Posts Tagged ‘Warren Ellis’

Logbuch : Workshops mit Ach und Krach

April 4, 2015

Oje, was ist schon wieder Zeit vergangen…

22.03.15 : Kühl und sonnig war das Wetter, als ich mich zum Brötchenholen aufmachte, was in der Heimat gern mit einem kleinen Umweg über die Strandpromenade aufgewertet wird. Tagsüber versuchte ich, weitestgehend nicht an irgendwelche stressigen Dinge zu denken. Das Negativ-Highlight des Tages war definitiv eine Heimfahrt mit doppelter Zeitdauer. Stichwort Schienenersatzverkehr. Auf der ersten Teilstrecke erfreute ich mich an Live-Versionen von Tina Turner. In Stralsund belohnte ich mich mit einem Comic-Paperback, ein sehr sehr seltenes Ereignis mittlerweile. Und auf der zweiten Teilstrecke las ich die deutsche Version des Warren-Ellis-Runs des jüngsten Volumes von Moon Knight, der sich dank kreativer Autoren mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere aus dem Marvel-Universum gemausert hat. In Rostock beendete ich die Woche mit einem Besuch im Hackspace.

23.03.15 : Der erste Urlaubstag des Jahres und ich stehe früh auf. Der Besuch beim Arzt ähnelte erneut einem Boxenstopp. Nur leider scheine ich bei den Kilometer-Wegen durch die Stadt ein Handtuch verloren zu haben – oder etwa nicht? Ich kann das aktuell nicht so genau sicherstellen. Nach etwas Zusatzsport genehmigte ich mir herrlich viel Schlaf. Danach ging ich eine Weile in die Frieda 23 und war dann auch schon wieder zu Hause für ein wenig Infotainment und Bloggerei.

24.03.15 : Urlaubstag 2 begann mit… Schlaf. Dann ein wenig Zeitvertreib beim Radio. Der reguläre Sport-Termin. Und am Abend beschäftigten mich ein paar Recherche und Grafik-Dinge. Ein Resultat war unter anderem das neue Logo des Kulturkonzentrats.

25.03.15 : Urlaubstag 3: Vegane Kost sollte den Start in den Tag erleichtern. Mein erster Besuch bei VEIS, dem Veganen Eisladen in der KTV, kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Dazu waren die Sorten zu lecker. Im Anschluss besuchte ich mit J. einen Fahrrad-Laden und war ob der Preise ein wenig gehemmt, was so eine Neuanschaffung angeht.
Zwar habe ich zum diesjährigen Tolkien Day erneut nicht wirklich etwas zur Kenntnis genommen, dafür jedoch den diesjährigen Waffle Day gut geplant. Dank J. hatte ich gleich zwei vegane Rezepte zur Hand und dank G. ein Waffeleisen. Das Öl ersetzte ich durch (teures Bio-)Kokosfett. Dadurch wurden die Waffeln schön knusprig. Aber einen Nachmittag lang Waffeln-Backen reichte mir dann auch.
Zum Abend gab es wieder ein heiteres Treffen der Musikredaktion mit anschließendem Auswerten des Deutschland-Spiels und einen Besuch im Hackspace, der leider weniger produktiv verlief als erhofft.

26.03.15 : Am Donnerstag genehmigte ich mir eine Radio-Schicht… am Nachmittag. Mit entsprechend viel Zeit zur Vorbereitung, was hilfreich ist, wenn man Studiogäste erwartet. Zum Abend bereitete ich einen Filmabend vor. Und später ging es noch zum Cafe Marat.

27.03.15 : Zum Urlaubsende bot es sich für mich an, wieder im LOHRO-Tagesprogramm aktiv zu sein. Dieses Mal endlich wieder im Beatbetrieb, einer Sendung über Musik. Passend zum Sendetermin war mein Plan, einen Quartalsrückblick zu machen, was mir sehr viel Spaß bereitete. Es gab sogar ein-zwei positive Rückmeldungen von Bekannten darauf. Für den Abend stand ein Hackspace-Workshop auf dem Plan, bei dem es um verschlüsselte Kommunikation ging. Aus meiner Sicht wurde dieser sehr gut angenommen. Danach kochte ich mit J. Nudeln (mit feuriger Sauce) und auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Pleitegeier.

28.03.15 : Für den Samstag war ebenfalls ein etwas volleres Programm auf dem Plan. Zunächst erledigte ich ein paar Besorgungen, bevor ich mich mit K. und J. zum Stadtbummel auf dem Dobi traf. Ein paar Stunden und Kilometer später saßen wir bei VEIS, wo ich erstmals ein Veier-Brötchen probierte. Dann fuhr ich mit K. nach Schutow, wo sie ein Fahrrad fand, und ich eher nach Haushaltsdingen auf der Suche war. Als ich wieder zu Hause ankam, nutzte ich die Gelegenheit für… Schlaf. Am Abend war ich mit K. zum Dinner im Vegangster verabredet, bevor ich dann noch die Einladung zum Spieleabend bei S. war. Dort herrschte viel Heiterkeit, trotz des frust-nahen Spiels “Raus mit dir!”. Ach, und es gab lecker Pflaumenkuchen.

29.03.15 : Für jemanden, der dazu neigt, so Einiges zu planen, kam mir die Zeitumstellung selten so ungünstig in die Quere wie an diesem Tag. Ziemlich müde erschien ich bei LOHRO, wo ich zum einen B.’s ersten Moderations-Takes lauschte und dann mit einem Beitrag beschäftigt war. Am Nachmittag gab es ein Treffen der Technikgruppe, welches etwas unschön endete. Und später war ich noch im Hackspace.

