Die Rückkehr des Podcasts

März 3, 2015

Tja, wer hätte damit gerechnet, dass es eine Wiederbelebung meiner Podcast-Ambition geben würde. Egal, es hat geklappt, wenn auch der Staffelstart im Februar nun ein wenig verspätet hier auftaucht… KLICK (Was wohl das Thema in den gut 16 Minuten sein könnte?)

Mit ein wenig gutem Zeitmanagement könnte es dann vielleicht noch im März Folge 2 geben. Ach, und ich habe nun einen Arbeitstitel, der vielleicht demnächst zum “Branding” verwendet wird. Seid gespannt.

Es verbleibt mit Dank an J. fürs Mitmachen
F.

52 Songs 2015 #8

März 1, 2015

52songs2015

Eine neue Woche, ein neues Thema – von G. erhielt ich die Vorgabe “Der Prozess” (von Franz Kafka). Dies stellte mich vor die Herausforderung, meine Kenntnis sowohl hinsichtlich des Autors als auch des Werkes aufzufrischen. Und so nahm ich das zum Anlass, mir die Gratis-Kindle-Version zu laden und noch am Wochenbeginn mit der Lektüre zu beginnen. Gute 300 Seiten später war ich zunächst verwirrt ob der Inhalte eines unvollendeten Romans, der sogar in unterschiedlichen Edition posthum veröffentlicht wurde und Fragmente in Form von Bonusmaterial enthält. Ein Erklärungstext wies mich noch auf thematisierte Macken wie Reinlichkeit und Neigungen hin, was wiederum mit der Biographie des Autors in Verbindung gesetzt wird. Im Nachhinein frage ich mich, ob es nicht auch der Wikipedia-Artikel getan hätte, was die Vorbereitung angeht. Na ja, die Erfahrung war es mir schon wert, auch wenn ich das Buch nicht weiterempfehlen würde.

Immerhin entstand während der Auswertung ein ganzer “Soundtrack”, den ich vielleicht hier verlinken werde. Bei der Auswahl kamen mir vorwiegend Songs in den Sinn, die mit etwas Selbstreflexion oder Verzweiflung aufwarten. Letztendlich entscheide ich mich für ein sehr düsteres Lied von Grace Jones, das mit etwas Interpretationsfreude statt auf eine Person auch auf ein “System” bezogen werden kann.

Zu finden ist es auf ihrem 2008er Album “Hurricane”. Insofern viel wünsche ich euch tiefsinnige Gedanken mit “Devil In My Life”.

Logbuch : Filme im Februar

Februar 26, 2015

17.02.15 : Bis zum Abend verlief dieser Dienstag ziemlich routiniert. Es sollte noch ein Kinoabend werden, der mit Vorgespräch in der Barke und Nachgespräch im Geier ein wenig davon ablenken konnte, dass der Film doch eher deprimierend auf mich wirkte.
Dabei ist “The Imitation Game” alles andere als schlecht. Ein wunderbares Drama mit toller Besetzung – sogar die Knightley war zu ertragen. Und auch der (aus meiner Sicht ausgenudelte) Zeitkontext (WW2) wirkte nicht störend. Stattdessen starke Dialoge und Denkanstöße. Welch Ironie. dass uns Krieg innovative Fortschritte einbringen kann. Definitiv ein Film des Jahres – und verdient mit einem Oscar fürs beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet. (8/10)

18.02.15 : Wieder einer dieser Tage, an denen ich vormittags das Zuhause verlasse und schon bis zum Abend vorgesorgt habe. Treffen hier und Arbeit da. Beim allwöchentlichen Musikredaktionstreffen überraschte mich K.’s Anwesenheit in Rostock seit längerer Zeit. Viel Zeit konnte ich mir nicht nehmen, da es im Hackspace ein weiteres Treffen zu Django-Grundlagen gab. (Insofern doch ein wenig Hetzerei.)

