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Logbuch : ein kurzer Monat mit kurzen Nächten (Feb’18)

April 25, 2018

Schande über mein Haupt. Bloggen fällt mir tatsächlich schwerer als gedacht. Zusammen mit dem Wunsch, hier chronologisch zu bleiben, ergibt sich eine kleine Spirale der Komplikation. Vielleicht probiere ich bald noch andere Ansätze…

Und sonst so? Erinnert sich von euch noch jemand an den Februar?

04.02.18 : Also an diesem Sonntag konnte ich einigermaßen ausschlafen und hatte abermals einen Bummel in den Ort, um an frische Brötchen zu kommen. Ein üppiges Frühstück später beschäftigte ich mich mit Filmen. Am Nachmittag half ich einer Nachbarin mit Computerdingen und am Abend zog es mich wieder zurück ins Stadtleben.

05.02.18 : Die Ferienzeit erwischte mich mal wieder unverhofft zum Wochenstart. Die Bahnen fahren dann leider mal anders. Für den Abend rappelte ich mich abermals für einen Kinobesuch auf – mit kurzem Umweg über den Fernkost-Laden. Grund: Flipz. (Oh, wie hatte ich die Teile vermisst.) Zu “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” hatte ich mich ja letztens schon geäußert. Ein absolut empfehlenswerter Film! Danach widmete ich mich noch ein paar Dateien.

06.02.18 : Nach dem Bürotag nutzte ich die Zeit für ein wenig Schlaf, sportlicher Betätigung sowie Einkäufen. Schließlich begab ich mich zwecks Nachbereitung noch zum Lokalradio.

07.02.18 : Oh, was ein Mittwoch. Da kann ich gleich zum Abend springen: Telefon-Interview mit miirtek, Treffen der Musikredaktion, Vereinsstammtisch im Marat und dann… ein Konzert der Moscow Death Brigade im JAZ, gefolgt von einer Auswertung im Molli… Das erlebe ich nicht jede Woche und damit kann ich gut leben.

08.02.18 : Dass so ein ausschweifender Abend mit am Folgetag den Wunsch nach mehr Schlaf bescheren würde, dürfte verständlich sein. Und so teilte ich meine Freizeit entsprechend auf. Schlaf hier, ein Besuch beim (wohl ersten) “Mediensnack”-Treffen des JMMV, Sport und abermals eine “Abend-Session” (Spätschicht) bei LOHRO, um Audiomaterial zu schneiden.

09.02.18 : Möchte ich hier von meinem Arbeitstag berichten? Nein, daher wieder der Sprung in den Freizeitbereich, welcher mir kaum Zeit zum Verschnaufen gab. Einen angenehmen Start ins Wochenende bereitet mir eine Beatbetrieb-Radiosendung. Ich versorgte mich mit allerlei “Snackereien” und begab mich auf den Weg in den Zwischenbau, wo The Offenders aus Italien auftraten. Zwar ist es musikalisch nicht ganz so meine Richtung, aber die Stimmung war gut. Noch besser war die Stimmung im Peter-Weiss-Haus, wo unter dem Motto “Take Me Out” wieder abermals Klassiker aufgelegt wurden.

10.02.18 : So viel Trubel verlangt Ausgleich. Und den holte ich mir am Samstag mit viel Ruhe und wenigen Erledigungen. Am Abend war ich dann bei G. und traf Freunde.

11.02.18 : Auch der Sonntag ließ sich zum Ausschlafen nutzen. Na ja, so halb zumindest, da ich die LOHRO Charts mitmoderieren wollte. Danach bummelte ich mit G. zu VEIS (für ein heiße Waffel) und noch in die Innenstadt, um schon mal vorab ein paar Kinokarten zu holen. Zurück bei LOHRO beschäftigte ich mich noch ein wenig mit der Bemusterung und organisatorischen Dingen, bevor der nächste Treffpunkt das Arjun war, wo ich seit längerer Zeit endlich wieder indisch essen konnte. Gut gesättigt gingen wir dann zum Capitol.
Der Kinobesuch zum dritten “Fifty Shades”-Film (Fifty Shades Freed) bot letztendlich das, was zu befürchten war – Hochglanzoptik für dumme Dialoge eindimensionaler Charaktere und eine Handlung, die sich in einem Musikvideo zusammenfassen lassen würde. Von den langweiligen Intim-Details ganz zu schweigen. Eigentlich wirkt der Film wie eine Ohrfeige für alle, die es wagen, noch mit geringster Erwartungshaltung an dieses “Werk” heranzutreten. Den einzigen Bonus gebe ich für den Soundtrack. (2/10)

