Posts Tagged ‘Wahrheit’

Asking why

August 24, 2009

Der heutige Titel stammt von einer relativ unbekannten Band namens Memorial Beach (nicht zu verwechseln mit dem Album/Lied von A-ha, was nur der Namensfindung diente) und erinnert mich etwas an Coldplay. Dem neugierigen geneigten Leser sei dazu herzlich folgender Link empfohlen.

Zum Tag gibt es nicht viel zu vermelden, außer vielleicht, dass die Schlagzeilen wieder ernüchternd eintönig sind – Katastrophen in aller Welt und politische Parolen. Fast würde ich den Versuch unternehmen, für ein paar Tage jeglichen Nachrichten zu entgehen und darauf irgendwann ein „News Update“ zu machen. Aber dieser Tage bin ich so sehr am Wetterbericht interessiert, dass sich das nur schwer umsetzen ließe.

Also nun auf zur Frage des letzten Eintrags: „Ist die Wahrheit nicht nur ein Deckmantel für Leute, die keine Fantasie besitzen?“ (ja, es wird wieder leicht philosophisch)
Irgendwie bringt mich diese Aussage zum Nachdenken, was vielleicht an der eigenartigen Zusammenstellung liegen könnte. Gut, unter dem Begriff der Wahrheit wird wohl jeder eine relativ ähnliche Auffassung haben. Auch Fantasie sollte recht eindeutig sein. Leute, die es nicht so mit der Fantasie haben, dürften wohl eher realistisch veranlagt sein. Aber soll das bedeuten, dass selbige somit nicht zum Lügen fähig wären? Na ja, die Lüge erfordert ja nicht ausschließlich viel Kreativität. Aber die absolute Härte an der Aussage dürfte die „Wahrheit als Deckmantel“ sein, was mich schon eher an Sinnfreiheit denken lässt.
Ich meine, was sollte denn mit Wahrheit verdeckt werden? Ein Beispiel: „Karlchen war einmal in Chicago, was nicht stimmt – das hatte er damals nur so gesagt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.“ Soll damit vielleicht ein Mangel an Imagination/Vorstellungskraft überdeckt werden? Aber wahrheitsgemäß wird dieser Aspekt doch indirekt zugegeben. Was soll also Wahrheit abdecken? Nicht ausgereifte Lügen? Überspielt das also die Faulheit, seinen Geist anstrengen zu wollen? Letzteres klingt schon fast wieder sinnvoll.
Na ja, mehr möchte ich vorerst nicht interpretieren, zumal die Herkunft der Frage eher dubios einzustufen ist. Sollte mir vielleicht einfach nur was zu denken gegeben werden, was den Aufwand vielleicht gar nicht wert ist? Aber wer entscheidet über den Wert eines Gedankengangs? Und welche Schäden ergeben sich „zu viel Denken“? Zeitmangel vielleicht? Aber ist das schon ein Schaden? Einfache Antwort: Ansichtssache! 🙂

Es verbleibt wohl stets fragend
F.

Boulevard of broken dreams

Mai 26, 2009

Green Day an einem Tag, der die (grüne) Natur wohl bei einigen wieder in Erinnerung rief. Denn es gab ein Unwetter mit Blitz, Donner und Regen (von der drückenden Hitze zu schweigen). Und wo ich schon beim Tag bin: ein paar Termine hier und da mit neuen Erkenntnissen und ein entspannter Abend waren im Programm.

Apropos Programm: Das lokale Kino hatte heute in dessen Spielplan einen sehr gelungenen Spannungsfilm (oder Thriller) zum Thema Macht und Tugend. Na gut, mit diesen Begriffen wurde zwar nicht geworben, aber in Reminiszenz kommt mir das so vor. Da war der eine Protagonist, der seiner Ermittlungstätigkeit scheinbar auch ohne Bezahlung gern nachgegangen wäre (Beruf und Berufung), und natürlich die Gegenseite mit weniger Moral und dafür umso mehr Einfluss. Allgemein aufgedröselt kann man diese Formel wohl auf zig andere Werke übertragen… oder auch nicht.
Jedenfalls kam an einer Stelle sinngemäß (oder ähnlich) folgende Aussage vor:
Wer will schon die Wahrheit haben, wenn damit so viel Verantwortung verbunden ist?
Es ist doch manchmal erstaunlich, wie sehr Lügen so manchen Ärger aufwirbeln können, wenn Wahrheit auf der anderen Seite so relativ erscheint. Und durchaus nachvollziehbar ist der Teil mit der Verantwortung – ganz nach dem Motto „Unwissenheit ist ein Segen“, was natürlich keinen Hobby-Detektiv davon abhalten soll, weiterhin unermüdlich nachzuforschen. Es ist schließlich nur ein Motto… genauso wie „Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen“ oder „Allein die Wahrheit ist mein Lohn“ (solche Phrasen sind leichter zu bilden, als ich dachte).
Verantwortung – eine Nervensäge, die man gern zu Hause lassen würde, um mal wieder Spaß zu haben? Über diese Umschreibung ließe sich nachdenken… oder auch nicht. Zum gekonnten Übersehen/Ignorieren mag nur die Übung fehlen. Ich denke, es ist Zeit für etwas Ablenkung…

Hier eine Empfehlung für Spiel-Freunde: Hoshi Saga (ein Flash Game) lädt mit einem einfachen Konzept zum Knobeln ein. Meiner Kenntnis nach gibt es dazu einen zweiten Teil… alles irgendwo online zu finden. Aus aktuellem Anlass dachte ich heute daran, als aus irgendeiner Ecke der Ruf nach innovativen Spielen kam.

Ach ja… noch ein Nachtrag: Am zweiten Tag schmeckte das Chili-Mais-Brot (oder Mais-Chili-Brot) erstaunlich ähnlich wie gestern jüngst nach dem Erwerb. Ist das nun ein Vorteil für das Brot oder ein Nachteil zur Haltung in Kunstofffolie? So oder so… die Würze blieb erhalten und weiterhin noch ein mehr als ausreichend großer Restbestand. Na ja, zumindest muss ich mir keine Gedanken machen, was es morgen zum Abendessen geben soll (und wahrscheinlich auch übermorgen).

Es verbleibt noch ohne Plan fürs Wochenende
F.