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Logbuch : klirrende Kälte und opulente Ostertage

August 12, 2018

Kann sich irgendwer noch an den winterlichen März erinnern? Tja, ich gebe mir Mühe, damit ich keine Lücken im Logbuch habe. 🙂

01.03.18 : Tag 1 ohne Dusche. Die Kälte sorgte für Einbußen im Haushalt. Nichtsdestotrotz blieb mein Plan davon relativ unbeeinflusst. Das umfasst die frühest mögliche Kinosendung eines Monats, etwas sportliche Betätigung sowie einen ruhigen Lese-Abend. Dank E. kam ich in den Genuss der hiesigen Comic-Produktion “Im Eisland”. Bei Band 1 brauchte ich gut 20 Seiten, um in den Erzählfluss zu gelangen. Dann wurde es jedoch angenehm informativ und unterhaltsam. (Bin also bereit für Band 2.)
02.03.18 : Tag 2 ohne Dusche. Ich erwartete eigentlich einen harmlosen Abend mit Freunden bei G., was jedoch zeitlich irgendwie ganz schön lang ging…
03.03.18 : …und so wunderte es mich nicht sonderlich, dass ich für einen “frühen” Start in den Samstag mehr als ungünstige Voraussetzungen geschaffen hatte. Ergo kam ich zur Cereal-Verkostung im Fernkost-Laden mindestens eine halbe Stunde zu spät und sah wohl entsprechend “fertig” aus. Dennoch genoss ich die neuen Geschmackseindrücke. Ziemlich schnell hatte ich meine Favoriten unter den Cornflakes gefunden. Ein paar Stunden später war ich mit intensivem Dokumenten-Zusammentragen beschäftigt und begab mich mit G. zur OstseeMesse, wo wir beide nach kaum 30 Metern auf dem Gelände jeweils etwas gefunden hatten. (In meinem Fall waren es… Schuhe.) Das Getümmel empfand ich nach einer Weile ganz schön anstrengend. Aber wir sollten bei der Weinverkostung bestens entlohnt werden. Komischerweise hatten wir beide geschmacklich durchaus überwiegend die gleichen Präferenzen. (Das macht das Teilen der Bestellung einfacher.) Am Nachmittag hatte meine innere Uhr wohl eine leichte Abweichung. Denn im Café Marat war ich für den Comic-Treff gut eine Stunde zu früh dran. OK, so blieb noch Zeit für eine Stärkung. Am Abend ging ich zum Zwischenbau, wo Aekjubohra ein wunderbares Konzert gaben.
04.03.18 : (Tag 4) Schön ausgeschlafen bis Mittag machte ich mich auf den Weg zu LOHRO, um die Kinosendung nachzubereiten und bei Gelegenheit etwas Musik zu bemustern. Am Abend besuchte ich dann noch den Hackspace – und schon war das (kalte) Wochenende auch wieder um.
05.03.18 : (Tag 5) Winterlicher Wochenstart mit Neuzugang: Ein neuer Rechner bereicherte seit diesem Tag meinen “Fuhrpark”. Ergo war ich am Abend sehr damit beschäftigt, grundlegenden Dinge einzurichten. Ansonsten war ich noch einkaufen. (Voll aufregend.)
06.03.18 : Am Dienstag war ich dank straffer Planung am Abend ordentlich in Eile. Nach dem Sport auf zur Frieda23, wo ich eigentlich zum Mediensnack-Treffen gehen wollte. Dann gab es noch ein Vorstandstreffen im dritten Stock. Und schließlich ließen wir den Tag im Café Marat ausklingen. Ach ja, die heimische Dusche ging wieder. (Erfolg oder Erleichterung!)
07.03.18 : Nach Arbeit und Sport war ich abermals im Marat – fürs Monatstreffen des Hackspace-Vereins. Danach zogen wir in die Vereinsräumlichkeiten weiter.
08.03.18 : Aufgrund von Terminlichkeiten durfte ich diesen Tag quasi eine “Spätschicht” einlegen. Damit konnte ich endlich mal vor der Arbeit zum Sport. Am Abend hatte ich die Ehre, ein Interview mit BLOND via Telefon zu führen. Und wenn ich schon im produktiven Fluss bin, habe ich es auch gleich geschnitten.
09.03.18 : Oje, was ein Freitag. Nach Arbeit, Radio-Sendung, Fernkost-Einkauf und heimischem Abendessen traf ich mich mit K. und B. in der Barke, wo wir in Erinnerungen schwelgten und illustre Getränke hatten. Dann holte mich C. ab, um ins PWH zu gehen. Der Abend wurd sehr sehr lang (und überraschend teuer).
10.03.18 : Nach so viel Trubel ist es bestimmt verständlich, dass ich den Samstag wünschenswert spät starten wollte. Ergo nahm ich eine spätere Zug-Verbindung in die Heimat.
11.03.18 : Höhepunkt des Sonntags: ich wurde von der Familie zu einem Tanz-Kurs mitgeschleppt. Und der wollte gefühlt nicht aufhören. Na ja, aber das Wetter war angenehm.
12.03.18 : Ganz toller Wochenstart. Ich habe frei, der Ausflug fällt quasi ins Wasser und dann bemerke ich auch noch unschöne Erkältungserscheinungen. Darüber hinaus vernahm ich Anzeichen einer familiären Krise “in the making”. Nun denn, kaum wieder in der Stadt ging ich zum Sport und danach ins Café Marat, wo ein Kneipenquiz stattfand. Soweit mir noch in Erinnerung, war unser Team nicht so gut. Aber egal.
13.03.18 : Ach menno, in eine verkürzte Arbeitswoche mit Schlafdefizit zu starten, ist nun nicht unbedingt wünschenswert. Und auch sämtliche Neid-Bekundungen Richtung Krankmachender bereute ich, denn ich fühlte mich doch eher gesundheitlich angeschlagen. Und so konnte ich den Nachmittag kaum erwarten, legte mich schlafen, machte mich dann noch zum Vorstandstreffen am Abend auf und dann wieder zurück ins Bett.
14.03.18 : Huch, da habe ich mir zum OnAir-Jubiläum aber ein “Geschenk” gemacht – nämlich eine dreistündige Morgensendung. Dementsprechend motiviert verging der anschließende Arbeitstag zügig. Und zum Ausklang noch ein Besuch im Hackspace.
15.03.18 : Da seit diesem Jahr YouTube wieder zu meinen am häufigsten besuchten Seiten gehört, entdecke ich da gelegentlich neue Kanäle bzw. bekomme durch diese Kanäle wieder Impulse ungeahnter Art. An diesem Tag war es Musik von Carly Rae Jepsen, deren einzigen Welthit ich stets unerträglich finde und die für mich eher keine Relevanz hat. Tja, und da ist da noch ihr Song “Run Away With Me”, den ich laut meinen Statistiken einzig im Juli 2015 gehört hatte. Ja, und an den musste ich dank einem YouTuber wieder denken. Ansonsten ein harmloser Tag mit Schlaf, Sport und Hackspace-Besuch (zur Sonderöffnung).
