Posts Tagged ‘Warmbad’

Logbuch : Umbruchstimmung

März 12, 2015

Oha, schon wieder so eine Phase, in der sich Dinge anstauen…

26.02.15 : Der Tag sollte bedeutungsvoll werden. Und damit meine ich nicht nur meinen Podcast-Staffelstart. Der ist mir quasi noch wie geplant im Februar geglückt, wenn auch das Release eher Anfang März wurde. Nein, zusätzlich signierte ich noch ein Schreiben, welches ich hoffentlich so schnell nicht wieder erstellen muss. Nach einem späten Einkauf gab ich mir dann die BRIT Awards 2015 als Abendunterhaltung. Die Zusammenstellung der Auftritte gefiel mir sehr gut, wobei Highlights ganz klar Ed Sheeran und Royal Blood waren.

27.02.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir schon mal leichter. Aber die Vorfreude auf eine Nachmittagssendung nach getaner Arbeit sowie die Aussicht auf fröhliche Menschen in der LOHRO-Gemeinschaftsküche ließ mich dann doch gut durch den Tag kommen. Die Gelegenheit, den Abend in heiterer Gesellschaft zu verbringen, verschönerte mir den Start in ein anstrengendes Wochenende.

28.02.15 : Gut ausgeschlafen ging es für mich auch gleich ans Telefon, um sicherzugehen, wann meine Hilfe beim Umzug von S. zu erwarten ist. Ich hatte noch gerade so Zeit für den Einkauf und ein kurzes Frühstück, bei dem ich die Auftaktfolge der dritten Staffel “VICE” sehen wollte. Das Thema war die Behandlung von Krebs und ließ mich spätestens dann mit der Sichtung abbrechen, als eine Hirn-OP gezeigt werden sollte.
Ich erwartete doch tatsächlich ein paar Menschen vor S.’s Tür, als ich dort eintraf… nur um zu erfahren, dass ich nicht nur der Erste bin, sondern es neben mir “ausreichende” 2 weitere Leute geben würde. Na wenigstens kamen mit dem Transportfahrzeug noch ein paar mehr Hände dazu. Zum Abschluss hatten wir uns die spendierten Pizzen redlich verdient. Und ich musste dann auch wieder weiter, da ich noch Brote abholen wollte und bei G. erwartet wurde. Zu Hause angekommen fing ich schon mal mit der Grundierung für den Zombie-Look an, der auch schon sehr auffallend war. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich “grell” am Tageslicht durchs Viertel laufe – insofern kein Problem für mich. Die Finalisierung mit dem Kunstblut hat noch ein paar Akzente setzen können, so dass es kein Wunder war, dass wir auf dem Weg in der Straßenbahn durch die Innenstadt zum Gesprächsthema der Fahrgäste (darunter auch kleine Kinder) wurden.
Die (Gemeinschafts-)Feier von N., S. C. und A. im U-Werk war aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ließ mich viele Freunde wiedersehen, mit denen ich schon eine Weile nicht mehr geredet hatte, und Köstlichkeiten wie einen Schichtsalat mit Hackfleisch und Käse-Tortillas probieren. Ich danke an dieser Stelle meiner Wiederstandsfähigkeit, dass ich bis zum Ende dabei war und dann in Ruhe mit U. den Heimweg antrat. Vorm Schlafengehen ging ich den Kompromiss ein, nur die Schminke im Gesicht (und nicht noch das Zeug im Haar) abzuwaschen. Das ging schneller.

01.03.15 : Die Nacht war nicht nur aufgrund Übersättigung unangenehm, sondern auch noch unangenehm kurz. Da ich von K. keine Meldung vernahm, ging ich davon aus, dass ein Eintreffen beim Radio mir noch die Option der Zweitmoderation bei den LOHRO Charts einbringen würde. Und ich sollte Recht behalten. Erstmals moderierte ich sitzend im neuen Studio. Danach hatte ich noch mit der Nachbereitung zu tun und fertigte Soundschnipsel von Film-Trailern für die Kulturkonzentrat-Sendung an. Am Abend öffnete ich den Hackspace und schaute die letzte Folge SNL, bevor die ersten Leute eintrafen. Unter anderem sah ich an dem Abend K. unheimlich schöne Dinge mit Webseiten tun. Und es zog sich leider in die Länge, was mich beim Aufbruch traurig werden ließ.

