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Logbuch : ein weiterer Aktivurlaub

Juli 30, 2016

Logbuch

18.07.16 : So oft hatte ich einen Weckruf-Einsatz am Montag nicht. Daher erstaunte mich, wie viele Sportnachrichten sich da recherchieren lassen. Leider hatte T. weder H. noch H. Bescheid gegeben, dass ich moderieren wollte. Daher waren wir wohl etwas überbesetzt. Und dann erschien auch noch ein Studiogast. der gar nicht auf dem Plan stand – wie sich herausstellte, war er eine Woche zu früh am Start. Danach holte ich zu Hause Schlaf nach, und hatte auch noch Haushaltsdinge zu erledigen. Am Abend ging ich zum Opennet-Treffen, welches nicht lange ging.

19.07.16 : Der Dienstag in Kurzform. Sport. Termin (erster Anlauf). Suche nach meinem Reisepass. Termin (zweiter Anlauf). Nickerchen. Besuch des Ideenhafen-Treffens im Projekt:Raum. Besuch bei G.. Auf dem Weg zum ST-Club. Lange Schlange. Besuch beim KTV-REWE und dann ein Abend auf dem Kanonsberg mit Freunden.

20.07.16 : Die erste Aufgabe des Tages war mein Koffer, den ich frühzeitig für die Reise vorbereiten wollte. Am Vormittag hatte ich noch ein Treffen wegen der “Science @ Sail” und war danach noch ein Weilchen bei LOHRO. Am Abend hatte ich einen Sendung zusammen mit M., die ein wenig spontan wurde, aber aus meiner Sicht dennoch viele Themen abdecken konnte. Das Treffen der Musikredaktion verlief entspannt. Im Anschluss eilte ich in die Innenstadt zur Vorpremiere des neuen “Star Trek”-Films. “Star Trek Beyond” ist wirklich besser als befürchtet. Es gibt viele Charaktermomente, schöne Effekte, viel Action und macht dabei stets Laune. Das ist keine Leichtigkeit heutzutage. (8/10)
Danach musste ich leider noch mal kurz zu LOHRO, um ein paar Dinge zu erledigen.

21.07.16 : Ich stand früh auf, erledigte die letzten Vorbereitungen und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort gönnte ich mir ein Käse-Flûte, welches schon wieder teurer geworden ist. Auf dem Hamburg Airport angekommen vernahm ich erhöhte Nervosität wegen dem bevorstehenden Flug. Ja, mir wurde richtig mulmig. Dabei verlief alles vorbildlich und im Zeitplan. Auf dem Weg hörte ich übrigens das neue Album von Bear’s Den, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der den Song “Auld Wives” gut findet. “Red Earth & Pouring Rain” ist ein perfektes Reise-Album. In London angekommen bemerkte ich gleich die sommerliche Temperatur und erwarb Wasser. Eine kurze Erholungsphase im Hotel später war ich bereits unterwegs durch den schönen Hyde Park. Dort kann man die Seele baumeln lassen. Man sieht Menschen sporteln sowie auf der Wiese liegen oder auf einer Bank beim Lesen. Lustigerweise dauerte es keine 30 Minuten, bis ich mich irgendwie leicht verlaufen hatte. Das Verlorengehen gelingt mir dort sehr schnell. Am Abend war ich in der Gegend um den Leicester Square unterwegs, aber weniger wegen Theater oder Musical. Mein erster Abend sollte ein Kinobesuch werden – und zwar im ODEON, dem Kino, wo gern mal internationale Premieren stattfinden. Dort lief im großen Saal der neue Ghostbusters-Streifen. Der ist okay, aber kein Muss für Filmfreunde. (6/10)
Auf dem Rückweg ging ich abermals ein paar Mal im Nachtleben der Stadt verloren, bis ich die nächstbeste Underground-Haltestelle fand.

22.07.16 : England-Urlaub, Tag 1. Ich machte mich zeitig in Richtung Tower auf. Dies war bislang eins der wenigen Denkmäler, welches ich noch nicht erkundet hatte. Die “Yeoman Warder Tour” war sehr unterhaltsam. selbst in einer Gruppe von über 100 Touris aus aller Welt. Danach schaute ich mir die Kronjuwelen an und darf zugeben, dass die mich am meisten beeindruckten. Allein die dicken Stahltüren in die Räumlichkeiten vermittelten mir, dass es sich hierbei um große Kostbarkeiten ging. Und tatsächlich sieht man solchen Prunk nicht alle Tage. Dagen war der Rest schon fast trist. Der White Tower mit der Waffensammlung hatte höchstens vom Gebäude eher beeindruckende Aspekte. (Die Waffen und Rüstungen ließen mich eher kalt.) Und auch der Weg um den ersten Festungsring war eher seicht als eindrucksvoll. Pünktlich um 1 traf ich R. am Souvenir-Shop. Wir gingen in eine Wagamama-Filiale. (Ebenfalls ein Punkt auf meiner “noch nicht erlebt”-Liste). Das japanische Essen war okay, wurde dank Chili-Öl wesentlich besser. Danach half R. mir beim Finden des “Gherkin”. Ich meine, die Gebäudespitze sieht man von vielen Ecken, aber ich wollte einmal direkt vor dem Gebäude stehen. Dies gelang mir nun – in dem stark verwinkelten Business-District. Gleich in der Nähe war eine Filiale der “Hummingbird Bakery”, auf die ich dank eines Instagrams von Darren Hayes aufmerksam wurde. Ich konnte nicht anders und erwarb ein Stück “Regenbogentorte”, welche kaum bunter hätte sein können. (Stichwort Zuckerschock.) Dann gingen wir Richtung Forbidden Planet, wo ich erst das viele neue und teils topp-aktuelle Merchandise bestaunte und dann fast noch bei den Comic-Sonderangeboten schwach wurde. Wir gingen wegen einsetzendem Regen noch kurz in eine nahegelegene “Spoons-Kneipe” und verabschiedeten uns dann. Ich besorgte noch eine Kleinigkeit für G. bei Fortnum & Mason, wo ich ein Zwiebel-Karamell-Chutney kostete. Dann gings kurz zum Frischmachen ins Hotel und von dort wieder in Richtung Convert Garden – erst zu M&S für ein kleines Abendessen und dann ins Royal Opera House… für die Pet Shop Boys. Ein sehr eindrucksvoller Ort und eine sehr eindrucksvolle Show. Überwiegend toll. Sitzplätze im Parkettbereich wurden zu Stehplätzen während der gesamten Show. Der Auftakt war genial. Nur ein paar Songs von der Setlist fand ich unglücklich gewählt. (“Winner” war nun echt kein Hit.) Danach aß ich einen Burger bei Jamie’s Diner und bummelte kurz durch den Soho-Teil der Stadt.

