Posts Tagged ‘Wetten dass’

Logbuch : Rentier-Alarm

Dezember 14, 2014

08.12.14 : Der Start in die Woche verlief eigentlich ganz angenehm. In der Montagsrunde wurden noch ein paar Planungsdinge besprochen, da sich LOHRO an diesem Tag auf dem Weihnachtsmarkt präsentieren konnte. Ich schaute nach der Arbeit dort noch vorbei – viel Publikumsverkehr gab es da aber schon nicht mehr. Der Abbau verlief ohne Komplikationen und ich hatte sogar noch etwas Zeit, mich aufzuwärmen…
bevor es für mich im LiWu weiterging. Eine Gruppe aus dem Hackspace versammelte sich dort, um “CITIZENFOUR” zu schauen. (Meine Meinung dazu.) Auf dem Heimweg plauderte ich noch ein wenig mit M. über Neo und die Welt. 😛

09.12.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht sonderlich viel. Ich wurde abends zur Couch-Potato und sah mir (quasi in letzter Minute) die ersten beiden Hobbit-Filme in der Extended-Version an – in doppelter Geschwindigkeit. Danach fühlte ich mich ein wenig übersättigt in Sachen Mittelerde.

10.12.14 : Der Tagesverlauf sah eigentlich wieder sehr nach Routine aus. Mit dem feinen Unterschied, dass ich überraschend Mittag in der LOHRO-Küche fand. (Dank an I.) Am Abend gab es wieder ein munteres Treffen der Musikredaktion, welches zugleich der Abschied von P. war, was mich dann irgendwie arg überraschend traf. Na ja, viel Zeit konnte ich zunächst nicht dafür aufbringen, da der Kinoabend schon seit Wochen geplant war. Und so eilte ich dann in die Innenstadt für den dritten Hobbit-Film, den wir in relativ großer Runde sahen – in HFR und 3D (in einfacher Geschwindigkeit). Was eine Rezension angeht, verweise ich hier einfach auf den Kollegen O., dessen Meinung ich dabei teile. (7/10)
Auf dem Heimweg informierte ich mich über den Stand des “Abschiedsabends” und wurde prompt an der Haltestelle kontaktiert, dass sich eine Gruppe gen Studentenkeller in Bewegung gesetzt hat. Dort war “Trash-Party”, was mich eigentlich freuen sollte. Nur hatte ich (mit Tasche) eine relativ ungünstige Ausgangslage. “Ach, was tut man nicht alles für “Abschiedsabende”.” kam mir in den Sinn, als ich zusagte. Und so eilte ich kurz zum Sendehaus, legte dort meine Tasche ab und ging dann wieder zurück in die Innenstadt.
Im StuK wollte anfangs bei mir nicht so recht die Feierstimmung einsetzen. Es war besorgniserregend voll. Als wir bei den Tischen einigermaßen Platz fanden und ich vertraute Lieder erkannte, wurde es schon spaßiger. Bewegungseinschränkungen hin oder her. Sehr zu meiner Freude wurde sogar “Venus” von Lady Gaga gespielt, womit wohl keiner gerechnet hätte. Stichwort Bekanntheitsgrad. Nach und nach wurde unsere Gruppe kleiner und irgendwann gingen auch wir nach Hause.

11.12.14 : Da ich den Party-Abend eher spontan in meine Woche eingebaut hatte, verlief der Start in den Tag etwas schleppend. Nach der Arbeit bastelte ich weiter an meinem Beitrag. Der Text war bereits finalisiert und eingesprochen. Nun ging es ans Zusammenschneiden. Und mit Schnitt kann man Stunden füllen – selbst bei wenigen Minuten an Resultat. Spaß macht es mir dabei vor allem, favorisierte Lieder bzw. Liedteile einzuarbeiten. Und genau das war der Fall. Ich freute mich über das Ergebnis.
Dann holte ich E. am Dobi ab, die eine Couchsurfing-Runde für ein Filmprojekt begleiten wollte. Na ja, zunächst waren wir nur drei Menschen. Dann kam aber M. dazu und hatte viel zu erzählen. Ich schielte hin und wieder auf die Uhr, da ich den Abend nicht groß ausdehen konnte.

12.12.14 : Richtig, eine weitere Frühschicht war wieder an der Tagesordnung. Und diese war eigentlich ganz lustig. Ich nahm mir den 99. Geburtstag von Frank Sinatra zum Anlass, ein paar seiner Klassiker in die Sendung einzubauen. Das sind so Momente, wo ich mich als erfahrener Musikredakteur fühle. (Gibt Schlimmeres.)
Der Arbeitstag brachte mich ein wenig in zeitliche Bedrängnis, da nebenbei bereits die Abendgestaltung abgesprochen wurde. Letztendlich war ich dann doch nicht noch mal zu Hause, bevor ich Richtung Hackspace (bzw. projekt:raum) ging. War ich zunächst geknickt, ein Abendessen nicht vorher geschafft zu haben, erwies sich dieser Umstand als goldrichtig, da die Küche mit einigen kulinarischen Highlights aufwartete. Okay, auf ein paar blaue Flecke (und Kräuter) hätte ich verzichten können, aber an und für sich war es heiterer Abend.

rentier201413.12.14 : Samstag und nicht ausschlafen können, ist eine sehr unangenehme Kombination, die ich eigentlich vermeiden würde… Wenn es nicht so attraktive Gelegenheiten wie einen “Beteiligungstag” geben würde. Na ja, zumindest reichte die Zeit zu Hause noch für einen Tee. Dann sollte einiges erarbeitet und der Zeitplan etwas geändert werden… Tangierte mich aber nicht, da ich schon wieder andere Pläne hatte. Stichwort Heimreise. Der Binzer Weihnachtsmarkt ist nur ein paar Tage geöffnet. Und das wollte ich schon gern wahrnehmen. Probiert habe ich dort Fisch und Bratwurst aus irgendeinem bestimmten Rindfleisch. Interessant.
binz_dez2014Ich hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es der Abend der letzten Ausgabe “Wetten, dass…?” sein würde. Erst kurz nach Sendebeginn ist mir das aufgefallen. Natürlich war der TV-Abend damit besiegelt…. und wie zu erwarten mit Twitter-Timeline wesentlich unterhaltsamer als ohne. Zur Sendung möchte ich lieber keine Worte verlieren – außer vielleicht “leck zart”.

14.12.14 : So wirklich wach fühlte ich mich heute morgen auch nicht. Komisch. Nach dem Frühstück beschäftigte mich wieder Schnittarbeit – für eine Sondersendung. Ebenfalls etwas zweitaufwendig verlief das Suchen nach adäquater Musik für die Playlist. Wie gut, dass sich der Aufwand fürs Abendessen dagegen in Grenzen hielt. Stichwort Nudelsauce.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach mehr Zeit (für alles)
F.

