Logbuch : spanische Speisen inklusive

August 31, 2015

Logbuch

24.08.15 : Wenn ich an diesen Wochenstart denke, kommt mir der Begriff Zeitdruck in den Sinn. Allerdings eher selbstauferlegt. Denn nur mit den entsprechenden Entscheidungen erscheint man vor einem Kinoabend noch bei einem Stammtisch. Mit I. hatte ich eine Verabredung zum Abendessen, die dann zur PopKW verlagert wurde. Der schnell zusammengestellte Salat hat mir sehr geschmeckt. ( An dem Abend lernte ich ein paar Musiker und K. kennen. Dann musste ich allerdings geschwinden Schrittes in die Innenstadt, wo schon K., D. und S. warteten. Wir schauten uns “Southpaw” – einen Film, für den ich nur in Gesellschaft ins Kino gegangen wäre.
Was ich im Vorfeld über “Southpaw” gelesen hatte, wurde bestätigt. Handlungstechnisch liefert dieses Sportlerdrama nichts Neues. Aber die Schauspieler bekommen ausreichend Momente, um ihr Können zur Schau zu stellen, was gerade auch beim Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal gelingt. Ansonsten ist das eher ein Film für Boxsport-Freunde. (6/10)

25.08.15 : Zum Ausgleich für einen ereignisreichen Montag, habe ich mir den Dienstag absichtlich freigehalten. Am Abend interessierten mir nur noch Essen und Unterhaltung in Form von “Last Week” und “Real Time”.

26.08.15 : Für den Mittwochabend war ein Workshop zum Presserecht angesetzt, der anders und kürzer ausfiel als gedacht. Einige Teilnehmer schauten im Anschluss noch beim LOHRO-Stammtisch im Freigarten vorbei. Und für einen Besuch im Hackspace war es dann schon zu spät.

27.08.15 : Am Donnerstag hatte ich zunächst zu tun, konnte daher erst spät beim Lokalradio einkehren und mich noch ein wenig am Treffen der Musikredaktion beteiligen. Auf die Redaktionskonferenz im Anschluss hatte ich keine Lust. Und so ging ich mit K. einkaufen. Wir planten die Sondersendung und bereiteten etwas Essen zu. Derweil wurde das Abschiedsgeschenk des Bufdi/FSJ-Jahrgangs für Freitag von einigen Vertretern in der Tagesredaktion vorbereitet. Pünktlich zu um 11 ging die zweite Sendung unter dem Banner “LOHRO Late Night” an den Start. Wir hatten ein buntes Programm, an dem viele Menschen beteiligt waren. So gab es unter anderem auch ein Wiedersehen mit P.. Und auch an Hörer-Feedback mangelte es nicht. Zu später Stunde ging ich daher mit Leichtigkeit nach Hause.

28.08.15 : Es verträgt sich eigentlich nicht, nach einer Spätsendung einen frühen Start in den Arbeitstag einzuplanen. Nur ging es nicht anders, da ich am Nachmittag schon die nächste Schicht im Radio übernehmen wollte. Und zufälligerweise waren sogar wieder Studiogäste dabei, was den Ablauf angenehm auflockert. Nebenbei begann das gemütliche Schlemmen auf dem Hof, wo später noch der Grill angezündet wurde. Highlight war sicherlich das “Möhrenbrot” oder der “Karottenkuchen”. (Mal sehen, ob ich da noch an das Rezept komme.) Auch die Kühleinrichtung von G. trug zur Begeisterung bei. Musikalisch durfte ich zeitweise den Ton angeben. Und lustige Einspieler wurden noch aufgetrieben…

29.08.15 : Weniger lustig fand ich das Aufstehen am Folgetag. Das Wetter war unangenehm warm. Leider verpasste ich die Möglichkeit, zu einer Ausstellung zu gehen. Dafür erledigte ich ein paar Dinge in der Innenstadt, gönnte mir eine Portion Eis auf dem Weg nach Hause und sammelte dort etwas Ruhe. Am Abend ging ich zu K.’s Dinner-Abend mit Dia-Vortrag zu ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Ich war überrascht, wie sehr doch diese Eindrücke auf mich wirkten – insofern, dass ich mir vorstellte, wie ich in dieser Umgebung zurechtkommen würde. Auch die mehrfache Betonung, wie freundlich die Pilger und ihrer Herbergen so sind, fand ich ein wenig ermutigend. Ebenfalls gelungen war das Essen nach spanischer Art: Kartoffel-Kohl-Suppe, gefolgt vom wohl einfachsten Hauptgang, den ich je mitgekocht habe (Kartoffel-Zwiebel-Ei-Kuchen mit grünen Paprika-Schoten aus Galizien, sogenannte Pimientos de Padrón) und zum Nachtisch Mandelkuchen.

