52 Songs 2015 #11

März 22, 2015

In dieser Woche erhielt ich von S. das Thema Meer. Ein schönes Thema, gerade im Kontext der Gegend. Da verleitet es mich fast ein wenig, den Heimat-Aspekt zu betonen. Und auch bei den favorisierten Interpreten muss ich nicht lange überlegen, bis mir was Passendes einfiel. Bei einem Song dachte ich sogar an das heikle Video, in dem das Meer zweifelsohne bedeutsam war. Und auch andere Lieder, die textlich abschweifen, jedoch schöne Szenerien mit Meer im Musikvideo enthalten. Dann erwog ich natürlich noch die Lieder mit der Referenz im Titel.

Und das Rennen gemacht haben die Puhdys mit ihrem Song “Segelboot” (aus dem Album “Alles hat seine Zeit”), der mich an episch raue See denken lässt. (Für ruhige Hochsee-Momente hätte ich zur Not auch etwas.)

Es verbleibt die leichte Verspätung bedauernd
F.

Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

52 Songs 2015 #10

März 15, 2015

52songs2015

In dieser Woche holte ich mir ziemlich spät ein Thema von einem Geburtstagskind. K. gab mir mit Sonnenfinsternis zugleich den Verweis auf ein bald (erneut) stattfindendes Naturereignis. Und natürlich wandern die Gedanken musikalisch gleich in entsprechende Gegenden.

Meine Wahl trifft da auch lyrisch auch total ins Schwarze und auch wenn der Themengebende Pop-Musik nicht unbedingt feiern würde, verweise ich an dieser Stelle noch auf das (aus meiner Sicht) ziemlich gelungene Video. Viel Spaß mit einem Künstler, denn ich sogar mal live erleben durfte – Darren Hayes mit “Black Out The Sun“.

Es verbleibt gern erleuchtet
F.

Logbuch : Umbruchstimmung

März 12, 2015

Oha, schon wieder so eine Phase, in der sich Dinge anstauen…

26.02.15 : Der Tag sollte bedeutungsvoll werden. Und damit meine ich nicht nur meinen Podcast-Staffelstart. Der ist mir quasi noch wie geplant im Februar geglückt, wenn auch das Release eher Anfang März wurde. Nein, zusätzlich signierte ich noch ein Schreiben, welches ich hoffentlich so schnell nicht wieder erstellen muss. Nach einem späten Einkauf gab ich mir dann die BRIT Awards 2015 als Abendunterhaltung. Die Zusammenstellung der Auftritte gefiel mir sehr gut, wobei Highlights ganz klar Ed Sheeran und Royal Blood waren.

27.02.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir schon mal leichter. Aber die Vorfreude auf eine Nachmittagssendung nach getaner Arbeit sowie die Aussicht auf fröhliche Menschen in der LOHRO-Gemeinschaftsküche ließ mich dann doch gut durch den Tag kommen. Die Gelegenheit, den Abend in heiterer Gesellschaft zu verbringen, verschönerte mir den Start in ein anstrengendes Wochenende.