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Logbuch : Auf der Suche nach Koriandergrün

November 9, 2014

Der November ist im Gange und für mich damit etwas zusätzlicher Aufwand an der Tagesordnung, weil ich gewissermaßen nebenbei eine Veranstaltung plane, wie ich es auf die Dimension bezogen nur selten tue. Ja, und sonst?

03.11.14 : Wochenstart um 4 Uhr. Wegen ehrenamtlicher Radio-Quasselei. Teilnahme an der Montagsrunde. Arbeitsalltag. Abendessen mit Infotainment. Dann musikbezogene Bloggerei und… aufkommende Leselaune. Mein Interesse galt der aktuellen She-Hulk-Serie, deren baldiges Ende vor Kurzem verkündet wurde. Und nun auf dem neusten Stand bin ich traurig darüber, weil die Serie sehr gut geschrieben ist. (Unabhängig davon wunderte ich mich über meine Durchhaltekraft angesichts eines so langen Tages.)

04.11.14 : Bis zum Abendessen sah mein Dienstag wieder ganz nach Routine aus – ich hätte ich haargenau den gleichen Text schreiben können wie in der Vorwoche. Tja, wenn da nicht dieser Poetry Slam im Peter-Weiss-Haus gewesen wäre, zum ich mich nach dem Abendessen noch aufmachen konnte. Die Beiträge waren aus meiner Sicht durchwachsen und die Gewinner des Abends überwiegend nicht meine erste Wahl. Und wie bei solchen Darbietungen fast Standard bei mir, fühlte ich mich animiert, ebenfalls in die Tasten zu hauen. Viel geschehen ist in dem Zusammenhang allerdings nicht… außer vielleicht der Vollendung eines Sprechgesang-16-Zeilen-Verses über Backwaren.
Zum Tagesabschluss ging es noch kurz für einen Spät-Einkauf bei REWE, wo ich vor dem Kuchenregal schwach wurde.

05.11.14 : Mein Tagesablauf für einen Mittwoch ist auch schon fast Routine. (Böses R-Wort.) Ich kam zur Ansicht, dass ein wöchentliches Treffen zu Web-Themen für einen Verein wie LOHRO eigentlich sehr sinnvoll ist, auch wenn „Führungskräfte“ mit Abwesenheit glänzen. Und ich stellte fest, dass der Umgang mit E-Mails im Kontext von Verteiler-Adressen und suboptimalen Web-Interfaces für Anfänger mit Eingewöhnungsschwierigkeiten verbunden sein kann. Anbieterwechsel? Ja, das was mein erster Gedanke für einen Lösungsansatz.
Das Treffen der Musikredaktion begann ungewohnt selbstkritisch, hatte jedoch auch konstruktive Phasen. Und nicht zuletzt ging ich mit einer 50/50-Quote für meine Vorstellungen heraus.
Der Besuch im Hackspace schien auch keine schlechte Idee gewesen zu sein, obwohl ich mir manch zynische Kommentare nicht verkneifen konnte. Manche Steilvorlagen nutze ich zu gern.

06.11.14 : Oh, was habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Endlich sollten sich meine Fragen beantworten, wie denn wohl der neue Film von Christopher Nolan ist. (Ich war schon kurz davor, mir eine frühe Version des Drehbuchs zu suchen.)
Zuvor war ich nach der Arbeit noch bei LOHRO, um ein paar Songs einzupflegen und mir etwas Aufwand für die Vorbereitung der nächsten Sendung abzubauen. Nebenbei hörte ich D.’s erste „fachbezogene“ Sendung, wenn man das so sagen kann, welche mich nicht gerade vom Hocker gerissen hat. Viel Spielraum nach oben also. Und dann ließ mich S. noch ein wenig ungeduldig werden, weil ich dann doch langsam zum Kino gehen wollte. Vor der Frieda 23 traf ich zufälligerweise auf C. und brauchte nicht allein hingehen. Der Kartenkauf gestaltete sich als schwierig und der Andrang war groß. Von dem Nervenkrieg wegen den o2-Gutscheinen bekam G. gar nichts mit, da er erst nach unserem BK-Kurzdinner zur Gruppe stieß.
Ja, der Film „Interstellar“ ist schon ein Brocken. Nicht nur wegen der Länge, sondern auch wegen der Fülle an Inhalt und Figuren. Anspruchsvolle SciFi-Unterhaltung gibt es nicht mehr häufig im Kino. Und ich kann mir vorstellen, dass der zwischenmenschliche Anteil den Freunden von aktionsgeladenen Effektszenen etwas die Freude nehmen mag. Mir hat die Mischung sehr gefallen, wenn auch ich teilweise eine zügigere Gangart des Geschehens oder vielleicht einfach einen fluffigeren Soundtrack gehabt hätte. Ingesamt bin ich sehr zufrieden – bestimmt ein Film des Jahres. (8/10)

07.11.14 : Einen derart überlangen Film vor einem Früheinsatz im Radio zu schauen, ist nicht die beste Idee. Aber wo ein Wille ist,… Ich hatte schon bessere Tagesstarts. Und die Vorbereitungsphase verlief eher schleppend. Wie gut, dass die Lieder schon im System waren.
Die große Motivations-Talfahrt ereilte mich dann wie gewohnt am Nachmittag. Dem entgegenwirken tat dann ein spontanes Meeting. Ich fühlte mich auf dem Heimweg dann sogar überaus produktiv. Einen Einkauf und ein Abendessen später, wollte ich den Tag dann doch wieder frühzeitiger beenden. Ironischerweise passten in diese Stunden neben einem Chat über Filme dann noch über 12 Avengers-Comics, die ich lesen bzw. aufholen „wollte“, um dann mit der Event-Serie „Axis“ beginnen zu können, damit ich wieder die aktuelle „Magneto“-Ausgabe lesen konnte. Ja, ein µ an Frust war darüber schon vorhanden. Es sind solche Einschübe, die mir als Einzel-Serien-Fan nicht gefallen.

