Posts Tagged ‘Abschied’

Logbuch : ein weiterer Aktivurlaub

Juli 30, 2016

Logbuch

18.07.16 : So oft hatte ich einen Weckruf-Einsatz am Montag nicht. Daher erstaunte mich, wie viele Sportnachrichten sich da recherchieren lassen. Leider hatte T. weder H. noch H. Bescheid gegeben, dass ich moderieren wollte. Daher waren wir wohl etwas überbesetzt. Und dann erschien auch noch ein Studiogast. der gar nicht auf dem Plan stand – wie sich herausstellte, war er eine Woche zu früh am Start. Danach holte ich zu Hause Schlaf nach, und hatte auch noch Haushaltsdinge zu erledigen. Am Abend ging ich zum Opennet-Treffen, welches nicht lange ging.

19.07.16 : Der Dienstag in Kurzform. Sport. Termin (erster Anlauf). Suche nach meinem Reisepass. Termin (zweiter Anlauf). Nickerchen. Besuch des Ideenhafen-Treffens im Projekt:Raum. Besuch bei G.. Auf dem Weg zum ST-Club. Lange Schlange. Besuch beim KTV-REWE und dann ein Abend auf dem Kanonsberg mit Freunden.

20.07.16 : Die erste Aufgabe des Tages war mein Koffer, den ich frühzeitig für die Reise vorbereiten wollte. Am Vormittag hatte ich noch ein Treffen wegen der “Science @ Sail” und war danach noch ein Weilchen bei LOHRO. Am Abend hatte ich einen Sendung zusammen mit M., die ein wenig spontan wurde, aber aus meiner Sicht dennoch viele Themen abdecken konnte. Das Treffen der Musikredaktion verlief entspannt. Im Anschluss eilte ich in die Innenstadt zur Vorpremiere des neuen “Star Trek”-Films. “Star Trek Beyond” ist wirklich besser als befürchtet. Es gibt viele Charaktermomente, schöne Effekte, viel Action und macht dabei stets Laune. Das ist keine Leichtigkeit heutzutage. (8/10)
Danach musste ich leider noch mal kurz zu LOHRO, um ein paar Dinge zu erledigen.

21.07.16 : Ich stand früh auf, erledigte die letzten Vorbereitungen und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort gönnte ich mir ein Käse-Flûte, welches schon wieder teurer geworden ist. Auf dem Hamburg Airport angekommen vernahm ich erhöhte Nervosität wegen dem bevorstehenden Flug. Ja, mir wurde richtig mulmig. Dabei verlief alles vorbildlich und im Zeitplan. Auf dem Weg hörte ich übrigens das neue Album von Bear’s Den, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der den Song “Auld Wives” gut findet. “Red Earth & Pouring Rain” ist ein perfektes Reise-Album. In London angekommen bemerkte ich gleich die sommerliche Temperatur und erwarb Wasser. Eine kurze Erholungsphase im Hotel später war ich bereits unterwegs durch den schönen Hyde Park. Dort kann man die Seele baumeln lassen. Man sieht Menschen sporteln sowie auf der Wiese liegen oder auf einer Bank beim Lesen. Lustigerweise dauerte es keine 30 Minuten, bis ich mich irgendwie leicht verlaufen hatte. Das Verlorengehen gelingt mir dort sehr schnell. Am Abend war ich in der Gegend um den Leicester Square unterwegs, aber weniger wegen Theater oder Musical. Mein erster Abend sollte ein Kinobesuch werden – und zwar im ODEON, dem Kino, wo gern mal internationale Premieren stattfinden. Dort lief im großen Saal der neue Ghostbusters-Streifen. Der ist okay, aber kein Muss für Filmfreunde. (6/10)
Auf dem Rückweg ging ich abermals ein paar Mal im Nachtleben der Stadt verloren, bis ich die nächstbeste Underground-Haltestelle fand.

22.07.16 : England-Urlaub, Tag 1. Ich machte mich zeitig in Richtung Tower auf. Dies war bislang eins der wenigen Denkmäler, welches ich noch nicht erkundet hatte. Die “Yeoman Warder Tour” war sehr unterhaltsam. selbst in einer Gruppe von über 100 Touris aus aller Welt. Danach schaute ich mir die Kronjuwelen an und darf zugeben, dass die mich am meisten beeindruckten. Allein die dicken Stahltüren in die Räumlichkeiten vermittelten mir, dass es sich hierbei um große Kostbarkeiten ging. Und tatsächlich sieht man solchen Prunk nicht alle Tage. Dagen war der Rest schon fast trist. Der White Tower mit der Waffensammlung hatte höchstens vom Gebäude eher beeindruckende Aspekte. (Die Waffen und Rüstungen ließen mich eher kalt.) Und auch der Weg um den ersten Festungsring war eher seicht als eindrucksvoll. Pünktlich um 1 traf ich R. am Souvenir-Shop. Wir gingen in eine Wagamama-Filiale. (Ebenfalls ein Punkt auf meiner “noch nicht erlebt”-Liste). Das japanische Essen war okay, wurde dank Chili-Öl wesentlich besser. Danach half R. mir beim Finden des “Gherkin”. Ich meine, die Gebäudespitze sieht man von vielen Ecken, aber ich wollte einmal direkt vor dem Gebäude stehen. Dies gelang mir nun – in dem stark verwinkelten Business-District. Gleich in der Nähe war eine Filiale der “Hummingbird Bakery”, auf die ich dank eines Instagrams von Darren Hayes aufmerksam wurde. Ich konnte nicht anders und erwarb ein Stück “Regenbogentorte”, welche kaum bunter hätte sein können. (Stichwort Zuckerschock.) Dann gingen wir Richtung Forbidden Planet, wo ich erst das viele neue und teils topp-aktuelle Merchandise bestaunte und dann fast noch bei den Comic-Sonderangeboten schwach wurde. Wir gingen wegen einsetzendem Regen noch kurz in eine nahegelegene “Spoons-Kneipe” und verabschiedeten uns dann. Ich besorgte noch eine Kleinigkeit für G. bei Fortnum & Mason, wo ich ein Zwiebel-Karamell-Chutney kostete. Dann gings kurz zum Frischmachen ins Hotel und von dort wieder in Richtung Convert Garden – erst zu M&S für ein kleines Abendessen und dann ins Royal Opera House… für die Pet Shop Boys. Ein sehr eindrucksvoller Ort und eine sehr eindrucksvolle Show. Überwiegend toll. Sitzplätze im Parkettbereich wurden zu Stehplätzen während der gesamten Show. Der Auftakt war genial. Nur ein paar Songs von der Setlist fand ich unglücklich gewählt. (“Winner” war nun echt kein Hit.) Danach aß ich einen Burger bei Jamie’s Diner und bummelte kurz durch den Soho-Teil der Stadt.

23.07.16 : Ein großes WTF entfuhr mir zu Tagesbeginn, weil… der Feueralarm losging. Ich dachte zunächst an einen schlechten Scherz und vernahm auch wenig “Panik” in der Nähe. Dennoch beeilte ich mich und ging rasch nach draußen. Dort war absolute Ruhe und kaum ein Mensch. Ich wendete mich an die Rezeption und erfuhr von der “Überempfindlichkeit” der Geräte und dass wohl ein benachbartes Zimmer sehr lange heiß geduscht haben mag. Wow…. meine Ruhe war dahin, ich fühlte mich 10 Jahre gealtert und durchaus angefressen. Als ich meinen Tagesausflug nach Oxford startete, war ich sehr traurig über die verlorene Stunde Schlaf. Auf der Hinfahrt waren kaum noch Sitzplätze frei. In Oxford war das Wetter ebenfalls sommerlich und die Innenstadt gefüllt. Scheinbar war irgendwo ein Abschluss zu feiern, denn ein paar junge Leute hatten diese typischen “Absolventen-Klamotten” an. Ich bummelte zunächst im Primark, dann in dem urigen Kaufhaus mit der guten Spielwaren-Abteilung. Dann ging ich zu Atomic Pizza, wobei mir der Weg (wie schon früher) ungemein lang vorkam. Ich aß eine “Luke Cage”-Pizza und konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, dazu Root Beer als auch Cream Soda zu trinken. Auf dem Rückweg schrieb ich noch ein paar Postkarten. Auf der Rückfahrt nach Paddington hatte ich meinen reservierten Sitzplatz in der “Quiet Zone” – also am ruhigen Ende des Zuges. (Dort fährt ja noch Vieles mit Diesel.) Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel und schon war ich wieder unterwegs in Richtung Innenstadt. Ich machte im Green Park halt, bummelte zum Buckingham Palace und war wirklich etwas nervös bei all den tief fliegenden Flugzeugen – daran könnte ich mich nur langsam gewöhnen. Das Wetter war wunderbar sonnig und so glänzten die vielen Goldverzierungen auch beinahe magisch. (Stichwort Fotos.) Am Abend zog es mich abermals in ein Kino am Leicester Square – dieses Mal fettes IMAX zu „Star Trek Beyond“. Irgendwie kam mir diese Version geschnitten vor.

