Posts Tagged ‘John Mayer’

52 Songs 2015 #18

Mai 10, 2015

52songs2015In dieser Woche holte ich mir bei B. ein Thema – “Live”. Damit ist Echtzeitaufnahme mit Konzertatmosphäre gemeint. Und natürlich kann ich dazu wieder etwas schreiben. Früher mochte ich Live-Aufnahmen so gar nicht, weil mich das Publikumgeschrei gestört hat. Zu den ersten Live-Aufnahmen, die ich in meiner Musiksammlung wahrnahm, gehören Songs vom Compilation-Album “Tourism” von Roxette, wobei mich selbst heute noch stört, dass die Übergänge zu Studio-Aufnahmen durch Live-Anteile “verschmutzt” sind.

Im Laufe der Zeit lernte ich einige Lieblingslieder durch die Neuabmischung als Live-Aufnahme kennen sowie schöne Lieder, die es nur in Live-Version gibt. So auch meine Wahl. Seit fast 10 Jahren bin ich John-Mayer-Fan und so kenne ich auch seine DVD “Where The Light Is”, wo er in drei Teilen unterschiedliche Live-Modi abhandelte. Der Song ist eine Cover-Version von Tom Petty (and the Heartbreakers) und so viel gefühlvoller als das Original (aus meiner Sicht). Ich kann mittlerweile glücklich behaupten, dass ich John Mayer live erleben durfte, und weiß daher, dass nicht nur die Video-Form seiner Live-Künste zu Gänsehaut führen kann. Ich präsentiere euch hier “Free Fallin’”.

Es verbleibt in Echtzeit
F.

Logbuch : Amsterdam im Herbst

Oktober 27, 2013

AmsterdamIch denke, auf kaum eine Woche trifft das Adjektiv „ereignisreich“ besser zu in diesem Jahr als wie auf die Letzte. In der Frühe noch kurz ein Franzbrötchen verdrückt und schon machte ich mich auf den Weg zum Hamburger Flughafen.

Drei Stunden später kam ich in Amsterdam an, wo mich zunächst die Ausdehnung des dortigen Flughafens (Schiphol) verblüffte. Ich weiß gar nicht, wie viele Meter ich vom Gate zur Haupthalle zurücklegen durfte, um mir dann dort ein (erfreulich günstiges) Ticket für den IC in die Innenstadt zu holen. Es dauerte keine halbe Stunde, da war ich schon am Zielbahnhof – in unmittelbarer Nähe zu meinem Hotel, welches ich kaum hätte verfehlen können, weil direkt am Bahnhof „Bijlmer ArenA“ lag. Und ja, das kolossale Bauwerk mit dem selben Namen war auch nicht zu übersehen. Und als ich mich dort in der Gegend umschaute, verstand ich auch, warum das Areal auf Google Maps etwas uneindeutig erschien. Die Verkehrswege überlappten teilweise den Fußgängerraum, weil Straßen und Bahnstrecken ebenentechnisch darüber lagen.
Gegen Mittag nahm ich die Metro in die Innenstadt, die natürlich voll war. Dort angekommen bummelte ich durch die Straßen und Seitenstraßen und konnte mein Glück kaum fassen, einen Laden zu finden, welcher importierte Süßigkeiten im Angebot hat. Da nutzte ich die Gelegenheit, ein Marshmellow-Törtchen zu kosten und mir wieder die „Mango Madness“-Sorte von Snapples zu gönnen. Mit dem Zuckerschub konnte es dann weitergehen. Auf der Ecke zum Anne-Frank-Haus hatte ich gar nicht lange rätseln müssen, wo dass denn nun sei – die Menschenschlange verriet es. Ich entschied mich da dann doch für noch mehr Sightseeing der individuellen Art, bis sich das Wetter verschlechterte und ich auf dem Weg zum Hotel war, um endlich einzuchecken. (Hatte davor nur mein Gepäck abgeben können.) Das Zimmer war zufriedenstellend – da immerhin teuer genug. Eigentlich bemerkte ich schon leichte Erschöpfungsanzeichen, ließ mich allerdings nicht darauf ein, guckte kurz ins Internet und fuhr wieder in die Innenstadt. Als es dort allmählich dämmerte, waren die „roten Lichter“ eigentlich nicht zu verfehlen. Zum Abendessen probierte ich „Hollands Voted Nr 1 Fries“ (na ja, Fritten halt) und gönnte mir danach noch einen frischen Burger.
Was dann kam, bringt mich immer noch zum Schmunzeln. Ich wurde auf der Straße erkannt. Wie? Nun, im Vorfeld meiner Reise, schaute ich auf die Couchsurfing-Webseite von Amsterdam nach Foreneinträgen von Reisenden, die wie ich in der Stadt unterwegs waren. In zwei-drei Threads antwortete ich. Und so kam es, dass ich an meinem ersten Abend in Amsterdam mit einem Neuseeländer unterwegs war. Wie gut, dass ich ebenfalls vor der Reise Smartphone-Apps für Amsterdam installiert hatte. Das vereinfachte die Suche nach der nächstbesten Verbindung zurück zum Hotel, da die Metro nach 20 Uhr schon eingeschränkt fährt. Und damit noch nicht genug. Kaum wieder in der Bijlmer-Region angekommen, ging ich noch ins Kino. Warum? Grund Nummer 1: das Multiplex liegt gleich auf der anderen Seite vom Bahnhof/Hotel. Grund Nummer 2: es hat einen IMAX-Saal. Für die Spätvorstellung war zwar „nur“ der Metallica-Film „Through The Never“ im Angebot, aber das nahm ich in Kauf. (Die einzige Alternative wäre zu einer anderen Zeit sonst „Gravity“ gewesen. Und den Film wollte ich dann doch nicht noch ein drittes Mal sehen.)
Was soll ich sagen? „Through The Never“ ist in erster Linie ein Highend-Konzert mit ein paar Handlungsszenen, die ich als Nicht-Fan zum Teil schwer verständlich fand. (7/10) Der Sound war satt, das Bild groß – nur so viel besser als ein „herkömmliches“ 3D-Kinoerlebnis fand ich diese IMAX-Aufwertung nicht. Vielleicht war der Film auch nicht die optimalste Wahl. Dafür erfreute mich der IMAX-exklusive Vorgeschmack auf den neuen „Thor“-Film.
Gegen halb 1 war ich dann auch wieder in meinem Zimmer, sah „The Graham Norton Show“ auf BBC (mit Natalie Portman als Gast) und fiel dann in den tiefsten Schlaf seit langer Zeit.