08.11.14 : Da mir der öffentliche Nahverkehr einen Strich durch Reiseplanung machte, war ich sehr erfreut über die Alternative der Mitfahrgelegenheit. Die Ankunft in der Heimat begann mit einer Einkaufstour, die sich zu einer Odyssee ausweitete. Grund dafür, war die buchstäblich letzte Zutat für das Hähnchen-Curry, welches ich am Abend kochen wollte: Koriandergrün. Real hatte nichts, Famila hatte nichts, Edeka hatte nichts… aber dann fanden wir doch noch etwas in unserer „alten“ Kaufhalle. Das Kochen bereitete mir Spaß und das Essen noch mehr.
Für das Abendprogramm hatte ich zwei Filme zur Auswahl, was sich jedoch erledigte, als ich merkte, dass eine weitere letzte „Wetten Dass…?“-Sendung stattfand. Oje, welch grausame Unterhaltung, trotz hochkarätiger Gäste. Anders als bei meinem Curry wollten die Zutaten dort einfach nicht harmonieren.

09.11.14 : Schlemmerfrühstück, Gewusel mit Playlisten, Planungsgedöns, eine Zugfahrt mit den ersten „Axis“-Comics… und dann ein wenig Recherche für meine nächste Sendung, welche in… oh, ich muss ins Bett. 😛

Es verbleibt eifrig
F.

Logbuch : Feiertag zur rechten Zeit

Oktober 5, 2014

So ein verlängertes Wochenende macht Laune. Und bald gibt es ein weiteres. Oder mit anderen Worten: der Oktober fängt zumindest gut an. Nun die Einzelheiten…

30.09.14 : Und wieder dachte ich mir am frühen Morgen, dass es viel schöner hätte sein können, wenn ich am Vorabend entsprechend früher zu Bett gehen würde. Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Morgen-Sendung wurde mir durch das eine oder andere Feedback verschönert und ich war mit meiner Playlist zufrieden. Einen Arbeitstag später gab ich mir auch beim Training Mühe und war danach wirklich nur noch an baldigem Schlaf interessiert.

01.10.14 : Quartalswechsel. Entspanntes Aufstehen. In der Musikredaktion wurde aufgetafelt. Rührei ala K. hatte was, aber der angerührte Quark war noch besser. Ich nahm mir ein weiteres Mal vor, künftig nicht bei den Vorschlägen zum Titel der Woche mitzumachen. Mein Geschmack ist dazu wohl einfach nicht auf der gleichen Wellenlänge.
Zum Abend ging ich dann S. besuchen, bei der ich ein spannendes Fußballspiel sah, welches das Favoriten-Team gewann. Nebenbei recherchierte ich weitere Sportnachrichten, denn…

02.10.14 : … die brauche ich, wenn ich eine Frühsendung habe – so wie auch an diesem Tag. Anlässlich des Schutzengelfestes spielte ich jede Stunde ein Lied mit Engel-Bezug und das Programm wurde zudem in der dritten Stunde durch Studiogäste aufgelockert. Auf Arbeit gab es ein wichtiges Meeting. Auf dem Heimweg stellte ich fest, dass in der nahegelegenen Schule ein „Fest“ stattfand. Ich ging gegen 19 Uhr noch einkaufen, was eigentlich keine gute Idee ist – kurz vor Ladenschluss vor einem Feiertag (in Zusammenhang mit verlängertem Wochenende). Na ja, die Müdigkeit ließ mich das gelassen überstehen. Ich gönnte mir warmes Abendessen, laute Musik und zum Tagesabschluss ein Drama – in Form des TV-Films „The Normal Heart“. Diesen empfand ich als ziemlich ergreifend und mit einer sehr guten Besetzung. (8/10)

03.10.14 : Ja ja, Einheit und so. Bei mir war es eher das Ausschlafen, welches viel vom Feiertag einnahm. Ganz ohne Reue nahm ich mir alle Zeit zum Dösen und Lesen. Unter anderem kenne ich nun den Beginn von Mark Millar’s neuster Serie „Starlight“, die wie eine Mischung aus „Flash Gordon“ und „R.E.D.“ ist. Eigentlich ganz unterhaltsam, aber einige Klischeefallen hätte sich der Autor sparen sollen. Ach ja, und ich hörte ins neue Album von Tokio Hotel rein. Warum? Neugier. Fazit: oje, die Auswertung dazu sollte ich wohl besser auslagern.
Am Abend fand U.’s Sause statt, die sehr gut besucht war. Das immense Angebot an Verpflegung ließ keine Wünsche übrig. Ich konnte mich kaum zurückhalten, blieb entsprechend auch bis zum Ende. Vorm Schlafengehen stellte ich mir den Timer.

04.10.14 : Richtig gelesen. Den Timer. Denn so viel Zeit war da nicht einzustellen. Im Nachhinein kommt es mir wie eine Leistung vor, meine Zeitplanung so einhalten zu können. Es war leider nicht angenehm. Und nicht mal auf der Fahrt in die Heimat war ich in der Stimmung zum Schlaf-Nachholen.
Der Tag war ziemlich erholsam. Zum Abend gab es dann TV. Ich sage zu „Wetten, dass…“ mal, dass ich es noch trauriger finden würde, die Sendung ohne Internet zu schauen. Denn so manch zynische Twitter-Nachrichten sorgten für mehr Unterhaltungswert als der Moderator.

binz_okt1405.10.14 : Endlich wieder Ausschlafen. Die Sonne begleitete mich zum Bäcker, auf dem Rückweg entlang der Strandpromenade vernahm ich ein episch schönes Meeresrauschen, wie ich es lange nicht mehr erlebt hatte. Die Gebäude und Wege mögen sich ändern, aber der Strand ist wie eine willkommene Konstante. Das schöne Wetter lud für einen Spaziergang in die Natur ein. Die gegend hinter dem IFA-Ferienpark weckt für mich viele Erinnerungen, war es doch jahrelang mein Schulweg. Kleine hügeliche Waldstücke hinter denen man Strand hören kann.
Und auch das Abendessen war gewissermaßen nostalgisch, denn Labskaus (in einer deutschen Variante) hatten wir schon lange nicht mehr. Ich kann es kaum erwarten, die Zubereitung nächstes Mal selbst auszuprobieren.

Es verbleibt nach einem traumhaften Oktober-Wochenende
F.

Logbuch : eine Tonne Glee

April 6, 2014

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei dem ich tatsächlich eine Weile nach einem passenden Titel suchen musste. Warum die Suche nun so endete, erfährt der geneigte Leser in den folgenden Absätzen meines Wochenrückblicks…

31.01.14 : Die Woche begann mit einer ordentlichen Überstunden-Aktion auf Arbeit. Wie gut, dass ich abends nichts vorhatte – außer halt dem üblichen Zeugs (Stichwort Musik-Journal).