02.03.15 : Und so hatte ich nach so einem Wochenende nicht unbedingt die beste Laune, in die neue Woche zu starten. Die Montagsrunde hätte ich auch getrost auslassen können, da viele wichtige Leute nicht anwesend waren. Ich war mit Kollegen erstmals in der KTV-Kantine essen. (Durchaus zu empfehlen.) Am Nachmittag gab es eine Unterredung zu einer möglichen Veranstaltungsplanung, die vielerlei Einblick in Interna gab. Nach ein paar Überstunden wollte ich dann zu Hause nur noch ins Bett.

03.03.15 : Der Tag verlief eigentlich sehr routiniert. Abends erarbeitete ich mit ein paar Menschen der Technikgruppe endlich ein paar wichtige git-Grundlagen, was ich als überfällig betrachtete. Bei all den optionalen “Baustellen” kann einem schon schwindelig werden. Umso schöner, wenn ich noch irgendwie am Ball bleiben kann. Ebenfalls schön war das relativ zeitige Ende der Runde. So war wieder etwas Schlafausgleich drin.

04.03.15 : Dieser Mittwoch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, weil solch gravierende Änderungen der Arbeitsbedingungen doch eher als selten einzustufen sind. Dagegen waren die (drei) Redaktionstreffen nahezu belanglos. Auch fand ich es etwas traurig, dass ich mit all den Eindrücken zunächst keinen Gesprächspartner fand. Derweil fand mein Tag im Hackspace einen unterhaltsamen Ausklang.

05.03.15 : Der Tag begann mit Sport und einem veränderten Büro-Alltag. Am Abend fand ich mich zur zweiten Kino-Rubrik erneut als Gast der Kultur-Sendung im Studio ein, bevor ich auch schon von der Frieda 23 abgeholt wurde. Denn als Teil einer illustre Runde Filmfreunde hatten wir es nach mehrfachen Anläufen endlich mit der Terminvereinbarung geschafft und schauten uns “Fifty Shades Of Grey” im Kino an. Dass der Film alles andere als sehenswert ist, war den meisten bereits nach der Lektüre klar. Insofern war es eher ein Trash-Filmabend des Trash-Faktors wegen (und wurde entsprechend mit Vorbereitung bedacht). Letztendlich fand ich den Anfang der Verfilmung sogar noch ganz erträglich. (2/10)
So oder so hatten wir Spaß und ich war nicht mal besorgt, als ich auf die Uhr schaute, als ich zu Hause ankam…

06.03.15 : Irgendwie gelang es mir sogar einigermaßen munter im Studio zu stehen und die (fast schon routinierte) Frühsendung am Freitag zu fahren. Ein paar Musikwünsche konnte ich auch erfüllen. Nach der Arbeit war ich etwas in Eile, um die Bahn in die Heimat zu erreichen. Dort angekommen gab es lecker Abendessen und furchtbare TV-Inhalte.

07.03.15 : Endlich wieder ausschlafen, in Ruhe frühstücken und den Tag genießen. Am Abend versuchte ich mich ein weiteres Mal an Chili und musste ganz schön warten, bis so ein Kilo Hackfleisch angebraten ist. Aber auch der neue Reiskocher ließ auf sich warten, so dass es keine Schwierigkeiten beim Ablauf gab. Das Abendprogramm war leider wieder sehr durchwachsen. Was verlasse ich mich auch aufs TV-Programm. Man könnte fast meinen, die machen das extra so, damit man sich ein Video-on-Demand-Angebot zulegt.

binz_mar1508.03.15 : Ein sonniger Sonntag sollte genutzt werden. Und so spazierten wir mit Besuch und Hund am Strand Richtung Prora. Ich hatte zwar etwas Mühe mit der Schleppleine, aber die Hündin ließ sich wenigstens zum Rennen animieren. Etwas kaputt gönnten wir uns eine (kalorienreiche) Stärkung im Torteneck. Und schließlich war ich wieder auf dem Weg in die Stadt und schaute im Hackspace vorbei, was ich mir eigentlich auch hätte sparen können. (Stichwort späte Absage)

09.03.15 : Und wieder ein Wochenstart mit Montagsrunde. Anschließend der Büro-Alttag inklusiver neuer Absprachen wegen meinem Resturlaub von 2014, gefolgt von einem Spaziergang ins Bahnhofsviertel. Und schließlich ein Infotainment-Abend mit “Last Week with John Oliver” und meinem Musik-Journal.

