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Logbuch : klirrende Kälte und opulente Ostertage

August 12, 2018

Kann sich irgendwer noch an den winterlichen März erinnern? Tja, ich gebe mir Mühe, damit ich keine Lücken im Logbuch habe. 🙂

01.03.18 : Tag 1 ohne Dusche. Die Kälte sorgte für Einbußen im Haushalt. Nichtsdestotrotz blieb mein Plan davon relativ unbeeinflusst. Das umfasst die frühest mögliche Kinosendung eines Monats, etwas sportliche Betätigung sowie einen ruhigen Lese-Abend. Dank E. kam ich in den Genuss der hiesigen Comic-Produktion “Im Eisland”. Bei Band 1 brauchte ich gut 20 Seiten, um in den Erzählfluss zu gelangen. Dann wurde es jedoch angenehm informativ und unterhaltsam. (Bin also bereit für Band 2.)
02.03.18 : Tag 2 ohne Dusche. Ich erwartete eigentlich einen harmlosen Abend mit Freunden bei G., was jedoch zeitlich irgendwie ganz schön lang ging…
03.03.18 : …und so wunderte es mich nicht sonderlich, dass ich für einen “frühen” Start in den Samstag mehr als ungünstige Voraussetzungen geschaffen hatte. Ergo kam ich zur Cereal-Verkostung im Fernkost-Laden mindestens eine halbe Stunde zu spät und sah wohl entsprechend “fertig” aus. Dennoch genoss ich die neuen Geschmackseindrücke. Ziemlich schnell hatte ich meine Favoriten unter den Cornflakes gefunden. Ein paar Stunden später war ich mit intensivem Dokumenten-Zusammentragen beschäftigt und begab mich mit G. zur OstseeMesse, wo wir beide nach kaum 30 Metern auf dem Gelände jeweils etwas gefunden hatten. (In meinem Fall waren es… Schuhe.) Das Getümmel empfand ich nach einer Weile ganz schön anstrengend. Aber wir sollten bei der Weinverkostung bestens entlohnt werden. Komischerweise hatten wir beide geschmacklich durchaus überwiegend die gleichen Präferenzen. (Das macht das Teilen der Bestellung einfacher.) Am Nachmittag hatte meine innere Uhr wohl eine leichte Abweichung. Denn im Café Marat war ich für den Comic-Treff gut eine Stunde zu früh dran. OK, so blieb noch Zeit für eine Stärkung. Am Abend ging ich zum Zwischenbau, wo Aekjubohra ein wunderbares Konzert gaben.
04.03.18 : (Tag 4) Schön ausgeschlafen bis Mittag machte ich mich auf den Weg zu LOHRO, um die Kinosendung nachzubereiten und bei Gelegenheit etwas Musik zu bemustern. Am Abend besuchte ich dann noch den Hackspace – und schon war das (kalte) Wochenende auch wieder um.
05.03.18 : (Tag 5) Winterlicher Wochenstart mit Neuzugang: Ein neuer Rechner bereicherte seit diesem Tag meinen “Fuhrpark”. Ergo war ich am Abend sehr damit beschäftigt, grundlegenden Dinge einzurichten. Ansonsten war ich noch einkaufen. (Voll aufregend.)
06.03.18 : Am Dienstag war ich dank straffer Planung am Abend ordentlich in Eile. Nach dem Sport auf zur Frieda23, wo ich eigentlich zum Mediensnack-Treffen gehen wollte. Dann gab es noch ein Vorstandstreffen im dritten Stock. Und schließlich ließen wir den Tag im Café Marat ausklingen. Ach ja, die heimische Dusche ging wieder. (Erfolg oder Erleichterung!)
07.03.18 : Nach Arbeit und Sport war ich abermals im Marat – fürs Monatstreffen des Hackspace-Vereins. Danach zogen wir in die Vereinsräumlichkeiten weiter.
08.03.18 : Aufgrund von Terminlichkeiten durfte ich diesen Tag quasi eine “Spätschicht” einlegen. Damit konnte ich endlich mal vor der Arbeit zum Sport. Am Abend hatte ich die Ehre, ein Interview mit BLOND via Telefon zu führen. Und wenn ich schon im produktiven Fluss bin, habe ich es auch gleich geschnitten.
09.03.18 : Oje, was ein Freitag. Nach Arbeit, Radio-Sendung, Fernkost-Einkauf und heimischem Abendessen traf ich mich mit K. und B. in der Barke, wo wir in Erinnerungen schwelgten und illustre Getränke hatten. Dann holte mich C. ab, um ins PWH zu gehen. Der Abend wurd sehr sehr lang (und überraschend teuer).
10.03.18 : Nach so viel Trubel ist es bestimmt verständlich, dass ich den Samstag wünschenswert spät starten wollte. Ergo nahm ich eine spätere Zug-Verbindung in die Heimat.
11.03.18 : Höhepunkt des Sonntags: ich wurde von der Familie zu einem Tanz-Kurs mitgeschleppt. Und der wollte gefühlt nicht aufhören. Na ja, aber das Wetter war angenehm.
12.03.18 : Ganz toller Wochenstart. Ich habe frei, der Ausflug fällt quasi ins Wasser und dann bemerke ich auch noch unschöne Erkältungserscheinungen. Darüber hinaus vernahm ich Anzeichen einer familiären Krise “in the making”. Nun denn, kaum wieder in der Stadt ging ich zum Sport und danach ins Café Marat, wo ein Kneipenquiz stattfand. Soweit mir noch in Erinnerung, war unser Team nicht so gut. Aber egal.
13.03.18 : Ach menno, in eine verkürzte Arbeitswoche mit Schlafdefizit zu starten, ist nun nicht unbedingt wünschenswert. Und auch sämtliche Neid-Bekundungen Richtung Krankmachender bereute ich, denn ich fühlte mich doch eher gesundheitlich angeschlagen. Und so konnte ich den Nachmittag kaum erwarten, legte mich schlafen, machte mich dann noch zum Vorstandstreffen am Abend auf und dann wieder zurück ins Bett.
14.03.18 : Huch, da habe ich mir zum OnAir-Jubiläum aber ein “Geschenk” gemacht – nämlich eine dreistündige Morgensendung. Dementsprechend motiviert verging der anschließende Arbeitstag zügig. Und zum Ausklang noch ein Besuch im Hackspace.
15.03.18 : Da seit diesem Jahr YouTube wieder zu meinen am häufigsten besuchten Seiten gehört, entdecke ich da gelegentlich neue Kanäle bzw. bekomme durch diese Kanäle wieder Impulse ungeahnter Art. An diesem Tag war es Musik von Carly Rae Jepsen, deren einzigen Welthit ich stets unerträglich finde und die für mich eher keine Relevanz hat. Tja, und da ist da noch ihr Song “Run Away With Me”, den ich laut meinen Statistiken einzig im Juli 2015 gehört hatte. Ja, und an den musste ich dank einem YouTuber wieder denken. Ansonsten ein harmloser Tag mit Schlaf, Sport und Hackspace-Besuch (zur Sonderöffnung).
16.03.18 : Endlich wieder Freitag. Das Wochenende wurde eingeleitet mit einem Besuch im Fernkost-Laden, den ich eigentlich nie mit leeren Händen verlasse. Und schließlich lockte wieder die “Schatzkiste” ins LiWu-Kino. An diesem Abend gab es den Klassiker “Rosemary’s Baby”. Gesehen hatte ich diesen Klassiker noch nie – und nach der Sichtung müsste ich das so bald auch nicht wieder haben. (Da hilft mir auch die Info nicht, dass es wohl Teil einer Trilogie sein soll.) (6/10)
17.03.18 : Was tue ich an einem Samstag ohne Pläne? Nun, das geht dann schon mal in die Richtung Sport, Stadtbummel, Einkäufe und… Kino. Ich schaute “Arthur und Claire”. Dieser Film ist jawohl genial bis ins Detail. 1A Unterhaltung. (9/10) Später zu Hause stapelte ich noch viele Comics und hörte Musik.
18.03.18 : Eigentlich wollte ich gar nicht so lange ausschlafen, aber es war Sonntag. So what? Dinge wie Abwasch haben es nicht eilig. Am Nachmittag wuselte ich bei LOHRO umher und von dort ging ich abends wieder ins Kino.
Tomb Raider (2018) : Ach, wie schade. Ich wollte den Reboot eigentlich mögen. Und mit der Besetzung sah es ja schon vielversprechend aus. Aber überzeugen konnte mich das Spektakel um Lara Croft und ihren Vater dann doch nicht. Aber eigentlich wollte ich auch nie einen Reboot mit Origin. (6/10)
19.03.18 : Nach dem Motto “Müdigkeit kennt keine Grenzen” konnte ich es kaum erwarten, diesen Tag zu beenden. Mit anderen Worten: den Wochenstart empfand ich sehr mühsam. Vor dem Einschlummern gönnte ich mir noch ein waschechtes Drama (aus Chile). “Eine fantastische Frau” (Una Mujer Fantástica) hätte wohl kaum dramatischer verlaufen können. Die ganze Geschichte dreht sich um Trauer und Diskriminierung. Ich kann verstehen, warum ein Film allein der Relevanz und der subtilen Umsetzung wegen mehrfach ausgezeichnet wurde und diese Beachtung verdient. (8/10)
20.03.18 : Das besondere Highlight des Tages – nach Arbeit und etwas sportlicher Betätigung: 1 Crypto-Party im Hackspace – für so was ist der Verein ja eigentlich prädestiniert. Ich denke, es wäre gut, wenn solche Events häufiger stattfinden. Nicht nur allein wegen der Vernetzungsmöglichkeiten.
21.03.18 : Nach dem Arbeitstag und einer Extraportion Schlaf machte ich mich auf die Suche nach Abendessen und öffnete die Vereinsräume. Dort besuchte uns ua. J. aus Schwerin. Die Band spielte abermals nebenan – und das anfangs gar nicht schlecht. Ich nutzte die Zeit zum Datei-Sortieren und war dann auch wieder der Letzte, der abschließen konnte.
22.03.18 : Der Donnerstag machte mich so fertig, dass ich nach Überstunden direkt mein Bett aufsuchte und mich abends noch kurz wegen sportlicher Betätigung in die Außenwelt schleppte, bevor ich wieder nur noch schlafen wollte. Da munterten mich auch keine Anfrage wegen Kino oder Lokalbesuch auf.
23.03.18 : Dass dieser Freitag in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung für mich darstellen sollte, deutete sich bereits am Vortag an. Na ja, und so hatte ich einen ereignissreichen Bürotag und war entsprechend erpicht, den Kopf wieder frei zu bekommen. Denn das Wochenende sollte mit einer Beatbetrieb-Sendung eingeleitet werden. Natürlich gab es keinen Weg an Feine Sahne Fischfilet vorbei, die am Abend in der (ausverkauften) Stadthalle spielten. Waren da einige Leute? Oh ja. Aber unsere Rangplätze empfand ich als gut gewählt. The Baboon Show lieferten auch ordentlich ab, bevor es dann den amtlichen Abriss Marke FSF zu erleben gab – nebst Ansagen und emotionaler Momente. Wir erwogen, im Anschluss noch ins PWH zu gehen, wurden allerdings durch die Schlange am Einlass demotiviert. Also saßen wir noch eine Weile im Geier.
24.03.18 : Hoch die Hände, Wochenende. Erst mal ausschlafen, ein wenig Einkäufe tätigen. (Fernkost inklusive) Und zum Nachmittag wieder ins Lokalradio, für gleich zwei Sondersendungen. Denn der Abend hatte noch eine IndieNight im Stadtpalast auf Lager – zuvor mit Konzert von Kat Frankie. Deren Stimme ist zwar gut, musikalisch war das Gesamtpaket aber oftmals eher nicht so mein Fall. Tja, und auch im Anschluss war der Trubel eher mäßig. Na ja, passiert.
25.03.18 : Zum späten Frühstück machte ich mich auf zum VEIS-Café – für vegane Schlemmereinen in Form von Eis und Waffeln. Dann bummelte ich noch kurz in die Innenstadt, um meine Kinokarte vorab zu holen. Den Vorabend saß ich wieder bei LOHRO – bis es Zeit fürs Kino wurde. “Pacific Rim: Uprising” ist eigentlich keineswegs schlechter als der erste Teil… nur halt auch nicht besser und wieder militaristisch dumpf gehalten. (6/10)
26.03.18 : Montag: Arbeit, Schlaf, Sport, Kinobesuch. “I, Tonya” lieferte wie erhofft ab. Ein Drama mit zynischen Untertönen und schwarzem Humor, der das Beste aus der Besetzung herausholen kann. Topp. (8/10)
27.03.18 : Dienstag mit Ausrufezeichen: denn der Abend forderte nicht nur mein Zeitmanagement, sondern ließ mich in Gesellschaft von C. und Freunden ungewöhnlichen Gesprächsthemen beiwohnen. Ursprünglich war der Kurs auf den ST-Club gesetzt. Nur kamen C. und F. “just in time” dazwischen und sämtliche Vorhaben lösten sich in Luft auf.
28.03.18 : Der Mittwoch hätte aus meiner Sicht gern schneller vergehen können, forderte mich abermals sehr. Wenigsten brachte mir die Teilnahme beim Musikredaktionstreffen noch ein, dass “Best Friend” von Sofi Tukker in die Tagesrotation aufgenommen wurde – leider nicht auch “You Could Have Been The One” von Coasts. (Man kann nicht alles haben.)
29.03.18 : Gründonnerstag in Kürze: Arbeit, Schlaf, Einkauf, Dinner bei El Waleed und “Abcornern” bei LOHRO.
30.03.18 : Am Karfreitag erwartete mich zunächst etwas Hausarbeit, bevor ich den Weg in die Heimat antrat. Dort war die Sachlage entspannt und für den Abend suchten wir uns irgendeinen Film aus.
31.03.18 : Highlight des Samstags: Essen – in Form von Frühstück und Mittag im Fischmarkt. (Klar hatte ich wieder den Fischzopf.)

