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Logbuch : ein frischer Juli

Juli 18, 2016

Logbuch

Natürlich stellte ich mir bereits die Frage, inwiefern mir das Bloggen noch liegt. Ich kam zu der Erkenntnis, dass es nebst anderen Tätigkeiten aktuell eine erhöhte Herausforderung darstellt, hierbei wieder zu einem regulären Turnus zu finden. Stichwort Zeitmanagement.

Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass es jeden einmal treffen wird – das Gefühl, mit der Freizeit unzureichend umgehen zu können.

07.07.16 : Eine Gelegenheit zum Ausschlafen? Ja, und diese habe ich auch genutzt. Dann ging es aber auch wieder etwas kritisch weiter, da die von der Kinoredaktion genutzte Ethernet-Plattform nicht erreichbar war. Stundenlange Vorbereitung schien verloren. Ich ärgerte mich, keine Sicherungsmaßnahmen im Vorfeld unternommen zu haben. (Daber hatte ich bereits ein Ersatz-Pad eingerichtet, für genau solche Fälle.) Aber dann Glück im Unglück. Als ich bei LOHRO eintraf, ging die Seite wieder. Die Sendung war wie erwartet wortlastig. Der eine oder andere Programmpunkt entfiel aus Zeitgründen. Sehr erfreut war ich über das Feedback unserer Ticket-Verlosungen. Denn erstmals hatten wir mehrere Veranstaltungen im Angebot. Auch die Nachbereitung gelang mir sehr zeitnah.
Nur Eines wollte mir an diesem Tag dann nicht mehr gut gelingen – das Einschlafen. Stundenlang lag ich wach im Bett.

08.07.16 : Welch Ironie, dass ich mir ausgerechnet für diesen Tag ein “Frühprogramm” verordnet hatte. Es kam mir vor, als hätte ich nur kurz die Augen zugemacht und darauf den Tag begonnen. Überrascht stellte ich fest, dass ich bei LOHRO nicht mal allein war mit der Müdigkeit und so. Selbstverständlich konnte ich nach dem Radio-Einsatz das Schlafnachholen kaum erwarten. Am Abend hatte ich noch mal kurz eine Stunde Spaß on air – wobei ich in einem ordentlichen Wolkenbruch geraten bin, als ich auf dem Weg war und noch M. traf. Nach der Sendung eilte ich zu S., wo wir in vergnügter Runde schlemmten und Bud-Spencer-Filme schauten. (Lange nicht mehr so gute Spaghetti gegessen. Und auch die Bohnen waren 1A.)

09.07.16 : Morgens übermüdet in die Heimat fahren, ist mir immer noch vertraut. Und doch fängt mich die Ruhe dann gern mal wieder auf. Am Nachmittag bummelten wir zwecks Einkauf in der Gegend und zum Abend hatten wir Besuch von Nachbarn. Wir schauten so eine furchtbare “Ninja-Sendung”.

10.07.16 : Ausschlafen deluxe, sage ich nur. Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Putbus, wo eine Art “Lifestyle-Messe” dem gut betuchten Publikum vor Augen hielt, wie man sein Geld für edle Einrichtungsgegenstände ausgeben kann. Ua. gefiel mir die moderne Edelstahlkunst. Das kulinarische Angebot war einfach, aber dafür fast unverschämt teuer. Dank der relativen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns nach einer Stunde eher ermattet. Am Abend gönnten wir uns bescheidene TV-Unterhaltung.

11.07.16 : Aufstehen, Frühstück, Ruhe, dann Eile – und wieder in der Stadt, wo ich nicht mehr viel unternahm.

12.07.16 : Zwei Termine hatte ich am Vormittag. Der Erste erschöpfte mich körperlich, der Zweite geistig. Auf dem Heimweg erhielt ich einen Anruf wegen Smartphone-Schwierigkeiten. Ich schlief noch ein wenig am Nachmittag und verlor dann wieder fast meine Nerven bei einem Online-Formular. Am Abend wurde alles besser, als ich zu G. ging und wir mit N. und T. in den ST-Club gingen. Dort wurde uns sogar ein Drink ausgegeben.

13.07.16 : Den Tag begann ich sportlich, gefolgt von einem Auswertungstreffen, welches Stunden ging. Danach war ich redaktionell tätig, wurde sogar verköstigt und ließ den Abend im Freigarten ausklingen. (Inklusive spontanem Subway-Abstecher.)

14.07.16 : Selten war ich so viel unterwegs wie an diesem Donnerstag. Zunächst ging es für mich in die Südstadt. (Termin) Von dort aus ins Hansa-Viertel. Und schließlich war ich noch in der KTV unterwegs. Außerdem erlebte ich, wie viel Trubel in einem kleinen Copyshop los sein kann. (Na ja, Studenten drucken halt gefühlt jede Woche irgendwelche Arbeiten.)
Am Abend gönnte ich mir noch eine Dröhnung Bemusterung… und begann mit “Pokémon Go”. 😛

15.07.16 : Der Tatendrang vom Vortag hinterließ seine Spuren. Mir war nach Ausgleich. Und so unternahm ich für einen Freitag relativ wenig. Am Abend ging ich ins Kino.
“Toni Erdmann” – dies ist definitiv ein außergewöhnlicher Streifen aus diesen Landen. Ich war beeindruckt, wie realistisch mir das Business-Umfeld vorkam. (Nicht dass ich da Kenntnisse hätte.) Und auch das im Trailer vielleicht noch etwas lächerliche Schauspiel des Vaters wirkte spätestens im Laufe des Films einfach nur erfrischend. Schade, dass die Gespräche über das Leben nicht mehr Zeit bekamen. Ansonsten absolut sehenswert. (9/10)
Auf dem Heimweg daddelte ich noch ein wenig und wurde noch zu G. eingeladen, wo es SchleFaZ und “Reste” gab. Wir erfuhren von einer Karaoke-Fernsehsendung und schauten noch lustige YouTube-Videos.

