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Logbuch : Mut zur Lücke

Januar 1, 2017

Logbuch

Der Titel mag trotzig klingen, ist vielleicht auch so gemeint… angesichts meiner “Pause”, die eigentlich keine Pause ist. Denn die folgenden Absätze entstanden über Wochen/Monate hinweg – immer mit dem Ziel, diese “Unterbrechung” enden zu lassen.

30.07.16 : Das Wochenende wurde zunächst zu ausgiebigem Ausschlafen genutzt. Zum Abend hin bastelte ich ein Mixtape für die Feier von C. und J.. Der Weg dorthin war einfacher zu finden, als ich dachte. Es wurde gegrillt und hätte ein schöner Abend werden können. Sogar den Song “Stoff und Schnaps” von Lil Kleine wurde durch mehrmaliges Hören besser. Wenn ich nicht unglücklich in eine Pfütze gefallen wäre. Danach wollte ich nur noch nach Hause.

31.07.16 : Die Nacht war leider sehr unangenehm, da ich dank Schmerzen zwischenzeitlich wach wurde. Auch der Tag war sehr beschwerlich, weil ich meine linke Hand nicht belasten konnte. Da wird selbst Anziehen eine Herausforderung. Ich ging zu LOHRO und nahm Kuchen mit. Für den Abend stand ein Kinobesuch auf meinem Plan. Ich sah “Legend Of Tarzan” im O-Ton. Der Film ist besser, als der Trailer es erahnen lässt. Aus meiner Sicht hat man für das Franchise den “Batman Begins”-Gang eingelegt. Nur Herr Waltz hat sich mal wieder selbst gespielt. (7/10)

01.08.16 : Ich fing den Monat frühstmöglich an – mit der Morgensendung bei LOHRO. Einen Termin für den Vormittag konnte ich mit gutem Grund absagen. Stattdessen hatte ich einen kurzen Termin woanders. Danach gab ich mir etwas Sport und war wieder auf dem Weg zum Radio, um den Erklärbär zu geben. Und am Abend? Wieder Kino.
“Willkommen im Hotel Mama” ist wieder einer dieser leichten französischen Komödien, die sich ein wenig wie ein Urlaub anfühlen. Mit schönen Bildern, fröhlichen Momenten und manch Melancholiegefühl. Kann ich trotz ein paar eindimensionalen Nebencharakteren eher uneingeschränkt empfehlen. (8/10)

02.08.16 : Ein wenig Sport und LOHRO-Beschäftigung erfüllten meinen Tag. Und am Abend? Kino! Mit C. sah ich zusammen “Wiener Dog”. Der Film, der eigentlich nie richtig lustig werden wollte, hat uns beiden nicht besonders zugesagt. Zu abwegig war da wohl das Genre-Experiment. (6/10)

03.08.16 : Viel Redaktionelles und einen Besuch im Hackspace – das war mein Mittwoch. (Viel Schlaf inklusive.)

04.08.16 : Wenn es nicht die Musikredaktion ist, die mich beim Lokalradio am Ball hält, ist es die Kinoredaktion. Wir hatten abermals eine vollgepackte Sendung mit Verlosungen. Die Nachbereitung ging auch relativ rasch.

05.08.16 : Für diesen Tag stand ein Amtstermin auf dem Plan. Am Nachmittag hatte ich wieder Sendung und zum Abend konnte ich mich bei U. kulinarisch austoben,

06.08.16 : Am Vormittag fuhr ich in die Heimat, wo ich die Seltenheit einer Erdbeertorte genießen durfte. Ansonsten sollte viel Entspannung mein Ziel für dieses Wochenende sein.

07.08.16 : Letzter Satz trifft auch für den Sonntag zu, an dem nichts Besonderes passiert ist.

08.08.16 : Ich fuhr wieder in die Stadt und ging am Abend zum Opennet-Treffen in der Frieda 23.

09.08.16 : Dank S. hatte ich an diesem Tag Unterstützung beim Rechner-Upgrade. Wir bauten die HDD aus und eine SSD ein. Danach installierte ich das Betriebssystem vom Stick aus und hatte für den Abend viel zum Neueinrichten.

10.08.16 : Der Tag in Kurzform: Frühsendung, Sport, Schlaf, Inkscape-Workshop und Redaktionelles.

11.08.16 : Gut augeschlafen nahm ich mir endlich ein paar Dinge zum Aufräumen vor. Am Nachmittag hatte ich einen Einsatz als Studiogast. Dazu traf ich seit langer Zeit wieder auf V., die mich sogar noch erkannte. Danach bummelte ich mit Freunden über die frisch eröffnete HanseSail. Trotz mäßigem Wetter waren wir bester Laune und ließen uns manch Fahrgeschäft nicht entgehen. Am Abend schauten wir uns noch eine Feuerschau an und waren schließlich so verkühlt, dass wir eine Bahn heimwärts nahmen.

12.08.16 : Bei der Sendung “Beatbetrieb” war ich etwas abgelenkt durch eingehende Chat-Nachrichten. Danach ging ich einkaufen und zu G., wo wir zwei Filme schauten. Einer davon war zu Recht als “schlecht” angepriesen.

13.08.16 : Zwar kümmerte ich mich frühzeitig ums Frühstück, kam dann aber dennoch erst am Nachmittag dazu, es zu genießen. Grund dafür waren der Aufbau zur Science@Sail 2016 und eine vierstündige Sondersendung, der ich mich verschrieben hatte. Ich hatte ein paar Studiogäste und Musikwünsche. Am Abend gab es eine Grillrunde, von der aus ich noch kurz zur HanseSail ging, um wenigstens das Ende vom Gig von Stanfour miterleben zu können. Die Live-Qualitäten würde ich zwar als gut einstufen, allerdings endeten sie doch tatsächlich mit einem Song (vom ersten Album), den ich absolut nicht ausstehen kann. Auf dem Weg zur “Sonic Superstore Party” traf ich S., der spontan mitkam. Dort angekommen waren bereits allerhand bekannte Gesichter. Sogar A. kam später noch dazu. Wir blieben quasi bis zum Schluss und waren danach noch im “Molli”. Auf dem Heimweg erkannte ich die schwierige Lage aufgrund der fortgeschrittenen Zeit.

14.08.16 : Ich war dermaßen müde/knülle, dass ich wohl meinen Wecker unbewusst ausgeschaltet hatte, um noch etwas mehr Schlaf zu tanken. Leider führte dies zu erhöhter Eile am Vormittag, um meinen (Frühstücks-)Termin wahrzunehmen – kurzer IT-Support-Dienstleistung inklusive. Wieder in der Frieda 23 angekommen, schaute ich mir die Räumlichkeiten der Science@Sail an und konnte mit der zweiten Sondersendung am Wochenende beginnen. Wieder gab es einige Musikwünsche und Besuche im Studio. Zum Ende der Sendung fühlte ich mich sehr müde und war auch froh darüber, den Tag bald beenden zu können. Am Abend besuchte ich S., wo wir ein (enttäuschendes) Fußballspiel schauten und uns gegenseitig auf den aktuellen Stand (nach eineinhalb Monaten) brachten.

15.08.16 : Ich stand extra früh auf, um noch ein paar Vorbereitungen zu erledigen und fuhr dann zu einem neuen Büro, wo das Motto “Einarbeitung” auf dem Plan stand. Zum Mittag ging es in kleiner Runde zur Kantine der RSAG, welche in der Nähe liegt und eine gute Menuauswahl hat. Am Abend nahm ich die Möglichkeit wahr, den Film “Willkommen im Hotel Mama” im französischen Original (mit Untertiteln) zu schauen, und war sehr froh darüber.
Der Film ist sehr unterhaltsam, hält spielerisch die Balance zwischen Drama und Komödie und besticht mit seiner sehr guten Besetzung. (8/10)

16.08.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Redaktionsversammlung, Sport.

17.08.16 : Auch den Mittwoch kann ich kurzfassen: Arbeit, Sport, Kinobesuch (“Suicide Squad”)

18.08.16 : Ich ließ mich am Abend zu einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung überreden. Zu Gast waren Ækjubohra, die für einigen Unterhaltunsgwert sorgen konnten. Auch deren Musik überraschte mich. Danach war ich noch mit Bemusterung beschäftigt. Leider vergaß ich das Schneiden von einem Interview für meine Sendung am Freitag.

19.08.16 : Dies erledigte ich dann hastig auf dem Weg vom Büro zu LOHRO – in der Straßenbahn grob, in den Redaktionsräumen dann fein. Nach dem “Beatbetrieb” war mein Abend auch schon verplant, da S. in der Stadt war. Wir gingen ua. ins Besitos, schlenderten durch das (neue) Hafenviertel und tauschten uns über das Arbeitsleben in der IT aus.

20.08.16 : Ich stand freiwillig unheimlich früh auf, um in die Heimat zu fahren, wo erst noch ein Einkauf anstand, bevor lecker gefrühstückt wurde. Sowohl auf der Zugfahrt als auch am Nachmittag hörte ich mir mehrere neue Alben an, wobei mit “I’m Alone, No You’re Not” von der Gruppe Joseph positiv auffiel.
Noch mehr begeistern konnte mich an diesem Tag die Serie “Stranger Things”, die ich bereits nach einer Folge als sehenswert empfand. Dementsprechend schnell guckte ich mich durch die erste Staffel. Normalerweise befürworte ich Retro-Settings nicht sonderlich, aber hierbei kann ich guten Gewissens eine Ausnahme machen. Fantastische Unterhaltung in Serie. Nach den neun Folgen kann man sogar von so was wie einem Ende sprechen.
Zwischendurch besuchte ich Nachbarn und konnte wohl bei einem TV-Problem helfen.

21.08.16 : Was hätte ich wenigstens am Sonntag gern ausgeschlafen. Wurde aber nichts draus, weil ich Pläne hatte. Also hieß es zeitig frühstücken, noch etwas Ruhe tanken und dann wieder ab in die Stadt. Dort gab es für mich zunächst etwas Sport und dann Kuchen bei G.. Von dort ging ich ins Kino, um mit K. “Suicide Squad” im Originalton zu schauen.

22.08.16 : Neue Woche und immer noch nicht ausgeschlafen. Vielleicht sollte ich echt bald mit Kaffee anfangen. Es fiel mir jedenfalls nicht leicht. Dennoch ließ ich mir den Kinoabend nicht wegkürzen. Ich schaute “Captain Fantastic” in der OmU-Vorstellung und war doch relativ angetan von der Drama-Qualität. Als Komödie sollte man diesen Film eher nicht vermarkten. (8/10)

23.08.16 : Im Verlauf des Tages entschied ich mich für einen ST-Besuch mit Freunden und sah dazu noch etwas Schlaf im Vorfeld vor.

24.08.16 : Somit war der Mittwochmorgen nicht allzu schlimm. Nach dem Arbeitstag und etwas Sport, ging ich einkaufen und von dort zum Hackspace.

25.08.16 : Ein ziemlich heißer Sommertag endete für mich abermals bei LOHRO, wo ich ein Telefoninterview führte und dann zu einer besonderen Vorführung des Films “El Olivo” ging, die mit einer Verkostung aufgewertet wurde. Neben interessanten Einblicken zum Olivenöl-Markt empfand ich den Film eher enttäuschend. Auch wenn sich durch die Sichtweise der spanischen Protagonisten ein unterhaltsames Fremdbild der hiesigen Kultur ergab, war es wohl vornehmlich die mangelnde Sympathie für die Hauptfiguren, welche mir den Filmgenuss etwas im Wege standen. (6/10)

26.08.16 : Der Spätsommer hielt an, was für den abendlichen Abschied des LOHRO-Bufdi-Jahrganges nur von Vorteil sein konnte. Grillrunde inklusive. Leider war das Fehlen einiger Mitmachender durchaus bemerkbar.

