Posts Tagged ‘The Sounds’

It’s so easy

Juni 12, 2011

Ja, einen passenden Titel für diesen Eintrag zu finden, fiel mir nicht schwer. Es musste natürlich einer von The Sounds sein – und dann auch noch der Auftakt ihres aktuellen Albums.

Und damit auch zum ersten Punkt: Konzerte machen echt mehr Spaß, wenn man die Band besser kennt. Und auch, wenn ich die Diskografie nicht komplett im Kopf habe, so erkannte ich den größten Teil der gespielten Lieder. Und ja, The Sounds sind live wirklich gut, wenn denn der Klang ordentlich weitergegeben wird. Bei letzterem kann der Veranstaltungsort aus meiner Sicht noch etwas Nachhilfe vertragen, aber alles in allem war es ein tolles Ereignis. Ich hätte mir liebend gern noch ein Fan-Shirt geholt, jedoch war das Einzige, was mich überzeugte, weder in meiner Größe noch für mein Geschlecht zu haben. Traurig.

Nicht ganz so traurig bin ich darüber, dass die Sonderarbeit, die mich zum Feiertag ereilen sollte, nun verschoben wurde. Jetzt kann ich wieder von einem lohnenswerten Wochenende reden. Und was wäre besser als Entspannung in Form von Unterhaltungsprogrammen.
Da wären zunächst die letzten „South Park“-Folgen, welche wieder überraschend aktuell bis tiefgründig waren. Und auch bei „Mad Men“ geht es in weiteren Folgen der ersten Staffel etwas tragischer als gedacht zu. Man sieht, dass das Arbeitsleben auch in den guten alten 60ern nicht so viel rosiger ist, als man annehmen könnte. Und dazu noch überall das Gerauche. Ich bin schon kurz davor, ein Trinkspiel zu beginnen, immer wenn sich in der Serie jemand einen Glimmstängel anzündet.

Vielerseits gelöscht scheint inzwischen das Interesse an diesem Blog zu sein, denn die Zugriffsstatistik zeigt seit dem Monatswechsel einen Rückgang auf altbekannten Zahlenwerte. Na ja, es gibt Schlimmeres (z.B. im eigenen Blog über Zugriffszahlen zu schreiben?).

Themenwechsel: eine neue Welle von „Weltgeschehens-Anteilnahme“ erfasste mich kürzlich, was wohl daran liegt, dass ich nicht genug Updates über Twitter, Tumblr oder Facebook erhalte – oder aber daran, dass ich dieser Tage noch mehr Ablenkung haben möchte.
Wie dem auch sei: wer freiwillig mehr Nachrichten konsumieren möchte, als man allgemein so schon durch Zeitungsstände, Gespräche oder die eine oder andere Sendung mitbekommt, der ist nicht selten einem erhöhten Frustrationsrisiko ausgesetzt. So jedenfalls meiner Ansicht nach.
Warum? Na, aber hallo. Was ist das schon wieder für ein Geschlachte wegen EHEC (oder Syrien oder einem anderen Krisenland bzw. Finanzen). Und sei es nicht schon schlimm genug, dass der Verbraucher wegen Keimen verunsichert ist, wird er nun auch noch von Kritik am Vorgehen der Behörden gelangweilt. Ich wundere mich dann, ob es wirklich angebrachte Punkte sind und doch nur die allgemeine Streitkultur unserer Nation.

Wer dem aktuellen Zeitgeschehen entkommen möchte, hat übrigens mit „X-Men: First Class“ („Erste Entscheidung“ ist eine furchtbare Übersetzung dafür) aktuell eine 1A-Unterhaltungsprodukt im Kino. Der Film hätte aus meiner Sicht kaum besser sein können. Darüber hinaus ist es ein gutes Beispiel, dass man nicht die teuersten Effekte haben muss, wenn das Drehbuch und die Schauspielerriege gut gewählt wurden.

Es verbleibt mit nicht ganz so einfachen Ansichten
F.

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Better off dead

März 13, 2011

Der Titel stammt von The Sounds, einer Independent-Musikgruppe aus Skandinavien, deren Musik ich im vergangenen Jahr entdeckt habe. Dieses relativ aktuelle Lied besticht durch einen ungewohnt elektronischen Einfluss und den Kontrast zwischen Melancholie im Text und tanzbarer Vertonung mit grandiosen Stilwechseln.

