Posts Tagged ‘Humor’

Logbuch : erster Kontakt mit dem HSV

Dezember 3, 2012

Sodele, der erste Advent ist da – und ich feierte ihn in Hamburg. Aber wie kam es dazu? Und vor allem: was lief davor in dieser Woche?

Den Montag kann ich gleich überspringen. Der Tag verlief wie gewohnt. Ich glaube, von allen Wochentagen ist mein Montag zur Zeit reinste Routine. Aber das wird sich zum Jahresende noch ändern.

Am Dienstag ging ich mit G. und M. ins Kino zu „Love Is All You Need“ (Originaltitel: „Die kahle Friseurin“), einer dänischen Liebeskomödie mit Pierce Brosnan. Die Handlung bietet zwar nicht viel Neues, aber die (sympathisch durchschnittlich aussehenden) Schauspieler und die schönen Landschaften (Süditalien) sind es wert, beachtet zu werden. Soll heißen: ein Film wie ein kleiner Urlaub. Unterhaltsam und sehenswert.

Zum Mittwoch bleibt mir auch nicht viel zu schreiben, außer dass ich früh ins Bett gehen wollte. Donnerstag fand wieder ein CouchSurfing-Meeting statt – Ort: Salsarico in der Innenstadt. Dort fand ich heraus, dass ich kein Freund von Frozen Magarita bin.

Am Freitag ging ich mit S. ins Theater zu einer Impro-Show lokaler Schauspieler. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt im Theater war. Die Impro-Show war gut, hatte sowohl Ausschläge nach oben als auch unten für mein Humor-Verständnis.

Hamburg im Dezember 2012

Hamburg im Dezember 2012

Nun zum Wochenende: gleich am Samstag musste ich früher raus, als ich das an einem Samstag gern tun würde. Dann traf ich S. und K. am Bahnhof für die Fahrt nach Hamburg. Dort angekommen, gönnte ich mir Franbrötchen bei „franz & friends“ (Sorte des Tages: Krokant), bevor uns St. abholte zum Sachen abladen. Kurzer Einkauf später kochten wir Nudeln. Am Nachmittag entschieden wir uns dann gegen ein Schläfchen und dafür für den Stadtbummel, den wir (dank S.) überwiegend im Bastel-Laden und Kleidungsgeschäften verbrachten. Für den Abend stand dann der Dom auf dem Plan, wo wir noch auf Ka. warteten. Es gab wieder Fahrgeschäfte, Leckereien und blinkende Lichter bis zum Abwinken.
Als wir gegen 22 Uhr einigermaßen fertig waren mit Menschenmenge und Kälte, ging es zum Schlafplatz, wo wir ein lustiges Frosch-Memory und viele Runden Sopio spielten. Mensch, habe ich lange kein Sopio mehr gespielt. (Leider gewann ich kein einziges Mal.)

Nach so viel Trubel am Samstag, war es auch nicht so schlimm, dass der Sonntag sehr spät begann. Das Frühstück zur Mittagszeit (Brunch anyone?) tat sehr gut. Und kurz darauf war ich mit S. bereits auf dem Weg zur Hamburger O2-World, wo ich erstmals ein Handball-Bundesliga-Spiel (natürlich mit Beteiligung des HSV) erleben durfte. Gleich am Eingang bekam ich ein wenig Premium-Stimmung, da O2 eine eigene Schlange hatte und mir Gewinnmöglichkeiten geboten wurden. 2 SMS später konnten wir uns über Freigetränke freuen. Das Spiel war (wie wohl Handball üblich) rasant, aber schon fast Nebensache, wenn man bedenkt, wie viel Show-Charakter die Eröffnung (bzw. der „Einlauf“) hatte. Medial und vermarktungs-technisch ist der Verein sehr gut aufgestellt. Ach ja, gewonnen hat der HSV heute auch. Nachdem sich S. ein paar Autogramme der Spieler holte, waren wir auch schon auf dem Weg zum Hauptbahnhof, wo ich mir erneut Franzbrötchen gönnte (Sorte des Tages: Nougat) gönnte.
Daheim angekommen habe ich vorbildlichst gleich ein paar Fotos vom Wochenende gesichtet, die nun hoffentlich demnächst bei den Beteiligten eintreffen. Hm, also das war meine Woche.