12.02.18 : Neue Woche, neues Glück – und bei meinem Glück ein paar neue Trainingsübungen, welche mich nach der Arbeit ganz schön fertigmachen konnten. Zur Belohnung eilte ich danach noch zu Sequential Art, wo doch tatsächlich die limitierte HC-Edition eines “Black Panther”-Bandes eintraf, den ich dort in der vergangenen Woche geordert hatte. Einen Stopp beim Fernkost-Laden später war ich wieder mit exotischen Oreos und bunten Fanta-Limos ausgestattet. Zu Hause verbrachte ich den Abend mit Leserei. Auch wenn der Comics-Serienstart von 1998 nun schon 20 Jahre her ist, wirkt die Geschichte sehr untypisch in ihrer Erzählweise und dabei schon wieder zeitgemäß. Ich wusste gar nicht, dass mit Autor Christopher Priest so einige Elemente vorgestellt wurden, die nicht nur die Zeit überdauerten, sondern darüber hinaus noch in der Verfilmung berücksichtigt wurden. (Fragt mich gern, wenn ich euch den Band ausleihen soll.)

13.02.18 : Eine ungeahnte Müdigkeit überraschte mich, als ich am Dienstag nach dem Arbeitstag nach Hause kam. Daher zunächst etwas Schlaf und noch ein Gang zum Sport. Und schließlich machte ich mich mit schöner Popmusik auf den Ohren auf den Weg zum Fördervereins-Stammtisch ins Café Marat, wo sogar schon bekannte Gesichter anwesend waren – darunter eine freundliche Systemausfall-Mitmacher-Gruppe. Es ist schön, einen Menschen wie K. nach langer Zeit wiederzusehen und fast instantan festzustellen, warum die Bekanntschaft eine wunderbare Bereicherung ist. Ua. ergab sich ein interessantes Gespräch über Musik im Allgemeinen und die Antilopen Gang im Speziellen. Dann wurde mit C. noch ein wenig “gebrainstormt”.

14.02.18 : Und jährlich grüßt der V-Day mein inneres Zynismus-Zentrum. Schön, dass ich damit nicht allein bin und es sich manchmal im Freundeskreis anbietet, diesen Anlass für einen gemeinsamen Abend zu nutzen. Wir schauten “Codename U.N.C.L.E.” (bzw. “The Man From U.N.C.L.E.”) – einen Guy-Ritchie-Film, den ich noch nicht kannte – oder eher, der mich damals nicht ins Kino locken konnte. Auch wenn für Fans von James Bond eine Menge Anlehnungen geboten werden, fand ich die Handlung nur bedingt spannend. Schöner war doch der Austausch mit S. und B..

15.02.18 : Ja, ach, so ein Zufall. Einen weiteren Filmabend hatte ich am Donnerstag. “Ex Machina” sollte es sein. (Nicht zu verwechseln mit der sehr guten Comic-Serie von Brian K. Vaughan.) Den Film hatte ich seit dem Kinobesuch damals nicht wieder gesehen. Entsprechend oft überraschte mich die Handlung. Ach, was ein packender SciFi-Spaß.

16.02.18 : Freitag Freutag: wieder eine Beatbetrieb-Sendung gefahren, mit Freunden zu Abend gegessen und dann ein Konzert besucht. Die Giant Rooks gaben sich in Rostock die Ehre… und ich gestehe, live sind die so gut wie RAZZ. Konnte ich da ohne Merch nach Hause? Äh, nein. 😛

17.02.18 : Zum Wochenende fuhr ich wieder in die Heimat – Kopf frei bekommen und so. Tagsüber lauschte ich unter Anderem dem Alternativlos-Podcast und konnte die Füß hoch legen.

