Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu “reaktivieren” – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. :) Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : und wieder kulturell etwas mitgenommen

Februar 1, 2016

Logbuch

25.01.16 : Da ich am Vorabend etwas die Zeit vergessen habe, gelang mir der Wochenstart nicht so gut wie erhofft. Keine besonderen Vorkommnisse sonst. Eher so Arbeitsbienchen-Modus.

26.01.16 : Auch am Dienstag fehlte mir für einen gelungenen Tagesstart etwas der Antrieb. Dafür hatte ich es am Abend eilig, nur um in der Frieda 23 festzustellen, dass ich mir die Hetzerei hätte sparen können. Spontan ging ich zum Hackspace, wo restliches Grillgut verzehrt wurde. Dann wollte ich eigentlich an Sendungsvorbereitungszeug sitzen und fühlte mich durch H. und D. wohlwollend davon abgelenkt. Ein spontaner Besuch im Café Marat ließ Plauderstimmung aufkommen. Den anschließenden Besuch im Geier wollte ich bewusst kurz halten. Denn der Schlafmangel machte sich bemerkbar. (Und ich musste quasi noch mal durch das Viertel laufen.)

27.01.16 : Der Mittwoch verlief wirklich eher unspektakulär. Selbst das Treffen der Musikredaktion verlief wie erwartet. Und ich konnte mein Vorhaben umsetzen, nicht durch Besuche irgendwelcher Gastronomie- oder Vereins-Einrichtungen vom etwas zeitigen Heimweg abgebracht zu werden.

28.01.16 : Am Abend eilte ich wieder zum Radio, um mal wieder eine Heimspiel-Sendung zu fahren. Der Besuch in Form des Trios Rabaukendisko hatte gute Laune. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Im Anschluss plauderte ich mit S. und kam dann auch endlich zu Vorbereitungstätigkeiten, während nebenan im Studio eine Elektro-Sendung Premiere feierte. Gegen Mitternacht waren wir alle “fertig” und gingen noch in den Geier.

29.01.16 : Was für ein Freitag! Allein die Tatsache, dass ich mich meinem strikten Zeitplan stellen konnte, lässt mich das noch so im Nachhinein feststellen. Zur Abwechslung genehmigte ich mir eine Nachmittagssendung, während in der LOHRO-Küche feine Kost zubereitet wurde. Danach bereiteten wir uns auf das FSF-Konzert vor. Beim M.A.U. Club angekommen, war der Andrang schon enorm. Wir bekamen noch beide Vorbands mit und hielten uns während des Konzerts eher etwas abseits von den tobenden Massen auf. Ich freute mich am meisten, als die neueren Lieder angestimmt wurden, weil ich die durch die Radioarbeit gut kannte. Nach dem Konzert hofften wir, dass noch Essen da war. Und ja, war es – nebst vielen Besuchern, die den Abschied von K. feierten. Ich entschied mich, doch noch ins PWH mitzugehen, wo ich auf C. traf, dank der ich bislang verborgene Ecken des Gebäudes sehen durfte. Die Live-Musik im Hauptsaal fand ich nicht so toll, weswegen ich dann doch eher draußen war. Spät in der Nacht holte ich schließlich noch meine Tasche aus der Frieda 23 und fiel glücklich in mein heimisches Bett.

30.01.16 : Ausschlafen! Endlich! Keine Eile. Etwas Sport, ein wenig Einkauf, etwas Infotainment, Musik und “Sortiererei”. Das war mein Tag.

31.01.16 : In der Frühe trat ich meine Reise nach Berlin an. Dort wurde ich von K. zum Hermannplatz gelotst, wo wir uns trafen und in ein schönes Café gingen. 1A Croissants erwarteten mich dort. Gegen Mittag traf ich H. am Zoologischen Garten, wo wir uns sputeten, rechtzeitig ins Kino zu kommen, nur um dann gut 15 Minuten wegen Popcorn anzustehen. Na ja, dann endlich den neuen Tarantino-Streifen im O-Ton auf 70mm zu sehen, war schon ein kulturelles Highlight, wenn auch der Film wohl nicht zum Klassiker werden könnte.
Zumindest hatte ich mit ein paar Kleinigkeiten Schwierigkeiten. Aber unterhalten konnte der Film ungemein. (8/10)
Danach war ich wieder solo unterwegs, erwarb am Bahnhofskiosk einen Comic-Band, den ich zugleich verschlang, sowie Donuts fürs Abendessen. Auf der Heimfahrt nach Rostock beendete ich endlich die Lektüre von Tina Fey’s “Bossypants”. Ich machte mich direkt auf den Weg zum Hackspace, wo ich mir den Zuckerschock in Form von 6 Donuts gönnte. Wir schauten noch die jüngste Folge “Schulz und Böhmermann”. Und dann einigten V. und ich uns noch auf die Sichtung von “The Ring” (von 2002), einen doch eher subtilen Horrorfilm. (6/10)