Am Dienstag genehmigte ich mir dann eine Portion Kultur und reihte mich gleich am Vormittag für einen Besuch im Anne-Frank-Haus ein. Wie gut, dass der iPod ausreichend aufgeladen war. Eine Stunde anstehen wäre sonst unangenehmer gewesen. Nach der Tour durchs Museum, schaute ich mir noch die „Lehrvideos“ von „Free2choose“ im Multimedia-Bereich an, was mich dann doch etwas aufwühlte – viele kontroverse Themen eben. Na ja, das sollte es dann zum Thema Kultur für mich gewesen sein. Ich wollte danach in Richtung Vondelpark, den ich dann nach einigen Irrwegen (in Form eines Amerikanischen Buchladens und gesperrter Straßenbahnstrecken) auch erreichte und der mich (natürlich) an den Hype Park erinnerte. Zum Abend genehmigte ich mir Schawarma (was dort „Shoarma“ heißt). Lecker exotisch (wie eine Art Gyros-Döner). Zu lange sollte dieser Abend in der Innenstadt nicht werden, denn das Hauptereignis meiner Reise stand auf dem Plan.
Was soll ich sagen? Ich habe John Mayer live gesehen. Damit erfüllte ich mir einen Traum. Das Konzert war sehr professionell. Jeder im Publikum, der wie ich nicht so weit vorne saß, konnte immerhin die riesige LED-Wand mit den verträumten Animationen genießen. Und als Bonus zeigte Gabrielle Aplin im Vorprogramm ihr Talent.

Für Mittwoch konnte ich das Ausschlafen knicken, weil die Rückreise entsprechendes Timing erforderte. Ich kann erfreut vermelden, dass ich mich beim Frühstücksbuffet so intensiv gestärkt hatte, dass ich den Snack-Buden im Flughafen problemlos widerstand. Erst am Hamburger Hauptbahnhof war der Appetit wieder da – so wie ein Stand mit frischen Franzbrötchen. Kaum zu Hause angekommen, war ich schon mit dem Update auf die neue iOS-Version beschäftigt, ging kurz zum Training und danach zur LOHRO-Feier, die inoffiziell auch als Geburtstag bezeichnet werden kann. Dort lernte ich J. kennen, die noch ins Barfuss wollte. K. und ich schlossen uns ihr an.

Die Rückkehr in den Arbeitsalltag fiel mir nicht so schwer wie befürchtet und endete mit der Premiere, dass ich die Zeit (sowie mein Telefon) vergass und meinen Folgetermin kurzerhand verschieben musste. Schließlich ging ich noch zu einem LOHRO-Termin, der mir weitere Einblicke in die Struktur des Vereins einbrachte.

Der Freitag verlief insofern außergewöhnlich, da ich übermäßig früh zur Arbeit ging, um am Nachmittag bei einer Doktorverteidigung dabei sein zu können. Diese ging auch überwiegend sehr gut über die Bühne. Im Anschluss gab es belegte Brötchen sowie die Einladung zu einer Feier im Anschluss. Diese war auch sehr lustig.

Am Samstag fuhr ich wieder nach Rügen, wo ich mich wieder in der Küche austobte und die Nudelsauce dieses Mal mit Mango-Nuancen erweiterte. Zudem traf ich M. Im Supermarkt, die im Rahmen eines Erasmus-Ausfluges in Binz war. Zufälle gibts.

Heute habe ich hauptsächlich Serien geschaut – darunter „Saturday Night Live“, „Real Time With Bill Maher“ und „The Late Late Show with Craig Fergusson“.