28.02.15 : Gut ausgeschlafen ging es für mich auch gleich ans Telefon, um sicherzugehen, wann meine Hilfe beim Umzug von S. zu erwarten ist. Ich hatte noch gerade so Zeit für den Einkauf und ein kurzes Frühstück, bei dem ich die Auftaktfolge der dritten Staffel “VICE” sehen wollte. Das Thema war die Behandlung von Krebs und ließ mich spätestens dann mit der Sichtung abbrechen, als eine Hirn-OP gezeigt werden sollte.
Ich erwartete doch tatsächlich ein paar Menschen vor S.’s Tür, als ich dort eintraf… nur um zu erfahren, dass ich nicht nur der Erste bin, sondern es neben mir “ausreichende” 2 weitere Leute geben würde. Na wenigstens kamen mit dem Transportfahrzeug noch ein paar mehr Hände dazu. Zum Abschluss hatten wir uns die spendierten Pizzen redlich verdient. Und ich musste dann auch wieder weiter, da ich noch Brote abholen wollte und bei G. erwartet wurde. Zu Hause angekommen fing ich schon mal mit der Grundierung für den Zombie-Look an, der auch schon sehr auffallend war. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich “grell” am Tageslicht durchs Viertel laufe – insofern kein Problem für mich. Die Finalisierung mit dem Kunstblut hat noch ein paar Akzente setzen können, so dass es kein Wunder war, dass wir auf dem Weg in der Straßenbahn durch die Innenstadt zum Gesprächsthema der Fahrgäste (darunter auch kleine Kinder) wurden.
Die (Gemeinschafts-)Feier von N., S. C. und A. im U-Werk war aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ließ mich viele Freunde wiedersehen, mit denen ich schon eine Weile nicht mehr geredet hatte, und Köstlichkeiten wie einen Schichtsalat mit Hackfleisch und Käse-Tortillas probieren. Ich danke an dieser Stelle meiner Wiederstandsfähigkeit, dass ich bis zum Ende dabei war und dann in Ruhe mit U. den Heimweg antrat. Vorm Schlafengehen ging ich den Kompromiss ein, nur die Schminke im Gesicht (und nicht noch das Zeug im Haar) abzuwaschen. Das ging schneller.

01.03.15 : Die Nacht war nicht nur aufgrund Übersättigung unangenehm, sondern auch noch unangenehm kurz. Da ich von K. keine Meldung vernahm, ging ich davon aus, dass ein Eintreffen beim Radio mir noch die Option der Zweitmoderation bei den LOHRO Charts einbringen würde. Und ich sollte Recht behalten. Erstmals moderierte ich sitzend im neuen Studio. Danach hatte ich noch mit der Nachbereitung zu tun und fertigte Soundschnipsel von Film-Trailern für die Kulturkonzentrat-Sendung an. Am Abend öffnete ich den Hackspace und schaute die letzte Folge SNL, bevor die ersten Leute eintrafen. Unter anderem sah ich an dem Abend K. unheimlich schöne Dinge mit Webseiten tun. Und es zog sich leider in die Länge, was mich beim Aufbruch traurig werden ließ.

02.03.15 : Und so hatte ich nach so einem Wochenende nicht unbedingt die beste Laune, in die neue Woche zu starten. Die Montagsrunde hätte ich auch getrost auslassen können, da viele wichtige Leute nicht anwesend waren. Ich war mit Kollegen erstmals in der KTV-Kantine essen. (Durchaus zu empfehlen.) Am Nachmittag gab es eine Unterredung zu einer möglichen Veranstaltungsplanung, die vielerlei Einblick in Interna gab. Nach ein paar Überstunden wollte ich dann zu Hause nur noch ins Bett.

03.03.15 : Der Tag verlief eigentlich sehr routiniert. Abends erarbeitete ich mit ein paar Menschen der Technikgruppe endlich ein paar wichtige git-Grundlagen, was ich als überfällig betrachtete. Bei all den optionalen “Baustellen” kann einem schon schwindelig werden. Umso schöner, wenn ich noch irgendwie am Ball bleiben kann. Ebenfalls schön war das relativ zeitige Ende der Runde. So war wieder etwas Schlafausgleich drin.

04.03.15 : Dieser Mittwoch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, weil solch gravierende Änderungen der Arbeitsbedingungen doch eher als selten einzustufen sind. Dagegen waren die (drei) Redaktionstreffen nahezu belanglos. Auch fand ich es etwas traurig, dass ich mit all den Eindrücken zunächst keinen Gesprächspartner fand. Derweil fand mein Tag im Hackspace einen unterhaltsamen Ausklang.