24.07.16 : Beim Aufstehen schon irgendwie knülle zu sein, ist ein ungewohntes Gefühl für mich. Allerdings war es irgendwie verständlich bei all den Unternehmungen der Vortage. Nichtsdestotrotz wollte ich noch mal in die Innenstadt. Bei Waterloo Station angekommen war ich geradezu schockiert über die Großbaustelle, die sogar die kleine Fußgängerbücke über die Straße beeinflusste. Bei “Pret” gönnte ich mir ein heißes Brötchen mit Ei und Schinken sowie ein Stück (meines Lieblings-)Bananenkuchen, was ich mit der Aussicht auf Big Ben verspachtelte. Dann ging ich über die Brücke Richtung Westminster Station, welche natürlich nur so gespickt war von Touristen wie mich. Dann fuhr ich noch kurz zur London Bridge, um mir den Eingangsbereich des nun fertig gestellten Shards anzuschauen. Und dann wurde es auch Zeit für den “Checkout”. Eine Zugfahrt später fand ich mich in Southampton wieder, wo das Wetter frischer und trister war. Natürlich verlief ich mich gleich in den ersten Minuten, weil ich Norden mit Süden verwechselte. Das Hotel fand ich dann schließlich und musste mich erst mal ein paar Minuten ausruhen. Das Wetter war sehr grau und die unmittelbare Umgebung sah nicht sonderlich einladend aus. Ich rappelte mich auch  für eine erste Tour Richtung Zentrum. Dabei stellte ich fest, dass ich noch gut eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor die meisten Läden dicht machten. Ich gönnte mir Käse-Sandwiches von Tesco und erkundete kurz die Hafenregion. Auf dem Rückweg kam ich an einem sehr tristen Rummel vorbei und dann fing es auch noch an zu regnen. Ich ging noch mal ins Hotel undruhte mich wieder aus. Schließlich wurde es Zeit für das Konzert, weswegen ich überhaupt dort war. Erst kurz davor bemerkte ich, dass sich gleich vier Bands die Bühne an dem Abend teilen würden. The Joiners ist ein ziemlich kleiner aber charismatischer Laden. Ich fühlte mich dort jedenfalls wohl. Die Bands waren gut gelaunt. Darunter auch Normandie, die Band, weswegen ich all den Weg auf mich nahm. Auf ihren Auftritt freute ich mich am meisten. Und es war schön – selbst die kleinen Patzer trübten meinen Eindruck nicht. Ich redete kurz mit dem Sänger und ließ mir ein Poster signieren. Zurück im Hotel fühlte ich mich glücklich und unglaublich müde.

25.07.16 : Ich wollte eigentlich eine Stunde eher aufstehen. Aber Erschöpfung derartiger Güte kann schon hinderlich sein. Ich rappelte mich auf und unternahm noch einen Kurzausflug in die Innenstadt von Southampton. Die Parks wirkten bei leichtem Sonnenschein schon ungemein einladener. Ein paar Kiddies betätigten sich dort sportlich. Mir gelang es noch, in Kürze eine Postkarte aufzusetzen und einen Abstecher in den dortigen “Forbidden Planet”-Laden zu unternehmen. Dann wurde ich es schon etwas hektischer mit dem Weg zum Hauptbahnhof. Eine nette Dame hatte den Sitz neben mir reserviert und wir redeten kurz über die Unterschiede zwischen England und Deutschland. Das Umsteigen in Reading setzte mich vor ungeahnte Schwierigkeiten, da es mehrere Züge gab, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel ansteuerten. Auf dem Flughafen gönnte ich mir ein “rustikales” (also nicht labriges) Sandwich mit Avocado und Schafskäse sowie ein Stückchen Karottenkuchen. Ich stellte sehr enttäuscht fest, dass es keinen HMV mehr dort gab. Hätte doch gern noch in eine DVD oder CD investiert. Dann verspätete sich auch noch der Flug in die Heimat. (Grund war ein Tankmanöver.) In Hamburg bekam ich zugleich mit, dass es ordentlich sommerlich ist. Auf dem Hauptbahnhof musste ich zunächst in eine Flasche Wasser investieren. Und ich erwarb ein (preisintensives) Moleskin-Sketchbook für ein Projekt, welches ich die Tage beginnen wollte. Der IC nach Rostock war fast pünktlich. Das Abteil, in dem ich mich niederließ, kam mir sehr heiß vor. Die Schaffnerin ermutigte uns dann zum Waggon-Wechsel, da hier die Klimaanlage nicht funktionierte. Danach war die Fahrt auch gleich viel angenehmer. Ich beendete meine Lektüre an “Pubertiere” – ein Buch, welches ich wirklich nicht weiterempfehlen kann. (Zu viel Larifari.) In Rostock angekommen, war ich einem Regenabend entgangen, spürte allerdings noch die hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Hause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett fallen. Korrespondenz hielt mich allerdings noch eine Weile wach. Unter anderem bastelte ich für C. gleich zwei Grafiken.

26.07.16 : Ein denkwürdiger Tag. NIcht nur, weil ich so gern länger geschlafen hätte. Auch nicht, weil ich doch tatsächlich in eine Tageskarte investierte, um letztlich nur eine Strecke damit zurückzulegen. Ein Termin am Vormittag war der Auslöser. Danach gönnte ich mir etwas Schlaf, danach etwas Asiatisches zum Abendessen. Ich ging zu LOHRO und später zu G. und noch später ins ST, wo ich noch ein paar bekannte Gesichter traf.

27.07.16 : Wie gut, dass ich Zeit hatte, um in den Tag zu kommen. So allmählich bekam ich auch wieder Hunger und konnte bei LOHRO am Abend sogar doppelt schlemmen. S. hatte ein feines Quiz vorbereitet und unser Team (Blond) konnte sogar gewinnen. Später trafen wir uns noch im Freigarten.

28.07.16 : Ich konnte irgendwie nicht lange im Bett bleiben, wuselte dann etwas im Internet. Tagsüber ließ ich mir Zeit und sortierte viele Dateien. Am Abend begab ich mich zum Sendehaus, um die Heimspiel-Sendung mit Marten Pankow vorzubereiten. Im Anschluss daran habe ich mir ein paar Stunden Bemusterung gegönnt, wobei mir der Lärm vom Stadthafen auffiel. Dort waren die deutschen Feuerwehrmeisterschaften gerade frisch eröffnet – und dies leider mit einer Reihe furchtbarer Cover-Versionen bekannter Lieder am späten Abend. Von Nebenan hörte ich dann noch einige elektronische Klänge von S. und ihrem DJ-Gast. Danach plauderten wir noch eine Weile und ich stellte fest, dass starker Regen eingesetzt hatte. Das Radar zeigte ein mobiles Wolkenband. Nach einiger Zeit beschloss ich, den Rückweg anzutreten, und über die Hälfte des Weges blieb es trocken. Dann allerdings kehrte wieder der Starkregen zurück und ich war in weniger als 10 Minuten komplett durchnässt.