30.08.15 : Ob es am vielen Essen lag, weshalb ich eher schlecht schlief? Keine Ahnung. Aber so hatte ich mehr vom Sonntag, da ich es vor meinem Aushilfseinsatz für die Moderation der Charts-Sendung noch zum Sport schaffte. Der Nachmittag war dann eher voll mit IT-Themen um das verteilte Debian-Update plus die Cinnamon-Ansicht. Das zog sich bis in den Abend. Auf dem Weg zum Hackspace erwischte ich einen extremen Wolkenbruch. Dort angekommen war nur noch M. anwesend. Ich erledigte noch ein paar Internetdinge und ging nach Hause. Wiederum dort angekommen stellte ich das Fehlen eines iPods fest und machte einen zusätzlichen Besuch bei der Frieda 23 um auch das erledigt zu haben. Dabei fühlte ich mich schon beim ersten Heimweg ausreichend müde.

Es verbleibt scheinbar von Langeweile befreit
F.

52 Songs 2015 #34

August 30, 2015

52songs2015

Das Thema dieser Woche gebe ich mir erneut selbst vor: Abschied. Der Kontext war in den letzten Tagen vornehmlich durch das Radio-Umfeld gegeben, was sich vermutlich in den nächsten Wochen noch deutlicher ausprägen könnte. Ein wenig zynisch komme ich mir dabei vor, wenn ich es mit einer Reihe anderer Abschiedsveranstaltungen vergleichen kann. Stichwort abgestumpft. Andererseits geht mit den Erfahrungswerten auch eine angenehme Gelassenheit einher – und nicht zuletzt auch das gute Gefühl, vielleicht der einen oder anderen Seele geholfen haben zu können. Auch freut es mich, wenn sich irgendwie ein Wiedersehen ergibt. Und das so etwas klappen kann, erlebte ich auch erst vor einigen Tagen.

Musikalisch möchte ich daher nicht den Bereich “Tränendrüse” ansprechen, sondern eher was leicht optimistisch Angehauchtes aus der Erinnerung holen. Und zwar ist mir eben jenes Lied nach einem Abschied von freundlichen Studenten aus Irland in den Sinn gekommen. Es ging mir haargenau so wie in den Textzeilen “Said goodbye, turned around
And you were gone, gone, gone
Das Lied heißt “See You Again” und kommt von einer US-Country-Sängerin, die ich mittlerweile sowohl für ihre starke Stimme als auch für die bildlichen Texte schätze. Carrie Underwood startete zwar durch einen Casting-Show-Gewinn im Business durch, hat sich meiner Sicht nach allerdings in den letzten Jahren auch als eigenständige Künstlerin etablieren können. Ihr 2012er Album “Blown Away” überzeugte mich dermaßen, dass ich mich auf den Nachfolger freue, der noch in diesem Jahr herauskommen soll. Und dabei ist “See You Again” noch nicht mal der stärkste Song. Um ehrlich zu sein, war mir der Kitsch-Anteil anfangs auch zu groß. Aber mit der Zeit ändern sich manchmal Ansichten.

Für die YouTube-Geblockten: Hier.

Es verbleibt mittlerweile erfahren, was Abschiede angeht
F.

Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. :P

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in “Plansch-Laune” zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. :P

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

52 Songs 2015 #33

August 23, 2015

52songs2015

Überraschend traf ich am Montag auf C., die ich länger nicht gesehen habe. Gleich am nächsten Tag wollte ich sie nach einem Thema fragen. Irgendwie verzögerte sich die Kommunikation allerdings bis zum Wochenende und verlief sich zudem etwas. Daher ist mein Thema nun indirekt selbst vorgegeben, jedoch gewissermaßen im Kontext – Geschichte. In der Schule war dies meist ein Fach, welches mir aufgrund der Quellenarbeit nicht so lag. Und ich fühlte mich gewissermaßen erleichtert, als ich dazu keine Verpflichtungen hatte. Auf der anderen Seite stelle ich natürlich gelegentlich fest, dass dieser Bereich keine Stärke meinerseits ist. (Stichwort Allgemeinwissen)

Musikalisch ist Geschichte nicht unbedingt viel verbreitet. Spontan würden mir gerade “Waterloo” von ABBA oder “HIStory” von Michael Jackson einfallen, wobei der Inhalt meist noch andere Aspekte beleuchtet. Meine Wahl ist ein Song aus den 90ern, der das Thema schon etwas expliziter streift. Zudem verbindet das Werk Alt und Neu – eine gereifte (fast legendäre) Stimme und moderne Sounds. Es geht um die Kollaboration der Propellerheads und Shirley Bassey. Den Song “History Repeating” sollte man jedenfalls gehört haben. Man findet ihn auf dem 1998er Album “Decksandrumsandrockandroll”.