Es verbleibt zu später Stunde
F.

PS: beim Schreiben dieses Eintrags fiel mir (dank WP-Interface) auf, dass ich nun schon 4 Jahre mein WordPress-Blog habe. Nur so zur Info.

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Love song for no one

April 30, 2009

Ach, ein kleiner Eintrag geht noch… und wenn John Mayer schon so berauschend im Hintergrund spielt und singt, dann kann ich problemlos nochmal einen Titel aus seinem ersten Album nehmen. Nebenbei: ich hätte wirklich gern mal eine Statistik in wie vielen Liedern meiner Playlist es um Liebe geht.

Tja, der Tag ist zwar noch nicht ganz um, hat dennoch ein paar Spuren hinterlassen. Da wäre zunächst die überaus negativ überraschende Art, mit der ich heute frühzeitiger als geplant geweckt wurde. Ich habe zwar (noch) nicht nachgeforscht, bin mir aber ziemlich sicher, dass ein Schülerjahrgang heute seinen letzten regülären Schultag hatte. Und sowas wird gewöhnlich auch mal etwas lautstärker publik gemacht. Wenn in diesem Zusammenhang ein Fenster die Nacht über geöffnet bleibt, ist es nicht verwunderlich, wenn das Eine zum Anderen führt.
Ansonsten gab es heute neben ein paar Treffen hier und ein paar Erkenntnissen da (bisher) nicht viel Verwertbares für das Blog. Manches werde ich erst selbst verarbeiten, bevor es hier vermerkt wird. Und ich denke, dass dafür genügend Zeit in Aussicht steht.

Themenwechsel: Tags. Mir kam neulich in den Sinn, dass mein bisheriges System etwas daneben ist. Soll heißen: die relativ begrenzte Anzahl an Tags, die ich standardmäßig nutze, würde sich wohl eher als Kategorien eignen. Drum versuche ich, ab Mai einen Schnitt zu machen, und werde den Gebrauch von Tags intensivieren (im Sinne von „ausbauen“). Dann kann ich mit den Tags konkreter auf den Inhalt der Einträge eingehen.
Mittlerweile haben sich schon ertstaunliche 40+ Einträge angesammelt und das in einem Zeitraum von weniger als einem Quartal. Ich vermute, dass es nicht ganz so emsig weitergehen wird. Kommt wohl darauf an, inwiefern das Bloggen bei mir schon als Hobby verankert ist.

Nun steht der Mai also bereits vor der Tür und mir erscheint der April wie im Flug vergangen zu sein. Gut, das lässt wohl sehr oft sagen, aber dennoch kommt es mir an diesem Punkt besonders vor. Manche der letzten Tage sehe ich irgendwie klein (ohne das Wort „bedeutungslos“ nutzen zu wollen). Das könnte auch daran liegen, dass manche Tage im Nachhinein so ereignisreich wirken, dass sie die anderen überschatten…
Ach, so genau mag ich auch nicht eine Monatsbilanz ziehen. Es ist zwar gelegentlich ganz interessant, sich umzudrehen und (im übertragenen Sinn) die letzten Meter des Weges zu betrachten, aber dann geht es auch schon weiter. Die Richtung ist da schon fast zweitrangig.
Entweder macht mich das Gedankenschweifen müde oder es sind die Nachwirkungen des ungewöhnlichen Erwachens. In der kommenden Nacht bleibt das Fenster jedenfalls geschlossen.

Es verbleibt ohne großen Plan fürs Wochenende
F.

Anyone

April 29, 2009

Der heutige Titel stammt von einer Ballade der schwedischen Gruppe Roxette. Anfangs konnte ich das Lied nicht wirklich leiden (selbst heute mag ich den plötzlich einsetzenden Beginn nicht), aber nicht zuletzt die bezaubernde Stimme der Sängerin und ein melancholisch triefender Text entschädigen da ungemein. So viel zum Auftakt.

