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AAA: Suicide Squad

August 18, 2016

Aus aktuellem Anlass: DC schlägt also wieder zurück. Neues Logo, neues Filmkonzept, erstes “Team” im noch jungen (Cinematic) “Expended Universe”. Und dann wird gleich ordentlich aufgefahren, was Comic-Referenzen angeht.

Die Handlung in Kurzform: Die (wahrlich skrupellose) “Regierungsberaterin” Amanda Waller setzt alle Mittel in Bewegung, um eine “Task Force X” zusammenzustellen und diese dann prompt bei einem Krisenfall in einer Großstadt einzusetzen. Dabei gibt es sowohl ein paar Schwierigkeiten und Enthüllungen.

“Suicide Squad” besticht zunächst einmal durch den Look. Der Film kommt stylisch und zeitgemäß daher und sieht aufwendig aus. Das sollte aber auch das Mindeste sein bei einem Film, dessen Budget über 170 Millionen liegt – und der sehr viel beworben wurde.

Im Großen und Ganzen stechen für mich 4 Charaktere hervor:

  • Will Smith als Deadshot, dem man spürbar die meisten Charaktermomente gegeben hat,
  • Margot Robbie als Harley Quinn, die schon im Vorfeld mit hohen Erwartungen konfrontiert wurde,
  • Jared Leto als Joker, einer der wohl anspruchsvollsten Comic-Figuren für einen Schauspieler
  • und Viola Davis als Amanda Waller, gewissermaßen einer “bösen” Schwester von Nick Fury.

Den genannten Schauspielern kann ich nichts vorwerfen. Sie lieferten. (Ebenso wie manch namhafte Gastauftritte.) Alle anderen Figuren wirken eher wie Randwerk, wobei es verständlicherweise schwierig ist, die Besetzung eines Ensemble-Films gleichmäßig zu berücksichtigen.

Mit zwei Comic-Verfilmungen kann man “Suicide Squad” durchaus vergleichen – “Guardians Of The Galaxy” aufgrund der neuen Gruppe Außenseiter, die sich zusammenraufen, sowie “Deadpool”, dessen Hauptfigur auch alles andere als ein Pfadfinder ist. Leider kommt die Squad schon allein wegen dem Spaßfaktor an keinen der beiden anderen Filme heran, wobei alle ihre Schwächen haben – nicht zuletzt wegen dem unnötigen 3D. Bei “Suicide Squad” sind die Makel halt zu auffällig, um sie zu vernachlässigen.

Da wäre die etwas lieblos zusammengestückelte Story, die ab der Hälfte irgendwie vorhersehbar wird und durch Zwischensequenzen manchmal an Schwung verliert. Dann das viele Randwerk, also Charaktere, die nur mal eben dabei waren, aber sonst eher wenig ausgearbeitet werden. Dann noch Randwerk in Form von Zwischensequenzen, die zwar hübsch aussahen, aber von der Hauptgeschichte ablenkten und wie aus anderen Filmen wirkten. Und nicht zuletzt ein “verschenkter” Joker – eine Figur, die so viel Interesse erzeugt, aber hier eigentlich keinen wichtigen Part hat, was eher enttäuschend für den Zuschauer endet.

Ach schade, Potential war vorhanden, aber in dieser Form (und in diesem Schnitt) reicht es gerade mal für ein “harmlos und okay”. (7/10, inklusive Batman-Bonus)

Es verbleibt mit Vorfreude auf „Doctor Strange“
F.

PS: Die Comics der Suicide Squad haben mich übrigens nie so recht interessiert – auch nicht mit dem neuerdings sehr hochkarätigem Kreativteam mit Jim Lee. Zum Vergleich: Nach der Sichtung von “Guardians Of The Galaxy” war ich an den Comics interessiert – auch denen von Rocket Racoon.

