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Logbuch : ein verlorener Frühling

Juni 22, 2015

Es ist meiner Ansicht nach kaum zu bestreiten, dass der Frühling (bzw. sogar Sommeranfang) 2015 sehr bescheiden ausfällt. Bis Ende Mai noch mit Winterjacke ausgestattet sein zu wollen, finde ich eher extrem – zumal ich es ganz anders kenne.
Etwas extrem ist auch das Aufschieben dieser Absätze geworden. Vielleicht lässt es sich zwischen den Zeilen erahnen – dieses großgeschriebene „Zeitmangel“ meinerseits dieser Tage.

02.06.15 : Der Dienstag war ganz schön vollgepackt. Nach der Arbeit kurz zum Sport, dann ein Einkauf und die Teilnahme an einer Vorstandssitzung in der Frieda 23. Von dort aus ging ich dann in die Innenstadt, wo ich nebst S. und K. auch M. nach längerer Zeit wiedersah. Wir schauten uns “Kiss The Cook – So schmeckt das Leben” im Kino an. (Originaltitel ganz schlicht „Chef“.) Und ich war so froh, dass ich den Film nicht ohne Snacks überstehen musste. So viel gut aussehendes Essen! Da wurde die “nette” Handlung schnell zur Nebensache, wobei ich die Hauptfigur teilweise eher unsympathisch fand. Ein “Held mit Makel” plus ein idealisiertes (wenn nicht engelsgleiches) Kind rangen mir etwas Verständnisprobleme ab. Na ja, ein sehr seichter Film eben. (6/10)
Im Anschluss plauderten M. und ich noch eine Weile im Geier. Darunter waren auch unschöne Themen.

03.06.15 : In weiser Voraussicht, dass die Tagesgestaltung an diesem Tag etwas knapp werden würde, verschob ich einen Termin und war dann abends pünktlich beim Treffen der Musikredaktion. Endlich mal wieder Musik vorstellen. Hatte mich die vorigen Wochen zurückgehalten. (Die Quote war auch wie in alten Zeiten.) Ob ich noch einen Besuch im Hackspace machen würde, war noch etwas unklar. Ich entschied mich dafür und beredete ein paar Planungsdinge, konnte aber sonst nicht viel machen, weil ich nur mit Tablet ausgerüstet war. 😛

04.06.15 : Früh ging es raus für mich – zum Sport, dann zur Arbeit. Und von dort aus zu LOHRO – nicht nur für die Moderation der Kultursendung, sondern auch der Redaktionsversammlung. Drei Stunden intensiver Meinungsaustausch. Erst danach war ich in der Lage, in Ruhe mein Abendessen zu genießen, plauschte noch mit A. und eilte dann nach Hause, um noch ein paar Stunden Schlaf zu tanken, …

05.06.15 : … da ich wieder zeitig beim Radio auf der Matte stand, um den Weckruf nach besten Möglichkeiten zu gestalten. Danach ging ich ins Büro. Für den Abend stand eine letzte Aufführung von “Alptraum vom Glück” vom Freigeister-Kollektiv im Schauwerk auf dem Plan, welche ich unbedingt besuchen wollte – schon allein, um C. auf der Bühne zu sehen. Ich beeilte mich mit dem Abendessen und wuselte bei bestem Sonnenschein zum Theater im Stadthafen, wo G. schon wartete. Zum Stück kann ich im Nachhinein nur ausführen, dass ich es über die Hälfte lang etwas verstörend empfand, weil ich nicht wusste, wie viel Schauspiel auch jenseits der Bühne stattfindet. Und das schloß unangenehm viel laute Kommunikation mit ein. Ich hatte den Eindruck, mich danach beruhigen zu wollen. Wir gingen noch in die Innenstadt und verweilten auf dem Rückweg auf dem Kanonsberg, wo ein schönes Panorama-Bild entstand. Nach kürzeren Zwischenstopps im El Waleed und im Pirat ging dieser doch sehr lange Tag für mich zu Ende.

stadthafen_jun15

06.06.15 : Sehr langer Tag trifft auf sehr kurze Nacht. Das Ergebnis kann einen schon mal an den Rand der Belastungsfähigkeit bringen. Das Aufstehen war entsprechend schwierig. Die Reisepläne in die Heimat wurden dadurch allerdings nicht beeinflusst. Über den Tag hinweg wuselte ich an Computer-Dingen und am Abend besuchten wir Freunde in Prora. Dort versuchte ich kurz mein Glück, einen alten Drucker mit Windows 8 zum Laufen zu bringen, und war abermals über die Eigenheiten des Betriebssystems erstaunt.

