Posts Tagged ‘The Hunger Games’

Logbuch : viel Fleisch an Pfingsten

Mai 17, 2016

Logbuch

08.05.16 : Den sonnigen Sonntag hätte ich mir beinahe gespart. (Schlafbedarf macht es möglich.) Am Nachmittag trieb es mich dann doch an die frische Luft. Und das tat mir richtig gut. Ich holte mir den Schlüssel zum Hackspace, verweilte dort den Abend und ging schließlich in feinstem Mondschein nach Hause.

09.05.16 : Meine Woche begann für meinen Geschmack zu früh. Allerdings hatte der Tagesverlauf auch sein Gutes. Nicht nur spendierte Kollege M. auf Arbeit lecker Frühstück, ich nahm danach bei der Verleihung der Rostocker Ehrenamts-Card in der Societät Maritim teil, wo es ein lecker Buffet gab. Dann machte ich mich in strahlendem Sonnenschein mit Blume ausgestattet auf den Weg zur Frieda 23, wo ich mir den Film “Der Schamane und die Schlange” anschaute. Was für ein Film. Ich ging sehr inspiriert nach Hause.

10.05.16 : Zum Tagesstart eine Sportsession – teilweise sogar an der Freiluft. Einen Arbeitstag später ließ ich mich breitschlagen, P. beim AStA-Treffen zu begleiten. Lange nicht mehr solche Uni(-Gremien)-Luft geschnuppert. (Hatte ich auch wenig vermisst.) Danach schaute ich bei LOHRO vorbei, wo das KNW-Treffen ausfiel. Mit C., S. und T. spielte ich etwas Tischtennis – unter lautsamer Beteiligung des Hundes. Wir gingen noch in den Freigarten, wo ich U. kennenlernte als auch mal wieder B. traf.

11.05.16 : Arbeit, Redaktionstreffen 1, Redaktionstreffen 2… und dann ein spontaner Besuch im PWH, wo einen “Dead and Alive Slam” gab, einen Poetry Slam, bei dem Stücke toter Dichter gegen Stücke noch lebender Schreiberlinge antreten. Also eigentlich eher “Dead v Alive”. Ein paar Beiträge fand ich sehr unterhaltsam – überwiegend von Team Alive, welches auch gewann. Im Anschluss verweilten wir noch im Freigarten. Danach ging es noch zu REWE und zu LOHRO.

12.05.16 : Nach der Arbeit erledigte noch ein wenig Einkauf und verbrachte ein paar Stunden bei LOHRO mit Nachbereitung und Bemusterung.

13.05.16 : Ein Freitag wie neulich erst. Arbeit, Sendung, Sport, Ruhe.

14.05.16 : Ich verzichtete auf ein zeitiges Aufstehen und ging dann einfach direkt zum Peter-Weiss-Haus, wo im Freigarten schon allerlei aufgebaut wurde – anlässlich des Gratis Comic Tages. (Sogar aus Greifswald kamen Menschen dafür.) Ich traf ein paar bekannte Gesichter, staubte ein paar Hefte ab und ging mit E. noch in die Innenstadt zu Thalia (in der Breiten Straße), wo gegen 11 Uhr (eine Stunde nach Öffnung) schon sehr viel weniger Auswahl war. Wieder zurück im zugigen Freigarten fand ich bereits K., der den Comic-Treff startete. Wir erzählten viel, E. brachte mir ein überbackenes Gebäck-Dings mit, wir nahmen am einem (Anime?) Quiz teil… und dann musste ich schon hetzen, weil ich im Zeitplan bleiben wollte. Auf ging es in die Heimat… mit einem kurzem Umweg über Prora (Ost), wo ich von C. abgeholt wurde. Ich vergesse zuweilen, wie schön es ist, abgeholt zu werden. (Passiert nicht so oft.) Ich half beim Update eines Windows-8.1-Systems und bekam Ragout Fin sowie Kuchen. Am Abend schaute ich mir den Eurovision Song Contest an und verbesserte das Erlebnis mit einem Twitter-Feed. Ich gebe zu, dass ich nicht mit so einem miesen Abschneiden unserer Teilnehmerin Jamie-Lee gerechnet hatte. Und letztlich war ich dann froh, dass weder Australien noch Russland gewonnen haben.

15.05.16 : Ausschlafen? Na ja, ging so. Mein Rücken wirkte von der Nachtruhe unzufrieden. Ein spätes Frühstück sparte ich mir aufgrund der Aussicht auf ein opulentes Mittagessen. Wir besuchten Freunde in Garz und bekamen 1A Lammbraten. Der Nachtisch in Form von künstlich schmeckendem Langnese-Eis (mit Erdbeer- und Baiser-Zeugs) hatte dagegen keine Chance. Am Nachmittag waren wir in Lauterbach unterwegs – ein Ort, an dem ich jahrelang nicht mehr war. Schön ruhig war es da. Allerdings auch sehr windig. Der kleine Flohmarkt lud zum Bummeln ein. Und die Chance auf echtes, dänisches Softeis ließ ich mir auch nicht nehmen. Auf dem Heimweg begegnete uns ein Schauerband, in das wir direkt hineinfuhren. Links heiterer Himmel. rechts heiterer Himmel – in der Mitte dunkle Regenwolken. Zum Abend gab es eine Art Doppel-Feature: wir schauten den zweiten Teil der Hunger-Games-Filme (“Catching Fire”) im TV und wechselten in den Werbepausen auf “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” im (Extended) “Rogue Cut”.

16.05.16 : Ausschlafen. Und dann viel Ruhe tanken. Dazu Unterhaltung wie “Last Week Tonight” oder “Family Guy”. Und dann habe ich gelesen. Nämlich endlich Ausgaben der aktuellen “Vision”-Serie. Und ja, diese Serie setzt sich deutlich von üblichen Marvel Comics ab. Gut geschrieben und toll gestaltet. Wieder einen Punkt mehr für Marvel, die mich im Gegensatz zu DC Comics durchweg überraschen können. Ebenfalls angelesen habe ich die aktuelle Serie um Doctor Strange. Jedoch kann ich dazu schnell sagen, dass dies nicht so mein Fall ist. Zum Abendessen gab es Wildschwein-Gulasch. In Rostock hatte ich wieder mit meinem Rechner zu tun, der mal eben ungebeten ein Update installiert hatte.

Es verbleibt in einer überwiegend durchgeplanten Woche
F.

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Logbuch : Zeitvertreib ausschließlich woanders

November 30, 2015

Logbuch

18.11.15 : Der Mittwoch war vollgepackt bis an die Mitternachtsgrenze. Zunächst Sport und Arbeit und dann ein 3-Stunden-Homerun, den ich nach bestem Gewissen mit Inhalten füllen konnte, da es seitens der Tagesredakteure ausnahmsweise sehr wenig gab. Im Anschluss traf sich die Musikredaktion und danach schaute ich noch beim Hackspace vorbei, wo ich unter anderem einen angenehmen Plausch mit M. hatte.

19.11.15 : Der Tag zog sich ganz schön in die Länge und ich machte nach der Arbeit so gar noch einen Ausflug in die Innenstadt, um fürs Wochenende besser ausgerüstet zu sein. Schließlich ging ich noch zu LOHRO, richtete einen neuen Rechner ein und schnitt ein wenig Audiomaterial zusammen.

