Posts Tagged ‘The Great Gatsby’

Logbuch : mein Jahreswechsel 2013/2014

Januar 2, 2014

Da schreibe ich wieder – und das nun im Jahr 2014. Ein Jahr mit einer sympathischen Quersumme. Und weil es sich gerade anbietet, versuche ich die Logbuch-Einträge etwas zu modifizieren.

28.12.31 : Nach meinem letzten Eintrag passierte eigentlich nicht mehr viel. Ich hörte viele meiner Lieblingslieder und besann mich besserer Zeiten.

29.12.13 : Für einen Sonntag stand ich ungewöhnlich früh auf und nahm mir Zeit, in den Tag zu kommen. Am Nachmittag war ich wieder in Musik-Hör-Laune. L. rief mich an und erinnerte mich an meine CDs, deren Verleih vergessen hatte. Die Rückgabe erfolgte 20 Minuten später. Zum Dinner genehmigte ich mir erneut eine Portion Trash-TV. Später ergab sich zufällig dann doch die Gelegenheit, mit K. und Y. ins Kino zu gehen – nachdem das am Freitag nicht klappte.
Dem Film „Inside Llewyn Davis“ konnte ich irgendwie gut ansehen, dass er von den Coen-Brüdern kommt. Skurrile Dialoge, Charaktere und Gespräche. Wie schön, dass das LiWu die OmU-Option anbot. Zwar würde ich das Werk nicht als Meisterwerk oder Kultfilm bezeichnen, aber unterhalten fühlte ich mich (im Gegensatz zu meiner Begleitung) schon sehr. (8/10)
Eine kurze Auswertung im Molli hatten K. und ich auch, bevor ein Telefonat die Gemütlichkeit raubte. Später zu Hause las ich noch ein wenig.

30.12.13 : Die neue Woche (Kw1 in 2014) begann ich sportlich und etwas müde. Tagsüber war wieder mit Musik und meinem Buch beschäftigt. Ich sah noch ein paar ältere Folgen der „Late Late Show“, weil mir nach leichter Unterhaltungskost war und ich die „StillToWatch-Liste abarbeiten“ wollte. Für den Abend lud G. zum Filmabend ein. Wir schauten „The Family“ und „The Great Gatsby“ (von Baz Luhrmann).
Ersterer Film hat mir trotz deutlicher Inhaltsschwächen dank der guten Cast gefallen. (7/10) Und Zweiterer wirkt auf Heimkino-Größe zwar visuell angenehmer als im Kino, kann mich dennoch nicht überzeugen. Nach der Verfilmung mit Robert Redford hätte man sich diesen Neuaufguss meiner Meinung nach eigentlich sparen können – oder irgendwie besser abwandeln (also handlungstechnisch und nicht nur mit moderner Musik und Effekten). Ich kann es nicht genau begründen. Bzw. es hat ja auch sein Gutes – u.a. verdanke ich dem Werk meinen Ohrwurm zu „Young & Beautiful“.

31.12.13 : Habe ich schon von meiner eigenen Silvester-Tradition berichtet? Ich esse Pfannkuchen. 😛 Und so führte mich der erste Gang des Tages zum Bäcker, wo es eine 8-Sorten-Zusammenstellung gab. Danach war ich mit Farbe beschäftigt. Und dann sah ich mit den Jahresrückblick des CCCs (im Rahmen des 30c3) auf YouTube an. Oh, und das Doppelbuch „Keeper/Finder“ habe ich noch am Abend ausgelesen, bevor ich zur Feier bei U. ging. Insgesamt gute Krimi-Unterhaltung. (7/10)
Dort angekommen brauchte ich eine Weile, in Feierstimmung zu geraten – fast wäre ich lieber zu Hause geblieben. Im Nachhinein waren meine Zweifel jedoch unbegründet und ich hatte Spaß.