16.03.18 : Endlich wieder Freitag. Das Wochenende wurde eingeleitet mit einem Besuch im Fernkost-Laden, den ich eigentlich nie mit leeren Händen verlasse. Und schließlich lockte wieder die “Schatzkiste” ins LiWu-Kino. An diesem Abend gab es den Klassiker “Rosemary’s Baby”. Gesehen hatte ich diesen Klassiker noch nie – und nach der Sichtung müsste ich das so bald auch nicht wieder haben. (Da hilft mir auch die Info nicht, dass es wohl Teil einer Trilogie sein soll.) (6/10)
17.03.18 : Was tue ich an einem Samstag ohne Pläne? Nun, das geht dann schon mal in die Richtung Sport, Stadtbummel, Einkäufe und… Kino. Ich schaute “Arthur und Claire”. Dieser Film ist jawohl genial bis ins Detail. 1A Unterhaltung. (9/10) Später zu Hause stapelte ich noch viele Comics und hörte Musik.
18.03.18 : Eigentlich wollte ich gar nicht so lange ausschlafen, aber es war Sonntag. So what? Dinge wie Abwasch haben es nicht eilig. Am Nachmittag wuselte ich bei LOHRO umher und von dort ging ich abends wieder ins Kino.
Tomb Raider (2018) : Ach, wie schade. Ich wollte den Reboot eigentlich mögen. Und mit der Besetzung sah es ja schon vielversprechend aus. Aber überzeugen konnte mich das Spektakel um Lara Croft und ihren Vater dann doch nicht. Aber eigentlich wollte ich auch nie einen Reboot mit Origin. (6/10)
19.03.18 : Nach dem Motto “Müdigkeit kennt keine Grenzen” konnte ich es kaum erwarten, diesen Tag zu beenden. Mit anderen Worten: den Wochenstart empfand ich sehr mühsam. Vor dem Einschlummern gönnte ich mir noch ein waschechtes Drama (aus Chile). “Eine fantastische Frau” (Una Mujer Fantástica) hätte wohl kaum dramatischer verlaufen können. Die ganze Geschichte dreht sich um Trauer und Diskriminierung. Ich kann verstehen, warum ein Film allein der Relevanz und der subtilen Umsetzung wegen mehrfach ausgezeichnet wurde und diese Beachtung verdient. (8/10)
20.03.18 : Das besondere Highlight des Tages – nach Arbeit und etwas sportlicher Betätigung: 1 Crypto-Party im Hackspace – für so was ist der Verein ja eigentlich prädestiniert. Ich denke, es wäre gut, wenn solche Events häufiger stattfinden. Nicht nur allein wegen der Vernetzungsmöglichkeiten.
21.03.18 : Nach dem Arbeitstag und einer Extraportion Schlaf machte ich mich auf die Suche nach Abendessen und öffnete die Vereinsräume. Dort besuchte uns ua. J. aus Schwerin. Die Band spielte abermals nebenan – und das anfangs gar nicht schlecht. Ich nutzte die Zeit zum Datei-Sortieren und war dann auch wieder der Letzte, der abschließen konnte.
22.03.18 : Der Donnerstag machte mich so fertig, dass ich nach Überstunden direkt mein Bett aufsuchte und mich abends noch kurz wegen sportlicher Betätigung in die Außenwelt schleppte, bevor ich wieder nur noch schlafen wollte. Da munterten mich auch keine Anfrage wegen Kino oder Lokalbesuch auf.
23.03.18 : Dass dieser Freitag in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung für mich darstellen sollte, deutete sich bereits am Vortag an. Na ja, und so hatte ich einen ereignissreichen Bürotag und war entsprechend erpicht, den Kopf wieder frei zu bekommen. Denn das Wochenende sollte mit einer Beatbetrieb-Sendung eingeleitet werden. Natürlich gab es keinen Weg an Feine Sahne Fischfilet vorbei, die am Abend in der (ausverkauften) Stadthalle spielten. Waren da einige Leute? Oh ja. Aber unsere Rangplätze empfand ich als gut gewählt. The Baboon Show lieferten auch ordentlich ab, bevor es dann den amtlichen Abriss Marke FSF zu erleben gab – nebst Ansagen und emotionaler Momente. Wir erwogen, im Anschluss noch ins PWH zu gehen, wurden allerdings durch die Schlange am Einlass demotiviert. Also saßen wir noch eine Weile im Geier.
24.03.18 : Hoch die Hände, Wochenende. Erst mal ausschlafen, ein wenig Einkäufe tätigen. (Fernkost inklusive) Und zum Nachmittag wieder ins Lokalradio, für gleich zwei Sondersendungen. Denn der Abend hatte noch eine IndieNight im Stadtpalast auf Lager – zuvor mit Konzert von Kat Frankie. Deren Stimme ist zwar gut, musikalisch war das Gesamtpaket aber oftmals eher nicht so mein Fall. Tja, und auch im Anschluss war der Trubel eher mäßig. Na ja, passiert.
25.03.18 : Zum späten Frühstück machte ich mich auf zum VEIS-Café – für vegane Schlemmereinen in Form von Eis und Waffeln. Dann bummelte ich noch kurz in die Innenstadt, um meine Kinokarte vorab zu holen. Den Vorabend saß ich wieder bei LOHRO – bis es Zeit fürs Kino wurde. “Pacific Rim: Uprising” ist eigentlich keineswegs schlechter als der erste Teil… nur halt auch nicht besser und wieder militaristisch dumpf gehalten. (6/10)
26.03.18 : Montag: Arbeit, Schlaf, Sport, Kinobesuch. “I, Tonya” lieferte wie erhofft ab. Ein Drama mit zynischen Untertönen und schwarzem Humor, der das Beste aus der Besetzung herausholen kann. Topp. (8/10)
27.03.18 : Dienstag mit Ausrufezeichen: denn der Abend forderte nicht nur mein Zeitmanagement, sondern ließ mich in Gesellschaft von C. und Freunden ungewöhnlichen Gesprächsthemen beiwohnen. Ursprünglich war der Kurs auf den ST-Club gesetzt. Nur kamen C. und F. “just in time” dazwischen und sämtliche Vorhaben lösten sich in Luft auf.
28.03.18 : Der Mittwoch hätte aus meiner Sicht gern schneller vergehen können, forderte mich abermals sehr. Wenigsten brachte mir die Teilnahme beim Musikredaktionstreffen noch ein, dass “Best Friend” von Sofi Tukker in die Tagesrotation aufgenommen wurde – leider nicht auch “You Could Have Been The One” von Coasts. (Man kann nicht alles haben.)
29.03.18 : Gründonnerstag in Kürze: Arbeit, Schlaf, Einkauf, Dinner bei El Waleed und “Abcornern” bei LOHRO.
30.03.18 : Am Karfreitag erwartete mich zunächst etwas Hausarbeit, bevor ich den Weg in die Heimat antrat. Dort war die Sachlage entspannt und für den Abend suchten wir uns irgendeinen Film aus.
31.03.18 : Highlight des Samstags: Essen – in Form von Frühstück und Mittag im Fischmarkt. (Klar hatte ich wieder den Fischzopf.)

