Posts Tagged ‘Zeitmangel’

Logbuch : auf der Suche nach Planungsfreiheit

Juli 23, 2015

planungWas mit einem Eintrag wie diesem vielleicht auffällt, ist meine Tendenz zu Planen… Da kann ich eigentlich mal einen Einblick in meinen Kalender gewähren, was die erste Wochenhälfte angeht. (Die andere Hälfte sieht übrigens ähnlich aus.) Mag es nun ein Talent oder ein Fluch sein – solche weißen/leeren Stellen im Kalender werden bei mir flugs zur Mangelware.

20.07.15 : Ich entschied mich zu spontanen Änderungen in der Tagesplanung. Das fing bereits mit dem Aufstehen an, welches ein wenig nach hinten verschoben wurde. Kurz danach vernahm ich Krach von oben. Scheinbar war ein Umzug im Gange. Ironie? Zum Abend begab ich mich mit kurzem Umweg über die Frieda 23 in die Innenstadt für einen Kinobesuch.
Zu Hause widmete ich mich noch der Musik-Recherche im Kurzverfahren und war dann auch bedient von komischen Musikvideo-Streaming-Plattformen, die nicht laden wollten. (ampya?) Warum setzt sich der Trend der Zentralisierung in dem Bereich nicht durch?

21.07.15 : Der Dienstag war in vielerlei Hinsicht recht sportlich meinerseits angelegt. Dies fing mit sportlicher Betätigung zum Tagesstart an. Danach bereitete ich mir mein Abendessen vor und ging zur Arbeit. Von dort aus machte ich abermals zur Frieda 23 auf, wo ich nicht nur als Teil des Redaktionsausschusses beim LOHRO-Vorstandstreffen vermitteln durfte, sondern überraschend auch noch als Teil der Technikgruppe befragt wurde. Danach verfasste ich ein paar Mails, redete mit der Programmverantwortung (H.) über Sendungen und konnte danach gleich mit dem Studiokurs für L. weitermachen.
Als ich zu fortgeschrittener Zeit auf dem Heimweg war, wurde mir erst bewusst, dass sich der Dienstag für mich zeittechnisch wie 2 Arbeitstage am Stück verhielt. Unsicher war ich mir darüber, ob sich ein etwaiges Schlafdefizit demnächst ausgleichen ließe. Die Option, noch bei einer Deep-House-Veranstaltung im Zwischenbau vorbeizuschauen, erwog ich da schon längst nicht mehr.

22.07.15 : Das Aufstehen am Mittwoch verlief eher schleppend. Da brauchte es ein wenig Überzeugungskraft meinerseits, um in Gang zu kommen. Erschwerend empfand ich das feuchtwarme Wetter. Es begleitete mich nicht nur auf Arbeit, sondern danach auch auf dem Weg Richtung… ja, Frieda 23 ein weiteres Mal. Eine Grillrunde mit Freunden am Stadthafen ließ ich ausfallen. Stattdessen ein Treffen der Musikredaktion, welches deutlich punk-lastiger als erwartet ausfiel.
Die Mehrheit entschied sich, danach noch in den Freigarten zu gehen. Dort löste sich die Runde im Laufe des Abends auf. Ich plauderte mit T. und P. eine Weile und vergaß die Zeit. Ein Besuch im Hackspace sollte es an diesem Tag nicht mehr geben. Dafür die Gewissheit, dass ich wiederholt mit Überzeugungskraft aufstehen würde müssen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf noch mindestens einen Kinoabend in dieser Woche
F.

Logbuch : zum Schlafen zu Hause

November 10, 2013

Der Titel hätte auch „5 Abende weg“ heißen können und interpretiert meine Auffassung von Häuslichkeit dieser Tage. Tja, irgendwie ergab sich da viel „Ablenkung“. Aber der Rehe nach…

Der Montag wurde mit einem Kinoabend aufgewertet. G. fuhr mit Auto, was Wartezeiten bezüglich ÖPNV umgehen ließ. Der Film „The Fifth Estater“ bzw. „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“ überraschte mich mit viel Hang zur Visualisierung sowie der hohen Rate an Schleichwerbung für Club-Mate. Ansonsten steht (wie zu erwarten) das Drama zwischen den Persönlichkeiten im Vordergrund. Im Nachhinein erstaunt mich noch die kurze Zeitspanne zwischen Geschehen und Verfilmung. Schön auch, dass die Ereignisse aus meiner Sicht möglichst neutral nacherzählt wurden. (8/10)

Am Dienstag fiel mir auf, wie wenig Spielraum ich mir manchmal bei der Planung lasse. Denn eine kurze Verzögerung sorgte sogleich für Eile, um Anschlusstermine wahrnehmen zu können. Entschläunigung geht anders. Na ja, jedenfalls nahm ich zum Abend zusammen mit P. die Möglichkeit wahr, lokalpolitisches Engagement hautnah mitzuerleben. Neben der sachlichen Kommunikationsweise fiel uns die überaus weitsichtige Planung im Zusammenhang einer aufkommenden Wahl (im Mai 2014) positiv auf. Inwiefern es in diesem Bereich eine Fortsetzung geben wird, kann ich noch nicht sagen.

