Posts Tagged ‘Weckruf’

Logbuch : ein frischer Juli

Juli 18, 2016

Logbuch

Natürlich stellte ich mir bereits die Frage, inwiefern mir das Bloggen noch liegt. Ich kam zu der Erkenntnis, dass es nebst anderen Tätigkeiten aktuell eine erhöhte Herausforderung darstellt, hierbei wieder zu einem regulären Turnus zu finden. Stichwort Zeitmanagement.

Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass es jeden einmal treffen wird – das Gefühl, mit der Freizeit unzureichend umgehen zu können.

07.07.16 : Eine Gelegenheit zum Ausschlafen? Ja, und diese habe ich auch genutzt. Dann ging es aber auch wieder etwas kritisch weiter, da die von der Kinoredaktion genutzte Ethernet-Plattform nicht erreichbar war. Stundenlange Vorbereitung schien verloren. Ich ärgerte mich, keine Sicherungsmaßnahmen im Vorfeld unternommen zu haben. (Daber hatte ich bereits ein Ersatz-Pad eingerichtet, für genau solche Fälle.) Aber dann Glück im Unglück. Als ich bei LOHRO eintraf, ging die Seite wieder. Die Sendung war wie erwartet wortlastig. Der eine oder andere Programmpunkt entfiel aus Zeitgründen. Sehr erfreut war ich über das Feedback unserer Ticket-Verlosungen. Denn erstmals hatten wir mehrere Veranstaltungen im Angebot. Auch die Nachbereitung gelang mir sehr zeitnah.
Nur Eines wollte mir an diesem Tag dann nicht mehr gut gelingen – das Einschlafen. Stundenlang lag ich wach im Bett.

08.07.16 : Welch Ironie, dass ich mir ausgerechnet für diesen Tag ein “Frühprogramm” verordnet hatte. Es kam mir vor, als hätte ich nur kurz die Augen zugemacht und darauf den Tag begonnen. Überrascht stellte ich fest, dass ich bei LOHRO nicht mal allein war mit der Müdigkeit und so. Selbstverständlich konnte ich nach dem Radio-Einsatz das Schlafnachholen kaum erwarten. Am Abend hatte ich noch mal kurz eine Stunde Spaß on air – wobei ich in einem ordentlichen Wolkenbruch geraten bin, als ich auf dem Weg war und noch M. traf. Nach der Sendung eilte ich zu S., wo wir in vergnügter Runde schlemmten und Bud-Spencer-Filme schauten. (Lange nicht mehr so gute Spaghetti gegessen. Und auch die Bohnen waren 1A.)

09.07.16 : Morgens übermüdet in die Heimat fahren, ist mir immer noch vertraut. Und doch fängt mich die Ruhe dann gern mal wieder auf. Am Nachmittag bummelten wir zwecks Einkauf in der Gegend und zum Abend hatten wir Besuch von Nachbarn. Wir schauten so eine furchtbare “Ninja-Sendung”.

10.07.16 : Ausschlafen deluxe, sage ich nur. Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Putbus, wo eine Art “Lifestyle-Messe” dem gut betuchten Publikum vor Augen hielt, wie man sein Geld für edle Einrichtungsgegenstände ausgeben kann. Ua. gefiel mir die moderne Edelstahlkunst. Das kulinarische Angebot war einfach, aber dafür fast unverschämt teuer. Dank der relativen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns nach einer Stunde eher ermattet. Am Abend gönnten wir uns bescheidene TV-Unterhaltung.

11.07.16 : Aufstehen, Frühstück, Ruhe, dann Eile – und wieder in der Stadt, wo ich nicht mehr viel unternahm.

12.07.16 : Zwei Termine hatte ich am Vormittag. Der Erste erschöpfte mich körperlich, der Zweite geistig. Auf dem Heimweg erhielt ich einen Anruf wegen Smartphone-Schwierigkeiten. Ich schlief noch ein wenig am Nachmittag und verlor dann wieder fast meine Nerven bei einem Online-Formular. Am Abend wurde alles besser, als ich zu G. ging und wir mit N. und T. in den ST-Club gingen. Dort wurde uns sogar ein Drink ausgegeben.

