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Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

Logbuch : und sonst so?

Oktober 20, 2015

Logbuch

29.09.15 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Einkauf, Kochen, Radio-Arbeit. Aus Versehen wählte ich ein beinahe sündhaft teures Pesto, welches seinen Preis nicht wert war.

30.09.15 : Monatsende. Überraschend traf mein neues Telefon gut eine Woche früher ein. Und da ich eh noch ein Geschenk brauchte, nutzte ich einen Bestellvorgang für etwas Zubehör. Meine Kollegen wunderten sich, warum ich mit dem Auspacken der neuen Technik so geduldig bin. Ich ging nach der Arbeit nur kurz zum Musikredaktionstreffen, wo ich mir Käsebrötchen gönnte. Von da aus ging es bei relativ kaltem Wetter in den Freigarten, wo der Förderverein seinen monatlichen Stammtisch wohl letztmalig draußen in diesem Jahr stattfinden ließ. Zum Aufwärmen schaute ich auf dem Heimweg noch beim Hackspace vorbei.

01.10.15 : Da ich für den Donnerstagabend noch nichts vorhatte und die Kultursendung ausfiel, meldete ich mich relativ spontan bei einem Kneipenquiz des CryptoRaum-Teams an. Ebenso spontan versuchte ich, ein Team zusammenzustellen, um im Cafe Marat nicht als Einzelschicksal zu enden. Nach einer Reihe von zu erwartenen Absagen freute ich mich sehr, dann doch mit 4 Menschen als die “Masters of Mystery” antreten zu können, obwohl wir vom Moderator (A.) im Laufe des Abends als Nerds bezeichnet wurden. Egal, mal eben anmelden, ein Team zusammentrommeln und dann sogar Platz 2 zu belegen, war schon ein erhebendes Gefühl.

02.10.15 : Früh begann ich meinen Arbeitstag, früh konnte ich demnach ins Wochenende starten – und dies mit einer Radiosendung, die mich schon im Vorfeld in Aufregung versetzt hatte. Denn angemeldet waren zwei bekannte Hip-Hop-Künstler, die ich nicht als Studiogast erwartet hätte – und schon gar nicht im “Doppelpack”. Wie es sich herausstellte, hätte ich den Aufwand der Vorbereitung für ein Interview mit Karate Andi und MC Bomber gering halten können. Na ja, Hauptsache, die Hörer hatten Spaß. Auch V. war Studiogast und amüsierte mich durch seine Nervosität. Nach der Sendung erfreuten wir uns am Essen in der Küche und gingen dann mit J. und L. ausgiebig Sachen in den Hackspace transportieren…

fsf30hro03.10.15 : Grund dafür war eine Veranstaltung anlässlich des 30. Jubiläums der Free Software Foundation. Ich gestehe, dass ich am Vormittag dieses Samstags nicht viel Antrieb verspürte und mir somit viel Zeit gelassen hatte. Beim Aufbau konnte ich trotz Verspätung noch viel helfen. Das Wetter war bestens, die Laune der Anwesenden heiter und das Programm umfangreich genug. Nur, dass mir zweimal das für mich gedachte Grillgut “weggegesen” wurde, habe ich noch mit etwas Bedauern in Erinnerung. Gegen Mitternacht wurde es leerer und ich sehr müde.

04.10.15 : Ausschlafen. Etwas Sport. Ein Software-Update für einen Rechner. Kurzer Besuch bei LOHRO wegen Vorbereitungen für die Kinosendung. S. war in der Stadt und wir verabredeten uns zu einem Bummel über den “Naschkatzen”-Markt am Brink, der mir angebots-technisch allerdings überraschend deftig vorkam. (Eine Fischtheke?) Am Abend wurden beim Hackspace noch Fleischreste “vergrillt”. Die Beteiligten wurden entsprechend satt. Die Zeit verging.