01.01.14 : Ich schlief bis zum Nachmittag und sah mir dann die „Fnord News Show“ (ebenfalls im Rahmen des 30c3) an, die sich trotz der Spieldauer jeder ansehen sollte. Denn es werden viele Themen angesprochen, die durchaus Beachtung verdienen. Danach wertete ich meine Last.FM-Jahresstatistik aus, welche mich an manchen Stellen überraschte.
Am Abend lud U. zum Restevernichten ein. Die Runde war sehr gemütlich und wir erzählten viel.

02.01.14 : Eine Art Schlaflosigkeit erreichte mich zwischen 5 und 6 Uhr. Über den Rest des Tages gibt es dann im nächsten Eintrag mehr…

Es verbleibt am Eingewöhnen zur „14“-Schreibe in Datumsangaben
F.

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Ansichtssache: Gatsby, Gatsby, Gatsby

Mai 16, 2013

Ende März las ich das Buch (auf Englisch), am Wochenende schaute ich den Film von 1974 und soeben sah ich den neuen Film von Baz Luhrmann. Dass ich obendrein noch den Soundtrack kürzlich hörte, wäre noch eine Ergänzung, aber nicht so wichtig.

Anmerkung: Spoiler Alert! (Es werden Handlungselemente angesprochen.)

Zum Werk an sich: Der Roman ließ mich ziemlich kalt, was hauptsächlich daran lag, dass ich wenig Sympathiepunkte verteilen kann. Alle Charaktere sind wahlweise suspekt oder durchtrieben in ihrem Verhalten. Möglicherweise wird das durch den Abstand bezüglich Ära, Kultur und sozialem Status verstärkt.
Unter anderem hatte ich die Eckdaten der Prohibition in Amerika nicht gleich parat und konnte den Aspekt erst nach weiterer Recherche dem Werk zuordnen.

Und ich finde die „Auflösung“ um den mysteriösen Gatsby auch nicht gerade skandalös – dann schon eher den Hintergrund um seinen sozialen Aufstieg, was aber nur am Rande behandelt wird. Stichwort Geschäft.

Erst durch die Verfilmung(en) wurde das zwischenmenschliche Drama für mich verständlicher. Einerseits der hoffnungslose Optimist, der sein Streben nach seinem „lebenslangen Schicksalsschatz“ ausrichtet, und andererseits der ehrenwerte Gehilfe, der einen besonderen Blickwinkel auf das Geschehen hat und mit Geheimnissen beladen wird. Für beide Figuren scheint es kein Happy End zu geben.

Zu den Filmen: Während ich schon bei der Adaption aus den 70ern von opulenten Bildern reden würde, kann (auch dank CGI) in der neuen Verfilmung eindeutig noch eine Schippe draufgelegt werden. Aus Pomp wird Über-Pomp. Stichwort Anwesen.

Unabhängig von den offensichtlichen Unterschieden in der Machart (bezüglich Zeitgeist und technischen Möglichkeiten) finde ich den Film mit Robert Redford sehr nah an der Vorlage. Dagegen erlaubte man sich beim neuen Film mit Leonardo DiCaprio einige Abweichungen. Stichwort Erzähler. Beide Hauptdarsteller machten aus meiner Sicht das Beste aus ihrer Rolle. Und auch sonst kann ich mich bei der Besetzung nicht beklagen. (Mehr möchte ich hier nicht vergleichen.)

Was allerdings macht diese „Neuauflage“ von 2013 für mich nicht ultimativ? Irgendwie finde ich diesen neuen Gatsby nicht ganz so „great“, weil er doch schärfer in seinem Handeln kritisiert wird. (Sogar das Wort „Kimineller“ fiel.) Und auch der Wutausbruch ließ ihn beinahe manisch erscheinen und kratzt so an der coolen Gelassenheit im Vorfeld. (Gatsby trifft in dieser Version auch nicht auf Daisys Tochter, was ja noch ein wesentlicher Schockmoment gewesen wäre.)

Am Ende bleibt für mich die Frage, ob Gatsby wirklich so viel besser als die anderen (reichen) Leute war. Ja, er hat sich seinen Wohlstand selbst erarbeitet, wurde dann aber mindestens genauso verschwenderisch. Lediglich seine Treue zeichnet ihn aus bzw. sein fester Glaube an die Liebe. Aber das allein macht einen Menschen aus meiner Sicht nicht „great“. Und am Ende scheint er auch keine große Lücke hinterlassen zu haben.