Inwiefern die Geschichte zu Wiederholungen neigt, dürften die Experten wohl besser einschätzende können als ich.

Es verbleibt historisch unbedeutend
F.

Logbuch : mehr Kino, mehr Sonne, mehr Grillrunden

August 20, 2015

10.08.15 : Neue Woche, neues Glück. Lief auch einigermaßen bei mir. Auf dem Heimweg von der Arbeit erheiterte mich eine Nachricht von K. (1), dass sie eine Grillrunde veranstalten würde. Ich hatte zwar nur gerade mal eine Dreiviertelstunde Zeit, schaute aber dennoch vorbei und sagte Hallo. Grund dafür war die relative Nähe zum Kino und meine Verabredung, dort mit K. (2) “Men & Chicken” zu schauen. Wenn schon, denn schon – es handelte sich um eine OmU-Vorführung. Nach Französisch und Russisch gab ich mir somit erstmals einen Film auf Dänisch. Danke, LiWu.
Und der Film war toll. Ich war wirklich begeistert vom dreisten Humor und auch von den Darstellern. Selbst Fans von Hauptdarsteller Mads Mikkelsen dürften überrascht von seiner Wandlungsfähigkeit sein. Zur Sprachbarriere: ein Hoch auf die Untertitel. (8/10)

11.08.15 : Der Dienstag war für mich ein Tag des Wiedersehens. Denn nicht nur war S. in der Stadt, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte. Auch A. meldete sich überraschend. Und so verband ich das alles mit einem Besuch im Freigarten. Den Besuch beim Vorstandstreffen ließ ich am Abend insofern etwas kürzer ausfallen und das auch ohne viel Reue, weil ja P. noch vom Redaktionsausschuss anwesend war. J. schloss sich der Runde auch an. Und im Freigarten entdecke ich neuerdings auch öfter noch andere bekannte Gesichter wie T. und T. an jenem Abend.

12.08.15 : Für den Mittwoch kann ich auch gleich zum Abend springen: Ein Musikredaktionstreffen mit extra viel Agenda… und zu wenig Abendessen. Letzteres ließ mich im Anschluss den nahegelegenen Supermarkt aufsuchen. (Stichwort Käsebrötchen) Wir erzählten noch eine Weile und standen dann noch auf der Kreuzung, wo wir weiter erzählten und vereinzelt Sternschnuppen sahen.

13.08.15 : Der Sommer meldete sich wieder zurück, wovon ich eigentlich so gar nichts hatte. Macht aber nichts. Kann man den Abend auch ohne Jacke verbringen. Zunächst traf ich mich mit A. zum Einkauf mit anschließendem Salat-Zubereiten. F. schaute auch noch vorbei. Und dann gingen wir abermals ins Kino, um den deutschen Film “Heil” zu schauen, wobei ich sehr große Zweifel am Unterhaltungswert hatte. Nicht nur, weil es eine deutsche Komödie ist. Und ja, der Humor ist schon eher flach, aber dafür konsequent und bis zum Schluss. Insofern versucht der Film aus meiner Sicht erst gar nicht, mehr als eine Parodie zu sein. Und Veräppeln tut das Werk so einiges durchaus amüsant. (7/10)

14.08.15 : Zugegebenermaßen war dies in dieser Woche der vierte Tag hintereinander, dass ich von der Arbeit aus den Weg in die Frieda 23 antrat. Welcher Anlass war es am Freitag? Gremien-Arbeit? Gemeinsames Kochen? Vorbereitungs-Bla? Nö, eine Auswertungsrunde zur Geburtstagsveranstaltungsreihe im Juli. Diese wurde durch Kuchen und Saft aufgewertet und ging auch gar nicht so lange wie gedacht. Vor dem Haus traf ich auf I., die gerade aus dem Kino kam und zu K. ging. Kurzerhand schloss ich mich ihr an und sie kochte leckere Gemüsesuppe. Zwei verrückte Selfie-Versuche werden mir von diesem Abend noch in Erinnerung bleiben. Wir beschlossen, noch durch die Stadt zu bummeln, kamen via Wallanlagen dem Jazz Festival kurz nahe, sahen B. im Gras entspannen und trennten uns am Neuen Markt. I. und ich verschlug es in Cafe MAYA, wo Astra Vista eine feine Jam-Session hinlegten – darunter mit Song-Perlen wie “Breakfast At Tiffany’s” (von Deep Blue Something). Von dort aus gingen wir in den Freigarten, spielten mehrere Runden “Wer Bin Ich?” und wurden wieder eingeholt von H., K. und ihrer Mum. Eine Art fliegender Wechsel ergab sich, als die Einen aufbrachen und die anderen noch oder wieder da waren. Mit A. und J. erzählte ich noch eine Weile, bis es dann wirklich spät genug wurde.

