Posts Tagged ‘Yeah Yeah Yeahs’

Little shadow

September 14, 2009

Heute abend gibt es eins der ruhigen Lieder der Yeah Yeah Yeahs, welches sich auf dem jüngsten Album der Band finden lässt.

Am Wochenende habe ich neben dem Einkauf und Weggeh-Abend für Zwischendurch… gelesen… zwar nicht im Buch (weiterhin trauriges Lesezeichen), aber dafür ein paar Comics. Unter anderem standen noch ein paar Ausgaben „Red Robin“ aus, eine Serie über (jetzt wirds schwierig) den dritten Robin (der Helfer von Batman). Jener Robin ist nun etwas älter geworden und als Red Robin unterwegs (weil es ja noch einen „neuen“ normalen Robin gibt). An dieser Stelle wäre wohl weniger Erklärung sinnvoller gewesen. Jedenfalls reist der Protagonist durch die Welt und macht fragwürdige Bündnisse – also suboptimal unterhaltsam.
Dagegen lesen sich die Ausgaben von „Kick-Ass“ schon flüssiger, wenn auch die Geschichte um einen Teenager mit Superhelden-Ambitionen äußerst extreme Szenen beinhaltet. Die Verfilmung könnte da schon an Tarantino erinnern, wenn man sich einigermaßen an der Vorlage orientiert.
Richtig lustig empfand ich jedoch ein Ereignis in der Serie „New Avengers„, die nach wie vor von Brian Michael Bendis geschrieben wird. Ohne hier ins Spoilern zu verfallen, möchte ich nur anmerken, dass vor etwa 2 Jahren etwas passierte, was durch eine (aus meiner Sicht) dämliche „übernatürliche“ Tat wieder rückgängig gemacht wurde. Und nun geht es wieder in die gleiche Richtung wie vor zwei Jahren, was für mich diese damalige „Reset-Aktion“ noch bescheuerter erscheinen lässt. Man kann es ja nur schwerlich allen rechtmachen und bei Comic-Lesern scheint das sogar noch schlimmer zu sein, habe ich den Eindruck. Es kommt mir gelegentlich vor, als sei es ein sich wiederholendes Wechselspiel zwischen den Plänen, von denen Autoren meinen, ganz toll zu sein, und den Ansichten, welche von Fans/Lesern vertreten werden, die sich dann verschaukelt fühlen. Bestes Beispiel ist dazu wohl das mehrfache Ableben und Wiederauferstehen von Charakteren.

Ansonsten habe ich am Wochenende noch ein paar Filme gesehen, und zwar zwei Komödien aus den Bereichen Familie und Freizeit – beide relativ seicht, aber durchaus lohnenswert und mit Anspielungen versehen.

Noch kurz ein paar Angaben aus der Abteilung Zeitgeschehen (um mal auf das Wort Nachrichten zu verzichten):
Protest in Großstädten erforderte wieder starke Nerven und wird dementsprechend kritisch betrachtet (seitens Demonstranten und Beamten). Solange es im Rahmen des gemeinsamen Auftretens und der Meinungsdarstellung dient, ist das noch verständlich für mich. Weniger einleuchtend sind dann die Ausschreitungen am Rande, die scheinbar nie ausbleiben und teilweise sogar unverdient große Medienpräsenz erhalten.
Weiterhin hat der Trend für Zivilcourage nach einem weiteren Opfer wohl einen Dämpfer erhalten und es liegt nahe, die Sinnhaftigkeit solcher Berichterstattung zu hinterfragen. Ähnlich wie bei Selbstmorden ist es vielleicht eine Option, die Meldungen darüber auf kleiner Flamme zu verbreiten, was aber wohl dadurch erschwert werden würde, dass politische Forderungen nach höheren Strafen oder vermehrter Überwachung dann weniger fruchtbaren Boden hätten.
Und nicht zuletzt hätte der heutige TV-Abend für deutsche Zuschauer kaum ansprechender sein können, wenn es um die Farben Schwarz-Rot-Gelb geht – in einem Duell zwischen Politik und Unterhaltung. Wie traurig ließe sich wohl die Aussage, beides schon mal gesehen zu haben, einschätzen? Zumindest die eine Sendung davon war immerhin in Echtzeit (live) und wirkte auf mich doch wie eine Wiederholung.
Nebenbei sind auch schon die Briefwahlunterlagen eingetroffen, die ich hoffentlich schon in der kommenden Woche auf Reisen schicken werde. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass mir der Abend ein paar optimistische Impulse dazu liefern konnte – ist aber nicht der Fall.

Es verbleibt amüsiert über die Sozialismus-Angst der US-Amerikaner bezüglich geplanter Neuerungen des Gesundheitswesens
F.