Es verbleibt am Planen
F.

Waiting on the world to change

April 8, 2013

John Mayer formulierte es einst so treffend, dass ich den Song vom Album „Continuum“ gern referenziere. Am Wochenende las ich einen langen Artikel über „crazy talk“ bzw. die Theorie, mit Sprachwissenschaft das Leben zu beeinflussen. Nun vielleicht nicht jedes Leben, aber zumindest das Leben um Trendsetter herum und deren Gefolgschaft, die gern auf Züge aufspringt. Und eh man sich versieht, setzen sich Wortschöpfungen durch, die dann zum Allgemeinwissen zu zählen sind. Beispiele gefällig? „Open Source“ und „Web 2.0“ – oder ganz frisch „Algorithmic Regulation“.

Dabei spielt es zunächst keine Rolle, aus welcher Ecke der Begriff nun letztendlich stammt. Die Vorstellung, dass durch gezielte Propaganda (wahrscheinlich inklusive finanzkräftiger Unterstützung) Begrifflichkeiten – mit bewusst schwammiger Bedeutung – in den Vordergrund gestellt werden, sollte dabei eher zu denken geben. Im Rahmen des Artikels wird von „Verschmutzung“ geredet, wenn Sachverhalte fachübergreifend angewendet werden, was im ersten Moment vielleicht genial wirken könnte, aber nicht das Hinterfragen erspart. Ansätze bei der Software-Entwicklung müssen nicht zwangsläufig in der Politik sinnig sein, etc. Das heißt nicht, dass interdisziplinäres Denken schadet, sondern aus meiner Sicht, dass Limitierungen in der Adaption auch Beachtung finden sollten.

Der Artikel von Evgeny Morozov behandelt in dem Kontext Fälle, in denen technische Aspekte auf Bereiche wie Wirtschaft und Gesellschaft ausgeweitet werden. Diese Richtung lässt sich ganz leicht mit dem Aufstieg des Internets begründen. Man denke da an frühe Modem-Anschlüsse und heutige Tablets mit SIM-Karten, was allgemein als gelungene Entwicklung angesehen wird. Nur macht technischer Fortschritt nicht automatisch einen gesellschaftlichen Mehrgewinn aus. Stichwort Kleingedrucktes. Ähnlich wie bei Werbefilmen die Vorteile für Produkte und Dienstleistungen auffallend betont werden, sollen auch gern bei Neuentwicklungen fragwürdige Details verschleiert werden. Und sei es nur, um bestimmte Bedeutungsauslegungen für jeweilige Interessengruppen parat zu haben.

Was will ich damit sagen? Dass unser Leben vor dem Internet besser war? Nein. Dass man wie beim Kauf eines Fernsehers den Einsatz von Technik und Diensten abwägen sollte? Vielleicht. Wahrscheinlich aber, dass kritisches Hinterfragen nicht an Bedeutung verliert – in der Hoffnung, dass noch allgemein bekannt ist, was mit kritischem Hinterfragen gemeint ist. Leider macht es uns die Welt (im Wandel) nicht einfach, wenn Faktendreherei immer leichter wird und man für so ziemlich jeden Standpunkt eine passende Statistik herbeizaubern kann.

Es verbleibt mit freundlichen Grüßen ans Vertrauen
F.

The age of worry

August 19, 2012

Wie bitte? Ich hatte diesen Titel hier noch nicht? (Manchmal prüfe ich das, bevor ich mit einem neuen Eintrag beginne.) Dann wird es aber Zeit. John Mayer beweist mit diesem Song nämlich erneut, wie gut er sein kann. Ich sollte mir den Text auf ein T-Shirt schreiben oder jedem ungefragt eine Kostprobe vorsingen. So überzeugt bin ich davon.

Überzeugt bin ich übrigens auch davon, Gelegenheiten wahrzunehmen. Tat ich dann auch. Gleich am Donnerstag war ich erstmals im Lokal „Zur Kogge“, um in geselliger Runde ein weiteres Mal Einblicke in den Alltag (und die Ansichten) eines Administrators zu erhalten und einen außergewöhnlichen Fisch-Salat zu kosten. Mal was anderes.

Und Freitag ging es für mich dann auf zu einem Kurzurlaub, den andere wohl für verrückt halten würden. Ich sah es eher als Gelegenheit. Gelegenheit, mal wieder in einem geekigen Pop-Kulturkreis auf alte und neue Bekannte zu treffen und nebenbei kreative Darbietungen zu erleben. Wenn das noch in einer europäischen Metropole stattfindet, die ich irgendwie mag, erhöht das den Spaßfaktor. Sollte ich den Ausflug in einem Wort zusammenfassen, wäre es wohl „intensiv“. Intensiv, weil auch dort eine Hitzewelle einbrach, die ich so dort noch nicht erlebt habe, und weil ich mich am Samstag in Geduld üben konnte. (Stichwort Anstehen)

So, und heute hatte ich zum Mittag einen Lammburger mit Minz-Joghurt-Sauce in einem Terminal-Pub, welches gerade den referenzierten Titel spielte, als ich zum Tisch geleitet wurde. War lecker, nut die Beilage (pappige Kartoffelecken) muss noch optimiert werden. Der Heimweg gestaltete sich als etwas hektisch, aber erfolgreich – weil ich mehr oder weniger die Zugverbindung nehmen konnte, die schwer zu bekommen ist, wenn man nur Minuten als Zeitfenster einplant und sowohl an der Grenzkontrolle als auch durch S-Bahn-Verzögerung aufgehalten wird. Die Sommerhitze war da nur der Bonus.