STEREO_gelb.png20.11.15 : In gewisser Hinsicht war dieser Tag schon besonders, denn viele Vorbereitungsstunden wurden investiert, um eine Veranstaltung im Zwischenbau möglichst schön abzurunden. Da passte mir das frühe Aufstehen eher weniger in den Kram. Als ich zum Abend beim Lokalradio eintraf, waren unsere Headliner schon da und hatten ihre Radio-PR. Nach der Sendung ging ich mit A. wegen Abendessen einkaufen und bestückte den Rechner mit weiteren Inhalten. Dann gingen wir durch den Regen zum Zwischenbau, wo schon einiges aufgebaut wurde. Ich hatte eine Schicht am Einlass und damit erstmals Einblick in so ein Backstage-Geschehen – konnte die Bühne quasi aus “Manager-Perspektive” sehen. Nach der Live-Musik öffnete der zweite Floor, wo dann bald C. für Musik sorgte. Die elektronische Musik auf dem Main-Floor war teilweise etwas ungewohnt oder gar horizont-erweiternd. Ich freute mich sehr über bekannte Gesichter, die sich diesen Termin wohl vormerkten oder spontan dazukamen. Ein bisschen Gossip gab es auch. Ein schöner Abend… der auch lange genug ging.

21.11.15 : Nach so einem Freitag gleich am Vormittag wieder auf Reisen zu sein, zähle ich schon fast zu einer Höchstleistung. In der Heimat erwartete mich erst ein tolles Frühstück und dann die unschöne Erkenntnis, dass es für die Hilfe bei der Technik auch ein späterer Zeitpunkt hätte sein können. Dafür gönnte ich mir neue Schuhe und abends noch ein paar Stunden Schlaf. Außerdem geriet ich seit langer Zeit wieder in Daddel-Laune. Ein Batman-Arkham-Spiel testete ich an. Danach begnügte ich mich mit schnöden TV-Programm, welches erst zu sehr später Stunde wieder interessant wurde. Unter anderem hatte Ina Müller eine tolle Band namens Nathaniel Rateliff & The Night Sweats zu Gast.

22.11.15 : So angenehm der entspannte Start in den Sonntag auch war, kam ich am Nachmittag leider ganz schön in Zeitnot und kochte quasi in Windeseile mein Abendessen. Danach fuhr ich wieder in die Stadt, hatte mir noch ein wenig Fitness verabreicht und eilte dann in die Innenstadt, wo es nach dem Motto “Original Sunday” den finalen “Hunger Games”-Film ohne Synchro gab.
Im Vergleich zu “Part 1” hat dieser “Mockingjay”-Teil schon mehr Spannung und Effekte zu bieten. Aber den Eindruck, dass sich dieses (dünnste) dritte Buch auch in einem Abwasch hätte verfilmen lassen, hatte wohl nicht nur ich. Na ja, das kitschige Ende gefiel mir dafür um Längen besser als bei “Harry Potter”.

23.11.15 : In Rostock startete der Weihnachtsmarkt. Mir konnte es egal sein, denn ich hatte meinen “Drohnen-Montag” – also einen Tag voller Arbeit, der dann nur mit Ruhe, Abendessen und zeitigem Schlaf enden soll. (Vielleicht noch etwas Infotainment, dann reicht es auch schon.)
Randbemerkung: Ein wenig verdattert erfuhr ich, dass es vorerst kein “Last Week Tonight with John Oliver” zum Wochenstart geben wird.

24.11.15 : Welch kurioser Dienstag. Nach Sport und Arbeit ging ich zu LOHRO, wo “Stereo Roÿal” (die Erste) ausgewertet wurde. Außerdem versuchte ich noch K. mit Bildmaterial zu helfen und dann erwartete ich noch H. zum WaveLab-Einsteiger-Tutorial. Überrascht stellten wir dann fest, dass es für andere Mitmacher in der Woche “Nachtschichten” gab.

25.11.15 : Der Mittwoch in zwei Worten: Arbeit + LOHRO. Unter anderen wollte ich weiter an Sendungsvorbereitung sitzen, was mir nicht so gelang.

26.11.15 : Dieser Tag wurde etwas stressig für mich, da die Planung für einen Kinobesuch in Gesellschaft (zur Abwechslung) ganz schöne Kurven nahm. Mal hieß es “Primetime”, und dann sollte es doch der Nachmittag werden. Ergo wollte bis dahin alles erledigt sein. Und um die Ironie zu vollenden, hetzte ich in die Innenstadt, um dann minutenlang anzustehen und dann noch mit den Karten und dem Verkaufssystem aufgehalten zu werden, Egal, die zweite Sichtung des aktuellen Bond-Films “Spectre” war es wert. Auch auf deutsch. Danach gingen H. und ich einkaufen und kochten bei LOHRO Abendessen. Mit K. schauten wir kurz bei einem Flohmarkt im PWH vorbei, der schon fast überfüllt wirkte. Mit S. und K. hätte es bestimmt mehr Spaß gemacht.

27.11.15 : Ein letztes Mal nahm ich es in Kauf, den Arbeitstag durch ehrenamtliches Radiomachen zu unterbrechen. Denn vorerst wird eine Sendung wie der Beatbetrieb nicht mehr mittags, sondern abends laufen. Spaß hat es gemacht. Dann ging es für mich wieder im Büro weiter. Und zum Abend: ein Kinobesuch.
220px-the_tribe_poster“The Tribe” kommt aus der Ukraine, beinhaltet kein gesprochenes Wort und kommt sogar ohne Filmmusik und Untertitel daher. Umso brisanter und aufwühlender sind die Inhalte, die in diesen zwei Stunden vermittelt werden. Schließlich gab mir das Ende den Rest. Auf dem Heimweg war mir mulmig. Ich sehnte mich nach seichter Musik zum Einlullen.

28.11.15 : Ich hätte eigentlich noch gut etwas länger schlafen können, mich allerdings für einen weiteren Einsatz als Workshop-Mitgestalter einspannen lassen. Na wenigstens für einen kurzen Einkauf plus Frühstück reichte mir die Zeit noch. Und so verging der Tag im Sendehaus. (Von einem Fußballspiel im Ostseestadion bekam ich gar nichts mit.) Ich sprach mit M. kurz über Filme, ging fürs Abendessen einkaufen, gönnte mir eine Unterhaltungssendung und war dann auf dem Weg zu M., die in ihrer WG zu einer Karnevalsparty einlud. Oje, die Musik fand ich anfangs sehr unangenehm. Das Vorhandensein von Pfannkuchen hebte die Laune. K. war auch schon da. Der Balkon bot Frischluft und Ballons zusätzlichen Spaß auf der Tanzfläche. Spätestens mit Klassikern von Fatboy Slim oder The Chemical Brothers war wieder alles schön. Selbst eine unterschwellige Beleidigung ließ sich damit gut verdrängen.

29.11.15 : Wie vorausschauend ich doch ankündigte, an diesem Tag etwas später zum Workshop zu kommen. Dafür dann der Schocker, dass es noch sehr viel Handlungsbedarf gab, um in wenigen Minuten eine Sondersendung zusammenstellen zu können. Meine armen Nerven. Auch tat mir leid, dass ich beim Treffen der Kulturredaktion gefühlt 10 Minuten anwesend sein konnte. Das hätte ich so nicht erwartet. Erst am Nachmittag konnte ich aufatmen und war irgendwie in der Musikredaktion beschäftigt. Nebenbei wollte ein Hund bespaßt werden. Und erst am Abend gelang mir dann auch endlich weiteres Vorbereiten für die nächste Sendung.
Randbemerkung: Ich war an diesem Wochenende eigentlich nur zum Schlafen zu Hause.

30.11.15 : Und? War es wieder ein “Drohnen-Montag”? Ja, so in etwa fühlt es sich jedenfalls an. Da wird sich in den verbleibenden Minuten November 2015 auch wahrscheinlich nichts dran ändern.

Es verbleibt ein wenig in Vorfreude auf Freitag
F.

