Posts Tagged ‘Termine’

Logbuch : ein frischer Juli

Juli 18, 2016

Logbuch

Natürlich stellte ich mir bereits die Frage, inwiefern mir das Bloggen noch liegt. Ich kam zu der Erkenntnis, dass es nebst anderen Tätigkeiten aktuell eine erhöhte Herausforderung darstellt, hierbei wieder zu einem regulären Turnus zu finden. Stichwort Zeitmanagement.

Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass es jeden einmal treffen wird – das Gefühl, mit der Freizeit unzureichend umgehen zu können.

07.07.16 : Eine Gelegenheit zum Ausschlafen? Ja, und diese habe ich auch genutzt. Dann ging es aber auch wieder etwas kritisch weiter, da die von der Kinoredaktion genutzte Ethernet-Plattform nicht erreichbar war. Stundenlange Vorbereitung schien verloren. Ich ärgerte mich, keine Sicherungsmaßnahmen im Vorfeld unternommen zu haben. (Daber hatte ich bereits ein Ersatz-Pad eingerichtet, für genau solche Fälle.) Aber dann Glück im Unglück. Als ich bei LOHRO eintraf, ging die Seite wieder. Die Sendung war wie erwartet wortlastig. Der eine oder andere Programmpunkt entfiel aus Zeitgründen. Sehr erfreut war ich über das Feedback unserer Ticket-Verlosungen. Denn erstmals hatten wir mehrere Veranstaltungen im Angebot. Auch die Nachbereitung gelang mir sehr zeitnah.
Nur Eines wollte mir an diesem Tag dann nicht mehr gut gelingen – das Einschlafen. Stundenlang lag ich wach im Bett.

08.07.16 : Welch Ironie, dass ich mir ausgerechnet für diesen Tag ein “Frühprogramm” verordnet hatte. Es kam mir vor, als hätte ich nur kurz die Augen zugemacht und darauf den Tag begonnen. Überrascht stellte ich fest, dass ich bei LOHRO nicht mal allein war mit der Müdigkeit und so. Selbstverständlich konnte ich nach dem Radio-Einsatz das Schlafnachholen kaum erwarten. Am Abend hatte ich noch mal kurz eine Stunde Spaß on air – wobei ich in einem ordentlichen Wolkenbruch geraten bin, als ich auf dem Weg war und noch M. traf. Nach der Sendung eilte ich zu S., wo wir in vergnügter Runde schlemmten und Bud-Spencer-Filme schauten. (Lange nicht mehr so gute Spaghetti gegessen. Und auch die Bohnen waren 1A.)

09.07.16 : Morgens übermüdet in die Heimat fahren, ist mir immer noch vertraut. Und doch fängt mich die Ruhe dann gern mal wieder auf. Am Nachmittag bummelten wir zwecks Einkauf in der Gegend und zum Abend hatten wir Besuch von Nachbarn. Wir schauten so eine furchtbare “Ninja-Sendung”.

10.07.16 : Ausschlafen deluxe, sage ich nur. Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Putbus, wo eine Art “Lifestyle-Messe” dem gut betuchten Publikum vor Augen hielt, wie man sein Geld für edle Einrichtungsgegenstände ausgeben kann. Ua. gefiel mir die moderne Edelstahlkunst. Das kulinarische Angebot war einfach, aber dafür fast unverschämt teuer. Dank der relativen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns nach einer Stunde eher ermattet. Am Abend gönnten wir uns bescheidene TV-Unterhaltung.

11.07.16 : Aufstehen, Frühstück, Ruhe, dann Eile – und wieder in der Stadt, wo ich nicht mehr viel unternahm.

12.07.16 : Zwei Termine hatte ich am Vormittag. Der Erste erschöpfte mich körperlich, der Zweite geistig. Auf dem Heimweg erhielt ich einen Anruf wegen Smartphone-Schwierigkeiten. Ich schlief noch ein wenig am Nachmittag und verlor dann wieder fast meine Nerven bei einem Online-Formular. Am Abend wurde alles besser, als ich zu G. ging und wir mit N. und T. in den ST-Club gingen. Dort wurde uns sogar ein Drink ausgegeben.