01.04.14 : Der Dienstag startete emotional. Warum? Na ja, ich gab mir gleich nach dem Aufstehen die letzten Folgen „How I Met Your Mother“. Das Ende der Serie scheint ja überwiegend negativ aufgenommen worden zu sein. Ich war einfach nur mitgenommen und irgendwie froh, dass die Serie überhaupt ein Ende fand – zumal dieses offensichtlich seit Jahren so geplant war. Da kann man vielleicht eher über den Verlauf der 9. Staffel frustriert sein – aus meiner Sicht. Egal.
Abends hörte ich noch ein paar neue Alben, denn…

02.04.14 : …selbstverständlich stand wieder ein Treffen der LOHRO-Musikredaktion auf meinem Plan, für welches ich vorbereitet sein wollte. Im Sendehaus angekommen, erwischte ich M. und K. in einem guten Moment und beteiligte mich an der Koch-Aktion für Tomatensuppe (teilweise mit doppelt extra Käse). Nach der Abstimmung zum Titel der Woche, wählten wir viele elektronische Titel rein, und dann noch etwas von der Bemusterung… und ich kam gar nicht mehr zum Zug. Macht nix – ist meine Auswahl dann halt später dran. Die Nachbereitung war ziemlich unterhaltsam – schon fast zu unterhaltsam, da ich noch Anrufe tätigte, die vielleicht gar nicht nötig gewesen wären. 😉

03.04.14 : Einer ausgedehnten Mittagspause sei dank, dass ich das Gewusel am Abend mit weniger Hunger überstand. Denn ein weiteres IT-Treffen führte uns erstmals in die noch unfertigen Flure und Räume der Frieda23, wo LOHRO dieser Tage seine Posten verlagern wird. Thematisch ging es um die Konfiguration von Ansible bzw. Details der späteren (entfernten) Client-Einrichtung umd -Wartung.
Später hetzte ich nach Lütten Klein, weil ich unbedingt den Film „Snowpiercer“ sehen wollte. Darüber las ich bereits ein paar Hintergrund-Infos online, die mich sehr neugierig werden ließen. Bedauerlicherweise fand ich das Werk nicht so überragend, weil der Beginn (als Mischung von Arthaus und SciFi) doch sehr anstrengend auf mich wirkte. Man sollte also schon Geduld mitbringen, bevor man zum Ende vielleicht (je nach Erwartung) mit einer Reihe von Auflösungen „belohnt“ wird. (8/10)

04.04.14 : Am Freitag war ich am Überlegen, ob ich etwas Nachtleben gebrauchen könnte. Jedoch endete der Tag für mich eher zu Hause, wo ich viele TV-Serien-Folgen nachholte. Und ja, das führt mich zum Titel des Eintrags, denn ein paar Folgen „Glee“ am Stück sind keine Leichtigkeit. Das liegt mitunter daran, dass die Serie seit dem Nebenschauplatz NYC einfach total nachgelassen hat und sich teilweise selbst wiederholt. Ich glich den Übermass an Kitsch dann mit „Modern Family“ aus, einer Serie die in der 5. Staffel immer noch Spaß macht.

05.04.14 : Auf in die Heimat machte ich mich fürs Wochenende. Dort hatte ich viel Ruhe sowie Laune am Lesen solch toller Comics wie den aktuellen Serien von „Black Widow“, „Moon Knight“ und „Hawkeye“. Nachdenklicher wurde ich bei der Informationsflut durch Nachrichten und Infotainment-Inhalte wie „Real Time“ und „VICE“. Denn es wurde wieder deutlich, wie furchtbar es teilweise in der Welt zugeht. Aktueller „Jammer-Höhepunkt“ sollte wohl eine Zusammenkunft von Regierung und Wissenschaft in den USA sein, bei der ernsthaft am Klimawandel gezweifelt wurde. Und das von Leuten, die viel in Bewegung setzen könnten bzw. es besser wissen sollten. Ich vermute, dass unser Rentensystem in 40 Jahren das kleinste Problem sein wird.
Ebenfalls zu denken gab mir die Sichtung einer Folge „The Price Is Right“. Warum gucke ich so etwas? Craig Ferguson tauschte für einen Tag mit dem Moderator. Darum. Nur konnte ich nicht ahnen, was für eine Reizüberflutung mich neben dem vielen Product Placement erwarten würde. Und das Publikum wirkte noch mehr „auf Drogen“ als die Kulissen-Designer. Ich hatte den Eindruck, ich sehe da gerade eine Parodie. Die Tatsache, dass so eine Sendung mit solchen Kandidaten zum amerikanischen Alltag gehört, hat mehr Schock- als Unterhaltungs-Charakter.
Von Unterhaltung kann man bei „Wetten Dass“ ja auch nicht mehr reden. Dass ich die letzten Sendungen gar verpasst hatte, kümmerte mich nicht weiter. Gestern tat ich mir das „Spektakel“ dann doch wieder an. Ergebnis: erneut hätte ich lieber viele der Gäste als Moderator gesehen – bis auf VF. Und die Mitteilung am Ende, dass die Show zum Jahresende eingestampft wird, berührte mich nicht sonderlich. Eher befürchte ich nun, dass die kommenden Show-Konzepte noch stumpfer werden könnten.

06.04.14 : Heute war ich erstmals in Karls Erlebnisdorf – dem Rügener Ableger des kaffeekannen@karls„Freizeit/Konsum-Tempels“ in Rövershagen. Wirklich schnieke gemacht, der Laden. Aber halt auch preisintensiv. Am Mittag hörte ich die LOHRO Charts, bei denen ich mithelfe (wenn auch heute nicht am Mikrofon). Danach schaute ich eine neue Folge SNL, die Anna Kendrick in Höchstform zeigte. Dann half ich bei einer Übersetzung, was mich mehr Zeit kostete als ich dachte. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Und am Abend musste ich ohne meine Dosis Trash-TV in Form von „Exklusiv Weekend“ auskommen. Na ja, dann höre ich eben irgendwann später wieder was von abgewrackten Ex-Sportlern, ihren Frauen-Geschichten oder anderen „Fremdschäm-Promis“, die einen Deal mit RTL haben.

Es verbleibt gelassen
F.