Apropos Auftakt. Prequel-Stimmung in Hollywoods Marvel-Comic-Verfilmung-Abteilung. Nicht nur kommt bald der flaggenfreudige erste RächerHeld ins Kino (ok, dauert noch), sondern läuft aktuell mit „X-Men Origins: Wolverine“ eine Art „X-Men: Episode I“ in den Kinos an (sprich: was ein Teil 4 hätte sein können, ist eine Vorgeschichte).
Ich habe selbigen Film vorhin gesehen und bin einigermaßen zufrieden. Wer die Figur Wolverine mag und auch bei „X-Men 3“ seine Freude hatte, kann sich das ansehen. Ach, eigentlich kann sich das jeder Action/Fantasy/Comic-Filmfreund (oder Fan von Hugh Jackman) anschauen, so er denn Zeit und Geld findet. Zumindest kann man dann mitreden.
In diesem Stadium der Auswertung kann ich nur anmerken: der Film hätte besser sein können, aber auch schlechter. So oder so lässt er sich gut in die bestehende Filmreihe einfügen.

Themenwechsel: Vor Kurzem las ich einen Text über den Vergleich von Blogs mit „abgetriebenen Gedanken“ (vielleicht stimmt der Link noch), was mich über die Sachlage natürlich hat nachdenken lassen (wenn auch nicht allzu lange). Meine Meinung hat wieder eine knackige Kürze: Ansichtssache.
Bin ich Autor? Nein. Brauche ich meine schreiberische Kreativität für meinen Beruf? Nein (fast schon jein). Muss ich also befürchten, dass ich meine Kreativität einschränke, wenn ich blogge? Absolut… nicht! Na dann ist ja gut.
Insofern ist der Text also nur subjektives Larifari. Jeder schreibt doch wahrscheinlich aus anderen Motiven. Für mich ist diese Tätigkeit beispielsweise (nicht ausschließlich) eine Art Übung hinsichtlich Konzentration und Kontext (manchmal auch noch Rechtschreibung). Ansonsten macht es mir nur irgendwie Spaß.

Hm… eine Überleitung von Spaß zu Schweinegrippe ist mir gerade etwas umständlich. Was man in bei diesem Thema erneut gut feststellen kann, ist die Art der Verwertung durch oder in Medien. Und genau da kommt wieder mein Freund Skeppy, die gesunde Portion Skepsis, ins Spiel (aber ohne Spaß). Da sollen auf der einen Seite die Leute aufgeklärt werden und dennoch lässt sich durch Panikmache der Profit erhöhen. Welch eine Zwickmühle für die Berichterstattung. An dieser Stelle fühle ich mich erleichtert, nicht in irgendwelchen Redaktionen zu arbeiten.
Irgendwie gibt es doch so viel auf der Welt, was einem den Lebenswillen nehmen kann (welch geniale Aussage). Ob nun die Vergangenheit, die Zukunft oder die Gegenwart betrachtet wird und mit welcher Emotion behaftet… das ergibt zumindest Stoff für eine interessante Gesprächsrunde. (in einem der ersten Einträge hatte ich mal ein feines Zitat in diesem Zusammenhang angeführt)
In diesem Sinne: wir werden alle sterben (äh, ok, zu unverblümt)…  wird schon werden (ne, was soll das denn heißen?)…  teilen wir uns die Schuld (noch nicht ganz)… Ansichtssache!

Es verbleibt am Ende eines blog-reichen Aprils
F.

Psychological

April 26, 2009

Heute bin ich mal so frei und gebe die Quelle des Titels nur indirekt an, indem vermerkt wird, dass es sich um ein erstes Lied eines Albums handelt (das kleine Rätsel am Rande ist wieder da). Schon lustig, wie man „Psycho“ und „logical“ in ein Wort bekommt. Irgendwie muss ich dabei an einen durchgedrehten Vulkanier denken.

Na ja… das Thema Star Trek soll erst nächste Woche aktuell werden, wenn der Film startet. Ich verspüre auch schon eine gewisse Vorfreude, aber nur unterschwellig. Mit zu großen Erwartungen will ich da nicht im Kino aufschlagen.