15.08.15 : Samstag + Ausschlafen = win/win für mich. Ich ging einkaufen und danach zum Techniktreffen in die Frieda 23. Mein Mitbringsel und zugleich Brunch: eine XXL-Packung Erdbeereis. Von da aus ging ich mit J. zu S., der seinen Geburtstag mit einer Grillrunde in Dalwitzhof feierte. Der Weg dorthin war schon fast ein wenig abenteuerlich, da ich diese Ecken von Rostock noch nicht kannte. Aber alles gut. Wir kamen an. Es war ein heiterer Abend voller Schlemmereien. Und nach Hause fanden wir auch alle wieder.

16.08.15 : Hm, irgendwie war mein Schlaf unruhig. Ob das mit dem vereinbarten Startzeitpunkt des Umzugs zusammenhing? Oder doch vielleicht eher mit der unangenehmen Wettersituation. Selten sind Temperaturen um die 25 Grad Celsius so unerträglich. Ertragen oder vielmehr Tragen konnte ich dann am Nachmittag, als K’s Hausrat (Dreiraumwohnung + Keller) auf den Hinterhof befördert wurde. Sehr erfreut war ich über die Stärkungsmöglichkeiten – wurde mir so die Ernährungsplanung für den Tag abgenommen. Und auch eine weitere Grillrunde bot die Gelegenheit, den Tag in heiterer Gesellschaft zu Ende gehen zu lassen.

17.08.15 : Die Woche sollte mit einem Kinoabend beginnen. Und so hatte ich allerlei Eile, um nach dem Arbeitstag noch eine Sport-Session mitzunehmen und mich dann noch um das Abendessen zu kümmern. Nebenbei erhielt ich zumindest noch eine Absage. Ebenfalls nebenbei verschönerten mir Mückenstiche vom Vortag jegliche Aktivitäten… nicht. Überraschend waren noch ein paar andere Freunde an der Vorführung von “Slow West” im O-Ton interessiert, was leider so nicht kommuniziert wurde. Na ja, letztendlich redet man während eines Kinobesuchs ja eh nicht wärend des Films.
“Slow West” ist aus meiner Sicht ein zynischer Western, der erfreulicherweise mit Selbstironie zusätzlich punkten kann. Denn allein die neuseeländischen Landschaften und die überragende Besetzung sind schon fast die Sichtung wert, zumal alles schön ausgeleuchtet und schön in Szene gesetzt wurde. Ein Wort sollte bei der Bewertung nicht fehlen: schonungslos. Die Gefahren des Wilden Westens werden hier nicht zuletzt durch die Charaktere eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. (8/10)

18.08.15 : Oh, was ein Tag. Erst eine Intensität von Erschöpfung wie ich sie noch nicht kannte. Dann die überraschende Änderung der Abendgestaltung. (Workshop-Absage) Und schließlich noch Kopfschmerzen zum Heimweg. Zu Hause angekommen erheiterten mich Stullen und Infotainment-Inhalte (“Last Week” und “Real Time”). Danach war mir so ziemlich alles egal außer mein Bett.

19.08.15 : Der Mittwoch in Stichworten: Aufstehen, Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen, Plausch mit K. (3) bei K. (1) und anschließend geselliges Beisammensein mit Flohmarkt-Aspekt. Ich ergatterte ein Buch.
Lustige Begebenheit: J. brachte Kumquats mit. U. (minderjährig) meinte, dass die super zu Tequila schmecken würden. Ich war verblüfft über diese Aussage und bekam zu hören, dass U. ja auch schon seit mehreren Jahren raucht.

Es verbleibt im angenehmen Spätsommer von 2015
F.

52 Songs 2015 #32

August 16, 2015

52songs2015

In dieser Woche gab es zwar einige soziale Anlässe, die ich zur Themenfindung hätte nutzen können. Allerdings muss ich mir dann doch selbst ein Thema geben – und so ist es Selbstreflexion geworden.

Zynisch betrachtet ließe sich das Thema gern als Möglichkeit des übertrieben häufigen Nachdenkens auslegen. Und dennoch finde ich die Fähigkeit bzw. die Gelegenheit sehr wichtig. Wenn es sich also anbietet, würde ich das eigene Hinterfragen eigener Aktionen und Reaktionen nicht unterlassen.

Den Song, den ich in dieser Woche ausgesucht habe, kam mir vor einigen Tagen in die Playlist. Insofern ist das schon relativ brandneu. Zumal die Künstlerin kurz davor steht, ihr Debutalbum zu veröffentlichen. Inwiefern ihre Stimme markant ist und ob sie sich in den nächsten Monaten oder Jahren im stark umkämpften Pop-Business etablieren bzw. halten können wird, bleibt abzusehen.