18.02.18 : Auch der Sonntag brachte mich nicht aus der Ruhe. Sogar ein wenig Produktivität war drin: konkret hatte ich mein Zertifikat für Steuer-Dinge erneuert. Auf dem Heimweg in die Stadt machte ich einen Umweg zu VEIS, wo es leider keine Sandwiches mehr gab. Na ja, dann eben wieder eine Waffel. Am Abend ging ich mit G. wieder ins Kino – für einen weiteren “Original Sunday”-Beitrag.
“Black Panther” besticht zwar durch ein neuartiges Setting – in Verbindung mit einem Fantasy/Adventure/Spionage-Genre-Mix – und auch einer tollen Cast, hat mich dann aber im Kontext der Realitätsnähe gar geärgert. Ich würde meinen, man merkt diesem Film an, dass er aus nordamerikanischer Perspektive entstanden ist. Das mag zwar vorlagengetreu gehalten worden sein, stört mich bei einigen Aspekten aber dennoch. (Stichworte: Nationalismus und Geflüchtete) So bleibt es für mich ein Marvel-Film mit bitterem Beigeschmack. (7/10)

19.02.18 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Einkauf, Web-Gedöns.

20.02.18 : Am Dienstag gab es ein wenig Gesprächsbedarf mit Musikredaktionskollegen, der hoffentlich zu mehr Verständnis der unterschiedlichen Perspektiven führen konnte. Danach schnackte ich ein wenig mit K., der wieder in der Stadt war. Später am Abend schaute ich mir “The Shape Of Water” (oder “Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”) im Kino an. Dieser Film überzeugt mich eigentlich auf ganzer Linie, obwohl ich nicht mal Fan von solch Retro-Stories bin. Das will was heißen. (9/10)

21.02.18 : Für den Mittwochabend war ich weise und tankte noch etwas Schlaf. Grund: eine späte Sondersendung mit B. über Konzerte, Musikempfehlungen und Anekdoten. Hat Spaß gemacht, ging bis in die Nacht und kann in ähnlicher Form gern bald wiederholt werden.

22.02.18 : Auch dieser Wochentag wurde für meine Freizeit wesentlich vom Lokalradio geprägt. Stichwort: Medienrechtssschulung. Uff, was da alles so an Erkenntnissen auf den geneigten Radiomachenden in dieser Region einprasselte. Es wirkte schon fast verstörend und sorgte für einige Nachbereitung. Schön, dass mir dennoch ein zeitiger Weg ins Bett gelang.

23.02.18 : Was mache ich so in meiner Freizeit an einem Freitag wie diesem? Erst mal schön bei Vero registriert, einem Netzwerk, dessen Sinn sich mir lange Zeit nicht erschließen sollte. Außerdem sicherte ich mir schon vorsorglich ein Ticket für ein Dezember-Konzert. Einfach mal zehn Monate im Voraus die Abendbeschäftigung verplanen. Kann ich. Zudem wieder einen Beatbetrieb gefahren und…  ach ja, ich daddelte seit gefühlten Ewigkeiten wieder mit meiner PS4.

24.02.18 : Nach etwas Haushalt war ich wieder am Wuseln… Grund: Leute treffen, Abendessen vorbereiten und dann schön weggehen – die präferierten Ziele waren der Geier und das PWH.

25.02.18 : Ich schlief tagsüber bis in die Nachmittagsstunden und gönnte mir ein kalorienreiches “Frühstück” bei VEIS. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hackspace.

26.02.18 : Ich nahm einen halben Tag frei, um… wegen Vereinsdingen einen Notartermin wahrnehmen zu können. (Ist das Engagement, oder was?) Eine interessante Erfahrung, wie das so abläuft. Am Abend ging ich ins Kino und schaute “Aus dem Nichts”. Den Film fand ich okay, wenn auch ein wenig unausgeglichen. (6/10)
Und wenn ich schon mal in der Frieda23 war, nutzte ich die Gelegenheit für spätabendliche Sendungsvorbereitung.

27.02.18 : Der Dienstag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, Schlaf und Sport.