30.03.15 : Den Wochenstart hatte ich mir aufgeweckter vorgestellt. So schleifte ich mich eher in den Montag. Erst die Montagsrunde beim Radio, dann ein etwas ungewohnt ruhiger Arbeitstag und schließlich etwas Sport. Zum Abend dann Infotainment und ein Musikblog-Eintrag.

31.03.15 : Irgendwie fühlte ich mich am Dienstagmorgen immer noch nicht ganz in der Woche angekommen. Der Arbeitstag verging schneller und anders als erwartet. Und nach dem Sport war ich wieder in eine Art Workshop eingebunden. Dieser war sehr zeit-intensiv, bevor es dann unerwartet für die Restrunde noch ins Crocodil ging.

01.04.15 : Ein wenig aufgeregt sollte der Monatswechsel für mich eine Änderung im Arbeitsalltag einläuten. Und noch bevor ich den Arbeitsrechner aufsetzen konnte, war ich in einem Workshop zu künftigen Themenfeldern. Am Abend wuselte ich zum Monatstreffen des Hackspace und half J. beim Rechner-Konfigurieren.

02.04.15 : An diesem Tag wurde ich an die Kniffligkeiten mit Linux erinnert, denn ein ungeschickter Mausklick ließ mich lange tüfteln, bis ich den Ausgangszustand wiederhergestellt hatte. Stichwort Unity. Am Abend fuhr ich als Ersatzmensch die Kultursendung, ging mit J. und K. erneut beim Vegangster dinnieren, stöberte mit K. und S. über den Nachtflohmarkt im PWH und probierte extrem leckeren Fruchtsaft bei K.

dj_set03.04.15 : Wirkliches Ausschlafen wollte ich mir nicht erlauben. Und so begann der Feiertag für mich mit Sport. Tagsüber bestand mein Tagesinhalt überwiegend aus einem Workshop um das DJ-Set. Dank der fachkundigen und freundlichen Anleitung vom Einen von Stereoscope lernte ich faszinierende Details um Hardware und Soft Skills. Für den Abend hatte ich noch ein paar Folgen “Modern Family” und Reste zu verwerten.

Es verbleibt irgendwie pausenlos
F.

Logbuch : und wieder ruft das Quizzen

Juni 18, 2014

Es ist eine ganze Weile her gewesen, dass ich (als früherer Stammtisch-Quiz-Teilnehmer) des teamgestützten Ratespaßes frönen konnte. (Na ja, der letzte spontane Einsatz war kurz nach dem diesjährigen St. Patrick’s Day.) Aber was war sonst?

12.06.14 : Zunächst sah es so aus, als ob ich vielleicht doch nicht mehr zum Campus Quiz gehen würde, aber eigenes Essen war dann doch noch gestattet. Und außerdem ging es dieses Mal nur durch zwei Fragerunden, welche allerdings lange gedauert haben. Ich freute mich, dass ich in der zweiten Runde sogar besser helfen konnte als davor. Und schließlich kam unser Team ins Stechen um Platz 2. (Ach ja, nach Runde 1 waren wir sogar Listenanführer.)
Zur Freude des Tages gingen wir danach noch in die Barke.

13.06.14 : Der Unglücksfreitag war auch für M. eher unglücklich, da die Sendung doch etwas suboptimal vorbereitet wirkte. Ebenfalls suboptimal fand ich die Absage von zwei Leuten, mit denen ich für einen Kinobesuch gerechnet hatte. Aber zumindest K. war schon da – und so konnten wir im Anschluss den Film „Boyhood“ auf dem Heimweg auswerten.
Kürzlich erfuhr ich von einem Zerriss, dass der Film unberechtigterweise von Kritikern als „Meisterwerk“ empfunden wird. Ich sehe in dem Film eigentlich nur ein sehr gutes Drama, dass auch trotz der Klischees und Nostalgie zu unterhalten vermag. Auf jeden Fall sehenswert. (8/10)

14.06.14 : Es sind Einstiege ins Wochenende wie dieser, die ich gern habe. Ausschlafen, Brötchen holen und in Ruhe frühstücken – ggf. mit einem Unterhaltungsprogramm. Am Nachmittag bummelte ich mit G. und P. über das KTV-Fest und betreute dann bei strahlendem Sonnenschein den LOHRO-Stand. Nach dem Abbau, machte ich mit G. erstmals auf zum Vegangster, um endlich einen Vöner zu probieren. Von dem Geschmackserlebnis hatten mir mindestens zwei Freunde positiv berichtet. Und was kann ich nun zum Snack sagen? Na ja, Geschmackssache. Eine wirkliche Alternative ist es für mich aktuell nicht. Aber immerhin hat die Speisekarte dort noch jede Menge anderer Gerichte zu bieten. Danach lauschten wir noch ein wenig der Live-Musik (oder abwechselnd dem Getrommel) am Brink. Als es frisch wurde, zogen wir uns zurück. Ich verfolgte noch das eine Fußballspiel – in der zweiten Halbzeit dann überwiegend via Twitter, wo der von mir geschätzte Autor Warren Ellis ordentlich Kommentare zum Besten gab.

