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Logbuch : Achterbahn

April 21, 2013

Es gibt Logbuch-Einträge, für die mir ein Titel nicht sofort einfallen will. Anders sieht es bei den letzten 7 Tagen aus. Mal sehen, wie ich das beschreibe…

Der Montag belohnte die Gegend mit ersten richtigen Frühlingsimpressionen (ja, Wetter schon wieder) und ich war noch ganz entspannt in der Heimat. Darum konnte ich gleich zwei Freunden nicht zusagen, den Tag zu nutzen. Irgendwie schade.

Wie ich im Vorfeld bereits erahnte, brauchte ich fürs frühe Aufstehen am Dienstag keinen Wecker, war dann gewissermaßen terminlich gebunden, ließ das Mittag ausfallen und kam erst am Nachmittag zur Ruhe. Und diese wollte ich dann erhalten, weswegen ich nicht zum Stammtisch gegangen bin. Stattdessen versuchte ich, „Drive“ weiterzulesen und bummelte am Hafen entlang. Aber auch die frisch zusammengestellte Playlist hat der Stimmungs-Talfahrt nicht entgegengewirkt.

Am Mittwoch brauchte ich den ganzen Tag, um mich einigermaßen aufzurappeln. Und so einen furchtbaren Tagesstart hatte ich sehr lange nicht mehr. (Stichwort Zukunftsängste) Ich kann von Glück reden, dass mir die abendliche Vorpremiere von „Das hält kein Jahr…!“ (zusammen mit S. und S.) dermaßen gut getan hat, dass ich endlich wieder lachen konnte. Der Film ist auch sehr zu empfehlen. (8/10)

Auch am Donnerstag kehrte die Gelassenheit stückweise zurück – sehr zu meiner Freude. Ich ließ mich erneut zu einer Teilnahme am Pub Quiz (im Bunker) überreden – Ergebnis: dritter Platz. Und damit noch nicht genug Tollkühnheit meinerseits. Ich probierte ein Mixgetränk mit Tabasco, was definitiv eine Erfahrung für meinen Hals war. Der Schärfegrad ist eher was für Fortgeschrittene.

Eine dreiteilige Einkaufstour stand für mich am Freitag auf dem Plan – Innenstadt, Neptun Center und Supermarkt um die Ecke. Und abends fuhr ich mit G. (als „early bird“) zu L., die mit E. wochenlang dieses Datum fixierte, um deren Geburtstage zu feiern. Der Abend war sehr lustig – und wurde spätestens mit Beschallung durch Nicki Minaj legendär.

Da ich am Vortag vorausschauend einkaufen war, konnte ich das Wochenende entspannt verspätet beginnen. Ein wenig Lesestoff und Unterhaltungssendungen sowie eine Extraportion Schlaf später war der Tag auch fast schon wieder um. Nebenbei lernte ich neue Lieder von Michael Bublé kennen und gab mir danach Musik von will.i.am, was ich sehr anstrengend fand. Die Frage der Abendgestaltung war nach U.’s Einladung zum Sit-in geklärt. Und im Anschluss daran sah ich noch einen Film mit Barbra Streisand. Derweil trudelte mein Steuerbescheid an dem Tag ein. (Natürlich wieder eine Nachzahlung.)

Heute fand ich sogleich nach dem Aufwachen eine iMessage auf meinem iPod (Stichwort Vernetzung), die mich über Pläne zum Mittagessen einweihte. Und so testete ich zusammen mit C., G. und U. ein griechisches Restaurant mit dem aussagekräftigen Namen „Der Grieche“. Hm, Gyros mit Reisnudeln. Lecker lecker. Und wo wir schon unterwegs waren (im Sonnenschein), konnte die Schlemmerei noch mit einem Besuch bei der Eisscholle veredelt werden. (Mein erster Besuch seit der Winterpause.) Ich entschied mich für Fruchteis, wurde nicht enttäuscht und war danach pappensatt. Zum Nachmittag war mir nach Musik von Taylor Swift. Ich mag ja die Lieder „Sparks Fly“ und „Enchanted“ – und ich mich versehe, ist das ganze Album durch.
Abends regte ich mich noch ein wenig über Trash-TV auf. Ein Bericht über die Frisur eines Fußballtrainers? Oh bitte. Und dann besuchte ich noch S., bei der ich das Ende eines (Mädchen-)Teenie-Films sah, der so idealisiert wirkte, dass ich nun Mitleid habe – und zwar mit den Vätern, die das ertragen müssen.