16.07.16 : Die Pläne für den Samstag wurden etwas abgeändert, da ich zu einer Geburtstagsfeier im (ländlichen) Papendorf eingeladen wurde. Dort gab es viele Hügel, noch mehr Essen, Regenschauer, Böllerei zu Mitternacht und viele nette Menschen.

17.07.16 : Der Sonntag in Kurzform: Sport, Vorbereitungen, Hackspace-Besuch, Sticker-Entwurf.

Die Aussichten: In den kommenden Tagen möchte ich verstärkt an den guten Seiten des Lebens erfreuen. Andernfalls käme mir ein kostspieliger Kurzurlaub vergeudet vor. Es dürfte anstrengend werden, aber es zieht mich aus dem Trott.

Es verbleibt in einer ereignisreichen Woche
F.

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Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

Logbuch : Museen und Sonne

September 8, 2013

gallerie_bIch bin so ehrlich und werde diesen Eintrag später fertigstellen, da mir immer noch etwas Schlaf fehlt. Zumindest ein Foto füge ich schon mal bei.

Es verbleibt müde
F.

EDIT: und hier der Eintrag.

Mit dem Monatswechsel ergab sich für mich auch ein Wandel im Alltag, denn ich bin nun (wieder) Praktikant. Dementsprechend ausgefüllt sind zur Zeit die Wochentage. Das „frühere“ Aufstehen klappt relativ gut, wobei ich das optional auch etwas schieben könnte, was ich aber zunächst nicht vorhabe. Der Grund dafür liegt in der Abendgestaltung – beispielsweise das Training dienstags und das Redaktionstreffen mittwochs. Solche Termine möchte ich nur bedingt ausfallen lassen.

Eigentlich fasst dieser Absatz schon die halbe Woche zusammen. Ich stehe auf, gehe zur Arbeit und beschäftige mich danach mit den üblichen Aktivitäten bzw. verlege manches vor. Die Auswahl für die Musikredaktion hatte ich also letzte Woche schon am Dienstag zusammengestellt.

Apropos Engagement: das Couchsurfing-Meeting legte ich ohne große Abstimmung (mangels Feedback) auf den mir am besten passenden Abend – Donnerstag. Und erfreulicherweise kamen sogar ein paar neue Gesichter dazu. Wir saßen zunächst am Stadthafen, was durch das milde Wetter noch möglich war, und gingen dann ins „Warmbad“, wo ich einen komischen Club-Mate-Mix hatte, den ich nicht weiterempfehlen kann. Auch mein Abendbrot fiel an dem Abend etwas dürftig aus.

Apropos Club-Mate: mir fiel wieder ein, dass es eine neue Sorte gibt und diese im Späti in der KTV zu finden sein würde. Auf dem Heimweg am Donnerstag lag besagtes Geschäft und ich probierte mein Glück. Nix. Stattdessen begnügte ich mich mit der Winter-Edition, die ich auch noch nicht probiert hatte bzw. im letzten Winter gar nirgends fand.

Der Freitag wurde zum Freutag. Nach der Arbeit war ich kurz in der Stadt, um wieder in Tonträger zu investieren, gönnte mir einen Döner und traf mich dann mit G. am Margaretenplatz, um die Eisscholle aufzusuchen. Zwei Kugeln (Erdbeer- und Pfefferminz-Eis) später ging es noch kurz zum Späti, wo sie tatsächlich die neue Club-Mate-Sorte hatten, zum Wochenendeinkauf und dann nach Hause. Doch damit sollte der Tag noch nicht vorbei sein. So wuselten wir abends zur Barke und dann ins ST, wo sich die DJs zunächst irgendwie nicht einigen konnten, wohin die „Ahoi-Party“ musikalisch steuern sollte. Erst als es relativ voll war, ging man in den „Guetta-Modus“ über.
So spaßig der Club-Abend auch war, eine Art Verzweiflung erreichte mich dann doch, als ich nach der Heimkehr auf die Uhr schaute. Das Wochenende sollte schließlich in aller Frühe beginnen – mit der Zugfahrt nach Berlin. Tja, und so blieb mir nur eine Schlafzeit in Spielfilmlänge, für die ich allen Ernstes nicht den Wecker, sondern den Timer stellte.

Ein Freund meinte mal, dass der Mensch nach 25 nicht mehr so recht zu Hochleistungen fähig wäre. Das würde ich nun anzweifeln, weil ich bislang noch nie so wenig Schlaf hatte. Entgegen meiner Hoffnung, im Zug schlafen zu können, was mir sonst eigentlich nicht schwer fällt, konnte ich das Schlafkonto für den Samstag morgens nicht aufstocken. Schuld waren nebst Gewusel im Waggon noch die freundlich helle Sonne und vor allem das Geflacker dank der Fauna an der Strecke. (Stichwort Baumwipfel) Dafür hörte ich mich auf der Fahrt nochmals in Taylor Swifts „RED“ ein und kann nach über 20 Liedern sagen, dass die Frau echt Probleme hat. ^^
Am Berliner Hauptbahnhof angekommen war ich so unglücklich über meinen Zustand, dass ich beim zuckrigen Frühstück bei Dunkin Donuts um einen Schluck aus dem übergroßen Kaffeebecher von K. bat. Wie gut, dass sie Kaffee so versüßt und vermilcht mag, dass Puristen wohl die Krise kriegen könnten.
Berlin_MuseumGestärkt machte sich unsere Gruppe auf zur Museumsinsel. Das Kombi-Ticket lässt einen in 5 Museen – wir schafften innerhalb etwa 5 Stunden drei davon.Berlin_Gallerie Ich bedauere ein wenig, dass wir die Nationalgallerie erst zum Abschluss besuchten, da ich nach so viel Audio-Guide-Gebabbel und Reizüberflutung tatsächlich den „Denker“ übersehen hatte, obwohl ich zweifelsfrei auch in dem jeweiligen Raum war. Nur beachtete ich überwiegend die Bilder und weniger die Statuen. Na ja, passiert. Wenigstens haben die anderen das Kunstwerk fotografiert. Auf dem Weg zum Bahnhof machten wir bei strahlendem Sommerwetter noch einen Umweg zum Alexanderplatz, wo wir uns bei „Bandy Brook“ ziemlich teures Eis gönnten. Ich kann bei einer Wahl von zwei Kugeln von der Option Eiswaffel abraten, denn das wird schnell zum Balance-Akt, weil die Waffel so schmal ist. Zum Abend ließen wir uns in Werder nieder, wo wir ein üppiges Abendessen erhielten.