13.07.16 : Den Tag begann ich sportlich, gefolgt von einem Auswertungstreffen, welches Stunden ging. Danach war ich redaktionell tätig, wurde sogar verköstigt und ließ den Abend im Freigarten ausklingen. (Inklusive spontanem Subway-Abstecher.)

14.07.16 : Selten war ich so viel unterwegs wie an diesem Donnerstag. Zunächst ging es für mich in die Südstadt. (Termin) Von dort aus ins Hansa-Viertel. Und schließlich war ich noch in der KTV unterwegs. Außerdem erlebte ich, wie viel Trubel in einem kleinen Copyshop los sein kann. (Na ja, Studenten drucken halt gefühlt jede Woche irgendwelche Arbeiten.)
Am Abend gönnte ich mir noch eine Dröhnung Bemusterung… und begann mit “Pokémon Go”. 😛

15.07.16 : Der Tatendrang vom Vortag hinterließ seine Spuren. Mir war nach Ausgleich. Und so unternahm ich für einen Freitag relativ wenig. Am Abend ging ich ins Kino.
“Toni Erdmann” – dies ist definitiv ein außergewöhnlicher Streifen aus diesen Landen. Ich war beeindruckt, wie realistisch mir das Business-Umfeld vorkam. (Nicht dass ich da Kenntnisse hätte.) Und auch das im Trailer vielleicht noch etwas lächerliche Schauspiel des Vaters wirkte spätestens im Laufe des Films einfach nur erfrischend. Schade, dass die Gespräche über das Leben nicht mehr Zeit bekamen. Ansonsten absolut sehenswert. (9/10)
Auf dem Heimweg daddelte ich noch ein wenig und wurde noch zu G. eingeladen, wo es SchleFaZ und “Reste” gab. Wir erfuhren von einer Karaoke-Fernsehsendung und schauten noch lustige YouTube-Videos.

16.07.16 : Die Pläne für den Samstag wurden etwas abgeändert, da ich zu einer Geburtstagsfeier im (ländlichen) Papendorf eingeladen wurde. Dort gab es viele Hügel, noch mehr Essen, Regenschauer, Böllerei zu Mitternacht und viele nette Menschen.

17.07.16 : Der Sonntag in Kurzform: Sport, Vorbereitungen, Hackspace-Besuch, Sticker-Entwurf.

Die Aussichten: In den kommenden Tagen möchte ich verstärkt an den guten Seiten des Lebens erfreuen. Andernfalls käme mir ein kostspieliger Kurzurlaub vergeudet vor. Es dürfte anstrengend werden, aber es zieht mich aus dem Trott.

Es verbleibt in einer ereignisreichen Woche
F.

Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : wenn selbst ein freier Tag nicht wirklich „frei“ erscheint…

Juli 5, 2014

… dann sind wir wohl jenseits von Eden. Kleiner Scherz. Aber leider empfinde ich die Überschrift so, wie sie da steht. Aber der Reihe nach…

29.06.14 : Leider kam ich mit meinem Konfigurationsvorhaben nicht so schnell voran, wie ich mir das vorgestellt hatte. Erschwerend waren frühere Anpassungen, die mich ein wenig im Dunkeln darüber ließen, wo denn die entsprechenden Dateien zu finden sind. Somit nutzten mir Hilfestellungen aus dem Netz (, die sich an der Standard-Installation orientieren,) nur bedingt. Wenigstens sind es nur unwesentliche Optimierungsschritte, welche die Produktivität des Systems nicht belasten.
Und sonst? Auf dem Heimweg vom Hackspace brachte mich eine Frage über meine „Perspektiven“ etwas ins Grübeln. Aber dies hatte auch mit der Wochenplanung zu tun, denn…

30.06.14 : … bereits der Montag wich doch ziemlich von meinem Alltag ab, wobei sich mein Zeitmanagement als effektiv erwies.  An so einer Stelle wundere ich mich, wie sehr sich ein bestimmtes Wochenbild etabliert hat. Ich könnte nun wetten, dass der nächste Wochenstart wieder so ablaufen wird, wie der vor zwei Wochen oder vor vier Wochen. Und manchmal ertappe ich mich bei Sinnfragen.
Am Abend ging ich wie üblich meinen Musik-Newsfeed durch und stieß auf ein Video, welches mich zunächst fesselte… und dann musikalisch die ganze Woche begleitete. Vom aktuellen Goldfrapp-Album „Tales Of Us“ wurde der Song „Stranger“ verfilmt – und das aus meiner Sicht sehr trefflich. Das melancholische Lied ist seitdem auf so ziemlich all meinen Playlisten zu finden. Stichwort Resonanz.