15.06.14 : Das Aufstehen war für einen Sonntag schon mal angenehmer. Aber ich hätte auch schlimmer sein können. Zunächst verstaute ich mein Abendessen in der LOHRO-Küche, schaute mir kurz den Studiokurs von A. an und war dann schon wieder auf dem Weg in den Freigarten, wo ich mit K. und K. viele Leckereien im Rahmen des Open(F)Air-Brunchs kosteten. Und wieder kam die Sonne raus, und wieder saß sie mir im Nacken. Aber glücklichweise blieb das auch an diesem Tag folgenlos. Nachmittags stand wieder ein Treffen der Technikgruppe auf dem Plan, bei dem ich unter anderem mit dem Konfigurieren eines MoinMoin-Wikis befasst hatte. (Stichwort LDAP-Anbindung)
Ein paar Bugs später ergab sich noch eine Grillrunde beim Hackspace. Und dann sollte es beinahe wieder spät werden. Aber da die kommende Woche mir ein paar zusätzliche Erledigungen vorgab, bin ich zeitiger (als durchschnittlich) aufgebrochen.

16.06.14 : Einen Arbeitstag später konnte ich das Vorhaben eines Kinobesuchs knicken und auch das Fußballspiel (mit Schland) ging total an mir vorbei. Ich war froh, dass ich wenigstens für mein Blog-Jubiläum ausreichend Zeit fand.

17.06.14 : Der Tag begann früh, da ich vorm Aufbruch in die Stadt noch kurz ein Interview für einen Radio-Beitrag führte. Und auch der Abend sollte nicht langweilig werden, da ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte, fünf lokale Bands der Reihe nach auf der gleichen Bühne live zu erleben. Dies war erwartungsgemäß mit etwas Verzögerung verbunden, jedoch im Gesamtbild eine beeindruckende Vielfalt, die mich auf inspirierende Art Musikgeschmack im Allgemeinen hinterfragen ließ.

18.06.14 : Heute verlief so ziemlich alles wie letzten Mittwoch. Nur, dass ich nun weiß, wann wohl meine nächste Live-Sendung stattfinden wird. Ach, und auf der Musikredaktionssitzung wurden ein paar sehr schöne Lieder vorgestellt.

Es verbleibt zur Abwechslung irgendwie zuversichtlich
F.

Logbuch : Urlaub und sonst so

Februar 24, 2013

Da hatte diese Woche noch nicht angefangen und ich war am Wundern, wie ich am Montag den Wocheneinkauf am besten einplanen sollte – bis mir erheitert auffiel, dass ich ja Urlaub habe. So verankert ist der Alltag also. Wie lief also diese ungewöhnliche Woche für mich ab?

Erst mal Ausschlafen – ausgiebig. Dann ganz in Ruhe ein paar Neuigkeiten im Netz abrufen. Die Betonung liegt auf „in Ruhe“. Entschläunigung im großen Stil. Wann ist Zeit fürs Training? Egal, gehe ich halt eine Stunde später. Einkaufen? Ach, keine Eile, solange der Supermarkt noch auf ist. Frisches Brot vom Bäcker geholt – fürs Abendessen. Und danach mit der Bahn ins „ferne“ Evershagen für L.’s Abschiedstreffen (für Couchsurfer und Freunde). Hat Spaß gemacht.

Dienstag hatte ich noch ein paar Termine (ohne Ausschlafen) – darunter eine der nun seltener werdenden Mittagsrunden in der Mensa. Schleichende Abgewöhnung sozusagen. Und danach als Tageshighlight ein Nickerchen am Nachmittag.

Für den Mittwoch stand seit Wochen ein anderer Termin auf meinem Plan, der sage-und-schreibe 90 Minuten davor telefonisch gecancelt wurde (um 7 Uhr 30). Das raubte mir nach einer bescheiden schönen Nacht (aufgrund innerer Unruhe) so ziemlich den letzten Nerv und ich legte mich wieder hin. Zum Abend gönnte ich mir die Vorpremiere von „Warm Bodies“ (siehe Filmkritik). Danach war ich noch munter und habe ein paar Playlists erstellt. (Zu finden bei 8tracks.)

Und auch die Nacht zum Donnerstag bekam mir irgendwie nicht. Schlecht geschlafen 2.0 sozusagen. Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch noch auf. Grund: ich wollte die erstbeste Vorführung der neuen „Les Misérables“-Verfilmung mitnehmen. Und lustigerweise war ich da nicht allein – so traf ich im Kino C. und F., die selbiges vorhatten. Gut zweieinhalb Stunden gegrölter Mono- und Dialoge hatten mir dann auch gereicht (siehe Filmkritik). Am Abend habe ich dann noch ein paar Daten sortiert, was auch seine Zeit kosten kann.

Freitag zog es mich in die Heimat, wo ich noch mehr Ruhe fand – und meine Leselaune. Keine 3 Stunden war ich dort und hatte schon 5 Comics gelesen. Freizeitliche Produktivität angekurbelt. Zum Nachmittag kam auch die Sonne mal raus. Ich war ein wenig in Binz bummeln. Beim Einkauf fand ich eine neue Sorte Volvic – mit Apfel und Zimt. Na? Was dachte ich mir wohl? Richtig, „das klingt so widerlich, ich muss es probieren“. Es schmeckt, wie man es sich vorstellen würde – für Zwischendurch interessant, aber flaschenweise nicht unbedingt zu empfehlen. Und am Abend sah ich „The Master“. Der Film war ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich verzichte da lieber auf eine Kritik.