Logbuch : zum Schlafen zu Hause

November 10, 2013

Der Titel hätte auch „5 Abende weg“ heißen können und interpretiert meine Auffassung von Häuslichkeit dieser Tage. Tja, irgendwie ergab sich da viel „Ablenkung“. Aber der Rehe nach…

Der Montag wurde mit einem Kinoabend aufgewertet. G. fuhr mit Auto, was Wartezeiten bezüglich ÖPNV umgehen ließ. Der Film „The Fifth Estater“ bzw. „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“ überraschte mich mit viel Hang zur Visualisierung sowie der hohen Rate an Schleichwerbung für Club-Mate. Ansonsten steht (wie zu erwarten) das Drama zwischen den Persönlichkeiten im Vordergrund. Im Nachhinein erstaunt mich noch die kurze Zeitspanne zwischen Geschehen und Verfilmung. Schön auch, dass die Ereignisse aus meiner Sicht möglichst neutral nacherzählt wurden. (8/10)

Am Dienstag fiel mir auf, wie wenig Spielraum ich mir manchmal bei der Planung lasse. Denn eine kurze Verzögerung sorgte sogleich für Eile, um Anschlusstermine wahrnehmen zu können. Entschläunigung geht anders. Na ja, jedenfalls nahm ich zum Abend zusammen mit P. die Möglichkeit wahr, lokalpolitisches Engagement hautnah mitzuerleben. Neben der sachlichen Kommunikationsweise fiel uns die überaus weitsichtige Planung im Zusammenhang einer aufkommenden Wahl (im Mai 2014) positiv auf. Inwiefern es in diesem Bereich eine Fortsetzung geben wird, kann ich noch nicht sagen.

Die Bemusterung im Rahmen des Treffens der Musikredaktion verlief letzten Mittwoch relativ unspektakulär, zumal wenig neue Titel vorgestellt werden konnten. Im Anschluss löste sich die Runde ziemlich schnell auf, was teilweise an einem Fußballspiel lag. Da ich mir dachte, dass S. die Übertragung bestimmt verfolgen würde, schaute ich spontan bei ihr vorbei. So unterhaltsam es auch war, seit einer Weile wieder Fußball im TV zu sehen, war das Ergebnis dann doch eher enttäuschend.

Für Donnerstag stimmte ich mich mit Y. ab, um abends zum Moya zu fahren, wo ein Science Slam stattfand. Dieser war eigentlich ganz okay. Es gab ja auch nur 4 Teilnehmer, von denen ich sogar einen kenne. Stichwort: kleine Welt.

Am Freitag schlug G. einen ST-Besuch vor, was wiederum meine Abendplanung etwas überholungswürdig werden ließ. Denn mit Tasch würde ich somit nicht davor ins Kino gehen. Bzw. davor bummelte ich noch mit Freunden durch die Innenstadt, um die Installationen zur diesjährigen Lichtwoche zu bestaunen. Die Pyro-Show vorm Uni-Hauptgebäude waren mir dann aber schon fast zu viel des Guten. Aber immerhin zog es die Massen an. Ich glaube, ich habe noch nie so lange bei Subway anstehen müssen. Ach ja, ich sah mir also ein zweites Mal den zweiten Thor-Film an und ging danach zur Bad Taste Party. Warum? Weil ichs kann. 😛

Am Samstag gönnte ich mir die Auszeit in der Heimat, wo ich mich wieder ans Chili-kochen machte – erstmals mit den neuen Gewürzen aus Hamburg. Und ja, das merkte man. Ebenfalls kreativ wurde ich bei der Getränkewahl. Schon mal Bananensaft mit Fassbrause probiert? Ist nicht übel. Anders als „Wetten Dass“. Nicht mal eine gut gelaunte Céline Dion konnte da viel retten. Die Zahl der Leute, die ich für die Moderation der Sendung als geeigneter betrachte, wächst und wächst.

Und heute war ich endlich wieder in Leselaune. So konnten einige Comics von der ToRead-Liste abgearbeitet werden – darunter mehrere Ausgaben des „All-New Ultimate Spider-Man“. Außerdem sah ich eine wunderbare Episode der „Late Late Show“ mit Craig Fergusson. Die Sendung ist herrlich verrückt.

Es verbleibt zahlreichen Terminen für die kommende Woche
F.

Logbuch : gebremste Blog-Phase

Oktober 13, 2013

Eine Erklärung für das schleppende Schreib-Verhalten auf dieser Seite kann ich eigentlich nur im Kontext des Zeitmanagements finden. Und kleinere Einträge für Zwischendurch erlaube ich mir meist nur mit Kinofilm-Bezug.

Nun denn, wieder auf ins Aufarbeitungs-Vergnügen – Oktober bisher sozusagen:

Der Autor ist nun wieder in der Bevölkerungsgruppe der Erwerbstätigen, was zu Monatsbeginn mit einer Unterschrift besiegelt wurde. Gratulanten gegenüber verhalte ich mich jedoch meist zurückhaltend, weil ich in dieser neuen Lebenssituation mental noch nicht “angekommen” bin.
Und dennoch könnte man fast behaupten, dass ich an dem Tag noch leicht zum Feiern aufgelegt war. Denn ich traf mich abends noch mit L. im ST, wo mir gesagt wurde, dass ich “nach den 90ern” aussehe. Tja, Treffer versenkt – dachte ich mir da.

Keine Sorge, am Werktag darauf war ich rechtzeitig wieder auf den Beinen, wenn auch einen Tick angeschlagen. Und damit nicht genug – verschob ich das Abendessen auf gegen 21 Uhr (also nach dem Musikredaktionstreffen), kurz vor dem Kinobesuch mit P.. Wir sahen “Prince Avalanche” (OmU-Version) im LiWu – ein eigenartiger Film mit viel charakter-bezogener Dramatik und der einen oder anderen schönen Landschaftsaufnahme. (8/10) Danach gönnten wir uns noch einen Besuch im Cafe Lom, wo wir darauf einigten, mal ein wenig lokalpolitisch angehauchte Luft zu schnuppern. Fortsetzung dazu folgt im November.

Wer glaubt, dass ich am Feiertag ausschlafen konnte, liegt leider falsch, da ich noch vorm Brunch im Plan B eine kleine Sport-Session einlegen wollte. Das Brunch war gewohnt lecker und zu meiner Freude erschienen fast alle Couchsurfer, die sich im Vorfeld angemeldet hatten. Auch zur ausgiebigen Pflege meines Fresskomas sollte ich mir an dem Tag nicht viel Zeit lassen, da ich noch ins Kino wollte. Meine Kritik zu “Gravity” verfasste ich dann sogar relativ zeitnah hier im Blog (siehe letzten Eintrag). Auf dem Heimweg stieg ich ein paar Haltestellen früher aus und ging noch am Schwanenteich spazieren, genoss die Sonne mit der frischen Herbstluft und ließ die Gedanken schweifen. Ich vermute im Nachhinein, dass mir so eine Form des “Runterkommens” gefehlt hatte. Und das frühe Schlafengehen war auch angenehm.