19.02.15 : Ein ziemlich ruhiger Tag, der sich dem Donnerstag davor sehr ähnelt. Nach der Arbeit noch ein paar Songs einpflegen, nach Essen Ausschau halten, einkaufen gehen und dann ins Bett. Nebenbei sollten sich die Pläne fürs Wochenende ändern.

20.02.15 : Früh in die Kälte und dann ins Studio – für eine weitere Frühsendung, in der ich Einiges an “Zusatzinhalten” beisteuern konnte und nebenbei Musikwünsche bediente. Einen Arbeitstag später wuselte ich wieder in der Frieda 23 umher und erhielt eine Einladung von K. anlässlich ihrer Rückkehr nach Rostock. Dort gab es neben vielen freundlichen Menschen eine außergewöhnliche KiBa-Mischung.

21.02.15 : Bevor ich in die Heimat aufbrechen wollte, hatte ich mir noch ein straffes Programm aus Sport und Frühstück auferlegt, welches ich auch ziemlich gut eingehalten habe. Auf Rügen angekommen wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und ich schaute nebenbei noch Filme. Die Süßkartoffeln aus dem Ofen, die ich zubereitet hatte, waren okay, aber wohl etwas unpassend zum Rest des Essens. Und auch der TV-Abend war mehr mau.

22.02.15 : Der Sonntag fing eher trüb an, was mir den Spaziergang entlang der Strandpromenade nicht vermiesen konnte. Für den Tag hatte ich noch ein paar Filme auf dem Programm sowie das Herantasten an mein Thema fürs “52 Songs 2015”-Projekt. Und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückkehr in die Stadt, damit am Abend noch fleißig im Hackspace gewuselt werden konnte.

23.02.15 : Der Start in diese Woche bescherte mir ein neues Thema zum Bloggen, welches mir wiederum das erste Buch für 2015 einbrachte. Worum genau es geht, wird dann demnächst hier erscheinen. Jedoch nahm das Lesen sowie das Aufarbeiten der Oscar-Verleihung so ziemlich alle Freizeit ein, welche ich an diesem Montag hatte.

24.02.15 : Und wieder wurde ein Dienstag zum Kinotag. Konnte ja keiner ahnen, dass es für das Bezahlsystem im CineStar gern mal zu viel werden könnte, wenn man zwei vorbestellte Tickets abholen möchte. Na ja, genug Zeit war eingeplant, so dass ein Besuch bei BK noch ohne Eile möglich war. Zum Film…
“Into The Woods” ließ mich ob der Besetzung schon frühzeitig relativ hohe Erwartungen haben. Zu hoch könnte ich nun sagen, da die Musical-Verfilmung zum Ende hin zäh und nervig wird. Mindestens 15 Minuten zu lang – bzw. ich konnte das Ende dann kaum noch erwarten und wollte dann auch kein weiteres Lied mehr hören. Dar empfand ich schon als Trost, dass zumindest optisch Einiges geboten wurde. Insofern etwas für Fans der Vorlage oder Schauspieler. (6/10)

25.02.15 : Für diesen Tag hatte ich drei Redaktionstreffen auf dem Plan, was ich letztendlich doch etwas stressig fand – zumal ich nebenbei noch von A. um (zeitnahe) Hilfe für einen Text gebeten wurde. Und auch am Abend hatte ich nicht wirklich die Ruhe, da mir die Öffnung des Hackspace anvertraut wurde. Dort wiederum verlief der Abend ziemlich produktiv.

Es verbleibt in Vorfreude auf das Wochenende
F.

Ansichtssache: Birdman

Februar 25, 2015

Gerade noch rechtzeitig habe ich den Film vor den Oscars 2015 gesehen und kann demnach endlich mitreden. Ist “Birdman” ein Film des Jahres? Handwerklich auf jeden Fall. Dazu steckt zu viel Originalität in der Machweise, als das man die Dramödie auslassen sollte.

