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Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.

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Logbuch : Live-Musik-Erlebnisse

September 22, 2015

Logbuch

18.09.15 : Als ich im Büro eintraf, gönnte ich mir gleich eine Ladung Tee, um mir ein Plus an Flüssignahrung zu geben. Für den Tagesplan würde ich es brauchen. Im Verlauf des Vormittags hörte ich mir neue Musik an – unter anderem den neuen Langspieler von Lana Del Rey, den ich problemlos fast komplett in meine “Schlummi-fix”-Playlist integrieren könnte. Am Nachmittag hatte ich einen weiteren Radio-Einsatz, der mich nicht nur forderte, weil ich leicht am Kränkeln war. Mit einem Studiogast im Programmplan habe ich gerechnet, auch ein Zweiter wäre noch im Rahmen gewesen. Jedoch bei drei Studiogästen in zwei Stunden hatte die Situation schon beinahe einen Bahnhof-Charakter. Thematisch ging es um ein Charity-Projekt, ein Bildungsangebot und Straßenmusik. Die Sendung wirkte entsprechend ermüdend auf mich. Dennoch freute ich mich auf den Abend im Zwischenbau, bei dem ich zumindest J. und I. antreffen würde können. Als ich kurz nach 8 dort auftauchte, war der Schuppen bereits ordentlich gefüllt. Der Warm-up-Act Tristan Brusch hatte zwar was zu bieten, aber wirkte im Vergleich zur Party-Stimmung etwas deplatziert. Die Orsons sorgten schließlich für Jubel und lieferten ein sehr gutes Konzert ab. Spätestens danach dürften einige neue Fans gewonnen worden sein. Ich plauderte noch mit ein paar Radio-Kollegen von Head&Kehle und machte auf dem Heimweg noch einen kleinen Abstecher im Sendehaus, um meine Tasche zu holen. Zum Tagesausklang brachte mich das neue Programm von Craig Ferguson noch zum Lachen.

19.09.15 : Mein Start ins Wochenende war so entspannt, dass ich nach dem Frühstück am liebsten die Beine hoch gelegt hätte. Aber nö, denn da war ja ein Studiokurs, den ich anleiten wollte. Kaum war ich zum Vorbereiten vor Ort, kam schon der erste der vier Teilnehmer. Leichtes Kränkeln machte mir den Anfang etwas schwer, aber im Laufe der vier Stunden und dank einer Kanne Tee fühlte ich mich besser. Am Abend schaute ich zunächst beim Hackspace vorbei, bevor ich mich aufmachte zur Feier bei U.. Sowohl das Wiedersehen mit Freunden als auch die Tatsache, dass U. sich über seine Geschenke freute, machten mich gewissermaßen auch froh. Und dann noch das leckere Partybrot. (Besser als das Ingwer-Getränk.) Als ich wieder zu Hause war, wollte ich eigentlich nur schnellstmöglich ins Schlummerland. Konnte ja nicht ahnen, dass ich genau die Zeit erwischte, als mein Mitbewohner seinem Besuch zu Lustschreien verhalf. Stichwort akward. (Bzw. ein Hoch auf Kopfhörer.)

20.09.15 : Was auch immer ich mir vage für den Sonntag vorgenommen hatte, wurde zu Gunsten von Schlaf gestrichen. Erst am späten Nachmittag rappelte ich mich auf, um noch etwas Tageslicht abzubekommen. Im Hackspace genehmigte ich mir zwei Kannen Tee und ein paar Folgen Arrow, bevor ich wohl noch etwas behilflich sein konnte.

dmsb_sep1521.09.15 : Der Wochenstart verlief überraschend leichter als angenommen. Gleich nach der Arbeit zog es mich in die Südstadt, wo der Vorspiel-Live-Musik-Abend im Zwischenbau mit den Bands Jesters und diemeeresindblau. aufwarten konnte. Eigentlich war ich eher wegen Letzterer da und die legten aus meiner Sicht eine gute Spiellaune an den Tag. Danach plauderte ich noch eine Weile mit A., kam spät nach Hause und beendete noch fix einen Musik-Journal-Eintrag.

