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Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.

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Logbuch : wenig Sommer, viel Fest

Juni 29, 2014

Nachtrag zum 22.06.14 : Nebst verwaltungstechnischen Fragestellungen haben wir in der Technikgruppe durch kleinere Konfigurationsschritte einen aus meiner Sicht erfreulichen Sprung in Richtung Transparenz erzielen können. Stichwort Wiki. Das Migrieren der Daten war auch erstaunlich einfach.

23.06.14 : Auf einer Skala von 1 bis schwierig, würde ich den letzten Wochenstart als „geht so“ einstufen. Einen Arbeitstag später freute ich mich aufs Abendessen und die Tatsache, ein zweites Mal „X-Men: Days Of Future Past“ schauen zu können. Da ich die Handlung bereits kannte, konnte ich mehr auf die Details meiner persönlichen Highlights achten.

24.06.14 : Im Nachhinein betrachtet, ist das einzig Erwähnenswerte zum vergangenen Dienstag, dass ich am Abend viel Musik gehört und einen Radio-Beitrags-Text verfasst habe. Bei der Recherche half mir der betreffende Künstler sogar via Twitter-Replies. 🙂

25.06.14 : Der Mittwoch war wieder einer dieser Tage, bei dem ich nicht genau wusste, wann ich wieder nach Hause kommen würde. Nach dem Treffen der Musikredaktion gab G. eine Runde im Pleitegeier aus. Anschließend gelang es mir trotz Ablenkung sogar, noch ein paar Thor-Comics zu lesen. Jedoch empfand ich die Geschichte eher als langweilig.

26.06.14 : Auch am Donnerstag folgte ich einer Einladung. Denn M. und ihre WG wollten zum WM-Spiel (mit Schland-Beteiligung) den Grill auf ihrem Hinterhof anwerfen. Das Wetter war auch anfangs sehr prima. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit setzte sich etwas Regen durch. Der Spaziergang vom Petridamm über den Stadthafen und die Wallanlagen in die KTV war dann aber wieder herrlich erfrischend und mit Sonnenschein ausgestattet.
Die Abendlektüre des Tages: Batman, dessen Hauptserie kurz vor dem Abschluss einer weiteren Maxi-Storyline steht.

27.06.14 : Meine Teilnahme am Treffen der LOHRO-Webgruppe war scheinbar eine gute Idee, denn so erfuhr ich Dinge, die mich trotz Relevanz sonst vielleicht nicht erreicht hätten. Und die Kommunikation ließ sich auch steigern. Stichwort Mailingliste. Am Abend zog es mich dann in die Südstadt zum Sommerfest der IEF, wo ich viele bekannte Gesichter wiedersah. Die Live-Musik war auch erfreulich gut. Im Gegensatz zum Heimweg. Denn es wurde kalt und finster.

28.06.14 : Was mich zum Start ins Wochenende früher als gewünscht aufstehen ließ, war die Erinnerung, dass ich S. für einen Gastauftritt in der Sendung „Pottkieker“ zugesagt hatte. Weil ich nicht genau wusste, inwiefern Vorbereitung erforderlich sein würde, traf ich vor der vereinbarten Zeit bei LOHRO ein. Überraschung: es war keine Vorbereitung fürs Interview notwendig. Die Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Archivieren von Mittschnitten, während um mich herum viel Gewusel im Kontext des interkulturellen Workshops stattfand. Und so lernte ich den Sendebetrieb von der anderen Seite des Mischpults kennen. Und wie ich es geahnt habe, bin ich lieber „Fahrer“ im Studio.
Anschließend ging ich mit P. spät frühstücken und einkaufen. Den Nachmittag erhellte ich mir mit Infotainment in Form von „Real Time“. Das Unwetter mit Hagel und Gedöns nahm ich nur peripher wahr. Ich las noch ein paar Loki-Comics.
Abends fand dann das große Sit-In bei G. statt, wo unter anderem der Playlist-Shuffle für Spaß sorgte. Den hatten die Katzen scheinbar weniger, weil sie wohl große Besuchsrunden noch nicht gewöhnt sind. Aber die Spiellaune kam dann doch irgendwie durch. Lustiges Detail am Rande: so schlimm waren die Rausschmeißer-Songs gar nicht.

29.06.14 : Heute konnte ich den Tag ganz ruhig beginnen. Als entfernter Helfer tat ich meinen Beitrag zur Unterstützung der Charts-Sendung bequem von zu Hause aus. Auch ein paar Aufräum-Arbeiten wollten erledigt werden – wie auch diese kleine Aufarbeitung der letzten Woche.

Ausblick: eine Reihe „ungewöhnlicher“ Termine fordern in der kommenden Woche mein Zeitmanagement-Talent heraus. Wie es ausgeht, steht hier dann wahrscheinlich demnächst.

Es verbleibt mit Appetit auf Karamel
F.

