Posts Tagged ‘Winter’

Logbuch : bis an die Grenze der Belastbarkeit

Januar 24, 2017

Logbuch

Dieses Jahr 2017 hat doch eben erst begonnen und schreitet dennoch ordentlich voran. Wahrscheinlich drehe ich mich nur noch einmal um und es ist bereits Februar.

binz_2017-0108.01.17 : Den winterlichen Sonntag, der weniger zum Nach-draußen-gehen einlud, entspannte ich mit der Lektüre von “Jupiter’s Circle: Volume 2” sowie “Jupiter’s Legacy 2” (beides von Mark Millar). Und was soll ich sagen? Großkotzig hieß es damals im Spätsommer 2016, wenn letztere Comic-Serie an den Start geht, wird es keine Verzögerungen geben. Tja, wie das so ist… Nun habe ich mir extra Zeit gelassen, um alles in einem Rutsch lesen können – und warte nun doch tatsächlich auf das letzte Heft. Egal, aber es ist schon ziemlich komplex und durchaus durchdachter als manch andere Schöpfung des Autors, welche mich zuletzt eher enttäuscht hatten. Am Abend zog es mich wieder in die Stadt und ich war sehr versucht, möglichst früh ins Bett zu gehen.

09.01.17 : Und der Wochenstart hatte es auch in sich. Auf Arbeit war abzusehen, dass da ordentlich was zu wuppen sein würde. Aber an diesem Tag hatte ich noch anderweitig Termine. Lange keinen Arzt mehr aufgesucht. Und auch, wenn es relativ harmlos einzustufen ist, hätte ich sonst was lieber unternommen. Und leider war die Diagnose schön nichtssagend. Danach ging ich noch einkaufen – und vergaß natürlich noch eine Besorgung. (eine Kunststoffhülle für Dauertickets) – und machte noch ein wenig Sport, bevor ich mich meinem Musikblog widmete.

10.01.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, Gremien-Treffen bei LOHRO, Protokollierung…

11.01.17 : Ein weiterer Routine-Mittwoch mit viel LOHRO-Anteil am Abend.

12.01.17 : Wenn der Arbeitstag in den zweistelligen Stundenbereich rutscht, ist schon mal ein Verschieben anderer Vorhaben angesagt. Nichtsdestotrotz schaute ich mir am Abend die Golden Globes an. Die Pre-Show kam mir selten so stümperhaft vor. Und auch Jimmy Fallon wäre nicht meine erste Wahl als Host.

13.01.17 : Dieser Freitag gestaltete sich zum kleinen Stresstest, denn ich hatte (schon wieder) einen Interview-Termin 30 Minuten vor Sendungsbeginn gelegt. Und dann sah es dank Überstunden noch so aus, als ob es total ausfallen würde. Ich eilte also in die Frieda23 und ging gleich mit Jacke und Tasche in die Aufnahmekabine, die glücklicherweise nicht besetzt war. Kurz durchatmen, die paar Stichpunkte zurechtlegen und schon rief ich einen Vertreter von I Heart Sharks an. Audio-Daten sichern und ab Richtung Sendestudio. So müsste ich das eigentlich nicht immer haben. Und dennoch fiel nach den ersten Minuten der Stress etwas von mir ab. Live senden und entspannen? Mittlerweile kann ich das scheinbar. 😛
Nach der Sendung begann ich mit dem Rohschnitt, aß etwas, und ging zum LiWu-Kino, wo ich zunächst auf C. und dann auf M. traf. Wir schauten “Hell Or High Water” (im OmU).
Was für ein Film. Ich hätte nicht erwartet, dass mich ein moderner Western so fesseln könnte. Aber irgendwie stimmte da fast alles. Besetzung, Charaktere, Handlung. 1A Unterhaltung. (9/10)
Auf dem Heimweg gingen wir noch in den Geier, wo sich schon ein paar LOHRO-Menschen niedergelassen hatten.

