Posts Tagged ‘WIRED’

Year of living dangerously

Mai 30, 2012

Dieser Titel ist aus meiner Sicht eine wahre Überraschung, wenn es um das neue Scissor Sisters Album „Magic Hour“ geht. Das liegt einerseits am nachdenklichen Text, aber noch viel mehr an der Musik, die sogar einen Violin-Part hat. Gefällt mir, wenn Musikgruppen auch mal andere Ansätze verfolgen.

Inwiefern das bei Zeitschriften erwünscht ist, lässt sich diskutieren. Jedenfalls habe ich nun (nach fast einem Monat) meine erste GQ gelesen, welche ich eigentlich nur wegen der zweiten Ausgabe von WIRED (deutsche Version) als Beilage gekauft habe. War auch ein ganz schönes Schnäppchen – zwei Hochglanz-Magazine zum Preis von Einem (und ein paar Zerquetschten). Wie auch immer, der Anteil an Inhalten, die mich nicht sonderlich interessieren, überstieg satte 50% (von Werbe-Anteilen ganz zu schweigen). Damit kann ich getrost sagen, dass ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre.
Und ja, es fiel mir erneut negativ auf, dass eine Rätselseite fehlt. Egal, nun kann ich mich an die WIRED machen.
Darüber hinaus gibt es seit heute auch anderweitig Nachschub – als „Bonus“ zum Mittag gab es die Mai-Ausgabe einer Zeitschrift namens „The Red Bulletin“ (ebenfalls Hochglanz, inklusive Sponsor im Titel). Nach kurzem Durchblättern schätze ich, dass ich wieder nicht viel zu lesen haben werde. Aber macht nichts, weil gratis (statt 3,50 €).

So, wo ich schon bei Geld bin: es gibt einen aktuellen Fall von „Gefahr im Internet“, welche durch ein Gerichtsurteil böse Folgen mit sich bringen könnte. Dagegen wehrt sich ein mutiger Jurist – und würde sich gern über ein wenig Unterstützung durch die Community freuen. Details gibt es via folgendem Link. Lest euch das wenigstens mal durch.

Themenwechsel. Heute habe ich in einem Workshop erfahren, was es mit der 55-38-7-Regel auf sich hat. Denn ganz nach dem Grundsatz „Man kann nicht nicht kommunizieren“ setzt sich die Wahrnehmung eines Gegenüber aus 3 Kanälen zusammen – nämlich 55% aus Körpersprache, 38% aus Mimik/Betonung/Tonfall und nur 7% aus dem eigentlichen sprachlichen Inhalt. Kaum zu glauben, dass das Gesagte so eine Unterordnung findet.
Einen weiteren faszinierenden Spruch in dieser Hinsicht ist die Floskel „wahr ist, wie es beim anderen ankommt„, die mir ein wenig zu denken gibt. Andererseits passt es auch sehr gut zur Thematik „Major Consensus Narrative“, worüber man hier mehr erfahren kann.

Es verbleibt relativ ungefährlich
F.

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Only the horses

Mai 6, 2012

Der Titel stammt von der aktuellen Single der Scissor Sisters, die kurz davor sind, ein neues Album zu veröffentlichen und mit dem Song bereits einen Schritt näher am Mainstream sind. Das Video dazu ist auch ziemlich gelungen.

Und sonst? Tja, die Woche begann für mich in Wien bei sommerlichem Wetter, ging weiter mit einer ziemlich langen Rückreise (Stichwort Schienenersatzverkehr) und endete bei eher herbstlicher Frische am Wochenende in meiner Heimat. Dort habe ich seit langer Zeit endlich wieder ein paar Comics gelesen und etwas PS3 gespielt. Nur irgendwie ist mein Schlaf-Haushalt seit dem Urlaub noch nicht ganz wieder hier angekommen. Ich vermute, das liegt daran, dass es so früh schon hell ist. (Und dabei befürworte ich die Abschaffung der Sommerzeit.) Ach ja, im Kino war ich (natürlich) auch wieder – Stichwort Avengers. (Und ja, den Film könnte ich sogar ein drittes Mal sehen. Aber mich würde da auch der O-Ton reizen.)