Na ja, und nun sitze ich wieder in den heimischen 4 Wänden und verfasse diese Zeilen. Derweil erlebe ich den Wahnsinn, der auftritt, wenn man in einem Facebook-Post verlinkt wurde und darauf die Kommentare zu einem Chat werden. Über 30 E-Mails haben mir das eingebracht (jede einzelne Bla-Antwort), bis ich eben endlich den „Abschalten“-Klick auf der Seite gefunden habe (Stichwort „Unfollow“). Ist das Jammern auf hohem Niveau?

Na gut, dann muss noch ein Absatz her. Thema: kürzlich probierte exotische Köstlichkeiten. Irn-Bru ist ein Softdrink aus Schottland und schmeckt wie ein Mix aus Sprite mit Mandarine. Lecker. Einen höheren Bekanntheitsgrad haben Reese’s Peanut Butter Cupcakes – diese gibt es aber auch mit weißer Schokolade. Und diese Version schmeckt mir besser. Jolly Rancher Watermelon kann man hierzulande mit der grünen Melonenlimonade vergleichen, die es unter anderem von Fritz gibt. Und ebenso ist ein Heath-Riegel nichts anderes als Daim-Ersatz.
So, und wer nun meint, neidisch oder traurig sein zu müssen, dem empfehle ich die Homepage AmericanSoda.de zum Nachgucken und Bestellen. 😛

Es verbleibt im Zeitalter der Sorge
F.

Walt Grace’s Submarine Test, January 1967

Juni 5, 2012

Und wieder ziert ein Titel von John Mayer meinen Post. Ja, der klingt erst mal komisch, ist aber ein wunderschöner Song, welcher eine Geschichte erzählt (und nicht historisch fundiert ist oder so). Mal was anderes auf sympathisch skurril.

Gleiches lässt sich über den Film „Moonrise Kingdom“ sagen, den ich heute abend im Kino gesehen habe. Meine Güte, war der detailverliebt. So ziemlich jede Minute hätte man einen Screenshot machen und das als Postkarte drucken können. Allein der Retro-Filter und die genialen Kamerafahrten geben dem Film etwas Besonderes.
Wenn dann noch eine niedliche Geschichte, eine rundum hervorragende Cast und ein paar herrliche Lacher dabei sind, ist die Abendunterhaltung gesichert. Hier bekommt man ein Independent-Qualitätsprodukt, welches für die Vielfalt der amerikanischen Filmindustrie spricht. Es muss halt nicht immer Action und Effekte (inklusive der ewig gleichen Klischees) sein.

Und sonst so?
Ach, ich habe heute wieder etwas über die Euro-Krise gelesen, was mich ein wenig deprimiert hat. Man sollte doch denken, dass wir Europäer einen Weg finden – und sei es mit handfesten System-Änderungen. Das ist wohl zu viel Optimismus, oder?
Mir fehlt es dieser Tage auch an Kraft, über politische Themen zu schreiben. Dem geneigten Leser empfehle ich da Fefe’s Blog. In diesem Kontext kam mir auch der Gedanke, dass ich kein glücklicher Journalist wäre. Zwar informiere ich mich gern über das aktuelle Geschehen, aber auf Zwang regelmäßig Meldungen zu verfassen, die dann optimalerweise auch noch gut recherchiert sein sollten, wäre wohl nichts für mich.

Lese-Ecke: Bei Amazon gibt es ein E-Book mit dem Titel „The Flinch“ gratis, welches einem Anregungen zur Lebensverbesserung einbringen soll. Ich werde es demnächst wohl anlesen. Vielleicht auch schon parallel zu meiner aktuellen Lektüre, die mich nicht gerade mitreißt (Stichwort dröge).

Es verbleibt auch künftig ohne U-Boot
F.

Whiskey, Whiskey, Whiskey

Mai 27, 2012

Der heutige Titel bezieht sich auf ein Highlight vom aktuellen John Mayer Album „Born And Raised“. Der Song besticht durch eine unglaubliche Gelassenheit und raffinierte Instrumentalisierung, die etwas an Country-Musik erinnert. Und der nachdenkliche Text (neodeutsch die Lyrics) gefällt mir auch.
Ich kann es kaum erwarten, die neuen Lieder besser kennen zu lernen. Ich mag seine Musik sehr und würde diesen Künstler gern live sehen. Sieht aber gerade nicht so gut aus, da er sich zunächst um seine Gesundheit kümmern muss.