27.08.16 : Als ich am Vormittag zu LOHRO ging, hatte ich ganz vergessen, dass noch andere Redaktionen wie der interkulturelle Workshop anwesend sein könnten. Ich hatte für meine Sondersendung zum Pangea-Festival erfreulicherweise Glück mit der Technik, die ich für mehrere Telefonschaltungen brauchte. Am Nachmittag fuhr ich in die Heimat, um noch am Abend das Duckstein Festival zu besuchen. Ich kostete eine Teigtasche mit frittiertem Käse, die ich eher enttäuschend fand. Der Abend wurde dann mit TV-Berieselung zelebriert.

28.08.16 : Am Sonntag ging ich einer Anfrage nach, die mich wieder gestalterisch tätig werden ließ. Eine Collage aus Fotos sollte gebastelt werden. Das Werkzeug meiner Wahl war natürlich… Inkscape. Die finale SVG-Datei war natürlich mehr als groß, wurde dann aber für eine finale Auflösung eh gerendert. Am Nachmittag ging es für mich wieder Richtung Stadt, wo ich abends in lustiger Runde den wohl unlustigsten Film eines Jahrzehnts gesehen habe. Ein Filmabend mit “Daniel, der Zauberer” könnte wohl kaum trashiger sein. Unfassbar schlecht produziert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen das einst im Kino ausgehalten haben. Der Anlass ließ mich zugleich eine Recherche anstellen, was denn Daniel Küblböck aktuell so tut. Er gibt noch Konzerte.

29.08.16 : Seit Wochen hatte ich die Unterlagen und an diesem Montag war es dann so weit. Ich nahm an der Briefwahl teil. Ansonsten befasste ich mich am Abend mit der Vorbereitung der nächsten Sendung. Nebenbei arbeitete ich die VMAs auf, die mir wie eine Farce vorkamen. Zu viel Rihanna für eine Award-Show.

30.08.16 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung nahm ich die Gelegenheit wahr, den Film “Jason Bourne” quasi im Sonderangebot zu sehen. Von handwerklicher Seite her habe ich an dem Action-Spektakel nichts auszusetzen. Auch die relativ geradlinige Handlung sorgte dank vieler Spannungsmomente für ausreichend Kurzweile. Was mir dann vielleicht noch etwas deutlicher zum Vorschein hätte vorkommen können, betrifft die Kritik an der Überwachung, die in modernen Systemen fast überall neue Möglichkeiten bekommen hat. (7/10)

31.08.16 : Auch an diesem Tag folgte ich meiner Routine, mit dem Unterschied, dass ich am Abend mal wieder im Hackspace zugegen war. Unter anderem gab es auch einen Planungskontext im Kreise der projekt:raum-Gemeinschaft.

01.09.16 : Neuer Monat, neues Projekt. Als ob ich davon nicht genug hätte. Und ich kann selbst zwei Monate noch nicht sagen, wann ich mit der Aufbereitung (für die digitale Öffentlichkeit) fertig sein werde/kann. Zum Donnerstag selbst sei noch anzumerken, dass er als der erste Kinotag des Monats mich selbstverständlich wieder zu LOHRO zog, um die Kinosendung zu gestalten – und dies dank G. in außergewöhnlicher Besetzung. Danach gönnten wir uns Abendessen bei El Waleed.

02.09.16 : Welch schöner Wochenausklang dieser Freitag war. Zunächst (nach Feierabend) wieder eine Stunde über Musik im Radio plauschen und dann Freunde im Cafe Central treffen, wo es lecker Abendessen gab. Dann sammelten wir uns in der Frieda 23, um die Spätvorstellung von “High-Rise” zu schauen. Leider erschien mir der Film… auf die Dauer anstrengend. Zu wirr wurde mir das Setting. Und mit dem Ende war ich unzufrieden. (6/10)

03.09.16 : Theoretisch hätte ich den gesamten Tag der Kyle Gass Band widmen können – Vorbereitung, Interview und (sehr gutes) Konzert. Und wie ich das manchmal schaffe, ging der Abend danach noch weiter. V. feierte seinen Abschied. Mein Geschenk war ein signiertes Poster, worüber S. sich sehr freute. Außerdem lernte ich an dem Abend Rhabarber-Cider kennen. 😛

04.09.16 : Der Rostocker Comic-Treff ist aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und wir durften uns die Ausstellung zu Eternauta ansehen – dem Werk von Héctor Germán Oesterheld. Sowohl die Installationen im Peter-Weiss-Haus als auch die dramatische Geschichte hinter der Geschichte empfand ich beeindruckend und bedrückend zugleich. Manchmal vergisst man, wie gut es einem doch geht. Am Abend saß ich dann noch etwa 3 Stunden an der Audio-Schnitt-Datei zum KGB-Interview. Und dann war auch meine Woche zu Ende.

05.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Schlaf und Haushalt.

06.09.16 : An diesem Dienstag habe ich mich abends ans Musik-Postfach gesetzt und mehrere Stunden mit Bemusterung verbracht.

07.09.16 : Um auch wieder etwas Abstand von LOHRO zu bekommen war ich an diesem Abend abermals im Hackspace zugegen und hätte eigentlich diesen Eintrag fertigstellen können… (Immer dieses Zeitmanagement.)

08.09.16 : Etwas Zeit verbrachte ich abends abermals in den Redaktionsräumen des Lokalradios, um die Heimspiel-Sendung vor- und nachzubereiten. Zu Gast waren die Gebrüder Dargus, mit denen ich über Musik plauderte.

09.09.16 : “Hoch die Hände, Wochenende” ging mir durch den Kopf, als ich mich am Abend für die Beatbetrieb-Sendung zu LOHRO aufmachen konnte und danach bei S. zum Abendessen eintraf. Ein Freitagabend unter Freunden ist meine Lieblingsform eines Freitagabends.

10.09.16 : Endlich wieder Ausschlafen. Gelegenheit genutzt. Dann noch kurz einen Film geschaut und jede Menge Dateien sortiert – und das nicht nur zu Hause, sondern auch bei LOHRO. Dort testete ich zudem noch den Sendekoffer. Am späteren Abend lud M. im Geier ein – in einer unterhaltsamen Runde. Lustigerweise traf ich noch auf Gesichter, die relativ neu in der Stadt waren und mit denen sich meine Wege noch häufiger kreuzen sollten.

11.09.16 : An diesem Tag hätte sich das Ausschlafen eigentlich noch mehr gelohnt, aber mit L. war der Treffpunkt dann doch relativ früh festgelegt worden. Und wo war L:? Ja, ich war pünktlich in der Innenstadt und half zunächst anderen Vereinen. Es war Klimaaktionstag und nicht nur LOHRO war dabei. Die Erschließung einer passenden Internet-Verbindung stellte sich als sehr schwierig und stressig heraus. Einen Teil der Sendezeit für die Außensendung wurde quasi nur vor Ort beschallt. Und dann hatte ich auch schon den nächsten Termin. Das “Outdoor-Szenario” unseres lokalen CryptoRaum-Teams war gebucht. Und diese Terminfindung was schwierig genug. Der Spaziergang bei bestem Wetter hat bis zum letzten Rätsel Spaß gemacht. Zwischendurch genehmigte ich mir veganes Eis und traf dabei auf R., den ich jahrelang nicht gesehen hatte. (Und der sich scheinbar kein Mü geändert hat.) Am Abend saßen wir noch eine Weile bei S. und dann war ich wirklich wirklich reif fürs Schlummerland.

12.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Besuch eines Workshops/Vortrags zur Auswertung der Landtagswahl, die für eine “farbige” Partei alles andere als einfach war. Und schließlich noch ein kurzer Besuch beim Opennet-Treffen.

13.09.16 : Das Besondere an diesem Tag war das Grillen am Abend. (Das Wetter machte mit und ich konnte mir die Zeit freischaufeln.)

14.09.16 : Mittwoch in Kürze: Arbeit, Musikredaktion und Fußball-Gucken.

15.09.16 : Lange nicht mehr im Kino gewesen. Dies sollte sich an dem Tag ändern. Zu sehen gab es “Der Landarzt von Chaussy” – ein angenehm stimmiger französischer Drama-Komödie-Mix, der im Wesentlichen das präsentierte, was der Trailer verspricht. (7/10)

16.09.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, LOHRO, scharfes Essen vom Asia-Mann, ein supi Konzert mit Von Wegen Lisbeth und ein kurzer Besuch im Freigarten.

17.09.16 : Der Tag bestand nebst kleiner Erledigungen nur aus dem 2. Warnow Valley OPENair, welches von LOHRO mit einer Außensendung begleitet wurde. Selten ließen sich Hackspace- und Radio-Anteil meiner Freizeit derartig verbinden. Im Wesentlichen war es ein spaßiger und ein wenig anstrengender Tag. Ausklingen ließ ich den im Geier.

18.09.16 : Ausschlafen ohne Rücksicht auf irgendwas. Dann abermals ein wenig Asia-Küchen zum Abend und schließlich noch den Film “Tschick” im Kino. Selten, dass mich ein deutscher Film so begeistert. Eigentlich hätte ich gern noch das Buch davor gelesen. Aber dafür hatte ich … na?… keine Zeit. (8/10)
Immerhin bekam ich bei den Trailern von einem Werk namens “Die Mitte der Welt” Wind und nahm mir dazu die Lektüre vor.

19.09.16 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO-Zeugs.

20.09.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, abendlicher Workshop mit zweifelhafter Wirksamkeit und heiteres Beisammensein mit Freunden am Hafen.

21.09.16 : Der Mittwoch… verlief im Wesentlich fast genau wie der davor. (Routine-Alarm?)

22.09.16 : Am Donnerstag spürte ich den Schlafmangel der bisherigen Woche und hatte am Abend dennoch ganz schön mit dem Schneiden eines Interviews zu kämpfen. Nebenbei sah ich S. wieder, die in der Stadt war.

23.09.16 : Und dann lege ich mir an diesen Freitag noch eine nächtliche Sondersendung. Na ja, immerhin gelang mir noch ein “Power nap” im Vorfeld des sonst beschäftigten Freitages. Die Sendung mit T. war auch sehr schön.

24.09.16 : Wie habe ich es nur am Vormittag in einen Zug in die Heimat geschafft? Und wofür? Für einen Besuch auf dem Erntedankfest in Lauterbach. Dort gab es prämierte Rindtiere, Pferde, Kutschen und… lecker Essen. Danach brauchte ich am späten Nachmittag dann doch noch etwas Schlaf. Und am Abend ließ ich mich vom Fernsehen berieseln.

25.09.16 : Sonntag holte ich abermals etwas Schlaf am Vormittag nach und war am Nachmittag mit einem Tablet beschäftigt, bei dem es wohl Speicherplatzprobleme gab. Am Abend fuhr ich wieder in die Stadt und sah Oliver Stone’s “Snowden”. Der Film ist handwerklich topp und lässt einen die Ereignisse gut nachvollziehen. Hin und wieder kam mir das Setting übertrieben vor. Und natürlich fühlte mich etwas unwohl aufgrund der Geschichte und ihrer unfassbaren Reichweite. Man könnte also von einem “Downer” sprechen.

26.09.16 : Die Woche begann relativ anstrengend für mich. Nach der Arbeit und etwas Haushalt ging ich zeitig ins Bett.