Kurz zu den anderen Medien: Unter den von mir gelesenen Comics befanden sich Serien wie „Ultimate Spider-Man“ (ich weiß, dass es eigentlich „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ heißen müsste… aber pfft) und „Catwoman“. Damit kann ich von einer ausgeglichenen Balance zwischen Marvel- und DC-Titeln reden. Im Übrigen sind beide Serien sehr lesbar und gut gezeichnet. Das freut mich besonders für Letztere, da es weibliche Hauptfiguren meist schwerer haben. Dazu gibt es ganze Vereine, die das Thema auswalzen (Stichworte wie Klischees und T&A-Faktor).
Gespielt habe ich nun den Anfang von „The Darkness“ (einer Comic-Adaption von Top Cow) – und zwar in der ungeschnittenen Fassung, was aber bisher nicht groß auffallen sollte, da ich es nicht mal über das Tutorial hinaus geschafft habe. Ego-Shootern mit Joypad ist echt nicht leicht. Vielleicht muss ich nur die Empfindlichkeit des Controllers hochdrehen. Na ja, Ende des Monats sollte sich wieder eine Gelegenheit ergeben. 😛

Ein anderes Medium, von dem ich am WE nicht verschont blieb, ist das Fernsehen, welches mich wirklich beeindruckt – dadurch, dass es tatsächlich noch schlechter geht. Damit meine ich die Unerträglichkeit von Sendungen wie diverse Casting-Formate, die wohl gerade Hochkonjunktur haben.

Ebenfalls beliebt scheint die neue Folge 23 von Alternativlos zu sein, einem von mir geschätzten Podcast. Diese konnte ich mir den ganzen Nachmittag nicht konsumieren. Aber nun hole ich das nach und mache gleichzeitig etwas Werbung dafür. Ich kann es kaum fassen, wie informativ diese Aufnahmen sind.
Und irgendwie hätte ich Lust, wieder etwas darüber zu schreiben. Aber das ist mir beim letzten Versuch nicht so wirklich geglückt. Daher rate ich den Interessierten einfach dazu, die Zeit zu investieren und sich auf die Informationsflut einzulassen. (Vielleicht gibt es auch bald wieder eine Transkription der Audioinhalte.)

In den letzten Tagen ereilte mich auch wieder eine kleine Sinnkrise. Das sind so Momente, in denen das Hinterfragen kein Ende nehmen mag. Warum das alles? Wo soll das noch enden? Immer nur Gier und Machtkämpfe und Manipulation. Dazu der ewige Meinungsaustausch zu brisanten Themen. Na ja, das kann schon mal überwältigend werden.

Ach ja, ich habe mir übrigens eine GQ besorgt und angefangen darin zu lesen. Meine Güte, ist da viel Werbung drin. Ich habe mir die Ausgabe nur geholt, weil es als Bonus das neue WIRED-Heft gibt. Kann es kaum erwarten, damit zu beginnen (nach der GQ), weil die Themen mir das letzte Mal Hoffnung gemacht haben, dass es doch so etwas wie gute Aussichten für die Zukunft gibt.

Noch kurz was zur Gegenwart: gerade bin ich in einer sozialen Playlist auf Spotify vernetzt – über die Zusatz-App Soundrop. Da können beteiligte Nutzer Titel hinzufügen und andere Vorschläge per Klick nach oben in der Spielfolge schieben. Nur leider kann der Spaß als Gratis-Nutzer schnell ein Ende haben, weil man das Streaming nur begrenzt erhält.

Einschub aus der „Probiert“-Abteilung: Backbananen aus dem TK-Fach (inklusive Honig-Sauce). Na ja, die Zubereitung im Ofen ist zwar so leicht wie bei Pizza, nur irgendwie ist der Teig nicht so passend. Der war irgendwie neutral (als ob man den auch für Chicken-Nuggets nehmen könnte). Insofern dann doch lieber „the real deal“ aufm Markt genießen oder eigens eine Friteuse einsauen. ^^

Es verbleibt ohne Pferde
F.