Für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es dennoch nicht, da die Thematik um das neurotische Schauspier-Dasein am Theater relativ wenig Zugang für Außenseiter bietet. Zwar schaut man der Besetzung dank genialer Kamerafahrten quasi über die Schulter, aber mehr als Kopfschütteln blieb zumindest bei mir als Reaktion nicht übrig. Hinzu kommt die Wirkung auf der Meta-Ebene – weil mit Michael Keaton, Edward Norton und Emma Stone der reale Bezug zu Comic-Verfilmungen gegeben ist. Sogar der Verweis auf 1992 sitzt nicht nur im Filmkontext um einen gealterten einstigen Megastar.

Fazit: “Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)”  fordert den Zuschauer mit kantigen Figuren und einer eigentümlichen Erzählstruktur. Belohnt wird man dafür mit origineller Kameratechnik und überzeugenden Darstellern. (8/10)

52 Songs 2015 #7

Februar 22, 2015

52songs2015

Das dieswöchige Thema erhielt ich von D. und es setzte mir zunächst ganz schön zu. Denn zu Motivation wollte mir erst nichts einfallen. Zu allgemein vielleicht? Bzw. die ersten Lieder, an die ich dachte, gefielen mir nicht ausreichend für dieses Projekt. Mit ein wenig mehr Zeit und dem Blick auf die eigene Mediathek änderte sich die Ausgangslage – eine zweistündige Zugfahrt später kann ich sogar behaupten, eine ganze Playlist zu dem Thema füllen zu können. (Eine schöne Erkenntnis.)

Als antreibend motivierend empfand ich schon seit Jahren beat-lastige Tracks oder Remixe. Das kann bis in die Abteilung Trance gehen. Jedoch lässt dies zumeist die textliche Gestaltung außer Acht. Insofern wollte ich es mir bei der Wahl nicht zu einfach machen. In engere Ausfall kam nebst “den üblichen Verdächtigen unter meinen favorisierten Künstlern” sogar ein Song, der Motivation wörtlich im Text enthält.

Das Rennen machte ein Song von den Goo Goo Dolls, den man auf deren 2013er Album “Magnetic” zu findet. Es ist dort der Abschluss-Track und besticht durch Ohrwurm-Qualität inklusive passender Lyrics – mit der kleinen Ausnahme, dass ich den Titel als eher metaphorisch sehe. (Schon allein der Umwelt zuliebe.) Ich erinnere mich an Tage im vergangenen Jahr, in denen der Shuffle-Modus mir dieses Lied unterwegs beschert hatte und ich mich ungemein motivierter als davor fühlte… insofern “Keep The Car Running

Es verbleibt mit einer neuen Playlist
F.

Logbuch : ein perfektes Dinner

Februar 17, 2015

Die übliche “was sich alles ansammelt”-Einleitung spare ich mir heute…

10.02.15 : In meinem Bemühen, weiterhin das anstrengende Wochenende auszugleichen, ließ ich es auch am Dienstag auch auf keine Experimente ankommen, verließ mich auf die Routinen eines typischen Dienstags und war dann auch wieder zeitig im Bett.

11.02.15 : Für den Mittwoch hatte ich mir ein volles Programm vorgegeben: Sport, Arbeit, Meeting statt Mittag, Arbeit, Musikredaktion, Hackspace. Besondere Vorkommnisse? Nicht wirklich… außer dass meine PGP-Einrichtung nicht so (schnell) laufen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

12.02.15 : Ein anhaltender Trend von ausreichend Schlaf sorgte für einen entspannten Donnerstag. Am Abend fand ich mich bei LOHRO ein, um noch ein paar Vorbereitungen für den Folgetag zu erledigen. Ich fand noch ein Brötchen in der Küche und nutzte die Gelegenheit, das Chili-Öl zu kosten, welches seit Tagen sehr dekorativ auf dem Tisch stand. Fazit: Brötchen mit Chili-Öl ist okay, Brötchen mit Chili-Öl und Kräuter-Frischkäse ist besser. :P Ach, und irgendwie geriet ich in Redseligkeit und textete J. über Comics zu. Ich ging wieder einmal sehr kurz vor Ladenschluss bei Lidl einkaufen und gönnte mir zu Hause noch ein spätes Abendessen.