Es verbleibt mit ausreichend Terminen für die nächste Woche
F.

Logbuch : blumiger Aktiv-Kurzurlaub

August 11, 2013

Ich bin gerade froh, dass ich zum Aufarbeiten der Woche entspannt sitzen kann. Denn wie der Titel es schon andeutet, mangelte es mir in jüngster Vergangenheit nicht an Bewegung.

Da war der Montag noch der harmloseste Tag. Nebst ersten Lektüre-Einheiten zum Django-Framework und weiteren Schreibtätigkeiten (inklusive neuer Termine) passierte da nicht viel.

Gleiches gilt für Dienstag, nur dass ich da noch eine traumhaft leckere Nachtisch-Kombination in der Mensa hatte. Und nein, ich finde es nicht traurig, dass ich mich daran noch so gut erinnern kann.

Am Mittwoch sollte es wieder musikalisch werden, denn in der Musikredaktion wurde wieder bemustert, was das Zeug hält. Dabei lernten wir die neuen Gesichter kennen, die sich da nun auch einbringen werden. Nach dem Treffen war ich noch mit C. und A. im Freigarten, wo ich noch M. traf.

Donnerstag war mein HanseSail-Tag – egal, was die Wetteraussicht sagte. Zuvor jedoch ging ich beim Training fast ein, war noch terminlich im Bahnhofsviertel unterwegs und traf überraschend G., der sich sogar noch an mich erinnerte. Fürs Abendprogramm sammelte ich noch etwas Ruhe am Nachmittag, bevor wir uns im Patriotischen Weg sammelten für den gemeinsamen Sail-Besuch. Es dauerte keine 100 Meter, da erlag ich schon der Versuchung in Form von Belgischen Waffeln, die man ja hier nicht oft angeboten bekommt. Für den herzhaften Genuss sprach mich später noch Lángos mit Sauerrahm und Käse. Dieser Snack war dieses Jahr sehr im Trend – nebst Schafkäse im Fladenbrot an vielen Ständen. Bis zum Mittelalter-Markt an den Aida-Gebäuden begleitete ich die Gruppe, bevor ich mich aufmachte zum Couchsurfing-Event, welches ebenfalls ein Bummel auf der HanseSail beinhaltete. Nur wusste ich dann schon, wo was ist. Mit F. und M. sah ich noch einen Großteil des Auftritts von Frida Gold, deren Musik ich nach wie vor okay finde. Nach gut 6 Stunden und zwei Rundgängen am Stadthafen hat es mir dann auch gereicht.

Am Freitag gerat ich ein wenig in Eile, weil ich fürs Packen nicht alles auf Anhieb fand. Am Nachmittag traf ich mich mit S. und C. am Bahnhof für unseren Wochenend-Ausflug nach Hamburg. Dort eingetroffen genehmigte ich mir zunächst zwei Franzbrötchen. Dann fuhren wir zu St., hatten kaum die Sachen abgelegt und waren schon auf dem Weg zum Dom nach Sankt Pauli. Dort gesellte sich noch K. zu uns und wir bummelten über den Platz, teilten Snacks und nahmen einige Fahrgeschäfte mit. Zur Krönung sahen wir noch ein fantastisches Feuerwerk, welches aus meiner Sicht so manche Silvester-Erfahrung in den Schatten stellt.