Ein Wochenende beginnt für mich am besten mit einem ausgiebigen Frühstück, welches gern auch spät sein darf. So geschehen. Croissants hatte der Bäcker da schon gar nicht mehr, aber immerhin noch Brötchen. (Und die waren auch wichtiger.) Danach war ich in Filmlaune und habe (rechtzeitig vor den Oscars) noch „Amour“ und „The Impossible“ gesehen. (Zu Ersterem werde ich gleich noch was schreiben.) Letzterer ist eher durchschnittlich als hervorragend. Anders sieht das bei der Sorte des Jahres von Ritter Sport aus. „Kokos“ erinnert stark an Bounty in Schokoladenform. Also gar nicht mal übel.
Wegen Sympathieträgern wie Bruno Mars und Justin Timberlake tat ich mir abends größere Stücke „Wetten Dass“ an. Die Abschnitte mit besagten Künstlern waren auch ziemlich unterhaltsam. Den Rest sollte man sich besser schön…denken.

Heute habe ich mich an Kaiserschmarrn (aus der Tüte) versucht, der mir nicht so ganz gelungen ist, da die Pfanne zu heiß war. Röstaroma in Ehren, aber wenn es teilweise an Aktivkohle erinnert, hört der Spaß/Genuss auf. Zumindest die selbstgemachte Erdbeer-Marmelade konnte noch was retten. Auch das Möhren-Fenchel-Gemüse zum Dinner war nicht der Bringer, weil es sehr an Kräutertee erinnerte. (Aber das ging nicht auf meine Kappe.)

Abschließend noch eine Erfolgsmeldung: ich habe „Gun Machine“ von Warren Ellis nun durchgelesen. Gut 40 % an einem Tag. Es freut mich, zu verkünden, dass es besser geschrieben ist als der erste Roman des Autors („Crooked Little Vein“, was man hier allen Ernstes mit „Gott schütze Amerika“ übersetzt hat). Insofern eine Empfehlung wert für Freunde von „Crime Fiction“ bzw. Polizei/Serienkiller-Hickhack im Kontext der Geschichte Amerikas. (Ja, ganz schön viel Amerika für einen Britischen Schreiber.)

Es verbleibt (immer noch) im Urlaub
F.

Logbuch : what Desperation Day?

Februar 17, 2013

Die Geschwindigkeit, mit der dieses Jahr 2013 anfängt, finde ich erstaunlich. (Gefühlt) Nicht mehr lange und das erste Quartal ist um. Aber nun zu den vergangenen 7 Tagen im Rückblick:

Wie an den sonst üblichen Montagen waren auch in dieser Woche ein paar Updates auf meiner Agenda. Unter anderem gab es frisch gekürte Grammy-Gewinner herauszufinden. Die Ergebnisse fand ich manchmal gewöhnungsbedürftig („Stronger“ von Kelly Clarkson als bestes Pop-Album?) und so habe ich erneut Grund zum Zweifeln, was Auszeichnungen angeht. Na, wie passend, dass die sogenannte Award Season gerade so richtig in Fahrt kommt. Nächste Woche müssten die Oscars auf dem Plan sein.

Der Dienstag war äußerst abwechslungsreich wegen vieler Termine und Vereinbarungen. Teilweise war da schon ein geschicktes Timing erforderlich. Aber ich war dann doch rechtzeitig in der Innenstadt, um Kinokarten für Donnerstag zu holen. Danach sollte das wöchentliche Couchsurfing-Treffen im Crocodil stattfinden. Aber dort war der Platz begrenzt, weswegen umgeschwänkt wurde Richtung Pirat. Dort gab es wieder viele heitere Erkenntnisse. L. überredete mich dann noch für einen Besuch im ST. Dort wollte C. sehr gern One Direction hören, hat sich das bestimmt 4 mal gewünscht. Ich dagegen wollte gar nicht erst versuchen, zu erklären, dass der DJ aus meiner Sicht nicht mal ein Lied von der Gruppe auf Lager hätte, vom Abspielen ganz zu schweigen.

Mittwoch hatte ich das Bedürfnis, wieder Ausgleich zu finden – nach einer kurzen Nacht verstämdlich. Und so bekam ich vom „Hype“ um den „Desperation Day“ (der Tag vorm Valentinstag) so gut wie nichts mit.

Am Donnerstag ging ich als Teil einer Single-Runde auf ein „Kino-Date“ mit Bruce Willis, der im fünften Teil der „Stirb Langsam“-Reihe wieder Coolness auf die Leinwand bringen darf. Leider ist die Geschichte dermaßen schwach, dass ich im Nachhinein keine Lust habe, das noch zu rezensieren. Nur so viel: Fans werden den Film schon sehen wollen, sollten aus meiner Sicht keine hohen Erwartungen haben und werden zumindest mit netten CGI-Effekten belohnt. (5/10)

Seit Freitag bin ich nun im Resturlaub. Das nutzte ich zugleich aus, um auszuschlafen. Danach war ich aber gleich wieder im Einsatz, um einem Gemeinschaftsgeschenk den letzten Schliff zu geben. Dazu durfte ich Stunden an Audio-Daten nachbessern – und habe fast schon im Vorbeiflug kurz vor der Mittagsrunde die dazu passende Grafik entworfen. Mit dem Resultat bin ich zufrieden.Am Abend ging ich mit M. im Binzer „Weltenbummler“ essen. Wirklich nettes Restaurant.