Es verbleibt im Hochsommer der Gegenwart
F.

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Logbuch : then put your little hand in mine…

Februar 5, 2018

21.01.18 : Sonntage inklusive Ausschlafen sind schöne Sonntage. Am Nachmittag schaute ich bei LOHRO vorbei und widmete mich etwas der Musik-Bemusterung. Gegen Abend war mein Ziel der Hackspace. Als sich dort unter anderem H. und M. einfanden, kamen eher bizarre Gesprächsthemen (inklusive verstörender Internetsuchen) auf. Wie gut, dass die Hälfte davon wieder in Vergessenheit geraten ist.

22.01.18 : Nach einem verlängerten Arbeitstag rappelte mich noch für etwas Sport auf, erledigte sogar noch einen Einkauf und eilte nach dem Abendessen gen Café Marat, wo das LOHRO-Team beim Kneipenquiz doch tatsächlich den zweiten Platz erreichen konnte. (Es half sehr viel, bei der Bilderrätsel-Runde mit Alben-Covern konfrontiert zu werden.)

23.01.18 : Das Großereignis des Tages war eine abendliche Redaktionsversammlung, die über aktuelle Geschehnisse im LOHRO-Kosmos informieren sollte. Dass es auch belegte Brötchen geben würde, hat mich sehr überrascht und hoch erfreut.

24.01.18 : Auch am Mittwoch konnte ich mich nicht über mangelnden Freizeit-Ausgleich beklagen. Wie fast jeden Mittwoch saß ich am Abend im Kreise der Musikredakteure sowie weiterer LOHRO-Mitmachender und hatte meinen Anteil an den Abstimmungen über die nächste Heavy Rotation. Danach ging ich mit C. und D. ins Kino zu “The Big Sick”. Der Film überraschte mich aufgrund respektvollem Umgang mit den Charakteren sowie der doch angenehmen Humor-Dichte. Dass amerikanischen romantische Komödien so ein Level erreichen können, kann ich mir nur mit der starken Beteiligung des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani erklären. (8/10)

25.01.18 : Ich hätte wohl am Vorabend nicht so lange mit C. im nasskalten Wetter über Filme und Comics reden sollen, denn ich fühlte mich am morgen doch etwas unwohl. Und dabei konnte ich mal etwas später zur Arbeit, weil es einen Abendtermin gab. Auf dem Heimweg erledigte ich noch einen Einkauf und war verblüfft, wie anders der Aldi im Neptun Center seit der Umbauarbeiten nun aussieht. Nach ein wenig entspannter Auszeit mit Salat machte ich mich auf den Weg ins PWH, um Otterwechsel und Die Gruppe König live zu erleben. Erstere überraschten mich mit vorgelesener Lyrik und erwiesen sich leider nicht als die “Anheizer”, wie ich es erhofft hatte. Und der Haupt-Act wirkte nach zwei Liedern wie eine Enttäuschung, weil deren Kunst so unausgereift daherkam wie deren Logo und Name. Na ja, es ist nur meine bescheidene Meinung. Nebenbei traf ich auf viele bekannte Gesichter – darunter J., mit der ich gleich zum Radio gehen konnte, um eine weitere entspannte “LOHRO Late Night” zu fahren.

26.01.18 : Falls sich jemand wundert, wie ich spät abends moderieren kann und am nächsten Tag zur frühen Stunde wieder munter und mit froher Gesinnung der Erwerbstätigkeit ohne Spuren nachgehen kann… dem ist nicht so. Mit anderen Worten: Der Tagesverlauf war schon mit Anstrengung verbunden. Die Beatbetrieb-Sendung stellte ich routiniert mit einer Mischnung neuer Lieder zusammen. Zur Belohnung gönnte ich mir abends noch einen Besuch beim Fernkost-Laden. Dann verzögerte sich meine Planung mit Sport, Abendessen und Entspannung. Aber zur Rezensionssichtung von “Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille” und ein wenig Daddelei mit PS4 kam ich dann doch noch. Ein paar Stunden später sah ich mich mit der Tatsache konfrontiert, das Wochenende irgendwie schon vor dem Ausschlafen begonnen zu haben.

27.01.18 : Als ich irgendwann am frühen Nachmittag meinen Tag begann, war mir eher nicht nach großer Erledigungstour. Ich riss mich zusammen und ging los. Erster Stopp: der (neue) TEDi-Laden in der Doberaner Straße, der leider nicht das hatte, wonach ich dort seit Wochen schon suchen wollte. Stopp 2 betraf die Innenstadt. Dort war es – wie zu erwarten – voller Leute. Eine größere Tour nach Toitenwinkel und Dierkow später, fand ich mich abermals in der Innenstadt wieder. Ziel: Adapter bei Saturn kaufen. Es scheiterte an meinen Ansprüchen. Dafür waren die Einkäufe bei DM und Netto erfolgreicher. Am Abend stimmte ich mich musikalisch auf das Konzert von Subbotnik im Stadtpalast ein. Mit jemanden wie C. hätte ich an dem Abend nicht gerechnet. Aber schön, doch noch ein paar bekannte Gestalten wieder zu treffen. Ich erwog, noch ins PWH zu gehen, entschied mich jedoch dagegen (und für mein Bett).

28.01.18 : Noch glücklich über meine weise Wahl vom Vorabend freute ich mich auf eine heiße Waffel bei VEIS – in diesem Fall mit Banana-Split-Eis getoppt. Von dort aus zog es mich zu LOHRO, wo das erste Treffen der TechnikGruppe in diesem Jahr stattfand. Durch L.’s Hilfe konnte ich mein VI-Wissen etwas auffrischen. Nebenbei scherzten wir mit der Literaturredaktion. Zum Abend fand ich mich wieder im Hackspace ein, um mit H. ein wenig zu plaudern. Viel Zeit hatte ich nicht, da ich noch zum LiWu wollte, wo die OmU-Vorstellung von “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” immens gut besucht war. Der Film ist ein Paradebeispiel für Drama mit sehr viel schwarzem Humor und überragend guter Besetzung. Nicht nur wegen Auszeichnungen oder Hype ein Film des Jahres.(9/10)

29.01.18 : Dieser Wochenstart verlief relativ harmlos – mit neuer Müsli-Sorte. Nach der Arbeit und etwas Sport verkroch ich mich zu Hause unter die Decke und schaute die Grammys. Tolle Show, aber die Preisvergaben erschienen mir teils fragwürdig. (In dem Fall dauernd Bruno Mars.)

30.01.18 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit (inklusive viel Stress), Sport (inklusive Zeitdruck), Vorstandstreffen (inklusive neuer Aufgaben), Sendungsvorbereitung (inklusive “Motivationsgetränk”) und die restlichen Folgen „The End Of The Fucking World“.

31.01.18 : Ein anstrengender Routine-Mittwoch mit Arbeit, Musikredaktion und einer späten warmen Mahlzeit (dank M.).

01.02.18 : Gleich zum Monatsbeginn stand eine weitere Kinokonzentrat-Sendung auf dem Plan, was mich nach einer 90-minütigen „Telko“ am Nachmittag etwas in Zeitdruck versetzt hat. Da sich J. angekündigt hatte, gestaltete sich das Unterfangen mit fünf Redakteuren im Studio als immens abwechslungsreich. Ich hoffe, die Beteiligten hatten ebenso viel Spaß wie ich. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit sehe ich die Kinoredaktion bei LOHRO gut eingespielt. Zum Abend beschlossen J. und ich, den minimalen Aufwand mit TK-Pizza zu fahren, damit wir ausreichend schnell weggeh-bereit waren. In der Zwischenzeit trafen S. und D. ein und wir schauten die Pilotfolge von „The End Of The Fucking World“ – quasi zum Anteasern der wenigen Nichtkenner. Als wir zum Dobi eilten, sahen wir die Bahn schon abfahren und gingen zu Fuß via Bebel-Straße zum Steintor, trafen S. wieder und machten uns auf zum JAZ, wo Waving The Guns (zusammen mit Pöbel MC und der Hinterlandgang) ihr Zusatzkonzert zum Samstagstermin gaben, was übrigens beides ausverkauft war. Ein überaus intensives Konzert – allein schon wegen der Bassleistung der Technik.

02.02.18 : Der diesjährige Murmeltiertag stellte mich vor neue Herausforderungen. Zunächst mit doch krass kurzer Nacht einen halben Arbeitstag allein überstehen. Dann galt es, zwei Interviews vorzubereiten, sowie noch ein paar aktuelle Songs (inklusive dem obligatorischen Klassiker des Tages) für den Beatbetrieb rauszukramen. Eine kurze Schlafpause musste auch noch irgendwie eingeschoben werden. Und nebenbei sagte J. für den Abend ab. Schließlich wurde es Zeit für den Aufbruch am Nachmittag – erster Stopp: MAU-Club, wo ich nur wenige Minuten Zeit für Gloria hatte, da das Interview noch bis zur Sendung zu schneiden war. Dies gelang mir. Und kaum war ich beim Einpflegen der Dateien ins System erschien der Besuch – in Form von Milli Dance und Pöbel MC. (Welch Ironie, dass sich dieser “Jackpot” ohne mein Dazutun ergeben hatte.) Es gibt so Momente, die ich irgendwie gesondert abspeichern würde wollen. (Also abgesehen von einem Audio-Mitschnitt oder einem Foto.) Diese eine Beatbetrieb-Sendung zählt dazu. (Mal schauen, ob ich dazu je Feedback erhalten werde.) Wie soll man nach solch Ausnahmestimmung, die da in den Redaktionsräumen herrschte, wieder auf sein Alltags-Level runterkommen? Na ja, mit einer Portion Reis und der Aussicht auf die Jahresversammlung des Opennet-Vereins. Dank P. musste ich nicht in die Südstadt laufen. Und was hat sich die Campus-Gegend schon wieder verändert. Das Versammlung konnte mit nur geringer Verzögerung einigermaßen effektiv ablaufen. (Schätzt mal die Frauenquote.) Anders als in den Jahren davor konnte ich dieses Mal nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch ein Vorhaben hatte, um meine Tradition aufrecht zu erhalten. Schön, dass sich mit H., D. und M. noch Mitmachende fanden. Wir schauten nämlich “Groundhog Day”. (Ich weiß nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber nun ist es diese Zahl plus Eins.)

03.02.18 : Eine außergewöhnliche Premiere erlebte ich bei der Zugfahrt in die Heimat an diesem Samstag. Es ist mir in vielen Jahren Rostock-Rügen-Pendelei noch nie passiert, einen Anschlusszug verschlafen zu haben. Tja, an dem Tag hing ich nach der zweistündigen Zugfahrt noch eine ungeplante Busfahrt von Sassnitz über Prora ran. Was für ein krasser Ort ist Sassnitz eigentlich? Von vielen Stellen kann man die Ostsee sehen, wohl wissend dass dort “unten” kein Strand ist. Und doch macht mich die Gegend traurig, weil ich mich daran erinnern kann, dass es dort mal ein Gymnasium und ein Krankenhaus gab. Stichwort Abbau. (Ob der Tierpark auch wieder öffnen wird?) Im Tagesverlauf schaute ich Filme, kochte Essen und ließ mich vom TV-Programm berieseln, welches diese eine Dschungel-Sendung beinhaltete. Das sogenannte “Finale” empfand ich gefühlt nicht mal halb so unterhaltsam wie noch vor ein paar Jahren. (Yikes, es vergeht so viel Zeit.)

Es verbleibt aktuell in drei Vereinsvorständen
F.

Logbuch : worüber ich eigentlich die ganze Zeit schreiben wollte (Dezember 2017)

Dezember 31, 2017

01.12.17 : Fuuu, ist denn schon Dezember? Ja, und schönen Dank für einen so stressigen Freitag, dass ich zu meiner eigenen Radiosendung zu spät kam. Dankenswerterweise übernahm E. die erste Hälfte. Danach war ich noch Fernkost shoppen und normal einkaufen. Und schließlich fand ich mich wieder in einem Kino. Das LiWu zeigte “God’s Own Country” in der OmU-Fassung. Der Film nahm mich total mit – schroffe britische Landschaften, noch schroffere Charaktere und eine Handlung die wie eine Ranke dazwischen verläuft. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten, trotz mancher verstörenden Szenen. Ein 1A Drama. (9/10)

02.12.17 : Der für diesen Tag angesetzte Workshop entfiel wegen Krankheit. Damit hatte ich Zeit, mich mit A. zusammenzusetzen und über Redaktionelles zu reden. Vom Radio aus ging ich zum Comic-Treff ins Marat. Es waren zwar nicht viele da, aber der Austausch war dennoch sehr schön. Dann musste ich wieder weiter. weil ich ein Interviewtermin mit Neufundland (aus Köln) hatte. Super freundliche Menschen. Ich versorgte mich noch mit 1A Abendessen (inklusive Premium-Sahne-Sauce) und war dann beim Konzert. Danach gingen wir noch kurz zu REWE und werteten Dinge bei LOHRO aus.