07.06.15 : Obwohl ich ausschlafen konnte, gelang mir das irgendwie nicht. Und so fühlte ich mich beim späten Frühstück eigentlich immer noch so, als ob ich Schlaf nachholen sollte. Ich sah ein wenig Infotainment und dann den Film “Der Schaum der Tage”, den mir S. geliehen hatte. Beim Anfang dachte ich noch, es wäre eine Traumsequenz, bis mir schwante, dass der ganze Film mit Surrealismus aufwarten würde. Die wenigen leicht verstörenden Szenen waren leicht zu verkraften, das schwermütige Ende erreichte mich irgendwie nicht sonderlich. Handwerklich allerdings topp. (6/10) Weniger topp war die Stimmung, als ich zur Rückreise in die Stadt aufbrechen wollte. Unter anderem hatte ich mich auch noch ein straffes Abendprogramm auferlegt – Sport, Kino, Hackspace.
Der Film “Ex_Machina” wurde mir im Vorfeld von unterschiedlichen Seiten empfohlen. Da tat die Möglichkeit, das Science-Fiction-Werk im O-Ton im LiWu sehen zu können, den Rest. Der Film ist zwar inhaltlich nicht so ganz neu, vom Stil allerdings sehr gelungen aufbereitet – inklusive kleiner Plottwists. Dazu noch ein paar edle Inneneinrichtungen schön in Szene gesetzt. Fertig ist ein neuer Kultfilm. (9/10)

08.06.15 : Neuerdings sind Montage bei mir sehr zeitintensiv. Und ging es für gleich von Arbeit aus zur Abendunterhaltung in den Zwischenbau. Montags im Zwischenbau? Ja, das Motto heißt dort immer noch “Vorspiel”. In dieser Woche waren die Greifswalder Musiker der Band Turtleneck zu Gast, welche mir allein durch ihren Song “Lass knutsch’n, Anna” bereits im Vorfeld irgendwie sympathisch waren. Und daher konnte ich das Event auch getrost an Freunde wie K. und G. empfehlen. Dafür sollte sich auch ein Apple-Event verpassen lassen. Komischerweise dauerte der Soundcheck unfassbar lang. Und bereits die Vorband Affenjets (Stichwort Deja vu) brachte uns vor die Wahl, den Konzertabend vorzeitig zu beenden. (Na ja, es war eher eine Person, die das irgendwie nicht aushalten konnte. Und das Argument mit der schlecht abgemischten Anlage traf auch wirklich zu.) Zusammen waren wir noch bei REWE und auf dem Heimweg machte ich mit G. noch einen Halt im Pleitegeier.

09.06.15 : Da es im Büro etwas stressiger als sonst war, änderte ich mein Sportprogramm für den Abend, um dann doch noch rechtzeitig beim Kino zu sein. Denn ich wollte doch gern die Gelegenheit nutzen, um mir “Tomorrowland” (bzw. “Projekt Neuland” oder “A World Beyond”) im Kino anzuschauen – zumal der Film (sympathischerweise) in der Innenstadt ohne 3D vorgeführt wurde. Auch K. wollte den Film sehen.
Brad Bird hat aus meiner Sicht richtig gute Arbeit abgeliefert. Das Werk liefert Eskapismus in seiner schönsten Form. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es erinnerte mich an eine krasse Mischung aus Doctor Who und Terminator. (9/10)

10.06.15 : Der Mittwoch nahm eine unerwartete Wendung, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion nicht gen Hackspace unterwegs war, sondern J. bei einem ungewöhnlichen “Kopfding” half. Nebenbei gab es viel Musik von Feine Sahne Fischfilet und eine PS2… sowie die Singstar-Edition mit “Bohemian Like You” und “What’s My Age Again”. Letzteres hätte ich mich auch gut auf dem Heimweg fragen können. 🙂

11.06.15 : Es wurde allmählich Zeit für Ausgleich. Und so nahm ich mir für den Donnerstag absichtlich nichts vor. Beinahe hätte ich mit Fahrrad nach Hause kehren können, aber wie R. und ich bei der Garage feststellten, musste ein Reifen repariert werden. Na ja, so blieb es bei einem ruhigen Abend mit Infotainment.

12.06.15 : “Gönn dir” war wohl das inoffizielle Motto für meinen Radio-Einsatz am Freitag. Denn es standen ganze drei Studiogäste auf dem Plan. Erschienen sind dann zwar nur zwei, aber immerhin. Die Abengestaltung ergab sich erst im Laufe des Nachmittag. Der “Zuschlag” ging abermals ans Schauwerk – mit den Freigeistern und deren Stück ”Leonce und Lena, oder: Versteh ich nicht! Find ich gut!”. Der Titel ist schon fast egal, denn wie schon genau eine Woche davor fühlte ich mich ein wenig überfordert mit all den Eindrücken und Details. Das kann unmöglich alles geplant worden sein, dachte ich mir. Ich werde an dieser Stelle auf Details verzichten und solche dann eher in Gesprächen verraten. Es war jedenfalls sehr außergewöhnliches Theater.
Einen späten Stopp bei REWE später war ich mit J. auf Foto-Tour durch die Stadt unterwegs. Den ersten Halt machten wir im Lindenpark, wo ich Fledermäuse selten so aufdringlich erlebt habe. (Fast schon erschreckend, wenn die auf einen zu fliegen.) Als das Tageslicht schon schwand, erreichten wir die Südstadt, wo ich mich an meine eigenen Fotografier-Versuche erinnerte. (Damals noch vor Zeiten dieses Blogs, als Student, mit Fuji-DigiCam und S. als Berater.) Bereits damals mochte ich die Ecke an der Chemie, wo Bäume nachts angestrahlt werden. Nun habe ich endlich einen (besser belichteten) bleibenden Eindruck davon. Und ebenfalls beeindruckt war ich von den Neubauten der Physik, die scheinbar kurz vor ihrer Eröffnung stehen. Außerdem fiel mir auf, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr in der Südstadt-Mensa war. Ein weiterer Halt war an der Fußgängerbrücke zur Stadthalle, bei dem man die Straßenkreuzung gut im Blick hat. Verwundert trafen wir dort auf angeschwipste Teenager, die scheinbar auf Party-Tour waren. (Letzter Schultag vielleicht?) Weitere Highlights waren die zweifache Begegnung mit Igeln, der unglaublich zeitversetzte Nachrichtenaustausch mit S. und das Treffen am Doberaner Platz zur späten Stunde mit fröhlichen Menschen aus Mexico.