Am Sonnabend konvertierte ich wieder eine Reihne von Dateien und hatte auf dem Weg nach Rostock keine Lese-Laune, obwohl es Warren Ellis‘ Geburtstag war und ich mindestens 2 seiner Werke dabei hatte. Abends veranstaltete C. dann ihre lang angekündigte Feier in der „Suppenküche“ (oder wie das heißt). Das Lokal bot ausreichend Platz und war angenehm schnell zu erreichen. Und was soll ich sagen – über 10 Stunden auf einer Party hatte ich auch noch nicht oft. Ich überstand sogar die (für meine Ohren ungewohnte) neo-mittelalterliche Musik. (Keine Ahnung, wie das Genre heißt.) Jetzt bleibt nur abzuwarten, wie das selbst gebastelte Geschenk ankommt.

Heute habe ich SNL und „Real Time with Bill Maher“ gesehen – Letzteres wieder erfreulich schlagfertig – sowie das Paperback „Supergod“ von Warren Ellis zu Ende gelesen. Ziemlich düstere Geschichte – sogar düsterer als ich dachte. Die Welt draußen war mir dafür herzlich egal. Die sehe ich morgen wieder.

Es verbleibt im Urlaub
F.

Logbuch : einen an der Waffel

Januar 20, 2013

Ich habe den Eindruck, dass sich mein Wochenrückblick allgemeine herrlich zum sogenannten „Bullshit-Bingo“ eignet. Hier ein paar Vorschläge für die Check-Liste: Kinobesuch, Couchsurfing-Treffen, Nahrung, Comics, Filme, TV-Sendungen, Arbeit, Schlaf, Ausgeh-Abend

Aber immerhin glaube ich nicht, mich trotz der „beschränkten“ Themen-Vielfalt zu wiederholen. Insofern… auf ein Neues:

Montag: Kino. Film: „The Sessions“ mit Helen Hunt. Meinung: beeindruclender Independent-Film. Mitnehmend, lustig und rührend – und dabei nicht laut oder aufgesetzt. (9/10)

Dienstag: Einkauf. Lese-Abend. Buch: „Gun Machine“ von Warren Ellis. Grund? Viele Comics schreibt der Autor nicht mehr und so wundert mich eben, woran er nun arbeitet. Bisher ist das Buch nicht besonders zu empfehlen.

Mittwoch: Kino. Film: „Django Unchained“. Meinung: kann man im Blog nachlesen. Und huch, war der Film lang. Da blieb nicht viel Zeit zum abendlichen Lesen, damit die Nacht nicht zu kurz wird.

Donnerstag: Couchsurfing-Treffen. Ort: Hemmingway. Highlights? Die Gesprächsthemen (inklusive dem einen oder anderen schlechten Witz), die Runde an sich und… Happy-Hour-Preise.

Freitag: Spätschicht. Dann Zugfahrt mit Lesestoff in Comic-Form. Unter anderem die aktuelle Batman-Ausgabe, in der es ein Aufeinandertreffen mit dem Joker gibt, welches wohl später mal als Klassiker zählen wird. Dazu ein Puhdys-Album. Oy, diese Musik verdient einen höheren Bekanntheitsgrad.

Samstag: Ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Wunderbar. Dann wieder ein Paperback aus dem „Zu Lesen“-Stapel. (siehe Sonntag) Endlich neue Folgen von „Real Time with Bill Maher“. Ein Einkauf, bei dem neue Köstlichkeiten entdeckt wurden.
Ich darf vorstellen, die „Oreo-Version“ einer Manner-Waffel. (Nö, ich bin mir für diese Schleichwerbung nicht zu schade.) Schmeckt vorwiegend „nur süß“, aber doch auch lecker. Dazu noch die gute Portionierung, wobei mir bei der ersten Kostprobe eher nach einer Großpackung gewesen wäre. (Ja, lasset mir ein Kilo von dem Zeug zukommen und ich dokumentiere meine „Challenge“.)

Wo war ich? Von Zuckerzeug zu Trash-TV. Na ja, für manche gibt es ohne das eine das andere gar nicht – im Sinne von Erträglichkeit. „Wetten Dass“ fing so öde an, dass ich nicht lange zögerte und „Little Miss Sunshine“ den Vorzug gab. Dieser geniale Film lief sogar werbefrei – yay!

Sonntag: Lese-Zeit mit „Mystique by Brian K. Vaughan – The Ultimate Collection“. So heißt das Paperback. Aber im Wesentlichen habe ich gleich die ganze (kurzlebige) Comic-Serie um diese Mutantin aus dem Marvel-Universum (X-Men-Abteilung) gelesen. War nett, mehr aber auch nicht. Da kann der Autor mehr. Zum Abend gönnte ich mir noch ein paar neuere Comics. Wolverine hat wieder eine neue Serie bekommen – diese sieht optisch gut aus, hat aber leider für meinen Geschmack inhaltlich nicht viel zu bieten. Anders sieht es aktuell bei „Thor“ aus. Der Serien-Neustart (unter dem Banner „Marvel Now“) sorgte sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch für episch frischen Wind. Mit anderen Worten: ich bin beeindruckt und auf den Abschluss der ersten Storyline gespannt.

Bingo! Ich bin durch.

Zum Abschluss noch etwas Zeitgeschehen: Die ersten Berichte zur Wahl in Niedersachsen empfinde ich nicht gerade ermutigend. Natürlich kann man das nur bedingt auf einen bundesweiten Trend beziehen. Und selbst wenn – es spielt doch eh kaum eine Rolle, an wen sich die Lobbyisten als Nächstes wenden. Ja, das klingt wieder sehr politikverdrossen. Nur lassen es Nachrichten dieser Tage kaum anders zu – in einem Land, welches in Sachen Korruptionsbekämpfung viel Nachholbedarf hat.