Allerdings finde ich ihren aktuellen Song schon allein wegen der Kombination aus eher zeitloser Ausgestaltung sowie der Grundaussage, die sich mal nicht auf Liebe oder Party reduzieren lässt, beachtlich. Ein tanzbares “Wird schon”-Lied bekomme ich dieser Tage nicht oft um die Ohren. (Stichwort Gelassenheitshymne) Also gebe ich euch heute “Don’t Be So Hard On Yourself” von Jess Glynne mit auf den Weg in den Spätsommer. Es wird auf dem 2015er Album “I Cry When I Laugh” zu finden sein.

Falls euch die Youtube-Einbettung nicht hilft, dann vielleicht dieser LINK.

Es verbleibt noch 20 Lieder vor Vollendung dieses Projektes entfernt
F.

Logbuch : mehr Ruhe wagen

August 10, 2015

Da hat sich doch wieder ganz schön viel Zeit angestaut…

23.07.15 : Oje, manchmal habe ich auch ein Händchen für schwierige Situationen – wie beispielsweise den Schlafhaushalt zu verbessern. In der Nacht zum Donnerstag wollte dies aufgrund kommunikationsfördernder Atmosphäre im Freigarten nicht so gelingen, wie ich es bestimmt gern gehabt hätte. Also verlief der Start in den Tag schleppend. Dabei war die Aussicht auf den Abend alles andere als ermüdend. Denn endlich gab es einen neuen Marvel-Film in den Kinos. Begutachtet wurde “Ant-Man”. Leider habe ich es nicht geschafft, zeitnah eine Rezension zu verfassen. Daher hier nun die Kurzfassung:
Aus “Ant-Man” hat man trotz der Probleme bei der Produktion noch das Bester herausholen können. Die Einbindung ins MCU gelang spätestens mit den Avengers-Referenzen. Und auch der Retro-Charme wirkte gut integriert. Dadurch kam auch der Legacy-Aspekt schön zur Geltung. Auch die Effekte überzeugten, wenn auch das 3D wieder unnötig war. (8/10)
Nach dem Kinobesuch kümmerte ich mich noch um eine Computer-Hilfsdienstleistung und war dann auch froh, irgendwann wieder zu Hause zu sein.

24.07.15 : Auch am Freitag plante ich meinen Tagesablauf etwas um, damit ich bei Technikdingen helfen konnte. Das bedeutete, früheres Aufstehen und mindestens 2 Mal quer durch die Stadt gehen. (Mit Fahrradfahren habe ich es noch nicht so.) Am Abend fand ich mich mit Freunden in der Barke ein. Von dort aus ging es kurz zu REWE, wo ich dem Testkauf von Vanille-Sahne-Kaubonbons nicht widerstehen konnte. In der Frieda schauten wir dann die Spätvorstellung von “Terminator 2: Judgement Day”. Wie herrlich es doch war, dank Originalton ganz andere Lacher im Film zu finden. Stichwort Akzent.

25.07.15 : Selbst den moderaten Vormittagszeitpunkt meiner Zugfahrt in die Heimat fand ich etwas zum Start ins Wochenende sehr unangenehm. Erst am Nachmittag gelang es mir, endlich etwas Müdigkeit abzubauen. Wir gingen noch einkaufen und dann konnte ich mich in der neuen Küche austoben. Die war so neu, dass der Geruch von “unbenutzt” mich schon fast störte. Für das Abendprogramm gab es zwei Filme – einen GCI-animierten Asterix und den argentinischen Film über Leute, die sich besser nicht ärgern lassen sollten. Letzterer wirkte am Ende doch eher dröge und zu absurd, als dass ich da noch von Unterhaltung sprechen würde. Und schließlich konnte ich mich dann noch ärgern – und zwar darüber, dass die angesagte Band Wanda in der Sendung “Inas Nacht” gerade einmal ihren Song “Bologna” spielen durfte und nicht weiter interviewt wurde.

26.07.15 : Endlich so etwas wie Ausschlafen. Danach macht das Brötchenholen gleich viel mehr Spaß. Den Nachmittag wollte ich mir eigentlich mit einer gekühlten Sanddorn-Limonade versüßen. Allerdings war der Geschmack eher säuerlich. :P Wieder zurück in der Stadt, hatte ich etwas Sport und einen Besuch im Hackspace auf der Agenda.

27.07.15 : Diesen Montag kann ich in zwei Worten zusammenfasssen: Arbeit + Podcast. Keine Ahnung, ob es in diesem Jahr noch eine Episode von Triviales Halbwissen Xtrem geben wird. Allerdings wäre dieser Abschluss auch nicht der Schlechteste.