05.03.15 : Der Tag begann mit Sport und einem veränderten Büro-Alltag. Am Abend fand ich mich zur zweiten Kino-Rubrik erneut als Gast der Kultur-Sendung im Studio ein, bevor ich auch schon von der Frieda 23 abgeholt wurde. Denn als Teil einer illustre Runde Filmfreunde hatten wir es nach mehrfachen Anläufen endlich mit der Terminvereinbarung geschafft und schauten uns “Fifty Shades Of Grey” im Kino an. Dass der Film alles andere als sehenswert ist, war den meisten bereits nach der Lektüre klar. Insofern war es eher ein Trash-Filmabend des Trash-Faktors wegen (und wurde entsprechend mit Vorbereitung bedacht). Letztendlich fand ich den Anfang der Verfilmung sogar noch ganz erträglich. (2/10)
So oder so hatten wir Spaß und ich war nicht mal besorgt, als ich auf die Uhr schaute, als ich zu Hause ankam…

06.03.15 : Irgendwie gelang es mir sogar einigermaßen munter im Studio zu stehen und die (fast schon routinierte) Frühsendung am Freitag zu fahren. Ein paar Musikwünsche konnte ich auch erfüllen. Nach der Arbeit war ich etwas in Eile, um die Bahn in die Heimat zu erreichen. Dort angekommen gab es lecker Abendessen und furchtbare TV-Inhalte.

07.03.15 : Endlich wieder ausschlafen, in Ruhe frühstücken und den Tag genießen. Am Abend versuchte ich mich ein weiteres Mal an Chili und musste ganz schön warten, bis so ein Kilo Hackfleisch angebraten ist. Aber auch der neue Reiskocher ließ auf sich warten, so dass es keine Schwierigkeiten beim Ablauf gab. Das Abendprogramm war leider wieder sehr durchwachsen. Was verlasse ich mich auch aufs TV-Programm. Man könnte fast meinen, die machen das extra so, damit man sich ein Video-on-Demand-Angebot zulegt.

binz_mar1508.03.15 : Ein sonniger Sonntag sollte genutzt werden. Und so spazierten wir mit Besuch und Hund am Strand Richtung Prora. Ich hatte zwar etwas Mühe mit der Schleppleine, aber die Hündin ließ sich wenigstens zum Rennen animieren. Etwas kaputt gönnten wir uns eine (kalorienreiche) Stärkung im Torteneck. Und schließlich war ich wieder auf dem Weg in die Stadt und schaute im Hackspace vorbei, was ich mir eigentlich auch hätte sparen können. (Stichwort späte Absage)

09.03.15 : Und wieder ein Wochenstart mit Montagsrunde. Anschließend der Büro-Alttag inklusiver neuer Absprachen wegen meinem Resturlaub von 2014, gefolgt von einem Spaziergang ins Bahnhofsviertel. Und schließlich ein Infotainment-Abend mit “Last Week with John Oliver” und meinem Musik-Journal.

10.03.15 : Sehr viel Input bekam ich durch einen Auffrischungskurs in Sachen Studiotechnik. Inwiefern ich das didaktisch für andere Menschen aufbereiten kann, wird sich kommende Woche zeigen. Am Nachmittag bereitete ich Inhalte für einen Kollegen auf, die ich weniger komplex ansah als er. Die Planung des Abends erwies sich als kleine “Tour de force” aus meiner Sicht. Erst Sport, dann Dinner, dann eine Verabredung im Warmbad, dann eine Verabredung in der KTV und ein (später) Besuch im ST-Club.

11.03.15 : Entsprechend wenig verwunderlich sollte demnach ein zögerlicher Start in den Mittwoch erscheinen. Wie gut, dass ich mir mehr Zeit als gewöhnlich nehmen konnte. Und überhaupt ließ ich mich eher nicht aus der Ruhe bringen. Redaktionstreffen hier oder Hackspace-Abend dort.

Es verbleibt mit neuer Haarfarbe
F.

52 Songs 2015 #9

März 7, 2015

52songs2015

In dieser Woche bat ich G. um ein Thema und erhielt (allgemeine) Tollpatschigkeit. Zunächst war ich guter Dinge, dass mir ohne viel Grübelei zeitnah etwas Passendes dazu einfallen würde. Nö… war nicht der Fall. Bzw. ich ging (zu meiner Unzufriedenheit) schnell in die bekannten Ecken meiner Mediathek, was nicht gerade für Vielseitigkeit sprechen würde. Stichwort Abwechslung.