Es verbleibt mit Lust auf harmonische Musik
F.

Natalie’s rap

Mai 8, 2011

Der heutige Titel stammt von der amerikanischen Spaß-Kombo „The Lonely Island“, die mit ordentlich Prominenz auffahren konnten, als ihr Debüt-Album „Incredibad“ an den Start ging. So sollte es keinen wundern, dass mal eben Natalie Portman eine 1A Parodie von sich selbst zum besten gibt – inklusive Aggression und Flüchen. Ist das Lied also nur wegen dem Gegenwartsbezug und der Selbstironie gut? Ich glaube schon. Ansonsten ist es aber auch recht kurz, was bestimmt hilft, wenn man es von der Schauspielerin getrennt betrachtet. Also, wer besagtes Stück noch nicht kennt, sollte mal eine Recherche auf der „Du-Tube“ durchführen.

Muttertag ist heute und mein geplantes Geschenk nicht da. Egal, es ist auf Postwegen und Vorfreude ist doch auch nicht schlecht. Weniger Freude erwartet mich ab morgen, wenn es wieder ins Büro geht. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Deadlines. In dem Zusammenhang war ich auch in den vergangenen Tagen beschäftigt, so dass es nicht mal für einen kleinen Eintrag zwischendurch gereicht hat. Überhaupt könnte ich an dieser Stelle schon wieder das bekannte Lied vom Zeitmangel singen.

Gerade letzter Dienstag hatte es da ganz schön in sich. Denn ich war von morgens bis abends sehr am Wuseln, damit ich all meine Vorhaben einhalten konnte. Aber auch der vergangene Montag wurde zu einem kleinen Härtetest, da das alljährliche Campuserwachen nicht gerade mit hohen Temperaturen punkten konnte. OK, es war trocken, aber wenn ich selbst mit 3 Schichten plus Winterjacke anfange zu frieren, dann werden doch Erinnerungen an den Herbst wach. Tja, und die Live-Musik hatte ich auch schon mal besser in Erinnerung, wobei gerade die letzte Band (irgendwas mit Laser) so gar nicht mein Fall war. Aber vielleicht lag es an den Randbedingungen, der Kälte, dem kleinen Getränkeangebot (nur Mische oder Bier) oder meiner Abseits-Position zur Bühne. Wie dem auch sei – zum Aufwärmen (oder Versacken) ging es im Anschluss dann noch in einer lokale Kneipe, die ich seit Monaten nicht mehr von innen gesehen habe. Als ich an der Theke stand, war ich kurz gewillt, einen exotischen Tee zu ordern, entschied mich dann aber schnell für ein Flaschengetränk um, damit ich massenkompatibel bleiben konnte. Na ja, wenigstens halbwegs. Denn viele trinken Club-Mate da nicht. Und wenn jemand meint, dass so ein Koffein-Schub am späten Abend dem raschen Einschlafen entgegenwirken könnte, entgegne ich „Nicht unbedingt“. Bzw. ich erlebe von dieser Art Getränke kaum noch eine Wirkung.

Am Mittwoch war nach den zwei kurzen Nächten die Macht leider nicht so ganz mit mir (May the 4th), was mich sogar dazu gebracht hat, einen Energy Drink einzunehmen. Und wen wunderts – das Zeug ließ mich auch nicht munterer werden. Da half nur eins. Den Kultfilm-Abend im LiWu canceln und die „Schlaf-Notbremse“ ziehen. Soll heißen: kein Kubrick-Exkurs (werde mir so einen Film schon noch irgendwann mal geben) und stattdessen Bettruhe noch vor 22 Uhr.
Der Tag darauf war auch gleich etwas angenehmer und wurde spontan sogar noch mit einem Kinobesuch abgerundet. Der Münzwurf entschied, dass ich „Paul“ noch einmal sehen konnte – und das in einem herrlich leeren Kino. Keine Laberbacken weit und breit – und ja, von denen hatte ich bei den letzten Kinobesuchen genug. Ach ja, und der Film war auch beim zweiten Schauen sehr unterhaltsam.

Freitag war ich aus meiner Sicht nochmal ordentlich produktiv und konnte am Abend nicht schnell genug im Bett sein. (Ja, Schlaf wird hier noch zum Top-Thema.) Das Wochenende startete dementsprechend relativ spät, aber dafür äußerst entspannt. Es gab sogar frisch geöffnetes Nudossi (nur dann ist das Zeug perfekt) und einen frischen Spaziergang durch mein Heimat-Kaff. Frisch deshalb, weil trotz Sonne ein Schal nötig war – kühler Seewind machts möglich.
Schließlich wurde der heutige Tag mit Torte und Milch-Shake gefeiert, wobei ich an Letzterem zu viel Zitronensaft hatte und ich Ersteres die nächsten Tage nicht haben muss.

