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Logbuch : then put your little hand in mine…

Februar 5, 2018

21.01.18 : Sonntage inklusive Ausschlafen sind schöne Sonntage. Am Nachmittag schaute ich bei LOHRO vorbei und widmete mich etwas der Musik-Bemusterung. Gegen Abend war mein Ziel der Hackspace. Als sich dort unter anderem H. und M. einfanden, kamen eher bizarre Gesprächsthemen (inklusive verstörender Internetsuchen) auf. Wie gut, dass die Hälfte davon wieder in Vergessenheit geraten ist.

22.01.18 : Nach einem verlängerten Arbeitstag rappelte mich noch für etwas Sport auf, erledigte sogar noch einen Einkauf und eilte nach dem Abendessen gen Café Marat, wo das LOHRO-Team beim Kneipenquiz doch tatsächlich den zweiten Platz erreichen konnte. (Es half sehr viel, bei der Bilderrätsel-Runde mit Alben-Covern konfrontiert zu werden.)

23.01.18 : Das Großereignis des Tages war eine abendliche Redaktionsversammlung, die über aktuelle Geschehnisse im LOHRO-Kosmos informieren sollte. Dass es auch belegte Brötchen geben würde, hat mich sehr überrascht und hoch erfreut.

24.01.18 : Auch am Mittwoch konnte ich mich nicht über mangelnden Freizeit-Ausgleich beklagen. Wie fast jeden Mittwoch saß ich am Abend im Kreise der Musikredakteure sowie weiterer LOHRO-Mitmachender und hatte meinen Anteil an den Abstimmungen über die nächste Heavy Rotation. Danach ging ich mit C. und D. ins Kino zu “The Big Sick”. Der Film überraschte mich aufgrund respektvollem Umgang mit den Charakteren sowie der doch angenehmen Humor-Dichte. Dass amerikanischen romantische Komödien so ein Level erreichen können, kann ich mir nur mit der starken Beteiligung des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani erklären. (8/10)

25.01.18 : Ich hätte wohl am Vorabend nicht so lange mit C. im nasskalten Wetter über Filme und Comics reden sollen, denn ich fühlte mich am morgen doch etwas unwohl. Und dabei konnte ich mal etwas später zur Arbeit, weil es einen Abendtermin gab. Auf dem Heimweg erledigte ich noch einen Einkauf und war verblüfft, wie anders der Aldi im Neptun Center seit der Umbauarbeiten nun aussieht. Nach ein wenig entspannter Auszeit mit Salat machte ich mich auf den Weg ins PWH, um Otterwechsel und Die Gruppe König live zu erleben. Erstere überraschten mich mit vorgelesener Lyrik und erwiesen sich leider nicht als die “Anheizer”, wie ich es erhofft hatte. Und der Haupt-Act wirkte nach zwei Liedern wie eine Enttäuschung, weil deren Kunst so unausgereift daherkam wie deren Logo und Name. Na ja, es ist nur meine bescheidene Meinung. Nebenbei traf ich auf viele bekannte Gesichter – darunter J., mit der ich gleich zum Radio gehen konnte, um eine weitere entspannte “LOHRO Late Night” zu fahren.

26.01.18 : Falls sich jemand wundert, wie ich spät abends moderieren kann und am nächsten Tag zur frühen Stunde wieder munter und mit froher Gesinnung der Erwerbstätigkeit ohne Spuren nachgehen kann… dem ist nicht so. Mit anderen Worten: Der Tagesverlauf war schon mit Anstrengung verbunden. Die Beatbetrieb-Sendung stellte ich routiniert mit einer Mischnung neuer Lieder zusammen. Zur Belohnung gönnte ich mir abends noch einen Besuch beim Fernkost-Laden. Dann verzögerte sich meine Planung mit Sport, Abendessen und Entspannung. Aber zur Rezensionssichtung von “Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille” und ein wenig Daddelei mit PS4 kam ich dann doch noch. Ein paar Stunden später sah ich mich mit der Tatsache konfrontiert, das Wochenende irgendwie schon vor dem Ausschlafen begonnen zu haben.