Was mir beim Betrachten der vielen Kulturschätze zu Denken gab, war die Vergänglichkeit hinsichtlich Weltanschauung sowie die Tatsache, dass wir Menschen scheinbar schon immer gern mal Dinge unvollendet lassen. Danach sehe ich Projekte wie S21, BER und die Elb-Philharmonie mit anderen Augen. Und wie kann man beim Betrachten antiker Fundtücke noch an die Beständigkeit aktueller religiöser Inhalte glauben? Wenn man sich die Geschichte in Jahrhundert-Schritten vorstellt, ist vielleicht auch das Christentum nur ein Trend, der kommen und wieder gehen mag.

EntenAm Sonntag sah ich dann endlich die Chinesischen Laufenten in Aktion, von denen S. im Vorfeld berichtet hatte. Und ja, die Bewegungen sind schon etwas lustig. Auch die Meerschweinchen sorgten für Erheiterung – allen voran „Mr Bad Hair Day“ (aka Puschel). Wir packten die Sachen und fuhren zurück nach Rostock. Dort angekommen entschied ich mich noch für einen Kinobesuch, den ich leider bereuen sollte.

Jedenfalls habe ich nun Grund, die Meinung von „Pöni“ von poenack.de noch mehr relativieren. Hatte dieser Kritiker einem Schmu wie „White House Down“ doch tatsächlich fast die Höchstwertung gegeben. (Stichwort WTF) Dieser Film rangiert für mich auf dem gleichen Level wie „Olympus Has Fallen“ – aber total, trotz personellen oder finanziellen Unterschieden. Oder mit anderen Worten: selten sah ein 150-Millionen-Dollar-Blockbuster so billig aus. Und wenn der Drehbuchautor von diesem klischeebeladenen Action-Drama tatsächlich zu den Vielverdienern in Hollywood gehört, kann ich nur mit Sorgen in die Zukunft schauen. Und dabei klammere ich hier den Patriotismus-Aspekt noch aus. Klischee-Checkliste gefällig?

  • Hauptfigur ist Single (ggf. mit kaputter Familiengeschichte), keine Intelligenzbestie und Experte in Sachen Kampf und Waffen
  • nerviges Kind, welches unbedingt (und ohne großen Schaden) überleben muss
  • nerdiger Hacker/Wissenschaftler mit wenig sozialer Kompetenz
  • unfassbar übertriebene News-Einspieler mit dummen Reportern
  • fataler Rettungsversuch, der schon in der Theorie wenig erfolgsversprechend erscheint
  • Fenster/Scheibe aus Plastik
  • Kommandozentrale mit möglichst vielen Monitoren (bzw. Video-Wall)
  • lächerliches Autorisierungsverfahren
  • Führungskraft, die blökend nach dem Grund des Chaos fragt
  • glückliche Fehlschüsse/Volltreffer für Bösewicht/Held im Übermaß
  • Erfolgsmoment, bei dem sich (wildfremde) Kollegen umarmen und jubeln
  • Schurke mit Akzent

(5/10)

Danach konnte der Abend nur besser werden. Und den verbrachte ich mit dem Sortieren von Dateien sowie allgemeinen Aufräum- und Planungsabläufen.

Und diese Woche bricht nun scheinbar der Herbst an. Stört mich nicht sonderlich, da ich eh meist indoor zu tun habe.

Es verbleibt mit verbesserungswürdigem Zeitmanagement
F.

Logbuch : Burgermania

August 4, 2013

Wenn ich auf diese Woche zurückblicke, was mir dank Kalendereinträgen leicht fällt, bin ich ziemlich zufrieden mit dem Verlauf. Denn trotz weniger unschöner Rückschläge überraschte ich mich selbst mit kleinen Erfolgen. Und sei es nur bezogen auf die Schlafbilanz.

Den verregneten Montag verbrachte ich überwiegend in der Heimat, wo ich noch mit sehr leckerem griechischen Reisnudelsalat versorgt wurde. Wieder in Rostock angekommen, arbeitete ich zum Tagesende drei Punkte von der ToDo-Liste ab: Training, Codecademy-Session und Journal-Eintrag.

Am Dienstag traf sich unsere Mittagsrunde erstmals im neuen Café Einstein in der Südstadt. Jedoch überzeugte mich das Angebot nicht sonderlich. Für den Abend war wieder ein Outdoor-Couchsurfing-Event geplant, zu dem auch neue Gesichter kamen. So saßen wir am Stadthafen, genossen das Wetter und verabredeten das nächste Event für Donnerstag.

Das Redaktionstreffen am Mittwoch wurde aufgrund „Abschiedsstimmung“ zu einer Grillrunde, was auch allen recht war. Dementsprechend hatte ich kein Problem damit, dass ich mir die Vorbereitung eigentlich hätte sparen können. Außerdem wurde mir ein Workshop bei LOHRO empfohlen, wodurch sich meine Tagesplanung für Donnerstag etwas änderte.

burgerxxlIch habe es dann auch tatsächlich noch vor Workshop-Beginn zum Training geschafft, weil ich das ungern danach machen wollte. Die Einarbeitung an das Tool WaveLab fiel mir auch relativ leicht, da mich das Interface an Audacity erinnert. Am Nachmittag habe ich Ruhe getankt und war dann für die Herausforderung des Abends bestens in Stimmung. A. (ein CS-Gast aus England) und ich hatten nämlich gewettet, dass er einen XL-Burger bei Meatropolis nicht schaffen würde. So fanden wir uns mit A. und Y. dort ein und hatten alle Burger zum Abendessen – die meisten in der Größe XL und mit Beilage. Und wessen Teller war zuerst leer? 😀 Ich glaube, es wird keinen wundern, wenn ich resümiere, dass wir alle sehr satt wurden und es auch für den Rest des Abends blieben – selbst als wir noch kurz in den „Pirat“ einkehrten.