27.09.16 : Ein Highlight des Dienstags war der Abend. Zunächst gönnte ich mir etwas Ruhe und besuchte dann G.. Gefeiert wurde später im ST-Club, wo komischerweise ein hoher Elektro-Anteil gespielt wurde. Irgendwie beneidete ich den DJ für seine Eigenwilligkeit. Und ich erfreute mich über mein Pflichtbewusstsein, welches mich noch vor Mitternacht zum Aufbrechen brachte. Ach ja, wiederholt traf ich im ST auf Arbeitskollegen. Den Heimweg verschönerte mir meine Playlist.

28.09.16 : Das Muster mit dem kurzen Nickerchen am Abend wiederholte sich abermals am Mittwoch, wobei hier wieder Routine herrschte. Sprich: ein Treffen der Musikredaktion, das vielleicht zu lange ging.

29.09.16 : Am Abend traf ich mich mit K. für einen Besuch bei Pesto Peter, der irgendwas mit seiner Speisekarte hatte. Es war relativ frisch draußen. Ich erledigte danach noch einen kurzen Einkauf und entkam dem Regen einigermaßen gut.

30.09.16 : Der Freitag verlief relativ routiniert – erst Arbeit, dann Radiosendung, Besuch bei Freunden und ein Gang in den Freigarten.

01.10.16 : Am Samstag fuhr ich wieder in die Heimat, hatte einen entspannten Vormittag und schaute “Mr Robot”. Für den Abend gab es leichte Kost in Form eines Films.

02.10.16 : Für den Sonntag stand ein abendlicher Besuch bei B. auf dem Plan. Wir feierten in seinen Geburtstag rein und es wurde ordentlich geschlemmt.

03.10.16 : Mein Feiertagsverlauf in Kurzform: Langes Ausschlafen, Sport und Radio-Vorbereitungen.

04.10.16 : Auch am Dienstag hielt mich das Tüfteln an Radiosendungsdingen am Abend (sozusagen nach der Arbeit) beschäftigt.

05.10.16 : Mittwoch: Arbeit, Radiosendung, Musikredaktionstreffen, SEA+AIR im Peter-Weiss-Haus (Konzert).

06.10.16 : Überraschung am Donnerstag: es gab Frühstück auf Arbeit. Ansonsten stand wieder eine Kinosendung auf dem Plan, die abermals ausgiebig nachbereitet wurde. Ich glaube, sogar erstmals mit Wiederholung fürs Wochenende.

07.10.16 : Ausflugszeit. Das war der Grund, warum ich den Besuch zu C.’s Geburtstag absagen musste. Unser Kollegium fuhr nach dem Mittag nach Jena. Ich nutzte die Zeit zum… na?… Schlafen natürlich. Entsprechend groggy ging es mir bei den Pausenhalten. Abends hatten wir Essen im Hotel.

08.10.16 : Der Samstag in Kurzform: Frühstück (mit Buffet) in Jena, Stadtführung in Erfurt, Stadtführung in Weimar (inklusive Zwiebelmarkt), Bowling in Jena und spätabendliches Nachtleben in Jena.

09.10.16 : Nach dem Frühstück ging es wieder per Bus nach Rostock. Auf der Fahrt schaute ich mit P. ein paar Folgen “Stranger Things”. Endlich zu Hause angekommen, legte ich mich schlafen. Am Abend ging ich noch ins Kino. “Der Untertan” ist ein Klassiker, den ich nicht kannte, und den ich überraschend gut fand. Wirklich sehenswert.

10.10.16 : Montag in Kurzform: Arbeit, Sport, Kino -> in diesem Fall “Die Insel der besonderen Kinder”, ein sehr schöner Fantasy-Film der Marke Tim Burton. (8/10)

11.10.16 : Am Dienstag fühlte ich mich wieder ganz schön müde, weswegen ich nach der Arbeit nicht mehr viel unternahm und eher daran arbeitete, früh ins Bett zu kommen.

12.10.16 : Ein ganz normaler Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion, Besuch im Café Marat.

13.10.16 : An dem Tag hatte ich nach der Arbeit ein Planungstreffen zu einem “Mehrsprachigkeitsprojekt” und ging schließlich wieder ins Kino. “Welcome To Norway” hielt quasi, was der Trailer verspricht, wenn auch der Drama-Anteil nicht zu unterschätzen ist. Leider war die eine oder andere Nebenhandlung etwas bizarr. (7/10)

14.10.16 : Am Freitag gelang es mir, für eine Radiosendung erstmals internationale Gäste einzubauen. Wolves & Wolves & Wolves & Wolves waren in der Stadt und schauten im Sendestudio vorbei. Mit B. ging ich am Abend dann ins Peter-Weiss-Haus und sah sie live. Sehr druckvolles Konzert.

15.10.16 : Ganz schön auf die Uhr musste ich am Samstag schauen. Denn nicht nur hatte ich einen Skype-Termin mit J., der am anderen Ende der Welt verweilte, sondern noch einen Studiokurs. Darüber hinaus kommunizierte ich noch mit Jan Blomqvist zwecks Interview-Termin. Nach dem Interview besuchte ich T. bei ihrer Wohnungseinweihungsfeier. Danach traf ich S. am Bunker und erfuhr, wie sich so ein 90s-Rave anfühlt/anhört. (Die Bässe merkt man mehr, als dass man sie hört.) Und auch den Anfang von Marusha’s Set nahmen wir noch mit. Die Nacht war für mich dann allerdings noch nicht zu Ende. Ich ging noch in den Stadtpalast und erfreute mich am Live-Set von Jan Blomqvist. Die Party hatte das Motto “Im Rausch der Sinne”. Berauschend war neben der Musik auf jeden Fall noch die Deko. Auf dem Heimweg traf ich U. auf dem Dobi.

16.10.16 : Nach so einem aufregenden Samstag nutzte ich den Sonntag primär zur Erholung.

17.10.16 : Am Montag war ich erstmals bei einer Sneak Preview (im O-Ton). Ich hatte im Vorfeld recherchiert, welche Filme in Frage kommen könnten. Und letztendlich war auch “The Accountant” einer der Kandidaten. Der Film mit Ben Affleck ließ mich manchmal an seine Batman-Rolle denken, überzeugte mich dennoch irgendwie. Ein spannender Thriller mit kleinen guten Plottwists. (7/10)

18.10.16 : Oh, was für ein Dienstag. Ich eilte nach der Arbeit zum Hauptbahnhof, fuhr nach Hamburg, checkte kurz im Intercity-Hotel dort ein, stärkte mich noch kurz im Europa-Center (oder wie auch immer diese Einkaufspassage heißt) und war dann auf dem Weg ins “Übel & Gefährlich”) Grund: Roosevelt. Der Support-Act war okay, seine Musik kam mir allerdings nach 20 Minuten eintönig vor. Auf den Haupt-Act durfte dann sogar noch etwas gewartet werden. Aber es war es wert. Das Konzert war wunderbar. Ich ließ mir danach noch ein Album signieren und war kurz nach Mitternacht wieder im Hotel – mit der Aussicht auf eine sehr kurze Nacht.

19.10.16 : Gegen 4 Uhr noch was war ich wieder auf dem Hauptbahnhof und total überrascht, dass erste Fressbuden bereits geöffnet waren. Die Bahnverbindung brachte mich zunächst nach Lübeck und dann nach Rostock… bis ich noch vor 9 Uhr wieder im Büro war und meiner Arbeit nachgehen konnte – noch mit Roosevelt-Merch in der Tasche. Am Abend gab es noch eine Vollversammlung bei LOHRO. Ich ließ mich für die Wahl des Redaktionsausschusses aufstellen… und wurde gewählt. Wir gingen noch ins Café Marat und plauderten viel.

20.10.16 : Donnerstag: Arbeit, Sport, Planungstreffen wegen der “Mehrspachigkeits-Web-Geschichte”. Dazu gönnte ich mir Aisa-Food.

21.10.16 : Freitag: Arbeit + Reise in die Heimat.

22.10.16 : Ein Wochenendtag in der Heimat – also viel Schlaf, Entspannung und auch das Übliche Maß an Berieselung durch Leitmedien.

23.10.16 : Die Abendbeschäftigung für Sonntag war Ove. Der Künstler gab ein Küchenkonzert und wusste zu unterhalten. Auch die Lieder waren schön. Ich investierte in eine Konzertkarte für November(, was dann auf 2017 verschoben wurde).

24.10.16 : Zum Wochenstart ereilte mich wieder Müdigkeit… und ich wollte abends nur noch ins Bett.

25.10.16 : Weise war ich am Montag, denn der Dienstag wurde lang. Zunächst durch das Treffen des Kulturnetzwerk-Vorstandes und schließlich dank Besuch im Kro.

26.10.16 : Der Mittwoch wurde überschattet durch einen Kinotermin. Leider hatte ich dadurch kaum Zeit für die Musikredaktion und noch weniger Zeit für die Vollversammlung des Hackspace-Vereins. Mit A. ging ich in die Innenstadt und sah “Doctor Strange” in der Vorpremiere. Der Film ist visuell eindrucksvoll und auch handlungsmäßig sehr kurzweilig. Anschließend fanden wir uns noch im Café Marat ein, wo S. in ihren Geburtstag reinfeierte.

27.10.16 :  Der Donnerstag in Kurzform: Arbeit, erstes Treffen des neuen Redaktionsausschusses, LOHRO-Stammtisch in der Gelben Katze, Einladung zum Geierbesuch via U..

28.10.16 : Der Freitag schien sehr routiniert abzulaufen – mit Arbeit, Sendung und Sport. Aber dann packte mich die Abenteuerlust und ich nahm eine letzte Möglichkeit wahr, die neue Verfilmung von “Das kalte Herz” im Kino (in Lütten Klein) zu sehen. Der Andrang war überschaubar für so eine Spätvorstellung. Der Film hat mir leider eher weniger gefallen. (5/10)

29.10.16 : Endlich wieder ausschlafen. Nach ein wenig Haushaltsdingen traf ich mich am späten Nachmittag mit C., um Die Höchste Eisenbahn zu interviewen. Danach ruhte ich mich etwas aus. ging zu M. und schließlich zum Konzert, welches ein Highlight des Jahres war. Ich investierte nicht nur in einen Merch-Beutel, sondern half J. noch auf der “Jagd” nach Unterschriften. Und auch sonst war der Abend sehr schön und ausschweifend.

30.10.16 : Zwei Dinge zu diesem Sonntag: Ausschlafen und Kinobesuch zu “Doctor Strange” (im O-Ton).

31.10.16 : Der Feiertag kam wie gerufen und wurde natürlich gewinnbringend für das Schlafkonto genutzt. Ansonsten gönnte ich mir 2 Stunden für eine Sondersendung, bereitete abermals Radiodinge vor und schaute mir “American Honey” im Kino an. Der Film nimmt einen mit, auf die positive wie auf die negative Art. Mich regte der Film zum Nachdenken an, wenn auch ich mich leicht deprimiert fühte. (7/10)

01.11.16 : Da war er also nun: der November. Und immer noch war ich mit der Aufarbeitung hier im Blog nicht fertig. Und auch an diesem Dienstag gab es wieder abendfüllende Angelegenheiten – nämlich ein Planungstreffen in der Gelben Katze.

02.11.16 : Ein Mittwoch nach Routine: Arbeit und Musikredaktion.

03.11.16 : Der Donnerstag sprang ein wenig aus dem Rahmen. Zunächst mal aufgrund eines Zahnarzt-Termins zu Tagesbeginn und dann noch wegen einem “Last-Minute-Interview” 30 Minuten vor Sendungsbeginn. Knapper hätte ich das echt nicht haben müssen. Aber spaßig war es dennoch. Die Kinosendung lief und wurde umfassend nachbereitet.

04.11.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Schlaf und Sport.