Ach, was waren das wieder für lustige Tage, die da hinter mir liegen. Völlig unerwartet (weil relativ kurzfristig vereinbart) war ich am Donnerstag auf einem Stadt/Strand-Bummel durch Warnemünde, der natürlich mit einem Zimtzipfel belohnt werden musste. (Obwohl das Softeis nun scheinbar Zimtspitze heißt. Egal, ich nenne es „Zimtzipfel“ und es schmeckt spitze.) Trotz der frischen Brise am Wasser hielt ich es gut kurzärmlich aus. Danach ging es dann kurz in die Innenstadt zum Dinnieren (Subway) und dann erstmals zum Pub Quiz in den Bunker. Huch, was ist der Laden voll gewesen – mindestens genauso voll wie die Cocktail-Karte. 😛
Freitag hatte ich dann wieder einen bewegenden Arbeitstag – bewegend, weil ich für ein Meeting den Stadtteil wechseln musste. Ach, und es war Towel Day, welchen ich dieses Jahr richtig zelebriert habe – mit echtem Vintage-Style-Kult-Batman-Handtuch. Der Abend war ebenfalls wunderbar – in „G.-Sellschaft“ die Billboard Music Awards gucken und über die Live/Playback-Auftritte lästern und danach noch die letzte SNL-Folge mit Kristen Wiig in der Stammbesetzung gucken. Abschließend noch ein paar Trash-Videos gucken und damit einstimmen aufs Wochenende, welches für mich rekordverdächtig spät begann. Immerhin habe ich noch das letzte Zwilling-Brötchen beim Lila Bäcker ergattern können. Tagesstart gerettet. (Na ja, das ist relativ zu betrachten, wenn das „Spätstück“ gegen 2 am Nachmittag stattfindet. Aber wer will denn hier wertend sein?)
Den Nachmittag verschönerte ich mir mit zwei Folgen „Real Time with Bill Maher“. Oftmals frage ich mich, warum es nicht mehr öffentlich bekannte Amerikaner wie Bill Maher gibt. Ja, wahrscheinlich gibt es die auch, aber in den Medien sind die dann wohl nicht so sehr vertreten.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen der „mehr oder weniger“ schlechten Musik – zunächst der Eurovision Song Contest, den man am besten in heiterer Runde genießt (mein Favorit – Nr. 25 – hat übrigens nicht gewonnen, war mir aber auch egal), und danach eine Trash-Musik-Party im Meli Club, die man auch am besten mit gutem Schuhwerk und in Begleitung besucht. Es war wieder herrlich schräg und die DJane hat viele unserer Liedwünsche gespielt. Yay!
Dann heute das unangenehme Erwachen. Ich will gar nicht wissen, wie wenig Schlaf ich hatte. Umso unschöner ist es, mit dieser Müdigkeit eine mehrstündige Zugfahrt inklusive brüllender Kinder zu unternehmen. :-/ Ja, ich war dann mal wach – oder vielleicht auch nicht. Aber zur Aufheiterung hatte ich heute ein Spiel namens „Child of Eden“ angetestet, welches ziemlich krass ist – krass aufgrund Einzigartigkeit. Mit Move-Controller ausgestattet steigert sich das Spielvergnügen sogar.

Schließlich noch eine Empfehlung für Fans von Kartoffelsalat: heute gab es einen Testversuch mit einem österreichisch angehauchten Rezept, bei dem zu den Kartoffeln nebst Lauchzwiebeln noch Brühe, Apfelessig und Kürbiskernöl vermischt wird. Klingt komisch, schmeckt im ersten Moment auch so – weil ungewohnt. Aber ist wirklich eine sehr leckere Abwechslung vom Standard.

Es verbleibt ohne Whiskey
F.

52 songs #44

April 30, 2012

Sogar in Wien schaffe ich noch diesen Eintrag für das aktuelle Thema im Blogger-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Und keine Sorge, ich schreibe doch gern über Musik. Das Thema in Woche 44 lautet: Bus-/Zugfahrt.

Da ich, wie zu vermuten im Urlaub bin, werde ich das heute etwas schneller als gewohnt abarbeiten. Als ich Zugfahrt las, musste ich sofort an ein Lied denken, welches von einem meiner Lieblingsmusiker stammt.
Leute, die sich schon mal auf mein Last.fm-Profil verirrt haben, werden bestimmt schon ahnen, wer gemeint ist. Es ist ein amerikanischer Singer/Songwriter und für manche ein moderner „Gitarren-Gott“ (komischer Begriff), der eigentlich hierzulande kaum Beachtung findet und daher fast als „Indie“ durchgehen könnte. Ich vermute das jedoch nur, weil ich keine Ahnung habe, inwiefern sich hier Konzertkarten für ihn verkaufen lassen würden.
Aber wisst ihr was? Das ist mir egal. Ich mag die Musik des Typen ja nicht, weil sie hier oder da erfolgreich oder weitestgehend unbekannt ist. Ich bin Fan von John Mayer, weil er mir ehrliche Rock/Pop-Musik näher gebracht hat und weil ich Vertrauen in sein Können habe. Soll heißen: der kann sehr gut singen und Gitarre spielen und dabei noch tolle Lieder schreiben/produzieren, welche ich zum Teil rauf- und runterspielen könnte. Klar mag ich nicht alles, was er tut, jedoch einen Großteil. Und ich habe den Eindruck, dass er vielseits selbst bestimmt, was er tut, was ich respektiere. So ein Kriterium ist nicht selbstverständlich.