Am Freitag schlief ich ausgiebig aus und hatte dann einen Termin, der mich hoffentlich weiterbringen wird. Anschließend versorgte ich einen Rechner mit XCode und war überrascht, dass diese Software mal eben 1,6 GB groß ist. Am Abend war ich in Lese-Laune und las unter anderem „Guardians Of The Galaxy“, bei denen nun die ehemalige Spawn-Nebenfigur Angela mitmischt, und die ersten Ausgaben von „The Wake“, einer hochgelobten Maxiserie um eine „Gefahr aus der Tiefe“ vom aktuellen Batman-Stammschreiber Scott Snyder. Beides ist lesbar, haut mich aber vor Begeisterung nicht um.
Zu sehr später Stunde meldete sich dann noch überraschend M., der ins ST gehen wollte. Nach etwas Bedenkzeit sagte ich zu. So entkam ich auch dem aufgeheizten Zimmer.

Ungewöhnlich spät startete ich auch ins Wochenende. Meine präferierte Bäcker-Filiale hatte da schon wieder zu. Einen Einkauf später ließ ich mich von Late-Night-Shows unterhalten, setzte ein paar weitere Züge in Schachpartien und las ein wenig. Für den Abend hatte G. eingeladen, ein paar Reste ihrer letzten Feier zu beseitigen. Ich nahm Spielkarten mit.

Heute war mir nach Kino und so sah ich „Monster University“ (in 2D). Der Film tut nicht weh, war aber auch nicht wirklich nötig. (7/10) Auch der hochgelobte Vorfilm konnte bei mir lediglich in der technischen Umsetzung punkten und nicht bezüglich der Geschichte. Was ich ebenfalls nicht empfehlen kann, ist die neue „Uncanny X-Men“-Serie von Brian Michael Bendis, einem Autor, den ich allgemein sehr fähig finde. Da hatte ich mich auf den aktuellen Stand herangelesen. Zum Abendessen gönnte ich mir eine Dosis Unterschichten-TV, wobei mich manche Nachrichtenmeldungen verärgerten, weil ich die Themen nicht für berichtenswert erachtete.
Und zu guter Letzt erwischte mich der Hype um den neuen Hauptdarsteller bei „Doctor Who“, der heute verkündet wurde – und zeitgleich einen Sturm an Twitter-Meldungen in meinem Feed auslöste. Vielleicht schaue mir da auch wieder ein paar Folgen an. Mal sehen.

Es verbleibt entspannt
F.

Logbuch : 35?

Juli 28, 2013

Auf einer Zugfahrt kam ich wieder ins Überlegen, inwiefern es bald vielleicht nicht mehr so heiter wie in den vergangenen Tagen sein wird. Und ja, das hängt erneut mit einem Abschied zusammen. Allerdings kam ich zu dem Schluss, dass dies eine ungünstige Einstellung meinerseits ist. Denn ein möglicher Mangel an künftigen „happy times“ erscheint doch eher als eine Sorge wie so viele andere auch, mit denen man nicht seine Zeit verschwenden sollte. Und so freue ich mich eher, dass ich meinen bisherigen Spaß in einem Eintrag wie diesen festhalten kann.

Meine Woche begann ziemlich gewöhnlich. Den Montag nutzte ich unter anderem für einen Leseabend. Hatte ich mich erst neulich eine Aufholjagt mit der (DC-)Comic-Serie „Justice League“, um mich an die angepriesene Geschichte „Trinity War“ heranzulesen, stellte ich kurz darauf fest, dass neben „Justice League“ und „Justice League of America“ eine dritte JL-Serie daran beteiligt ist – nämlich „Justice League Dark“. Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich diese JLD-Serie von Anfang an gelesen zu haben, um den Verlauf des „Trinity War“ zu verstehen, aber ich war neugierig, wie sich die Serie um DC’s okkulte und mystisch angehauchte Superhelden (die so allerdings nicht genannt werden wollen) liest. Dabei bin ich kein großer Fan von Zauberei etc. – zumindest im regulären DC-Universum. Folglich war die Leseerfahrung für mich nicht berauschend, wenn auch die Zeichnung unwahrscheinlich lang konstant sehr schön waren.

Am Dienstag hatte ich eine ausgedehnte Mittagspause mit P., der mir von seiner Reise nach Amerika berichtete. Einige Eindrücke über das Leben im Ballungsraum Atlanta fand ich erschütternd. Für den Abend verabredete ich mich mit L. (+Freunden) sowie Couchsurfern aus Hamm, um nach einer Frozen-Yogurt-Stärkung ein wenig durch die Innenstadt zu bummeln. Wir landeten am Stadthafen, wo wir die Sonne untergingen sahen, gingen dann nach einem Zwischenstopp im „Pirat“ über den Margaretenplatz zu „Little Money“, bevor wir dann in verkleinerter Gruppengröße noch ins ST düsten (dank Auto). Dort war es sehr voll und sie spielten doch tatsächlich dieses Lumineers-Lied, welches ich eher unpassend finde. Wie dem auch sei, ich nehme mal an, dass alle Beteiligten viel Freude hatten.