Die Bemusterung im Rahmen des Treffens der Musikredaktion verlief letzten Mittwoch relativ unspektakulär, zumal wenig neue Titel vorgestellt werden konnten. Im Anschluss löste sich die Runde ziemlich schnell auf, was teilweise an einem Fußballspiel lag. Da ich mir dachte, dass S. die Übertragung bestimmt verfolgen würde, schaute ich spontan bei ihr vorbei. So unterhaltsam es auch war, seit einer Weile wieder Fußball im TV zu sehen, war das Ergebnis dann doch eher enttäuschend.

Für Donnerstag stimmte ich mich mit Y. ab, um abends zum Moya zu fahren, wo ein Science Slam stattfand. Dieser war eigentlich ganz okay. Es gab ja auch nur 4 Teilnehmer, von denen ich sogar einen kenne. Stichwort: kleine Welt.

Am Freitag schlug G. einen ST-Besuch vor, was wiederum meine Abendplanung etwas überholungswürdig werden ließ. Denn mit Tasch würde ich somit nicht davor ins Kino gehen. Bzw. davor bummelte ich noch mit Freunden durch die Innenstadt, um die Installationen zur diesjährigen Lichtwoche zu bestaunen. Die Pyro-Show vorm Uni-Hauptgebäude waren mir dann aber schon fast zu viel des Guten. Aber immerhin zog es die Massen an. Ich glaube, ich habe noch nie so lange bei Subway anstehen müssen. Ach ja, ich sah mir also ein zweites Mal den zweiten Thor-Film an und ging danach zur Bad Taste Party. Warum? Weil ichs kann. 😛

Am Samstag gönnte ich mir die Auszeit in der Heimat, wo ich mich wieder ans Chili-kochen machte – erstmals mit den neuen Gewürzen aus Hamburg. Und ja, das merkte man. Ebenfalls kreativ wurde ich bei der Getränkewahl. Schon mal Bananensaft mit Fassbrause probiert? Ist nicht übel. Anders als „Wetten Dass“. Nicht mal eine gut gelaunte Céline Dion konnte da viel retten. Die Zahl der Leute, die ich für die Moderation der Sendung als geeigneter betrachte, wächst und wächst.

Und heute war ich endlich wieder in Leselaune. So konnten einige Comics von der ToRead-Liste abgearbeitet werden – darunter mehrere Ausgaben des „All-New Ultimate Spider-Man“. Außerdem sah ich eine wunderbare Episode der „Late Late Show“ mit Craig Fergusson. Die Sendung ist herrlich verrückt.

Es verbleibt zahlreichen Terminen für die kommende Woche
F.

Giving it away

Juli 29, 2012

Der Titel ist eins meiner Lieblingsstücke vom Score zu „In Time“, welcher von Craig Armstrong stammt. Ja, gelegentlich höre ich mir (instrumentale) Filmmusik an – vorwiegend zum Lesen.

Habe ich das in den letzten Tagen geschafft? Ja, und wie. Ich bin richtig zufrieden mit meiner „Lektüre-Laune“. Sei es nun auf Bahnfahrten oder am Wochenende bei mäßig gutem Wetter. Sowohl mein aktuelles Buch („Zeitgeist“) als auch ein paar Comics (unter anderem Batwoman, Ultimates und Catwoman) wurden zum Zeitvertreib. Besonders nennenswert ist dabei erneut die Reihe „Ultimate Spider-Man“ (bzw. „Ultimate Comics All-New Spider-Man“, also nicht der Peter Parker, den die Masse kennt), welche derart gut produziert ist (Geschichte und Artwork), dass ich monatlich eine Empfehlung aussprechen könnte.

Am Donnerstag kam es erneut dazu, dass sich ein Abend ganz anders gestaltete als angenommen. Wie gut, dass es überwiegend positiv anders verläuft, wenn das passiert. So habe ich beispielsweise in einem Späti in der Gegend entdeckt, dass die dort Cream Soda von A&W verkaufen. Ich war ob dieser frohen Kunde total ausm Häuschen. Ich weiß nun, wo ich lokal amerikanische Erfrischungsgetränke kaufen kann. Das ist toll!
Leider war der Anlass des Abends nicht ganz so erfreulich, da der hiesige Bekanntenkreis kleiner geworden ist. Die Betonung liegt auf hiesig – die Leute sind ja nicht aus der Welt. Und die Welt ist ja auch nicht sooo groß, als dass man nicht mal Ausflüge machen kann. Spätestens seit letztem Jahr wird mir das Reisen (als Hobby) immer vertrauter.