29.07.16 : Freitag: Spät aufgestanden. Festgestellt, dass ich Opfer eines “Frapes” wurde, weil ich ein seltenes Mal das Ausloggen vergessen hatte. Auf zum Lokalradio, wo das Abschiedsessen von S. und T. schon fast fertig war. Geschlemmt. Geplant. Gesendet. Am Abend ging in die Innenstadt, holte mir eine Kinokarte und neue Bleistifte. Wieder bei LOHRO war ich kreativ. Außerdem schaute ich etwas “Infotainment”. Zum späteren Abend stellte ich überrascht fest, dass doch noch ein paar andere Menschen die Sondervorstellung des neuen Batman-Animationsfilms “The Killing Joke” (nach der Graphic Novel von Alan Moore und Brian Bolland) schauen wollten. Der Film war kurzweilig und neben dem Prolog mit Batgirl sehr nah an der Vorlage. Als Einem, der die Handlung kannte, hatte ich ein leicht melancholisches Gefühl. Der Film wird als “ab 16 Jahren” vermarktet, was allerdings eher durch die Inhalte als durch die Darstellungen begründet sein dürfte. Etwas negativ fiel mir manchmal die Animation auf. (7/10)

Es verbleibt in einer denkwürdigen Woche
F.

Logbuch : Berlin-Sause

September 18, 2015

Logbuch

Ach menno, hat sich schon wieder ein halber Monat angesammelt…

31.08.15 : Wochenstart der üblichen Art – mit Überstunden und Sport. Danach nur noch zurücklehnen und entspannen.

vokü_sep1501.09.15 : Oh, ein Urlaubstag. Warum nicht dennoch zeitig aufstehen und ehrenamtlich aktiv sein? Ja, warum eigentlich nicht? Neugier vielleicht?. Mit dem Monatswechsel erfolgte für LOHRO gewissermaßen ein mittelgroßer Personalwechsel. Und neue Menschen erfordern ein wenig Anleitung. Und so war das Motto des Tages “Workshops” und so. Am Abend wollte sich eigentlich eine Runde zum Kinobesuch einfinden. Aber die Pläne änderten sich. Ich traf mich mit I. zu einer VoKü, wo wir allerdings erst gar nicht hinkamen, weil K. und S. noch nicht unterwegs waren. Insofern ging es erst nach einem Besuch bei S. los. Und oh, was war das Essen lecker. Stichwort Bananen-Chutney. Dazu gab es südlich angehauchte Live-Musik. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass ich noch ein wenig Schnittarbeit erledigen wollte. Und so landete ich wieder bei LOHRO und erst etwas später zu Hause.

02.09.15 : Ich habe den überraschenden Bonus an nicht verplanter Zeit am Vormittag sogleich genutzt – zum extensiven Ausschlafen. Am frühen Nachmittag fand ich mich abermals in den Redaktionsräumen ein, um die Vorbereitungen für die Kultur-Sendung abzuschließen. Zudem war ich bei einem Musik-Workshop unterstützend tätig, nahm am Treffen der Musikredaktion teil und war danach noch am Plaudern. Überraschend wurden wir von einer Anwohnerin unterbrochen, der die Gesprächslautstärke auf offener Straße wohl zu groß war. (So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt.) Ich schaute noch beim Hackspace vorbei und kam laut V. genau richtig. Grund war ein wenig Vektorgrafik-Gestaltung, zu der ich Erfahrungswerte beisteuern konnte.

03.09.15 : Am Donnerstag stand ich gewissermaßen unter Strom, da ich ganz schön viel erledigen wollte. Nach Sport und Arbeit war es bis in den Abend nicht klar, ob ich eine oder zwei Sendungen im Alleingang fahren würde. Auflösung: es wurden 2 am Stück. So eine Kultur-Sendung alleinig zu wuppen, müsste ich so schnell nicht wieder haben. Da steckt (je nach Anspruch) schon einiger Aufwand drin. Im Anschluss interviewte ich den Singer/Songwriter Rurouni Flojo, der auch live musizierte und mich mit Technikwissen überraschte. Ich ging kurz einkaufen und saß eine Weile bei S., die wiederum an ihrem “letzten” Beitrag saß. Ansonsten war es noch an der Zeit, K. zu verabschieden, die einen Tag später schon auf dem Weg nach Berlin sein würde. Und ich sah die Ein-Mann-”Nachtfalter”-Redaktion bei der Sendungsvorbereitung.

topo-vis04.09.15 : Am Freitag fing der Tag für mich wieder unangenehm früh an. Nur so konnte ich mir Zeit für den Nachmittag freischaufeln, um wieder etwas Tagesprogramm bei LOHRO moderativ zu füllen – erstmalig ohne Nachrichten zur vollen Stunde. Dafür hatte ich einen netten Studiogast vom Volkstheater. Im Anschluss an die Sendung ging ich zur Eröffnung des Warnow Valley, traf auf dem Weg sogar noch P.. Dort angekommen nahm ich an dem Vortrag zur Nachhaltigkeit teil und gesellte mich dann zu den Hackspace-Kollegen, die verschiedene Installationen aufbauten. Was man mit Kamera-Peripherie-Geräten kommerzieller Computer-Spiel-Konsolen alles anstellen kann. Unter anderem einen Sandkasten zum interaktiven Topographie-Erlebnis machen. Sehr eindrucksvoll. Ich schaute mich auch in den anderen Gebäuden um und entdeckte allerhand kreative Werkstätten. Nebenbei wurde ich von S. zum Kochabend eingeladen. Es war ein schöner Abend, wenn auch etwas traurig, da es solche Zusammenkünfte in diesem Kreis vorerst nicht mehr geben wird.

05.19.15 : Keine Zeit fürs Ausschlafen. Die Zugfahrt in die Heimat rufte. Nach einem üppigen Frühstück war mir nach Unterhaltung in audiovisueller Form. Ich nahm endlich wieder den Kurs des “Nachguckens” von TV-Serien auf. Bestimmt 2 Jahre lang warteten noch Folgen der ersten Staffel “Arrow”. Nach dem Auftakt zu einem kleinen Arrow-Marathon, gingen wir Richtung Hauptstraße und schauten uns das diesjährige Duckstein-Festival an. Natürlich war der Schafskäse im Fladenbrot wieder etwas teurer geworden. Den Abend ließ ich mit TV-Berieselung ausklingen.

06.09.15 : Ausschlafen ging so. Ich hatte einen wirren Traum mit einem Vergnügungspark und schienengebundenen Elektro-Carts. Spätestens die frische Luft beim Brötchenholen ließ mich wach werden. Nach dem Frühstück setzte ich meinen Arrow-Marathon fort und schaffte gut 7 Folgen (auf doppelter Geschwindigkeit). Außerdem schaute ich die ersten Folgen “Documentary Now” mit Bill Hader und Fred Armisen, eine Art Parodie auf Dokumentarfilme. Erst bei Folge 3 konnte ich richtig lachen, weil auf herrliche Weise die VICE-Berichterstattung auf die Schippe genommen wurde. (Sehr zu empfehlen.) Zum frühen Abendessen gab es Geflügel mit Reis und Tomatensalat. Danach fuhr ich zurück in die Stadt und schaute auf dem Weg noch weitere Folgen Arrow. Der Abend bestand dann nur noch aus Sport und Musik.

07.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Einziger Unterschied: ich gönnte mir einen Film am Abend – und zwar eine Dokumentation über einen Superman-Film, der letztendlich nie fertiggestellt wurde.

08.09.15 : Eigentlich wollte ich mir für den Dienstagabend nichts vornehmen – und landete dann doch beim öffentlichen Teil eines Vorstandstreffens und plauderte danach über LOHRO-Sachverhalte. Damit nicht genug, kam ich darauf im Senselab/Opennet-Raum mit den Planungen zu einer Veranstaltung zum dreißigjährigen Jübiläum der Free Software Foundation in Berührung (#FSF30). Resultat: ich hatte mindestens zwei Kanboard-Tickets an mich zugewiesen und mindestens einen neuen Termin für die nächsten Tage. Auf dem Heimweg traf ich I. sowie Ch. und wurde auf ein Getränk bei V. eingeladen, wo wir über die Schulzeit redeten.