05.10.15 : Ein typischer Montag. Viel Arbeit und der wohlverdiente Ausgleich beim ruhigen Medien- und Nahrungskonsum am Abend.

campustag201506.10.15 : Dieser Tag darf ruhig als Ausnahmetag bei mir verzeichnet werden, denn nicht nur war ich den kompletten Vormittag als LOHRO-Mitmacher auf dem Campustag vertreten, wo ich mich freute, auf bekannte Gesichter zu treffen, sondern auch eine Sendungspremiere gab es zu organisieren. Am Abend lief erstmals das Kinokonzentrat mit M. und mir. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn es hat Spaß gemacht. Ich schaute noch kurz beim Vorstandstreffen vorbei, wollte dann allerdings noch zum Sport gehen.

pandemie07.10.15 : Der Tag begann zeitig und endete spät. Für das Treffen der Musikredaktion räumte ich mir nicht viel Zeit am Abend ein, denn ich ging zu C., die ihren Geburtstag mit einem Spieleabend feierte. Es gab zwei Runden “Pandemie”, die wir leider trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade verloren. Spaß hatten wir dennoch.

08.10.15 : Ein Amtsgang ließ mich diesen Tag früher als gewünscht beginnen. Und wie die Ironie es mag, war ich nur wegen weniger Minuten Stunden unterwegs. Am Abend hatte ich mich bereit erklärt, C. und C. beim Produzieren einer Sondersendung über “Wahnsinn” zu helfen. Nebenbei konnte ich mir Abendessen machen. Das Unterfangen dauerte den ganzen Abend. Insofern war ich sehr froh, irgendwann um Mitternacht nach Hause gehen zu können.

byebyemusic09.10.15 : Der Freitag war irgendwie schön, etwas stressig und dann doch ganz anders als gedacht. Nach der Arbeit ging ich zum Abendessen nach Hause, hatte nicht viel Zeit, brachte S. ihr Buch zurück und ging dann zum LOHRO-Hauskonzert mit ByeBye. Dabei vergaß ich die Verabredung mit K. und K. wegen dem Kinokartenkauf. Hatte sich dann aber klären können. Wir hatten sehr viel Spaß beim Konzert. Und auch S. tauchte noch auf. Leider gingen wir dann doch nicht mehr ins ST und sind mit der Runde ins Cafe Marat gegangen, wo ich irgendwie als letzter Kunde endete.

fieteundschiete10.10.15 : Ich schlief aus. Ich konnte mir Zeit lassen und das wollte ich auch. Ich sortierte ein paar Dokumente. Ich schaute bei LOHRO vorbei, um zu gucken, ob die Sondersendung auch läuft. Dann ging ich einkaufen und kam mir an der Kasse etwas unbeholfen vor, weil ich mit weniger Einkauf gerechnet habe. Gutes Stichwort: kauf weniger ein. Am Abend besuchte ich K., wo wir B. und K. erwarteten – und dann zum (wohl allerletzten) Supershirt-Konzert ins PWH gingen. Die Vorband fand ich gerade mal 1,5 Lieder lang gut. Die Stimmung beim Konzert hätte wohl kaum besser sein können. Sogar Fiete & Schiete gaben sich die Ehre. Ich holte mir eins der Abschiedsposter/-briefe und ließ es signieren. (Minion-Style) Auf dem Konzert übrigens – wie könnte es anders sein – viele bekannte Gesichter.

hs_shirts11.10.15 : Der Tag kam mir fast wie ein laufende ToDo-Liste vor. Gleich nach dem Aufstehen begann ich mit den ersten Vorhaben. In diesem Fall Sport. Als ich gegen Mittag bei LOHRO eintraf, wurde ich gleich als Co-Moderator akquiriert. Danach konnte ich mich der Vorbereitung für eine weitere Sondersendugn widmen. Am Nachmittag ging ich zum Hackspace, wo ein Planungstreffen stattfand. Es war Grillgut im Kühlschrank. Dieses habe ich “verbraten”, was mir ein paar Aua’s wegen heißem Öl einbrachte. Außerdem widmeten wir uns abermals dem Schneidplotter und ich nutzte die Chance, um einen alten Logo-Entwurf auf einem T-Shirt zu „verewigen“. 🙂

12.10.15 : Und wieder ein Montag. (Kann ich gleich zum Abend springen.) An diesem hatte ich die Sondersendung mit Musikwünschen. Leider wollten zwei Lieder nicht so mitmachen, weswegen es für den Höreindruck eventuell chaotisch gewirkt haben mag. Ich daher etwas unzufrieden zum Sport und nach Hause.

kabaka13.10.15 : Nach der Arbeit ging ich (spät) vom Büro aus zum Zwischenbau, wo es ein Konzert-Highlight der Extraklasse zu erleben gab. Kabaka Pyramid (plus Band) brachten den Zwischenbau mit 1A Reggae-Musik in Tanzlaune.