14.01.17 : Ausschlafen! Ich habe den Tag sehr viel mit Dinge sortieren verbracht, ging dann abends noch fix einkaufen und verkleidete mich für die Sitcom-Party. Erster Zwischenstopp bei N., wo die Menschen auch sehr in ihren Rollen aufgingen. Und schließlich die Party in der Orange Lounge – ein schöner langer Abend mit vielen Freunden und Bekannten. Zwischenzeitlich musste ich daran denken, wie lange man sich schon so kennt. So ist das Leben. (Die Wagenfelds?)

15.01.17 : Und hin und wieder gehört zum Leben auch das Faulenzen – quasi im Recovery-Modus. So in etwa sah mein Sonntag aus. Aber immerhin schaute ich einen Film im Bett. (Eine Seltenheit.)

16.01.17 : Wie die eine Arbeitswoche endete, so begann die Nächste – mit ordentlich “overtime”. Am Abend wollte ich nur noch Eskapismus. Und den holte ich mir auch mit “La La Land” – einem Film, der gerade ordentlich Andrang verursachte, wie auch J. und K. feststellen konnten.
Zum Film: Ein modernes Jazz-Musical mit Bildgewalt und guten Darstellern. In der Romanze ist sogar ein minimaler Anteil Gesellschaftskritik. (8/10)

17.01.17 : Schon mal so viel zu tun gehabt, dass ein Schwindelgefühl einsetzt? Nun, das kann ich nach diesem Tag als abgehakt betrachten. Selten fühlte ich mich so unwohl. Wie ich es dann am Abend doch noch zu sportlicher Betätigung geschafft hatte, bleibt mir (und meinem Kreislauf) wohl ein Rätsel. Und damit nicht genug, nahm ich noch die Chance wahr, bei einem Bewerbungstermin beiwohnen zu dürfen – wohlgemerkt nicht auf der Bewerberseite! Interessante Erfahrung.

18.01.17 : Einen Wecker benötigte ich die Tage übrigens nicht – so auch an diesem Mittwoch. Erst die Arbeit (inklusive Telefonschalte nach Schweden), dann das Vergnügen, R. bei der ersten Sendung zu unterstützen. Auch das Musikredaktionstreffen im Anschluss war sehr entspannt.

19.01.17 : Warum nicht einfach noch eine Sendungsvertretung in den bereits ausgefüllten Alltag einbauen? Hm, weil es geht? Egal, es war ja doch irgendwie lustig mit T. Recker von Otterwechsel. Und zudem erhielt ich überraschend Unterstützung durch N.. Nach der Sendung bereitete ich mich schon auf Freitag vor, in der Vorahnung, dass es sonst sehr knapp werden könnte.

vb_stadtpalast20.01.17 : Auf diesen Freitag hatte ich mich wirklich lange gefreut. Und dann kam irgendwie doch wieder alles anders als geplant. Es begann mit Absagen, ging über verschobene Zeitpläne und ließ mich dann doch wieder während einer Live-Sendung Gelassenheit finden. Sogar fürs Abendessen war ich vorbereitet. E. schaute noch vorbei und zusammen gingen wir in den Stadtpalast, um Vita Bergen live zu erleben. Dank ihr hatte ich auch einen Frontrow-Platz, was ich mich sonst eher nicht gewagt hätte. Das Konzert – mit einigen Songs, die ich nicht kannte – war schön, ebenso das kurze Treffen mit den Künstlern danach. Schließlich werteten wir den Abend noch kurz bei LOHRO aus und ich schaute noch kurz bei K. und J. im Geier vorbei.

21.01.17 : Ausschlafen? Hm, jein, ich ließ mir dann doch etwas mehr Zeit, bis ich einen Zug in die Heimat nahm. Schon während der Woche hatte ich beschlossen, dass ich mir diese Flucht aus der Stadt unbedingt geben sollte. Und so war es auch quasi ein Mini-Wellness-Urlaub. Nur das Abendprogramm in Form des Films “Der Spion und sein Bruder” war unterirdisch.