09.09.15 : Beim Treffen der Musikredaktion schnappte ich ein paar tolle Songs auf, die ich bestimmt irgendwann anmoderieren werde. Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich I. im JAZ antreffen würde. Erstmals sah ich mich dort in den Räumlichkeiten um (Stichwort Töpfereo- und Fahrrad-Werkstatt usw.). Wir trafen noch andere bekannte Gesichter, die wegen der VoKü dort waren. Leider war ich für den kompletten Nachtisch zu spät. Wir gingen danach wieder in die KTV und plauderten vorm REWE. Nebenbei hatte ich eine schriftliche Konversation mit H., der dann ebenfalls dort auftauchte. Nächster Stopp Hackspace, wo H. unbedingt nicht-newtonsche Flüssigkeit herstellen wollte. Ein faszinierendes Zeug, welches H. und I. zum Experimentieren animierte. (Stichwort Mate-Beigabe) Irgendwie vergaß ich die Zeit, plauderte noch mit H., während sich die Leute nacheinander verabschiedeten, und hatte schließlich den Raumschlüssel an der Backe.
Randbemerkung: Klar war ich mir bewusst, dass da ein großer Konzern wieder neue Produkte vorstellte – aber an dem Abend konnte ich gut auf derartige Neuigkeiten verzichten.

10.09.15 : Zeit vergessen darf auch gern mal mit Verschlafen bestraft werden. Kein Problem für meine Art des Zeitmanagements. Es war ja auch nur eine Stunde. Aufgrund der nicht gerade besten Laune, war mein Engagement für die Homerun-Sendung am Nachmittag etwas gedrosselt. Dies änderte sich jedoch im Verlauf der drei Stunden. Ein willkommener Nebeneffekt. Einen Studiogast zum Thema “Faire Woche” hatte ich auch. Im LiWu redete ich noch kurz mit M. über die Planung für den nächsten Monat und war noch kurz einkaufen. Der Abend zu Hause bestand aus lecker Abendessen, dazu eine (übelst) profane Folge “Hollywood Game Night” und Haushalt. Auf “Arrow” hatte ich Irgendwie keine Lust.

11.09.15 : Eher trist erschien mir der Freitag, bis ich am Abend spontan (und fast haargenau zum Feierabend) von A. kontaktiert wurde. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Als ich wieder zu Hause war, las ich ein paar Ausgaben “Daredevil”. Kontext: Die aktuelle Serie wurde vor Kurzem beendet. Ich war sehr überrascht, wie viel ich davon noch nicht gelesen hatte.

Berlin_sep15pearl12.09.15 : Zeitiges Aufstehen, einkaufen, Sachen packen. Dann ging es für mich dank kollegialer Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Dort feierte mein Arbeitgeber ein Sommerfest. Passenderweise war das Wetter äußerst spätsommerlich. Den Auftakt machte eine Comedy-Tour durch den Stadteil Berlin-Moabit, den ich als gelungen bezeichnen würde. Dann gab es eine kurze Präsentation, gefolgt von einem pompösen Abendessen inklusive Dachterrasse und einem Besuch im Nachtclub “The Pearl”. Letzterer sorgte für krasse Impressionen der Feierkultur. Via Taxi landeten wir wieder im Hotel.

13.09.15 : Was hatte ich mich im Vorfeld auf das Frühstücksbuffet gefreut. Und dann war ich so müde und noch gesättigt vom Vortag, dass es nur für ein Käsebrötchen mit ein wenig Tee reichte. Die Rückfahrt nach Rostock ging erfreulich schnell. So konnte ich mir noch etwas Schlaf gönnen, bevor ich mich mit C. im PWH traf, um an einem Flyer zu basten. Als ich in der Frieda 23 mein Abendessen zubereiten wollte, traf ich auf A., die ebenfalls in der Küche tätig war. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, weil ich den Hackspace öffnen wollte. Dort wartete auch schon M. – überpünktlich. Auf die Uhr achtete ich an dem Abend auch, weil ich (zur Abwechslung vor Mitternacht) zeitiger zu Hause sein wollte.

14.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Kurze Anmerkung: endlich wieder Neues von John Oliver.

15.09.15 : Der Arbeitstag wurde von einem Planungstreffen zu #FSF30 im VEIS unterbrochen. (Ratet mal, wer ohne Fahrrad und dennoch als Erster dort eintraf?) Als ich abends zu Hause ankam, war mir nur noch nach frühzeitigem Schlummern.

16.09.15 : Dieser Mittwoch war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Frühes Aufstehen, damit der Arbeitstag früh enden konnte. Zum Mittag Obst. Dann etwas Sport. Danach eine Radiosendung (abermals mit Studiogast vom Volkstheater), gefolgt von einem entspannten Musikredaktionstreffen, welches aufgrund minimaler Beteiligung schnell vorbei war. Schließlich noch der Abstecher zum Hackspace, wo debattiert und geplant wurde.

17.09.15 : Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Kinobesuch wurde am Vorabend abgesagt. Es sah zunächst nach einem ruhigen Abend nach der getanen Arbeit aus, bis… mich via K. die Anfrage nach einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung erreichte. So ein Zufall. Dann eben doch ein weiterer Abend in der Frieda 23, erst für das Interview mit der Rockband Gustav Ray und dann fürs Abendessen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf weitere Studiogäste
F.

Logbuch : spanische Speisen inklusive

August 31, 2015

Logbuch

24.08.15 : Wenn ich an diesen Wochenstart denke, kommt mir der Begriff Zeitdruck in den Sinn. Allerdings eher selbstauferlegt. Denn nur mit den entsprechenden Entscheidungen erscheint man vor einem Kinoabend noch bei einem Stammtisch. Mit I. hatte ich eine Verabredung zum Abendessen, die dann zur PopKW verlagert wurde. Der schnell zusammengestellte Salat hat mir sehr geschmeckt. ( An dem Abend lernte ich ein paar Musiker und K. kennen. Dann musste ich allerdings geschwinden Schrittes in die Innenstadt, wo schon K., D. und S. warteten. Wir schauten uns “Southpaw” – einen Film, für den ich nur in Gesellschaft ins Kino gegangen wäre.
Was ich im Vorfeld über “Southpaw” gelesen hatte, wurde bestätigt. Handlungstechnisch liefert dieses Sportlerdrama nichts Neues. Aber die Schauspieler bekommen ausreichend Momente, um ihr Können zur Schau zu stellen, was gerade auch beim Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal gelingt. Ansonsten ist das eher ein Film für Boxsport-Freunde. (6/10)

25.08.15 : Zum Ausgleich für einen ereignisreichen Montag, habe ich mir den Dienstag absichtlich freigehalten. Am Abend interessierten mir nur noch Essen und Unterhaltung in Form von “Last Week” und “Real Time”.

26.08.15 : Für den Mittwochabend war ein Workshop zum Presserecht angesetzt, der anders und kürzer ausfiel als gedacht. Einige Teilnehmer schauten im Anschluss noch beim LOHRO-Stammtisch im Freigarten vorbei. Und für einen Besuch im Hackspace war es dann schon zu spät.

27.08.15 : Am Donnerstag hatte ich zunächst zu tun, konnte daher erst spät beim Lokalradio einkehren und mich noch ein wenig am Treffen der Musikredaktion beteiligen. Auf die Redaktionskonferenz im Anschluss hatte ich keine Lust. Und so ging ich mit K. einkaufen. Wir planten die Sondersendung und bereiteten etwas Essen zu. Derweil wurde das Abschiedsgeschenk des Bufdi/FSJ-Jahrgangs für Freitag von einigen Vertretern in der Tagesredaktion vorbereitet. Pünktlich zu um 11 ging die zweite Sendung unter dem Banner “LOHRO Late Night” an den Start. Wir hatten ein buntes Programm, an dem viele Menschen beteiligt waren. So gab es unter anderem auch ein Wiedersehen mit P.. Und auch an Hörer-Feedback mangelte es nicht. Zu später Stunde ging ich daher mit Leichtigkeit nach Hause.