13.06.15 : Das Wochenende begann für mich mit Planänderungen. Kein Einkauf, stattdessen eine Tour zur Südstadt-Mensa – und das bei Sommerwetter der etwas unangenehmen Art. Eine Stärkung später ließ sich noch ein Eis bei VEIS mitnehmen, bevor ich erpicht war, mich für den Studiokurs vorzubereiten. Die 4 Stunden ließen meine Stimme ganz schön an ihre Grenze stoßen. Danach war ich eine Weile am Krächzen. Mit G. sorgte ich für Abendessen, welches wir gerade noch rechtzeitig vor einem immensen Wolkenbruch retten konnten. Währenddessen waren auch Kollegen anderer Vereine in der Frieda 23 mit Technik beschäftigt. Und ich lernte einen entspannten Mitmacher der Nighttraxx-Redaktion kennen.
Die Option, noch ins Peter-Weiss-Haus zu gehen, lehnte ich ab, und auf dem Heimweg traf ich noch auf J. und I., die mich wiederum zum Zwischenbau-Besuch überreden wollten. Nein, nein, Schlaf sollte es sein.

14.06.15 : Eine gute Entscheidung. Denn sonst wäre der Start in den Sonntag wohl unangenehmer ausgefallen. Gegen 11 Uhr war ich im Freigarten zum “Freimarkt” (Flohmarkt) und bekam eine Sonnenbrille geschenkt. Vom Zeitplan her musste ich aber bald los, denn LOHRO-Charts-Pflichten erforden rechtzeitiges Vorbereiten. Mein Co-Moderator K. war auch schon da. Die Sendung ließ uns zwar an Stellen etwas ins Grübeln kommen, verlief sonst aber gut. Im Anschluss probierte ich mich erstmals an veganen Pancakes, die an und für sich schon genial einfach sind, aber mit Mango-Apfelmus noch eine Klasse besser sein können. Das Techniktreffen nahm ich erst zum späteren Nachmittag wahr, weil ich davor noch mit J. in der KTV unterwegs war. Am Abend kochte ich Himbeerpudding, den man laut Anleitung ohne Milch zubereiten kann. Ich nahm dennoch Milch. Das Ergebnis war okay. Später wuselten einige von uns noch in den Hackspace. Und für mich war der Tag dann auch irgendwann lang genug.

15.06.15 : Für den Wochenstart kündigte sich der Schornsteinfeger an, um die Rauchmelder abzulesen. Dies tat er dann auch etwa 10 Minuten vor dem angekündigten Zeitraum. Warum auch nicht? Musste ich eben nicht warten. Der Arbeitstag war durch zwei Ereignisse außergewöhnlich: zunächst war der ehemaliger IT-Leiter zu Besuch und dann wurde zum Abend gegrillt (inklusive inoffiziellem “Salat-Battle”). Leider blieb mir für Letzteres nicht so viel Zeit, da ich mit K. verabredet war. Ich traf sie (nach einem kleinen Umweg) mit I. am Hafen. Wir gingen noch im KTC einkaufen, wo ich im Bioladen zwischen den ungewöhnlichen Limonaden den wohl bedeutungsvollsten Fund des Monats machte. Es gab Wostok in der Sorte “Aprikose & Mandel”. Als wir uns bei K. zum Basteln einfanden, konnte ich meinem Geschmackserlebnis kaum trauen. Fast wie Marzipan als Brause. Krass. Nicht ganz so krass war das zeitaufwendige Gestalten eines Geburtstagsgeschenks, von dem ich mir nur erhoffte, dass es unversehrt bleibt und gut ankommt. H. kam auch noch vorbei und erfreute uns mit dem Musik-Shuffle ihres Rechners, bei dem aus meiner Sicht nur noch etwas John Mayer fehlte. 😛

16.06.15 : Müde machte ich mich früh auf zur Arbeit, von dort aus zum Sport und von dort aus nach einem flinken Abendessen auf zum “Campus-Quiz” in der Ulmenstraße. Der Andrang war ungeahnt groß. Die Moderation wurde von M. übernommen, der auch ein paar lustige Sprüche auf Lager hatte. Und für unser Team reichte es nicht für einen Gewinn. Spaßig war es trotzdem. Und ein bisschen triviales Halbwissen werde ich von dem kalten Abend bestimmt auch noch behalten.