Logbuch : ein Drittel November in 2014

November 29, 2014

Wo ist nur wieder die Zeit geblieben? Oder aber: warum gelang mir dieser Eintrag nicht schon am vergangenen Wochenende? Mal überlegen…

20.11.14 : Der Donnerstag wurde wieder zum Kinotag. Anlass gab es in Form des jüngsten Teils der „Hungerspiele“. Und da ich die Karten bereits zwei Tage früher geholt hatte, war der Abend entsprechend entspannend. Nur war die Teilnahme von C. ungewiss, weswegen ich noch mehrere Kontakte anschrieb, inwiefern sich Ersatz finden lässt. Ein neuer typischer Donnerstag führt mich nach der Arbeit wieder in die Redaktionsräume von LOHRO, um Songs einzupflegen und bei der Gelegenheit zugleich auf den Sendeplan für den Freitag zu schauen. Und so tat ich dies auch, bevor ich mit G. und N. in die Stadt gang. Wir entschieden uns zur Einstimmung, noch ein kleines Mahl im „Schnelrestaurant zum roten B“ einzunehmen. (Ich hatte Gutscheine dabei.)
Zum Film „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“: Unsere Vorahnung (dank Kenntnis der Vorlage) wurde bestätigt – in doppelter Weise. Einerseits konnte aus dem schwächsten Teil der Trilogie kaum ein starker Film werden. Und dann entschieden sich die Macher tatsächlich noch für eine Teilung in zwei Filme. Das Resultat war ein langatmiger Beginn, wenig Spannung und ein Paradebeispiel an Antiklimax zum Filmende. Die darstellerische Leistung der Schauspieler war mir egal, obwohl ich mich durchaus als J-Law-Fan einstufen würde. Grund dafür war wohl auch die Tatsache, dass es so gar keinen Sympathieträger im Hunger-Games-Universum (mehr) gibt. Na ja, ein kleiner Lichtblick waren für mich noch nette Effekte. (6/10)
Gut, dass wir uns den Film durch ein kleines Regelwerk „aufwerten“ konnten. Gute Beispiele für viele „Aktionsmomente“ sind unter anderem, wenn das Wort „Spott-Tölpel“ gesagt wird, man das Logo sieht oder wenn „Kapitol“ gesagt wird.

21.11.14 : Frühschicht im Radio. Ich ehrte die Sängerin Björk, die an diesem Tag 49 wurde, mit ein paar meiner Lieblingslieder von ihr. Nachrichten-Frühschichtlerin H. kannte die Künstlerin gar nicht, was mich mittlerweile nicht mehr wundert. Stichwort Generationskonflikt. (Allerdings wohl auch Interessenkonflikt.) Ohne Musikfernsehen wäre ich in den 90ern wohl auch eher schlecht auf die fantastischen Musikvideos der Isländerin gestoßen. Und heute… gibt es ja das Internet. 😛
Nach der Sendung gab es eine kleine Hiobsbotschaft, dass der Beatbetrieb ausfallen könnte, wenn nicht in kurzer Zeit Ersatz gefunden wird. Ich opferte somit noch die Mittagspause und weiß nun, wie sich ein Tag mit 4 Stunden „on air“ anfühlt. Als Belohnung empfand ich die Möglichkeit, vielen „aktuellen Scheiß“ spielen zu können. (Stichwort David-Guetta-Release) Ach, und I. hatte sehr tolle vegane Gerichte in vier Töpfen anzubieten. Zu mindestens zweid davon hätte ich gern das Rezept. Und auch am Abend war ich wieder in der Frieda 23 zugegen, weil ich J. bei Rechner-Dingen helfen wollte. Erfreulicherweise war ich danach noch rechtzeitig auf dem Heimweg, um noch kurz einkaufen zu gehen. Eigentlich sah mein Plan eine Extraportion Schlaf vor und die holte mir noch – wenn auch nur eine Stunde, in der Hoffnung rechtzeitig zum fortgeschrittenen Abend wieder wach zu sein, um bei G. eine Episode „SchleFaZ“ zu schauen. Es gab „Sharknado 2“. Und ich kann mir gegenwärtig keinen Film vorstellen, auf den das Prädikat „schlechtester Film aller Zeiten“ besser zutreffen würde. Unfassbar trashig. Ironischerweise war ich mit meinem Schlafmangel am Ende noch der Munterste in unserer Runde. Als ich nach Hause ging, kam mir folgender Merksatz in den Sinn: Einen guten Freund erkennt man daran, dass er „Sharknado 2“ mit einem bis zum Ende gucken würde.

22.11.14 : Endlich ausschlafen. Und wegen Frühstück musste ich mir auch keine Gedanken machen, denn ein Aktionstag in der Frieda 23 versprach ein üppiges Brunch. Dennoch war ich ein wenig vom Andrang überrascht. In gemütlicher (Steh-)Runde probierten wir so ziemlich alles durch und ließen uns dann oben in den Redaktionsräumen nieder. Am Nachmittag bastelte ich an einer Auftragsgrafik für S. und fürs Abendessen teilte ich mir mit A. ein TK-Pizza-Doppelpack. Ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei und war dann auf dem Weg ins Warmbad – beides etwas später als geplant. Von dort aus gingen wir noch am Stadthafen spazieren, wo das frische Wetter nicht gerade aufbauend wirkte.

23.11.14 : Highlights des Sonntages: ein spätes Kaffeekränzchen bei S., ein wenig Verwaltungstechnischen beim Treffen der Technikgruppe und Freizeitspaß im Hackspace.

24.11.14 : Den Wochenstart begann ich so spät wie möglich, wenn auch das für etwas Hektik am Morgen sorgte. Am Abend eilte ich wegen einer Besorgung noch kurz in die Innenstadt. Dort stellte ich hautnah fest, dass der Weihnachtsmarkt wieder mit altbekannten Attraktionen für Stimmung sorgte. Mir wurde das schnell zu viel. Zu Hause gönnte ich mir die „American Music Awards of 2014“ als Abendprogramm, wertete das noch kurz für mich aus und konnte die Rückkehr ins Bett kaum erwarten.

25.11.14 : Und wieder ein Früheinsatz – inklusive schlechtem Humor. Ein Arbeitstag mit Sonderpause wegen einem Planungstreffen. Training. Abendessen und der Versuch, noch etwas für die Abendgestaltung zu organisieren, was dann aber vertagt werden sollte. Sehr zur Freude meiner Müdigkeit. Sozusagen keine Lust auf gar nichts – außer Schlaf.

26.11.14 : Im Nachhinein würde ich mir fast dafür gratulieren, dass ich mir extra viel Zeit ließ. Denn das hatte ich schon lange nicht mehr geschafft. (Zu viel FOMO vielleicht?) Da hatte ich auch keine große Reue, den Tag mit leichter Verspätung zu beginnen. Die üblichen Termine konnte ich einhalten. Und am Abend machte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder auf ins Konrad-Zuse-Haus, wo ich den Rest der IT-Career-Night mitnahm – sogar rechtzeitig zur Eröffnung des Buffets. Es war schön, auf ein paar bekannte Gesichter zu treffen und mal wieder ein paar Neuigkeiten auszutauschen.