28.07.15 : Ich war mir im Verlauf des Tages noch nicht sicher, wie sich der Abend gestalten würde – und nutzte die Ruhe am Abend für ein wenig Schlaf, bevor ich mich dann doch Richtung ST aufmachte, wo es noch vor Einlassbeginn eine beachtliche Schlange gab. Auch die Musikauswahl war eher enttäuschend. Na ja, dafür freier Eintritt.

rechner_antik29.07.15 : “Und gute Nacht” dachte ich beim Aufstehen in aller Frühe. Eine erste Dienstreise nach Berlin und ich hatte so gar keine gute Laune. Nicht mal auf der Fahrt im ICE wollte sich noch etwas Schlaf nachholen lassen. Erst mit dem Eintreffen von Kollegen, die ich sonst nur telefonisch/digital kannte, erhellte sich die Laune. Es gab Meetings, eine Lunch-Runde und noch Snacks am Nachmittag. Dazwischen so einige Aufgaben. Und auch hier war die Abendgestaltung abermals ungewiss. Als sich für Bowling ausgesprochen wurde, festigten sich meine Pläne, doch noch kurz am Alexanderplatz vorbeizuschauen. Entgegen kamen mir da natürlich die Öffnungszeiten (von Primark und Dunkin Donuts). Ich stieg somit etwas später beim Bowling mit ein und habe im Nachhinein keine Ahnung, welche Platzierung sich für mich letztendlich ergab. Ich spiele das ja auch nicht wegen Punkten. Auf dem Weg zum Hotel irrte ich noch kurz mit K. ein wenig im Viertel umher, weil ich eine Querstraße übersehen hatte. Dann traf ich noch zwei andere Kollegen in der Lobby, wo ich auch noch ein wenig verweilte. Das alles ging natürlich zu Lasten einer erholsamen Nacht.

30.07.15 : Ergo war das üppige Frühstücksbuffet nur bedingt in der Lage, meine Laune zu bessern. Eine lange Autofahrt erwartete uns auf dem Rückweg nach Rostock. Im heimischen Büro angekommen, verzeichneten wir allesamt aufgebrauchte Akkus. Ich änderte meine Pläne für den Abend  – zu Gunsten von Schlaf. Später ging ich Richtung Radio, wo sich die Pläne für ein feines Abendessen abzeichneten. M. war gerade in der Stadt und stieß noch dazu, half sogar beim Intro für die Sondersendung aus und konnte den Anfang live miterleben. Die Sendezeit konnte bedenkenlos überzogen werden… der Vorteil, am Ende des Tages an der Reihe zu sein. War spaßig.

ewa31.07.15 : Nach der Arbeit durfte ich doch tatsächlich noch mal einkaufen gehen, weil mein Brotbestand der Meinung war, nicht mehr genießbar sein zu wollen. Die Option, noch nach Warnemünde zum Open-Air-Konzert am Strand zu pilgern, erledigte sich bereits im Tagesverlauf. Und so entschied ich mich doch für das Konzert im Stadtpalast. Dort trat Schwesta Ewa auf. Zur Einstimmung fanden wir uns bei J. ein, wo chaotisches WG-Leben vorherrschte. Das Konzert war erstaunlich gut und auch gut besucht. Ebenfalls gut gelaubt schienen alle beteiligten bekannte Gesichter gewesen zu sein. Und wieder gut nach Hause bin ich auch gekommen.

01.08.15 : Ich kann gar nicht betonen, wie sehr ich es genossen habe, an diesem Samstag so gar nichts auf der ToDo-Liste gehabt zu haben. So fällt es dann auch viel leichter, eine Anfrage für einen Spieleabend zu erhalten. S. hatte Besuch, es gab lecker Essen und wir spielten Bohnanza, irgendwas mit Gänsen, irgendwas mit runden Wegen und “Raus mit dir”.

02.08.15 : Sämtliche Vorhaben für den Sonntag warf ich um, weil ich mit Musik beschäftigt war und von S. zum Koch-Abend eingeladen wurde. Schon als ich ankam, hatte sie Bananenbrot im Ofen, welches derart gut war, dass ich es kaum erwarten kann, es nachzubacken. Die Salate erforderten Einiges an Schnippelei, aber es trafen ausreichend helfende Hände ein. Zum Abend gesellten wir uns an den sehr ruhigen Stadthafen. Dort war der Ausblick auf den Mond geradezu malerisch. Ob es sich bei dem schnell bewegenden hellen Punkt tatsächlich um die ISS handelte, wage ich mangels Hintergrund-Infos immer noch zu bezweifeln.

aug3_1503.08.15 : Der Wochenstart verlief anfangs noch gut, aber zum Nachmittag wünschte ich mir schon sehr eine Pause, die ich aufgrund Vorhaben etc. nicht so einfach einbauen konnte. Die Planung für den Abend führte mich zunächst nach Hause, wo ich rasch mein Abendessen einnahm und eine Folge “Last Week” schaute. Dann ging ich zu LOHRO, um meine Rubrik für Donnerstag vorzubereiten. Und schließlich tätigte ich noch einen späten Einkauf bei REWE.