01.07.14 : Aufstehen vor 5 Uhr? Na ja, es ging so, weil der frühe Sendetermin bereits eingeplant wurde. Ursprünglich wollte ich eine Stunde vor Programmbeginn in den Redaktionsräumen eintreffen. Aber selbst eine halbe Stunde davor war noch sehr ausreichend. Ich wurde sogar ein wenig nervös. Nicht wegen der Sendung, sondern mit der Sorge, dass ich hier allein gelassen werde. Aber die Co-Moderatoren erschienen dann doch noch 8 Minuten vor 6. Ich half weiterhin ein wenig im Sender, bevor ich mich der anderen Arbeit widmete. Und am Abend eilte ich wieder zu LOHRO, um bei der Versammlung dabei zu sein. Dort wurde viel berichtet und diskutiert. Interessant, aber auch ein wenig ermüdend – nach einem langen Tag.

02.07.14 : Auch der Mittwoch ließ mich die Standard-Termine etwas umsortieren. Grund war ein… Business-Meeting. Ich war kein Entscheidungsträger, insofern eine entspannte Situation. Nicht ganz so entspannt fühlte ich mich beim Redaktionstreffen, wobei ich im Nachhinein schwer die Gründe nennen kann. Ich vermute, es hing damit zusammen, dass ich davor zu Hause ins Bett fallen hätte können. So tat ich das eben ein paar Stunden später.

03.07.14 : Das Gefühl der Gewohnheit stellte sich dann endlich wieder am Donnerstag ein. Ja, „endlich“. Ich wollte dann auch mal wieder etwas Routine haben… zur Abwechslung. 😛 Ach, keine Ahnung, wie sehr ich Gewohnheitsmensch bin.
Ahnung habe ich aber, welche Comics ich abends las: Thor, Black Widow und Batman Eternal. Und mit Freude kann ich angeben, dort auf dem aktuellen Stand zu sein.

04.07.14 : Einen freien Tag für Termine zu nutzen, finde ich eigentlich traurig. Und vielleicht hätte ich das auch anders lösen können. Ich meine, nicht mal ausschlafen wollte ich mir gönnen. Stattdessen war ich von 8 bis 17 Uhr am Wuseln und danach etwas fertig mit der Welt. (Da half auch das schöne Wetter nicht.)
Mein Abendprogramm war ein relativ aufwülender Film, zu dem ich bestimmt bald mehr Kommunikationsbedarf haben werde, sobald andere Leute den auch gesehen haben. Eine Empfehlung kann ich jedenfalls aussprechen.

05.07.14 : Ach, manchmal wird das mit dem gut schlafen auch nichts, selbst wenn ich es eigentlich könnte. Na ja, so verbesserte eben ein üppiges Frühstück den Start ins Wochenende. Auch erbaulich betrachte ich die Gelegenheit, ein paar audiovisuelle Inhalte vom „ToWatch“-Stapel streichen zu können.
Und dann war da heute noch die Sichtung von „Transcendence“, der SciFi-Film mit Johnny Depp und Morgan Freeman. Hm, mit der passenden Einstimmung ist dieser Thriller bestimmt nicht nur für nen Informatiker-Filmabend interessant. Es werden interessante Fragen aufgeworfen. Und optisch kann ich nichts bemängeln. Jedoch verliert das Werk im Verlauf an Wirkungskraft bzw. Chancen werden vertan. In einem IMDb-Kommentar heißt es treffend „Style vor Substanz“ – ja, das ist leider viel zu oft der Fall. (7/10)

Ausblick: ein neues Auflauf-Rezept will ausprobiert werden. Und ich erwarte ein weiteres Aufeinandertreffen mit Windows 8 (Stichwort Support).

Es verbleibt überwiegend „Tales Of Us“-hörend
F.