22.01.17 : Ein üppiges Frühstück wurde mit selbstgemachter Leberwurst aufgewertet. Tagsüber ließ ich mich mit SNL und einem Film berieseln und auf der Zugfahrt in die Stadt schaffte ich doch tatsächlich ein paar Kapitel des Midnighter-Megabands, den ich tatsächlich wochenlang auf dem Sofa liegen habe lassen.

23.01.17 : Eigentlich fing die Woche relativ entspannt an. Natürlich hätte ich gern länger geschlafen und auch sind 3 Telefonkonferenzen hintereinander eher mühselig. Aber es hätte halt auch schlimmer sein können. Dafür entschädigte mich der Abend mit Radio-Zeugs ohne großen Zeitdruck, dafür inklusive neuer Promo-Materialien. Ich war auch nur eine Stunde später zu Hause, als ich es lieber gewesen wäre.

Es verbleibt mit einer frisch gebastelten Überraschung
F.

Logbuch : Christmas-Shopping in London

Dezember 17, 2012

Eigentlich würde ich lieber nicht eine so offensichtliche Überschrift nutzen, aber letztendlich beschreibt es genau das, was ich am Wochenende gemacht habe.

Die Kurzreise begann am Freitag unangenehm früh, weil ich flug-technisch nicht zu knapp planen wollte. Umso gelassener war ich dann auch, als der sehr pünktliche IC nur Meter vor dem Hamburger Hauptbahnhof wegen einer Weiche pausieren musste – 20 Minuten lang. Ich hatte ja Zeit. Und davon sogar noch mehr, als der Flug um fast eine Stunde später als geplant begann. Zur Ablenkung genehmigte ich mir eine neue „Glee“-Folge und ein paar Kapitel vom „Hobbit“. Dann im Hotel angekommen wechselte ich von Schnee-Stiefeln auf Alltags-Halbschuhe, denn in London war scheinbar noch Herbst. (Möglicherweise gab es dort auch schon einen leichten Wintereinbruch, aber definitiv nicht so intensiv wie bei uns.) Dann ging es auch schon in die Innenstadt – und diese war (wie sollte es an einem Freitagabend sein) voll.

London im Dezember 2012Damit wäre ich schon beim Schnappschuss des Eintrags. Kritische Betrachter mögen die Schleichwerbung bitte verzeihen. Viel mehr zählt der obere Bildinhalt (Stiichwort Grußbotschaft). Ferner möchte ich damit darauf verweisen, dass meine Ankunft am Piccadilly Circus im wahrsten Sinne des Wortes „erhellend“ war. Ich weiß nicht, ob die LED-Bildschirme ein Upgrade erfuhren, aber an Leuchtkraft mangelt es denen nicht.

Knapp 2 Stunden später hatte ich die ersten vollen Taschen wieder im Hotel abgeladen und konnte mich der Abendgestaltung widmen, welche mich ein weiteres Mal in vertraute Gefilde führte – die Gegend um „London Bridge“ – oder vielleicht bald „New Mordor“ genannt (wegen dem imposanten Shard-Tower). Eine Impro-Comedy-Veranstaltung von der RH Experience später, tat sich die heitere Gemeinschaft noch kurz auf zum Fastfood-Tempel um die Ecke und danach in Richtung Soho, wo das Nachtleben pulsiert – wie wohl auch so manche Nachtschwärmer-Blase. (Ich will nicht wissen, was da alles durch die Gehweg-Steinrillen fließt.)
Bei mir meldete sich jedenfalls die Müdigkeit – daher kann ich nicht sagen, wie lange bzw. wo es da noch so hinging.