05.11.16 : Am Samstag bereitete ich das Interview noch mal auf und ging zum 10. Comic-Treff ins Marat. Das von mir erstellte Quiz war abermals ziemlich anspruchsvoll. (Mit anderen Worten: schwierig.) Ein paar neue Gesichter waren anwesend. Nach dem Treff schauten wir noch passenderweise “V wie Vendetta”.

06.11.16 : Der Sonntag war im Wesentlichen zum Ausschlafen da.

07.11.16 : Ein Wochenstart beinahe wie immer: Arbeit, Sport und Radiozeugs.

08.11.16 : Auch am Dienstag gab es wenig Neues in dieser Auflistung.

09.11.16 : Immens früh stand ich Mittwoch auf, um dann stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein. Das Ziel der Dienstreise war Darmstadt. Die Bahn hatte Verspätung. Mittag gabs in Frankfurt bei BK. Das Meeting war zäh und mühselig, aber wenigstens hatten wir Kekse. Abends aßen wir in einem Restaurant mit All-You-Can-Eat-Grill/Buffet. Und später saßen wir noch in der Hotel-Lobby und plauderten… über Arbeit.

10.11.16 : Was war ich froh, dass das zweite Meeting schneller ging als angesetzt. Wir konnten somit eine Bahn früher nehmen und waren abends wieder in Rostock. Ich schmiss meine Sachen in die Ecke und eilte sogleich wieder in die Innenstadt, um mir “Die Mitte der Welt” im Kino anzusehen. Ein skurriler Genre-Mix, den ich kaum mit irgendwas vergleichen kann. (7/10)

11.11.16 : Elfter Elfter: Oh, wie schön. Es gab Pfannkuchen auf Arbeit. Ansonsten war ich immer noch leicht übermüdet. weswegen ich mich nach der Sendung noch kurz schlafen legte, ehe ich zu M. ging und von dort aus ins Kino – zu “Der Mann, der vom Himmel fiel”. Als Teil der Veranstaltungsreihe “Musik trifft Film” wurde danach noch aufgelegt. Und es gab Bowle. Die Nacht sollte kurz werden.

12.11.16 : Entsprechend umständlich fiel mir der Start ins Wochenende – inklusive Fahrt in die Heimat.

13.11.16 : Endlich wieder ausschlafen. Der Sonntag auf Rügen war wie geschaffen dafür, ein paar Serienfolgen aufzuarbeiten. Ua. war ich immer noch nicht mit “Luke Cage” fertig.

14.11.16 : Der Montag in Kürze: Schlaf und Unterhaltung.

15.11.16 : Und jährlich grüßt die Erinnerung an meine Person bzw. das Altern. Ich begann meinen Geburtstag mit einem schönen Frühstück in der Heimat. Für meine Zugfahrt war leider wieder Schienenersatzverkehr vorgesehen – ebenfalls ein wiederkehrendes Element zu dieser Jahreszeit. Beim Zwischenstopp in Stralsund gönnte ich mir einen Comic-Band. Als ich wieder in der Stadt war, erfreute mich die Ankunft eines weiteren Comic-Bandes, den ich auch zugleich las. Dann wurde es Zeit für ein paar Erledigungen und schon war es Abend. Diesen verbrachte ich mit Freunden bei einem Dinner in der Grünen Kombüse und danach noch in der Barke.

16.11.16 : Der Mittwoch in Kürze: Arbeit, Sport, Musikredaktion. Auf dem Heimweg regnete es.

17.11.16 : Der Tag fing unschön an, weil mein Wecker stehen geblieben ist. Entsprechend wurde meine Planung etwas umgeworfen. Am Abend ließ ich mich abermals auf ein Planungstreffen ein, welches wider Erwarten kurz und effektiv abgehandelt wurde.

18.11.16 : Dieser Freitag wird mir bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleiben. (Zur Not kann ich auch hier nachlesen.) Ich hatte mir einen halben Tag frei genommen, um mittags einen Zug Richtung Berlin zu nehmen. M. kam mit und unterwegs bastelten wir an der Interview-Vorbereitung für The Slow Show. Wir blieben relativ gut im Zeitplan, mussten am Venue jedoch eine Weile auf die Band warten. Nach Interview 1 folgte noch ein Weiteres mit dem Support “I Have A Tribe”. Danach wurde es für mich spannend, da ich erstmals AirBnb ausprobierte. Nur leider war ich nicht firm genug, die Adresse richtig zu finden und stand doch tatsächlich minutenlang im Regen. Schließlich hat alles nach 2 Telefonaten doch noch geklappt und ich hatte ein 1A Zimmer in zentraler Lage. Am Abend traf ich mich mit M. bei Curry 36, einem “Hotspot”, den ich immer noch wahrnehmen wollte. Das Essen war schnell und lecker. Dann ging es zum Konzert, wo es sehr viel Andrang gab. Die Stimmung war großartig und wir danach sehr happy. Der nächste Stopp war Kreuzberg, wo es zu einem weiteren Konzert ging. Mozes And The Firstborn waren in der Stadt und legten eine energiegeladene Show hin. Ich gelang danach noch an eine Station-ID.. und wir brachen zusammen auf.

19.11.16 : Ich stand – in Relation zu dem ereignisreichen Vortag – relativ zeitig auf und ging noch etwas einkaufen. Am einem Samstag in Zentral-Berlin nicht die beste Idee. Dennoch fand ich taschenweise neues Zeug, welches ich dann -inklusive Donuts – wieder mit nach Rostock nahm. In der StraBa vom Bahnhof traf ich noch auf K. und berichtete ihr von meiner Reise. Am Abend wollte ich jedoch nur noch entspannen.

20.11.16 : Am Sonntag hatte ich einen Termin mit A., den ich leider etwas verspätet wahrnehmen konnte. Planungsdinge wurde ausgetauscht. Am frühen Abend schaute ich mir “Paterson” im Kino an. Wow, dass mir ein so zurückhaltend ruhiger Film dermaßen gefallen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Film ist wie ein Gedicht an den Alltag. Vielleicht liegt es auch an meiner Situation, dass ich mich daran so erfreuen konnte. (8/10)

21.11.16 : Wochenstart wie immer? Nö, denn ich traf mich am Abend mit I., die in der Stadt war. Wir kauften zusammen ein und kochten eine Gemüsepfanne mit Weichweizen. (Sehr lecker.) Es tat gut, mal wieder ein wenig Austausch mit Menschen zu haben, die man selten sieht.

22.11.16 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, eine große Bemusterungs-Session mit M. und die Sichtung der AMAs.

23.11.16 : Der typische Mittwoch für mich: Arbeit und Musikredaktion, wenn auch mit kleinem Eklat im Nachgang.

24.11.16 : Eigentlich war für den Donnerstag wieder eine “Late Night”-Sendung geplant, aber wegen verstimmter Gemüter musste die ins Wasser fallen. Ich nutzte die damit gewonnene Zeit für mehr Schlaf, wenn auch ich mich etwas ärgerte, da ich schon einige Zeit in die Vorbereitung investiert hatte.

25.11.16 : Manchmal habe ich auch ein Händchen für Wiederholungen. Es ergab sich abermals der Fall, dass ich kurz vor Sendung noch ein Telefoninterview hatte. Und nach der Sendung ging ich noch kurz einkaufen, um ein paar Mitbringsel zu haben. Denn N. lud zur Geburtstagsfeier ein. Und diese ging bis in die Morgenstunden.

26.11.16 : Schade eigentlich, dass ich mich nicht nur einer Sondersendung verschrieben hatte (mit Schmutzki und Riot Teddy), sondern im Anschluss noch ein paar Technikdinge mit M. bespechen wollte. Warum schade? Weil das alles in einem ausgeschlafenen Zustand bestimmt spaßiger gewesen wäre. Zum späten Abend schaute ich dann den Film “Wir sind die Flut” im Kino. In Ansätzen sehr schön gedreht, aber handlungstechnisch spätestens am Ende irgendwie ungenügend. (6/10)
Danach verweilte ich mit J., L. und J. noch im Geier, und brachte zwei von denen noch zur Bushaltestelle.

27.11.16 : Auch am Sonntag fühlte ich mich zum späten Tagesbeginn nicht wirklich munter. Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin am Bahnhof – tauschte ein Buch gegen Plätzchen. Erst dann fiel mir ein, dass schon erster Advent war. Nächste Erledigung: Ich orderte für Mittwoch eine größere Menge Brötchen. Am Abend ging ich abermals ins Kino zu “Fantastic Beasts And Where To Find Them”. Der Film enttäuschte mich in erster Linie wegen der faden Charaktere, auch wenn die Schauspieler eigentlich brauchbar agierten. Die Geschichte wirkte auf mich arg trivial. (Hauptsache Harry-Potter-Bezug.) (6/10)

28.11.16 : Der Wochenstart verlief für mich ungewollt hektisch, da ich mich in der Zeit ein wenig verschätzt hatte. Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo es ein Treffen zu Web-Dingen gab. Danach schnitt ich jede Menger Audio-Trailer. Und schließlich gönnte ich mir “I, Daniel Blake” im LiWu-Kino. Der Film nahm mich sehr mit und wühlte meine Gedanken ordentlich auf. So muss ein Drama sein. (8/10)

29.11.16 : Und wieder so ein verrückter Dienstag. Ich schob nach der Arbeit noch ein wenig Sport ein, eilte dann zum Bahnhof und fuhr mit A. und M. nach Hamburg. Dort ging es Richtung Reeperbahn für eine kurze Stärkung. Ein Döner-Laden sollte es sein, der im Einflugsgebiet von “netten Damen” lag. Am Venue des exklusiven Roosevelt-Konzertes, für welches man Tickets nur gewinnen konnte, wurde uns Glühwein angeboten – in exklusiven Metalbechern. Das Konzert wurde von Kameras mitgeschnitten, war aber nicht weniger schön. Es gab keinen Support-Act. Ich wusste ja schon so ungefähr, wie es ablaufen würde, und konnte es noch mehr genießen als ein paar Wochen zuvor. (Auch war es weniger voll.) Danach hatten wir nicht all zu viel Zeit für eine Stärkung und waren dann schon wieder auf dem Weg zum Bahnhof, um den letzten Zug nach Rostock zu nehmen. Gegen 2 Uhr war ich zu Hause.

30.11.16 : Noch vor 7 Uhr war ich wieder unterwegs, um meine Brötchen abzuholen, dann zur Arbeit zu fahren und knapp 90 Minuten mit Frühstücksvorbereitung zu verbringen. Insofern schon ein besonderer Arbeitstag. Am Abend hatte ich ein Telefoninterview mit Wendja, zu dem ich einerseits gut vorbereitet war und über dessen Antworten ich mich andererseits positiv wunderte. Nach dem Treffen der Musikredaktion schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und wollte dann baldigst nach Hause (bzw. ins Bett).

01.12.16 : Schon ist es Dezember und mein Blog immer noch nicht aufgearbeitet. Der Tag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, der Kinosendung und der Vorproduktion einer weiteren Sendung (bis in die späten Abendstunden).

02.12.16 : Am Freitag ging es von der Arbeit aus gleich Richtung Busbahnhof, wo ich erstmals mit einem Flixbus unterwegs war – Richtung Hamburg. (Ja, richtig, schon wieder Hamburg. Das zweite Mal in dieser Woche.) Unterwegs wollte ich so schön wegdösen und wurde vom Anruf einer Promo-Dame geweckt. -.- In Hamburg angekommen holte ich mir eine Tageskarte und fuhr zu S. und H., wo ich auf S., K. und C. traf. Ich legte kurz ab und schon waren wir auf dem Weg zum Hamburger Dom. Dort wurde wieder viel geschlemmt, jedoch weniger gefahren. (Auch wenn einige Fahrgeschäfte einladend aussahen.) Das Feuerwerk war sehr schön. Auf dem Heimweg merkten wir, wie eisig das Wetter doch war – jedenfalls, wenn man 15 Minuten auf den Bus wartet.