Logbuch : einen an der Waffel

Januar 20, 2013

Ich habe den Eindruck, dass sich mein Wochenrückblick allgemeine herrlich zum sogenannten „Bullshit-Bingo“ eignet. Hier ein paar Vorschläge für die Check-Liste: Kinobesuch, Couchsurfing-Treffen, Nahrung, Comics, Filme, TV-Sendungen, Arbeit, Schlaf, Ausgeh-Abend

Aber immerhin glaube ich nicht, mich trotz der „beschränkten“ Themen-Vielfalt zu wiederholen. Insofern… auf ein Neues:

Montag: Kino. Film: „The Sessions“ mit Helen Hunt. Meinung: beeindruclender Independent-Film. Mitnehmend, lustig und rührend – und dabei nicht laut oder aufgesetzt. (9/10)

Dienstag: Einkauf. Lese-Abend. Buch: „Gun Machine“ von Warren Ellis. Grund? Viele Comics schreibt der Autor nicht mehr und so wundert mich eben, woran er nun arbeitet. Bisher ist das Buch nicht besonders zu empfehlen.

Mittwoch: Kino. Film: „Django Unchained“. Meinung: kann man im Blog nachlesen. Und huch, war der Film lang. Da blieb nicht viel Zeit zum abendlichen Lesen, damit die Nacht nicht zu kurz wird.

Donnerstag: Couchsurfing-Treffen. Ort: Hemmingway. Highlights? Die Gesprächsthemen (inklusive dem einen oder anderen schlechten Witz), die Runde an sich und… Happy-Hour-Preise.

Freitag: Spätschicht. Dann Zugfahrt mit Lesestoff in Comic-Form. Unter anderem die aktuelle Batman-Ausgabe, in der es ein Aufeinandertreffen mit dem Joker gibt, welches wohl später mal als Klassiker zählen wird. Dazu ein Puhdys-Album. Oy, diese Musik verdient einen höheren Bekanntheitsgrad.

Samstag: Ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Wunderbar. Dann wieder ein Paperback aus dem „Zu Lesen“-Stapel. (siehe Sonntag) Endlich neue Folgen von „Real Time with Bill Maher“. Ein Einkauf, bei dem neue Köstlichkeiten entdeckt wurden.
Ich darf vorstellen, die „Oreo-Version“ einer Manner-Waffel. (Nö, ich bin mir für diese Schleichwerbung nicht zu schade.) Schmeckt vorwiegend „nur süß“, aber doch auch lecker. Dazu noch die gute Portionierung, wobei mir bei der ersten Kostprobe eher nach einer Großpackung gewesen wäre. (Ja, lasset mir ein Kilo von dem Zeug zukommen und ich dokumentiere meine „Challenge“.)

Wo war ich? Von Zuckerzeug zu Trash-TV. Na ja, für manche gibt es ohne das eine das andere gar nicht – im Sinne von Erträglichkeit. „Wetten Dass“ fing so öde an, dass ich nicht lange zögerte und „Little Miss Sunshine“ den Vorzug gab. Dieser geniale Film lief sogar werbefrei – yay!

Sonntag: Lese-Zeit mit „Mystique by Brian K. Vaughan – The Ultimate Collection“. So heißt das Paperback. Aber im Wesentlichen habe ich gleich die ganze (kurzlebige) Comic-Serie um diese Mutantin aus dem Marvel-Universum (X-Men-Abteilung) gelesen. War nett, mehr aber auch nicht. Da kann der Autor mehr. Zum Abend gönnte ich mir noch ein paar neuere Comics. Wolverine hat wieder eine neue Serie bekommen – diese sieht optisch gut aus, hat aber leider für meinen Geschmack inhaltlich nicht viel zu bieten. Anders sieht es aktuell bei „Thor“ aus. Der Serien-Neustart (unter dem Banner „Marvel Now“) sorgte sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch für episch frischen Wind. Mit anderen Worten: ich bin beeindruckt und auf den Abschluss der ersten Storyline gespannt.

Bingo! Ich bin durch.

Zum Abschluss noch etwas Zeitgeschehen: Die ersten Berichte zur Wahl in Niedersachsen empfinde ich nicht gerade ermutigend. Natürlich kann man das nur bedingt auf einen bundesweiten Trend beziehen. Und selbst wenn – es spielt doch eh kaum eine Rolle, an wen sich die Lobbyisten als Nächstes wenden. Ja, das klingt wieder sehr politikverdrossen. Nur lassen es Nachrichten dieser Tage kaum anders zu – in einem Land, welches in Sachen Korruptionsbekämpfung viel Nachholbedarf hat.

Es verbleibt mit Lust auf harmonische Musik
F.

Trembling hands

Juni 10, 2012

Der Titel bezieht sich auf meinen aktuellen Ohrwurm durch die Band The Temper Trap. Bin eher per Zufall auf deren Musik aufmerksam geworden. Und ich kann behaupten, die bis vor einem Monat überhaupt nicht zu kennen. Aber das ist bei dem Input an Mainstream-Schmu auch nicht schwer. Egal. Leute, testet die Mucke mal an. Ist wirklich sehr hörbar.