27.01.18 : Als ich irgendwann am frühen Nachmittag meinen Tag begann, war mir eher nicht nach großer Erledigungstour. Ich riss mich zusammen und ging los. Erster Stopp: der (neue) TEDi-Laden in der Doberaner Straße, der leider nicht das hatte, wonach ich dort seit Wochen schon suchen wollte. Stopp 2 betraf die Innenstadt. Dort war es – wie zu erwarten – voller Leute. Eine größere Tour nach Toitenwinkel und Dierkow später, fand ich mich abermals in der Innenstadt wieder. Ziel: Adapter bei Saturn kaufen. Es scheiterte an meinen Ansprüchen. Dafür waren die Einkäufe bei DM und Netto erfolgreicher. Am Abend stimmte ich mich musikalisch auf das Konzert von Subbotnik im Stadtpalast ein. Mit jemanden wie C. hätte ich an dem Abend nicht gerechnet. Aber schön, doch noch ein paar bekannte Gestalten wieder zu treffen. Ich erwog, noch ins PWH zu gehen, entschied mich jedoch dagegen (und für mein Bett).

28.01.18 : Noch glücklich über meine weise Wahl vom Vorabend freute ich mich auf eine heiße Waffel bei VEIS – in diesem Fall mit Banana-Split-Eis getoppt. Von dort aus zog es mich zu LOHRO, wo das erste Treffen der TechnikGruppe in diesem Jahr stattfand. Durch L.’s Hilfe konnte ich mein VI-Wissen etwas auffrischen. Nebenbei scherzten wir mit der Literaturredaktion. Zum Abend fand ich mich wieder im Hackspace ein, um mit H. ein wenig zu plaudern. Viel Zeit hatte ich nicht, da ich noch zum LiWu wollte, wo die OmU-Vorstellung von “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” immens gut besucht war. Der Film ist ein Paradebeispiel für Drama mit sehr viel schwarzem Humor und überragend guter Besetzung. Nicht nur wegen Auszeichnungen oder Hype ein Film des Jahres.(9/10)

29.01.18 : Dieser Wochenstart verlief relativ harmlos – mit neuer Müsli-Sorte. Nach der Arbeit und etwas Sport verkroch ich mich zu Hause unter die Decke und schaute die Grammys. Tolle Show, aber die Preisvergaben erschienen mir teils fragwürdig. (In dem Fall dauernd Bruno Mars.)

30.01.18 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit (inklusive viel Stress), Sport (inklusive Zeitdruck), Vorstandstreffen (inklusive neuer Aufgaben), Sendungsvorbereitung (inklusive “Motivationsgetränk”) und die restlichen Folgen „The End Of The Fucking World“.

31.01.18 : Ein anstrengender Routine-Mittwoch mit Arbeit, Musikredaktion und einer späten warmen Mahlzeit (dank M.).

01.02.18 : Gleich zum Monatsbeginn stand eine weitere Kinokonzentrat-Sendung auf dem Plan, was mich nach einer 90-minütigen „Telko“ am Nachmittag etwas in Zeitdruck versetzt hat. Da sich J. angekündigt hatte, gestaltete sich das Unterfangen mit fünf Redakteuren im Studio als immens abwechslungsreich. Ich hoffe, die Beteiligten hatten ebenso viel Spaß wie ich. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit sehe ich die Kinoredaktion bei LOHRO gut eingespielt. Zum Abend beschlossen J. und ich, den minimalen Aufwand mit TK-Pizza zu fahren, damit wir ausreichend schnell weggeh-bereit waren. In der Zwischenzeit trafen S. und D. ein und wir schauten die Pilotfolge von „The End Of The Fucking World“ – quasi zum Anteasern der wenigen Nichtkenner. Als wir zum Dobi eilten, sahen wir die Bahn schon abfahren und gingen zu Fuß via Bebel-Straße zum Steintor, trafen S. wieder und machten uns auf zum JAZ, wo Waving The Guns (zusammen mit Pöbel MC und der Hinterlandgang) ihr Zusatzkonzert zum Samstagstermin gaben, was übrigens beides ausverkauft war. Ein überaus intensives Konzert – allein schon wegen der Bassleistung der Technik.