Zur Lese-Ecke: ich habe mich nun durchgerungen und Mark Millar’s „Secret Service“ durchgelesen. So schön es vielleicht für Werbezwecke sein mag, den Watchmen-Zeichner dafür gewinnen zu können, so enttäuschend empfand ich die Optik. Und auch die Geschichte lässt aus meiner Sicht zu wünschen übrig, was ich wieder vordergründig an den flachen Charakteren ausmache. Die Synopse wirkt vielversprechend, während die Comics dann schwächeln. Hoffentlich wird das bei der Verfilmung nachgebessert.

In der kommenden Woche finden Veranstaltungen im Rahmen der Kulturwoche statt – darunter die „Lange Nacht der Wissenschaften“. Dazu noch die üblichen Termine wie Stammtisch, Training oder Kinobesuch. Ja, sollte nicht langweilig werden.

Es verbleibt entspannt
F.

The story of us

November 7, 2010

Der heutige Titel kommt von Taylor Swift, diese junge Ex-Country- oder doch schon Pop-Sängerin. Nachdem mich der Preisregen um ihr letztes Album nicht überzeugen konnte, bin ich überraschend angetan von ihren neuen Liedern. Daraus könnte noch eine richtig gute Musikerin werden.

Apropos Musik: diesen Eintrag schreibe ich unter besonderen Umständen – denn in wenigen Minuten starten die diesjährigen MTV Europe Music Awards. Das ist eins der wenigen Ereignisse, die ich noch gern live (bzw. in Echtzeit) verfolge, auch wenn das natürlich mit massig Werbung verbunden ist. Außerdem bin ich gespannt, ob ich auf bisher unbekannte Künstler aufmerksam werde.
Das erinnert mich an die Awards vom letzten oder vorletzten Jahr, wo ich zum ersten Mal von der Band „Deep Insight“ gehört habe. Mittlerweile habe ich sie in meiner Abo-Liste, was so viel heißt wie „ich verfolge Neuigkeiten von denen“.

Zur vergehenden Woche:
Jüngst hatte ich das Vergnügen, an einem rumspinnenden Windows-System zu arbeiten. Daraufhin sah ich mich natürlich gezwungen, sämtliche Hilfstools zu updaten bzw. zu nutzen: AntiVir, Ad-Aware, CCleaner.
Ergebnis: nichts. Na ja, der CCleaner konnte mal eben 680 MB Datenmühl entsorgen. Unfassbar, wo das alles herkommt.
Darüber hinaus dachte ich erneut an gute Sicherungsmethoden. Nachdem im Bekanntenumfeld sogar eine externe Festplatte höherer Gewalt zum Opfer fiel, erscheint die Option der Cloud als einzige Alternative. Dies allerdings wäre nur mit einer ordentlichen Internet-Anbindung brauchbar, wenn mal größere Dateien hochgeladen werden sollen.

Apropos Dateien – Dateisysteme. Ja, davon gibt es mehr als mir lieb ist. Vor Kurzem wurde ich wieder daran erinnert, dass man mit einer externen Festplatte ganz schön ins Grübeln geraten kann, wenn man sich nicht auf ein Betriebssystem festlegen mag. Konkret bedeutet dies, dass für MAC OS X, Linux und Windows unterschiedliche Dateisysteme vorteilhaft sind. Insofern kann ich schlecht eine fette Terabyte-Partition (das sind ganz viele GB) für unterschiedliche Rechner verwenden, wenn ich nicht auf FAT32 setzen möchte. Gerade frage ich mich, wie das wohl bei Netzwerklaufwerken gelöst wird. Na ja, auf Arbeit werde ich die Administratoren mal fragen.

Ach, und wo ich schon bei Arbeit bin – selbige geht mir auch so schnell nicht aus. Da kann ich schon von Ironie reden, wenn ich daran denke, dass ich vor einiger Zeit ein Motivationsproblem hatte und mir nun ein paar Fristen zu nah kommen. Könnte das in Stress ausarten? Möglich. Aber ich vertraue darauf, dass ich gegebenenfalls Ausgleichsmöglichkeiten finde.
Da fällt mir ein, dass ich nach Doit.im nun Redmine testen konnte, was ein weiteres Organisationsmanagement-System darstellt. Jedoch kann ein System nur so gut sein, wie man es anwendet. Das ist wie bei Twitter. Wenn man nicht so richtig weiß, wie oder wofür man es einsetzen kann, bringt es einem nicht viel.
Meine Haltung zu Twitter konnte durch ein Firefox-Plugin positiv wandeln. Aber was Planung angeht, bin ich aktuell noch zu sehr ein Papierfreund.