Was ist also in den letzten Tagen so passiert? Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit, vom Arbeitsplatz aus zum Themenabend mit anschließender Grillrunde zu gelangen – war ja nur einen Flur entfernt.
Donnerstag war ich auf dem wohl kleinsten Couchsurfing-Meeting der hiesigen Community, welches mich in ein mexikanisches Restaurant (mit S.) in Rostocks Innenstadt führte und mich Zeuge einer „exotischen Tanzeinlage“ am Tisch gegenüber werden ließ. Wer kann denn ahnen, dass man die gemietete Gesellschaft kurviger und solariumsbrauner Art auch in einem Restaurant wahrnehmen kann? Ich war verleitet, die Karte nochmal zu studieren, ob das dort zum Service gehört – zumal der Betrieb für den Anlass Lieder der passenden Art (gewissermaßen anzüglich zum Ausziehen) während der Darbietung aufgelegt hat.
Und der Freitag verlief dann wieder ganz anders, als ich nicht nur (spontan) den EM-Auftakt in einer Kneipe in geselliger Runde (inklusive Special G.uest aus Kalifornien) mitverfolgen konnte, sondern danach noch Kostproben indischer Snack- und Filmkunst garniert bekam. Erfreut hat mich das „Happy Hour Angebot“ vor Spielbeginn. Danach gabs eine Runde „Chili-Kurze“ – holla! Und zum Nachspülen wollte ich eigentlich Wostok (Kräuterlimo) bestellen, erhielt dann aber ein Rostocker (Bier), welches ich dann sogar annahm und… auch trank. Keine Ahnung, warum mir das in dem Moment egal war. Kann am Chili gelegen haben. Dieses für meine Gewohnheiten sonderbare Verhalten wurde nicht mal gewürdigt. (Potzblitz! Und das, nachdem ich neulich sogar Kaffee getrunken hatte.) Ja, daher vermerke ich das hier besonders deutlich.
Was die indischen Snacks angeht, fallen mir die Namen natürlich ein… nicht. Das eine waren so Etwas wie größere Marzipankartoffeln in Rosenwasser-Sirup eingelegt (frisch aus der Dose) und das andere würzige Puffreis-große Knusper-Erbsen. Urteil: interessant.

Hat er auch wieder Filme gesehen? Hat er, hat er.
Mal eben in den Tagesverlauf reingedrückt habe ich „50/50“ (dank 1,4-facher Geschwindigkeit) – ein nachdenkliches Sozialdrama mit sehr guten Schauspielern und einer packenden Geschichte. Kann ich empfehlen. Ist aber keine leichte Kost.
Und dann wäre da noch „Ra.One“, die Bollywood-Version von „Matrix“, „Iron Man“, „Terminator“ und „TRON“ – ja, all das in einem (zu langen) Film mit Singsang, Tanz und Tränen. Habe ich schon erwähnt, dass ich vor dem Film in einer Kneipe war? Unter anderen Umständen wäre das bunte Spektakel wohl schwieriger zu ertragen gewesen. Kann ich diesen Film empfehlen? Um Himmels Willen nein. Dagegen ist Marvel’s Thor ein Shakespeare-Drama. Sogar DC’s Flopp „Green Lantern“ erscheint im Vergleich dazu gar nicht mal so schlecht, obwohl ers war. Mir wurde ja nahegelegt, nicht zu sehr auf die Handlung zu achten… aber das ist mit 2,5 Stunden Spielzeit nicht leicht. Und nein, nur wegen ein paar „besseren“ Effekten, netten Drehorten und westlich angehauchter Popmusik punktet der Schwachsinn mit der Grinsebacke Nummer 1 nicht. Ich meine, wie tief muss man die Erwartungen senken, wenn ich behaupte, dass das Beste an dem Action/Adventure-Film noch die Tanz-Einlagen sind?
Und um mal einen Vergleich zu den herkömmlichen Superhelden-Verfilmungen zu machen: bei Batman wird die ganze Stadt terrorisiert, bei Captain America wird ein Kontinent bedroht, bei X-Men steht die gesamte Menschheit vor der Versklavung und bei The Avengers gibt es eine Alien-Invasion. Was steht bei „Ra.One“ auf dem Spiel? Das Leben eines Rotzbengels, der dem Zuschauer nicht wirklich sympathisch erscheint. Aber stimmt ja, in Indien haben die so wenig Nachwuchs. Da kommt es schon mal auf die Göre von reichen Leuten an. Upps, Fehler meinerseits. Ich habe auf die Handlung geachtet und nicht auf die mühsam einstudierten Gesichtsausdrücke der Hauptdarsteller. Schade, dass ich „Snow White and the Huntsman“ nicht danach gesehen habe…

Was war denn am Wochenende? Ja, Fußball war. Habe das Spiel aber nur halb verfolgt. Heute dann ein wenig gedaddelt – „Child of Eden“ (neues Level freigespielt). Bei „Oblivion“ stellte ich fest, dass man nur einen Charakter fortsetzen kann, was mich natürlich den erarbeiteten Spielstand kostete, als ich einen Neuen angelegt habe. Und ich bin wieder mehrfach bei „Sonic“ gestorben. Echt deprimierend. Da geht sowas von der Spielspaß flöten.
Da fällt mir ein, dass nun Trailer zu neuen Spielen um „South Park“ und „Tomb Raider“ veröffentlicht wurden. Das sieht schon sehr gut aus – fürs kommende Jahr.