23.07.16 : Ein großes WTF entfuhr mir zu Tagesbeginn, weil… der Feueralarm losging. Ich dachte zunächst an einen schlechten Scherz und vernahm auch wenig “Panik” in der Nähe. Dennoch beeilte ich mich und ging rasch nach draußen. Dort war absolute Ruhe und kaum ein Mensch. Ich wendete mich an die Rezeption und erfuhr von der “Überempfindlichkeit” der Geräte und dass wohl ein benachbartes Zimmer sehr lange heiß geduscht haben mag. Wow…. meine Ruhe war dahin, ich fühlte mich 10 Jahre gealtert und durchaus angefressen. Als ich meinen Tagesausflug nach Oxford startete, war ich sehr traurig über die verlorene Stunde Schlaf. Auf der Hinfahrt waren kaum noch Sitzplätze frei. In Oxford war das Wetter ebenfalls sommerlich und die Innenstadt gefüllt. Scheinbar war irgendwo ein Abschluss zu feiern, denn ein paar junge Leute hatten diese typischen “Absolventen-Klamotten” an. Ich bummelte zunächst im Primark, dann in dem urigen Kaufhaus mit der guten Spielwaren-Abteilung. Dann ging ich zu Atomic Pizza, wobei mir der Weg (wie schon früher) ungemein lang vorkam. Ich aß eine “Luke Cage”-Pizza und konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, dazu Root Beer als auch Cream Soda zu trinken. Auf dem Rückweg schrieb ich noch ein paar Postkarten. Auf der Rückfahrt nach Paddington hatte ich meinen reservierten Sitzplatz in der “Quiet Zone” – also am ruhigen Ende des Zuges. (Dort fährt ja noch Vieles mit Diesel.) Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel und schon war ich wieder unterwegs in Richtung Innenstadt. Ich machte im Green Park halt, bummelte zum Buckingham Palace und war wirklich etwas nervös bei all den tief fliegenden Flugzeugen – daran könnte ich mich nur langsam gewöhnen. Das Wetter war wunderbar sonnig und so glänzten die vielen Goldverzierungen auch beinahe magisch. (Stichwort Fotos.) Am Abend zog es mich abermals in ein Kino am Leicester Square – dieses Mal fettes IMAX zu „Star Trek Beyond“. Irgendwie kam mir diese Version geschnitten vor.

24.07.16 : Beim Aufstehen schon irgendwie knülle zu sein, ist ein ungewohntes Gefühl für mich. Allerdings war es irgendwie verständlich bei all den Unternehmungen der Vortage. Nichtsdestotrotz wollte ich noch mal in die Innenstadt. Bei Waterloo Station angekommen war ich geradezu schockiert über die Großbaustelle, die sogar die kleine Fußgängerbücke über die Straße beeinflusste. Bei “Pret” gönnte ich mir ein heißes Brötchen mit Ei und Schinken sowie ein Stück (meines Lieblings-)Bananenkuchen, was ich mit der Aussicht auf Big Ben verspachtelte. Dann ging ich über die Brücke Richtung Westminster Station, welche natürlich nur so gespickt war von Touristen wie mich. Dann fuhr ich noch kurz zur London Bridge, um mir den Eingangsbereich des nun fertig gestellten Shards anzuschauen. Und dann wurde es auch Zeit für den “Checkout”. Eine Zugfahrt später fand ich mich in Southampton wieder, wo das Wetter frischer und trister war. Natürlich verlief ich mich gleich in den ersten Minuten, weil ich Norden mit Süden verwechselte. Das Hotel fand ich dann schließlich und musste mich erst mal ein paar Minuten ausruhen. Das Wetter war sehr grau und die unmittelbare Umgebung sah nicht sonderlich einladend aus. Ich rappelte mich auch  für eine erste Tour Richtung Zentrum. Dabei stellte ich fest, dass ich noch gut eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor die meisten Läden dicht machten. Ich gönnte mir Käse-Sandwiches von Tesco und erkundete kurz die Hafenregion. Auf dem Rückweg kam ich an einem sehr tristen Rummel vorbei und dann fing es auch noch an zu regnen. Ich ging noch mal ins Hotel undruhte mich wieder aus. Schließlich wurde es Zeit für das Konzert, weswegen ich überhaupt dort war. Erst kurz davor bemerkte ich, dass sich gleich vier Bands die Bühne an dem Abend teilen würden. The Joiners ist ein ziemlich kleiner aber charismatischer Laden. Ich fühlte mich dort jedenfalls wohl. Die Bands waren gut gelaunt. Darunter auch Normandie, die Band, weswegen ich all den Weg auf mich nahm. Auf ihren Auftritt freute ich mich am meisten. Und es war schön – selbst die kleinen Patzer trübten meinen Eindruck nicht. Ich redete kurz mit dem Sänger und ließ mir ein Poster signieren. Zurück im Hotel fühlte ich mich glücklich und unglaublich müde.

25.07.16 : Ich wollte eigentlich eine Stunde eher aufstehen. Aber Erschöpfung derartiger Güte kann schon hinderlich sein. Ich rappelte mich auf und unternahm noch einen Kurzausflug in die Innenstadt von Southampton. Die Parks wirkten bei leichtem Sonnenschein schon ungemein einladener. Ein paar Kiddies betätigten sich dort sportlich. Mir gelang es noch, in Kürze eine Postkarte aufzusetzen und einen Abstecher in den dortigen “Forbidden Planet”-Laden zu unternehmen. Dann wurde ich es schon etwas hektischer mit dem Weg zum Hauptbahnhof. Eine nette Dame hatte den Sitz neben mir reserviert und wir redeten kurz über die Unterschiede zwischen England und Deutschland. Das Umsteigen in Reading setzte mich vor ungeahnte Schwierigkeiten, da es mehrere Züge gab, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel ansteuerten. Auf dem Flughafen gönnte ich mir ein “rustikales” (also nicht labriges) Sandwich mit Avocado und Schafskäse sowie ein Stückchen Karottenkuchen. Ich stellte sehr enttäuscht fest, dass es keinen HMV mehr dort gab. Hätte doch gern noch in eine DVD oder CD investiert. Dann verspätete sich auch noch der Flug in die Heimat. (Grund war ein Tankmanöver.) In Hamburg bekam ich zugleich mit, dass es ordentlich sommerlich ist. Auf dem Hauptbahnhof musste ich zunächst in eine Flasche Wasser investieren. Und ich erwarb ein (preisintensives) Moleskin-Sketchbook für ein Projekt, welches ich die Tage beginnen wollte. Der IC nach Rostock war fast pünktlich. Das Abteil, in dem ich mich niederließ, kam mir sehr heiß vor. Die Schaffnerin ermutigte uns dann zum Waggon-Wechsel, da hier die Klimaanlage nicht funktionierte. Danach war die Fahrt auch gleich viel angenehmer. Ich beendete meine Lektüre an “Pubertiere” – ein Buch, welches ich wirklich nicht weiterempfehlen kann. (Zu viel Larifari.) In Rostock angekommen, war ich einem Regenabend entgangen, spürte allerdings noch die hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Hause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett fallen. Korrespondenz hielt mich allerdings noch eine Weile wach. Unter anderem bastelte ich für C. gleich zwei Grafiken.