03.12.16 : Es gab selbstgemachte Brötchen zum Frühstück. Auf dem Weg nach Rostock machten S. und C. noch kurz bei einem “Spezialgeschäft” Halt. Mir gelang es abermals sehr gut hin und wieder einzuschlafen. In Rostock angekommen schrieb ich mit G. und die Pläne für den Abend wurden konkreter. Ich ging noch einkaufen. Wir schauten zunächst einen Film (BvS) und gingen dann in den Bunker, wo es 90er-Musik gab und wo wir noch M. trafen.

04.12.16 : Zweiter Advent. Und dieser wurde zelebriert mit einem veganen Brunch. G. und K. waren dabei und alle wurden satt. Zum Mittag legte ich mich wieder hin und am Abend schaute ich irgendeinen Film, den ich noch sehen wollte.

05.12.16 : Die Woche begann mit einem überlangen Arbeitstag. Danach machte ich nur kurz noch Erledigungen und wollte nur noch ins Bett.

06.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Sport, Planungstreffen bei LOHRO.

07.12.16 : Ausnahmsweise gönnte ich mir eine Radiosendung am Mittwoch (nach der Arbeit), blieb noch kurz zum Treffen der Musikredaktion und schaute dann bei der Weihnachtsfeier im Hackspace vorbei.

08.12.16 : Der Tag verlief alles andere als wie geplant. Es ging damit los, dass ich abermals sehr lange im Büro zu tun hatte. Eigentlich wollte ich schon jegliche Abendtermine absagen. Dann entschied ich mich um, ging noch kurz einkaufen und besuchte dann C. und L. zu seinem Geburtstag. Dort lernte ich neue Menschen kennen und es wurde viel über Politik geredet.

09.12.16 : Die Reue am Freitag hielt sich in Grenzen. Das frühe Aufstehen hatte geklappt. Und ich hatte nur einen halben Arbeitstag. Mittags befand ich mich auf dem Weg nach Berlin und dort zunächst zu A. (2), die eine WG am Maibachufer gefunden hatte. Eine interessante Gegend. Am Abend hatte ich einen Interview-Termin mit The Sigourney Weavers. Und dieser verlief total entspannt. Danach tätigte ich noch ein paar Erledigungen. Mein Abendessen hatte ich beim Burgermeister. Und schließlich ging es mit A. (1) und M. zum wohl kleinsten Konzertsaal des Stadtteils (?). Die Support-Acts teilten sich eine Gitarre und sangen sowohl gefühl- als auch kraftvoll. Aber richtig laut wurde erst bei TSW. Super Stimmung. Später kam noch A. (1) dazu und es wurde Zeit zum Aufbrechen. Zurück in ihrer WG schauten wir noch eine Folge Cosmos.

10.12.16 : A. war am Vormittag sehr mit Vorbereitungen für ihren Sprachkurs beschäftigt – und zwar Crepes. Gegen Mittag brach ich wieder auf nach Rostock. Zu Hause angekommen schmiss ich die einen Sachen in die Ecke und packte die anderen (Comics) in meine Tasche. Ich ging zum Comic-Treff, der ausnahmsweise in der Frieda 23 stattfand, wo ein Aktionstag im Gange war. Wirklich viele kamen zwar nicht zum Treff, dennoch tauschten wir uns über unsere Highlights des Jahres aus. Später ging ich mit M., J., L. ua. noch in den Geier.

11.12.16 : Lange ausschlafen konnte ich an diesem Sonntag nicht, denn ich wollte noch etwas schaffen, bevor ich am frühen Nachmittag erstmals etwas vom Weihnachtsmarkt mitbekommen hatte. Mein spätes Frühstück waren quasi Mutzen. Ich traf mich mit S. und Co. am Kino, wo es zu einer Vorpremiere von Vaiana ging – zwar auf Deutsch, aber dafür in 2D. Der Film und auch der Vorfilm hatten richtig Spaß gemacht. Auf dem Heimweg ging ich noch kurz zu LOHRO und holte ein paar Comics. Dann zu Hause war noch noch mein Bett interessant.

12.12.16 : Bin ich ein Held oder dumm? Da musste ich doch noch ein paar Urlaubstage in diesem Jahr nehmen und ich lege mir dann eine Frühsendung in den Plan. Und so stand ich am Montag um 4 Uhr noch was auf, um dann ab 6 Uhr 3 Stunden Radio zu machen. Gegen Mittag fuhr ich kurz in die Stadt, um mir eine Kinokarte für Sonntag zu holen. Am Abend war ich abernals bei LOHRO zugegen, um einen Kurs zum Schnittprogramm zu geben.

13.12.16 : Und so dürfte es wenig verwunderlich sein, dass ich trotz verlängertem Wochenende am Dienstag nach der Arbeit wieder so knülle war, dass ich nur noch schlafen wollte.

14.12.16 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

15.12.16 : Ein besonderer Arbeitstag: nicht nur, weil er länger ging, als erhofft, sondern weil am Abend die Weihnachtsfeier stattfand. Diese bestand aus einem Buffet im obersten Stock des Sporthotels (hinter der Neptunschwimmhalle) und anschließendem Bowling im HCC. Alles gut überstanden. Mein Preis: eine Flasche Amaretto.

16.12.16 : Ein weiterer ungeplanter freier Tag. Dieses Mal mit Ausschlafen und viel Ruhe. Am Nachmittag eine 2-Stunden-Sendung (mit zwei Studiogästen). Im Anschluss eine Weihnachtsfeier inklusive Wichteln und Karaoke. Und wie das eben so ist… dann noch ein 4-stündiger DJ-Gig im Zwischenbau.

17.12.16 : Hatte ich mir für diesen Samstag etwas vorgenommen? Nein. War das gut so? Oh ja.

18.12.16 : Auch für den Sonntag ließ ich mir Zeit. Irgendwann am Nachmittag traf ich bei LOHRO ein und schnitt ein Interview zurecht. Am Abend ging ich in die Innenstadt zur Sichtung von “Rogue One: A Star Wars Story” im O-Ton.

19.12.16 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sendung, Sport, Kinobesuch.
“Jacques – Entdecker der Ozeane” empfand ich doppelt eindrucksvoll – als Drama mit guter Besetzung und als Naturfilm mit wunderschönen Bildern. (8/10)

20.12.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Schlaf.

21.12.16 : Für den Mittwoch war das finale Treffen der Musikredaktionn für dieses Jahr angesetzt. Demnach gab es Einiges zu entscheiden. Und schließlich war da noch ein spannendes Fußballspiel, welches wir verfolgten.

22.12.16 : Der Donnertag in Kurzform: Arbeit, Einkauf, Besuch bei S. zum Abendessen (glutenfreihe Pizza mit Blumenkohl-Mandel-Teig) und schließlich eine neue Spät-Sendung mit T. planen und durchführen.

23.12.16 : So einen Freitag müsste ich nicht wiederholen. Knapp 3 Stunden geschlafen, dann aufgerappelt für eine dreistündige Radio-Sendung und danach ins Büro. (Zur Info: an dem Tag sollte ich eigentlich frei haben.) Am Abend legte ich noch eine kurze Runde sportliche Betätigung ein und war dann so fertig mit der Welt, dass ich noch vor 20 Uhr im Bett landete.

24.12.16 : Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal zu Heiligabend schon vor 6 Uhr aufgestanden bin. Na ja, die Taktik, einen frühen Zug in die Heimat zu nehmen ging auf. Die Bahn war ziemlich leer. Pünktlich kam ich auch an. Dann hatte ich Frühstück und das Angebot, ein wenig schwimmen zu gehen. Chance genutzt. Am Nachmittag schaute ich “Jersey Girl” – ein “All-Time Favorit” für die Feiertage. Am Abend betätigte ich mich in der Küche. (Lange nicht mehr gekocht.) Das Essen gelang.

25.12.16 : Den ersten Weihnachtsfeiertag 2016 ließ ich so spät wie möglich beginnen. Tagsüber war mir nach audiovisueller Berieselung. Zum Abend kam Besuch aus Garz und wir gingen essen. Und schließlich gab es noch einen franzöische Komödie zum Abend.

26.12.16 : Und wieder ein Feiertag zum Entspannen. Das Wetter bot sich für einen Spaziergang an, der in windigem Nieselregen endete. Am Abend wurde es wieder festlich – mit urst leckerer Ente.

27.12.16 : Ausschlafen Fehlanzeige. Dafür ein üppiges Frühstück und die Aussicht auf weiteren Schlaf am Vormittag. Am Nachmittag organisierte ich noch einige Dinge, bevor es wieder zurück ins Stadtleben ging – und dies zur Einstimmung gleich mal mit 30 Minuten Verspätung. Ich ließ es mir dann aber doch nicht nehmen und gönnte mir einen Kinobesuch in Lütten Klein – nur um festzustellen, dass diese Jahreszeit scheinbar viele dazu einlädt, selbiges zu tun. Ich stand mindestens 20 Minuten in der Schlange, verpasste aber glücklicherweise nur ein paar Minuten Vorprogramm. Leider empfand ich den Film schon während des Schauens als schwach.

28.12.16 : Endlich wieder in den Arbeitsalltag kommen. :/ Ich hätte eigentlich lieber drauf verzichtet. Aber es ging dann doch nach einer Weile. Für den Abend hatte ich gleich mehrere Anfragen, die ich allerdings ausschlug, weil ich in weiser Voraussicht lieber Schlaf tanken wollte. Und so ging ich auch ziemlich zeitig ins Bett.

29.12.16 : Mein Mittwoch in Kurzform: Arbeit und Radio-Freizeit. Und eben diese animierte mich, mein 3. Jubiläum abermals mit einer Sondersendung zu feiern. Im Anschluss daran wurde mit M. noch etwas technisch geplant.

30.12.16 : Ein letzter Arbeitstag in 2016, natürlich mit der Extraportion Stress wegen Support-Einsätzen. Dann wurde noch etwas abgerechnet und ich brach auf in den verdienten Feieraben, Und zwar zu LOHRO, wo es eine extra-lange Sendung zu den Titeln der Wochen in 2016 gab. Nebenbei kochte ich Nudeln.

31.12.16 : Und wieder ein ungewöhnliches Silvester verlebt. Es fing damit an, dass ich relativ zeitig aufgestanden bin, um noch etwas Sport zu machen. Danach war ich einkaufen und holte ua. meine bestellten Pfannkuchen ab. Und dann wurde es auch schon Zeit, in die Puschen zu kommen, damit ich rechtzeitig um 12 Uhr in der Frieda 23 war. Dort hatte ich mit A., C. und M. einen 10-stündigen Sendungsmarathon. Zwischendurch gab es auch leckeres Essen. Am späten Abend setzte ich mich von der Gemeinschaft ab und besuchte S.. Dort gab es… abermals Essen… und heißen Cranberry-Saft. (Wer hätte gedacht, dass der heiß besser schmeckt.) Die Böllerei verfolgte ich mit B. aus sicherer Entfernung vom Treppenhausfenster aus. Und dann trat schon allgemeine Müdigkeit auf. Der Heimweg war erfreulich ereignisfrei und ich fiel gegen 4 Uhr ins Bett.

Es verbleibt mit der Aussicht auf ganz oft „Frohes Neues“ zu sagen
F.