Lese-Ecke: auch da kann ich was berichten. Ich habe mich heute auf der Heimfahrt in Sachen „Batwing“ eingelesen. Das ist so eine Art Mischung aus Batman und Iron Man, spielt in Afrika und ist überwiegend einfach nur brutal. Also absolutes Mittelmaß. Da hilft auch kein Gastauftritt von Batman und Co.. Aber was soll den Schmu wieder rausreißen? Na klar, DC Comics setzt einfach einen guten Zeichner darauf an. Das ist das eigentliche Drama. Dass Talent für 0-8-15-Inhalte herhalten muss.

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: im roten Netto gibt es nächste Woche Oreo-Eis – das, was ich in Wien hatte. 🙂

Es verbleibt ohne zitternde Hände
F.

Remmidemmi (yippie yippie yeah)

März 4, 2012

An dieser Stelle sollte ich festhalten, dass ich den Eintrag schon seit Donnerstag als Entwurf vorliegen habe. Und klar, wenn man Deichkind am Vortag live gesehen hat, kann sich das auf die Titelwahl auswirken. Es war übrigens ein tolles Konzert. Auch die Videos im Vorfeld waren toll. Schade, dass ich vieles nicht kannte und daher nur schwer wiederfinden werde.
Eine weitere Feststellung: Wenn man in der ersten Reihe steht, kann man wirklich mehr sehen – das Bühnengeschehen und die ernsten Blicke der Sicherheitsleute. Und diese hätten ruhig schärfer durchgreifen können, wenn es um das Rauchverbot im Publikum geht, welches viele missachteten.

So, bevor ich zu anderen tollen Begebenheiten der letzten Tage komme, noch kurz mein Senf zu den Oscars 2012. Das Event stand (laut Spiegel) im Zeichen von 2 Begriffen: Nostalgie und Frankreich. Dabei finde ich es etwas traurig, dass ich zwar beide Abräumer-Filme im Vorfeld gesehen habe, mich diese aber nicht so sehr erheitern konnten. Auch die Bühne sah dieses Mal sehr unspannend und altbacken aus. Moderator Billy Crystal steht zwar ebenfalls für Nostalgie, ist aber nicht unter meinen Favoriten bei dieser Show und sieht zudem sehr „general-überholt“ aus. (Ob es nur Nervengift ist, was ihm verabreicht wurde?)
Und wenn ich schon beim Kritisieren bin: nominiert für den besten Filmsong waren… 2 Vertreter. Zwei? Echt? Mehr waren es nicht wert? Skandal.

So, was ist sonst noch passiert? Also die Zeit seit dem letzten Eintrag war wieder ziemlich stark verplant. Arbeit, Mittagspausen, Abendunterhaltung (ua. Karaoke), Fahrten, Kinobesuch. Alles geplant. Nicht dazu gehören jedoch der Mückenbesuch (es ist nicht zu fassen, dass ich in dieser Jahreszeit damit zu kämpfen habe) und ein spontaner Fastfood-Tempel-Ausflug (so toll war der „New York Siliciano“ nicht).
Umso mehr begeisterte mich der Film „Die Eiserne Lady“. Für einen politischen Biografie-Film war das großes Kino. Leider habe ich dazu nicht allzu viel Hintergrundwissen, so dass ich nicht alle Anspielungen verstanden habe. Dafür hat mich der „Lebensabend-Anteil“ gerührt – wie also die einst wichtige Staatschefin nun ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Darüber hinaus zeigte mir der Film, dass Großbritannien ein sehr eigenes Land ist, wenn es um die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung geht. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern das Land auf einem guten Weg ist.

Themenwechsel: Kann es sein, dass YouTube Statistiken „verändert“? In unserer doch so modernen Zeit stellt so etwas wie ein dynamischer Zugriff-Zähler keine Schwierigkeit dar. Aber was sehe ich so bei manchen Videos? Über 1000 „Daumen hoch“ bei nur knapp 300 Views? Komisch. Vielleicht wird ab einem Grenzwert auch nur geguckt, worum es sich inhaltlich handelt, bevor man den Counter freigibt. Oder die Zahlen werden so oder so absichtlich gesteuert, was wiederum an der Vertrauenswürdigkeit kratzt.

Lese-Ecke: In wenigen Stunden hatte ich das Marvel-Event „Fear Itself“ durch, welches in der 7-teiligen Hauptserie seine Kurzform findet – im Vergleich zu über 100 Heften, wenn mal alle Teilaspekte verfolgen möchte. Fazit: Stuart Immonen ist ein unglaublich guter Zeichner, den ich jetzt sogar noch mehr bewundere, und der durch astreine Farbgebung unterstützt wurde. Aber auch die Geschichte ist ziemlich gut geschrieben, was bei Event-Comics (also über globale Krisen, die alle Helden betreffen) nicht einfach ist. In diesem Fall waren Thor und sein Vater Odin zentrale Figuren. Und obwohl ich (immer noch) nicht viel mit den Götter-Superhelden anfangen kann, bot mir das Leseerlebnis viel Unterhaltung.