03.12.17 : Am Sonntag schlief ich aus und machte mich für die nächste Kurzreise fertig. Zunächst stand jedoch noch ein Redaktionstreffen bei LOHRO auf dem Plan. Die Leute waren entspannt und es dauerte auch nicht lange. Zum Abend zog es mich nach Hamburg. Dort spielten Normandie zusammen mit William Ryan Key ein Konzert im Headcrash (Nähe Reeperbahn). Den Support-Act habe ich noch während des Abends wieder vergessen. WRK war überraschend nice, dank der leicht elektronisch angehauchten Versionen bekannter Stücke. Wobei… was schreibe ich da? Ich habe das letzte Yellowcard-Album gerade einmal gehört. Insofern war für mich alles neu. Anders als bei Normandie, wo ich ausreichend Stoff zum Mitsingen hatte. Es war auch wieder sehr schön, sich mit den Musikern zu unterhalten. Um nicht wieder im Dunkeln den Weg zum Schlafplatz suchen zu müssen, hatte ich mir einen Wecker gestellt und mir entsprechende Nahverkehrs-Verbindungen notiert. So nahm ich dann die letzte S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, wo mein Hotel in der Nähe war.

04.12.17 : Meine Nacht war so kurz wie ein “Herr der Ringe”-Film und vier Stunden später saß ich wieder am Arbeitsplatz mit schönen Erinnerungen ans Wochenende. Abends dann noch etwas Sport und die notwendige Extraportion Schlaf. Dann war ich zwecks Sendungsvorbereitung noch bei LOHRO und ging mit C.noch auf ein Getränk in den Geier, wo die Preistafel wohl zum Monatswechsel erneuert wurde.

05.12.17 : Auch der Dienstag verlangte Extra-Schlaf, den ich mir 16:30 Uhr holen konnte. Danach gab es noch etwas Sport, Redaktonsgedöns und den nächsten Kinobesuch. Ich schaute mir “120 BPM” im LiWu an, ein Drama, dessen Ende eigentlich niemanden kalt lassen sollte. Leider fand ich den Film teilweise etwas wirr, sehe allerdings die Relevanz der Thematik um AIDS-Prävention. (7/10)

06.12.17 :  Ich vermute, an diesem Punkt ist die zweite Schlafeinheit am Abend zu meiner Macke geworden. Na ja, es gelang mir jedenfalls noch vor dem Redaktionstreffen. Und gleich danach machten wir uns (in passenden Shirts) zum MAU-Club auf, wo Antilopen Gang ein sehr schönes Konzert gaben. Der Support von Goldroger war okay, wirkte allerdings nach der Hälfte etwas eintönig.

07.12.17 : Erster Donnerstag im Monat? Na? Jo, Kinosendung. Und danach? Ein Konzertbesuch. Wieder im MAU-Club. Gleiche Location, aber total verschiedenes Publikum. Über die Vorband von Johnossi schweige ich mal. Nur so viel. Nach 15 Minuten gaben sie es auf. Johnossi spielten wunderbar. Die (etwas anstrengende) Menge ging mit. Ich fand, es hatte sich gelohnt.

08.12.17 : Mein Freitag in Kürze: Arbeit, Musiksendung (mit vielen Party-Songs), Kinobesuch.
In der LiWu-Schatzkiste wurde “2001: Odyssee im Weltraum” gezeigt. Schöner Klassiker, in noch schöneren Bildern, so denn man es auf der Leinwand sehen kann.

09.12.17 : Am Samstag war ich zu C. und L.’s Geburtstagsbrunch im Café Marat eingeladen. Es waren sehr viele Menschen dort, die entsprechend ihren Anteil am Buffet hatten. Anfangs fühlte ich mich leicht deplatziert, was sich aber nach den ersten Gesprächen legte. Aus Versehen ging mein Mini-Megafon in der Tasche los, was minutenlang für Verwirrung sorgte. Am Nachmittag gestaltete ich passend zum Frieda23-Aktionstag (Motto “1001 Nacht”) eine Sondersendung mit vielen Musikwünschen und Überraschungsgast. Danach plauschte ich noch mit ein paar Mitmachenden, sah, wie das nächste Buffet aufgebaut wurde, und beeilte mich, damit ich es am Abend noch zum Zug in die Heimat schaffte.

10.12.17 : Der Sonntag in einem Wort: Chillen.

11.12.17 : Am Montag besuchten wir C. in Prora zum Geburtstag. Ich konnte leider nicht lange bleiben, weil ich wieder in die Stadt fahren musste. Dort gab ich mir erst sportliche Betätigung und dann einen Kinoabend in der Innenstadt. Ich war gespannt, welchen Film sie in der OV-Sneak zeigen würden, wo doch gerade eher weniger Neustarts außer Star Wars angesagt waren. Es wurde “It Comes At Night”, ein Gruselfilm, der schon mal ein paar Zuschauer verscheuchte. Aber ich stand den teils langatmigen Film durch. Auch, wenn schauspielerisch eher nichts zu bemängeln ist, fand ich mich wieder in der Situation, kaum Sympathiepunkte unter den Charakteren verteilen zu können. Daher meine Wertung. (6/10)

12.12.17 : Bevor es am Dienstag zur Arbeit ging, musste ich erst mal 50 Brötchen vom Bäcker abholen, welche ich ziemlich last-minute-mäßig am Sonntag telefonisch bestellt hatte. Hm, der Duft. Wir bastelten ein Frühstück für die Kollegen. Am Abend hatte ich noch Training und die ernüchternde Erkenntnis, dass das Gremientreffen scheinbar unangekündigt verschoben wurde. Na ja…

13.12.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO-Musikredaktion.

14.12.17 : Dieser Tag galt der Firma. Denn gleich nach dem Arbeitstag fand unser Weihnachtsessen im Sporthotel statt. Von dort aus zogen wir traditionsbewusst zum HCC, wo wir zwei Stunden lang bowlten. Abermals brauchte ich mir keine Chancen ausrechnen. Aber leer geht ja eh nie jemand heim.

15.12.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit erst mal wieder einen Beatbetrieb moderiert. Dann schaute ich wieder beim Fernkostladen vorbei. Zu Hause gönnte ich mir etwas Schlaf und war dann gegen Mitternacht bereit für die Sonic Superstore Party im Zwischenbau. Und nun die Härte: als ich ankam, liefen noch 2 Songs. Dann gingen die Lichter an. Aber der Abend sollte noch nicht enden. Wir einigten uns darauf, noch in den ST-Club zu gehen. Zunächst war es arg voll und ungemütlich. Als dann aber die 80er-Musik-Phase losging besserte sich unsere Stimmung. Es wurde ein schöner Tanzabend mit Shots. 😀

16.12.17 : An diesem Samstag stand ich irgendwann am Nachmittag auf, hatte noch Haushaltsdinge und ging dann zunächst zum Sequential Art Laden, wo eine KTV-Aktion im Verbund mit anderen Läden stattfand. Ich plauschte mit R. und K. und ging dann zum Geier, wo die LOHRO-Weihnachtsfeier stattfand. Der harte Kern blieb bis zum Schluss und schloss sich der Gruppe noch zu einem Besuch in der Planbar an, wo – oh Wunder – Karaoke gesungen wurde. Ich glaube, viele der Anwesenden fanden es amüsant. Wie gesagt… “ich glaube”… 😛

17.12.17 : Als ich mich dann wieder so gegen 16 Uhr im Reich der Lebenden befand, ging ich zu J. ins VEIS Café und aß meine erste vegane Waffel. (Zimt-Eis als Topping: yay, zu viel Schoko-Sauce: ney) Dann eilte ich zum Radio, weil ich noch – quasi in Windeseile – eine Sendung vorproduzieren wollte. Huch, war das stressig. Grund? Kino. Ich wollte ja auch noch zur OV-Version von “Star Wars: The Last Jedi”. Eine meiner Karten wurde ich im Freundeskreis nicht los. Daher war ich froh, dass H. mitkam.
Zum Film: Wow, so beeindruckt war ich noch nie von einem Star-Wars-Film im Kino. (9/10)
Danach pflegte ich die Sendung bei LOHRO noch ins System und besuchte H. im Hackspace, wo es einige Themen zu besprechen gab. (Ja, es wurde spät.)

18.12.17 : Mein Montag sah folglich so aus: Arbeit, Schlaf, Sport, Schlaf, Kneipenquiz mit LOHRO-Mitmachenden.

19.12.17 : Die Woche sollte noch verrückter werden. Denn am Dienstag unternahm ich abermals eine Kurzreise nach Hamburg. Grund: K. feierte den Release seiner neuen EP in der Astra-Stube. Die Vorgruppe Cavinu hatte krasse Sounds mit Geige und Konstantin Unwohl lieferte schöne Bässe. Es war eine krasse Szenerie. (Beides findet man bei Bandcamp.) Später im Hotel schaute ich mir dann noch etwas Comedy aufm iPad an. (Wanda Sykes und Craig Ferguson.)

20.12.17 : Routine am Mittwoch? Wohl kaum, wenn man in Hamburg aufwacht. Dann erst mal wieder nach Rostock fahren und noch einen halben Tag arbeiten, bevor es wieder zu LOHRO für das finale Musikredaktionstreffen 2017 ging. Und da auch ein finales Zusammenkommen im Hackspace vereinbart wurde, ging ich da auch noch hin und plauschte mit S..

21.12.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Weihnachtsrunde bei der Frieda23 und Kinoabend mit M.. Erneut “Star Wars: Die letzten Jedi” – halt nun auf Deutsch.

22.12.17 : Im Anschluss an den letzten Arbeitstag vor Weihnachten ließ ich es mir nicht nehmen, im Beatbetrieb viele Weihnachtslieder zu spielen. Danach noch etwas Sport und mit M. die Verabredung zu “Love Will Tear Us Apart” im Peter-Weiss-Haus. Im Marat traf ich noch F., der mir seltenes Feedback bezüglich meiner Mitmacherei bei LOHRO gab. Die Musikauswahl war okay, aber nicht so schön wie das Mal davor. Lange sollte der Abend nicht werden.

23.12.17 : Auch gut, so konnte ich sogar noch einen Zug eher in die Heimat nehmen. Dort angekommen war ich wieder ordentlich ausgelastet in der Küche, um einen Kuchen zu backen. Zum Abend gab es eine Süßkartoffel-Ednuss-Suppe, die ich mit Hot Sauce pimpte.

24.12.17 : Heiligabend in der Familie: Also viel zu essen und Geschenke. Dazu noch Loriot im TV. Nice.

25.12.17 : Tagsüber chillte ich, schaute ein paar Videos und ging am Nachmittag durch den Ort – sah die vielen Veränderungen und ließ die Seele baumeln. Zum Festtag wurde abends Ente aufgetischt. Danach ließen wir uns durch “Vom Winde verweht” berieseln. Ich fand den Film etwas wirr und lahm.

26.12.17 : Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das Wetter richtig schön. Schon beim morgendlichen Brötchenholen fiel mir das auf. Entsprechend war ich am Nachmittag wieder auf einen Spaziergang aus. Dieses Mal entlang der Strandpromenade Richtung Prora. Zum Abend hatten wir im Bootshaus reserviert, wo ich einen 1A Fischteller hatte. Für die abendliche Berieselung sollte Til Schweigers “Honig im Kopf” sorgen. Ich begann bereits nach 20 Minuten zu leiden. Twitter sei dank fand ich ausreichend Ablenkung.

27.12.17 : Da ich diesen Tag noch frei hatte, konnte ich ausreichend lang im Bett bleiben. Dann war ich auch schon wieder mit mehreren Sendungsvorbereitungen beschäftigt. Kaum war ich wieder in Rostock, war mir sehr nach Sport. Gedacht, getan. Am Abend ging ich wegen einer weiteren Spätsendung zu LOHRO. C. kam auch bald dazu, war zunächst unsicher, wie das ablaufen sollte. Aber ein paar Mod-Takes später war die Laune gut.

28.12.17 : So ganz entspannt wie erhofft war die Arbeit zwischen den Jahren leider nicht, was ich bereits in den ersten Minuten am Arbeitsplatz feststellen durfte. Egal, hilft nicht. Zum Abend hatte ich wieder Ausgleich im Mitmachradio. Zusammen mit P. gestaltete ich eine Stunde mit verschiedenen Themen und kantiger Musik.

29.12.17 : Bin ich froh, dass ich mit der Vorbereitung zu meinem persönlichen Musik-Best-Of (inklusive On-Air-Jubiläum) sehr zeitig angefangen hatte. Denn der Arbeitstag war so stressig, dass ich das sonst kaum noch geschafft hätte. Die zweistündige Sondersendung hätte aus meiner Sicht einen Ticken besser durchdacht werden sollen. Was war ich wagemutig, da 22 Songs einbauen zu wollen. Na ja, aber immerhin blieb meine kleine Tradition erhalten. Danach gönnte ich mir ein wenig Schlaf und ging mit G. ins Kino zu “Dieses bescheuerte Herz”. Es war weniger das Herz, als viel mehr die Nebendarsteller, die mich hätten fluchen lassen können. Ich meine, dass die Handlung erzwungen wirkt, war schon durch Trailer ersichtlich. Na ja, eher dumpfe Massenware. (6/10)

30.12.17 : Mein finaler Samstag 2017: göttliches Ausschlafen, Sport, Einkaufsbummel (inklusive Waffel bei VEIS und Fernkost) und ein Abend voller Bloggerei.