Erwartungen… das bringt mich zu Ansprüchen. (nicht mehr lange und ich genehmige mir ein Tag dafür… oder gar eine Kategorie) Heute ging mir durch den Kopf, dass ich mir gern eine neue Windjacke zulegen würde (als braver Konsument, der ich manchmal bin). Eigentlich wäre das nicht so das Problem, weil ausreichend Geschäfte in Reichweite sind. Aber da kommen nun die Ansprüche meinerseits ins Spiel, welche mir schon mehrfach Frust bereitet haben (das Vorhaben ist nicht neu). Hier spare ich mir mal alle Kriterien, an denen ich meine Kaufentscheidung diesbezüglich festmachen würde. Und es ist nicht so, als dass ich utopische Vorstellungen hätte. Im Gegenteil. Ich habe ein entsprechendes Exemplar in meinem Besitz, welches jedoch leider schon in die Jahre gekommen ist.
Und ja, ich habe nach einem gleichartigen Ersatz gesucht. Wie schon angemerkt… Frust. Andererseits ist seit meiner letzten Suche einige Zeit vergangen, wodurch sich wieder ausreichend Motivation sammeln konnte. Ergo: vielleicht wird bald ein neuer Versuch gestartet.

Ansonsten gab es am Wochenende keine besonderen Vorkommnisse. Seit langer Zeit nutzte ich mal wieder die Gelegenheit, mich hinzulegen und einfach nur Musik zu hören (fast schon altmodisch von CDs und mit Kopfhörern). Diesen Zeitvertreib gönnte ich mir schon zur Schulzeit und immer noch habe ich meine Freude daran. Nebenbei kann ich wunderbar die Fantasie schweifen lassen.
Weiterhin habe ich wieder ein paar Seiten der aktuellen Buchlektüre geschafft, was mich bedauerlicherweise thematisch wieder zum Frust bringt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ein Leseerlebnis hatte. Mir kommt es vor, als ob jede zweite Seite eingespart werden könnte, weil die Geschichte so viel redundantes Larifari enthält. Das wird bestimmt eine interessante Rezension, wenn ich mit dem Buch fertig bin (möge dies nicht mehr allzu lange dauern). So ganz habe ich die Hoffnung auf ein entschädigendes Ende nicht aufgegeben.
Apropos Ende…

Es verbleibt mit dem Wunsch nach schönen letzten April-Tagen
F.

The weight of the world

April 22, 2009

Ein ganz tolles Lied prägt heute diesen Eintrag, welches ich erstmals im vierten Quartal 2002 gehört habe (so lange musste ich darüber nicht nachdenken). Die Melodie daraus geht mir oftmals durch den Kopf und ich verbinde damit eine Art Klangfarbe (man könnte auch Wiedererkennungswert dazu sagen).

Heute kam kurzzeitig das Thema Datenmüll auf, worüber ich auch hier ein paar Bemerkungen verlieren möchte. Als jemand, der vor einiger Zeit Grundlagen der Informationstheorie beigebracht bekam, kann ich mit diesem Schlagwort nicht viel anfangen.
Die Vorstellung von wertloser Information ist mir insofern fremd, als dass eine Wertung meist auf subjektive Aspekte basiert. Mit anderen Worten: ob die Information wertlos ist, entscheidet jeder für sich. (wie wohl ein Informations-Messie aussieht?) Dementsprechend ließe sich die Definition von Müll im Allgemeinen betrachten, wobei da wahrscheinlich ein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann („wenn es gammelt, ist es Müll“ oder so in der Art).
Auf der anderen Seite vermute ich, dass manche Leute den Wert von Informationen unterschätzen. „Was? Mit dieser Karte bekomme ich Rabattpunkte? Los, lass uns einkaufen gehen!“ Und dementsprechend bereitwillig lässt man Firma XYZ mal eben registrieren, wo und wann die neue Kaffeemaschine gekauft wurde. So ähnlich könnte sich das auch mit dem (Achtung Kunstwort!) online-Verhalten… äh… verhalten. Nur dass ich keinen Kugelschreiber gratis bekomme, wenn ich in einem beliebigen sozialen Netzwerk meine Spuren hinterlasse (oder einen Blog-Eintrag schreibe).
Wo sind die Studien darüber, was Leute für einen kostenlosen Kuli alles tun würden? Und wie lange hält so eine Verhaltensforschung den Wissenschaftler am Ball, bevor auch sein Verhalten erforscht wird? (kleiner Scherz)

Wahrscheinlich ist es die eigene Unbefangenheit oder Geringschätzung der eigenen Daten, die mich… äh… jemanden dazu bringt, beispielsweise über die eigene Sicht des Tagesgeschehens  zu schreiben. (ziemlich viel „eigen“)
Heute im Supermarkt um die Ecke: keine Bananen. (zählt das nun regional bedingt als Flashback?)