04.08.15 : Nach der Arbeit hatte ich ein Treffen mit H. wegen ehrenamtlichen Organisationsdingen bei LOHRO. Mit J. vereinbarte ich im Vorfeld das Abendessen, welches ein wahres Festmahl wurde – Lasagne mit ordentlich scharf und so. Danach wurde es wirklich Zeit mit der Vorbereitung für die Kultursendung zu Potte zu kommen. Gedacht, getan.

05.08.15 : Das übliche Prozedere für einen Mittwoch traf wieder ein – in drei Worten: Sport, Arbeit, LOHRO. Im Anschluss an das Treffen der Musikredakteure, gingen wir an den Stadthafen und fanden zwischen all den Leuten auf Aufbauarbeiten sogar noch Platz. Der nächste Stopp sollte der Freigarten werden, wo wir beim Gehen sogar noch Lokalprominenz antrafen. Einen Einkauf bei REWE später beschlossen wir, den Abend so noch nicht enden zu lassen. Der nächste Stopp war der Pleitegeier, wo ich komische Orangen-Milchsäure-Limonade aus dem Hause Becks probierte. (Kann ich nicht so ganz empfehlen.) Wir hatten viel Redebedarf im LOHRO-Kontext und die Zeit verging wie im Flug.

06.08.15 : Für diesen Donnerstag kann ich abermals gleich zum Abend vorspulen. Da war ich nicht nur Co-Moderator der monatlichen Kulturkonzentrat-Sendung, traf wieder auf K. und ging auf ein spätes Eis zu VEIS. Das eigentliche Highlight war die Blitzidee, mal die “Grüne Kombüse” anzutesten – ein veganes Restaurant in der Altstadt. Während also alle Welt sich am Stadthafen zum Auftakt der 25. Hanse Sail tummelte, kostete ich geniale Leckereien. Selbst die Guarana-Cola ist mir hier eine Erwähnung wert. Auf dem Heimweg traf ich noch auf C., F., T. und P. im Freigarten, wo mir eine Limo spendiert wurde. Dann wurde es allerdings auch Zeit für mich, auf die Zeit zu achten…

07.08.15 : “Ich könnte zur Abwechslung auch mal wieder versuchen, es mir leichter zu machen.” dachte ich, als ich das Klingeln des Weckers um “4-Uhr-bitte-weiterschlafen” vernahm. “Wie gut, dass ich an den Wecker gedacht habe” kam mir kurz darauf in den Sinn. Egal, lange keine “Radio-Frühschicht” mehr wahrgenommen. Schon beim Aufbruch in den Tag war ich mir sicher, keine Jacke oder so zu brauchen. Auf dem Weg zum Studio kamen mir zudem mindestens 2 Personen entgegen, die wohl gerade auf dem Heimweg waren. Wetter-technisch waren jegliche Voraussagen sehr vage zu halten. Im Laufe des Nachmittags schaute ich auf entsprechende Apps und sah mehrfach Änderungen in den Prognosen. Selten fiel mir das so deutlich auf. Am Abend konnte ich guten Gewissens auf ein leckeres Abendessen zurückgreifen, welches mir quasi hinterlegt wurde. Dann machte ich mich ans Schneiden der Podcast-Folge, um den kleinen Verzug begrenzt zu halten. Und Titel-Pflege wurde ein weiterer Punkt meines Abends. Die Option, Juli auf der Hanse Sail sehen zu können, schlug ich daher aus.

rave201508.08.15 : Motto des Tages: Entschläunigung. Keine Eile. Den ganzen Tag. Dazu etwas Haushalt. Und abends einen Ausflug in die “Wildnis” – südliche Umgebung von Ribnitz-Damgarten – zu einem Mini-Festival, wo ich bekannte Gesichter traf. Statt Band gab es zwar DJ-Musik, aber die war auch ordentlich. Für eine komplette Partynacht reichte meine Feierlaune nicht, weswegen ich am späten Abend wieder nach Rostock zurückkehrte. Auf der Fahrt dahin sah ich vom Zug aus das Feuerwerk am Stadthafen. Auch auf dem Weg von Bahnhof nach Hause ließen sich die Anzeichen, dass in der Stadt etwas los sein muss, nicht ignorieren. Viele Menschen überall. Aber mich interessierte nur das heimische Bett.