Der Samstag hätte für mich zwar ruhig später anfangen können, hat mich dann aber doch nicht lange zögern lassen, den Tag zu nutzen. Noch nachts ein wenig die Oxford-Street entlang zu bummeln stellte sich als vorteilhaft heraus, da ich so schnell ausmachen konnte, welche Läden ich bei Tageslicht und geöffnet inspizieren wollte. In der Nähe vom Disney Store ist übrigens eine Wafflemeister-Filiale auf der anderen Straßenseite. Respekt an die Leute, die den Geruch frischer (belgischer) Waffeln widerstehen können. (Für mich war es spätes 1A Frühstück.) Und natürlich darf ein Abstecher bei „Forbidden Planet“ für mich nicht fehlen.

Nachmittags durchquerte ich den Hyde Park, um die Versammlung (oder besser: das Gathering) zu finden, welches unweit des „Winter Wonderland“-Rummels ungeahnte Ausmaße annahm. Da angekommen, beteiligte ich mich an einer spaßigen „Secret Santa“-Runde und traf einige bekannte Gesichter. Natürlich verging das Tageslicht dann relativ frühzeitig und so kam es zur Übereinkunft, das Geschehen überdacht und mit Zugang zu Nahrung fortzusetzen – gleich neben dem Waterloo-Bahnhof. (Stichwort Pub Times) Muss ich noch schreiben, dass es spät wurde?
Ob es Eingebung oder eher Glück war, sei ein Mysterium – jedenfalls erwischte ich dann noch eine der letzten Bahnen in meine Richtung.

Ja, und am Sonntag wollte ich natürlich auch nicht zu lange ausschlafen – drum bin ich wieder unterwegs gewesen und habe noch ein paar „Touri-Ecken“ abgegrast – unter anderem den immer noch sehr stimmungsvollen Green Park, wo ich ein freches Eichhörnchen nur cm-weit vor der Linse hatte. Um die Mittagszeit machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen, wo ich noch ein paar „Rest-Pfund“ verballerte – überwiegend für Kohlenhydrate in unterschiedlicher Form. Hier verzögerte sich der Abflug nur um 20 Minuten. Ich hatte es mir eigentlich spannender vorgestellt, der Nacht entgegen zu fliegen – aber die Landung hat entschädigt.

Zur Ankunft dann noch eine Premiere: ich wurde vom Flughafen abgeholt. K. war so freundlich. Da ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, mir ihre Computer-Wehwehchen anzugucken. Die Verschnauf-Stunde in meinem Rückreise-Plan tat auch sehr gut. Am Hauptbahnhof war die Franzbrötchen-Sorte des Tages übrigens Mandel – leider nicht so umwerfend wie Nougat, aber einen Versuch wert. ;)Wie? Keine Verspätung? Öhm, nein, dieses Mal nicht. (Tauwetter hat wohl auch sein Gutes.)

Ja, und wie war es nun? Aufregend, schlafraubend, Plattfüße-tretend, lustig, lecker… und überwiegend viel zu warm für einen Wintermantel.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Ausschlafen
F.

Numb

Februar 8, 2010

In dieser Woche liefern mir die Pet Shop Boys einen passenden Titel für den Eintrag (Auszug: „all the madness“). Das mag daran liegen, dass ich in den letzten Tagen eine Überdosis Fernsehen konsumiert habe. Eigentlich hatte ich das gar nicht vor. Und nun fühle ich mich übersättigt durch Nichtigkeiten.

Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich mich über das Programm (im Allgemeinen) bereits hier ausgelassen. Aber nun ist das Thema mal wieder aktuell für mich. Und nein, es liegt nicht am Super Bowl, der just in diesen Minuten weltweit übertragen wird.
Bzw. wenn es bloß so eine harmlose Sport/Entertainment-Veranstaltung ginge, wäre ich nicht so entrüstet. Stattdessen war es ein Bombardement an Werbung, Grinsen und Selbstinszenierung, welches mich wahrscheinlich noch eine Weile heimsuchen wird. Details will ich dem Leser ersparen.