Und so wirklich treffend fand ich einige Kombinationen von Musik und Text auch nicht. Ein Beispiel wäre “Stranger Side” von Gabriel Aplin, bei dem man ganz schön dolle um die Ecke gucken muss. Ebenso wäre mit der Trotz-Aspekt mit “I Got Skills” von Mozes And The Firstborn zu übertrieben. Schließlich wollte ich doch weg von “normaler” Popmusik Richtung humoristische Vertonungen.

Meine Wahl fiel auf The Lonely Island, die für viele Lacher in ihren Songs (und dann noch in den Videos) sorgen und (dank SNL) gern mit vielen Gastauftritten aufwarten. 2013 veröffentlichten sie ihren dritten Langspieler “The Wack Album”, zu welchem schon vorab eine Single veröffentlicht wurde, die das Thema (mit dem Aspekt Vorsicht) auf die Spitze treibt. Hier ein Auszug aus den Lyrics, die ich in dem Kontext zutreffend finde:

No blankets or pajamas
They can choke you in your sleep.
Two words about furniture:
Killing machines.

Denn der so zeitgemäße Ausspruch “YOLO” kann sowohl für you only live once als auch für you oughta look out stehen. Viel Spaß damit.

Es verbleibt auch gern als Tollpatsch
F.

Die Rückkehr des Podcasts

März 3, 2015

Tja, wer hätte damit gerechnet, dass es eine Wiederbelebung meiner Podcast-Ambition geben würde. Egal, es hat geklappt, wenn auch der Staffelstart im Februar nun ein wenig verspätet hier auftaucht… KLICK (Was wohl das Thema in den gut 16 Minuten sein könnte?)
Für Flash-Verächter kann ich noch einen anderen LINK anbieten. (Oder hier.)

Mit ein wenig gutem Zeitmanagement könnte es dann vielleicht noch im März Folge 2 geben. Ach, und ich habe nun einen Arbeitstitel, der vielleicht demnächst zum “Branding” verwendet wird. Seid gespannt.

Es verbleibt mit Dank an J. fürs Mitmachen
F.

52 Songs 2015 #8

März 1, 2015

52songs2015

Eine neue Woche, ein neues Thema – von G. erhielt ich die Vorgabe “Der Prozess” (von Franz Kafka). Dies stellte mich vor die Herausforderung, meine Kenntnis sowohl hinsichtlich des Autors als auch des Werkes aufzufrischen. Und so nahm ich das zum Anlass, mir die Gratis-Kindle-Version zu laden und noch am Wochenbeginn mit der Lektüre zu beginnen. Gute 300 Seiten später war ich zunächst verwirrt ob der Inhalte eines unvollendeten Romans, der sogar in unterschiedlichen Edition posthum veröffentlicht wurde und Fragmente in Form von Bonusmaterial enthält. Ein Erklärungstext wies mich noch auf thematisierte Macken wie Reinlichkeit und Neigungen hin, was wiederum mit der Biographie des Autors in Verbindung gesetzt wird. Im Nachhinein frage ich mich, ob es nicht auch der Wikipedia-Artikel getan hätte, was die Vorbereitung angeht. Na ja, die Erfahrung war es mir schon wert, auch wenn ich das Buch nicht weiterempfehlen würde.

Immerhin entstand während der Auswertung ein ganzer “Soundtrack”, den ich vielleicht hier verlinken werde. Bei der Auswahl kamen mir vorwiegend Songs in den Sinn, die mit etwas Selbstreflexion oder Verzweiflung aufwarten. Letztendlich entscheide ich mich für ein sehr düsteres Lied von Grace Jones, das mit etwas Interpretationsfreude statt auf eine Person auch auf ein “System” bezogen werden kann.

Zu finden ist es auf ihrem 2008er Album “Hurricane”. Insofern viel wünsche ich euch tiefsinnige Gedanken mit “Devil In My Life”.