Am Freitag ging ich nach der Abend kurz nach Hause fürs Abendessen und war dann schon wieder unterwegs. Ziel war die “St. Petri”-Kirch (am Alten Markt), wo ein Spieleabend veranstaltet wurde, der unfassbar guten Anklang fand. Als ich ankam, waren gerade mal noch zwei Tische frei. Grund für meine Teilnahme war die Einladung von L., die tatsächlich so ihren vorerst letzten Abend in Rostock verbringen wollte. Zusammen mit 3 Leuten, deren Namen auf “onni” endet, spielten wir „Das verrückte Labyrinth“, “Scotland Yard”, “Dixit” und “Lügenbeutel”. Ersteres Spiel wollte ich immer mal spielen. Und nun, wo ich schon mehrere Male in London war, hatte ich sogar eine lebhafte Vorstellung vom Spielfeld – einer Veranschaulichung der Innenstadt. 🙂

Schokokuchen DeluxeDer Spieleabend wurde schon eher zur Spielenacht, was wiederum mit meiner Planung fürs Wochenende kollidierte. Diese sah nämlich eine Zugfahrt in die Heimat vor, welche ich nur schleppend bzw. müde genießen konnte. Ein reichhaltiges Frühstück später fühlte ich mich schon besser. Am Nachmittag tobte ich mich in der Küche aus und probierte erstmals das Rezept für den “Schokokuchen Deluxe” aus, welchen ich im Sommer mal bei S. kosten durfte. Das Schokolade-hacken nervte mich schon nach der ersten Tagel, beinahe vergaß ich die Milch für den Teig und der Boden war dann dann schon mehr als durch, als er aus dem Ofen kam. Aber ansonsten alles super. Und sättigen tut das Backwerk auch immer noch so, wie ich das in Erinnerung hatte. 😛
Abends durfte ich dann ein weiteres Mal miterleben, wie sehr sich “Wetten Dass…?” verändert hat. Ich sage dazu nur, dass ich den Spiegel-Online-Artikel am Tag darauf sehr gut nachvollziehen konnte.

Ach ja, ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Bekanntmachen mit dem jüngsten technischen Upgrade fürs heimische Wohnzimmer – in Form eines Full-HD-Fernsehers, für den sogar meine PS3 reaktiviert wurde. Und ich will nicht verschweigen, dass ein Spiel wie “Arkham Asylum” auf 42 Zoll schon sehr schön aussieht.

Das alles hätte ich eigentlich vor einer Woche so publizieren können. Aber ich war dann doch wohl mehr am Kopfkissen interessiert.

Diese Woche fing mit einem weiteren Kinoabend an, wofür ich spontan den üblichen Ablauf abänderte. So gab es statt Brot eben Fast Food zum Dinner. Der Film “Rush” war auch nicht wirklich auf meiner Wunsch-Guck-Liste, aber nachdem ich zwei euphorische Kritiken dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Und? Na ja, ich bin danach immer noch kein großer Fan des Motorsports und von dem österreichischen Ex-Weltmeister schon gar nicht. Aber Ron Howard hat schon gute Arbeit geleistet. (7/10)

Am Dienstag nutzte ich die neuerdings etwas selten anfallende Gelegenheit, einkaufen zu gehen. Irgendwie ist es mir fast unangenehm, etwas so Banales wie einen Einkauf zu planen. Aber andererseits könnte es sonst in unerfreulichen Gängen zum Kühlschrank enden. Nach dem Abendessen packte mich dann die Sortierlaune und so ordnete ich analoge und digitale Sachen.

Der Mittwoch verlief etwas anders, ich das dachte. Das LOHRO-Treffen war außergewöhnlich erheiternd, was mich wiederum etwas verspätet zum anschließenden Couchsurfing-Meeting im Pleitegeier eintreffen ließ, wo wir sogar in der besten Ecke saßen.

Natürlich hatte ich auf für den Donnerstag-Abend einen Plan. Dieser sah nach der Abend einen kurzen Abstecher zu Hause vor, wo ich mein Restbrot aufbrauchte. Außerdem traf das Geschenk für U., welches ich nicht vergessen wollte. So oft sieht man sich schließlich nicht mehr. Danach musste auch schon wieder hetzen, um rechtzeitig in der Innenstadt zu sein, wo wir uns am Kino trafen. 3 O2-Kino-Gutscheine und einen BK-Besuch später schauten wir “Sein letztes Rennen”, ein (für deutsche Film-Verhältnisse) sehr gutes Drama ums Älterwerden. (8/10) Aber damit nicht genug. Ich verabredete mich noch mit C. für einen weiteren Kinobesuch, denn er wollte gern SciFi gucken und ich gern noch mal “Elysium”, welches in der Spätvorstellung lief. Auch bei der zweiten Sichtung hatte ich Spaß.

Und hier mein Freitag in Stichworten: Aufstehen, Arbeit, Umziehen, Pizza-Feier (inklusive Karaoke), ST-Besuch (Bad Taste) Ich fand den Abend wunderbar, wurde sogar wieder für mein Outfit gelobt und war danach aber auch sehr erschöpft.

Dieses Wochenende verlief ziemlich ähnlich zum Letzten – nur mit mehr Schlafmangel und ohne Schokokuchen Deluxe. 😛 Dafür schloss ich an den Fernseher nun die Musikanlage an. Resultat: sehr gutes Bild + sehr guter Ton. Und dann testete ich noch die USB-Schnittstelle – mit der neuesten Folge “Saturday Night Live” (mit Bruce Willis und Katy Perry als Gäste). Keine Beanstandungen meinerseits.
Anders sieht das mit der neuen Madonna-DVD ihrer MDNA-Welttournee aus, die ich nach fast einem Monat nach Erscheinen endlich als gesehen abstempeln kann. Ich weiß nicht so recht – irgendwie waren die letzten Konzert-DVDs von ihr besser. Da bin ich froh, die Tour damals miterlebt zu haben. Wer weiß, wie mein Eindruck zu dieser düsteren “Flicker-Schnitt-Nachbearbeitungsorgie” sonst ausgefallen wäre.

Auf der Heimreise vorhin hörte ich den Anfang der neuen “Alternativlos”-Folge (30) und bin bereits nach den ersten Themen etwas erschüttert über die Inhalte bzw. die Einblicke in die Vergangenheit des Abhörens.
Und damit wäre ich in der Gegenwart – also dem Ende des Aufarbeitens.

Es verbleibt nun wieder mit Job
F.

Logbuch : Urlaub und sonst so

Februar 24, 2013

Da hatte diese Woche noch nicht angefangen und ich war am Wundern, wie ich am Montag den Wocheneinkauf am besten einplanen sollte – bis mir erheitert auffiel, dass ich ja Urlaub habe. So verankert ist der Alltag also. Wie lief also diese ungewöhnliche Woche für mich ab?