28.02.18 : Ausnahmsweise gönnte ich mir einen Beatbetrieb am Mittwoch und wuselte gleich darauf gen Hackspace. Zum Dinner probierte ich “Pulled Pork Nuggets”. Meine Skepsis war berechtigt, denn die Teile schmecken nicht sonderlich. (Stichwort dröge) Dafür wurde es ein munterer Abend im Hackspace, weil doch noch einige Leute vorbeischauten, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Dann zum Monatsende noch ein schöner “Downer”, als ich nach Hause kam. Mit den fallenden Temperaturen fiel quasi auch meine Stimmung in den Minusbereich, als mir gesagt wurde, dass Dusche und Waschmaschine vorerst untersagt sind. Grund: vereiste Rohre und die Sorge, dass der Schaden größer wird. (Isolierung 0 : Winter 1) So etwas ist mir in meiner Zeit in Rostock nie passiert und ich meine, schlimmere Winterperioden durchstanden zu haben. Ich hoffe, das wird Nachbesserungen mit sich ziehen. Kann doch nicht sein, dass zwei Tage mit -10 °C und weniger in der Nacht die Gemütlichkeit flöten geht.

Es verbleibt gedanklich in einer sehr kalten Jahreszeit
F.

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Logbuch : then put your little hand in mine…

Februar 5, 2018

21.01.18 : Sonntage inklusive Ausschlafen sind schöne Sonntage. Am Nachmittag schaute ich bei LOHRO vorbei und widmete mich etwas der Musik-Bemusterung. Gegen Abend war mein Ziel der Hackspace. Als sich dort unter anderem H. und M. einfanden, kamen eher bizarre Gesprächsthemen (inklusive verstörender Internetsuchen) auf. Wie gut, dass die Hälfte davon wieder in Vergessenheit geraten ist.

22.01.18 : Nach einem verlängerten Arbeitstag rappelte mich noch für etwas Sport auf, erledigte sogar noch einen Einkauf und eilte nach dem Abendessen gen Café Marat, wo das LOHRO-Team beim Kneipenquiz doch tatsächlich den zweiten Platz erreichen konnte. (Es half sehr viel, bei der Bilderrätsel-Runde mit Alben-Covern konfrontiert zu werden.)

23.01.18 : Das Großereignis des Tages war eine abendliche Redaktionsversammlung, die über aktuelle Geschehnisse im LOHRO-Kosmos informieren sollte. Dass es auch belegte Brötchen geben würde, hat mich sehr überrascht und hoch erfreut.

24.01.18 : Auch am Mittwoch konnte ich mich nicht über mangelnden Freizeit-Ausgleich beklagen. Wie fast jeden Mittwoch saß ich am Abend im Kreise der Musikredakteure sowie weiterer LOHRO-Mitmachender und hatte meinen Anteil an den Abstimmungen über die nächste Heavy Rotation. Danach ging ich mit C. und D. ins Kino zu “The Big Sick”. Der Film überraschte mich aufgrund respektvollem Umgang mit den Charakteren sowie der doch angenehmen Humor-Dichte. Dass amerikanischen romantische Komödien so ein Level erreichen können, kann ich mir nur mit der starken Beteiligung des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani erklären. (8/10)

25.01.18 : Ich hätte wohl am Vorabend nicht so lange mit C. im nasskalten Wetter über Filme und Comics reden sollen, denn ich fühlte mich am morgen doch etwas unwohl. Und dabei konnte ich mal etwas später zur Arbeit, weil es einen Abendtermin gab. Auf dem Heimweg erledigte ich noch einen Einkauf und war verblüfft, wie anders der Aldi im Neptun Center seit der Umbauarbeiten nun aussieht. Nach ein wenig entspannter Auszeit mit Salat machte ich mich auf den Weg ins PWH, um Otterwechsel und Die Gruppe König live zu erleben. Erstere überraschten mich mit vorgelesener Lyrik und erwiesen sich leider nicht als die “Anheizer”, wie ich es erhofft hatte. Und der Haupt-Act wirkte nach zwei Liedern wie eine Enttäuschung, weil deren Kunst so unausgereift daherkam wie deren Logo und Name. Na ja, es ist nur meine bescheidene Meinung. Nebenbei traf ich auf viele bekannte Gesichter – darunter J., mit der ich gleich zum Radio gehen konnte, um eine weitere entspannte “LOHRO Late Night” zu fahren.