Wild wild west

Februar 1, 2010

In dieser Woche gab es musikalisch gesehen einen Flashback, der sich hier im Titel wiederfinden lässt. Das Jahr in dem dieser Film/Song von Will Smith erschien, fällt mir gerade nicht ein. Müsste aber vor 2002 gewesen sein. (Wikipedia-Pause) Beeindruckend. Der Film wurde 9 mal für die Goldene Himbeere nominiert und hat davon gleich 5 mitgenommen. Unter anderem für den Titelsong. :-/
Öhm, ja,… aber ich finde, der groovt dennoch sehr gut, selbst über 10 Jahre später noch. Gut, inhaltlich ist es Bla, aber sogar das Video war eine 1A-Anspielung auf den Film (wie davor schon bei „Men in Black“). Ich wurde sogar noch anderweitig in dieser Woche an den besagten (schlechten) Film erinnert. Denn er kam nach dem Kinobesuch zu „Sherlock Holmes“ während der Auswertung zur Sprache. Wobei diese beiden Werke natürlich Welten trennen. Und das meine ich ernst. Wer sich „W.W.W.“ lieber anguckt als den neuen „S.H.“, hat wahrscheinlich keinen guten Filmgeschmack.

Und damit wäre ich auch schon mitten beim Wochenrückblick. Erneut kann ich verzeichnen, dass ich wieder in Filmguck-Laune war, denn satte 5 (+einhalb) Stück habe ich mitgenommen. Darunter, wie bereits erwähnt, der neuste Guy Ritchie Film, der wirklich unterhaltsam war. Darauf habe ich auch den vorigen Guy Ritchie Film („RocknRolla“) gesehen, der zwar nicht ganz so toll, aber dennoch herrlich makaber war. Weiterhin waren noch ein bewegendes Sozialdrama und ein ungewöhnlicher Liebesfilm unter den auserwählten Werken.

Ein wohl kaum wegzulassendes Thema bezüglich der (fast) vergangenen Woche, dürfte das Wetter (oder eher Unwetter) sein, welches diese Region aufgesucht hat. Die Massen an Schnee werden aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine Weile hier liegen bleiben und vielleicht noch anwachsen, wenn man jüngsten Berichten trauen darf. Schon am Mittwochabend wurde ich von ausfallenden Bahnen überrascht und „erfreute“ mich an einem unglaublich langen Heimweg. Aber was zum Wochenende hier ankam, übertrifft alles, was ich hier so erleben durfte. Unabhängig vom komplett ausgefallenen öffentlichen Personalnahverkehr, auf den ich glücklicherweise nicht angewiesen war, traf mich die Verwunderung im lokalen Supermarkt, der scheinbar erst Hochkonjunktur und darauf „Ossi-Wochen“ feiern durfte. Letzteren Eindruck erhielt ich bei meinem Stammbäcker: leere Auslagen. Und selbst der Umweg zu einem weiteren Bäcker lohnte sich nur bedingt. Es gab zwar Brötchen, aber nicht die Sorten, die ich haben wollte.
Ja, zugegeben, es gibt Schlimmeres. Aber solche Ereignisse hinterlassen nun mal Spuren. Der eine mag denken „damals, als ich zwei Stunden das Auto freischaufeln konnte“ und der andere „damals, als ich trotz Umweg durch Unmengen von Schnee nicht meine gewünschten Backwaren kaufen konnte“.

Das Wochenende war neben dem Winterchaos gut. Eigentlich hätte ich gern noch mehr gelesen, aber nicht die Lust darauf. So blieb es nur bei einem Comic, was dafür wieder ausgesprochen entschädigend war (im Vergleich zu dem durchwachsenen Lesevergnügen davor). Außerdem hatte ich zwei wunderbare Gesellschaftsabende mit jeder Menge neuer Eindrücke. Und ich konnte mich am Zerlegen einer reifen Mango austoben (noch ein Wort dazu: saftig).

Schließlich sei noch erwähnt, dass ich in dieser Woche eine Vielzahl interessanter Webseiten gefunden habe, welche sich mit dem regionalen Umfeld oder Technik befassen, was wiederum zu neuen Bookmarks und Abos führte.

Und dann noch eine Anmerkung: Ich werde versuchen, künftig die Excerpt-Funktion zu nutzen… so als Herausforderung. Nebenbei: vielleicht wären neben dem neuen Grundton „Rückblick“ zur Abwechslung wieder echte Themen eine Bereicherung.
Der geneigte Leser darf dies gern als Aufforderung ansehen, Vorschläge zu machen, was hier mal angesprochen werden könnte.

Es verbleibt an der Monatsschwelle
F.