Logbuch : ein frischer Juli

Juli 18, 2016

Logbuch

Natürlich stellte ich mir bereits die Frage, inwiefern mir das Bloggen noch liegt. Ich kam zu der Erkenntnis, dass es nebst anderen Tätigkeiten aktuell eine erhöhte Herausforderung darstellt, hierbei wieder zu einem regulären Turnus zu finden. Stichwort Zeitmanagement.

Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass es jeden einmal treffen wird – das Gefühl, mit der Freizeit unzureichend umgehen zu können.

07.07.16 : Eine Gelegenheit zum Ausschlafen? Ja, und diese habe ich auch genutzt. Dann ging es aber auch wieder etwas kritisch weiter, da die von der Kinoredaktion genutzte Ethernet-Plattform nicht erreichbar war. Stundenlange Vorbereitung schien verloren. Ich ärgerte mich, keine Sicherungsmaßnahmen im Vorfeld unternommen zu haben. (Daber hatte ich bereits ein Ersatz-Pad eingerichtet, für genau solche Fälle.) Aber dann Glück im Unglück. Als ich bei LOHRO eintraf, ging die Seite wieder. Die Sendung war wie erwartet wortlastig. Der eine oder andere Programmpunkt entfiel aus Zeitgründen. Sehr erfreut war ich über das Feedback unserer Ticket-Verlosungen. Denn erstmals hatten wir mehrere Veranstaltungen im Angebot. Auch die Nachbereitung gelang mir sehr zeitnah.
Nur Eines wollte mir an diesem Tag dann nicht mehr gut gelingen – das Einschlafen. Stundenlang lag ich wach im Bett.

08.07.16 : Welch Ironie, dass ich mir ausgerechnet für diesen Tag ein “Frühprogramm” verordnet hatte. Es kam mir vor, als hätte ich nur kurz die Augen zugemacht und darauf den Tag begonnen. Überrascht stellte ich fest, dass ich bei LOHRO nicht mal allein war mit der Müdigkeit und so. Selbstverständlich konnte ich nach dem Radio-Einsatz das Schlafnachholen kaum erwarten. Am Abend hatte ich noch mal kurz eine Stunde Spaß on air – wobei ich in einem ordentlichen Wolkenbruch geraten bin, als ich auf dem Weg war und noch M. traf. Nach der Sendung eilte ich zu S., wo wir in vergnügter Runde schlemmten und Bud-Spencer-Filme schauten. (Lange nicht mehr so gute Spaghetti gegessen. Und auch die Bohnen waren 1A.)

09.07.16 : Morgens übermüdet in die Heimat fahren, ist mir immer noch vertraut. Und doch fängt mich die Ruhe dann gern mal wieder auf. Am Nachmittag bummelten wir zwecks Einkauf in der Gegend und zum Abend hatten wir Besuch von Nachbarn. Wir schauten so eine furchtbare “Ninja-Sendung”.

10.07.16 : Ausschlafen deluxe, sage ich nur. Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Putbus, wo eine Art “Lifestyle-Messe” dem gut betuchten Publikum vor Augen hielt, wie man sein Geld für edle Einrichtungsgegenstände ausgeben kann. Ua. gefiel mir die moderne Edelstahlkunst. Das kulinarische Angebot war einfach, aber dafür fast unverschämt teuer. Dank der relativen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns nach einer Stunde eher ermattet. Am Abend gönnten wir uns bescheidene TV-Unterhaltung.

11.07.16 : Aufstehen, Frühstück, Ruhe, dann Eile – und wieder in der Stadt, wo ich nicht mehr viel unternahm.

12.07.16 : Zwei Termine hatte ich am Vormittag. Der Erste erschöpfte mich körperlich, der Zweite geistig. Auf dem Heimweg erhielt ich einen Anruf wegen Smartphone-Schwierigkeiten. Ich schlief noch ein wenig am Nachmittag und verlor dann wieder fast meine Nerven bei einem Online-Formular. Am Abend wurde alles besser, als ich zu G. ging und wir mit N. und T. in den ST-Club gingen. Dort wurde uns sogar ein Drink ausgegeben.

13.07.16 : Den Tag begann ich sportlich, gefolgt von einem Auswertungstreffen, welches Stunden ging. Danach war ich redaktionell tätig, wurde sogar verköstigt und ließ den Abend im Freigarten ausklingen. (Inklusive spontanem Subway-Abstecher.)

14.07.16 : Selten war ich so viel unterwegs wie an diesem Donnerstag. Zunächst ging es für mich in die Südstadt. (Termin) Von dort aus ins Hansa-Viertel. Und schließlich war ich noch in der KTV unterwegs. Außerdem erlebte ich, wie viel Trubel in einem kleinen Copyshop los sein kann. (Na ja, Studenten drucken halt gefühlt jede Woche irgendwelche Arbeiten.)
Am Abend gönnte ich mir noch eine Dröhnung Bemusterung… und begann mit “Pokémon Go”. 😛

15.07.16 : Der Tatendrang vom Vortag hinterließ seine Spuren. Mir war nach Ausgleich. Und so unternahm ich für einen Freitag relativ wenig. Am Abend ging ich ins Kino.
“Toni Erdmann” – dies ist definitiv ein außergewöhnlicher Streifen aus diesen Landen. Ich war beeindruckt, wie realistisch mir das Business-Umfeld vorkam. (Nicht dass ich da Kenntnisse hätte.) Und auch das im Trailer vielleicht noch etwas lächerliche Schauspiel des Vaters wirkte spätestens im Laufe des Films einfach nur erfrischend. Schade, dass die Gespräche über das Leben nicht mehr Zeit bekamen. Ansonsten absolut sehenswert. (9/10)
Auf dem Heimweg daddelte ich noch ein wenig und wurde noch zu G. eingeladen, wo es SchleFaZ und “Reste” gab. Wir erfuhren von einer Karaoke-Fernsehsendung und schauten noch lustige YouTube-Videos.

16.07.16 : Die Pläne für den Samstag wurden etwas abgeändert, da ich zu einer Geburtstagsfeier im (ländlichen) Papendorf eingeladen wurde. Dort gab es viele Hügel, noch mehr Essen, Regenschauer, Böllerei zu Mitternacht und viele nette Menschen.

17.07.16 : Der Sonntag in Kurzform: Sport, Vorbereitungen, Hackspace-Besuch, Sticker-Entwurf.

Die Aussichten: In den kommenden Tagen möchte ich verstärkt an den guten Seiten des Lebens erfreuen. Andernfalls käme mir ein kostspieliger Kurzurlaub vergeudet vor. Es dürfte anstrengend werden, aber es zieht mich aus dem Trott.

Es verbleibt in einer ereignisreichen Woche
F.

Logbuch : endlich Zeit zum Schlafen

Juli 6, 2016

Logbuch

01.07.16 : Der 11. LOHRO-Geburtstag war tagesbestimmend an diesem Freitag. Ab 11 Uhr war ich am Start und habe dort ausgeholfen, wo ich konnte. Dies schließt einen kompletten Nachmittag auf dem Doberaner Platz mit ein, bei dem neben Außensendung eine Menge Kultur auf die Bühne geholt wurde. Dazu gab es kulinarische Leckereien und ein Wiedersehen mit vielen netten Menschen. Ich war froh, dass ich nur einen Regenschauer durchstehen musste. Am Abend verlagerte sich das Geschehen in Helgas Stadtpalast. Das Bisschen DJing hatten A. und ich dann leider so sehr in die Frühe verschoben, dass wir effektiv nur eine halbe Stunde hatten. Aber so ist das eben, wenn man eher für andere etwas tut. Da kann das eigene Wohl schon mal nachstehen. Vor dem Stadtpalast traf ich noch T.. Wir plauderten bei LOHRO noch eine Weile und dann hätte ich mir eigentlich gleich frische Brötchen holen können. Taghell war es auf dem Heimweg jedenfalls.

02.07.16 : Schlaf, Schlaf, Schlaf. Vorteil: das Wetter war mir egal. Gerade noch einen kurzen Einkauf konnte ich erledigen, dann war es nach dem Abendessen schon Zeit für das Treffen mit K. und K.. Zusammen erlebten wir ein wenig vom Deutschland-Spiel sowie eine „komische“ Halbzeit-Einlage in der Barke. Danach schaute ich noch beim Freigarten vorbei und traf überraschenderweise auf L..

03.04.16 : Der Sonntag in Kurzform: Ausschlafen und Sendungsvorbereitung en masse bei LOHRO.

04.07.16 : Der Montag begann für mich spät und mit Sport. Danach war ich etwas in Eile, weil ich vor dem Termin am Nachmittag noch einkaufen gehen wollte. Ich war froh, noch trocken in der Südstadt eingetroffen zu sein, um K.’s große Verteidigung zu erleben – mit anschließender Schlemmerei. Stichwort Bufett. (Sogar mit Algensalat) Am Abend hellte sich das Wetter wieder auf und wir gingen noch an den Stadthafen. Dort gab es ein paar lusitge Gesellen, die mehrfach in die Warnow sprangen. Auch beim Freigarten machten wir noch kurz Stopp.

05.07.16 : Den Termin am Morgen nahm ich noch mit, mit dem guten Gefühl, mich danach wieder ins Bett legen zu können. Am Abend traf ich mich mit N. und B. bei LOHRO, wo wir uns einige musikalische Extermitäten anhörten. Von dort gingen wir in den ST-Club und hörten mehr „komische“ Musik.

06.07.16 : An diesem Tag widmete ich mich nach längerer Abstinenz wieder dem Hackspace-Geschehen. Vom Stammtisch im Freigarten ging es in die gemütlichen Räumlichkeiten, wo allerhand gewerkelt und geplaudert wurde.

Es verbleibt mit ordentlicher ToDo-Liste
F.

Logbuch : viel Fleisch an Pfingsten

Mai 17, 2016

Logbuch

08.05.16 : Den sonnigen Sonntag hätte ich mir beinahe gespart. (Schlafbedarf macht es möglich.) Am Nachmittag trieb es mich dann doch an die frische Luft. Und das tat mir richtig gut. Ich holte mir den Schlüssel zum Hackspace, verweilte dort den Abend und ging schließlich in feinstem Mondschein nach Hause.

09.05.16 : Meine Woche begann für meinen Geschmack zu früh. Allerdings hatte der Tagesverlauf auch sein Gutes. Nicht nur spendierte Kollege M. auf Arbeit lecker Frühstück, ich nahm danach bei der Verleihung der Rostocker Ehrenamts-Card in der Societät Maritim teil, wo es ein lecker Buffet gab. Dann machte ich mich in strahlendem Sonnenschein mit Blume ausgestattet auf den Weg zur Frieda 23, wo ich mir den Film “Der Schamane und die Schlange” anschaute. Was für ein Film. Ich ging sehr inspiriert nach Hause.

10.05.16 : Zum Tagesstart eine Sportsession – teilweise sogar an der Freiluft. Einen Arbeitstag später ließ ich mich breitschlagen, P. beim AStA-Treffen zu begleiten. Lange nicht mehr solche Uni(-Gremien)-Luft geschnuppert. (Hatte ich auch wenig vermisst.) Danach schaute ich bei LOHRO vorbei, wo das KNW-Treffen ausfiel. Mit C., S. und T. spielte ich etwas Tischtennis – unter lautsamer Beteiligung des Hundes. Wir gingen noch in den Freigarten, wo ich U. kennenlernte als auch mal wieder B. traf.

11.05.16 : Arbeit, Redaktionstreffen 1, Redaktionstreffen 2… und dann ein spontaner Besuch im PWH, wo einen “Dead and Alive Slam” gab, einen Poetry Slam, bei dem Stücke toter Dichter gegen Stücke noch lebender Schreiberlinge antreten. Also eigentlich eher “Dead v Alive”. Ein paar Beiträge fand ich sehr unterhaltsam – überwiegend von Team Alive, welches auch gewann. Im Anschluss verweilten wir noch im Freigarten. Danach ging es noch zu REWE und zu LOHRO.