Christmas time is here

Dezember 24, 2011

Ho ho ho… und so. Egal, aktuell ist es wirklich nicht einfach, dem festlichen Liedergut auszuweichen. Wie gut, dass die Vielfalt so groß ist, dass man Kompromisse schließen kann. Ich danke an dieser Stelle nochmals Sarah McLachlan für ihr Weihnachtsalbum, auf dem auch der Titel zu finden ist.
Und wer noch einen Tick mehr Kitsch braucht, sollte in das zweite (krass, wah?) Weihnachtsalbum von Glee reinhören. Das ist auch ganz nett. Aber genug der Schleichwerbung.

Warum sitze ich hier und schreibe an diesem Feiertag? Na ja, ich weiß nicht, ob das morgen (am „Stamm-Bloggi-Tag“) etwas wird, und mir war danach. Also wirklich, muss ich mich hier rechtfertigen? Na bitte.

Also gestern lief wieder so ein alter 007-Schinken im Fernsehen und ich blieb hängen. Ich war fasziniert, wie natürlich die Kulissen aussahen (Stichwort Beleuchtung). Das lässt mich natürlich die Retro-Fans etwas mehr verstehen. Damals gab es halt noch keine Filter und Nachbearbeitungs-Möglichkeiten, wie sie heute Standard sind. Gut, die Drehbücher hatten damals ebenso viele Logiklöcher wie heute, aber ansonsten ist es ganz nette Abwechslung.

Selbige verspreche ich mir vom Feiertagsprogramm eigentlich nicht, aber dafür gibt es DVDs (oder Bücher und Computerspiele).

Ansonsten ist eigentlich nicht viel passiert seit den letzten Einträgen. Ich war mutig und bin abends nach der Arbeit noch kurz zu IKEA gereist (ist ja doch eine ganz ordentliche Fahrt). Wollte auch nur ein paar Kleinigkeiten mitnehmen – passenderweise war der weiße Glögg sogar gesenkt. Und der aromatisierte Winter-Tee tat seiner Eigenschaft alle Ehre und konnte so gut duftend nicht unbeachtet bleiben. Erste Test-Tassen heute waren aber nicht so erbauend – es muss noch an der Dosierung gearbeitet werden.

Ach ja, lesen wollte ich auch noch. Es ist schon beachtlich, wie lange ich bereits an meiner aktuellen Triviallektüre sitze. Und bitte keine Fragen nach Comics. Diese könnten sich höher als unser Weihnachtsbaum stapeln lassen. Schön ist das nicht. Und ob dieser vielen Dinge zum Nachholen fällt es dann auch nicht so leicht mit dem Beginn der Aufarbeitung.
Kleines Update dazu: ich bin endlich fertig mit dem Durchlesen der ersten deutschen WIRED-Ausgabe. Und wann kommt die nächste? Tja, die Webseite schreibt was von 2 (vielleicht auch mehr) Heften in 2012. Hm, mkay. Habe ja noch eine Britische Ausgabe hier liegen. 😛

Hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich mich bei 12designer umgeschaut habe? Das Portal ist wirklich interessant, wenn auch der Begriff „Ausbeutung“ nicht weit weg ist. Aber immerhin kann sich der geneigte Hobby-Grafik-Bastler etwas austoben.

Noch etwas zu Politik? Nein, denn die Nachrichten gehen mir dieser Tage am Baum vorbei. Korruption, Anschläge, Umweltkatastrophen und Ansprachen hin oder her. Ich will auch mal ignorant sein wie so manche Mitreisende in der Bahn, die nur mit ihrem Habseligkeiten beschäftigt sind und nicht nach links oder rechts gucken (+können oder wollen).

Es verbleibt zum wiederholten Mal mit festlichen Grüßen
F.

Can’t find the words

Dezember 4, 2011

Der heutige Titel müsste komplett eigentlich „Untitled (Can’t Find The Words)“ lauten – jedenfalls mit korrektem Bezug. Und das ist ein Song von Eddplant, bei dem ich mehrfach überlege, ob das nicht eine Cover-Version von einem anderen Lied ist. Auf jeden Fall hat das Werk irgendetwas Einprägsames.