Es verbleibt mit neuen Vorsätzen für den Februar
F.

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.

Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album “Blackstar” erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

Logbuch : Schnee kehrt zurück

Januar 10, 2016

Logbuch

05.01.16 : Der Dienstag begann abermals damit, dass ich meine Belastungsgrenzen im sportlichen Kontext kennenlernen konnte. (Der Muskelmietz erreichte mich dann etwa 48 Stunden später.) Einen Arbeitstag später war es an der Zeit, die Kinosendung auf LOHRO ins neue Jahre mit doppelter Länge zu hieven. Leider wurde es am Ende dann doch wieder etwas hektisch. Na ja, dann vielleicht beim nächsten Mal. Im Anschluss saß ich noch bei einem Treffen von Vorstandsmenschen und ging am späten Abend nach Hause.

06.01.16 : Hier skippe ich mal gleich zum Abend: das erste Treffen der Musikredaktion in 2016. Fünf Menschen waren anwesend. Es wurde fleißig abgestimmt. (Ich erhielt die ehrenlose Aufgabe, einen Artikel zur nächsten Woche zu verfassen.) Im Anschluss schauten wir uns ältere Aufnahmen von Axl Rose an und redeten über Dinge… gingen noch ins Cafe Marat und in den Pleitegeier. Stichwort Ausschweifend.

07.01.16 : Überraschend frisch begann der Tag und stellte mich vor ein Paradebeispiel an Zeitmanagement. Abends übernahm ich zur Abwechslung wieder zwei Sendungen im Lokalradio – die eine eher aus der Not und die andere gern, wenn auch sehr spät. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf davor tanken konnte. Die nächtliche Sondersendung mit M. hat auch entsprechend viel Spaß gemacht. Nur der Blick aus dem Fenster ließ ein wenig die Freude schwinden. Da war er nämlich wieder, der Schnee. Teilweise war der Heimweg dadurch angenehm (weil Neuschnee), teils besorgniserregend in Hinblick auf die nächsten Tage.

08.01.16 : Und da ging es auch schon gut los – mit der Erkenntnis, dass meine Winterschuhe eigentlich nicht wintertauglich sind, da sie nach 10 Minuten Wegstrecke Wasser durchlassen. Der Tag war eigentlich produktiv, ließ mich jedoch eher erschöpft nach Hause kehren. Dort sah ich mir mit den “People’s Choice Awards” die erste Preisverleihung des Jahres, war gerade von den musikalischen Darbietungen milde ausgedrückt wenig amüsiert und danach reif fürs Bett. Dazu neue Musik von den Villagers – Albumtitel “Where Have You Been All My Life?”.

Rostock-Hafen-201609.01.16 : Ausgiebiges Ausschlafen kann in meinem Fall auch mal dazu führen, dass Frühstück auszulassen. Als ich mich in der Verfassung fühlte, das Wochenende zu beginnen, erhielt ich eine Nachricht von S., dass sie mit K. die Hansestadt besuchen würde. Und so war der Tagesplan mehr oder weniger gesetzt. Wir aßen im Himalaya (Restaurant), schlitterten (dank Eisesglätte) am Stadthafen entlang (, wo scheinbar gerade tiefergelegte Autos Teil eines Videos wurden), besuchten D. und später das Cafe Marat. Davor gelang mir noch ein nicht ganz unwichtiger Einkauf. Ich überlegte zwar noch, ob ich irgendwas tun sollte zum Tagesausklang, entschied mich dann aber doch für Schlaf.

Es verbleibt mit rutschigen Wegstellen konfrontiert
F.

