pop-Musik. So viel zum Titel.

Eben wieder ein Lichtspielhaus von innen gesehen und dazu jede Menge Piraten und Meerjungfrauen. Insgesamt nette Popcorn-Unterhaltung, wenn auch etwas langgezogen und mit relativ schwacher Handlung. Aber was will man erwarten? Vielleicht, dass Johnny Depp sich mehr Mühe gibt, denn seine Grimassen wirken teilweise fast wie parodiert (Stichwort Overacting). Zumindest gab es opulente Ansichten in Form von CGI (= Effekte) und den gut in Szene gesetzten sekundären Geschlechtsmerkmalen einer nahmhaften Schauspielerin, die sich laut Aussagen der „Community“ bei Ganzkörperszenen von ihrer Schwester hat vertreten lassen (aufgrund Schwangerschaft). 😉

Aber was jawohl die Härte schlechthin war, ist der auch hierzulande exklusive Trailer von „Real Steel“, der kurz vor Filmstart eingespielt wurde. Warum? Ja, also wenn der Unterhaltungswert des beworbenen Films nach einem solchen Trailer noch überzeugen soll, hat das Produktionsteam echt geschlampt. Ich würde nach dieser Darbietung behaupten, dass es wahrscheinlicher ist, dass Arnold Schwarzenegger 2 Oscars in den nächsten 3 Jahren bekommt, bevor dieser Film zum Kult oder Klassiker wird. Aber das ist ja keine Voraussetzung, um schon mal an einer unoriginellen Fortsetzung zu arbeiten. Nein, da muss Hugh Jackman wirklich hart arbeiten, um bei Promo-Terminen für diesen Rocky/Iron Man-Abklatsch einigermaßen werben zu können. Bzw. es wäre zu schön, wenn er sagen würde: „ich bin nicht stolz auf dieses Werk, aber mochte die Crew, und wollte die Hauptrolle sowie das Geld haben“.

Ich gebe zu, dass es mir Spaß macht, einfach mal über triviale Dinge zu schreiben, und nicht schon wieder Stimmungskiller wie den G8-Gipfel anzusprechen. Ach ja, da war ja noch was. Etwa 25 Prozent der Zusagen unserer Volksvertreter an Afrika wurden also eingehalten (Quelle: irgendwelche Nachrichten). Nicht schlecht. Und wie sieht es mit einem Durchschnittswert für Wahlversprechen aus? Na ja, diese stehen ja erst wieder in 2 Jahren an.

Nicht ganz so lange möchte ich auf ein funktionierendes Skype warten. Selbiger Kommunikationsdienst hatte heute wohl einen schlechten Tag. Und zwar so schlecht, dass die Software unter Windows 7 nicht mal starten wollte. Buuu-urns! Aber ich war wenigstens nicht drauf angewiesen.

Und schließlich noch ein hier fixiertes Vorhaben (zur besseren Auswertung später): Ich nehme mir vor, am Wochenende mindestens ein Paperback zu beenden. Das sollte machbar sein, wenn nicht gerade der Haushalt dazwischenkommt. Aber noch hält das Haus hier ja.

Es verbleibt in einer vielversprechenden Affäre mit der Nacht
F.

After all

März 23, 2011

Ja, bei so manchem der neuen Roxette-Lieder (wie der Titel) frage ich mich, warum diese in der Art auf dem Album landeten, da sie scheinbar ausschließlich von Per Gessle interpretiert und produziert wurden. Vielleicht soll damit nochmal klargestellt werden, wer im Duo die treibende Kraft ist. Na ja, abgesehen davon empfinde ich das neue Album immer noch altbacken.

So… zum Thema in diesem Eintrag: Filme.
Derer gab es zuletzt zwei in meinem Konsum, die ordentlich aufwühlen. Also schon die Sorte Film, die man vielleicht gern mal in der Schule durchnehmen könnte oder sollte. Ansichtssache.