17.06.15 : Der Mittwoch hätte ziemlich routiniert verlaufen können, wenn mein Kollege R. nicht überraschend mit dem Fahrrad-Deal vorangeschritten wäre. Zunächst fühlte ich mich aufgrund Bepackungsgrad etwas überfordert, konnte dann allerdings mit J.’s Unterstützung mein neues Fortbewegungsmittel vom Reperaturladen abholen und im Keller verstauen… und war dann immer noch rechtzeitig beim Treffen der Musikredaktion. Es gelang mir doch tatsächlich, jeden Vorschlag von der Mehrheit abgesegnet zu bekommen. Dabei wollte ich erst gar nichts vorschlagen. Fast im Gegenzug dafür änderte sich mein Plan für den Freitag. Weitere Stopps des Abends betrafen J. und den Hackspace, was meinem Versuch, etwas für den Schlafausgleich zu tun, in die Quere kam.

18.06.15 : Entsprechend unschlüssig war ich am Donnerstag, ob ich es am Abend noch in die Stadt schaffen wollte. Immerhin traf sich dort ein nette Runde zum Kinobesuch. Irgendwann am Nachmittag fiel dann die Entscheidung. Ich war noch kurz bei LOHRO restliches Mango-Apfelmus vernichten und dann auf dem Weg in die Stadt, wo ich U., G., R., N. und zwei neue Gesichter ins Kino begleitete.
Jurassic World ist so in etwa der Neuaufguss von Jurassic Park für eine neue Generation. Zwar wurden Handlungselemente minimal verändert bzw. modernisiert und noch (aus meiner Sicht unnötiges) 3D draufgepackt – das Endergebnis bleibt jedoch ziemlich gleich. Ich hätte mir (aus Nostalgiegründen) mehr Gänsehautmomente gewünscht, was vielleicht ausbleibt, wenn man schon drei solcher Filme im Kino gesehen hat. Unschön fand ich die vielen (altbekannten) Klischees und die Tatsache, dass die Dinosaurier trotz fortgeschrittener Effekt-Technik irgendwie künstlich wirkten – zusätzlich zu den offensichtlichen Green-Screen-Szenen. Was bleibt, ist eine blasse Erinnerung an die Faszination des Originals, die der Film kurzzeitig weckt, aber nicht nachbilden kann – und die Vorahnung, dass ein weiterer Teil der Serie so gut wie nichts Neues bieten kann. (7/10)

19.06.15 : Dank der Planänderung für diesen Freitag durfte ich zwar nicht allzu früh, aber immerhin noch früh genug aufstehen – ausreichend früh, um die ersten Weckruf-Nachrichten zu vernehmen jedenfalls. Überrascht stellte ich im Büro fest, dass ich nicht der Erste war. Gegen Mittag erfuhr ich von einem Studiogast für den Beatbetrieb, den ich mit allerhand neuer Musik ausgestaltete. Kaum war die Sendung vorbei, eilte ich schon wieder durch die Stadt. Mal im Familien-Kontext, oder wegen Sport oder wegen Einkauf. Erst am fortgeschrittenen Abend hatte ich das Gefühl, zur Ruhe zu kommen. Überraschend war Z. wieder in der Stadt, und so ergab sich eine heitere Runde – mit Neuigkeiten und Reminiszenzen. Der Regen hielt uns nicht ab, in der Nacht noch den Ort zu wechseln. Da Stadtkind und Warmbad nicht mehr so glücklich über Kundschaft waren, sollte es eben der Pleitegeier sein. (Ein Schlaf-Nachholen wurde abermals verschoben.)

20.06.15 : Das Ausschlafen hätte erholsamer sein können. Aber so ganz glücklich war ich mit der Länge der Schlafphase nicht. Noch kurz die neuen Treter ausgepackt und schon ging es in die Stadt, wo eine Familienfeier in der Osteria (Radisson) stattfand. Einige Gesichter hatte ich schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wieder erkennt man sich ja trotzdem. Das Buffet war okay bis gut, für den Ruf der Lokalität allerdings eher enttäuschend. Während des Mittags wurde ich von S. und K. kontaktiert zwecks Abendgestaltung. Erstere hatte Freikarten fürs Theater und Zweitere wollte an den Strand (Warnemünde). Wirklich reizvoll fand ich beide Optionen nicht. Nach der Familie kam die Technik. Mit kleiner Verzögerung begann ein weiteres Techniktreffen in den LOHRO-Redaktionsräumen. Thema unter anderem: ein Server, der besuchsweise vorort bedient werden konnte. Ich widmete mich ein paar Windows-Rechnern.
Dann wurde es Zeit für meinen allerersten Besuch im Volkstheater Rostock – zur Premiere von “(No) Satisfaction”, einem Stück über die Wahrnehmung früherer Formen der Unterhaltungsmusik in der DDR. Klingt öde, wurde allerdings ziemlich gut umgesetzt – bis auf das abrupte Ende vielleicht. Für die Feierlichkeiten im Anschluss nahmen S. und ich uns nicht viel Zeit, da wir noch einkaufen (quasi in letzter Minute) und was essen wollten. Einen REWE- und El-Waleed-Besuch später, überlegten wir noch, inwiefern der Tag zu Ende sein sollte. S. schlug den direkten Heimweg vor, ich hingegen ging nochmals zu LOHRO, wo ich mehr oder weniger Zeuge einer weiteren Sternradio-Sendung wurde.

