Posts Tagged ‘Tenacious D’

Rize of the fenix

Mai 13, 2012

Der Titel bezieht sich ganz aktuell auf meine Ohren, die gerade Stücke des neuen Albums von Tenacious D (ebenfalls gleicher Titel) hören. Die Mischung ist wirklich erstaunlich, wobei ich mich hier nur auf den Anfang beziehen kann. (Von der Vielfalt der Anspielungen ganz zu schweigen.)

Genug Bezugs-Chaos. Was war denn sonst noch?
Beinahe möchte ich meinen „das Übliche“, wenn ich an Quiz-Abend, CouchSurfing-Treffen, Restaurant-Besuch und Kinogang denke. Zum Wochenende gab es aufgrund der Planänderung keinen Besuch in Berlin, dafür mehr Zeit zum Lesen (passend zum Gratis Comic Tag 2012 am Samstag) und Fußball gucken (ich weiß, es überrascht mich selbst).
Übrigens ergaben sich gleich zwei Gelegenheiten, mich selbst der Herausforderung zu stellen, was man früher wohl als Völlerei bezeichnet hätte. Da wäre zunächst der wohl größte Burger, den ich je auf meinem Teller gesehen habe und der mich einen ganzen Tag hat sättigen können. Und dann gab es zur Übertragung des DFB-Pokal-Finales einen Berg Pfannkuchen (also die dünnen Eierkuchen aus der Pfanne, um Mehrdeutigkeiten auszuräumen). Wäre ich auf einer Diät, hätte die nun schwere Aussetzer zu verzeichnen.

Auf dem Lese-Stapel konnten derweil folgende Werke ein wenig abgearbeitet werden: Marvel’s Ultimate Avengers, deren Welt dermaßen von weltweiten Katastrophen eingenommen wird, dass es bald nicht mehr feierlich ist. Batman, der eigentlich schon übermenschlich sein dürfte, bei der Anzahl an Gegnern und Kämpfen, die ihn gerade so beschäftigen. Und schließlich (und hier muss ein großes „ENDLICH“ eingefügt werden) die Neuauflage von Stormwatch, die mir leider nicht frech genug ist.

In diesem Kontext kam mir eine Frage in den Sinn, die wohl jeden irgendwann treffen könnte: „Werde ich alt?
Dabei meine ich damit nicht nur die Zeitdauer auf dieser Existenzebene, sondern auch die Wahrnehmung, die zweifellos Änderungen unterworfen ist. In meinem Fall betrifft es dann eben Comics, die mir früher nicht so mittelmäßig vorkamen. Dabei sei angemerkt, dass es durchaus auch daran liegen kann, dass ich einfach nur die falschen Serien gelesen habe. Aber die Frage bleibt.

Und was die Nachrichten angeht, sieht es auch wieder nicht so rosig aus (wobei: wann ist es denn mal nicht so? Es kann ja nicht nur Eisbär-Babies geben). Die Geschehnisse in Griechenland sind sehr deprimierend.

Ansonsten habe ich mir neulich Gedanken über „alternative Lebensweisen“ gemacht. Und zwar in der Hinsicht, inwiefern und warum dort bestehende Strukturen abgelehnt werden und auch werden können. Und dann fiel mir auf, dass Leute, die zu einer Kundgebung gingen, irgendwie für beide Lager repräsentativ sein könnten. Mit anderen Worten: schwarz ist scheinbar überall in Mode. Na ja, war nur eine kurze Feststellung auf einer Straßenbahnfahrt.

Ach ja, Filmecke: „Dark Shadows“ heißt der neue Tim Burton Film mit Johnny Depp und dieser ist… na ja, handlungsmäßig OK, wenn man sich drauf einlässt. Aber richtig gut ist die visuelle Umsetzung sowie der Soundtrack. Insofern kann ich den Film nur bedingt empfehlen.

Es verbleibt mit einer „aufsteigenden“ neuen Woche im Anmarsch
F.