Logbuch : Filme im Februar

Februar 26, 2015

17.02.15 : Bis zum Abend verlief dieser Dienstag ziemlich routiniert. Es sollte noch ein Kinoabend werden, der mit Vorgespräch in der Barke und Nachgespräch im Geier ein wenig davon ablenken konnte, dass der Film doch eher deprimierend auf mich wirkte.
Dabei ist “The Imitation Game” alles andere als schlecht. Ein wunderbares Drama mit toller Besetzung – sogar die Knightley war zu ertragen. Und auch der (aus meiner Sicht ausgenudelte) Zeitkontext (WW2) wirkte nicht störend. Stattdessen starke Dialoge und Denkanstöße. Welch Ironie. dass uns Krieg innovative Fortschritte einbringen kann. Definitiv ein Film des Jahres – und verdient mit einem Oscar fürs beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet. (8/10)

18.02.15 : Wieder einer dieser Tage, an denen ich vormittags das Zuhause verlasse und schon bis zum Abend vorgesorgt habe. Treffen hier und Arbeit da. Beim allwöchentlichen Musikredaktionstreffen überraschte mich K.’s Anwesenheit in Rostock seit längerer Zeit. Viel Zeit konnte ich mir nicht nehmen, da es im Hackspace ein weiteres Treffen zu Django-Grundlagen gab. (Insofern doch ein wenig Hetzerei.)

19.02.15 : Ein ziemlich ruhiger Tag, der sich dem Donnerstag davor sehr ähnelt. Nach der Arbeit noch ein paar Songs einpflegen, nach Essen Ausschau halten, einkaufen gehen und dann ins Bett. Nebenbei sollten sich die Pläne fürs Wochenende ändern.

20.02.15 : Früh in die Kälte und dann ins Studio – für eine weitere Frühsendung, in der ich Einiges an “Zusatzinhalten” beisteuern konnte und nebenbei Musikwünsche bediente. Einen Arbeitstag später wuselte ich wieder in der Frieda 23 umher und erhielt eine Einladung von K. anlässlich ihrer Rückkehr nach Rostock. Dort gab es neben vielen freundlichen Menschen eine außergewöhnliche KiBa-Mischung.

21.02.15 : Bevor ich in die Heimat aufbrechen wollte, hatte ich mir noch ein straffes Programm aus Sport und Frühstück auferlegt, welches ich auch ziemlich gut eingehalten habe. Auf Rügen angekommen wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und ich schaute nebenbei noch Filme. Die Süßkartoffeln aus dem Ofen, die ich zubereitet hatte, waren okay, aber wohl etwas unpassend zum Rest des Essens. Und auch der TV-Abend war mehr mau.

22.02.15 : Der Sonntag fing eher trüb an, was mir den Spaziergang entlang der Strandpromenade nicht vermiesen konnte. Für den Tag hatte ich noch ein paar Filme auf dem Programm sowie das Herantasten an mein Thema fürs “52 Songs 2015”-Projekt. Und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückkehr in die Stadt, damit am Abend noch fleißig im Hackspace gewuselt werden konnte.

23.02.15 : Der Start in diese Woche bescherte mir ein neues Thema zum Bloggen, welches mir wiederum das erste Buch für 2015 einbrachte. Worum genau es geht, wird dann demnächst hier erscheinen. Jedoch nahm das Lesen sowie das Aufarbeiten der Oscar-Verleihung so ziemlich alle Freizeit ein, welche ich an diesem Montag hatte.