28.08.15 : Es verträgt sich eigentlich nicht, nach einer Spätsendung einen frühen Start in den Arbeitstag einzuplanen. Nur ging es nicht anders, da ich am Nachmittag schon die nächste Schicht im Radio übernehmen wollte. Und zufälligerweise waren sogar wieder Studiogäste dabei, was den Ablauf angenehm auflockert. Nebenbei begann das gemütliche Schlemmen auf dem Hof, wo später noch der Grill angezündet wurde. Highlight war sicherlich das “Möhrenbrot” oder der “Karottenkuchen”. (Mal sehen, ob ich da noch an das Rezept komme.) Auch die Kühleinrichtung von G. trug zur Begeisterung bei. Musikalisch durfte ich zeitweise den Ton angeben. Und lustige Einspieler wurden noch aufgetrieben…

29.08.15 : Weniger lustig fand ich das Aufstehen am Folgetag. Das Wetter war unangenehm warm. Leider verpasste ich die Möglichkeit, zu einer Ausstellung zu gehen. Dafür erledigte ich ein paar Dinge in der Innenstadt, gönnte mir eine Portion Eis auf dem Weg nach Hause und sammelte dort etwas Ruhe. Am Abend ging ich zu K.’s Dinner-Abend mit Dia-Vortrag zu ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Ich war überrascht, wie sehr doch diese Eindrücke auf mich wirkten – insofern, dass ich mir vorstellte, wie ich in dieser Umgebung zurechtkommen würde. Auch die mehrfache Betonung, wie freundlich die Pilger und ihrer Herbergen so sind, fand ich ein wenig ermutigend. Ebenfalls gelungen war das Essen nach spanischer Art: Kartoffel-Kohl-Suppe, gefolgt vom wohl einfachsten Hauptgang, den ich je mitgekocht habe (Kartoffel-Zwiebel-Ei-Kuchen mit grünen Paprika-Schoten aus Galizien, sogenannte Pimientos de Padrón) und zum Nachtisch Mandelkuchen.

30.08.15 : Ob es am vielen Essen lag, weshalb ich eher schlecht schlief? Keine Ahnung. Aber so hatte ich mehr vom Sonntag, da ich es vor meinem Aushilfseinsatz für die Moderation der Charts-Sendung noch zum Sport schaffte. Der Nachmittag war dann eher voll mit IT-Themen um das verteilte Debian-Update plus die Cinnamon-Ansicht. Das zog sich bis in den Abend. Auf dem Weg zum Hackspace erwischte ich einen extremen Wolkenbruch. Dort angekommen war nur noch M. anwesend. Ich erledigte noch ein paar Internetdinge und ging nach Hause. Wiederum dort angekommen stellte ich das Fehlen eines iPods fest und machte einen zusätzlichen Besuch bei der Frieda 23 um auch das erledigt zu haben. Dabei fühlte ich mich schon beim ersten Heimweg ausreichend müde.

Es verbleibt scheinbar von Langeweile befreit
F.

52 Songs 2015 #34

August 30, 2015

52songs2015

Das Thema dieser Woche gebe ich mir erneut selbst vor: Abschied. Der Kontext war in den letzten Tagen vornehmlich durch das Radio-Umfeld gegeben, was sich vermutlich in den nächsten Wochen noch deutlicher ausprägen könnte. Ein wenig zynisch komme ich mir dabei vor, wenn ich es mit einer Reihe anderer Abschiedsveranstaltungen vergleichen kann. Stichwort abgestumpft. Andererseits geht mit den Erfahrungswerten auch eine angenehme Gelassenheit einher – und nicht zuletzt auch das gute Gefühl, vielleicht der einen oder anderen Seele geholfen haben zu können. Auch freut es mich, wenn sich irgendwie ein Wiedersehen ergibt. Und das so etwas klappen kann, erlebte ich auch erst vor einigen Tagen.

Musikalisch möchte ich daher nicht den Bereich „Tränendrüse“ ansprechen, sondern eher was leicht optimistisch Angehauchtes aus der Erinnerung holen. Und zwar ist mir eben jenes Lied nach einem Abschied von freundlichen Studenten aus Irland in den Sinn gekommen. Es ging mir haargenau so wie in den Textzeilen „Said goodbye, turned around
And you were gone, gone, gone
Das Lied heißt „See You Again“ und kommt von einer US-Country-Sängerin, die ich mittlerweile sowohl für ihre starke Stimme als auch für die bildlichen Texte schätze. Carrie Underwood startete zwar durch einen Casting-Show-Gewinn im Business durch, hat sich meiner Sicht nach allerdings in den letzten Jahren auch als eigenständige Künstlerin etablieren können. Ihr 2012er Album „Blown Away“ überzeugte mich dermaßen, dass ich mich auf den Nachfolger freue, der noch in diesem Jahr herauskommen soll. Und dabei ist „See You Again“ noch nicht mal der stärkste Song. Um ehrlich zu sein, war mir der Kitsch-Anteil anfangs auch zu groß. Aber mit der Zeit ändern sich manchmal Ansichten.

Für die YouTube-Geblockten: Hier.

Es verbleibt mittlerweile erfahren, was Abschiede angeht
F.

Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

Logbuch : Langeweile sieht anders aus

Januar 20, 2015

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei der mir eine Überschrift nicht so leicht einfallen wollte…

14.01.15 : Immer diese anstrengenden Mittwochs. Vielleicht sollte ich da an meiner Planung arbeiten. Es gab wieder einiges zu bereden, weswegen ich erneut auf eine Mittagspause verzichtete. Dafür sollte am Abend beim Treffen der Musikredaktion umso mehr geschlemmt werden. Entsprechend träge wurde ich mit fortlaufender Zeit und war dann schon ein wenig erleichtert, dass es nicht ein übertrieben langer Abend wurde. Zumal ich neue Aufgaben übernahm…

15.01.15 : Nämlich die Organisation einer Abendsendung, mit der ich sonst eigentlich weniger am Hut habe. Für das “Heimspiel” war die Band Children angemeldet und ich sprang als Moderator ein. Vorteilhaft empfand ich, dass ich die Musikrichtung gut leiden konnte. Aber warum nur eine einzige Baustelle am Abend haben? 😉 Nebenbei half ich beim Organisieren eines Couchsurfing-Events, für das E. ein wenig Filmmaterial aufnehmen konnte. Und nicht zuletzt (eher vor alledem) hatte ich noch mein erstes Telefon-Interview, zu welchem mir noch ein wenig Abstand fehlt, um das reflektieren zu können. Und als wäre all dies nicht genug, hatte ich noch ein Auge auf die Uhr…

16.01.15 : … denn die erste Radio-Moderations-Frühschicht des Jahres wollte ich auch einigermaßen ausgeschlafen durchziehen. Dies gelang nicht so ganz, wobei es auch schon mal schlimmer war. Richtig anstrengend wird es für mich gewöhnlich am Nachmittag, gerade wenn ein gewisses Mindestmaß an Konzentration gehalten werden sollte. Mit der Aussicht auf eine Spätvorstellung am Abend gab es für mich nur einen akzeptablen Weg – und zwar nach der Arbeit ohne Umwege ins Bett. Nach ein paar Stunden holte ich noch mein Abendessen nach und war auf dem Weg zum LiWu, wo unter dem Motto “Schatzkiste” ein Klassiker gezeigt wurde – mit Einleitung und sogar im O-Ton. “Zurück in die Zukunft” hatte ich zuvor weder im Kino noch im Original sehen können. Und erfreulich, dass sich sogar Freunde (aus drei unterschiedlichen Kreisen) mit eingefunden haben. Besser hätte der Kinoabend kaum laufen können.

luggaga17.01.15 : Ausschlafen am Samstag? Pustekuchen. Grund war eine Anfrage von M., der für “ein paar” Koffer helfende Hände haben wollte. Dazu verschlug es mich in eine Ecke der Stadt, die ich so noch nicht kannte. Die Müdigkeit verging dank frischer Luft und kiloschweren Taschen, die mir vorerst keine Lust aufs Reisen machen werden. (Stichwort raue Hände.) Wie M. das Gepäck einer Schulklasse allein zum Zug bekommen hätte, ist mir ein Rätsel. Und wie das Umsteigen verlief, werde ich vielleicht irgendwann herausbekommen. (Jedenfalls wurde daraus ein Abschied der etwas anders anstrengenden Art.)
Auf dem Heimweg erledigte ich noch den Wochenend-Einkauf und war trotz frischer Brötchen so knülle, dass ich mir eine Extraportion Schlaf gönnte. Vom Tageslicht hatte ich also wenig. Am Abend ging es ins Rostocker Umland, um P.’s neues Heim zu bestaunen bzw. schniekes Essen aufgetafelt zu bekommen. Ein schöner gemütlicher Abend, Bodenheizung inklusive.