Logbuch : 4 Wochen später

Januar 5, 2016

Logbuch

Ja, doch, da war was… :P

08.12.15 : Ein weiterer Wochentag, an dem ich nach Sport und Arbeit nicht mehr viel Interesse an irgendetwas hatte. Und so stöberte ich am Abend durch längst vergessene Ordner und schuf damit etwas mehr Freiraum auf der lokalen Festplatte. (Das war schon etwas überfällig.)

09.12.15 : Mein Schlaf war eher unruhig, weswegen ich später als erwünscht in den Tag startete. Ich verschob einen kurzen Einkauf auf den Vormittag, da ich für den Rest der Woche sonst keine freie Kapazitäten sah. (Sherry in kleinen Flaschen, weil für Rezepte kleine Mengen gebraucht werden, ist gar nicht so einfach.) Am Abend versuchte ich noch, ein paar webredaktionelle Absprachen zu treffen, bevor es wieder in der Musikredaktion mit dem üblichen “Bemusterungsspaß” weiterging. Im Anschluss daran schauten wir vergnügt ein spannendes Fußballspiel.

leo_zwb10.12.15 : Dieser Donnerstag erforderte ein wenig gehobenes Zeitmanagement. Die lag daran, dass es zum Abend nicht nur eine firmeninterne Schlemmerei im Ratskeller12 gab, sondern ich mir zudem noch gute Live-Musik nicht entgehen lassen wollte. Ich war mir anhand des Albums, in welches ich vorab reinschnuppern konnte, sicher, dass sich ein Konzert von Leo & The Lineup lohnen würde. Und dank der Freitickets hielten sich für mich und LOHRO-Freunde die Kosten in Grenzen. Zunächst genoß ich beim Buffet den wohl besten Kassler-Braten, den ich je gegessen hatte. Und zwei Stunden später erlebte ich abermals wunderbare Musiker im Zwischenbau, die eigentlich ein größeres Publikum verdient hätten.

11.12.15 : Ich stand für meine Verhältnisse sehr früh auf, damit ich frühzeitig ins Wochenende starten konnte. Und dies tat ich zunächst mit einer Stunde Radiosendung und danach mit einer Zugfahrt in die Heimat. Dort besuchte ich Freunde in Prora, hatte abermals leckeres Essen auf meinem Teller und konnte nach einigen politischen Themen entspannt ins heimische Bett fallen.

12.12.15 : An diesem Samstag hätte ich vielen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, tat aber nur einen Bruchteil davon. Abends kochte ich Chili con Carne und ließ mich vom TV-Programm berieseln.

13.12.15 : Der Sonntag beinhalte ein paar Vorbereitungen zu einer Sondersendung, die Rückreise in die Stadt und die verpasste Möglichkeit, zeitig schlafen zu gehen.

14.12.15 : Ich bin froh, dass eine Woche nicht immer so beginnt, wie in diesem Fall – mit Überstunden und einer Sondersendung zum späten Abend. Aber zumindest von einem Hörer bekam ich später das Feedback, dass die Sendung unterhaltsam war.

15.12.15 : Die Anstrengung des Montags hatte Auswirkungen auf diesen Dienstag, da ich selbst nach sportlicher Betätigung zum Tagesbeginn noch eine Pause brauchte, bevor ich es wieder ins Büro schaffte. Nach dem Arbeitstag interessierte mich auch nur noch mein Bett.

16.12.15 : Tja, und wieder traf mich die Routine. M wie Mittwoch und sogleich wie Musikredaktion. Wir hatten uns viel vorgenommen – so wurden unter anderem gleich über 3 Titel der Woche abgestimmt, die über die Feiertage eingesetzt werden würden. Außerdem hatten wir Besuch von J., der wieder in der Stadt verweilte. Kleine Randerscheinung: Ich fühlte mich doch auch ein wenig aufgeregt, weil ich zu Mitternacht endlich erfahren, wie der neue “Star Wars”-Film ist – als einer der Ersten in meinem Bekanntenkreis. (Und dazu noch im O-Ton.) Fazit: Ich war danach wieder reif fürs Bett und nicht so happy wie erhofft.