Und zu guter Letzt werde ich ein wenig Produktplatzierung ausüben, indem ich nun ein Bild von dem Tee einfüge, welchen ich nachher probieren werde. Und ja, es geht dabei auch um den Zweck, der dem Namen entnommen werden kann – Schlaf. Mein Schlafrhythmus ist erneut etwas daneben – wochenendbedingt. Und so kam mir als Teefreund diese Sorte sehr gelegen. Habe die Packung schon eine Weile als Bestandteil meines „Teeturms“ hier vor Augen. Fehlt nur noch der Geschmackstest.

Ach ja, aus der Kategorie „probiert“ kann ich nun berichten über Mango-Lassi aus dem Supermarkt (mit N, früher P) – genauer: aus deren Bio-Kühlwaren-Abteilung. Und? Ja, schmeckt – erreicht jedoch nicht das Level eines indischen Restaurants. Ist aber dafür günstiger.

Es verbleibt ganz ruhig
F.

Natalie’s rap

Mai 8, 2011

Der heutige Titel stammt von der amerikanischen Spaß-Kombo „The Lonely Island“, die mit ordentlich Prominenz auffahren konnten, als ihr Debüt-Album „Incredibad“ an den Start ging. So sollte es keinen wundern, dass mal eben Natalie Portman eine 1A Parodie von sich selbst zum besten gibt – inklusive Aggression und Flüchen. Ist das Lied also nur wegen dem Gegenwartsbezug und der Selbstironie gut? Ich glaube schon. Ansonsten ist es aber auch recht kurz, was bestimmt hilft, wenn man es von der Schauspielerin getrennt betrachtet. Also, wer besagtes Stück noch nicht kennt, sollte mal eine Recherche auf der „Du-Tube“ durchführen.

Muttertag ist heute und mein geplantes Geschenk nicht da. Egal, es ist auf Postwegen und Vorfreude ist doch auch nicht schlecht. Weniger Freude erwartet mich ab morgen, wenn es wieder ins Büro geht. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Deadlines. In dem Zusammenhang war ich auch in den vergangenen Tagen beschäftigt, so dass es nicht mal für einen kleinen Eintrag zwischendurch gereicht hat. Überhaupt könnte ich an dieser Stelle schon wieder das bekannte Lied vom Zeitmangel singen.

Gerade letzter Dienstag hatte es da ganz schön in sich. Denn ich war von morgens bis abends sehr am Wuseln, damit ich all meine Vorhaben einhalten konnte. Aber auch der vergangene Montag wurde zu einem kleinen Härtetest, da das alljährliche Campuserwachen nicht gerade mit hohen Temperaturen punkten konnte. OK, es war trocken, aber wenn ich selbst mit 3 Schichten plus Winterjacke anfange zu frieren, dann werden doch Erinnerungen an den Herbst wach. Tja, und die Live-Musik hatte ich auch schon mal besser in Erinnerung, wobei gerade die letzte Band (irgendwas mit Laser) so gar nicht mein Fall war. Aber vielleicht lag es an den Randbedingungen, der Kälte, dem kleinen Getränkeangebot (nur Mische oder Bier) oder meiner Abseits-Position zur Bühne. Wie dem auch sei – zum Aufwärmen (oder Versacken) ging es im Anschluss dann noch in einer lokale Kneipe, die ich seit Monaten nicht mehr von innen gesehen habe. Als ich an der Theke stand, war ich kurz gewillt, einen exotischen Tee zu ordern, entschied mich dann aber schnell für ein Flaschengetränk um, damit ich massenkompatibel bleiben konnte. Na ja, wenigstens halbwegs. Denn viele trinken Club-Mate da nicht. Und wenn jemand meint, dass so ein Koffein-Schub am späten Abend dem raschen Einschlafen entgegenwirken könnte, entgegne ich „Nicht unbedingt“. Bzw. ich erlebe von dieser Art Getränke kaum noch eine Wirkung.

Am Mittwoch war nach den zwei kurzen Nächten die Macht leider nicht so ganz mit mir (May the 4th), was mich sogar dazu gebracht hat, einen Energy Drink einzunehmen. Und wen wunderts – das Zeug ließ mich auch nicht munterer werden. Da half nur eins. Den Kultfilm-Abend im LiWu canceln und die „Schlaf-Notbremse“ ziehen. Soll heißen: kein Kubrick-Exkurs (werde mir so einen Film schon noch irgendwann mal geben) und stattdessen Bettruhe noch vor 22 Uhr.
Der Tag darauf war auch gleich etwas angenehmer und wurde spontan sogar noch mit einem Kinobesuch abgerundet. Der Münzwurf entschied, dass ich „Paul“ noch einmal sehen konnte – und das in einem herrlich leeren Kino. Keine Laberbacken weit und breit – und ja, von denen hatte ich bei den letzten Kinobesuchen genug. Ach ja, und der Film war auch beim zweiten Schauen sehr unterhaltsam.