Fazit: „Der große Gatsby“ in der 2013-Version ist ein berauschendes Drama mit gewaltigen Bildern, guten Darstellern und einem auffälligen Retro-Soundtrack – also genau das, was man von dem Regisseur erwarten würde. Nur empfand ich einige Details zu überzeichnet. Da wären mir mehr menschliche Momente lieber gewesen. (7/10)

Noch eine Randbemerkung: Ich bin sehr angetan von „Young And Beautiful“, dem Soundtrack-Song von Lana Del Rey, weil es so wunderbar melancholisch klingt. Nur habe ich mich auf dem Heimweg noch gewundert, worauf sich das bezieht. Gatsby stand ja dafür, dass es gerade nicht um oberflächliche Dinge wie Aussehen und Reichtum gehen sollte, wenn man eine Beziehung eingeht. Aber dann fiel mir ein, dass es wohl eher aus der Sicht von Daisy zu betrachten ist. Für die Frau ist es in dieser Ära ja wichtig, sowohl vom Mann versorgt zu werden als auch sich bestätigt zu fühlen. Und da außereheliche Affären für den Mann keine Seltenheit waren, ist eine Frage wie „will you still love me when I’m no longer young and beautiful?“ durchaus relevant, wenn man von Oberflächlichkeit umgeben ist.

Es verbleibt etwas geblendet
F.

Nachtrag: Gut, das „großartig“ ist wohl auch als zeitgebunden zu verstehen. So war es in den 1920ern scheinbar ein Idealbild (des Autors), wenn man als Visionär Reichtum und Ansehen erlangt und sich in der High Society eingliedern kann. Und nicht zuletzt wird Jay Gatsby im neuen Film vor allem von Nick als „great“ betrachtet, was er unter anderem mit Ausstrahlung und Strebsamkeit (nach oben) begründet. Nur wird spätestens bei der Beerdigung deutlich, dass dieser Eindruck nicht von vielen Leuten geteilt wird.

Logbuch : Feiern, Tage, Feiertage

Mai 12, 2013

Und da sitze ich hier am Muttertag 2013 und lasse meine Gedanken schweifen – für einen weiteren Logbuch-Eintrag. Sternzeit? Ach, keine Ahnung. Ist auch nicht so relevant.

Zum Wochenauftakt verfasste ich ein paar neue Bewerbungen und gönnte mir einen Kinobesuch zum Nachmittag. Ich mag Steven Soderbergh’s Filmschaffen (u.a. „Ocean’s Eleven“, „Contagion“ und „Haywire“). Somit kann ich einen Film wie „Side Effects“ nur schwer auslassen, auch wenn die Thematik um Psychopharmaka nicht unbedingt mein Ding ist. Umso erschreckender fand ich dann auch ein paar Szenen, die im Gegensatz zu Horrorfilmen ganz schön real wirkten. Die Besetzung stimmte auch. (8/10)
Auf dem Heimweg schaute ich noch kurz beim neuen Edeka-Markt in der Innenstadt nach, ob Rhabarberschorle vorrätig war, so wie S. es neulich meinte. Ergebnis: nö, gähnende Leere in dieser Ecke des Kühlschrankes. Na gut, entschied ich mich für eine Cola ohne Label. (Nicht mal ein Barcode befindet sich auf der Flasche. Sehr alternativ also. Das erfreut dann auch die Kassiererin.) Einschätzung? Ja, schmeckt wie Cola – mit echtem Zucker. Das ist auch so ziemlich das einzige Merkmal, was ich am Cola-Geschmack ausmachen kann. Ansonsten kommen mir alle Marken überwiegend gleich vor.

Der Dienstag gab mir erneut das Gefühl von Kontinuität, was so viel heißt wie: Volontärarbeit, Mensabesuch, Training. Nach dem Abendessen setzte ich ein Vorhaben um, welches schon eine Weile auf meiner Agenda stand. Ich sah mir erstmals ein Rugby-Spiel an – Chiefs gegen Sharks (von Ende April) – und dokumentierte via Twitter meiner Eindrücke. (Vielleicht bereite ich das auch noch auf.)