17.12.15 : Aufstehen hat auch schon mal mehr Spaß gemacht. Na ja, aber das frühzeitige Erwerben neuer popkultureller Details war es mir wert. Am Abend fand die Vollversammlung des Hackspace-Vereins statt, zu der ich (dank Stress im Büro) etwas spät (und etwas mürrisch) erschien. Dafür konnten mich Pizzen und Gesellschaft erheitern. Der formelle Teil dauerte nicht lange. Stichwort des Abends war wohl “Blumengießen”. Mit V. und J. wollte ich eigentlich zum Sternenzelt, welches aber schon am Schließen war. Und so landeten wir im Cafe Marat, wo die Runde größer wurde und ich in den Raucherpausen der anderen mit H. textete.

18.12.15 : So ganz konnte ich meinen Schlafhaushalt nach dem Donnerstag nicht auffüllen. Ausgefüllt war dafür mein Tagesplan. Erst Arbeit, dann Radio-Sendung plus zweite Radio-Sendung mit Co-Moderatorin. (Das Einplanen des Studiogastes erwies sich als schwierig.) Und dann startete die LOHRO-Weihnachtsfeier mit riesigem Buffet und heiteren Menschen. Unter anderem erfreuten wir uns an Fotos mit Verzerrungen. Für den späteren Abend musste ich nur ein paar Etagen wechseln und konnte dann mit K. die LiWu-Schatzkiste-Aufführung von “The Thing” (im O-Ton) wahrnehmen.
leo_zwbDer Film war weniger erschreckend als befürchtet, dafür ekliger als ich den Klassiker in Erinnerung hatte. Und danach? Zurück zur Weihnachtsfeier, die in der Zwischenzeit etwas an Tempo gewonnen hatte. Es wurde ein wenig Karaoke gesungen, langsam aufgeräumt und mit ein paar wackeren Musikredakteuren ging ich noch in den Pleitegeier.

19.12.15 : Welch ungewöhnlicher Samstag. Zunächst freute ich mich sehr darüber, die Verabredung zum Mittag auf 13 Uhr gelegt haben. Früher wäre nämlich unschön gewesen. Der Restaurant-Service ließ zu Wünschen übrig, aber ich hatte auch keine großen Erwartungen. Im Anschluss daran war ich beschäftigt, die Familie um ein Smartphone zu erweitern – von Vertragsabschluss bis zu initialen Einstellungen am Gerät (auf dem Weihnachtsmarkt). Dafür ließ ich die Einladung fürs Rollenspiel bei C. sausen. Am Abend ging ich kurz zu LOHRO, dann einkaufen und wollte schließlich nur noch ins Bett.

20.12.15 : Ich stand erst auf, als ich wirklich das Gefühl hatte, mit dem Tag beginnen zu wollen. Mir war nach Frischluft. Und ich war ewig nicht mehr in Warnemünde. Zwei Dinge, die sich mit einer Tageskarte gut vereinbaren lassen. Dank H. konnte ich den Ausflug sogar in Gesellschaft unternehmen. Fürs Abendessen schaute ich bei LOHRO vorbei, wo ich noch Reste hatte. Nebenbei erledigte ich Datei-Dinge und schaute die SNL-Weihnachtsfolge mit Tina Fey und Amy Poehler. Ich ging noch in den Hackspace, wo nebst J. noch weitere Menschen waren. Wir unterhielten uns über Popkultur. Dann wurde es Zeit für die Spätabendbeschäftigung in Form einer zweiten Sichtung des neuen “Star Wars”-Films (auf Deutsch) mit K. und Co.

21.12.15 : Wochenstart mit einem weiteren “Drohnen-Montag”. Nur Arbeit und etwas Erholung am Abend.

22.12.15 : Etwas sehr ungewöhnliches ist mir passiert. Ich hatte verschlafen. Zwar nur wenige Minuten, aber dennoch genug, dass mir das unangenehm war. Stichwort unangenehm. Sport. Und danach Arbeit inklusive Überstunden. Zum Abend entschied ich mich für Vorbereitungen, die ich bei LOHRO vornahm. Zur Stärkung gönnte ich mir (seit langer Zeit) eine Tütensuppe. (Es wird bestimmt wieder etwas dauern, bis ich das wiederhole.)