31.12.17 : Mein finaler Sonntag 2017: gutes Ausschlafen, Pfannkuchenbestellung abholen und massig Bloggerei… bis jetzt… Fortsetzung folgt

Es verbleibt mit den besten Wünschen fürs neue Jahr
F.

Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.

Logbuch : keine Zeit für Nichts (September 2017)

Dezember 31, 2017

01.09.17 : Neuer Monat, neue Menschen. Jedenfalls im September. Ich hatte die Ehre, neue Mitmachende bei LOHRO in Sachen Technik ein paar Worte zu sagen. Am Abend trafen wir uns auf dem Dobi und starteten die von S. geführte Tour durchs Nachtleben. Nach zwei Stopps splitteten wir uns ein wenig, weil wir “Das fünfte Element” in der 4K-Version im Kino sehen wollten. Und dieser Film ist immer noch ein totaler Spaß. Ich war überrascht, wie der im O-Ton klingt.

02.09.17 : Ich verschlief leider etwas und nahm daher eine Bahn später für die Reise in die Heimat. (Was so ziemlich das Wichtigste an diesem Tag war.)

03.09.17 : Und auch dieser Tag verlief relativ unspektakulär. (Der krasse Anteil kommt später in diesem Monat.)

04.09.17 : Da ich noch ein wenig Urlaub zu verbraten hatte, verbrachte ich den Tag bei LOHRO. Es gab ja noch Einiges vorzubereiten.

05.09.17 : Weckruf-Einsatz im Frühprogramm und danach eine Workshop-Session in Sachen Web-Dingen beim Lokalradio. Aber glaubt mir, danach brauchte ich erst mal wieder etwas Schlaf, bevor ich am Abend wieder mit Sendungsvorbereitung beschäftigt war. Und danach ging ins Kino zu “Sieben Minuten nach Mitternacht” in der OmU-Version. Was für ein schöner Fantasy-Film mit viel Drama-Anteil. Und dazu eine exzellente Besetzung. (9/10)

06.09.17 : Auch dieser Tag galt nebst sportlicher Betätigung fast ausschließlich LOHRO. Ein wenig Zuarbeit hier und etwas Redaktionelles dort.

07.09.17 : An diesem Tag fand wieder eine Kinosendung statt – und was für ein Lineup konnte ich zusammenstellen. Dank Bekanntschaften mit den Redaktionen “Head&Kehle”, “Kulturkonzentrat” und “Cup Of Soul” war das Studio bestens gefüllt. Da kann ich mich nur glücklich schätzen, wenn sich so Vertretung finden lässt. Am Abend erwarteten wir dann noch K. zurück in der Stadt und zusammen schauten wir “Die Migrantigen” im Kino. Diese österreichische Komödie um Migration und Medienrummel besitzt viel Humor und kommt trotz manch schwieriger Themen sehr leichtfüßig daher. Beste Unterhaltung also. (8/10)

08.09.17 : Der Freitag bot unschönes Wetter, dafür gute Laune beim gemeinsamen Dinner im Cafe Lom. Danach gingen Einige in den Geier und ich zunächst zur “Compagnie de Comédie Rostock”, wo Fiete und Schiete ihr Jubiläum feierten. Das Programm war erstklassig. Danach schaute ich noch beim Geier vorbei.

09.09.17 : Und wieder eine abenteuerliche Kurzreise. Ich fuhr nach Leipzig. Dort erkundete ich erst mal die Innenstadt und ließ natürlich abermals den Primark nicht aus. (So ein Opfer.) Für den Abend suchte ich mir ein Kino und schaute “Jugend ohne Gott” in einem winzigen Saal. Der Film hatte gute Ansätze, war mir im Endeffekt dann doch zu platt – und das dank schlecht ausgearbeiteter Charaktere. (6/10)

10.09.17 : Es fand irgendein Lauf in der Stadt statt. Ich gönnte mir zwei überaus süße und sättigende Lerchen (eine mit Schoko und eine mit Pistazien), die mir nen ordentlichen Zuckerschock gaben. Dann wurde es Zeit für eine Kombi-Führungs durch die Innenstadt – erst zu Fuß und dann mit Bus. Die Sonne kam raus und ich beschloss, mein Abendessen im alten Bayrischen Bahnhof zu holen, wo es Gose gab. Schließlich machte ich mich auf den Weg zum Täubchenthal, wo Bear’s Den ein Konzert gaben. Ich stand in der zweiten Reihe und genoss einfach alles, was auf der kleinen Bühne dargeboten wurde. Oh, wie ich die Band mag. Auch die Vorgruppe bzw. der Künstler Sam Fender war sehr gut. Leider hatten sie am Merch-Stand das T-Shirt nicht in meiner Größe. Daher habe ich einfach eine Nummer größer genommen. 😛

11.09.17 : Früh am Morgen machte ich mich von Leipzig auf den Weg… zur Arbeit nach Rostock. (Dauerte auch nur so 5 Stunden.) Abends war ich dann entsprechend müde, nahm jedoch noch die Gelegenheit wahr, mich bei den DateNight-Redakteuren vorzustellen.

12.09.17 : Das turbulente Wochenende hallte noch nach. Entsprechend wenig gibt es über den Tag (bestehend aus Arbeit und Sport) zu berichten.

13.09.17 : Routine? Routine. Der Mittwoch ließ mich wieder arbeiten und redaktionell wuseln. Fun Fact: An dem Tag gab ich zudem ein mega-teure Bestellung bei Amazon auf.

14.09.17 : Der Alltag hatte mich erreicht. Freizeitmäßig war nicht viel drin. Daher auch hier in erster Linie nur Arbeit und das sogar mit Überstunden.

15.09.17 : Nach dem anstrengenden Arbeitstag gönnte ich mir wieder etwas Sport, landete dann wieder beim Lokalradio (wegen Vorbereitungen) und schaute mir abends im LiWu den Independent-Film “Parasozial – Fiktive Detektive” an, den ich weniger gut fand, als er mir schmackhaft gemacht wurde.

16.09.17 : Zwar kränkelte ich ein wenig, aber die Chance einer Außensendung beim WarnowValley-OpenAir wollte ich mir nicht nehmen lassen. Und diese Sondersendung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es gab so viele Gäste, die ans Mikro kamen. Und auch das Programm war schön. Leckeres Essen und gut gelaunte Künstler. Dazu ein Konzert von Subbotnik, die ich ja noch nicht so oft live erlebt hatte. Insgesamt ein schöner Tag, wenn auch etwas kalt.

17.09.17 : Im Wesentlichen tankte ich mein Schlafkonto an diesem Sonntag auf. Abends schaute ich dann “Logan Lucky”. Der Film gefiel mir nur so mäßig, trotz favorisiertem Filmemacher und toller Besetzung. Zu sehr erinnerte es mich an “Ocean’s Eleven”. (6/10)

18.09.17 : Der Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Kino.
Es gab “Mr. Long”, einen krassen Film, der Gangster-Leben und soziale Brennpunkte vereint. (8/10)

19.09.17 : Der Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Kino.
Es gab “Belle de Jour”, einen gut 50-Jahre-alten Film, der immer noch zu fesseln vermag. (7/10)

20.09.17 : Routine? Nö, denn nach der Arbeit, ging ich nicht nur zu LOHRO, sondern auch in den Hackspace.

21.09.17 : Aufgepasst! Hier kommt eine Ausnahme. Denn an diesem Abend war ich sehr mit Lesen beschäftigt. (Was so ein paar Großanschaffungen in der Comic-Sammlung bewirken können.)

22.09.17 : Manchmal werde ich durch Werbung schwach. An dem Tag erlag ich der Anzeige über nice bedruckte Sweatshirts. Dabei bin ich gar nicht mehr so der Pullover-Träger. Whatever. Ansonsten das übliche Gedöns – mit der Erwerbstätigkeit und dem Ausgleich dank Mitmachradio.

23.09.17 : Ja, es wurde wieder Zeit für einen Heimatbesuch. Denn auch das verschafft Ausgleich.

24.09.17 : OV am Sonntag? Jawohl. In diesem Fall betraf das “Kingsman: The Golden Circle”, der zwar schon den krassen Humor des ersten Teils erbt, aber mit dem Versuch, alles noch etwas bombastischer aussehen zu lassen, an überladener Vielfalt scheitert. Bzw. doch etwas halbherzig wirkt. Sorry. (7/10)

25.09.17 : Müdigkeit zum Wochenstart? Hm, ja, an dem Montag wollte ich dann auch baldigst nur noch ins Bett.

26.09.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Vereinsspaß, Kneipe, Club. (Falls sich jemand wundert, wieso da schnell wieder Müdigkeit auftauchen kann.)

27.09.17 : Routine? Nicht ganz. Denn der LOHRO-Anteil war etwas zweigeteilt, da noch eine Vollversammlung zeitgleich mit dem Musikredaktionstreffen stattfand. Dank hitziger Themen gingen auch ein paar Nerven flöten.

28.09.17 : Nach der Arbeit holte ich erst mal etwas Schlaf nach und ging dann zu Einem der wohl besten Konzerte des Jahres: Ove spielte im Foyer der “Bühne 602” und es war einfach nur großartig. (Leider war schon fast zu sehr der Geheimtipp.)

29.09.17 : Ein Freitag in Kurzform: Arbeit, Beatbetrieb-Unterstützung, Sport, Filmabend. (Schön.)

30.09.17 : Am Samstag war ich ziemlich viel einkaufen und zum Abschluss des Monats noch einmal im Zwischenbau, wobei das eine oder andere Video entstanden sein könnte.

Es verbleibt leicht bestürzt bei der Konfrontation mit den Aktivitäten eines Monats
F.

Logbuch : keine Zeit für nichts (Juli 2017)

Dezember 26, 2017

01.07.17 : Der Monatsbeginn stand wie schon die Jahre zuvor unter dem Motto des Zelebrieren eines kleinen Lokalradiosenders, der mir seit 2013 einen wichtigen Ausgleich bietet. Einen kleinen Wochenendeinkauf später war ich schon auf dem Weg dorthin, um in einer zweistündigen Sondersendung in Musik und Erinnerungen zu schwelgen. Gleich danach begann die Feier in der Küche, die bis in die Nacht andauerte und den Gästen hoffentlich in guter Erinnerung bleiben wird. Oder wie sagt man immer – “so (jung) kommen wir nicht mehr zusammen”.

02.07.17 : Ausschlafen! Juhu! Dann erst mal wieder sammeln und ein wenig Korrespondenz nachreichen. Dann Zurechtrichten und auf zur… Frieda23 (mit Umweg über P. wegen Hackspace-Schlüssel). Dort angekommen bekam ich dankenswerterweise gleich einen Muffin. Ich bereitete ein wenig Sendung vor und sah Fotos von “gestern” bis “damals”. Ich kochte mir fix Nudeln und war dann auch schon zum Aufbruch gen Hackspace bereit. Jenen Ort hatte ich lange nicht mehr aufgesucht. Es gibt da nun ein neues Sofa. (Sehr bequem.) Nebenbei verabredete ich mich gleich für zwei Kinobesuche.
Ich bin mir zwar nicht mehr ganz sicher, aber war wohl wegen “Monsieur Pierre geht online” im Kino. Der Film war – wie ich es mir von einem französischen Film mittlerweile erwarte – erfreulich kurzweilig und verband Komisches mit einem sozialen Drama. (8/10)

03.07.17 : Auf in den Routine-Alltag – mein Montag in Kurzform: Arbeit, sportliche Betätigung, redaktionelle Vorbereitung.

04.07.17 : Irgendwie waren die Tage davor wieder so anstrengend, dass ich mir eine zusätzliche Auszeit nach dem Arbeitstag gönnte. Und zum Abend ging es dann Richtung Kino für “Die Verführten”, einen Film von Sofia Coppola, der zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs spielt. Auch wenn die Bilder mir märchenhaft ästhetisch erschienen, fand ich die Handlung dann doch etwas dröge. Hinzu kommt das Hauptkriterium, dass dieser Film mir keine sympathische Figur gab. Insofern ein zweifelhafter Unterhaltungswert. (6/10)

05.07.17 : Der Mittwoch-Abend war abermals für redaktionelle und Vereins-Arbeit reserviert.

06.07.17 : Wenn so ein Tag eine zweistündige Kinosendung beinhaltet, bleibt im Normalfall kaum noch Zeit für andere Freizeitbeschäftigung. Es sei denn, das eigene Zeitmanagement erlaubt nebst Sport eine weitere Spätabend-Session beim Radio. (Grund: Vorproduktion) Gut fürs Schlafkonto wirkt sich Derartiges aber nicht aus.

07.07.17 : Meine Entdeckung des Tages: “BRUMA” von Daniel Ran – ein Soundtrack für ein Computerspiel, welchen man gut neben der Arbeit hören kann. Ansonsten hatte selten den Eindruck, sehr stark von der Promo zum neuen Spider-Man-Film betroffen zu sein. Wenn Hauptdarsteller und Ausschnitte in Online-Content (Bilder, Artikel, Videos) derart omnipräsent vertreten sind, erzeugt das fast eine Übersättigung. Aber nur fast, weil ich schon gern wissen will, wie der Film ist. (Mit anderen Worten: vielleicht machen die Marketingabteilungen alles richtig.) Am Abend zog es mich in die Heimat, wo ich Entspannung fand.