Faden, wo bist du? Und warst du nicht mal rot? Na ja, die SPD kam auch schon mal besser rüber.
Ach ja… Daten und Wert. Wer das eine hat, sollte vielleicht auch mal über das andere nachdenken. Und wer die nächste aufstrebende Web2.0-Plattform kritisch betrachtet, kann doch auch mal eine Pause einlegen und froh sein, dass die vielen „unnützen“ Daten keine Papier-Ressourcen fressen.

Es verbleibt mit dem Wunsch auf einen regenfreien Donnerstag-Abend
F.

Afternoons & coffeespoons

April 15, 2009

Dieses Lied (siehe Titel) erinnert mich an die gute alte Zeit. Es mag übertrieben klingen, diese Phrase in einem relativ jungen Alter zu gebrauchen. Jedoch wird oftmals von der Schnelllebigkeit und dem rasanten Wechsel der Dinge geredet, dass ich mit meiner Wortwahl keine großen Probleme habe (mal abgesehen vom Quantum Wehmut). Ja, in den 1990ern hörte ich jenes Lied gern, ohne groß über den Inhalt nachzudenken.

Aber wer denkt schon viel nach in der Jugend? Überhaupt hat Denken scheinbar keinen großen Stellenwert. Das wird gern irgendwelchen Forschern oder Journalisten überlassen, die sich in Artikeln oder Sendungen darüber auslassen können, was mit der Generation XYZ nicht stimmt oder wo ein Trend zu erkennen ist. Das Forschen und Recherchieren soll damit nicht kritisiert werden – das sind gute Tätigkeiten. Nur finde ich es schade, wenn Ergebnisse in reißerische Parolen gepackt werden und die dann als Kanonenfutter für vermeintliche Moralapostel dienen. Und wenn dann Leute glauben, sie können sich durch die Behauptungen solcher Quellen das Denken sparen, und eher dazu neigen, eine wohlklingende These der Einfachheit halber zu übernehmen, dann sehe ich darin keinen großen Nutzen. OK… an dieser Steller zunächst: Ansichtssache!
Es kommt auf den Zusammenhang an… Pauschalisieren ist nicht immer der beste Weg. (Den letzten Satz könnte man durchaus mehrmals lesen)

Und so ist eine Meldung wie „Männer in der Sinnkrise – … Jungen unterliegen Mädchen…“ natürlich mit Vorsicht zu genießen. Die gesunde Portion Skepsis – sie ist die Abwechslung zur gesunden Portion Leichtgläubigkeit. Es fehlt eigentlich nur noch die Definition der „gesunden Portion“. Tja, das wäre wohl zu einfach, oder?

Und wo ich schon mal bei erschütternden Meldungen bin: Vor Kurzem wurde in einer ZDF-Reportage über die heutige Jugend berichtet, bei der es im übertragenen Sinne viel schneller zur Sache kommen muss – sprich: wenn Teenager gar nicht früh genug erwachsen werden können. (ein Link lohnt sich nicht, weil die Mediathek den Film nicht lange im Angebot hat) Da wäre auch wieder die Komponente Schnelllebigkeit, die sich hinsichtlich Schule ziemlich extrem zeigt. Wie unvorstellbar erscheint es mir doch, jetzt nochmal in dieser Phase zu leben. All die neuen „Umgebungsvariablen“, die (mit Verlaub) zu meiner Zeit nur ansatzweise durchschienen (bestes Beispiel: Mobilfunkgeräte), wirken auf mich sehr chaotisch. Aber vielleicht fehlt mir da auch nur die Weitsicht. Statussymbole gibt es ja nicht erst seit heute. Nur sind sie nun halt anders beschaffen (siehe Mode oder Computerspiele).
Theoretisch könnte ein früherer Verlust der Jugend / Unschuld auch evolutionsmäßig begründet werden (Stichwort: Zeitgeist) – muss aber nicht sein. Und ob nun durch Erwachsenenfilme oder durch Kriege oder durch Rauschmittel – Verlust bleibt Verlust.