Zero

Juni 22, 2009

Der heutige Titel stammt von den Yeah Yeah Yeahs, die mal eben mit ihrem neuen Album etwas elektrischer wurden, wenn man den älteren Artikeln Glauben schenken darf. Jedenfalls ist besagtes Lied das erste Lied im aktuellen Album und besticht durch eine relativ flotte Tanzbarkeit. Ansonsten bin ich nicht so bewandert, was diese Gruppe angeht. Vielleicht wäre noch erwähnenswert, dass ich nicht mit einer weiblichen Stimme gerechnet hätte, als mir der Name erstmals über den Weg lief. Und nicht zuletzt ist das Titelbild des aktuellen Album jawohl ein absoluter Schnappschuss mit Seltenheitswert.

Die letzten Tage wurden erneut einigermaßen arbeitsintensiv genutzt, wie schon angedeutet. Weitere Schritte werden spätestens morgen bekannt. Ansonsten gab es dank einiger Termine wieder genügend Gelegenheit, soziale Kompetenz auszutesten.

Aktuell läuft derweil das Projekt „Nahrung mal anders“, bei dem hauptsächlich die Rückkehr des Frühstücks zelebriert werden soll. Diese Mahlzeit ging in den letzten Monaten beinahe verloren, so dass dieser Schritt eine Art Trendwende einleiten soll.
Nur etwas bedauerlich, dass im Zuge dieser Wandlung abendliche Snacks etwas eingeschränkt werden. Na ja, irgendwie ließ sich in letzter Zeit eh kein Filmabend arrangieren, was mittlerweile schon auffällt. Zumal ja ausreichend DVDs auf ihre Einweihung warten, was wiederum ein anderes Thema wäre.

Apropos anderes Thema: irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich meine erste CD-RW in den Müll werfen kann, denn so wirklich beschreiben will sie sich nicht mehr lassen. Ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber ich rechne da schon mal mit dem Schlimmsten. OK, eine neue Packung RWs ist jetzt nicht die Ultra-Investition, jedoch wäre es um die violette Scheibe schade, weil sie sich so schön zu den anderen farbigen CD-RWs einreiht.

Es verbleibt dennoch mit einer frisch gebrannten Zusammenstellung an Musik
F.

Skeletons

Juni 1, 2009

Ne, das wird nun nicht krampfhaft makaber gehalten mit der Titelauswahl. Die Yeah Yeah Yeahs haben noch viele andere Lieder im Angebot, aber dieses kam aufgrund der ruhigeren Töne (im Vergleich zum restlichen Album) in die Musik-Warteschlange. Blogeinträge zu stampfender Tanzmucke zu schreiben, sehe ich eher als Ausnahme.

Irgendwie hat die Woche angefangen und dann doch wieder auch nicht, denn es war ja Feiertag. Trotzdem habe ich mich mit etwas Arbeit beschäftigt, damit nach dem längeren Wochenende der Wochenstart morgen erleichtert wird.

Ansonsten stand der Abend ganz im Sinne der Filmwelt… in Form der jüngst ausgestrahlten 2009 MTV Movie Awards. Also erneut Preisverleihungen, könnte man meinen… vielleicht ließe ich hier der Begriff „guilty pleasure“ einwerfen. Ansichtssache.
Jedenfalls war der Unterhaltungswert aus meiner Sicht erneut ziemlich hoch. Am meisten Wirbel wird wohl der Eklat um Sasha Cohen und Eminem aufgewirbelt haben, aber wirklich herausragend fand ich eher die überwältigend große Zustimmung, die der erste Twilight-Film (samt Darsteller) erhalten hat. Oder anders gesagt: Der Hype schien problemlos mit den anderen „Jugendsagas“ (Harry Potter oder High School Musical) mithalten zu können, obwohl gerade mal ein einziger Film rauskam (ok, die erste Fortsetzung ist fast fertig). Die Preise flogen jedenfalls nur so den beteiligten Leuten entgegen, während natürlich auch die HSM-Crew nicht so ganz leer ausgegangen ist. Irgendwie liegt da die Vermutung nahe, dass viele weibliche Teenager an der Abstimmung teilgenommen haben. Na ja… ein Meinungsbild der amerikanischen Jugend wird es schon ergeben.
Nebenbei durfte Ben Stiller einen Sonderpreis (Generation Award oder so) entgegennehmen, wobei ein ziemlich umfassender Zusammenschnitt an betreffendem Filmmaterial gezeigt wurde. Spätestens da wurde mir bewusst, dass ich irgendwie keinen Film mit dem Darsteller als uneingeschränkt gut einstufen kann, was vielleicht auch an der Synchronisation liegen mag. Da lasse ich mich gern eines Besseren belehren.

Der Live-Auftritt von Kings of Leon war noch ein Highlight, weil ich nicht gedacht hätte, dass „Use Somebody“ so gut live klingt. Ein Lob an den Sänger. Und dann reicht es auch wieder mit der vielen Schleichwerbung.

Es verbleibt mit Link zu einem Kuschelparty-Konzept (Quelle: P. aus ehemals BB)
F.