13.02.15 : Nicht nur war an dem Freitag (den 13.) der vierte World Radio Day, sondern für mich noch ein Urlaubstag, den ich für anderweitige “Arbeit” nutzte. Denn ich half bei einem Workshop mit Teenagern und betreute die Technik während einer Sondersendung, bevor ich mich auf meine Sendung am Nachmittag vorbereitete. Die ungewohnte Zusammenarbeit mit (derart) jungen Menschen war eine willkommene Herausforderung, schon allein wegen der Abwechslung. Für das Tagesprogramm hatte ich anlässlich des Thementages viel besondere Musik parat und den Spaß daran konnten die Hörerinnen anhand des Feedbacks scheinbar gut wahrnehmen. Am Abend fanden sich in der Küche noch eine heitere Runde ein und Rest konnten verwertet werden.

dinner201514.02.15 : Irrtümlicherweise vermutete ich, einen Stoffbeutel beim Radio vergessen zu haben, weswegen mein erster Gang an diesem Valentinstag zu LOHRO führte. Dort angekommen erfuhr ich von einer kleinen Katastrophe, da der Datenbestand fürs redaktionelle Werkeln über Nacht ausgefallen war. P. war entsprechend unglücklich, wieder in der Spur zu sein. Ich hatte allerdings ganz andere Pläne für den Tag. war nach kurzem Aufenthalt schon beim Wochenendeinkauf und gönnte mir ein ruhiges Frühstück mit Infotainment in Form von “Real Time”. Dann schlief ich ein Weilchen und machte mich auf zum Dinner, welches ich seit Monaten auf dem Plan hatte. S. und C. legten sich mächtig ins Zeug und die Geschmackseindrücke übetrafen sich alle gegenseitig. Ein sehr schöner Abend. (Die Schnapschüsse der Kategorie Foodporn verkneife ich mir hier mit großer Mühe.)

15.02.15 : Endlich mal wieder an einem Sonntag ausschlafen – so meine Gedanken, als ich in aller Ruhe den Tag begann. Im Kontext der Tagesplanung war ich relativ bepackt, als ich bei LOHRO eintraf, wo schon fleißig an der Sendevorbereitung gewuselt wurde. Ich ließ es mir dann spontan doch nicht nehmen und machte bei der Jubiläumssendung zum ersten Jahr LOHRO Charts mit. Am Nachmittag gingen wir “fast fooden”. Beim Techniktreffen im Anschluss lernte ich ein paar Details zur WordPress-Administration, wobei ich auf die Zeit zu achten hatte. Denn der Hackspace wurde erstmals von mir aufgeschlossen. Viele Leute trafen ein und wir konnten ein paar Planungsschritte zur Webseiten-Migration festhalten. Darüber hinaus konnte ich meine Kenntnisse über git wieder auffrischen.

16.02.15 : Aufgrund der vielen späten Dinge am Sonntag, empfand ich den Start in die Woche etwas suboptimal. Welch ein Zufall, dass ich rechtzeitig in der Frieda 23 zugegen war, um C. und L. abzupassen, die sich dort zum Frühstück verabredet hatten. Wohl gestärkt ging ich in die Montagsrunde und danach ins Büro. Der Tag wurde durch einige Verwaltungsdinge relativ außergewöhnlich. Am Abend freute ich mich aufs Abendessen und die überlange Jubiläumssendung SNL mit ganz vielen Gastauftritten und noch mehr Rückblicken.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf ein weiteres entspannendes Wochenende
F.