Es verbleibt im Hochsommer der Gegenwart
F.

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52 Songs 2015 #39

September 30, 2015

52songs2015

Das Thema der Woche erhielt ich von U. und lautet virale Internetvideos. Dass sich solche Instanzen meist auf YouTube beziehen, lässt sich wohl mit dem Verbreitungsgrad erklären. NIcht zuletzt erreichen mich die Trends und Hypes meist via sozialer Netzwerke oder Empfehlungen durch Freunde. Jedoch finde ich derlei Humor nicht immer stimmig. Ich meine, mich gerade an einen singenden Wolverine zu erinnern.

Die Wahl fällt mir hierbei relativ leicht, da ich in dem Kontext nur ein paar Lieder empfehlen kann. Diesen „Klassiker“ von einem gewissen Mr Weebl durfte ich 2012 in London sogar live erleben. Natürlich war das Publikum begeistert. Es ist auch so ziemlich der Einzige seiner Gaga-Songs, den ich wirklich lustig finde. Herrlich sinnfrei eben. Viel Spaß mit dem „Amazing Horse„.

Es verbleibt als gelegentlicher YouTube-Konsument
F.

Mach die Augen auf

April 20, 2012

„Dass ich so viele Dinge nicht sehen kann, heißt nicht, dass ich sie nicht entdecken kann“
Es sind nicht nur Textauszüge wie diese, die Nena für mich mehr als erträglich machen – also ihre Musik. Und diesen Titel von 2007 finde ich auch sehr angenehm, spricht er mir doch gewissermaßen aus der Seele, was die abstinente Phase in diesem Blog angeht.