Das Lied, welches ich hier für dieses Thema vorstellen möchte, ist relativ tiefsinnig, geht es doch um das Altern und die jugendliche Sicht dazu. Das Ganze wird verziert mit „easy listening“-Klängen wie geschaffen für eine Reise. Und sei es nur eine Reise in Gedanken.

Mein Song der Woche: „Stop This Train“ von John Mayer :

[falls das YouTube-Video geblockt wird, holt euch das Plugin von unblocker.yt]

Da es keine Single war, hier das Album-Cover – und zwar das vom amerikanischen Markt. In Deutschland (und bestimmt auch anderswo gab es ein Foto-Cover in Schwarz-Weiss). Tja, eigentlich kann ich nicht viel dazu schreiben. Ich mag die Schriftart und den kleinen Tricks, wie manche Buchstaben ineinander übergehen. Auch die Farbwahl ist nett, kühl und zurückhaltend. Aber irgendwie kann sich hinter so einem Bild viel verbergen.
Ach ja, und die Formulierung „Music By John Mayer“ ist auch fast etwas ironisch (aus meiner Sicht). Hat aber auch irgendwie Stil. Ich glaube, man sollte vielleicht nicht so viel drüber nachdenken und sich an der Musik erfreuen.

Es verbleibt morgen wieder ausreichend mit Zugfahrten beschäftigt
F.

Shadow days

Februar 29, 2012

Es ist mehr oder weniger unumgänglich, dass ich hier den neuen Titel von John Mayer anführe. Der hatte ja vor Kurzem noch eine gesundheitsbedingte Auszeit und wird demnächst wieder mit einem Album zurückkehren. O, wie ich mich freue. Dieser erste Vorbote macht schon mal Hoffnung.

Hoffnung ist scheinbar auch beim Verfassungsschutz von Nöten hilfreich, wenn man sich so manche Berichte und Mitschnitte ansieht. Warum sollte man das tun? Keine Ahnung, allgemeine Neugier vielleicht? (So etwas im News-Feed zu finden, schadet aber auch nicht.)
Mir fiel neulich ein, dass ich hinsichtlich letzter Woche eigentlich noch über einen Video berichten wollte, welches unter anderem Wirtschaft und Weltgeschichte aufbereitet, dabei jedoch zudem mit dem Label „Verschwörungstheorien“ versehen werden könnte.
Der Vortragende wies in einem anderen Video übrigens auch darauf hin, dass die Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ nicht automatisch negativ betrachtet werden muss, weil es ja ebenso darauf hinweist, dass ein gesundes Hinterfragen stattfindet. (Kurz darauf wurde auch die Bedeutung von „radikal“ erörtert, welche ebenfalls nicht automatisch schlecht sein muss.)
Und ebenso dieses Hinterfragen wird von beiden radikalen Lagern (oder gibt es vielleicht mehr?) gefördert (wenn nicht sogar gefordert), die in hiesigen Breiten vertreten sind (und bestimmt auch woanders). Ist das nun schlimm? Ansichtssache? Aus meiner Sicht wohl eher „it depends“.

Was bringt denn schon Tabuisieren? Na ja, vielleicht etwas mehr rechtliche Sicherheit? Vor allem eher weniger unangenehme Zweifel. So ein Weltbild erscheint halt meist schöner, wenn es keine Risse hat.

Huch, was wird das wieder ernst hier. Ich nenne es mal „Abwechslung“. Und diese habe ich vielleicht auch schon morgen wieder – es gibt Überlegungen zu einem weiteren Konzert zu gehen. Genaueres ist aktuell nicht relevant.
Relevant ist das Leben. Und das geht weiter. Und für mich ab morgen in einem anderem Job. 😉

Es verbleibt nach einigen „Schattentagen“
F.

These days

Juni 22, 2011

Gerade bin ich dabei, ein paar ältere Alben durchzugehen, als dieser Titel auf der Playlist auftauchte. Es handelt sich dabei um einen Song vom ATB-Album „Trilogy“ und klingt auch ganz typisch nach ATB. So nett und verträumt die musikalische Untermalung oftmals ausfällt, stören mich gelegentlich die aussagelosen Texte, die so wirken, als seien sie an einem Nachmittag geschrieben.

