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Pound the alarm

August 5, 2012

Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich Titel wie diesen von Nicki Minaj toll finde, auch wenn es wie ein kommerzielles Aufeinandertreffen von Eurodance und Hip-Hop wirken mag. Dazu erschien übrigens kürzlich das Musik-Video, welches ich jedoch nicht besonders finde. Geschmackssache eben. Bedauerlicherweise ist die Musik scheinbar zu uncool für die Szene bzw. den Anteil, den ich davon mitbekomme.

Und damit zum Wochenrückblick:

Montag standen bei mir Serien wie „The Newsroom“ und „Political Animals“ auf dem Plan. So übersättigt ich manchmal von amerikanischen Medien auch sein kann, gefallen mir diese Produktionen immer noch sehr. Und es tut auch gut, zu wissen, dass zumindest eine Reihe mit einem Ende versehen werden wird.

Am Dienstag war ich ganz schön erschöpft zum Abend hin, bin dann aber noch kurz in die Stadt gegangen und war dann gegen 9 noch einkaufen. Schön, dass manche Läden lange auf sind.

Mittwoch war Kino-Abend. „The Dark Knight Rises“ sollte es ein weiteres Mal sein. Und welch Ironie. Ein weiteres Mal saß ich neben nervigen Leuten, die es teilweise nicht schaffen, die Klappe zu halten, wenn der Film läuft. Na ja, zum Ausgleich hatte G. Erfrischungsgetränke dabei.

Den Donnerstag ließ ich in geselliger Runde im Café M ausklingen. Das Wetter war auch so gut, dass wir draußen sitzen konnten.

Am Freitag las ich über eine Serie namens „Veep“, die Interesse bei mir weckte. Und da Staffel 1 davon nur 8 Folgen hat, ließ ich mir die Gelegenheit nicht nehmen und sah die noch am Abend. Ja, die Serie ist gut, aber nicht so überragend, wie sie angepriesen wurde.

Der Samstag begann überraschend spät. Überraschend deswegen, weil ich Freitag nicht lange aufgeblieben bin. Ausschlafen macht vielleicht einfach zu viel Spaß. Nach einem leckeren Frühstück wollte ich eigentlich mit der zweiten Staffel von „Life on Mars“ beginnen, wurde aber von meinem Rechner ausgebremst, der die DVD nicht erkennen wollte. Aber das ließ mich nicht aus der Ruhe bringen. So wurde eben der Zweitrechner reaktiviert und schon ging es. Nach zwei Episoden hatte ich auch schon genug und widmete mich kurzen Online-Spielen. Das eine davon hat mich auch unglaublich viel Zeit gekostet, weil es (zu viel) Spaß gemacht hat. Ohne Schleichwerbung machen zu wollen, ordnet man da in einer Minute bunte Edelsteine. (Insider werden sofort wissen, was gemeint ist.)
Zum Abend wurde dann das ST aufgesucht. Da war für einen Samstag überraschend wenig los. Vielleicht lag es am Motto (Indienation Classics), welches mich auch nicht so ganz erheitern konnte. Grund? Ich kannte kaum ein Lied, was gespielt wurde. Ausgleich? Jo, lecker Steak.