Was ist denn so passiert in all der Zeit? Das Bild verweist schon mal auf eins der Highlights, welches mich vergangenen Sonntag erwartete. Darf ich vorstellen? Mandarinenkuchen, nach einem Rezept von Chefkoch.de (leicht zu finden). Fazit: ultra lecker.
Oh, da meldet sich noch ein anderer neuer Bekannter in meinem Leben. „Autsch“ soll ich ausrichten vom Muskelkater. Dieser kann ganz schön aufdringlich sein. Grund für seine Bekanntschaft ist mein neues Hobby namens Training für Anfänger. (Und nein, dieses Mal kein Unisportkurs.)
Ansonsten war (neben ausreichend Arbeit) auf der Agenda: Kneipen-Quizzes, mehrere Film- und Kino-Abende (dazu gleich mehr), ein (Festhalten!) Fussball-Abend, ein Party-Wochenende (inklusive Schlafentzug mit anschließender Schlaf-Aufholjagd) und ein Lese-Abend.

Film-Kritiken, gefällig?
„The Grey“ : boah, war das eine Enttäuschung. Handwerklich zwar topp, und auch mit guten Darstellern/Charakteren. Dennoch scheitert das ganze Unterfangen an unrealen Rahmenbedingungen, die teilweise sehr absurd sind.
„Martha Marcy May Marlene“ : holla, der Film ist für ein Sozialdrama ziemlich krass und punktet ebenfalls mit guten Darstellern. Nur mit dem Ende bin ich etwas unzufrieden.
„Chronicle“ : Yes! Das ist mal ein Film, wie ich mir den wünschen würde. Unterhaltsam von Anfang bis Ende, ungewöhnlich in der Umsetzung und sehr mitnehmend bis zum Schluss. Absolut sehenswert für Fans von Mystery/SciFi/Thriller-Krams mit amerikanischen Teenagern. (Sogar über die kleinen Schwachstellen in der Handlung kann ich da problemlos hinwegsehen.)

So, Lese-Ecke! Es wird für mich wieder Zeit, lese-technisch in die Pedale zu kommen. Denn ich ertrage die „Hunger Games“ bald nicht mehr. Lediglich ein halbes Buch fehlt mir noch. Stoff für danach habe ich übrigens auch schon.
Von den vielen Comics mal ganz zu schweigen, die sich (wie könnte es anders sein) anstauen. Sogar ein Paperback traf neulich wieder bei mir ein. Passend zum Auftakt des Kino-Sommers hat es auch mit Marvel’s Avengers zu tun, wenn auch in einer anderen Version (Ultimate und so).

OK, nun zu weniger erfreulichen Themen, die mich schon seit Ostern beschäftigen. Im Wesentlichen verdanke ich viele der Anhaltspunkte einem Blog, welches ich hier mal verlinke. Aber Vorsicht! Manche Meldungen sind mehr als nur erschütternd. Es ist wie mit einigen informativen Vorträgen auf YouTube, die zwar reißerisch wirken mögen, aber selbst bei nur 20% Wahrheitsgehalt ihre Schockwirkung nicht verfehlen würden. Ach und, damit gleich zum nächsten Thema.

Ganz frisch aus dem „Schlagzeilen-Haifischbecken“ gibt es ein Prozess-Urteil, welches man getrost in die Tonne kloppen könnte – könnte, warum könnte? Ansichtssache. Schaut euch nur mal die Kommentare (in einem der vielen Foren) an. Ja, ich weiß, das sollte man vielleicht gar nicht erst tun.
Auf der anderen Seite ist es doch gerade die gelebte Meinungsfreiheit, die das Internet bereichert. Oder? Etwa nicht? Maulkörbe für Schwachmaten? Und wer darf das entscheiden?

Der Meinungssachverhalt erinnert mich an jüngste Meldungen im Umfeld einer politischen Partei, die dieser Tage wohl im Aufwind ist. Und im gleichen Zug twitterte genau dazu jemand „come in and burn out“. Das ist der Punkt! So ein Meinungsaustausch kann ganz schön anstrengend werden. Und das meine ich allein aus der Sicht eines Zuschauers.
Nach etwas Auszeit finde ich es ja relativ spannend, ein wenig Politik aufzuschnappen. Aber das jeden Tag mitmachen zu müssen, erscheint mir alles andere als erstrebenswert. Aber einer muss es ja tun, nicht? Nur rechtfertigt das nicht gleich die Vielfalt an „schlechten“ Vorschlägen oder Entscheidungen unserer Vertreter.
Klingt das etwas nach Verdrossenheit? Hm, vielleicht. Es ist nur so, dass der Frust nach so vielen Negativ-Meldungen nicht ausbleibt. Dies ist mitunter auch der Grund, warum ich eine Weile nichts dazu geschrieben habe.