Ein anderer Punkt, der bei geselliger Runde für (ungewollte) Erheiterung sorgte, soll hier kurz angerissen werden:
Ich konsumiere audiovisuelle Inhalte (Filme oder Serien) gern am Rechner mit einem Abspielprogramm, welches mir ermöglicht, die Geschwindigkeit des Videos zu verändern. Da gucke ich unter anderem mal eine Episode auf 1,3-facher Geschwindigkeit, weil mir die Zeitersparnis gefällt und ich der Handlung noch problemlos folgen kann. (Die Stimmen werden auch nicht piepsig.) Mein Hauptargument ist wirklich die Zeitersparnis – wenn beispielsweise aus 22 Minuten dann 18 werden.
Wenn ich das mal in Gesprächen erwähne, ernte ich auch mal nen komischen Blick, als ob diese Art von Medienkonsum total abwegig ist. Ja, bestimmt tun das nicht viele Leute, aber vielleicht wissen die auch nicht, wie bequem das sein kann.
Na ja, ich wollte das hier vermerken. Vielleicht findet sich ja noch ein Kommentar zu dieser Thematik.

Themenwechsel: Zeitgeschehen.
Was dieser Tage durch Fefes Blog zusammengestellt wird, ist erschütternd wie eh und je. Darunter Meldungen zur Unfähigkeit der UNO, innerpolitischem Hickhack in Deutschland und ein Bericht zur globalen Erwärmung, der wie angedroht für schlechte Laune sorgt. Zu letzterem Thema eine kleine Interpretation:
Die gute Nachricht ist: was fossile Brennstoffe angeht, haben wir mehr als genug. Wer hätte das gedacht? Wo ich doch in der Schule lernte, dass es in ein paar Jahrzehnten damit vorbei sein wird (endliche Ressourcen halt). Die schlechte Nachricht koppelt sich aber an diese Aussage. Denn es gibt seitens der Forscher einen Wert für „genug“. Und damit wird aus „mehr als genug“ schon eine Bedrohung. Denn sollte der „genug“-Wert (hinsichtlich Abgase) überschritten werden, könnte die zunehmende Knappheit der Restbestände unser geringstes Problem werden, weil dann der Treibhauseffekt mal eben zur Priorität wird.
Natürlich kommen mir da sofort Stimmen in den Sinn, nach denen die aktuellen Sommerwerte nicht gerade auf Erderwärmung deuten lassen. Und genau das wird auch von wissenschaftlicher Seite bemängelt. Wir (und auch unsere Regierungen) halten nicht viel von diesen Prognosen oder haben gerade andere Dinge auf dem Radar, die wichtiger erscheinen. Traurig/frustrierend wird es dann, wenn diese wichtigeren Dinge beispielsweise Projekte sind, die ungerechtfertigt viel Geld verschlingen oder unzureichend Ergebnisse erzielen.
Ich denke, am Ende ist jeder selbst gefordert, sich darüber Gedanken zu machen. Dass es keine Warnungen gibt, kann niemand behaupten.

Zum Abschluss vielleicht noch etwas Erfreuliches?
„Chunky Monkey“ heißt eine Sorte der Eis-Marke Ben & Jerry’s, welche ich letzten Freitag als Kostprobe erhielt. (Die Zeit/Ort-Kombination war einfach stimmig.) Ich war zunächst skeptisch wegen der Walnüsse darin, aber der Geschmack war grandios. Kann ich also empfehlen.
Derweil werde ich mal schauen, dass ich meinen Horizont dahingehend erweitere und mehr Sorten dieser Marke anteste. (Soll ja immerhin Fairtrade sein.)

Es verbleibt in Geberlaune
F.

The world is outside

Juli 24, 2011

Das ist eins meiner absoluten Lieblingslieder, wenn es um gute Laune geht. Die Indie-Band Ghosts gab es zwar leider nur ein Album lang, aber damit haben sie es dennoch in meine Favoritenliste geschafft. Und heute passt der Titel wunderbar, da ich sehr lange draußen war – nur nicht an den üblichen Orten. Und so etwas macht natürlich müde. Daher wird dieser Eintrag wohl nicht lang werden.

Nun zu den Meldungen der Woche:
1) Lange nichts mehr aus Norwegen gehört? Tja, das ist nun vorbei. Stattdessen konnte die Welt lernen, dass in jedem noch so unscheinbar harmlosen Land eine Tragödie ausbrechen kann. Die Hintergründe sind mir immer noch unklar, aber das Echo kam an… und wird uns bestimmt noch eine Weile bleiben.
2) Amy Winehouse ist tot. Die Sängerin, die schon (gefühlt) seit Jahren mit Drogen und Entzug zu tun hatte, erlag ihren Schwächen. Ich muss gestehen, dass mich ihre Lieder nicht wirklich erreicht haben, woduch ich ihre Schaffensphase schlecht einschätzen kann. Unabhängig davon weiß ich auch nicht, ob der Stress mit der Sucht über ihren Erfolg kam, oder ob der schon immer da war. So oder so. Es mag zynisch klingen, aber irgendwie war es nur eine Frage der Zeit. Zu oft gingen ihre Fehltritte durch die Medien (, was man zum Großteil auch der britischen Presse verdanken kann).