schaukeln_igs2013Nach so einem ereignisreichen Start ins Wochenende, hatte wohl auch keiner von uns was dagegen, den Samstag etwas später aufzustehen. Nach einem ausgedehnten Brunch (bzw. Frühstück) fuhren wir in die Speicherstadt, wo noch immer kräfitg gebaut wird. Dort besuchte ich erstmals einen Meßmer-Momentum-Laden, was mehr als nur Café und Tee-Laden ist – ein richtiges kleines Museum mit Selbst-Lern-Elementen wird dort geboten. Und man kann sich eine Box mit Teebeuteln zusammenstellen lassen. Mit anderen Worten: ich habe nun ein Arsenal an Kostproben. 😛
Von einer überaus modernen U-Bahn-Station machten wir uns dann auf den Weg zur IGS 2013 – die Gartenschau. Davor legten wir noch einen kleinen Irrweg zum nahegelegenen Marktkauf-Supermarkt ein, der uns durch ein leeres Parkhaus/-dachdeck führte. Auf der Gartenschau gab es viele Blumen und Anlagen zu sehen (macht Sinn, ne?) – aber mein Highlight war die Schaukel auf einem der Spielplätze. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal schaukeln war. Das hat Spaß gemacht. Ebenfalls spaßig war mein erster Gehversuch auf einer Slack-Line. Gerade in der Mitte der Strecke kann das sehr wackelig werden. Dann gab es noch Trampoline, Rutschen und eine kleine Tauzieh-Waggon-Anlage, welche einiges an Kraft erforderte. Schließlich nutzten wir noch das freie Basketball-Feld (mit sehr stylischen Holzbänken) zum Frisbie-Spielen. Was also anfing wie ein Parkbummel, wurde zum Ende hin wie ein Sportkurs. Das Wetter meinte es gut mit uns, denn es blieb trocken und manch Wolkenfeld sorgte für angenehme Frische. Erst als wir in der S-Bahn saßen, kamen wir noch in einen heftigen Regenschauer.
Zum sehr späten Abendessen wurden wir seitens St. mit frischem Gulasch versorgt, welches bei Bedarf mit Jalapeño-Sauce aufgepeppt werden konnte. Danach kamen noch süße Sachen auf den Tisch, als wir uns unter Anderem noch über das Thema „Veggie-Day“ unterhielten.

Um die anderen nicht zu Wecken, zog ich mich nach dem Aufstehen am Sonntag zurück und las Comics, bis alle wach waren. Dann wurde gefrühstückt. Ich versuchte, bei einer Access-Fragestellung zu helfen – automatische Feldergänzung um den Schlüsselwert. Wir packten und erreichten sogar noch einen Zug vor 15 Uhr. Auf der Fahrt las ich weitere Comics.

Und zwar habe ich nun mit Marvel’s „Hawkeye“-Serie angefangen – endlich, muss ich anfügen. Denn diese Serie über das Leben des Bogenschützen, wenn er nicht bei den Avengers mitmischt, ist unfassbar genial. Allein Ausgabe 3 ist perfekte Comic-Unterhaltung. Das Kreativteam um Matt Fraction und David Aja wird zurecht mit Lob überschüttet.
Von Matt Fraction stammt auch die Serie „Satellite Sam“, die ich heute angefangen habe. Jedoch ist das ein ganz anderes Genre, welches mich noch nicht komplett überzeugt hat.

Tja, und dann war ich noch im Kino. Heute. Ich wagte mich an „The Lone Ranger“ heran, obwohl mich der Trailer nicht überzeugt hatte und erste Negativ-Kritiken sowie magere Einspielergebnisse kein gutes Vorzeichen sind. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Dieser Genre-Mix unterhält bis zum Schluss dank Humor und furiosem Finale. Inwiefern man das Werk als „Fluch der Karibik“-Abklatsch betrachten kann, sollte man wohl selber entscheiden. Ich fand sowohl Handlung als auch Charaktere erfrischend anders. (7/10)

Es verbleibt begeistert
F.

Remmidemmi (yippie yippie yeah)

März 4, 2012

An dieser Stelle sollte ich festhalten, dass ich den Eintrag schon seit Donnerstag als Entwurf vorliegen habe. Und klar, wenn man Deichkind am Vortag live gesehen hat, kann sich das auf die Titelwahl auswirken. Es war übrigens ein tolles Konzert. Auch die Videos im Vorfeld waren toll. Schade, dass ich vieles nicht kannte und daher nur schwer wiederfinden werde.
Eine weitere Feststellung: Wenn man in der ersten Reihe steht, kann man wirklich mehr sehen – das Bühnengeschehen und die ernsten Blicke der Sicherheitsleute. Und diese hätten ruhig schärfer durchgreifen können, wenn es um das Rauchverbot im Publikum geht, welches viele missachteten.