Wenn man hinsichtlich des Weltgeschehens einigermaßen aufgeweckt am Ball bleibt, kommt mir das gelegentlich so vor, als würde man wie bei einem Film im Vorfeld mit Spoilern versorgt werden – also eine Spaßbremsen-Wirkung der besonderen Güte. Aber um den Depri-Flash einzudämmen: ich denke, das wird sich auch wieder geben. Wozu gibt es schließlich die Option des Eskapismus? Oder mit den weisen Worten: „Muss ja.“

Zum Abschluss widme ich mich noch kurz der „Fanpost“ (also Suchanfragen, die mir auf dem Dashboard angezeigt werden):

  • Welcher Song Madonna’s dritte Single-Auskopplung aus dem Album „MDNA“ werden soll, ist laut meiner Infos noch nicht eindeutig bestätigt worden. Aktuell gehe ich von „Turn Up The Radio“ aus.
  • „Richtig konstruieren im Süßwarenbereich“? Ähm, da bin ich überfragt.
  • „Kaffeesahne in Dosen meiden“? Wie bitte? Warum? Hat da etwa jemand kein Vertrauen in unsere Lebensmittelrichtlinien? 😉 Hallo? Wir leben in einer Welt, die uns täglich Bisphenol A um die Ohren haut. Da schreit doch auch (noch) keiner. Insofern: wenn es schmeckt, darf es auch aus Dosen kommen. (Ganz nach dem Prinzip „no risk, no fun“)

Gut, damit wäre das auch erledigt. Falls die Leserschaft sonst noch Fragen hat, immer her damit. (Könnte nur eine Weile dauern mit der Antwort.)

Es verbleibt mit mäßig wachem Verstand
F.

It’s possible

März 23, 2012

Ach, dies ist ein Tag wie so schnell kein Zweiter. Warum? Ich habe noch nie erlebt, dass sowohl Madonna als auch Roxette ein neues Album am selben Tag veröffentlichen. Und das macht mich als Fan happy. Eine weitere Neuerung diesbezüglich ist, dass ich nun „nö“ zu physikalischen Datenträgern gesagt habe und mir iTunes somit schon kurz nach Mitternacht meine Bestellung „ausgeliefert“ hat. Wie dem auch sei… der Titel ist wohl eine Roxette-Single, von der ich bisher nur eine Version kenne. (Das Album hat 2 davon.)

Ist nicht schwer zu erkennen, dass ich Musik mag – und so entging mir natürlich nicht der Echo 2012, den ich aber noch nachträglich sehen werde (Grund: Kino). Viele Sieger entsprechen ja dem, was so gespielt (und bereits woanders gekrönt) wird. Aber was bitte soll der Schmu in der Kategorie „Hit des Jahres“ – ja, Gotye hat mit „Somebody that I used to know“ Erfolg gehabt, aber erst seit knapp 3 Monaten. Heißt das, dass in der Zeitspanne von der letzten Echo-Verleihung an kein vergleichbares Werk so erfolgreich war oder soll der „Hit des Jahres“ schon für 2012 gelten? (Letzteres fände ich frech.)
Übrigens: im Rahmen meiner Recherche habe ich die Seite „charts.de“ entdeckt – als ich damals noch für meinen wöchentlichen Musik-Journal-Beitrag die Charts analysiert habe, blieb mir nichts anderes übrig, als auf der Viva-Homepage nachzuschauen. Insofern ist diese Pendant zu „billboard.com“ sehr willkommen.

Weniger willkommen sind allgemein „Wutreden“, wobei diese auch zum Unterhaltungswert beitragen können. Aktuell hat sich der deutsche Musiker (und Lebenskünstler) Sven Regener über die „neuen Medien“ ausgelassen und ordentlich Staub aufgewirbelt. Ich habe mich ja schon früher darüber beklagt, dass Google/YouTube es nicht hinbekommt, der GEMA zu trotzen und Musikvideos dort anbietet. Irgendwer meinte, dass die Clips „freiwillig“ für den Konsum in Deutschland geblockt werden, bevor es Stress mit der GEMA gibt. Diese Institution sieht sich (laut meiner Auffassung) als Vertretung aller Musikschaffenden und möchte, dass deren Angebot (also Audio- und Video-Zeug) entsprechend entlohnt wird. Wieviel Prozent die sich nehmen, weiß ich nicht. Ist auch egal. Ich finde, das „Modell“ ist überholt.
Was ist mit Künstlern, die einen schlechten oder keinen Draht zur GEMA haben? Beispiel Alex Day – der macht so ziemlich alles selbst bei seiner in England produzierten Musik. Trotzdem kann ich mir seine Musikvideos bei Youtube nicht anschauen. Das ist doch doof.

Sehr viel weniger doof empfinde ich die Verfilmung von „The Hunger Games“ („Die Tribute von Panem“), was ja dank unfassbar viel Werbung scheinbar international ordentlich Hype erzeugen konnte. Ist dieser nun gerechtfertigt? Ja, das Spektakel kann man sich ansehen und wirkt trotz Überlänge weder gehetzt noch erschlagend. Fazit: ein guter (SciFi-)Abenteuer-Film, der das erste Buch der Trilogie zufriedenstellend zusammenfasst. (Das Buch ist natürlich besser.)

Nun etwas Politik: ich hatte vor einiger Zeit hinterfragt, inwiefern unsere „Interessenvertreter“ (Politiker, Wirtschaftler etc.) die „Bösen“ sind, die Europa nicht unbedingt allseitig hilft (um es mal ganz vorsichtig zu formulieren). Und der Podcast, den ich letzte Woche verlinkt hatte, bestätigt die Vermutung. Denn demnach haben „wir“ zurecht einen schlechten Stand in Griechenland. Maßnahmen wie „Schuldenabbau geht vor Sozialausgaben“ kann man ernsthaft doch nicht befürworten. werdem jedoch gefordert.
Mit anderen Worten: Man sollte bei Meldungen aus Europa wirklich zweimal hinhören, bevor man sich einer Meinung anschließt. Eigentlich traurig, aber so objektiv wird zum Teil nicht berichtet. (Stichwort Meinungsmache)

Und um nicht so negativ zu enden: es ist Wochenende. Meins wird wahrscheinlich etwas anstrengend ausfallen. Aber dazu dann im nächsten Beitrag mehr.