27.11.14 : Hier ein paar Dinge, welche mir für den Donnerstag die Routine-Erscheinungen nahmen: ein unerwartetes Mittag auf Arbeit, die Verwertung von restlichem Zitronensaft als Teil eines eiligen Abendessens zu Hause und ein sehr politischer Filmabend im PWH. Anschließend hatten G. und ich eigentlich noch vor, irgendwo in der KTV einzukehren, woraus allerdings aufgrund Fülldichte nichts wurde. Was auch gar nicht die schlechteste Entwicklung war, …

28.11.14 : … wenn ein Früheinsatz auf dem Plan steht. Besondere Vorkommnisse? Negativ. Im Verlauf des Tages erreichten mich gleich (unabhängige) Anfragen wegen der Abendgestaltung. Aber die stand für mich schon seit Wochen fest. Nach der Arbeit machte ich wegen einem Geschenk erneut einen Umweg zu LOHRO. (Immerhin mal ein anderer Grund.) Und zu Hause tankte ich noch etwas Ruhe und suchte mir ein Kostüm zusammen, bevor ich mich auf die Suche nach P.’s Bleibe machte und zunächst auf A. traf. Zufälligerweise kam der entscheidende Hinweis von einem Mitbewohner, der gerade kurz draußen war. Zu erwähnenswerten Eindrücken des Abends zählen Dachfenster und die Fütterung von einem Echsen-Tier-Dings. Ach ja, und der Maskenball im Warmbad war auch gut besucht.

nov201429.11.14 : Dass ich nach so einer Partynacht rechtzeitig am Bahnhof war, erschien mir beinahe unheimlich. (Dass die Bahn im Zeitplan blieb, auch.) Auf der Fahrt erfreute mich Musik und die Natur, wobei der Schnappschuss am Rande entstand. Nach dem späten Frühstück holte ich noch ein wenig Schlaf nach, hatte auch keine großen Pläne. Stichwort Flexibilität. Als ich wieder aufwachte, erhielt ich gewissermaßen ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Denn zwei neue Madonna-Song, die vielleicht noch den Demo-Status hatten, sickerten ins Internet. Yay. 🙂
Zum Abendessen tobte ich mich in der Küche aus. Es sollte Risotto geben – und dies erstmals mit Brokkoli. Der Kochspaß begann mit einer fetten Panne: zu heißer Topf trifft auf Butter. Ganz schlechte Idee. Das fand auch der Rauchmelder im Flur. Beim zweiten Anlauf ging es dann besser. Und geschmeckt hat es auch. Das TV-Programm gab so gar nichts her. Aber ich hatte für den Unterhaltungswert eh bereits einen Film vorgesehen, den ich schon lange nicht mehr gesichtet hatte: „Der Sternwanderer“ (bzw. „Stardust“). Dieses Werk von Matthew Vaughn (nach der Vorlage von Neil Gaiman) ist für mich ein ultimativer Fantasy-Film. Da macht es mich beinahe etwas traurig, dass mir dieser Unterhaltungswert fast in Vergessenheit geriet.

Es verbleibt begeistert
F.

Logbuch : ein paar Dekaden später

November 29, 2013

Öhm, ja, was soll ich sagen. Da ist dann doch etwas Zeit ins Land gezogen oder so…
Da werde ich auch gar nicht lange drucksen und versuchen, gewohnt kurzgefasst ein paar Eindrücke aufzuarbeiten. Immerhin hat das meine treue Leserschaft verdient. 😛

Ach der 11.11. war in diesem Jahr ganz okay, auch wenn ich leicht gestresst von der Arbeit nach Hause kam bzw. auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp bei der Post eingelegt hatte wegen einer Lieferung, die ich für meinen Geburtstag haben wollte. Ein kurzes Abendessen später hetzte ich auch schon zum Besitos, wo ich mit S. und K. verabredet war. Wir probierten Tappas und erfreuten uns an der Happy Hour. Im Anschluss schaute ich noch beim Couchsurfing-Stammtisch im Stadtkind vorbei, wo ich einen leckeren Shake hatte (mit Mandel-Aroma).

Der nächste Abend war fürs Kino reserviert. Wir schauten „Fack Ju Göthe“ und befanden den Film alle für gut (7/10), wenn auch der Ton im Saal unter aller Sau verrauscht war. (Und ich bin da eher gemildert, was Kritik in dieser Hinsicht angeht.)

Am Mittwoch ging es nach der Arbeit ins Arjun (also gut eine Haustür weiter), wo ich endlich wieder lecker Indisch essen konnte. Und danach fuhr ich für einen freien Tag (und meinen letzten vor der „großen Drei“) nach Hause.

Dort schlief ich aus, backte einen Kuchen, improvisierte fürs Abendessen und las ein paar Comics.

An meinem Geburtstag musste ich sehr früh aufstehen, weil Schienenersatzverkehr für meine Fahrt nach Rostock einzuplanen war. Hat aber alles geklappt mit der Verbindung und auch der Kuchen kam (auf Arbeit) gut an. Gleich danach war ich wieder etwas in Eile und machte einen kurzen Stopp zu Hause, bevor ich meine Freunde im Plan B zum Dinner eingeladen hatte. Dort gabs Geschenke und viel zu essen. Im Anschluss gingen wir noch ins Farellis, wo ich unter anderem einen leckeren Cocktail mit Banane hatte.

Den Samstag verbrachte ich mit viel „Nichtstun“, was ich mir auch mal gönnen wollte. Dann ging ich noch kurz in die Stadt, was mich wieder fragen ließ, warum ich das ausgerechnet am Wochenende machen musste.
Am Abend trafen wir uns bei S. und plauschten ein wenig, bevor wir zur diesjährigen „Nacht der Professoren“ aufbrachen. Diese „Club-Tour“ sollte uns zum MAU, ins (ultra-kleine) Dieter, in den Bunker und abschließend in den ST-Club führen. Der Musikmix war bunt… fast schon zu bunt. (hüstel… Helene Fischer?… hüstel)

Am Sonntag wollte ich eigentlich länger ausschlafen, war aber mit der Familie zum Mittag verabredet. Wir speisten im „Lenk’s“, wo es ein super Angebot für Geburtstagskinder (plus minus 2 Tage) gibt. Ein Spaziergang bei kühlem Sonnenschein rundete das Wochenende ab, bevor ich wieder müde zu Hause landete.

Am darauf folgenden Montag nahm ich seit Langem mal wieder am Kneipenquiz im Ursprung teil, um die „Strudelritter“ (so der Teamnahme) zu unterstützen. Und wie der Zufall es so wollte, war die Songtext-Frage ein Madonna-Lied. 😀

Am Dienstag besuchte ich nach dem Abendessen noch kurz S., wo ich ein wenig Fußball schaute, bevor ich mich daran erinnerte, früher als sonst ins Bett gehen zu wollen.

Für den Mittwoch gab ich mir die Doppelpackung LOHRO-Verwaltung – mit gleich zwei Sitzungen, die leider nicht ganz so heiter waren.

Donnerstag war Kinotag – und das sogar günstiger als sonst – dank o2. Mit G. schaute ich den zweiten Teil der „Hunger Games“-Reihe („Catching Fire“), die ja nun leider keine Trilogie in Filmform werden wird, weil die Produzenten doch echten einen auf „Harry Potter“ bzw. „Twilight“ machen. Der Abschluss-Band wird in zwei Filmen verarbeitet werden. Toll, wa? Na ja, aber „Catching Fire“ war adaptionstechnisch wirklich nah an der Vorlage und filmisch sogar ein wenig imposant. (8/10)

Oh, der 22.11. testete mich wieder ein wenig in Sachen Nervosität. So oft hatte ich ja noch keine DJ-Gigs, auch wenn man als erster Liedabspieler auf einer LOHRO-Party eigentlich nicht viel falsch machen kann. Ich war zwar traurig, dass M. nicht wie zugesagt rechtzeitig da war (um die Tanzmenge zu vervielfachen), aber dafür freute ich mich für G.’s Unterstützung. Und ich würde meine Musikauswahl heute immer noch so belassen – so zufrieden bin ich damit. 😛 Ach ja, nach meinem „Set“ wurde noch ordentlich gefeiert.