Und damit hallo zu einem neuen Eintrag, der mich schon eine Weile begleitet – soll heißen: ich habe mir im Vorfeld schon ein paar Gedanken gemacht.
Beginnen möchte ich mit einem Rückblick: Es war toll, nach einiger Abstinenz mal wieder einen lokalen Club aufzusuchen, was sich passend zum Wochenende wieder einrichten ließ. Die Temperaturen sind einigermaßen annehmbar, was den stadtteil-übergreifenden Fußweg angenehm gestaltete. „Hard & Noisy“ war das Motto (nicht unbedingt mein Favorit, aber ich bin da flexibel). Jedoch zeigte der DJ, der im Bekanntenkreis schon als „schlecht“ bekannt war, dass er auch mal einen Ausreißer in die Playlist einbaut – nach härteren Indie-Rock-Nummern spielte er einen Katy Perry Remix, gefolgt von einer der penetrantesten Ohrwurmattacken der deutschen Tanzmusikgruppe Scooter. „Mutig“ könnte man denken, aber der Effekt war doch eher überwiegend irritiert, wenn ich die Reaktionen der Gäste richtig verstanden habe. Egal, der Abend war auch so eine willkommene Abwechslung, was mich auch gleich zum nächsten Punkt bringt.

Wenn es ein Land gibt, von dem wohl die meisten aktuell gehört haben, ist das Japan. Freitag ging es ja schon los mit den Meldungen und ersten Videos. Aber richtig angelaufen sind die Nachrichten am Wochenende, welches für mich dadurch einen „Dämpfer“ in der Entspannungswirkung erfuhr. Ironischer- und passenderweise war die Berichterstattung ebenfalls katastrophal – jedenfalls zum Teil, wenn Angaben nur vermutet oder bestritten wurden. Erdbeben, Tsunami, nuklearer Notstand – solch apokalyptische Verkettung des Unglücks erlebt man selten. Und wer weiß, wie lange das Drama andauern wird – wenn es sich nicht noch verschlimmert.
Für einen Moment erkennt man da, dass die Welt letztendlich im gleichen Boot sitzt bzw. sitzen sollte. Ein starker Sturm ist lokal, aber eine radioaktive Wolke kann zu einer globalen Gefahr werden. Und wie sieht es mit der eigenen Wahrnehmung des Lebens aus? Für einen Moment kommen einem Bedenken über Staatsverschuldung oder Nationalismus zweitrangig vor. Wenn eine meterhohe Flutwelle vor der Tür steht, wird diese bestimmt keine politische Gesinnung, Vorstrafenregister, finanzielle Lage oder Religion berücksichtigen. Das ist dann alles egal.

Gleiches gilt dann wohl auch für Zankereien in Online-Foren. So inspirierend ein energischer Meinungsaustausch auch sein kann, wurde mir das in Kombination mit Live-Tickern und Sondersendungen nach einer Weile zu viel. Irgendwann reicht es auch. Unabhängig von Atomkraft oder Naturgewalt ist Leben so oder so vergänglich. Wenn man den Großteil eines Tages damit verbringt, Newsticker-Meldungen zu verfolgen und sich um die Zukunft zu sorgen, frage ich mich, ob man den Tag dann genutzt hat.

Den Eintrag möchte ich jedenfalls noch für ein paar „Medienberichte“ nutzen: Ich habe nämlich die verbleibenden 3 Filme von den 10 Oscar-Nominierungen in der Kategorie „Bester Film“ gesehen.

  • The Fighter : Nun kann ich verstehen, warum gleich 3 Nebenrollen im Rennen um die Auszeichnung waren. Denn dieser Film ist ein wahres Fest für die beteiligten Schauspieler. Dagegen wirkt die Hauptfigur von Mark Wahlberg fast farblos. Und ja, Boxen spielt nur eine Nebenrolle in diesem Film um Familie und „Lebensverbesserung“. Fazit: mitreißendes Drama.
  • The Kids Are All Right : Gleiches Kalliber an Film, wenn auch etwas heiterer – tolle Cast und ein paar herrliche Lacher wurden in diesen Film um modernes Familienleben in Amerika eingebaut.
  • Winter’s Bone : Dieser Thriller ist kalt und rau, sowohl von der Szenerie als auch von den Charakteren her. Bis zum Ende ist der Zuschauer dabei, wie ein Familiendrama in der amerikanischen Provinz entfaltet wird. Oftmals konnte ich das Verhalten von Personen nicht ganz verstehen, was ich einfach mal auf die dargestellten Lebensumstände zurückführe.