Logbuch : wenig Sommer, viel Fest

Juni 29, 2014

Nachtrag zum 22.06.14 : Nebst verwaltungstechnischen Fragestellungen haben wir in der Technikgruppe durch kleinere Konfigurationsschritte einen aus meiner Sicht erfreulichen Sprung in Richtung Transparenz erzielen können. Stichwort Wiki. Das Migrieren der Daten war auch erstaunlich einfach.

23.06.14 : Auf einer Skala von 1 bis schwierig, würde ich den letzten Wochenstart als „geht so“ einstufen. Einen Arbeitstag später freute ich mich aufs Abendessen und die Tatsache, ein zweites Mal „X-Men: Days Of Future Past“ schauen zu können. Da ich die Handlung bereits kannte, konnte ich mehr auf die Details meiner persönlichen Highlights achten.

24.06.14 : Im Nachhinein betrachtet, ist das einzig Erwähnenswerte zum vergangenen Dienstag, dass ich am Abend viel Musik gehört und einen Radio-Beitrags-Text verfasst habe. Bei der Recherche half mir der betreffende Künstler sogar via Twitter-Replies. 🙂

25.06.14 : Der Mittwoch war wieder einer dieser Tage, bei dem ich nicht genau wusste, wann ich wieder nach Hause kommen würde. Nach dem Treffen der Musikredaktion gab G. eine Runde im Pleitegeier aus. Anschließend gelang es mir trotz Ablenkung sogar, noch ein paar Thor-Comics zu lesen. Jedoch empfand ich die Geschichte eher als langweilig.

26.06.14 : Auch am Donnerstag folgte ich einer Einladung. Denn M. und ihre WG wollten zum WM-Spiel (mit Schland-Beteiligung) den Grill auf ihrem Hinterhof anwerfen. Das Wetter war auch anfangs sehr prima. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit setzte sich etwas Regen durch. Der Spaziergang vom Petridamm über den Stadthafen und die Wallanlagen in die KTV war dann aber wieder herrlich erfrischend und mit Sonnenschein ausgestattet.
Die Abendlektüre des Tages: Batman, dessen Hauptserie kurz vor dem Abschluss einer weiteren Maxi-Storyline steht.

27.06.14 : Meine Teilnahme am Treffen der LOHRO-Webgruppe war scheinbar eine gute Idee, denn so erfuhr ich Dinge, die mich trotz Relevanz sonst vielleicht nicht erreicht hätten. Und die Kommunikation ließ sich auch steigern. Stichwort Mailingliste. Am Abend zog es mich dann in die Südstadt zum Sommerfest der IEF, wo ich viele bekannte Gesichter wiedersah. Die Live-Musik war auch erfreulich gut. Im Gegensatz zum Heimweg. Denn es wurde kalt und finster.

28.06.14 : Was mich zum Start ins Wochenende früher als gewünscht aufstehen ließ, war die Erinnerung, dass ich S. für einen Gastauftritt in der Sendung „Pottkieker“ zugesagt hatte. Weil ich nicht genau wusste, inwiefern Vorbereitung erforderlich sein würde, traf ich vor der vereinbarten Zeit bei LOHRO ein. Überraschung: es war keine Vorbereitung fürs Interview notwendig. Die Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Archivieren von Mittschnitten, während um mich herum viel Gewusel im Kontext des interkulturellen Workshops stattfand. Und so lernte ich den Sendebetrieb von der anderen Seite des Mischpults kennen. Und wie ich es geahnt habe, bin ich lieber „Fahrer“ im Studio.
Anschließend ging ich mit P. spät frühstücken und einkaufen. Den Nachmittag erhellte ich mir mit Infotainment in Form von „Real Time“. Das Unwetter mit Hagel und Gedöns nahm ich nur peripher wahr. Ich las noch ein paar Loki-Comics.
Abends fand dann das große Sit-In bei G. statt, wo unter anderem der Playlist-Shuffle für Spaß sorgte. Den hatten die Katzen scheinbar weniger, weil sie wohl große Besuchsrunden noch nicht gewöhnt sind. Aber die Spiellaune kam dann doch irgendwie durch. Lustiges Detail am Rande: so schlimm waren die Rausschmeißer-Songs gar nicht.