Es verbleibt ein Freund von Möglichkeiten
F.

Remmidemmi (yippie yippie yeah)

März 4, 2012

An dieser Stelle sollte ich festhalten, dass ich den Eintrag schon seit Donnerstag als Entwurf vorliegen habe. Und klar, wenn man Deichkind am Vortag live gesehen hat, kann sich das auf die Titelwahl auswirken. Es war übrigens ein tolles Konzert. Auch die Videos im Vorfeld waren toll. Schade, dass ich vieles nicht kannte und daher nur schwer wiederfinden werde.
Eine weitere Feststellung: Wenn man in der ersten Reihe steht, kann man wirklich mehr sehen – das Bühnengeschehen und die ernsten Blicke der Sicherheitsleute. Und diese hätten ruhig schärfer durchgreifen können, wenn es um das Rauchverbot im Publikum geht, welches viele missachteten.

So, bevor ich zu anderen tollen Begebenheiten der letzten Tage komme, noch kurz mein Senf zu den Oscars 2012. Das Event stand (laut Spiegel) im Zeichen von 2 Begriffen: Nostalgie und Frankreich. Dabei finde ich es etwas traurig, dass ich zwar beide Abräumer-Filme im Vorfeld gesehen habe, mich diese aber nicht so sehr erheitern konnten. Auch die Bühne sah dieses Mal sehr unspannend und altbacken aus. Moderator Billy Crystal steht zwar ebenfalls für Nostalgie, ist aber nicht unter meinen Favoriten bei dieser Show und sieht zudem sehr „general-überholt“ aus. (Ob es nur Nervengift ist, was ihm verabreicht wurde?)
Und wenn ich schon beim Kritisieren bin: nominiert für den besten Filmsong waren… 2 Vertreter. Zwei? Echt? Mehr waren es nicht wert? Skandal.

So, was ist sonst noch passiert? Also die Zeit seit dem letzten Eintrag war wieder ziemlich stark verplant. Arbeit, Mittagspausen, Abendunterhaltung (ua. Karaoke), Fahrten, Kinobesuch. Alles geplant. Nicht dazu gehören jedoch der Mückenbesuch (es ist nicht zu fassen, dass ich in dieser Jahreszeit damit zu kämpfen habe) und ein spontaner Fastfood-Tempel-Ausflug (so toll war der „New York Siliciano“ nicht).
Umso mehr begeisterte mich der Film „Die Eiserne Lady“. Für einen politischen Biografie-Film war das großes Kino. Leider habe ich dazu nicht allzu viel Hintergrundwissen, so dass ich nicht alle Anspielungen verstanden habe. Dafür hat mich der „Lebensabend-Anteil“ gerührt – wie also die einst wichtige Staatschefin nun ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Darüber hinaus zeigte mir der Film, dass Großbritannien ein sehr eigenes Land ist, wenn es um die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung geht. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern das Land auf einem guten Weg ist.

Themenwechsel: Kann es sein, dass YouTube Statistiken „verändert“? In unserer doch so modernen Zeit stellt so etwas wie ein dynamischer Zugriff-Zähler keine Schwierigkeit dar. Aber was sehe ich so bei manchen Videos? Über 1000 „Daumen hoch“ bei nur knapp 300 Views? Komisch. Vielleicht wird ab einem Grenzwert auch nur geguckt, worum es sich inhaltlich handelt, bevor man den Counter freigibt. Oder die Zahlen werden so oder so absichtlich gesteuert, was wiederum an der Vertrauenswürdigkeit kratzt.

Lese-Ecke: In wenigen Stunden hatte ich das Marvel-Event „Fear Itself“ durch, welches in der 7-teiligen Hauptserie seine Kurzform findet – im Vergleich zu über 100 Heften, wenn mal alle Teilaspekte verfolgen möchte. Fazit: Stuart Immonen ist ein unglaublich guter Zeichner, den ich jetzt sogar noch mehr bewundere, und der durch astreine Farbgebung unterstützt wurde. Aber auch die Geschichte ist ziemlich gut geschrieben, was bei Event-Comics (also über globale Krisen, die alle Helden betreffen) nicht einfach ist. In diesem Fall waren Thor und sein Vater Odin zentrale Figuren. Und obwohl ich (immer noch) nicht viel mit den Götter-Superhelden anfangen kann, bot mir das Leseerlebnis viel Unterhaltung.

Und zu guter Letzt werde ich ein wenig Produktplatzierung ausüben, indem ich nun ein Bild von dem Tee einfüge, welchen ich nachher probieren werde. Und ja, es geht dabei auch um den Zweck, der dem Namen entnommen werden kann – Schlaf. Mein Schlafrhythmus ist erneut etwas daneben – wochenendbedingt. Und so kam mir als Teefreund diese Sorte sehr gelegen. Habe die Packung schon eine Weile als Bestandteil meines „Teeturms“ hier vor Augen. Fehlt nur noch der Geschmackstest.