Und sonst? Tja, ich werde mich demnächst wieder in weitere Folgen von „House“ stürzen und der Frage nachgehen, ob die Serie immer noch so unterhaltsam bleibt.
Dann würde ich mich freuen, wieder ein paar Comics zu lesen, wobei das wie so vieles wieder eine Frage der Zeit ist. Und darüber habe ich mich hier ja schon einmal ausgelassen. Tja, da passt es umso besser, dass meine Wochenende bis Mitte September einigermaßen verplant sind.

Schließlich möchte ich kurz noch auf das neue Apple-Betriebssystem eingehen, welches in dieser Woche erschienen ist. Für meinen Gebrauch sind mir die Änderungen nicht sonderlich positiv aufgefallen. Die größte Umgewöhnung bei OS X Lion kommt durch das veränderte Scrollen, welches sich nun nach den iOS-Geräten richtet. Natürlich lässt sich das auch wieder umstellen. Habe ich aber noch nicht gemacht. Schlimmer trifft es da Kunder besonderer Software, die mit dem Upgrade des Betriebssystems auf ein Upgrade der Software angewiesen sind, um diese weiterhin nutzen zu können. Und wer zahlt schon gern doppelt?

So möchte ich den Eintrag nicht beenden. Also noch eine Ergänzung: Ich war nun erstmals bei Starbucks… und habe natürlich keinen Kaffee geordert. Stattdessen einen „Blended Juice“, was man wohl mit „Tee-Saft-Eis-Mischgetränk“ übersetzen kann. Das Resultat erinnert stark an kalten Fruchttee und sieht wie ein „Slush“ mit Schaumkrone aus. Fazit: interessant, aber keine Offenbarung.

Es verbleibt morgen auch wieder mit viel Aufenthalt außen
F.

Must be dreaming

Juli 10, 2011

Heute nutze wieder ein etwas betagteres Lied als Titel, weil es gut zu meiner letzten Nacht passt. Das Indie-Pop-Projekt Frou Frou ist wahrscheinlich nicht mehr so aktiv, seit Sängerin Imogen Heap auf Solo-Pfaden unterwegs ist. Macht aber nichts. Denn sie klingt nicht viel anders.

Nicht viel anders geht es mir am Ende dieses Wochenendes, welches ich mir sogar um einen Tag verlängert habe, um die verkorksten zwei letzten Wochenenden auszugleichen (Stichwort Dienstreise). Tja, könnte besser laufen.
Aber wenigstens gab es eine ordentliche Grillparty und dann noch eine – und heute noch die Reste. Sagen wir mal so: mit Fleisch reicht es mir fürs Erste.

Und damit zum Zweiten: Zeitmangel. Leute, das wird immer mehr zu einer eigenen Kategorie. Ich meine, gelegentlich komme ich zu dem Schluss, dass es nur eine Frage der Organisation und Planung ist. Aber manchmal ist auch das Geplane eine Last.
Zurück zum Punkt. Ich erkenne diese „Planungsschwäche“ gern daran, was sich anstaut. Und das sind nicht nur Dinge wie ein Besuch im Zoo, den man vielleicht auf der Wunschliste hat. Es ist der Stapel an Printmedien, die alle auf ihr Lesedatum warten oder die DVD-Box, die mal aus ihrer Folie befreit werden möchte.
Neulich wurde in kleiner Runde darüber geredet, wie sehr sich ein Leben von Arbeit beherrschen lassen kann, was vielleicht in dieser Zeit noch deutlicher ist. Wer kennt es nicht – die Floskeln über Flexibilität am Arbeitsplatz?
Ja, dann sollte wohl ein Ausgleich gefunden werden. Auch nicht immer einfach. Bzw. Ansichtssache.

Ansehen wollte ich mir gestern auch das Ende eines WM-Fußballspiels der Damen. Nicht so tolle Nachricht #1: Verlängerung (ich mag das einfach nicht, wenn aus 90 geplanten Minuten 120 (und mehr) werden). Nicht so tolle Nachricht #2: das deutsche Team ist aus dem Rennen.
Welch eine Ironie! Da erreicht der Frauenfußball eine Aufmerksamkeit wie wohl bisher nicht gehabt, was an ausverkauften Stadien und Primetime-Slot sowie nicht zuletzt meinem Interesse zu erkennen ist – und dann haut es Deutschland aus dem Turnier.
Tja, nun ist mir der Rest der WM eigentlich auch ziemlich egal. Passiert.

Was nicht so oft passiert, ist die Nichtigkeit sämtlicher Atlanten – nämlich durch die Ausrufung eines neuen Staates. So geschehen im Sudan (bzw. Süd-Sudan). Wo? So etwa zentral-nord-westliches Afrika. Für den taktlosen politisch inkorrekten Schmalgeist auch egal, da der ganze Kontinent irgendwie im Krieg, krank oder hungernd ist (und das war kein exklusives Oder).
Und hat einer schon mal was von „Kinderuniversität“ gehört? Ja, auch das haben die in Afrika (und bestimmt nicht nur da). Bzw. ist jetzt nicht so wichtig. Wollte ich nur mal einwerfen bzw. kam mir gerade auf den Radar.