Fürs Mittag am Mittwoch beeilte ich mich, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein und durfte dann eine ganze Weile warten, was an einer verstellten Uhr lag und nicht wie angenommen an einer suboptimalen Verständigung. So erreichten L., C. und ich die Mensa zwar verspätet, hatten aber dennoch viel Auswahl. Ich lernte sogar ein neues Kartenspiel. Wieder zu Hause angekommen, bereitete ich mich für das Radio-Redaktionstreffen vor und vergass in der Eile mein Abendessen. Von LOHRO aus ging ich dann ins Kino – „Wolverine“ gefiel mir nur mittelmäßig (siehe letzter Eintrag).

Der Donnerstag stand wieder im Zeichen eines außergewöhnlichen Couchsurfing-Events, da es L.’s vorerst letzter Besuch in Rostock war. (Stichwort Abschied) Dazu versammelten sich wieder viele nette Leute in ihrer WG. Dazu eine kulinarische Empfehlung: statt Eiswürfeln einfach gefrorene Früchte wie Weintrauben oder Himbeeren zum Kühlen von Getränken nutzen.

Am Freitag habe ich außer Programmieren und Lesen nicht viel gemacht.

Bildschirmfoto 2013-07-28 um 20.55.44Den Start ins Wochenende verschönerte ich mir erneut mit der Sendung „Real Time with Bill Maher“, die demnächst leider in die Sommerpause geht. Weiterhin trainierte ich meine Französisch-Sprachkenntnisse via Duolingo. Da das Sommerwetter dieser Tage richtig aufdreht, fiel mein Abendessen eher kühl aus. Hatte beinahe vergessen, dass ich noch ungeöffnete „Chocolate Lucky Charms“ hatte.
Anschließend besuchte ich A., bei der wieder ein Wohnzimmerkonzert stattfand. Singen und Spielen tat Alasdair Bouch, ein sehr freundlicher Engländer, der nun in Prag lebt. Die Darbietung war ausgezeichnet. Danach hatten die Gäste noch viel zu Plaudern und ich lernte J. und G. kennen. Erstere schätzte mich auf 35, was mich etwas traf. Na ja, ich hatte vielleicht nicht den besten Schlaf davor. Oder vielleicht lag es auch nur an der Hitze. 😛

Heute scheint es selbst im Schatten nicht mehr kalt zu sein. Dementsprechend war mir eher weniger nach Aktivitäten. Und so sah ich ein paar „Arrow“-Folgen (die Serie ist nur solala), spielte Schach und half in der Küche aus.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach Abkühlung
F.

Logbuch : noch eine Abschiedswelle

Juli 21, 2013

Um mit den Liedzeilen einer Carrie Underwood zu beginnen:
Said goodbye, turned around, and you were gone, gone, gone

Wie viele Umbrüche kann so ein Jahr mit sich bringen? Tja, diese Frage sollte ich zur Jahresmitte vielleicht nicht mal stellen. Dennoch fiel mir in den vergangenen Tagen auf, was alles an Wandel passiert ist und passieren wird. Und das nicht nur durch einen Abschied – auch nicht zwei. Gleich drei „Bye-Bye-Sessions“ nahm ich mit.

Das fing schon in der Frühe eines Montags an, als ich M. beim Umzug half. War ich froh, dass er ausreichend Helfer akquirieren konnte. Denn so eine Zwei-bis-Dreiraumwohnung vermag ordentlich Inhalt zu fassen. Wie das alles in den einen Transporter gepasst hat, wundert mich immer noch. Nach diesem Kraftakt gönnte ich mir eine Verschnaufspause, um dann fit für den Abend zu sein, der eine Art Abschiedszeremonie bei LOHRO beinhaltete – und zwar für Buftis, die mit ihrem Jahr fertig wurden bwz. demnächst fertig werden. Dafür war der Abend sehr unterhaltsam.

Der Dienstag verlief eher weniger ereignisreich – die Mittagspause mit U. war jedoch sehr willkommen. Dieser erinnerte mich daran, dass die zweite Staffel von „The Newsroom“ begonnen hat. Außerdem verwies er wieder auf „Arrested Development“, einer Serie, bei der ich noch sehr viel aufholen kann.

Am Mittwoch erreichte mich seitens B. der Vorschlag, das gute Wetter für ein Abendessen am Hafen zu nutzen. Von da aus bin ich dann zum Redaktionstreffen gen LOHRO aufgebrochen, wo es eine Art zweiten Gang gab. Stichwort Grillbanane. Und im Anschluss daran schaute ich noch beim Erasmus-Stammtisch vorbei, wo ich unter anderem lernte, woher das Wort Aioli kommt bzw. dass es sich um mehr als ein Wort handelt.

Für Donnerstag stand leider wieder ein Abschied auf dem Plan, wenn auch in Form eines wunderschönen Abends – inklusive Feier in der Orange Lounge am Hafen. Dementsprechend kam ich mit gemischten Gefühlen nach Hause, wobei doch die positive Stimmung überwiegte. Es wäre zu schade gewesen, nach einem Abend mit so vielen tollen Leuten traurig schlafen zu gehen. Und so groß ist die Welt auch nicht, dass man sich nicht vielleicht doch wiedersieht.