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Leave out all the rest

April 18, 2010

Ach ja, was ist das nicht ein schöner Titel, den Linkin Park damals der Welt beschert hat. Neulich habe ich das letzte Album von der Band günstigst erworben und bin mit der Wahl sehr zufrieden, zumal es in einer Jewelcase angeboten wurde (was wohl bei der Erstauflage nicht so war).

Und damit steige ich auch gleich ein in den Rückblick. Stichwort Jewelcase: In dieser Woche ließ ich mich erneut dazu verleiten, in Unterhaltungsmedien zu investieren. Ein Album war neuerdings auf meinem Radar. Und wenn es sich lohnt sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, entscheide ich mich auch gern für die Special / Limited / Deluxe Edition von einer CD oder DVD. In diesem Fall war es ein Album, dass mit Bonus-Scheibe ausgestattet ist. Aber was durfte ich beim Auspacken feststellen? Die Discs samt Booklet wurden in einer Art Trippel-Digisleeve verpackt. Aüßerst unschön, zumal mehr Kraft ins Herausnehmen und Einstecken investiert werden muss, was so einer Scheibe auf Dauer auch nicht gut tun kann (von Knicken im Booklet ganz zu schweigen).
Darüber hinaus ist es innerhalb weniger Wochen  nun schon die zweite Deluxe-Ausfertigung eines Albums, die ich so in die Sammlung aufnehme. Was denken sich die Künstler dabei? Die 08/15-Variante kommt gut verpackt daher, während die Sammler sich mit Pappe zufrieden geben sollen, wobei die Sonderedition doch eh teurer ist.

Und wo ich schon bei Frust und Musikindustrie bin: die hiesige Casting-Schmiede eines nicht-erwähnenswerten Privatsenders hat mal wieder eine neue Inkarnation ausgespuckt, die den Titel „Superstar“ höchstwahrscheinlich nur in Zusammenhang mit der Herkunftssendung verdienen wird. Ich kann nicht mal genau sagen, der wievielte „Sieger“ es ist, und schon gar nicht, wie die Vorgänger alle heißen. Ist auch unwichtig, denn in einem Jahr wird wahrscheinlich weiterhin nur Dieters Südländer-Sommerhit-Tucke neue gleichklingende Lieder im Fernsehen präsentieren. (ja, ich lasse diesen Satz so stehen!)

Viel erfrischender fand ich den Ansatz zum Verkaufs/Download-Start des neuen Casting-Opfers eine Konter-Bewegung anzustoßen, indem ein nicht-Casting-Song gewollt in dieser Zeit gekauft wird, der schon etwas älter ist. Ursprünglich sollte passenderweise „Tribute“ von Tenacious D das auserwählte Lied sein, was ich sehr gern unterstützt hätte. Aber anscheinend wurde das Vorhaben geändert (anderes Lied) – und das fand ich dann doof. Aber es bleibt abzuwarten, wie die Aktion ankommen wird.

Egal… was noch?

Auf Arbeit durfte ich meine Englisch-Kenntnisse erproben, was mich zur Einsicht brachte, dass ich definitiv ein Merkblatt für die Kommaregelung aufstellen sollte. Oder aber ich suche nach einer Webseite oder einem Plugin, dass solche Fehler erkennt.

Die Bahn hat ihrem Ruf mal wieder alle Ehre gemacht und ich konnte froh sein, nicht auf irgendwelche Anschlusszüge angewiesen zu sein. Sah es bei einem längeren Halt anfangs noch nach Schienenersatzverkehr aus, ging es dann doch mit der Fahrt weiter. Im Endeffekt wurden es dann „nur“ 20 Minuten Verspätung, was dennoch viele Züge nicht warten ließ.
Ansonsten fiel im Zug ein Fanboy auf, der sich wie eine Manga-Figur verkleidet hat oder immer so rumläuft – wer kann das heute noch auseinanderhalten? Wie dem auch sei… Mut muss man schon haben, mit einem knallroten Mantel rumzulaufen (von den langen blonden Haaren mal abgesehen).

Es verbleibt mit einer Playlist zum Frustabbau
F.