Aber nun zum Tagesgeschehen: da stört mich nämlich auch etwas – und zwar die Finanzwelt. OK, höchstwahrscheinlich kommt man nicht ohne aus. Aber der andauernde Abwärtstrend wird einfach langweilig. Warum sind beispielsweise Zinsen nicht schon längst verboten? Das und die Fähigkeit von Banken, Geld aus Luft zu erzeugen, haben doch nicht zuletzt einen Anteil an Verschuldungen überall – jedenfalls nach dem Kurzfilm „Money as debt“ (online zu finden mit der nächstbesten Suchmaschine Ihres Vertrauens).
Egal, wenn es nur die allgegenwärtige Misswirtschaft wäre. Nein, stattdessen geht es international und teilweise auch ganz bürgerlich zur Sache – ganz nach dem Motto „Staaten in Not“. Und keiner mag helfen. Inzwischen fallen bei irgendeiner Rating-Agentur die Würfel neu.

Wobei so ein wenig Geldverschleudern und Insolvenz ja vielleicht auch nicht mal so wild ist. Erst mit der Extraportion Korruption hört der Spaß auf. Und diese ist ebenfalls so alltäglich wie Armut in Afrika.
Heute kam der faszinierende Ansatz zur Sprache, die Gehälter und Bankdaten aller Leute offenzulegen (gibt es so anscheinend in Schweden), um Transparenz zu fördern. Zumindest könnte diese Maßnahme korrektes Steuerzahlen leichter machen. So viel also aus der Utopia-Abteilung.

Themenwechsel: Harmoniebedürftige Leute sollten Meldungen aus dem Nahen Osten wohl besser meiden. Aber auch andere Regionen geben Anlass zur Sorge – willkommen in Nordirland. Verglichen mit so manch runtergewirtschaften Einöden sollte es den Einwohnern da eigentlich relativ gut gehen. Aber denkste. Oder wie singt John Mayer es so schön in einem Lied:

„We’re never gonna win the world
We’re never gonna stop the war
We’re never gonna beat this
If belief is what we’re fighting for“

Was mich in diesem Zusammenhang wundert, ist die Beharrlichkeit der Einwohner, mit diesen Unruhen leben zu wollen. Abgesehen davon, dass es bestimmt ausreichend Leute gibt, die es gar nicht anders haben wollen.

Derweil gab es in den USA einen unterhaltsamen Schlagabtausch zwischen John Stewart (eine Art amerikanischer Harald Schmidt) und Fox News (in Form eines Moderators), bei dem doch tatsächlich über Befangenheit diskutiert wird. Kann ein Nachrichtenanbieter befangen sein? Klar. Kann ein Entertainer befangen sein? Hm… klar. Wo ist also das Problem? So richtig habe ich es dann wohl nicht erkannt bei dem Interview. Aber ich wollte es hier einfach mal anmerken – als Kontrast.

Und so sieht sich der geneigte Nachrichten-Konsument mit einer Welt konfrontiert, die Schwarzmalerei zum neuen Volkssport werden lassen könnte. Aber wie auch die Globalisierung und die Flora ihre Absurditäten haben, so gibt es auch in der Menschenwelt solch Dinge wie Ignoranz, Verdrängung und Hoffnung, welche Anwendung finden.

Es verbleibt an Tagen wie diesen
F.

Crying for Hollywood

Dezember 5, 2010

Herrlich, ich wollte hier eben wirklich auf englisch ansetzen… Erklärung später.
Es ist lustig, wie manche Lieder erst nach einer Weile Spaß machen. So zum Beispiel dieser Titel nach einem Song von James Yuill (aus dem Album „Movement in a storm“). Ich habe den bestimmt ein Dutzend mal hören müssen, bis ich darin eine wunderbare eigene Interpretation gefunden habe. Oder in anderen Worten: wahrscheinlich habe ich in den vergangenen Wochen ausreichend mittelmäßige und auch schlechte Filme gesehen, dass mir der Songtitel allein entgegenkam. Aber wirklich: das Lied ist toller Independent Pop.

Eigentlich hatte ich mich gestern abend auf mehr Mainstream gefreut in einem der letzten deutschen TV-Formate, welches ich mir antue – und sei es, um dabei zu lästern – „Wetten dass“. Und dann? Ja, dann musste ein Jungspund, der eben noch als Schwiegermuttertraum angepriesen wurde, sein Leben aufs Spiel setzen. Damit gelang ihm (unbeabsichtigt) etwas, was Demonstranten oder Terrorgefahr-Meldungen alt aussehen lässt. Die Sendung wurde vorzeitig gestoppt – kein Phil Collins, kein Justin Bieber, keine sonstigen Promis, die noch angekündigt waren. Damit war mein TV-Abend auch im Eimer.
Ja, ich weiß, dass das sehr egoistisch klingen mag. Und natürlich wünsche ich dem Opfer gute Besserung. Aber was ist aus dem Motto „Show must go on“ geworden? Anfangs sah es ja noch so aus, als würde die Devise gelten – dank Oldie-Einspieler von Modern Talking und Jennifer Lopez (ja, die hat mal Musik gemacht). Und dann folgte die Absage. Wer weiß, ob es die Sendung so überhaupt noch geben wird.
Hey, super, ich war beim Ende von „Wetten dass“ live dabei – na ja, ich hoffe nicht. Nachher müssen die Megastars noch zu Olli Geißen gehen (*würg*).