Am Freitag war ich in Leselaune und am Nachmittag auf dem Weg ins Kino. (Während des Vorprogramms habe ich tatsächlich 3 Comics lesen können. Diese waren allerdings auch nicht sonderlich textlastig.) „Pacific Rim“ sollte anhand einiger Meinungen aus dem Internet nicht so übel sein. Na ja, ist der Film auch nicht. Nur leider hatte ich für den Drama-Anteil keinen Nerv. Und auch die Charaktere empfand ich zu unerträglich bzw. klischeebeladen, als dass man es noch mit ein paar netten Effekten wieder ausgleichen hätte können. Potential war aber zu erkennen. (6/10)
Am Abend sah ich dann noch „Only God Forgives“. was mich ein wenig verstört zurückließ. Grund war einerseits die skurrilen Zwischenszenen (Stichwort Gesang) und das Ende, welches sich mir nicht gleich auf Anhieb erschließen wollte. Das kommt davon, wenn Traumsequenzen fließend eingebaut werden. Da kann jeder Schocker vielleicht nur Einbildung gewesen sein. Nichtsdestotrotz ist dieser Film in seiner Brutalität aussagekräftig. (7/10)

Das Wochenende fing bei mir mit einem Einkauf an, da ich für das Geburtstagsdinner bei S. noch ein paar Mitbringsel benötigte. Danach gönnte ich mir zum Frühstück ein paar amerikanische Unterhaltungssendungen wie „The Daily Show“ (ohne John Stewart) und „Real Time with Bill Maher“. Auch das neue Format „Hollywood Game Night“ lässt sich gucken, wenn auch mir mancher Gag einstudiert erscheint.
Am Nachmittag wollte sich K. aus HH mit uns (Couchsurfing-Freunden) treffen. Nur irgendwie war ich wohl zu früh am Neuen Markt und stand dann dort eine Weile in der Sonne. Wenigstens langweilte ich mich dank der CSD-Bambule nicht. Und schließlich traf K. dann auch ein, mit der wir im Schatten bei PizzaHut saßen und erzählten. Essen brauchte ich da nichts, denn das sollte es ja abends bei S. geben. Und holla, wurde dort aufgetischt. Stichwort Gurkenbowle.

Heute war mir wieder nach Lesen. Und so machte ich mich endlich mit der Comic-Serie „Saga“ vertraut, die am Wochenende mehrere Preise gewonnen hat. Angepriesen wurde das Werk von Brian K. Vaughan und Fiona Staples unter anderem als Mix aus „Star Wars“ und „Game of Thrones“. Und das völlig zurecht, wie ich nun sagen kann. Diese Art SciFi/Fantasy-Epos ist dermaßen ideenreich und herzlich gestaltet, dass es für Comic-Leser gar nicht langweilig sein kann, weil das Medium optimal genutzt wird. Mit anderen Worten: ich bin hin und weg – und glücklich, dass ich nicht noch länger gewartet habe, „Saga“ kennenzulernen, und dass es bald weitergeht.

Es verbleibt an die ermutigenden Stellen aus dem Lied „See You Again“ denkend
F.

Logbuch : Fragen und Zweifel

Juni 23, 2013

Dass diese Woche schon wieder fast vorbei ist, spricht für den fortschreitenden Verlauf der Zeit. Sogar die Sommersonnenwende ist für dieses Jahr mittlerweile Geschichte. Und sonst?

Am Montag hatte ich einen eher suboptimalen Termin, der mir zugleich ein paar Zweifel bezüglich Zukunft etc. einbrachte. Wenigstens erreichten mich auf dem Heimweg ein paar nette Nachrichten.

Letzetn Dienstag fand das erste Uni-Campus-Quiz (nach Kneipenquiz-Vorbild) statt. Leider zog sich die Auswertung in die Länge, so dass ich erst später zum Stammtisch gehen konnte. Dafür erreichte unser Team den dritten Platz. Inwiefern der Preis (irgendwas mit Surf-Schnupperkurs) umgesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Mittwoch war dann Hitze ein essentieller Bestandteil des Tages. Ich war mit F. in der Mensa und traf überraschend noch auf S. und R., die sich noch mehr über das Wetter beklagten als ich. Zwei Kleidungswechsel später nahm ich an einem weiteren LOHRO-Treffen teil, bei dem ich ausschließlich aktuellen „Scheiß“ vorstellte, ohne zu berücksichtigen, dass hier nicht nach „N-Joy-Mucke“ gesucht wird. Tja, da kam meine Mainstream-Affinität etwas in die Quere. Aber man lernt ja dazu.Für den Abend hatte ich die Wahl zwischen einem überhitzten Campus-Open-Air-Event oder einer Vorpremiere im klimatisierten Kino. Tja, der Cineast und Comic-Fan in mir kam durch (siehe dazu letzten Eintrag). Dafür freute ich mich, H. für einen „Gastauftritt“ gewinnen zu können.

Freitag genehmigte ich mir eine Extraportion Ausschlafen, wenn auch das bei den Temperaturen keine Leichtigkeit war. Das machte sich nicht zuletzt beim Training bemerkbar. Keine Ahnung, wie viel Wasser ich an dem Tag getrunken habe. Obwohl ich abends noch was von der „Fête de la musique“ mitnehmen hätte können, entschied ich mich für die späte Heimfahrt, um so auch auch Samstag ausschlagen zu können.

Am Wochenende las ich viele Spider-Man-Comics, die eher durchwachsen waren – bis auf „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ natürlich, einer Serie, die zur Zeit problemlos die Höchstmarken in Sachen Unterhaltung knackt. Tja, und auch die Luft ist auf der Insel frischer.

Es verbleibt nun wieder hitzeerprobt
F.

The age of worry

August 19, 2012

Wie bitte? Ich hatte diesen Titel hier noch nicht? (Manchmal prüfe ich das, bevor ich mit einem neuen Eintrag beginne.) Dann wird es aber Zeit. John Mayer beweist mit diesem Song nämlich erneut, wie gut er sein kann. Ich sollte mir den Text auf ein T-Shirt schreiben oder jedem ungefragt eine Kostprobe vorsingen. So überzeugt bin ich davon.

Überzeugt bin ich übrigens auch davon, Gelegenheiten wahrzunehmen. Tat ich dann auch. Gleich am Donnerstag war ich erstmals im Lokal „Zur Kogge“, um in geselliger Runde ein weiteres Mal Einblicke in den Alltag (und die Ansichten) eines Administrators zu erhalten und einen außergewöhnlichen Fisch-Salat zu kosten. Mal was anderes.