Ach, wäre da nicht die geplante Fahrt nach Hamburg gewesen – was hätte ich ausschlafen können. Und zu meinem „Glück“ gab es wieder Schienenersatzverkehr. Der Tag in Hamburg ließ mich dann aber meine Müdigkeit vergessen. Wir gingen erst ins „Chocoversum“ (von Hachez), dann in die Innenstadt und dann zum Dom. Alles toll, viel Spaß und Rummel. Danach noch eine Runde mit verschiedenen Cider-Sorten. Oh, was ein Tag.

Sonntag gab es entsprechend spät ein Brunch – und eine gemütliche Heimfahrt dank Fahrgemeinschaft. Am Abend zu Hause hatte ich auch wieder Lust auf nichts, verlor jedoch viel Zeit bei einem Spiel, welches ich bei C. gesehen hatte. Irgendwas mit „Alchemic World“.

Letzten Montag ließ ich mit den „2013 American Music Awards“ ausklingen, einer Show, die doch ein paar Highlights hatte – wenn auch die Gewinne(r) mir immer gleichgültiger werden. Ich meine Rihanna als „Icon“ – echt jetzt?

Dienstag hatte ich es wirklich geschafft, entscheidend früher schlafen zu gehen. Und was bekomme ich dafür? Eine Großpackung Schlaflosigkeit gegen 3 Uhr morgens. Ein Traum… nicht!

Das letzte Treffen der Musikredaktion hatte thematisch viel mit Punk und Ska zu tun, hat mir aber dennoch viel Spaß gemacht. Unter anderem konnte ich mit Liedern von Psypirinha punkten. Ich freue mich schon aufs Protokoll.

Gestern war wieder Kinoabend. Doch zuvor machten wir einen Abstecher auf den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt – inklusive halben-Meter-Bratwurst, Banane im Schokomantel, Glühwein und gebrannten Mandeln. Im Kino erfreute uns Disney’s Neuinterpretation der „Eiskönigin“. Animationstechnisch topp, nur fand ich die Geschichte dünner als die Taille der Hauptfigur. Da wäre mehr drin gewesen. 😉 (7/10)

Und heute am Black Friday? Tja, da haue ich also nun endlich wieder für dieses Blog in die Tasten…
Zum Schluss noch der Versuch einer Ankündigung: ich möchte probieren, den Logbuch-Output zu erhöhen, damit die Artikel nicht immer so ausarten. Vielleicht gibt es auch wieder Rezensionen oder Beiträge mit stärkerem Themenbezug. Wie gesagt… vielleicht 😀

Es verbleibt als nun ehermaliger „Twenty Something“
F.

Mach die Augen auf

April 20, 2012

„Dass ich so viele Dinge nicht sehen kann, heißt nicht, dass ich sie nicht entdecken kann“
Es sind nicht nur Textauszüge wie diese, die Nena für mich mehr als erträglich machen – also ihre Musik. Und diesen Titel von 2007 finde ich auch sehr angenehm, spricht er mir doch gewissermaßen aus der Seele, was die abstinente Phase in diesem Blog angeht.

Was ist denn so passiert in all der Zeit? Das Bild verweist schon mal auf eins der Highlights, welches mich vergangenen Sonntag erwartete. Darf ich vorstellen? Mandarinenkuchen, nach einem Rezept von Chefkoch.de (leicht zu finden). Fazit: ultra lecker.
Oh, da meldet sich noch ein anderer neuer Bekannter in meinem Leben. „Autsch“ soll ich ausrichten vom Muskelkater. Dieser kann ganz schön aufdringlich sein. Grund für seine Bekanntschaft ist mein neues Hobby namens Training für Anfänger. (Und nein, dieses Mal kein Unisportkurs.)
Ansonsten war (neben ausreichend Arbeit) auf der Agenda: Kneipen-Quizzes, mehrere Film- und Kino-Abende (dazu gleich mehr), ein (Festhalten!) Fussball-Abend, ein Party-Wochenende (inklusive Schlafentzug mit anschließender Schlaf-Aufholjagd) und ein Lese-Abend.

Film-Kritiken, gefällig?
„The Grey“ : boah, war das eine Enttäuschung. Handwerklich zwar topp, und auch mit guten Darstellern/Charakteren. Dennoch scheitert das ganze Unterfangen an unrealen Rahmenbedingungen, die teilweise sehr absurd sind.
„Martha Marcy May Marlene“ : holla, der Film ist für ein Sozialdrama ziemlich krass und punktet ebenfalls mit guten Darstellern. Nur mit dem Ende bin ich etwas unzufrieden.
„Chronicle“ : Yes! Das ist mal ein Film, wie ich mir den wünschen würde. Unterhaltsam von Anfang bis Ende, ungewöhnlich in der Umsetzung und sehr mitnehmend bis zum Schluss. Absolut sehenswert für Fans von Mystery/SciFi/Thriller-Krams mit amerikanischen Teenagern. (Sogar über die kleinen Schwachstellen in der Handlung kann ich da problemlos hinwegsehen.)

So, Lese-Ecke! Es wird für mich wieder Zeit, lese-technisch in die Pedale zu kommen. Denn ich ertrage die „Hunger Games“ bald nicht mehr. Lediglich ein halbes Buch fehlt mir noch. Stoff für danach habe ich übrigens auch schon.
Von den vielen Comics mal ganz zu schweigen, die sich (wie könnte es anders sein) anstauen. Sogar ein Paperback traf neulich wieder bei mir ein. Passend zum Auftakt des Kino-Sommers hat es auch mit Marvel’s Avengers zu tun, wenn auch in einer anderen Version (Ultimate und so).

OK, nun zu weniger erfreulichen Themen, die mich schon seit Ostern beschäftigen. Im Wesentlichen verdanke ich viele der Anhaltspunkte einem Blog, welches ich hier mal verlinke. Aber Vorsicht! Manche Meldungen sind mehr als nur erschütternd. Es ist wie mit einigen informativen Vorträgen auf YouTube, die zwar reißerisch wirken mögen, aber selbst bei nur 20% Wahrheitsgehalt ihre Schockwirkung nicht verfehlen würden. Ach und, damit gleich zum nächsten Thema.

Ganz frisch aus dem „Schlagzeilen-Haifischbecken“ gibt es ein Prozess-Urteil, welches man getrost in die Tonne kloppen könnte – könnte, warum könnte? Ansichtssache. Schaut euch nur mal die Kommentare (in einem der vielen Foren) an. Ja, ich weiß, das sollte man vielleicht gar nicht erst tun.
Auf der anderen Seite ist es doch gerade die gelebte Meinungsfreiheit, die das Internet bereichert. Oder? Etwa nicht? Maulkörbe für Schwachmaten? Und wer darf das entscheiden?

Der Meinungssachverhalt erinnert mich an jüngste Meldungen im Umfeld einer politischen Partei, die dieser Tage wohl im Aufwind ist. Und im gleichen Zug twitterte genau dazu jemand „come in and burn out“. Das ist der Punkt! So ein Meinungsaustausch kann ganz schön anstrengend werden. Und das meine ich allein aus der Sicht eines Zuschauers.
Nach etwas Auszeit finde ich es ja relativ spannend, ein wenig Politik aufzuschnappen. Aber das jeden Tag mitmachen zu müssen, erscheint mir alles andere als erstrebenswert. Aber einer muss es ja tun, nicht? Nur rechtfertigt das nicht gleich die Vielfalt an „schlechten“ Vorschlägen oder Entscheidungen unserer Vertreter.
Klingt das etwas nach Verdrossenheit? Hm, vielleicht. Es ist nur so, dass der Frust nach so vielen Negativ-Meldungen nicht ausbleibt. Dies ist mitunter auch der Grund, warum ich eine Weile nichts dazu geschrieben habe.