Und schließlich noch aus der Lese-Ecke: ein neuer Band der Reihe „Astonishing X-Men“ ist erschienen, diesmal von Warren Ellis und Phil Jimenez. Während letzterer eigentlich konstant für gute und detailreiche Zeichnungen bekannt ist, wurde ich vom Autor Ellis etwas enttäuscht. Viel zu wenig Charakter-Momente und eine Aneinanderreihung von „Kampfgetümmel“ ließen mich relativ kalt. Dadurch, dass es relativ wenig Seiten waren, konnte sich eine Spannungskurve gar nicht aufbauen. Schade, denn ich weiß, Ellis kann besser schreiben. Ebenfalls traurig finde ich die Einstellung von Marvel, die Serie auf Krampf weiterlaufen zu lassen, obwohl sich absehen lässt, dass sie wohl nie wieder an die epochale Qualität des ursprünglichen Kreativteams um Joss Whedon und John Cassaday anknüpfen wird.
Vor Kurzem würde übrigens ein neues Kreativteam angekündigt – mal sehen, wie es dann aussieht.

Es verbleibt mit Abwasch
F.

Dorchester Hotel

Dezember 6, 2009

Der heutige Titel ist sowohl eine Adresse in London als auch ein Song der schwedischen Band The Sounds. Um genau zu sein, ist es sogar das Lied, mit welchem ich erstmals von dieser Gruppe gehört habe. Mittlerweile habe ich deren Album „Crossing The Rubicon“ schon ein paar mal durchgehört und bin kurz davor, Fan der Band zu werden. Wer neugierig ist, kann sich mal auf deren Homepage oder Last.FM-Profil umschauen und findet vielleicht noch ein paar Gratis-Downloads zum Reinhören.

Die Woche geht, der Stress kommt, könnte ich voraussagen. Aber Details erfahre ich dazu erst morgen, wenn die neue Arbeitswoche beginnt. So viel zum Ausblick.
Das Wochenende verlief beinahe gewohnt unspektakulär, wenn nicht ein vorweihnachtlicher Shopping-Trip nach Stralsund die Ruhe unterbrochen hätte. Resultat: Es wurden Waren im Wert von mehr als einer Monatsmiete erworben.
Braver Konsument, brav!
Na ja, immerhin gibt es nun auf der einen Seite beruhigte Gemüter hinsichtlich Heiligabend und auf der anderen Seite Erleichterung, das Finanzmittel für vernünftige Zwecke investiert wurden. Um nicht zu sagen: Manche Sachen kauft man besser nicht allein.

Ansonsten habe ich genau ein Comic gelesen. Dafür war es wahrscheinlich das beste der letzten Woche, denn Brian Michael Bendis schreibt dieser Tage einfach umwerfend gut. Ich denke, ich sollte besagtem Autor bei Gelegenheit einen ganzen Eintrag widmen, weil mich seine Werke schon einige Jahre herrlich unterhalten.
Ach, und auch meine aktuelle Lektüre hält mich im Bann. Ich nähere mich der Hälfte, was die Kapitel angeht, und es ist spannend. So gefesselt vom Plot machen Lesephasen echt Spaß.

Schließlich sei auch hier noch erwähnt, dass ich mit Tumblr ein weiteres „Netzwerk“ entdeckt habe (schuldig daran ist John Mayer), welches ziemlich an Twitter erinnert. Tja, und mit Nutzung einer weiteren Plattform kam ich zu dem Schluss, dass ich doch mal einen Wegweiser erstellen sollte – dienlich sowohl für mich selbst als auch für die (wahrscheinlich ungeheuer gelangweilten) Menschen, die sich auf eine der von mir gestalteten Seiten verirren.
Aktuell schwebt mir eine Extra-Seite dieser Blog-Plattform vor, für die ich aber noch einen Namen brauche (Vorschläge?). Insofern komme ich ein anderes Mal darauf zurück.

Es verbleibt in seiner Privatsuite
F.