Mittwoch war es endlich so weit – die Preview zu „Star Trek Into Darkness“ sollte den Abend verschönern. Das war leider auch notwendig, da ich kurz davor eine unschöne Nachricht erhielt. (Eingeweihte wissen mehr.) Der Film macht vieles richtig und hat mir sehr gefallen. (9/10)

Zum diesjährigen Herrentag hatte ich nicht wirklich viel geplant, nur ein paar Optionen im Hinterkopf. U.’s Vorschlag zum Frühschoppen war willkommen und so verweilten wir ein paar Stunden im ST-Club und sinnierten über „Star Trek“ und andere Themen. Dann folgte ich der Gemeinschaft zu T.’s Garten, wo M. (seit Wochen nicht gesehen) mir Mitbringsel ihres letzten Urlaubs schenkte. (Hat mich sehr gefreut.) Am Nachmittag zu Hause (und vor jeglichem Regen) angekommen, war ich unschlüssig, ob ich mir eine Extraportion Schlaf gönnen sollte, entschied mich dann aber für einen Film. Dieser sollte eigentlich so etwas wie eine All-Star-Komödie sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht punkten. Daher hier nicht nennenswert.
Zum Abend plante F. einen Spontan-Stammtisch, den ich (ohne Pläne) wahrnahm – sowie dann noch E. und K. einlud. Der Doberaner Platz war zu dem Zeitpunkt Schauplatz komischer Passanten. Verständlich zum Feiertag.

Am Freitag ließ ich der Spontanität freien Lauf. Vor dem Treffen mit C. wollte ich eigentlich noch Kinokarten besorgen, aber scheiterte ein weiteres Mal an den Öffnungszeiten, die ich online nicht fand. (Sonst wäre mir das nicht passiert.) Zum „Trost“ schaute ich dann wieder beim Edeka-Markt vorbei und fand endlich die Rhabarberschorle, die ich sogleich verzehrte, bevor ich an der Haltestelle auf S. traf, der sich dem Mensabesuch anschloss. (Ich hatte Leber, eine Nudelrolle und Möhren-Ingwer-Suppe.) Im Anschluss bummelten wir in die Stadt, wo ich von S. ein neues Spiel aus der Kategorie „Leute gucken“ lernte, welches zu dreist ist, um es hier zu erklären.
Auf dem Heimweg holte ich schließlich die Karten und war noch kurz einkaufen. Stichwort Spontanität: mir war nach einer Herausforderung. Also räumte ich auf. Und der beste Antrieb dafür ist Besuch. Beschlossen und umgesetzt. Ebenso wie der vorgeschlagene Besuch auf der Bad-Taste-Party, welcher (aufgrund Herdentrieb) sehr kurz ausfiel – zu Gunsten des Kellers, wo es gar nicht mal so voll war. Insgesamt ein außergewöhnlicher Abend. (Passend zur Woche.)

Das Wochenende nach einem Bad-Taste-Abend fing (wie im April) mit einem Chat mit B. an, was ich einerseits lustig finde und wofür ich andererseits dankbar bin. Dabei stand ich für einen Samstag erstaunlich früh auf. Nicht mal auf der Bahnfahrt in die Heimat wollte sich die Müdigkeit durchsetzen.
Am Nachmittag nahm ich mit „Alternativlos“, „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ politische Themen in der Großpackung auf, was entsprechend Abstand erforderte. Leider ging jegliches Niveau beim Abendprogramm verloren, welches sich aus DSDS und ein paar Zapp-Pausen zu Carmen Nebel zusammensetzte. Spätestens 2 Stunden später konnte ich den Protest meiner Hirnzellen kaum noch ignorieren. Wie man den Unterhaltungswert des zehnten Casting-Finales künftig unterbieten wird, mag ich mir nicht mal im Traum vorstellen.