u_bird_2015_fete-hro21.06.15 : Ich war kaum vom Sport zurück, da meldete sich auch schon K. wegen der Übergabe des Geburtstagsgeschenks für S., was dann auch just eine Stunde später stattfinden sollte. Ich denke, ihr gefiel das “Kunstwerk” sowie mein Geschenk. Wir saßen eine Weile in der Küche, die Runde beschloss den Aufbruch Richtung Strand, und ich ging zu LOHRO, von wo aus ich ein paar Musikredakteure zum Auftakt der “Fête de la Musique” zum Margaretenplatz begleitete. Endlich ergab sich damit für mich die Gelegenheit, u.bird live zu erleben. Und eben jene Band war aus meiner Sicht ein Highlight. Während der Umbauphase ging ich mit G. zu VEIS und freute mich sehr über die Tatsache, dass die Sorte “Weiße Schokolade / Matcha” wieder im Angebot war. Zudem kostete ich erstmals “Tonka”-Eis, was mich an Kaffee- bzw. Gewürzkekse erinnerte. Weiter ging es zu anderen Bühnen in der KTV, deren Darbietungen nicht so ganz meinen Geschmack trafen. Im PWH gab es bei unserer Ankunft gerade eine kleine Kapelle, die Cover-Versionen spielte, und einen Burger-Stand, der 1A vegane Burger im Angebot hatte. Später gesellten sich noch H. und J. zur Runde, und wir teilten uns gewissermaßen auf. Zunächst sättigten mich Kartoffeldippers beim Vegangster und danach noch eine Kugel Schokoeis von VEIS. Und wieder ging es eine Runde um den Kiez, vorbei an Bühnen, die meine Aufmerksamkeit nicht so ganz halten konnten – bis zum PWH, wo ich unter anderem eine Wette verlor und auf S., C., M., S. und K. traf. Bei LOHRO holte ich noch ein paar Sachen ab, konnte den Kollegen des Phlegmaexpress behilflich sein, widmete mich in Windeseile meinem Blog-Projekt und war dann schon auf dem Weg in den Hackspace, nur um von dort aus wieder Richtung Stadthafen und dann KTV unterwegs zu sein.
Ich weiß nicht, wie diese Kurzfassung wirken mag, aber ich war am Ende des Tages… müde.

Es verbleibt über 2920 Wörter später (, die nicht alle in einer Session geschrieben wurden)
F.

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Logbuch : Ostern 2015 und so weiter

April 18, 2015

Oje, was ist wieder Zeit vergangen… Ich habe hier ja noch nicht mal Ostern abgehandelt.

malerei_apr1504.04.15 : Die Planung fürs Oster-Wochenende wurde zugunsten eines Brunches etwas angepasst. K. lud ein und es wurde massig aufgefahren. Neben den Köstlichkeiten wurde ein Bild kollaborativ gemalt. Außerdem gab das Wetter Sonnenschein her. Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg in die Heimat, wo ich abends etwas unter dem mässigem TV-Programm litt.

05.04.15 : Ostersonntag 2015: ein schöner Tag. Wir begannen mit Frühstück und Geschenken, bekamen Besuch und spazierten am Strand. Zum Abendessen gab es Lamm mit leicht missglückter Soße. Erheiternder war hingegen das Unterhaltungsprogramm mit ganz vielen Star-Trek-Filmen. Als ich “Nemesis” (den 10. und letzte Film mit der TNG-Crew) sah, wurde ich ein wenig melancholisch. Gefallen hatte mir der Teil nie, aber die Harmonie der Besatzung war ein Plus, welches so schnell nicht wieder dargeboten werden kann.
Anmerkung: Ha, erst im Nachhinein fällt mir ein, dass der 5.4. sogar “First Contact Day” ist. Gut geschalten, Kabel 1.

06.04.15 : Am Vormittag erreichte mich ein Mail von K., die mich auf eine neue Graphic Novel aufmerksam und damit auch neugierig machte. Und so las ich in den nächsten paar Stunden “The Sculptor” von Scott McCloud, was mich wegen der Thematik sehr nachdenklich werden ließ. Ich kann mir das Werk sehr gut als Film vorstellen. Und dann können die Macher auch gern den Kommentar von Neil Gaiman dazu verwenden: it will break your heart
Am Abend fuhr ich wieder in die Start, machte noch etwas Sport und befasste mich mit meinen Musikrecherchen.

07.04.15 : Der Start in die Arbeitswoche verlief okay. Einen gemeinsamen Ausflug zum “All you can eat”-Buffet musste ich leider absagen. Dafür besuchte ich S. am Abend, um bei ihr einen Krimi von Fußballspiel zu gucken. Wie ich mich doch bei Verlängerung immer ärgern könnte. Na wenigstens gefiel uns der Ausgang des Spiels.

08.04.15 : Am Ende dieses Tages war mein Kopf sprichwörtlich am Dampfen. Denn nach einem überlangen Arbeitstag zog sich auch der Hackspace-Workshop zur Shell in die Länge. Informativ war es dennoch sehr.

09.04.15 : Als ich am Donnerstag von der Arbeit nach Hause kam, genehmigte ich mir erst mal eine Portion Schlaf. Danach etwas Essen und viele schöne Comics – unter anderem eine neue Ausgabe von Saga.