14.10.15 : Der Mittwoch war wieder ganz im Zeichen von LOHRO geprägt. Nicht nur wegen dem Musikredaktionstreffen (kurze Anwesenheit), sondern vielmehr wegen der Vollversammlung der Redaktionen. Dabei wurde mir dank einiger Teilnehmer erneut bewusst, dass es auch anstrengend sein kann, etwaigem Diskussionsbedarf bzw. Befindlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Aufmunternder war da eher die Beköstigung dank C. und das zeitige Ende, welches wir noch für einen Besuch im Pleitegeier nutzten.

15.10.15 : Ein Info-Abend bei LOHRO entfiel aufgrund Teilnehmer-Mangel. Ich half stattdessen der interkulturellen Redaktion ein wenig und ging dann in die Innenstadt, um im Kino Theater zu erleben. Es ging um die cineastische Inszenierung von Shakespeare’s “Hamlet” mit keinem Geringeren als Benedict Cumberbatch. Der Abend wurde untermalt mit einem feinen Vorprogramm und war wirklich eindrucksvoll. So macht ein Klassiker Spaß. (8/10) Ich wollte erst gar nicht glauben, dass dieses Ereignis wirklich live übertragen wurde. Erst durch Recherche im Anschluss bin ich nun eher anderer Ansicht. (Zweifel seien erlaubt.)

16.10.15 : Nicht ganz bedacht hatte ich die Spieldauer eines solchen Kino-Theaters. Was sich nicht so gut macht, wenn eine Frühsendung auf dem Plan steht. Na ja, passiert. Die Absagen für die Abendbeschäftigung fand ich da schon trauriger. So ging ich eben allein zu C.’s Krimi-Dinner und hatte ein krasses Händchen bei der Figurenwahl. Es hat Spaß gemacht und ging glücklicherweise nicht zu lange, da sich der Schlafmangel bemerkbar machte.

17.10.15 : Am späten Vormittag in der Heimat angekommen, gab es zunächst Frühstück und die Planung fürs Wochenende. Eigentlich wollte ich lesen. Stattdessen saß ich an Vektor-Grafiken und jeder Menge Updates. Zum Abend kochte ich Chili. Das TV-Programm war überwiegend nervig. Erst die eine LateNight-Sendung mit Lukas Graham und Karl Dall war interessant.

18.10.15 : Stichwort Spätsendung. Am Sonntag hätte ich sehr gern bis Mittag oder so geschlafen. Eigentlich schade, wenn ich schon mal in der Heimat bin. Und so verging ein weiterer herbstlicher Tag wie im Fluge, ich war wieder in der Stadt, beim Sport und zum Abend im Kino.
“The Martian” (ja, im O-Ton und ohne 3D) war seine Sichtung wert. Ein schönes SciFi-Drama, bei dem ich trotz manch bekannter Handlungspunkte mitging. Ja, Erinnerungen an “Gravity” und “Interstellar” wurden wach. Aber nicht zuletzt die großartige Besetzung haut noch Einiges raus. (8/10)

19.10.15 : Der Montag startete zeitlich etwas ungewohnt und endete mit einer spontanen Shopping-Tour in die Innenstadt, welche Zeit und Nerven kostete. Auf dem Heimweg ging ich zum Ausgleich noch in den Bio-Laden, wo sie Wostok in der Sorte “Aprikose-Mandel” haben. (Meine Limonaden-Entdeckung des Jahres.)

Es verbleibt vorerst geheilt vom Bedarf eines Shopping-Ausflugs
F.

Logbuch : ungeahnte Textsicherheit

Juni 30, 2013

Es kommt mir fast lächerlich vor, wie lange ich über eine passende Überschrift nachgedacht habe. Aber es sagt mir auch, dass ich gewisse Ansprüche an so einem Blogeintrag habe – manchmal. 😀 Mit der letzten Juniwoche 2013 geht ein „Geburtstagsmonat“ zu Ende, der noch für eine Reihe geselliger Anlässe sorgte.