Nummer 1 nennt sich „Fair Game“ und behandelt so ziemlich alles andere außer Fairness. Denn in diesem Agenten-Polit-Thriller geht es um den Kampf um die Wahrheit. Nun ja, ich möchte nicht wieder auf die philosophische Schiene abrutschen und hinterfragen, was nun eigentlich Wahrheit ist. Eher verweise ich auf den Schocker schlechthin, dass die Handlung nach wahren Ereignissen erzählt wurde. Selbst wenn 60% davon geschönt wurde für ein Drehbuch, reicht mir das noch für Entsetzen.
Demokratie hat ja so schon ein zwielichtiges Image, aber nach dem Film sehen politische Kräfte keineswegs besser aus. Und warum? Weil vermittelt wird, dass jeder und so ziemlich alles seinen Preis hat – auch ein Kriegsgrund (wobei der Sinn dieses Wortes schon schwer zu greifen ist).
Keine Ahnung, ob man gleich in die anti-amerikanische Schublade gesteckt wird, wenn man sich positiv über diesen Film äußert, aber ich bin froh, dass es noch solche Filme gibt. Nur kann man am Ende den Unterhaltungswert nur schwer finden.

Nummer 2 trägt den Namen „Biutiful“ und geht tragödien-mäßig in ungeahnte Tiefen, ohne zu sehr auf die Handlung einzugehen. Darüber hinaus zeigt er ein Bild, welches zu gern von den Medien übersehen wird bzw. nur in akuten Situationen berichtenswert erscheint – gemeint sind Subkulturen in Ballungsgebieten. Und nach all dem Drama gewinnt man vielleicht die Erkenntnis, dass der Stand der Dinge trotz Fortschritt seine nüchternen Seiten (wie Armut, Migrationshindernisse und Schwarzarbeit) hat, die sich ohne immense Anstrengungen nicht ändern werden.
Umso wichtiger wirken dadurch die kleinen Erfolge im Alltag und der Fokus auf die Gegenwart – vieles andere läßt sich vielleicht vernachlässigen oder ist ungewiss (mit Ausnahmen natürlich).

Wie gesagt: aufwühlend, aber auch irgendwie notwendig bzw. lehrreicher als so manch andere Medien, in denen zu sehr ins Vergessen gerät, welche Schattenseiten Wohlstand haben kann. Oder um es angelehnt an eine Aussage von Lady GaGa zu formulieren: „Wer keine Schatten hat, steht nicht im Licht.“

Es verbleibt nach all den Absätzen
F.

Born this way

Februar 13, 2011

Ja, die Welt ist „schnelllebiger“ geworden. Oder wie sollte man sonst rückschließen, wenn ein Pop-Lied (Titel) innerhalb eines Tages in über 20 Ländern so manche Download-Statistik dominiert? Neue Medien machen es möglich. Und eine Lady GaGa weiß diese offensichtlich zu nutzen. Dabei ist ihre besagte neue Single gar nicht mal so sehr innovativ, wie bereits einige Kritiker ausführlich schilderten. Wie dem auch sei… interessant allemal, da in dem Text (und ja, es gibt auch Pop-Songs mit Text) so manche Fragen aufgeworfen werden – wie z.B.: was ist angeboren?

So, nach dieser verdrehten Einleitung wieder zum Gewohnten:
Wenn ich auf die vergangenen Tage blicke, sehe ich außer einem Tagesausflug nach Hamburg keine besonderen Ereignisse. Aber das muss ja nichts heißen. Denn dafür tat sich umso mehr beim Medienkonsum, was so viel heißt wie „viel gelesen, gesehen oder gehört“ und kurz abgehandelt werden soll.