10.04.15 : Eigentlich war ein Wochenend-Ausflug nach Hamburg geplant, den ich aus Zeitgründen allerdings nicht wahrnehmen konnte. Dafür gönnte ich mir wieder Schlaf nach der Heimkehr. Am späten Abend aß ich was und ging dann zu S., die eine lustige Runde eingeladen hatte, um von da aus zum JAZ zu gehen. Ich entschied mich jedoch für den Stadtpalast, weil dort Secret Sugar auflegten. Der Tag (bzw. die Nacht) endete mit 3 Stunden ununterbrochen auf der Tanzfläche und einem netten Gespräch. Auf dem Heimweg sah ich bereits die Bäcker-Vorbereitungen für Samstag.

rainbow_apr1511.04.15 : Ich stand am späten vormittag auf, ging erst einkaufen und dann zum Sport. Danach legte ich mich wieder schlafen. Am abend stand ich erneut auf, ging wegen (teuren) Sesamsamen einkaufen und dann zu S., wo gemeinschaftlich gekocht wurde. (Auf dem Weg dahin nahm ich erst einen mittelschweren Regenschauer mit und hatte dafür die Gelegenheit, mir vom Regenbogen den Weg auf der Doberaner Straße weisen zu lassen.) Nebenbei verabredete ich mich mit J., bei der ich am späteren Abend erstmals den NRG-Drink von Eko Fresh (aus der Tüte) probierte.NRG_Eko Außerdem gab es schöne Musik. Irgendwann gegen 1 brachen wir auf zum Stadtpalast, wo wieder ausgiebig viel Bewegung geboten wurde.

12.04.15 : Mein Sonntag in einem Wort: Schlaf. Am Abend konnte ich mir bei S. leckere Mitbringsel aus Hamburg abholen, ging zum Treffen der IT-Gruppe, welches mir produktiv vorkam, und sagte auch im Hackspace kurz hallo.

13.04.15 : Mein Montag: Arbeit, die 2015 MTV Movie Awards und Recherchen.

14.04.14 : Mein Dienstag: Arbeit, Sport, Treffen des Redaktionsausschusses. Letzteres wurde dank einer großen Portion veganem Eis (Kokos und Haselnuss) sowie Apfelschorle ungemein aufwertet.

15.04.15 : Mein Mittwoch: Arbeit und Hackspace. Es gab wieder einen Workshop – zum Thema Kanboard. Außerdem wurden uns Osterleckereien geschenkt.

16.04.15 : Mein Donnerstag: Sport, Arbeit und PubQuiz im Irish Pub. Mir (als ehrenamtlicher Musikredakteur) fiel der Name des Sängers der Smiths sowie der deutsche Rapper um Jan Böhmermann nicht ein. Dafür konnte ich bei anderen Fragen weiterhelfen. Resultat: Platz 5.

17.04.15 : Mein Freitag: Arbeit, Abendessen im Vegangster, Ausflug in die Innenstadt (wo ich Kinokarten für den zweiten Avengers-Film erwarb), kurzes Schock-Erlebnis durch erstmaliges Aussperren zu Hause, ein paar Folgen “Marvel’s Daredevil” und ein Besuch im Pleitegeier.

Es verbleibt rastlos
F.

Logbuch : Workshops mit Ach und Krach

April 4, 2015

Oje, was ist schon wieder Zeit vergangen…

22.03.15 : Kühl und sonnig war das Wetter, als ich mich zum Brötchenholen aufmachte, was in der Heimat gern mit einem kleinen Umweg über die Strandpromenade aufgewertet wird. Tagsüber versuchte ich, weitestgehend nicht an irgendwelche stressigen Dinge zu denken. Das Negativ-Highlight des Tages war definitiv eine Heimfahrt mit doppelter Zeitdauer. Stichwort Schienenersatzverkehr. Auf der ersten Teilstrecke erfreute ich mich an Live-Versionen von Tina Turner. In Stralsund belohnte ich mich mit einem Comic-Paperback, ein sehr sehr seltenes Ereignis mittlerweile. Und auf der zweiten Teilstrecke las ich die deutsche Version des Warren-Ellis-Runs des jüngsten Volumes von Moon Knight, der sich dank kreativer Autoren mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere aus dem Marvel-Universum gemausert hat. In Rostock beendete ich die Woche mit einem Besuch im Hackspace.

23.03.15 : Der erste Urlaubstag des Jahres und ich stehe früh auf. Der Besuch beim Arzt ähnelte erneut einem Boxenstopp. Nur leider scheine ich bei den Kilometer-Wegen durch die Stadt ein Handtuch verloren zu haben – oder etwa nicht? Ich kann das aktuell nicht so genau sicherstellen. Nach etwas Zusatzsport genehmigte ich mir herrlich viel Schlaf. Danach ging ich eine Weile in die Frieda 23 und war dann auch schon wieder zu Hause für ein wenig Infotainment und Bloggerei.

24.03.15 : Urlaubstag 2 begann mit… Schlaf. Dann ein wenig Zeitvertreib beim Radio. Der reguläre Sport-Termin. Und am Abend beschäftigten mich ein paar Recherche und Grafik-Dinge. Ein Resultat war unter anderem das neue Logo des Kulturkonzentrats.