Es verbleibt nach einem langen Abend
F.

Home by the sea

April 13, 2009

Eben noch vom Heim am Meer verabschiedet und nun schon wieder durch Genesis daran erinnert. Deren Live-Qualität finde ich ziemlich beeindruckend und ich kann mich nicht festlegen, ob das nun unter Pop oder Rock fällt.

Na ja… die Feiertage sind überstanden und der Alltag darf wieder übernehmen. Ich bin etwas beschämt, dass ich das gute Wetter nicht ganz so ausgenutzt habe, wie es vielleicht möglich gewesen wäre. Auf der anderen Seite waren die Temperaturen an der Küste ziemlich frisch. Ich würde fast „erkältungsgefährdend frisch“ dazu sagen.
Aber dafür ist mein Last-Minute-Plan aufgegangen. Ich wollte mir zum Wochenende neuen Lesestoff der bebilderten Art gönnen und hatte im Tohuwabohu von Montag das Ordern vergessen. Am Dienstag erschien es mir dann beinahe zu spät zu sein. Aber dann traf das Paket passend am Samstag ein und die Glückshormone konnten ihre Wirkung entfalten. (man könnte auch vom eigenen Ostergeschenk reden… aber das hätte genauso gut zwei Wochen eher passieren können)

Also gab es wieder einiges zu lesen. Früher hätte ich mir das neue Material sparsam über mehrere Tage eingeteilt. Meine goldene Regel war damals: „Nicht mehr als zwei Hefte am Tag.“ Tja, nun habe ich den ganzen Stapel an einem Tag abgearbeitet und es genossen (zumal das Beste zum Schluss kam).
Weiterhin bin ich in meinem aktuellen Buch grandiose 200 Seiten weiter vorgedrungen. Dabei bezieht sich „grandios“ in erster Linie auf die Betonung meiner Ausdauer und weniger auf die Qualität der Kapitel. Leider. Ich hoffe immer noch, dass es spannender wird und ein großer Aha-Effekt am Ende auf mich wartet. So oder so wird eine Rezension meinerseits erfolgen, wenn ich damit durch bin. (vielleicht setze ich hier dann auch einen Link)
Die nächsten Wälzer warten auch schon auf mich. Es ist zwar nicht so ein großer Stapel wie an der „Bilderfront“, aber dennoch ziemlich stark mit Zeitaufwand verbunden. Manchmal frage ich mich, wie andere so schnell Bücher lesen können. Dann erinnere ich mich daran, dass auch ich Situationen erlebt habe, in denen ich 300 und mehr Seiten an wenigen Tagen geschafft habe. Einerseits hat es wohl mit der persönlichen Motivation und Konzentrationsfähigkeit zu tun und andererseits schlichtweg mit dem Text selbst (also wie spannend das Geschriebene auf einen wirkt).

Ansonsten habe ich die letzten Tage über so einige Filme der Kategorie „mal gucken, wie der ist – dann kann ich mitreden“ im TV geschaut (also mit ordentlich Werbung dazwischen). Leider war aus meiner Sicht keiner davon überraschend gut, was mich wiederum beruhigt, diesbezüglich keinen unterhaltsamen Kinoabend verpasst zu haben. Es ist ja durchaus möglich, dass ein Trailer ein verfälschtes Bild des Films vermittelt. Und wer möchte schon enttäuscht feststellen, dass man den soeben geschauten Fernsehfilm lieber damals im Kino gesehen hätte? Wie dem auch sei… ich kann nun in mehreren Fällen mitreden.

Es verbleibt mit der Frage nach adäquater Bekleidung für den nächsten Tag
F.