18.01.15 : Mein Sonntag in einem Wort: LOHRO. Zunächst war ich mit dem Schnitt des Interviews beschäftigt. Mit einer leckeren Mittagspause (Marke Restefix) wurde der Tag etwas aufgelockert. Am Abend traf sich wieder Technikgruppe ein und wir hatten viele Kleinigkeiten mit dem Mailserver zu erledigen, damit der Tagesbetrieb ohne Umstände gut in die nächste Woche starten konnte. Ich arbeitete dabei erstmals mit Shinken, ein effektives Tool zum Monitoring, und versuchte mich wieder im effektiven Bedienen von vi. Die Tüfteleien zogen sich leider bis nach Mitternacht hin.

19.01.15 : Ergo war ein Wochenstart zur (doch relativ moderat angenehmen) Zeit der Montagsrunde eher unschön. Und ich nahm mir nach dem Alltag eigentlich nur vor, so früh wie möglich wieder schlafen zu gehen. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Folge “Real Time” und den Kurzfilm “The Pinkprint Movie” von Nicki Minaj, der mir doch beinahe einen neuen Ohrwurm verpasst. Und dann war ich auch schon zeitig im Schlummerland…

Es verbleibt vor einem vielleicht anstrengenden Wochenende
F.

Logbuch : Weihnachtstage 2014

Dezember 28, 2014

Nachtrag zum 20.12.14 : Ich konnte nicht anders und sah mir (ASAP) die letzte Folge der “Late Late Show” mit Craig Ferguson an, deren Anfang mich beinahe zum Weinen brachte. Die Sendung ist mir in dieser Form seit vielen Monaten ans Herz gewachsen und hat mich nicht nur unterhalten, gewissermaßen inspiriert und natürlich belustigt, sondern in düsteren Momenten auch ein wenig Trost gespendet. In diesem Sinne ist dies wie ein weiterer Abschied für mich. Mal sehen, wo ich Ersatz finde oder ob es auch ohne weiter geht. “Keep Banging On

22.12.14 : Den Umstand, dass ich mir zum Wochenstart Zeit lassen konnte, nutzte ich in vollem Maße. So ergab sich eine Verschiebung der Vorhaben um etwa eine Stunde. Gegen Mittag fand ich mich bei LOHRO ein, wo es sehr ruhig war. Spontan entschloss ich mich, dort beim gemeinsamen Kochen mitzumachen. Es gab Bandnudelnester (!?) mit Bolognese-Sauce ala alle, die mitgeholfen haben. Lecker lecker.
Am Abend fand eine kleine Versammlung von Opennet-Mitgliedern in der Innenstadt statt, wo gemeinsam über den Weihnachtsmarkt geschlendert wurde. So kam ich dann doch noch in den Genuss von Gedrängel und lauter Beschallung. Auf dem historischen Weihnachtsmarkt im Klostergarten gab es Live-Musik – ausgerechnet von einer Band, mit der ich mich schwer tue. Na ja, ich brach das Miteinander an dem Punkt ab, erwarb noch schnell ein Geschenk (was mir am Samstag nicht geglückt war) und ging dann ins Kino. Das LiWu zeigte “The Homesman” im Original, was ich einfach unterstützenswert fand. Ursprünglich hätte ich den Film sonst lieber am Folgetag gesehen.

23.12.14 : Ich forderte mich am Dienstag selbst, zeitiger in die Puschen zu kommen,  damit ich etwas mehr am Tag schaffen würde. Mittags sah ich noch kurz beim Lokalradio vorbei, wo ich überraschend und erfreut auf K. traf, die noch gar nicht im Weihnachtsurlaub war. Am Abend widmete ich mich neben etwas Sport der Verwertung meiner Reste und der Sichtung von “Saturday Night Live” mit Amy Adams.

24.12.14 : Auf in die Heimat. Der Zug war relativ leer und pünktlich. Das Essen auch schon fast fertig. Zum Abendprogramm gab es erst einen SciFi-Film, danach Bescherung. Erwähnenswerte Highlights? Nö.

25.12.14 : Das Wetter lud zum Drinnen-Bleiben ein. Eigentlich eine Seltenheit für mich, den ganzen Tag das Haus nicht zu verlassen. Ich las ein paar Comics – unter anderem den Abschluss von “Avengers & X-Men: Axis”, der mir teilweise die Laune vermiesen konnte. Grund: Marvel bastelt wieder an den Herkunftsgeschichten einiger Charaktere herum – eine 1A-Möglichkeit, es sich mit Lesern zu verscherzen. Und auch “Batman Eternal” ist aus meiner Sicht kein Dienst am Leser, weil die Saga zu diffus orchestriert ist – zumal der Ausgang bereits im Vorfeld bekannt war. Wenigstens das TV-Programm hatte etwas Besseres zu bieten. Lange nicht mehr “The King’s Speech” gesehen. Ein sehr schöner Film, der zurecht mit Preisen ausgezeichnet wurde. Danach war ich auch wieder reif für andere “Qualitätsinhalte” wie die Helene-Fischer-Show, welche sich hervorragend mit einem Twitter-Stream aufwerten lässt.

26.12.14 : Der Tagesinhalt am zweiten Weihnachtsfeiertag war neben vielen “Trews”-YouTube-Videos überwiegend eine audiovisuelle Aufarbeitung mit Schnittprogramm. Ich wollte das Projekt, welches ich seit Wochen auf dem Schirm hatte, unbedingt noch in diesem Jahr abschließen und ein spannendes Buch hatte ich auch nicht zur Zeit auf dem Reader bzw. angefangen.
Am Abend gingen wir auswärts essen und wurden sogar mit einem Getränk aufs Haus belohnt – Fischergeist. Interessant. Später wollte ich eigentlich “Madagaskar 3” schauen, welcher aber so kindisch war, dass ich bei einer Werbepause dankend umgeschaltet hatte.

27.12.14 : Ein Tablet und YouTube harmonieren erschreckend gut. Ich sah mir bestimmt eine Stunde lang alte SNL-Sketches an, darunter auch Perlen, die ich noch gar nicht kannte. Ach, Kristen Wiig ist eine Bereicherung für diese Welt. Es gibt da diesen einen Sketch, der mich jedes Mal zum Lachen bringt, obwohl er eigentlich nicht sonderlich hochwertig ist.

Die Schnittarbeit konnte ich am Nachmittag beenden. Wir hatten noch Reste fürs Abendessen. Ich kümmerte mich um den Nachtisch: gebratene Bananen mit Vanille-Eis und Kürbiskernöl. Und schließlich wurde ich erneut überzeugt, warum Casino Royale ein ziemlich guter 007-Reboot ist.

Es verbleibt im Urlaub
F.