23.12.15 : Ich hoffe, dass ich mich demnächst nicht so anstrengen muss, um in Gang zu kommen. Selten war es so beschwerlich, wie an diesem Tag. So gelang mir vieles später, als ich wollte. Zumindest meine Abendplanung blieb erhalten – die Sichtung des Peanuts-Films.
Zu “The Peanuts” brauche ich nicht viel schreiben. Das Werk ist trotz moderner Umsetzung ziemlich nah an der Vorlage oder zumindest an dem, was ich als Vorlage in Erinnerung hatte. Zwei kleine Abzugspunkte gibt es aus meiner Sicht: unnötiges 3D und das Hinauszögern bezüglich eines zentralen Handlungspunktes. (8/10)

24.12.15 : Und wieder das bekannte “Driving Home For Christmas”-Spiel. Dieses Mal auch sehr pünktlich, auch wenn ich kurz vor Abreise noch ins hektische Suchen verfiel. In der Heimat ließ ich mich von alten Filmen berieseln, erfreute mich an Leckereien und hatte einen ruhigen Heiligabend-Abend mit einer Mischung verschiedener TV-Inhalte.

25.12.15 : Ausschlafen! Daddeln! Berieseln lassen! Festtagsessen genießen! Nachrichtenaustausch!

26.12.15 : Mehr Ausschlafen. Der Antriebslosigkeit frönen. Ein heimatliches Fisch-Restaurant besuchen. Ich war kurz am Überlegen, ob ich im “Bootshaus” aus Trotz ein fischloses Gericht ordern sollte, tat dies allerdings nicht. Das Essen war auch sehr lecker – nur das Dessert etwas enttäuschend. Aber nicht so enttäuschend wie das TV-Programm.

27.12.15 : Am Sonntag fühlte ich mich etwas unwohl. Vielleicht hätte ich mir mehr vornehmen sollen. Keine Ahnung. Auch der Fakt, dass ich mich in der Stadt wieder auf eine (kurze) Arbeitswoche einstellen sollte, hebte nicht unbedingt die Laune.

28.12.15 : Dieser Montag war ungeheuer trist, wenn auch angenehm ruhig auf Arbeit. Den Kinobesuch am Abend konnte ich dennoch sehr gut gebrauchen. Und ein Film wie “Mr. Holmes” hat mich auch bestens unterhalten. Ich denke, besser hätte mein Kinojahr gar nicht enden können. Der Film hält, was die Vorschau verspricht – kann auf eine fantastische Besetzung und ein rundes Drehbuch aufbauen. Die schönen englischen Landschaften sind da schon fast Bonus. (9/10)
Danach saß ich abermals zu später Stunde in den LOHRO-Redaktionsräumen, um irgendeine Sendung vorzubereiten.

29.12.15 : Auch am Dienstag begann der angenehme Teil erst am Abend. Denn zum Jahresende wollte ich mein zweites “on air”-Jubiläum mit einer Sondersendung feiern, in der nur Songs gespielt werden, die ich in den vergangenen 12 Monaten lieb gewonnen hatte – quasi mein “Best of 2015”. Und wie das so ist, änderte ich noch während der Sendung die finale Zusammenstellung. Nebenan saßen K. und K., mit denen ich zwischendurch und danach plaudern konnte.

30.12.15 : Arbeitstag 3 von 3 zwischen den Feiertagen – und wo würde es mich im Anschluss daran hinziehen? Wieder in die Frieda 23, mein inoffizielles zweites Zuhause? Ja. Grund: die Jahres-Charts der Hörerinnen. Zusammen mit A., K. und zuletzt noch total überraschend M. gingen wir eine Top 100 durch. Mein Anteil daran waren etwa 8 Stunden – und das nach einem Arbeitstag. Als ob der Überraschungsbesuch von M. nicht schon erfreulich genug war, brachte er uns veganes Spekulatius-Tiramisu mit. Und ebenfalls wunderbar war das Feedback einiger Hörer, die tatsächlich bis zum Ende (weit nach Mitternacht) durchgehalten haben. Ein echtes Erlebnis.

silvester201531.12.15 : Ausschlafen? Jein, ich hatte da noch die Bestellung beim Bäcker. 9 bunte Pfannkuchen in verschiedenen Ausführungen. Meine persönliche Tradition zu Silvester. Brauchte ich da noch anderes Essen? Nein. Nach der Verköstigung der Hälfte, legte ich mich abermals schlafen, damit ich den Abend überstehen würde. Ich vollendete mein Musik-Projekt “52 Songs 2015”. Leider hatte ich die Schnittarbeit für Neujahr noch nicht fertig, weswegen ich vor der Party bei U. doch tatsächlich ein letztes Mal (in 2015) zu LOHRO ging, um eine Sendung zu automatisieren. Wie schön, dass da schon kein Mensch mehr vor Ort war und entsprechend Ruhe herrschte. Danach ging ich mit K. und K. zu U., wo schon fast alle da waren. Wir hatten leckere Schlemmereien und viel Spaß.