Zurück auf den „Die Welt ist schön“-Kurs: Ich habe gebastelt. Ja, das war mein Wochenende. Basteln – zwar nicht mit der herkömmlichen Schere-und-Papier-Methode, aber nicht minder kreativ fordernd. Da fällt mir ein, dass ich mich nochmal an das Vektorgrafik-Programm setzen wollte. (An dieser Stelle sei auf den Absatz zu Zeitmangel verwiesen.)

Und sonst? Ich habe Puffreis mit Mango-Geschmack probiert. War ganz nett. Aber es gibt ja noch mehr Sorten. Ich wollte Erdbeer-Waffeln von Wanner kosten (siehe Zeitmangel), welche nun irgendwo in einer Tasche liegen. Ich habe seit Langem wieder Punika getrunken (irgendwas mit Tropisch und Multivitamin), was keine große Freude war. Das Zeug ist immer noch eklig süß. Ursprünglich wollte ich so leckeren O-Saft haben wie den, den ich in Portugal getrunken hatte. Ja, der wird auch nur mit besonders viel Farbstoff und einer Extra-Ladung Aroma versehen worden sein, aber der hatte echt geschmeckt.

Darüber hinaus war ich in dieser Woche ein sehr guter Konsument – um nicht zu sagen, dass ich viel Geld losgeworden bin. Aber ich würde es eher „individuelle Wirstschaftsstärkung“ nennen. Und wofür ging die viele Kohle nun drauf? Na ja, ich äußere mich in solchen Dingen lieber erst nach der „Lieferung“. So ist vieles halt noch in der Schwebe.

Schließlich sei noch vermerkt, dass ich es nicht geschafft habe, viel „House“ zu gucken. Ja, nun geht das wieder los. Sorry, aber das ist mein Leben. Und zur Zeit gucke ich halt nur diese Serie oder mal eine Folge „American Dad“ oder „Family Guy“, wobei ich da auch jede Menge nachholen kann. (siehe Z.) Bzw. hier finde ich das sogar gut, da es mir hier nicht wie bei anderen Serien geht, wo ich auf Nachschub warte. Ja, so kann das Leben sein.

Es verbleibt dem Träumen verpflichtet
F.

Til the world ends

April 17, 2011

Ja, Britney Spears lebt immer noch und wird von einem tatkräftigen Team unterstützt, damit sie nicht zu sehr abstürzt und obendrein noch zeitgemäß klingt. Wobei das in diesem Fall arg an Ke$ha erinnert, die in diesem Fall nicht nur ihren Produzenten Dr Luke hergegeben sondern sogar mitgeschrieben hat. So ist Popmusik nun manchmal, herrlich belanglos – wie übrigens auch das Video zu dem Titel, welches ich in den vergangenen Tagen erstmals gesehen habe.

Die vergangenen Tage waren ansonsten für mich noch stark geprägt von London. Da ist man einmal in so einer Weltmetropole zu Gast – war irgendwie klar, dass das Nachwirkungen mit sich ziehen würde. Na gut, ich habe nun endlich die Tasche ausgepackt und die Fotos/Videos einigermaßen sortiert. Ein Flickr-Album ist auch schon online. Inwiefern ich meine Eindrücke noch anderweitig verarbeiten werden, kann ich aktuell nicht sagen.

Denn ein guter Bekannter namens Zeitmangel war ein steter Begleiter für mich in den letzten Tagen. Das fing mit meiner Rückkehr nach Rostock an, die ich kaum auskosten konnte, bis die nächsten „Termine“ auf dem Plan standen. Der erste Abend wurde lang. Früh aufstehen fiel mir auch schwer, was sich dann mit verspätetem Heimkommen nach der Arbeit nicht besonders gut kombinierte. Ergo konnte mich das Wochenende gar nicht schnell genug erreichen, um endlich eine ordentliche Portion Schlaf zu bekommen.

Am Samstag war Foursquare Day 2011 – endlich wieder ein unkonventioneller Geek-Feiertag. Wer braucht schon Ostern? 😉
Den Tag habe ich schließlich bei angenehm heiterem Wetter genutzt, um wieder ein wenig durch die Gegend zu gehen. Von KTV bis Kunsthalle (um den Teich) und dann auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher ins Neptun Center, nur um dann festzustellen, dass ich Käse vergessen hatte. Machte aber nichts, da ich dann den Frühabend noch für eine Visite in der Innenstadt genutzt habe. Mit Schrecken stellte ich fest, wie sehr der Ostermarkt doch an Weihnachten erinnert, obwohl die Fressbuden schon willkommene Abwechslung für die Nase boten. Viel willkommener war die Öffnungszeit eines favorisierten Schuhladens, was mich ausgiebig nach neuen Tretern hat suchen lassen. Und wer hätte gedacht, dass ich am Ende sogar ein paar Favoriten vor mir hatte. Fazit: neue Schuhe für mich.
Zur Feier des Tages gab es am Abend dann eine neue Sorte TK-Pizza und lustiges Sprudelwasser. Und dazu eine Großpackung Flashback-Momente dank den Roxette-Alben in meiner Musiksammlung.