08.07.17 : Ein ruhiger Samstag, wie ich mir das wünsche. Und zum Abend mein erster Besuch in einem “Peter Pane”-Restaurant – an der Strandpromenade. Essen war okay, aber die Wartezeit eher nicht so. Danach schaute ich mir das Konzert von Alexa Feser auf dem Kurplatz an. Auch wenn ihre Lieder sich wiederholende Elemente haben, finde ich sowohl ihre Bühnenpräsenz als auch ihre Stimme äußerst angenehm. Mit anderen Worten: warum kann so Eine nicht mal in Erfolg schwimmen?

09.07.17 : Tja, Wochenende eben. Was soll da schon groß passieren, wenn es sich anbietet, nicht dauernd Plänen nachzugehen. So kann ich im Nachhinein auch wenig zu diesem Sonntag sagen. Aber ich bin sicher, dieser Tag war entspannend. Ach, und ich durfte (wohl) Tiere pflegen.

10.07.17 : Volles Programm am Montag: Arbeit, Haushalt, Training, Tiere füttern, Einkauf, Folien-Arbeit und noch ein später Besuch beim Lokalradio.

11.07.17 : Auch an diesem Dienstag gestaltete sich mein Abend vielseitig, denn nicht nur zwei Einkaufstouren und ein Schlaf/Sport-Mix, sondern auch ein Kneipenbesuch trugen zur Abwechslung bei.

12.07.17 : Oh, endlich wieder ein Routine-Tag, der sich in zwei Begriffen zusammenfassen lässt: Arbeit, LOHRO. (Reichte auch vom Zeitpensum her.) Nebenbei hatte ich mit einem Nudelsalat zu tun.

13.07.17 : Ach, das war ein schöner Tag: viel zu tun auf Arbeit, was dann ausgiebig am Abend reminisziert werden konnte – so eine Art Sommergrillparty, inklusive Protest von Anwohnenden. 1A Gegend in Rostock, kann ich nur sagen. (Ironie: wir feiern ja auch so oft auf dem Hof… nicht)

14.07.17 : Leider überlebte der Rest meines extrem wohlschmeckenden Nudelsalates aufgrund mangelnder Kühlung die Nacht nicht. Erst war ich darüber traurig, dann eher angewidert, weil ich die Jauche ja irgendwie zu entsorgen hatte. Und fettige Schüsseln stehen auch nicht gerade auf meiner Vorliebenliste. Aber hey, mal beim Anfang beginnen: oje, ich muss etwas fertig ausgesehen haben, als ich zum Workshop von “ganztägig lernen” erschien. Und auch selbst fühlte ich mich nicht 100%ig anwesend. Egal, ich mochte meine Folien. Und das Feedback war ja auch gut. Insofern gut gelaufen. Gut laufen musste ich schließlich auch, um noch zu meiner Sendung zu kommen. Im Anschluss daran vergnügte ich mich auf dem Sommerfest der Frieda23 – inklusive neu aufkommenden Snapchat-Gedaddels.
Später schauten wir “Immigration Game” im Kino. Ein deutscher Versuch, auf der “Hunger Games”-Erfolgswelle mitzuschwimmen? Jein, vom Ansatz her war es sogar interessant, aber spätestens zum Ende kippte so ziemlich alles. (6/10)

15.07.17 : Ausschlafen bis zur Mittagszeit. Dann eigentlich den Tag ruhig angehen wollend, fühlte ich mich doch wieder etwas gestresst, weil ich eine Sondersendung gestalten wollte. (Musik für den CSD) Im Anschluss daran wuselte ich zu G., wo es lustige audiovisuelle Medien zu bestaunen gab. Warum es mich dann noch in Helgas Stadtpalast zog, vermag ich ich 5 Monate später nicht mehr genau sagen zu können.

16.07.17 : Jedenfalls hatte ich abermals ausreichend Gründe fürs lange Ausschlafen. Zum Abend gab ich mir nach langem Warten dann endlich den neuen Spider-Man-Film “Homecoming”. Und ja, so wünsche ich mir einen Spider-Man-Film. Weniger Trauer, mehr soziales Zusammenspiel und viele bunte Figuren. Aus meiner Sicht ein 1A-Comic-Film. (9/10)

17.07.17 : Ein freier Tag wurde genutzt, um nach extra wenig Schlaf eine Frühsendung im Radio zu moderieren, nur um danach mehrfach Schlaf nachzuholen. Fail? Hm, jein.

18.07.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Burger, Kinobesuch, Geier. (wow, diese Zusammenstellung macht mich auch in Retrospektive happy)

19.07.17 : Routine am Mittwoch – also Arbeit und LOHRO.

20.07.17 : Oh, happy day. Warum? Endlich konnte ich mir den neuen Film von Luc Besson anschauen. Normalerweise hätte ich mir bis zum “Original Sunday” (also der Option, den Film ohne Synchronisation) Zeit gelassen, aber mein Sonntag war schon verplant. (Mehr dazu in wenigen Absätzen.)
Also, visuell bekommt man genau das, was Trailer versprachen. Wunderbar bunte SciFi-Welten in einer Geschichte, die gern einige Klischees auslässt (auch wenn dafür andere wieder herhielten). Traumhafte Effekte treffen auf gute Cast. Perfekt war der Genuss zwar nicht, was an teils unnötigen Handlungselementen lag, aber ein schönes Kinoerlebnis bot sich mir dennoch. (8/10)

21.07.17 : Und wieder ein “A+L”-Tag, also Erwerbstätigkeit plus Freizeit beim Lokalradio. An diesem Abend ging es um die Zusammenstellung von Musik für einen DJ-Einsatz.

22.07.17 : Wochenende! Also erst mal Ausschlafen. Dann verabredete ich mich spontan mit K., um noch einmal “Spider-Man: Homecoming” im entspannten 2D zu schauen. Und auch auf deutsch unterhielt mich der Film bestens. Am Abend gönnte ich mir noch einen Film und bereitete mich auf den Einsatz im PWH vor. Das Setup verzögerte sich leider und dann sollte es auch nicht lange gehen. Aber schön war es trotzdem, weil auch bekannte Gesichter dabei waren.

23.07.17 : Kurz nach dem Aufstehen zur entspannten Mittagszeit war ich auf dem Weg zum Bahnhof für den Kurztrip nach… Berlin. Dort angekommen, hatte ich ein straffes Programm, mit Einchecken im Hotel und dem Finden des besten Nahverkehrswegs zur… Mercedes-Benz-Arena (ehemals o2-World). Man riet mir zur Kurzverbindung mit Ersatzbussen, ich nahm dann aber lieber eine längere Straßenbahnfahrt ohne Umsteigen in Kauf. Wow, was hat sich die Gegend in den letzten Jahren verändert. Häuser statt Freifläche. Und der nächste Shopping-Tempel ist ebenfalls im Bau. Aber egal, das Céline-Dion-Konzert erfüllte meine Erwartungen. Zwar nicht so extravagant wie ihre Las-Vegas-Shows, wurde dennoch viel abgeliefert – inklusive Geschichte, was für Würstchen sie aus Deutschland voll lecker findet. (Ach ja, ihren Support-Act fand ich eher dürftig.) So oder so – ein schöner Abend, an den ich mich gern erinnern werde.

24.07.17 : Um sparsam mit Urlaubstagen zu sein, bin ich dann eben am Montagmorgen von Berlin aus zur Arbeitsstelle gefahren. Ist ja nicht so, als würde das auffallen. Ich selbst habe es aber spätestens am Abend soll stark gemerkt, dass ich mir noch etwas Schlaf gönnte. Und schließlich ging es wieder ins Kino – zu “Ein Chanson für dich” mit Isabelle Huppert. Ein schönes Drama, dessen Ende mich dann hat rätseln lassen. (7/10)

25.07.17 : Auch am Dienstag konnte ich einem Lichtspielhaus nicht fern bleiben. So sah ich (nach Arbeit und sportlicher Betätigung) ein weiteres Mal “Valerian und die Stadt der tausend Planeten”. Ach, was mag ich den Film, auch wenn er nicht perfekt ist. Möglicherweise liegt es am SciFi-Unterangebot.

26.07.17 : Wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Lokalradio-Besuch.

27.07.17 : Am Donnerstag machte sich abermals ein Schlafdefizit bemerkbar, weswegen ich wieder abends eine extra Tour ins Schlummerland unternahm. Danach rappelte ich mich zwecks redaktioneller Vorbereitung wieder zum Radio auf.

28.07.17 : An dem Tag spendete ich etwas Geld für ein lokales Filmprojekt. Außerdem war ich wieder im Fernkost-Laden shoppen, gönnte mir Abendessen von der Asia-Bude und verbrachte den Abend bei LOHRO.

29.07.17 : Leider konnte ich an dem Wochenende nicht zur Head&Kehle-Feier, weil es mich wieder in die Heimat zog. Dafür bot sich wieder Einiges an Entspannung und Leckereien.

30.07.17 : Kaum wieder zurück in der Stadt hatte ich wieder einen OV-Kinotermin: “Dunkirk”, ein Film von Christopher Nolan, der bereits im Netz viel positives Feedback bekam. Ich fand den Film okay, ließ mich von den technischen Raffinessen eher weniger beeindrucken und bin mir nicht sicher, ob ich den Film ein weiteres Mal sehen möchte. (7/10)

31.07.17 : Den Wochenstart verschönerte ich mir abermals mit einem Kinobesuch. “The Party” ist ein Kammerspiel in Schwarz-Weiß, dessen Besetzung überwiegend brilliert. Der Film ist zwar kurz, aber gehaltvoll. (8/10)
Danach ging ich noch kurz gen Frieda23, wo noch das Opennet-Treffen im Gange war. Außerdem war ich noch nicht ganz fertig mit der Vorbereitung zur nächsten Kinosendung.

Es verbleibt wohl noch Tage an der Aufbereitung der vergangenen Monate beschäftigt
F.

Logbuch : keine Zeit für nichts (Juni 2017)

Dezember 23, 2017

Logbuch

01.06.17 : Kindertag. Kinotag. Erster Donnerstag im Monat. Na logo heißt das wieder Sendungsmacherei beim Lokalradio für mich. Gesagt, getan. Und danach noch ein wenig Sport.

02.06.17 : Bin ich froh, dass Arbeitstage wie dieser zur Seltenheit gehören. Ein konstant hoher Stresslevel am Nachmittag ließ mich sogar meinen veganen Joghurt vergessen, den ich mir in der Sorte Apfelstrudel für diesen Tag gönnen wollte. Und dann war ich auch schon wieder in Eile. Grund Radiosendung. Diese verlief erfreulich entspannter. Danach wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und schließlich sah ich ein weiteres Mal “Batman v Superman: Dawn Of Justice” in Gesellschaft – ein Film, dessen Inhalt genauso überladen und pseudo-dramatisch wirkt wie sein Titel. Mit anderen Worten: ich war danach abermals bedient.

03.06.17 : Ausschlafen war an diesem Samstag nur bedingt möglich, da ich einiges auf meiner Agenda hatte. Wie gut, dass ich extra “Zeitpuffer” eingeplant hatte, damit ich am Vormittag nicht in Hektik verfalle. Und so landete ich am Nachmittag gemütlich in der Heimat. Zum Abend schauten wir uns das Angebot auf dem Kurplatz an. Es war so mager, dass es ein Spättrip zur Kauffhalle wurde. Ich nahm das zum Anlass, mal eine Schoko-Pizza zu kosten. 1000 Kallorien später befand ich mich in dem seltenen Zustand, keine Schokolade mehr sehen zu können. Zum Abend gönnten wir uns einen heiteren Film mit Meryl Streep. Und später blieb ich noch bei “Burlesque” hängen.

04.06.17 : Wie jedes Jahr steht an dem Datum was Familiäres auf dem Plan. Und abermals lief es letztlich wieder erfreulich entspannt ab. Tagsüber hatte ich Zeit zum Datei-Sortieren und abends kam Besuch… inklusive IT-(An)Fragen.

05.06.17 : Mein Pfingstmontag begann entspannt und verlief zunächst ebenfalls so. Kaum war ich wieder in der Stadt hatte ich gleich zwei sportliche Termine, bevor zum Abend wieder Ruhe einkehrte.

06.06.17 : Für den Dienstag stand ein ungewöhnlicher Termin auf meinem Plan, weswegen ich zum Abend in die Innenstadt fuhr. Dort machte ich kurz Halt beim Juwelier und stellte fest, dass ich die Regenintensität unterschätzt hatte. Konsequenz? 3,49 Euro (bei Rossmann) später ging ich mit meinem neuen (dritten) Regenschirm noch kurz zu Penny und dann zu “Funkhaus.io” (oder so ähnlich). Dank S. wurde ich an diese junge Gruppe ambitionierter Technikmenschen vermittelt. Bei dem Termin ging es um eine Art Planung mit Medienkontext. Es dauerte länger als erwartet, weswegen ich nicht noch bei LOHRO vorbeischaute.