Logbuch : Rentier-Alarm

Dezember 14, 2014

08.12.14 : Der Start in die Woche verlief eigentlich ganz angenehm. In der Montagsrunde wurden noch ein paar Planungsdinge besprochen, da sich LOHRO an diesem Tag auf dem Weihnachtsmarkt präsentieren konnte. Ich schaute nach der Arbeit dort noch vorbei – viel Publikumsverkehr gab es da aber schon nicht mehr. Der Abbau verlief ohne Komplikationen und ich hatte sogar noch etwas Zeit, mich aufzuwärmen…
bevor es für mich im LiWu weiterging. Eine Gruppe aus dem Hackspace versammelte sich dort, um “CITIZENFOUR” zu schauen. (Meine Meinung dazu.) Auf dem Heimweg plauderte ich noch ein wenig mit M. über Neo und die Welt. 😛

09.12.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht sonderlich viel. Ich wurde abends zur Couch-Potato und sah mir (quasi in letzter Minute) die ersten beiden Hobbit-Filme in der Extended-Version an – in doppelter Geschwindigkeit. Danach fühlte ich mich ein wenig übersättigt in Sachen Mittelerde.

10.12.14 : Der Tagesverlauf sah eigentlich wieder sehr nach Routine aus. Mit dem feinen Unterschied, dass ich überraschend Mittag in der LOHRO-Küche fand. (Dank an I.) Am Abend gab es wieder ein munteres Treffen der Musikredaktion, welches zugleich der Abschied von P. war, was mich dann irgendwie arg überraschend traf. Na ja, viel Zeit konnte ich zunächst nicht dafür aufbringen, da der Kinoabend schon seit Wochen geplant war. Und so eilte ich dann in die Innenstadt für den dritten Hobbit-Film, den wir in relativ großer Runde sahen – in HFR und 3D (in einfacher Geschwindigkeit). Was eine Rezension angeht, verweise ich hier einfach auf den Kollegen O., dessen Meinung ich dabei teile. (7/10)
Auf dem Heimweg informierte ich mich über den Stand des “Abschiedsabends” und wurde prompt an der Haltestelle kontaktiert, dass sich eine Gruppe gen Studentenkeller in Bewegung gesetzt hat. Dort war “Trash-Party”, was mich eigentlich freuen sollte. Nur hatte ich (mit Tasche) eine relativ ungünstige Ausgangslage. “Ach, was tut man nicht alles für “Abschiedsabende”.” kam mir in den Sinn, als ich zusagte. Und so eilte ich kurz zum Sendehaus, legte dort meine Tasche ab und ging dann wieder zurück in die Innenstadt.
Im StuK wollte anfangs bei mir nicht so recht die Feierstimmung einsetzen. Es war besorgniserregend voll. Als wir bei den Tischen einigermaßen Platz fanden und ich vertraute Lieder erkannte, wurde es schon spaßiger. Bewegungseinschränkungen hin oder her. Sehr zu meiner Freude wurde sogar “Venus” von Lady Gaga gespielt, womit wohl keiner gerechnet hätte. Stichwort Bekanntheitsgrad. Nach und nach wurde unsere Gruppe kleiner und irgendwann gingen auch wir nach Hause.

11.12.14 : Da ich den Party-Abend eher spontan in meine Woche eingebaut hatte, verlief der Start in den Tag etwas schleppend. Nach der Arbeit bastelte ich weiter an meinem Beitrag. Der Text war bereits finalisiert und eingesprochen. Nun ging es ans Zusammenschneiden. Und mit Schnitt kann man Stunden füllen – selbst bei wenigen Minuten an Resultat. Spaß macht es mir dabei vor allem, favorisierte Lieder bzw. Liedteile einzuarbeiten. Und genau das war der Fall. Ich freute mich über das Ergebnis.
Dann holte ich E. am Dobi ab, die eine Couchsurfing-Runde für ein Filmprojekt begleiten wollte. Na ja, zunächst waren wir nur drei Menschen. Dann kam aber M. dazu und hatte viel zu erzählen. Ich schielte hin und wieder auf die Uhr, da ich den Abend nicht groß ausdehen konnte.

12.12.14 : Richtig, eine weitere Frühschicht war wieder an der Tagesordnung. Und diese war eigentlich ganz lustig. Ich nahm mir den 99. Geburtstag von Frank Sinatra zum Anlass, ein paar seiner Klassiker in die Sendung einzubauen. Das sind so Momente, wo ich mich als erfahrener Musikredakteur fühle. (Gibt Schlimmeres.)
Der Arbeitstag brachte mich ein wenig in zeitliche Bedrängnis, da nebenbei bereits die Abendgestaltung abgesprochen wurde. Letztendlich war ich dann doch nicht noch mal zu Hause, bevor ich Richtung Hackspace (bzw. projekt:raum) ging. War ich zunächst geknickt, ein Abendessen nicht vorher geschafft zu haben, erwies sich dieser Umstand als goldrichtig, da die Küche mit einigen kulinarischen Highlights aufwartete. Okay, auf ein paar blaue Flecke (und Kräuter) hätte ich verzichten können, aber an und für sich war es heiterer Abend.

rentier201413.12.14 : Samstag und nicht ausschlafen können, ist eine sehr unangenehme Kombination, die ich eigentlich vermeiden würde… Wenn es nicht so attraktive Gelegenheiten wie einen “Beteiligungstag” geben würde. Na ja, zumindest reichte die Zeit zu Hause noch für einen Tee. Dann sollte einiges erarbeitet und der Zeitplan etwas geändert werden… Tangierte mich aber nicht, da ich schon wieder andere Pläne hatte. Stichwort Heimreise. Der Binzer Weihnachtsmarkt ist nur ein paar Tage geöffnet. Und das wollte ich schon gern wahrnehmen. Probiert habe ich dort Fisch und Bratwurst aus irgendeinem bestimmten Rindfleisch. Interessant.
binz_dez2014Ich hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es der Abend der letzten Ausgabe “Wetten, dass…?” sein würde. Erst kurz nach Sendebeginn ist mir das aufgefallen. Natürlich war der TV-Abend damit besiegelt…. und wie zu erwarten mit Twitter-Timeline wesentlich unterhaltsamer als ohne. Zur Sendung möchte ich lieber keine Worte verlieren – außer vielleicht “leck zart”.

14.12.14 : So wirklich wach fühlte ich mich heute morgen auch nicht. Komisch. Nach dem Frühstück beschäftigte mich wieder Schnittarbeit – für eine Sondersendung. Ebenfalls etwas zweitaufwendig verlief das Suchen nach adäquater Musik für die Playlist. Wie gut, dass sich der Aufwand fürs Abendessen dagegen in Grenzen hielt. Stichwort Nudelsauce.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach mehr Zeit (für alles)
F.

Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : dann eben doch noch eine Sondersendung

Oktober 12, 2014

Es sind wieder sieben Tage vergangen, die mich nachdenklich werden lassen. Warum? Weil ich ziemlich viel unterwegs war und ich mich in Situationen wiederfand, die mir irgendwie absurd erscheinen… und das ist nur meine Sichtweise. Aber der Reihe nach.