Ach ja, aus der Kategorie „probiert“ kann ich nun berichten über Mango-Lassi aus dem Supermarkt (mit N, früher P) – genauer: aus deren Bio-Kühlwaren-Abteilung. Und? Ja, schmeckt – erreicht jedoch nicht das Level eines indischen Restaurants. Ist aber dafür günstiger.

Es verbleibt ganz ruhig
F.

Imagine life

August 14, 2011

Ach, ich könnte mir gerade selbst für die Titelwahl gratulieren, weil sie so wunderbar zu dem passt, was ich in den letzten Tagen gesehen habe. Eine meiner absoluten Lieblingsbands hat dieses Lied aufs dritte Album „Crystal Sounds“ gepackt – die Rede ist von Thirteen Senses.

So, dann mal in aller Kürze ein Update: Da war die Arbeit und dann waren da freie Tage, die ich für eine Reise ins überraschend sommerliche England genutzt habe. Ich gestehe, dass ich im Vorfeld relativ beunruhigt war durch die Medienberichte über die Randale – aber dann wurde ja polizei-technisch ordentlich was aufgefahren, was ja auch irgendwie nicht das Optimum sein kann, aber doch sehr akzeptabel für Touristen zumindest.
Und einmal in London angekommen, war die Zeit dann auch zu nutzen für all die Dinge, die auf meinem Plan standen – sei es nun ein Getränk wie Glaceau Vitaminwater oder ein Snack wie Gü oder ein Impro-Comedy-Workshop im Pub oder ein Tagesausflug nach Oxford oder die eine oder andere Versammlung in verschiedenen Parks der Stadt bzw. mit anschließendem Konzert.
Klingt viel, war auch recht viel – Aktiv-Urlaub sozusagen. Und hey, wann hat man schon mal die Gelegenheit, eine Reihe der bekanntesten YouTube-Nutzer auf einem Haufen in Echtzeit zu sehen? OK, die Gegenfrage „will man das?“ sei erlaubt. Na ja, andere haben ihre Conventions mit Prominenten, die teilweise nur noch in Fachkreisen prominent sind – und so ähnlich ist das mit „YouTube Gatherings“ auch. Eine Gruppe normaler Leute verbringt etwas Zeit und tauscht Lob und ggf. Autogramme etc. aus. Ist halt eine Frage der Zielgruppe oder auch Ansichtssache.

Da fällt mir gerade jetzt ein, dass ich seit Tagen keine lokalen Nachrichten gelesen habe – so muss Urlaub sein! Sehr gut. Ab morgen gern, aber heute nicht. Gut, ein paar E-Mails ließ ich nicht unbeantwortet. Und ich freue mich über das Feedback zum letzten „Music Monday“ – da ist mir wohl ein kleiner Volltreffer gelungen. 😛

Es verbleibt dem Leben zugewandt
F.

One dream

August 8, 2010

Na also sowas. Da bringt die gute Sarah McLachlan im vergangenen Jahr mal ein neues Lied raus und tut es dann nicht auf ihr aktuelles Album von diesem Jahr. Das ist mir eben in Hinblick auf den heutigen Titel aufgefallen.

Und damit willkommen zu einer neuen Ausgabe meines (Wochen-)Blogs. Die Stadt war in diesen Tagen im Ausnahmezustand, der da den Namen HanseSail hat. Und weil das kaum an einem spurlos vorbeigehen kann, ist das auch gleich mein erstes Thema.
Wo bitte war der Stand mit den Backbananen? Ich habe den nämlich nicht finden können, was mir irgendwie immer noch traurig macht. Na ja, in ein paar Monaten ist ja wieder Weihnachtsmarkt, wo man den finden könnte.
Ansonsten habe ich mal Krepp (Crêpe) mit Marzipankern probiert – eine Enttäuschung. Dann lieber doch mir Kinderriegeln/Kinderschokoladen-Füllung.
Apropos Schokolade: Milka war sowohl auf der HanseSail vertreten (aus meiner Sicht ein Novum) als auch im lokalen Supermarkt im Angebot. Letzteres ließ mich meinen Vorsatz, so schnell kein Naschwerk mehr zu kaufen, kippen. Wobei Ersteres auch etwas Schuld daran haben könnte.
Ja, so schlecht kann es der Wirtschaft nicht gehen. Denn trotz einiger Schauer zog die HanseSail wieder viele Leute an. Es gab auch einiges an Kultur zu entdecken. Unter anterem sei da die musikalische Unterhaltung erwähnt. Wer hätte gedacht, auf eine amerikanische Gothic-Techno-Band zu treffen, die sich nebst LED-Kleidung noch mit auffälligen Tänzerinnen zur Geltung brachte? Irgendwie komisch. Nicht ganz so komisch fand ich die überteuerte Cola an dem Abend. Na wenigstens wurde ich zum Abschluss in einer lokalen Kneipe mit Club-Mate entschädigt, trotz Stereo-Luftverpestung von zwei „Dampfmaschinen“. Und es gab eine Spinning-Einlage mit Poi (es gibt echt kein Plural von dem Wort?), was interessant aussah.