Und Freitag ging es für mich dann auf zu einem Kurzurlaub, den andere wohl für verrückt halten würden. Ich sah es eher als Gelegenheit. Gelegenheit, mal wieder in einem geekigen Pop-Kulturkreis auf alte und neue Bekannte zu treffen und nebenbei kreative Darbietungen zu erleben. Wenn das noch in einer europäischen Metropole stattfindet, die ich irgendwie mag, erhöht das den Spaßfaktor. Sollte ich den Ausflug in einem Wort zusammenfassen, wäre es wohl „intensiv“. Intensiv, weil auch dort eine Hitzewelle einbrach, die ich so dort noch nicht erlebt habe, und weil ich mich am Samstag in Geduld üben konnte. (Stichwort Anstehen)

So, und heute hatte ich zum Mittag einen Lammburger mit Minz-Joghurt-Sauce in einem Terminal-Pub, welches gerade den referenzierten Titel spielte, als ich zum Tisch geleitet wurde. War lecker, nut die Beilage (pappige Kartoffelecken) muss noch optimiert werden. Der Heimweg gestaltete sich als etwas hektisch, aber erfolgreich – weil ich mehr oder weniger die Zugverbindung nehmen konnte, die schwer zu bekommen ist, wenn man nur Minuten als Zeitfenster einplant und sowohl an der Grenzkontrolle als auch durch S-Bahn-Verzögerung aufgehalten wird. Die Sommerhitze war da nur der Bonus.

Na ja, und nun sitze ich wieder in den heimischen 4 Wänden und verfasse diese Zeilen. Derweil erlebe ich den Wahnsinn, der auftritt, wenn man in einem Facebook-Post verlinkt wurde und darauf die Kommentare zu einem Chat werden. Über 30 E-Mails haben mir das eingebracht (jede einzelne Bla-Antwort), bis ich eben endlich den „Abschalten“-Klick auf der Seite gefunden habe (Stichwort „Unfollow“). Ist das Jammern auf hohem Niveau?

Na gut, dann muss noch ein Absatz her. Thema: kürzlich probierte exotische Köstlichkeiten. Irn-Bru ist ein Softdrink aus Schottland und schmeckt wie ein Mix aus Sprite mit Mandarine. Lecker. Einen höheren Bekanntheitsgrad haben Reese’s Peanut Butter Cupcakes – diese gibt es aber auch mit weißer Schokolade. Und diese Version schmeckt mir besser. Jolly Rancher Watermelon kann man hierzulande mit der grünen Melonenlimonade vergleichen, die es unter anderem von Fritz gibt. Und ebenso ist ein Heath-Riegel nichts anderes als Daim-Ersatz.
So, und wer nun meint, neidisch oder traurig sein zu müssen, dem empfehle ich die Homepage AmericanSoda.de zum Nachgucken und Bestellen. 😛

Es verbleibt im Zeitalter der Sorge
F.

52 songs #47

Mai 24, 2012

Urlaubsbedingt klappte es in dieser Woche bei mir nicht, einen Music Monday zu thematisieren (nicht mal ein last.fm-Post war drin). Aber noch ist es Woche 47, was die Themen von „52 Songs“ angeht, dem Blogger-Projekt der Gedankendeponie. Und dabei geht es um… Sommer.

Auf der Stelle fielen mir dazu gleich ein paar Lieder ein, die ich aber nicht nehmen wollte, weil ich gern Doppelungen vermeiden möchte. Also ging ich weiter durch die Mediathek, bis ich ein passendes Stück fand.

Es geht musikalisch wieder in die 90er Jahre und sogar fast in den Euro-Dance-(bzw. Trash)-Bereich. Aber dieses Stück würde ich dann in erster Linie doch noch als Popmusik durchgehen lassen. Es kommt von einer schwedischen Gruppe, die damals für viele Hits sorgen konnte… und heute auch noch irgendwie aktiv ist, glaub ich.

Den Song gibt es in zwei Versionen – einer Gesitteten für den US-Markt und einer Uptempo-Version. Ich bevorzuge Letztere – schon allein wegen der Piano-Instrumental-Pause (Stichwort Ohrwurm). Auch thematisch kann ich das Lied gut nachvollziehen – also die Kombination von heiteren Melodien mit etwas düstereren Texten.

Ich stelle vor: „Cruel Summer“ von Ace Of Base :

[keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhaltes]

Hier noch das Artwork der Single von 1998 – ja, das ist eine Weile her. Aber wie schön zeitlos ist es doch gehalten. Ich würde behaupten, dass man an solchen Titelbildern erkennen kann, dass eine Pop-Gruppe schon eine Weile im Geschäft ist. Keine Portrait-Fotos in lustigen Haltungen oder so. Einfach mal ein Bild mit Schrift und das wars.

Es verbleibt bei sommerlichem Wetter
F.

Talk talk talk

Juli 3, 2011

Nein, es geht nicht um diese furchtbare TV-Sendung im deutschen Fernsehen, die ich vielleicht früher mal gesehen haben mag (Sünden der Jugend halt), sondern um das sehr schöne neue Lied von Darren Hayes, welches ich in diesem Titel verewigen möchte. Irgendwie passt es ins Blog, da ich hier gern einen Schwall von Absätzen loswerde. Schade, dass es noch bis Herbst dauern wird, wenn das Album dazu erscheint.