13.07.16 : Den Tag begann ich sportlich, gefolgt von einem Auswertungstreffen, welches Stunden ging. Danach war ich redaktionell tätig, wurde sogar verköstigt und ließ den Abend im Freigarten ausklingen. (Inklusive spontanem Subway-Abstecher.)

14.07.16 : Selten war ich so viel unterwegs wie an diesem Donnerstag. Zunächst ging es für mich in die Südstadt. (Termin) Von dort aus ins Hansa-Viertel. Und schließlich war ich noch in der KTV unterwegs. Außerdem erlebte ich, wie viel Trubel in einem kleinen Copyshop los sein kann. (Na ja, Studenten drucken halt gefühlt jede Woche irgendwelche Arbeiten.)
Am Abend gönnte ich mir noch eine Dröhnung Bemusterung… und begann mit “Pokémon Go”. 😛

15.07.16 : Der Tatendrang vom Vortag hinterließ seine Spuren. Mir war nach Ausgleich. Und so unternahm ich für einen Freitag relativ wenig. Am Abend ging ich ins Kino.
“Toni Erdmann” – dies ist definitiv ein außergewöhnlicher Streifen aus diesen Landen. Ich war beeindruckt, wie realistisch mir das Business-Umfeld vorkam. (Nicht dass ich da Kenntnisse hätte.) Und auch das im Trailer vielleicht noch etwas lächerliche Schauspiel des Vaters wirkte spätestens im Laufe des Films einfach nur erfrischend. Schade, dass die Gespräche über das Leben nicht mehr Zeit bekamen. Ansonsten absolut sehenswert. (9/10)
Auf dem Heimweg daddelte ich noch ein wenig und wurde noch zu G. eingeladen, wo es SchleFaZ und “Reste” gab. Wir erfuhren von einer Karaoke-Fernsehsendung und schauten noch lustige YouTube-Videos.

16.07.16 : Die Pläne für den Samstag wurden etwas abgeändert, da ich zu einer Geburtstagsfeier im (ländlichen) Papendorf eingeladen wurde. Dort gab es viele Hügel, noch mehr Essen, Regenschauer, Böllerei zu Mitternacht und viele nette Menschen.

17.07.16 : Der Sonntag in Kurzform: Sport, Vorbereitungen, Hackspace-Besuch, Sticker-Entwurf.

Die Aussichten: In den kommenden Tagen möchte ich verstärkt an den guten Seiten des Lebens erfreuen. Andernfalls käme mir ein kostspieliger Kurzurlaub vergeudet vor. Es dürfte anstrengend werden, aber es zieht mich aus dem Trott.

Es verbleibt in einer ereignisreichen Woche
F.

Logbuch : Termine auch mal sausen lassen

Dezember 8, 2015

Logbuch

01.12.15 : Endlich ein Jahr ganz ohne Adventskalender, nachdem ich mehrfach solche tagelang vernachlässigte oder vergaß. Stattdessen wieder erneute sportliche Herausforderungen zum Tagesstart. Ebenfalls herausfordernd war die Einhaltung des Planes, rechtzeitig auf dem Weg zu LOHRO zu sein, damit es kein Gehetze gibt, weil die dritte Kinosendung on air gehen sollte. Danach war ich noch eine ganze Weile mit Nachbereitung beschäftigt.

02.12.15 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, LOHRO, Plauderei, ein Besuch im Hackspace und Ende im Gelände. Vielleicht hier noch die Randbemerkung, dass der seltene Fall eintraf, dass mein Musikvorschlag zum Titel der Woche wurde.