Was war sonst noch los: In der letzten Woche hatte ich zwei übermäßig lange Arbeitstage, viel Musik gehört und wieder einige Filme gesehen (genauer: vier).
Das Wochenende begann leider mit einer unerfreulichen Überraschung, als ich dank einer suboptimalen Zugverbindung (selbstverschuldet) etwa eine Stunde in einer eiskalten Wartehalle verbringen durfte. Ich habe zwar ein paar Kapitel geschafft (endlich, nach ca. 2 Wochen Lesepause), kann aber dennoch nur davon abraten mit frierenden Händen und tränenden Augen zu lesen.

Und damit wäre ich auch schon beim wohl beliebtesten Smalltalk-Thema dieser Tage: das Wetter. Es ist Winter, es ist kalt, und der Schnee kann sich scheinbar nicht entscheiden, ob er tauen oder wieder gefrieren soll. Stellenweise ist es also glatt und sowohl für Fußgänger als auch Autofahrer unangehm (wer noch Fahrrad fährt, ist selber schuld). ^^
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal meterhohen Schnee wegschaufeln durfte. Insofern ist es schon ein bemerkenswerter Winter. Seitens einiger Bekannter wird schon der Frühlingsanfang gefordert, was jedoch mindestens einen Monat zu früh sein dürfte. Solange der Alltag nicht wie am letzten Wochenende vollends lahmgelegt wird, kann ich jedoch noch mit dem Winter auskommen.

Ansonsten kam ich am Wochenende noch in den Genuss eines ungewöhnlichen Obstsalates mit Fenchel. Beim ersten Bissen musste ich an Hustensaft denken, aber insgesamt war es doch ziemlich lecker. Überhaupt macht Fenchel in meinem Leben in letzter Zeit einen Quantensprung, wenn es um Verwendbarkeit geht. Denn abgesehen von Salat lässt sich mit Fenchel und Mango zudem noch eine leckere Beilage köcheln.
Wird es also Zeit für einen neuen Trend? Na ja, warum nicht? Es muss ja nicht gleich ein Themenabend im Fernsehen werden (obwohl das vielleicht sogar noch eine Verbesserung wäre).

Es verbleibt immer noch leicht TV-geschädigt
F.

Wild wild west

Februar 1, 2010

In dieser Woche gab es musikalisch gesehen einen Flashback, der sich hier im Titel wiederfinden lässt. Das Jahr in dem dieser Film/Song von Will Smith erschien, fällt mir gerade nicht ein. Müsste aber vor 2002 gewesen sein. (Wikipedia-Pause) Beeindruckend. Der Film wurde 9 mal für die Goldene Himbeere nominiert und hat davon gleich 5 mitgenommen. Unter anderem für den Titelsong. :-/
Öhm, ja,… aber ich finde, der groovt dennoch sehr gut, selbst über 10 Jahre später noch. Gut, inhaltlich ist es Bla, aber sogar das Video war eine 1A-Anspielung auf den Film (wie davor schon bei „Men in Black“). Ich wurde sogar noch anderweitig in dieser Woche an den besagten (schlechten) Film erinnert. Denn er kam nach dem Kinobesuch zu „Sherlock Holmes“ während der Auswertung zur Sprache. Wobei diese beiden Werke natürlich Welten trennen. Und das meine ich ernst. Wer sich „W.W.W.“ lieber anguckt als den neuen „S.H.“, hat wahrscheinlich keinen guten Filmgeschmack.

Und damit wäre ich auch schon mitten beim Wochenrückblick. Erneut kann ich verzeichnen, dass ich wieder in Filmguck-Laune war, denn satte 5 (+einhalb) Stück habe ich mitgenommen. Darunter, wie bereits erwähnt, der neuste Guy Ritchie Film, der wirklich unterhaltsam war. Darauf habe ich auch den vorigen Guy Ritchie Film („RocknRolla“) gesehen, der zwar nicht ganz so toll, aber dennoch herrlich makaber war. Weiterhin waren noch ein bewegendes Sozialdrama und ein ungewöhnlicher Liebesfilm unter den auserwählten Werken.