Erst mal Ausschlafen – ausgiebig. Dann ganz in Ruhe ein paar Neuigkeiten im Netz abrufen. Die Betonung liegt auf „in Ruhe“. Entschläunigung im großen Stil. Wann ist Zeit fürs Training? Egal, gehe ich halt eine Stunde später. Einkaufen? Ach, keine Eile, solange der Supermarkt noch auf ist. Frisches Brot vom Bäcker geholt – fürs Abendessen. Und danach mit der Bahn ins „ferne“ Evershagen für L.’s Abschiedstreffen (für Couchsurfer und Freunde). Hat Spaß gemacht.

Dienstag hatte ich noch ein paar Termine (ohne Ausschlafen) – darunter eine der nun seltener werdenden Mittagsrunden in der Mensa. Schleichende Abgewöhnung sozusagen. Und danach als Tageshighlight ein Nickerchen am Nachmittag.

Für den Mittwoch stand seit Wochen ein anderer Termin auf meinem Plan, der sage-und-schreibe 90 Minuten davor telefonisch gecancelt wurde (um 7 Uhr 30). Das raubte mir nach einer bescheiden schönen Nacht (aufgrund innerer Unruhe) so ziemlich den letzten Nerv und ich legte mich wieder hin. Zum Abend gönnte ich mir die Vorpremiere von „Warm Bodies“ (siehe Filmkritik). Danach war ich noch munter und habe ein paar Playlists erstellt. (Zu finden bei 8tracks.)

Und auch die Nacht zum Donnerstag bekam mir irgendwie nicht. Schlecht geschlafen 2.0 sozusagen. Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch noch auf. Grund: ich wollte die erstbeste Vorführung der neuen „Les Misérables“-Verfilmung mitnehmen. Und lustigerweise war ich da nicht allein – so traf ich im Kino C. und F., die selbiges vorhatten. Gut zweieinhalb Stunden gegrölter Mono- und Dialoge hatten mir dann auch gereicht (siehe Filmkritik). Am Abend habe ich dann noch ein paar Daten sortiert, was auch seine Zeit kosten kann.

Freitag zog es mich in die Heimat, wo ich noch mehr Ruhe fand – und meine Leselaune. Keine 3 Stunden war ich dort und hatte schon 5 Comics gelesen. Freizeitliche Produktivität angekurbelt. Zum Nachmittag kam auch die Sonne mal raus. Ich war ein wenig in Binz bummeln. Beim Einkauf fand ich eine neue Sorte Volvic – mit Apfel und Zimt. Na? Was dachte ich mir wohl? Richtig, „das klingt so widerlich, ich muss es probieren“. Es schmeckt, wie man es sich vorstellen würde – für Zwischendurch interessant, aber flaschenweise nicht unbedingt zu empfehlen. Und am Abend sah ich „The Master“. Der Film war ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich verzichte da lieber auf eine Kritik.

Ein Wochenende beginnt für mich am besten mit einem ausgiebigen Frühstück, welches gern auch spät sein darf. So geschehen. Croissants hatte der Bäcker da schon gar nicht mehr, aber immerhin noch Brötchen. (Und die waren auch wichtiger.) Danach war ich in Filmlaune und habe (rechtzeitig vor den Oscars) noch „Amour“ und „The Impossible“ gesehen. (Zu Ersterem werde ich gleich noch was schreiben.) Letzterer ist eher durchschnittlich als hervorragend. Anders sieht das bei der Sorte des Jahres von Ritter Sport aus. „Kokos“ erinnert stark an Bounty in Schokoladenform. Also gar nicht mal übel.
Wegen Sympathieträgern wie Bruno Mars und Justin Timberlake tat ich mir abends größere Stücke „Wetten Dass“ an. Die Abschnitte mit besagten Künstlern waren auch ziemlich unterhaltsam. Den Rest sollte man sich besser schön…denken.

Heute habe ich mich an Kaiserschmarrn (aus der Tüte) versucht, der mir nicht so ganz gelungen ist, da die Pfanne zu heiß war. Röstaroma in Ehren, aber wenn es teilweise an Aktivkohle erinnert, hört der Spaß/Genuss auf. Zumindest die selbstgemachte Erdbeer-Marmelade konnte noch was retten. Auch das Möhren-Fenchel-Gemüse zum Dinner war nicht der Bringer, weil es sehr an Kräutertee erinnerte. (Aber das ging nicht auf meine Kappe.)

Abschließend noch eine Erfolgsmeldung: ich habe „Gun Machine“ von Warren Ellis nun durchgelesen. Gut 40 % an einem Tag. Es freut mich, zu verkünden, dass es besser geschrieben ist als der erste Roman des Autors („Crooked Little Vein“, was man hier allen Ernstes mit „Gott schütze Amerika“ übersetzt hat). Insofern eine Empfehlung wert für Freunde von „Crime Fiction“ bzw. Polizei/Serienkiller-Hickhack im Kontext der Geschichte Amerikas. (Ja, ganz schön viel Amerika für einen Britischen Schreiber.)

Es verbleibt (immer noch) im Urlaub
F.

Logbuch : einen an der Waffel

Januar 20, 2013

Ich habe den Eindruck, dass sich mein Wochenrückblick allgemeine herrlich zum sogenannten „Bullshit-Bingo“ eignet. Hier ein paar Vorschläge für die Check-Liste: Kinobesuch, Couchsurfing-Treffen, Nahrung, Comics, Filme, TV-Sendungen, Arbeit, Schlaf, Ausgeh-Abend

Aber immerhin glaube ich nicht, mich trotz der „beschränkten“ Themen-Vielfalt zu wiederholen. Insofern… auf ein Neues:

Montag: Kino. Film: „The Sessions“ mit Helen Hunt. Meinung: beeindruclender Independent-Film. Mitnehmend, lustig und rührend – und dabei nicht laut oder aufgesetzt. (9/10)

Dienstag: Einkauf. Lese-Abend. Buch: „Gun Machine“ von Warren Ellis. Grund? Viele Comics schreibt der Autor nicht mehr und so wundert mich eben, woran er nun arbeitet. Bisher ist das Buch nicht besonders zu empfehlen.

Mittwoch: Kino. Film: „Django Unchained“. Meinung: kann man im Blog nachlesen. Und huch, war der Film lang. Da blieb nicht viel Zeit zum abendlichen Lesen, damit die Nacht nicht zu kurz wird.

Donnerstag: Couchsurfing-Treffen. Ort: Hemmingway. Highlights? Die Gesprächsthemen (inklusive dem einen oder anderen schlechten Witz), die Runde an sich und… Happy-Hour-Preise.

Freitag: Spätschicht. Dann Zugfahrt mit Lesestoff in Comic-Form. Unter anderem die aktuelle Batman-Ausgabe, in der es ein Aufeinandertreffen mit dem Joker gibt, welches wohl später mal als Klassiker zählen wird. Dazu ein Puhdys-Album. Oy, diese Musik verdient einen höheren Bekanntheitsgrad.