So, bevor ich zu anderen tollen Begebenheiten der letzten Tage komme, noch kurz mein Senf zu den Oscars 2012. Das Event stand (laut Spiegel) im Zeichen von 2 Begriffen: Nostalgie und Frankreich. Dabei finde ich es etwas traurig, dass ich zwar beide Abräumer-Filme im Vorfeld gesehen habe, mich diese aber nicht so sehr erheitern konnten. Auch die Bühne sah dieses Mal sehr unspannend und altbacken aus. Moderator Billy Crystal steht zwar ebenfalls für Nostalgie, ist aber nicht unter meinen Favoriten bei dieser Show und sieht zudem sehr „general-überholt“ aus. (Ob es nur Nervengift ist, was ihm verabreicht wurde?)
Und wenn ich schon beim Kritisieren bin: nominiert für den besten Filmsong waren… 2 Vertreter. Zwei? Echt? Mehr waren es nicht wert? Skandal.

So, was ist sonst noch passiert? Also die Zeit seit dem letzten Eintrag war wieder ziemlich stark verplant. Arbeit, Mittagspausen, Abendunterhaltung (ua. Karaoke), Fahrten, Kinobesuch. Alles geplant. Nicht dazu gehören jedoch der Mückenbesuch (es ist nicht zu fassen, dass ich in dieser Jahreszeit damit zu kämpfen habe) und ein spontaner Fastfood-Tempel-Ausflug (so toll war der „New York Siliciano“ nicht).
Umso mehr begeisterte mich der Film „Die Eiserne Lady“. Für einen politischen Biografie-Film war das großes Kino. Leider habe ich dazu nicht allzu viel Hintergrundwissen, so dass ich nicht alle Anspielungen verstanden habe. Dafür hat mich der „Lebensabend-Anteil“ gerührt – wie also die einst wichtige Staatschefin nun ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Darüber hinaus zeigte mir der Film, dass Großbritannien ein sehr eigenes Land ist, wenn es um die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung geht. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern das Land auf einem guten Weg ist.

Themenwechsel: Kann es sein, dass YouTube Statistiken „verändert“? In unserer doch so modernen Zeit stellt so etwas wie ein dynamischer Zugriff-Zähler keine Schwierigkeit dar. Aber was sehe ich so bei manchen Videos? Über 1000 „Daumen hoch“ bei nur knapp 300 Views? Komisch. Vielleicht wird ab einem Grenzwert auch nur geguckt, worum es sich inhaltlich handelt, bevor man den Counter freigibt. Oder die Zahlen werden so oder so absichtlich gesteuert, was wiederum an der Vertrauenswürdigkeit kratzt.

Lese-Ecke: In wenigen Stunden hatte ich das Marvel-Event „Fear Itself“ durch, welches in der 7-teiligen Hauptserie seine Kurzform findet – im Vergleich zu über 100 Heften, wenn mal alle Teilaspekte verfolgen möchte. Fazit: Stuart Immonen ist ein unglaublich guter Zeichner, den ich jetzt sogar noch mehr bewundere, und der durch astreine Farbgebung unterstützt wurde. Aber auch die Geschichte ist ziemlich gut geschrieben, was bei Event-Comics (also über globale Krisen, die alle Helden betreffen) nicht einfach ist. In diesem Fall waren Thor und sein Vater Odin zentrale Figuren. Und obwohl ich (immer noch) nicht viel mit den Götter-Superhelden anfangen kann, bot mir das Leseerlebnis viel Unterhaltung.