Und heute? Ja, da habe ich wieder mit diesem Minuten-Spiel Stunden verstreichen lassen. Unfassbar eigentlich. Aber dann widmete ich mich noch meiner Lektüre… und habe sie erfolgreich beenden können!
„Zeitgeist“ ist wirklich ein komischer Roman – und das nicht im lustigen Sinne. Die Handlung wurde nie spannend. Und einen roten Faden fand ich darin auch nicht wirklich. Am Ende war ich doch ziemlich enttäuscht, weil sich nicht wie erhofft ein Gesamtbild ausmachen ließ.
Wie dem auch sei: habe dann gleich mit dem nächsten Buch angefangen. Vielleicht hat einer von eucht davon gehört. Es heißt „50 Shades of Grey“ oder zu deutsch „Shades of Grey“. Was seitens der Autorin als Twilight-Fan-Fiction begann wurde nicht nur zum Hype, sondern hat mittlerweile schon 2 Folgebände. Da so etwas an mir nicht vorbeigeht, war das Interesse natürlich geweckt. Bis jetzt liest es sich ganz flüssig. Aber viel ist noch nicht passiert.
Dann habe ich noch ein paar Comics gelesen. „Earth 2“ heißt der Ausweg für Leute, die mit dem neugestarteten DC-Universum nichts anfangen können. Hierbei geht es zwar auch um ein neues Universum, aber eines, bei dem man nicht rätseln muss, welche früheren Geschichten noch gültig sind. Sprich: also ein echtes neues Universum. Die ersten 3 Hefte sind sehr lesbar – sowohl handlungs- als auch artwork-seitig.
Mein Abendprogramm war nebst ein wenig Trash-TV noch „Alien“ (der Film von 1979). Und ich kann sagen, dass ich den doch mal gesehen hatte. War mir da im Vorfeld nicht sicher. Das ist sozusagen meine Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend, wenn endlich „Prometheus“ rauskommt. Und meine Güte. Ich kann verstehen, warum „Alien“ als Klassiker angesehen wird. Der Film hat wirklich etwas Zeitloses. Und manche Kulissen verweisen tatsächlich auf „Prometheus“ (also das, was in Trailer zu sehen ist). Ich bin gespannt.

Natürlich gab es in den vergangenen Tagen wieder Meldungen, die mich mehr oder weniger nicht erfreuen konnten, aber das erspare ich mir für diesen Eintrag. Fakt ist, dass es gelegentlich so erscheint, als dass diese Welt nicht mehr zu retten ist. Aber was bringt Schwarzmalerei?
Um dem gewissermaßen entgegenzuwirken, habe ich zum Monatswechsel mit einer Liste begonnen, in der ich jeden Tag Dinge vermerken möchte, für die ich dankbar bin. Ich glaube, ich habe das Konzept von Alex Day aufgeschnappt. Vielleicht bringt es was.

Es verbleibt mit Wecker statt Alarm
F.

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National anthem

Juli 2, 2012

Na sowas, kaum ist „52 Songs“ (Jahr 1) durch, komme ich mit dem Bloggen leicht in Verzug. Dabei wollte ich sogar schon am Freitag in die Tasten hauen. Warum? Steht im nächsten Absatz. Hier sei nur titel-technisch auf das neue Video/Single/Song von Lana Del Rey verwiesen, die immer noch gern benebelt in die Kamera guckt und ihre Schlauchbootlippen schürzt.. aber das Video ist echt ein kleiner Skandal, weil es sehr an JFK erinnert. Und mal ehrlich, so schlecht produziert ist ihre Mucke ja auch nicht. Sie hat halt nur null Ausstrahlung und kann nicht live singen.

So, wer aber live singen kann – und das trotz Gehüpfe – ist Madonna. Ja, gut, die Technik lässt manche Ton-Aussetzer optimieren, aber das interessiert wohl die wenigsten, die sich (bei den Preisen) eine Karte für ihre Show zulegen und von einer Inszenierung geblendet werden, die eindeutig weltklasse ist. Ein Konzert ihrer aktuellen MDNA-Tour ist wie ein Uhrenwerk – ein Nonstop-Beat-Tanz-Bühnentechnik-Gewitter, welches nur so auf das Publikum einhämmert, bis auch der Letzte in die Hände klatscht.
Muss ich noch schreiben, dass es mir gefallen hat? Ja, hat es. Und nun bin ich dermaßen MDNA-gedrillt, dass ich mir das Album glatt ein zweites Mal kaufen würde, um es ausgewählten Personen in die Hand zu drücken – als Leihgabe natürlich.