Samstag: Ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Wunderbar. Dann wieder ein Paperback aus dem „Zu Lesen“-Stapel. (siehe Sonntag) Endlich neue Folgen von „Real Time with Bill Maher“. Ein Einkauf, bei dem neue Köstlichkeiten entdeckt wurden.
Ich darf vorstellen, die „Oreo-Version“ einer Manner-Waffel. (Nö, ich bin mir für diese Schleichwerbung nicht zu schade.) Schmeckt vorwiegend „nur süß“, aber doch auch lecker. Dazu noch die gute Portionierung, wobei mir bei der ersten Kostprobe eher nach einer Großpackung gewesen wäre. (Ja, lasset mir ein Kilo von dem Zeug zukommen und ich dokumentiere meine „Challenge“.)

Wo war ich? Von Zuckerzeug zu Trash-TV. Na ja, für manche gibt es ohne das eine das andere gar nicht – im Sinne von Erträglichkeit. „Wetten Dass“ fing so öde an, dass ich nicht lange zögerte und „Little Miss Sunshine“ den Vorzug gab. Dieser geniale Film lief sogar werbefrei – yay!

Sonntag: Lese-Zeit mit „Mystique by Brian K. Vaughan – The Ultimate Collection“. So heißt das Paperback. Aber im Wesentlichen habe ich gleich die ganze (kurzlebige) Comic-Serie um diese Mutantin aus dem Marvel-Universum (X-Men-Abteilung) gelesen. War nett, mehr aber auch nicht. Da kann der Autor mehr. Zum Abend gönnte ich mir noch ein paar neuere Comics. Wolverine hat wieder eine neue Serie bekommen – diese sieht optisch gut aus, hat aber leider für meinen Geschmack inhaltlich nicht viel zu bieten. Anders sieht es aktuell bei „Thor“ aus. Der Serien-Neustart (unter dem Banner „Marvel Now“) sorgte sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch für episch frischen Wind. Mit anderen Worten: ich bin beeindruckt und auf den Abschluss der ersten Storyline gespannt.

Bingo! Ich bin durch.

Zum Abschluss noch etwas Zeitgeschehen: Die ersten Berichte zur Wahl in Niedersachsen empfinde ich nicht gerade ermutigend. Natürlich kann man das nur bedingt auf einen bundesweiten Trend beziehen. Und selbst wenn – es spielt doch eh kaum eine Rolle, an wen sich die Lobbyisten als Nächstes wenden. Ja, das klingt wieder sehr politikverdrossen. Nur lassen es Nachrichten dieser Tage kaum anders zu – in einem Land, welches in Sachen Korruptionsbekämpfung viel Nachholbedarf hat.

Es verbleibt mit Lust auf harmonische Musik
F.

Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.

You are water

Februar 16, 2012

Ja, auch am „Tag des leuchtenden Sterns“ verschaffe ich mir kurz die Zeit für einen Eintrag. Der Titel ist übrigens von der Gruppe „Wilhelm Tell Me“, die ich erst kürzlich auf meinem Radar verzeichnen darf und schöne Indie-Musik präsentiert (Anspiel-Tipp: „Lost“). Davon kann man sich übrigens bald live überzeugen – denn die touren und machen demnächst Halt in Rostock. Wie erfreulich.

Und während in Nordkorea dieser denkwürdige Tag gefeiert wird (denn auch tote „Geliebte Führer“ haben einen Geburtstag), geht woanders gar nichts mehr. Grund: Streik. Dabei hatte ich doch gestern erst die Thematik um „mehr Geld“. Da hoffe ich zumindest auf einen guten Kompromiss – letztendlich ist das ja meist ein Ergebnis.
Wäre auch krass, wenn so ein Arbeitskampf bis zum Letzten ginge. Spätestens bei der Öffentlichkeit hört der Spaß auf. Ich meine, wer ersetzt denn die ausgefallenen Tickets etc.?

Wenn Gehälter ansteigen, ist das oft eine gute Sache – anders sieht es beim Aufkommen von Ärztepfusch aus, welches mal lieber schön niedrig bleiben sollte. Jedoch gelang das scheinbar in letzter Zeit nicht (35% Zuwachs in 12 Monaten!). Oder ist das eine Auswirkung schlechter Entlohnung? Nachher sollen noch die Krankenkassen-Überschüsse in Personal investiert werden. Wie wäre es mit einem Schulfach für Hauskrankheiten (ein Jahr in Sekundarstufe 2 – wie Astronomie)? OK, das ist nicht durchdacht, aber allemal ein Vorschlag zur Weltverbesserung.

Apropos „Verbesserung“: So langsam sickert das Gerücht um Markus Lanz’s Übernahme von „Wetten Dass…“ auch auf andere News-Webseiten. Scheint also was dran zu sein. Und weil mich das Flaggschiff deutscher Fernseh-Unterhaltung so beschäftigt, gebe ich hier mal meine Wunschvorstellung an. Also, wenn ich das Sagen über die Moderation hätte, würde ich als Doppelgespann folgende Prominente auf die Zuschauer loslassen: Wolfgang Lippert und Barbara Schöneberger. Warum? Der Eine hatte schon mal die Ehre, die Sendung zu moderieren und dürfte bei manchen Zuschauern noch in Erinnerung sein. Und die Andere ist mal einfach (m)eine Göttin, wenn es um weibliche Showmaster in Deutschland geht. 😉
Na ja, bleibt abzuwarten, ob das ZDF tatsächlich auf eine Co-Moderation verzichtet, was den Fernseh-Abend um Einiges „lanz-weiliger“ werden ließe.

Wo ich schon bei TV-Gedöns bin, wurde ich vor Kurzem wieder daran erinnert, wie furchtbar „unfrei“ das Programm aus dem „Land der Freiheit“ ist, wenn es um die sogenannten „Four-Letter-Words“ geht. Was ist das? Nun, im Englischen sind es unter Anderem folgende Kraftausdrücke, die in Amiland offiziell als ultra verpönt gelten (aber im wahren Leben dort nicht wegzudenken sind): cunt, cock, dick, shit, piss, slut, twat, tits… und das allseits beliebte „fuck„. Es gibt natürlich noch mehr und Variationen. (Danke der Nachfrage.) ^^
Ich finde, dass es auf den Kontext ankommt, wann solche Ausdrücke unerwünscht sind. Ein generelles Verbot (und Zensieren) halte ich jedoch für lächerlich (Stichwort Doppelmoral).

Es verbleibt mit Teewasser
F.