Ein wohl kaum wegzulassendes Thema bezüglich der (fast) vergangenen Woche, dürfte das Wetter (oder eher Unwetter) sein, welches diese Region aufgesucht hat. Die Massen an Schnee werden aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine Weile hier liegen bleiben und vielleicht noch anwachsen, wenn man jüngsten Berichten trauen darf. Schon am Mittwochabend wurde ich von ausfallenden Bahnen überrascht und „erfreute“ mich an einem unglaublich langen Heimweg. Aber was zum Wochenende hier ankam, übertrifft alles, was ich hier so erleben durfte. Unabhängig vom komplett ausgefallenen öffentlichen Personalnahverkehr, auf den ich glücklicherweise nicht angewiesen war, traf mich die Verwunderung im lokalen Supermarkt, der scheinbar erst Hochkonjunktur und darauf „Ossi-Wochen“ feiern durfte. Letzteren Eindruck erhielt ich bei meinem Stammbäcker: leere Auslagen. Und selbst der Umweg zu einem weiteren Bäcker lohnte sich nur bedingt. Es gab zwar Brötchen, aber nicht die Sorten, die ich haben wollte.
Ja, zugegeben, es gibt Schlimmeres. Aber solche Ereignisse hinterlassen nun mal Spuren. Der eine mag denken „damals, als ich zwei Stunden das Auto freischaufeln konnte“ und der andere „damals, als ich trotz Umweg durch Unmengen von Schnee nicht meine gewünschten Backwaren kaufen konnte“.

Das Wochenende war neben dem Winterchaos gut. Eigentlich hätte ich gern noch mehr gelesen, aber nicht die Lust darauf. So blieb es nur bei einem Comic, was dafür wieder ausgesprochen entschädigend war (im Vergleich zu dem durchwachsenen Lesevergnügen davor). Außerdem hatte ich zwei wunderbare Gesellschaftsabende mit jeder Menge neuer Eindrücke. Und ich konnte mich am Zerlegen einer reifen Mango austoben (noch ein Wort dazu: saftig).

Schließlich sei noch erwähnt, dass ich in dieser Woche eine Vielzahl interessanter Webseiten gefunden habe, welche sich mit dem regionalen Umfeld oder Technik befassen, was wiederum zu neuen Bookmarks und Abos führte.

Und dann noch eine Anmerkung: Ich werde versuchen, künftig die Excerpt-Funktion zu nutzen… so als Herausforderung. Nebenbei: vielleicht wären neben dem neuen Grundton „Rückblick“ zur Abwechslung wieder echte Themen eine Bereicherung.
Der geneigte Leser darf dies gern als Aufforderung ansehen, Vorschläge zu machen, was hier mal angesprochen werden könnte.

Es verbleibt an der Monatsschwelle
F.

Neon lights

Februar 24, 2009

Heute mal ein U2-Song. Ja… Lichter sehe ich öfter, wenn ich bei Dunkelheit auf dem Heimweg bin. Gerade in der Zeit, wo die Nächte länger sind als die Tage. Wobei sich der Aufwärtstrend der hellen Stunden mit jeder Woche bestätigt. Und eh man sich versieht, sehne ich mich nach verdunkelten Räumen. Aber noch ist alles winterlich cool.

Irgendwie finde ich es traurig, dass ich in diesem Blog schon so weit bin, über das Wetter zu schreiben. Aber Wetter und Zeit bieten nun einmal eine gute Grundlage für Themen, die jeden betreffen. Aber will der geneigte Leser dann auch noch in Blogs darüber lesen? Oder gar noch rhetorische Fragen? Nun denn… ich werde nichts versprechen. Es soll ja möglichst authentisch und unverblümt bleiben auf diesen Seiten. Und heute war mir (wieder) mal danach, über den Winter zu schreiben. Wahrscheinlich fehlte mir einfach nur ein Tee.