29.06.14 : Heute konnte ich den Tag ganz ruhig beginnen. Als entfernter Helfer tat ich meinen Beitrag zur Unterstützung der Charts-Sendung bequem von zu Hause aus. Auch ein paar Aufräum-Arbeiten wollten erledigt werden – wie auch diese kleine Aufarbeitung der letzten Woche.

Ausblick: eine Reihe „ungewöhnlicher“ Termine fordern in der kommenden Woche mein Zeitmanagement-Talent heraus. Wie es ausgeht, steht hier dann wahrscheinlich demnächst.

Es verbleibt mit Appetit auf Karamel
F.

Logbuch : Maismehlpfannkuchen

März 2, 2014

Ich erlebe gerade eins dieser Wochenenden, welches gern einen Tag mehr haben könnte. Irgendwie fand ich nicht die Menge an Erholung, die mir lieb gewesen wäre. Aber der Reihe nach…

26.02.14 : An dem Tag wollte ich eigentlich die dritte Folge meines Podcasts aufnehmen, hatte jedoch im Anschluss nach dem Treffen der Musikredaktion nicht wirklich viel zu sagen. Und dann erhielt ich aus heiterem Himmel eine Nachricht von M. wegen des Couchsurfing-Meetups (ja, so nennt sich das nun), zu dem ich eigentlich nicht unbedingt gehen wollte. Aber so änderte ich den Plan und hatte einen lustigen Abend.

27.02.14 : Oh, dieser Tag war anstrengend. Grund war der permanente Blick auf die Uhr, da ich mehrere Termine hatte. Diese führten mich ins Bahnhofsviertel, ins Sendehaus und zum Tagesausklang ins Kino.
„Philomena“ ist ein guter bis sehr guter Film, der Drama und Humor auf herzliche Weise mischt. Dazu tragen natürlich die Hauptdarsteller bei. (8/10)
Obwohl… vorm Schlafengehen nahm ich da noch schnell den Podcast auf. Das war also mein Tagesausklang.

28.02.14 : Freitag hätte leicht zum Frusttag werden können, da mich eine Aufgabe auf Arbeit länger auf Trab hielt. Dementsprechend kurz fiel meine Zeit fürs Abendessen aus, weil ich noch zun Hauskonzert zu LOHRO wollte. Dort traf ich auch allerhand Bekannte und der Abend wurde lang. Unter anderem konnte ich K. live dabei zuschauen, wie er sich meine Podcast-Folge anhörte. Und wir vereinbarten eine Wette, die sehr anstrengend werden könnte, so sie denn jemals stattfinden wird.

01.03.14 : Wenig Schlaf + Zugfahrt in die Heimat. Ja, es war wieder so weit. Lecker Frühstück. Im Anschluss daran stundenlanges Datensichern. Abends dann das Austoben in der Küche. Ich hatte mir im Vorfeld ein Rezept herausgesucht, bei dem man Maismehl verbrauchen kann. Es sollte deftig sein. Und das war es auch.
maismehlpfannkuchenDarf ich vorstellen? Kanadische Maismehlpfannkuchen (mit Buttermilch und Joghurt) sowie angebraten mit Speck und Cheddarkäse – abgerundet mit Sauerrahm. Und ja, in der Pfanne war auch Fett, weswegen dieses Mahl das Prädikat „triefend“ verdient hat. (Mit anderen Worten: Da quietscht die Galle.) Und geschmacklich war das auch nicht der Bringer, was mir eigentlich auffallen hätte sollen, wenn ich genauer ins Rezept geschaut hätte, anstatt mich von den Fotos ablenken zu lassen. Außer Salz nimmt die „Masse“ ihren Geschmack nur vom Käse und Speck. Ist zwar anfänglich nett, aber nach zwei Teilchen sehr ernüchternd. Und es freut mich imme noch, dass ich nicht abwaschen musste.
Abends wurde kurz ins Kulturterrorformat DSDS reingezappt. Aber das hält man ja nicht lange aus. Außerdem habe ich keine Lust, mir irgendwelche Lieder schlechtmachen zu lassen. (Auch wenn es nur Popmusik ist.)
Wie gut, dass ich noch „Life Of Pi“ ausgeliehen bekam. Da zeigt das „Unterhaltungsbarometer“ in die richtige Richtung. 😉