OK, los geht es mit dem eigentlichen Inhalt: die vergangenen Tage waren voll und toll. Voll, weil irgendwie „ausgebucht“ (besser: verplant). Und toll, weil halt abwechslungsreich und mit gutem Ausklang.
Es ging mal wieder mit einem schweren Montag los – schwer, weil frühes Aufstehen aktuell schlimmer ist als sonst. (Jahreszeit? Schlafmuster? Jet Lag? Keine Ahnung.) Den Teil mit der Arbeit blende ich aus (das wird gesondert behandelt). Dann die üblichen Termine wie das spätabendliche Quizzen, ein Sportkurs, ein Sonder-Treffen mit Kollegen, ein Kinoabend mit anschließender Club-Nacht, dann noch ein Kinoabend und dann das Wochenende mit viel Spiel und Spaß.

Und damit gleich zur Nachricht des Tages: Ich habe die Story von „Batman: Arkham Asylum“ durchgespielt. (Innerlicher Jubel.) Hat mich natürlich wieder unzählige Leben gekostet (und auch ein paar Nerven) – und das bei Stufe „leicht“. Aber das nahm mir nicht den Spielspaß an diesem hervorragenden Computerspiel. Viel Dank geht neben den Entwicklern an Paul Dini, der eine packende Geschichte für diese Umsetzung ausgearbeitet hat.
(Demnächst werde ich mich dann mit der Fortsetzung beschäftigen.)
Aber auch ein anderes Spiel hat mir das Wochenende versüßt: Sonic Sega Allstar Racing (so eine Art „Mario Kart“ von der Konkurrenz). Dieses Rennspiel besticht durch sehr bunte Welten und lustige Animationen. Nur der Kommentator nervt gelegentlich. Ich habe auch schon einige Fahrer freigespielt.

Und dann habe ich endlich wieder gelesen. Und zwar einen sehr kitschigen (aber dafür kurzen) Roman, der mir zufällig zwischen die aktuelle Triviallektüre kam, und die ersten Seiten der ersten deutschen Ausgabe des Magazins „WIRED“, welches mich als Zielgruppe uneingeschränkt anspricht (zumindest bis jetzt).
Dort wurde unter anderem auf den Begriff „Geek“ eingegangen – und ich habe gelernt, warum es einen Unterschied zu „Nerd“ gibt. Ich suche den später noch mal raus und erkläre es dann.

Erklären könnte ich auch eine Art „Live-Experiment“, welches ich am Freitag in der Mensa durchführte. Ich wusste nicht so recht, wie ich mein Gericht zusammenstellen sollte (bei der Auswahl), und habe daher einfach das Tablet vor mir beobachtet. Somit war meine Essenswahl „fremdbestimmt“. Das Resultat sah übrigens so aus (siehe Abbildung). OK, ich würde das als etwas fade ansehen, aber man konnte es essen. Und satt hat es auch gemacht.

In dem Zusammenhang möchte ich noch kurz anmerken, dass mir ein neues Kurzwort im Kopf rumspukt, welches mit Ernährung verbunden ist. Und zwar ist es „Carbs“ (das Szene-Wort für Kohlenhydrate). Wenn ich manchmal meine Mahlzeit analysiere, erkenne ich, dass ohne „Carbs“ kaum noch etwas auf dem Teller bleiben würde. Na ja. das nur nebenbei. (Mag sich ja auch ändern.)

Schließlich noch kurz aus der Film-Ecke: „Der Gott des Gemetzels“ ist solide, hat aber auch einige Übertreibungen. Insgesamt ein simpler und interessanter Film, für Leute, die auf Streitgespräche mit guten Schauspielern stehen.
„In TIme“ hingegen ist da schon mehr „Action-Kost“, verbindet SciFi aber auch gekonnt mit Gedankenspielen. Denn was ist, wenn Zeit unsere Währung wäre? Der Film ist überaus spannend (gerade dank manch einer überraschenden Wendung) und besticht ebenfalls mit glaubhaften Darstellern (ja, auch der olle Justin Timberlake, der eigentlich nicht mehr als 25 durchgehen sollte).

Es verbleibt mit ausreichend Worten
F.