Gleich der Montag wurde mit einem sonnigen Frühstück im Freien zelebriert, was eher außergewöhnlich einzustufen ist – und das nicht nur wegen dem durchwachsenen Wetter dieser Tage. Wieder in Rostock angekommen nahm ich mir für die Werktage vor, jeweils eine Stunde lang die Codecademy im Internet aufzusuchen, um ein paar Grundlagen aufzufrischen bzw. Neues zu lernen, was mir auch gelungen ist.

Am Dienstag überarbeitete ich noch ein paar Unterlagen und bereitete mich für ein ungewohnt straffes Abendprogramm vor. Denn nach dem Training wollte ich sowohl zu einem weiteren LOHRO-Treffen gehen als auch G.’s Einladung zu einer „kleine Runde“ folgen. Resultat: check, check, check.

Am Tag darauf erhielt ich eine (überraschend umfassende) Einweisung in das Erweitern der Musikdatenbank, wozu nicht nur Tag-Angaben zählen, sondern auch das Setzen von Sprungmarken (Stichwort Intro oder Fade-Out). Und abends überraschte ich F. mit Pudding, bevor wir zum Erasmus-Stammtisch gingen, wo ich wiederum überrascht wurde… mit Schokolade in der Geschmacksrichtung „Käse- und Zwiebel-Chips“. Kein Scherz! (siehe Bild)
Aus welchem Land könnte ein derart exotischer Snack stammen? Irland natürlich. (An dieser Stelle noch mal ein Dank an E. für diese Kostprobe.)

Der Donnerstag war in dieser Woche mein Kinotag. Ich gönnte mir „World War Z“, einen Action-Horror-Mix mit Brad Pitt. Während des Vorprogramms schaffte ich tatsächlich, die aktuellen Ausgaben von „Daredevil“ (DD) und „FF“ zu lesen – was ich entweder sehr schnell tat oder dank eines sehr langen Vorprogramms. (Vielleicht auch beides.) Zu „WWZ“: Ich finde den Film trotz Übertreibungen und Klischees erfrischend gut, was man nach Plakat und Trailer vielleicht so nicht erwartet hätte. Aber eine extra Rezension war mit diese Buchverfilmung dann doch nicht wert – und sei es nur wegen der 3D-Abzocke. (7/10)
Danach gönnte ich mir einen Döner, was ich hier vermerke, weil das nicht oft vorkommt. Warum nicht? Na ja, so bleibt diese Mahlzeit etwas Besonderes.
Auch der Couchsurfing-Stammtisch hatte einen unerwarteten Sonderfaktor – wird es wohl eins der letzten Treffen mit L. gewesen sein.

Fürs Mittagessen am Freitag fuhren F. und ich zur Südstadt-Mensa. Auf dem Rückweg sahen wir mindestens zwei Sommerfeste, welche bei dem Wetter leider etwas deplatziert wirkten. Am Abend holte ich für ein Sit-in Vanilleeis als Mitbringsel und lernte ein paar tolle Gesellschaftsspiele kennen. Da war es auch gar nicht schlimm, dass wir dann doch nicht mehr weggingen wie eigentlich verabredet.

Samstag fand die lang angekündigte Feier von G. statt, worfür ich noch letzte Einkäufe machte. Im Gegensatz zu anderen Gästen fand ich die Musikauswahl überwiegend toll (mit einigen Ausrutschern). Und ich wurde auf meine Textsicherheit angesprochen, was ich mit der Dauerbeschallung in Jugendjahren begründen würde. Stichworte des Abends waren unter Anderem: Wanne, 4 Kilo Erdbeeren, Tiramisu, Pizzasnack, Chili-Chips, Crushed Ice.

Und heute wurde ich zum Essen/Kochen eingeladen. Die Besonderheit dabei war, dass S. das Rezept in einem Roman fand. Im Anschluss versuchte ich, K. bei ihrem PC-Problem zu helfen, welches eher ein Account-Problem zu sein scheint. Zudem sahen wir ein paar Trailer zu kommenden Filmen und erfreuten uns an alten Liedern der Bee Gees. Das wiederum brachte uns über Wikipedia zu Popmusik aus den 90ern und damit wieder zu ungeahnter Textsicherheit meinerseits. Upps. 😀

Es verbleibt zuversichtlich
F.

Logbuch : Sommerregen

Juni 16, 2013

Spätestens nachdem ich gestern die ersten Erdbeeren des Jahres hatte, kann ich nun von Sommer reden. Zudem war ich in der glücklichen Lage, stärkeren Regenschauern zu entgehen. Aber der Reihe nach… (Und ja, der Titel verweist auch auf ein ohrwurmtaugliches Lied der Killerpilze.)