03.12.15 : Ich konnte die Anfrage nach einer zusätzlichen Radio-Schicht nicht ablehnen, und ließ mich sogar auf den Weckruf ein. Demnach begann mein Tag unangenehm früh, wobei die Sendezeit dieser Tage um eine Stunde kürzer ist. (Nur leider nicht die erste Stunde ab 6.) Nach dem Einsatz gönnte ich mir auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher zu einem “Indie-Bäcker”, der sogar richtig lecker aussehende Lärchen im Angebot hat. Am Abend half ich bei der Kultursendung, die dank tagelanger Planung aus meiner Sicht sehr ausgewogen gestaltet wurde. Und dann war da noch der “Firmenausflug” im Weihnachtsdorf am Brink, wo ich erst eher wenig Lust drauf hatte, was sich im Laufe des Abends jedoch als unterhaltsam herausstellte. Es wurden sogar Runden geschmissen.

04.12.15 : Ich war erfreut darüber, mich am Vorabend rechtzeitig losreißen zu können, damit der frühe Start in den Arbeitstag nicht zu schwer werden würde. (Dies sah für manche Kollegen anders aus.) Ich freute mich derweil auf ein Novum, nämlich die Chance, am Freitagabend mit dem (nun verkürzten) Beatbetrieb auf Sendung gehen zu können. Dafür hatte ich nicht nur jede Menge Inhalte, sondern noch einen netten Studiogast (Axl Makana). Nach der Sendung kümmerte ich mich mit A. ums Abendessen und ging zum Konzert in den Stadtpalast.
dearRougeMeine Güte, ging das dort früh los. So verpasste ich doch tatsächlich bereits eine Stunde nach Einlass die ersten Songs der genialen Vorband Dear Rouge aus Kanada, die mich vollends überzeugten. rahAuch der “Main Act” namens Rah Rah (ebenfalls aus Kanada) war musikalisch topp, nur leider hier und da suboptimal abgemischt. Ich freute mich auch, dass ein paar Freunde dabei waren. Im Anschluss gab es noch die Indie Night, deren letzte Stunde mir allerdings viel abverlangte, weil ich mit der Musikauswahl so gar nichts anfangen könnte. (Stichwort Depri-Night) Mit C. und Co. gingen wir noch zum Peter-Weiss-Haus, wo doch tatsächlich zu fortgeschrittener Stunde ein Einlassstopp war. Ich verweilte ua. mit S. und B. draußen (im Freigarten) und lernte Leute wie F. kennen, die scheinbar komische Geschichten zum Besten gaben. Schließlich machte ich noch einen kleinen Umweg zur Frieda 23, holte meine Tasche sowie eine Sweatjacke und konnte dann weniger fröstelnd nach Hause gehen, wo mich nur mein Bett interessierte.

05.12.15 : Jenen Ort verließ ich den größten Tageslicht-Anteil des Samstags auch nicht. Ich erledigte noch ein paar Besorgungen und ging dann zu G., die ein Adventskaffeekränzchen veranstaltete, das sich zum Filmabend ausweitete. Da war mir der Aktionstag parallel in der Frieda 23 auch egal.

06.12.15 : Ich hatte zwar schon am Vortag gut Schlaf nachholen können, beschloss dennoch, das Brunch (im Cafe Marat) sausen zu lassen. Am Nachmittag suchte ich fast eine halbe Stunde lang nach einer SD-Karten-Hülle. Auch so kann man seine Freizeit verbringen. Ich fand sie nicht, ging dann ohne zu K., die… *Trommelwirbel*… zu einem Adventskaffeekränzchen einlud. Dafür ließ ich sowohl das Techniktreffen bei LOHRO, als auch den 2. Comic-Treff im Cafe Marat sausen. Am Abend schloss ich den Hackspace auf, mit der Aussicht, dass wohl mit wenig Beteiligung/Besuch zu rechnen sein würde. Daher nutzte ich die Gelegenheit, unverschämt laut Musik zu hören.