Aus der Lese-Ecke:
Ich habe mir passend zur Kino-Saison eine ältere Thor-Geschichte von Warren Ellis vorgenommen, die „World Engine“ heißt und in den Heften 491 bis 494 der Thor-Serie abgehandelt wurde. Als Zeichner war Mike Deodato jr. im Einsatz, der weibliche Charaktere schon damals typisch übertrieben inszenierte. Der Plot ist für meinen Geschmack (und für die Qualität eines Warren Ellis) arg nichtssagend und beinahe trashig, was aber vielleicht auch mit den 90er Jahren zusammenhängen mag. Ich war jedenfalls enttäuscht.
Ebenfalls nicht so ganz überzeugen konnte mich der Auftakt der neuen „Moon Knight“-Serie von Traum-Kreativteam Bendis und Maleev, wobei letzterer einen neuen Koloristen hat. Der gefühlt siebte Neustart der Reihe um eine Art mystisch-angehauchten Batman-Abklatsch von Marvel hat eine nette Prämisse, kommt aber noch nicht wirklich in Fahrt, was sich aber noch ändern kann. Ich bleibe am Ball bzw. habe gerade Lust, die Vorgeschichten aufzuarbeiten.

Es verbleibt mit viel Sprechgesang in der Playlist
F.

Better off dead

März 13, 2011

Der Titel stammt von The Sounds, einer Independent-Musikgruppe aus Skandinavien, deren Musik ich im vergangenen Jahr entdeckt habe. Dieses relativ aktuelle Lied besticht durch einen ungewohnt elektronischen Einfluss und den Kontrast zwischen Melancholie im Text und tanzbarer Vertonung mit grandiosen Stilwechseln.

Und damit hallo zu einem neuen Eintrag, der mich schon eine Weile begleitet – soll heißen: ich habe mir im Vorfeld schon ein paar Gedanken gemacht.
Beginnen möchte ich mit einem Rückblick: Es war toll, nach einiger Abstinenz mal wieder einen lokalen Club aufzusuchen, was sich passend zum Wochenende wieder einrichten ließ. Die Temperaturen sind einigermaßen annehmbar, was den stadtteil-übergreifenden Fußweg angenehm gestaltete. „Hard & Noisy“ war das Motto (nicht unbedingt mein Favorit, aber ich bin da flexibel). Jedoch zeigte der DJ, der im Bekanntenkreis schon als „schlecht“ bekannt war, dass er auch mal einen Ausreißer in die Playlist einbaut – nach härteren Indie-Rock-Nummern spielte er einen Katy Perry Remix, gefolgt von einer der penetrantesten Ohrwurmattacken der deutschen Tanzmusikgruppe Scooter. „Mutig“ könnte man denken, aber der Effekt war doch eher überwiegend irritiert, wenn ich die Reaktionen der Gäste richtig verstanden habe. Egal, der Abend war auch so eine willkommene Abwechslung, was mich auch gleich zum nächsten Punkt bringt.

Wenn es ein Land gibt, von dem wohl die meisten aktuell gehört haben, ist das Japan. Freitag ging es ja schon los mit den Meldungen und ersten Videos. Aber richtig angelaufen sind die Nachrichten am Wochenende, welches für mich dadurch einen „Dämpfer“ in der Entspannungswirkung erfuhr. Ironischer- und passenderweise war die Berichterstattung ebenfalls katastrophal – jedenfalls zum Teil, wenn Angaben nur vermutet oder bestritten wurden. Erdbeben, Tsunami, nuklearer Notstand – solch apokalyptische Verkettung des Unglücks erlebt man selten. Und wer weiß, wie lange das Drama andauern wird – wenn es sich nicht noch verschlimmert.
Für einen Moment erkennt man da, dass die Welt letztendlich im gleichen Boot sitzt bzw. sitzen sollte. Ein starker Sturm ist lokal, aber eine radioaktive Wolke kann zu einer globalen Gefahr werden. Und wie sieht es mit der eigenen Wahrnehmung des Lebens aus? Für einen Moment kommen einem Bedenken über Staatsverschuldung oder Nationalismus zweitrangig vor. Wenn eine meterhohe Flutwelle vor der Tür steht, wird diese bestimmt keine politische Gesinnung, Vorstrafenregister, finanzielle Lage oder Religion berücksichtigen. Das ist dann alles egal.

Gleiches gilt dann wohl auch für Zankereien in Online-Foren. So inspirierend ein energischer Meinungsaustausch auch sein kann, wurde mir das in Kombination mit Live-Tickern und Sondersendungen nach einer Weile zu viel. Irgendwann reicht es auch. Unabhängig von Atomkraft oder Naturgewalt ist Leben so oder so vergänglich. Wenn man den Großteil eines Tages damit verbringt, Newsticker-Meldungen zu verfolgen und sich um die Zukunft zu sorgen, frage ich mich, ob man den Tag dann genutzt hat.

Den Eintrag möchte ich jedenfalls noch für ein paar „Medienberichte“ nutzen: Ich habe nämlich die verbleibenden 3 Filme von den 10 Oscar-Nominierungen in der Kategorie „Bester Film“ gesehen.

  • The Fighter : Nun kann ich verstehen, warum gleich 3 Nebenrollen im Rennen um die Auszeichnung waren. Denn dieser Film ist ein wahres Fest für die beteiligten Schauspieler. Dagegen wirkt die Hauptfigur von Mark Wahlberg fast farblos. Und ja, Boxen spielt nur eine Nebenrolle in diesem Film um Familie und „Lebensverbesserung“. Fazit: mitreißendes Drama.
  • The Kids Are All Right : Gleiches Kalliber an Film, wenn auch etwas heiterer – tolle Cast und ein paar herrliche Lacher wurden in diesen Film um modernes Familienleben in Amerika eingebaut.
  • Winter’s Bone : Dieser Thriller ist kalt und rau, sowohl von der Szenerie als auch von den Charakteren her. Bis zum Ende ist der Zuschauer dabei, wie ein Familiendrama in der amerikanischen Provinz entfaltet wird. Oftmals konnte ich das Verhalten von Personen nicht ganz verstehen, was ich einfach mal auf die dargestellten Lebensumstände zurückführe.