Heute hielt ein neuer Bäcker Einzug in unsere heimatliche „Frühstückswelt“. Die croissant-ähnlichen „Butterlinge“ sind schon jetzt meisterlich. Mit der aktuellsten SNL-Folge kam ich auch endlich zu dem Unterhaltungswert, den ich am Vorabend so vermisst hatte. Von Kristen Wiig halte ich immer noch sehr viel. Am Nachmittag schaute ich mir die Verfilmung von „The Great Gatsby“ aus den 70ern und mit Robert Redford an. Die Szenerie ist selbst aus heutiger Sicht opulent und der Film sehr nah am Buch. Da freue ich mich, demnächst einen Vergleich mit dem neuen Kinofilm dazu machen zu können. Es war sozusagen eine prima Einstimmung – als auch ein weiteres gutes Beispiel für mich hinsichtlich älterer Filme, die nicht meine erste Wahl wären.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Abendessen
F.

Nachtrag: Am Tag der „Star Trek Into Darkness“-Vorpremiere habe ich noch etwas nachgeholt – nämlich endlich den Klassiker „2001 : Odyssee im Weltraum“ gesehen. Dieser sollte zu Recht Pflichtprogramm für SciFi-Fans sein, weil hier nicht nur erstaunlich eindrucksvolle Bilder geschaffen wurden, sondern auch Handlungselemente umgesetzt werden, auf die tonnenweise referenziert wird bzw. die darauf in anderen Werken gefunden werden können.
Und dann sah ich (am Donnerstag) noch erstmals eine (ältere) Folge der letzten Staffel „Survivor“ und weiß nun wieder, warum Amiland als Weltmeister in Sachen Reality-TV gesehen werden kann. Nur mit der Echtheit des Dramas fällt es mir schwer, da viel Vertrauen entgegenzubringen.

Logbuch : Osterwoche 2013

März 31, 2013

Blubb, das war also die kürzeste Woche des Jahres. Warum? Zeitumstellung natürlich. Gut, ich bin nun nicht der Typ, der sich wegen Dingen wie Jetlag beklagen würde, aber irgendwie muss ich mich erst wieder mit der Sommerzeit anfreunden.
Und sonst so?

Ach, die Woche war irgendwie schön. Das fing schon am Montag mit dem irischen Abend bei H. an, an dem es massig Leckereien und gute Laune gab. Da wünschte ich mir, dass es eine Art fester Termin wäre.

Ich glaube, ich war noch am Dienstag satt, hatte dann aber doch noch einen netten Mensa-Besuch mit G. und P.. Am Nachmittag gönnte ich mir ein Nickerchen und abends fand das Couchsurfing-Meeting in der Barke statt, zu dem erfreulich viele Leute kamen. Zudem probierte ich neue Getränke, was mich auch sehr freut.

Nach so ereignisreichen Tagen nahm ich mir Mittwoch eine Auszeit, habe überwiegend gelesen und weniger irgendwelche Serien nachgeholt. (Dazu später mehr.) Abends überraschte ich mich selbst und bin dann spontan doch noch zum Erasmus-Abend in den ST-Club gegangen. Und siehe da. Ich traf sogar bekannte Gesichter.

So blöd es klingen mag, freute ich mich doch eine Weile auf den Donnerstag, der zugleich Filmstart für den zweiten „G.I. Joe“-Aufguss war. Nach den enttäuschenden Märchen-Filmen war mir einfach nach sinnfreier Action-Kost mit Effekten und dem einen oder anderen One-Liner. (Siehe auch letzten Blogeintrag.)

easter2013Zum Freitag nahm ich den Zug in die Heimat, um ein ruhiges Oster-Wochenende zu erleben. Und es verläuft bislang genau wie erwünscht. Ich lese sehr viel und erfreue mich an den vielen Leckereien.
Eins unserer Standard-Obst-Torten-Rezepte haben wir nun mit Himbeeren getestet – erfolgreich. Zum Abend gab es Fisch… und einen Film mit Meryl Streep.