Wenn man hinsichtlich des Weltgeschehens einigermaßen aufgeweckt am Ball bleibt, kommt mir das gelegentlich so vor, als würde man wie bei einem Film im Vorfeld mit Spoilern versorgt werden – also eine Spaßbremsen-Wirkung der besonderen Güte. Aber um den Depri-Flash einzudämmen: ich denke, das wird sich auch wieder geben. Wozu gibt es schließlich die Option des Eskapismus? Oder mit den weisen Worten: „Muss ja.“

Zum Abschluss widme ich mich noch kurz der „Fanpost“ (also Suchanfragen, die mir auf dem Dashboard angezeigt werden):

  • Welcher Song Madonna’s dritte Single-Auskopplung aus dem Album „MDNA“ werden soll, ist laut meiner Infos noch nicht eindeutig bestätigt worden. Aktuell gehe ich von „Turn Up The Radio“ aus.
  • „Richtig konstruieren im Süßwarenbereich“? Ähm, da bin ich überfragt.
  • „Kaffeesahne in Dosen meiden“? Wie bitte? Warum? Hat da etwa jemand kein Vertrauen in unsere Lebensmittelrichtlinien? 😉 Hallo? Wir leben in einer Welt, die uns täglich Bisphenol A um die Ohren haut. Da schreit doch auch (noch) keiner. Insofern: wenn es schmeckt, darf es auch aus Dosen kommen. (Ganz nach dem Prinzip „no risk, no fun“)

Gut, damit wäre das auch erledigt. Falls die Leserschaft sonst noch Fragen hat, immer her damit. (Könnte nur eine Weile dauern mit der Antwort.)

Es verbleibt mit mäßig wachem Verstand
F.

Spending my time

April 1, 2012

In meiner immer noch anhaltenden (wiedererweckten) Roxette-Fan-Leidenschaft bin ich erstaunt, dass ich diesen Titel hier noch nicht „verbraten“ habe. (Ich neige dazu, das vorher herauszufinden.) Passt auch so gut zum Wochenende. Denn da hatte ich Zeit. „Hatte“ weil es nun zu Ende geht.

Und was habe ich so angestellt? Gut, hier ein paar Einzelheiten: am Samstag habe ich ausgeschlafen (o, war das schön), war einkaufen, habe in Ruhe gefrühstückt, angefangen mit den ersten Episoden der ersten Staffel von „Game Of Thrones“, bin am späten Nachmittag in die Stadt gefahren, habe dort einen Subway-Gutschein aufgebraucht (Kekse!), bin nach Hause gefahren, habe gegessen und ein wenig gesungen, bin dann zum Treffpunkt (1) zum Café LOM aufgebrochen, traf nette Leute, die ich teilweise lange nicht mehr gesehen habe, bin dann wieder aufgebrochen (zu Treffpunkt 2), was mich zur „Trash Party“ (Motto: Fuck the music) in den Meli-Club brachte, wo ich mich dann vergnügt zu guter und schlechter Musik bewegt habe.
Und heute habe ich wieder ausgeschlafen (war aber irgendwie nicht so ausreichend), den Rest von „Game Of Thrones“ (Staffel 1) geguckt, Essen gemacht, eine Trash-TV-Sendung über „Prominente“ geguckt und über digitales Fernsehen gechattet, bevor ich nun an diesen Zeilen sitze.

Ach ja, die große Nachricht habe ich beinahe übersehen: am Freitag habe ich mein Ziel erreicht und das zweite Buch der „Hunger Games“-Trilogie ausgelesen. Fazit: beim Ende verkackt die Autorin erneut. Folge: ich musste danach mit Buch 3 beginnen, um noch einigermaßen zufrieden ins Bett gehen zu können.

Dieser Zusammenfassung entnehme ich: jawohl, nicht nur ist mir das mit dem Lesen geglückt. Ich habe es zudem wider Erwarten noch (knapp) rechtzeitig vor Beginn der zweiten Staffel geschafft, mich an diese beliebte Fantasy-TV-Serie heranzuarbeiten. Alles, was dafür geopfert wurde, betrifft so nichtige Dinge wie Ordnung im Zimmer und Abwasch.
Und das macht mich dann doch ein wenig traurig. Mehr Planung also beim nächsten Versuch? Oh Ikone, nein! Mein Wochenende verbringe ich lieber planlos mit Pausen am laufenden Band, als mir einen Fahrplan zu basteln, der dann in Stress ausarten könnte.
Aufräumen kostet manchmal etwas Überwindung – vielleicht schaffe ich das in der kommenden Woche, die auch nur zu 60% verplant ist. (Darunter zählt unter anderem die fast wöchentliche Inspektion eines Kinosessels in hiesigen Lichtspielhäusern.)

Aktuell denke ich gerade an das Fernsehen allgemein, welches früher einst zu meinen liebsten Hobbies gehörte und heute (leider) immer mehr verhasst ist. Damit sind nicht nur endlose Werbepausen und idiotische Anruf-Spielchen gemeint. Es ist der furchtbare Umgang mit TV-Serien sowie Filmen (Sendeplatz und Zensur), die „Nacht-Fixierung“ von informativen Reportagen und die Übermacht von „Scripted Reality“.
Nicht zuletzt die Nachricht über eine weitere Absetzung von „Harald Schmidt“ sorgte dafür, dass ich mich gefragt habe, was in den Chefetagen der Sender so abgeht. Es gab mal Tage, da konnte ich die Sendung kaum erwarten. Und heute nehme ich so eine Meldung mit überragender Gleichgültigkeit auf, weil mich das Programm überwiegend nicht die Bohne kümmert. (Da lese ich lieber ein Buch.)
Stattdessen habe ich vor Kurzem ein paar Folgen der „Daily Show“ mit John Stewart gesehen, die mir aufzeigten, dass auch im Vorzeige-Land des Entertainment solche Formate teilweise sehr belanglos erscheinen, weil es wie ein Gehetze nach Pointen und Effekthascherei wirkt. Bzw. in besagter Sendung gibt es Ausschnitte, die mich wirklich schockieren. Warum? Ich habe den Eindruck, dass die USA hinsichtlich meinungsbildender (und damit manipulierbarer) Medien dermaßen hochentwickelt sind, dass mir die Worte ausgehen. Und dann so oft dieses „Zack-Zack noch ein Interview-Gast“-Getue (im Sinne von Hektik). Der arme Gast wird dann mal eben knappe 5 Minuten mit teilweise idiotischen Fragen bombadiert, um dann bei der nächsten Werbepause zu verschwinden. Ich glaube, gute Interviews funktionieren im TV bald gar nicht mehr, bei all den Einspielern und Pausen. (Stichwort wertvolle Sendezeit) Für Zuschauer wie mich ist die Erkenntnis dabei natürlich frustrierend.

OK, und weil ich eh schon mindestens 30 Minuten länger plotte, als ich wollte – noch ein Nachschlag. Deutsche TV-Show-Prominenz wird ebenfalls zum Hass-Objekt für mich. Damit meine ich, dass ich immer weniger von diesen „Knopfdruck-Grinsern“ leiden kann. Damit fühle ich mich selbstverständlich in der Minderheit. Denn wenn es vielen so gehen würde, hätten wir nicht diese Moderatoren/Formate zu ertragen. Nein nein, einzig und allein das Abschalten ist in solchen Fällen ratsam.
Eigentlich müsste ich mich also gar nicht aufregen, weil ich mich doch so selten von der TV-Kiste berieseln lasse. Nur leider treffe ich bei den wenigen Gelegenheiten oftmals auf Pappnasen wie Geissen, Pilawa, Schreil (+Bohlen), Opdenhövel, Lanz, Kerner etc.

So, um nicht mit diesen Namen am Ende zu sein, kurz noch zu „Game of Thrones“: In einem kurzen Funken der Kreativität überlege ich, ob ich nicht auch eine epische Saga entwickeln könnte. Wie ich Bösewichte oder Monster nennen wollen würde, habe ich ja bereits aufgezählt. 😉

Es verbleibt mit Zeit
F.