Und schließlich noch aus der Lese-Ecke: ein neuer Band der Reihe „Astonishing X-Men“ ist erschienen, diesmal von Warren Ellis und Phil Jimenez. Während letzterer eigentlich konstant für gute und detailreiche Zeichnungen bekannt ist, wurde ich vom Autor Ellis etwas enttäuscht. Viel zu wenig Charakter-Momente und eine Aneinanderreihung von „Kampfgetümmel“ ließen mich relativ kalt. Dadurch, dass es relativ wenig Seiten waren, konnte sich eine Spannungskurve gar nicht aufbauen. Schade, denn ich weiß, Ellis kann besser schreiben. Ebenfalls traurig finde ich die Einstellung von Marvel, die Serie auf Krampf weiterlaufen zu lassen, obwohl sich absehen lässt, dass sie wohl nie wieder an die epochale Qualität des ursprünglichen Kreativteams um Joss Whedon und John Cassaday anknüpfen wird.
Vor Kurzem würde übrigens ein neues Kreativteam angekündigt – mal sehen, wie es dann aussieht.

Es verbleibt mit Abwasch
F.

Lights out

August 22, 2010

Geduld ist eine Tugend, von der die Fans der Band Thirteen Senses bestimmt einiges berichten können. Denn obwohl ein Stream des lang ersehnten dritten Albums auf deren Seite zu hören ist, hat besagtes Werk immer noch kein „Release Date“. Da wird man sich halt weiterhin mit den „älteren“ Stücken begnügen müssen – also Titeln wie dem vorliegenden Titel, der ein Bonus Track des ersten Albums ist. Für mich ist es zudem ein Beispiel für Lieder, welche meiner Ansicht nach zu Unrecht „nur“ als Bonus Track veröffentlicht werden.

Wie dem auch sei… es ist wieder eine spannende Woche vergangen, die es in Blogform festzuhalten gilt. Über 170 Artikel habe ich hier nun schon verfasst. Erst kürzlich musste ich an mein „analoges“ Tagebuch denken und daran, dass es seit langer Zeit nicht mehr gefüllt wurde.

Ach ja, die vergangene Woche war aus meiner Sicht ereignisreich. Denn nicht nur die Arbeit hielt mich auf Trab. Auch die Abende boten ordentlich Abwechslung. Da waren ein Kinobesuch, ein Spieleabend, ein Sit-In und eine „Kneipentour“ (ohne Kneipe). Das könnte fast als Zusammenfassung des ganzen Monats stehen. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich da noch ein paar weitere Gelegenheiten zum „Socializen“ ergeben werden.

Das Wochenende verlief zum Ausgleich sehr ruhig und zu meiner Freude kann ich berichten, endlich mal wieder ein paar Comics gelesen zu haben. Nachdem in der vergangenen Weoche ein paar frische Paperbacks geliefert wurden, juckte es mir doch in den Fingern, endlich wieder komplette Geschichten am Stück zu lesen. Gestern rang ich mich dann durch, den letzten Neustart bei den Batman-Comics erneut zu begutachten. Im ersten Sammelband der Serie „Batman & Robin“ durfte sich Autor Grant Morrison austoben, indem er einen neuen Status Quo und neue Figuren um ein neubesetztes Dynamisches Duo erdenken durfte. So schön der viele frische Wind auch wirken mag, bin ich beim Nachlesen dieser Epoche etwas wehmütig geworden, weil die Geschichten sehr rasch erzählt wurden und ich mir für das Vorstellen der neuen Umgebungen mehr ruhige Szenen gewünscht hätte.
Heute las ich dann endlich wieder Neues von den „Astonishing X-Men“, die nach dem überaus gelungenen Whedon-Run von einem mir sehr sympathischen Autoren namens Warren Ellis geschrieben werden. Das erste „Trade Paperback“, welches ebenfalls einen neuen Status Quo etabliert, hatte einen überraschend hohen Krimi-Faktor. Die Geschichte wurde mit viel Science Fiction geschmückt und war sehr kurzweilig, wenn auch der Autor schon mal ein besseres Gespür für Dialoge hatte.

Tja, mit fortgeschrittener Lese-Erfahrung steigen die Ansprüche. Dabei bedeutet eine kritische Sicht nicht gleich, dass man sich das Gesamtwerk kaputtmacht.

Themenwechsel: Gestern nahm ich auf meiner Einkaufstour einen kleinen Umweg, um einen anderen Bäcker in der Gegend anzutesten, nachdem ich „Standards“ langsam satt bin. Die Brötchen waren ok, die Lerche hingegen ausgezeichnet.
Ebenfalls gestern testete ich Amarettini mit Milch (also als eine Art Cornflakes-Ersatz). Das Resultat war ernüchternd. Dennoch bin ich erstaunt, wie geschmacksintensiv Amarettini sind.
Heute probierte ich Kefir mit Roter Grütze (also Waldfrüchten), was für mich wie Quark schmeckt und ansonsten nur mittelmäßig lecker ist.

Und schließlich noch eine Fragestellung, die mir neulich nach einer Nachrichtensendung in den Sinn kam: Warum ist das Kreuzen (ohne menschliche Hilfe) von Löwen und Tigern verboten? Und wie geht man mit versehentlich entstandenen „Ligern“ um?

Es verbleibt auf der Suche nach Lichtern der Erkenntnis
F.