12.05.16 : Nach der Arbeit erledigte noch ein wenig Einkauf und verbrachte ein paar Stunden bei LOHRO mit Nachbereitung und Bemusterung.

13.05.16 : Ein Freitag wie neulich erst. Arbeit, Sendung, Sport, Ruhe.

14.05.16 : Ich verzichtete auf ein zeitiges Aufstehen und ging dann einfach direkt zum Peter-Weiss-Haus, wo im Freigarten schon allerlei aufgebaut wurde – anlässlich des Gratis Comic Tages. (Sogar aus Greifswald kamen Menschen dafür.) Ich traf ein paar bekannte Gesichter, staubte ein paar Hefte ab und ging mit E. noch in die Innenstadt zu Thalia (in der Breiten Straße), wo gegen 11 Uhr (eine Stunde nach Öffnung) schon sehr viel weniger Auswahl war. Wieder zurück im zugigen Freigarten fand ich bereits K., der den Comic-Treff startete. Wir erzählten viel, E. brachte mir ein überbackenes Gebäck-Dings mit, wir nahmen am einem (Anime?) Quiz teil… und dann musste ich schon hetzen, weil ich im Zeitplan bleiben wollte. Auf ging es in die Heimat… mit einem kurzem Umweg über Prora (Ost), wo ich von C. abgeholt wurde. Ich vergesse zuweilen, wie schön es ist, abgeholt zu werden. (Passiert nicht so oft.) Ich half beim Update eines Windows-8.1-Systems und bekam Ragout Fin sowie Kuchen. Am Abend schaute ich mir den Eurovision Song Contest an und verbesserte das Erlebnis mit einem Twitter-Feed. Ich gebe zu, dass ich nicht mit so einem miesen Abschneiden unserer Teilnehmerin Jamie-Lee gerechnet hatte. Und letztlich war ich dann froh, dass weder Australien noch Russland gewonnen haben.

15.05.16 : Ausschlafen? Na ja, ging so. Mein Rücken wirkte von der Nachtruhe unzufrieden. Ein spätes Frühstück sparte ich mir aufgrund der Aussicht auf ein opulentes Mittagessen. Wir besuchten Freunde in Garz und bekamen 1A Lammbraten. Der Nachtisch in Form von künstlich schmeckendem Langnese-Eis (mit Erdbeer- und Baiser-Zeugs) hatte dagegen keine Chance. Am Nachmittag waren wir in Lauterbach unterwegs – ein Ort, an dem ich jahrelang nicht mehr war. Schön ruhig war es da. Allerdings auch sehr windig. Der kleine Flohmarkt lud zum Bummeln ein. Und die Chance auf echtes, dänisches Softeis ließ ich mir auch nicht nehmen. Auf dem Heimweg begegnete uns ein Schauerband, in das wir direkt hineinfuhren. Links heiterer Himmel. rechts heiterer Himmel – in der Mitte dunkle Regenwolken. Zum Abend gab es eine Art Doppel-Feature: wir schauten den zweiten Teil der Hunger-Games-Filme (“Catching Fire”) im TV und wechselten in den Werbepausen auf “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” im (Extended) “Rogue Cut”.

16.05.16 : Ausschlafen. Und dann viel Ruhe tanken. Dazu Unterhaltung wie “Last Week Tonight” oder “Family Guy”. Und dann habe ich gelesen. Nämlich endlich Ausgaben der aktuellen “Vision”-Serie. Und ja, diese Serie setzt sich deutlich von üblichen Marvel Comics ab. Gut geschrieben und toll gestaltet. Wieder einen Punkt mehr für Marvel, die mich im Gegensatz zu DC Comics durchweg überraschen können. Ebenfalls angelesen habe ich die aktuelle Serie um Doctor Strange. Jedoch kann ich dazu schnell sagen, dass dies nicht so mein Fall ist. Zum Abendessen gab es Wildschwein-Gulasch. In Rostock hatte ich wieder mit meinem Rechner zu tun, der mal eben ungebeten ein Update installiert hatte.

Es verbleibt in einer überwiegend durchgeplanten Woche
F.

Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : CryptoRoom II

März 8, 2016

Logbuch

29.02.16 : Ein Wochenstart für mein Dasein als Arbeitsbiene. (Stichwort Überstunden) Und dann gab ich mir zum Ausgleich am Abend noch die Oscars inklusive Vorberichterstattung – und das in erhöhter Geschwindigkeit. Die Veranstaltung empfand ich doch relativ kurzweilig, wenn auch ich Chris Rock als Gastgeber nicht unbeding haben musste.

01.03.16 : Mein Dienstag kurzgefasst: Sport, Arbeit und 3 Stunden intensive Vorbereitung für ein Sonderthema zur Kino-Sendung.

02.03.16 : Nach der Arbeit ging ich direkt zum Stammtisch des Hackspace ins Marat, wo erstaunluch wenig Leute anwesend waren. Auch der Hackspace-Raum selber war an dem Abend eher mau besucht. Und so blieb es ein ruhiger Abend in entspannter Athmosphäre

03.03.16 : Früh aufgestanden war ich zum Feierabend zeitig unterwegs, um letzte Vorbereitungen für die Kino-Sendung zu erledigen. Wieder zeigte sich die Zeitplanung als Herausforderung. Fürs Sonderthema “Batman im Kino” hätte ich eigentlich gern mehr Zeit gehabt. Im Anschluss hielt ich mich an der Nachbereitung auf. Auf dem Heimweg traf ich H.. Zu Hause sortierte ich noch ein paar Dateien, weil meine mobilen Speichermedien dieser Tage gern an die Grenze ihrer Kapazität geraten.

04.03.16 : Auch der Freitag begann für mich zeitig, denn mein Plan war straff. Gleich nach einer entspannten Beatbetrieb-Sendung machte ich mich auf den Weg zum CryptoRoom. Das zweite Abenteuerspiel dieser Art hat mir sogar noch besser gefallen. Unser Team war auch recht groß. Zur Belohnung kehrten wir bei El Waleed ein und gingen später noch in die Barke. Ein sehr schöner Abend.
Die Frage, ob ich den „Escape Room“ weiterempfehlen kann, erübrigt sich hoffentlich. 😉

05.03.16 : Ausschlafen! Dann der notwendige Wochenend-Einkauf und schließlich eine abendliche Feier im Freundeskreis (quasi ein Doppel-Geburtstag). Dass mein einziger Musikwunsch nach wenigen Sekunden gekillt wurde, konnte ich insofern verschmerzen, da ich noch einen anderen Raum zum Musikaufdrehen in der Nähe hatte.
party2016

06.03.16 : Semi-Ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zu LOHRO, um mit A. einen Radio-Trailer für eine Veranstaltung zu basteln. Zwischendurch schaute ich beim vierten Comic-Treff vorbei. Das dortige Thema Will Eisner konnte leider nicht umgesetzt werden. Dafür wurden Comics getauscht/geliehen. Am Abend beschäftigte mich noch etwas Bemusterung in CD-Form. Und schließlich kehrte ich noch in den Hackspace ein.

07.03.16 : Ein Wochenstart wie fast immer. Mit dem Unterschied, dass ich zu einem weiteren Organisationstreffen ging und danach wirklich etwas zeitiger den Heimweg antrat, um noch einkaufen zu können. Zur abendlichen Unterhaltungen trugen “SNL”, “Last Week Tonight” und “Family Guy” bei. Ich widmete meine Schlemmereien derweil M., der an diesem Tag seinen (utopischen) Geburtstag hätte feiern können.

Es verbleibt melancholisch
F.

Logbuch : Schaltjahr und doch kaum Zeit

Februar 29, 2016

Logbuch

Zunächst mal eine Randnotiz an mich: Meine Güte, was haben sich die Wochen angestaut. Dabei war mein ursprünglicher Ansatz, in dieser Kategorie eher kleinere Beiträge in kürzeren Abständen zu verfassen. Und so kommt hier fast der komplette Monat in der Retrospektive… (Im März starte ich einen neuen Versuch. Also ab morgen.)

04.02.16 : Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. In diesem Fall eine Kultursendung, die ich im Alleingang wuppen durfte und zu der ich gleich drei Studiogäste eingeplant hatte. (Das ist für 60 Minuten Sendung schon eher sportlich.) Danach ging ich mit einem Umweg über H. nach Hause, wo ich noch etwas Ordnung auf Datenträgern erzeugen konnte.

05.02.16 : Der Vorteil von Gleitzeit ist, zum verfrühten Beginn eines Arbeitstages auch mal mit einem früheren Feierabend belohnt zu werden. Dies nutzte ich an diesem Freitag und war am frühen Abend auf dem Weg in die Heimat. Das Abendessen war willkommen, das durchwachsene TV-Programm eher weniger.

06.02.16 : Ausschlafen: check. Danach erst mal ordentlich frühstücken – inklusive selbst gemachtem Frucht-Smoothie. Und ich stellte erneut fest, wie himmlisch der weiße Schokoladen-Aufstrich mit Pistazien schmeckt. Der Tagesverlauf war eher belanglos. Wobei das nicht negativ gemeint ist. Herrlich belanglos meine ich. Zum Abendessen tobte ich mich ein wenig in der Küche aus, bevor dann eher mäßiges TV-Programm angesagt war.
Die Goldene Kamera war bereits in früheren Jahren ein gefundenes Fressen für meine Läster-Laune. Und auch in diesem Jahr bot es sich an. Allein die Eröffnungsnummer grenzte an Folter. Haben wir denn wirklich keinen Showmaster, der mal ein paar Witze in einem Eröffnungsmonolog reißen kann. Wollte der Gottschalk nicht? Ach, keine Ahnung. Wie schon bei den Nominierten waren mir manche Laudatoren ziemlich egal, teilweise auch weil nicht bekannt genug oder so. Was mich allerdings abermals in arges Erstaunen versetzen konnte, war die gefühlte Arroganz mancher Jetset-Angehöriger. Wie unangenehm manche Egos in echt sein mögen, ließ sich förmlich erahnen. Da kann ich für die Nachwuchs-Talente nur hoffen, dass mehr Bodenhaftung vorhanden ist.

07.02.16 : Zum Auftakt in diesen Sonntag: Brötchen holen mit Strandathmosphäre. Das habe ich nur in der Heimat. Nach dem Frühstück war ich mit kleinen Web-Tätigkeiten beschäftigt. Am Nachmittag reiste ich wieder in die Stadt und las nebenbei “Spider-Gwen” (für uneingeweihte wäre die Erklärung schwierig) und Lazarus. Kurz ein paar Sachen zusammengestellt besuchte ich den 4. Comic-Treff im Café Marat, wo es eine “Beamer-Lesung” gab. Das von mir entworfene Quiz zum Thema “US-Mainstream-Comics” stellte sich als zu schwierig raus. Ich gönnte mir zum Abend noch etwas Sport und einen Besuch bei LOHRO, wo mich ein überfülltes Postfach beschäftigte.

08.02.16 : Einen “üblichen” Wochenstart konnte ich durch meinen Entschluss vermeiden, einen abendlichen Bummel in die Stadt zu unternehmen. Kontext war die Initiative einiger Opennet-Mitglieder, die bei einer Flüchtlingsunterkunft nachfragen wollten, inwiefern dort auf Technik-Wissbegierde gestoßen werden kann. Der erste Kontakt verlief irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Danach ging ich kurz einkaufen und fand mich beim Opennet-Treffen ein. Dort half mir J. bei der Einrichtung eines neuen Netzwerkknotens. Durch das Treffen verlor ich meinen eigentlichen Plan für den Abend aus den Augen. Ziemlich spät ging ich dennoch zufrieden nach Hause.