Break the ice

April 9, 2009

Warnung! Schlechter Wortwitz: als ob die Bahn nicht schon angeschlagen genug ist. An dieser Stelle verkneife ich mir den Smiley. Denn bestimmt fällt dem geneigten Leser zum Titel unverzögerlich das entsprechende Lied ein. (Rätsel am Rande: wer singt es?) Ist eigentlich schon mal einem aufgefallen, dass es überraschend wenig Lieder zum Thema Ostern gibt? Das wäre doch eine prima Lücke zum Ausschlachten. Auf der anderen Seite: bei Weihnachtsliedern gibt es einen umfangreichen Katalog, denn man nur mal schnell neu vertonen muss, wogegen die Sachlage zum Thema Ostern schon etwas schwieriger aussieht.

Es stehen jede Menge Feiertage vor der Tür und ich hoffe, selbige einigermaßen sinnvoll gestalten zu können. Nicht, dass ich was gegen herrlich ereignislose „Gammeltage“ hätte. Nur müsste ich das nicht ein ganzes verlängertes Wochenende haben.
Einen Nachteil, den ich bei Feiertagen sehe, ist die fehlende Dynamik. Da wird mal eben festgelegt, dass irgendein Montag besonders zu betrachten ist, ob es einem nun passt oder nicht. Und man kann den schlecht um ein paar Wochen verschieben. Jedoch liegt wohl in der Intention von Feiertagen, dass sie sich nicht nach persönlichen Bedürfnissen richten. Eher soll jeder in dieser Zeit einer Sache gedenken oder den Tag mit seiner „Familie“ verbringen. Ausgenommen sind da diejenigen, die trotzdem arbeiten sollen. Dann ist es natürlich schon hilfreich, mehrere Feiertage zu bündeln, damit durch Arbeitsteilung jeder die Chance auf Freizeit hat (jedenfalls theoretisch).

Um nochmal auf Ostern zu kommen: der Sinn und Zweck dieser Zeit ist mir herzlich schnuppe. Der Grundgedanke dieses Festes mag zwar alljährlich in Infotainment-Sendungen wiederholt werden, aber ich sehe oftmals nur den kommerziellen Aspekt darin. Manche nutzen den Anlass, die Räumlichkeiten zu dekorieren (nicht zuletzt wird dank Konsumtempeln frühzeitig darauf hingewiesen). Andere erwarten Geschenke oder besondere Highlights im TV-Programm. Wieder andere freuen sich auf spezielle Bastelaktionen oder Mahlzeiten.
Alles schön und gut, aber hatten wir das nicht bereits vor ein paar Monaten? Bzw. wo bleibt nun der feierliche Gedanke? Tja, vielleicht ist die Vermarktung von Gedanken nicht im Trend (mein Vorschlag: auf Servietten drucken). Aber wenn der Sinn hinter den Feierlichkeiten auf der Strecke bleibt oder (wie in meinem Fall) gar als irrelevant empfunden wird (was wiederum verschiedene Gründe haben kann), erscheint mir der Nutzen dieser Festlegung mit Widersprüchen behaftet zu sein.
Andererseits ist vielleicht auch die eigene Interpretation oder der eigene Umgang mit den besonderen Tagen „von oben“ (oder von einer mächtigen Minderheit etabliert? Ansichtssache!)  ein vernünftiger Ansatz. In diesem Sinne: Carpe diem!

Es verbleibt heute mal ohne eine Wikipedia-Verlinkung
F.

New deep

April 8, 2009

Was wäre ein Tag ohne ein Lied von John Mayer? Na ja… vielleicht ein Grund, auf den nächsten zu warten? Hier lief es zumindest eben noch und damit kann der Eintrag (oder „Post“ für die Web-Crowd) beginnen. Das Lied besticht übrigens aus meiner Sicht mit ein paar sehr gelungenen Textzeilen (wie so viele andere Lieder des Interpreten).

Die Osterwoche ist im Gange und fing für mich schon mal turbulent an. Da war schon der Montag ausgefüllt mit Terminen und eigentlich hätten es mehr sein können, was wiederum wegen Irrungen und Wirrungen nicht so ganz geklappt hat. Insofern also nichts mit dem Motto „Montag ist Schontag“. Wie dem auch sei… letztendlich ging alles über die Bühne. Nebenbei: ein Hoch auf Anspielungen.
Gestern war dafür überschaubarer… so vom Tagesablauf gesehen… wenn ich so zurückdenke. Na und heute erst. Ich stelle fest, dass es so nicht sonderlich spannend klingt. Doch damit kann ich leben.