10.03.15 : Sehr viel Input bekam ich durch einen Auffrischungskurs in Sachen Studiotechnik. Inwiefern ich das didaktisch für andere Menschen aufbereiten kann, wird sich kommende Woche zeigen. Am Nachmittag bereitete ich Inhalte für einen Kollegen auf, die ich weniger komplex ansah als er. Die Planung des Abends erwies sich als kleine “Tour de force” aus meiner Sicht. Erst Sport, dann Dinner, dann eine Verabredung im Warmbad, dann eine Verabredung in der KTV und ein (später) Besuch im ST-Club.

11.03.15 : Entsprechend wenig verwunderlich sollte demnach ein zögerlicher Start in den Mittwoch erscheinen. Wie gut, dass ich mir mehr Zeit als gewöhnlich nehmen konnte. Und überhaupt ließ ich mich eher nicht aus der Ruhe bringen. Redaktionstreffen hier oder Hackspace-Abend dort.

Es verbleibt mit neuer Haarfarbe
F.

Advertisements

Logbuch : ein Drittel November in 2014

November 29, 2014

Wo ist nur wieder die Zeit geblieben? Oder aber: warum gelang mir dieser Eintrag nicht schon am vergangenen Wochenende? Mal überlegen…

20.11.14 : Der Donnerstag wurde wieder zum Kinotag. Anlass gab es in Form des jüngsten Teils der „Hungerspiele“. Und da ich die Karten bereits zwei Tage früher geholt hatte, war der Abend entsprechend entspannend. Nur war die Teilnahme von C. ungewiss, weswegen ich noch mehrere Kontakte anschrieb, inwiefern sich Ersatz finden lässt. Ein neuer typischer Donnerstag führt mich nach der Arbeit wieder in die Redaktionsräume von LOHRO, um Songs einzupflegen und bei der Gelegenheit zugleich auf den Sendeplan für den Freitag zu schauen. Und so tat ich dies auch, bevor ich mit G. und N. in die Stadt gang. Wir entschieden uns zur Einstimmung, noch ein kleines Mahl im „Schnelrestaurant zum roten B“ einzunehmen. (Ich hatte Gutscheine dabei.)
Zum Film „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“: Unsere Vorahnung (dank Kenntnis der Vorlage) wurde bestätigt – in doppelter Weise. Einerseits konnte aus dem schwächsten Teil der Trilogie kaum ein starker Film werden. Und dann entschieden sich die Macher tatsächlich noch für eine Teilung in zwei Filme. Das Resultat war ein langatmiger Beginn, wenig Spannung und ein Paradebeispiel an Antiklimax zum Filmende. Die darstellerische Leistung der Schauspieler war mir egal, obwohl ich mich durchaus als J-Law-Fan einstufen würde. Grund dafür war wohl auch die Tatsache, dass es so gar keinen Sympathieträger im Hunger-Games-Universum (mehr) gibt. Na ja, ein kleiner Lichtblick waren für mich noch nette Effekte. (6/10)
Gut, dass wir uns den Film durch ein kleines Regelwerk „aufwerten“ konnten. Gute Beispiele für viele „Aktionsmomente“ sind unter anderem, wenn das Wort „Spott-Tölpel“ gesagt wird, man das Logo sieht oder wenn „Kapitol“ gesagt wird.

21.11.14 : Frühschicht im Radio. Ich ehrte die Sängerin Björk, die an diesem Tag 49 wurde, mit ein paar meiner Lieblingslieder von ihr. Nachrichten-Frühschichtlerin H. kannte die Künstlerin gar nicht, was mich mittlerweile nicht mehr wundert. Stichwort Generationskonflikt. (Allerdings wohl auch Interessenkonflikt.) Ohne Musikfernsehen wäre ich in den 90ern wohl auch eher schlecht auf die fantastischen Musikvideos der Isländerin gestoßen. Und heute… gibt es ja das Internet. 😛
Nach der Sendung gab es eine kleine Hiobsbotschaft, dass der Beatbetrieb ausfallen könnte, wenn nicht in kurzer Zeit Ersatz gefunden wird. Ich opferte somit noch die Mittagspause und weiß nun, wie sich ein Tag mit 4 Stunden „on air“ anfühlt. Als Belohnung empfand ich die Möglichkeit, vielen „aktuellen Scheiß“ spielen zu können. (Stichwort David-Guetta-Release) Ach, und I. hatte sehr tolle vegane Gerichte in vier Töpfen anzubieten. Zu mindestens zweid davon hätte ich gern das Rezept. Und auch am Abend war ich wieder in der Frieda 23 zugegen, weil ich J. bei Rechner-Dingen helfen wollte. Erfreulicherweise war ich danach noch rechtzeitig auf dem Heimweg, um noch kurz einkaufen zu gehen. Eigentlich sah mein Plan eine Extraportion Schlaf vor und die holte mir noch – wenn auch nur eine Stunde, in der Hoffnung rechtzeitig zum fortgeschrittenen Abend wieder wach zu sein, um bei G. eine Episode „SchleFaZ“ zu schauen. Es gab „Sharknado 2“. Und ich kann mir gegenwärtig keinen Film vorstellen, auf den das Prädikat „schlechtester Film aller Zeiten“ besser zutreffen würde. Unfassbar trashig. Ironischerweise war ich mit meinem Schlafmangel am Ende noch der Munterste in unserer Runde. Als ich nach Hause ging, kam mir folgender Merksatz in den Sinn: Einen guten Freund erkennt man daran, dass er „Sharknado 2“ mit einem bis zum Ende gucken würde.