Aber der Reihe nach – was ist denn sonst so (außer Arbeit) passiert? Moment, ich gucke mal in den Kalender.
Am Montag gab es lecker Torte bei G. und einen ruhigen Abend.
Auch der Dienstag verging schneller als erwartet, weil ein Termin abgesagt wurde, konnte ich auch da erfreulicherweise früh ins Bett gehen.
Mittwoch war mein Kino-Abend – ach stimmt, darüber habe ich ja geschrieben (siehe letzten Eintrag). Aber das war nicht alles, weil ich an dem Tag auch die Pilotfolge von „The Newsroom“ gesehen habe, welche HBO sogar auf YouTube zum Gucken anbietet. Diese neue TV-Serie mit Jeff Daniels macht definitiv Lust auf mehr.
Am Donnerstag (mein freier Tag) ging es nach Berlin. Dort angekommen, holte ich mir mein Ticket an der O2-World (mitsamt Goodie-Bag) und bin dann kurz in die Innenstadt gefahren, wo ich im Alexa (Einkaufszentrum) erst mal eine Pause einlegen musste. Es war nämlich sehr sommerlich draußen. Zum Abend war ich bei eatGobi mongolisch essen – und zwar Buffet zum kleinen Preis. Lecker lecker. Dazu gab es einen Fruchstsaft vom Stand nebenan (mit Mango, Banane und Maracuja und so). Auch lecker. Danach habe ich noch eine Fassbrause probiert, die ich aber nicht noch mal haben müsste. An der Kasse sah ich dann Schokomonk-Riegek, die total lecker aussahen, aber ich mir dank Sättigung nicht genehmigen konnte. Dann ging es zum Konzert. Und danach zur Übernachtungsgelegenheit. Und hey, nur 3 Stunden später musste ich auch schon wieder los.
Denn am Freitag ging es wieder zur Arbeit (mit dem kleinen Unterschied, dass die Anfahrt 8 mal länger dauerte). Danach sollte die Woche noch entspannt im Pub (mit P.) ausklingen, was sie dann trotz Mega-Regen auch noch tat. Und dann wurde es komisch, denn ich war gegen Mitternacht schon auf dem Heimweg, als mich eine Anfrage nach Club-Nacht doch noch umstimmte. Zunächst sah es nach Stadtpalast aus, was dann aber zu Gunsten des Zwischenbaus umentschieden wurde.
Und so kam es, dass ich am Samstag ziemlich müde gen Heimat aufbrach, wo es zur Entschädigung meine erste Portion Erdbeeren (von Karl’s) gab. Hm, gezuckerte Erdbeeren sind lecker. Dann habe ich noch gelesen und einen netten Abend mit Mandel-Giottos gehabt. Oje, die haben tatsächlich eine Mandel-Variante von Giotto produziert. Wissen die denn nicht, dass ich da nur schwer nein sagen kann? Skandal!
Zum Sonntag wurde dann ordentlich Schlaf nachgeholt und mehr oder weniger erfolgreich gegammelt. Vielleicht sollte ich besser „chillen“ schreiben, aber dann wird das vielleicht noch zum Hipsterblog hier. Kleiner Scherz. Und ich fühlte mich kurzzeitig wieder wie ein Teenager? Wie das ging? Ich habe mir beim Bahnhof ein deutsches Comicheft (Justice League #1 von PaniniComics) gekauft. 😛 Und warum? Weil Poster drin waren. Die Geschichten hatte ich schon auf Englisch vorliegen (von DC Comics). Tja, aber das Feeling war total seltsam, weil ich mittlerweile schon so entwöhnt bin. Zum Abend wurde ich überraschenderweise zum Fußballgucken eingeladen – und zwar an ungewohnter Stelle. Hat Spaß gemacht, ging aber auch wieder länger als ich eigentlich wollte. Na ja, mittlerweile habe ich meinen Wecker wieder reaktiviert.

Und heute? Ja, da habe ich spontan was bei Amazon bestellt, was mit C anfängt und mit ics aufhört. Das kann passieren, wenn ich spontan bin.

Es verbleibt ohne Hymne auf den Lippen
F.