Heute habe ich neben ein paar Folgen von American Dad noch den Ingwer-Rum-Kuchen genossen als ein letztes Andenken aus England. Obwohl der würzige Geruch beim Öffnen ziemlich aufdringlich war, ist das Produkt doch überraschend lecker.

Lese-Ecke: Endlich habe ich es geschafft, mit der Aufarbeitung von „Ultimate X-Men“ anzufangen. Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Bände dazu bereitliegen (also von mir geordert wurden). Nur so viel: es ist der Mark Millar- und der Brian K. Vaughan-Run. Ich bin überrascht, wie gewöhnungsbedürftig manche Panele von Zeichner Adam Kubert wirken. Na ja, das ist ja auch schon ein paar Jahre her. Bin mal gespannt wann ich mich an die zweite Storyline setze – also Band 1 abschließen kann.

Aus der Film-Abteilung gibt es Folgendes zu berichten: „Battle LA“ werde ich aller Wahrscheinlichkeit nicht im Kino sehen – dazu sind die Kritiken zu grausam. Stattdessen stehen noch andere Filme auf dem Plan, welche aktuell laufen und ich hoffentlich bald abhaken kann: „Ohne Limit“ und „Paul“. Es sind zwar nicht die anspruchsvollsten Werke, versprechen jedoch gute Unterhaltung.

Neues an Software? Ja, ich habe kürzlich das Gratis-Tool „Virtual DJ“ ausprobiert und bin begeistert, wie viele Features mitgeliefert werden. Da bekommt mein Traum einer DJ-Nebentätigkeit gleich neuen Auftrieb.

So, und dann noch kurz zu einem politischen Thema: Lobbyisten prognostizieren mit der überschnellen Abkehr vom Atomstrom hohe Preissteigerungen. Hallo? Die Strompreise steigen doch eh. Sei es nun durch die Nachrüstung betagter Kraftwerke oder den Ausbau des Leitungsnetzes. So ist jedenfalls meine Sicht der Dinge.

Es verbleibt hoffentlich nicht zum Ende der Welt
F.

Sleepwalker

Juli 25, 2010

Ich bin gerade am Multitasken. Dennoch starte ich schon mal den Blogeintrag, weil der „Lebenssoundtrack“ noch etwas Zeit braucht. Bei der Aktion kam übrigens auch der heutige Titel vor, wenn auch an einer sehr kuriosen Stelle. Ja, dieses Lied von Adam Lambert ist aus meiner Sicht eins der besten von seinem Debütalbum.

Und damit bin ich wieder am Schreiben in diesem herrlich unverkrampft anmutenden Blog. Ach ja, also die „Soundtrack-Aktion“ verläuft so, dass ich den Zufallsgenerator am Laufen habe und mir dieser aus meiner Musiksammlung Lieder präsentiert, welche ich dann der Reihe nach in ein Schema einfüge. Dabei kommen natürlich auch mal sehr unpassende Stücke zum Vorschein oder Songs, mit denen ich eigentlich nichts am Hut habe. So, nun bin ich auch fertig damit. Das Ergebnis lässt sich in meinem Tumblr-Blog bewundern (auf Englisch). –> Link

So, was sonst. Die letzte Woche hat mir echt ein paar Nerven geraubt. Und leider wird das in den nächsten Tagen nicht unbedingt besser werden. Also beschränke ich mich beim Rückblick vielleicht besser nur auf das Wochenende. Dieses verlief zwar nicht unbedingt optimal, aber war dafür entspannend. Gestern gab es einen tollen Abend am Wasser und heute habe ich einiges an Folgeb aufgeholt in Bezug auf „How I Met Your Mother“. Ja, und dann natürlich noch die tolle „Soundtrack-Aktion“.

Auf der „Probiert“-Liste kann ich nun Granatapfelquark abhaken (wow, das Wort hat vier a’s), der wie erwartet süß und unterschwellig fruchtig schmeckt.

Dann wurde ich jüngst wieder medial überflutet, und zwar nicht nur mit Sitcoms, sondern auch mit Berichterstattungen zum Raver-Unglück und zu Dramen in der Prominentenwelt. Ja, und dann darf da natürlich auch nicht der eine oder andere Vlogger fehlen – also komische Privatmenschen, die ihr Leben gern mit der Welt teilen (eigentlich fast wie Prominente). Dabei kam mir der Gedanke, wie absurd es doch ist, andere bei ihrem Alltag zuzuschauen. Ich meine, ich habe auch ein Leben. Ich habe auch schon mal überlegt, das mit der Kamera festzuhalten… aber diese Idee dann verworfen, weil ich Bedenken bezüglich der vielen Nacharbeit habe. Dabei würde ich gern Erfahrung mit Videoschnittsoftware sammeln. So schwer kann das doch nicht sein. ^^

Na ja, vielleicht wird daraus noch was werden. Wie vielleicht auch aus dem Buch, welches ich weiterlesen möchte.
Ach, irgendwie kann Zeitmanagement eine große Herausforderung sein. Ich könnte problemlos ein paar Dinge aufzählen, die ich gern erledigt hätte. Und oft verweist man dann auf fehlende Zeit, was aber nur die halbe Wahrheit ist. Seien es nun Prioritäten oder Ablenkungen… oder vielleicht einfach Trotz, sich nicht entscheiden zu wollen… irgendwas ist immer.
Na Hauptsache, man bedauert am Ende der Woche nicht, dass man sieben Tage irgendwie verloren hat (wie ein Schlafwandler oder so). So sehe ich das zumindest. Und ich kann sagen, dass ich trotz so einiger offener Ziele nicht untätig war. Der nächste Schritt nach diesem Ansatz wäre aus meiner Sicht der tägliche Kurzrückblick, der jedoch bei mir noch mit negativen Resultaten behaftet sein könnte.