26.07.16 : Ein denkwürdiger Tag. NIcht nur, weil ich so gern länger geschlafen hätte. Auch nicht, weil ich doch tatsächlich in eine Tageskarte investierte, um letztlich nur eine Strecke damit zurückzulegen. Ein Termin am Vormittag war der Auslöser. Danach gönnte ich mir etwas Schlaf, danach etwas Asiatisches zum Abendessen. Ich ging zu LOHRO und später zu G. und noch später ins ST, wo ich noch ein paar bekannte Gesichter traf.

27.07.16 : Wie gut, dass ich Zeit hatte, um in den Tag zu kommen. So allmählich bekam ich auch wieder Hunger und konnte bei LOHRO am Abend sogar doppelt schlemmen. S. hatte ein feines Quiz vorbereitet und unser Team (Blond) konnte sogar gewinnen. Später trafen wir uns noch im Freigarten.

28.07.16 : Ich konnte irgendwie nicht lange im Bett bleiben, wuselte dann etwas im Internet. Tagsüber ließ ich mir Zeit und sortierte viele Dateien. Am Abend begab ich mich zum Sendehaus, um die Heimspiel-Sendung mit Marten Pankow vorzubereiten. Im Anschluss daran habe ich mir ein paar Stunden Bemusterung gegönnt, wobei mir der Lärm vom Stadthafen auffiel. Dort waren die deutschen Feuerwehrmeisterschaften gerade frisch eröffnet – und dies leider mit einer Reihe furchtbarer Cover-Versionen bekannter Lieder am späten Abend. Von Nebenan hörte ich dann noch einige elektronische Klänge von S. und ihrem DJ-Gast. Danach plauderten wir noch eine Weile und ich stellte fest, dass starker Regen eingesetzt hatte. Das Radar zeigte ein mobiles Wolkenband. Nach einiger Zeit beschloss ich, den Rückweg anzutreten, und über die Hälfte des Weges blieb es trocken. Dann allerdings kehrte wieder der Starkregen zurück und ich war in weniger als 10 Minuten komplett durchnässt.

29.07.16 : Freitag: Spät aufgestanden. Festgestellt, dass ich Opfer eines “Frapes” wurde, weil ich ein seltenes Mal das Ausloggen vergessen hatte. Auf zum Lokalradio, wo das Abschiedsessen von S. und T. schon fast fertig war. Geschlemmt. Geplant. Gesendet. Am Abend ging in die Innenstadt, holte mir eine Kinokarte und neue Bleistifte. Wieder bei LOHRO war ich kreativ. Außerdem schaute ich etwas “Infotainment”. Zum späteren Abend stellte ich überrascht fest, dass doch noch ein paar andere Menschen die Sondervorstellung des neuen Batman-Animationsfilms “The Killing Joke” (nach der Graphic Novel von Alan Moore und Brian Bolland) schauen wollten. Der Film war kurzweilig und neben dem Prolog mit Batgirl sehr nah an der Vorlage. Als Einem, der die Handlung kannte, hatte ich ein leicht melancholisches Gefühl. Der Film wird als “ab 16 Jahren” vermarktet, was allerdings eher durch die Inhalte als durch die Darstellungen begründet sein dürfte. Etwas negativ fiel mir manchmal die Animation auf. (7/10)

Es verbleibt in einer denkwürdigen Woche
F.

Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : 11689 Tage

November 16, 2015

Logbuch

12.11.15 : Nach der Arbeit aß ich schnell zu Abend und schaute nebenbei irgendeine Unterhaltungssendung. Danach traf ich mich mit G. und fuhr zum Großeinkauf nach Bentwisch. Nach ein wenig Geschleppe war mir auch schon nach frühzeitigem Schlafsammeln.

13.11.15 : Wie muss man drauf sein, um an einem (relativ seltenen) Urlaubstag vor 5 Uhr morgens aufzustehen? Die Frage stelle ich mir, wenn ich Langeweile habe. So allerdings begnüge ich mich mit der Aussage, dass ich 3 Stunden Radioprogramm gestaltet hatte. Darunter sogar 3 Musikwünsche. (Für den Einen erhielt ich mittags sogar persönlich Dank.) Nach der Sendung ließ ich mir Zeit… weil ich es konnte. Ich half ein wenig beim Mittagkochen und war von S.’s Saucen-Idee begeistert. (So einfach und lecker.) Am Nachmittag hatte ich noch ein paar Erledigungen auf meiner Liste. Zum Abendessen gönnte ich mir eine Pizza. Danach machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich schlief ein paar Stunden. Gegen Mitternacht ging ich zu LOHRO, wo ich das Ende der Sondersendung von A., B. und S. miterlebte. Nebenbei erfuhr ich von den Ereignissen in Paris. Zu meinen ersten Gedanken gehörte „ich will nicht wissen, welche Konsequenzen das nun mit sich bringt“. Wir berieten noch wegen einer Plakatierungsaktion, brachen dann jedoch aufgrund Unwetter mit dem Planen ab und gingen noch in den Geier. Dort gab es nicht nur lustige Menschen, sondern auch ein Wiedersehen mit C., die mich für meinen frühen Radio-Einsatz lobte. Auf dem Heimweg machte unsere Runde noch kurz Halt beim Späti und löste sich dann auf.

14.11.15 : Ausschlafen! Ganz klares Ausschlafen. Denn für diesen Tag sollte es nötig sein. Am Nachmittag ärgerte ich mich über meinen iPod (in Kombination mit iTunes), der bestimmte Lieder einfach nicht übertragen wollte. Dann gab es noch ein paar Rest-Erledigungen – vor den Vorbereitungen. Das Reinfeiern verlief schön und auch schön sättigend. Es gab einen Moment, an dem ich mich sehr über die vielen lieben Menschen freute, die sich meinetwegen versammelten. Und auch das Musik-Aufdrehen tat gut.

15.11.15 : Ausschlafen. Und dann jede Menge Räumungsarbeit – aufgeteilt für den Tag. Meinen Geburtstag. (Ich denke, das werde ich künftig anders handhaben.) Am Nachmittag war ich kurz bei LOHRO, brachte etwas Kuchen vorbei und vernahm Glückwünsche. Zum Nachmittag gab es leckere Torte bei S. und am Abend lud ich zum Schlemmen in den Hackspace ein.

Es verbleibt vor der Vollendung seines 11.689. Tages
F.