01.01.16 : Ein neues Jahr! Für mich hieß es in diesem Fall: Erst mal ausschlafen, Pläne für den Tag ändern und abends in die Heimat fahren. Während der Fahrt erweckte endlich wieder meine Leselaune. Ich las mich an den aktuellen Stand von Saga heran.

02.01.16 : Für diesen Start ins Wochenende war ich einigermaßen dankbar. Denn ich konnte noch mehr schlafen. Zwischendurch fing ich mit dem Buch “Bossypants” von Tina Fey an, die sehr amüsant schreibt. Am Abend ging es zu einer Familienfeier der Nachbarn. Das Essen konnte punkten, der DJ leider nicht so. (Gleich das zweite Lied war “Atemlos”.) Als ich mir was von ABBA gewünscht hatte, wählte er – es ist ja eine Party – ausgerechnet “SOS”! Na ja, aber es war dennoch ein schöner Abend. Und ich fühlte mich wieder abgehärtet bezüglich schlechter Musik.

Binz-Strand-201603.01.16 : Stichwort Abhärtung. So plötzliche Minusgrade haben auch ihre Wirkung. Das Brötchenholen am Sonntag wirkte fast abenteuerlich. Aber ich wurde mit herrlichem Wellenrauschen (und ein wenig Sonnenschein) belohnt. Zum Kaffee wurden Sahnetorten gereicht. Auf der Heimfahrt in die Stadt las ich weiter an “Bossypants”.

04.01.16 : Normaler Routine-Wochenstart? Nö. Dank V. hatte ich noch einen “place to be” nach der Arbeit. Heitere Menschen, leckeres Essen, gute Musik. Was braucht es mehr?

Es verbleibt nach dieser Aufbereitung zufriedener
F.

52 Songs 2015 #52

Dezember 31, 2015

52songs2015

Tja, da hatte ich wohl zu viel erwartet, als ich doch tatsächlich in einer Sondersendung die Radio-Hörerschaft nach dem finalen Thema für dieses Musik-Projekt gefragt habe. Ich kann es allerdings niemandem verübeln, in der Urlaubszeit unnötigerweise E-Mails zu verfassen.
Und so wird eben das Mitmachradio selbst zum Thema. LOHRO ist seit über zwei Jahren nun ein fester Bestandteil in meiner Freizeit geworden, den ich nicht missen möchte. Denn die einigen frustreichen Momente werden immer durch die vielen “Sternstunden” und die tollen Menschen überstrahlt, die ich damit verbinde. Da wäre es fast zynisch von mir, die ehrenamtliche Zeit auf “Soft Skills” zu reduzieren.

Auch in 2015 konnte ich mich beim Radio in neuen Dingen ausprobieren – so zum Beispiel bei einem Telefon-Interview, als Workshop-Anleiter und bei der Einbindung in Veranstaltungsorganisation. Nicht zuletzt ging sogar ein Plakat auf meine Kappe, welches ich dieser Tage in der KTV oft erblicke. :)

Musikalisch höre ich durchaus auch viele Sachen, die nicht ohne Weiteres der Klangfarbe des Senders entsprechen. Das erkennt der geneigte Leser wohl auch spätestens mit einem Blick auf meine “52 Songs”-Auswahl. Dafür hat sich mein “Radar” immens erweitert und ich kann eine Menge verschiedener Genres kennenlernen und… darüber reden. :)

Im Kontext von “52 Songs 2015” fällt meine Wahl auf einen Track, den ich problemlos auch privat entdeckt haben könnte, der mir jedoch via LOHRO begegnete und der auch Gegenstand einiger Kommunikationsmomente war. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich bei dem Lied an LOHRO denken muss und auch an das Jahr 2015.