Freitag war ich aus meiner Sicht nochmal ordentlich produktiv und konnte am Abend nicht schnell genug im Bett sein. (Ja, Schlaf wird hier noch zum Top-Thema.) Das Wochenende startete dementsprechend relativ spät, aber dafür äußerst entspannt. Es gab sogar frisch geöffnetes Nudossi (nur dann ist das Zeug perfekt) und einen frischen Spaziergang durch mein Heimat-Kaff. Frisch deshalb, weil trotz Sonne ein Schal nötig war – kühler Seewind machts möglich.
Schließlich wurde der heutige Tag mit Torte und Milch-Shake gefeiert, wobei ich an Letzterem zu viel Zitronensaft hatte und ich Ersteres die nächsten Tage nicht haben muss.

Aus der Lese-Ecke:
Ich habe mir passend zur Kino-Saison eine ältere Thor-Geschichte von Warren Ellis vorgenommen, die „World Engine“ heißt und in den Heften 491 bis 494 der Thor-Serie abgehandelt wurde. Als Zeichner war Mike Deodato jr. im Einsatz, der weibliche Charaktere schon damals typisch übertrieben inszenierte. Der Plot ist für meinen Geschmack (und für die Qualität eines Warren Ellis) arg nichtssagend und beinahe trashig, was aber vielleicht auch mit den 90er Jahren zusammenhängen mag. Ich war jedenfalls enttäuscht.
Ebenfalls nicht so ganz überzeugen konnte mich der Auftakt der neuen „Moon Knight“-Serie von Traum-Kreativteam Bendis und Maleev, wobei letzterer einen neuen Koloristen hat. Der gefühlt siebte Neustart der Reihe um eine Art mystisch-angehauchten Batman-Abklatsch von Marvel hat eine nette Prämisse, kommt aber noch nicht wirklich in Fahrt, was sich aber noch ändern kann. Ich bleibe am Ball bzw. habe gerade Lust, die Vorgeschichten aufzuarbeiten.

Es verbleibt mit viel Sprechgesang in der Playlist
F.

Hengilás

Mai 1, 2011

Diesen Titel habe ich vorhin in der Zufallsschleife gehabt und war gleichermaßen überrascht wie erfreut über die ruhige Untermalung, die aus einem epischen Film stammen könnte. Das Lied wird vom Künstler namens Jónsi vertont und heißt übersetzt so viel wie „Vorhängeschloss“.

Und damit startet dieses Blog in den Mai. Eigentlich wollte ich hier schon früher wieder in die Tasten hauen, aber Termine und Beschäftigung hielten mich davon ab. Überhaupt hatte sich zum Sonntag so viel angestaut, dass dieser erst mal für viel Ruhe und Gelassenheit reserviert werden musste.

Sportkurs, Kneipenquiz, Kinobesuch, populärwissenschaftliche Veranstaltungen, Sushi-Dinner, Filmabend, Geburtstagsfeier und ein Poetry Slam – das stand alles auf dem Plan und lässt diese Woche doch recht abwechslungsreich aussehen. Zuweilen sah ich mein Zuhause nur, wenn es dunkel und an der Zeit zu schlafen war.

Auswertung zur „Thor“-Verfilmung:
Insgesamt ist der Film sehr gut für eine Comic-Verfilmung. Jedoch würde ich Iron Man (1) höher bewerten, was aber auch daran liegt, dass ich die Figur besser finde. Ich glaube, was die Wirkung des Films etwas mindert, ist, dass man durch die Trailer schon auf den Verlauf der Handlung vorbereitet wird. Da bleiben neben gewaltigen CGI-Sets und Kämpfen nicht mehr viele Überraschungen für den informierten Cineasten. Dennoch ist es eine Leistung, die Marvel-Filmwelt mit „Herr der Ringe“-Elementen zu verbinden.

Zur „Langen Nacht der Wissenschaften“:
Ich hatte das Glück, ein paar sehr gute Vorträge und Darbietungen miterleben zu dürfen. Da fühlt man sich gleich viel besser, wenn man sieht, dass Leute mit Leidenschaft über ihre Interessen reden können. Nur die Shuttle-Bus-Intervalle waren viel zu groß. Ansonsten war es ziemlich kalt und ich nicht wirklich darauf vorbereitet – aber meine Teilnahme war auch spontan.

Sushi:
Lange nicht gegessen, aber doch immer mehr Freude daran gefunden. Auch die Suppe (Name vergessen) war nicht schlecht. Und obendrein wurde ich satt. Was will ich mehr?

Zum Kulturellen:
Verkommt der „Poetry Slam“ zum Comedy-Abend? In der letzten Kulturwoche hätte ich da vielleicht noch ja geantwortet, aber heute kamen auch richtig poetische Beiträge zu Wort. Alles in allem war es wieder lohnenswert und inspirierend. Und wieder denke ich, dass ich mal wieder kreativ schreiben sollte (also von Blogs abgesehen).