22.11.14 : Endlich ausschlafen. Und wegen Frühstück musste ich mir auch keine Gedanken machen, denn ein Aktionstag in der Frieda 23 versprach ein üppiges Brunch. Dennoch war ich ein wenig vom Andrang überrascht. In gemütlicher (Steh-)Runde probierten wir so ziemlich alles durch und ließen uns dann oben in den Redaktionsräumen nieder. Am Nachmittag bastelte ich an einer Auftragsgrafik für S. und fürs Abendessen teilte ich mir mit A. ein TK-Pizza-Doppelpack. Ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei und war dann auf dem Weg ins Warmbad – beides etwas später als geplant. Von dort aus gingen wir noch am Stadthafen spazieren, wo das frische Wetter nicht gerade aufbauend wirkte.

23.11.14 : Highlights des Sonntages: ein spätes Kaffeekränzchen bei S., ein wenig Verwaltungstechnischen beim Treffen der Technikgruppe und Freizeitspaß im Hackspace.

24.11.14 : Den Wochenstart begann ich so spät wie möglich, wenn auch das für etwas Hektik am Morgen sorgte. Am Abend eilte ich wegen einer Besorgung noch kurz in die Innenstadt. Dort stellte ich hautnah fest, dass der Weihnachtsmarkt wieder mit altbekannten Attraktionen für Stimmung sorgte. Mir wurde das schnell zu viel. Zu Hause gönnte ich mir die „American Music Awards of 2014“ als Abendprogramm, wertete das noch kurz für mich aus und konnte die Rückkehr ins Bett kaum erwarten.

25.11.14 : Und wieder ein Früheinsatz – inklusive schlechtem Humor. Ein Arbeitstag mit Sonderpause wegen einem Planungstreffen. Training. Abendessen und der Versuch, noch etwas für die Abendgestaltung zu organisieren, was dann aber vertagt werden sollte. Sehr zur Freude meiner Müdigkeit. Sozusagen keine Lust auf gar nichts – außer Schlaf.

26.11.14 : Im Nachhinein würde ich mir fast dafür gratulieren, dass ich mir extra viel Zeit ließ. Denn das hatte ich schon lange nicht mehr geschafft. (Zu viel FOMO vielleicht?) Da hatte ich auch keine große Reue, den Tag mit leichter Verspätung zu beginnen. Die üblichen Termine konnte ich einhalten. Und am Abend machte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder auf ins Konrad-Zuse-Haus, wo ich den Rest der IT-Career-Night mitnahm – sogar rechtzeitig zur Eröffnung des Buffets. Es war schön, auf ein paar bekannte Gesichter zu treffen und mal wieder ein paar Neuigkeiten auszutauschen.

27.11.14 : Hier ein paar Dinge, welche mir für den Donnerstag die Routine-Erscheinungen nahmen: ein unerwartetes Mittag auf Arbeit, die Verwertung von restlichem Zitronensaft als Teil eines eiligen Abendessens zu Hause und ein sehr politischer Filmabend im PWH. Anschließend hatten G. und ich eigentlich noch vor, irgendwo in der KTV einzukehren, woraus allerdings aufgrund Fülldichte nichts wurde. Was auch gar nicht die schlechteste Entwicklung war, …