02.02.18 : Der diesjährige Murmeltiertag stellte mich vor neue Herausforderungen. Zunächst mit doch krass kurzer Nacht einen halben Arbeitstag allein überstehen. Dann galt es, zwei Interviews vorzubereiten, sowie noch ein paar aktuelle Songs (inklusive dem obligatorischen Klassiker des Tages) für den Beatbetrieb rauszukramen. Eine kurze Schlafpause musste auch noch irgendwie eingeschoben werden. Und nebenbei sagte J. für den Abend ab. Schließlich wurde es Zeit für den Aufbruch am Nachmittag – erster Stopp: MAU-Club, wo ich nur wenige Minuten Zeit für Gloria hatte, da das Interview noch bis zur Sendung zu schneiden war. Dies gelang mir. Und kaum war ich beim Einpflegen der Dateien ins System erschien der Besuch – in Form von Milli Dance und Pöbel MC. (Welch Ironie, dass sich dieser “Jackpot” ohne mein Dazutun ergeben hatte.) Es gibt so Momente, die ich irgendwie gesondert abspeichern würde wollen. (Also abgesehen von einem Audio-Mitschnitt oder einem Foto.) Diese eine Beatbetrieb-Sendung zählt dazu. (Mal schauen, ob ich dazu je Feedback erhalten werde.) Wie soll man nach solch Ausnahmestimmung, die da in den Redaktionsräumen herrschte, wieder auf sein Alltags-Level runterkommen? Na ja, mit einer Portion Reis und der Aussicht auf die Jahresversammlung des Opennet-Vereins. Dank P. musste ich nicht in die Südstadt laufen. Und was hat sich die Campus-Gegend schon wieder verändert. Das Versammlung konnte mit nur geringer Verzögerung einigermaßen effektiv ablaufen. (Schätzt mal die Frauenquote.) Anders als in den Jahren davor konnte ich dieses Mal nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch ein Vorhaben hatte, um meine Tradition aufrecht zu erhalten. Schön, dass sich mit H., D. und M. noch Mitmachende fanden. Wir schauten nämlich “Groundhog Day”. (Ich weiß nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber nun ist es diese Zahl plus Eins.)

03.02.18 : Eine außergewöhnliche Premiere erlebte ich bei der Zugfahrt in die Heimat an diesem Samstag. Es ist mir in vielen Jahren Rostock-Rügen-Pendelei noch nie passiert, einen Anschlusszug verschlafen zu haben. Tja, an dem Tag hing ich nach der zweistündigen Zugfahrt noch eine ungeplante Busfahrt von Sassnitz über Prora ran. Was für ein krasser Ort ist Sassnitz eigentlich? Von vielen Stellen kann man die Ostsee sehen, wohl wissend dass dort “unten” kein Strand ist. Und doch macht mich die Gegend traurig, weil ich mich daran erinnern kann, dass es dort mal ein Gymnasium und ein Krankenhaus gab. Stichwort Abbau. (Ob der Tierpark auch wieder öffnen wird?) Im Tagesverlauf schaute ich Filme, kochte Essen und ließ mich vom TV-Programm berieseln, welches diese eine Dschungel-Sendung beinhaltete. Das sogenannte “Finale” empfand ich gefühlt nicht mal halb so unterhaltsam wie noch vor ein paar Jahren. (Yikes, es vergeht so viel Zeit.)

Es verbleibt aktuell in drei Vereinsvorständen
F.

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