09.08.15 : Eigentlich wollte ich am Sonntag nur ein paar Grafik-Dinge im LOHRO-Kontext erledigen, konnte nicht wissen, dass A. noch keinen Co-Moderator hatte. Eine zweistündige Sendung im klimatisierten Studio später saß ich dann an meinen Bildern. Die Zeit verging ziemlich rasch. Von draußen hörte man noch das bunte Treiben am Stadthafen. Das Wetter war optimal für Ausflüge, aber ich saß eher drinnen. Und tat dies selbst am Abend, und zwar im Kino der Innenstadt, wo ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen wollte, “Mission: Impossible – Rogue Nation” im Original zu schauen. Und war das eine gute Entscheidung. Nicht nur traf ich auf S. und Co., sondern hatte noch viel Spaß beim Film, der sämtliche Versprechen des Trailers hielt (8/10), und konnte in Gesellschaft nach Hause gehen.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf kürze Zeitabstände zwischen Logbuch-Einträgen
F.

52 Songs 2015 #31

August 9, 2015

52songs2015Und weiter geht es mit meinem Musik-Projekt, welches mich auch ganz schön auf Trab hält – wie ich in den letzten Wochen festgestellt habe. In Woche 31 kommt das Thema von K. und lautet “Pauken und Trompeten“. Ich finde es abermals sehr herausfordernd. Grund dafür ist der Mangel an Trompeten-Musik in meiner Sammlung. Instantan fiel mir dazu “Safe And Sound” von den Capital Cities ein – also deren bislang einziger Hit, dessen künstliche Trompetenmelodien geradezu durchdringend wirken kann. Als Zweites kamen mir ein paar Latino-Party-Kracher von Gloria Estefan in den Sinn, denen es allerdings vielleicht etwas zu viel an Pauken fehlt.

Das Thema lädt auch zu kraftvolleren Inhalten ein – und so kam ich auf die aktuelle Single von Feine Sahne Fischfilet. Da wird ordentlich gepoltert und posaunt. Zudem breche ich damit ein wenig aus dem schon fast zu vorhersehbaren Muster aus, weil ich ja gern im Mainstream stöbern gehe. Sagt also hallo zu “Wut” featuring Waving The Guns – vom aktuellen 2015er Album “Bleiben oder gehen”.

Es verbleibt zuweilen auch laut
F.

THX : Terminator-Filme

August 7, 2015

THX_podcast_logoEs ist zwar ein wenig verspätet, aber hier nun die Juli-Folge meiner zweiten Podcast-Staffel. Dank geht nochmals an J. fürs Mitreden. Thematisch sagt der Beitragstitel schon alles. Die Datei findet ihr hier.
Ach, bevor ich das vergesse: SPOILER-ALERT!

Inwiefern es noch im August eine Folge geben wird, kommt auf mein Zeitmanagement an.

Es verbleibt weiterhin als Hobby-Cineast
F.

52 Songs 2015 #30

August 2, 2015

52songs2015

Mit manchen Themen lässt sich die eigene Musiksammlung gern herausfordern. So ging es mir jedenfalls, als ich von H. folgende Themenangabe erhielt: Informations-Sucht der Menschen. Dazu zählt, dass wir immer das nutzen, was uns in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Informationen gibt. Daher also auch Handy-Sucht.
Da ist es schon fast egal, auf welche Musikrichtung man sich spezialisiert. Oder anders: als Fan von “Mainstream-Mucke” erscheint die Aufgabe, dazu ein passendes Lied zu finden, vielleicht sogar schwieriger. Zu leicht ließe sich in die Schiene “Sucht” abweichen, aber ich wollte es mir nicht so leicht machen. Also investierte ich Zeit und recherchierte in meiner Mediathek.

Um es kurz zu halten: Nach ein paar Stunden fiel meine Wahl auf “The Hunger” von Jack Savoretti – ein relativ neues Lied von seinem aktuellen Album “Written In Scars”. Und ja, bei dem Text sollte man vielleicht ein wenig um die Ecke denken. Gerade der zweite Vers hat für mich den Ausschlag gegeben. Zeilen wie “What’s genuine looks fake” lassen mich auf diese “Neuordnung” der Prioritäten schließen – zuweilen mag das Display wichtiger erscheinen als das Gegenüber in Gesellschaft. Und ausartende “Parallelkommunikation” kann schon frustrierend wirken – mindestens so schlimm wie nebenbei TV gucken.

Es verbleibt schon etwas informations-angewiesen
F.

PS: Weil es mit dem Fertigstellen des Artikels etwas gedauert hat, reiche ich hier noch weitere Lieder nach, die in die engere Auswahl kamen:

  • Steven Wilson – Hand Cannot Erase
  • M.I.A. – Internet Connection
  • Seal – System

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