26.01.18 : Falls sich jemand wundert, wie ich spät abends moderieren kann und am nächsten Tag zur frühen Stunde wieder munter und mit froher Gesinnung der Erwerbstätigkeit ohne Spuren nachgehen kann… dem ist nicht so. Mit anderen Worten: Der Tagesverlauf war schon mit Anstrengung verbunden. Die Beatbetrieb-Sendung stellte ich routiniert mit einer Mischnung neuer Lieder zusammen. Zur Belohnung gönnte ich mir abends noch einen Besuch beim Fernkost-Laden. Dann verzögerte sich meine Planung mit Sport, Abendessen und Entspannung. Aber zur Rezensionssichtung von “Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille” und ein wenig Daddelei mit PS4 kam ich dann doch noch. Ein paar Stunden später sah ich mich mit der Tatsache konfrontiert, das Wochenende irgendwie schon vor dem Ausschlafen begonnen zu haben.

27.01.18 : Als ich irgendwann am frühen Nachmittag meinen Tag begann, war mir eher nicht nach großer Erledigungstour. Ich riss mich zusammen und ging los. Erster Stopp: der (neue) TEDi-Laden in der Doberaner Straße, der leider nicht das hatte, wonach ich dort seit Wochen schon suchen wollte. Stopp 2 betraf die Innenstadt. Dort war es – wie zu erwarten – voller Leute. Eine größere Tour nach Toitenwinkel und Dierkow später, fand ich mich abermals in der Innenstadt wieder. Ziel: Adapter bei Saturn kaufen. Es scheiterte an meinen Ansprüchen. Dafür waren die Einkäufe bei DM und Netto erfolgreicher. Am Abend stimmte ich mich musikalisch auf das Konzert von Subbotnik im Stadtpalast ein. Mit jemanden wie C. hätte ich an dem Abend nicht gerechnet. Aber schön, doch noch ein paar bekannte Gestalten wieder zu treffen. Ich erwog, noch ins PWH zu gehen, entschied mich jedoch dagegen (und für mein Bett).

28.01.18 : Noch glücklich über meine weise Wahl vom Vorabend freute ich mich auf eine heiße Waffel bei VEIS – in diesem Fall mit Banana-Split-Eis getoppt. Von dort aus zog es mich zu LOHRO, wo das erste Treffen der TechnikGruppe in diesem Jahr stattfand. Durch L.’s Hilfe konnte ich mein VI-Wissen etwas auffrischen. Nebenbei scherzten wir mit der Literaturredaktion. Zum Abend fand ich mich wieder im Hackspace ein, um mit H. ein wenig zu plaudern. Viel Zeit hatte ich nicht, da ich noch zum LiWu wollte, wo die OmU-Vorstellung von “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” immens gut besucht war. Der Film ist ein Paradebeispiel für Drama mit sehr viel schwarzem Humor und überragend guter Besetzung. Nicht nur wegen Auszeichnungen oder Hype ein Film des Jahres.(9/10)

29.01.18 : Dieser Wochenstart verlief relativ harmlos – mit neuer Müsli-Sorte. Nach der Arbeit und etwas Sport verkroch ich mich zu Hause unter die Decke und schaute die Grammys. Tolle Show, aber die Preisvergaben erschienen mir teils fragwürdig. (In dem Fall dauernd Bruno Mars.)

30.01.18 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit (inklusive viel Stress), Sport (inklusive Zeitdruck), Vorstandstreffen (inklusive neuer Aufgaben), Sendungsvorbereitung (inklusive “Motivationsgetränk”) und die restlichen Folgen „The End Of The Fucking World“.

31.01.18 : Ein anstrengender Routine-Mittwoch mit Arbeit, Musikredaktion und einer späten warmen Mahlzeit (dank M.).