52 Songs 2015 #6

Februar 15, 2015

52songs2015

Das Thema dieser Woche verdanke ich K., der auf einem Bild des FSF-Sängers die Gestaltung der Gesichtsbehaarung bestaunte und mir somit Bärte vorgeschlagen hat. Dabei dachte ich zunächst an Persönlichkeiten und stellte fest, dass ich nur wenige Songs, die das Thema aufgreifen. Zu nennen wären da vielleicht “Up!” von Shania Twain oder “3-Tage-Bart” von Die Ärzte. Bei Künstlern sind da vielleicht Freddie Mercury und (aktueller) Conchita Wurst sehr bekannte Vertreter.

Letztendlich fiel die Entscheidung dann auf eine Art Gesamtpaket – denn mit einer Band wie ZZ Top und einem Lied wie “Rough Boy” sind Assioziationen bezüglich Bärten wohl leicht nachzuvollziehen. Und falls jemand beides nicht kennt, ist diese Referenz vielleicht noch lohnenswerter…

Es verbleibt hinter seinem präferierten Zeitplan
F.

PS: Themenvorschläge nehme ich auch weiterhin gern von Lesern entgegen. :)

Logbuch : Und täglich grüßt der Terminkalender

Februar 10, 2015

Wo soll ich bloß anfangen? Dem Ziel, mein Logbuch-Output durch kürze Zeitabstände zu erhöhen, bin ich aufgrund allgemeiner Auslastung bislang nicht zufriedenstellend näher gekommen. Aber hey, Prioritäten eben… Bzw. da hält mich zumindest das 52-Songs-Projekt hier weiterhin auf Trab, bei dem ich ebenfalls gedenke, einen Beitrag nicht erst am letzten Wochentag zu veröffentlichen. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern beim Lesen der Eindruck rüberkommt, dass ich gewissermaßen beschäftigt bin… Es gibt auch Momente, in denen mir das Gewusel zu viel wird. (Warnsignale sozusagen.) Aufschieben tu ich Einiges bereits seit Wochen… da sind die 10 Tage hier schon fast zu belächeln. :P

31.01.15 : Das Wochenende zum Monatswechsel fühlte sich leider nicht wie ein Wochenende an. Zunächst einmal konnte ich nicht ausschlafen, um noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor ich mich zur Tagesaufgabe aufmachte: Workshop anleiten. Dazu gab es ein paar Tassen Tee, um erste Kränkel-Erscheinungen zu bekämpfen. Meinen zweiten Vortrag der Woche fand ich teilweise suboptimal, was die Ausrichtung an die Zielgruppe anging. Im Nachhinein war ich mir auch nicht sicher, wofür die Folien ursprünglich zusammengestellt wurden. Da war die Vorstellung des Sendestudios schon spaßiger für mich. Am späten Nachmittag erledigte ich noch einen Einkauf. Zu Hause angekommen, legte ich eine “sleepy time”-Playlist ein, stellte mir den Wecker und schaffte es tatsächlich beim selben Song einzuschlafen und aufzuwachen, so dass ich erst daran zweifelte, dass so etwas wie Schlaf überhaupt stattgefunden hat. Dann wurde es auch schon Zeit für die Abendgestaltung in Form einer Geburtstagsfeier bei K., wo unfassbar viel aufgefahren wurde – ua. Pommersche Götterspeise. :P
Entgegen meiner Prognose hatte ich mehr Durchhaltekraft, weswegen ich auf dem Heimweg ziemlich traurig ob der (wiederholt) geringen Anzahl an Schlafstunden wurde.

01.02.15 : Keine Zeit zum Bedauern, denn der zweite Workshop-Tag wollte betreut werden. Es kam mir schon etwas wahnsinnig vor, dass ich nebenbei noch Moderations-Takes vor der Sondersendung der Teilnehmer mitmachen wollte/konnte, weil sich kein anderer dafür finden ließ. Bei der Auswertungsrunde wanderte mein Blick von Uhr zu Fenster, weil es noch Dinge zu berücksichtigen gab. Irgendwie gelang es mir, mich an meinen Zeitplan zu halten und so wurde ich mit “Pizzasuppe” zum Abendessen belohnt. (Ziemlich intensiv im Geschmack.)