02.03.14 : Für die IT-Runde bin ich heute früher als sonst nach Rostock gefahren. Demnach hatte ich auch früher Frühstück… und das am Sonntag. Dazu kam noch ein wenig Zusatz-Aufwand für die LOHRO-Charts: Webseiten-Inhalte und Grafik auffrischen. Na ja, es war halt alles nicht so entspannt. In unserer heutigen Tüftelei am späteren Netzwerk/Server-System ging es unter anderem um Versionierungs- und Monitoring-Dienste sowie die Einrichtung eines Routers. Spaßig zwar, nur nach 6 Stunden dann auch etwas ermüdend. Bildschirmarbeit sollte halt auch seine Grenzen haben.

Ausblick: da es mir nicht gelang, alle wichtigen Oscar-Filme vor der Verleihung zu sehen, hoffe ich darauf, nichts zu Wichtiges verpasst zu haben. Darüber hinaus werde ich versuchen, morgen bis zum Abend keine Nachrichten zu verfolgen, damit ich abends noch überrascht werden kann. Ansonsten steht für die kommende Woche noch nicht allzu viel auf dem Plan.

Es verbleibt müde
F.

Logbuch : Urlaub und sonst so

Februar 24, 2013

Da hatte diese Woche noch nicht angefangen und ich war am Wundern, wie ich am Montag den Wocheneinkauf am besten einplanen sollte – bis mir erheitert auffiel, dass ich ja Urlaub habe. So verankert ist der Alltag also. Wie lief also diese ungewöhnliche Woche für mich ab?

Erst mal Ausschlafen – ausgiebig. Dann ganz in Ruhe ein paar Neuigkeiten im Netz abrufen. Die Betonung liegt auf „in Ruhe“. Entschläunigung im großen Stil. Wann ist Zeit fürs Training? Egal, gehe ich halt eine Stunde später. Einkaufen? Ach, keine Eile, solange der Supermarkt noch auf ist. Frisches Brot vom Bäcker geholt – fürs Abendessen. Und danach mit der Bahn ins „ferne“ Evershagen für L.’s Abschiedstreffen (für Couchsurfer und Freunde). Hat Spaß gemacht.

Dienstag hatte ich noch ein paar Termine (ohne Ausschlafen) – darunter eine der nun seltener werdenden Mittagsrunden in der Mensa. Schleichende Abgewöhnung sozusagen. Und danach als Tageshighlight ein Nickerchen am Nachmittag.

Für den Mittwoch stand seit Wochen ein anderer Termin auf meinem Plan, der sage-und-schreibe 90 Minuten davor telefonisch gecancelt wurde (um 7 Uhr 30). Das raubte mir nach einer bescheiden schönen Nacht (aufgrund innerer Unruhe) so ziemlich den letzten Nerv und ich legte mich wieder hin. Zum Abend gönnte ich mir die Vorpremiere von „Warm Bodies“ (siehe Filmkritik). Danach war ich noch munter und habe ein paar Playlists erstellt. (Zu finden bei 8tracks.)

Und auch die Nacht zum Donnerstag bekam mir irgendwie nicht. Schlecht geschlafen 2.0 sozusagen. Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch noch auf. Grund: ich wollte die erstbeste Vorführung der neuen „Les Misérables“-Verfilmung mitnehmen. Und lustigerweise war ich da nicht allein – so traf ich im Kino C. und F., die selbiges vorhatten. Gut zweieinhalb Stunden gegrölter Mono- und Dialoge hatten mir dann auch gereicht (siehe Filmkritik). Am Abend habe ich dann noch ein paar Daten sortiert, was auch seine Zeit kosten kann.

Freitag zog es mich in die Heimat, wo ich noch mehr Ruhe fand – und meine Leselaune. Keine 3 Stunden war ich dort und hatte schon 5 Comics gelesen. Freizeitliche Produktivität angekurbelt. Zum Nachmittag kam auch die Sonne mal raus. Ich war ein wenig in Binz bummeln. Beim Einkauf fand ich eine neue Sorte Volvic – mit Apfel und Zimt. Na? Was dachte ich mir wohl? Richtig, „das klingt so widerlich, ich muss es probieren“. Es schmeckt, wie man es sich vorstellen würde – für Zwischendurch interessant, aber flaschenweise nicht unbedingt zu empfehlen. Und am Abend sah ich „The Master“. Der Film war ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich verzichte da lieber auf eine Kritik.