07.12.15 : Die Woche mag neu gewesen sein, die Müdigkeit erschien mir jedoch nur allzu bekannt. Nach der Arbeit zog es mich ins LiWu (Kino), wo ich das Drama “Youth” (hierzulande unter “Ewige Jugend” bekannt) sah.
Oh, was ein schöner Film. Bereits nach 45 Minuten war ich mir sicher, dass ich bis zum Ende würde unterhalten werden. Die Szenerie in den Alpen, die gut durchmischte Besetzung (mit bekannten und weniger bekannten Schauspielern) und vor allem die vielen kleinen skurrilen Momente machen diesen (durch zig Studios produzierten) Film zu einem Kurzurlaub mit Denkanstößen. (9/10)
Nach dem Film ging noch kurz einkaufen und besuchte H. im “Bebel-Tower”, von dessen 22. Stockwerk man eine unfassbar schöne Aussicht auf die KTV hat – vorausgesetzt, die Fenster gehen zu richtigen Seite raus.

Es verbleibt nach einer ereignisreichen ersten Dezember-Woche
F.

Logbuch : 11689 Tage

November 16, 2015

Logbuch

12.11.15 : Nach der Arbeit aß ich schnell zu Abend und schaute nebenbei irgendeine Unterhaltungssendung. Danach traf ich mich mit G. und fuhr zum Großeinkauf nach Bentwisch. Nach ein wenig Geschleppe war mir auch schon nach frühzeitigem Schlafsammeln.

13.11.15 : Wie muss man drauf sein, um an einem (relativ seltenen) Urlaubstag vor 5 Uhr morgens aufzustehen? Die Frage stelle ich mir, wenn ich Langeweile habe. So allerdings begnüge ich mich mit der Aussage, dass ich 3 Stunden Radioprogramm gestaltet hatte. Darunter sogar 3 Musikwünsche. (Für den Einen erhielt ich mittags sogar persönlich Dank.) Nach der Sendung ließ ich mir Zeit… weil ich es konnte. Ich half ein wenig beim Mittagkochen und war von S.’s Saucen-Idee begeistert. (So einfach und lecker.) Am Nachmittag hatte ich noch ein paar Erledigungen auf meiner Liste. Zum Abendessen gönnte ich mir eine Pizza. Danach machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich schlief ein paar Stunden. Gegen Mitternacht ging ich zu LOHRO, wo ich das Ende der Sondersendung von A., B. und S. miterlebte. Nebenbei erfuhr ich von den Ereignissen in Paris. Zu meinen ersten Gedanken gehörte „ich will nicht wissen, welche Konsequenzen das nun mit sich bringt“. Wir berieten noch wegen einer Plakatierungsaktion, brachen dann jedoch aufgrund Unwetter mit dem Planen ab und gingen noch in den Geier. Dort gab es nicht nur lustige Menschen, sondern auch ein Wiedersehen mit C., die mich für meinen frühen Radio-Einsatz lobte. Auf dem Heimweg machte unsere Runde noch kurz Halt beim Späti und löste sich dann auf.

14.11.15 : Ausschlafen! Ganz klares Ausschlafen. Denn für diesen Tag sollte es nötig sein. Am Nachmittag ärgerte ich mich über meinen iPod (in Kombination mit iTunes), der bestimmte Lieder einfach nicht übertragen wollte. Dann gab es noch ein paar Rest-Erledigungen – vor den Vorbereitungen. Das Reinfeiern verlief schön und auch schön sättigend. Es gab einen Moment, an dem ich mich sehr über die vielen lieben Menschen freute, die sich meinetwegen versammelten. Und auch das Musik-Aufdrehen tat gut.

15.11.15 : Ausschlafen. Und dann jede Menge Räumungsarbeit – aufgeteilt für den Tag. Meinen Geburtstag. (Ich denke, das werde ich künftig anders handhaben.) Am Nachmittag war ich kurz bei LOHRO, brachte etwas Kuchen vorbei und vernahm Glückwünsche. Zum Nachmittag gab es leckere Torte bei S. und am Abend lud ich zum Schlemmen in den Hackspace ein.

Es verbleibt vor der Vollendung seines 11.689. Tages
F.

Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.