06.10.14 : Ich war froh, nicht früher aufstehen zu müssen. Und so war der erste Stopp des Tages bzw. der Woche die Montagsrunde im Lokalradio, was ich wohl bald als mein drittes Zuhause bezeichnen kann. Es wurden paar Themen für die Wochenplanung angesprochen, die bei mir zu neuen Terminen führten.
Am Abend traf ich mich mit A., mit der ich noch kurz eine Bekannte besuchte, welche zwei sehr entspannte Katzen besitzt, die sich scheinbar sehr schnell an neue Umgebungen gewöhnen können. Danach pendelten wir in eine Ecke der Stadt, die nahe an den S-Bahn-Gleisen liegt, und ich bekam erstaunlich exotisches Essen, zu dem ich mir unbedingt noch das Rezept aufschreiben werde. Den Filmabend konnte ich bedauerlicherweise nicht bis zum Ende mitmachen…

07.10.14 : … denn eine Frühsendung wollte vorbereitet werden. Und dies fiel mir wegen einer kurzen Nacht entsprechend schwer. Im Anschluss war ich mit D. noch kurz auf dem Campus Ulmenstraße, wo der Campustag wieder in eine ordentliche PR-Schlacht ausartete. Auf mich wirkte die Szenerie irgendwie befremdlich und das ich stellte ich mit Freute fest. Erfolgreich das Studentenleben abgewöhnt. Ich schaute bei den „Nachfolgekollegen“ des Fachschaftsrates vorbei und stellte mich mit D. für Goodie-Beutel des Studentenkellers an, welche mit Abstand am besten gestaltet und demnach begehrt waren. P. wies mich noch auf einen neuen Secret-Sugar-Track hin, in den ich am Nachmittag reinhörte.
Beim dieswöchigen Training am Abend erreichte ich in der einen Übung einen neuen Höchstwert, was ein zweifelhafter Erfolg ist, da ich einerseits kaputt danach war und andererseits beim nächsten Anlauf mit höheren Erwartungen herangehen darf. Egal… das Abendbrot war verdient. Und ich danach so müde, dass ich mich gleich hingelegt habe…
.. um gegen Mitternacht wieder aufzustehen, den Regen abzuwarten und dann Richtung Zwischenbau in die Südstadt zu gehen? Warum tat ich das? Es war A.’s letzte Abendsause in Rostock und sie mag nun mal House-Musik. Vor der Tür trafen wir noch einen anderen DJ, der eigentlich Vertreter für eine (violette) Schokoladenfirma ist, und den Unterschied zwischen Deep House und Minimal Techno kennt. Ich übrigens nicht. 😛

08.10.14 : Am Morgen nach so einer Nacht fühlte ich mich relativ gut. Der Arbeitstag wurde durch ein Treffen der Webgruppe unterbrochen. Nur am Abend beim Treffen der Musikredaktion machte sich die Erschöpfung schlagartig bemerkbar. Ich konnte das Nach-Hause-Kommen kaum erwarten, war davor noch kurz einkaufen, stellte noch Musik zusammen und fiel dann nur noch ins Bett.

09.10.14 : Diesen Donnerstag musste ich unerfreulicherweise früher beginnen – wegen dem halbjährlichen Routinetermin beim Zahnarzt. Leider hatte ich mir den Weg nicht im Vorfeld noch mal auf einer Landkarte angeschaut, weswegen ich wohl einen kleinen Umweg einlegte und schließlich hetzen musste. Als ich im Wartezimmer ankam, hätte ich mich am liebsten wieder hingelegt. Als ich dran war, wurde mich lediglich die „Kauleiste“ poliert, was auch ganz schnell ging. Anschließend nahm ich einen direkteren Weg in die KTV, zwang mich zu einer Trainingseinheit, bevor ich wirklich mit dem Tagesgeschäft begann. Und dieses wurde von meinem Engagement für eine Sondersendung etwas unterbrochen. Eigentlich wollte ich mich nach der Erfahrung vom September mich für solche Einsätze etwas zurücknehmen. Aber es ging um Musikwünsche neuer Studierender, und somit war die Vorbereitung und Umsetzung nahezu ein Klacks, was mich schon wieder etwas wunderte. Wer hätte gedacht, dass ich solche Aktivitäten in den Alltag einbauen kann?
Ursprünglich war noch ein Abendeinsatz in der Kunsthalle auf meinem Plan, weswegen ich einem Abend mit Freunden absagen musste. Missglückte Kommunikation ließ mich dann gewissermaßen zurück, weswegen ich es dann doch lieber vorzog, frühzeitiger nach Hause zu gehen. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit, kam endlich dazu, die letzte Folge „Saturday Night Live“ zu sehen und war dann auch schon im Bett…

10.10.14 : … denn… ja, Morgensendung wieder halt. Und diese konnte ich einigermaßen ausgeschlafen angehen. A. überraschte mich und T. mit Kuchen, worüber ich mich sehr freute. Ich ließ es mir auch nicht nehmen, alle Musikwünsche zu erfüllen, was im Live-Betrieb sozusagen eine weitere Herausforderung ist. Nebenbei wurden schon Pläne für den Abend geschmiedet.
Und für diesen war ich noch kurz einkaufen, sah eine Folge der „Late Late Show“ und fand mich dann bei G. ein, wo wir nebenbei den „Patrioten“ Mel Gibson sahen, dessen Familie im Film verkleinert wird. Dann ging es wieder in Südstadt zu einer „Bad Taste“-Sause, die durchaus viel Anklang fand. Ein Highlight war wohl die Stelle, an der wir tatsächlich vier Songs in Folge vorhersagen konnten. Tja, in dem Musikfeld kann man uns wohl nicht mehr viel vormachen.
Ich darf damit feststellen, dass ich ausgerechnet an den Tagen spät abends unterwegs war, an denen ich extremst früh aufgestanden bin. Kann das Zufall sein?

11.10.14 : harbor_hro_okt14Endlich Wochenende. Und auch wenn ich mir Zeit bis zum Aufstehen ließ (verständlicherweise), war ich doch enttäuscht, dass der Bäcker meiner Wahl eine Stunde vorm nachmittaglichen Ladenschluss kein einziges Brötchen mehr hatte. Sollte ich wegen dem kleinen Luxus, Brötchen vom Bäcker meiner Wahl zu haben, wirklich noch eine extra Tour drehen. Dies verband ich dann mit der Gelegenheit, mir bei S.(1) ein Franzbrötchen abzuholen, welches sie mir am Freitag aus Hamburg mitgebracht hatte. Nebenbei verabredete ich mich S.(2), der mir überraschend via Couchsurfing schrieb, mit Freundin wieder in der Stadt zu sein. Und so bummelten wir am Nachmittag durch die Stadt – ich dabei noch mit Glitzer vom Vortag im Gesicht. (Keeping it classy.) Bei der Eisscholle, die dieses Jahr sogar über Winter geöffnet sein wird, probierte ich erstmals die Sorte „Weiße Schokolade“, die zwar so schmeckt, wie sie heißt, aber nicht unbedingt so das Erlebnis für meine Zunge war. Am Stadthafen fiel mir auf, dass es wohl vorerst schwierig werden könnte, dort Sonnenuntergänge mitzuerleben, da dort nun seit Freitag eine Ostseefähre zum Überwintern angelegt hat. (Das Foto ist von heute aus Sicht der LOHRO-Küche, deren Fenster durchaus klarer sein könnten.)
Als ich am Abend zu Hause war, konnte ich mich auch endlich meinen Brötchen widmen. Spontan meldete sich D. wegen einer Zusammenkunft in einer Kneipe. Daraus sollte aber nichts mehr werden, was ich gelassen aufnahm, da ich selbst total erschöpft war.

12.10.14 : Heute morgen fiel mir das Aufstehen etwas schwer. Einen Tee später wurde ich munter und machte mich auf den Weg in die Frieda 23, wo ein oppulentes Brunch aufgefahren wurde. Darüber hinaus gab es akustische Unterhaltung von Kat Jones, die es von den Staaten erstmals nach Deutschland verschlug. Trotz der Anmerkung, dass sie stimmlich vielleicht nicht in Topform sein würde, ließ sich davon nichts vernehmen. Intensives Hochleistungs-Tontreffen und -halten. Ich entschied mich spontan noch dafür, einen Teil der LOHRO Charts mit A. zu moderieren, und brachte die Künstlerin am Nachmittag zu ihrer Herberge, welche ich selbst von einigen Feierlichkeiten her gut kannte. Nebenher plauderten wir über ihre Eindrücke von Deutschland und ihre Heimat. Erneut ein Moment, der mich wundern ließ, was Zufall alles so anrichten kann.
In den Radio-Räumlichkeiten war für einen Sonntag viel Leben anzutreffen, unter anderem weil T. wieder Hündin T. mitgebracht hat. Stichwort Energiebündel. Und so lasse ich die Woche nun mit etwas Resterholung ausklingen, bevor mich die kommende Woche bestimmt wieder in der ein oder anderen Form fordern wird.

Es verbleibt mit vielen Eindrücken zum Verarbeiten
F.