Touched by the hand of God

März 30, 2012

Gut, der Titel mag etwas dick auftragen, ist aber dennoch ein wahres Highlight an Song, wenn es um das neue Roxette-Album geht, welches ich dieser Tage gern höre. Also neu und gar nicht mal schlecht.

Und, war eure tippende Wenigkeit wieder im Kino? Ja, war er. Es gab „Türkisch für Anfänger“ und damit erneut eine Chance für deutsche Wertarbeit. Die Komödie ist leicht und heiter, was natürlich den Schauspielern und dem guten Drehbuch zu verdanken ist. Insofern fühlte ich mich durch die Kritiken im Netz gut beraten.
Selbige gibt es auch schon zum neuen Film „Russendisko“, jedoch mit dem Unterschied, dass diese hierbei überwiegend vernichtend sind. Heißt? Hm, dafür gebe ich wohl kein Geld aus.

Lese-Ecke: huch, ja, ich habe immer noch ein paar (viele) Kapitel zu lesen, bis ich den zweiten Teil der „Hunger Games“-Trilogie endlich geschafft habe. Aber die Woche ist ja noch nicht um.

Weniger optimistisch stehen die Chancen, dass ich mich in diesem Monat noch bis zur zweiten Staffel von „Game of Thrones“ heranarbeite. Na ja, dafür macht die Kritik zur ersten neuen Folge schon Mut, dass die Serie weiterhin gut bleiben wird.

Wenn es zwei Worte gibt, die ich mit Politik nicht in Verbindung bringen kann, sind es wohl auch „gut“ und „bleiben“. OK, wenn man schon einen Blick auf entsprechend ketzerische Online-News-Seiten wirft, sollte man sich nicht wundern, wenn die „Verdrossenheit“ wieder Höhenflüge macht.
Was ich mich in diesem Zusammenhang jedoch ganz allgemein frage, ist: haben wir das Nörgeln perfektioniert?
Es gibt doch wirklich kein Werk (Album, Film, politischer Vorschlag etc.), was nicht auf Kritik stößt – und das nicht mal konstruktiv. Ich weiß, dass mir Zweifel eigentlich sympathisch sind. Aber der Gegenwind, der wie ein Automatismus auf „Ideen“ einwirkt, ist teilweise schon echt arg. Das soll kein Aufruf zu mehr Nettigkeit sein – oder vielleicht doch? Ich meine, was doof ist, kann auch jeder so bezeichnen. Nur habe ich den Eindruck, dass Ablehnung in der Schnelllebigkeit (echt mit 3 „L“?) gern voreilig erfolgt.
Oder aber man liest erst gar keine Kritiken, Kommentare oder Forenbeiträge, um sich den Kampf der Meinungen zu ersparen.

Mal was anderes: habe ich schon Werbung für Tumblr gemacht? Egal. Dann hier nochmal. Auch wenn man das Netzwerk wie einen weiteren Newsfeed ala Facebook/Google+ betrachten kann, sorgt es doch in meinem Fall regelmäßig für Unterhaltung. Das kommt natürlich auch auf die Abos an. Wer „krasse Leute/Seiten“ bei Facebook/Google+ im Abo hat, wird wahrscheinlich schon da mit Links und Bildchen und Videos bombadiert. Aber es sind Bilder wie das am Rand, welche ich nicht so ohne weiteres in anderen Feeds finde, die mir dann zeigen, dass Tumblr eine Existenzberechtigung hat.
(Übrigens wurde auch ein Teil der Familie bereits mit einem Tumblr-Konto ausgestattet – erfolgreich.)

Es verbleibt bei dem Wetter mit den Patschehändchen in den Jackentaschen
F.

Nosegrind

März 25, 2012

Huch, also bei dem Titel sah ich mich zunächst mit einer Übersetzung konfrontiert, die ich nicht so ganz verstehen kann. (Zur Erklärung) Darüber hinaus ist es das Lied, welches ich in dieser am häufigsten auf der Playlist hatte. Wobei es eher ein experimenteller Track von Indie-Musiker mr.tinoforever ist, den man auf der EP „Call To Arms“ findet. Aufgrund der Wochenendpläne hatte ich Wunsch, mich mit dem Werk nochmals auseinandersetzen zu wollen. Mission geglückt.

Apropos Wochenende: „keine 3 Stunden Schlaf“ – das ist es, was mir die olle Umstellung zur Sommerzeit in der vergangenen Nacht eingebracht hat. Na ja, selbst schuld, könnte man sagen. Denn wenn ich schon auf „Extrem-Kurzausflug“-Modus an gerade dem Wochenende schalte,… bedeutet das wohl, dass ein „exotischer“ Pub-Abend mit hohem Fremdsprachen-Anteil es wert ist. Und ja, es hat Spaß gemacht (und Geld gekostet). (Darüber hinaus hat so ziemlich jedes „Andenken“ ein Haltbarkeitsdatum – ebenfalls gewollt.)

Aus der Abteilung „probiert“ gibt es nun zu berichten, dass ich gestern Root Beer (von A&W) probiert habe. Es war auch gekühlt – also so, wie man es wohl trinken soll. Fazit: oha, im Vergleich zu „Cream Soda“ ist das ja wie Tag und Nacht. Hatte irgendwas von Hustensaft. Also lieber in das andere A&W-Produkt investieren.

Lese-Ecke: Investiert habe ich wieder in den zweiten Teil der „Hunger Games“-Trilogie – und zwar Zeit, die man ja mehr oder weniger in Zügen und Warteorten hat. Und ich bin sogar zuversichtlich, dass ich das Teil in der kommenden Woche abschließen könnte. Einen Versuch ist es wert.
Derweil erreicht mich eben die Nachricht, dass der Film (dank Hype) wohl eins der besten Einspiel-Ergebnisse aller Zeiten am Startwochenende hingelegt hat. Guck an. Und sollten den Angaben nach wirklich mehr als die Hälfte der Kinogänger über 25 sein, ließe sich doch über einen „Director’s Cut“ nachdenken. Obwohl… ein Film wird durch Gewaltszenen nicht gleich besser.

So… und eine ganz aktuelle Eilmeldung sagt mir: ich sollte wirklich Schlaf nachholen.

Es verbleibt selten angewidert
F.

It’s possible

März 23, 2012

Ach, dies ist ein Tag wie so schnell kein Zweiter. Warum? Ich habe noch nie erlebt, dass sowohl Madonna als auch Roxette ein neues Album am selben Tag veröffentlichen. Und das macht mich als Fan happy. Eine weitere Neuerung diesbezüglich ist, dass ich nun „nö“ zu physikalischen Datenträgern gesagt habe und mir iTunes somit schon kurz nach Mitternacht meine Bestellung „ausgeliefert“ hat. Wie dem auch sei… der Titel ist wohl eine Roxette-Single, von der ich bisher nur eine Version kenne. (Das Album hat 2 davon.)

Ist nicht schwer zu erkennen, dass ich Musik mag – und so entging mir natürlich nicht der Echo 2012, den ich aber noch nachträglich sehen werde (Grund: Kino). Viele Sieger entsprechen ja dem, was so gespielt (und bereits woanders gekrönt) wird. Aber was bitte soll der Schmu in der Kategorie „Hit des Jahres“ – ja, Gotye hat mit „Somebody that I used to know“ Erfolg gehabt, aber erst seit knapp 3 Monaten. Heißt das, dass in der Zeitspanne von der letzten Echo-Verleihung an kein vergleichbares Werk so erfolgreich war oder soll der „Hit des Jahres“ schon für 2012 gelten? (Letzteres fände ich frech.)
Übrigens: im Rahmen meiner Recherche habe ich die Seite „charts.de“ entdeckt – als ich damals noch für meinen wöchentlichen Musik-Journal-Beitrag die Charts analysiert habe, blieb mir nichts anderes übrig, als auf der Viva-Homepage nachzuschauen. Insofern ist diese Pendant zu „billboard.com“ sehr willkommen.