Gestern und heute habe ich „The Great Gatsby“ gelesen (bin somit bereit für die Verfilmung) und gebe mir nun weitere Comics, die ich irgendwie schon immer mal lesen wollte. Aktuell tendiere ich da zu Superman-Comics. Und glaubt mir, danach bin ich erst mal bedient mit dem Charakter. (Stichwort Übersättigung)
Für einen optimalen Abschluss nehme ich mir stets vor, nach beendeter Lektüre eine Rezension zu verfassen. Oftmals gelingt das auch dieser Tage, was hoffentlich nicht zu sehr für Link-Flut in den Feeds meiner sozialen Kontakte führt. Aber andererseits… immerhin sorge ich für UGC (user generated content). 😛

Für unser heutiges Festessen (gack gack) haben wir erstmals Erdnuss-Sauce angetestet: ganz einfach mit Erdnussbutter, Kokosmilch und Sojasauce (plus ein bissel Zucker und Pfeffer). Ziemlich überzeugend, selbst mit Rotkohl als Beilage.
Ach ja, und auch mein Geschenk kommt offensichtlich gut an. (Es war eine Art technisches Upgrade.)

Es verbleibt in einer Feiertags-Völlerei
F.

Logbuch : zwei Wochen Auszeit

März 24, 2013

Tja, das war jetzt nicht Absicht. Ich kann auch nicht sagen, dass es an Zeitmangel lag, dass ich mich hier nicht mehr so austobe. Eher mangelte es mir an Mitteilungsbedürfnis. Dementsprechend folgt nun auch kein doppelter Wochenrückblick, wenn auch ich versuche, chronologusch zu bleiben.

Vor knapp zwei Wochen tobte ich mich kreativ aus, indem ich Playlists erstellte, von denen die erste bereits bei 8tracks landete. Im Zusammenhang mit einer Playlist erstelle ich auch gern Vektorgrafiken, wie auch beim letzten Versuch. Zwei weitere Ideen habe ich auch schon.

Beim Couchsurfing-Treffen im Zwanzig12 wurde die TV-Serie „Breaking Bad“ positiv referenziert, was ich wiederum als Anlass sah, mich diesem Werk jüngerer amerikanischer Unterhaltungskultur zu widmen. Ergebnis: 3 Tage später hatte ich alle Folgen gesehen, die bisher ausgestrahlt wurden. (Zum Ende des „Marathons“ sah ich die Serie in 1,8 bis 2-facher Geschwindigkeit – dank der Einstellungsmöglichkeiten des MPlayerX.) Und natürlich war ich geneigt, im Anschluss daran einen „Ansichtssache-Artikel“ zu „Breaking Bad“ zu verfassen. Aber dann vergingen die Tage und ich überdachte das Vorhaben. Mein Senf dazu: die Serie ist durchaus gut, profitiert durch den Hauptdarsteller, hat aber auch ihre Schwächen und Längen. Ich kann mich ja dann noch mal dazu äußern, wenn die fünfte und finale Staffel im Sommer abgeschlossen ist.

Vorletzten Samstag gab ich mir einen weiteren 3D-Kinobesuch. Die Filmwahl fiel auf „Jack & The Giants“ (bzw. „Jack The Giant Slayer“). Auch dazu reicht mir ein Absatz Meinung: nicht so unsympathisch wie „Oz“, aber dafür auch eher durchwachsen und verschwenderisch mit Effekten. Ein halb so teurer (2D?) Film mit originellem Drehbuch wäre mir lieber gewesen. (6/10)

Gleich ein paar Tage später sollte ich ein besseres Kinoerlebnis haben – mit „Sightseers“, einem britischen Independent-Film mit ganz viel schwarzem Humor. Dazu super Landschaftsaufnahmen und (für mich) unbekannte Schauspieler, die sehr überzeugend waren. Die Geschichte war sehr ungewöhnlich, nur leider etwas zu brutal für meinen Geschmack. (7/10)

Am letzten Mittwoch war ich bei einer Doktor-Verteidung anwesend, von der ich das gute Gefühl mitnahm, dass ich das nicht unbedingt brauche. Am Abend fand ein weitere Couchsurfing-Meeting im Plan B statt, welches wieder erfreulich heiter und gemütlich war.

