Posts Tagged ‘Wiedersehen’

Logbuch : mehr Kino, mehr Sonne, mehr Grillrunden

August 20, 2015

10.08.15 : Neue Woche, neues Glück. Lief auch einigermaßen bei mir. Auf dem Heimweg von der Arbeit erheiterte mich eine Nachricht von K. (1), dass sie eine Grillrunde veranstalten würde. Ich hatte zwar nur gerade mal eine Dreiviertelstunde Zeit, schaute aber dennoch vorbei und sagte Hallo. Grund dafür war die relative Nähe zum Kino und meine Verabredung, dort mit K. (2) “Men & Chicken” zu schauen. Wenn schon, denn schon – es handelte sich um eine OmU-Vorführung. Nach Französisch und Russisch gab ich mir somit erstmals einen Film auf Dänisch. Danke, LiWu.
Und der Film war toll. Ich war wirklich begeistert vom dreisten Humor und auch von den Darstellern. Selbst Fans von Hauptdarsteller Mads Mikkelsen dürften überrascht von seiner Wandlungsfähigkeit sein. Zur Sprachbarriere: ein Hoch auf die Untertitel. (8/10)

11.08.15 : Der Dienstag war für mich ein Tag des Wiedersehens. Denn nicht nur war S. in der Stadt, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte. Auch A. meldete sich überraschend. Und so verband ich das alles mit einem Besuch im Freigarten. Den Besuch beim Vorstandstreffen ließ ich am Abend insofern etwas kürzer ausfallen und das auch ohne viel Reue, weil ja P. noch vom Redaktionsausschuss anwesend war. J. schloss sich der Runde auch an. Und im Freigarten entdecke ich neuerdings auch öfter noch andere bekannte Gesichter wie T. und T. an jenem Abend.

12.08.15 : Für den Mittwoch kann ich auch gleich zum Abend springen: Ein Musikredaktionstreffen mit extra viel Agenda… und zu wenig Abendessen. Letzteres ließ mich im Anschluss den nahegelegenen Supermarkt aufsuchen. (Stichwort Käsebrötchen) Wir erzählten noch eine Weile und standen dann noch auf der Kreuzung, wo wir weiter erzählten und vereinzelt Sternschnuppen sahen.

13.08.15 : Der Sommer meldete sich wieder zurück, wovon ich eigentlich so gar nichts hatte. Macht aber nichts. Kann man den Abend auch ohne Jacke verbringen. Zunächst traf ich mich mit A. zum Einkauf mit anschließendem Salat-Zubereiten. F. schaute auch noch vorbei. Und dann gingen wir abermals ins Kino, um den deutschen Film “Heil” zu schauen, wobei ich sehr große Zweifel am Unterhaltungswert hatte. Nicht nur, weil es eine deutsche Komödie ist. Und ja, der Humor ist schon eher flach, aber dafür konsequent und bis zum Schluss. Insofern versucht der Film aus meiner Sicht erst gar nicht, mehr als eine Parodie zu sein. Und Veräppeln tut das Werk so einiges durchaus amüsant. (7/10)

14.08.15 : Zugegebenermaßen war dies in dieser Woche der vierte Tag hintereinander, dass ich von der Arbeit aus den Weg in die Frieda 23 antrat. Welcher Anlass war es am Freitag? Gremien-Arbeit? Gemeinsames Kochen? Vorbereitungs-Bla? Nö, eine Auswertungsrunde zur Geburtstagsveranstaltungsreihe im Juli. Diese wurde durch Kuchen und Saft aufgewertet und ging auch gar nicht so lange wie gedacht. Vor dem Haus traf ich auf I., die gerade aus dem Kino kam und zu K. ging. Kurzerhand schloss ich mich ihr an und sie kochte leckere Gemüsesuppe. Zwei verrückte Selfie-Versuche werden mir von diesem Abend noch in Erinnerung bleiben. Wir beschlossen, noch durch die Stadt zu bummeln, kamen via Wallanlagen dem Jazz Festival kurz nahe, sahen B. im Gras entspannen und trennten uns am Neuen Markt. I. und ich verschlug es in Cafe MAYA, wo Astra Vista eine feine Jam-Session hinlegten – darunter mit Song-Perlen wie “Breakfast At Tiffany’s” (von Deep Blue Something). Von dort aus gingen wir in den Freigarten, spielten mehrere Runden “Wer Bin Ich?” und wurden wieder eingeholt von H., K. und ihrer Mum. Eine Art fliegender Wechsel ergab sich, als die Einen aufbrachen und die anderen noch oder wieder da waren. Mit A. und J. erzählte ich noch eine Weile, bis es dann wirklich spät genug wurde.