07.06.17 : Irgendwie war der Tag anstrengender als erwartet, weswegen ich mir Zeit für eine Schlafpause nach dem Bürotag gönnte. Einen (comic-bezogenen) Umweg bei der Post später und beim Radio angekommen war ich gedanklich leicht abwesend, denn ein Interview war eigentlich vereinbart. Nur hatte der von mir geschätzten Musiker wohl die Zeit verpeilt und ich saß zunächst minutenlang in der Einsprechkabine auf den Anruf wartend. Eine Stunde später klingelte mein Mobiltelefon und es konnte weitergehen. Nach dem Gespräch bastelte ich sogleich am Audioschnitt und war doch irgendwie sehr happy daüber, dass es geklappt hat.

08.06.17 : Und wieder zog es mich abends zur Post. Grund war die Rückgabe einer Sichtungs-DVD eines Kinofilms an den Verleih. (Ja, mittlerweile ergibt sich sogar so etwas als Teilzeit-Journalist.) Etwas Sport ließ sich noch einschieben und dann saß ich im (verregneten) Freigarten, wo ich auf C. wartete und nebenbei ein paar Batman-Comics las. (Wow, ist die Serie unterirdisch oder meine Erwartungshaltung mittlerweile zu hoch?) Wir plauderten über ihren Ausflug zur FedCon (inklusive Fotos/Videos) und sonstige Dinge. Am Abend fasste ich den Entschluss, doch noch ins Kino zu gehen, um einem deutschen Film eine Chance zu geben. Und tatsächlich entpuppte sich “Einsamkeit und Sex und Mitleid” als gelungener Episodenfilm – mit nur wenigen Aussetzern. Wer die abstrusen “Errungenschaften” der Moderne wie in einem Zerrspiegel reflektiert haben möchte, dem würde ich den Film empfehlen. (7/10)

09.06.17 : An dem Tag kam ich mir fleißig wie ein Bienchen vor, konnte die Woche abermals mit einer Stunde Musiksendung abschließen und war danach am “Stream-Überwachen”. (Nebenbei investierte ich noch in eine sündhaft teure Konzertkarte, die dann hoffentlich in einem Jahr noch gültig ist.)

10.06.17 : Es war zwar nicht wirklich sommerlich, aber in der Innenstadt fand das WIRO-Sommerfest statt, bei dem auch LOHRO und ich in meiner Wenigkeit als Fördervereins-Bestandteil teilnahm. Ich wechselte quasi von windigem Standort für eine Außensendung zum ruhigen Studio. Am Nachmittag ging ich zum Comic-Treff in den Freigarten – den Letzten vor der Sommerpause. Ich nutzte die Chance und erwarb ein Ticket fürs PunxPicnic (Festival). Abends gab ich mir einen waschechten Trash-Film, den ich niemandem empfehlen kann. (Fängt mit “Bay” an.) Und zur späten Stunde trudelte ich noch in den Freigarten und traf ein paar bekannte Gesichter.

11.06.17 : Ach, ist das schön, wenn der Nachmittag mal ganz entspannt mit Freunden verbracht werden kann – mal wieder im Freigarten. Dieses Mal sogar mit Sonnenschein. G. brachte mir exotische Oreos (in einer Feuerwerks-Edition) mit, die super knisterten. Und auch U. schaute noch vorbei. Irgendwie schade, dass sich solche Treffen zu einer Seltenheit entwickelt haben. Am Abend traf ich L. und J. – und wir gingen ins Kino – zu jeweils einer unterschiedlichen Sprachfassung von “Die Mumie”, dem Neuaufguss mit Tom Cruise. Na ja, hätte besser sein können. War aber nur so mittelmäßig. (6/10) Danach schauten wir noch kurz im Freigarten vorbei.

12.06.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Haushalt, Einkauf.

13.06.17 : Am Dienstag machte sich ein Schlafdefizit bemerkbar, welches ich am Abend mit einem Sonderbesuch im Schlummerland bekämpfen konnte, nur um dann doch noch später bei LOHRO am Wuseln zu sein und auf C. zu treffen. Na ja, so glich sich das wohl wieder etwas aus.

14.06.17 : Ein besonderer Mittwoch war es, denn ich machte mich vom Büro aus gleich auf den Weg nach Hamburg. Grund: ein Konzert von Normandie. Schnell noch beim AirBnb-Anbieter vorbeigeschaut und auf ging es für mich in die Gegend um die Reeperbahn. Die wohl überwältigendste Überraschung war, dass ich wiedererkannt wurde. (Sind ja nur gut 11 Monate seit dem ersten und einzigen Treffen mit der Band vergangen.) Das Pacoo ist klein und fein, das Konzert war gut… und der Austausch mit den Menschen danach noch schöner. Wäre ich doch nur zur letzten U-Bahn noch an der Haltestelle gewesen. Die Nachtbus-Pläne waren mir zu komplex. Ein Taxi wollte ich mir nicht gönnen. Und so watschelte ich dann eben gegen Mitternacht ein paar Kilometer durch Hamburgs Innenstadt. Eigentlich alles dufte… wäre da nicht die Aussicht auf unter vier Stunden Schlaf.

15.06.17 : Ach, kann ich doch im Zug zur Arbeit ein wenig Dösen – dachte ich. Rechtzeitig auf dem Bahnhof war ich ja schon mal. Schön leer war es um 4 Uhr bla. Und es standen auch nur zwei Züge. Die Anzeige funktionierte allerdings nicht. Da der eine Zug aber auf dem Gleis stand, welches auf meinem Ticket referenziert war,… und dies sogar noch 10 Minuten vor Abfahrt, hatte ich keine Zweifel. Dann fuhr der Zug überraschend 4 Minuten eher los… und die Ansage erzählte was von “Nicht Rostock” als Ziel. Da setzte dann Panik ein. Schnell studierte ich via Mobiltelefon, wo die nächste Haltestelle war und wie ich von da nach Rostock kommen könnte. Ergebnis: ja, es gab tatsächlich einen Umsteigeweg, wie ich noch meinen geplanten Zug erreichen würde… und der ging über Lübeck. Also einmal bitte Umweg und etwas mehr Umsteigen. Ja super, das würde meine Müdigkeit aber 1A verkraften. Es ging ja letztlich auch. Nur fühlte ich mich gegen 8 Uhr in der Heimat sehr erschöpft. Zu meiner Überraschung traf ich K. in der Straßenbahn und erzählte ich meine jüngsten Erlebnisse. Ihre erheiterte Reaktion ließ mich darüber nachdenken, das vielleicht mal in ein Drehbuch als Nebenhandlung zu schreiben. Vielleicht kann sich wer denken, dass so ein Morgen den ganzen Tag nachhallt. Insofern konnte ich mein Bett am Abend kaum erwarten.

16.06.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit habe ich wieder eine Stunde Beatbetrieb gestaltet. Im Anschluss daran war ich auf dem Sprung zum Stadthafen, wo ich D. nach Jahren mal wiedersehen und zugleich Otto’s Restaurant (welches schwimmt) antesten konnte. 1A Essen, aber schon gehoben. Als sich die Runde auflöste, ging ich wieder zu LOHRO, wo ich mit C. den Film “Oh Boy” sah. Der war ja schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste. Nun kann ich verstehen, warum der bestimmt bei jedem Indie-Fan hoch im Kurs ist. Der Film unterhält auch, ließ mich allerdings etwas enttäuscht zurück, weil es mir zu sehr nach Talfahrt vorkam. Wir gingen dann noch ins PWH zu einer Party, die einen sehr schönen bunten Musikmix bot. Die Nacht sollte kurz werden.

17.06.17 : Schade eigentlich, dass ich nicht besser geplant hatte. Sonst wäre das Campus-Quiz wohl besser in mein Wochenende integriert gewesen. So allerdings war ich etwas kaputt, als ich mich auf dem Weg zur Ulmenstraße machte. Wir saßen zwei Stunden in der prallen Sonne, stellten uns den illustren Fragen und belegten einen der vorderen Plätze bei der Endauswertung. Nebenbei verabredete ich mich mit Freunden für das KTV-Fest. Am Brink sah ich Marteria, der von Fans umgeben war. Ich traf die Mutter von Mauler. Ich hatte noch einen Einkauf zu erledigen. Und schließlich war ich noch im Zwischenbau zum “Älternabend” – einer Party, die einen leicht erhöhten Reggae-Anteil bot.

18.06.17 : Erst mal ausspannen! Diese Woche schaffte mich ordentlich. Aber ich wiederum schaffte es auch zur OV-Vorstellung von “Wonder Woman” am Sonntagabend. Na ja, solide, mit ein paar Klischees. Aber nicht unbedingt der große Wurf, wie der Film andernorts gesehen wird. (7/10)

19.06.17 : Huch, hatte ich mich doch tatsächlich für die dreistündige Frühsendung bei LOHRO eingetragen. Na ja, einen dreistündigen Weckruf später verweilte ich noch den Vormittag dort. (Stichwort Bemusterung) Außerdem: Mittagsschlaf und Sport und noch mehr Radioarbeit,

20.06.17 : Der vierte Workshop aus der Reihe “ganztägig lernen” war im Wesentlichen mein Tagesinhalt am Dienstag. Danach fuhr ich aufgrund Familie nach Warnemünde.

21.06.17 : Welch komischer Mittwoch: mal kein Treffen der Musikredaktion, dafür “Fete de la Musique”. Mein Highlight: Aekjubohra am Margaretenplatz. Danach noch eine kleine Runde im Geier.

22.06.17 : Warum nur eine Weckruf-Sendung in der Woche, wenn ich dank komischer Zeitplanung auch zwei schaffen würde. Ansonten: Arbeit, Sport und Müdigkeit.

23.06.17 : Einfach mal nach Neubrandenburg fahren. Was habe ich geflucht, als sich herausstellte, dass durch die umfangreichen Bauarbeiten die Wegstrecken teils urst umständliche Umwege erforderten. Aber zum Grund: ich wollte mir das PunxPicnic-Festival anschauen. Und dank J. fand ich auch den Austragungsort – das AJZ. Durchaus entspannte Stimmung und 1A Verköstigung. Ich traf sogar ein paar bekannte Gesichter aus Rostock. De Abend wurde lang und verlief glücklicherweise weniger verregnet als befürchtet. Nur ist unbekanntes Gelände ohne Tageslicht noch unbekannter… Ergo ließ sich der Weg zur Unterkunft dann nur noch mit GPS-fähigem Mobiltelefon finden.

24.06.17 : Na ja, wirklich ausgeschlafen fühlte ich mich eigentlich nicht. Aber egal, den Weg zum Bahnhof hatte ich gedanklich gut optimiert. Die Fahrt verzögerte sich leider, weswegen ich nicht den Anschlusszug hatte, den ich erreichen wollte. Aber dafür sah ich mal Ecken des Bundeslandes, die ich so noch nicht kannte. Kaum war ich zu Hause, holte ich mir noch eine Portion Schlaf, betätigte mich sportlich und erledigte einen Kurzeinkauf. Und schon war ich wieder auf dem Weg zum nächsten Ereignis. Das Release-Konzert von The Flexfitz zog viele Menschen ins PWH. Die Band lieferte gut ab, aber noch toller war die Aftershow-Party mit Trash-Anteil – ua. dank Songs, von denen ich nie dachte, die mal im PWH zu hören. Auch mit sich leerender Tanzfläche war die Stimmung toll. Ich lernte zwei Orga-Menschen kennen und war bis zum Ende dort.

25.06.17 : Kompromisloses Ausschlafen! Dafür war dieser Sonntag reserviert. Irgendwann rappelte ich mich dann doch auf. Mit G. tingelte ich gen Innenstadt und für den Abend stand “Transformers: The Last Knight” auf dem Plan. Oje, diese Filmreihe geht dermaßen den Bach runter, dass es mich traurig macht. Und ja, ich bin der Meinung, dass die Vorlage (trotz Spielzeug-Motivation damals) die Möglichkeit für schöne Geschichten bietet. (4/10)

26.06.17 : Was ein Wochenstart. Überraschend musste ein Abschiedsessen vorverschoben werden. Meine Bestellung aus Amiland kam an – mit saftigem Zoll-Aufschlag. Aber egal… nennt mir mal einen anderen Menschen mit einer (limitierten) Lying Cat (Statue) auf dem Schreibtisch. (Nerd-Level-Upgrade +100) Der Abend war dann relativ “chillig”.

27.06.17 : Für den Tag skippe ich gleich zum Abendmahl. Denn dieses gab es im Meatropolis. Lecker Burger, so wie ich das mag. (In Größe XL.) Es wurden reichlich Fotos gemacht. (Dank K.) Und wie es zu erahnen war, gingen wir noch in den Geier. Ich ließ mich sogar zum Kickern überreden. Na ja, Abschiedsstimmung und so…

28.06.17 : Mitten in der Woche abends wegzugehen, kann durchaus unangenehm für den Folgetag werden. Aber meine Müdigkeit hielt sich in Grenzen und ich blieb im Zeitplan. Am Abend gönnte ich mir mit J. bei LOHRO Steaks, bevor es zur regulären Musikredaktionssitzung ging. Im Anschluss daran war ich noch mit etwas Schnittarbeit beschäftigt und glücklich, nicht zu spät fertig gewesen zu sein.

29.06.17 : Der Tag stand unter dem Schatten einer abendlichen Redaktionsversammlung, die ich nach Arbeit und Sport besuchte. Ein schöner Austausch fand statt. Im Anschluss wurde energisch über den Sender und dessen Musik gesprochen.