24.02.15 : Und wieder wurde ein Dienstag zum Kinotag. Konnte ja keiner ahnen, dass es für das Bezahlsystem im CineStar gern mal zu viel werden könnte, wenn man zwei vorbestellte Tickets abholen möchte. Na ja, genug Zeit war eingeplant, so dass ein Besuch bei BK noch ohne Eile möglich war. Zum Film…
“Into The Woods” ließ mich ob der Besetzung schon frühzeitig relativ hohe Erwartungen haben. Zu hoch könnte ich nun sagen, da die Musical-Verfilmung zum Ende hin zäh und nervig wird. Mindestens 15 Minuten zu lang – bzw. ich konnte das Ende dann kaum noch erwarten und wollte dann auch kein weiteres Lied mehr hören. Dar empfand ich schon als Trost, dass zumindest optisch Einiges geboten wurde. Insofern etwas für Fans der Vorlage oder Schauspieler. (6/10)

25.02.15 : Für diesen Tag hatte ich drei Redaktionstreffen auf dem Plan, was ich letztendlich doch etwas stressig fand – zumal ich nebenbei noch von A. um (zeitnahe) Hilfe für einen Text gebeten wurde. Und auch am Abend hatte ich nicht wirklich die Ruhe, da mir die Öffnung des Hackspace anvertraut wurde. Dort wiederum verlief der Abend ziemlich produktiv.

Es verbleibt in Vorfreude auf das Wochenende
F.

Ansichtssache: Birdman

Februar 25, 2015

Gerade noch rechtzeitig habe ich den Film vor den Oscars 2015 gesehen und kann demnach endlich mitreden. Ist “Birdman” ein Film des Jahres? Handwerklich auf jeden Fall. Dazu steckt zu viel Originalität in der Machweise, als das man die Dramödie auslassen sollte.

Für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es dennoch nicht, da die Thematik um das neurotische Schauspier-Dasein am Theater relativ wenig Zugang für Außenseiter bietet. Zwar schaut man der Besetzung dank genialer Kamerafahrten quasi über die Schulter, aber mehr als Kopfschütteln blieb zumindest bei mir als Reaktion nicht übrig. Hinzu kommt die Wirkung auf der Meta-Ebene – weil mit Michael Keaton, Edward Norton und Emma Stone der reale Bezug zu Comic-Verfilmungen gegeben ist. Sogar der Verweis auf 1992 sitzt nicht nur im Filmkontext um einen gealterten einstigen Megastar.

Fazit: “Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)”  fordert den Zuschauer mit kantigen Figuren und einer eigentümlichen Erzählstruktur. Belohnt wird man dafür mit origineller Kameratechnik und überzeugenden Darstellern. (8/10)

52 Songs 2015 #7

Februar 22, 2015

52songs2015

Das dieswöchige Thema erhielt ich von D. und es setzte mir zunächst ganz schön zu. Denn zu Motivation wollte mir erst nichts einfallen. Zu allgemein vielleicht? Bzw. die ersten Lieder, an die ich dachte, gefielen mir nicht ausreichend für dieses Projekt. Mit ein wenig mehr Zeit und dem Blick auf die eigene Mediathek änderte sich die Ausgangslage – eine zweistündige Zugfahrt später kann ich sogar behaupten, eine ganze Playlist zu dem Thema füllen zu können. (Eine schöne Erkenntnis.)

Als antreibend motivierend empfand ich schon seit Jahren beat-lastige Tracks oder Remixe. Das kann bis in die Abteilung Trance gehen. Jedoch lässt dies zumeist die textliche Gestaltung außer Acht. Insofern wollte ich es mir bei der Wahl nicht zu einfach machen. In engere Ausfall kam nebst “den üblichen Verdächtigen unter meinen favorisierten Künstlern” sogar ein Song, der Motivation wörtlich im Text enthält.

Das Rennen machte ein Song von den Goo Goo Dolls, den man auf deren 2013er Album “Magnetic” zu findet. Es ist dort der Abschluss-Track und besticht durch Ohrwurm-Qualität inklusive passender Lyrics – mit der kleinen Ausnahme, dass ich den Titel als eher metaphorisch sehe. (Schon allein der Umwelt zuliebe.) Ich erinnere mich an Tage im vergangenen Jahr, in denen der Shuffle-Modus mir dieses Lied unterwegs beschert hatte und ich mich ungemein motivierter als davor fühlte… insofern “Keep The Car Running

Es verbleibt mit einer neuen Playlist
F.


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