Es handelt sich um “Yeah” von der Münchener Indie-Band COSBY, was sich auf deren Album “As Fast As We Can” finden lässt. Ein Gute-Laune-Werk erster Güte und mit Ohrwurm-Qualitäten. Darüber hinaus gefällt mir auch das Video.

Es verbleibt glücklich über ein vollendetes Projekt
F.

52 Songs 2015 #51

Dezember 27, 2015

52songs2015

Ich war kurz am Überlegen, ob ich einen (zensierten) Screenshot einer Mail hier einfüge, die als Beweis dafür dienen soll, dass ich mich in dieser Woche möglichst frühzeitig um ein Thema gekümmert habe – und es nun leider am Verzug besagter Anfrage liegt, dass ich abermals selbst ein Thema vorgebe. Alles nur wegen dem selbst auferlegten Zeitplan. Und ja, in den nächsten 4 Tagen sollte dann auch der finale Artikel in dieser Reihe verfasst sein. :P
(Unabhängig davon, werde ich an der Anfrage festhalten, auf ein gutes Thema hoffen und es dann als Bonus-Material mit integrieren.)

Das Thema der Woche ist Fisch. Warum? Weil ich vor Kurzem in einem Restaurant war, welches sich darauf spezialisiert hat. Und dann noch, weil ich zudem in einem Chat-Verlauf (sehr wahrscheinlich scherzhaft) so bezeichnet wurde. Musik für Fische oder zum Fisch? Nicht einfach…

Da ich ein wenig in Zeitnot bin, entscheide ich mich für das Erstbeste, was mir in den Sinn kommt – in diesem Fall die Textzeile “Y’all small tuna fish, I’m one big catch“. Und damit wäre ich wieder in der Abteilung weiblicher Stimmen. Denn für den 2004er Film “Shark Tale” kollaborierten Christina Aguilera und Missy Elliott ein weiteres Mal. Heraus kam eine Mischung aus Cover und Remix des 70er-Jahre-Disco-Krachers von Rose Royce. Ich finde, diesem “Shark Tale Mix” blieb ein gewisser Retro-Charme erhalten. Das Werk schimmert quasi in unterschiedlichen Nuancen dank Rap- und Gesangs-Parts, wobei der Song “Car Wash” ganz klar eher dem Pop-Genre zuzuordnen ist. Was ja angesichts des Kontexts um einen familienfreundlichen Animationsfilm verständlich ist. Leichte Kost sozusagen – wie vielleicht auch so einige Fisch-Gerichte. :P

Randbemerkung: Ich habe den Film nie komplett gesehen, obwohl ich Will Smith und Angelina Jolie (die Stimmgebenden der Hauptrollen) eigentlich mag.

Es verbleibt kurz vor Vollendung von “52 Songs 2015” und mit Vorfreude auf das finale Thema
F.

52 Songs 2015 #50

Dezember 20, 2015

52songs2015

In der 50. Woche ist es mir leider nicht gelungen, durch Dritte an ein Thema zu gelangen. Daher gebe ich mir erneut selber etwas vor – Klassiker. Darunter kann jeder etwas anderes verstehen. Im LOHRO-Kontext würden wir von einem Song sprechen, der schon vor über 10 Jahren veröffentlich wurde. Dabei spielt der Bekanntheitsgrad des Interpreten keine Rolle.

Der Song, die ich heute vorstelle, begegnete mir erst kürzlich auf einer Weihnachtsfeier und zeigte mir abermals, wie ultimativ dieser “Klassiker” wirkt. Denn nicht nur ist das Lied tanzbar oder eingängig, es hat zudem einen sehr melancholischen Text, der den Song schon fast wieder nicht tanzbar erscheinen lässt.

STEREO_gelb Die Hit-Single “True Faith” von New Order erschien in den späten 80er Jahren – und ich kann mir denken, dass einige der Meinung sind, dass diese Band eher in der Formation Joy Division musikalisch beachtenswert und als ultimativer Klassiker einzustufen sei. Aber ich fand bislang noch nicht ganz den Zugang zur Musik von Joy Division bzw. weniger als zu New Order. Denn auch von New Order kenne ich nur bedingt viel, weiß unter anderem natürlich, dass sie in diesem Jahr ein neues Album herausgebracht haben. Ob es auch derart gute Songs wie “Substance 1987” enthält, kann jeder für sich selbst entscheiden. Derweil erfreue ich mich an diesem Klassiker, der auch 28 Jahre später reinhaut und taufrisch klingt. (Ein verrücktes Video tut den Rest.)