Tja, wenn das nicht so ein Problem mit der Zeit wäre. Ich habe nämlich auch noch ein paar Vektor-Grafiken in der Mache, die vollendet werden wollen. Und dann wäre da auch noch ein Musikstück, welches ich angefangen habe. Und für ein anderes Projekt wird sogar die Zeit knapp.
Manchmal wundere ich mich, ob ich solche Ideen überhaupt noch angehen sollte, wenn ich schon ein paar andere Vorhabe in der Warteschleife habe. Das beschäftigt mich vielleicht 2 Sekunden und schon ist das nächste „Ticket“ erstellt worden und im Pool der anderen Vorhaben.
Ich kann nicht mal sagen, dass es an wenig Freizeit liegt – bzw. würde das nicht als Grund gelten lassen. Viel mehr ist wohl meine Wertschätzung für Auszeiten – also von allem. Da profitiert dann neben meiner Ausgeglichenheit scheinbar nur noch der „Scrobble-Zähler“ von Last.fm.

Noch einen Ausblick? Hm, nein, irgendeine Deadline sitzt mir bestimmt schon im Nacken. 😉
Stattdessen noch ein Einschub: South Park startete in die neueste Staffel (15?) und das gleich wieder mit einem aktuellen Thema – Apple. Der vielseits bekannte Hersteller von Software und Hardware hat schon länger einen dubiosen Ruf, wenn es um den Umgang mit Kundendaten und Nutzerbestimmungen geht. Eben dies wurde in der jüngsten Folge auf die Spitze getrieben und mit einem Trash-Film kombiniert („Human Centipede“). Das Ergebnis ist viel schwarzer Humor, wie man es von South Park gewöhnt ist. Und wie schon in der letzten Staffel sind die Macher am Puls der Zeit, was mir sehr gefällt.

Es verbleibt verschlossen
F.

High hopes

April 24, 2011

Ich kenne ja nicht besonders viele Lieder von Pink Floyd, aber dieses finde ich sehr schön. Irgendwo habe ich auch noch ein paar Greatest Hits von denen zu liegen, aber einfacher wäre wohl, nach ähnlich wunderbaren Liedern zu fragen. Hm, der Klick zur entsprechenden Last.fm-Seite sollte für mich eigentlich nicht zu weit weg sein.

So… Tagesthema: Ostern.
Ja, alle Jahre wieder kommt so ein Wochenende, welches mich immer wundert, wie es festgelegt wird. „Wie liegt denn dieses Jahr Ostern?“ Eine doch regelmäßig auftauchende Frage. 2011 sollte es dann zum Ende April sein, was die Wahrscheinlichkeit verringert, Eier im Schnee suchen zu können. Ach ja, das waren noch Zeiten, als der Garten erkundet werden sollte und es eine Überraschung nach der anderen gab. Ich glaube, das müsste nun etwa 15 Jahre her sein.
Auch komisch ist der religiöse Zusammenhang. Von einem Jahrestag kann doch kaum die Rede sein, wenn er jedes Jahr anders ausfällt, weil er sich nach einem Wochentag richtet. Insofern ist Ostern doch das etwas andere Weihnachten. Dabei erfährt der Kommerz hierzu auch mit jedem Mal mehr Aufwind. Ich sage nur „Ostermarkt“.
Wie dem auch sei… mein Ostern verläuft bisher sehr “smooth”, um nicht zu sagen “herrlich ereignisfrei”. Sogar der Fernseher hat Betriebspause.

Themenwechsel: Doctor Who.
Die beliebte SciFi-Serie aus Großbritannien ist jüngst zur 6. Staffel (nach dem Neustart von 2005) angelaufen und macht gleich bei der ersten Folge einen Ausflug nach Amerika, wo die Popularität scheinbar auch Zuwachs verzeichnen konnte. Ich, der ja vor einigen Wochen eine Art Crash-Kurs in dem Thema hatte (durch gucken der 5. Staffel), bin also nun mitten im Bilde und doch auch einigermaßen interessiert am weiteren Verlauf. Der Staffelauftakt war schon mal relativ spannend und dramatisch.

Etwas weniger Spannung gibt es aus der Lese-Ecke:
„Ultimate Thor“ stand auf meinem Plan, passend zum baldigen Kinostart der Verfilmung. In besagter vierteiliger Miniserie (toll, dass man Geschichten nicht immer auf 6 Hefte auswälzen muss) geht es um die Herkunft der Ultimate-Version des Marvel-Donnergottes. Im Epos „The Ultimates“ von Mark Millar und Bryan Hitch hat man die Hintergründe jenes nordischen Querdenkers nur am Rande erwähnt, was wiederum dem Kreativteam bei „Ultimate Thor“ viel Spielraum gab. Wurde der genutzt? Na ja, also ich bin zumindest von der Nebenhandlung in Dunkeldeutschland (anno 1939) verstört. Musste das sein? OK, es wurde für den amerikanischen Markt produziert – daher vielleicht ja. Egal, auch der Asgard-Teil wirkte wirklich ausgelutscht – wie eine Geschichte, die man schon x-mal durchgekaut hat. Dabei kenne ich die nordische Sage nicht – und dennoch wurde die Abläufe so einfallslos aneinandergereiht, als ginge es um Adam und Eva und die Schlange. An der Stelle muss ich schon zugeben, dass es mit 4 Heften wenigstens kurz gehalten wurde (hätte also schlimmer sein können). Der interessanteste Handlungsfaden war dann der in der unmittelbaren zeitlichen Nähe zur Ultimates-Gegenwart. Und genau da wurde es dann auch wieder etwas spärlich mit dem Hintergrund der Figur. Er war zu dem Zeitpunkt nämlich schon kurz vor der Ausstattung mit dem Hammer und so. Am Ende waren eigentlich nur die Zeichnungen wirklich gelungen. Schade.