Und zu guter Letzt werde ich ein wenig Produktplatzierung ausüben, indem ich nun ein Bild von dem Tee einfüge, welchen ich nachher probieren werde. Und ja, es geht dabei auch um den Zweck, der dem Namen entnommen werden kann – Schlaf. Mein Schlafrhythmus ist erneut etwas daneben – wochenendbedingt. Und so kam mir als Teefreund diese Sorte sehr gelegen. Habe die Packung schon eine Weile als Bestandteil meines „Teeturms“ hier vor Augen. Fehlt nur noch der Geschmackstest.

Ach ja, aus der Kategorie „probiert“ kann ich nun berichten über Mango-Lassi aus dem Supermarkt (mit N, früher P) – genauer: aus deren Bio-Kühlwaren-Abteilung. Und? Ja, schmeckt – erreicht jedoch nicht das Level eines indischen Restaurants. Ist aber dafür günstiger.

Es verbleibt ganz ruhig
F.

The way it used to be

März 7, 2010

Ich bin immer noch überrascht, wie gut mir manche der neueren Lieder der Pet Shop Boys gefallen – darunter der heutige Titel. Scheinbar habe ich vergessen, dass dieses Duo auch mit Texten punkten kann, also nicht nur mit Ohrwurm-Melodien. Und wie multimedial und bescheiden zugleich ein Konzert gestaltet werden kann, habe ich kürzlich durch die jüngste DVD der Band erfahren. Nicht zuletzt lieferte es auch noch ein paar ’neue‘ Ohrwürmer.

Manche Tage sind fast wie geschaffen für nachdenkliche Exkurse in die Vergangenheit. Und so wurde ich heute an die letzten Jahre erinnert, als die Konstellationen im familiären Umfeld noch anders standen. Nun denn, der Wandel gehört zum Leben. Und ein Blick in den Rückspiegel kann auch lehr- bzw. hilfreich sein.

Apropos Wandel: Ortstechnisch habe ich ein paar Tage den Arbeitsraum in eine fremde Gegend verlagert. Wie schon im letzten Eintrag angedeutet ließ mich eine Dienstreise ein paar andere Ecken von Deutschland kennenlernen. Alles in allem sind damit wieder ein paar neue Erfahrungen auf meinem Konto gelandet. Aber andererseits war ich auch froh, dass es nur eine relativ kurze Reise war. Der Grund dafür liegt überwiegend im ungewohnten Umfeld mit anderen Wirtschafts- und Vermarktungsabteilungen, die nicht unbedingt zu meinem Alltag gehören.

Ich kann nicht sagen, dass die vergangene Woche mit all den neuen Eindrücken nun schneller oder langsamer vergangen ist. Nur war das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit etwas unausgeglichener als sonst. So habe ich zum Beispiel erst in den letzten zwei Tagen wieder ein paar Filme sehen können, aber im Gegenzug dazu mein Durchschnittspensum an Filmkonsum und Kinobesuchen wieder erreicht.
In Stichworten war von Historienfilm über Horror und schwarzer Komödie bis Drama alles dabei. Erwähnenswert finde ich hierunter den Film „Paranormal Activity“, der ja bereits im letzten Jahr Medienpräsenz genoss als einer der bemerkenswerteren Horrorfilme der letzten Jahre. Zu Meinungen, dass es sich nur um eine abgewandelte Form vom „Blairwitch Project“ handelt, kann ich nichts sagen, da ich jenen Film noch nicht kenne. Aber abgesehen davon war es ein unterhaltsamer Kinobesuch. Manchmal frage ich mich, warum ich zu dieser Art von Filmen überhaupt ins Kino gehe. Immerhin kann man da nicht die Lautstärke regeln, was vielleicht den einen oder anderen Schocker mildern würde. So ist es also eine Achterbahnfahrt für den Adrenalinspiegel. Aber wie heißt es so schön: geteiltes Leid ist halbes Leid. 😛 Das Kino war nämlich relativ gut gefüllt und so eine Atmosphäre lässt sich schlecht zu Hause nachstellen. Kurzes Zitat: der Film ist sehenswert, aber nicht unbedingt für schreckhafte/empfindliche Menschen geeignet.