28.11.14 : … wenn ein Früheinsatz auf dem Plan steht. Besondere Vorkommnisse? Negativ. Im Verlauf des Tages erreichten mich gleich (unabhängige) Anfragen wegen der Abendgestaltung. Aber die stand für mich schon seit Wochen fest. Nach der Arbeit machte ich wegen einem Geschenk erneut einen Umweg zu LOHRO. (Immerhin mal ein anderer Grund.) Und zu Hause tankte ich noch etwas Ruhe und suchte mir ein Kostüm zusammen, bevor ich mich auf die Suche nach P.’s Bleibe machte und zunächst auf A. traf. Zufälligerweise kam der entscheidende Hinweis von einem Mitbewohner, der gerade kurz draußen war. Zu erwähnenswerten Eindrücken des Abends zählen Dachfenster und die Fütterung von einem Echsen-Tier-Dings. Ach ja, und der Maskenball im Warmbad war auch gut besucht.

nov201429.11.14 : Dass ich nach so einer Partynacht rechtzeitig am Bahnhof war, erschien mir beinahe unheimlich. (Dass die Bahn im Zeitplan blieb, auch.) Auf der Fahrt erfreute mich Musik und die Natur, wobei der Schnappschuss am Rande entstand. Nach dem späten Frühstück holte ich noch ein wenig Schlaf nach, hatte auch keine großen Pläne. Stichwort Flexibilität. Als ich wieder aufwachte, erhielt ich gewissermaßen ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Denn zwei neue Madonna-Song, die vielleicht noch den Demo-Status hatten, sickerten ins Internet. Yay. 🙂
Zum Abendessen tobte ich mich in der Küche aus. Es sollte Risotto geben – und dies erstmals mit Brokkoli. Der Kochspaß begann mit einer fetten Panne: zu heißer Topf trifft auf Butter. Ganz schlechte Idee. Das fand auch der Rauchmelder im Flur. Beim zweiten Anlauf ging es dann besser. Und geschmeckt hat es auch. Das TV-Programm gab so gar nichts her. Aber ich hatte für den Unterhaltungswert eh bereits einen Film vorgesehen, den ich schon lange nicht mehr gesichtet hatte: „Der Sternwanderer“ (bzw. „Stardust“). Dieses Werk von Matthew Vaughn (nach der Vorlage von Neil Gaiman) ist für mich ein ultimativer Fantasy-Film. Da macht es mich beinahe etwas traurig, dass mir dieser Unterhaltungswert fast in Vergessenheit geriet.

Es verbleibt begeistert
F.

Logbuch : serielle Freizeitkiller

September 30, 2013

Als wären die Tage nicht so schon kurz genug, legt die Unterhaltungsindustrie nun wieder mit Neuware nach – Serien, Staffeln, Specials, etc. Und das macht sich bei mir dadurch bemerkbar, dass ich wieder Buch führe, wann was vielleicht zeitnah abzuarbeiten ist. Wobei es natürlich ums Vergnügen geht und nicht um irgendwelche Pflichten.

Die vergangene Woche hielt mich zudem noch mit zwei Monatsprojekten beschäftigt, welche mit dem heutigen Tag zu einem Abschluss kommen sollen. Ich bin guter Dinge. Und auch die Erkältungsanzeichen werden eifrig bekämpft.

Da war es am Dienstag fast leichtsinnig, den Tag bei einer Grillrunde am Stadthafen ausklingen zu lassen. Aber das Wetter hat mitgemacht und die Atmosphäre war schön und nicht zu kalt. Die Quittung erreichte mich dann zu Hause, als ich ungeahnt früh eingeschlafen bin.

Aufgrund des vorverlegten Redaktionstreffens, welches noch vor 7 vorbei war, machte ich den Mittwoch zu meinem Kinoabend, welcher mich seit langer Zeit wieder ins LiWu führte. Dort wurden prämierte Kurzfilme gezeigt, die im Rahmen des FiSH-Festivals liefen. Die Inhalte waren sehr unterschiedlich und überwiegend unterhaltsam, was vor allem an den unkonventionellen Geschichten liegt.

Am Donnerstag wurde das wöchentliche Couchsurfing-Treffen wortwörtlich zum Stammtisch, denn die Beteiligung fiel sehr mau aus. Dafür kostete ich Einiges, was im “Warmbad” auf der Karte steht.

Als ich am Freitag nach der Arbeit in die Stadt ging, kam mir das Kontrastprogramm von Tagesinhalt und Menschenmenge unangenehm extrem vor. Mit anderen Worten: ich fühlte mich ein wenig überrollt von all den Eindrücken, zumal ich leider eine Stoßzeit erwischte. Die Innenstadt war voll und ich fand das nicht toll. Ebenfalls unschön war die Art und Weise, wie wenig Hilfe ich im Vodafone-Laden bekam. Da hieß es in Bezug auf meine scheinbar inaktive SIM-Karte nur “rufen Sie die Hotline an”. Schönen Dank auch.
Aufmunterung erwarb ich in Form von Brötchen, was in einem leckeren Abendessen endete. Danach schaute ich mit G. ein paar neue Serien-Folgen, wozu wir uns noch Eis gönnten.