Hey, ich habe heute eine SMS erhalten, die nicht mit irgendeiner Werbung versehen war. Wenn das keine Erfolgsmeldung ist, will ich dem Sarkasmus für immer entsagen.

Es folgt ein kleiner Blick in die Zukunft: Tod.
Ne, das war zu weit. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass ich mich demnächst mit einem Tagging-Programm auseinandersetzen werde, welches auf der Homepage des Projektes MusicBrainz verlinkt ist. Ich erhoffe mir, dass es mp3-Dateien korrekt mit Tags versieht, wie es wohl doch hoffentlich in der Intention der Entwickler liegt.

Wo ich schon bei meinen Computer-Aktivitäten bin… neulich erschien die Meldung, dass OpenOffice.org (ich werde es dennoch weiterhin OO abkürzen) ein Update machen möchte. Meine Reaktion: „Ja gut, warum nicht“. Ich konnte ja nicht ahnen, dass nicht nur die komplette Installationsdatei (läppische 150 MB) runtergeladen werden musste, sondern auch keine fließende Installation einer neuen Version über eine ältere möglich ist. Meine Reaktion: „Och ne… ich deinstalliere jetzt nicht meine OO-Version, um dann eine neue Version (Unterschied: Index an dritter Stelle!) wieder zu installieren“. Nebenbei: ja, nach diesem Absatz wird das Tag „Frust“ notwendig.
Nun ja, die Installationsdatei hab ich behalten. Von daher entscheide ich mich später vielleicht dafür, die Umstände auf mich zu nehmen, nur damit ich OO-mäßig up to date bin.

Apropos Umstände: der Winter ist weg. Damit wäre ich thematisch beim Aprilwetter, welches sich in diesem Jahr nicht nur auf die Wahl der Kleidung auswirkt. So richtig stimmig ist die Richtung leider nicht. Da ist es den einen Tag heiter und wohl temperiert und kurz darauf wieder sehr kühl. Irgendwie wundert es mich nicht sonderlich, dass auch die Gemüter etwas ins Schwanken geraten. Aber nach jedem „neuen Tief“ folgt (meistens) ein Aufwärtstrend.

Es verbleibt noch weiterhin mit Schal ausgerüstet
F.

Energy

März 31, 2009

Die Woche ist angelaufen und schon gibt es wieder Neuigkeiten. Dass ich mich auf den neuen Star Trek Film freue, gehört nicht dazu (auch wenn der Titel das vielleicht vermuten lässt, aber der ist von einem relativ neuen R’n’B-Song). Von besagtem Film habe ich heute erst wieder einen Artikel im neuen Kino-Heftchen gesehen (nicht gelesen, weil ich eh hingehen werde und das gern ohne zu viel Vorwissen). Das lässt schon erahnen und ich gebe es zu: ich war mal wieder im Kino. Ist halt ein toller Zeitvertreib (wenn nicht irgendwelche anderen Besucher störend auf sich aufmerksam machen). Aber ich habe nichts gegen aufmüpfige Zeitgenossen. Jedenfalls nichts wirksames (kleiner Scherz). Eher neige ich dazu, dem Schicksal für das Los zu danken, dass ich in unmittelbarer Nähe sitzen darf. Auf der anderen Seite ist das auch ein spontanes Training für die Nerven.

Der heutige Ausflug war eine gute Abwechslung vom Alltag, der mich schon einigermaßen in Beschlag hält. Da wird schon so einiges geplant und überprüft sowie zusammengetragen. Apropos Planen: beinahe hätte ich heute einen neuen Planer gekauft, aber dann fiel mir mein Vorschlag mit dem „Individual-Planer“ (das Ding nenne ich mal so) wieder ein. Insofern Geld gespart. Noch mehr Geld habe ich gespart, als ich heute ein paar Gutscheine eingelöst habe, die nun verfallen wären. Na ja… dafür wurde ich im anderen Laden gleich mehr Geld los. Passiert.

Es verbleibt mit neuen Kopfhörern
F.