Logbuch : Workshops mit Ach und Krach

April 4, 2015

Oje, was ist schon wieder Zeit vergangen…

22.03.15 : Kühl und sonnig war das Wetter, als ich mich zum Brötchenholen aufmachte, was in der Heimat gern mit einem kleinen Umweg über die Strandpromenade aufgewertet wird. Tagsüber versuchte ich, weitestgehend nicht an irgendwelche stressigen Dinge zu denken. Das Negativ-Highlight des Tages war definitiv eine Heimfahrt mit doppelter Zeitdauer. Stichwort Schienenersatzverkehr. Auf der ersten Teilstrecke erfreute ich mich an Live-Versionen von Tina Turner. In Stralsund belohnte ich mich mit einem Comic-Paperback, ein sehr sehr seltenes Ereignis mittlerweile. Und auf der zweiten Teilstrecke las ich die deutsche Version des Warren-Ellis-Runs des jüngsten Volumes von Moon Knight, der sich dank kreativer Autoren mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere aus dem Marvel-Universum gemausert hat. In Rostock beendete ich die Woche mit einem Besuch im Hackspace.

23.03.15 : Der erste Urlaubstag des Jahres und ich stehe früh auf. Der Besuch beim Arzt ähnelte erneut einem Boxenstopp. Nur leider scheine ich bei den Kilometer-Wegen durch die Stadt ein Handtuch verloren zu haben – oder etwa nicht? Ich kann das aktuell nicht so genau sicherstellen. Nach etwas Zusatzsport genehmigte ich mir herrlich viel Schlaf. Danach ging ich eine Weile in die Frieda 23 und war dann auch schon wieder zu Hause für ein wenig Infotainment und Bloggerei.

24.03.15 : Urlaubstag 2 begann mit… Schlaf. Dann ein wenig Zeitvertreib beim Radio. Der reguläre Sport-Termin. Und am Abend beschäftigten mich ein paar Recherche und Grafik-Dinge. Ein Resultat war unter anderem das neue Logo des Kulturkonzentrats.

25.03.15 : Urlaubstag 3: Vegane Kost sollte den Start in den Tag erleichtern. Mein erster Besuch bei VEIS, dem Veganen Eisladen in der KTV, kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Dazu waren die Sorten zu lecker. Im Anschluss besuchte ich mit J. einen Fahrrad-Laden und war ob der Preise ein wenig gehemmt, was so eine Neuanschaffung angeht.
Zwar habe ich zum diesjährigen Tolkien Day erneut nicht wirklich etwas zur Kenntnis genommen, dafür jedoch den diesjährigen Waffle Day gut geplant. Dank J. hatte ich gleich zwei vegane Rezepte zur Hand und dank G. ein Waffeleisen. Das Öl ersetzte ich durch (teures Bio-)Kokosfett. Dadurch wurden die Waffeln schön knusprig. Aber einen Nachmittag lang Waffeln-Backen reichte mir dann auch.
Zum Abend gab es wieder ein heiteres Treffen der Musikredaktion mit anschließendem Auswerten des Deutschland-Spiels und einen Besuch im Hackspace, der leider weniger produktiv verlief als erhofft.

26.03.15 : Am Donnerstag genehmigte ich mir eine Radio-Schicht… am Nachmittag. Mit entsprechend viel Zeit zur Vorbereitung, was hilfreich ist, wenn man Studiogäste erwartet. Zum Abend bereitete ich einen Filmabend vor. Und später ging es noch zum Cafe Marat.

27.03.15 : Zum Urlaubsende bot es sich für mich an, wieder im LOHRO-Tagesprogramm aktiv zu sein. Dieses Mal endlich wieder im Beatbetrieb, einer Sendung über Musik. Passend zum Sendetermin war mein Plan, einen Quartalsrückblick zu machen, was mir sehr viel Spaß bereitete. Es gab sogar ein-zwei positive Rückmeldungen von Bekannten darauf. Für den Abend stand ein Hackspace-Workshop auf dem Plan, bei dem es um verschlüsselte Kommunikation ging. Aus meiner Sicht wurde dieser sehr gut angenommen. Danach kochte ich mit J. Nudeln (mit feuriger Sauce) und auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Pleitegeier.

28.03.15 : Für den Samstag war ebenfalls ein etwas volleres Programm auf dem Plan. Zunächst erledigte ich ein paar Besorgungen, bevor ich mich mit K. und J. zum Stadtbummel auf dem Dobi traf. Ein paar Stunden und Kilometer später saßen wir bei VEIS, wo ich erstmals ein Veier-Brötchen probierte. Dann fuhr ich mit K. nach Schutow, wo sie ein Fahrrad fand, und ich eher nach Haushaltsdingen auf der Suche war. Als ich wieder zu Hause ankam, nutzte ich die Gelegenheit für… Schlaf. Am Abend war ich mit K. zum Dinner im Vegangster verabredet, bevor ich dann noch die Einladung zum Spieleabend bei S. war. Dort herrschte viel Heiterkeit, trotz des frust-nahen Spiels “Raus mit dir!”. Ach, und es gab lecker Pflaumenkuchen.

29.03.15 : Für jemanden, der dazu neigt, so Einiges zu planen, kam mir die Zeitumstellung selten so ungünstig in die Quere wie an diesem Tag. Ziemlich müde erschien ich bei LOHRO, wo ich zum einen B.’s ersten Moderations-Takes lauschte und dann mit einem Beitrag beschäftigt war. Am Nachmittag gab es ein Treffen der Technikgruppe, welches etwas unschön endete. Und später war ich noch im Hackspace.

30.03.15 : Den Wochenstart hatte ich mir aufgeweckter vorgestellt. So schleifte ich mich eher in den Montag. Erst die Montagsrunde beim Radio, dann ein etwas ungewohnt ruhiger Arbeitstag und schließlich etwas Sport. Zum Abend dann Infotainment und ein Musikblog-Eintrag.

31.03.15 : Irgendwie fühlte ich mich am Dienstagmorgen immer noch nicht ganz in der Woche angekommen. Der Arbeitstag verging schneller und anders als erwartet. Und nach dem Sport war ich wieder in eine Art Workshop eingebunden. Dieser war sehr zeit-intensiv, bevor es dann unerwartet für die Restrunde noch ins Crocodil ging.

01.04.15 : Ein wenig aufgeregt sollte der Monatswechsel für mich eine Änderung im Arbeitsalltag einläuten. Und noch bevor ich den Arbeitsrechner aufsetzen konnte, war ich in einem Workshop zu künftigen Themenfeldern. Am Abend wuselte ich zum Monatstreffen des Hackspace und half J. beim Rechner-Konfigurieren.