Berlin_sep13Das Wochenende sollte mich ein weiteres Mal nach Berlin führen, wo C. seinen Abschied “feierte”. Die Hinfahrt verzögerte sich schon am Startbahnhof um gut 30 Minuten, von denen dann aber überraschend welche aufgeholt werden konnten. Das Gewusel am Berliner Hauptbahnhof war erwartungsgemäß groß, aber dass man sogar bei der S-Bahn am Fahrkartenautomat warten musste, hatte ich lange nicht. Die Tageskarte hätte ich mir auch eigentlich sparen können, denn das Umsteigen in die U6 wurde zum Stadtbummel. Einen Sonder-Pendelzug später war ich endlich angekommen und irgendwie gestresst. Wie gut, dass wir nachmittags noch ein wenig durch den Park spazierten, wo ich erstmals die neue HDR-Option der Telefonkamera ausprobierte – bis zum Potsdamer Platz, wo der Rollschuh-Marathon in vollem Gange war. Das machte Hunger. Und so waren wir über das ausgiebige Buffet sehr dankbar. Nebst Fachsimpelei und Gesprächen beinhaltete der Abend noch Brettspiele wie “Was is’n das?” und “Verflixxt”.

Als ich am Sonntag nach einem leckeren Frühstück in Richtung Hauptbahnhof aufbrach und aufgrund der Samstagserfahrung lieber zu Fuß gehen wollte, konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr der Marathon Berlins Innenstadt auf den Kopf stellte. Die erste Kehrtwende musste ich nehmen, um via unterirdischem Bahnhof die abgesperte Straße überqueren zu können, die zweite kurz vorm Brandenburger Tor, weil da nun wirklich gar nichts mehr ging bzw. lief außer den Läufern und Stewards. Wollte ich mich zunächst gefrustet auf den ÖPNV einlassen, stellte ich am Bahnhof Potsdamer Platz fest, dass mein Zug auch dort anhält, was die Wegsuche zum Hauptbahnhof überflüssig werden ließ. Na ja, immerhin war ich an der frischen Luft und das Wetter war sonnig. Dennoch entschädigte ich mich nach der Geschleppe (ich hatte außer Schlafsack noch Leihgaben in Form von Fachbücher dabei) mit einem Besuch bei Dunkin’ Donuts.donuts_sep13
Die Zug war pünktlich und nicht mal voll. Das schöne Wetter begrüßte mich auch in Rostock und so bummelte ich mit G. noch nachmittags durch die Innenstadt, wo ich einen McDoof-Gutschein kurz vorm Verfall einlöste. Abends war ich dann nur noch müde.

OK, hier ein kurzer Abriss zu all den Serienstarts, die ich mitverfolgen konnte:

  • die finale Staffel von “How I Met Your Mother” startete solide, aber nicht überragend
  • “Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.” konnte mich nach der Pilotfolge noch nicht überzeugen
  • “The Big Bang Theory” erfüllt die Erwartungen und unterhält noch
  • “Modern Family” beweist bereits nach den ersten zwei Folgen der neuen Staffel erneut, warum das eine der besten Comedy-Serien ist
  • die erste neue “South Park”-Folge seit einer langen Pause war zwar wieder mit aktuellem Kontext versehen, zündete humoristisch aber nicht wirklich
  • das “The IT-Crowd”-Special war ein gelungener Abschiedsgruß für Fans der Serie
  • “Saturday Night Live” hat sich besetzungstechnisch wieder verändert und liefert erwartungsgerecht Lacher
  • “Family Guy” sowie “American Dad” wirken auf mich immer noch frisch (also nicht ausgelutscht)
  • “Glee” bleibt mit schwachem Staffelstart auf dem Abwärtstrend, der mich den Sinn der Serie hinterfragen lässt

Und eine besondere Erwähnung ist mir “Breaking Bad” wert, eine durch und durch sehr gute Serie, die meine Begeisterung im Sturm erobern konnte und die nun einen Abschluss fand. Mir wird Drama auf diesem Niveau fehlen.

Es verbleibt am Tee-Trinken
F.