Der letzte Montag begann mit einem atemberaubenden Stimmungstief, wie ich es schon befürchtet hatte. Gleich zwei tolle Menschen in einer Woche aus dem näheren Umfeld zu verlieren hinterlässt eben Spuren. (Stichwort Abschied) Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch auf und ging dem „Tagesgeschäft“ nach. Zum Abend durchflog ich die zweite Hälfte der dritten Staffel „Game Of Thrones“ – „durchflog“, weil ich einige Details gar nicht richtig mitbekam.

Dies wurde mir Dienstag beim gemeinschaftlichen Mittag in der Mensa bestätigt. (Kann ich ahnen, dass jemand meine live-Tweets liest?) Am Nachmittag schaute ich ins Kinoprogramm, war erstaunt, dass der neue Film nach einem Stephenie-Meyer-Buch schon anläuft, und entschied mich für die Sichtung jenes Werkes. Mit anderen Worten: ich begann, „Seelen“ (im Original „The Host“) zu lesen. (Erst bei einem Einkaufsbummel am Donnerstag machte ich die unschöne Entdeckung, dass die Papierversion des Buches mit über 800 Seiten aufwartet – viel Platz für Schmalz also.)
Für das Abendprogramm genehmigte ich mir ein Sozialdrama in Filmform, welches dem Genre gerecht wurde und mir zu denken gab.

Am Mittwoch stand wieder ein LOHRO-Treffen auf dem Plan, bei dem ich viele neue Lieder kennenlernen durfte (, wobei mir das Anspielen tendentiell zu wenig ist). Außerdem freute ich mich darüber, dass meine Songvorschläge überwiegend positiv aufgenommen wurden. Und nicht zuletzt bot die Tatsache, auf andere Musiknarren zu treffen, ebenfalls eine angenehme Abwechslung zum Alltag.
Im Anschluss ging ich für den Couchsurfing/Erasmus-Stammtisch in den Freigarten, wo zunächst kaum einer anwesend war, es ich aber zum späteren Abend füllte.

Für den letzten Kino-Donnerstag entschied ich mich für „Olympus Has Fallen“. Grund dafür war eine sehr gute Kritik bei IMDb und die vergleichsweise schlechte Bewertung von „Seelen“, welches ich ja nun erst lesen möchte. Leider enttäuschte mich der Film auf ganzer Linie. Bei all der Brutalität halfen die wenigen One-Liner einer eigentlich guten Besetzung auch nicht. Und die Handlung! So übertrieben und so dämlich, dass ich mir fast wünschte, die Bösen mögen gewinnen. (4/10)
Ich räume ein, dass ich vielleicht auch nicht in der Stimmung für amerikanische Patriotismusparolen war.

Am Freitag fuhr ich wieder in die Heimat und hörte dabei neue Musik. Den Nachmittag widmete ich mich ein paar Comics – darunter „Savage Wolverine“, einer Serie mit zweifelhafter Daseinsberechtigung, und dem Start der neuen Serie „Superman Unchained“. Letztere haute mich (trotz ansprechender Optik) nicht gerade vom Hocker. Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann ein Autor zuletzt gleichzeitig sowohl Batman als auch Superman „betreut“. Scott Snyder machts möglich.
Das unterirdische TV-Programm ließ mich abends kalt. Unterhaltung fand ich eher in paar Schachpartien.

binz_2013-06Schach spielte ich auch am Wochenende, da mich Mails und Push-Benachrichtigungen erinnern, wenn von mir ein neuer Zug erwartet wird. Aber auch das tagsüber sehr schöne Wetter wurde genutzt – mit einem Spaziergang durch Binz und einem Besuch bei meiner Großtante in ihrem Garten. (Das Foto ist von einer kleinen Parkanlage in der Nähe des Schmachter Sees.) Als starker Regen einsetzte, waren wir schon wieder zu Hause.

Heute werde ich noch ein paar Vorbereitungen für die kommende Woche erledigen, mich in der Küche austoben (Stichwort Pfannkuchen) und den Rest dem Zufall bzw. meiner Laune überlassen.

Es verbleibt mit Terminen für nächste Woche
F.