Es verbleibt auch gern jenseits moderner Beats
F.

Ansichtssache: Star Wars VII

Dezember 17, 2015

Vorab: Die Tatsache, dass ich nicht den offiziellen Titel für die Überschrift benutze, soll nicht als Respektlosigkeit gelten.

Da ist es also. Das Werk, welches uns den letzten (dümpelnden) Besuch einer Galaxie fernab (Episode III) vergessen lassen soll. Eine neue Hoffnung keimte auf, denn es sollte nach vorne geschaut werden… in eben jene Welt, wie sie etwa 30 Jahre später aussieht. Und immer noch gibt es viel Krieg zwischen den Sternen. Natürlich spielen die Gründe keine Rolle, weil das eigentlich nie wichtig war. Bzw. die Abkürzung ist ja oftmals “Machtgier”. Ich schweife ab. Viele haben jedenfalls auf diesen Film gewartet.

Mit einem riesengroßen Legat (und quasi Hausmarke) startet der neue “Krieg der Sterne” nicht umsonst zu einer Jahreszeit, in der die ganze Familie ins Kino gezogen werden soll. Da müssen Zielgruppen bedient werden. Und nicht zuletzt hat ja auch Disney einen Ruf. Nebenaspekte, die für ein schönes Erlebnis nicht im Weg stehen müssen… und es in diesem Fall aus meiner Sicht auch nicht taten.

Zu den Stärken von “Star Wars: The Force Awakens”:

  • Technischer Schnickschnack: Wer hätte allen Ernstes angezweifelt, dass ein “Star Wars”-Film nicht brilliert, wenn es um Spezialeffekte geht. Da braucht man auch nicht auf Trends wie urst lange Kamerafahrten setzen.
  • Retro/Nostalgie: es tut schon gut, den einen oder anderen Verweis auf die ursprüngliche Trilogie aufzugreifen. Seien es bekannte Gesichter/Charaktere oder Orte bzw. Fahrzeuge. Auf etablierte Elemente setzen, war schon bei anderen Filmreihen kein schlechter Zug.
  • Cuteness Alert: Unabhängig von Vermarktungsstrategien der Merchandise-Industrie… so ein kleiner Droide mit Eigenwille hat schon was.
  • Diversität: Die Mischung aus männlichen/weiblichen/bunten Anteilen der “Main cast” könnte aus meiner Sicht sogar noch weiter ausgebaut werden.
  • Tempo: Hier wird nicht lange gefackelt. Es gibt kaum Atempausen. Und schwupps, sind 2 Stunden vergangen.

Und wo schwächelt “Das Erwachen der Macht”?

  • Tempo: Charakter-Momente bleiben auf der Strecke.
  • Retro/Nostalgie: Eine ganze Reihe an Anlehnungen zu Episode IV kann kein Zufall sein. Und wenn das schon an ein Remake grenzt, sollten sich die Drehbuchautoren besser nicht zu sehr damit brüsten, an diesem Film gearbeitet zu haben. Stichwort Einfallslosigkeit.
  • Handlungslöcher: Stellenweise fehlen mir Erklärungen, die man durchaus hätte unterbringen können und sollen.
  • Das Ende: Kein Kommentar, aber da wäre viel mehr drin gewesen.

Fazit: Ach schade. So wird das nichts mit “Film-Highlight des Jahres”. Was bringen eine Tonne an Effekten, schöne Kulissen und eine gute Besetzung, wenn die Geschichte nicht zieht? Das bringt dank Franchise und Hype haufenweise Einnahmen… Und letztendlich zählt das mehr als zufriedene Zuschauer (jenseits des Teen-Alters). Kann ich den Film nun weiterempfehlen? Kommt drauf an. Freunde von Science Fiction und Action, die mit seichter Handlung leben können, dürften ihren Spaß haben, denn der Film ist kurzweilig. Braucht man Vorwissen? Vielleicht sogar besser nicht. :P
Aber das Kinojahr hatte bessere Momente als diesen. (7/10)


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