Ein Wochenende beginnt für mich am besten mit einem ausgiebigen Frühstück, welches gern auch spät sein darf. So geschehen. Croissants hatte der Bäcker da schon gar nicht mehr, aber immerhin noch Brötchen. (Und die waren auch wichtiger.) Danach war ich in Filmlaune und habe (rechtzeitig vor den Oscars) noch „Amour“ und „The Impossible“ gesehen. (Zu Ersterem werde ich gleich noch was schreiben.) Letzterer ist eher durchschnittlich als hervorragend. Anders sieht das bei der Sorte des Jahres von Ritter Sport aus. „Kokos“ erinnert stark an Bounty in Schokoladenform. Also gar nicht mal übel.
Wegen Sympathieträgern wie Bruno Mars und Justin Timberlake tat ich mir abends größere Stücke „Wetten Dass“ an. Die Abschnitte mit besagten Künstlern waren auch ziemlich unterhaltsam. Den Rest sollte man sich besser schön…denken.

Heute habe ich mich an Kaiserschmarrn (aus der Tüte) versucht, der mir nicht so ganz gelungen ist, da die Pfanne zu heiß war. Röstaroma in Ehren, aber wenn es teilweise an Aktivkohle erinnert, hört der Spaß/Genuss auf. Zumindest die selbstgemachte Erdbeer-Marmelade konnte noch was retten. Auch das Möhren-Fenchel-Gemüse zum Dinner war nicht der Bringer, weil es sehr an Kräutertee erinnerte. (Aber das ging nicht auf meine Kappe.)

Abschließend noch eine Erfolgsmeldung: ich habe „Gun Machine“ von Warren Ellis nun durchgelesen. Gut 40 % an einem Tag. Es freut mich, zu verkünden, dass es besser geschrieben ist als der erste Roman des Autors („Crooked Little Vein“, was man hier allen Ernstes mit „Gott schütze Amerika“ übersetzt hat). Insofern eine Empfehlung wert für Freunde von „Crime Fiction“ bzw. Polizei/Serienkiller-Hickhack im Kontext der Geschichte Amerikas. (Ja, ganz schön viel Amerika für einen Britischen Schreiber.)

Es verbleibt (immer noch) im Urlaub
F.

Zero

Juni 22, 2009

Der heutige Titel stammt von den Yeah Yeah Yeahs, die mal eben mit ihrem neuen Album etwas elektrischer wurden, wenn man den älteren Artikeln Glauben schenken darf. Jedenfalls ist besagtes Lied das erste Lied im aktuellen Album und besticht durch eine relativ flotte Tanzbarkeit. Ansonsten bin ich nicht so bewandert, was diese Gruppe angeht. Vielleicht wäre noch erwähnenswert, dass ich nicht mit einer weiblichen Stimme gerechnet hätte, als mir der Name erstmals über den Weg lief. Und nicht zuletzt ist das Titelbild des aktuellen Album jawohl ein absoluter Schnappschuss mit Seltenheitswert.

Die letzten Tage wurden erneut einigermaßen arbeitsintensiv genutzt, wie schon angedeutet. Weitere Schritte werden spätestens morgen bekannt. Ansonsten gab es dank einiger Termine wieder genügend Gelegenheit, soziale Kompetenz auszutesten.

Aktuell läuft derweil das Projekt „Nahrung mal anders“, bei dem hauptsächlich die Rückkehr des Frühstücks zelebriert werden soll. Diese Mahlzeit ging in den letzten Monaten beinahe verloren, so dass dieser Schritt eine Art Trendwende einleiten soll.
Nur etwas bedauerlich, dass im Zuge dieser Wandlung abendliche Snacks etwas eingeschränkt werden. Na ja, irgendwie ließ sich in letzter Zeit eh kein Filmabend arrangieren, was mittlerweile schon auffällt. Zumal ja ausreichend DVDs auf ihre Einweihung warten, was wiederum ein anderes Thema wäre.