Lesestoff:
In einem Wort zusammengefasst standen die letzten Lesestunden unter dem Motto „Vertigo“. Das ist neben bestimmt vielen anderen Bedeutungen auch der Name eines Imprints von DC Comics (also einer Unterabteilung), welches vornehmlich die Sparte abgedrehter und gereifter Comic-Kunst bedient. Ich habe in der Vergangenheit schon so einige Vertigo-Comics gelesen und manche auch für gut befunden. Aber das war auch nur eine kleine Menge von dem großen Angebot. Ich habe mich da in erster Linie nach Autoren gerichtet, deren Superhelden-Stoff mich begeistern konnte.
Nun allerdings kam ich in den Genuss, dank eines Compilation-Bandes und einer weiteren Leihgabe gleich mehrere Serien anzutesten, denen ich sonst wahrscheinlich kaum Beachtung geschenkt hätte. Fazit: „Das große Vertigo-Buch“ von Panini Comics ist wirklich ein absolutes Schnäppchen. Man erhält zwar keine abgeschlossene Geschichte, dafür 10 Aufhänger für eigenständige Serien, denen es an Originalität nicht mangelt. Zu den Serien, deren Konzept ich am interessantesten finde, gehören DMZ (New York in nicht allzu ferner Zukunft, welches Mittelpunkt eines neuen Bürgerkrieges wird), Exterminators (Konflikt Ungeziefer/Mensch) und „Y – The Last Man“ (globale Verschwörung oder Schicksalsschlag). Letztere Serie hatte ich bereits einmal angefangen, dann aber nicht weiter verfolgt – bin jedoch wieder stark daran interessiert, mich da einzulesen. Erfreulich kommt hinzu, dass die Erzählung abgeschlossen ist. Ja, so etwas gibt es auch – Comics, die nicht bis ewig weitererzählt werden.
Ebenfalls gelesen habe ich den ersten Band von „American Vampire“, welches die Geschichte Amerikas mit Vampiren verknüpft. Kein Geringerer als Stephen King trug sogar einen Teil dazu bei. Die Serie passt einerseits wunderbar unter das Vertigo-Label und ist andererseits sogar im Trend (Stichwort Twilight-Saga), dennoch ist es nicht so ganz mein Fall.

Gesehen:
Neben so manchen Meldungen zum aktuellen Zeitgeschehen war es ein Live-Mitschnitt über Glaube und Wissenschaft, auf den ich zufällig aufmerksam wurde, was mich diese Woche erreicht hat. Genannt wurde die Vorführung „Everything is spiritual“ und inhaltlich ging es um eine geschickte Verknüpfung von Fakten, die in erster Linie zum Nachdenken anregen sollten. Und so ähnlich war auch eine der Grundaussagen des „Films“: der Mensch ist nicht nur zum Arbeiten da bzw. den Verstand hat man nicht umsonst. Nun ging die ganze Kette von Ausführungen zwar arg in die christliche Ecke, aber für ein wenig Verwunderung sorgte sie allemal. (Das gibt auch gleich wieder Stoff für die „Themenliste“.)

Schließlich noch kurz kularische Randbemerkungen: Die großen Rumkugeln, die eine Bäckerkette hier vertreibt, sind aus meiner Sicht nicht die 90 Cent wert, die sie kosten. Und auch Pudding der Sorte „Weiße Schokolade mit Vanille“ ist zumindest warm nicht so der Bringer.

Sollte ich noch kurz auf den Valentinstag eingehen, der morgen wieder vielerorts für sonderhaftes Verhalten sorgen wird? Ich weiß nicht. Eigentlich sagt doch die zunehmende Vielfalt an speziellen Valentinstag-Produkten im Einzelhandel schon alles, was es dazu zu sagen gibt, oder?

Es verbleibt mit ❤
F.

Devastated

Januar 18, 2010

Auch wenn der Titel in Bezug auf das winterliche Wetter übertrieben klingen mag und auch gar nicht meine Situation wiedergibt, habe ich mich trotzdem für diesen medium-schnellen Song von Space Cowboy entschieden, da er bei mir relativ gut in Erinnerung blieb. Generell klingt die neuere Musik dieses Künstlers sehr nach Lady GaGa, was meiner Meinung nicht nur am selbem Produzenten (RedOne) liegen kann. Denn obwohl neuerdings in Pop-Liedern die Produzenten genannt werden (man könnte „Audio-Label“ dazu sagen), sind die Sounds mitunter doch schwierig, eindeutig Produzenten zuzuordnen. Ich nenne mal zwei Beispiele: Midi Mafia produzierten ein paar Songs für Justin Biebers Album „My World“ und das hört man gleich in den ersten Sekunden. Aber mein Paradebeispiel bei Produzenten, die sich gern im Lied nennen lassen, ist Darkchild (alias Rodney Jerkins), zu dessen Klientel unter anderem Brandy, Whitney Houston, Destiny’s Child, Janet Jackson und Lady GaGa gehören.