So, zu erfreulicheren Themen:
Musik – habe gleich zwei Musik-DVDs schauen können und eine weitere via eBay erworben (mehr dazu im Musikjournal) – darunter John Mayer’s VH1-Special (Storytellers). Ich gestehe, in manchen Fällen verstehe ich diesen Musiker nicht – also inhaltlich, was wahrscheinlich an verschiedenen Ansichten und unterschiedlicher Lebenserfahrung liegt. Aber spätestens, wenn er singt (und das kann er), verliert das an Bedeutung. In manchen Dingen sollte man vielleicht auch seine eigene Bedeutung finden.
Comics – ich werde wohl einen kleinen Batzen Geld verlieren, wenn ich nicht im April nach London fahre. Denn da findet eine „Convention“ statt (KAPOW!), zu der ich mal eben ein Ticket gekauft habe. Initiator dieser Veranstaltung, die es so noch nicht gab, ist einer meiner Lieblingsautoren – Mark Millar. Ich bin gespannt und entwickle bereits eine Art Vorfreude.
Apropos Millar – endlich habe ich es geschafft, und die englische Komplettausgabe von „Kick-Ass“ in einem Rutsch gelesen. Es war mindestens genauso intensiv wie die Verfilmung, welche ich mehrmals im Kino gesehen habe (und damit öfter erleben durfte als die bebilderte Vorlage). Insofern war es kein Wunder, dass ich die Geschichte der Filmversion mehr verinnerlicht hatte als die eigentliche Comic-Geschichte, die an manchen Stellen mit Handlungswendungen aufwartete, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. So oder so – beide Versionen sind top (die Comic-Version ist etwas geek-lastiger).
Ach, und wo ich schon bei Lese-Erlebnissen bin: heute verschlungen: „Batwoman“ und „Spider-Woman“ – ja, eigentlich lustig, wenn man bedenkt, dass es Ableitungen sehr bekannter männlicher Superhelden sind. Aber so höret: die Bände sind wahrlich der Hammer – einmal wegen der Autoren, die diesen Charakteren mehr Leben und Individualität einhauchen, als man es erwarten würde, und dann noch wegen der Bildkunst. Ob nun Greg Rucka und J.H. Williams III bei DC oder Brian Michael Bendis und Alex Maleev bei Marvel – das sind Kreativteams, bei denen mir als Comic-Fan das Herz aufgeht. Die Hingabe und Genialität, diese Geschichten mit einer unglaublich komplexen Kontinuität der jeweiligen Comic-Universen zu verbinden und dann noch Unterhaltung pur zu liefern, ist schon beachtlich.

Was sonst?
Ach ja, ich habe wieder geschmackliche Exkurse unternommen.
1) Marzipankartoffeln in der Sorte „Winterpunsch“ – ja, da wurde Orangenaroma hinzugefügt. Das gibt der Nascherei jedoch eine interessante Beimischung und lässt sie weniger süß erscheinen. Insofern: gut.
2) Happy Hippo cacao – och nö, die fand ich nicht so toll aufgrund der unerwartet kräftigen Schoko-Note. Dann lieber bueno von der Marke mit dem weißen und orangen Rand.
3) Milch-Honig-Snack – eine Enttäuschung. Schmeckt nur wie Milchschnitte – mehr nicht. (Leider ist es ein 5er-Pack.)
4) Oreos – ein Snack, der wohl überregional bekannt sein dürfte (allein der Sprachvielfalt auf der Packung nach zu urteilen). Lecker. Wirklich lecker und süß und angenehm schokoladig. Die Empfehlung des Hersteller, die Leckerei mit Milch zu verzehren, kann ich auch nur befürworten.

So, und schließlich noch der Grund, warum ich hier mit Englisch ansetzen wollte – „Skins“. Dies ist eine britische (und spätestens nach den ersten Minuten zweifelt man auch an einem amerikanischen Ursprung) TV-Serie um Teenager in England, die ich heute erstmals sah. Ich könnte fast einen Vergleich mit „Dawson’s Creek“ machen, aber so verrückt hatte ich die US-Serie dann doch nicht in Erinnerung. Also „Skins“ ist verrückt und herrlich unkonventionell, aber auch krass. Sei es der Umgang mit Rauschmitteln oder die Nackheit – so etwas würde man hierzulande (wohl) niemals produzieren (können). Ein Urteil erlaube ich mir jedoch erst nach mehr Folgen. ^^

OK, das war noch nicht alles: Seit Kurzem habe ich nun Time Machine von Apple am Laufen, was mich anfangs wieder einige Nerven kostete. OK, dass das erste Backup Stunden in Anspruch nimmt, kann ich ja noch verstehen. Aber warum muss das Ding stündlich arbeiten? Also hier wären mehr Einstellungsoptionen wünschenswert.

Hm, sollte ich noch kurz zu den Themen Jugend-Bla-Medienvertrag und Wiki-Leaks kommen? Beides ist relativ kontrovers. Und es ist schon spät.
Na ja, nur so viel: jeder sollte sich dazu mal informieren, denn beides wirbelt digitalen Staub auf.

Es verbleibt ohne Tränen für Hollywood
F.