Nun, wo es vorbei ist, kann ich ja mal drüber schreiben. Gemeint ist mein dienstlicher Ausflug nach Lissabon. Das „dienstlich“ sei hier deswegen vermerkt, weil ich privat wohl eher zig andere Orte angesteuert hätte. Das soll jetzt keine Kritik an Lissabon sein, sondern lediglich meine Meinung.
Dementsprechend viel Spielraum für gute Impressionen war gegeben. Jedoch richtete sich meine Aufmerksamkeit vorwiegend auf die Konferenz. Das heißt im Klartext: morgens hin zum Tagungsort, abends zurück ins Hotel (ggf. noch schnell was einkaufen auf dem Heimweg). Das war es. Die Verbindungen mit der (unfassbar lauten) U-Bahn waren sehr gut. Nie musste man auf einen Fahrplan achten, weil immer gleich die nächste Bahn kam. Und auch die Ausschilderung war angemessen.
Zur Stadt selbst kann ich nur sagen, dass man ziemlich genau das bekommt, was man bei Google Streetview sehen kann. Viele verwinkelte Straßen, die auf den Hauptverkehrsachsen auch gern mal 7-spurig werden, und dazu viele dichtstehende Gebäude. Das „dicht“ kann man sogar doppelt auffassen – einmal, weil wirklich wenig Zwischenplatz gelassen wurde, und einmal, weil manche Fenster auf Leere verweisen. Dabei sei angemerkt, dass ich so gut wie gar nicht touristisch aktiv war (somit nicht so viel gesehen habe). All die Wahrzeichen oder Sehenswürdigkeiten interessierten mich nicht, was auch durch das hochgradige Sommerwetter bedingt war. Bei 32°C macht mir einfach kaum etwas Spaß und ich wollte die Reise bewusst überwiegend der Arbeit widmen – vielleicht indirekt auch als Strafe. Da passte es natürlich auch wunderbar ins Bild, dass ich am Dienstag erfuhr, dass ich am Donnerstag doch eine Präsentation halten könnte. Spätestens da war dann auch das Abendprogramm nach der Veranstaltung festgelegt.

Apropos Veranstaltung: Zum Luftschnuppern auf einer internationalen Konferenz bietet sich die ED-MEDIA ziemlich gut an, weil sie wirklich international ist und, wie wohl für eine Konferenz üblich, ein randvolles Programm bietet.
Und auch die Bandbreite an Beiträgen mit mehr oder weniger technischem Hintergrund geben dem geneigten Forscher ausreichend Möglichkeiten, über den Tellerrand zu blicken und vielleicht inspiriert zu werden.
Dann sind da noch die Keynotes, zu denen talentierte Redner eingeladen wurden. Dass da eine ordentliche Portion Profilierung mit einberechnet werden sollte, versteht sich von selbst. Das hat mich schon teilweise an eine Ansammlung von „Steve Jobs Juniors“ erinnert – nur dass diese nichts verkaufen wollen (außer vielleicht sich selbst).
Für Leute, die es (noch) nicht auf die große Bühne geschafft haben, gibt es dann durch eine Twitterwall die Gelegenheit, kurz als Randnotiz im Rampenlicht zu stehen. Und ja, das wurde genutzt – und sei es nur für einen RT (Re-Tweet) der Nachbarin, die sich überschminkt plus Designerbrille und hübsch verpacktem iPad für wichtig hält bzw. Anwärterin für die offizielle Live-Tickerin der Konferenz.
Ach ja, die Frauen-Quote (ein durchaus relevantes Kriterium für Leute aus den technischen Wissenschaften) war beträchtlich – ebenso wie die Vielfalt an Englisch-Kenntnissen. „Highlight“ war eine Frau, die es mangels Sprachgebrauch vorzog, ihren Vortrag mit französischem Akzent abzulesen, was das Thema leider auch nicht interessanter werden ließ bzw. für überladene Folien nicht entschädigen konnte. Über letztere (nicht seltene) Erscheinung möchte ich mich nicht auslassen, denn das würde den Rahmen sprengen.
Eine gravierendere negative Überraschung kam mit den „Daily Updates“-Zetteln. Denn nachdem schon der Workshop im Vorfeld der Konferenz abgeblasen wurde, wovon vielleicht auch die Teilnehmer (oder das Personal am Tagungsort) in Kenntnis gesetzt werden sollten, hieß es dann auch noch für die zweiteilige Diskussion um E-Learning „fällt aus wegen ist nicht“. Ganz tolle Wurst. Dabei war die Beschreibung wirklich gutklingend.

Abschließendes Fazit: Ich sollte vielleicht besser nachschauen, wo eine Konferenz stattfindet, bevor ich mich entscheide, da etwas einzureichen. Kleiner Scherz.
Ja, wer den Sommer vermisst, kann sich von Juni bis August gern nach Portugal begeben, denn da braucht man in dieser Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Regensachen (obwohl ich einen winzigen Schauer miterleben durfte) – bzw. so etwas nimmt man dann bestimmt gern in Kauf. Darüber hinaus wirken viele Orte wie ein Paradies für Klimaanlagen, die es in Hülle und Fülle zu bestaunen gibt.
Ach ja, noch etwas aus der Ecke „positive Überraschung“: amerikanische TV-Inhalte (Serien, Reportagen und Filme), die nicht synchronisiert (nur mit Untertiteln) laufen. Das gefällt mir. Wird sich bei uns zwar nicht durchsetzen, aber fände ich toll.

So viel also dazu. Derweil bin ich hier nach 9 Stunden Fahrt gut angekommen (so gut das eben geht nach 9 Stunden Fahrt) und habe auch den nötigen Einkauf erledigt. Ursprünglich wollte ich gestern zwar noch einer Feier beiwohnen, entschied mich dann jedoch wegen Wetter und Müdigkeit dagegen. Meine Leistung von heute (bis jetzt): 8 Folgen „House“. Ich wiederhole mich zwar ungern, aber die Serie ist toll.
Ansonsten merke ich gerade, dass ich lange nichts mit Bildern gelesen habe und mich auf den nächsten Kinobesuch freue, bei dem ich mein Hirn bestimmt beim Einlass abgeben sollte, um nur von Effekten bedient zu werden. Dazu dann vielleicht schon im nächsten Eintrag mehr.

Ach ja, und noch eine Anmerkung: ab nächster Woche soll das 52-Songs-Projekt von der „Gedankendeponie“ starten, worauf ich ebenfalls gespannt bin. Das bedeutet dann wohl auch, dass ich hier schreib-aktiver sein werde (obwohl meine Titel ja bereits ausreichend Song-Material verarbeiten). 😉

Es verbleibt für Gespräche verfügbar
F.