Alles in allem eine Optimierungsaufgabe… wie vieles im Leben – sei es der Tagesablauf, die Wochenplanung, das nächstbeste Betriebssystem oder irgendein Sicherheitskonzept.
Huch, mir fällt gerade ein, dass ich noch den einen Film gucken wollte… und dann noch die Konzert-DVD, die ich neulich schon angefangen hatte. Tja, nun ist es in einem Blogeintrag vermerkt. Vielleicht hilft das.

Es verbleibt im Kampf gegen den Zeitmangel
F.

PS: ich wollte eigentlich noch über einen Artikel über die Scheinheiligkeit von Twitter (im Zusammenhang mit Sofortnachrichten) eingehen, aber das passt mir nun nicht mehr ins Konzept. Nur so viel: ein Kommunikationsmedium kann nur so gut sein, wie man es einsetzt. Und nebenbei: ich habe mein Twitter-Plugin bei Pidgin wieder reaktiviert (inklusive Update) und bin erstaunlich zufrieden mit diesem System. Beim Mac hat das mit Adium leider nicht geklappt, aber TweetDeck ist auch ganz nett im Hintergrund (wenn auch leider ein extra Programm).
Da fällt mir ein, dass ich mittelfristig vielleich an einem Artikel über die verschiedenen Plattformen schreiben sollte… wo ich doch nun einige Erfahrung gesammelt habe.
Und ja, für ein PS-Abschnitt ist das ganz schön viel Text geworden.

Art of conflict

Juli 4, 2010

Heute ließ mich Neugier auf eine Band namens VNV Nation aufmerksam werden, was sich wiederum im Titel wiederspiegelt, der eben einer von besagter Musikgruppe ist. Die Musik hat viele Electro-Einflüsse und dezent eingesetzte Vocals, um mal den Hobby-Experten raushängen zu lassen.

Und damit willkommen zu einem neuen Wocheneintrag der Marke „mal sehen, was ich dieses Mal schreibe“. Wenn ich an die vergangenen Tage denke, kommt mir natürlich in erster Linie wieder so eine Art Zeitmangel in den Sinn. Die letzte Woche war relativ strikt verplant. Obendrein war ich immer noch mit der Genesung beschäftigt, was allmählich dem Ende zugeht.

Ach ja, die Planung: neben den üblichen Terminen auf Arbeit, musste eine weitere Dienstreise organisiert werden und ich war mal kurz in der Stadt. Wortwörtlich. Die Quickie-Shopping-Tour dauerte keine 45 Minuten und konnte erfolgreich abgeschlossen werden, da ich alles fand, was ich haben wollte. Wenn es doch immer so wäre.

Ja, dann war da natürlich noch der Sommerstart mit zugehörigem Temperaturanstieg, welcher die Arbeit nicht unbedingt angenehmer gestaltet. Die allgegenwärtige Hitze begleitete mich auch auf dem Kurztripp nach Hamburg. Am schlimmsten litt ich überraschenderweise auf der Rückfahrt, da die Klimatisierung im IC wohl den Geist aufgegeben hatte. Wenigstens war ausreichend Flüssigkeit verfügbar. Ich könnte zwar noch anfügen, dass ich ein paar neue Ecken von Hamburg gesehen habe, aber das erscheint mir eher nebensächlich, weil ich die Reise erst noch auswerten muss.

Mein Wochenende startete beschwerlich aufgrund „Frühaufsteher-Qualen“, die ich mir selber auferlegt habe, um den Kurzurlaub an der Heimatfront zu maximieren. Hat sich gelohnt.

Natürlich konnte ich auch nicht dem Trubel um das jüngste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft entgehen. Tja, meine Wette habe ich damit verloren, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen wieder kulinarisch kreativ werden darf: Kuchen backen.
Das Rezept habe ich heute auch schon notiert. Ich hoffe auf gutes Gelingen und werde versuchen, den Fortschritt in Bildern festzuhalten.

War sonst noch was? Nichts gelesen… nicht mal ein einziges Comic. Und nur einen Film im TV gesehen, der dafür unerwartet amüsant war.

Wie gesagt, irgendwie schreit alles „Zeitmangel“ bei mir, was wiederum irgendwie durch bessere Planung behoben werden sollte. Ich werde daher in der kommenden Woche einen Versuch wagen: jeden Tag möchte ich wenigstens eins der folgenden Freizeitziele erreichen:
– ein Kapitel im aktuellen Schmöker meistern
– ein Comic lesen
– eine Folge einer TV-Serie gucken
Richtig toll wäre natürlich eine ausgewogene Mischung der Ziele bzw. mehr als eins davon pro Tag zu schaffen. Abwarten.