02.04.15 : An diesem Tag wurde ich an die Kniffligkeiten mit Linux erinnert, denn ein ungeschickter Mausklick ließ mich lange tüfteln, bis ich den Ausgangszustand wiederhergestellt hatte. Stichwort Unity. Am Abend fuhr ich als Ersatzmensch die Kultursendung, ging mit J. und K. erneut beim Vegangster dinnieren, stöberte mit K. und S. über den Nachtflohmarkt im PWH und probierte extrem leckeren Fruchtsaft bei K.

dj_set03.04.15 : Wirkliches Ausschlafen wollte ich mir nicht erlauben. Und so begann der Feiertag für mich mit Sport. Tagsüber bestand mein Tagesinhalt überwiegend aus einem Workshop um das DJ-Set. Dank der fachkundigen und freundlichen Anleitung vom Einen von Stereoscope lernte ich faszinierende Details um Hardware und Soft Skills. Für den Abend hatte ich noch ein paar Folgen “Modern Family” und Reste zu verwerten.

Es verbleibt irgendwie pausenlos
F.

Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : ich nenne es Urlaub

September 19, 2014

15.09.14 : Diese Woche fing ich mit Sport an, verzichtete auf die Montagsrunde beim Radio und war dann auch zeitiger auf Arbeit. Dort gab es bereits einige Neuigkeiten und entsprechend zu tun. (Die Anfrage nach freien Tagen hatte dennoch Erfolg.) Nach der Arbeit wollte ich nach dem Sendeplan für Dienstag schauen und stellte fest, dass der selbst gegen 19 Uhr noch nicht fertig war. Zu Hause gönnte ich mir wieder Infotainment (bzw. leichte Unterhaltung) zum Abendessen, war dann noch in die Online-Welten unterwegs bzw. schrieb Eintrag Nummer 335 in mein Musikjournal. Und irgendwie ging der Abend länger als ich wollte. Ergo sollte es wohl eine kurze Nacht sein.

16.09.14 : War es der Mond oder nur eine komische Art der Nervosität – keine Ahnung, jedenfalls schlief ich nicht nur bescheiden gut, sondern war noch vor 4 Uhr so wach, dass ich mich entschloss, den Tag noch früher zu beginnen. Der Vorbereitung für die Morgensendung kam das zu Gute, hatte ich doch gewissermaßen alle Ruhe weg, auch wenn ich etwas irritiert war, A. aus der Tagesredaktion ebenfalls arg früh anzutreffen.
Ich weiß nicht, wie etwaige Hörer es aufgenommen haben mögen, aber ich hatte selten so viel Zuversicht beim Fahren einer Sendung. So ziemlich alles, was ich an Inhalt einstreuen wollte, konnte ich abarbeiten. Anschließend setzte bei mir auch die Erkenntnis ein, dass ich nun im Urlaub war. Keine wirklichen Verpflichtungen mehr für den Rest der Woche.
Gegen Mittag hatte ich daheim ein kleines WLAN-Problemchen anzugehen, dann war ich auf dem Weg in die Heimat. Dort musste zunächst der Kühlschrank gefüllt werden. Zum Abend gab es eine mittelmäßige Komödie. Und spätestens danach machte sich die Müdigkeit bemerkbar.

17.09.14 : Spätes Aufstehen. Gemütliches Brötchen-Holen im Sonnenschein. Und den ganzen Tag nicht viel tun außer einer Menge Comics lesen. Abendessen: Pfannkuchen, die selten so perfekt aussahen. 😛

18.09.14 : Frühes Aufstehen. Tagsüber viel lesen. Abends zu Besuch bei I. sein, die uns „interessante“ Röstis präsentierte. Die Pralinen danach gefielen mir besser. 😉 Zurück im heimischen Wohnzimmer sah ich dann erstmals die Casting-Show mit der aufsteigenden Wand. Ironischerweise war mein erster Kontakt mit diesem Format zugleich das Finale der ersten Staffel. Manche Darbietung erinnerte mich an Karaoke-Abende. Ansonsten bin ich mit der Siegergruppe eigentlich zufrieden.

SchmSee_sep1419.09.14 : Heute schaute ich mich noch im Bett liegend im Netz nach weiterem Lesestoff um. (Als ob ich nicht genug auf Lager hätte.) Und dabei stieß ich auf das Drehbuch zum Film „The Way Way Back“, den ich gern sehen wollte. Die 108 Seiten wirkten nicht viel und eine Stunde später hatte ich die Hälfte auch bewältigt. Dann wurde es Zeit fürs späte Frühstück. Tagsüber verschlang ich den Rest vom Drehbuch und muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat. Stichwort Wortwitz. Zum Nachmittag nutzte ich das schöne Wetter für einen Spaziergang. Und am Abend tobte ich mich wieder in der Küche aus, improvisierte ein Risotto mit anderen Zutaten. Ergebnis: genießbar.
Am Abend sah ich dann… „The Way Way Back“ als Film. Sehr sehr schöner Film. (8/10)

Es verbleibt mit Grüßen aus der Heimat
F.

Logbuch : eine Woche kurzgefasst

Oktober 20, 2013

Ich nehme mir heute mal wenig Zeit und versuche, das Wichtigste zu den letzten sieben Tagen zusammenzutragen.

Arbeit läuft. Montag versuchte ich mehr schlecht als recht, nach dem Feierabend auf „zwei Feiern zu tanzen“. Soll heißen: Ich schaute noch kurz bei M. vorbei, der zum Thanksgiving-Dinner einlud, bevor ich zur Bahn nach Lütten Klein eilte, wo wir in vergnügter Runde „Gravity“ sahen. Ich denke, alle waren zufrieden mit dem Film – also mehr als damals nach dem Trailer.

Dienstag war mein Tagesziel, für ins Bett zu gehen. Fazit: Erfolg.

Das half mir dann auch gleich, den Mittwoch zu bewältigen, der mich über 12 Stunden außer Haus wuseln ließ – erst Arbeit, dann Voluntärszeug, dann Kickern. Ja, Kickern. Und ich kann es immer noch nicht sonderlich gut.

Donnerstag: siehe Dienstag. Echt. Kein Scherz. Nur ein paar Comics noch vorm Schlummern.

Oje, der Freitag. Ich gönnte mir zum Feierabend ein Humus-Sandwich vom Falafel-Laden neben dem LiWu (lecker), aß gemütlich zu Hause, flitzte dann abermals zum LOHRO-HQ („Mäggi“), sah ein wenig vom Hauskonzert dort, redete mehr mit K. und K. – und ließ die Woche beim Wohnzimmerkonzert von „If Manda Leaves“ ausklingen.

Bildlich gesprochen strandete ich so spät ins Wochenende, wie lange nicht mehr. Ich holte mir Brötchen zum Frühstück, ging dann mit G. in die Stadt bummeln, probierte erstmals Ost-Softeis bei der „Eiswerkstatt“ und hatte ne TK-Pizza zum Abendessen. Danach testete ich bei G. einen 3D-Fernseher.