Nachdem ich mit dem „Breaking Bad“-Marathon gute Erfahrungen gemacht hatte, ließ ich mich in dieser Woche wieder auf „Doctor Who“ ein. Die Serie verfolgte ich zuletzt um 2011. Ich hatte die ersten Folgen des 2005er Reboots auch schon einmal gesehen, das jedoch wieder aufgefrischt. Im Nachhinein kann ich nun behaupten, dass diese erste Staffel nicht so mitreißend war – lediglich in der letzten Doppelfolge kommt ein wenig Spannung auf. Ich kann an diesem Punkt nicht sagen, wann ich mich an die Staffel 2 wage.

Gestern war ich auf dem Rostocker Ostermarkt, der mich sehr an Weihnachten erinnerte. (Gut, die Kälte und der Schnee tun ihr Bestes, um das zu fördern.) Ich hatte mich statt der Standard-Buden für den ersten Abstecher bei „Liberty Delis“ entschieden, um herauszufinden, warum in diesem Zusammenhang gern von „den besten Burgern in Rostock“ geredet wird. Fazit: frische Zubereitung macht den Unterschied. Lecker lecker. Werde dort wahrscheinlich die Karte abarbeiten. Schade, dass ich mir nicht noch ein paar Süßigkeiten aus den Staaten gegönnt habe. (Und für anbetungswürdige Cream Soda von A&W war es leider zu kalt.)
Am Abend entschied ich mich für die 80er-Party im ST – und das war aus meiner Sicht ein voller Erfolg – bei all den Liedern, die ich erkannt habe. Ja, es gab auch ein paar Negativ-Ausrutscher in der Songauswahl, aber überwiegend war es eine Freude. Nicht zu vergessen: mein Wunsch wurde gespielt. 🙂

Heute sah ich „Hänsel und Gretel“, den hoffentlich vorerst letzten Versuch, „Märchen“ aufzupeppen. Wobei ich gestehen muss, dass dieser B-Movie-Splatter-Action-Ansatz noch das Beste war aus der Reihe „Alice“, „Snow White“, „Oz“ und „Jack & The Giants“. Grund war die geradlinige Umsetzung und eine Cast, die sich nicht zu ernst nahm. (7/10)
Der Komödien-Verschnitt „Voll Abgezockt“ (im Original „Identity Thief“) ist dagegen ein wirrer Mix aus Ideen und Gags, die im Endeffekt keinen guten Film ergeben. Da helfen auch namenhafte Gastrollen nicht. (5/10)

Nun zur Lese-Ecke: mit Grant Morrison’s Semi-Autobiografie „Supergods“ bin ich nun durch. Dieses Sachbuch über die Geschichte amerikanischer Superhelden-Comics aus der Sicht eines britischen Autors kostete mich anfangs relativ viel Überwindung, weil mich die Sachverhalte in den 30er bis 80er Jahre nicht so sehr interessierten. Aber als ich dann dort ankam, wo ich schon Comic-Leser war, raste ich nur so durch die Kapitel. Fazit: es gab interessante Einblicke, Meinungen und Lese-Anregungen. Ist aber eher was für Genre-Fans.
Nun lese ich „The Great Gatsby“ im Original, was ein schöner Kontrast ist. (Bin auch auf die neue Verfilmung gespannt.)
Ansonsten habe ich noch unzählige Comics gelesen – oftmals mit dem Wunsch, wieder auf dem aktuellen Stand zu sein. Zuletzt befasste ich mich mit der aktuellen Superman-Reihe „Action Comics“, welche Grant Morrison nun abgegeben hat. So ein Zufall, hm? Dafür, dass ich eigentlich kein Superman-Leser bin, hatten die Hefte teilweise sehr erfrischende Momente in dieser „Neugestaltung“ des Ursprungs um Superman im neuen DC-Universum (, welches so erst seit 2011 existiert). Nur der Showdown am Ende war mir dann zu „psychedelisch“.

Es verbleibt wieder am Bloggen
F.