So… das war eine sehr ausschweifende Einleitung für einen Hobby-Musik-Experten (erhöhtes Tag-Aufkommen). Aber nein, noch ist sie nicht vorbei ^^ – wo ich schon bei Lady GaGa angekommen bin, kann ich nicht davon ablassen und erwähne nochmal, dass ich instinktiv geahnt habe, dass deren aktuelle Single „Bad Romance“ das Zeug für eine Nummer 1 hat. Und siehe da, meine Einschätzung war gut.

Gut, nun zur vergangenen Woche:
Diese begann damit, dass ich mir ein sehr aufrüttelndes Drama (Film) angesehen habe, was mich mit der Frage zurückließ, wie ich bloß darauf aufmerksam geworden bin. Nicht falsch verstehen, der Film war sehr gut, aber auch sehr abgedreht.
Weiter ging es mit einem Kinobesuch zu Heath Ledgers letztem Film, der in der Abteilung Fantasy eine Mischung als Erwachsenenmärchen und Komödie darstellt. Apropos Darstellung – so überragend war seine nicht. Bei der Hauptdarstellerin musste ich an die eine aus „Sin City“ denken, war es aber nicht. Und den anderen Schauspieler habe ich wiedererkannt, weil ich den neuling noch in „Von Löwen und Lämmern“ gesehen hatte.
Gefolgt wurden die Filmabende von einem Spieleabend. Im Nachhinein erstaunt es mich doch immer wieder, wie groß der Glücksanteil bei Poker ist. Und ich hatte ein überraschend glückliches Händchen an dem Abend. Da ist es fast schade, dass ich in zwei Kamikaze-Runden alles verscherbelt habe. Aber es war mir dann doch lieber, als die Chips einem ausgeschiedenen Turnierspieler zu überlassen. ^^
Darauf setzte sich die audiovisuelle Beschallung am Abend darauf fort, und zwar in der Form der beiden „Family Guy“-Folgen (bzw. Doppelfolgen), welche die Episoden IV und V von Star Wars nacherzählen. Meine Güte, war das lustig. Ich bin stark dafür, dass die restlichen Episoden auch noch in dieser Art interpretiert werden und es dann eine DVD-Box davon geben sollte. ^^
Der Film am Freitag war dann der grandiose „Club Las Piranjas“ dran, ein Film von und mit Hape Kerkeling, der gleichermaßen zynisch und lustig  ist.
Das Wochenende hatte dann noch einen sensibleren Romantikfilm parat, was demnach die Summe gesehener Filme auf 4 steigen lässt. ^^ Das dürfte etwas über meinem Wochendurchschnitt liegen, aber ist auch irrelevant.

Am Wochenende las ich außerdem wahrscheinlich mein letztes deutschsprachiges Comicheft, was mich irgendwie melancholisch hat werden lassen. Ich werde zwar in Zukunft weiterhin Comics lesen, aber mit Nummer 70 wurde die letzte von mir regulär gesammelte Serie eingestellt (die deutsche Version von Ultimate Spider-Man). Es ist von einem Neustart in neuem Format die Rede, was wahrscheinlich Paperbacks bedeutet. Und diese finde ich nicht so toll bzw. sind nicht zuletzt teurer als im amerikanischen Original.

Schließlich sei zur letzten Woche noch vermerkt, dass ich mit Owl City eine neue musikalische „Suchtquelle“ gefunden habe. Eigentlich hätte ein Liedtitel für diesen Eintrag herhalten sollen, aber das geschah schon anderweitig. Wie auch immer… ganz tolle Musik – synthetisch, elektronisch, melodiös und beinahe kitschig. ^^

Es verbleibt hoffentlich weiterhin schlitterfrei
F.