02.02.15 : Mein Murmeltiertag 2015 bleibt hoffentlich einzigartig in dieser Form. Denn nicht nur begann ich die Woche unangenehm früh und mit einer Zugfahrt, sondern auch mit extra viel Tagesinhalt, der mich zwischen Büro und Seminarraum pendeln ließ. Erfreulicherweise ließ ich es mir am späten Abend nicht nehmen, an meiner Tradition festzuhalten und “Groundhog Day” zu schauen. Der Film ist nach wie vor ein absoluter Favorit von mir.

03.02.15 : Endlich, endlich, endlich. Eine Nacht, die sich regenerierend anfühlte. Ich plante den Tag etwas um, hatte mein Abendessen bereits beim Verlassen des Hauses dabei und ging nach der Arbeit zu einem Planungstreffen ins Cafe Marat. Dort war die kleine Runde ziemlich produktiv und man beschloss, noch im Warmbad vorbeizuschauen, wo wir sogar noch einen Tisch fanden. Der Abend endete heiter.

04.02.15 : Weniger Routine für einen Mittwoch. Der Arbeitstag wurde durch eine Trainingseinheit als außergewöhnliche Mittagspause unterbrochen. Und nach dem Treffen der Musikredaktion bereitete ich noch eine neue Rubrik für den Einsatz am Folgetag vor.

05.02.15 : Sportlich fing mein Donnerstag an und so verlief er auch bis zum Abend, da ich Termine miteinander vereinbaren wollte. Glücklicherweise gab es keine großen Verzögerungen am Nachmittag und so konnte ich abends im Studio erstmals “Das Kinogespräch” führen – wenn auch erst nach einer Verzögerung aufgrund “Lach-Flash-Attacke”. Da soll noch einer sagen, Kultur (oder eine Sendung über Kultur) wäre langweilig.

hack_211506.02.15 : Mit einer weiteren Frühschicht sollte meine Arbeitswoche enden. Den “Weckruf” würde ich als zufriedenstellend abtun. Weniger dagegen die Überstunde am Abend. Denn so blieb mir weniger Zeit für eine Extraportion Schlaf vor der Abendverstaltung im “projekt:raum” mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Mein letzter Besuch im Hackspace lag bereits Wochen zurück (im letzten Jahr). Irgendwann war ich dann dort vorort und das auch eine ganze Weile…

07.02.15 : Überlange Tage haben die Tendenz, sich auf den Folgetag auszuwirken. Und so bekam ich vom Tageslicht am Samstag relativ wenig mit. Ein wenig angeschlagen schleifte ich mich noch zum Sport, der mir 50% mehr Zeit abverlangte als gewöhnlich. Dafür beeilte ich mich danach, um nicht zu spät beim Doctor-Who-Abend zu erscheinen – mit dem Ergebnis, dass ich dennoch der erste Gast war. Es wurde mächtig aufgetafelt, geschlemmt und schließlich auch DW-Folgen der letzten Staffel konsumiert. Im Anschluss ließ ich mich noch auf ein wenig Wiki-Arbeit ein, was dann schon wieder Zeit kostete…