15.08.15 : Samstag + Ausschlafen = win/win für mich. Ich ging einkaufen und danach zum Techniktreffen in die Frieda 23. Mein Mitbringsel und zugleich Brunch: eine XXL-Packung Erdbeereis. Von da aus ging ich mit J. zu S., der seinen Geburtstag mit einer Grillrunde in Dalwitzhof feierte. Der Weg dorthin war schon fast ein wenig abenteuerlich, da ich diese Ecken von Rostock noch nicht kannte. Aber alles gut. Wir kamen an. Es war ein heiterer Abend voller Schlemmereien. Und nach Hause fanden wir auch alle wieder.

16.08.15 : Hm, irgendwie war mein Schlaf unruhig. Ob das mit dem vereinbarten Startzeitpunkt des Umzugs zusammenhing? Oder doch vielleicht eher mit der unangenehmen Wettersituation. Selten sind Temperaturen um die 25 Grad Celsius so unerträglich. Ertragen oder vielmehr Tragen konnte ich dann am Nachmittag, als K’s Hausrat (Dreiraumwohnung + Keller) auf den Hinterhof befördert wurde. Sehr erfreut war ich über die Stärkungsmöglichkeiten – wurde mir so die Ernährungsplanung für den Tag abgenommen. Und auch eine weitere Grillrunde bot die Gelegenheit, den Tag in heiterer Gesellschaft zu Ende gehen zu lassen.

17.08.15 : Die Woche sollte mit einem Kinoabend beginnen. Und so hatte ich allerlei Eile, um nach dem Arbeitstag noch eine Sport-Session mitzunehmen und mich dann noch um das Abendessen zu kümmern. Nebenbei erhielt ich zumindest noch eine Absage. Ebenfalls nebenbei verschönerten mir Mückenstiche vom Vortag jegliche Aktivitäten… nicht. Überraschend waren noch ein paar andere Freunde an der Vorführung von “Slow West” im O-Ton interessiert, was leider so nicht kommuniziert wurde. Na ja, letztendlich redet man während eines Kinobesuchs ja eh nicht wärend des Films.
“Slow West” ist aus meiner Sicht ein zynischer Western, der erfreulicherweise mit Selbstironie zusätzlich punkten kann. Denn allein die neuseeländischen Landschaften und die überragende Besetzung sind schon fast die Sichtung wert, zumal alles schön ausgeleuchtet und schön in Szene gesetzt wurde. Ein Wort sollte bei der Bewertung nicht fehlen: schonungslos. Die Gefahren des Wilden Westens werden hier nicht zuletzt durch die Charaktere eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. (8/10)

18.08.15 : Oh, was ein Tag. Erst eine Intensität von Erschöpfung wie ich sie noch nicht kannte. Dann die überraschende Änderung der Abendgestaltung. (Workshop-Absage) Und schließlich noch Kopfschmerzen zum Heimweg. Zu Hause angekommen erheiterten mich Stullen und Infotainment-Inhalte (“Last Week” und “Real Time”). Danach war mir so ziemlich alles egal außer mein Bett.

19.08.15 : Der Mittwoch in Stichworten: Aufstehen, Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen, Plausch mit K. (3) bei K. (1) und anschließend geselliges Beisammensein mit Flohmarkt-Aspekt. Ich ergatterte ein Buch.
Lustige Begebenheit: J. brachte Kumquats mit. U. (minderjährig) meinte, dass die super zu Tequila schmecken würden. Ich war verblüfft über diese Aussage und bekam zu hören, dass U. ja auch schon seit mehreren Jahren raucht.

Es verbleibt im angenehmen Spätsommer von 2015
F.

Logbuch : happy Heimkehrer

Mai 12, 2014

Und meine Güte, wurde das dann letztens doch wieder spät. Also damals, als ich den letzten Eintrag geschrieben hatte. Und dann auch schon wieder etwas Verzug mit der Schreibetätigkeit hier. Und woran mag es wohl liegen? Hm, ja, gestern war ja wieder Sonntag… Egal. Und sonst?