30.06.17 : Uff, der Arbeitstag war so angespannt, dass ich den Abend kaum abwarten mochte. Wieder gönnte ich mir eine Stunde Musiksendung – dieses Mal mit Beiwohnerin. Danach war es ungeahnt leer in den Redaktionsräumen… bis C. samt einer Kiste Bier ankam. Wir plauderten und schauten YouTube-Videos. Dann gingen wir zu B. und wühlten in seinem ausgemisteten Kram. (Selbstredend fand ich natürlich auch etwas.) Von da aus suchten wir den Geier auf. Auf dem Weg dorthin trafen wir F., der sich uns anschloss und seine Freunde ebenfalls dorthin lotste. Es war wieder eine dieser komischen Gelegenheiten, bei der ich neue Menschen kennenlernen konnte.

Es verbleibt nur noch mit 6 Monaten zum Aufarbeiten :/
F.

Logbuch: wenn das Leben nur so rast (Mai)

Juli 4, 2017

Und weiter geht es…

01.05.17 : Tag der Arbeit. Da war er wieder. 2017 an einem Montag. Und ich… “am Ehrenamteln” für so eine Kinosendung. Aber ich hatte noch mehr Pläne. So traf ich mich mit K. am Dobi, um die neue Karte bei Pesto Peter zu erkunden. Im Rosengarten angekommen, war auch schon einige Kundschaft verteilt. Ich kostete nebst neuem Veggie-Cheeseburger auch ein paar VEIS-Sorten. Und schließlich landete ich an diesem Abend auch wieder in einem Kino. Dieses Mal ging es um “Ein Dorf sieht schwarz”, eine französische Dramödie nach einer wahren Begebenheit. Ich kann es schlecht begründen, aber französische Filme finde ich gerade im komischen wie dramatischen Bereich ziemlich treffsicher. Und so war auch dieses Werk unterhaltsam, wenn auch mit mehr Drama als erwartet und einem kleinen Kitschfaktor. (7/10)

02.05.17 : Die Arbeitswoche war gerade wieder angelaufen und ließ mich doch wieder etwas hetzen, damit ich rechtzeitig bei S. eintreffe, wo eine Art Junggesellinnenabschiedsabend stattfand – in der Ultra-harmlos-Variante. Highlight war definitiv die aktuelle Iteration des CryptoRaums im PWH. Fast schon schade, dass wir nur eine Stunde Zeit bekamen. (Und zugleich Glück für die jüngste Teilnehmerin in unserem Team.)

03.05.17 : Nach so vielen “Ausnahmstagen” wieder ein Mittwoch wie immer – also bestehend aus Arbeit und Musikredaktion.

04.05.17 : Wie gut, dass ich den Vorbereitungsteil schon seit Tagen im Kasten hatte, so verlief die Kinosendung mehr oder weniger wie geplant – sogar mit überraschendem C-Moderator und Studiogast. Und ja, das war dann auch so in etwa das Highlight des Tages.

05.05.17 : Zum Wochenausklang begab ich mich abermals nach der Arbeit zu LOHRO, weil noch ein wenig Nacharbeit erledigt werden wollte. Ich glaube, ich holte mir bei der Gelegenheit gleich noch Abendessen.

06.05.17 : Für dieses Wochenende gönnte ich mir eine Auszeit vom Stadtleben und sagte der Heimat Hallo. (Mit 90% Wahrscheinlichkeit fühlte ich mich müde.)

07.05.17 : Scheinbar war das Wetter leicht im Umbruch, denn ich erinnere mich, verschwitzt wieder in der Stadt angekommen zu sein. Abgesehen davon fühlte ich mich sehr erschöpft, weswegen mein erster Anlaufpunkt am Abend das Bett war.

08.05.17 : Mit leichtem Minus auf dem Schlafkonto startete ich in eine weitere verkürzte Arbeitswoche. Vom Büro aus hetzte ich zum MAU, wo Absprachen für das diesjährige FiSH-Festival getroffen wurden. Danach ging ich zum Sport und war mehr als reif fürs Schlummerland.

09.05.17 : Der Arbeitstag wurde mit Workshopsspaß unterbrochen und war dennoch nicht ereignisärmer. Um die 20 Mails stauten sich in ein paar Stunden an. Am Abend gab ich mir noch ein Orga-Treffen mit Festivalkontext.

10.05.17 : Mein Alltagsmittwoch in zwei Worten: Arbeit, LOHRO.

11.05.17 : Schon witzig, den Menschen nicht zu berichten, wenn ich mal wieder eine “Frühschicht” im Radio habe. So vernahme ich die Überraschung mehrfach als Feedback. Klar, dass ich danach irgendwie noch etwas Schlafenszeit eingeplant hatte. Die Einsatzbereitschaft bei der Catering-Abteilung fürs FiSH wurde mehr zum Nerdtalk. Ich erldedigte frühzeitig den Wochenend-Einkauf und wollte eigentlich zeitig schlafen gehen. Aber irgendwie war ich sehr im “Musikhör-Modus” – so etwa eine Stunde lang. (Sehr sozial nutzte ich dazu Kopfhörer.)

12.05.17 : Ein großer Tag sollte es sein. Ich holte extra meinen Anzug aus dem Schrank. (Keine Ahnung, wie lange ich den nicht mehr trug. Aber hey, er passte noch.) Nach dem Zurechtmachen wollte ich in der Stadt eigentlich noch schnell Kinokarten abholen. Aber die Kinoöffnungszeiten wollten nicht mitspielen. (Hätte ich ja vorher online nachschauen können.) Egal… dann eben ohne Karten zum Standesamt. Wow, was ein Kulturschock. Zeitweilig kam ich mir vor wie im “Helene-Fischer-Land”. (Das soll keine Kritik zu ihrer Person oder Musik sein, sondern eher zu dem “von Liebe getragen”-Lebensgefühl, zu dem ich als überzeugter Single wenig Zugang habe.) Und ja, das war anstrengend… auf nüchternen Magen. Aber wenigstens wird so eine Trauung dort im Fließbandbetrieb abgehandelt. Bürokratie sei Dank. Zur Stärkung begab sich die Gesellschaft in die Trotzenburg. Und oh, was ist das ein schöner Ort für solche Feierlichkeiten. Auch das Essen war 1A. (Inklusive mächtiger Torte von Waldenberger.) Die für mich größte Hilfe bei all dem Familienspaß war B. – keine Ahnung, wie das ohne sie für mich gelaufen wäre. Und so verging die zweite Hochzeit im Freundeskreis relativ schnell und angenehm. Mit K. und S. verabredeten sich noch ein paar Gäste zum einem Besuch in der Barke. Da sich dieser zeitlich verzögerte, war ich noch kurz bei der Frieda23, wo schon einige Besucher auf das PopFish-Event warteten. Ich plauderte mit ein paar Bekannten, lernte P. kennen und wartete auf ein Signal, dass jemand in der Barke eintrifft. Dort angekommen herrschte Heiterkeit und Ermattung. Da mir das noch nicht genug Action für den Tag war, zog es mich noch ins ST, wo G. und N. schon am Tanzen waren. (Endlich wieder ein paar Kallorien verlieren nach so einem Tag.)

13.05.17 : Mein Samstag in einem Wort: FiSH-Festival. Erst tagsüber im MAU-Club, dann abends in der Frieda23, wo ich dank J. noch zu diesem Hip-Hop-Film kam, und dann sogar im Freigarten. Dort vernahm ich ein Kompliment, welches wohl noch Wochen nachhallen wird. Ebenso empfand ich den Austausch mit einem Lokalpolitiker sehr unterhaltsam.

14.05.17 : Auch für Sonntag war ich FiSH-mäßig eingeteilt, wobei sich auch hier der Aufwand in Grenzen hielt. So konnte ich problemlos mit M. und S. plaudern. Am Nachmittag fand das Team-Grillen bei schönstem Sonnenschein statt. Fast schon schade, dass ich mir die Schatzkiste-Vorstellung von “Der blaue Engel” mit Marlene Dietrich gab. Die Möglichkeit, Klassiker der Filmgeschichte auf großer Leinwand zu sehen, ist einfach reizvoll. So war auch dieser Streifen eine Entdeckung mit überraschendem Ende, wenn auch nach meinem Geschmack etwas zäh in der Ausführung. (6/10)
Schon mal von Kino zu Kino gepilgert? (Quasi Szenario Anschlussfilm) Ich sah jedenfalls an dem Abend noch “King Arthur: Legend Of The Sword” (OV). Ich fand den Stil hinsichtlich Fantasy äußerst gelungen (und ich habe nicht mit so viel Fantasy gerechnet). Auch die Darsteller waren sehr gut ausgewählt. Im Gegensatz zu einigen Kritiken fand ich Charlie Hunnam in der Hauptrolle sowohl tragend als auch überzeugend. Denn viele Fantasy-Filme sparen gern an glaubwürdigen Charakteren. Der Film mag zu einer ungünstigen Startwoche angelaufen sein, aber schlecht ist der neue Guy Ritchie keineswegs. (8/10)

15.05.17 : Nach so einem aufregenden Wochenende (inklusive Freitag) machte sich ein Schlafdefizit tagsüber bemerkbar, welchem ich sogleich am Abend entgegenwirken wollte. Und so wurde jeglicher Freizeitanteil des Tages auf ein Minimum eingekürzt. (Da bin ich schon froh, es noch zum Sport geschafft zu haben.)

16.05.17 : Ein extra langer Arbeitstag sorgte dafür, dass ich mich wieder in etwas Zeitnot befand, da ich meine Freizeit wieder außerordentlich gut verplant hatte. Nach dem Sport ging ich in den Freigarten, um bei Regenwetter Vorstandsdinge zu planen. Auf dem Heimweg lag der Pleitegeier wieder gut platziert, so dass ich mich noch zu einem Kurzbesuch entschied.

17.05.17 : Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch – mit dem Unterschied, dass ich ein Telefoninterview mit Rob Moir hatte. Die Technik machte mit, und so ging das ohne Schwierigkeiten über die Bühne. Danach wurde es wieder ein typischer Musikredaktionsmittwochabend.

18.05.17 : Und wieder Überstunden. Dazu noch ein wenig Schlafmangel. Das ließ mich wieder in den Modus “nur das Nötigste” zum Abend wechseln, weswegen ich mich extra früh gen Bett begeben konnte.

19.05.17 : Eine Deadline rückte näher und dementsprechend anspannend war der Arbeitstag – und wieder Überstunden inklusive. Danach traf ich G. in der Stadt, wo wir bei Subway aßen, erstmals den Cube-Store besuchten und uns dann auf dem Kanonsberg niederließen, um beim Sonnenuntergang über ausgewählte Themen sprachen. Danach wuselte ich kurz nach Hause und ging wieder zu LOHRO, wo ich eine Spätsendung mit K. vereinbart hatte. Nebenbei wurde das Setup der PS4 getestet. Die Sendung empfand ich als gelungen.

20.05.17 : Das Ausschlafen tauschte ich für einen Workshop ein, den ich schon lange geben wollte. Inkscape war das Thema und die Teilnehmer erschienen vollzählig. Ich denke, dass ich einige Inhalte vermitteln konnte und sich die Menschen entsprechend ihrer Interessen austobten. Der Tag war mehr oder weniger LOHRO gewidmet.

21.05.17 : Mein Sonntag begann mit Haushalt und Sport. Danach eilte ich in die Innenstadt, weil ich meine Bahn verpasst hatte. Gerade noch rechtzeitig zum Start des Staffellaufs, an dem auch ein LOHRO-Team teilnahm. Das Wetter hätte kaum besser sein können. Nach dem Trubel ging es zum “Chillen an der Waterkant”, wo ich seit längerer Zeit wieder auf T. traf. Highlight war die Kartoffelsalat-Verkostung, bei der ich nicht so große Unterschiede erwartet hätte.
Von dort aus ging ich zum Kino, um die OV-Vorstellung von “Alien: Covenant” zu schauen. Der Film unterhielt mich besser als “Prometheus” und hat dennoch so viel Potential verschenkt, dass es traurig ist. All der Aufwand, die Tricktechnik, gute Schauspieler… und keiner achtet auf ein gutes Drehbuch? Schlimm schlimm. (6/10)

22.05.17 : Episch schlecht geschlafen hatte ich in der Nacht. Da konnte der Wochenstart ja nur ein Traum werden. Und auch gleich beim Blick in Arbeitspostfach bestätigte meine Vorahnung. (Stichwort brennende Hütte) Wieder zu Hause legte ich mich kurz hin, ging zum Sport und vergnügte mich mit irgendwelchen TV-Inhalten.

23.05.17 : Einen Nickerchen am Nachmittag baute ich auch in meinen Dienstag ein. Und das aus gutem Grund. Denn mit G. und N. ging es wieder ins ST. Endlich wieder tanzen. (Ich fühle mich sehr dankbar dafür, dass sich solche Situationen noch ergeben.)

24.05.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit + LOHRO (Musikredaktion)

25.05.17 : Feiertag! Und was mache ich? Natürlich ausschlafen. Und dann? Steuererklärung. Also mehrere Stunden fluchen und Zahlenwerte zusammentragen, die ins Webinterface übertragen und abschicken. Danach Sport, etwas Essen und die Lust, baldigst wieder das Bett aufzusuchen. (Ja, so ein Herrentag kann auch langweilig sein.) Derweil ging es für andere Menschen auf ein Festival. Na ja, ich investierte wenigstens noch in eine Konzertkarte für Bilderbuch.