Und heute? Da habe ich gepackt, mich auf den Weg nach Hamburg gemacht, wo ich gerade bei K. weile, nachdem wir lecker Nudelauflauf gebastelt haben. Morgen soll es dann nach Amsterdam gehen – für meinen ersten internationalen Kurzurlaub seit Dezember.

Es verbleibt etwas aufgeregt
F.

Logbuch : Urlaub und sonst so

Februar 24, 2013

Da hatte diese Woche noch nicht angefangen und ich war am Wundern, wie ich am Montag den Wocheneinkauf am besten einplanen sollte – bis mir erheitert auffiel, dass ich ja Urlaub habe. So verankert ist der Alltag also. Wie lief also diese ungewöhnliche Woche für mich ab?

Erst mal Ausschlafen – ausgiebig. Dann ganz in Ruhe ein paar Neuigkeiten im Netz abrufen. Die Betonung liegt auf „in Ruhe“. Entschläunigung im großen Stil. Wann ist Zeit fürs Training? Egal, gehe ich halt eine Stunde später. Einkaufen? Ach, keine Eile, solange der Supermarkt noch auf ist. Frisches Brot vom Bäcker geholt – fürs Abendessen. Und danach mit der Bahn ins „ferne“ Evershagen für L.’s Abschiedstreffen (für Couchsurfer und Freunde). Hat Spaß gemacht.

Dienstag hatte ich noch ein paar Termine (ohne Ausschlafen) – darunter eine der nun seltener werdenden Mittagsrunden in der Mensa. Schleichende Abgewöhnung sozusagen. Und danach als Tageshighlight ein Nickerchen am Nachmittag.

Für den Mittwoch stand seit Wochen ein anderer Termin auf meinem Plan, der sage-und-schreibe 90 Minuten davor telefonisch gecancelt wurde (um 7 Uhr 30). Das raubte mir nach einer bescheiden schönen Nacht (aufgrund innerer Unruhe) so ziemlich den letzten Nerv und ich legte mich wieder hin. Zum Abend gönnte ich mir die Vorpremiere von „Warm Bodies“ (siehe Filmkritik). Danach war ich noch munter und habe ein paar Playlists erstellt. (Zu finden bei 8tracks.)

Und auch die Nacht zum Donnerstag bekam mir irgendwie nicht. Schlecht geschlafen 2.0 sozusagen. Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch noch auf. Grund: ich wollte die erstbeste Vorführung der neuen „Les Misérables“-Verfilmung mitnehmen. Und lustigerweise war ich da nicht allein – so traf ich im Kino C. und F., die selbiges vorhatten. Gut zweieinhalb Stunden gegrölter Mono- und Dialoge hatten mir dann auch gereicht (siehe Filmkritik). Am Abend habe ich dann noch ein paar Daten sortiert, was auch seine Zeit kosten kann.

Freitag zog es mich in die Heimat, wo ich noch mehr Ruhe fand – und meine Leselaune. Keine 3 Stunden war ich dort und hatte schon 5 Comics gelesen. Freizeitliche Produktivität angekurbelt. Zum Nachmittag kam auch die Sonne mal raus. Ich war ein wenig in Binz bummeln. Beim Einkauf fand ich eine neue Sorte Volvic – mit Apfel und Zimt. Na? Was dachte ich mir wohl? Richtig, „das klingt so widerlich, ich muss es probieren“. Es schmeckt, wie man es sich vorstellen würde – für Zwischendurch interessant, aber flaschenweise nicht unbedingt zu empfehlen. Und am Abend sah ich „The Master“. Der Film war ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich verzichte da lieber auf eine Kritik.

Ein Wochenende beginnt für mich am besten mit einem ausgiebigen Frühstück, welches gern auch spät sein darf. So geschehen. Croissants hatte der Bäcker da schon gar nicht mehr, aber immerhin noch Brötchen. (Und die waren auch wichtiger.) Danach war ich in Filmlaune und habe (rechtzeitig vor den Oscars) noch „Amour“ und „The Impossible“ gesehen. (Zu Ersterem werde ich gleich noch was schreiben.) Letzterer ist eher durchschnittlich als hervorragend. Anders sieht das bei der Sorte des Jahres von Ritter Sport aus. „Kokos“ erinnert stark an Bounty in Schokoladenform. Also gar nicht mal übel.
Wegen Sympathieträgern wie Bruno Mars und Justin Timberlake tat ich mir abends größere Stücke „Wetten Dass“ an. Die Abschnitte mit besagten Künstlern waren auch ziemlich unterhaltsam. Den Rest sollte man sich besser schön…denken.

Heute habe ich mich an Kaiserschmarrn (aus der Tüte) versucht, der mir nicht so ganz gelungen ist, da die Pfanne zu heiß war. Röstaroma in Ehren, aber wenn es teilweise an Aktivkohle erinnert, hört der Spaß/Genuss auf. Zumindest die selbstgemachte Erdbeer-Marmelade konnte noch was retten. Auch das Möhren-Fenchel-Gemüse zum Dinner war nicht der Bringer, weil es sehr an Kräutertee erinnerte. (Aber das ging nicht auf meine Kappe.)

Abschließend noch eine Erfolgsmeldung: ich habe „Gun Machine“ von Warren Ellis nun durchgelesen. Gut 40 % an einem Tag. Es freut mich, zu verkünden, dass es besser geschrieben ist als der erste Roman des Autors („Crooked Little Vein“, was man hier allen Ernstes mit „Gott schütze Amerika“ übersetzt hat). Insofern eine Empfehlung wert für Freunde von „Crime Fiction“ bzw. Polizei/Serienkiller-Hickhack im Kontext der Geschichte Amerikas. (Ja, ganz schön viel Amerika für einen Britischen Schreiber.)

Es verbleibt (immer noch) im Urlaub
F.

Logbuch : Jahresende 2012

Dezember 30, 2012

Ist tatsächlich eine ganze Woche wieder vergangen? Unfassbar. Und nur ein paar Stunden bis 2013. (Mal sehen, wann ich mich schreib-technisch an diese Jahreszahl gewöhnt habe.)
Ja, was passierte also in meiner letzten 2012er Woche?

xmas-tree_2012Natürlich Weihnachten. Und dieses Mal war es auch besonders. Grund dafür war eine erstklassige… Erkältung. Schön zur Urlaubszeit, damit ich auch was davon habe. Dabei ging es mir am Montag noch gut. Auch das gefühlt ewige Anstehen in der Kaufhalle (wegen ein paar letzter Nichtigkeiten) machte mir (dank iPod) nicht viel aus. Und abends fein Geschenke und lecker Essen – Kartoffelsalat mit Würstchen.