Noch was in eigener Sache:
Vor ein paar Tagen hatte ich hier einen Rekord an Besuchern. Ich kann der Zahl kaum glauben – vielleicht war es ein Fehler im System.
Haben die Stammleser (wenn vorhanden) vielleicht schon die Änderungen auf der Hauptseite entdeckt? (Stichwort: Tag-Cloud) Und ja, ich habe mein Flattr-Account wieder reaktiviert. Man gönnt sich ja sonst nichts (außer vier Paar Schuhen in einem Monat). Den Füßen geht es übrigens wieder einigermaßen gut. Danke der Nachfrage.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf eine schöne nächste Woche
F.

Bad reputation

April 10, 2011

Den Titel habe ich erstmals als Untermalungsmusik im Film „Kick-Ass“ gehört und dann neulich in der Version von Avril Lavigne – ein Lied, was zu ihr passt.

„Kick-Ass“ erinnert mich an eine der besten Comic-Verfilmungen überhaupt und damit an den Schöpfer Mark Millar und das wiederum daran, dass ich eben jenen Zeitgenossen jüngst live sehen konnte – denn ich bin aktuell in London.

Was mit reichlich Nervosität im Vorfeld begann, entpuppt sich dann doch als ein Urlaub erster Klasse. Die Gedanken an arbeitsbezogene Themen könnten mir hier kaum ferner erscheinen. Und ja, das ist auch ganz angenehm.

Stattdessen habe ich den ersten Flug bei der Lufthansa genossen, den ersten „Beinah-Hörsturz“ im Anschluss an die Landung überstanden (Druck auf den Ohren), die ersten Tage auf britischem Boden verlebt und überhaupt alles, was damit zu tun hat.

In Londons Zentrum einfach mal verloren zu gehen und sich dann anhand des U-Bahn-Netzes wieder zu finden, hat schon was. Die Metropole pulsierst vielfach so stark wie Berlin und erinnerte mich anfangs doch an Hamburg. Viele Fotos wurden schon gemacht, welche dann hoffentlich auch erhalten bleiben – jedenfalls digital.
Ach ja, und es ist unglaublich frühsommerlich hier, was vielleicht sogar für die Londoner Verhältnisse ungewohnt ist. Jedenfalls kann ich mich nicht beklagen, da nicht ein Regentropfen in Sichtweite ist.

Wenig Regen mag auch zu der kleinen Katastrophe bei Rostock beigetragen haben, was ich neulich via Internet vernahm. Aber eigentlich ist die Luft an der Küste doch relativ feucht. Insofern mag es wirklich an ungewohnt starkem Wind gelegen haben, dass mehrere Menschen und Autos ihr Ende auf einer Autobahn fanden. Die Nachricht las sich für mich erst wie ein schlechter Scherz – und ist in zweiter Instanz sehr schnell von den überregionalen Seiten durch andere Meldungen verdrängt worden.

Derweil in England: ich saß in einem Pub und habe eine humoristische Impro-Aufführung miterleben und danach die netten Leute der RH Experience kennenlernen dürfen. Ein unglaublich toller Abend – sogar das Ingwer-Bier war lecker. (Nebenbei: hier scheint Ingwer sehr beliebt zu sein… in vielen Produkten.)
Und dann das nun beinahe vergangene WE: die KAPOW! ComicCon ließ mich an meine körperlichen Grenzen stoßen bezüglich Wartevermögen – jedenfalls wenn es um das Signieren bunter Printmedien geht. Aber egal – was tut man nicht alles, um einem persönlichen Helden kurz begegnen zu dürfen. Ich weiß es nun. Man wartet etwa 60 Minuten in einer Schlange – nur um dann mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl wieder in den Trubel zurückkehren zu dürfen.
Die Veranstaltung muss ich nun erst einmal verarbeiten. Ich bin zwar nicht, wie vermutet, übersättigt von Comic-Zeugs, dafür aber wirklich erschöpft von all dem Trubel. Ach ja, erste Szenen aus „Thor“ habe ich gesehen. Und diese machen Lust auf mehr. Wenn also die restlichen 70% des Films so gut sind wie das, was ich gesehen habe, dann sollte das ein 1A-Unterhaltungsfilm mit Effekt-Schlacht werden (Güteklasse Iron Man 1). Und ja, der Hauptdarsteller wirkt in echt wie in den Trailern, was für Hollywood eigentlich nicht zum Regelfall gehört.

Es verbleibt mit schlechtem Ruf
F.