25.03.15 : Urlaubstag 3: Vegane Kost sollte den Start in den Tag erleichtern. Mein erster Besuch bei VEIS, dem Veganen Eisladen in der KTV, kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Dazu waren die Sorten zu lecker. Im Anschluss besuchte ich mit J. einen Fahrrad-Laden und war ob der Preise ein wenig gehemmt, was so eine Neuanschaffung angeht.
Zwar habe ich zum diesjährigen Tolkien Day erneut nicht wirklich etwas zur Kenntnis genommen, dafür jedoch den diesjährigen Waffle Day gut geplant. Dank J. hatte ich gleich zwei vegane Rezepte zur Hand und dank G. ein Waffeleisen. Das Öl ersetzte ich durch (teures Bio-)Kokosfett. Dadurch wurden die Waffeln schön knusprig. Aber einen Nachmittag lang Waffeln-Backen reichte mir dann auch.
Zum Abend gab es wieder ein heiteres Treffen der Musikredaktion mit anschließendem Auswerten des Deutschland-Spiels und einen Besuch im Hackspace, der leider weniger produktiv verlief als erhofft.

26.03.15 : Am Donnerstag genehmigte ich mir eine Radio-Schicht… am Nachmittag. Mit entsprechend viel Zeit zur Vorbereitung, was hilfreich ist, wenn man Studiogäste erwartet. Zum Abend bereitete ich einen Filmabend vor. Und später ging es noch zum Cafe Marat.

27.03.15 : Zum Urlaubsende bot es sich für mich an, wieder im LOHRO-Tagesprogramm aktiv zu sein. Dieses Mal endlich wieder im Beatbetrieb, einer Sendung über Musik. Passend zum Sendetermin war mein Plan, einen Quartalsrückblick zu machen, was mir sehr viel Spaß bereitete. Es gab sogar ein-zwei positive Rückmeldungen von Bekannten darauf. Für den Abend stand ein Hackspace-Workshop auf dem Plan, bei dem es um verschlüsselte Kommunikation ging. Aus meiner Sicht wurde dieser sehr gut angenommen. Danach kochte ich mit J. Nudeln (mit feuriger Sauce) und auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Pleitegeier.

28.03.15 : Für den Samstag war ebenfalls ein etwas volleres Programm auf dem Plan. Zunächst erledigte ich ein paar Besorgungen, bevor ich mich mit K. und J. zum Stadtbummel auf dem Dobi traf. Ein paar Stunden und Kilometer später saßen wir bei VEIS, wo ich erstmals ein Veier-Brötchen probierte. Dann fuhr ich mit K. nach Schutow, wo sie ein Fahrrad fand, und ich eher nach Haushaltsdingen auf der Suche war. Als ich wieder zu Hause ankam, nutzte ich die Gelegenheit für… Schlaf. Am Abend war ich mit K. zum Dinner im Vegangster verabredet, bevor ich dann noch die Einladung zum Spieleabend bei S. war. Dort herrschte viel Heiterkeit, trotz des frust-nahen Spiels “Raus mit dir!”. Ach, und es gab lecker Pflaumenkuchen.

29.03.15 : Für jemanden, der dazu neigt, so Einiges zu planen, kam mir die Zeitumstellung selten so ungünstig in die Quere wie an diesem Tag. Ziemlich müde erschien ich bei LOHRO, wo ich zum einen B.’s ersten Moderations-Takes lauschte und dann mit einem Beitrag beschäftigt war. Am Nachmittag gab es ein Treffen der Technikgruppe, welches etwas unschön endete. Und später war ich noch im Hackspace.

30.03.15 : Den Wochenstart hatte ich mir aufgeweckter vorgestellt. So schleifte ich mich eher in den Montag. Erst die Montagsrunde beim Radio, dann ein etwas ungewohnt ruhiger Arbeitstag und schließlich etwas Sport. Zum Abend dann Infotainment und ein Musikblog-Eintrag.

31.03.15 : Irgendwie fühlte ich mich am Dienstagmorgen immer noch nicht ganz in der Woche angekommen. Der Arbeitstag verging schneller und anders als erwartet. Und nach dem Sport war ich wieder in eine Art Workshop eingebunden. Dieser war sehr zeit-intensiv, bevor es dann unerwartet für die Restrunde noch ins Crocodil ging.

01.04.15 : Ein wenig aufgeregt sollte der Monatswechsel für mich eine Änderung im Arbeitsalltag einläuten. Und noch bevor ich den Arbeitsrechner aufsetzen konnte, war ich in einem Workshop zu künftigen Themenfeldern. Am Abend wuselte ich zum Monatstreffen des Hackspace und half J. beim Rechner-Konfigurieren.

02.04.15 : An diesem Tag wurde ich an die Kniffligkeiten mit Linux erinnert, denn ein ungeschickter Mausklick ließ mich lange tüfteln, bis ich den Ausgangszustand wiederhergestellt hatte. Stichwort Unity. Am Abend fuhr ich als Ersatzmensch die Kultursendung, ging mit J. und K. erneut beim Vegangster dinnieren, stöberte mit K. und S. über den Nachtflohmarkt im PWH und probierte extrem leckeren Fruchtsaft bei K.

dj_set03.04.15 : Wirkliches Ausschlafen wollte ich mir nicht erlauben. Und so begann der Feiertag für mich mit Sport. Tagsüber bestand mein Tagesinhalt überwiegend aus einem Workshop um das DJ-Set. Dank der fachkundigen und freundlichen Anleitung vom Einen von Stereoscope lernte ich faszinierende Details um Hardware und Soft Skills. Für den Abend hatte ich noch ein paar Folgen “Modern Family” und Reste zu verwerten.