Weniger willkommen sind allgemein „Wutreden“, wobei diese auch zum Unterhaltungswert beitragen können. Aktuell hat sich der deutsche Musiker (und Lebenskünstler) Sven Regener über die „neuen Medien“ ausgelassen und ordentlich Staub aufgewirbelt. Ich habe mich ja schon früher darüber beklagt, dass Google/YouTube es nicht hinbekommt, der GEMA zu trotzen und Musikvideos dort anbietet. Irgendwer meinte, dass die Clips „freiwillig“ für den Konsum in Deutschland geblockt werden, bevor es Stress mit der GEMA gibt. Diese Institution sieht sich (laut meiner Auffassung) als Vertretung aller Musikschaffenden und möchte, dass deren Angebot (also Audio- und Video-Zeug) entsprechend entlohnt wird. Wieviel Prozent die sich nehmen, weiß ich nicht. Ist auch egal. Ich finde, das „Modell“ ist überholt.
Was ist mit Künstlern, die einen schlechten oder keinen Draht zur GEMA haben? Beispiel Alex Day – der macht so ziemlich alles selbst bei seiner in England produzierten Musik. Trotzdem kann ich mir seine Musikvideos bei Youtube nicht anschauen. Das ist doch doof.

Sehr viel weniger doof empfinde ich die Verfilmung von „The Hunger Games“ („Die Tribute von Panem“), was ja dank unfassbar viel Werbung scheinbar international ordentlich Hype erzeugen konnte. Ist dieser nun gerechtfertigt? Ja, das Spektakel kann man sich ansehen und wirkt trotz Überlänge weder gehetzt noch erschlagend. Fazit: ein guter (SciFi-)Abenteuer-Film, der das erste Buch der Trilogie zufriedenstellend zusammenfasst. (Das Buch ist natürlich besser.)

Nun etwas Politik: ich hatte vor einiger Zeit hinterfragt, inwiefern unsere „Interessenvertreter“ (Politiker, Wirtschaftler etc.) die „Bösen“ sind, die Europa nicht unbedingt allseitig hilft (um es mal ganz vorsichtig zu formulieren). Und der Podcast, den ich letzte Woche verlinkt hatte, bestätigt die Vermutung. Denn demnach haben „wir“ zurecht einen schlechten Stand in Griechenland. Maßnahmen wie „Schuldenabbau geht vor Sozialausgaben“ kann man ernsthaft doch nicht befürworten. werdem jedoch gefordert.
Mit anderen Worten: Man sollte bei Meldungen aus Europa wirklich zweimal hinhören, bevor man sich einer Meinung anschließt. Eigentlich traurig, aber so objektiv wird zum Teil nicht berichtet. (Stichwort Meinungsmache)

Und um nicht so negativ zu enden: es ist Wochenende. Meins wird wahrscheinlich etwas anstrengend ausfallen. Aber dazu dann im nächsten Beitrag mehr.

Es verbleibt ein Freund von Möglichkeiten
F.

Sever

Februar 20, 2012

Neulich sah ich noch in meinem Tumblr-Feed ein animiertes GIF (also bewegte Bilddatei) und staune kürzlich nicht schlecht, als ich das wiederfinde. Es war Teil des aktuellen Videos von iamamiwhoami (Titel-Referenz), welches wie gewohnt sehr eigen ist. Ich würde fast behaupten, so wäre Lady Gaga ohne Kommerz. Link folgt.

Und nun zur Auswertung: Wilhelm Tell Me sind live hervorragend. Die Musik geht ab – und der Zufall meinte es gut mit mir, da all meine Lieblingslieder gespielt wurden. (Gut, bei einem Album in der Diskografie ist das nicht schwierig.) Der Abend (oder sollte ich besser Nacht sagen) war jedenfalls super. Ich habe sogar Andenken in vorm von Band-Merchandise… und Glitter, jede Menge Glitter.

Und sonst? Na ja, mein Tag war herrlich ereignislos. Ich habe gelesen – und zwar alle fehlenden DC-Comics der „New 52“-Welle. Welch eine Leistung. An diesem Punkt wollte ich zwar schon im November sein, aber so hat man halt mehr davon gehabt. Jetzt kann ich mich also bald an eine umfassende Gesamtauswertung machen. Vielleicht nächsten Monat (oder doch im Urlaub).
Dabei stellte ich erneut fest, dass ich mit Green Lantern (Comic-Serie sowie Film) nichts anfangen kann – es ist einfach zu kosmisch für meinen Geschmack. Dann lieber Flash, der von Francis Manapul grafisch ordentluch überzeugt. Dann wären da noch Batman-Serien wie „Batman & Robin“, „Detective Comics“ und „Batman: The Dark Knight“… Ich weiß, ich weiß. Der geneigte Laie mag nun denken „Hä? Was? Warum denn so viele Serien gleichzeitig?“. Und genau das dachte ich heute auch wieder. Aber es ist halt der Kommerz-Aspekt, der große Lizenzgeber dazu verleitet, mehr einnehmen zu wollen. Und dabei ist klar, dass nicht jede Serie so toll wie die andere sein kann – man nimmt also mittelmäßige Qualität in Kauf. Das nenne ich mal Dienst am Kunden. Aber andererseits kauft der es ja doch.

Auch in der „Hunger Games“-Trilogie, die ich lieber „Panem-Trilogie“ nennen würde, bin ich weiter vorangekommen. Nur leider ist der Handlungsverlauf gerade sehr frustrierend. Ich bin gespannt, ob die Folgeteile auch verfilmt werden – bzw. was dann vielleicht verändert wird.

Stichwort Veränderungen. Dafür konnte eine Webseite wie WikiLeaks allemal sorgen – „konnte“, weil da ja zur Zeit die Luft raus ist. Und warum ist das so? Geanu das kann man sich auf der Arte-Webseite gerade als filmlange Reportage angucken. Die Geschichte um den charismatischen Frontmann, der einst in der Szene als edler Verfechter der Wahrheit gefeiert wurde und dann „fiel“, ist interessant und fast spektakulär. Ich wusste gar nicht, dass es eine Allianz mit Pressevertretern aus Amerika und England gab, um die Enthüllungen gezielt zeitlich abzustimmen. Jedoch war bei der Weltsicht des WikiLeaks-Gründers ein Bruch dieses Vertrauenskreises vorprogrammiert. Und genau hier erhält die Geschichte so etwas wie Symbolcharakter. Da gab es eine Idee und eine Gruppe von Leuten, die dachten, gemeinsam für etwas einzustehen. Aber wenn das Vertrauen wegfällt, kann auch ganz schnell die Idee scheitern.
Wesentlich tragischer finde ich jedoch das Schicksal des amerikanischen Ex-Analysten, der (wenn er noch lebt) die Schattenseiten des Landes der Freiheit kennenlernt. Darüber wurde auch berichtet (Stichwort Verrat). Sogar die Todesstrafe könnte ihn ereilen. Und da wird es moralisch heikel. Abgesehen davon, dass die Strafe an sich immer eine Diskussion wert ist, wühlt mich dabei auf, dass hierbei die Straftat so „gering“ erscheint. Informationen zuspielen ist also genauso schlimm wie Mord und dergleichen? Ich weiß nicht.

Und um nicht ganz so deprimierend zu enden: Juhu, unsere Parteien scheinen sich mal einigen zu können – und wir haben wohl bald einen neuen Präsidenten.

Es verbleibt ohne Abbruch
F.