08.02.15 : Zeit, die ich am Sonntag gern in Schlaf investiert hätte. Denn so erschien ich ein weiteres Mal müde in der Frieda 23, nur um festzustellen, dass schon jemand für Zutritt gesorgt hatte. Ich ließ es mir dann nicht nehmen, bei den LOHRO Charts mitzureden. (Wenn ich schon so zeitig da auftauche…). Am Nachmittag ließ ich mich auf das für mich relativ selten gewordene Erlebnis ein, Döner zu essen. K. spendierte noch etwas Kuchen und in der Küche gab es noch Pizza-Reste. (*schlemm*) Am Abend machte J. es etwas spannend, ob er denn noch im LiWu zur abermals ausverkauften Vorstellung von “Wir sind jung. Wir sind stark.” erscheinen würde.
Der Film ist handwerklich topp, inhaltsmäßig überaus relevant und erfreulich frei für Interpretationen. Nur zum Ende hin wirkten manche Details auf mich etwas unstimmig bzw. langatmig. (8/10)
Um einen Sonntag außer Haus abzurunden, nahm ich noch am Treffen der Technikgruppe teil, welches zuweilen überraschend hardware-lastig war, bevor wir uns organisatorischen Themen widmeten. Da ich wirklich nicht noch eine zu kurze Nacht haben wollte, blieb ich nicht bis zum Ende.

09.02.15 : Und so wirkte der Wochenstart gleich etwas angenehmer, wenn auch ich am Nachmittag entschlossen war, es mit der Abendgestaltung auf ein Minimum reduzieren zu wollen. Dies ließ mich auch auf die spontane Anfrage nach einem Kinobesuch zu einer “Sneak Preview (OV)” von S. mit einer Absage reagieren. Als ich nach einem Termin im Hansaviertel nach Hause kam, fand ich eine Einladung im meinem Briefkasten. Ach, es ist schon etwas Besonderes, wenn solche Dinge nicht nur mündlich oder via Internet stattfinden. Apropos… ein paar Stunden später hatte ich eine weitere Einladung im Mail-Postfach. (Ironie?) Ich freute mich sehr darüber, dass “Last Week Tonight with John Oliver” wieder angelaufen ist. Die Unterhaltung fürs Abendessen war gesichert. Beim Aufarbeiten der Grammy-Verleihung und dem anschließenden Schreiben für mein Musik-Journal fielen mir schon fast die Augen zu. Insofern ging ich meinem Entschluss nach…

Es verbleibt auf der Suche nach Lücken im Kalender
F.

52 Songs 2015 #5

Februar 8, 2015

52songs2015Das dieswöchige Thema ließ ich mir von J. geben – und heraus kam: Pokémon. Dieses Franchise begegnete mir bislang nur tangentiell. Ich glaube, ich habe niemals eine Folge der Trickserie komplett gesehen – geschweige irgendeinen der Filme. Und auch mit den Spielen habe ich nichts am Hut. Jedoch erwog ich irgendwann mal, ein Pikachu-Plüschtier haben zu wollen. Das änderte sich dann mit Digimon, einer Franchise, dessen Serie ich in den ersten Staffeln verfolgt habe, und der ich aufgrund meiner Begeisterung ein Patamon-Plüschtier verdanke.

Zum Thema Musik würden geneigten Kennern wohl nun bestimmte Titel- oder Soundtrack-Songs in den Kopf kommen. Aber ich entschied mich ziemlich schnell für einen Pop-Song, der nur bedingt mit dem Kult in Verbindung gebracht werden kann, obwohl die Interpretin manchmal selbst wie ein Pokémon rumläuft. Das Wort bedeutet ja so viel wie Taschenmonster. Und da fiel mir der Song “Monster” von Lady Gaga ein, ein Highlight ihres großartigen Albums “The Fame Monster”. Viel Spaß.

Es verbleibt etwas unter Zeitdruck
F.

52 Songs 2015 #4

Februar 1, 2015

52songs2015

Heute in aller Schnelle, da es eine anstrengende Woche für mich war. Von M. erhielt ich das Thema Verkehr. Und da fiel mir ziemlich instantan mein Lieblingssong des deutschen Duos Boy ein – “Railway” (vom Album “Mutual Friends“), was mehr entspannt als hektisch daher kommt. Wie eine angenehm ruhige Bahnfahrt.

Es verbleibt als Freund gelegentlicher Entschleunigung
F.


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