Aber auch schon der Wochenausklang war interessant, denn ich sah den ersten Star Trek Fan, der nicht nur unbeeindruckt vom letzten Star Trek Film war – er hat den nicht einmal gesehen. Tja, das lässt irgendwie schon Verachtung in mir aufkeimen.
Erfreulicherweise ist mir von dem Abend jedoch eher die exotische Kostprobe eines Salats mit Minze und bulgarischem Gries (wenn ich mich nicht irre). Der Name ist mir entfallen. (Edit: es ist Bulgur)

Man kann sich ja nicht alles merken, dachten vielleicht auch die Erfinder von FourSquare, dem Sozialen Netzwerk für Geo-Daten-Freunde. Nutzer können da unterwegs in Orten einchecken, was dann auf ihrem Profil vermerkt wird. Sollte der Ort noch nicht in der Datenbank enthalten sein, kann man den natürlich hinzufügen. Und wer ganz oft vermerkt, an einem Ort zu sein, wird zum „Mayor“ des Ortes (also im Netzwerk). Hin und wieder gönne ich mir auch diesen Spaß (seit mein Mobiltelefon GPS unterstützt). Und in der vergangenen Woche gab es neben zahlreichen Gelegenheiten zum „Einchecken“ sogar Freundesanfragen, was mir eine Erwähnung wert ist.

Und wenn ich schon bei Netzwerken angekommen bin, kann ich auch noch anmerken, dass ich in den letzten Tagen mein zweites YouTube-Video hochgeladen habe, welches zugleich mein erster Versuch mit Editier-Software darstellt. Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden (also das Editieren, weniger mit der Bild/Ton-Qualität). Den Link gibt es aber nur auf Anfrage. 😉

Es verbleibt mit mehr als einem Traum
F.

The world is mine (I don’t know anything)

Juli 11, 2010

Aha! So kürzt WordPress also überlange Titel ein.
Und damit hallo zu einem neuen Eintrag, welcher eigentlich irgendwas mit Hitze im Titel haben sollte. Aber ich entschied mich dann doch für einen Song von Alex Day (der sogar wie sein aktuelles Album heißt). Diesen Independent-Musiker habe ich über einen kleinen Umweg bei YouTube entdeckt, wo er primär durch humoristische Beiträge und eine ziemlich schnelle Aussprache auffiel. Erst in zweiter Instanz entdeckte ich sein musikalisches Schaffen.

Und in diesem Zusammenhang bin ich auch gleich beim erstbesten Thema: Internet.
Kultur im Eilverfahren. Eben noch ein passiver Konsument von Online-Inhalten kann der geneigte Nutzer in wenigen Minuten Aufmerksamkeit erhaschen. Stichwort: YouTube.
Es ist unglaublich, wie viele verschieden Leute sich da austoben. Und manch ganz glückliche Zeitgenossen können tatsächlich davon leben… also scheinbar jedenfalls. Abgesehen davon ist es faszinierend, dass durch das einfache Veröffentlichen von selbstgedrehten Videos kleine Internet-Prominente werden können – einfach zu erkennen an der Anzahl von Kommentaren oder „Followern“ (Gefolgsleuten?).
Für einen kurzen Moment habe ich überlegt, dass auch mal zu testen… und wer weiß, wie sehr ich dem verfallen wäre, wenn ich mit solchen Social Networks aufgewachsen wäre? Aber so fehlt mir eher die Zeit.

Und damit zur Auswertung meines Versuchs: in Kurzform: es hat geklappt. Ich habe tatsächlich jeden Tag etwas von den aufgeführten Aktivitäten umsetzen können. Nur bedauerlicherweise war es immer die Gleiche: Berieselung in Form einer Episode einer TV-Serie. Ich habe zwar auch mal an Comics gedacht (im Gegensatz zu Buchkapiteln), aber bin darüber hinaus nicht aktiv geworden.

Aktiv sein ist aber auch gar nicht so leicht bei dem Wetter, was mich zum nächsten Punkt bringt. Sollte ich versehentlich schon einmal in diesem Jahr von Hitze und dergleichen geschrieben haben, bitte ich um Vergebung. Denn das ist nichts im Vergleich zur aktuellen Situation. Das Wochenende verbrachte ich wie mit einer Krankheit überwiegend im Zimmer vegetierend. (Dafür konnte ich auch mehr Episoden gucken)
Aber wenn es mit dem Schlafen schwierig wird, komme ich an meine Grenze. Im Halbtaumel hatte ich mitten in der Nacht das Bedürfnis, den Ventilator aufzubauen bzw. ich tat das auch. Seitdem ist der im Dauerbetrieb.

OK, genug gejammert. Was war sonst noch in der Woche so? Ich habe den Kuchen gebacken und er kam allseits gut an.
Auf Arbeit gab es in der vergangenen Woche jede Menge Vorträge/Verteidigungen/Präsentationen, von denen auch ein paar an der Grenze des Erträglichen kratzten. In einem Wort: Nerventraining.

Und wie soll es weitergehen? Den Aussichten nach ungefähr genauso heiß. Und ich werde an meinem Versuch weiterhin festhalten, um zumindest mal ein paar Staffeln zu schaffen, wenn es schon nichts mit dem Lesen wird.
Ach ja, und dann stehen die Chancen für einen baldigen Kinobesuch ziemlich gut, was ich kaum erwarten kann – die letzten Wochen waren ja ein ziemlicher Entzug. Am Horizont steht auch schon der Filmstart vom neuen Nolan-Film. Die Vorfreude ist jedenfalls schon da.

Es verbleibt mit dem guten Gewissen, in seiner Welt nicht immer alles wissen zu müssen
F.