26.05.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Musiksendung, Einkaufstour durch die Innenstadt (inklusive mittelschwerer Großanschaffung) bei bestem Sommerwetter, Meerschweinchen vertretungsweise füttern und Sport.

27.05.17 : Ausschlafen! Yes! Dann zunächst ein wieder ein paar Meerschweinchen füttern und auf zu LOHRO, wo ich… zur Abwechslung ein paar PS4-Spiele antestete. Dann war da noch eine Immergut-Sondersendung, zu der ich mich bereit erklärt hatte. Und schließlich noch mehr PS4-Gespiele – später mit Besuch seitens Sternradio-Menschen.

28.05.17 : Da ich mich zu einer Vertretungsbereitschaft angemeldet hatte, konnte ich mir leider nicht den Luxus des Ausschlafens gönnen. Zumindest kamen so die zu fütternden Tiere in Genuss einer früheren Nahrungszufuhr. Tagsüber hing ich bei LOHRO rum. Und am Abend schaute ich mit G. “Pirates Of The Caribbean” Nummer 5. Der Film war überraschend angenehm erträglich. Wie schon zu erwarten hatte die Effekte einen bleibenderen Eindruck als die Geschichte. Ich weiß nicht, ob Disney weiterhin an dieser Franchise festhalten wird. (Bloß bitte kein Reboot.) Aber es wäre nicht der schlechteste Film der Reihe für einen eventuellen Abschluss. (7/10)

29.05.17 : Wochenstart… mal wieder. Nach der Arbeit Sport und für den Ausgleich ein Besuch im Kino. Für die OmU-Veranstaltung von “Jahrhundertfrauen” (bzw. “20th Century Women”) hatte ich mich mit C. verabredet. Was für ein Paradebeispiel an wohl gestaltetem “Coming Of Age”. In einem Wort: wunderbar. Aus meiner Sicht steckt sehr viel Liebe in dem Werk. (9/10)
Dazu tauschten wir uns noch aus, bevor ich noch bei LOHRO vorbeiging, um mit der nächsten Sendungsvorbereitung weiterzukommen.

30.05.17 : Der Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss und Sendungsvorbereitung. (Letzteres Wort wird wohl bald ein Hashtag hier werden.)

31.05.17 : Und zum Monatsende noch mal eine Großpackung Routine: also Arbeit und Musikredaktion. Nach langer Pause stellte ich sogar ein paar Lieder selber vor.

Es verbleibt immer noch am Aufbereiten
F.

Logbuch: wenn das Leben nur so rast (April)

Juli 2, 2017

Der Spruch “Er hat sich bemüht” geht mir durch den, wenn ich daran denke, wie lange ich hier wieder an einer Aufarbeitung sitze, die schon vor Tagen hätte abgeschlossen sein können.

10.04.17 : Die Woche begann mit relativ viel Routine und noch mehr Tatendrang. Denn nur so war es möglich, den seit Wochen überfälligen Blogeintrag fertigzustellen. Danach gönnte ich mir noch einen kurzen Film und war abermals erstaunt, wie schnell es spät sein kann.

11.04.17 : Der Dienstag in Stichworten: Arbeit, Sport, Webredaktionstreffen, halbherzige Zurkenntnisnahme eines Fußballspiels.

12.04.17 : Zur Abwechslung startete ich in den Tag mal wieder mit einem Zahnarzt-Termin. (War schon mal besser, war aber auch schon mal schlimmer.) Danach gab es den obligatorischen Arbeitsalltag mit Mittwochs-Auskling-Routine (schon was wörtlich gemeint) beim Lokalradio.

13.04.17 : Das Oster-Wochenende kam näher – und damit meine erste echte Urlaubswoche. Auf Arbeit war somit Einiges übergabefähig zu halten. Am Abend schaute ich mir “T2: Trainspotting” in der OmU-Fassung an. Ein wirklich krasser Film, der für mich eine super Ergänzung zum Kultfilm aus den 90ern darstellt. Schön wäre es gewesen, danach einfach nur Richtung Schlummerland aufzubrechen, allerdings hielten mich Radio-Dinge und vor allem noch ein paar Räumungsarbeiten auf.

14.04.17 : Und so betrachte ich es schon als kleines Wunder, dass ich an meinem Zeitplan für die Reise in die Heimat festhalten konnte. Müde Zugfahrten haben auch ihr Gutes – ich nehme so gut wie nichts von den Mitreisenden wahr. Den Rest dieses Feiertages tu ich mal mit “Chillen” ab – inklusive Schläfchen am Nachmittag. Das Abendessen bot traditionell Fisch. Und zur TV-Berieselung gab es österliches Naschwerk.

15.04.17 : Was mache ich an einem Oster-Samstag, wenn nichts auf dem Plan steht? 2017 war mein Motto Serienmarathon. Und so widmete ich mich endlich der Marvel-Netflix-Serie “Iron Fist”, die irgendwie genauso zäh beginnt wie “Luke Cage”.

16.04.17 : Sonntag ging der Spaß weiter. An einem der Tage kochte ich Risotto und war etwas enttäuscht, den Safran in Faden statt in Pulverform vorzufinden. Na ja, aber ansonsten war das Schärfemaß wieder nach meinem Gusto. Nebenbei begann das Taschenpacken.

17.04.17 : Grund dafür war der erste Familienausflug seit langer Zeit. Platzreservierungen sei dank, war die 7-stündige Bahnfahrt nach Dresden eigentlich ganz angenehm, zumal ich in Berlin noch einen Stopp bei Dunkin Donuts einlegen konnte. (Sie hatten wieder Kirsch-Banane und Banane-Kirsch.) In Dresden angekommen ging es zum Hotel, welches so zentral gelegen war, dass wir einen 1A-Blick auf die Demonstration hatten, wo es allerhand komische Flaggen gab. Schön, dass dieses Montagsspektakel nur bis 18 Uhr geht. Wir bummelten sogleich durch die historische Altstadt und machten Fotos… wie Touristen eben. Und ja, dieser Stadtkern hat es in sich. Sehr gut hergerichtet. Zum Abendessen gingen wir in ein Irish Pub. Ich hatte Stew und es war lecker.

18.04.17 : Der Dienstag stand im Zeichen der Kultur. Nach dem Frühstück (inklusive weißer Trinkschokolade) ging es zum Touri-Spot, wo Museums- sowie Rundfahrtkarten erworben wurden. Die Bustour kann ich durchaus empfehlen, da vieles gezeigt wird, was sonst anderweitig vielleicht unter den Tisch fällt. Danach wollten wir eigentlich noch über das Zwinger-Gelände touren, was wir dann aufgrund Prasselregen gelassen haben. Stattdessen wurden Gemälde begutachtet – so viele, dass ich ein Highlight wie “Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge” von Jan Vermeers mal eben total übersah. Nächster Stopp: Grünes Gewölbe. So viel Prunk, dass es schon zum Overkill werden kann. Den Unterhaltungswert von Edelsteinen finde ich eher minderwertig. Nächster Stopp: Frauenkirche. Gesehen, danke, reicht. Zum Abend hin machten sich Erschöpfungszeichen bemerkbar. Wir aßen noch in einem Griechischen Restaurant und ließen den Abend kurz sein.

19.04.17 : Was hätte nicht an diesem Tag “geshoppt” werden können, wäre nicht der erste Anlaufpunkt ein Primark gewesen. 2 Stunden und mehrere Einkaufstüten war das Bedürfnis nach weiteren Läden eigentlich erschöpft. Und so vertrieben wir uns eher semi-interessiert die Zeit in den innerstädtischen Bummelmeilen. Am Nachmittag gab es einen Kinobesuch zu “Zu guter Letzt” (The Last Word). Mein Riecher war erfolgreich. Der Film gefiel durch und durch – vielleicht bis auf das etwas bizarre Ende. (8/10)
Zum Abendessen wurde ein anderes Irish Pub (vom selben Betreiber) aufgesucht, bei dem ein Fußballspiel übertragen wurde, welches ich schon nach den ersten Minuten nicht weiterverfolgen wollte. Ich erwog, abends noch mal Richtung Neustadt zu pilgern, hatte dann aber doch nicht ausreichend Motivation dafür.

20.04.17 : Einen kleinen Abstecher in die Neustadt unternahmen wir am Vormittag des Abreisetages. (Goldener Reiter) Am Bahnhof kamen wir für unseren Zug zu früh an. Stichwort Wartezeit. Auf der Fahrt schaute ich die zweite Daredevil-Staffel zu Ende. Hat mir zeitweise sehr gefallen. Zu Hause wurde die Reise noch mit Besuch ausgewertet.

21.04.17 : Ich gestehe, dass ich mich schon auf die Rückkehr nach Rostock gefreut hatte. Kaum waren die Taschen abgelegt zog es mich auch wieder zu bekannten Gesichtern, wenn auch es mit Abschied zu tun hatte. Am Abend bot sich gleich noch die Gelegenheit zum Ausgehen. Nach kurzem Zwischenstopp bei C. war das PWH unsere Adresse.

22.04.17 : Ausschlafen? Pustekuchen! Vereinstreffen. Resultat: ich bin wieder in einem Vorstand. (Die Auszeit war also relativ kurz.) Zum Anlass wurde gegrillt, wenn auch das Wetter etwas herb war. Ach ja, und dann stand ja noch so etwas Planungsintensives wie eine Außensendung an, für die es tagelang Korrespondenz im Vorfeld gab. Mit leichter Verspätung ging das Event im Cafe Marat sogar einigermaßen heiter über die “Bühne”. (Ich verspreche, den nächsten Earth Day nehme ich mit mehr Andacht mit.)

23.04.17 : Zum Urlaubende hatte ich noch einen entspannten Tag mit Kaffeekränzchen mit Kuchen. Einen herzlichen Dank dafür.

24.04.17 : Das Motivationslevel war so hoch, dass ich sogar früher als üblich am Arbeitsplatz erschien. Ansonsten war der Tag relativ ruhig – mit wenig Berichtenswertem.

25.04.17 : Ein Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Gremientreffen, Kneipenbesuche.

26.04.17 : Auch der Mittwoch gab mir eine Großpackung Routine – und diese besteht für diesen Wochentag (schon beinahe traditionell) aus dem Komponenten Arbeit und Ehrenamt (in Form von Musikredaktion).

27.04.17 : Der Donnertag war schon eher ein Ausnahmefall, dank Besuch. Es ging zum Abendessen ins Arjun, wo ich gefühlt ewig nicht mehr war. Weniger lang her ist mein Kontakt mit dem Marvel Cinematic Universe – und dieser wurde an dem Tag aufgefrischt mit “Guardians Of The Galaxy, Vol. 2”. Ja, bei dem Film war meine Vorfreude so groß, dass ich bereits zum Starttermin ein Kino aufsuchen wollte. Umso schöner, wenn sich noch wer zum mitgucken findet. Der Film ist solide, atmet viel Luft vom Vorgänger, und wirkt letztlich doch schwächer. (7/10)

28.04.17 : Freitag wurde es Zeit für einen weiteren Workshop-Tag unter dem Banner “ganztägig lernen”. Leider war meine Tagesform irgendwie daneben. Mit so viel Müdigkeit hatte ich nicht gerechnet. Im Anschluss zog es mich wieder zum Radio für ein Stündchen Musiksendung. Auf dem Heimweg hielt ein Auto an und ich vernahm den Satz “Du bist in der falschen Stadt für so eine Jacke.” Ja, ich war an dem Tag mit einer Teamjacke unterwegs, dessen Herkunft nicht Rostock ist. Aber so ein Spruch ließ mich dann doch stundenlang nachdenken, wie ein Mensch dadurch zu solch einer Reaktion bewegt werden könnte. Egal, mein Plan war gefüllt. Zunächst Sport, dann Filmabend und schließlich noch eine Spätsendung mit Comic-Kontext.

29.04.17 : Dieses Wochenende hätte wohl kaum unschöner anfangen können. Denn ein Wochenendeinsatz auf Arbeit ließ mich sehr früh aufstehen. Und dann zog sich das noch so lange hin, dass selbst die 4 Stunden, die ich als Maximalzeit eingestuft hatte, überschritten wurden. Selten empfand ich eine derartige Frustration, zumal ich noch zum einem Workshop gehenn wollte. Dies tat ich dann eben verspätet. Danach verweilte ich noch etwas bei LOHRO. Pläne für den Abend wurden gemacht. Ein kurzer Einkauf ließ sich noch dazwischenschieben. Wir gingen zu Little Money, wo ich ebenfalls gefühlt ewig nicht mehr war. Einen leckeren Burger später zog es uns in den Geier, wo noch M. samt Besuch dazukam. Es sind gesellige Abende wie diese, an welche ich mich auch später gern erinnern werde. (Schlafmangel hin oder her.)

30.04.17 : Es macht die Tage, an denen ich mir Ausschlafen gestatten kann, sehr wertvoll. Auch wenn beispielsweise dieser Sonntag nicht der Produktivste war. Poetisierend könnte ich es vielleicht als “Luxus der Faulheit” bezeichnen. Zum Abend fand ich mich abermals im Kino ein, wo es den zweiten Guardians-Film dann als OV-Vorstellung gab. (Leider wieder mit 3D.) Beim zweiten Sehen empfand ich den Drama-Anteil übrigens weniger störend.

Es verbleibt weiterhin am Aufbereiten für diese Seite
F.

Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.