01.02.18 : Gleich zum Monatsbeginn stand eine weitere Kinokonzentrat-Sendung auf dem Plan, was mich nach einer 90-minütigen „Telko“ am Nachmittag etwas in Zeitdruck versetzt hat. Da sich J. angekündigt hatte, gestaltete sich das Unterfangen mit fünf Redakteuren im Studio als immens abwechslungsreich. Ich hoffe, die Beteiligten hatten ebenso viel Spaß wie ich. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit sehe ich die Kinoredaktion bei LOHRO gut eingespielt. Zum Abend beschlossen J. und ich, den minimalen Aufwand mit TK-Pizza zu fahren, damit wir ausreichend schnell weggeh-bereit waren. In der Zwischenzeit trafen S. und D. ein und wir schauten die Pilotfolge von „The End Of The Fucking World“ – quasi zum Anteasern der wenigen Nichtkenner. Als wir zum Dobi eilten, sahen wir die Bahn schon abfahren und gingen zu Fuß via Bebel-Straße zum Steintor, trafen S. wieder und machten uns auf zum JAZ, wo Waving The Guns (zusammen mit Pöbel MC und der Hinterlandgang) ihr Zusatzkonzert zum Samstagstermin gaben, was übrigens beides ausverkauft war. Ein überaus intensives Konzert – allein schon wegen der Bassleistung der Technik.

02.02.18 : Der diesjährige Murmeltiertag stellte mich vor neue Herausforderungen. Zunächst mit doch krass kurzer Nacht einen halben Arbeitstag allein überstehen. Dann galt es, zwei Interviews vorzubereiten, sowie noch ein paar aktuelle Songs (inklusive dem obligatorischen Klassiker des Tages) für den Beatbetrieb rauszukramen. Eine kurze Schlafpause musste auch noch irgendwie eingeschoben werden. Und nebenbei sagte J. für den Abend ab. Schließlich wurde es Zeit für den Aufbruch am Nachmittag – erster Stopp: MAU-Club, wo ich nur wenige Minuten Zeit für Gloria hatte, da das Interview noch bis zur Sendung zu schneiden war. Dies gelang mir. Und kaum war ich beim Einpflegen der Dateien ins System erschien der Besuch – in Form von Milli Dance und Pöbel MC. (Welch Ironie, dass sich dieser “Jackpot” ohne mein Dazutun ergeben hatte.) Es gibt so Momente, die ich irgendwie gesondert abspeichern würde wollen. (Also abgesehen von einem Audio-Mitschnitt oder einem Foto.) Diese eine Beatbetrieb-Sendung zählt dazu. (Mal schauen, ob ich dazu je Feedback erhalten werde.) Wie soll man nach solch Ausnahmestimmung, die da in den Redaktionsräumen herrschte, wieder auf sein Alltags-Level runterkommen? Na ja, mit einer Portion Reis und der Aussicht auf die Jahresversammlung des Opennet-Vereins. Dank P. musste ich nicht in die Südstadt laufen. Und was hat sich die Campus-Gegend schon wieder verändert. Das Versammlung konnte mit nur geringer Verzögerung einigermaßen effektiv ablaufen. (Schätzt mal die Frauenquote.) Anders als in den Jahren davor konnte ich dieses Mal nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch ein Vorhaben hatte, um meine Tradition aufrecht zu erhalten. Schön, dass sich mit H., D. und M. noch Mitmachende fanden. Wir schauten nämlich “Groundhog Day”. (Ich weiß nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber nun ist es diese Zahl plus Eins.)

03.02.18 : Eine außergewöhnliche Premiere erlebte ich bei der Zugfahrt in die Heimat an diesem Samstag. Es ist mir in vielen Jahren Rostock-Rügen-Pendelei noch nie passiert, einen Anschlusszug verschlafen zu haben. Tja, an dem Tag hing ich nach der zweistündigen Zugfahrt noch eine ungeplante Busfahrt von Sassnitz über Prora ran. Was für ein krasser Ort ist Sassnitz eigentlich? Von vielen Stellen kann man die Ostsee sehen, wohl wissend dass dort “unten” kein Strand ist. Und doch macht mich die Gegend traurig, weil ich mich daran erinnern kann, dass es dort mal ein Gymnasium und ein Krankenhaus gab. Stichwort Abbau. (Ob der Tierpark auch wieder öffnen wird?) Im Tagesverlauf schaute ich Filme, kochte Essen und ließ mich vom TV-Programm berieseln, welches diese eine Dschungel-Sendung beinhaltete. Das sogenannte “Finale” empfand ich gefühlt nicht mal halb so unterhaltsam wie noch vor ein paar Jahren. (Yikes, es vergeht so viel Zeit.)

Es verbleibt aktuell in drei Vereinsvorständen
F.