Empfindlich sollte man scheinbar auch nicht sein, wenn man zu größeren Pokerturnieren geht, wie frische Nachrichtenmeldungen berichten. Reichen ein paar Tausend Euro aus, um Leute zu solchen Taten anzustiften, oder ist der Hang zum Terror anderweitig bedingt?
Sollte es wirklich so einfach sein, seine Lebenslage gewissenlos mit Geld aufzuwerten? Irgendwie bin ich da skeptisch. Irgendwer meinte neulich mal, dass der Reichtum schnell vergessen wird, welcher hierzulande schnell  als Standard gilt. Ohne nun mit der Moralkeule zu wedeln, sei angemerkt, dass machmal lediglich eine andere Perspektive auf die eigene Situation fehlt.

Ansonsten bin ich enttäuscht, wie wenig Zeit ich zum Lesen fand. Da staut sich wieder einiges an Comic-Material auf. Andererseits lesen sich viele Geschichten im Rutsch auch besser. Ein weiterer Vorteil am Zeitmangel ist auch, dass man stärker selektiert, was es nun wert ist, gelesen zu werden.

Zum Schluss noch eine Frage an die Leser: Mein neuer Brennnesseltee ist selbst nach einer Woche noch ungewohnt in der Aromatisierung. Speziell der süßliche Nachgeschmack irritiert doch mehr, als ich dachte. Gibt es da vielleicht irgendwelche Verwertungsrezepte? (mischen oder anderweitig nutzen)

Es verbleibt in Erinnerung, wie es einmal war
F.

Wie ein Strom

September 19, 2009

Meine Güte, ich stelle gerade fest, wie melancholisch der heutige Titel zum Ende hin wird. Darüber hinaus bin ich erstaunt, wie stimmungsvoll die Lieder der Puhdys sind. Ich würde sogar behaupten, dass die Band arg unterschätzt wird. Umso mehr erfreut es mich, dass die Musik nicht an mir vorbeigegangen ist.

Die letzten Tage brachten wieder ein paar neue Eindrücke und Erkenntnisse. Und es wurde gelesen, was das Zeug hält – nur nicht im aktuellen Schmöker. Das Buch ist auch so unhandlich, dass ich es nicht einfach in die Tasche packen möchte, weil es immerhin meiner Wasserflasche Konkurrenz bieten könnte. Na ja, spätestens in einer Woche sollte ich wieder ein paar Seiten gelesen haben.
Im Übrigen würde ich wirklich gern nebenbei noch ein weiteres Buch anfangen, aber das sehe ich als schwieriges Unterfangen, zumal ich nicht ewig am aktuellen Wälzer lesen möchte.

Also, wie gesagt… viel gelesen. Unter anderem eine wunderbare Geschichte, die problemlos als „nie gedrehte Firefly-Episode“ durchgeht. Nachdem die Serie abgesetzt wurde und der Kinofilm scheinbar zu schlecht ankam, als dass eine Fortsetzung angedacht wäre, erscheint alle paar Jahre mal eine Miniserie bei Dark Horse Comics. Wie gut, dass Erfinder Joss Whedon geübt ist, was das Comic-Schreiben angeht. Immerhin hat er eine komplette Buffy-Staffel in dieser Form veröffentlicht (bzw. ist noch dabei). Hoffentlich gibt es bald eine weitere Geschichte und noch besser fände ich es, wenn vielleicht ein Ausblick auf die Zeit nach dem Film eingebaut werden würde. Obwohl der Film zwar wunderbar als Abschluss gelten könnte, so bedauere ich bei der Zeitebene davor immer, zu wissen, was mit manchen Charakteren passieren wird.