Es verbleibt irgendwie pausenlos
F.

Logbuch : und wieder ruft das Quizzen

Juni 18, 2014

Es ist eine ganze Weile her gewesen, dass ich (als früherer Stammtisch-Quiz-Teilnehmer) des teamgestützten Ratespaßes frönen konnte. (Na ja, der letzte spontane Einsatz war kurz nach dem diesjährigen St. Patrick’s Day.) Aber was war sonst?

12.06.14 : Zunächst sah es so aus, als ob ich vielleicht doch nicht mehr zum Campus Quiz gehen würde, aber eigenes Essen war dann doch noch gestattet. Und außerdem ging es dieses Mal nur durch zwei Fragerunden, welche allerdings lange gedauert haben. Ich freute mich, dass ich in der zweiten Runde sogar besser helfen konnte als davor. Und schließlich kam unser Team ins Stechen um Platz 2. (Ach ja, nach Runde 1 waren wir sogar Listenanführer.)
Zur Freude des Tages gingen wir danach noch in die Barke.

13.06.14 : Der Unglücksfreitag war auch für M. eher unglücklich, da die Sendung doch etwas suboptimal vorbereitet wirkte. Ebenfalls suboptimal fand ich die Absage von zwei Leuten, mit denen ich für einen Kinobesuch gerechnet hatte. Aber zumindest K. war schon da – und so konnten wir im Anschluss den Film „Boyhood“ auf dem Heimweg auswerten.
Kürzlich erfuhr ich von einem Zerriss, dass der Film unberechtigterweise von Kritikern als „Meisterwerk“ empfunden wird. Ich sehe in dem Film eigentlich nur ein sehr gutes Drama, dass auch trotz der Klischees und Nostalgie zu unterhalten vermag. Auf jeden Fall sehenswert. (8/10)

14.06.14 : Es sind Einstiege ins Wochenende wie dieser, die ich gern habe. Ausschlafen, Brötchen holen und in Ruhe frühstücken – ggf. mit einem Unterhaltungsprogramm. Am Nachmittag bummelte ich mit G. und P. über das KTV-Fest und betreute dann bei strahlendem Sonnenschein den LOHRO-Stand. Nach dem Abbau, machte ich mit G. erstmals auf zum Vegangster, um endlich einen Vöner zu probieren. Von dem Geschmackserlebnis hatten mir mindestens zwei Freunde positiv berichtet. Und was kann ich nun zum Snack sagen? Na ja, Geschmackssache. Eine wirkliche Alternative ist es für mich aktuell nicht. Aber immerhin hat die Speisekarte dort noch jede Menge anderer Gerichte zu bieten. Danach lauschten wir noch ein wenig der Live-Musik (oder abwechselnd dem Getrommel) am Brink. Als es frisch wurde, zogen wir uns zurück. Ich verfolgte noch das eine Fußballspiel – in der zweiten Halbzeit dann überwiegend via Twitter, wo der von mir geschätzte Autor Warren Ellis ordentlich Kommentare zum Besten gab.

15.06.14 : Das Aufstehen war für einen Sonntag schon mal angenehmer. Aber ich hätte auch schlimmer sein können. Zunächst verstaute ich mein Abendessen in der LOHRO-Küche, schaute mir kurz den Studiokurs von A. an und war dann schon wieder auf dem Weg in den Freigarten, wo ich mit K. und K. viele Leckereien im Rahmen des Open(F)Air-Brunchs kosteten. Und wieder kam die Sonne raus, und wieder saß sie mir im Nacken. Aber glücklichweise blieb das auch an diesem Tag folgenlos. Nachmittags stand wieder ein Treffen der Technikgruppe auf dem Plan, bei dem ich unter anderem mit dem Konfigurieren eines MoinMoin-Wikis befasst hatte. (Stichwort LDAP-Anbindung)
Ein paar Bugs später ergab sich noch eine Grillrunde beim Hackspace. Und dann sollte es beinahe wieder spät werden. Aber da die kommende Woche mir ein paar zusätzliche Erledigungen vorgab, bin ich zeitiger (als durchschnittlich) aufgebrochen.

16.06.14 : Einen Arbeitstag später konnte ich das Vorhaben eines Kinobesuchs knicken und auch das Fußballspiel (mit Schland) ging total an mir vorbei. Ich war froh, dass ich wenigstens für mein Blog-Jubiläum ausreichend Zeit fand.

17.06.14 : Der Tag begann früh, da ich vorm Aufbruch in die Stadt noch kurz ein Interview für einen Radio-Beitrag führte. Und auch der Abend sollte nicht langweilig werden, da ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte, fünf lokale Bands der Reihe nach auf der gleichen Bühne live zu erleben. Dies war erwartungsgemäß mit etwas Verzögerung verbunden, jedoch im Gesamtbild eine beeindruckende Vielfalt, die mich auf inspirierende Art Musikgeschmack im Allgemeinen hinterfragen ließ.

18.06.14 : Heute verlief so ziemlich alles wie letzten Mittwoch. Nur, dass ich nun weiß, wann wohl meine nächste Live-Sendung stattfinden wird. Ach, und auf der Musikredaktionssitzung wurden ein paar sehr schöne Lieder vorgestellt.

Es verbleibt zur Abwechslung irgendwie zuversichtlich
F.