Apropos anderes Thema: irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich meine erste CD-RW in den Müll werfen kann, denn so wirklich beschreiben will sie sich nicht mehr lassen. Ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber ich rechne da schon mal mit dem Schlimmsten. OK, eine neue Packung RWs ist jetzt nicht die Ultra-Investition, jedoch wäre es um die violette Scheibe schade, weil sie sich so schön zu den anderen farbigen CD-RWs einreiht.

Es verbleibt dennoch mit einer frisch gebrannten Zusammenstellung an Musik
F.

St. Patrick’s Day

März 17, 2009

Heute ein mehrdeutiger Titel, der sowohl auf das Datum als auch auf einen ruhigen Song von John Mayer anzuspielen vermag. Im Lied geht es um Einsamkeit und Beziehung, was man aber auch gern nachlesen oder gar nachhören kann. Zu diesem Tag habe ich nicht wirklich einen Bezug, was unter anderem auch mit der religiösen Herkunft begründet werden kann. Dementsprechend enthielt meine Kleidung nicht ein Stück grün. Nicht mal mein Essen enthielt heute die Farbe.
Aber dafür wusste ich, dass dieser Feiertag heute war, habe mich ein bisschen darüber belesen und ließ das besagte Lied mehrfach laufen (wie eben wieder). Aus Spaß an der Freude natürlich.

Heute gab es ein paar neue Termine zu sammeln, was mich wieder daran erinnert, dass ich mir gegebenenfalls einen Planer für 2009 zulegen sollte. Solche sollten nun relativ günstig sein, nachdem das erste Quartal fast um ist. Aber die Erfahrung der letzten Jahre hat mir gezeigt, dass ich so einen Planer nicht ausreichend konsequent führe. Da kann es auch mal vorkommen, dass ein Termin oder eine Notiz irgendwo in einem digitalen Format niedergeschrieben wurde. Und die Suchfunktion für analoge Planer wird noch lange auf sich warten lassen. Außerdem finde ich es schade, dass schnell mal seitenweise Platz verschenkt wird, da nichts eingetragen wurde.
Somit kam mir die Idee, statt eines Planers ein einfaches leeres Buch zu führen, welches durchaus über Jahre hinweg beschrieben werden könnte, wenn sich die Einträge in Grenzen halten. Nur fraglich bleibt die Sortierung bzw. das Wiederfinden bisheriger Daten. Vielleicht ergibt sich das durch den Einsatz. „Learning by doing“ sozusagen.

Hm… eigentlich wollte ich noch auf Twitter zu schreiben kommen, aber irgendwie fehlt mir dazu der richtige Aufhänger. Vor Kurzem hab ich darüber gelesen, dass es sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Dieses soziale Netzwerk (und es gibt soooo viele) stellt gewissermaßen eine Art „Kurz-Blog“ dar, weil sich Einträge auf wenige Worte beschränken. Ganz nach dem Prinzip „keep it short & simple“ („kiss“). So weit ist es also schon mit dem Zeitmangel. Die „gezwitscherten“ Twitter-Einträge beinhalten meist Angaben zu aktuellen Tätigkeiten. Ich habe es mal angetestet, aber irgendwie kommt es mir umständlich vor, dass ich vor lauter Mitteilungsbedürfnis ein Webportal im Browser aufrufe und mich einlogge, um mal kurz loszuwerden, dass mir der Apfel nicht gut bekommen ist oder so in der Art.
Wahrscheinlich hilft es dem Kurzzeitgedächtnis-Fan, der sich am Abend nicht mehr erinnern kann, worüber er am Vormittag gelacht hat, und das im Internet nachlesen kann (wie nur läppische Millionen andere Nutzer). Zumindest lässt sich die eigene persönliche Seite gut individuell gestalten, um mal vom Nörgeln abzukommen.

So, lieber Leser, nach etwa 400 Wörtern komme ich zu der Auffassung, dass es allmählich reicht. Wie praktisch so ein dynamischer Word-Counter sein kann. Ob den Journalisten auch nutzen? (juhu… doch noch eine Frage eingebaut) Weiterhin erfreut mich, dass dieser Eintrag zur Abwechslung wieder etwas leichter wirkt. Ansichtssache!
Es verbleibt als Sieger nach einem Kampf mit der Funkmaus
F.