Die Weihnachtsfeiertage verliefen dann sehr bescheiden. Die Nächte, die ich in der Zeit hatte, würde ich nicht mal meinen Feinden wünschen. (Kaum Schlaf.) Drum bin ich nach dem Frühstück auch gleich wieder ins Bett gegangen, weil ich so müde war. Und auch danach hatte ich zu nichts wirklich Lust.

Am Donnerstag dann leichte Besserung, die ich gleich für einen Abstecher nach Rostock nutzte. Dort erreichte mich endlich das letzte Geschenk in Form einer „Neuzustellung“. Am Nachmittag sah ich „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ in 2D und war beeindruckt. Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen hatte, aber dennoch bekam ich den Eindruck, dass sich Ang Lee sehr an die Vorlage hielt. Und damit nicht genug. Optisch ist dieses Werk ein Festmahl. Die Farben, die Bilder, der Szenenfluss – wunderbar. Ich bin mir sicher, dass ich da noch einen Besuch für die 3D-Version einplanen werde. So verblüffend fand ich die visuelle Umsetzung. (Und ja, die Handlung kam exakt so rüber, wie ich das noch vom Buch in Erinnerung habe.)
Zum späteren Abend nahm ich dann noch die Gelegenheit wahr, mit M. und Freunden das LT aufzusuchen. Grund war ein weiteres „Seifenblasenmanifest“ – mein Erstes. Und ja, das hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Am Freitag fuhr ich dann wieder in die Heimat, um noch ein paar Reste zu vertilgen und Entspannung zu finden. Ich schaffte es dann am Wochenende auch, erstmals die Extended Version der „Herr der Ringe“-Trilogie abzuschließen. Wirklich eine sehr gelungene Saga.
Und weiterhin las ich die verbleibenden Ausgaben der 2006er-DC-Comic-Serie „Blue Beetle“ (laut Wikipedia das Volume 8) und bin zumindest von der Optik sehr zufrieden. Die Geschichten waren teilweise nur mittelmäßig.
Damit nicht genug Lesestoff: „Astonishing X-Men: Xenogenesis“ habe ich heute gelesen – ist auch eine sehr kurze Geschichte. Im Vergleich zu den Bänden 5 und 6 wieder eine Steigerung, aber noch weit entfernt von der ehemaligen Whedon-Qualität. Nichtsdestotrotz werde ich die Serie bei Gelegenheit weiterverfolgen.
Aktuell habe ich nun mit „Rising Stars“ angefangen – einer nun schon über 10 Jahre alten Maxi-Serie von J. Michael Straczynski (dem Schöpfer von „Babylon 5“). Der Anfang macht bereits Laune.

Schließlich noch eine Empfehlung für ruhige Momente: in dieser Woche fand der Chaos Communication Congress (29C3) statt, von dem viele Beiträge bereits als Video bei YouTube zu finden sind. Dabei werden unter anderem sehr brisante politische Themen behandelt, von denen man unbedingt einmal was gehört haben sollte. (Stichwort Verfassungsschutz)

Es verbleibt immer noch am Genesen
F.

Promises

September 30, 2012

Dieser Titel ist mir im Urlaub irgendwie ans Herz gewachsen – bzw. ich mag das gleichnamige Lied von The Presets nun mehr. Keine Ahnung, ob die Gruppe irgendwann zum Mainstream gehören wird, aber noch sind die eher ein Geheimtipp (aus meiner Sicht).

Und damit zu einem besonderen Wochenrückblick, da dieses Mal von meinem Urlaub berichtet werden kann.

Der Montag war noch relativ harmlos, auch wenn ich nach dem Wochenende erneut das Bedürfnis hatte, früh ins Bett zu gehen. Zuvor fing ich schon mal mit dem Packen an. Denn ich wusste im Voraus, dass es…

… am Dienstag schwierig werden würde, noch freie Zeit zu finden, da dieser Tag mit dem CouchSurfing-Treffen schon (mehr oder weniger) ausgebucht war.

Park

St Stephen’s Green, Dublin, September 2012

Am Mittwoch ging es also los. Früh aufgestanden. Ab zum Bahnhof. Ab zum Flughafen. Ab zum Bus. Als ich nach etwa 8 Stunden Anreise im Hotel ankam, hätte ich mich am liebsten gleich ins Bett gelegt. Aber die ersten Eindrücke der Umgebung bei Tageslicht wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und so bummelte ich östlich von der Christchurch Cathedral durch das Zentrum von Dublin. Dort fand ich gleich den ersten „Off Licence“ Spar-Markt (früher gab es die hier auch) und habe mir ein paar Snacks und überteuertes Wasser gekauft. Dann fand ich eine Art persisches Döner-Restaurant, welches ich für den Abend als Gaststätte auserkoren hatte. Der beste Ort des Tages war jedoch das „St. Stephen Green“, ein schöner Park am Ende der Grafton Street. Die Flucht vor dem Verkehrslärm war mir da endlich geglückt. Abends war ich früh zurück im Hotel und im Bett, welches ich erst 11 Stunden später wieder verließ.

Der Donnerstag startete somit ein wenig später als vorgenommen und begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Danach erkundigte ich die westliche Region vom Hotel aus. Denn da sollte es zum Nachmittag/Abend wieder hingehen für das Konzert von Darren Hayes. Den Veranstaltungsort „Vicar Street“ fand ich dann auch gleich und kurz darauf eine Lidl-Filiale. Ein paar Ecken weiter wurde auch schon das Guinness-Storehouse ausgeschildert, für welches ich mein Ticket bereits online erworben hatte. Von da aus ging ich nördlich entlang der Straßenbahnlinie Richtung Hauptbahnhof. Dieser hatte im Kiosk sogar Comic-Hefte (von Panini) – eine wahre Seltenheit. Von da aus über den Liffey ist auch schon der Phoenix Park in Reichweite. Das Wellington-Denkmal konnte man von Weitem sehen. Ich bummelte da bis zur Phoenix-Säule und dann wieder östlich vom Zoo zurück. Auf dem Weg zum Hotel ging ich zum Thai-Noodle-Haus in der Nähe und hatte ein „Meal Deal“ (Nudeln mit Ente und Getränk). Danach kurz umgezogen fand ich mich am Nachmittag schon in der Schlange für den Soundcheck. Dort in der Gasse kam dann freundlicherweise die Vorband ()The Candle Thieves) noch raus und spielte ein paar Lieder akkustik, was sehr nett war. Der Konzertsaal der Vicar St. ist sehr übersichtlich und bot ordentliche Klangqualität (bzw. vielleicht war das Personal einfach nur gut). Die ersten Takte von älteren Savage Garden Songs waren live auch sehr schön. Dann kam Darren Hayes auf die Bühne und sang sich ein wenig ein. Und schon war der Soundcheck vorbei. Die VIPs (also auch ich) wurden dann in die Bar geleitet, wo wir unsere Freigetränk-Gutscheine verballern konnten und dann mit Käse und Crackern (sowie ein wenig Gemüse-Fingerfood und Dips) versorgt wurden. Danach wurden vom Fanclub die Goodie-Bags verteilt. Dann hieß es warten. Vor dem Konzert durften wir dann schon den Merchandise-Stand inspizieren. Und ja, ich wurde schwach. 😉
Zum Konzert: Ich stand zweite Reihe. Die Vorband ist auch mit Strom sehr hörbar. Und das Hit-Feuerwerk von Darren Hayes ließ dann wohl keinen Zuschauer traurig zurück. Ich nehme ihm nicht mal übel, dass das Konzert kürzer als erwartet war (keine 2 Stunden) und mein Lieblingslied („Talk Talk Talk“) nicht gespielt wurde. Dafür gab es immerhin mit „Affirmation“ meinen Lieblings-Savage-Garden-Song.