Alejandro

Dezember 4, 2009

„Baila!“ und willkommen zu einem neuen Eintrag, der seinesgleichen sucht. Der heutige Titel ist nicht ein Schlachtruf für iberische Shopping-Süchtige, sondern wie sonst meistens auch ein Liedtitel und in diesem Fall wohl ein Name. Denn die gute Lady GaGa besingt in dem Song einen Typen, der nicht ihren Namen sagen soll (daher der Subtitel „Don’t Call My Name“). Ja, diese junge Dame ist dieser Tage wohl auch beruflich enorm ausgelastet, da sie nicht nur seit Kurzem ein neues Doppelalbum am Start hat („The Fame Monster„, welches zusammen mit einer Neuauflage ihres Debütalbum „The Fame“ ausgeliefert wurde) – obendrein startete letzte Woche ihre Tournee („The Monster Ball“). Abschließend sei zu besagter Sängerin angemerkt, dass ich selten so viel Ohrwurm-Material in 8 Liedern (ein kurzes zweites Album) verpackt erlebt habe (insofern wohl kurz und knackig).

Aber extravagante Zeitgenossen beiseite, es geht auch hierzulande Einiges ab. Ich würde behaupten, dass es schon eine Weile her ist, seit das letzte Mal so viele Proteste in den Medien aufgekocht wurden – seien es nun Arbeitnehmer von belasteten Unternehmen oder gebeutelte Studierende. (Wird „Protest“ wohl das Wort des Jahres werden?)
Und wie sich der geneigte Leser meiner Tweets denken kann, habe ich am Wochenanfang hautnah ein paar Eindrücke sammeln können. Ursprünglich stand meine Teilnahme an der Versammlung im hiesigen Audimax gar nicht auf dem Plan, aber irgendwie war ich dann doch neugierig und rechtzeitig von einem Ausflug ins städtische Randgebiet zurück. Passte also  irgendwie.
Na ja, der Abend war schon ziemlich aufschlussreich, wenn auch (wie anscheinend üblich) lang. Wenn man jedes Treffen mitnehmen will und einen einigermaßen zeitigen Tagesstart anstrebt, dürfte das nach einiger Zeit ganz schön schlauchen. Aber in der Gruppe kann man sich ja abwechseln.

Ein Nebeneffekt der Versammlung am Montag, war, dass ich mir etwas für den Dienstagabend vornehmen konnte. Denn in einem „Bildungskeller“ (oder so, jedenfalls ein bunter Sammlungsraum) wurde der Dokumentarfilm „Let’s Make Money“ gezeigt und anschließend diskutiert. Und beide Aspekte fand ich toll (Filmgucken und Meinungsaustausch). Der Film war aufschlussreich, mit eindrucksvollen Bildern und relativ ruhig geschnitten. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Länge, die man vielleicht etwas eindämmen hätte können. Abgesehen davon wurde halt so mancher gerissene Schachzug der modernen „Schurken“ im Anzug erklärt, was summiert mit den Szenen aus dem Leben ausgebeuteter Volksgruppen im Endeffekt nicht gerade einen Sturm der Euphorie hinsichtlich unserer Welt hervorruft. Mit anderen Worten: In gut zwei Stunden wurden dem geneigten Zuschauer ausreichend Gründe serviert, warum Auswandern oder Aussteigen allein die Welt auch nicht besser macht bzw. wie verkorkst doch alles ist. („Money as debt“ lässt grüßen)
Da fühle ich mich momentan an das eine Buch des Marquis de Sade erinnert, welches ich gelesen habe und in dem behandelt wird, dass der Tugend nur Anstrengung bevorsteht, während unehrenhaftes Verhalten leichter zum Ziel führt.
Ein Gleichnis: Es ist einfach, Verpackungsmaterial einfach auf den Boden fallen zu lassen, als dafür die nächste passende gelbe Tonne zu suchen.
Stellt man sich das nun auf globaler Ebene vor, dann.. hey, guck mal, ein Eichhörnchen! squirrel

Als tatenfreudiger Weltverbesserer mag man sich vorstellen, wie eine Gesellschaft reagieren würde, wenn man Erkenntnisse, wie sie diese Dokumentationen liefern, wie Werbepausen in Rundfunk und TV auf die Massen loslassen würde. Statt Jamba-Sparabo also die Hintergründe zum Irak-Krieg. Vermutlich würden Depressionen dann noch mehr im Gespräch sein, als es ein Fußballer je erreichen könnte.
Und überhaupt… Eichhörnchen sind doch auch nett anzuschauen, oder?

Es verbleibt auf einem „Monster-Ball“ namens Erde
F.

PS: nächstes Mal vielleicht eine Gangart heiterer.