09.02.16 : Es gibt manchmal willkommene Lichtblicke. Gerade, als der Dienstag nur aus Sport und Arbeit zu bestehen schien, erreichte mich die Anfrage von S. zum gemeinsamen Fußball-Schauen. Ich wusste gar nicht, dass schon das Viertelfinale des DFB-Pokals ansteht. Am Abend ich ging noch kurz einkaufen und verfolgte dann bei S. ein ziemlich spannendes Spiel, welches erfreulicherweise so ausging wie erhofft.

L_Spieleabend10.02.16 : Welch kurioser Abend mich am Mittwoch erwartete. Zunächst ging ich nach der Arbeit zu LOHRO (Musikredaktion, ihr wisst schon). Dann folgte ich der Einladung zum gemeinsamen Dinner im Lemongras. (Dort war ich schon sehr lange nicht mehr.) Auf dem ersten Heimweg konnte ich mir bei G. Cupcakes abholen. Ich nutzte den kleinen Umweg, um dann doch noch kurz das Ende des Spielabends im Sendehaus zu erleben. Und dann war ich wirklich auf dem (zweiten) Heimweg.

11.02.16 : Dieser Donnerstag erfreute mich in zweifacher Hinsicht. Es gelang mir einerseits, mit meiner Podcast-Aktivität wieder in Gang zu kommen. Und andererseits habe ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ein fantastisches Konzert von LGoony und Crack Ignaz mitzunehmen. Selten ging ich mit so viel Euphorie nach Hause.
crack+goony

12.02.16 : Im Vergleich zu einem ruhigen Arbeitstag im Büro forderte mich die Beatbetrieb-Sendung schon mehr. Ein Interview-Gast schaffte es nicht rechtzeitig und sollte dann per Telefon zugeschaltet werden. Dies gelang. Aber nicht ohne dass es mich ein paar Nerven kostete. Unabhängig davon passte mein Thema “Funky Female Fronted Fun Friday” sehr gut. Nach der Sendung genehmigte ich mir eine kleine Stärkung und ging dann in die Südstadt erstmals zum total neuen Campus-Gelände der Physik. Dort hat sich sehr viel verändert. Aber die neuen Gebäude wirken fast zu steril. Auf der Vollversammlung der Opennet Initiative wurden allerhand Informationen (und Zugangsdaten zum Gast-WLAN) ausgetauscht. Ich ließ mich in den Vorstand wählen. Es gab leckeres Catering. Auf dem Heimweg plauderte ich mit P.. Zu Hause angekommen wollte ich nur noch schlafen.

rabaukendisko@MAU13.02.16 : Wochenende. Ausschlafen. Sport. Einkauf. Ein Techniktreffen und lecker Abendessen. Derweil änderten sich meine Pläne für den Abend etwas. Zunächst wollte ich zu einem Konzert. Im M.A.U. Club war noch relativ viel Platz, als die Vorband Testsieger loslegten. Die Musik fand ich okay. Als Rabaukendisko loslegten, sah der Zuschauerraum schon besser aus. Das Konzert war überaus kurzweilig. Danach sagte ich noch kurz am Merch-Stand hallo, bevor ich mich auf den Weg zu V. machte, der in seiner WG viel Besuch hatte. Es wurde ein heiterer Abend. Wir gingen noch in den Stadtpalast, wo ich auf I. und J. traf.

14.02.16 : In weiser Voraussicht hatte ich mir für den Tag nichts Großartiges vorgenommen. So entschied ich mich für mehr Schlaf. Dass ich dabei nicht auf kurzfristige Anfragen reagieren konnte, hätte mir kaum mehr egal sein können. Erst zum Abend hin rappelte ich mich auf, traf K. am Dobi. Wir aßen bei El Waleed, wollten dann eigentlich noch in Stadtkindt, welches sonntags allerdings geschlossen hat. Auch die Barke hat sonntags geschlossen. Also gingen wir noch in Café Central, wo ich mir einen erfrischenden Fruchtcocktail der Saison gönnte. Nebenbei war ich damit beschäftigt, eine Kinokarte zu vermitteln, für diese ein “Ersatzbesitzer” gesucht wurde. Schließlich ließ sich M. auf “Deadpool” im Original ein, und war sogar mehr begeistert als ich.
“Deadpool” kann durchaus als Überraschungserfolg angesehen werden. Die Vorzeichen waren zwar gut, die PR-Maschinerie sehr geschickt, aber dennoch nicht vorhersehbar rekordbrechend. Der Film macht einfach vieles richtig und hat mich definitiv sehr unterhalten. (9/10)

15.02.16 : Wochenstart wie immer? Jein, also zu 90% schon, aber dann ging ich noch zu einem Vortrag der Böll-Stiftung, traf ein paar Bekannte und war schließlich noch mit Bemusterung beschäftigt.

16.02.16 : Ich war ziemlich müde, wollte eigentlich gar nicht aufstehen, ließ mich dann dennoch auf Sport und Arbeit ein. Zum Ausgleich gönnte ich mir zum Abend einen dramatischen Film und widmete mich etwas Audio-Schnitt.

17.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. (Wie überraschend für einen Mittwoch, oder?) Es gab eine leicht hitzige Debatte zum geteilten Musik-Mail-Postfach. Und im Anschluss wurde wieder Einiges beredet. Und ja, ein kurzer Besuch im Geier war auch noch möglich. (Wir hatten sogar einen spontanen “Mitläufer”.)

18.02.16 : Ein Hoch auf den zeitlichen “Puffer”, den ich für diesen Tag in petto hatte. Ich vergaß, dass es auf Arbeit ein “Abschiedsfrühstück” geben sollte, ließ mich dann doch gern drauf ein. Am Abend fand ich mich abermals bei LOHRO ein, um ein paar Titel einzupflegen.

19.02.16 : Es ist irgendwie komisch für mich, gerade am Freitag besonders früh aufzustehen, um im Zeitplan zu bleiben. Und dieser war ab Aufstehen relativ strikt. Ich freute mich sehr auf die Beatbetrieb-Sendung und spielte wohl selten so viel deutschsprachige neue Titel wie an diesem Tag. Danach ging es auch schon weiter Richtung Heimat, wo ich mit leckerem Auflauf überrascht wurde. Und auch das TV-Programm war überraschend unterhaltsam, was mich länger aufbleiben ließ als gedacht.

20.02.16 : Ich hätte den Tagesstart zwar noch länger herauszögern können, ließ mich dann doch der Harmonie halber aufs Brötchenholen ein. Am späten Nachmittag gab es einen kurzen Einkaufsbummel, der erfreulicherweise nicht von Regen begleitet wurde. Ich half bei der Zubereitung des Abendessens (Gulasch). Wir bekamen Besuch von Nachbarn, schauten Silbereisens Revue abgetackelter und aufstrebender Künstler und noch etwas vom Boxkampf, der mir weniger exklusiv erschien als er es vielleicht war.

21.02.16 : Das Wetter war angenehm heiter, wenn auch sehr kühl, als ich mich auf den Weg zum heimischen Bäcker machte. Ein leckeres Frühstück später beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien. Was man halt so tut, wenn man mal die Zeit findet. Der Zug in die Stadt verspätete sich etwas. Ich las auf der Fahrt ein relativ kurzes (und kurzweiliges) Buch über “Pubertiere”. Und am Abend wollte ich dann eigentlich nur noch früh ins Bett.

22.02.16 : Eigentlich war ich etwas frustriert darüber, dass ich wegen einem Treffen den Wochenauftakt auf Arbeit etwas kurz halten konnte. Und dann ging das Treffen keine 40 Minuten. Aber so konnte ich mich im Anschluss um Vorbereitungen für die nächste Kinosendung kümmern.

23.02.16 : Dieser Dienstag in drei Worten: Sport, Arbeit, Infotainment. Ach ja, und ein kurzer Einkauf. Ich wusste bis dato nicht, wie sehr mit John Olivers Sendung gefehlt hatte.

24.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. Das Feedback-Treffen zur Webseite benötigte schon die Zeit, die wir angesetzt hatten. Danach ging es gleich weiter in der Musikredaktion, wo mein momentanes Lieblingslied an der Mehrheitsabstimmung scheiterte. Wir redeten danach noch eine Weile, entschieden uns gegen den Stammtisch im Café Marat. Und zum Hackspace brauchte ich dann auch nicht mehr gehen.

25.02.16 : Für den Donnerstag freute ich mich auf den Abend. Ich erledigte noch kurz eine Schlüsselübergabe, war kurz bei LOHRO und rechtzeitig zum Euro-League-Spiel bei S., wo es noch allerhand leckeres Essen gab. Das Spiel war überaus entspannend. Ich mag entspannte Spiele. Auch ein wenig vom ESC-Entscheid haben wir mitbekommen. Und dann noch etwas von einer neuen Abendsendung mit dem Gätjen, bei der ich schon mit dem Titel nicht so glücklich war… von einigen Gästen ganz zu schweigen.

26.02.16 : Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo C. schon wartete. Dank technischer Hürden (bzw. lahmer Rechner) war ich etwas im Stress. Die Beatbetrieb-Sendung verlief dann dennoch ziemlich gut. Zum Abend gönnte ich mir eine Runde Sport und einen Kinobesuch. Ich sah “Freunde fürs Leben” im spanischen O-Ton mit Untertiteln. Der Film ist ein “Wohlfühl-Drama”, dessen Ende mich überraschte. Ich bin froh, die Möglichkeit des O-Tons wahrnehmen zu können. Nachdenklich ging ich nach Hause und dann auch gleich zu Bett.

27.02.16 : Ein Wochenende mit Ausschlafen fängt schon mal schön an. Für diesen Tag stand für mich Entspannen ganz oben auf der Liste. Also Stress und Hektik meiden. Ich ging gegen Mittag einkaufen, gönnte mir ein leckeres Frühstück und sah dazu ein paar TV-Inhalte. Am Abend war ich mit ein paar Rechner-Konfigurationen beschäftigt. Dann traf ich K. und G., wir redeten und schauten uns dann “Hail, Caesar!” an.
Der Film ist ähnlich anderer Coen-Filme eine eigenwillige Zusammenstellung unterschiedlicher Handlungen mit skurrilen Charakteren, was dann je nach Zuschauer-Ansicht ein Gesamtbild ergibt… oder auch nicht. So bekam ich sogleich von zwei unabhängigen Freunden die Warnung, nicht zu hohe Erwartungen zu haben. Hatte ich aber auch so nicht, denke ich. Ich wollte lediglich gut unterhalten werden. Und dies gelang dem Werk. Mir gefielen die unterschwelligen Verschwörungsansätze. (7/10)
Nach dem Film nahm ich das Angebot seitens P., bei einer Sternradio-Sendung mitzumischen. Ich konnte zwar nur zwei Songs einbauen, war dennoch zufrieden, mal diese Ecke des LOHRO-Universums kennengelernt zu haben.

28.02.16 : Etwa eine Stunde früher als gewollt stand ich auf, um auch ja nicht zu spät zum Treffpunkt vorm Peter-Weiss-Haus zu erscheinen. Mit K. und B. gönnte ich mir ein üppiges Brunch und sah ein paar bekannte Gesichter. Ich wurde sogar auf die Sternradio-Sendung angesprochen. Den Nachmittag verbrachte ich bei LOHRO, war mit einer Grafik und ein paar Bemusterungen beschäftigt. Schließlich besuchte ich noch den Hackspace und war mit “Aufarbeitung” beschäftigt.

Es verbleibt beim Oscars-Nachgucken
F.

Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.