Am Freitag stand dann irische Kultur auf dem Plan. Gleich am Vormittag ging ich die Grafton-Street-Bummelmeile entlang und entschied mich dann für eine kurze studentische Führung über den Campus des Trinity College. (Hatte einen guten Erzähler erwischt.) Mit dem Kombi-Ticket konnte ich im Anschluss gleich die alte Bibliothek besuchen, die mich mit vielen Texte und Videos beschäftigt hielt, bevor ich die antiken Bücher dann endlich sehen konnte. Richtig beeindruckend ist der alte Saal im Obergeschoss (wie aus einem Indiana Jones Film). Fotos waren da leider nicht erlaubt. Zum Abschluss wurde man in den „Gift Store“ geführt. Und meine Güte, was wird da alles vermarktet.
Darauf wollte ich mit dem Merrion Square eine weitere „grüne Oase“ des Zentrums erkunden. Hätte nicht gedacht, dass ich mal so ein Parkgänger werde. 😛 Diese Anlage ist aber etwas enttäuschend, wenn man das „St. Stephen Green“ schon gesehen hat. Da in der Nähe sind auch ein Museum und eine Gallerie (mit freiem Eintritt), aber dafür fehlte mir die Zeit. Stattdessen bin ich noch kurz zum Hotel zurückgekehrt, um mich dann für den Besuch des „Guinness-Touristen-Hauses“ vorzubereiten. Nebenbei erwischte ich ein paar Regenschauer, die zum Teil auch heftig wurden. Die Guinness-Tour ist echt ein Erlebnis sowie der Blick von der Skybar (über Dublin und die Berge im Hintergrund) als auch der Merchandise-Laden.
Am Abend war ich im Temple Bar Stadtteil unterwegs, aß in einem Tschechischen Restaurant („Czech Inn“) ein typisches Gericht namens [keine Ahnung] (Teigteilchen in Käse-Sauce mit gebratenem Speck) und Kofola, eine Art Cola-Konkurrent mit einer Kräuternote. Danach war ich im „Bad Ass Cafe“, wo es eine Comedy-Veranstaltung gab. Die Witze waren ziemlich derbe und es wurde teilweise auch politisch.

Da der Samstag mein letzter richtiger Tag in Dublin war, wollte ich noch ein wenig von der Stadt sehen und nahm die Straßenbahn Richtung „The Point“. Keine Ahnung, warum die Haltestelle so heißt. Letztendlich kommt man damit zum Industriehafen-Ende der Stadt, wo das O2 und ein Odeon-Multiplex-Kino steht. Von da aus ging ich dann am Wasser entlang zurück Richtung Zentrum. Es wundert mich, warum im Banken/Business-Viertel neue schöne Häuser neben Ruinen stehen. Im Zentrum war ich dann kurz bei Clery’s (einem alten Kaufhaus), bevor ich dann direkt am Spire H. und J. (wie verabredet) traf. Zusammen sind wir dann durch die zweite große Bummelmeile (Henry Street) gegangen. Mein Mittag hatte ich im „Pieman Cafe“, wo es nach dem Motto „Look into my pies“ verschiedene Fleischpasteten gab. Ich hatte eine mit Rindfleisch und Guinness, dazu Honigmöhren und Sauce. Sehr lecker. H.+J. entschieden sich für Sausage’n Chips (im gegenüber liegenden Fish’n Chips Laden „Leo Burdock“), die auch gut waren (gerade in Verbindung mit deren Essig). Gut gestärkt waren wir kurz im „Forbidden Planet“-Laden (eine Comic-Shop-Kette, die ich schon in London besucht hatte). Sehr schönes Geschäft (für Geeks und so).
Dann stand die Jameson-Distillerie auf dem Plan. Tolle Führung (wenn auch sehr runtergebrochen) und Verkostung. Auch hier gibt es einen professionellen „Gift Shop“ – also wieder topp Vermarktung. Und auch die Whisky-Cocktails sind eine Pracht, wenn auch sehr teuer.
Danach fanden wir im St. Patricks Park ein wenig Rast, bevor es in die Grafton Street ging, wo ein paar Straßenkünstler ihr Können zeigten. Dort in der Nähe hatten wir bei einer Burger-Kette namens Abra (Slogan: Eat to the beat) unser Abendessen. Schließlich landeten wir wieder im Temple Bar Viertel, wie gleichnamige Temple Bar leider total überfüllt war. so dass wir im nahegelegenen Farrington’s unseren Tag ausklingen ließen. Der nette Barkeeper meinte es zwar gut mit seinen Empfehlungen hinsichtlich irischem Bier, aber mein Fall war das leider nicht. Auf der Fleet Street vor den Pubs war eine Band namens Mutefish der Publikumsmagnet. Wirklich genial, wie diese Künstler Folk mit Reggae und Punk mischen. Am späten Abend trennten sich dann unsere Wege. Ich ging ins Hotel und hatte wieder eine kurze Nacht.

Denn heute (am Sonntag) wollte ich ganz früh packen, frühstücken und am Flughafen sein. Eine gute Entscheidung. Denn da hieß es Anstehen. Es gab nur 3 Sicherheits-Check-Teams im Einsatz (und das bei 14 möglichen Rollbändern). Einen Zwischenstopp gab es in Kopenhagen, dem größten Flughafen Skandinaviens, wo ich einen ordentlichen Fußweg zum Anschluss-Flug hatte. Dann in Hamburg haben mich K. und M. abgeholt. Wir waren kurz bei ihnen und haben Kuchen gegessen (mein Mitbringsel vom irischen M&S), bevor ich dann zum Hauptbahnhof musste, um meinen Zug nach Rostock zu bekommen.

Und das war mein Urlaub.

Es verbleibt mit dem Versprechen, beim nächsten Eintrag mit weniger als 1000 Wörtern auszukommen
F.