Es verbleibt stets an neuen Geschichten interessiert
F.

Untouchable

November 29, 2009

Der heutige Titel kommt nicht von Garbage, obwohl das die erste Band ist, dir mir dabei in den Sinn kommt. Nein, die Playlist ist gerade bei Taylor Swift, einer aufstrebenden jungen Künstlerin aus Amiland, die für einen massentauglichen Pop/Country-Mix steht und sogar auf dem aktuellen Album von John Mayer als „Gast“ vertreten ist.

Und damit gleich zum ersten Thema:
Also, als Fan bekomme ich die eine oder andere News-Meldung über/von John Mayer mit und so war es mir schon seit Monaten klar, dass jener Musiker an neuen Liedern für eine Langspielplatte arbeitet, welche seit etwa 10 Tagen erhältlich sein sollte. Leider bezog sich das nicht auf den deutschen Musikmarkt. Denn laut Amazon erscheint das Album „Battle Studies“ erst Mitte Januar. Jedoch hatte ich Glück und fand die Scheibe im Lübecker Presseshop unter den Import-Artikeln. 🙂
(abgesehen davon, dass man auch bei Amazon hätte ordern können, was ich aber ursprünglich nicht vorhatte)

Für das Wochenende war auch nicht viel geplant, was auch eine gute Entscheidung war. Denn selbiges begann mit einem ausgedehnten Freitag beim Spieleabend hiesiger Fachschaften. Es ergab sich sogar ein heiteres Namenraten, was ich am liebsten wöchentlich tun würde. Tja, und wie „ausgedehnt“ schon andeutet, wurde es spät bzw. früh. Macht ja nichts. Ich konnte ausschlafen und tat dies. Ein wenig Einkauf war dann noch notwendig, wobei ich wieder eine neue Saftkreation ansprechend fand, welche ich in der kommenden Woche testen werde.

Apropos Einkauf: Ich fand auch wieder die saisonale Puddingsorte Marzipan (fertig in kleinen Bechern, nicht zum Anrühren), die ich schon mal testen wollte und dann leider nicht mehr fand. Aber nun (an diesem Wochenende) konnte ich meine Chance nutzen… und wurde mittelleicht enttäuscht. Es schmeckt nüchterner als die Pistaziensorte des selben Anbieters/Herstellers. Na ja, die restlichen drei Becher werde ich schon noch verputzen können.

Ansonsten hab ich mich am Wochenende viel berieseln lassen (eine Sitcom-Folge nach der anderen und gelegentlich auch mal Nachrichten). Eigentlich wollte ich noch lesen, aber vielleicht mache ich das noch nachher.
Apropos Lesen: auf meiner Fahrt nach Lübeck hatte ich ausreichend Zeit, im aktuellen Wälzer voranzukommen und sogar einen Schwung Kapitel geschafft. Ich bin glücklich darüber, dass mich die Geschichte ganz schön mitnimmt, obwohl es natürlich ein paar Passagen gibt, die ich lieber überfliegen würde. Vielleicht (oder hoffentlich) habe ich das Buch bis Weihnachten durch.

Ach ja… erster Advent. Vielleicht sollte ich mir etwas dazu einfallen lassen. (Denkpause)
Hm, analog Helloweem versuche ich, ein paar favorisierte Elemente als Anregung zu verarbeiten, da ich voraussichtlich auch an den kommenden Sonntagen einen Eintrag verfassen werde (in der Woche ist es mitunter ganz schön schwierig). Insofern wäre die Gelegenheit gegeben.
Also heute: weihnachtliche… Deko-Tipps (ja, richtig gelesen). Immerhin ist der erste Advent doch ein guter Anlass, mal ans Schmücken zu denken, oder? Tja, übertreiben kann der geneigte Deko-Freund, wie er es sich vorstellt, aber ich bin für eine schöne Tischdenke, ein-zwei Kerzenhalter und/oder alternativ eine Figur (z.B. ein Schneemann oder ein Tier mit roter Weihnachtsmütze). Ansonsten finde ich LED-Lichter ansprechend. An dem einen Hotel aus der Heimat hängen die in weiß und blau wie ein Licht-Eis-Schleier an den Balkons. Aber es gibt bestimmt auch tolle Alternativen für den Innenraum. Und blinken müssen die auch nicht unbedingt.

Es verbleibt in der Würde unantastbar
F.

PS: der gefühlte vorweihnachtlicher Stimmungsindex liegt bei etwa 12 (von 100 Punkten).