Es verbleibt mit leichtem Sonnenbrand
F.

The way it used to be

März 7, 2010

Ich bin immer noch überrascht, wie gut mir manche der neueren Lieder der Pet Shop Boys gefallen – darunter der heutige Titel. Scheinbar habe ich vergessen, dass dieses Duo auch mit Texten punkten kann, also nicht nur mit Ohrwurm-Melodien. Und wie multimedial und bescheiden zugleich ein Konzert gestaltet werden kann, habe ich kürzlich durch die jüngste DVD der Band erfahren. Nicht zuletzt lieferte es auch noch ein paar ’neue‘ Ohrwürmer.

Manche Tage sind fast wie geschaffen für nachdenkliche Exkurse in die Vergangenheit. Und so wurde ich heute an die letzten Jahre erinnert, als die Konstellationen im familiären Umfeld noch anders standen. Nun denn, der Wandel gehört zum Leben. Und ein Blick in den Rückspiegel kann auch lehr- bzw. hilfreich sein.

Apropos Wandel: Ortstechnisch habe ich ein paar Tage den Arbeitsraum in eine fremde Gegend verlagert. Wie schon im letzten Eintrag angedeutet ließ mich eine Dienstreise ein paar andere Ecken von Deutschland kennenlernen. Alles in allem sind damit wieder ein paar neue Erfahrungen auf meinem Konto gelandet. Aber andererseits war ich auch froh, dass es nur eine relativ kurze Reise war. Der Grund dafür liegt überwiegend im ungewohnten Umfeld mit anderen Wirtschafts- und Vermarktungsabteilungen, die nicht unbedingt zu meinem Alltag gehören.

Ich kann nicht sagen, dass die vergangene Woche mit all den neuen Eindrücken nun schneller oder langsamer vergangen ist. Nur war das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit etwas unausgeglichener als sonst. So habe ich zum Beispiel erst in den letzten zwei Tagen wieder ein paar Filme sehen können, aber im Gegenzug dazu mein Durchschnittspensum an Filmkonsum und Kinobesuchen wieder erreicht.
In Stichworten war von Historienfilm über Horror und schwarzer Komödie bis Drama alles dabei. Erwähnenswert finde ich hierunter den Film „Paranormal Activity“, der ja bereits im letzten Jahr Medienpräsenz genoss als einer der bemerkenswerteren Horrorfilme der letzten Jahre. Zu Meinungen, dass es sich nur um eine abgewandelte Form vom „Blairwitch Project“ handelt, kann ich nichts sagen, da ich jenen Film noch nicht kenne. Aber abgesehen davon war es ein unterhaltsamer Kinobesuch. Manchmal frage ich mich, warum ich zu dieser Art von Filmen überhaupt ins Kino gehe. Immerhin kann man da nicht die Lautstärke regeln, was vielleicht den einen oder anderen Schocker mildern würde. So ist es also eine Achterbahnfahrt für den Adrenalinspiegel. Aber wie heißt es so schön: geteiltes Leid ist halbes Leid. 😛 Das Kino war nämlich relativ gut gefüllt und so eine Atmosphäre lässt sich schlecht zu Hause nachstellen. Kurzes Zitat: der Film ist sehenswert, aber nicht unbedingt für schreckhafte/empfindliche Menschen geeignet.

Empfindlich sollte man scheinbar auch nicht sein, wenn man zu größeren Pokerturnieren geht, wie frische Nachrichtenmeldungen berichten. Reichen ein paar Tausend Euro aus, um Leute zu solchen Taten anzustiften, oder ist der Hang zum Terror anderweitig bedingt?
Sollte es wirklich so einfach sein, seine Lebenslage gewissenlos mit Geld aufzuwerten? Irgendwie bin ich da skeptisch. Irgendwer meinte neulich mal, dass der Reichtum schnell vergessen wird, welcher hierzulande schnell  als Standard gilt. Ohne nun mit der Moralkeule zu wedeln, sei angemerkt, dass machmal lediglich eine andere Perspektive auf die eigene Situation fehlt.

Ansonsten bin ich enttäuscht, wie wenig Zeit ich zum Lesen fand. Da staut sich wieder einiges an Comic-Material auf. Andererseits lesen sich viele Geschichten im Rutsch auch besser. Ein weiterer Vorteil am Zeitmangel ist auch, dass man stärker selektiert, was es nun wert ist, gelesen zu werden.

Zum Schluss noch eine Frage an die Leser: Mein neuer Brennnesseltee ist selbst nach einer Woche noch ungewohnt in der Aromatisierung. Speziell der süßliche Nachgeschmack irritiert doch mehr, als ich dachte. Gibt es da vielleicht irgendwelche Verwertungsrezepte? (mischen oder anderweitig nutzen)

Es verbleibt in Erinnerung, wie es einmal war
F.