Apropos Tee. Irgendwie gerate ich da in eine Sackgasse. Also ich trinke schon gern Tee, bin aber nicht unbedingt Experte. Und das will ich auch gar nicht sein, wenn ich höre, dass Beuteltee verteufelt wird. Ja, ich trinke gern Tee, habe aber keine Lust auf den Aufwand mit losen Blättern und Filtern. Ok, Krümeltee ist eine Anfechtung wert. Wobei der auch mal ganz lecker sein kann (weil süß). Alles relativ und situativ.
Um jedenfalls zur Sackgasse zu kommen: ich hätte gern was Neues. (nein, keinen Kaffee… den kann ich bis heute nicht ab) Im Laufe der Jahre bin von Früchtetee über Schwarzen, Kräuter-, Grünen und Rotbusch- beim Pfefferminztee (Pfeffi-Tee) gelandet. Diesen gibt es zwar überall und auch günstig, aber nach einem argen Fehlkauf bleibe ich bei „King’s Crown“ (ihh… Schleichwerbung… zumindest lasse ich den Handelspartner weg), wenn es um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geht.
Tja, aber nach all den Monaten (oder sind es schon Jahre?) mit Pfeffi-Tee fehlt es mir irgendwie an Abwechslung. Und mit Abwechslung meine ich nicht unbedingt die ollen Klassiker, die ich schon kenne. Obwohl es wahrscheinlich auch da besondere Marken gibt. Und mit den angepriesenen Wellness-Sorten konnte ich mich auch nicht sonderlich anfreunden. Schon allein eine Bezeichnung wie „Oase der Ruhe“ für eine Teesorte finde ich grottenschlecht. Hinzu kommt der Aroma-Overkill, den ich auch nicht haben muss. Also wie gesagt: Sackgasse. Nach mehreren Fehlschlägen fällt das neugierige Antesten zunehmends schwer. Vielleicht sollte ich mich mit Kamille anfreunden (wie schauderhaft). Oder vielleicht hat ja ein hilfsbereiter Leser einen Vorschlag.

Es verbleibt mit trockener Kehle
F.

Ayo technology

Februar 19, 2009

Hatschi… da hab ich aber nochmal Glück gehabt mit dem Titel, der Folgetrack in der Playlist wäre schlimmer geworden. Und so bin ich in diesem Fall bemüht, meinen Eintrag etwas unter Zeitdruck zu schreiben. Irgendwann wollte ich das auch mal können. Das zählt zu den kleineren Herausforderungen, die den Alltag etwas interessanter gestalten. Ich merke soeben, dass mein Browser leichte Probleme mit dem „visual interface“ hat. Ey Technology, was soll das?
Hm, nun wollte ich doch schon wieder ein Smiley setzen… dabei soll das hier nicht so verspielt wirken. Jedenfalls nicht so offensichtlich.

Tja, heute war ein toller Tag. Ich habe ein gutes Gefühl, weil ich meine ToDo-Liste abarbeiten konnte. Es ist toll, wenn die Planung erfolgreich umgesetzt werden kann. Und mit meiner Lieblingsmusik ist sowieso alles besser. (kein Smiley!) Manchmal frage ich mich, wie ich es nur früher ausgehalten habe ohne mp3-Player. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich dann innerlich gesungen. Es wundert mich manchmal, wie viele Liedtexte ich noch im Kopf habe. Wenn ich gelegentlich ein älteres Album höre, macht es Spaß, ohne Probleme mitsingen zu können.

Nicht so viel Spaß macht mir dieser Tage das Wetter. Es ist nicht die Kälte, sondern eher der viele Schnee, der entweder zu Matsch oder rutschigen Eisflächen wird. Wege brauchen wegen erhöhter Vorsicht mehr Zeit und so kann man schon mal den Bahn-Anschluss verpassen. Ansonsten finde ich den Winter ganz ok, auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Ausblick auf den Frühling mehr Freude bereitet.

So… mein persönliches Zeitfenster für diesen Eintrag nähert sich dem Ende und ich bin gespannt, wie der Gesamteindruck ausfallen wird.
Es verbleibt mit nassen Schuhen
F.