05.05.14 : So viel Engagement am Wochenende rächt sich gern am Montag, wenn ich mich für den Wochenstart nicht so ganz bereit fühle. So ging es mir vor einer Woche. Entsprechend ereignisarm ließ ich den Tag ausklingen.

06.05.14 : Der letzte Dienstag war auch etwas anstrengend. Wie sehr mir die Tage Kraft raubten, merkte ich, als ich am frühen Abend beim Musikhören einschlief. So sind Montage und Dienstage zur Zeit oftmals Tage, an denen ich eher wenig erlebe. Keine Filme gucken, oder Comics lesen. Gerade mal für ein wenig Musik reicht es da noch.

07.05.14 : Oh, dieser Tag bot mir dann mehr als genug Abwechslung. Wo soll ich anfangen. Das Treffen der Musikredaktion wurde größtenteils durch eine Grundsatzdiskussion vereinnahmt. Nun habe ich ja nichts gegen einen Meinungsaustausch, aber bei dem betreffenden Thema hätte ich nicht gerechnet, dass so viel geredet wird. Noch unschöner war die Einsicht, dass dieses Thema immer noch nicht abgehandelt wurde.
Egal. Mit C. und K. war ich danach noch kurz unterwegs. Später ging es noch zu M. ins ST… und ab diesem Zeitpunkt wurde es nicht nur noch später, sondern wieder früh zugleich.

08.05.14 : An dieser Stelle wäre ein Feiertag sehr willkommen gewesen. Aber nein, musste ich meinen Tagesverlauf nur etwas umsortieren, wegen leichter Verspätungstendenz. Ist ja glücklicherweise nicht so gewesen, dass ich wichtige Termine hatte. Und am Abend wollte ich nur noch meine Ruhe haben.

09.05.14 : Wer hätte gedacht, dass es doch so klappen würde, wie ich es im Vorfeld erfuhr. L. und C. waren wieder im Lande und haben L. an ihrem Geburtstag überrascht. So wie ich das sah, ist ihnen das auch sehr gut gelungen. Ich selbst war (trotz Vorwarnung) ganz schön platt, die beiden Globetrotter dann wieder in echt und Farbe zu sehen. Abends ließen wir uns im Barfuss nieder, wo allerhand geordert wurde. Und wenn es schon mal Freitag ist, kann doch ein Abstecher zur Bad Taste Party im ST nicht schaden, oder? Nun, das dachte ich zunächst auch. Aber irgendwie fehlte mir dann der Antrieb, die „gute“ Musik lange aushalten zu können oder zu wollen.

10.05.14 : Dafür war ich zum Wochenende wieder problemfreier früh unterwegs. Und das sogar zu Fuß Richtung Bahnhof, da die Straßenbahnen nicht so fuhren wie ich wollte. Am Nachmittag besuchte ich Familie M. in Prora, wo ein Computer eingerichtet werden durfte. Und so hatte ich meine ersten Anwender-Erlebnisse mit Windows 8, welches wirklich „doof“ ist im Vergleich zur Vorgängerversion. Was haben sich die Entwickler nur dabei gedacht, das Startmenu abzuschaffen. War ja wohl klar, dass ich da nach entsprechender Software recherchiert habe, um wieder etwas Gewohnheit zurückholen zu können.
Ach ja. und zur Abendunterhaltung trug an dem Tag der diesjährige Eurovision Song Contest bei. Und nein, ich erkannte im Beitrag von Holland nicht The Police – freute mich dafür über den verdienten zweiten Platz, da ich die Musik ziemlich authentisch empfand – im Vergleich zu den vielen billgen Electro-Pop-Klängen. Meinung zum Gewinner? Ja, war okay.

11.05.14 : Viele „Late Late Show“-Folgen habe ich an dem Tag gesehen. Und dann versuchte ich mich an selbstgemachten Ofen-Kartoffeln, welche leider noch zu weich waren, als ich sie aus dem Ofen nahm. Bzw. die Würze stimmte dafür sehr. Und kaum war ich wieder in der Stadt, ging ich… ja, doch, wieder zum Techniker-Treffen. Und dieses… ja, beanspruchte wieder ordentlich Zeit. Jedoch nicht so viel Zeit, als dass ich danach zu Hause nicht noch einen Film gucken wollte.

12.05.14 : Der heutige Wochenstart gelang mir dennoch um einiges besser als vor sieben Tagen. In Kurzfassung: lief. Musikjournal-Eintrag Nummer 317 ist auch schon fertig.

Es verbleibt produktiv
F.