Ach ja… heute war wieder fleißig als Konsument unterwegs. Sowohl einen Elektro- als auch einen Supermarkt verließ ich mit vollen Taschen und einem guten Gefühl. Habe ich mehr gekauft, als ich ursprünglich wollte? Möglich, aber es blieb alles im überschaubaren Rahmen. Fürs Wochenende wurde jedenfalls ausreichend vorgesorgt, auch wenn noch eine Kleinigkeit fehlt, die ich wohl morgen erwerben werde.

Zum Schluss noch eine gute Meldung: der bei mir unbeliebte Kräutertee konnte diese Woche aufgebraucht werden. Die Nachfolge-Sorte ist auch schon parat. Ich bin gespannt, wie dieser neue Tee (wieder eine Kräutermischung) schmecken wird.

Es verbleibt beim Schunkeln zu lullenden Klängen (aber nicht wie ein Strom)
F.

Neon lights

Februar 24, 2009

Heute mal ein U2-Song. Ja… Lichter sehe ich öfter, wenn ich bei Dunkelheit auf dem Heimweg bin. Gerade in der Zeit, wo die Nächte länger sind als die Tage. Wobei sich der Aufwärtstrend der hellen Stunden mit jeder Woche bestätigt. Und eh man sich versieht, sehne ich mich nach verdunkelten Räumen. Aber noch ist alles winterlich cool.

Irgendwie finde ich es traurig, dass ich in diesem Blog schon so weit bin, über das Wetter zu schreiben. Aber Wetter und Zeit bieten nun einmal eine gute Grundlage für Themen, die jeden betreffen. Aber will der geneigte Leser dann auch noch in Blogs darüber lesen? Oder gar noch rhetorische Fragen? Nun denn… ich werde nichts versprechen. Es soll ja möglichst authentisch und unverblümt bleiben auf diesen Seiten. Und heute war mir (wieder) mal danach, über den Winter zu schreiben. Wahrscheinlich fehlte mir einfach nur ein Tee.

Apropos Tee. Irgendwie gerate ich da in eine Sackgasse. Also ich trinke schon gern Tee, bin aber nicht unbedingt Experte. Und das will ich auch gar nicht sein, wenn ich höre, dass Beuteltee verteufelt wird. Ja, ich trinke gern Tee, habe aber keine Lust auf den Aufwand mit losen Blättern und Filtern. Ok, Krümeltee ist eine Anfechtung wert. Wobei der auch mal ganz lecker sein kann (weil süß). Alles relativ und situativ.
Um jedenfalls zur Sackgasse zu kommen: ich hätte gern was Neues. (nein, keinen Kaffee… den kann ich bis heute nicht ab) Im Laufe der Jahre bin von Früchtetee über Schwarzen, Kräuter-, Grünen und Rotbusch- beim Pfefferminztee (Pfeffi-Tee) gelandet. Diesen gibt es zwar überall und auch günstig, aber nach einem argen Fehlkauf bleibe ich bei „King’s Crown“ (ihh… Schleichwerbung… zumindest lasse ich den Handelspartner weg), wenn es um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geht.
Tja, aber nach all den Monaten (oder sind es schon Jahre?) mit Pfeffi-Tee fehlt es mir irgendwie an Abwechslung. Und mit Abwechslung meine ich nicht unbedingt die ollen Klassiker, die ich schon kenne. Obwohl es wahrscheinlich auch da besondere Marken gibt. Und mit den angepriesenen Wellness-Sorten konnte ich mich auch nicht sonderlich anfreunden. Schon allein eine Bezeichnung wie „Oase der Ruhe“ für eine Teesorte finde ich grottenschlecht. Hinzu kommt der Aroma-Overkill, den ich auch nicht haben muss. Also wie gesagt: Sackgasse. Nach mehreren Fehlschlägen fällt das neugierige Antesten zunehmends schwer. Vielleicht sollte ich mich mit Kamille anfreunden (wie schauderhaft). Oder vielleicht hat ja ein hilfsbereiter Leser einen Vorschlag.

Es verbleibt mit trockener Kehle
F.